PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19544785B4 27.09.2007
Titel Gerät zum Aufzeichnen eines konstanten Stille-Intervalls
Anmelder Sony Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Aramaki, Junichi, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Anmeldedatum 30.11.1995
DE-Aktenzeichen 19544785
Offenlegungstag 05.06.1996
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 27.09.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.09.2007
IPC-Hauptklasse G11B 19/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G11B 20/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Aufzeichnungsgerät zum Aufzeichnen von Audiodaten oder dgl. auf einem plattenförmigen Aufzeichnungsmedium.

Plattenmedien, die es gestatten, Daten, welche auf ihnen gespeichert sind, neu einzuschreiben oder zu überschreiben, so daß der Benutzer Audiodaten oder dgl. auf ihnen aufzeichnen kann, sind bereits allgemein bekannt. Im Falle einer optomagnetischen Platte – einer Art derartiger Plattenmedien – wird die Datenaufzeichnung durch Einwirkenlassen eines Laserlichts, das eine höhere Leistung als diejenige bei einem Wiedergabevorgang hat, typischerweise mittels eines optischen Kopfs auf eine Oberfläche der optomagnetischen Platte, um die Oberfläche auf eine Temperatur aufzuheizen, die höher als der Curie-Punkt liegt, und gleichzeitiges Anlegen eines N- oder S-Magnetfelds von der anderen Oberflächenseite her mittels eines Magnetkopfs ausgeführt. Typischerweise wird dem Magnetkopf ein Signal, das einen vorbestimmten Modulationsvorgang beendet, zum Erzeugen der Magnetfelder zugeführt. In Obereinstimmung mit dem modulierten Signal legt der Magnetkopf ein N- oder S-Magnetfeld an die Oberfläche der optomagnetischen Platte. Auf der Oberfläche werden Audiodaten als Information über die Richtungen des Magnetfelds aufgezeichnet. Ein derartiges Aufzeichnungsgerät wird in typischer Weise durch Benutzen einer optomagnetischen Platte, die als "Mini-Disk" bekannt ist, als ein Aufzeichnungsmedium realisiert.

Audioinformation, die in einem derartigen Aufzeichnungsgerät aufzuzeichnen ist, wird typischerweise von einer Quelle, wie einem analogen Magnetbandspieler, einem LP-Plattenspieler oder einem CD-Spieler, zugeführt. Die Audioinformation ist ursprünglich ein analoges Audiosignal, das durch eine derartige Quelle über einen analogen Ausgangsanschluß derselben zugeführt wird. Das Aufzeichnungsgerät empfängt eine solches analoges Audiosignal, wobei es dieses in digitale Daten zum Aufzeichnen umsetzt. Zusätzlich kann das digitale Ausgangssignal eines CD-Spielers, wie eines optomagnetischen Plattenspielers, oder das ditiale Ausgangssignal eines sog. DAT-Spielers, wie es vorliegt, dem Aufzeichnungsgerät direkt zugeführt werden, um es darin aufzuzeichnen.

Nebenbei bemerkt können Audiosignale, die durch verschiedenartige Quellen zugeführt werden, einer Kopieraufzeichnung unterzogen werden. In manchen Fällen ist die Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden aufgezeichneten Programmen sehr lang, was unvermeidlich ein Gefühl der Unvereinbarkeit aufkommen läßt, das von dem Hörer während eines Wiedergabevorgangs empfunden wird.

Beispielsweise führt das Abspielgerät in dem Fall, in dem ein Wiedergabevorgang in einem CD-Spieler vom Plattenwechslertyp, bei dem ein Programm von einer Platte wiedergegeben wird, die aus einer Vielzahl von Platten ausgesucht ist, was dem Benutzter erlaubt, eine gewünschte Zusammenstellung wiederzugeben, die Programme von gewünschten Platten umfaßt, oder im Falle eines Wiedergabevorgangs zum Wiedergeben einer Zusammenstellung, in der gewünschte Programme derselben vorab aus einer Vielzahl Platten ausgewählt sind und in einer programmierten Reihenfolge wiedergegeben werden, während einer Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden wiedergegebenen Programmen Spurzugriffs- und Plattenaustauschvorgänge aus, wobei er dem Aufzeichnungsgerät für eine Zeitperiode, die sich in einigen Fällen bis zu einem gewissen Grad ausdehnt, kein Wiedergabesignal zuführt In einem solchen Fall wird das Aufzeichnen eines Audiosignals, welches durch das Abspielgerät, so wie es vorliegt, zu dem Aufzeichnungsgerät überspielt wird, unvermeidlich einen übermäßig langen tonlosen Teil zwischen zwei aufeinander folgenden Programmen, die auf der Platte aufgezeichnet werden, erzeugen, welcher tonlose Teil der Zeit entspricht, die für einen Plattenaustausch und einen Spurzugriff, die durch die Quelle ausgeführt werden, erforderlich ist. Als Ergebnis empfindet der Hörer während eines Wiedergabevorgangs das Gefühl einer Unvereinbarkeit mit dem erwarteten Hörgenuß. Außerdem differiert die Zeit des tonlosen Zustands in hohem Maße von Lücke zu Lücke zwischen zwei aufeinander folgenden Programmen, was zu einer Platte führt, die im Ergebnis ein durch das Kopieren erzeugtes schlechtes Produkt darstellt.

Ein Aufzeichnungsgerät gemäß dem Oberbegriff des beigefügten Anspruches 1 ist in der EP 0606145 A2 beschrieben.

Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, eine Vorrichtung zum Aufzeichnen von Audiosignalen zu schaffen, mit der ein übermäßig langer tonloser Teil zwischen zwei aufeinander folgenden Programmen in der Aufzeichnung infolge einer übermäßig langen Zugriffszeit einer Einrichtung der Signalquelle verhindert kann.

Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs gelöst. Die Erfindung wird durch die Merkmale der abhängigen Ansprüche weitergebildet.

Gemäß der vorliegenden Erfindung werden, wenn sich ein tonloser Zustand des Audioeingangssignals, welches der Aufzeichnungsgeräteseite zugeführt wird, infolge eines Spursprungs oder eines Plattenaustauschs, der in der Einrichtung auf der Quellenseite, wie einem CD-Spieler, während eines Kopieraufzeichnungsvorgangs stattfindet, über eine verhältnismäßig lange Zeitperiode fortsetzt, die Daten eines tonlosen Blocks wiederholt in demselben Bereich des Aufzeichnungsmediums aufgezeichnet, was verhindert, daß ein tonloser Teil (zwischen zwei aufeinander folgenden Programmen) auf dem Aufzeichnungsmedium in seiner zeitlichen Länge übermäßig anwächst.

Die zuvor angegebenen sowie weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der im folgenden anhand der Figuren gegebenen Beschreibung ersichtlich.

1 zeigt ein Blockschaltbild, das die vorliegende Erfindung verdeutlicht.

2A zeigt eine Darstellung einer Struktur von Daten, die auf einer Platte in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung aufgezeichnet sind.

2B zeigt eine Darstellung einer Datenstruktur einer Anhäufung von Daten (im folgenden "Cluster" genannt).

2C zeigt eine Darstellung einer Datenstruktur von Sektoren.

2D zeigt eine Darstellung einer Datenstruktur von Tongruppen.

2E zeigt eine Darstellung einer Datenstruktur von Ton-Untergruppen (im folgenden "Ton-Rahmen" oder kurz "Rahmen" genannt).

3 zeigt eine Darstellung einer Datenstruktur des Sektors 0 einer sog. U-TOC (User Table of Contents).

4 zeigt eine Darstellung eines Verbindungszustands von Teilen.

5 zeigt eine Darstellung einer Datenstruktur eines einzelnen Rahmens von Subcodes.

6 zeigt eines Darstellung einer Datenstruktur eines einzelnen Blocks von Subcodes.

7A zeigt eine Darstellung einer Datenstruktur eines Subcode-Q-Kanals einer CD (Compact Disk).

7B zeigt eine Darstellung einer Datenstruktur eines Subcode-Q-Kanals auf einer optomagnetischen Platte gemäß der vorliegenden Erfindung.

8A zeigt eine Darstellung einer Datenstruktur einer Audioinformation, die durch eine digitale Schnittstelle empfangen ist.

8B zeigt eine Darstellung einer Datenstruktur einer Kanalinformation, die durch die zuvor genannte digitale Schnittstelle empfangen ist.

9 zeigt eine Darstellung von sog. U-Bit-Daten, die durch die digitale Schnittstelle empfangen sind.

10 zeigt eine Darstellung von sog. C-Bit-Daten, die durch die digitale Schnittstelle empfangen sind.

11 zeigt eine Darstellung der Steuerung einer Aufzeichnung einer Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen auf einer Platte gemäß der vorliegenden Erfindung;

12 zeigt ein Flußdiagramm einer Verarbeitung, die durch ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird.

13 zeigt ein Flußdiagramm der Verarbeitung, die durch ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird.

14 zeigt ein Flußdiagramm der Verarbeitung, die durch ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird.

15 zeigt ein Flußdiagramm der Verarbeitung, die durch ein viertes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird.

16 zeigt ein Flußdiagramm der Verarbeitung, die durch ein fünftes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird.

17 zeigt ein Flußdiagramm der Verarbeitung, die durch ein sechstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird.

Im folgenden werden erste bis sechste Ausführungsbeispiele eines Aufzeichnungsgeräts gemäß der vorliegenden Erfindung anhand der 1 bis 17 beschrieben. Die Beschreibung erfolgt kapitelweise in einer Reihenfolge, wie sie durch die folgende Kapitelliste angegeben ist. Es sei angemerkt, daß eine Erläuterung einer Gerätekonfiguration, von Signalformaten und dgl. gemeinsam für alle Ausführungsbeispiele gegeben wird. Im letzten Teil dieses Beschreibungsabschnitts wird eine Verarbeitungstechnik für jedes der Ausführungsbeispiele beschrieben.

1. Konfiguration des Aufzeichnungs/Wiedergabegeräts

1 zeigt ein Blockschaltbild der wesentlichen Komponenten eines ein Aufzeichnungs/Wiedergabegeräts gemäß der vorliegenden Erfindung, das eine optomagnetische Platte als ein Aufzeichnungsmedium benutzt.

Das Bezugszeichen 1, welches in 1 gezeigt ist, bezeichnet eine optomagnetische Platte zum Aufzeichnen einer Vielzahl von Programmen, die Audioinformation oder dgl. enthalten. Die optomagnetische Platte 1 wird zu ihrer Drehung mittels eines Spindelmotors 2 angetrieben. Das Bezugszeichen 3 bezeichnet einen optischen Kopf zum Abstrahlen eines Laserlichts auf die optomagnetische Platte 1 während eines Aufzeichnungs- oder Wiedergabevorgangs. Bei einem Aufzeichnungsvorgang sendet der optische Kopf 3 Laserlicht hoher Leistung zum Aufheizen einer Aufzeichnungsspur bis zum Curie-Punkt, nämlich einer Temperatur von ungefähr 180°C, aus. Während eines Wiedergabevorgangs sendet der optische Kopf 3 andererseits Laserlicht mit verhältnismäßig niedriger Leistung zum Erfassen von Daten mittels des Kerreffekts aus dem reflektierten Licht aus.

Der optische Kopf 3 ist mit optischen Komponenten ausgestattet, die als ein Laserlicht-Aussendemittel und als ein Detektor zum Erfassen eines reflektierten Lichts dienen. Die optischen Komponenten enthalten eine Laserdiode, einen polarisierenden Strahlteiler und eine Objektlinse 3a. Die Objektlinse 3a ist durch einen Doppelachsenmechanismus 4 in einer Weise gehalten, daß die Objektlinse 3a in der Radialrichtung der Platte und in den Richtungen zum Annähern an die und Entfernen von der optomagnetischen Platte 1 ausgelenkt werden kann. Zusätzlich kann der gesamte Aufbau des optischen Kopfs 3 mittels eines Gewindemechanismus 5 in der Radialrichtung der Platte bewegt werden.

