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Dokumentenidentifikation DE60124428T2 04.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001376023
Titel LÜFTUNGSVORRICHTUNG UND VERFAHREN ZU DESSEN HERSTELLUNG
Anmelder Daikin Industries, Ltd., Osaka, JP
Erfinder MATSUGI, Daikin Ind. Ltd., Y. c/o Kanaoka Factory, Sakai-shi, Osaka 591-8511, JP;
IGUCHI, Daikin Ind. Ltd., K. c/o Kanaoka Factory, Sakai-shi, Osaka 591-8511, JP;
KAWAGUCHI, Daikin Ind. Ltd, T. c/o Kanaoka Factory, Sakai-shi, Osaka 591-8511, JP
Vertreter Rechts- und Patentanwälte Lorenz Seidler Gossel, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60124428
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 30.03.2001
EP-Aktenzeichen 019177690
WO-Anmeldetag 30.03.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/JP01/02839
WO-Veröffentlichungsnummer 2002081977
WO-Veröffentlichungsdatum 17.10.2002
EP-Offenlegungsdatum 02.01.2004
EP date of grant 08.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.10.2007
IPC-Hauptklasse F24F 7/08(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse F24F 12/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   F24F 13/20(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lüftungsvorrichtung, die Lüftung vorsieht, während sie aus der nach Außen abgelassenen Luft Wärme zurückgewinnt, sowie ihr Herstellungsverfahren.

Technischer Hintergrund

In den letzten Jahren wurden im Hinblick auf die Verwirklichbarkeit von Energieeinsparungen bei Klimaanlagen in vielen Fällen Lüftungsvorrichtungen verwendet, die zum Vorsehen von Lüftung bei gleichzeitiger Rückgewinnung von Wärme aus Luft, die nach Außen ausgestoßen wird, betreibbar sind. Eine solche Art von Lüftungsvorrichtung ersetzt nicht nur einfach Innenraumluft mit Außenluft, sondern bewirkt auch Wärmeaustausch zwischen Luft, die von außen in einen Raum geführt wird (Zufuhrluft), und Luft, die von dem Raum nach außen ausgestoßen wird (Ablassluft). Nach Rückgewinnung der Wärme in der Ablassluft wird die Zuführluft nach innen befördert.

Mit der Verbreitung von Lüftungsvorrichtungen der vorstehend beschriebenen Art besteht Nachfrage nach innovativen Herstellungsverfahren für eine einfache Montage einer solchen Art von Lüftungsvorrichtung. Daneben besteht Nachfrage nach Herstellungsverfahren, die nicht nur einfache Herstellung, sondern auch einfache Wartung ermöglichen.

Aus JP-A-9137984 ist ein Verfahren zur Herstellung eines Lüfters bekannt, wobei der Lüfter ein Hauptgehäuse, ein den Luftzufuhrdurchlass und den Luftablassdurchlass in dem Hauptgehäuse trennendes Trennelement, ein Gebläse, das Außenluft mittels des Luftzufuhrdurchlasses in den Raum befördert, ein Gebläse, das Innenraumluft mittels des Auslassdurchlasses nach außen befördert, einen in dem Gehäuse vorgesehenen Wärmetauscher, wobei der Wärmetauscher nach Anbringen der Gebläse und des Trennelements unter Verwenden einer Führungsschiene angebracht wird, umfasst. Diese Lüftungsvorrichtung ist aber kompliziert in der Montage und Wartung.

Demgemäß besteht eine Aufgabe der Erfindung darin, eine Lüftungsvorrichtung einfacher Montage und einfacher Wartung sowie ihr Herstellungsverfahren an die Hand zu geben.

Offenlegung der Erfindung

Eine erfindungsgemäße Lüftungsvorrichtung umfasst: ein Gerätegehäuse, in dem ein erster Einlassstutzen zum Ansaugen von Luft aus dem Inneren eines Raums, ein erster Auslassstutzen zum Ausstoßen von Luft an den Innenraum, ein zweiter Einlassstutzen zum Ansaugen von Luft von außerhalb des Raums und ein zweiter Auslassstutzen zum Ausstoßen von Luft an den Außenraum ausgebildet sind; ein erstes Zonenbildungselement, das in der Nähe eines des ersten Einlassstutzens und des zweiten Auslassstutzens angeordnet ist, zum Unterteilen des Inneren des Gerätegehäuses in einen Luftzufuhrdurchlass, durch den Außenluft nach innen geführt wird, und einen Luftablassdurchlass, durch den Innenraumluft nach außen geführt wird; eine Gebläseeinrichtung für Luftablassen, die in der Nähe des anderen des ersten Einlassstutzens und des zweiten Auslassstutzens angeordnet ist; ein zweites Zonenbildungselement, das in der Nähe eines des zweiten Einlassstutzens und des ersten Auslassstutzens angeordnet ist, zum Unterteilen des Inneren des Gerätegehäuses in den Luftzufuhrdurchlass und den Luftablassdurchlass; eine Gebläseeinrichtung für Luftzufuhr, die in der Nähe des anderen des zweiten Einlassstutzens und des ersten Auslassstutzens angeordnet ist; ein oder mehrere Wärmetauschelemente, die zwischen dem ersten Zonenbildungselement und der Luftablass-Gebläseeinrichtung sowie zwischen dem zweiten Zonenbildungselement und der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung angeordnet sind, zum Bewirken von Wärmetausch zwischen der Außenluft des Luftzufuhrdurchlasses und der Innenraumluft des Luftablassdurchlasses; und eine oder mehrere Führungsschienen zum Positionieren und Befestigen des ersten Zonenbildungselements, des zweiten Zonenbildungselements, der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung und der Luftablass-Gebläseeinrichtung und zum Führen des Wärmetauschelements zu einer festgelegten Position in dem Gerätegehäuse.

In dem Gerätegehäuse kann eine Öffnung zum Ermöglichen des Einsetzens des Wärmetauschelements entlang der Führungsschiene ausgebildet sein.

Abstandshalterelemente zum Sicherstellen von Abständen für das Luftansaugen bzw. das Luftausblasen der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung und der Luftablass-Gebläseeinrichtung können in dem Gerätegehäuse eingebaut sein.

