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Dokumentenidentifikation DE102005021532B4 04.10.2007
Titel Türe für eine Trommelwaschmaschine und Methode für den Zusammenbau einer Türe für eine Trommelwaschmaschine
Anmelder LG Electronics Inc., Seoul, KR
Erfinder Yoon, Seong No, Changwon, Gyeongsangnam, KR;
Lee, Bong Sang, Changwon, Gyeongsangnam, KR;
Gong, Sung Rak, Busan, KR;
Kim, Bo Yeon, Changwon, Gyeongsangnam, KR;
Lee, Seong Yeol, Daegu, KR;
Kwon, Dae Hee, Busan, KR
Vertreter Diehl & Partner GbR, 80333 München
DE-Anmeldedatum 10.05.2005
DE-Aktenzeichen 102005021532
Offenlegungstag 29.12.2005
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 04.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.10.2007
IPC-Hauptklasse D06F 37/28(2006.01)A, F, I, 20070425, B, H, DE
IPC-Nebenklasse D06F 39/14(2006.01)A, L, I, 20070425, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Türe für eine Trommelwaschmaschine und eine Methode zum Zusammenbau derselben. Dabei ist ein Aufbau der Türe verbessert, um einen Zusammenbau der Türe zu erleichtern.

Ganz Allgemein verwendet eine Waschmaschine einen elektrischen Motor als primäre Energiequelle und führt einen Waschvorgang, einen Spülvorgang und einen Trocknungsvorgang durch, um unter Verwendung der Wirkung von Waschmittel und Wasser Schmutz aus Wäsche zu entfernen. Die Waschmaschine umfasst einen mechanischen Teil, in dem einer Antriebseinheit wie beispielsweise einem elektrischen Motor sowie der Wäsche Energie zugeführt wird, eine Steuereinrichtung um die Waschschritte zu steuern und einen Wasserzufluß und Abfluß um Wasser zuzuführen und abzuführen.

In Abhängigkeit von einem Prinzip des Waschvorgangs werden Waschmaschinen in einen Zylindertyp, einen Rührtyp und einen Pulsatortyp/Wirbeltyp unterteilt.

Der Rührtyp wäscht die Wäsche durch Drehen eines in einer Mitte einer Waschtonne angeordneten flügelförmigen Rührers in eine Richtung nach links und nach rechts. Der Pulsatortyp wäscht die Wäsche durch Verwendung eines schnellen Stromes/Wirbels, der durch Rotation eines Pulsators, der in Form einer kreisförmigen Platte ausgebildet ist, erzeugt wird. Der Zylindertyp wäscht die Wäsche durch Zusammenstoßen der Wäsche, was dadurch erreicht wird, dass die Wäsche mittels einer Vielzahl von Vorsprüngen, die in einer Trommel angeordnet sind, angehoben und fallengelassen wird. Dies erfolgt, wenn die Trommel mit geringer Geschwindigkeit in horizontaler Richtung gedreht wird, nachdem Wasser, Waschmittel und die Wäsche ins Innere der Trommel eingebracht wurden.

Der Zylindertyp weist eine zunehmende Verbreitung auf, da eine Beschädigung der Wäsche selten auftritt und nur eine geringe Menge an Wasser benötigt wird.

1 ist eine perspektivische Darstellung einer Trommelwaschmaschine nach dem Stand der Technik.

Bezugnehmend auf 1 weist eine Trommelwaschmaschine 10 nach dem Stand der Technik ein Gehäuse 11 auf, welches das äußere Erscheinungsbild festlegt. In der Mitte der Vorderseite des Gehäuses 11 ist eine Tür 20 angeordnet. In einem oberen Bereich der Vorderseite der Waschmaschine 10 ist ein Waschmittelbehälter 12 ausgebildet, um Waschmittel aufzunehmen. Weiter ist in einem oberen Bereich der Vorderseite der Waschmaschine 10 eine Steuereinrichtung 13 ausgebildet, um die Arbeitsweise der Waschmaschine 10 zu steuern.

Genauer gesagt umfasst die Türe 20 einen Türrahmen 21, welcher das äußere Erscheinungsbild festlegt, ein an einem Rand der Vorderseite des Türrahmens 21 ausgebildetes Dekoband 22 und ein Türglas 23. Dabei ist das Türglas 23 gegenüber dem Dekoband 22 zurückversetzt und ragt in die Waschmaschine hinein.

Das Türglas 23 ist in das Innere der Waschmaschine zurückversetzt und besteht aus einem transparenten Material, um es einem Benutzer zu ermöglichen, direkt einen Zustand, in dem sich die Wäsche im Inneren der Trommel dreht, festzustellen.

Die vorstehend beschriebene Trommelwaschmaschine 10 wird betätigt, in dem ein Benutzer Waschmittel in den Waschmittelbehälter 12 einfüllt, die Wäsche in die Trommel hineingibt und einen an der Steuereinrichtung 13 vorgesehenen Ein-/Ausschalter (Energiezuführschalter) sowie eine Wählscheibe zur Steuerung eines Waschprogrammes betätigt.

Nach Ende des Waschvorgangs wird ein Trocknungsvorgang durchgeführt. Wenn der Trocknungsvorgang der Wäsche zu seinem Ende kommt, wird die Trommel im Inneren der Waschmaschine 10 gestoppt.

Bei der Türe 20 der Waschmaschine gemäß dem Stand der Technik ist es üblich, dass der Türrahmen einstückig mit dem Dekoband 22 ausgebildet ist. Der Türrahmen 21 und das Dekoband sind gemeinsam glänzend oder stumpf/matt. Daher ist es schwierig, das Dekoband 22 von dem Türrahmen 21 zu unterscheiden und einen Vergleichseffekt/Kontrast zwischen einem glänzenden Bereich und einem halbglänzenden Bereich zu erzielen. Dies kann zu einem unerwünschten Erscheinungsbild der Waschmaschine führen.

Aus der DE 100 53 413 A1 ist eine Bullaugentür für eine von vorne beschickbare Trommelwaschmaschine bekannt. Die Bullaugentür umfasst einen am Waschmaschinengehäuse scharnierten Rahmen aus einem Tragring und einem Haltering und ein in Richtung auf den Trommelinnenraum hin topfförmig eingezogenes Schauglas, das etwa in der Ebene des äußeren Halteringes des Rahmens mit einer Abdeckung gegen Zugriff geschützt ist. Dabei ist der Rand der Abdeckung am Rahmen befestigt, und besteht die Abdeckung aus einem über einer Modellform abgekühlten Flachglas.

