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Dokumentenidentifikation DE102006028496B3 04.10.2007
Titel Blechpaneel zur Bekleidung von Wänden oder Decken
Anmelder Ballas, Peter, 77866 Rheinau, DE
Erfinder Ballas, Peter, 77866 Rheinau, DE
Vertreter Patent- und Rechtsanwaltssozietät Maucher, Börjes & Kollegen, 79102 Freiburg
DE-Anmeldedatum 21.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006028496
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 04.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.10.2007
IPC-Hauptklasse E04F 13/12(2006.01)A, F, I, 20060621, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04F 13/076(2006.01)A, L, I, 20060621, B, H, DE   
Zusammenfassung Das Blechpaneel (1) hat parallele stufenartig profilierte Längsränder, wobei an dem einen Längsrand eine Feder (6) und an dem anderen Längsrand eine Nut (7) ausgebildet sind und die Feder (6) in die Nut (7) einschiebbar ist, bis sich an der Oberfläche (3) der benachbarten Blechpaneele (1) und (1a) durch zurückspringende Stege (4) und (5) ausgebildete Eckbereiche (11) berühren. An dem Randbereich, an welchem die Feder (6) vorsteht, ist an der Rückseite des Paneels (1) in der Isolierung (2) wenigstens eine, eventuell auch zum Beispiel zwei parallel zueinander angeordnete, quer zur Oberfläche (3) des Paneels verlaufende schlitzförmige Ausnehmung oder Vertiefung (13) vorgesehen, die unterhalb der Paneeloberfläche (3) im Inneren des Paneels (1) endet und Wärmebewegungen der Paneele (1) und (1a) erleichtert.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Blechpaneel zur Bekleidung von Wänden oder Decken von Bauwerken, insbesondere von Außenwänden, wobei die beiden parallelen Längsränder des Paneels stufenartig so profiliert sind, dass der eine Längsrand eines Blechpaneels federartig geformt und in eine nutartige Vertiefung oder Verformung des Längsrandes eines Nachbarpaneels hineinbewegbar, einschiebbar oder einschwenkbar ist und von der Paneeloberfläche zurückgebogene Stege mit der Paneeloberflächeeckbereiche und den stirnseitigen Abschluss bilden, wobei der federartige Teil des Längsrandes in Gebrauchsstellung zumindest bereichsweise Berührkontakt mit derjenigen seitlichen Begrenzung der Nut des anderen Längsrandes eines Nachbarpaneels hat, die der Paneeloberfläche näher liegt, und wobei sich die durch die zurückgebogenen Stege gebildeten Eckbereiche benachbarter Paneele in Gebrauchsstellung zumindest zeitweise berühren, wobei das Blechpaneel zwischen seinen einerseits die Nut und andererseits die Feder aufweisenden Längsrändern mit einer Isolierschicht versehen ist.

Ein derartiges Blechpaneel ist aus der DE 32 46 376 C2, aus der DE 37 40 808 A1 und aus der DE 20 2005 013 155 U1bekannt und hat sich bewährt. Dabei ist günstig, dass sich die der Oberfläche nahen Eckbereiche der Querschnitte an den Längsrändern berühren unabhängig von Wärmedehnungen, denn ein Aufklaffen der Längsrändern lässt sich dadurch vermeiden, dass die einander benachbarten Stege von benachbarten Paneelen in Montagestellung unter Vorspannung gegeneinander stehen beziehungsweise sich mit Vorspannung berühren, was durch die geneigte Formgebung der von den Eckbereichen abgehenden Stege erleichtert wird. Ziehen sich die Paneele bei Kälte zusammen, ist aufgrund der Vorspannung eine gewisse Nachgiebigkeit gegeben, die bis zur Aufhebung dieser Spannung gehen kann. Bei Wärmedehnungen vergrößert sich diese Vorspannung entsprechend.

Ein vergleichbares Blechpaneel, bei welchem ein Längsrand in den eines Nachbarpaneels einschwenkbar ist, ist aus der EP 0 220 389 A2 bekannt.

Bei diesen vorbekannten Anordnungen ist nicht ausgeschlossen, dass die Vergrößerung der Vorspannung unter Wärmeeinwirkung zu unschönen Verformungen an der Oberfläche der Paneele führen kann.

