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Dokumentenidentifikation DE102006015143A1 04.10.2007
Titel Verfahren und Trockner zum Trocknen von Wollestücken
Anmelder BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH, 81739 München, DE
Erfinder Fischer, Ina, 10315 Berlin, DE;
Moschütz, Harald, 14979 Großbeeren, DE;
Redlin, Kathrin, 14050 Berlin, DE;
Steffens, Günter, 14624 Dallgow-Döberitz, DE
DE-Anmeldedatum 31.03.2006
DE-Aktenzeichen 102006015143
Offenlegungstag 04.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.10.2007
IPC-Hauptklasse D06F 58/02(2006.01)A, F, I, 20060331, B, H, DE
IPC-Nebenklasse D06F 58/28(2006.01)A, L, I, 20060331, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trocknen von Wollestücken in einem Trockner (1) mit einer in beiden Richtungen drehbar gelagerten Trommel (3), bei dem sich mindestens eine Bewegungsperiode und mindestens eine Stillstandsperiode der Trommel (3) abwechseln, sowie einen solchen Trockner. Während des Trocknens beträgt in einer Aufheizphase und einer stationären Trocknungsphase bis zu einer Feuchte von 20% die Dauer der Bewegungsperiode bis zu 5 Sekunden und die Dauer der Stillstandsperiode zwischen 1 und 20 Minuten, und in einer anschließenden Entknitterphase beträgt die Dauer der Bewegungsperiode zwischen 10 Sekunden und 6 Minuten und die Dauer der Stillstandsperiode zwischen 5 Sekunden und 2 Minuten.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trocknen von Wollestücken in einem Trockner, der mit einer Trommel ausgestattet ist, die in beide Richtungen drehbar gelagert ist, bei dem sich mindestens eine Bewegungsperiode und mindestens eine Stillstandsperiode der Trommel abwechseln, sowie einen Trockner zur Durchführung dieses Verfahrens.

Wollestücke, dies sind Textilien aus Wollstoffen, zeichnen sich dadurch aus, dass sie während eines Trocknungsvorganges schonend behandelt werden müssen, weil ansonsten die Gefahr ihrer Beschädigung durch Verfilzen, Schrumpfen oder Bilden von Noppen besteht. Es ist bekannt, dass Wollestücke in einem üblichen Trockner nicht getrocknet werden können, da dies in der Regel zu einem unzulässig hohen Schrumpfen der Wolle führt. Eine kontinuierliche Bewegung der Trommel wird durchgeführt, da aus Kostengründen die Trommel, das Prozessluftgebläse und beim Kondensationstrockner auch das Kühlluftgebläse durch einen einzigen Motor angetrieben werden. Zur Trocknung von Wollestücken sollte einerseits den Wollestücken so wenig mechanische Energie wie möglich zugeführt werden, sollten andererseits aber zur Erzielung einer akzeptablen Trocknungszeit alle Seiten der Wollestücke durch ausreichende Bewegung dem warmen Luftstrom zugewendet werden.

Schließlich ist bekannt, dass bei abnehmender Feuchtigkeit in einem Wollestück während der Trocknung entstehende Falten durch die heiße Prozessluft fixiert werden, wenn das Wollestück während der Trocknung ruht. Damit die Knitter- und Faltenbildung reduziert wird, muss ein Wollestück beim Trocknen stark bewegt werden, so dass Knitter und Falten durch den einsetzenden Wäschefall beseitigt werden können.

Es bestehen somit beim Trocknen von Wollestücken entgegen gesetzte Anforderungen, da eine möglichst geringe Bewegung der Wollstücke stattfinden sollte, um Schrumpfen und Verfilzung zu begrenzen, andererseits aber eine möglichst hohe Bewegung der Wollstücke stattfinden sollte, um die Bildung von Falten und Knittern zu verhindern.