Eine weitere Bullaugentür für eine von vorne beschickbare Trommelwaschmaschine ist aus der DE 195 15 040 bekannt. Die Bullaugentür umfasst ein in einem am Gehäuse scharnierten Rahmen von der Trommelinnenseite aus eingesetzten und in Richtung auf den Trommelinnenraum hin topfförmig eingezogenes Schauglas, das etwa in der Ebene eines äußeren Blendringes des Rahmens mit einer Abdeckung gegen Zugriff zum Schauglas versehen ist, wobei der Rahmen den Rand der Abdeckung seitlich und auf der vorderen Außenseite umgreift und der Rand der Abdeckung zwischen dem Blendring und dem Schauglas in dem Rahmen befestigt ist. Dabei weist der Rahmen einen Haltering auf, der den Rand der Abdeckung mit geringem Spiel umgibt. Mit dem Rahmen können mehrere am Umfang der Abdeckung gleichmäßig verteilte Haltenasen einstückig verbunden sein, die zum Zwecke des Einsetzens der Abdeckung federnd zurückweichen können. Dabei können die Haltenasen an Brücken angebracht sein, die Bestandteil des Halterings und zur Realisierung der Federwirkung in Längsrichtung vom Haltering freigeschnitten sind. Weiter können die Brücken Stege aufweisen, die bei eingesetzter Abdeckung an ihrem Rand anliegen. Schließlich kann das Schauglas unter der Wirkung von am Rahmen befestigten Anpressmitteln mit seinem Rand auf die Haltenasen drücken und dadurch die Abdeckung zwischen den Haltenasen und dem die vordere Außenseite der Abdeckung umgreifenden Blendring einspannen.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Tür für eine Trommelwaschmaschine und eine Methode zum Zusammenbau derselben bereitzustellen, bei denen ein Aufbau der Tür so verbessert wird, dass ein Zusammenbau der Türe erleichtert wird.

Die vorstehende Aufgabe wird durch eine Türe für eine Trommelwaschmaschine mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruches 1 gelöst. Weiter wird die vorstehende Aufgabe mittels einer Türe für eine Trommelwaschmaschine mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruches 13 gelöst. Weiter wird die vorstehende Aufgabe mittels einer Methode zum Zusammenbauen einer Türe für eine Trommelwaschmaschine mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruches 28 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen finden sich in den jeweiligen Unteransprüchen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung weist eine Türe für eine Trommelwaschmaschine, die die vorstehende Aufgabe löst, eine obere Abdeckung, eine mittlere Abdeckung und eine untere Abdeckung auf. Die obere Abdeckung weist eine Vertiefung, einen mittleren, mit einem vorgegebenen Winkel nach unten abfallenden Abschnitt und einen Haupt-Vorsprung, der mit einer vorgegebenen Länge an der Außenseite einer Rückseite der oberen Abdeckung ausgebildet ist, auf. Die mittlere Abdeckung ist mit einem unteren Bereich der oberen Abdeckung verbunden und weist einen mit dem Haupt-Vorsprung verkuppelten Verbindungs-Vorsprung auf. Die untere Abdeckung ist mit einem unteren Bereich der mittleren Abdeckung verbunden und weist eine dem Verbindungs-Vorsprung entsprechende Verbindungs-Vorsprungs-Vertiefung auf. Weiter weist die Türe ein zwischen der oberen Abdeckung und der unteren Abdeckung eingeführtes Türglas auf.

Vorzugsweise weist die Türe der Trommelwaschmaschine weiter ein (erstes) Befestigungselement auf, welches den Verbindungs-Vorsprung und die Verbindungs-Vorsprungs-Vertiefung durchdringt und in den Haupt-Vorsprung eingeführt ist. Dabei umfasst die Verbindungs-Vorsprungs-Vertiefung vorzugsweise in ihrer Mitte eine Durchgangsöffnung für das Befestigungselement.

Bevorzugt weist die obere Abdeckung an ihrem umgeschlagenen Rand wenigstens einen Haken auf, wobei die mittlere Abdeckung eine dem an dem Rand der oberen Abdeckung vorgesehenen Haken entsprechende Haken-Befestigungs-Vertiefung aufweist.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist der wenigstens eine Haken einen an einem inneren Umfang eines umgeschlagenen Randes der oberen Abdeckung ausgebildeten inneren Haken und einen an einem äußeren Umfang eines umgeschlagenen Randes der oberen Abdeckung ausgebildeten äußeren Haken auf. Dabei besitzt der Haken vorzugsweise ein vertikales Ende mit Elastizität.

Bevorzugt weist die mittlere Abdeckung eine mittlere Rippe auf, die sich entlang des inneren Umfangs eines umgeschlagenen Randes nach unten erstreckt. Dabei weist die untere Abdeckung eine an einem inneren Umfang eines umgeschlagenen Randes ausgebildete untere Rippe auf, welche der mittleren Rippe entspricht.

Bevorzugt weist die mittlere Rippe eine mittlere Hinterschneidung auf, die an einem äußeren Umfang vorspringt. Dabei weist die untere Rippe eine untere Hinterschneidung auf, die mit der mittleren Hinterschneidung einkuppelbar ist.

Vorzugsweise weist die untere Abdeckung einen sich an einer Rückseite nach unten erstreckenden mittleren Vorsprung und die mittlere Abdeckung eine dem mittleren Vorsprung entsprechende mittlerer-Vorsprung-Vertiefung auf.

Bevorzugt weist die Türe für eine Trommelwaschmaschine weiter ein (zweites) Befestigungselement auf, welches die mittlerer-Vorsprung-Vertiefung durchdringt und in den mittleren Vorsprung eingeführt ist.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn die mittlerer-Vorsprung-Vertiefung eine Durchgangsöffnung für das (zweite) Befestigungselement aufweist, die schrittweise mit der mittlerer-Vorsprung-Vertiefung ausgebildet ist.

Bevorzugt umfasst die mittlere Abdeckung mindestens eine Boden-Haken-Vertiefung, die mit einer vorgegebenen Weite an dem inneren umgeschlagenen Rand ausgebildet ist, und umfasst die untere Abdeckung einen Boden-Haken, welcher der Boden-Haken-Vertiefung entspricht.

