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Dokumentenidentifikation DE202007008586U1 27.09.2007
Titel Rollladenkasten
Anmelder Josef Führer Exklusivfenster-Türen- und Sonnenschutz Gesellschaft mbH, Burgkirchen, AT
Vertreter Wachtveitl-Bruckner, A., Rechtsanw., 84359 Simbach
DE-Aktenzeichen 202007008586
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.09.2007
Registration date 23.08.2007
Application date from patent application 14.06.2007
IPC-Hauptklasse E04C 3/02(2006.01)A, F, I, 20070614, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E06B 9/17(2006.01)A, L, I, 20070614, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen in ein Bauwerk einbaubaren Rollladenkasten mit für das Mauerwerk tragender Funktion, wo der Leichtstoffkern im Inneren der Isolierung mit einer Schicht von tragender Funktion ausgegossen ist.

Es ist bekannt, Rollladenkästen in Leichtbauweise zu fertigen, beispielsweise aus Schaumstoff mit Betonummantelung und/oder Leichtbauplatten, wie zum Beispiel Holzwollezementgebunden oder dgl.

Solche in Leichtbauweise erzeugten Rollokästen lassen sich aufgrund ihres geringen Gewichtes ohne Kran von Hand aus versetzen, d. h. in der Bauwerkswand unterbringen und einmauern. Nachteilig hierbei ist, dass Rollladenkästen dieser Bauart keine tragende Funktion übernehmen können und sofort untergestellt werden müssen.

Diese mussten ebenfalls oberhalb der Rollokästen mit Überlager oder Zusatzbewehrung in der Mauerwerkswand, z. B. im Deckenrost, vorgesehen werden.

Es ist ebenfalls bekannt, eine tragende Funktion übernehmender Rollladenkasten in Massivbauweise mit einer Tragschicht, beispielsweise aus Stahlbeton oder Ziegel, herzustellen. Bei diesem kann auf Überlager bzw. Zusatzbewehrung oder dgl. weitgehendst verzichtet werden. Nachteilig ist bei diesen Rollladenkästen, dass diese schwer zu heben sind, d. h. sie lassen sich nicht ohne Baukran versetzen und verlängern dadurch die Versetzarbeiten ins Mauerwerk – die Wärmedämmung dieser Rollokästen ist ebenfalls nicht zufrieden stellend.

Die Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser erheblichen Nachteile und stellt sich die Aufgabe, einen Rollladenkasten zu schaffen, der ein geringes Gewicht mit innen- und aussenseitiger Vollisolation hat und andererseits statisch belastbar ist und zur Lastaufnahme herangezogen werden kann und von Hand aus versetzt werden kann.

Trotz der Leichtbauweise soll auf Überlager ect. verzichtet werden können.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Tragkernschicht vorzugsweise aus bewährten Beton mit oder ohne Kunststofffaser oder Stahlfaser zumindest an einem vertikalen Wandteil direkt im Leichtstoffkern eingegossen wird und dadurch die Dämmung des Rollladenkastens rundum (innen- und aussenseitig) zur Gänze erhalten bleibt.

Wesentlich für den erfndungsgemäßen Rollladenkasten ist, dass durch den guten Verbund zwischen Tragschichtfüllung und Leichtstoffkern Lasten und Schubkräfte aufgenommen werden können, sodass erfindungsgemäß der Rollladenkasten trotz seines geringen Gewichtes mit eingegossenem Sturz absolut verwindungssteif bleibt, sowie in die Decke (Bauwerk) abgeleitet werden.

Vorzugsweise ist die Wandstärke der Tragkernschichtfüllung (eingegossener Sturz) wesentlich dünner als die schmalste Stelle des Leichtstoffkernes – zweckmäßig maximal ein Sechstel der Wandstärke des Leichtstoffkernes raumseitig.

Gemäß der bevorzugten Ausführungsform füllt der Tragschichtkern den Leichtstoffkern in einem Strangguss, einstückig aus.


Anspruch[de]
In ein Bauwerk einbaubarer Rollladenkasten mit für das Bauwerk tragender Funktion, wobei ein Leichtstoffkern (1) im Inneren mit einer Füllung von tragender Funktion im Verbund mit dem Leichtstoffkern (1) eingegossen ist und die Tragkernschicht (2) zumindest in einer Vertikalen im Leichtstoffkern vorhanden ist. Um Lasten ableiten zu können, wird seitlich im Auflager der Leichtstoffkern (1) bis zur Tragschicht (2) freigelegt und in ein Mörtelbett gesetzt. Rollladenkasten nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke der Tragkernschicht (2) wesentlich dünner ist als die Wandstärke des Leichtstoffkernes (1) -vorzugsweise ein Sechstel des Leichtstoffkernes (1) zur Raumseite beträgt. Rollladenkasten nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Tragkernschicht (2) im Leichtstoffkern (1) einstückig im Verbund, in einem Strangguss eingegossen ist. Rollladenkasten nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass der Leichtstoffkern (1) mit einem wärmedämmenden Stoff, insbesondere Schaumstoff, gebildet ist. Rollladenkasten nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Tragkernschicht (2) von bewehrten Beton mit oder ohne Kunststoff oder Stahl sowie Stahlfasern gebildet ist.






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