Die vorstehend beschriebene Lüftungsvorrichtung kann ein Durchlass wählendes Element mit einem Bypass-Durchlass zum Ermöglichen des Ansaugens der Innenraumluft von dem ersten Einlassstutzen, um das Wärmetauschelement zu umgehen, und eine Klappe zum Wählen zwischen einem durch das Wärmetauschelement tretenden Durchlass und dem Bypass-Durchlass als Durchlass für die Innenraumluft aufweisen.

Ein Verfahren zur Herstellung einer Lüftungsvorrichtung, das nicht Teil des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung bildet, ist ein Verfahren zur Herstellung einer Lüftungsvorrichtung, welche umfasst: ein Gerätegehäuse, Zonenbildungselemente zum Vorsehen einer Unterteilung in einen Luftzufuhrdurchlass und einen Luftablassdurchlass in dem Gerätegehäuse, Gebläseeinrichtungen zum Leiten von Außenluft in den Innenraum durch den Luftzufuhrdurchlass und zum Leiten von Innenraumluft nach außen durch den Luftablassdurchlass und ein Wärmetauschelement, das in dem Gerätegehäuse zum Bewirken von Wärmetausch zwischen der Außenluft und der Innenraumluft positioniert ist, wobei die Anbringung des Wärmetauschelements nach Anbringen der Gebläseeinrichtungen und der Zonenbildungselemente ausgeführt wird.

Bei dem Herstellungsverfahren der Lüftungsvorrichtung kann eine Anordnung vorgenommen werden, bei der die elektrische Verdrahtung der Gebläseeinrichtungen vor dem Anbringen des Wärmetauschelements ausgeführt wird und das Wärmetauschelement nach Montieren einer Führungsschiene zum Führen des Wärmetauschelements während der Anbringung und dem Entfernen durch Einsetzen des Wärmetauschelements entlang der Führungsschiene angebracht wird.

Ein Verfahren zum Herstellen einer Lüftungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer Lüftungsvorrichtung, welche umfasst: ein Gerätegehäuse mit einer Bodenplatte, einer vorderen Seitenplatte, in der ein erster Auslassstutzen für das Ausstoßen von Luft an das Innere eines Raums und ein erster Einlassstutzen für das Ansaugen von Luft aus dem Rauminneren Seite an Seite in einer Richtung von rechts nach links ausgebildet sind; einer hinteren Seitenplatte, in der ein zweiter Einlassstutzen für das Ansaugen von Luft von außerhalb des Raums und ein zweiter Auslassstutzen für das Ausstoßen von Luft an den Außenraum Seite an Seite in einer Richtung von rechts nach links ausgebildet sind; einer linken Seitenplatte, in der eine Öffnung in der Mitte derselben ausgebildet ist; einem Deckelelement zum Schließen der Öffnung in einer zu öffnenden und zu verschließenden Weise; einer rechten Seitenplatte und einer oberen Platte, eine Gebläseeinrichtung zur Luftzufuhr, die so in der Nähe des ersten Auslassstutzens angeordnet ist, dass Luft von dem ersten Auslassstutzen ausgestoßen wird, eine Gebläseeinrichtung zum Ausstoßen von Luft, die so in der Nähe des zweiten Auslassstutzens angeordnet ist, dass Luft von dem zweiten Auslassstutzen ausgestoßen wird, ein erstes Zonenbildungselement, das in der Nähe des ersten Einlassstutzens angeordnet ist, zum Unterteilen des Inneren des Gerätegehäuses, so dass von dem ersten Einlassstutzen angesaugte Luft der Luftablass-Gebläseeinrichtung zugeführt wird, während von dem zweiten Einlassstutzen angesaugte Luft der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung zugeführt wird, ein zweites Zonenbildungselement, das in der Nähe des zweiten Einlassstutzens angeordnet ist, zum Unterteilen des Inneren des Gerätegehäuses, so dass von dem zweiten Einlassstutzen angesaugte Luft der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung zugeführt wird, während von dem ersten Einlassstutzen angesaugte Luft der Luftablass-Gebläseeinrichtung zugeführt wird, ein zwischen der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung und der linken Seitenplatte dazwischen gesetztes erstes Abstandshalterelement, ein zwischen der Luftablass-Gebläseeinrichtung und der rechten Seitenplatte dazwischen gesetztes zweites Abstandshalterelement, Führungsschienen, die an der Mittellänge der Bodenplatte des Gerätegehäuses bzw. an der Mittellänge der oberen Platte des Gerätegehäuses positioniert sind und die jeweils in einer Richtung von rechts nach links verlaufen, eine vordere Führungsschiene, die an dem hinteren Teil der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung und dem ersten Zonenbildungselement angebracht ist und sich in einer Richtung von rechts nach links erstreckt, eine hintere Führungsschiene, die an dem vorderen Teil der Luftablass-Gebläseeinrichtung und dem zweiten Zonenbildungselement angebracht ist und sich in einer Richtung von rechts nach links erstreckt, ein Wärmetauschelement, das an jeder Führungsschiene lösbar so angebracht ist, dass es zwischen der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung und dem zweiten Zonenbildungselement und zwischen der Luftablass-Gebläseeinrichtung und dem ersten Zonenbildungselement dazwischen gesetzt ist, zum Bewirken von Wärmetausch zwischen von dem ersten Einlassstutzen angesaugter Innenraumluft und von dem zweiten Einlassstutzen angesaugter Außenluft, ein Durchlass wählendes Element mit einem Bypass-Durchlass zum Ermöglichen des Ansaugens der Innenraumluft von dem ersten Einlassstutzen zum Umgehen des Wärmetauschelements und eine Klappe zum Wählen zwischen einem durch das Wärmetauschelement tretenden Durchlass und dem Bypass-Durchlass als Durchlass für die Innenraumluft und einen außerhalb des Gerätegehäuses positionierten Elektrogerätkasten, wobei (a) die Bodenplatte, die vordere Seitenplatte, die hintere Seitenplatte, die linke Seitenplatte und die rechte Seitenplatte zusammengebaut werden, (b) danach das den Durchlass wählende Element angebracht wird, (c) danach das erste Abstandshalterelement und das zweite Abstandshalterelement angebracht werden, (d) danach die Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung und die Luftablass-Gebläseeinrichtung angebracht werden, (e) danach das erste Zonenbildungselement und das zweite Zonenbildungselement angebracht werden, (f) danach die Führungsschiene an der Bodenplatte befestigt wird, während die vordere Führungsschiene und die hintere Führungsschiene angebracht werden, (g) danach beide Gebläseeinrichtungen und der Elektrogerätkasten durch ein Kabel miteinander verbunden werden, (h) danach das Wärmetauschelement von einer in der linken Seitenplatte ausgebildeten Öffnung entlang jeder Führungsschiene eingesetzt wird und (i) danach die obere Platte angebracht wird.