Es besteht deshalb die Aufgabe, ein Blechpaneel der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welchem die Eckbereiche in Gebrauchsstellung aneinander liegen und geschlossene Fugen bilden können, die nicht aufklaffen, dennoch aber vor allem bei zunehmender Wärme Verformungen oder Aufwölbungen an der Oberfläche weitestgehend vermeiden.

Zur Lösung diese scheinbar widersprüchlichen Aufgabe ist das eingangs definierte Blechpaneel dadurch gekennzeichnet, dass an dem Randbereich, an welchem die Feder vorsteht, der die Feder ausbildenden Blechbegrenzung der Feder unmittelbar benachbart an der Rückseite des Paneels in der Isolierung wenigstens eine quer zur Oberfläche des Paneels und parallel zu der Erstreckung des Längsrandes verlaufende spalt- oder schlitzförmige Vertiefung vorgesehen ist, die unter der Paneeloberfläche im Inneren des Paneels endet.

Auf diese Weise wird gewissermaßen eine Dehnfuge beziehungsweise deren Gegenteil in die Isolierschicht des Blechpaneels eingeführt und eingearbeitet, an welcher große Wärmedehnungen zunächst weitgehend aufgefangen werden können, um den gegenseitigen Druck an den sich berührenden Eckbereichen der Längsränder der Paneele und damit unschöne zeitweilige oder gar dauerhafte Verformungen zu vermeiden. Die Eckbereiche können sich mit einer gewissen Vorspannung berühren, die über die Blechhaut an der Oberfläche des jeweiligen Blechpaneels übertragen wird, jedoch können im Inneren des Blechpaneels beziehungsweise seiner Isolierung zunehmende Wärmebewegungen von der spalt- oder schlitzförmigen Vertiefung aufgenommen werden.

Die Vertiefung kann ein Einschnitt sein und ihr Querschnitt kann mit Abstand zu der Paneeloberfläche enden. Somit ist dieser Einschnitt von außen nicht sichtbar, kann aber dort, wo sich ohne einen solchen Einschnitt die Isolierung zu sehr dehnen und dadurch stauchen könnte, deren Wärmebewegung ausgleichen.

Die Tiefe der schlitzförmigen Vertiefung kann ausgehend von der Rückseite des Paneels mindestens gleich der Querschnittsbreite der Feder sein. Die Vertiefung kann also zumindest so weit in das Innere des Paneels und von dessen Isolierung reichen, wie es der Breite der Feder entspricht. Da diese Feder etwa halb so breit wie das Paneel ist, reicht also diese schlitzförmige Vertiefung beziehungsweise der Einschnitt mindestens über die Hälfte der Querschnittsdicke des Paneels.

Für eine gute Aufnahme von Wärmebewegungen ist es günstig, wenn die Tiefe der schlitzförmigen Vertiefung etwa dem Eineinhalbfachen der Breite oder Stärke der Feder entspricht. Ist die Querschnittsbreite der Feder etwa gleich der Hälfte der Querschnittsdicke des Paneels, wird also die schlitzförmige Vertiefung mindestens über dreiviertel der Dicke des Paneels erstreckt.

Eine noch weitergehende Ausgestaltung kann darin bestehen, dass die Tiefe der Vertiefung etwa 90 % bis 98 % der Gesamtdicke der Isolierung oder des Blechpaneels beträgt. Je größer die Abmessung der Tiefe der Vertiefung ist, umso stärkere Wärmebewegungen können durch Zusammendrücken der Vertiefung aufgefangen werden.

Die vorzugsweise gleichmäßige Querschnittsbreite der schlitzförmigen Vertiefung kann etwa 1 % bis 20 %, insbesondere etwa 2 % bis 15 %, vorzugsweise etwa ein Zehntel der Querschnittsdicke des Paneels betragen. Bei üblichen Längs- und Breitenabmessungen eines Paneels ergibt sich dadurch eine Querschnittsbreite der Vertiefung, die zu erwartende Wärmebewegungen gut aufnehmen und ausgleichen kann.