In der DE 19 24 961 A ist ein Verfahren zum Trocknen empfindlicher Gewebearten in einem Wäschetrockner mit einer drehbar gelagerten Trommel und einer Einrichtung zum Durchströmen der Trommel mit erwärmter Luft beschrieben, bei dem die Trommel in der überwiegenden Zeit des Trocknungsprozesses so schnell gedreht wird, dass die Wäschestücke aufgrund der wirkenden Zentrifugalkräfte an der Trommel anliegen, ohne weiter bewegt zu werden. Bei dem Verfahren ist es von Vorteil, den Trocknungsprozess in Perioden des Anliegens der Wäschestücke und in Perioden des Durcheinanderfallens der Wäschestücke aufzuteilen. Der zeitliche Anteil der Perioden des Anliegens an der Gesamt-Trockenzeit ist wesentlich größer als der zeitliche Anteil der Perioden des Durcheinanderfallens. Aus der DE 22 33 698 A geht ein ähnliches Verfahren hervor', wobei dieses Verfahren auch das Waschen und Schleudern der dann zu trocknenden Wäsche umfasst.

In der DE 101 62 923 A werden ein Trocknungsverfahren und eine Trocknungsvorrichtung zum Trocknen von Textilien beschrieben, bei denen Textilien mit einem verringerten Feuchtigkeitsgehalt bei einer reduzierten Temperatur der Trockenluft und/oder einer verringerten Intensität der Bewegung der Textilien getrocknet werden.

Aus der WO 2005/064071 A2 gehen ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Trocknen von Wäsche hervor, wobei im Anschluss an ein Trocknungsprogramm eine Knitterschutzphase vorgesehen ist, bei der die getrocknete Wäsche zeitweise bewegt und zeitweise nicht bewegt wird. Damit soll das Fixieren von Knittern in der Wäsche durch regelmäßiges Auflockern vermieden werden.

Eine Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren sowie einen Trockner zur Trocknung von Wollestücken bereitzustellen, bei denen es zu keinem oder vernachlässigbarem Verfilzen oder Schrumpfen der Wollestücke kommt und die Knitterbildung möglichst gering ist.

Demgemäß wird ein Verfahren zum Trocknen von Wollestücken in einem Trockner mit einer in beiden Richtungen drehbar gelagerten Trommel angegeben, bei dem sich mindestens eine Bewegungsperiode und mindestens eine Stillstandsperiode abwechseln, so dass

  • (a) in einer Aufheizphase und einer stationären Trocknungsphase bis zu einer Feuchte der Wollestücke von maximal 20 % die Dauer der Bewegungsperiode bis zu 5 Sekunden beträgt und die Dauer der Stillstandsperiode zwischen 1 und 20 Minuten beträgt, und
  • (b) in einer anschließenden Entknitterphase die Dauer der Bewegungsperiode zwischen 10 Sekunden und 6 Minuten beträgt und die Dauer der Stillstandsperiode zwischen 5 Sekunden und 2 Minuten beträgt.

Die Erfindung betrifft außerdem einen Trockner zur Durchführung dieses Verfahrens.

Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.

Erfindungsgemäß wird zum Trocknen der Wollestücke ein Trocknungsprozess eingesetzt, bei dem sich genau bestimmte Bewegungsperioden, in welchen die Trommel rotiert, abwechseln mit genau bestimmten Stillstandsperioden, in welchen die Trommel stillsteht. Dabei erfolgen in einer Aufheizphase und einer stationären Trocknungsphase, wobei die Wollestücke noch relativ feucht sind, nur sehr kurze Bewegungsperioden, in denen die Wollestücke nur umgewendet und nicht intensiv gegeneinander bewegt werden. Die entsprechenden Stillstandsperioden sind dagegen recht lang, so dass das Trocknen der Wollestücke überwiegend in ruhendem Zustand erfolgt. Dies vermeidet das Verfilzen und Schrumpfen.