Infolge dieser Anordnung ist es möglich, eine Lüftungsvorrichtung einfacher Montage und einfacher Wartung sowie ihr Herstellungsverfahren zu erhalten. Da das Wärmetauschelement nach dem Anbringen der Gebläseeinrichtungen und Zonenbildungselemente angebracht wird, erlaubt dies während der Wartung das mühelose Reparieren und Prüfen der Gebläseeinrichtungen durch vorheriges Entfernen des Wärmetauschelements.

Dank des Vorsehens der Führungsschiene zum Führen des Wärmetauschelements kann das Wärmetauschelement durch dessen Einsetzen oder Entfernen entlang der Führungsschiene angebracht und abgenommen werden. Da die Führungsschiene auch eine Rolle beim Fixieren der Gebläseeinrichtungen und Zonenbildungselemente spielt, macht dies Befestigungsmittel zu deren Befestigen unnötig, wodurch ein vereinfachter Vorrichtungsaufbau vorgesehen wird. Zudem wird ein vereinfachtes Herstellungsverfahren verwirklicht.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

1 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Innenaufbau der Lüftungsvorrichtung darstellt.

2 ist eine Vorderansicht der Gebläseeinrichtung.

3 ist eine Seitenansicht der Gebläseeinrichtung.

4 ist eine perspektivische Ansicht des Zonenbildungselements.

5 ist eine auseinander gezogen dargestellte perspektivische Ansicht des Durchlass wählenden Elements.

6 ist eine Seitenansicht des Wärmetauschelements.

7 ist eine perspektivische Ansicht von Auskleidungen des Wärmetauschelements.

8 ist eine Draufsicht auf die Führungsschiene.

9 ist eine Querschnittansicht der Führungsschiene.

10 ist ein Diagramm, das einige Herstellungsschritte der Lüftungsvorrichtung zeigt.

11 ist ein Diagramm, das einige Herstellungsschritte der Lüftungsvorrichtung zeigt.

Beste Art der Durchführung der Erfindung

Nachstehend wird eine erfindungsgemäße Ausführung unter Bezug auf die Begleitzeichnungen beschrieben.

Aufbau der Lüftungsvorrichtung

Wie in 1 gezeigt, ist die Lüftungsvorrichtung (1) eine Lüftungsvorrichtung der Wärmerückgewinnungsart, die mittels eines Wärmetauschelements (15) betreibbar ist, um einen Wärmeaustausch zwischen Luft (101), die aus dem Inneren eines Raums zurückgewonnen wurde, und Frischluft (102), die von außen eingelassen wurde, zu bewirken und Lüftung vorzusehen, während die in der Innenraumluft (101) gehaltene Wärme zurückgewonnen wird.

Ein Gerätegehäuse (2) der Lüftungsvorrichtung (1) ist zu einer rechteckigen parallelepipeden Form ausgebildet. Das Gerätegehäuse (2) besteht aus einer Bodenplatte (3), einer vorderen Seitenplatte (4), einer hinteren Seitenplatte (5), einer linken Seitenplatte (6), einer rechten Seitenplatte (7) und einer oberen Platte (8). In einem linken Teil der vorderen Seitenplatte (4) ist ein erster Auslassstutzen (9) für den Ausstoß der Außenluft (102) in das Innere eines Raums ausgebildet. In einem rechten Teil der vorderen Seitenplatte (4) ist dagegen ein erster Einlassstutzen (10) für die Rückgewinnung von Luft aus dem Rauminneren ausgebildet. Der erste Auslassstutzen (9) und der erste Einlassstutzen (10) sind jeweils mit Rohradaptern (11, 12) zur Anbringung an (nicht dargestellten) Rohren, die ins Rauminnere verlaufen, versehen. Ein zweiter Auslassstutzen (13) für das Ausstoßen von Luft, die aus dem Rauminneren zurückgewonnen wurde, nach außen ist in einem rechten Teil der rechten Seitenplatte (5) ausgebildet. In einem linken Teil der rechten Seitenplatte (5) ist dagegen ein zweiter Einlassstutzen (14) für das Einleiten von Außenluft von außen ausgebildet. Der zweite Auslassstutzen (13) und der zweite Einlassstutzen (14) sind ebenfalls mit (nicht dargestellten) Rohradaptern der gleichen Art wie die Rohradapter (11, 12) versehen. In der Mitte der linken Seitenplatte (6) ist eine Öffnung (16) ausgebildet, durch welche Wärmetauschelemente (15, 15) (die später beschrieben werden) eingeführt werden.

Eine Gebläseeinrichtung (17) für Luftzufuhr ist in der Nähe des ersten Auslassstutzens (9) montiert. Eine Gebläseeinrichtung (18) für Luftablass ist in der Nähe des zweiten Auslassstutzens (13) montiert. Die die Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) und die Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) vom Aufbau zueinander identisch sind, wird nachstehend nur der Aufbau der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) beschrieben, und die Beschreibung der Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) unterbleibt.