Das Bezugszeichen 6a bezeichnet einen Magnetkopf zum Anlegen eines Magnetfelds, das durch zugeführte Daten moduliert wird, an die optomagnetische Platte 1. Der Magnetkopf 6a ist in einer Gegenposition angeordnet, welche die gleichen Koordinaten wie die des optischen Kopfs 3 auf der anderen Seite der optomagnetischen Platte 1 hat. Das bedeutet, daß der optische Kopf 3 und der Magnetkopf 6a die optomagnetische Platte 1 nach Art einer Schichtbauweise zwischen sich aufnehmen. Der Magnetkopf 6a kann mittels des Gewindemechanismus 5 zusammen mit dem optischen Kopf 3 in Radialrichtung der Platte bewegt werden.

Information von der optomagnetischen Platte 1, welche mittels des optischen Kopfs 3 bei einem Wiedergabevorgang erfaßt ist, wird einem HF-Verstärker 7 zugeführt. Der HF-Verstärker 7 verarbeitet die ihm zugeführte Information unter Ausblenden aus weiteren Daten eines Wiedergabe-HF-Signals, eines Spurverfolgungsfehlersignals, eines Fokussierungsfehlersignals und von Gruppeninformation. Das ausgeblendete Wiedergabe-HF-Signal wird dann einer Codierer/Decodierer-Einheit 8 zugeführt. Andererseits werden das Spurverfolgungsfehlersignal und das Fokussierungsfehlersignal einer Servoschaltung 9 zugeführt. (Eine aufzeichnungsfähige Platte wird mittels eines Spritzgießverfahrens hergestellt. Die Spurverfolgungssteuerung wird unter Benutzung einer Rille ausgeführt. Außerdem wird eine sog. Vorrille benutzt zum Überlagern von Sinuswellen und Adressen durch Bilden derselben unter Anwendung einer Servoregelung zum Erreichen einer konstanten Lineargeschwindigkeit CLV (Constant Linear Velocity) über den gesamten Bereich der Platte. Die Gruppeninformation wird einem Adressendecodierer 10 zum Unterziehen derselben einer Demodulation zugeführt. Adresseninformation, die durch Decodierung aus der Gruppeninformation ist, und Adresseninformation, die als Daten aufgezeichnet ist und mittels der Codierer/Decodierer-Einheit 8 decodiert wurde, werden einer Systemsteuereinrichtung 11 zugeführt, die einem Mikrocomputer in ihrem Aufbau enthält. Außerdem werden Subcode-Daten, ein Fokussierungsüberwachungssignal, eine CLV-Taktinformation und weitere Arten von Daten ausgeblendet, die dann der Systemsteuereinrichtung 11 zugeführt werden.

Auf das Empfangen sowohl eines Spurverfolgungsfehlersignals, eines Fokussierungsfehlersignals als auch von Eingangssignalen aus der Systemsteuereinrichtung 11, wie eines Spursprungbefehls, eines Zugriffsbefehls und einer Drehgeschwindigkeits-Erfassungsinformation, hin erzeugt die Servoschaltung 9 verschiedenartige Servotreibersignale zur Steuerung des Doppelachsenmechanismus 4 und des Gewindemechanismus 5, welche die Fokussierungs- und Spurverfolgungssteuerung ausführen, und zur Regelung des Spindelmotors 2 zur Erzielung der konstanten Lineargeschwindigkeit CLV.

Das Wiedergabe-HF-Signal wird einer sog. EFM-Demodulation (Eight-Fourteen Demodulatior), einem Decodierprozeß, der sog. CIRC (Cross Interleave Reed Solomon Coding) und weiteren Prozessen in der Codierer/Decodierer-Einheit 8 unterzogen, bevor es vorübergehend in einer RAM-Einheit 13 mittels einer Speichersteuereinrichtung 12 gespeichert wird 12. Es sei angemerkt, daß Daten mittels des optischen Kopfs 3 aus der optomagnetischen Platte 1 ausgelesen werden und die wiedergegebenen Daten von dem optischen Kopf 3 zu der RAM-Einheit 13 bei einer Übertragungsgeschwindigkeit von 1.41 Mbit/s übertragen werden.

Die Daten, welche in der RAM-Einheit 13 gespeichert sind, werden mit einer Zeitsteuerung ausgelesen, die eine Wiedergabedaten-Übertragungsgeschwindigkeit von 0.3 Mbit/s ergibt, und dann einer Codierer/Decodierer-Einheit 14 zugeführt. In der Codierer/Decodierer-Einheit 14 werden die Daten Wiedergabesignalverarbeitungen unterzogen, wie einem Decodierungsprozeß und einem Invertierungsprozeß der Audiosignalkompression auf der Grundlage des modifizierten sog. DCT-(Discrete Cosine Transform-)Prozesses. Die Daten werden dann einem D/A-(Digital/Analog-)Wandler 15 zum Umsetzen der Daten in ein analoges Signal zugeführt, das dann einer vorbestimmten Verstärkerschaltung über einen Anschluß 16 zugeführt wird, bevor sie als Wiedergabesignal ausgegeben werden. Typischerweise werden die Wiedergabesignale als Audiosignale eines linken und eines rechten Kanals ausgegeben.

Bei der Auführung eines Vorgangs zum Aufzeichnen eines analogen Audiosignals, das auf die optomagnetische Platte 1 übertragen wird, wird das analoge Audiosignal typischerweise von einem CD-Spieler, einem Magnetband-Abspielgerät oder einem anderen Abspielgerät für eine optomagnetische Platte über einen Anschluß 17 empfangen.

Das Aufzeichnungsignal (oder das analoge Audiosignal, wie es zuvor beschrieben wurde), welches über den Anschluß 17 zugeführt ist, wird mittels eines A/D-(Analog/Digital-)Wandlers 18 bei einer Abtastrate von 44.1 KHz in 16-bitquantisierte Digitaldaten umgesetzt, bevor es der Codierer/Decodierer-Einheit 14 zugeführt wird, um es einem Audiosignal-Kompressionscodierungsprozeß zu unterziehen. Mit anderen Worten ausgedrückt heißt dies, daß die Menge der digitalen Daten mittels der modifizierten DCT-Verarbeitung auf ungefähr ein Fünftel komprimiert wird.

Die Aufzeichnungsdaten, welche mittels der Codierer/Decodierer-Einheit 14 komprimiert sind, werden vorübergehend mittels einer Speichersteuereinrichtung 12 in der RAM-Einheit 13 gespeichert. Die Daten werden dann aus der RAM-Einheit 13 mit einer vorbestimmten Zeitsteuerung ausgelesen und der Codierer/Decodierer-Einheit 8 zugeführt. In der Codierer/Decodierer-Einheit 8 werden die Daten Codierungsprozessen, wie einer CIRC-Codierung und einer EFM-Modulation, unterzogen, bevor sie einer Magnetkopftreiberschaltung 6 zugeführt werden.

Die Magnetkopftreiberschaltung 6 versorgt den Magnetkopf 6a mit einem Magnetkopftreibersignal in Übereinstimmung mit den codierten Aufzeichnungsdaten. Daraufhin legt der Magnetkopf 6a ein N- oder S-Magnetfeld an die optomagnetische Platte 1. Zusätzlich liefert Systemsteuereinrichtung 11 zu diesem Zeitpunkt ein Steuersignal an den optischen Kopf 3, das den optischen Kopf 3 veranlaßt, Laserlicht mit dem Aufzeichnungspegel auszusenden.

Das Bezugszeichen 23 bezeichnet einen Anschluß, der als eine digitale Audio-Schnittstelle zu einer externen Einrichtung dient. Über den Anschluß 23 eingegebene Daten werden einer Digital-Audiosignal-Schnittstelleneinheit 21 zugeführt.

Mit einer derartigen vorgesehenen Digital-Audiosignal-Schnittstelleneinheit 21 kann Audio-Information, die mittels eines externen CD-Spielers oder eines Abspielgeräts für eine optomagnetische Platte wiedergegeben wird, so wie sie auftritt als digitale Daten zugeführt werden. Gleichzeitig werden Steuerdaten, die u. a. Subcode-Information des Abspielgeräts enthalten, mit einem vorbestimmten Format empfangen.

In der Digital-Audiosignal-Schnittstelleneinheit 21 werden Audiodaten (die eine Abtastrate von 44.1 kHz haben und zu 16 bit quantisiert sind) aus den ihr zugeführten Daten ausgeblendet, und die ausgeblendeten Audiodaten werden dann der Codierer/Decodierer-Einheit 14 als Aufzeichnungsdaten übergeben.

Zusätzlich werden außerdem Steuerdaten SS, wie die Subcode-Information und dgl., ausgeblendet und dann der Systemsteuereinrichtung 11 zugeführt. Die Steuerdaten SS, welche von dem CD-Spieler oder dgl. übertragen werden, enthalten typischerweise sog. U-Bit-Daten, C-Bit-Daten, V-Bit-Daten u. P-Bit-Daten.

Die U-bit-Daten enthalten Subcode-Daten, welche als die sog. Q-, R-, S-, T-, U-, V- u. W-Daten bekannt sind. Zusätzlich enthalten die C-Bit-Daten unter weiterer Information Kategorie-Daten, welche zum Kennzeichnen des Aufzeichnungsmediums benutzt werden, Abtastfrequenz-Daten, Taktsignal-Daten und Daten betreffend das optische System. Ferner enthalten die V-Bit-Daten unter weiterer Information ein Fehler-Kennzeichnungsbit. Schließlich wird das P-Bit-Datum als ein Paritätsbit interpretiert.

Formate in der Digital-Audiosignal-Schnittstelleneinheit 21, die diese Teile der Steuerdaten betreffen, werden später beschrieben. Die Systemsteuereinrichtung 11 benutzt einige notwendige Teile der Steuerdaten SS zum Steuern einer Vielfalt von Aufzeichnungsvorgängen.

Das Bezugszeichen 22 bezeichnet eine Audiopegel-Erfassungseinheit zum Erfassen des Pegels von Audiodaten, die mittels der Digital-Audiosignal-Schnittstelleneinheit 21 übertragen werden. Die erfaßte Pegel-Information SLV wird der Systemsteuereinrichtung 11 zugeführt. Die Systemsteuereinrichtung 11 benutzt die Pegel-Information SLV zum Festellen, ob Audiodaten in dem Signal, das der Codierer/Decodierer-Einheit 14 zugeführt ist, vorliegen oder nicht vorliegen, wobei der Aufzeichnungsvorgang abhängig davon gesteuert wird, ob Audiodaten vorliegen oder nicht vorliegen.

Das Bezugszeichen 19 bezeichnet eine Bedienungseingabeeinheit, die mit Tasten versehen ist, welche durch den Benutzer zum Eingeben von Betriebsbefehlen benutzt werden. Das Bezugszeichen 20 bezeichnet eine Anzeigeeinheit, die typischerweise eine Flüssigkristall-Anzeige enthält.

Die Bedienungseingabeeinheit 19 hat eine Aufzeichnungstaste, eine Wiedergabetaste, eine Stoppptaste, eine AMS-(Auto Music Sensor-)Taste, eine Suchtaste und dgl., die zur Erleichterung der Bedienung durch den Benutzer benutzt werden.

Auf dem Anzeigebildschirm der Anzeigeeinheit 20 werden verschiedene Arten von Informationen, wie eine totale Wiedergabezeit der Platte, Zeit-Information, wie eine kumulierte Aufzeichnungs- oder Wiedergabezeit, eine Programm-Nummer, der Betriebszustand und die Betriebsart, unter Steuerung durch die Systemsteuereinrichtung 11 angezeigt.

Beim Aufzeichnen oder Wiedergeben eines Signals auf oder von der optomagnetischen Platte 1 ist es erforderlich, Steuer-Information, die auf der Platte 1 aufgezeichnet ist, auszulesen. Die Steuer-Information enthält eine sog. P-TOC (Pre-mastered Table of Contents) und eine sog. U-TOC (User Table of Contents). The Systemsteuereinrichtung 11 kennzeichnet die Adresse eines Bereichs zum Aufzeichnen eines Signals auf der optomagnetischen Platte 1 oder eines Bereichs, von dem ein Signal wiederzugeben ist, in Übereinstimmung mit der Steuer-Information. Die Steuer-Information wird in der RAM-Einheit 13 gespeichert. Aus diesem Grund ist die RAM-Einheit 13 durch Unterteilen in einen Puffer-Bereich zum Speichern von Aufzeichnungsdaten oder wiedergegebenen Daten und einen Bereich zum Halten der Steuer-Information konfiguriert.