Die Querschnittsbreite der Vertiefung kann etwa 1 mm bis etwa 6 mm, insbesondere etwa 3 mm, 4 mm oder 5 mm betragen. Eine Vertiefung mit einer derartigen Breite lässt sich sehr einfach beispielsweise mit einem Sägeblatt oder einer Schleifscheibe in die Isolierung des Blechpaneels einarbeiten oder einschneiden.

Der Querschnitt der Vertiefung kann rechtwinklig oder in spitzem Winkel zur Rückseite und/oder zur Oberfläche des Paneels und insbesondere geradlinig verlaufen. Da Rückseite und Oberfläche in der Regel parallel zueinander angeordnet sind, ist vor allem ein rechtwinkliger Verlauf des Querschnitts des Einschnittes zweckmäßig.

Der Boden oder das Ende der Vertiefung kann geradlinig oder gerundet sein. Ein gerundeter Abschluss der Vertiefung erleichtert den Ausgleich von Wärmbewegungen, jedoch ergibt ein geradliniges Ende der Vertiefung eine gleichmäßigere Querschnittsform.

Besonders zweckmäßig ist es, wenn der Eintritt in die Vertiefung an der Rückseite des Paneels mit einem flexiblen Dehnverschluss überdeckt oder überklebt ist. Dadurch wird der Zutritt von Feuchtigkeit in das Innere der Vertiefung oder des Einschnitts verhindert und dennoch bleibt dessen Beweglichkeit im Sinne einer Verkleinerung der Breite unter Wärmedehnungseinfluss erhalten.

Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt in zum Teil schematisierter Darstellung:

1 eine schräg auf die Stirnseite eines erfindungsgemäßen Blechpaneels gerichtete Ansicht des Paneels, wobei der Randbereich eines damit verbundenen Nachbarpaneels angedeutet ist,

2 einen Teilquerschnitt eines erfindungsgemäßen Blechpaneels, wobei aber einer seiner Längsränder weggelassen ist und der andere Längsrand mit dem profilierten Längsrand eines Nachbarpaneels zusammengesteckt ist, welcher Längsrand des Nachbarpaneels dem nicht dargestellten Längsrand des ersten Paneels identisch entspricht, wobei ein federartiger Teil des Längsrandes des erstgenannten Paneels in Gebrauchsstellung die seitliche Nutenbegrenzung, die der Paneeloberfläche näher liegt, des Nachbarpaneels berührt und wobei wie in 1 der Blechbegrenzung der Feder unmittelbar benachbart an der Rückseite des Paneels in der Isolierung eine quer zur Oberfläche des Paneels und parallel zur Erstreckung des Längsrandes eine spalt- oder schlitzförmige Ausnehmung oder Vertiefung vorgesehen ist, sowie

3 eine der 2 entsprechende Darstellung mit einer Abwandlung der Querschnittsform von Nut- und Federbegrenzung.

Ein im Ganzen mit 1 bezeichnetes Blechpaneel, im Folgenden auch kurz „Paneel 1" genannt, soll mit entsprechenden Nachbarpaneelen 1a durch Zusammenstecken verbunden werden, um Wände oder Decken zu bekleiden und zu isolieren. Auf der Rückseite des Paneels 1 befindet sich deshalb eine entsprechende Isolierung oder Isoliermasse 2.

Die von der Oberfläche 3 des Paneels 1 ausgehenden, zurückgebogenen Blech-Stege 4 und 5 der stufenartigen Randausbildung stehen beide zu dieser Oberfläche 3, im Querschnitt gesehen, unter einem spitzen Winkel von beispielsweise etwa 85°, so dass sie schräg zueinander geneigt sind und an jeder Oberfläche des jeweiligen Paneels 1 oder 1a einen Eckbereich 11 bilden. Gleichzeitig bilden sie die Stirnseite oder -fläche des jeweiligen Längsrandes zumindest bis etwa zur Mitte des Paneels 1 oder 1a. In diesem Eckbereich 11 berühren sich die beiden einander benachbarten Paneele 1 und 1a, so dass eine zwischen den Eckbereichen klaffende Fuge vermieden wird.

