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Dokumentenidentifikation DE202007008163U1 04.10.2007
Titel Doppelleuchte für eine Hindernisbefeuerung eines Flugwarnsystems
Anmelder Rosenitsch, Harald, Wien, AT
Vertreter Riebling, P., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 88131 Lindau
DE-Aktenzeichen 202007008163
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 04.10.2007
Registration date 30.08.2007
Application date from patent application 11.06.2007
IPC-Hauptklasse F21S 13/00(2006.01)A, F, I, 20070611, B, H, DE
IPC additional class F21Y 101/02  (2006.01)  A,  L,  N,  20070611,  B,  H,  DE
F21W 111/00  (2006.01)  A,  L,  N,  20070611,  B,  H,  DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Doppelleuchte für eine Hindernisbefeuerung eines Flugwarnsystems.

Alle hohen Bauwerke stellen potentielle Gefahrenquellen für den Flugverkehr dar. Zur Vermeidung von Unfällen werden hohe Bauwerke zur Warnung für den Flugverkehr bei schlechten Sichtverhältnissen, insbesondere in der Nacht, mit einer Hindernisbefeuerung bzw. Nachtkennzeichnung ausgestattet.

Bekannte Leuchten für eine Hindernisbefeuerung eines Flugwarnsystems in vorgeschriebener Doppelausführung (zwei Einzelleuchten) sind mit Glühbirnen ausgestattet. Es sollen dabei jeweils zwei dieser Leuchtmittel in einer Leuchte angeordnet sein, von denen jedoch nur eine leuchtet. Bei Ausfall dieser einen Leuchte kommt die andere Leuchte zum Einsatz. Dadurch wird die Sicherheit erhöht und es muß nur noch eine Leuchte pro Lichtstelle montiert werden.

Die bekannten Leuchtmittel (Glühbirnen) sind für die bisher verwendeten und bereits in großer Stückzahl montierten Gehäuse in Doppelausführung zu groß, auch nicht sehr zuverlässig und es kommt sehr oft zu Ausfällen.

Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt eine Doppelleuchte für neue Hindernisbefeuerungen bzw. als Substitutionsvariante für alle bereits montierten Hindernisbefeuerungen zu schaffen. Dadurch kann die Hälfte aller bereits montierten Leuchten entfernt werden bzw. nach Nachrüstung mit Doppelkopf an anderer Stelle, gegenüber bisher in halber Stückzahl, wieder eingesetzt werden.

Erreicht wird dies dadurch, dass als Leuchtmittel ringförmig angeordnete LED's vorgesehen sind.

Als weiterer Effekt ergibt sich eine hohe Energieeinsparung bis zu 90% bzw. eine garantierte Lebensdauer bis zu 100.000 Stunden pro LED-Ring und somit weitaus weniger Störanfälligkeit.

Bei einer möglichen Ausführungsform der Erfindung ist jede zweite der ringförmig angeordneten LED's (Light Emitting Diodes) an ein von den benachbarten LED's getrenntes Netzgerät angeschlossen, so dass entweder die eine oder die benachbarte Anzahl von LED's leuchten. Dadurch ist es möglich, bei Ausfall der einen Anzahl von LED's die benachbarte Anzahl von LED's einzuschalten (Redundanz).

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind zwei Ringe mit LED's übereinander angeordnet, wobei jeder Ring an ein eigenes Netzgerät angeschlossen ist. Es leuchtet daher entweder der eine Ring oder bei dessen Ausfall der andere Ring von LED's.

Eine kompakte Ausführung der erfindungsgemäßen Leuchte ergibt sich, wenn die ringförmig angeordneten LED's an seitlich unterhalb angeordneten Stehern befestigt sind und zwischen den Stehern die Netzgeräte angeordnet sind.

Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben, ohne auf dieses Beispiel beschränkt zu sein. Dabei zeigt die einzige Figur eine erfindungsgemäße Leuchte in schaubildlicher Ansicht, wobei die durchsichtige oder durchscheinende Abdeckung halb geschnitten ist.

Auf einer Basisplatte 1 ist eine durchsichtige oder durchscheinende Abdeckung 2 lösbar befestigt. Die Basisplatte 1 trägt überdies zwei Steher 3, die durch ein Joch 4 zu einem „U" verbunden sind (Adapter). Auf den Stehern 3 lagern übereinander angeordnete Ringe 5 und 6 mit im Beispiel jeweils zwölf LED's.

Unterhalb der Ringe 5 und 6 sind zwischen den Stehern 3 die Netzgeräte 8 und 9 für die LED's 7 der Ringe 5 und 6 angeordnet. Die elektrischen Leitungen von den Netzgeräten 8 und 9 zu den LED's 7 sind aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht eingezeichnet.

Die Schaltung der LED's 7 erfolgt erfindungsgemäß derart, dass die LED's 7 eines der Ringe 5 und 6 im Normalfall eingeschaltet sind. Bei Ausfall dieser LED's schaltet sich automatisch der andere Ring ein, so dass eine optimale Sicherheit gewährleistet ist.

Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abänderungen möglich. So kann nur ein Ring mit LED's 7 angeordnet sein, wobei dann im Normalfall nur jede zweite LED eingeschaltet ist. Bei Ausfall dieser eingeschalteten LED's schalten sich automatisch die benachbarten LED's ein, so dass auch hier eine optimale Sicherheit gewährleistet ist. Auch die Anordnung der Netzgeräte könnte verändert werden, wobei jedoch die dargestellte und beschriebene Anordnung eine besonders kompakte Ausführung für bereits bestehende Gehäuse gewährleistet.


Anspruch[de]
Leuchte für eine Hindernisbefeuerung eines Flugwarnsystems, dadurch gekennzeichnet, dass als Leuchtmittel ringförmig angeordnete LED's (7) vorgesehen sind. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede zweite der ringförmig angeordneten LED's (7) an ein von den benachbarten LED's (7) getrenntes Netzgerät (8, 9) angeschlossen ist, so dass entweder die eine oder die benachbarte Anzahl von LED's (7) leuchten. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Ringe (5, 6) mit LED's (7) übereinander angeordnet sind, wobei jeder Ring (5, 6) an ein eigenes Netzgerät (8, 9) angeschlossen ist. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmig angeordneten LED's (7) an seitlich unterhalb angeordneten Stehern (Adapter) befestigt sind und zwischen den Stehern (3) die Netzgeräte (8, 9) angeordnet sind.






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