Zu dem Zeitpunkt, zu dem die optomagnetische Platte 1 eingelegt worden ist, gibt the Systemsteuereinrichtung 11 die Steuer-Information von dem innersten Umfangsbereich der Platte 1 wieder, wobei die Steuer-Information in der RAM-Einheit 13 gespeichert wird, so daß wenn später ein Aufzeichnungs- oder Wiedergabevorgang auf der Platte 1 ausgeführt wird, leicht auf die Steuer-Information in der RAM-Einheit 13 Bezug genommen werden kann. Es sei angemerkt, daß die Steuer-Information vorab in dem innersten Umfangsbereich der optomagnetischen Platte 1 aufgezeichnet worden ist.

Die U-TOC kann aufbereitet und umgeschrieben werden, wenn neue Daten aufgezeichnet oder bestehende Daten gelöscht werden. Die Systemsteuereinrichtung 11 führt eine Aufbereitungsverarbeitung an der U-TOC-Information, die in der RAM-Einheit 13 gespeichert ist, jedesmal dann durch, wenn ein Datenaufzeichnungs- oder Datenlöschvorgang ausgeführt wird. Dann wird der U-TOC-Bereich auf der optomagnetischen Platte 1 mit einer vorbestimmten Zeitsteuerung in Übereinstimmung mit den neuen Inhalten aktualisiert, die in der U-TOC umgeschrieben sind, welche in der RAM Einheit 13 gespeichert ist.

Die P-TOC ist auf der optomagnetischen Platte 1 als Bit-Daten aufgezeichnet, die eine Grund-Plattenstruktur, wie Adressen von optomagnetischen Bereichen, in welchen Daten aufgezeichnet werden können, einen Ausleitungs-Bereich und den U-TOC-Bereich, enthalten. Die P.-TOC enthält außerdem Spursteuer-Information zur ausschließlichen Benutzung bei einer Wiedergabe im Falle einer vorab formatierten (pre-mastered) Platte lediglich für Wiedergabevorgänge oder einer sog. Hybrid-Platte, bei der sowohl Nur-Wiedergabe-Bereiche als auch aufzeichnungsfähige Bereiche nebeneinander existieren.

Andererseits enthält die U-TOC Information über aufzeichnungsfähige Bereiche (oder freie Bereiche), Spursteuer-Information von aufgezeichneten Programmen und sowohl Text-Information als auch eine Datums- und eine Zeitangabe, die zu jedem Programm gehören.

Zusätzlich wird das Aufzeichnen von Audiodaten, die zuvor beschrieben sind, in vorbestimmten Datenblock-Einheiten ausgeführt. Im Falle des Geräts für optomagnetische Platten gemäß der vorliegenden Erfindung entspricht eine Block-Einheit einem einzelnen Cluster (einer Anhäufung von Daten). Bei einem Aufzeichnungsvorgang überträgt die Systemsteuereinrichtung 11, wenn Daten einer Menge, die gleich 1 Cluster ist, in der RAM-Einheit 13 angesammelt sind, diese Daten zu der Codierer/Decodierer-Einheit 8, um sie Codierungsprozessen, wie der CIRC-Codierung und der EFM-Modulation, zu unterziehen, bevor sie der Magnetkopftreiberschaltung 6 zugeführt werden, um schließlich auf der optomagnetischen Platte 1 aufgezeichnet zu werden.

2. Cluster-Format

Das Format eines Clusters, das als eine Einheit in einem Aufzeichnungsvorgang in dem Gerät mit optomagnetischer Platte gemäß der vorliegenden Erfindung angenommen wird, ist in 2A bis 2E gezeigt.

Wie in 2A gezeigt, umfaßt eine Aufzeichnungsspur in einem Gerät mit optomagnetischer Platte gemäß der vorliegenden Erfindung eine Folge von Clustern CL, wovon jedes als eine kleinste Einheit in einem Aufzeichnungsvorgang benutzt wird. Ein einzelnes Cluster entspricht 2 bis 3 Spurkreisen auf der Platte.

Wie in 2B gezeigt, umfaßt ein einzelnes Cluster CL vier Sektoren, die als ein Subcode-Bereich benutzt werden, und 32 Sektoren, die als ein Hauptdaten-Bereich benutzt werden. Es sei angemerkt, daß ein einziger Sektor 2352 Bytes umfaßt.

Der 4-Sektoren-Subcode-Daten-Bereich wird zum Speichern von Subcodes und als ein Verbindungsbildungs-Bereich benutzt. In dem 32-Sektoren-Hauptdaten-Bereich werden die TOC-Daten, Audiodaten und weitere Information gespeichert.

Es sei angemerkt, daß für jeden Sektor eine Adresse aufgezeichnet wird.

Wie in 2D gezeigt, umfaßt ein Sektor ferner kleinere Tongruppen. In 2 Sektoren sind 11 Tongruppen untergebracht. Jede Tongruppe umfaßt 424 Bytes. In den Plätzen für die linken 212 Bytes und die rechten 212 Bytes einer Tongruppe werden Linkskanal-Daten bzw. Rechtskanal-Daten aufgezeichnet. Eine Tongruppe beherbergt Audiodaten einer Menge, die einer Wiedergabezeit von 11.61 ms entspricht. Demzufolge nimmt es ungefähr 2 s in Anspruch, um Audiodaten aus 1 Cluster wiederzugeben.

Es sei angemerkt, daß auf die linken oder rechten 212 Bytes einer Tongruppe zum Aufzeichnen von Linkskanal- oder Rechtskanal-Audiodaten als einen Ton-Rahmen Bezug genommen wird.

3. U-TOC

Im folgenden werden U-TOC-Sektoren, die als Sektordaten auf der optomagnetischen Platte 1 gespeichert sind, beschrieben.

Ein Format des ersten Sektors (Sektor 0) der U-TOC ist in 3 gezeigt. Dieser erste Sektor ist ein Daten-Bereich zum Aufzeichnen von Steuer-Information der aufzeichnungsfähigen Bereiche (oder freien Bereiche) hauptsächlich für Programme, die durch den Benutzer aufgezeichnet werden, und neue Programme. Die U-TOC kann so festgelegt sein, daß sie den Bereich von Sektor 0 bis Sektor 7 besetzt. Der Sektor 1 und der Sektor 4 werden als Bereiche zum Aufzeichnen von Text-Information benutzt, während der Sektor 2 als ein Bereich zum Halten eines Aufzeichnungs-Datums und einer Aufzeichnungs-Zeit benutzt wird.

Wenn ein Programm auf der optomagnetischen Platte 1 aufgezeichnet wird, sucht die Systemsteuereinrichtung 11 den Sektor 0 für die U-TOC nach Information über einen freien Bereich ab, in dem Audiodaten aufgezeichnet werden können. Andererseits wird bei einem Wiedergabevorgang Information über einen Bereich zum Aufzeichnen eines wiederzugebenden Programms aus Sektor 0 der U-TOC identifiziert. Auf diesen Bereich wird dann zugegriffen, um das Programm wiederzugeben.

Wie in 3 gezeigt, werden die ersten 12 Bytes des Sektors 0 der U-TOC zum Aufzeichnen eines Synchronisierungsmusters benutzt. In den 2 nachfolgenden Bytes wird eine Adresse (Cluster H und Cluster L) als eine Kopfinformation aufgezeichnet. Zusätzlich werden in vorbestimmten Adressenpositionen Teile von Information, wie ein Hersteller-Code, ein Modell-Code, eine erste Programm-Nummer, eine letzte Programm-Nummer, eine Sektorbenutzungs-Information, eine Plattenseriennummer und eine Plattenkennung (ID), aufgezeichnet.

Ferner ist ein Bereich zum Aufzeichnen einer Vielfalt von Tabellen-Hinweimarken (P-DFA, P-EMPTY, P-FRA und P-TNO1 bis TN0255) als ein Datensegment vorgesehen, das auf zugeordnete Tabellen hinweist. Die Tabellen-Hinweismarken weisen jeweils auf eine der zugeordneten Tabellen hin, der ein Bereich, welcher durch den Benutzer zum Aufzeichnen eines Programms benutzt wird, oder ein freier Bereich zugeordnet ist.

Das Tabellenzuordnungs-Segment, nämlich der Bereich zum Aufzeichnen der zugeordneten Tabellen, kann bis zu 255 Teil-Tabellen (zugeordnete Tabellen) aufnehmen, denen Nummern (0lh) bis (FFh) zugewiesen sind. Jeder Teil-Tabelle-Eingang enthält eines Beginnadresse des Anfangspunkts eines Teils, eine Endeadresse des Endes des Teils und Modus-Information (Information über einen Spur-Modus) des Teils. Ferner kann in einigen Fällen ein Teil, das durch eine Teil-Tabelle beschrieben ist, mit einem anderen Teil verbunden werden, das durch eine andere Teil-Tabelle beschrieben ist, in der die Beginn- und Endeadressen des anderen Teils aufgezeichnet sind. Aus diesem Grund ist in jeder der Teil-Tabellen ein Feld zum Aufzeichnen von Verbindungs-Information vorgesehen, die zum Verbinden eines Teils mit einem anderen benutzt wird. Ein Teil ist als ein Spurteil definiert, der aneinandergrenzende physikalische Orte zum Aufzeichnen von Daten umfaßt, die während einer zusammenhängenden Zeitperiode eingegeben werden.

Es sei angemerkt, daß ein Anhang 'h', der in der gesamten folgenden Beschreibung an eine Nummer angegliedert ist, angibt, daß die Nummer ein hexadezimales Format hat.

In diesem Aufzeichnungs/Wiedergabegerät kann selbst dann, wenn Daten eines Programms in nichtaneinandergrenzenden physikalischen Orten aufgezeichnet sind, d. h. in einem Bereich aufgezeichnet sind, der eine Vielzahl von verstreuten Teilen umfaßt, ein Wiedergabevorgang ausgeführt werden, während auf die Teile einen nach dem anderen zugegriffen wird, was keinerlei Probleme bei dem Wiedergabevorgang aufkommen läßt. Um dies im einzelnen zu verdeutlichen, wird, wie in Kapitel 1 mit dem Titel "Konfiguration des Aufzeichnungs/Wiedergabegeräts" beschrieben, wiedergegebene Audio-Information aus der RAM-Einheit 13 zurückgeholt, nachdem sie darin vorübergehend gespeichert wurde. Zusätzlich wird die Übertragungsrate der Daten, die aus der RAM-Einheit 13 ausgelesen wird, niedriger als diejenige von Daten eingestellt, welche in diese eingeschrieben werden. Als Ergebnis kann selbst dann, wenn der Vorgang zum Einschreiben von Daten in die RAM-Einheit 13 angehalten wird, während auf einen Teil zugegriffen wird, der Vorgang zum Auslesen von Daten aus der RAM-Einheit 13 kontinuierlich durchgeführt werden, was einen ununterbrochenen Wiedergabevorgang gestattet. Um die aufzeichnungsfähigen Bereichs wirkungsvoll auszunutzen, wird in einigen Fällen ein Programm, das der Benutzer wünscht aufzuzeichnen, durch absichtliches Unterteilen des Programms in einer Vielzahl von Teilen aufgezeichnet.

Aus diesem Grund ist eine Verbindungs-Information vorgesehen. Typischerweise werden die Nummern 0lh bis FFh, welche den Teil-Tabellen zugewiesen sind, benutzt, um eine Teil-Tabelle, die zu verbinden ist, zu bezeichnen. Auf diese Weise kann eine Teil-Tabelle mit einer anderen verbunden werden. Es sei angemerkt, daß in Wirklichkeit eine Byte-Position in Sektor 0 der U-TOC durch eine vorbestimmte Verarbeitung benutzt wird, um eine zu verbindende Teil-Tabelle zu bezeichnen.

Jede Teil-Tabelle des Teil-Tabellen-Segments in Sektor 0 der U-TOC repräsentiert einen Teil. Im Falle eines Programms, das z. B. drei Teile umfaßt, die miteinander verbunden sind, wird jeder Teil-Ort durch die drei Teil-Tabellen, welche mittels der Verbindungs-Information miteinander verbunden sind, angesteuert.