Die zurückgebogenen Stege 4 und 5 gehören dabei jeweils zu einer stufenartigen Randausbildung und der eine Rand des Paneels 1 hat dabei einen federartigen Teil 6, der in eine nutartige Verformung oder Vertiefung 7, im Folgenden auch „Nut 7" genannt, am entsprechenden gegenüberliegenden Längsrand des Nachbarpaneels 1a einschiebbar ist und in dieser Lage in allen drei Figuren dargestellt ist.

Ferner erkennt man in allen Ausführungsbeispielen freie Schenkel 8 und 9 des federartigen Teils und der nutartigen Vertiefung 7, die in zusammengesteckter Position aneinander liegen, wobei die freien Schenkel 8, welche den federartigen Teil 6 an der der Oberseite 3 abgewandten Unterseite begrenzen, diesen gleichzeitig bilden und die Isolierung 2 teilweise umschließen.

In dieser dargestellten Position oder Gebrauchsstellung berühren sich die Eckbereiche 11, die die Stege 4 und 5 mit der jeweiligen Paneeloberfläche 3 bilden, während hinter oder unter diesen Eckbereichen 11 die Stege 4 und 5 voneinander zurückweichen. Dabei erkennt man auch, dass die Querschnittslänge des federartigen Teils 6, im Folgenden auch „Feder 6" genannt, geringer als die parallel zur Paneeloberfläche 3 verlaufende Tiefe der Nut 7 ist, so dass nach dem Zusammenstecken bei Berührung der Eckbereiche 11 zwischen der Stirnseite der Feder 6 und dem Ende oder Nutengrund der Nut 7 ein Zwischenraum 12 frei bleibt.

Vor allem erkennt man in allen drei Figuren, dass an dem Randbereich, an welchem die Feder 6 vorsteht, der die Feder ausbildenden Blechbegrenzung 8 der Feder 6 unmittelbar benachbart an der Rückseite des Paneels 1 in der Isolierung 2 eine quer zur Oberfläche 3 des Paneels 1 und parallel zu der Erstreckung des abgestuften Längsrandes verlaufende spalt- oder schlitzförmige Ausnehmung oder Vertiefung 13 vorgesehen ist, die unter der Paneeloberfläche 3 im Inneren des Paneels 1 und seiner Isolierung 2 und dabei auch mit Abstand zu dieser Paneeloberfläche 3 endet, so dass zwischen dem Ende der Vertiefung 13 und dem die Paneeloberfläche 3 bildenden Blech noch Isoliermasse verbleibt.

Dabei erkennt man in den Figuren außerdem, dass die Tiefe der schlitzförmigen Vertiefung 13, also ihre Querschnittslänge, ausgehend von der Rückseite des Paneels 1 größer als die Querschnittsbreite der Feder 6 ist und zwar im Ausführungsbeispiel erheblich größer als diese Querschnittsbreite. Die Tiefe der Vertiefung beträgt im Ausführungsbeispiel etwa 90 % bis 98 % der Gesamtdicke der Isolierung 2 oder des Blechpaneels 1, reicht also bis nahe an die Paneeloberfläche 3 heran. Die gleichmäßige Querschnittsbreite der schlitzförmigen Vertiefung 13 beträgt etwa 1 % bis 20 %, insbesondere etwa 2 % bis 15 % und im Ausführungsbeispiel etwa ein Zehntel der Gesamtdicke des Paneels 1. Bei einem Paneel mit einer Dicke von 4 cm beträgt also die Breite des Einschnittes oder der Vertiefung 13 etwa 4 mm.

Der Querschnitt der Vertiefung 13 verläuft im Ausführungsbeispiel rechtwinklig zur Rückseite und zur Oberfläche 3 des Paneels 1 und hat gleichzeitig einen geradlinigen Verlauf. Dabei ist der Boden 14, also das Ende der Vertiefung 13 im Ausführungsbeispiel geradlinig, könnte aber auch gerundet oder spitz zulaufend sein.

Am Eintritt in die Vertiefung 13 an der Rückseite des Paneels 1 erkennt man einen flexiblen Dehnverschluss 15, womit dieser Eintritt in die Vertiefung 13 überdeckt oder überklebt ist, um einen Wasserzutritt zu verhindern.