Bevorzugt weist die Tür für eine Trommelwaschmaschine weiter ein Türglas auf, welches zwischen der oberen Abdeckung und der unteren Abdeckung eingeführt ist.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weisen wenigstens eine von der oberen Abdeckung, der mittleren Abdeckung und der unteren Abdeckung einen Griffabschnitt auf, um darin einen Griff für die Tür anzuordnen. weiter weist wenigstens eine von der oberen Abdeckung, der mittleren Abdeckung und der unteren Abdeckung eine Türscharnier-Vertiefung bzw. Ausnehmung auf, um darin ein Türscharnier anzuordnen, welches die Tür mit einem Hauptkörper der Trommelwaschmaschine verbindet.

Bevorzugt ist wenigstens eine von der oberen Abdeckung, der mittleren Abdeckung und der unteren Abdeckung durch Spritzgießen gebildet. Vorzugsweise sind die obere Abdeckung und die mittlere Abdeckung oberflächenbehandelt, so dass sie einen sich voneinander unterscheidenden Glanz aufweisen.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine Zusammenbaumethode für eine Türe einer Trommelwaschmaschine die folgenden Schritte: Verbinden einer oberen Abdeckung, die mit einem Haupt-Vorsprung versehen ist, mit einer mittleren Abdeckung, die mit einem dem Haupt-Vorsprung entsprechenden Verbindungs-Vorsprung versehen ist; Einführen eines Türglases in einen unteren Abschnitt eines inneren Umfanges der oberen Abdeckung; und Verbinden einer unteren Abdeckung, die mit einer dem Verbindungs-Vorsprung der mittleren Abdeckung entsprechenden Verbindungs-Vorsprungs-Vertiefung versehen ist, mit einem unteren Bereich der mittleren Abdeckung.

Bevorzugt weist die Zusammenbaumethode weiter das Befestigen eines Befestigungselementes im Inneren des Haupt-Vorsprunges über einen inneren Bereich des Verbindungs-Vorsprunges und die Verbindungs-Vorsprungs-Vertiefung auf.

Vorzugsweise umfasst der Schritt des Verbindens der oberen Abdeckung mit der mittleren Abdeckung das Befestigen eines in der oberen Abdeckung ausgebildeten Hakens mit einer in der mittleren Abdeckung ausgebildeten Haken-Vertiefung.

Vorzugsweise umfasst der Schritt des Verbindens der mittleren Abdeckung mit der unteren Abdeckung ein Zusammenkuppeln von einer in der mittleren Abdeckung ausgebildeten mittleren Hinterschneidung mit einer in der unteren Abdeckung ausgebildeten unteren Hinterschneidung.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Schritt des Verbindens der unteren Abdeckung mit der mittleren Abdeckung ein Miteinanderverkuppeln eines in der unteren Abdeckung ausgebildeten mittleren Vorsprunges mit einer in der mittleren Abdeckung ausgebildeten mittlerer-Vorsprung-Vertiefung.

Vorzugsweise weist der Schritt des Verbindens der unteren Abdeckung mit der mittleren Abdeckung weiter das Befestigen eines Befestigungselementes in dem mittleren Vorsprung über die mittlerer-Vorsprung-Vertiefung auf.

Bevorzugt weist der Schritt des Verbindens der mittleren Abdeckung mit der unteren Abdeckung weiter das Befestigen einer in der mittleren Abdeckung ausgebildeten Boden-Haken-Vertiefung an einem in der unteren Abdeckung ausgebildeten Boden-Haken auf.

Die beigefügten Zeichnungen, welche dazu dienen, das Verständnis der vorliegenden Erfindung zu verbessern, stellen bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung dar und dienen zusammen mit der zugehörigen Beschreibung dazu, die Wirkungsweise der Erfindung zu erläutern. In den Zeichnungen ist

1 eine perspektivische Ansicht, die eine Trommelwaschmaschine nach dem Stand der Technik darstellt;

2 eine perspektivische Ansicht, die eine Trommelwaschmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt;

3 eine perspektivische Explosionsansicht, die einen erfindungsgemäßen Türrahmen darstellt;

4 eine perspektivische Rückseitenansicht, die eine obere Abdeckung gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

5 eine perspektivische Vorderseitenansicht, die eine mittlere Abdeckung gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

6 eine perspektivische Rückseitenansicht, die eine mittlere Abdeckung gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

7 eine perspektivische Vorderseitenansicht, die eine untere Abdeckung gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

8 eine teilweise Schnittansicht, die einen Zustand zeigt, in dem die obere Abdeckung und die mittlere Abdeckung gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung miteinander verbunden sind;

9 eine teilweise Schnittansicht, die einen Zustand darstellt, in dem die obere Abdeckung, die mittlere Abdeckung und die untere Abdeckung gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung miteinander verbunden sind;

10 eine perspektivische Rückseitenansicht, die eine obere Abdeckung gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

11 eine perspektivische Vorderseitenansicht, die eine mittlere Abdeckung gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

12 eine perspektivische Vorderseitenansicht, die eine untere Abdeckung gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

13 eine teilweise Schnittansicht, die einen Zustand darstellt, in dem die obere Abdeckung und die mittlere Abdeckung gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung miteinander verbunden sind; und

14 eine teilweise Schnittansicht, die einen Zustand darstellt, in dem die obere Abdeckung, die mittlere Abdeckung und die untere Abdeckung gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung miteinander verbunden sind.

Im folgenden wird detailliert auf bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, von denen Beispiele in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind, Bezug genommen. Soweit möglich, wurden in den Zeichnungen gleiche Bezugszeichen verwendet, um auf gleiche oder ähnliche Elemente zu verweisen.

Ein Beispiel einer erfindungsgemäßen Trommelwaschmaschine wird im folgenden unter Bezugnahme auf 2 beschrieben.

2 ist eine perspektivische Ansicht, die eine erfindungsgemäße Trommelwaschmaschine darstellt.

Wie in 2 gezeigt, weist eine Trommelwaschmaschine 100 gemäß der vorliegenden Erfindung ein Gehäuse 110 auf, welches das äußere Erscheinungsbild festlegt. Um ein Inneres des Gehäuses 110 abzuschirmen, ist an einem oberen Ende des Gehäuses 110 eine Oberseitenabdeckung 150 ausgebildet. An einer Vorderseite des Gehäuses 110 ist eine vordere Abdeckung 140 ausgebildet.