Wie aus den 2 und 3 ersichtlich ist, wird die Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) durch einen so genannten zweiströmigen Sirocco-Ventilator implementiert. Die Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) umfasst ein Ventilatorgehäuse (19), einen in dem Inneren des Ventilatorgehäuses (19) aufgenommenen Ventilatorrotor (20) und einen Ventilatormotor (21) zum Antreiben des Ventilatorrotors (20). Ein Luftauslassstutzen (23) ist in der Vorderseite des Ventilatorgehäuses (19) ausgebildet. Die linke Seite des Ventilatorgehäuses (19) ist teilweise geöffnet, und eine solche Öffnung dient einem Ansaugstutzen (22) zum Ansaugen von Luft. Die gesamte rechte Seite des Ventilatorgehäuses (19) ist dagegen geöffnet, und eine Trennplatte (24) ist an der rechten Seite des Ventilatorgehäuses (19) angebracht. Ein Luftansaugstutzen (22) ist in der Trennplatte (24) ausgebildet. Ein Befestigungssockel (25) mit dem Ventilatormotor (21) daran befestigt ist an der Trennplatte (24) angebracht. Der Ventilatorrotor (20) ist an der (nicht dargestellten) Welle des Ventilatormotors (21) befestigt. Diese Anordnung ermöglicht das abnehmbare Montieren des Ventilatormotors (21), des Befestigungssockels (25) und der Trennplatte (24) an dem Ventilatorgehäuse (19) in einteiliger Form.

Wie in 1 gezeigt ist die Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) an einem linken Vorderteil in dem Gerätegehäuse (2) so angeordnet, dass der Auslassstutzen (23) des Ventilatorgehäuses (19) und der erste Auslassstutzen (9) des Gerätegehäuses (2) in durchgehender Verbindung stehen. Die Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) ist an einem rechten hinteren Teil in dem Gerätegehäuse (2) so angeordnet, dass der Auslassstutzen (23) des Ventilatorgehäuses (19) und der zweite Auslassstutzen (13) des Gerätegehäuses (2) in durchgehender Verbindung stehen.

An einer linken vorderen Ecke in dem Gerätegehäuse (2) ist ein erster Abstandshalter (26) (siehe 10 oder 11) zum Sicherstellen eines Freiraums zwischen der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) und der linken Seitenplatte (6) positioniert. Der erste Abstandshalter (26) dient dem Sicherstellen eines Luftdurchlasses für das Ansaugen von Luft von dem Ansaugstutzen (22) links von der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17). Analog ist an einer rechten hinteren Ecke des Gerätegehäuses (2) ein zweiter Abstandshalter (27) zum Sicherstellen eines Freiraums zwischen der Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) und der rechten Seitenplatte (7) vorgesehen. Der zweite Abstandshalter (27) dient dem Sicherstellen eines Luftdurchlasses zum Ansaugen von Luft von dem Ansaugstutzen (22) rechts von der Luftablass-Gebläseeinrichtung (18).

Wie in 1 gezeigt ist ein erstes Zonenbildungselement (28) an einem rechten Vorderteil des Gerätegehäuses (2) positioniert. Ein zweites Zonenbildungselement (29) ist an einem linken hinteren Teil des Gerätegehäuses (2) positioniert. Das erste Zonenbildungselement (28) und das zweite Zonenbildungselement (29) sind Elemente zum Unterteilen des Inneren des Gerätegehäuses (2) in einen Luftzufuhrdurchlass (30) und einen Luftablassdurchlass (31).

Wie auch in 4 gezeigt sieht das erste Zonenbildungselement (28) eine Unterteilung in einen Luftdurchlass (32), durch den von dem ersten Ansaugstutzen (10) angesaugte Innenraumluft links nach unten geleitet wird, und einen Luftdurchlass (33), durch den Außenluft nach Passieren durch das Wärmetauschelement (15) nach links geleitet wird, vor. Der Luftdurchlass (32) ist ein Durchlass zum Einleiten von Innenraumluft in einen Durchlass an der Luftablassseite des Wärmetauschelements (15), wohingegen der Luftdurchlass (33) ein Durchlass zum Leiten von Außenluft, die von einem Durchlass an der Luftzufuhrseite des Wärmetauschelements (15) angesaugt wurde, zu der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) ist.

Das zweite Zonenbildungselement (29) weist den gleichen Aufbau wie das erste Zonenbildungselement (28) auf. Das zweite Zonenbildungselement (29) sieht eine Unterteilung in einen Luftdurchlass (34), durch den von dem zweiten Ansaugstutzen (14) angesaugte Außenluft zu dem luftzufuhrseitigen Durchlass des Wärmetauscherelements (15) geleitet wird, und einen Luftdurchlass (35), durch den Innenraumluft, die von dem luftablassseitigen Durchlass des Wärmetauschelements (15) angesaugt wurde, zu der Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) geleitet wird, vor.

Das erste Zonenbildungselement (28) und das zweite Zonenbildungselement (29) sind einfach an festgelegten Positionen in dem Gerätegehäuse (2) eingesetzt, sie sind mit anderen Worten nicht durch spezielle Befestigungsmittel, beispielsweise eine Schraube, an dem Gerätegehäuse (2) befestigt.

Wie in 1 gezeigt ist an einer rechten vorderen Ecke in dem Gerätegehäuse (2) ein Durchlass wählendes Element (36) zum Wechseln von Durchlässen für Luft, die von dem ersten Einlassstutzen (10) angesaugt wird, angeordnet. Wie in 5 gezeigt, weist das Durchlass wählende Element (36) einen Hauptkörperteil (38) auf, in dem ein Bypass-Durchlass (37) ausgebildet ist, sowie eine Klappe (39) zum öffnenden und schließenden Bedecken des Bypass-Durchlasses (37). Der Hauptkörperteil (38) besteht aus Styrolschaum. Ein (nicht dargestellter) Ausströmstutzen des Bypass-Durchlasses (37) ist in der hinteren Seite des Hauptkörperteils (38) ausgebildet.

Ein mit der Klappe (39) durch Bolzen verbundener Klappenarm (40) und ein Klappenmotor (41) zum Ausfahren und Einziehen des Klappenarms (40) sind an der Rückseite der Klappe (39) ausgebildet, wie in 10 bzw. 11 gezeigt wird (nicht in 5 gezeigt). Infolge dieser Anordnung wird die Klappe (39) geöffnet, wenn der Klappenarm (40) durch den Klappenmotor (41) ausgefahren wird, wogegen die Klappe (39) geschlossen wird, wenn der Klappenarm (40) durch den Klappenmotor (41) eingezogen wird.