Erfindungsgemäß erfolgt zum Verhindern des Knitterns der Wäschestücke in einer Entknitterphase, welche nach einer weit gehenden Entfeuchtung der Wollstücke eintritt, im Trocknungsprozess ein anderer Ablauf von Bewegungsperioden und Stillstandsperioden. Dabei sind die Bewegungsperioden gegenüber der stationären Trocknungsphase deutlich länger. Mit zunehmender Trocknung der Wollestücke sinkt die Gefahr des Verfilzens stark ab; ein stärkeres Bewegen der Wollestücke in der glatten Trommel vermeidet dann das Bilden von Knittern.

Vorzugsweise beträgt in der Aufheizphase und der stationären Trocknungsphase des erfindungsgemäßen Verfahrens die Dauer der Bewegungsperiode zwischen 0,1 und 0,6 Sekunden, besonders bevorzugt zwischen 0,15 und 0,25 Sekunden.

Erfindungsgemäß ist es bevorzugt, wenn in der Entknitterphase die Dauer der Bewegungsperiode zwischen 20 Sekunden und 5 Minuten, mehr bevorzugt zwischen 30 Sekunden und 4 Minuten beträgt. Ganz besonders ist es bevorzugt, wenn die Dauer der Bewegungsperiode hierbei zwischen 2,5 und 3 Minuten beträgt.

Die Wäschetrommel wird in jeder Bewegungsperiode im Allgemeinen mit einer Drehzahl („Trommeldrehzahl") zwischen 45 und 60 Umdrehungen pro Minute, vorzugsweise zwischen 50 und 54 Umdrehungen pro Minute, betrieben.

Vorzugsweise liegt in jeder Bewegungsperiode die Trommeldrehzahl unterhalb der Anlegedrehzahl, wobei die Anlegedrehzahl die Trommeldrehzahl ist, ab welcher die Wollestücke aufgrund der Fliehkraft an der Innenwand der Trommel anliegen.

Vorzugsweise kann die Drehrichtung der Trommel variieren.

Die Aufheizphase und stationäre Trocknungsphase werden im erfindungsgemäßen Verfahren vorzugsweise bis zu einer Feuchte im Bereich zwischen 10 und 20 % durchgeführt.

In der Entknitterphase des erfindungsgemäßen Verfahrens beträgt das Verhältnis zwischen der Dauer der Bewegungsperiode und der Dauer der Stillstandsperiode vorzugsweise 15 bis 20.

Das erfindungsgemäße Verfahren kann sowohl beim Trocknen von Wollestücken nach dem Umluftprinzip, bei dem die Trockenluft im geschlossenen Kreislauf geführt und vor dem Kontakt mit den Wollestücken erwärmt und nach dem Kontakt zur Kondensation von in der Trockenluft enthaltender Feuchtigkeit abgekühlt wird, als auch nach dem Abluftprinzip angewendet werden, bei dem die Trockenluft nach Kontakt mit den Wollestücken aus dem Trockner entweicht.

Bei den im erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten Wollestücken beträgt die anfängliche Feuchte im Allgemeinen ca. 50 bis 60 %. In der Aufheizphase wird die Temperatur des Trockners im Allgemeinen von Raumtemperatur auf eine maximale Temperatur erhöht, welche anschließend während der stationären Trocknungsphase im Wesentlichen beibehalten wird.

Die maximale Temperatur im Verfahren kann in weiten Bereichen variiert werden. Im Allgemeinen beträgt die maximale Temperatur ca. 70 °C für einen Kondensationstrockner. Bei einem Ablufttrockner liegt die maximale Temperatur im Allgemeinen darunter.

In der Aufheizphase und der stationären Trocknungsphase beträgt die Dauer der Stillstandsperiode insbesondere zwischen 1 und 20 Minuten, vorzugsweise zwischen 3 und 15 Minuten, und dies vorzugsweise so lange, bis die Feuchte der Wollestücke auf einen Wert von 30 % abgesunken ist.

Die Heizung der Trockenluft kann während der Stillstandsperiode abgestellt oder angeschaltet sein. Bevorzugt ist die Heizung der Trockenluft angeschaltet.