In der Mitte der vorderen Abdeckung 140 ist eine Tür 200 angeordnet, um durch sie hindurch Wäsche in das Innere einer Trommel einzufüllen. Die Tür 200 weist einen Türrahmen, der das Erscheinungsbild prägt, und ein von dem Türrahmen getragenes und geschütztes Türglas 240 auf, das in das Innere der Trommelwaschmaschine zurückversetzt ist. Das Türglas 240 ist aus einem transparenten Material gebildet, um es einem Benutzer zu ermöglichen, das Geschehen im Inneren der Waschmaschine 100 direkt wahrzunehmen. An einem oberen Bereich der vorderen Abdeckung 140 ist ein Steuerpult 130 angeordnet. An einer Seite des Steuerpultes 130 sind ein Behälter für Waschmittel 120 und eine Kontrolleinrichtung 131 angeordnet. Der Behälter für Waschmittel 120 nimmt Waschmittel auf, wohingegen die Kontrolleinrichtung 131 die Arbeitsweise der Waschmaschine 100 steuert und Waschbedingungen eingibt/festlegt.

Die Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen Waschmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung wird im folgenden beschrieben.

Zunächst öffnet ein Benutzer den Waschmittelbehälter 120 und füllt Waschmittel hinein. Dann öffnet der Benutzer die Tür 200 und gibt Wäsche ins Innere der Waschmaschine 100. Anschließend betätigt der Benutzer einen An/Aus-Schalter (Energieschalter), der bei der Steuereinrichtung 131 angeordnet ist, sowie einen Eingabeknopf (eine Kontrolleinrichtung), um die Waschbedingungen für den Betrieb der Waschmaschine 100 einzugeben.

Am Ende des vorstehend beschriebenen Schrittes wird in Abhängigkeit von den eingegebenen Waschbedingungen ein Wasch-, Spül- und Trocknungsvorgang ausgeführt.

3 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die einen Türrahmen gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

Bezugnehmend auf 3 weist der Türrahmen gemäß der vorliegenden Erfindung eine obere Abdeckung 210 auf, die die Vorderseite festlegt. Weiter weist der Türrahmen eine mittlere Abdeckung 220 auf, die an einem unteren Bereich der oberen Abdeckung 210 angeordnet und mit der oberen Abdeckung 210 verbunden ist. Weiter weist der Türrahmen eine untere Abdeckung 230 auf, die an einem unteren Bereich der mittleren Abdeckung 220 angeordnet ist und den Boden bildet.

Die jeweiligen Abdeckungen des Türrahmens werden getrennt voneinander durch Spritzgießen gebildet und aneinander mittels eines Befestigungselements verbunden.

Genauer gesagt, weisen die obere Abdeckung 210 und die mittlere Abdeckung 220 einen sich voneinander unterscheidenden Glanz auf, damit sie voneinander unterschieden werden können, wenn sie von einer vorderen Seite der Waschmaschine aus betrachtet werden.

Beispielsweise absorbiert die obere Abdeckung 210 Licht um einen matten/nicht-glänzenden Bereich zu bilden, und reflektiert die mittlere Abdeckung 220 Licht, um einen glänzenden Bereich zu bilden. Somit können die obere Abdeckung 210 und die mittlere Abdeckung 220 durch Spritzgießen so ausgebildet werden, dass sie ein ästhetisches Erscheinungsbild aufweisen, wenn sie von außen betrachtet werden.

Da die obere Abdeckung 210, die mittlere Abdeckung 220 und die untere Abdeckung 230 separat gebildet werden, können die Oberflächen der jeweiligen Abdeckungen getrennt gestaltet und ausgeführt werden.

Die jeweiligen Abdeckungen werden unter Bezugnahme auf die 4 bis 7 genauer beschrieben.

Bezugnehmend auf die 4 weist die obere Abdeckung 210 die Form eines kreisförmigen Bandes oder Ringes auf und bildet eine in Richtung einer Innenseite zurückversetzte Wölbung/Kurve.

Genauer gesagt weist die obere Abdeckung 210 einen äußeren Haken 211 auf, der an einem umgeschlagenen Rand/einer Kante des äußeren Umfanges ausgebildet ist, um mit der mittleren Abdeckung 220 verbunden zu werden. Weiter weist die obere Abdeckung 210 einen inneren Haken 212 auf, der an einem umgeschlagenen Rand/einer Kante eines inneren Umfanges ausgebildet ist, um an der mittleren Abdeckung 220 befestigt zu werden.

An der Außenseite einer Rückseite der oberen Abdeckung 210 ist ein Haupt-Vorsprung 213 mit einer vorgegebenen Länge in vertikaler Richtung ausgebildet. Der Haupt-Vorsprung 213 ist mit der mittleren Abdeckung 220 und der unteren Abdeckung 230 verbunden.

An einer Seite des inneren Umfanges der oberen Abdeckung 200 ist ein Griffabschnitt 214 ausgebildet, um darin einen Griff anzuordnen, um es einem Benutzer zu ermöglichen, die Tür zu öffnen und zu schließen.

An einer dem Griffabschnitt 214 gegenüberliegenden Seite ist eine Tür-Scharnier-Vertiefung bzw. Ausnehmung 215 ausgebildet, um darin ein Türscharnier anzuordnen. Das Türscharnier ermöglicht es der Tür 200, schwenkbar an der Waschmaschine 100 angeordnet zu werden.

Wie vorstehend beschrieben bildet die obere Abdeckung 210 die Vorderseite der Tür 200. Das äußere Erscheinungsbild der Waschmaschine hängt daher von dem Glanz oder der Textur der oberen Abdeckung 210 ab.

Beispielsweise kann die obere Abdeckung 210 mit einem Licht absorbierenden Material beschichtet sein, oder die obere Oberfläche kann mit haarfeinen Linien versehen sein. Alternativ kann die obere Abdeckung 210 mit einem Licht reflektierenden Material beschichtet sein, wie beispielsweise einer Chrombeschichtung, um eine hohe Wertigkeit und ein hohes Gewicht zu suggerieren.

Bezugnehmend auf die 4 bis 7 ist die mittlere Abdeckung 220 mit einem unteren Bereich der oberen Abdeckung 210 verbunden.

