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Dokumentenidentifikation DE202007008714U1 27.09.2007
Titel Montagevorrichtung für Schornsteinbau
Anmelder BETONOVE STAVBY-GROUP s.r.o., Klatovy, CZ
Vertreter Jeck · Fleck · Herrmann Patentanwälte, 71665 Vaihingen
DE-Aktenzeichen 202007008714
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.09.2007
Registration date 23.08.2007
Application date from patent application 19.06.2007
IPC-Hauptklasse E04F 17/02(2006.01)A, F, I, 20070619, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B28B 23/18(2006.01)A, L, I, 20070619, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Montagevorrichtung für Schornsteinbau aus Mantelformsteinen, die ein Schornsteineinsatzrohr umbauen, wobei der Formsteinkörper üblicherweise wegen Gewichtsersparnis mit Entlastungslöchern versehen ist.

Die einzelnen Mantelformsteine werden üblicherweise aufeinander aufgestockt, und die Teilfugen sind mit Mörtelgemisch aufgefüllt. Ein solcher Schornsteinbauvorgang ist nicht effizient. Deswegen werden einzelne Mantelformsteine in Baugruppen zusammengebaut, wobei die Mantelformsteine auch mit Mörtelgemisch gebunden sind. Die Mantelformsteine sind miteinander durch Schäfte verknüpft, deren Endstücke, üblicherweise durch Schraubgewinden gebildet, in Vertiefungen sitzen. Diese Vertiefungen entstehen durch Abtrennung des Mantelformsteines in den Ecken. Nach der Mantelformstein-Baugruppenmontage wird das abgeschnittene Mantelformsteinmaterial bei dem Schornsteinbau mit Mörtelgemisch voll aufgefüllt. Komplizierte Manipulation mit vormontierten Baugruppen ist typisch für eine solche Schornsteinbauweise.

Die Montagevorrichtung für Aufbau eines aus Mantelformsteinen bestehenden Schornsteins nach der vorgelegten Erfindung sieht einen optimalen Schornsteinbauvorgang aus den vormontierten Baugruppen der miteinander verbundenen Mantelformsteine vor. Die Mantelformsteine sind länglich durch Schäfte durchgedrungen, die sich in den Entlastungslöchern befinden. Die sich in Baugruppenenden befindlichen Mantelformsteine sind mindestens an einem Ende mit einem Flansch ausgestattet, der mit den Schäften verbunden ist. Bei dieser Lösung ist es nicht notwendig, das Material vom Endmantelformstein abzuschneiden.

In einer Ausführung sind die Schäfte mit dem Flansch verschweißt, in der anderen Ausführung sind die Schäfte mit dem Flansch verschraubt. Die beiden Ausführungen garantieren eine kompakte Zusammensetzung der Baugruppe.

Eine vorteilhafte Ausführung ist, wenn der Flansch aus gegeneinander ausgerichteten Scheibenpaaren gebildet ist, die an der Außenseite über Löcher für Schaft verfügen; diese Methode hat sich sehr gut bewährt. Eine solche Flanschausführung erleichtert den Zusammenbauvorgang bei der Aufstockung der einzelnen Mantelformsteinbaugruppen aufeinander.

Falls die Schäfte mit Gewindeschrauben mit einer Mutter beendet sind, wo die Paarenscheiben mit Riegeln zusammengebaut sind, und wo die einzelnen Scheibenpaare mit Steifen versehen und mit Betonfüllung aufgefüllt sind, wird so ein Flansch zu einem integralen Schornsteinteil.

Sind die Versteifungen miteinander verbunden, definieren diese auch die endgültige Flanschabmessung:

Es ist gut, wenn die Schäfte, sowie die Löcher in den Scheibenpaaren in den Ecken der Mantelformsteinbaugruppe ausgeführt, und die Versteifungen näher an der Mantelformsteinachse platziert sind. Die Schaft-Flansch-Verbindung ist dadurch für eine Schraub- sowie Schweißmontage besser zugänglich.

Für die Montage ist es zu empfehlen, die Baugruppe an der vom Flansch gegenüberliegenden Seite mit einer entfernbaren Deckplatte abzudecken, die die Bolzengewindeendstücke mit Muttern durchdringen. Eine solche Abdeckplatte erleichtert die Manipulation, insbesondere wenn diese mit einer Aufhängung ausgestattet ist.

Es zeigen

1 einen Flansch mit verbundenen Schäften in Gesamtansicht,

2 eine Mantelformstein-Baugruppe, mit einem in Betonmischung vergossenen Flansch,

3 einen Flansch mit angeschweißten Schäften,

4 eine Verbindung zwischen zwei Mantelformstein-Baugruppen mit Flansch, denen Versteifung nicht verbunden ist und

5 eine Verbindung zwischen zwei Formstein-Baugruppen mit Flansch mit angeschweißten Schäften.