Die Inhalte der Teile, die durch die Teil-Tabellen (01h) bis (FFh) in dem Teil-Tabellen-Segment des Sektors 0 der U-TOC repräsentiert sind, werden durch die Tabellen-Hinweismarken P-DFA, P-EMPTY, P-FRA und P-TNO1 bis P-TNO255 wie folgt beschrieben:

Die Tabellen-Hinweismarke P-DFA (Hinweismarke für defekte Bereiche) weist auf eine Teil-Tabelle für defekte Bereiche auf der optomagnetischen Platte 1 hin. Defekte Bereiche aufgrund von Beschädigungen oder dgl. werden als ein Teil oder als Teile behandelt, der oder die durch eine Teil-Tabelle repräsentiert ist oder eine Vielzahl von Teil-Tabellen repräsentiert sind. Die Tabellen-Hinweismarke P-DFA weist auf die Teil-Tabelle, welche die defekten Teile repräsentiert, oder auf eine Kopfteil-Tabelle für eine Vielzahl von Teil-Tabellen im Falle von mehr als einer Teil-Tabelle hin, die benutzt werden, um die defekten Teile zu repräsentieren. Um mehr ins einzelne zu gehen, enthält die Tabellen-Hinweismarke P-DFA einen der Werte 0lh bis 0Fh, nämlich die Nummer einer Teil-Tabelle, welche einen existierenden defekten Teil repräsentiert. Die Beginn- und Endeadressen des defekten Teils sind jeweils in den Beginnadressen- und Endeadressen-Feldern der Teil-Tabelle aufgezeichnet, auf die mittels der Tabellen-Hinweismarke P-DFA hingewisen ist. Ein weiterer defekter Teil – sofern vorhanden- ist durch eine weitere Teil-Tabelle repräsentiert, die mit der Teil-Tabelle, auf welche mittels der Tabellen-Hinweismarke P-DFA hingewiesen ist, durch die Verbindungs-Information verbunden ist, die in derjenigen Teil-Tabelle aufgezeichnet ist, auf welche mittels der Tabellen-Hinweismarke P-DFA hingewiesen ist. In ähnlicher Weise enthält die weitere Teil-Tabelle die Beginn- und Endeadressen des weiteren defekten Teils. Falls kein weiterer defekter Teil existiert, wird die Verbindungs-Information typischerweise auf den Wert "00h" gesetzt, um anzuzeigen, daß keine weitere verbundene Teil-Tabelle vorliegt.

Die Tabellen-Hinweismarke P-EMPTY (Hinweismarke für einen leeren Zwischenraum) weist auf eine unbenutzte Teil-Tabelle oder eine Kopfteil-Tabelle für eine Vielzahl von unbenutzten Teil-Tabellen hin. Um mehr ins einzelne zu gehen, ist auszuführen, daß die Tabellen-Hinweismarke P-EMPTY einen der Werte 01h bis FFh, nämlich die Nummer einer unbenutzten Teil-Tabelle, enthält. Falls eine Vielzahl von unbenutzten Teil-Tabellen vorliegt, wird auf die erste davon durch die Tabellen-Hinweismarke P-EMPTY hingewiesen, und die zweite davon ist mit der ersten mittels der Verbindungs-Information verbunden, die in der ersten aufgezeichnet ist. In gleicher Weise wird jede nachfolgende unbenutzte Teil-Tabelle mit der vorhergehenden unbenutzten Teil-Tabelle mittels der Verbindungs-Information verbunden, die in der vorhergehenden unbenutzten Teil-Tabelle aufgezeichnet ist. Auf diese Weise werden alle unbenutzten Teil-Tabellen in dem Teil-Tabellen-Segment miteinander verbunden.

Die Tabellen-Hinweismarke P-FRA (Hinweismarke für frei bespielbare Bereiche) weist auf eine Teil-Tabelle für Bereiche auf der optomagnetischen Platte 1 hin, in denen Daten aufgezeichnet werden können. Die Bereiche enthalten solche, aus denen Daten gelöscht worden sind. Solche freien Bereiche werden wie ein Teil (Spurteil) oder Teile behandelt, die durch eine Teil-Tabelle oder eine Vielzahl von Teil-Tabellen repräsentiert sind. Die Tabellen-Hinweismarke P-FRA weist auf die Teil-Tabelle, welche die freien Teile repräsentiert, oder auf eine Kopfteil-Tabelle einer Vielzahl von Teil-Tabellen im Falle von mehr als einer Teil-Tabelle, die zum Repräsentieren der freien Teile benutzt wird, hin. Um mehr ins einzelne zugehen, ist auszuführen, daß die Tabellen-Hinweismarke P-FRA einen der Werte 01h bis FFh, nämlich die Nummer einer Teil-Tabelle, enthält, welche einen existierenden freien Teil repräsentiert. Die Beginn- und Endeadressen des freien Teils sind jeweils in den Beginn- und Endeadressen-Feldern derjenigen Teil-Tabelle aufgezeichnet, auf die durch die Tabellen-Hinweismarke P-FRA hingewiesen ist. Ein weiterer freier Teil – sofern vorhanden – ist durch eine weitere Teil-Tabelle repräsentiert, die mit der Teil-Tabelle, auf welche durch die Tabellen-Hinweismarke P-FRA hingewiesen ist, mittels der Verbindungs-Information verbunden ist, die in derjenigen Teil-Tabelle aufgezeichnet ist, auf welche durch die Tabellen-Hinweismarke P-FRR hingewiesen ist. In ähnlicher Weise enthält die weitere Teil-Tabelle die Beginn- und Endeadressen des weiteren freien Teils. Falls kein weiterer freier Teil existiert, wird die Verbindungs-Information typischerweise auf den Wert "00h" gesetzt, um anzuzeigen, daß keine weitere verbundene Teil-Tabelle existiert. In gleicher Weise sind eine Vielzahl von solchen freien Teilen durch soviele Teil-Tabellen repräsentiert, wie freie Teile vorliegen. Die Verbindungs-Information, welche in einer Teil-Tabelle aufgezeichnet ist, weist auf eine nachfolgende Teil-Tabelle hin, die Verbindungs-Information enthält, welche auf eine weitere nachfolgende Teil-Tabelle hinweist. Diese Verbindung wird von einer Teil-Tabelle zu einer weiteren bis hin zu einer Teil-Tabelle fortgesetzt, welche die Verbindungs-Information "00h" hat.

Ein Modell, das Teil-Tabellen, wovon jede einen freien Teil repräsentiert, darstellt, die miteinander verbunden sind, ist in 4 gezeigt. Im vorliegenden Fall repräsentieren Teil-Tabellen (03h), (18h), (lFh), (2Bh) u. (E3h) jeweils einen freien TEil. Wie in der Figur gezeigt, weist die Tabellen-Hinweismarke P-FRA auf die erste (Kopf-)Teil-Tabelle (03h) hin, die auf die folgende Teil-Tabelle (18h) hinweist, usw.. Auf diese Weise wird eine Verbindungskette aus aufeinanderfolgenden Teil-Tabellen (03h), (18h), (lFh), (2Bh) u. (E3h) erzeugt.

Es sei angemerkt, daß Teil-Tabellen, die defekte Teile und unbenutzte Teil-Tabellen repräsentieren, in gleicher Weise wie Teil-Tabellen, die freie Teile repräsentieren, wie zuvor beschrieben, angesteuert werden.

Im Falle einer jungfräulichen optomagnetischen Platte, auf der überhaupt noch keine Audiodaten aufgezeichnet wurden und bei der keine defekten Bereiche existieren, weist die Tabellen-Hinweismarke P-FRA auf die Teil-Tabelle (01h) hin, um anzuzeigen, daß alle aufzeichnungsfähigen Bereiche auf der Platte freie Bereiche sind. In diesem Fall weist, da die restlichen Teil-Tabellen (02h) bis (FFh) nicht benutzt sind, die Tabellen-Hinweismarke P-EMPTY auf die Teil-Tabelle (02h) hin. Die Verbindungs-Information, welche in der Teil-Tabelle (02h) aufgezeichnet ist, weist auf die Teil-Tabelle (03h) hin usw.. Auf diese Weise sind die restlichen Teil-Tabellen (02h) bis (FFh) mit jeder weiteren endend mit der Teil-Tabelle (FFh) verbunden. In diesem Fall ist die Verbindungs-Information "00h" in der Teil-Tabelle (FFh) aufgezeichnet, um anzuzeigen, daß keine weitere zu verbindende Teil-Tabelle existiert.

Es sei angemerkt, daß in diesem Fall die Beginnadresse der aufzeichnungsfähigen Benutzer-Bereiche in dem Beginnadressen-Feld der Teil-Tabelle (01h) aufgezeichnet ist und eine Adresse, die unmittelbar einer Ausleitungs-Beginnadresse vorhergeht, in dem Endeadressen-Feld der Teil-Tabelle (01h) aufgezeichnet ist.

Die Tabellen-Hinweismarken P-TNO1 bis P-TNO255 weisen auf die Teil-Tabellen (01h) bis (FFh) hin, wovon jede einen Teil auf der optomagnetischen Platte 1 repräsentiert, der durch den Benutzer zum Aufzeichnen eines Programms benutzt wird. Beispielsweise weist die Tabellen-Hinweismarke P-TNO1 auf eine Teil-Tabelle hin, die einen Teil oder den ersten Teil unter einer Vielzahl von Teilen repräsentiert, welche in chronologischer Reihenfolge zum Aufzeichnen von Daten eines ersten Programms benutzt werden.

Das zuvor genannte erste Programm soll in einem einzigen Teil auf der optomagnetischen Platte anstelle einer Vielzahl von Teilen, die physikalisch voneinander getrennt sind, untergebracht sein. In diesem Fall sind die Beginn- und Endeadressen eines Bereichs zum Aufzeichnen des ersten Programms jeweils in den Beginnadressen- und Endeadressen-Feldern der Teil-Tabelle aufgezeichnet, auf die durch die Tabellen-Hinweismarke P-TNO1 hingewiesen ist.

Ein zweites Programm soll in einer Vielzahl von Teilen auf der optomagnetischen Platte, die voneinander getrennt sind, aufgezeichnet sein. In diesem Fall sind die Teile, um den Aufzeichnungsort des Programms anzugeben, sequentiell einer nach dem anderen in derselben Reihenfolge, wie sie chronologisch zum Aufzeichnen des Programms benutzt wurden, bezeichnet. Um mehr ins einzelne zugehen, ist auszuführen, daß die Tabellen-Hinweismarke P-TNO2 auf die erste Teil-Tabelle in der chronologischen Liste von Teil-Tabellen hinweist. Die Verbindungs-Information in der ersten Teil-Tabelle weist auf die zweite Teil-Tabelle in der chronologischen Liste hin. In gleicher Weise sind die nachfolgenden Teil-Tabellen mit einer weiteren nachfolgenden Teil-Tabelle verbunden, auf die durch die Verbindungs-Information einer Teil-Tabelle, welche ihr vorhergeht, hingewiesen ist. Die Verbindungskette der Teil-Tabellen wird bis hin zu der letzten Teil-Tabelle, welche die Verbindungs-Information "00h" enthält, fotgesetzt. Die Verbindungsliste von Teil-Tabelles ähnelt der in 4 gezeigten Darstellung.

Wenn das zweite Programm wiedergegeben wird oder Daten in Bereichen zum Aufzeichnen des zweiten Programms überschrieben werden, werden der optische Kopf 3 und der Magnetkopf 6 getrieben, um auf die Bereiche in Übereinstimmung mit den Daten zuzugreifen, die in Sektor 0 der U-TOC aufgezeichnet sind, was es gestattet, ein kontinuierliches Audiosignal aus den Teilen, die voneinander getrennt sind, oder den Aufzeichnungs-Bereichen, die zum Zwecke einer wirkungsvollen Ausnutzung zum Aufzeichnen von Daten zu benutzen sind, abzurufen.

Wie zuvor beschrieben, werden die Adressen von aufgezeichneten Programmen und freien Bereichen durch die U-TOC angesteuert. Wenn eine Änderung der Programm-Nummer für Audiodaten mit einem Aufzeichnungsvorgang zusammentrifft, wird die U-TOC entsprechend aktualisiert, um die Aufzeichnungsdaten als ein unterschiedliches Programm in der U-TOC zu behandeln.

4. Subcodes

In diesem Kapitel werden Subcodes, die in einer CD und einer optomagnetischen Platte aufgezeichnet sind, beschrieben.