Die mittlere Abdeckung 220 weist einen zurückspringenden Abschnitt 226 auf, der in Form eines kreisförmigen Bandes mit einer vorgegebenen Weite und Tiefe zurückgesetzt ist. Weiter weist die mittlere Abdeckung 220 wenigstens einen Verbindungs-Vorsprung 223 auf, der in einem mittleren Bereich des zurückgesetzten Abschnittes 226 ausgebildet ist und sich mit einer vorgegebenen Länge nach unten erstreckt.

Genauer gesagt ist der Verbindungs-Vorsprung 223 mit einem Durchmesser und einer Tiefe ausgebildet, die ein Einführen des Haupt-Vorsprunges 213 erlauben. In einem Boden des Verbindungs-Vorsprungs 223 ist eine Ausnehmung ausgebildet, um ein Befestigungselement hindurchzuführen.

Weiter ist an einer äußeren Seite des zurückgesetzten Abschnittes 226 eine äußere Haken-Vertiefung 221 ausgebildet, um den an dem äußeren Umfang der oberen Abdeckung 210 ausgebildeten äußeren Haken 211 darin aufzunehmen. Eine innere Haken-Vertiefung 222 ist an einem umgeschlagenen Rand/einer Kante eines inneren Umfanges der mittleren Abdeckung ausgebildet, um den an dem Rand des inneren Umfanges der oberen Abdeckung 210 ausgebildeten inneren Haken 212 aufzunehmen.

Weiter sind ein Griffabschnitt 224 und eine Türscharnier-Vertiefung 225 in der gleichen Weise wie in der oberen Abdeckung 210 ausgebildet.

Im folgenden werden die Schritte des Zusammenbaus und des Verbindens der oberen Abdeckung 210 an der mittleren Abdeckung 220 beschrieben.

Der Haupt-Vorsprung 213 wird in eine innere Ausnehmung des Verbindungs-Vorsprungs 223 eingeführt. Die obere Abdeckung 210 wird unter Druck gesetzt, so dass der äußere Haken 211 und der innere Haken 212 jeweils in die äußere Haken-Vertiefung 221 bzw. die innere Haken-Vertiefung 222 eingeführt werden.

Sobald der äußere Haken 211 und der innere Haken 212 jeweils in ihre jeweiligen Vertiefungen/Nuten eingeführt sind, sind sie nicht geneigt, wieder aus den Vertiefungen/Nuten entfernt zu werden.

Die mittlere Abdeckung 220 weist eine mittlere Rippe 228 auf, die an einem Rand/einer Kante des inneren Umfanges ausgebildet ist und sich in vertikaler Richtung nach unten erstreckt. Die mittlere Rippe 228 weist eine bandförmige mittlere Hinterschneidung 228a auf, die an einer vorgegebenen Höhe an dem äußeren Umfang der mittleren Rippe 228 vorsteht.

Genauer gesagt kommt die mittlere Hinterschneidung 228a in Eingriff mit einer unteren Hinterschneidung 238a, die in der unteren Abdeckung 223 ausgebildet ist, so dass die mittlere Abdeckung 220 fest, eng und steif mit der unteren Abdeckung 230 verbunden ist.

Die untere Abdeckung 230 weist eine Verbindungs-Vorsprungs-Vertiefung 231 zur Aufnahme des von der Rückseite der mittleren Abdeckung 220 vorstehenden Verbindungs-Vorsprunges 223 auf. Weiter weist die untere Abdeckung 230 eine Durchgangsöffnung 232 für ein Befestigungselement auf, das in der Mitte der Verbindungs-Vorsprungs-Vertiefung 231 ausgebildet ist, um ein Befestigungselement hindurchzulassen.

Auf die selbe Weise wie in der oberen Abdeckung 210 und der mittleren Abdeckung 220 sind in der unteren Abdeckung 230 sich gegenüberliegend eine Tür-Scharnier-Vertiefung bzw. Ausnehmung 234 und ein Griffbereich 233 ausgebildet.

Die untere Abdeckung 230 weist weiter eine von dem inneren Umfang der unteren Abdeckung 230 um eine vorgegebene Distanz beabstandete untere Rippe 238 auf. Die untere Hinterschneidung 238a umfasst bandförmig den äußeren Umfang der unteren Rippe 238.

Genauer gesagt wird die untere Hinterschneidung 238a mit der mittleren Hinterschneidung 228a, die in der mittleren Abdeckung 220 ausgebildet ist, so verkuppelt, dass die mittlere Abdeckung 220 eng, steif und fest an der unteren Abdeckung 230 befestigt ist.

8 ist eine Teilschnittansicht, die einen Zustand darstellt, in dem die obere Abdeckung mit der mittleren Abdeckung gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verbunden ist.

Bezugnehmend auf 8 sind die obere Abdeckung 210 und die mittlere Abdeckung 220 miteinander über einen Haken verbunden.

Wie vorstehend beschrieben ist an dem Rand des äußeren Umfangs der oberen Abdeckung 210 wenigstens ein sich in vertikaler Richtung nach unten erstreckender äußere Haken 211 ausgebildet, der in die an der Außenseite des Randes der mittleren Abdeckung 220 ausgebildete äußere Haken-Vertiefung 221 eingreift.

Ein an dem Rand des inneren Umfangs der oberen Abdeckung 210 in eine horizontale Richtung vorragender innerer Haken 212 ist über die an dem Rand des inneren Umfangs der mittleren Abdeckung 220 ausgebildete innere Haken-Vertiefung 222 eingehakt.

Die Reihenfolge der Befestigung der Haken 211 und 212 ist wie folgt.

Als Erstes wird der innere Haken 212 über die innere Haken-Vertiefung 222 verhakt. Der obere Bereich der oberen Abdeckung 210 wird nach unten gedrückt, so dass der äußere Haken 211 in die äußere Haken-Vertiefung 221 eingeführt wird.

Genauer gesagt ragt der äußere Haken 211 um eine vorgegebene Länge in eine horizontale Richtung vor und ist dabei in Richtung seines unteren Abschnittes zugespitzt.

Da weiterhin ein vertikales Ende 211a des Hakens 211 elastisch ausgebildet ist, wird dieser nach innen gebogen, wenn der zugespitzte Abschnitt des Hakens 211 entlang des Randes der mittleren Abdeckung herabsinkt. Sobald der Haken 211 vollständig in die äußere Haken-Vertiefung 221 eingeführt ist, kehrt das vertikale Ende 211a des Hakens 211 in seine Ausgangslage zurück, so dass der Haken 211 nicht aus der äußeren Haken-Vertiefung 221 entfernt wird.