Die Montagevorrichtung ist für Schornsteinbau aus Baugruppen S von Mantelformsteinen 1 vorgesehen. Die Mantelformsteine 1 sind länglich durch Schäfte 3 durchgedrungen. Die sich an den Baugruppenendstücken S befindlichen Mantelformsteine 1 sind mindestens an einem Ende mit einem Flansch 2 ausgestattet, der mit den Schäften 3 verbunden ist. Die Schäfte 3 sind mit dem Flansch 2 durch Schweißnähte 33 verschweißt (siehe 3), oder durch Schraubenverbindungen 31 (siehe 2) verschraubt. Der Flansch 2 ist aus den gegeneinander ausgerichteten Scheibenpaaren 21 gebildet, wobei die Scheiben 21 an der Außenseite mit Löchern 22 für die Schäfte 3 versehen sind. Die Schäfte 3 sind mit den Schraubenverbindungen 31 aus Gewindeendstücken 311 und einer Mutter 32 am Ende hergestellt. Die gepaarten Scheiben 21 sind durch Spangen 23 verbunden, die gepaarten Scheiben 21 sind jeweils mit Versteifung 24 ausgestattet und in Betonmischung V vergossen. Die Versteifungen 24 sind miteinander verbunden. Die Schäfte 3, sowie die Löcher 22 in den gegeneinander ausgerichteten Scheibenpaaren 21 sind in Ecken der Mantelformstein(1)-Baugruppe S ausgeführt, wo sich die Entlastungslöcher in den Mantelformsteinen 1 befinden. Die Spangen 23 sind näher an die Mantelformsteinachse 1 herangebracht. Die Baugruppe S ist auf dem vom Flansch 2 gegenüberliegenden Endstück mit einer entfernbaren Abdeckplatte 4 beendet. Diese ist durch Schäfte 3 mit Gewinden 311 mit einer Mutter 32 durchgedrungen. Die entfernbare Abdeckplatte 4 ist mit einer Aufhängung 41, gegebenenfalls zwecks Kranmanipulation ausgestattet.

Die Schäfte 3 sind in dem Flansch 2 durch Schraubenverbindung 31 verschraubt, oder durch Schweißnaht 33 verschweißt. Die einzelnen Mantelformsteine 1 sind an die Schäfte 3 aufgebaut und mit Mörtelgemisch aufeinander fixiert. Die entfernbare Abdeckplatte 4 ist auf den letzten Mantelformstein aufgelegt und mit Schrauben 31 gesichert. Der Flansch 2 ist mit Betonfüllung V aufgefüllt. Dadurch wird der Flansch zum integralen Bestandteil der ganzen Baugruppe S. Die zusammengebauten Baugruppen S sind durch Aufhängung 41 mit Kran aufgehoben und auf die bereit aufgestellte Baugruppe S aufgelegt, die bereits mit Mörtelgemisch versehen ist. Der Flansch 3 der bereits aufgestellten Baugruppe S ist mit den emporragenden Schäften 3 durch Schraubverbindungen 31 oder Schweißnähte 33 verbunden. Anschließend ist die entfernbare Abdeckplatte 4 entfernt, die freigestellte Fläche ist mit Mörtelgemisch versehen, und es ist die nächste Mantelformstein(1)-Baugruppe S aufzustocken.


Anspruch[de]
Montagevorrichtung für Schornsteinbau aus Mantelformsteinen (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Baugruppe (S) der aufeinander verbundenen Mantelformsteinen (1) durch Schäfte (3) länglich durchgedrungen ist, wobei die sich in Baugruppenenden (S) befindlichen Mantelformsteine (1) mindestens an einem Ende mit einem Flansch (2) ausgestattet sind, der mit den Schäften (2) verbunden ist. Montagevorrichtung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schäfte (3) mit dem Flansch (2) durch Schweißnähte (33) verschweißt sind. Montagevorrichtung nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schäfte (3) mit dem Flansch (2) durch Schraubverbindungen (31) verschraubt sind. Montagevorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (2) aus gegeneinander ausgerichteten Scheibenpaaren (21) geschaffen ist, wobei die Scheiben (21) an der Außenseite mit Löchern (22) für Schäfte (3) versehen sind. Montagevorrichtung nach dem Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schäfte (3) mit den Schraubenverbindungen (31) aus Gewinde (311) und Mutter (32) an Endstücken hergestellt sind, wobei die gepaarte Scheiben (21) mit Spangen (23) verbunden sind; die gepaarten Scheiben (21) sind jeweils mit Versteifung (24) ausgestattet und in Betonmischung (V) vergossen. Montagevorrichtung nach dem Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungen (24) miteinander verbunden sind. Montagevorrichtung nach den Ansprüchen 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schäfte (3) sowie die Löcher (22) in den gegeneinander ausgerichteten Scheibenpaaren (21) in Ecken der Mantelformstein(1)-Baugruppe (S) ausgeführt sind, und die Versteifungen an der Mantelformsteinachse (1) näher herangebracht sind. Montagevorrichtung nach einem der Ansprüche 4, 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Baugruppe (S) an der vom Flansch (2) gegenüberliegenden Seite mit einer entfernbaren Abdeckplatte (4) versehen ist, und diese ist mit Schäften (3), versehen mit Gewinden (311) und Muttern (32) durchgedrungen. Montagevorrichtung nach dem Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die entfernbare Abdeckplatte (4) mit einer Aufhängung (41) ausgestattet ist.






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