Wie bereits allgemein bekannt, ist eine kleinste Einheit zum Aufzeichnen von Daten in einem CD-System 1 Rahmen, und und 1 block umfaßt 98 Rahmen.

Die Struktur eines Rahmens ist in 5 gezeigt. Wie in der Figur gezeigt, umfaßt ein Rahmen 588 Bits. Die ersten 24 Bits werden zum Aufzeichnen von Synchronisations-Daten Daten benutzt, während die nachfolgenden 14 Bits für Subcode-Daten vorgesehen sind. Die folgenden Bits werden für Aufzeichnungs-Daten für Paritäts-Information benutzt.

Mit einem Rahmen, der auf diese Weise konfiguriert ist, umfaßt ein Block 98 Rahmen. Um Subcode-Daten eines Blocks wie in 6 gezeigt zu bilden, werden Teile von Subcode-Daten aus den 98 Rahmen entnommen und zusammengefaßt.

Teile von Subcode-Daten, die dem ersten und dem zweiten Rahmen am Kopf der 98 Rahmen, d. h. dem Rahmen 98n + 1 und dem Rahmen 98n + 2, entnommen sind, werden als ein Synchronisationsmuster benutzt. Teile von Subcode-Daten, die dem 3. Rahmen bis zu dem 98. Rahmen, d. h. den Rahmen 98n + 3 bis Rahmen 98n + 98, entnommen sind, bilden 96-Bit-Teile von Kanal-Daten oder 96-Bit-Subcode-Daten von P-, Q-, R-, S-, T-, U-, V- u. W-Kanälen.

Die P- und Q-Kanäle werden zum Steuern von Zugriffen und dgl. benutzt. Indessen zeigt der P-Kanal lediglich einen Ausleitungsteil zwischen Programmen. Eine feinere Steuerung erfordert den Q Kanal (Q1 to Q96). Für den Fall, daß eine CD vorliegt, ist das Format aus 96-Bit-Daten des Q-Kanals in 7A gezeigt.

Die ersten 4 Bits Q1 bis Q9 werden zum Aufzeichnen von Steuer-Daten CTL benutzt, welche die Nummer des Audio-Kanals, die Anhebungs-(Emphasis-)Information und eine CD-ROM-Kennzeichnung enthalten.

Um ins einzelne zugehen, ist auszuführen, daß die 4-Bit-Steuer-Daten wie folgt definiert sind:

  • "0***" --- 2 Audio-Kanäle
  • "1***" --- 4 Audio-Kanäle
  • "*0**" --- CD-DA (CD-Digitalaudio)
  • "*1**" --- CD-ROM
  • "**0*" --- digitale Kopie kann nicht erfolgen
  • "**1*" --- digitale Kopie kann ausgeführt werden
  • "***0" --- ohne Voranhebung (preemphasis)
  • "***1" --- mit Voranhebung (preemphasis)

Die folgenden 4 Bits Q5 bis Q8 werden für das Aufzeichnen einer Adresse Ad benutzt, der die Bits Q9 bis Q80 als Steuer-Bits der Daten folgen.

Eine 4-Bit-Adresse "0001" zeigt an, daß Sub-Q-Daten in den folgenden Bits Q9 bis Q80 Q-Daten einer Audio-CD sind.

Bits Q9 bis Q80 werden zum Aufzeichnen von 72-Bit-Sub-Q-Daten benutzt, und die restlichen Bits Q81 bis Q96 dienen als ein CRC-Code (Cyclic Redundancy Check Code).

Der 72-Bit-Subcode, nämlich Q9 bis Q80, wird wie in 7A gezeigt zum Aufzeichnen von neun 8-Bit-Teilen von Information benutzt. Der erste 8-Bit-Teil von Information ist eine Programm-Nummer (TNO), die eine der Nummern "01" bis "99" sein kann, welche Programm-Nummern #1 bis #n repräsentieren. Die Spur-Nummer für einen Ausleitungs-Bereich lautet "AA".

Folgend auf die Programm-Nummer ist ein Index, nämlich Information, die es gestattet, daß ein Programm in kleinere Teile unterteilt wird, vorgesehen.

Folgend auf den Index sind der Zeitablauf längs einer Spur, ausgedrückt in Minuten in einem Feld MIN, in Sekunden in einem zweiten Feld, nämlich dem Feld SEK, und eine Rahmen-Nummer in einem Feld RAHMEN vorgesehen. Darauf folgend sind eine Absolutzeit-Adresse, ausgedrückt in AMIN in einem Feld AMIN, in ASEK in einem zweiten Feld, nämlich dem Feld ASEK, und eine Rahmen-Nummer in einem Feld ARAHMEN aufgezeichnet. Die Absolutzeit-Adresse ist eine Absolutzeit-Information, welche kontinuierlich bis zu einem Ausleitungsteil angehängt wird, der später auftritt, wobei der Beginnpunkt der ersten Spur als Bezugspunkt "0 Minuten, 0 Sekunden und Rahmen-Nummer 0" angenommen wird. In anderen Worten ausgedrückt heißt dies, daß die Absolutzeit-Adresse eine Absolutzeit-Information ist, die zur Ansteuerung von Spuren auf der Platte benutzt wird.

Andererseits ist in 7B die Struktur der Q-Daten für eine optomagnetische Platte gezeigt.

Wie in der Figur gezeigt, umfassen die Q-Daten eine Programm-Nummer (TNO), Index-Information (INDEX) und einen CRC-Code CRC. Es ist keine Zeit-Information enthalten.

Das Aufzeichnungs/Wiedergabegerät gemäß der vorliegenden Erfindung kann mit anderen Einrichtungen, wie einem CD-Spieler oder einem Abspielgerät für optomagnetische Platten, über eine digitale Audio-Schnittstelle verbunden sein. Wenn wiedergegebene Daten von der externen Einrichtung zugeführt werden, enthalten die übertragenen Daten Wiedergabe-Audiodaten und Information auf der Grundlage dieser Subcodes. In dem Aufzeichnungs/Wiedergabegerät gemäß der vorliegenden Erfindung, nämlich einem Gerät, das während eines Kopiervorgangs als ein Recorder dient, kann ein Wechsel der Programm-Nummer in den wiedergabeseitigen Audiodaten aus der Subcode-Information der Wiedergabeseite erfaßt werden.

5. Digitale Audio-Schnittstelle

Im folgenden wird ein Format der Daten beschrieben, die durch die Wiedergabeeinrichtung zu dem Aufzeichnungs/Wiedergabegerät gemäß der vorliegenden Erfindung über eine digitale Audio-Schnittstelle übertragen werden.

Ein Format der digitalen Audio-Schnittstelle, auf die im folgenden als ein I/O-Format Bezug genommen wird, ist in 8A u. 8B gezeigt.

Gemäß dem I/O Format, das in 8A gezeigt ist, wird eine Abtastperiode (1/Fs) als ein Rahmen behandelt, der als eine Grundeinheit benutzt wird. Ein Rahmen umfaßt digitale Ausgangssignale von linken (L) und rechten (R) Kanälen. Die digitalen Ausgangssignale werden in einer Reihenfolge übertragen, die mit den LSB's (Least Significant Bits) des linken Kanals, gefolgt von den MSB's (Most Significant Bits) des linken Kanals und den LSB's (Least Significant Bits) des rechten Kanals, beginnt und mit den MSB's (Most Significant Bits) des rechten Kanals endet.

Die Audiodaten, welche zu einem Kanal gehören, werden als Teilrahmen bezeichnet, deren Konfiguration in 8B gezeigt ist.

Ein Teilrahmen umfaßt 32 Bits. Zwei aufeinanderfolgende Teilrahmen der linken und rechten Kanäle bilden einen Rahmen.

Die vier Bits am Kopf eines Teilrahmens werden zum Bezeichnen eines Einleitungsteils benutzt, der zur Synchronisierung und Kennzeichnung des Teilrahmens dient.

Die folgenden vier Bits bilden ein reserviertes Feld (AUX) gefolgt von 20-BitAudiodaten DA, den Hauptdaten des Teilrahmens.

Folgend auf die Audiodaten DA sind vier 1-Bit-Teile aus Steuerdaten vorgesehen, die mit den Großbuchstaben V, U, C bzw. P bezeichnet sind.

Das Bit V ist ein Gültigkeits-Kennzeichnungsbit. Ein Gültigkeits-Kennzeichnungsbitwert "0" zeigt an, daß die Daten des Teilrahmens gültig (oder glaubwürdig) sind. Ein Gültigkeits-Kennzeichnungsbitwert "1" zeigt andererseits an, daß die Daten des Teilrahmens ungültig (oder unglaubwürdig) sind. Durch Bezugnahme auf das Gültigkeits-Kennzeichnungsbit kann die Einrichtung auf der Empfangsseite eine Entscheidung betreffend eine Operation zur Verarbeitung der Daten treffen.

Das Bit U ist ein Benutzer-Datenbit. Die Bits U, welche jeweils in einem übertragenen Teilrahmen enthalten sind, werden gesammelt, um Daten zu erzeugen, die einen Mittelwert von 1,176 Bits enthalten, wie dies in 9 gezeigt ist. Das Beispiel, welches in 9 gezeigt ist, stellt Steuerdaten dar, die Subcodes ausdrücken.

Teile der Daten in dem 0. und 1. Rahmen, die in 9 gezeigt sind, bilden die Subcode-Synchronisationsmuster, die in 6 gezeigt sind. Es sei angemerkt, daß 12 Bits in jedem der in 9 gezeigten Rahmen gesammelt werden, jedoch sind die letzten 4 Bits in jedem Rahmen Scheinbits.

Das Startbit in jedem der 2. bis 97. Rahmen ist eine "1". Das Startbit wird gefolgt von den Bits Q bis W der Subcodes, die in 6 gezeigt sind, und den 4 Scheinbits.

In anderen Worten ausgedrückt heißt dies, daß Bits U der Teilrahmen mit den Q- bis W-Daten der Subcodes einer CD oder einer optomagnetischen Platte auf der Wiedergabeseite, so wie sie vorliegen, gefüllt sind. Im Falle des in 9 gezeigten Beispiels ist die Distanz von einem Startbit zu einem nächsten 12 Bits lang. Es sei indessen angemerkt, daß die Distanz von einem Startbit bis zu einem nächsten durch Änderung der Anzahl von Scheinbits variiert werden kann, und zwar in einem Bereich von 8 bis 16 Bits.

Das in 8B gezeigte Bit C zeigt den Status des Kanals an.

Die Bits C, die jeweils in einem übertragenen Teilrahmen enthalten sind, werden gesammelt, um ein 192-Bit-Wort in Übereinstimung mit einem vorgeschriebenen Daten-Format, das in 10 gezeigt ist, zu erzeugen. In 10 ist das Format des Kanalstatus gezeigt.

Das erste Bit (Bit 0) des Worts wird benutzt, um eine privat genutzte Übertragungseinrichtung (einen sog. Home Transmitter) von einer industriellen zu unterscheiden. In den nächsten 5 Bits, nämlich von Bit 1 bis Bit 5, ist eine Steuer-Information aufgezeichnet. Beispielsweise ist das Bit 2 ein Identifizierungsbit, welches das Vorhandensein/Nichtvorhandensein eines Copyright-Schutzes anzeigt, während das Bit 3 ein Identifizierungsbit ist, welches das Vorliegen/Nichtvorliegen einer Anhebung (emphasis) anzeigt.

Die Bits 8 bis 15, welche folgen, werden zum Bezeichnen eines Kategorie-Codes CC benutzt. Bit 15 wird als L-Bit bezeichnet, welches das Erzeugen der digitalen Audiodaten anzeigt. Im allgemeinen ist im Falle der aufgezeichneten Software, die für eine industrielle Nutzung herausgegeben wird, das Bit 15 eine "1". Die Bits 8 bis 14 werden zum Aufzeichnen eines speziellen Codes in Übereinstimmung mit der Einrichtung auf der Übertragungsseite benutzt.

Beispielweise soll die Übertragungseinrichtung ein Gerät für optomagnetische Platten sein. In diesem Fall ist für den Kategorie-Code CC die Form "1001001L" vorgeschrieben. Im Falle eines Compact-Disk-Systems, das als Übertragungseinrichtung dient, ist andererseits für den Kategorie-Code CC die Form "1OOOOOOL" vorgeschrieben.