Wie in 1 gezeigt, strömt, wenn die Klappe (39) in den geschlossenen Zustand versetzt wird, die von dem ersten Ansaugstutzen (10) angesaugte Innenraumluft (101) durch den Luftdurchlass (32) (siehe 4), passiert das Wärmetauschelement (15) und wird nach außen ausgestoßen. Wenn dagegen die Klappe (39) in den geöffneten Zustand versetzt wird, wird der Bypass-Durchlass (37) des Hauptkörperteils (38) geöffnet und der Luftdurchlass (32) wird von der Klappe (39) geschlossen. Von dem ersten Ansaugstutzen (10) angesaugte Innenraumluft strömt durch den Bypass-Durchlass (37), umgeht das Wärmetauschelement (15) und wird nach außen ausgestoßen.

Wie in 1 gezeigt sind an den in Längsrichtung mittleren Teilen in dem Gerätegehäuse (2) die Wärmetauschelemente (15, 15) positioniert, die sich in eine Richtung von rechts nach links erstrecken. Anders ausgedrückt sind die Wärmetauschelemente (15, 15) zwischen der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) und dem zweiten Zonenbildungselement (29) und zwischen dem ersten Zonenbildungselement (28) bzw. der Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) angeordnet.

Wie in 6 gezeigt wird das Wärmetauschelement (15) durch einen so genannten Totalenthalpie-Wärmetauscher gebildet. Wie in 7 gezeigt wird das Wärmetauschelement (15) durch Laminieren mehrerer Auskleidungen (44, 44, ...) mit Rippen (43) und Abstandshaltern (42), die sich in eine Richtung erstrecken, gebildet. Diese Auskleidungen (44, 44, ..) bestehen jeweils aus einem Plattenmaterial aus Papier von in etwa quadratischer Form und sind so miteinander laminiert, dass die Verlaufrichtung der Rippen (43) und der Abstandhalter (42) jeder Auskleidung (44) sich von der Verlaufrichtung der Rippen (43) und der Abstandhalter (42) der anderen Auskleidung (44) unterscheidet. Dadurch werden Luftzufuhrdurchlässe und Luftablassdurchlässe abwechselnd zwischen jeder Auskleidung (44, 44, ..) ausgebildet, wodurch Wärme zwischen der in dem Luftzufuhrdurchlass zirkulierenden Außenluft und der in dem Luftablassdurchlass zirkulierenden Innenraumluft durch die Auskleidung (44) übertragen wird.

Stirnseitenplatten (45, 45) sind an beiden längsgerichteten (in gleicher Richtung, in der die Auskleidungen (44, 44, ...) laminiert sind) Enden des Wärmetauschelements (15) angebracht. Eine der Stirnseitenplatten (45, 45) ist mit einem Griff (46) versehen. An den vier Ecken der laminierten Auskleidungen (44, 44, ...) sind Rahmensäulen (47) angebracht, die sich in der Längsrichtung des Wärmetauschelements (15) erstrecken. Die Auskleidungen (44, 44, ...) sind durch die Stirnseitenplatten (45, 45) und die vier Rahmensäulen (47) befestigt.

Eine Führungsschiene (48), die in einer Richtung von rechts nach links verläuft, ist an einem längsgerichteten Mitteilteil der Bodenplatte (3) des Gerätegehäuses (2) angebracht. Ferner ist auch eine andere Führungsschiene (48), die sich in einer Richtung von rechts nach links erstreckt, an einem längsgerichteten Mittelteil der oberen Platte (8) (nicht dargestellt) angebracht. Daneben sind die Führungsschienen (48, 48) an dem hinteren Ende der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) und dem ersten Zonenbildungselement (28) sowie an dem vorderen Ende der Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) und dem zweiten Zonenbildungselement (29) angebracht. Diese Führungsschienen (48) führen das Einsetzen und Entnehmen der Wärmetauschelemente (15) bezüglich des Gerätegehäuses (2). Wie später beschrieben wird, drücken diese Führungsschienen (48) ferner die Gebläseeinrichtungen (17, 18) und die Zonenbildungselemente (28, 29) hin nach vorne oder hinten, so dass sie fest positioniert werden. Die Führungsschienen (48) spielen auch eine Rolle beim Sicherstellen eines Luftdurchlasses zwischen ihnen und den Wärmetauschelementen (15).

Wie in den 8 und 9 gezeigt wird, umfasst die Führungsschiene (48) einen Schienenhauptkörperteil (49) mit einem ausgesparten Teil zum Lagern der Rahmensäule (47) des Wärmetauschelements (15) darin, einen Befestigungsteil (50), der an einem Längsende des Schienenhauptkörpers (49) vorgesehen ist, und einen Klauenteil (51), der an dem anderen Längsende vorgesehen ist. In dem Befestigungsteil (50) ist eine Öffnung (52), durch welche ein Befestigungsmittel, beispielsweise eine Schraube, geführt wird, ausgebildet. Der Klauenteil (51) ist in der Form einer dünnen Platte ausgebildet, die in Längsrichtung des Schienenhauptkörpers (49) ragt. Ein Abdichtmaterial (53) ist in dem ausgesparten Teil des Schienenhauptkörperteils (49) eingebettet. Das Abdichtmaterial (53) besteht aus einem Material, das bei Erfahren einer Presskraft durch die Rahmensäule (47) des Wärmetauschelements (15) leicht verformbar ist, so dass das Abdichtmaterial (53) an der Rahmensäule (47) anhaftet, wodurch ein Austreten von Luft verhindert wird.

Wie in 1 gezeigt, ist ein Elektrogerätkasten (54), in dem Elektrogeräte aufgenommen sind, an der Vorderseite der linken Seitenplatte (6) des Gerätegehäuses (2) angebracht. Ferner ist durch die Vorderseite der linken Seitenplatte (6) ein (nicht dargestellter) Einführungsstutzen ausgebildet, durch den ein Kabel (55) (in 1 nicht dargestellt, siehe aber 11, in der das Kabel (55) zwar durch eine einzelne Linie dargestellt wird, aber tatsächlich aus mehreren Kabeln besteht), das mit der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17), der Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) und dem Klappenmotor (41) verbunden ist, eingeführt ist. Das Kabel (55) wird durch den Einführungsstutzen in das Innere des Elektrogerätkastens (54) eingeführt.