In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens beträgt unterhalb einer Feuchte von maximal 30 % in der Aufheizphase und der stationären Trocknungsphase die Dauer der Stillstandsperiode vorzugsweise zwischen 1 und 10 Minuten, besonders bevorzugt zwischen 2 und 8 Minuten.

Die Gesamtdauer der Stillstandsperioden ist beim erfindungsgemäßen Verfahren im Allgemeinen größer als die Gesamtdauer der Trommelbewegungsperioden.

Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird im Allgemeinen eine Vorrichtung zur Bestimmung der Feuchte der Wollestücke im Trockner verwendet.

Die Bestimmung der Feuchte der Wollestücke kann auf verschiedene Weise erfolgen. Beispielsweise können als Sensoren zwei Elektroden so in die Wäschetrommel eingeführt sein, dass sie die feuchten Wollestücke kontaktieren. Es wird dann eine elektrische Spannung an die Elektroden angelegt und die Stromstärke bzw. der elektrische Leitwert zwischen den Elektroden gemessen. Unterschreitet die gemessene Stromstärke bzw. der gemessene elektrische Leitwert einen jeweils vorgegebenen Schwellenwert, so lässt dies auf das Erreichen des Endes der Aufheizphase und der stationären Trocknungsphase schließen. In diesem Fall sieht das erfindungsgemäße Verfahren vorteilhaft einen Wechsel zur Entknitterphase vor.

Die Erfindung umfasst auch ein Verfahren, bei dem eine Messung der Feuchte in den zu trocknenden Wollestücken nicht vorgesehen und lediglich eine am Ablauf der Zeit orientierte Steuerung des Trocknungsprozesses vorgesehen ist. Eine solche Steuerung kann dabei ausgelegt sein anhand von Erfahrung aus einem an der Feuchte orientierten Trocknungsprozess in einem entsprechend ausgestatteten Modell-Trockner und/oder einer entsprechenden Simulation.

Bei einem solchen Verfahren werden insbesondere die Aufheizphase und die stationäre Trocknungsphase zusammengefasst und wird die Trommel während des entsprechenden Zeitraums betrieben wie oben für die stationäre Trocknungsphase beschrieben.

Bei einem solchen Verfahren wird vorzugsweise eine Entknitterphase für die letzten 10 bis 15 Minuten der gesamten für das Verfahren veranschlagten Zeit mit den oben beschriebenen Bewegungs- und Stillstandsrhythmen betrieben.

Gegenstand der Erfindung ist außerdem ein Trockner mit einer um beide Richtungen drehbar gelagerten Trommel zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der erfindungsgemäße Trockner mit Sensoren für die Feuchte, insbesondere mit Elektroden zur Ermittlung von elektrischen Strömen bzw. der Leitfähigkeit als Maß hierfür ausgestattet.

Bei dem Trockner kann es sich erfindungsgemäß um einen Ablufttrockner oder einen Kondensationstrockner, insbesondere auch um einen Trockner mit Wärmepumpenkreislauf handeln.

Das Trocknungsverfahren und der Trockner der vorliegenden Erfindung haben zahlreiche Vorteile. So wird beispielsweise den einander ausschließenden Anforderungsprofilen für die Vermeidung von Verfilzen und Schrumpfen und die Bildung von Falten und Knittern auf optimale Weise Rechnung getragen.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand des in 1 skizzenhaft gezeigten Beispiels für einen Trockner erläutert.

1 zeigt einen senkrecht geschnittenen Trommeltrockner.