Gleichzeitig wird der Haupt-Vorsprung 213 in eine Ausnehmung eingeführt, die in der Mitte des Verbindungs-Vorsprungs 223 ausgebildet ist. Dabei ist es vorteilhaft, dass die innere Ausnehmung des Verbindungs-Vorsprunges 223 einen Durchmesser aufweist, der gleich einem äußeren Durchmesser des Haupt-Vorsprunges 213 ist.

9 ist eine teilweise Schnittansicht, die einen Zustand darstellt, in dem die obere Abdeckung, die mittlere Abdeckung und die untere Abdeckung miteinander verbunden sind.

Bezugnehmend auf 9 ist in einem Zustand, in dem der Haupt-Vorsprung 213 in den Verbindungs-Vorsprung 223 eingeführt ist, ein Verkupplungskörper der oberen Abdeckung 210 und der mittleren Abdeckung 220 an der unteren Abdeckung 230 befestigt. Genauer gesagt ist der Verbindungs-Vorsprung 223 an der an dem Boden der unteren Abdeckung 230 ausgebildeten Verbindungs-Vorsprungs-Vertiefung 231 befestigt.

Dabei steigt die an der unteren Abdeckung 230 ausgebildete untere Hinterschneidung 238a entlang der an der mittleren Abdeckung 220 ausgebildeten mittleren Hinterschneidung 228a empor und setzt die untere Abdeckung 230 unter Druck, so dass die untere Hinterschneidung 238a über der an der mittleren Abdeckung 220 ausgebildeten mittleren Hinterschneidung 228a angeordnet wird.

Weiter ist ein Befestigungselement 250 vorgesehen, das über die Durchgangsöffnung 223 für das Befestigungselement von dem Boden der unteren Abdeckung 230 aus sich in die Mitte des Haupt-Vorsprunges 213 und des Verbindungs-Vorsprungs 223 erstreckt.

Durch Durchführen der vorstehend beschriebenen Schritte werden die obere Abdeckung 210, die mittlere Abdeckung 220 und die untere Abdeckung 230 mittels des Befestigungselementes 250 miteinander verbunden und bilden so einen einzigen Körper.

10 ist eine perspektivische Rückseitenansicht, die eine obere Abdeckung gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. 11 ist eine perspektivische Vorderseitenansicht, die eine mittlere Abdeckung gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. 12 ist eine perspektivische Vorderseitenansicht, die eine untere Abdeckung gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

Bezugnehmend auf die 10 bis 12 weist die obere Abdeckung 210 einen mittleren Vorsprung 216 auf, der an einer Seite einer Rückseite der oberen Abdeckung 210 ausgebildet ist und sich um eine vorgegebene Länge erstreckt.

Genauer gesagt dient der mittlere Vorsprung 216 dazu, um die obere Abdeckung 210 mit der mittleren Abdeckung 220 zu verbinden. Der mittlere Vorsprung 216 kann dabei in der Nähe eines inneren Randes der oberen Abdeckung 210 ausgebildet sein.

Auf die gleiche Weise wie in der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die obere Abdeckung 210 einen äußeren Haken 211 und einen inneren Haken 212 auf. Die obere Abdeckung 210 ist mittels der Haken 211 und 212 an der mittleren Abdeckung 220 befestigt.

Derweilen weist die mittlere Abdeckung 220 eine mittlerer-Vorsprung-Vertiefung 229 auf, um einen in der oberen Abdeckung 210 ausgebildeten mittleren Vorsprung 216 aufzunehmen. Weiter weist die mittlere Abdeckung 220 eine in der Mitte der mittlerer-Vorsprung-Vertiefung 229 angeordnete Durchgangsöffnung 229a für ein Befestigungselement auf. Genauer gesagt ist die mittlerer-Vorsprung-Vertiefung 229 an dem inneren Rand/der inneren Kante der mittleren Abdeckung 220 ausgebildet, um darin den mittleren Vorsprung 216 aufzunehmen.

Demnach wird, nachdem der mittlere Vorsprung in die mittlerer-Vorsprung-Vertiefung 229 eingeführt ist, durch die Durchgangsöffnung 229a für das Befestigungselement in dem mittleren Vorsprung 216 hindurch ein Befestigungselement befestigt, wie es vorstehend beschrieben ist.

Weiter ist an dem inneren Rand/der inneren Kante der mittleren Abdeckung 220 wenigstens eine Boden-Haken-Vertiefung 227 mit einer vorgegebenen Weite ausgebildet.

Die Boden-Haken-Vertiefung 227 dient dazu, einen in der unteren Abdeckung 230 ausgebildeten Boden-Haken 237 aufzunehmen. An einer Seite des oberen Bereiches der unteren Abdeckung 230 ist wenigstens ein Boden-Haken 237 mit einer vorgegebenen Höhe ausgebildet. Der Boden-Haken 237 wird so in die Boden-Haken-Vertiefung 227 eingeführt, dass die mittlere Abdeckung 220 eng, steif und fest an der unteren Abdeckung 230 befestigt ist.

Somit ist die untere Abdeckung 230 primär über den Haupt-Vorsprung 213 und das Befestigungselement mit der mittleren Abdeckung 220 verbunden und sekundär mittels des Boden-Hakens 237 an der mittleren Abdeckung 220 befestigt.

Da der Boden-Haken 237 die selbe Funktion aufweist, wie die an der oberen Abdeckung 210 ausgebildeten Haken 211 und 212, wird auf eine genaue Beschreibung verzichtet.

13 ist eine teilweise Schnittansicht, die einen Zustand darstellt, in dem die obere Abdeckung 210 und die mittlere Abdeckung 220 miteinander gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verbunden sind. 14 ist eine teilweise Schnittansicht, die den Zustand darstellt, in dem die obere Abdeckung 210, die mittlere Abdeckung 220 und die untere Abdeckung 230 gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung miteinander verbunden sind.

Bezugnehmend auf die 13 und 14 wird zunächst der in der oberen Abdeckung 210 ausgebildete mittlere Vorsprung 216 in die mittlerer-Vorsprung-Vertiefung 229 der mittleren Abdeckung 220 eingeführt. Anschließend wird ein Befestigungselement 250a von dem Boden der mittleren Abdeckung 220 aus in den mittleren Vorsprung 216 eingeführt und angezogen.