Der Luftzufuhrdurchlass und der Luftablassdurchlass des Wärmetauschelements (15) sind an ihren Vorderseiten jeweils mit Filtern (nicht dargestellt) versehen. (Nicht dargestelltes) Isoliermaterial ist an einem Teil der Innenwand des Gerätegehäuses (2) befestigt. An der linken Seitenplatte (6) und an der rechten Seitenplatte (7) sind Metallbügel (56) angebracht.

Während der Lüftung werden die beiden Gebläseeinrichtungen (17, 18) aktiviert und die Innenraumluft (101) wird von dem ersten Einlassstutzen (10) in das Gerätegehäuse (2) eingeleitet. Nach dem Passieren durch den Luftablassdurchlass des Wärmetauschelements (15) wird die Innenraumluft (101) von dem zweiten Auslassstutzen (13) nach außen ausgestoßen. Mittlerweile wird die frische Außenluft (102) von dem zweiten Einlassstutzen (14) eingeleitet. Nach dem Passieren durch den Luftzufuhrdurchlass des Wärmetauschelements (15) wird die Außenluft (102) durch den ersten Auslassstutzen (9) in den Innenraum befördert. Da zu diesem Zeitpunkt die Außenluft (102) und die Innenraumluft (101) in dem Wärmetauschelement (15) Wärme tauschen, wird die Außenluft (102) nach dem Rückgewinnen von in der Innenraumluft (101) gehaltener Wärme nach Innen befördert. D.h. während des Sommers entzieht warme Außenluft von außen der Innenraumluft Kälte, um zu kühler Luft zu werden, und wird nach innen befördert. Während des Winters dagegen entzieht die kalte Außenluft von außen der Innenraumluft Wärme, um zu warmer Luft zu werden, und wird nach innen befördert.

Wenn Energieeinsparung durch Einleiten von Außenluft verwirklicht werden kann, ohne dass diese einem Wärmetauschprozess unterzogen werden muss (zum Beispiel wenn die Außentemperatur niedriger als eine während der Kühlung eingestellten Innentemperatur ist), wird die Klappe (39) des Durchlass wählenden Elements (36) geöffnet und von dem ersten Einlassstutzen (10) angesaugte Innenraumluft strömt durch den Bypass-Durchlass (37) und wird von dem zweiten Auslassstutzen (13) nach außen ausgestoßen. In einem solchen Fall erfolgt kein Wärmetausch zwischen der Außenluft und der Innenraumluft.

Herstellverfahren für die Lüftungsvorrichtung

Als Nächstes wird nachstehend ein Prozess zur Herstellung der Lüftungsvorrichtung (1) beschrieben.

Zunächst wird die Bodenplatte (3) hergestellt. An bestimmten Bereichen der Bodenplatte (3) wird eine Wärmeisolierung angebracht. Dann werden die vordere Seitenplatte (4), die hintere Seitenplatte (5), die linke Seitenplatte (6) und die rechte Seitenplatte (7) an der Bodenplatte (3) montiert. Infolge dieser Montage wird das Gerätegehäuse (2) ohne die obere Platte (8) erhalten.

Als Nächstes wird das Durchlass wählende Element (36), das vor oder gleichzeitig mit der vorgenannten Arbeit zusammengebaut wurde, an einem rechten Vorderteil in dem Gerätegehäuse (2) angebracht.

Anschließend werden der erste Abstandshalter (26) und der zweite Abstandhalter (27) an einem linken Vorderteil bzw. an einem rechten hinteren Teil im Gerätegehäuse (2) angeordnet.

Als Nächstes werden die Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) und die Luftablass-Gebläseeinrichtung (18), die vor oder gleichzeitig mit der vorgenannten Arbeit zusammengebaut wurden, an einem linken Vorderteil bzw. einem rechten hinteren Teil im Gerätegehäuse (2) angebracht.

Anschließend wird das erste Zonenbildungselement (28) zwischen die Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) und das Durchlass wählende Element (36) gesetzt, wohingegen das zweite Zonenbildende Element (29) zwischen die Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) und die linke Seitenplatte (6) gesetzt wird.

Danach wird das Anbringen jeder Führungsschiene (48) in folgender Weise ausgeführt (siehe 10). Mit der Bodenplatte (3) wird der Klauenteil (51) einer Führungsschiene (48) entweder in einen zwischen dem Durchlass wählenden Element (36) und der Bodenplatte (3) ausgebildeten Freiraum eingesetzt oder in den Boden des Durchlass wählenden Elements (36) gestochen, um ein Ende der Führungsschiene (48) zu befestigen. Mit einem solchen unverändert bleibenden Zustand wird die Führungsschiene (48) an der Bodenplatte (3) positioniert, so dass die Befestigungsöffnung (52) der Führungsschiene (48) und eine Gewindebohrung oder dergleichen, die in der Bodenplatte (3) ausgebildet ist (nicht dargestellt), übereinander positioniert sind. Dann wird ein Befestigungsmittel, beispielsweise eine Schraube, durch die Öffnung (52) der Führungsschiene (48) zum Befestigen des anderen Endes der Führungsschiene (48) an der Bodenplatte (3) eingeführt.

Anschließend wird eine andere Führungsschiene (48) hergestellt und deren Klauenteil (51) in einen in Längsrichtung mittleren Teil des Hauptkörperteils (38) gestochen und dort befestigt. Während die Führungsschiene (48) in Kontakt mit dem ersten Zonenbildungselement (28) und mit der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) gebracht wird, so dass das erste Zonenbildungselement (28) und die Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) durch die Führungsschiene (48) nach vorne gepresst werden, wird der Befestigungsteil (50) der Führungsschiene (48) an einem Vorderkantenteil der Öffnung (16) in der linken Seitenplatte (6) befestigt. Eine noch weitere Führungsschiene (48) wird erzeugt und ihr Klauenteil (51) wird in einen hinteren Teil des Hauptkörperteils (38) gestochen und dort befestigt. Während die Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (18) und das zweite Zonenbildungselement (29) von der Führungsschiene (48) nach hinten gepresst werden, wird der Befestigungsteil (50) der Führungsschiene (48) an einem Hinterkantenteil der Öffnung (16) in der linken Seitenplatte (6) befestigt. Zum Zeitpunkt der Befestigung der Befestigungsteile (50) der Führungsschienen (48, 48) wird ein Befestigungsmittel wie eine Schraube wie bei der Führungsschiene (48) der Bodenplatte (3) verwendet.