Der in 1 dargestellte Trockner 1 weist eine um eine horizontale Achse drehbare Trommel 3 auf, innerhalb welcher Mitnehmer 4 zur Bewegung von Wäsche während einer Trommeldrehung befestigt sind. Eine Heizung 12, ein Kondensator 13 sowie ein Gebläse 14 sind vorgesehen, um einen von einem Luftkanal 2 geschlossenen Luftkreislauf durch die Trommel 3 hindurch zu erzeugen. Dabei wird von der Heizung 12 erwärmte Luft von hinten durch ihren gelochten Boden in die Trommel 3 geleitet, kommt dort mit der zu trocknenden Wäsche in Berührung und strömt durch die Befüllöffnung der Trommel 3 zu einem Flusensieb 6 innerhalb einer die Befüllöffnung verschließenden Tür 5. Anschließend wird der Luftstrom in der Tür 5 nach unten umgelenkt und von dem Luftkanal 2 zu dem Kondensator 13 geleitet. Dort kondensiert infolge Abkühlung die von der Luft aus den (nicht dargestellten) in der Trommel 3 befindlichen Wollstücken aufgenommene Feuchtigkeit und wird abgeführt. Nach dem Kondensator 13 wird Luft von dem Gebläse 14 wiederum zu der Heizung 12 geleitet. Die Trommel 3 wird am hinteren Boden mittels eines nicht dargestellten Drehlagers und vorne mittels eines Lagerschildes 7 gelagert, wobei die Trommel 3 mit einer Krempe auf einem Gleitstreifen 8 am Lagerschild 7 aufliegt und so am vorderen Ende gehalten wird.

Die Steuereinrichtung 11 regelt die Durchführung des Trocknungsprozesses, insbesondere die Unterbrechung der Drehung der Trommel 3. Die Steuereinrichtung 11 ist in einer bevorzugten Ausführungsform derart ausgestattet, dass eine Messung der Feuchte der Wollestücke durchgeführt werden und im Trocknungsprozess berücksichtigt werden kann. Zu diesem Zweck sind Elektroden 9 und 10 im unteren Bereich der Trommel 3 angebracht, an welche die Steuereinrichtung 11 eine elektrische Spannung anlegt, um dann die Stärke eines zwischen den Elektroden 9 und 10 fließenden elektrischen Stromes bzw. des elektrischen Leitwertes zwischen diesen Elektroden als Maß für die Feuchte der Wollestücke in der Trommel 3 zu bestimmen.


Anspruch[de]
Verfahren zum Trocknen von Wollestücken in einem Trockner (1) mit einer in beiden Richtungen drehbar gelagerten Trommel (3), bei dem sich mindestens eine Bewegungsperiode und mindestens eine Stillstandsperiode der Trommel (3) abwechseln, dadurch gekennzeichnet, dass

(a) in einer Aufheizphase und einer stationären Trocknungsphase bis zu einer Feuchte von 20 % die Dauer der Bewegungsperiode bis zu 5 Sekunden beträgt und die Dauer der Stillstandsperiode zwischen 1 und 20 Minuten beträgt, und

(b) in einer anschließenden Entknitterphase die Dauer der Bewegungsperiode zwischen 10 Sekunden und 6 Minuten beträgt und die Dauer der Stillstandsperiode zwischen 5 Sekunden und 2 Minuten beträgt.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufheizphase und der stationären Trocknungsphase die Dauer der Bewegungsperiode zwischen 0,1 und 0,6 Sekunden beträgt. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufheizphase und in der stationären Trocknungsphase die Dauer der Bewegungsperiode zwischen 0,15 und 0,25 Sekunden beträgt. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Entknitterphase die Dauer der Bewegungsperiode zwischen 20 Sekunden und 4 Minuten beträgt. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (3) mit einer Drehzahl unterhalb einer Anlegedrehzahl gedreht wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehrichtung der Trommel (3) variiert. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufheizphase und die stationäre Heizungsphase bis zu einer Feuchte der Wollstücke im Bereich von 10 bis 20 % dauert. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in der Entknitterphase ein Verhältnis zwischen der Dauer der Bewegungsperiode und der Dauer der Stillstandsperiode im Bereich von 15 bis 20 liegt. Trockner (1) mit einer in beiden Richtungen drehbar gelagerten Trommel (3) zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Trockner (1) mit einer Steuerung (11) zur Unterbrechung der Drehung der Trommel (3) ausgestattet ist. Trockner (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass er mit Sensoren (9, 10) zur Bestimmung der Feuchte ausgestattet ist.






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