Die Bits 16 bis 19, welche folgen, werden zum Bezeichnen einer Quellennummer benutzt. Eine Quellennummer wird zum Kennzeichnen eines speziellen Teils der Einrichtung unter einer Vielzahl von angeschlossenen Einheiten benutzt, die zu derselben Kategorie gehören.

Die Bits 20 bis 23, welche folgen, werden zum Bezeichnen einer Kanalnummer benutzt. Eine Kanalnummer wird zum Bezeichnen des Kanaltyps der digitalen Audio-Schnittstelle benutzt.

Die Bits 24 bis 27, welche folgen, werden zum Bezeichnen eines Kennzeichnungscodes der Abtastfrequenz benutzt. Die Bits 28 bis 29, welche folgen, werden zum Bezeichnen der Genauigkeit (des Toleranzbereichs) der Abtastfrequenz benutzt.

Schließlich werden das Bit 32 und die nachfolgenden Bits nicht benutzt.

Das Bit P, welches in 8B gezeigt ist, ist ein Paritätsbit. Das Paritätsbit ist typischerweise eine geradzahlige Parität zum Erfassen eines Fehlers, der zwischen Reservebits, den Audiodaten DA und den Bits V, U u. C besteht.

6. Verarbeitungsbeispiel als ein erstes Ausführungsbeispiel

In diesem Ausführungsbeispiel wird eine Verarbeitung beschrieben, die durch das Aufzeichnungs/Wiedergabegerät gemäß der vorliegenden Erfindung ausgeführt wird, um Audiodaten, welche über die digitale Audio-Schnittstelle empfangen werden, die zuvor beschrieben wurde, auf einer optomagnetischen Platte 1 aufzuzeichnen, oder insbesondere, um einen Teil zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen zu handhaben.

Es sei angemerkt, daß der Aufzeichnungsvorgang zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen in dem ersten bis zu einem sechsten Ausführungsbeispiel grundsätzlich in Übereinstimmung mit einem Modell, das in 11 gezeigt ist, ausgeführt wird.

Beispielsweise soll ein Audiosignal, das von einer Einrichtung, wie einem CD-Spieler, zugeführt wird, auf einer optomagnetischen Platte 1 aufgezeichnet werden, und während dieser Zeit soll ein tonloser Zustand infolge der Beendigung eines Programms im Verlaufe eines Blocks, nämlich eines Clusters CL1, der in der Figur gezeigt ist, erfaßt werden. Der folgende Cluster CL2 ist ein Block des Audiosignals, welches tonlose Daten enthält. Der tonlose Zustand soll sich weiter fortsetzen. In diesem Fall wird die Operation, welche durch das Aufzeichnungs/Wiedergabegerät ausgeführt wird, um Audiodaten auf der optomagnetischen Platte 1 aufzuzeichnen, zu einer Operation zum wiederholten Aufzeichnen der tonlosen Daten der nachfolgenden Cluster an ein under derselben Stelle, nämlich der für den Cluster CL3 auf der Platte 1, wie dies durch einen in der Figur gezeigten Pfeil angedeutet ist.

Später werden, wenn die Zuführung eines Audiosignals des nächsten Programms an einem bestimmten Punkt erfaßt wird, Daten beginnend an diesem Punkt auf der Platte 1 als Daten für einen Cluster C4 aufgezeichnet. Das heißt in anderen Worten ausgedrückt, daß durch wiederholtes Aufzeichnen von Daten, die während einer tonlosen Periode empfangen werden, in demselben Bereich auf der Platte 1 der tonlose Datenanteil auf der Platte 1 bis zu einem gewissen Grad bei einer konstanten Länge selbst dann aufrechterhalten werden kann, wenn sich die tonlose Periode ausdehnt, was es gestattet, eine gut gestaltete Aufzeichnung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen durchzuführen.

Das erste Ausführungsbeispiel, welches in 12 gezeigt ist, betrifft eine Verarbeitung, die durch die Systemsteuereinrichtung 11 zum Verwirklichen einer Operation gleich derjenigen, die in 11 gezeigt ist, ausgeführt wird.

Nachdem der Aufzeichnungsvorgang gestartet worden ist, setzt die Systemsteuereinrichtung 11 ein Cluster-Inkrementierungskennzeichnungsbit auf "1" und setzt die Inhalte eines Cluster-Inkrementierungszählers auf "0" zurück (Schritt S101).

Das Cluster-Inkrementierungskennzeichnungsbit ist ein Kennzeichnungsbit, welches anzeigt, ob die Cluster-Nummer jedesmal dann, wenn Daten für einen Cluster auf der Platte aufgezeichnet sind, zu erhöhen oder nicht zu erhöhen ist. Wenn das Cluster-Inkrementierungskennzeichnungsbit auf "1" gesetzt ist, werden Daten in Cluster-Einheiten kontinuierlich als der Cluster CL1, der Cluster CL2 usf. aufgezeichnet, wobei die Cluster-Nummer jedesmal dann erhöht wird, wenn die Datenmenge eines Clusters aufgezeichnet ist.

Der Cluster-Inkrementierungszähler ist andererseits ein Zähler zum Abzählen der Anzahl von aufeinanderfolgenden Clustern, die mit Audiodaten in einem sog. tonlosen Zustand aufzuzeichnen sind, d. h. von Clustern, für welche der Pegel der Audiodaten niedriger als ein vorbestimmter Wert ist.

Da das Cluster-Inkrementierungskennzeichnungsbit zu einer gewöhnlichen Zeit auf "1" gesetzt ist, wird jedesmall dann, wenn Daten der Menge eines Clusters in der RAM-Einheit 13angesammelt sind, eine Operation zum Aufzeichnen von Daaten eines Clusters auf der Platte 1 ausgeführt. Die einem Cluster nachfolgenden Daten werden an der Stelle für den nächsten Cluster aufgezeichnet, wobei ein Cluster nach dem Erhöhen der Cluster-Nummer bezeichnet ist.

In einem Schritt S102 überwacht die Systemsteuereinrichtung 11 die Information, welche von der Audiopegel-Erfassungseinheit 22 während eines Aufzeichnungsvorgangs zugeführt wird, um festzustellen, ob der Pegel der Eingangs-Audiodaten niedriger oder nicht niedriger als ein vorbestimmter Wert L ist. Wenn der Pegel der Eingangs-Audiodaten als niedriger als der vorbestimmte Wert L befunden wird, wird entschieden, daß sich die Audiodaten in einem tonlosen Zustand befinden.

Außerdem setzt sich, wenn der Pegel der Eingangs-Audiodaten als niedriger als der vorbestimmte Wert L befunden sind, die Verarbeitung zu einem Schritt S103 fort, um herauszufinden, ob sich die Daten am Kopf eines Clusters befinden oder nicht.

Das bedeutet, daß sich in den beiden Schritten S102 u. S103 das Ergebnis "JA" einstellt, wenn ein Cluster, der mit einem in einen tonlosen Zustand versetzten Audio-Pegel beginnt, erfaßt ist.

In einem Schritt S104, der den zuvor genannten Schritten folgt, wird der Pegel der Audiodaten erneut mit dem vorbestimmten Wert L verglichen um festzustellen, ob der erstere niedriger oder nicht niedriger als der letztere ist. Falls der Pegel der Eingangs-Audiodaten als niedriger als der vorbestimmte Wert L befunden wird, setzt sich der Verarbeitungsvorgang zu einem Schritt S105 fort, um festzustellen, ob sich die Daten bei dem Kopf eines Clusters befinden oder nicht. In den beiden Schritten S104 u. S105 ergibt sich das Ergebnis "JA", wenn ein Cluster erfaßt ist, bei dem alle Daten einen Pegel aufweisen, der einem tonlosen Zustand entspricht. Zu diesem Zeitpunkt setzt sich der Verarbeitungsvorgang zu einem Schritt S106 fort, um die Inhalte des Cluster-Inkrementierungszählers zu inkrementieren.

Der Verarbeitungsvorgang setzt sich dann zu einem Schritt S107 fort, um festzustellen, oder die Inhalte des Cluster-Inkrementierungszählers größer oder nicht größer als ein vorbestimmter Wert C sind. Falls die Inhalte des Cluster-Inkrementierungszählers als nicht größer als der vorbestimmte Wert C befunden sind, kehrt der Verarbeitungsvorgang zu dem Schritt S104 zurück.

Falls die Inhalte des Cluster-Inkrementierungszählers andererseits in Schritt S107 als größer als der vorbestimmte Wert C befunden sind, setzt sich der Verarbeitungsvorgang zu einem Schritt S108 fort, um das Cluster-Inkrementierungskennzeichnungsbit auf "0" rückzusetzen. Dementsprechend wird die Nummer des Clusters, nämlich eines Aufzeichnungsorts auf der Platte 1, der an diesem Punkt beginnt, nicht erhöht. Als Ergebnis werden die Audiodaten jedes nachfolgenden Cluster dem Bereich desselben Clusters auf der Platte wiederholt überschrieben.

Der Verarbeitungsvorgang setzt sich dann zu einem Schritt S109 fort. In dem Schritt S109 überwacht die Systemsteuereinrichtung 11 die Information, welche von der Audiopegel-Erfassungseinheit 22 in diesem Zustand zugeführt wird. Wenn der Audiopegel den vorbestimmten Wert L übersteigt, d. h. wenn die Audiodaten in einen tonhaften Zustand eintreten, kehrt der Verarbeitungsvorgang zu dem Schritt S101 zurück, um das Cluster-Inkrementierungskennzeichnungsbit auf "1" zu setzen und die Inhalte des Cluster-Inkrementierungszählers auf "0" rückzusetzen. Wenn dies erfolgt ist, wird die gewöhnliche Verarbeitungsoperation wieder aufgenommen.

Die zuvor beschriebene Verarbeitung sei nun im Lichte von 11 betrachtet. In den beiden Schritten S102 u. S103 stellt sich das Ergebnis "JA" dann ein, wenn ein Cluster CL2, der mit einem in den tonlosen Zustand versetzten Audiopegel beginnt, erfaßt ist, wobei der Zeitpunkt mit dem Kopf eines Clusters CL3 zusammenfällt. Der vorbestimmte Wert C, welcher bei dem Vergleich in Schritt S107 benutzt wird, soll auf "2" eingestellt sein. In diesem Fall wird das Cluster-Inkrementierungskennzeichnungsbit in Schritt S108 zu einem Zeitpunkt auf "0" rückgesetzt, der mit dem Kopf der Daten der Menge eines Clusters, welcher unmittelbar dem Cluster CL3 folgt, zusammenfällt. Als Ergebnis werden Daten für die Cluster, welche dem Cluster CL3 nachfolgen, in demselben Bereich wie dem für den Cluster CL3 auf der Platte wiederholt aufgezeichnet, wie dies in der Figur gezeigt ist.

In Schritt S101 wird das Cluster-Inkrementierungskennzeichnungsbit auf "1" gesetzt, wobei der Zeitpunkt mit der Erfassung eines tonhaften Zustands in Schritt S109 zusammenfällt. Als Ergebnis werden die folgenden Daten in Bereichen auf der Platte beginnend mit dem Bereich für den Cluster CL9 aufgezeichnet.

Eine derartige Verarbeitung verhindert, daß sich die zeitliche Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgende Programmen in ihrer Länge übermäßig vergrößert. Wenn ein Wiedergabevorgang z. B. durch Auswählen von CD's und Programmen aus einem CD-Wechsler ausgeführt wird, kann sich die zeitliche Länge eines tonlosen Zustands, der sich typischerweise aus dem Austauschen einer Platte gegen eine andere ergibt, beginnend von dem Endpunkt eines Programms an und endend bei dem Beginnpunkt eines nächsten Programms vergrößern. Nichtsdestoweniger wird der tonlose Zustand nicht so, wie er vorliegt, auf der optomagnetischen Platte 1 aufgezeichnet. Stattdessen wird die Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen auf eine bestimmt Zeit von typischerweise 2 bis 4 s begrenzt, was es gestattet, eine gut gestaltet Kopie-Platte zu produzieren.

7. Verarbeitungsbeispiel als zweites Ausführungsbeispiel

Als nächstes wird eine Verarbeitung als Verwirklichung eines zweiten Ausführungsbeispiels anhand von 13 beschrieben.

