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Flugzeug mit vier Druckpropeller - Dokument DE602005000373T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE602005000373T2 27.09.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001602578
Titel Flugzeug mit vier Druckpropeller
Anmelder Airbus France, Toulouse, FR
Erfinder Lazare, Ion, 6, Allee du Pigeonnier 31770 Colomiers, FR
Vertreter Meissner & Meissner, 14199 Berlin
DE-Aktenzeichen 602005000373
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 25.05.2005
EP-Aktenzeichen 052911203
EP-Offenlegungsdatum 07.12.2005
EP date of grant 27.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.09.2007
IPC-Hauptklasse B64D 31/00(2006.01)A, F, I, 20061128, B, H, EP

Beschreibung[de]

Ganz allgemein sind die Motoren, die paarweise auf den zwei Flügeln eines Flugzeugs montiert sind, identisch und weisen die gleiche Drehrichtung auf, nämlich sie sogenannte retrograde Richtung entsprechend der Bewegungsrichtung der Uhrzeiger, wenn die Motoren vom Heck des Flugzeugs aus betrachtet werden.

Ein solches Propellersystem weist eine Anzahl von Vorteilen und insbesondere eine leichtere und einfachere Wartung und Instandhaltung auf, und zwar aufgrund des Vorhandenseins von vier identischen Motoren und somit auch identischer Hilfseinrichtungen (Befestigungseinrichtungen, Steuereinrichtungen, ...).

Jedoch hat ein solches Propellersystem Nachteile und insbesondre:

  • – eine Asymmetrie des Luftstroms am Rumpf und Seitenleitwerk des Flugzeugs aufgrund der durch den Nachlauf der Wirbel hervorgerufenen Asymmetrie; und
  • – einen hohen Schaldruck auf die Außenhaut des Rumpfes, was schwere und lästige Behandlungen zur Verringerung des Lärms auf das Flugzeug erfordert.

Durch die Druckschrift GB-A-2 264 907 ist ein mehrmotoriges Flugzeug bekannt, das wenigstens zwei Gasturbinentriebwerke auf jeder Seite einer längs verlaufenden Mittellinie aufweist. Die benachbarten Triebwerke drehen in entgegen gesetzten Richtungen und sind insgesamt so angeordnet, dass sie bezüglich ihrer Drehrichtung symmetrisch zu einer vertikalen Ebene sind, die durch diese längs verlaufende Mittellinie verläuft.

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Flugzeug mit vier Druckpropellern, welches ermöglicht, die vorgenannten Nachteile zu beseitigen.

Zu diesem Zweck umfasst gemäß der Erfindung das Flugzeug vier Druckpropeller, die paarweise auf den Flügeln des Flugzeugs angeordnet sind und die jeweils eine spezielle Drehrichtung aufweisen und ist dadurch gekennzeichnet, dass die vier Motoren als Drehrichtung bei Betrachtung der Motoren von der Heckseite des Flugzeugs aus von links nach rechts jeweils aufweisen:

  • – die retrograde Richtung entsprechend der Bewegungsrichtung der Uhrzeiger einer Uhr;
  • – die direkte Richtung entsprechend der Richtung entgegen gesetzt zur Bewegung der Zeiger einer Uhr;
  • – die retrograde Richtung; und
  • – die direkte Richtung.

Da aufgrund der Erfindung die beiden Motoren jedes Flügels gegeneinander drehend sind, konzentrieren sie die Luft und erzeugen einen Luftstrom untereinander, der zum Heck in Richtung des Seitenleitwerks gelenkt wird. Auf diese Weise wird das Seitenleitwerk von zwei Seiten einem konvergierenden Luftstrom ausgesetzt, was dessen Wirksamkeit vergrößert.

Ferner weist das Vortriebssystem gemäß der Erfindung einen viel geringeren Lärmpegel auf, als das oben erwähnte, bekannte Vortriebssystem.

Die einzige Figur der angehängten Zeichnung wird verständlich machen, wie die Erfindung ausgeführt werden kann. Sie zeigt schematisch ein Flugzeug gemäß der Erfindung.

Die Erfindung betrifft ein Flugzeug 2, zum Beispiel ein militärisches Transportflugzeug, mit einem Rumpf 3, der beidseitig mit Flügeln 4 und 5 und am Heck mit einem Seitenleitwerk 8 versehen ist.

Dieses Flugzeug umfasst:

  • – vier übliche Motoren M1, M2, M3 und M4 mit Druckpropeller (nicht dargestellt), die paarweise auf den Flügeln 4 und 5 des Flugzeugs 2 angeordnet sind und jeweils eine spezielle Drehrichtung aufweisen; und
  • – nicht dargestellte übliche Einrichtungen, um die Motoren M1, M2, M3 und M4 in üblicher Weise festzuhalten, zu versorgen und zu steuern.

Gemäß der Erfindung weisen die vier Motoren als Drehrichtung, bei Betrachtung der Motoren von der Heckseite des Flugzeugs 2 aus, wie dies in 1 dargestellt ist, von links (freies Ende des Flügels 4) nach rechts (freies Ende des Flügels 5) jeweils:

  • – die retrograde Richtung S1 entsprechend der Bewegungsrichtung der Zeiger einer Uhr (für den Motor M1);
  • – die direkte Richtung S2 entsprechend der Richtung entgegen gesetzt der Bewegung der Zeiger einer Uhr (für den Motor M2);
  • – die retrograde Richtung S1 (für den Motor M3);
  • – die direkte Richtung S2 (für den Motor M4).

Folglich sind auf dem Flügel 4 die zwei Motoren M1 und M2 gegeneinander drehend und wird die Luft zwischen diesen beiden Motoren M1, M2 konzentriert, wie das durch einen Kreis 6 in der Figur dargestellt ist. Der konzentrierte Luftstrom wird in Richtung des Seitenleitwerks 8 zum Heck geführt.

Ebenso sind die beiden Motoren M3 und M4 auf den Flügel 5 gegeneinander drehend und wird die Luft zwischen diesen beiden Motoren M3, M4 konzentriert, die dann durch einen Kreis 7 in der Figur dargestellt ist. Dieser konzentrierte Luftstrom wird auch in Richtung des Seitenleitwerks zum Heck geführt.

Auf diese Weise wird das Seitenleitwerk 8 von zwei Seiten einem konvergierenden Luftstrom ausgesetzt, was seinen Wirkungsgrad erhöht.


Anspruch[de]
Flugzeug (2) mit einem Rumpf (3), der beidseitig mit Flügeln (4, 5) und am Heck mit einem Seitenleitwerk (8) versehen ist, wobei das Flugzeug (2) vier Motoren (M1, M2, M3, M4) für einen Druckpropeller aufweist, die paarweise auf den Flügeln (4, 5) des Flugzeugs (2) angeordnet sind, die jeweils eine spezielle Drehrichtung aufweisen, welche die Drehrichtung des entsprechenden Druckpropellers darstellt, und die bei Betrachtung der Motoren von der Heckseite des Flugzeugs (2) aus als Drehrichtung von links nach rechts jeweils aufweisen:

– die retrograde Richtung (S1) entsprechend der Bewegungsrichtung der Zeiger einer Uhr;

– die direkte Richtung (S2) entsprechend der Richtung entgegen gesetzt zur Bewegung der Zeiger einer Uhr;

– die retrograde Richtung (S1); und

– die direkte Richtung (S2).






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