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Dokumentenidentifikation DE102006014084A1 04.10.2007
Titel Unterfütterungsscheiben für Holzlattengerüste
Anmelder Kornemann, Kurt, 35091 Cölbe, DE
Erfinder Kornemann, Kurt, 35091 Cölbe, DE
DE-Anmeldedatum 28.03.2006
DE-Aktenzeichen 102006014084
Offenlegungstag 04.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.10.2007
IPC-Hauptklasse E04F 13/22(2006.01)A, F, I, 20060328, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04B 9/06(2006.01)A, L, I, 20060328, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Unterfüttern von Holzlatten.
Die Unterfütterungsscheiben (1) haben die Aufgabe, Unebenheiten, die sich bei Wänden, Decken oder Böden ergeben, zu überbrücken und ersetzen somit die üblichen Holzkeile.
Die Unterfütterungsscheiben (1) werden in Metallhülsen (4) geschraubt, die zuvor in die vorgebohrte Holzlatte (6) gesteckt wurden. Dort, wo sich Unebenheiten ergeben, werden die Unterfütterungsscheiben (1) so weit aus den Metallhülsen (4) gedreht, bis sie bei einer senkrecht oder waagerecht ausgerichteten Holzlatte (6) Kontakt zur Wand bekommen. Da die Gewindestäbe (2) und somit die Unterfütterungsscheiben (1) unterschiedlich lang sind, können auch größere Zwischenräume problemlos überbrückt werden. Im Anschluß wird die Holzlatte befestigt.

Beschreibung[de]
Bezeichnung der Erfindung: Unterfütterungsscheiben für Holzlattengerüste

Die Unterfütterungsscheiben finden im Baugewerbe Anwendung. Sie werden bei der Erstellung von Holzlattengerüste benötigt, wenn Wände, Decken oder Böden uneben sind.

Stand der Technik

Sollen Gipskartonplatten, Paneelen, Dielen etc. angebracht werden, so muss zunächst ein Untergrund geschaffen werden, der gerade ist.

In der Regel wird ein Gerüst aus Holzlatten an der Wand, der Decke oder auf dem Boden befestigt, auf das die oben genannten Materialien genagelt oder geschraubt werden. Um die Zwischenräume zwischen den Latten und der Wand auszugleichen, werden Keile aus Holz oder Kunststoff unterlegt, was umständlich und zeitaufwändig ist.

Aufgabe der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Holzlattengerüst statt Unterlegkeile Unterfütterungsscheiben zu verwenden.

Die Unterfütterungsscheibe besteht aus einem Gewindestab, der zentral auf einer Scheibe aus Metall oder Kunststoff angebracht ist.

Ferner wird entsprechend des Gewindestabes eine Metallhülse mit Innengewinde benötigt, die mit einer Lochscheibe versehen ist.

Die Lochscheibe verhindert ein Durchschieben der Hülse. Die Metallhülse ist durchgehend offen, sodass sie auch bei Holzlatten Anwendung findet, die stärker sind, als die Hülse lang ist.

Zunächst wird die Holzlatte mit einer Wasserwaage an der Wand ausgerichtet.

Da wo sich Vertiefungen an der Wand, der Decke oder auf dem Boden ergeben, werden Löcher in die Holzlatte gebohrt. In die Löcher werden die Hülsen gesteckt und im Anschluß die Unterfütterungsscheiben in die Hülsen geschraubt. Beim erneuten Ausrichten der Holzlatte mit der Wasserwaage müssen die Unterfütterungsscheiben zur Wand zeigen. Dort wo sich Zwischenräume zwischen der Holzlatte und der Wand ergeben, werden die Unterfütterungsscheiben so weit herausgedreht, bis sie an der Wand anliegen. Im Anschluß wird die Holzlatte mit der Wand verschraubt.

Beispiel

Soll eine Wand mit einem Lattengerüst versehen werden, wird am Beginn der Wand die erste Holzlatte mit einer Wasserwaage senkrecht oder waagerecht ausgerichtet. Dort wo die Holzlatte bedingt durch Unebenheiten keinen Kontakt zur Wand hat, werden Löcher (7) durch die Holzlatte (6) gebohrt, wobei der Abstand von Loch zu Loch nicht größer als 40 cm sein sollte. In die Bohrlöcher (7) werden Metallhülsen (4) gesteckt und im Anschluß werden die Unterfütterungsscheiben (1) in die Hülsen (4) gedreht. Die Holzlatte (6) wird mit einer Wasserwaage erneut ausgerichtet, wobei die Unterfütterungsscheiben (1) zur Wand zeigen müssen. Alsdann werden die Unterfütterungsscheiben (1) so weit herausgedreht, bis sie auf der Wand anliegen. Die Holzlatte (6) wird anschließend an die Wand geschraubt. Mit den übrigen Holzlatten verfährt man ebenso.

1
Unterfütterungsscheibe
2
Gewindestab
3
Metall- oder Kunsstoffscheibe
4
Metallhülse
5
Lochscheibe
6
Holzlatte
7
Bohrloch


Anspruch[de]
Die Vorrichtung zum Unterfüttern von Holzlatten dadurch gekennzeichnet, dass ein Gewindestab (2), der unterschiedlich lang sein kann, zentral mit einer Metall oder Kunststoffscheibe (3) verbunden ist. Die Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass in die Metallhülse (4), die in die vorgebohrte Holzlatte (6) gesteckt wird, der Gewindestab (2) gedreht wird. Die Metallhülse (4) mit Innengewinde, an deren Ende sich eine Lochscheibe (5) befindet, damit ein Durchschieben der Hülse (4) vermieden wird, ist durchgehend offen, sodass sich der Gewindestab (2) bei einer stärkeren Holzlatte (6) durch die Hülse (4) in das vorgebohrte Loch (7) des Holzes dreht. Die Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Unterfütterungsscheibe (1), die sich einerseits mit dem Gewindestab (2) in der Metallhülse (4) und somit in der Holzlatte (6) befindet, die Unebenheit der Wand überbrückt und mit der Scheibe aus Metall oder Kunsstoff (3) auf der Wand anliegt.






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