Das Blechpaneel 1 hat parallele stufenartig profilierte Längsränder, wobei an dem einen Längsrand eine Feder 6 und an dem anderen Längsrand eine Nut 7 ausgebildet sind und die Feder 6 in die Nut 7 einschiebbar ist, bis sich an der Oberfläche 3 der benachbarten Blechpaneele 1 und 1a durch zurückspringende Stege 4 und 5 ausgebildete Eckbereiche 11 berühren. An dem Randbereich, an welchem die Feder 6 vorsteht, ist an der Rückseite des Paneels 1 in der Isolierung 2 wenigstens eine, eventuell auch zum Beispiel zwei parallel zueinander angeordnete, quer zur Oberfläche 3 des Paneels verlaufende schlitzförmige Vertiefung 13 vorgesehen, die unterhalb der Paneeloberfläche 3 im Inneren des Paneels 1 endet und Wärmebewegungen der Paneele 1 und 1a erleichtert.


Anspruch[de]
Blechpaneel (1) zur Bekleidung von Wänden oder Decken von Bauwerken, insbesondere von Außenwänden, wobei die beiden parallelen Längsränder des Paneels (1) stufenartig so profiliert sind, dass der eine Längsrand eines Blechpaneels (1) federartig geformt und in eine nutartige Vertiefung (7) oder Verformung des Längsrandes eines Nachbarpaneels (1a) hineinbewegbar, einschiebbar oder einschwenkbar ist und von der Paneeloberfläche (3) zurückgebogene Stege (4 und 5) mit der Paneeloberfläche (3) Eckbereiche (11) und den stirnseitigen Abschluss bilden, wobei der federartige Teil (6) des Längsrandes in Gebrauchsstellung zumindest bereichsweise Berührkontakt mit derjenigen seitlichen Begrenzung der Nut (7) des anderen Längsrandes eines Nachbarpaneels (1a) hat, die der Paneeloberfläche (3) näher liegt, und wobei sich die durch die zurückgebogenen Stege (4, 5) gebildeten Eckbereiche (11) benachbarter Paneele (1, 1a) in Gebrauchsstellung zumindest zeitweise berühren, wobei das Blechpaneel (1) zwischen seinen einerseits die Nut (6) und andererseits die Feder (7) aufweisenden Längsrändern mit einer Isolierung (2) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Randbereich, an welchem die Feder (6) vorsteht, der die Feder ausbildenden Blechbegrenzung (8) der Feder (6) unmittelbar benachbart an der Rückseite des Paneels (1) an der Isolierung (2) wenigstens eine quer zur Oberfläche (3) des Paneels (1) und parallel zu der Erstreckung des Längsrandes verlaufende spalt- oder schlitzförmige Vertiefung (13) vorgesehen ist, die unter der Paneeloberfläche (3) im Inneren des Paneels (1) endet. Blechpaneel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (13) ein Einschnitt ist und ihr Querschnitt mit Abstand zu der Paneeloberfläche (3) endet. Blechpaneel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe der schlitzförmigen Vertiefung (13) ausgehend von der Rückseite des Paneels (1) mindestens gleich der Querschnittsbreite der Feder (6) ist. Blechpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe der schlitzförmigen Vertiefung mindestens etwa dem 1 S-fachen der Breite der Feder entspricht. Blechpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe der Vertiefung etwa 90 % bis 98 % der Gesamtdicke der Isolierung (2) oder des Blechpaneels (1) beträgt. Blechpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vorzugsweise gleichmäßige Querschnittsbreite der schlitzförmigen Vertiefung (13) etwa 1 % bis 20 %, insbesondere etwa 2 % bis 15 %, vorzugsweise etwa ein Zehntel der Querschnittsdicke des Paneels (1) beträgt. Blechpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsbreite der Vertiefung etwa 1 mm bis etwa 6 mm, insbesondere etwa 3 mm, 4 mm oder 5 mm beträgt. Blechpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Vertiefung (13) rechtwinklig oder in spitzem Winkel zur Rückseite und/oder zur Oberfläche (3) des Paneels (1) und insbesondere geradlinig verläuft. Blechpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (14) oder das Ende der Vertiefung (13) geradlinig oder gerundet ist. Blechpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Eintritt in die Vertiefung (13) an der Rückseite des Paneels (1) mit einem flexiblen Dehnverschluss (15) überdeckt oder überklebt ist.






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