Die untere Abdeckung 230 oder die mittlere Abdeckung 220 werden so unter Druck gesetzt, dass der von der unteren Abdeckung 230 vorragende Boden-Haken 237 in die an der mittleren Abdeckung 220 ausgebildete Boden-Haken-Vertiefung 227 eingeführt wird. Bevor die obere Abdeckung 210, die mittlere Abdeckung 220 und die untere Abdeckung 230 vollständig miteinander verbunden werden, wird zwischen dem unteren Ende der oberen Abdeckung 210 und der oberen Seite des inneren Randes der unteren Abdeckung 230 das obere Ende eines Türglases 240 eingeführt.

Wie vorstehend beschrieben weist die Türe für eine Trommelwaschmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung die folgenden Vorteile auf.

Die obere Abdeckung, die mittlere Abdeckung und die untere Abdeckung können leicht miteinander zusammengebaut werden.

Weiter ist es möglich, die Schritte der Herstellung einer unterschiedlichen Textur an einem vorderen Bereich des Türrahmens gegenüber einer Textur an seitlichen Bereichen des Türrahmens zu erleichtern.

Hierdurch kann ein Türrahmen erzielt werden, der ein schönes und qualitativ hochwertig wirkendes Erscheinungsbild aufweist.


Anspruch[de]
Eine Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) umfassend:

eine obere Abdeckung (210), die eine Vertiefung und einen an der Außenseite einer Rückseite angeordneten Haupt-Vorsprung (213) mit einer vorgegebenen Länge aufweist;

eine mittlere Abdeckung (220), die mit einem unteren Bereich der oberen Abdeckung (210) verbunden ist und einen mit dem Haupt-Vorsprung (213) verkuppelten Verbindungs-Vorsprung (223) aufweist;

eine mit einem unteren Bereich der mittleren Abdeckung (220) verbundene untere Abdeckung (230), die eine dem Verbindungs-Vorsprung (223) entsprechende Verbindungs-Vorsprungs-Vertiefung (231) aufweist; und

ein zwischen der oberen Abdeckung (210) und der unteren Abdeckung (230) eingeführtes Türglas (240).
Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) nach Anspruch 1, weiter aufweisend ein den Verbindungs-Vorsprung (223) und die Verbindungs-Vorsprungs-Vertiefung (231) durchdringendes Befestigungselement (250), das in den Haupt-Vorsprung (213) eindringt. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) gemäß Anspruch 2, wobei die Verbindungs-Vorsprungs-Vertiefung (231) eine Durchgangsöffnung (232) für das Befestigungselement aufweist. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die obere Abdeckung (210) wenigstens einen an einem Rand angeordneten Haken (211, 212) aufweist, und die mittlere Abdeckung (220) eine dem an dem Rand angeordneten Haken (211, 212) entsprechende Haken-Befestigungs-Vertiefung (221, 222) aufweist. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) nach Anspruch 4, wobei der Haken einen an einem Rand eines inneren Umfanges der oberen Abdeckung (210) ausgebildeten inneren Haken (212) und einen an einem Rand eines äußeren Umfanges der oberen Abdeckung (210) ausgebildeten äußeren Haken (211) aufweist. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) gemäß einem der Ansprüche 4 oder 5, wobei der Haken (211, 212) ein vertikales Ende (211a) mit Elastizität besitzt. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die mittlere Abdeckung (220) an einem Rand ihres inneren Umfanges eine sich nach unten erstreckende mittlere Rippe (228) aufweist und die untere Abdeckung (230) eine der mittleren Rippe (228) entsprechende, an einem Rand eines inneren Umfanges der unteren Abdeckung (230) ausgebildete untere Rippe (238) aufweist. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) nach Anspruch 7, wobei die mittlere Rippe eine mittlere Hinterschneidung (228a) aufweist, die an einem äußeren Umfang vorragt, und die untere Rippe (238) eine mit der mittleren Hinterschneidung (228a) verkuppelte untere Hinterschneidung (238a) aufweist. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die obere Abdeckung (210) einen an ihrer Rückseite sich nach unten erstreckenden mittleren Vorsprung (216) aufweist, und die mittlere Abdeckung (220) eine dem mittleren Vorsprung (216) entsprechende mittlerer-Vorsprung-Vertiefung (229) aufweist. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) nach Anspruch 9, weiter aufweisend ein die mittlerer-Vorsprung-Vertiefung (229) durchdringendes und in den mittleren Vorsprung (216) eingeführtes Befestigungselement (250a). Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) nach Anspruch 10, wobei die mittlerer-Vorsprung-Vertiefung (229) eine schrittweise mit der mittlerer-Vorsprung-Vertiefung (229) ausgebildete Durchgangsöffnung (229a) für das Befestigungselement aufweist. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die mittlere Abdeckung (220) wenigstens eine mit einer vorgegebenen Weite an dem inneren Rand ausgebildete Boden-Haken-Vertiefung (227) aufweist, und die untere Abdeckung (230) einen der Boden-Haken-Vertiefung (227) entsprechenden Boden-Haken (237) aufweist. Eine Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) umfassend:

eine obere Abdeckung (210), die einen äußeren Rand, welcher ein Ende einer ersten Seite festlegt, und einen inneren Rand, welcher ein zweites Ende festlegt, welche in unterschiedlicher Höhe ausgebildet sind, aufweist, wobei die obere Abdeckung (210) darin eine Vertiefung aufweist;

eine mittlere Abdeckung (220), die in einem unteren Bereich der oberen Abdeckung (210) vorgesehen ist, wobei die mittlere Abdeckung (220) an die obere Abdeckung (210) gekuppelt ist;

eine in einem unteren Bereich der mittleren Abdeckung (220) vorgesehene untere Abdeckung (230), wobei die untere Abdeckung (230) an die mittlere Abdeckung (220) gekuppelt ist; und