Als Nächstes werden, wie in 11 gezeigt, die elektrische Verdrahtung der Ventilatormotoren (21) der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) und der Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) und die elektrische Verdrahtung des Klappenmotors (41) vorgenommen. Im Einzelnen wird das Kabel (55), das durch Bündeln einer entsprechenden Anzahl an Kabeln (zu beachten ist, dass kein Kabel für den Klappenmotor (41) dargestellt ist) gebildet wird, an mehreren Punkten mit zum Beispiel Klemmelementen (57) befestigt und so angeordnet, dass bei späterem Einsetzen des Wärmetauschelements (15) verhindert wird, dass sich das Kabel (55) und das Wärmetauschelement (15) gegenseitig beeinträchtigen. Das Kabel (55) wird in den Elektrogerätkasten (54) eingeführt und jedes Kabel wird elektrisch verdrahtet.

Als Nächstes wird ein Positionieren so ausgeführt, dass die Rahmensäulen (47) des Wärmetauschelements (15) in die ausgesparten Teile jeder Führungsschiene (48) gesetzt werden, und anschließend wird das Wärmetauschelement (15) von der Öffnung (16) der linken Seitenplatte (6) entlang der Führungsschiene (48) eingesetzt. Auf diese Weise werden die beiden Wärmetauschelemente (15, 15) eines nach dem anderen angeordnet.

Anschließend wird die obere Platte (8), an der die Führungsschiene (48) vorher oder gleichzeitig mit der vorgenannten Arbeit angebracht wurde, an der vorderen Seitenplatte (4), der hinteren Seitenplatte (4), der hinteren Seitenplatte (5), der linken Seitenplatte (6) und der rechten Seitenplatte (7) montiert.

Danach werden nach Anbringen der (nicht dargestellten) Wärmeisolierung Filter an den Vorderseiten des Luftzufuhrdurchlasses und des Luftablassdurchlasses des Wärmetauschelements (15) von der Öffnung (16) der linken Seitenplatte (6) eingesetzt.

Als Nächstes werden der erste Auslassstutzen (9), der erste Einlassstutzen (10), der zweite Auslassstutzen (13) und der zweite Einlassstutzen (14) mit den Rohradaptern (11, 12) versehen. Die Metallbügel (56) werden und der linken Seitenplatte (6) und an der rechten Seitenplatte (7) angebracht.

Anschließend werden die Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) usw. einem Isolierungstest und Spannungsfestigkeitstest sowie einem Betriebstest unterzogen. Als Nächstes wird nach Anbringen eines Typenschilds das Innere des Gerätegehäuses (2) gereinigt. Die Öffnung (16) der linken Seitenplatte (6) wird mit der zu öffnenden/zu schließenden Abdeckung (58) (siehe 10 oder 11) verschlossen. Danach werden abschließende Prüfungen, beispielsweise eine visuelle Prüfung, ausgeführt und dann wird nach bestandener Prüfung Verpacken durchgeführt.

Wie vorstehend beschrieben kann gemäß dem erfindungsgemäßen Herstellverfahren die Montage der Lüftungsvorrichtung (1) mühelos und schnell ausgeführt werden.

Selbst nach der Installation der Lüftungsvorrichtung (1) kann zudem die Wartung der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) usw. mühelos durch Entfernen der Abdeckung der Öffnung (16) der linken Seitenplatte (6) und Entnehmen des Wärmetauschelements (15) durch die Öffnung (16) entlang der Führungsschiene (48) vorgenommen werden. D.h. gemäß der vorliegenden Ausführung ist die Wartung der Lüftungsvorrichtung (1) ebenfalls leicht auszuführen.


Anspruch[de]
Lüftungsvorrichtung mit:

einem Gerätegehäuse (2), in dem ein erster Einlassstutzen (10) zum Ansaugen von Luft aus dem Inneren eines Raums, ein erster Auslassstutzen (9) zum Ausstoßen von Luft an das Rauminnere, einer zweiter Einlassstutzen (14) zum Ansaugen von Luft von außerhalb des Raums und ein zweiter Auslassstutzen (13) zum Ausstoßen von Luft an den Außenraum ausgebildet sind;

einem ersten Zonenbildungselement (28), das in der Nähe eines des ersten Einlassstutzens (10) und des zweiten Auslassstutzens (13) angeordnet ist, zum Unterteilen des Inneren des Gerätegehäuses (2) in einen Luftzufuhrdurchlass (30), durch den Außenluft (102) nach innen geführt wird, und einen Luftablassdurchlass (31), durch den Innenraumluft (101) nach außen geführt wird;

einer Gebläseeinrichtung (18) für Luftablassen, die in der Nähe des anderen des ersten Einlassstutzens (10) und des zweiten Auslassstutzens (13) angeordnet ist;

einem zweiten Zonenbildungselement (29), das in der Nähe des anderen des zweiten Einlassstutzens (14) und des ersten Auslassstutzens (9) angeordnet ist, zum Unterteilen des Inneren des Gerätegehäuses (2) in den Luftzufuhrdurchlass (30) und den Luftablassdurchlass (31);

einer Gebläseeinrichtung (17) für Luftzufuhr, die in der Nähe des anderen des zweiten Einlassstutzens (14) und des ersten Auslassstutzens (9) angeordnet ist;

einem oder mehreren Wärmetauschelementen (15), die zwischen dem ersten Zonenbildungselement (28) und der Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) sowie zwischen dem zweiten Zonenbildungselement (29) und der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) angeordnet sind, zum Bewirken von Wärmetausch zwischen der Außenluft (102) des Luftzufuhrdurchlasses (30) und der Innenraumluft (101) des Luftablassdurchlasses (31); und

einer oder mehreren Führungsschienen (48) zum Positionieren und Befestigen des ersten Zonenbildungselements (28), des zweiten Zonenbildungselements (29), der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) und der Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) und zum Führen des Wärmetauschelements (15) zu einer festgelegten Position in dem Gerätegehäuse (2).
Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gerätegehäuse (2) eine Öffnung zum Ermöglichen des Einsetzens des Wärmetauschelements (15) entlang der Führungsschiene (48) ausgebildet ist. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gerätegehäuse (2) Abstandshalterelemente (26, 27) zum Sicherstellen von Abständen für das Luftansaugen bzw. das Luftausblasen der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) und der Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) eingebaut sind. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 1, welche weiterhin umfasst:

ein Durchlass wählendes Element (36) mit einem Bypass-Durchlass (37) zum Ermöglichen des Ansaugens der Innenraumluft (101) von dem ersten Einlassstutzen (10) zum Umgehen des Wärmetauschelements (15) und eine Klappe (39) zum Wählen zwischen einem durch das Wärmetauschelement (15) tretenden Durchlass (32) und dem Bypass-Durchlass (37) als Durchlass für die Innenraumluft (101).
Verfahren zum Herstellen einer Lüftungsvorrichtung (1), wobei die Lüftungsvorrichtung (1) umfasst:

ein Gerätegehäuse (2) mit: einer Bodenplatte (3); einer vorderen Seitenplatte (4), in der ein erster Auslassstutzen (9) für das Ausstoßen von Luft an das Innere eines Raums und ein erster Einlassstutzen (10) für das Ansaugen von Luft aus dem Rauminneren Seite an Seite in einer Richtung von rechts nach links ausgebildet sind; einer hinteren Seitenplatte (5), in der ein zweiter Auslassstutzen (14) für das Ansaugen von Luft von außerhalb des Raums und ein zweiter Auslassstutzen (13) für das Ausstoßen von Luft an den Außenraum Seite an Seite in einer Richtung von rechts nach links ausgebildet sind; einer linken Seitenplatte (6), in der eine Öffnung (16) in der Mitte derselben ausgebildet ist; einem Deckelelement (58) zum Schließen der Öffnung (16) in einer zu öffnenden und zu verschließenden Weise; einer rechten Seitenplatte (7); und einer oberen Platte (8);

eine Gebläseeinrichtung (17) zur Luftzufuhr, die so in der Nähe des ersten Auslassstutzens (9) angeordnet ist, dass Luft von dem ersten Auslassstutzen (9) ausgestoßen wird;

eine Gebläseeinrichtung (18) zum Ausstoßen von Luft, die so in der Nähe des zweiten Auslassstutzens (13) angeordnet ist, dass Luft von dem zweiten Auslassstutzen (13) ausgestoßen wird;

ein erstes Zonenbildungselement (28), das in der Nähe des ersten Einlassstutzens (10) angeordnet ist, zum Unterteilen des Inneren des Gerätegehäuses (2), so dass von dem ersten Einlassstutzen (10) angesaugte Luft der Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) zugeführt wird, während von dem zweiten Einlassstutzen (14) angesaugte Luft der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) zugeführt wird;

ein zweites Zonenbildungselement (29), das in der Nähe des zweiten Einlassstutzens (14) angeordnet ist, zum Unterteilen des Inneren des Gerätegehäuses (2), so dass von dem zweiten Einlassstutzen (14) angesaugte Luft der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) zugeführt wird, während von dem ersten Einlassstutzen (10) angesaugte Luft der Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) zugeführt wird;

ein zwischen der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) und der linken Seitenplatte (6) dazwischen gesetztes erstes Abstandshalterelement (26);

ein zwischen der Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) und der rechten Seitenplatte (7) dazwischen gesetztes zweites Abstandshalterelement (27);

Führungsschienen (48, 48), die an der Mittellänge der Bodenplatte (3) des Gerätegehäuses (2) bzw. an der Mittellänge der oberen Platte (8) des Gerätegehäuses (2) positioniert sind und die jeweils in einer Richtung von rechts nach links verlaufen;

eine vordere Führungsschiene (48), die an dem hinteren Teil der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) und dem ersten Zonenbildungselement (28) angebracht ist und sich in einer Richtung von rechts nach links erstreckt;

eine hintere Führungsschiene (48), die an dem vorderen Teil der Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) und dem zweiten Zonenbildungselement (29) angebracht ist und sich in einer Richtung von rechts nach links erstreckt;

ein Wärmetauschelement (15), das an jeder Führungsschiene (48, 48) lösbar so angebracht ist, dass es zwischen der Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) und dem zweiten Zonenbildungselement (29) und zwischen der Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) und dem ersten Zonenbildungselement (28) dazwischen gesetzt ist, zum Bewirken von Wärmetausch zwischen von dem ersten Einlassstutzen (10) angesaugter Innenraumluft (101) und von dem zweiten Einlassstutzen (14) angesaugter Außenluft (102);

ein Durchlass wählendes Element (36) mit einem Bypass-Durchlass (37) zum Ermöglichen des Ansaugens der Innenraumluft (101) von dem ersten Einlassstutzen (10) zum Umgehen des Wärmetauschelements (15) und eine Klappe (39) zum Wählen zwischen einem durch das Wärmetauschelement (15) tretenden Durchlass (32) und dem Bypass-Durchlass (37) als Durchlass für die Innenraumluft (101); und

einen außerhalb des Gerätegehäuses (2) positionierten Elektrogerätkasten (54);

wobei bei dem Lüftungsvorrichtungsherstellungsverfahren:

die Bodenplatte (3), die vordere Seitenplatte (4), die hintere Seitenplatte (5), die linke Seitenplatte (6) und die rechte Seitenplatte (7) zusammengebaut werden;

danach das den Durchlass wählende Element (36) angebracht wird;

danach das erste Abstandshalterelement (26) und das zweite Abstandshalterelement (27) angebracht werden;

danach die Luftzufuhr-Gebläseeinrichtung (17) und die Luftablass-Gebläseeinrichtung (18) angebracht werden;

danach das erste Zonenbildungselement (28) und das zweite Zonenbildungselement (29) angebracht werden;

danach die Führungsschiene (48) an der Bodenplatte (3) befestigt wird, während die vordere Führungsschiene (48) und die hintere Führungsschiene (48) angebracht werden;

danach beide Gebläseeinrichtungen (17, 18) und der Elektrogerätkasten (54) durch ein Kabel (55) miteinander verbunden werden;

danach das Wärmetauschelement (15) von einer in der linken Seitenplatte (6) ausgebildeten Öffnung (16) entlang jeder Führungsschiene (48) eingesetzt wird; und

danach die obere Platte (8) angebracht wird.






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