Wie zuvor beschrieben, werden Steuerdaten, wie die Bits U u. C zusammen mit Audiodaten zugeführt. Die Systemsteuereinrichtung 11 kann Information über die Programm-Nummer für die eingegebenen Daten aus den U-Bit-Daten gewinnen. Im vorliegenden Fall wird der Verarbeitung einer Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgende Programmen gemäß diesem Ausführungsbeispiel eine Bedingung auf der Grundlage der Information über die Programm-Nummer zugefügt.

Im Falle dieses Verarbeitungsbeispiels überwacht die Systemsteuereinrichtung 11 in einem Schritt S201 eine Programm-Nummer für die Audiodaten aus den U-Bit-Daten, welche durch die Digital-Audiosignal-Schnittstelleneinheit 21 während eines Aufzeichnungsvorgangs ausgeblendet wurde. Falls sich das Vorliegen einer Änderung der Programm-Nummer erwiesen hat, setzt sich der Verarbeitungsvorgang zu einem Schritt S202 fort. Es sei angemerkt, daß da die Verarbeitungsschritte, welche in Schritt S202 bis zu einem Schritt S210 ausgeführt werden, dieselben wie diejenigen der in 12 gezeigten Schritte S101 bis S109 sind, deren Beschreibung an dieser Stelle nicht wiederholt wird.

Ein Programm, welches durch das Aufzeichnungs/Wiedergabegerät empfangen wird, kann absichtlich einen langen tonlosen Teil enthalten, der fälschlich als eine lange Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen erfaßt werden kann. Im Falle dieses Ausführungsbeispiels kann indessen die Verarbeitung zum Halten der Länge der tonlosen Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen auf einem konstanten Wert oder einem kleineren nur ausgeführt werden, wenn das Vorliegen einer Änderung der Programm-Nummer bestätigt worden ist. Als Ergebnis wird die Verarbeitung zum Halten der Länge der tonlosen Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgende Programmen auf einem konstanten Wert oder einem kleineren für einen derartig langen tonlosen Teil, welcher absichtlich als Teil eines Programms in diesem enthalten ist, verhindert.

8. Verarbeitungsbeispiel als drittes Ausführungsbeispiel

Als nächstes wird eine Verarbeitung als Verwirklichung eines dritten Ausführungsbeispiels anhand von 14 beschrieben.

Auch im Falle dieses Ausführungsbeispiels überwacht die Systemsteuereinrichtung 11 die Information über die Programm-Nummer für die eingegebenen Daten aus den U-Bit-Daten, und es wird der Verarbeitung einer Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen eine Bedingung auf der Grundlage der Information über die Programm-Nummer zugefügt.

Für dieses Beispiel wird, da die Verarbeitungsschritte, welche in Schritten S301 bis S309 ausgeführt werden, dieselben wie diejenigen der in 12 gezeigten Schritts S101 bis S109 sind, deren Beschreibung an dieser Stelle nicht wiederholt.

Es sei indessen angemerkt, daß nachdem das Cluster-Inkrementierungskennzeichnungsbit in dem Schritt S308 auf "0" rückgesetzt worden ist, der Pegel der Audiodaten in dem Schritt S309 mit dem vorbestimmten Wert L verglichen wird, um festzustellen, ob ersterer größer oder nicht größer als letzterer ist. Falls der Pegel der Audiodaten als kleiner als der vorbestimmte Wert L befunden wird, setzt sich der Verarbeitungsvorgang zu einem Schritt S310 fort, um eine Überprüfung hinsichtlich der Änderung der Programm-Nummer für die Audiodaten durchzuführen.

Wenn der Pegel der Audiodaten in Schritt S309 als gleich dem vorbestimmten Wert L oder größer als dieser befunden ist oder sich das Vorliegen einer Änderung der Programm-Nummer für die Audiodaten in Schritt S310 bestätigt hat, kehrt Verarbeitungsvorgang zu Schritt S301 zurück, womit der gewöhnliche Aufzeichnungsvorgang wieder aufgenommen wird.

Ein Programm, das dem Aufzeichnungs/Wiedergabegerät zugeführt wird, kann absichtlich einen tonlosen Teil bei dem Kopf desselben enthalten, der fälschlich als eine Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen, wie dies üblich ist, erfaßt werden kann. Im Falle dieses Ausführungsbeispiels wird indessen die Verarbeitung zum Halten der Länge der tonlosen Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen auf einem konstanten Wert oder einem kleineren für einen derartigen tonlosen Teil verhindert. In anderen Worten ausgedrückt heißt dies, daß ein tonloser Teil, der bei dem Kopf eines Programms erforderlich ist, so wie er vorliegt, aufgezeichnet wird, was verhindert, daß der tonlose Teil zu einer festgelegten Länge zusammengedrückt wird.

9. Verarbeitungsbeispiel als viertes Ausführungsbeispiel

Als nächstes wird eine Verarbeitung als Verwirklichung eines vierten Ausführungsbeispiels anhand von 15 beschrieben.

15 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel zur Verwirklichung der Verarbeitung, die mittels der Systemsteuereinrichtung 11 zum Zwecke der Handhabung einer Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen aus Daten ausgeführt wird, die wie diejenigen, die in 11 gezeigt sind, aufzuzeichnen sind.

Weitgehend wie bei dem zuvor beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel setzt die Systemsteuereinrichtung 11, nachdem der Aufzeichnungsvorgang begonnen worden ist, als erstes von allem in einem Schritt S401 das Cluster-Inkrementierungskennzeichnungsbit auf "1" und setzt die Inhalte eines Zeitgebers, der in der Systemsteuereinrichtung 11 benutzt wird, auf "0" zurück.

Zu einem Zeitpunkt, zu dem das Cluster-Inkrementierungskennzeichnungsbit auf "1" gesetzt ist, wird das Aufzeichnen von Daten der Menge von 1 Cluster auf der optomagnetischen Platte 1 jedesmal dann ausgeführt, wenn Daten der Menge von 1 Cluster angesammelt sind. Die folgenden Daten der Menge von 1 Cluster werden in dem Bereich für den nächsten Cluster auf der optomagnetischen Platte 1 aufgezeichnet.

In einem Schritt S402 benutzt die Systemsteuereinrichtung 11 Information, welche von der Audiopegel-Erfassungseinheit 22 empfangen ist, um festzustellen, ob der Pegel der zugeführten Audiodaten niedriger oder nicht niedriger als der vorbestimmte Wert L ist. Falls der Pegel der zugeführten Audiodaten als niedriger als der vorbestimmte Wert L befunden ist, werden die Audiodaten als in einem tonlosen Zustand befindlich bewertet.

Wenn der Pegel der zugeführten Audiodaten als niedriger als der vorbestimmte Wert L befunden ist, setzt sich der Verarbeitungsvorgang zu einem Schritt S403 fort, in dem die Systemsteuereinrichtung 11 den Zeitgeber aktiviert.

Nachdem der Zeitgeber gestartet ist, setzt sich der Verarbeitungsvorgang zu einem Schritt S404 fort, um festzustellen, ob der Pegel der zugeführten Audiodaten niedriger oder nicht niedriger als der vorbestimmte Wert L ist. Falls der Pegel der zugeführten Audiodaten als niedriger als der vorbestimmte Wert L befunden ist, setzt sich der Verarbeitungsvorgang zu einem Schritt S405 fort, um festzustellen, ob die Inhalte des Zeitgebers größer oder nicht größer als ein vorbestimmter Wert T sind. Wenn die Inhalte des Zeitgebers als nicht größer als der vorbestimmte Wert T befunden sind, kehrt der Verarbeitungsvorgang zu Schritt S404 zurück.

Wenn die Inhalte des Zeitgebers andererseits in Schritt S405 als gleich dem vorbestimmten Wert T oder größer als dieser befunden sind, setzt sich der Verarbeitungsvorgang zu einem Schritt S406 fort, um das Cluster-Inkrementierungskennzeichnungsbit auf "0" zu setzen. Dementsprechend wird von diesem Zeitpunkt an die Cluster-Nummer, welche einen Aufzeichnungsort auf der optomagnetischen Platte 1 anzeigt, nicht erhöht. Als Ergebnis werden die Audiodaten für die nachfolgenden Cluster dem einen Bereich für denselben Cluster auf der Platte wiederholt überschrieben.

Der Verarbeitungsvorgang setzt sich dann zu einem Schritt S407 fort. In Schritt S407 überwacht die Systemsteuereinrichtung 11 die Information, welche in diesem Zustand von der Audiopegel-Erfassungseinheit 22 zugeführt wird. Wenn der Audiopegel den vorbestimmten Wert L übersteigt, d. h. wenn die Audiodaten in einen tonhaften Zustand eintreten, kehrt der Verarbeitungsvorgang zu Schritt S401 zurück, um das Cluster-Inkrementierungskennzeichnungsbit auf "1" zu ssetzen und die Inhalte des Cluster-Inkrementierungszählers auf "0" rückzusetzen. Wenn dies erfolgt ist, wird die gewöhnliche Verarbeitungsoperation wieder aufgenommen.

Es soll nun die Verarbeitung, welche zuvor beschrieben wurde, unter Bezugnahme auf 11 betrachtet werden. Im Verlaufe des Clusters CL1 wird ein tonloser Zustand erfaßt, was den Zeitgeber aktiviert. Während sich der tonlose Zustand, so wie er vorliegt, fortsetzt, sollen die Inhalte des Zeitgebers den vorbestimmten Wert T übersteigen, wobei der Zeitpunkt mit dem Kopf eines Clusters CL3 oder im Verlauf des Clusters CL3 mit diesem zusammenfällt. In diesem Fall wird das Cluster-Inkrementierungskennzeichnungsbit in Schritt S406 mit derselben zeitlichen Lage, wie sie zuvor beschrieben wurde, auf "0" rückgesetzt. Als Ergebnis werden Daten für Cluster, die dem Cluster CL3 nachfolgen, in demselben Bereich für den Cluster CL3 auf der Platte wiederholt aufgezeichnet, wie dies in der Figur gezeigt ist.

In Schritt S401 wird das Cluster-Inkrementierungskennzeichnungsbit zu einem Zeitpunkt, der mit der Erfassung eines tonhaften Zustands in Schritt S407 zusammenfällt, auf "1" gesetzt. Als Ergebnis werden die folgende Daten in Bereichen auf der Platte beginnend mit dem Beeich für den Cluster CL4 aufgezeichnet.

Eine derartige Verarbeitung verhindert, daß die zeitliche Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen übermäßig in ihrer Länge ansteigt. Wenn ein Wiedergabevorgang beispielsweise durch Auswählen von CD's und Programmen aus einem CD-Wechsler ausgeführt wird, kann ein tonloser Zustand, der sich typischerweise aus einem Austausch einer Platte gegen eine andere ergibt, beginnend mit dem Endpunkt eines Programms und endend bei dem Beginnpunkt eines nächsten Programms in seiner Länge ansteigen. Nichtsdestoweniger wird der tonlose Zustand, so wie er vorliegt, nicht auf der optomagnetischen Platte 1 aufgezeichnet. Stattdessen wird die Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen auf eine bestimmte Zeit von typischerweise 2 bis 4 s begrenzt, was es gestattet, eine gut gestaltete Kopie-Platte zu produzieren.

10. Verarbeitungsbeispiel als fünftes Ausführungsbeispiel

Als nächstes wird eine Verarbeitung, die mittels eines fünften Ausführungsbeispiels ausgeführt wird, anhand von 16 beschrieben.

Im Falle dieses Ausführungsbeispiels gewinnt die Systemsteuereinrichtung 11 zusätzlich zu der Verarbeitung, die als das vierte Ausführungsbeispiel ausgeführt wird, welches zuvor beschrieben ist, Information über die Programm-Nummer für die eingegebenen Daten aus den U-bit-Daten, und es wird der Verarbeitung einer Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen auf der Grundlage der Information über die Programm-Nummer eine Bedingung zugefügt.

Im Falle dieses Verarbeitungsbeispiels überwacht die Systemsteuereinrichtung 11 in einem Schritt S501 eine Programm-Nummer für die Audiodaten aus den U-Bit-Daten, welche mittels der Digital-Audiosignal-Schnittstelleneinheit 21 während eines Aufzeichnungsvorgangs ausgeblendet wurden. Falls das Vorliegen einer Änderung der Programm-Nummer bestätigt wird, setzt sich der Verarbeitungsvorgang zu einem Schritt S502 fort. Es sei angemerkt, daß da die Verarbeitungsschritte, welche in dem Schritt S502 bis zu einem Schritt S508 ausgeführt werden, dieselben wie diejenigen der in 15 gezeigten Schritte S401 bis S407 sind, deren Beschreibung an dieser Stelle nicht wiederholt wird.

