Warning: fopen(111data/log202008071235.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Zahnmedizinischer Abformlöffel - Dokument DE202007003239U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202007003239U1 27.09.2007
Titel Zahnmedizinischer Abformlöffel
Anmelder Woike, Eberhard, 24114 Kiel, DE
DE-Aktenzeichen 202007003239
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.09.2007
Registration date 23.08.2007
Application date from patent application 06.03.2007
IPC-Hauptklasse A61C 9/00(2006.01)A, F, I, 20070306, B, H, DE

Beschreibung[de]

Oberkieferabformlöffel (3.0) zur Aufnahme von Abformmaterial, wie er zur Abformung von Kiefern von Zahnärzten eingesetzt wird.

Oberkieferabformlöffel sind in ihrer Grundform hinreichend bekannt und bedürfen an sich keiner näheren Beschreibung. Es handelt sich hierbei um standardisierte Abformhilfen aus Metall oder Kunststoff, die es dem Zahnarzt ermöglichen mit Hilfe des Abformmaterials eine Negativform eines Kiefers herzustellen. Diese Negativform wird anschließend mit Gips oder einem anderen geeigneten Material ausgegossen. Dadurch entsteht nun eine Positivform, welche idealerweise eine exakte Nachbildung des Patientenkiefers ist.

Bislang bekannte Oberkieferabformlöffel sind so gestaltet, dass neben der Zahnreihe und dem Kieferkamm auch der Gaumen (1.1) abgeformt wird. Dagegen ist zunächst nichts einzuwenden.

Aufgrund der hohen Materialkosten sehen sich viele Zahnärzte dazu veranlasst, bei Präparationsabformungen oder Gegenkieferabformungen Abformlöffel nur noch im Bereich der Zahnreihe mit Abformmaterial zu beschicken, da eine Wiedergabe des Gaumens nicht benötigt wird.

Diese Vorgehensweise birgt erhebliche Gefahren: Aufgrund der reduzierten Menge des Abformmaterials kann während der Abformung nicht der nötige Staudruck erzielt werden, da das Abformmaterial weitgehend drucklos in den Bereich des Gaumendaches (1.1) ausweichen kann. Dieser Staudruck ist jedoch notwendig, um das Abformmaterial zuverlässig in den Sulcus zu pressen und um der so genannten Nasenbildung vorzubeugen.

Zwangsläufig kommt es zu erheblichen Ungenauigkeiten, die nicht selten eine neue Abformung notwendig machen.

Die Intention des Sparens wird ad absurdum geführt.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Abformlöffel der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, welcher dem Wunsch, ein optimales Abformergebnis mit dem geringstmöglichem Materialeinsatz zu erzielen, entspricht.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Abformlöffel (3.0) so konzipiert ist, dass nur der Bereich abgeformt wird, den man tatsächlich benötigt. Der Abformlöffel verzichtet daher auf den Bereich des Gaumendaches (3.1). Statt des Gaumendaches wird der Löffelboden (3.6) palatinal von Seitenwänden (3.4) flankiert, wie man es bislang nur von Unterkieferabformlöffeln im lingualen Bereich (2.4) kennt. Die buccale Löffelwand wird jedoch im dorsalen Bereich (3.3) gemäß eines Oberkieferabformlöffels (1.3) gestaltet.

Durch die palatinale Flankierung (3.4) wird das Abformmaterial gehindert, in den Gaumenbereich zu fließen.

Das Abformmaterial wird im Abformlöffel zurückgehalten.

Der Staudruck wird erhöht,

Die Wahrscheinlichkeit von Abformungenauigkeiten minimiert und das Abformmaterial wird in den Sulcus gepresst.

Dadurch wird die Qualität der Abformung in hohem Maße positiv beeinflusst.

Außerdem wird der Würgereiz, unter dem viele Patienten bei einer Oberkieferabformung leiden, in der Regel verhindert, da der dafür verantwortliche Bereich (1.5) nicht in die Abformung einbezogen wird.

Um schneller die richtige Löffelgröße zu finden, ist vorgesehen, die unterschiedlichen Löffelgrößen farblich zu codieren. Dies ist vorzugsweise durch eine Eloxierung o.ä. zu erzielen. Diese Codierung ist sowohl für Oberkieferlöffel als auch Unterkieferlöffel geeignet.

1.0
Üblicher Oberkieferabformlöffel
1.1
Gaumenbereich
1.3
Dorsaler Bereich der vestibulären Oberkieferlöffelwand.
1.5
Dorsale Abschlußkante des Oberkieferlöffels im Bereich des Gaumens.
2.0
Üblicher Unterkieferabformlöffel
2.1
Lingualer Raum.
2.2
Dorsaler Bereich der vestibulären Unterkieferlöffelwand.
2.4
Linguale Unterkieferlöffelwand.
2.6
Löffelboden
3.0
Erfindungscemäß geänderter Oberkieferabformlöffel
3.1
Gaumenbereich
3.2
Dorsaler Verlauf einer Unterkieferlöffelwand im direkten Vergleich.
3.3
Dorsaler Bereich der vestibulären Oberkieferlöffelwand des Erfindungsgemäß geänderter Oberkieferabformlöffel.
3.4
Palatinale Wand des Erfindungsgemäß geänderter Oberkieferabformlöffel.
3.6
Löffelboden


Anspruch[de]
Oberkieferabformlöffel (3.0) zur Aufnahme von Abformmaterial wie zum Beispiel Silicon, Polyäther, Alginat etc., dadurch gekennzeichnet, dass der Abformlöffel nur die Abformung des Zahnkranzes einschließlich des Kieferkamms zulässt. Oberkieferabformlöffel (3.0) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich des Gaumens (3.1) nicht Bestandteil des Abformlöffels ist. Oberkieferabformlöffel (3.0) nach Anspruch 1 + 2, dadurch gekennzeichnet, dass er eine ähnliche Form wie die eines Unterkieferabformlöffels (2.0) aufweist, jedoch die anatomischen Unterschiede des Oberkiefers berücksichtigt. Oberkieferabformlöffel (3.0) nach Anspruch 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass die buccale Löffelwand im dorsalen Bereich (3.3) nicht wie bei einem Unterkieferabformlöffel (2.2) + (3.2) schmal ausläuft, sondern der Formgebung eines Oberkieferabformlöffels entspricht (1.3) + (3.3). Oberkieferabformlöffel (3.0) nach Anspruch 1–4, dadurch gekennzeichnet, dass der palatinale Raum (3.1) durch eine palatinale Löffelwand (3.4) geschlossen wird, wie sie bei Unterkieferabformlöffeln im lingualen Bereich (2.4) zu finden ist. Abformlöffel nach Anspruch 1–5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abformlöffel in verschiedenen Größen angefertigt wird. Abformlöffel nach mindestens einem der Ansprüche 1–6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Größe eine eigene Farbe zugeordnet werden kann um ihn leichter zu identifizieren.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com