ein von den Abdeckungen (210, 220, 230) getragenes Glas (240).
Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) nach Anspruch 13, wobei an einer oberen Oberfläche der mittleren Abdeckung (220) ein zurückspringender Abschnitt (226) vorgesehen ist, welcher mit einer vorgegebenen Tiefe und Breite zurückgesetzt ist. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) nach Anspruch 14, wobei der äußere Rand der oberen Abdeckung (210) in engem Kontakt mit einem äußeren Rand des zurückspringenden Abschnitts steht. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) nach einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei eine obere Oberfläche der oberen Abdeckung (210) teils eine gekrümmte Oberfläche aufweist. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) nach Anspruch 16, wobei die gekrümmte Oberfläche an einer Oberfläche angeordnet ist, die von einem von dem äußeren Rand beabstandeten Bereich hin zu dem inneren Rand festgelegt ist. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) nach einem der Ansprüche 16 oder 17, wobei die obere Oberfläche der oberen Abdeckung (210) eine horizontale Oberfläche aufweist, die von dem äußeren Rand hin zu einem in eine Richtung des inneren Rands beabstandeten Bereich angeordnet ist. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) nach einem der Ansprüche 16 bis 18, wobei ein in eine Richtung des inneren Rands beabstandeter Bereich verglichen mit dem äußeren Rand nach oben oder nach unten geneigt ist. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) nach einem der Ansprüche 13 bis 19, wobei ein Durchmesser des äußeren Randes der mittleren Abdeckung (220) größer ist als der des äußeren Randes der oberen Abdeckung (210). Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) nach einem der Ansprüche 13 bis 20, wobei an einer Seite der unteren Oberfläche der mittleren Abdeckung (220) und der oberen Oberfläche der unteren Abdeckung (230) ein Haken (211, 212) vorragt, und an der anderen Seite davon eine dem Haken (211, 212) entsprechende Haken-Befestigungs-Vertiefung (221, 222) vorgesehen ist. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) nach einem der Ansprüche 13 bis 21, wobei ein mittlerer Vorsprung (216) an der oberen Abdeckung (210) von einer rückwärtigen Oberfläche der oberen Abdeckung (210) vorragt, und an der mittleren Abdeckung (220) eine dem mittleren Vorsprung (216) entsprechende mittlerer-Vorsprung-Vertiefung (229) vorgesehen ist. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) nach einem der Ansprüche 13 bis 22, wobei ein Haken (211, 212) an einem von dem Rand der oberen Abdeckung (210) und dem Rand der mittleren Abdeckung (220.) vorgesehen ist, und an dem anderen Rand eine dem Haken (211, 212) entsprechende Haken-Befestigungs-Vertiefung (221, 222) vorgesehen ist. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei wenigstens eine von der oberen Abdeckung (210) der mittleren Abdeckung (220) und der unteren Abdeckung (230) einen Griffabschnitt (214, 224, 233) aufweist, um darin einen Griff für die Tür (200) anzuordnen. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei wenigstens eine von der oberen Abdeckung (210) der mittleren Abdeckung (220) und der unteren Abdeckung (230) eine Türscharnier-Vertiefung (215, 225, 234) aufweist, um ein Türscharnier, welches die Tür (200) mit einem Hauptkörper der Trommelwaschmaschine (100) verbindet, anzuordnen. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei wenigstens eine von der oberen Abdeckung (210) der mittleren Abdeckung (220) und der unteren Abdeckung (230) durch Spritzgießen gebildet ist. Türe (200) für eine Trommelwaschmaschine (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die obere Abdeckung (210) und die mittlere Abdeckung (220) so oberflächenbehandelt sind, dass sie einen sich voneinander unterscheidenden Glanz aufweisen. Ein Verfahren zum Zusammenbauen einer Türe (200) einer Trommelwaschmaschine (100), welche Türe einen Aufbau gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche aufweist, das Verfahren aufweisend die folgenden Schritte:

Verbinden einer mit einem Haupt-Vorsprung (213) versehenen oberen Abdeckung (210) mit einer mit einem dem Haupt-Vorsprung (213) entsprechenden Verbindungs-Vorsprung (223) versehenen mittleren Abdeckung (220);

Einführen eines Türglases (240) in einen unteren Abschnitt an einem inneren Umfang der oberen Abdeckung (210); und

Verbinden einer mit einer dem Verbindungs-Vorsprung (223) der mittleren Abdeckung (220) entsprechenden Verbindungs-Vorsprungs-Vertiefung (231) versehenen unteren Abdeckung (230) mit einem unteren Bereich der mittleren Abdeckung (220).
Zusammenbauverfahren nach Anspruch 28, weiter aufweisend den Schritt des Befestigens eines Befestigungselementes (250) in einem inneren Bereich des Verbindungs-Vorsprunges (223) und der Verbindungs-Vorsprungs-Vertiefung (231). Zusammenbauverfahren nach Anspruch 28 oder 29, wobei der Schritt des Verbindens der oberen Abdeckung (210) an der mittleren Abdeckung (220) das Befestigen eines an der oberen Abdeckung (210) ausgebildeten Hakens (211, 212) an einer an der mittleren Abdeckung (220) ausgebildeten Haken-Vertiefung (221, 222) aufweist. Zusammenbauverfahren nach einem der Ansprüche 28, 29 oder 30, wobei der Schritt des Verbindens der mittleren Abdeckung (210) an der unteren Abdeckung (220) das Verkuppeln einer an der mittleren Abdeckung (220) ausgebildeten mittleren Hinterschneidung (228a) mit einer an der unteren Abdeckung (230) ausgebildeten unteren Hinterschneidung (238a) aufweist. Zusammenbauverfahren nach einem der Ansprüche 28 bis 31, wobei der Schritt des Verbindens der oberen Abdeckung (210) an der mittleren Abdeckung (220) das Verkuppeln eines an der oberen Abdeckung (210) ausgebildeten mittleren Vorsprunges (218) mit einer an der mittleren Abdeckung (220) ausgebildeten mittlerer-Vorsprung-Vertiefung (229) aufweist. Zusammenbauverfahren nach Anspruch 32, wobei der Schritt des Verbindens der oberen Abdeckung (210) an der mittleren Abdeckung (220) weiter das Befestigen eines Befestigungselementes in dem mittleren Vorsprung (216) durch die mittlerer-Vorsprung-Vertiefung (229) aufweist. Zusammenbauverfahren nach einem der Ansprüche 28 bis 33, wobei der Schritt des Verbindens der mittleren Abdeckung (22C) an der unteren Abdeckung (230) weiter das Befestigen einer in der mittleren Abdeckung (220) ausgebildeten Boden-Haken-Vertiefung (227) an einem in der unteren Abdeckung (230) ausgebildeten Boden-Haken (237) aufweist.






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