Ein Programm, das durch das Aufzeichnungs/Wiedergabegerät empfangen wird, kann absichtlich einen langen tonlosen Teil enthalten, der fälschlich als eine lange Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen erfaßt werden kann. Im Falle dieses Ausführungsbeispiels wird indessen die Verarbeitung zum Halten der Länge der tonlosen Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen auf einem konstanten Wert oder einem kleineren nur dann ausgefhrt, wenn das Vorliegen einer Änderung der Programm-Nummer bestätigt worden ist. Als Ergebnis wird die Verarbeitung zum Halten der Länge der tonlosen Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen auf einem konstanten Wert oder einem kleineren für einen derartigen langen tonlosen Teil, der absichtlich als Teil eines Programms in diesem enthalten ist, verhindert.

11. Verarbeitungsbeispiel als sechstes Ausführungsbeispiel

Als nächstes wird eine Verarbeitung, wie sie mittels eines sechsten Ausführungsbeispiels ausgeführt wird, anhand von 17 beschrieben.

Auch im Falle dieses Ausführungsbeispiels überwacht die Systemsteuereinrichtung 11 Information über die Programm-Nummer für die eingegebenen Daten aus den U-Bit-Daten, und der Verarbeitung einer Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen wird eine Bedingung auf der Grundlage der Information über die Programm-Nummer zugefügt.

In diesen Beispiel wird, da die Verarbeitungsschritte, welche durch Schritte S601 bis S607 ausgeführt werden, dieselben wie dijenigen der in 15 gezeigten Schritte S401 bis S409 sind, deren Beschreibung an dieser Stelle nicht wiederholt.

Es sei indessen angemerkt, daß nachdem das Cluster-Inkrementierungskennzeichnungsbit in Schritt S606 auf "0" rückgesetzt worden ist, der Pegel der Audiodaten in Schritt S607 mit dem vorbestimmten Wert L verglichen wird, um festzustellen, ob ersterer größer oder nicht größer als letzterer ist. Falls der Pegel der Audiodaten als kleiner als der vorbestimmte Wert L befunden ist, setzt sich der Verarbeitungsvorgang zu einem einem Schritt S608 fort, um eine Prüfung hinsichtlich einer Änderung der Programm-Nummer für die Audiodaten durchzuführen.

Wenn der Pegel der Audiodaten in Schritt S607 als gleich dem vorbestimmten Wert L oder größer als dieser befunden ist oder das Vorliegen einer Änderung der Programm-Nummer für die Audiodaten in Schritt S608 bestätigt ist, kehrt der Verarbeitungsvorgang zu Schritt S601 zurück, womit der normal Aufzeichnungsvorgang wieder aufgenommen wird.

Ein Programm, das dem Aufzeichnungs/Wiedergabegerät zugeführt wird, kann absichtlich einen tonlosen Teil bei dem Kopf desselben enthalten, welcher Teil fälschlich als eine Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen, wie dies üblich ist, erfaßt werden kann. Im Falle dieses Ausführungsbeispiels wird indessen die Verarbeitung zum Halten der Länge der tonlosen Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Programmen auf einem konstanten Wert oder einem kleineren für einen derartigen tonlosen Teil verhindert. In anderen Worten ausgedrückt heißt dies, daß ein tonloser Teil, der bei dem Kopf eines Programms erforderlich ist, so wie er ist, aufgezeichnet wird, was verhindert, daß der tonlose Teil zu einer festgelegten Länge zusammengedrückt wird.

In den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen werden Daten, die über eine digitale Audio-Schnittstelle empfangen werden, aufgezeichnet. Es sei indessen angemerkt, daß die Verarbeitungsschritte, welche durch die Ausführungsbeispiele ausgeführt werden, auf das Aufzeichnen eines Audiosignals angewendet werden können, das als ein analoges Signal empfangen wird. In diesem Fall ist ein Detektor zum Erfassen des Pegels des Audiosignals, welches als ein analoges Signal empfangen wird, erforderlich.

Zusätzlich kann die Bestätigung einer Änderung der Programm-Nummer durch Vorsehen eines Verbindungsmittels verwirklicht werden, das zumindest gestattet, daß Steuer-Daten übertragen werden, selbst wenn das Audiosignal ein analoges Signal ist.

Die Ausführungsbeispiele sind unter Benutzung des Aufzeichnungs/Wiedergabegeräts beschrieben worden. Indessen können sie ebensogut auf ein Aufzeichnungsgerät angewendet werden. Obendrein ist die Anwendung der Ausführungsbeispiele nicht auf ein Aufzeichnungsgerät für optomagnetische Platten beschränkt. Vielmehr deckt der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung Aufzeichnungsgeräte für eine Vielfalt von wiederbeschreibbaren optischen Platten und eine Vielfalt von Bandmedien, wie Magnetbänder, ab.


Anspruch[de]
Aufzeichnungsgerät zum Unterteilen eines Audiosignals, das diesem zugeführt wird, in eine vorbestimmte Anzahl von Clustern und zum Aufzeichnen des Audiosignals auf einem Aufzeichnungsmedium (1) in vorbestimmten Clustereinheiten, mit

einem Pegelerfassungsmittel (22) zum Erfassen des Pegels des Audiosignals;

einem Vergleichsmittel (11) zum Vergleichen eines Pegels, der durch das Pegelerfassungsmittel (22) erfasst ist, mit einem vorbestimmten Pegel;

einem Messmittel (11) zum Messen der Länge eines Signalabschnittes, bei dem der Pegel des Audiosignals niedriger als der vorbestimmte Pegel ist, wenn das Vergleichsmittel (11) feststellt, dass der Pegel des Audiosignals niedriger als der vorbestimmte Pegel ist; und

einem Beurteilungsmittel (11) zum Festellen, ob sich das Audiosignal, welches auf dem Aufzeichnungsmedium (1) mit einem Pegel, der niedriger als der vorbestimmte Pegel ist, aufzuzeichnen ist, über eine bestimmte Länge fortsetzt oder nicht fortsetzt, auf der Grundlage der Messung des Messmittels (11);

gekennzeichnet durch

ein Aufzeichnungssteuermittel (11) zum Steuern eines Aufzeichnungsmittels in einer Weise, dass, wenn das Beurteilungsmittel (11) feststellt, dass sich das Audiosignal, welches auf dem Aufzeichnungsmedium (1) mit einem Pegel aufzuzeichnen ist, der niedriger als der vorbestimmte Pegel ist, über die bestimmte Länge fortsetzt, das Audiosignal mit einem Pegel, der niedriger als der vorbestimmte Pegel ist, einer bereits aufgezeichneten Stelle auf dem Aufzeichnungsmedium (1) überschrieben wird, bis der Pegel des Audiosignals, welches dem Pegelerfassungsmittel (22) zugeführt wird, höher als der vorbestimmte Pegel wird.
Aufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

das Aufzeichnungsgerät das Audiosignal von aufeinander folgenden Audioprogrammen auf das Aufzeichnungsmedium (1) aufzeichnet; wobei

das Aufzeichnungsgerät ein Programmwechsel-Erfassungsmittel (S201) zum Erfassen eines Wechsels von einem Audioprogramm zu einem anderen Audioprogramm in dem ihm zugeführten Audiosignal aufweist; und

erst wenn das Programmwechsel-Erfassungsmittel (S201) einen Programmwechsel feststellt, das Beurteilungsmittel (11) feststellt, ob sich das Audiosignal, welches auf dem Aufzeichnungsmedium mit einem Pegel, der niedriger als der vorbestimmte Pegel ist, aufzuzeichnen ist, über eine bestimmte Länge fortsetzt oder nicht fortsetzt.
Aufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

das Aufzeichnungsgerät das Audiosignal von aufeinander folgenden Audioprogrammen auf das Aufzeichnungsmedium (1) aufzeichnet; wobei

das Aufzeichnungsgerät ein Programmwechsel-Erfassungsmittel (S310, S608) zum Erfassen eines Wechsels von einem Audioprogramm zu einem anderen Audioprogramm in dem ihm zugeführten Audiosignal aufweist; und

das Aufzeichnungssteuermittel (11) das Aufzeichnungsmittel in einer Weise steuert, dass, wenn das Beurteilungsmittel (11) feststellt, dass sich das Audiosignal, welches auf dem Aufzeichnungsmedium (1) mit einem Pegel aufzuzeichnen ist, der niedriger als der vorbestimmte Pegel ist, über die bestimmte Länge fortsetzt, das Audiosignal mit einem Pegel, der niedriger als der vorbestimmte Pegel ist, einer bereits aufgezeichneten Stelle auf dem Aufzeichnungsmedium überschrieben wird, bis der Pegel des Audiosignals, das dem Pegelerfassungsmittel (22) zugeführt wird, höher als der vorbestimmte Pegel wird oder bis das Programmwechsel-Erfassungsmittel (S310, S608) einen Programmwechsel feststellt.
Aufzeichnungsgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Programmwechsel durch Detektieren eines Wechsels von einer Audioprogrammnummer zu einer anderen Audioprogrammnummer von dem Programmwechsel-Erfassungsmittel (S201, S310, S608) erfasst wird. Aufzeichnungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet dass

das Messmittel (11) zum Messen der Länge des Signalabschnittes ein Clusterzählmittel (S107, S208, S307) zum Abzählen der Anzahl der Cluster in dem Audiosignal, wenn das Vergleichsmittel (11) feststellt, dass der Pegel des Audiosignals niedriger als der vorbestimmte Pegel ist, aufweist; wobei

das Beurteilungsmittel (11) feststellt, ob die Anzahl der Cluster in dem Audiosignal, das auf dem Aufzeichnungsmedium (1) mit einem Pegel aufzuzeichnen ist, der niedriger als der vorbestimmte Pegel ist, größer als der vorbestimmter Wert ist; und

das Aufzeichnungssteuermittel (11) das Aufzeichnungsmittel derart steuert, dass, wenn das Beurteilungsmittel (11) feststellt, dass die Anzahl der Cluster in dem Audiosignal, das auf dem Aufzeichnungsmedium (1) mit einem Pegel aufzuzeichnen ist, der niedriger als der vorbestimmte Pegel ist, größer als der vorbestimmte Wert ist, das Audiosignal mit einem Pegel, der niedriger als der vorbestimmte Pegel ist, einer bereits aufgezeichneten Stelle auf dem Aufzeichnungsmedium (1) überschrieben wird, bis der Pegel des Audiosignals, welches dem Pegelerfassungsmittel (22) zugeführt wird, höher als der vorbestimmte Pegel wird.
Aufzeichnungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet dass

das Messmittel (11) zum Messen der Länge des Signalabschnittes ein Zeitzählmittel (S405, S506, S605) zum Messen der Zeit, die seit dem Erfassen eines Pegels des Audiosignals, der niedriger als der vorbestimmte Pegel Pegel des Audiosignals niedriger als der vorbestimmte Pegel ist, verstrichenen ist, wobei

das Beurteilungsmittel (11) feststellt, ob sich das Audiosignal, welches auf dem Aufzeichnungsmedium mit einem Pegel, der niedriger als der vorbestimmte Pegel ist, aufzuzeichnen ist, über eine bestimmte Periode fortsetzt oder nicht fortsetzt, auf der Grundlage der Inhalte des Zeitzählmittels (S405, S506, S605); und

das Aufzeichnungssteuermittel das Aufzeichnungsmittel in einer Weise steuert, dass, wenn das Beurteilungsmittel (11) feststellt, dass sich das Audiosignal, welches auf dem Aufzeichnungsmedium (1) mit einem Pegel aufzuzeichnen ist, der niedriger als der vorbestimmte Pegel ist, über eine Periode, die länger als die vorbestimmte Zeit ist, fortsetzt, das Audiosignal mit einem Pegel, der niedriger als der vorbestimmte Pegel ist, einer bereits aufgezeichneten Stelle auf dem Aufzeichnungsmedium (1) überschrieben wird, bis der Pegel des Audiosignals, welches dem Pegelerfassungsmittel (22) zugeführt wird, höher als der vorbestimmte Pegel wird.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com