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Dokumentenidentifikation DE602004003373T2 04.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001629499
Titel Verfahren um ein Lead-out auf einer optischen Disk aufzunehmen.
Anmelder Koninklijke Philips Electronics N.V., Eindhoven, NL
Erfinder BRONDIJK, A., Robert, NL-5656 AA Eindhoven, NL
Vertreter Volmer, G., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 52066 Aachen
DE-Aktenzeichen 602004003373
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.05.2004
EP-Aktenzeichen 047312400
WO-Anmeldetag 05.05.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/IB2004/050591
WO-Veröffentlichungsnummer 2004100165
WO-Veröffentlichungsdatum 18.11.2004
EP-Offenlegungsdatum 01.03.2006
EP date of grant 22.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.10.2007
IPC-Hauptklasse G11B 27/19(2006.01)A, F, I, 20061107, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Aufzeichnen von Information auf einen Datenträger eines beschreibbaren Typs durch Schreiben von Marken in eine Spur.

Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren und ein Computerprogramm-Produkt zum Beschreiben des Datenträgers.

Ein Gerät und ein Verfahren zum Beschreiben eines optischen Datenträgers sind aus WO 00/43996 bekannt. Der Datenträger weist ein Führungsspur-Muster auf, das aus einer Führungsnut besteht, allgemein Pregroove genannt, um die Position von Spuren anzugeben, in welche die Information aufgezeichnet werden soll. Die Information wird einem vordefinierten Aufzeichnungsformat (zum Beispiel DVD, Digital Versatile Disk) entsprechend formatiert und durch Aufzeichnen von optisch lesbaren Marken dargestellt. Die Pregroove ist um eine periodische Abweichung von der Spur in einer Querrichtung gewunden (nachstehend als Wobble bezeichnet). Der Wobble kann Zusatzinformation wie z.B. Adressen entsprechend in der Periode verändert werden. Ein Aufzeichnungsgerät ist mit einem Kopf zum Erzeugen eines Strahlenbündels versehen, um die Spur abzutasten und die Marken zu schreiben. Wenn der Datenträger des beschreibbaren Typs in einem Wiedergabegerät gelesen werden soll, das die Pregroove nicht erkennen kann, wird das Wiedergabegerät dem vordefinierten Aufzeichnungsformat entsprechend eine voll beschriebene Disk erwarten, insbesondere, dass am Ende der aufgezeichneten Daten eine Lead-out-Zone vorhanden ist. Ein Problem des bekannten Aufzeichnungssystems ist, dass das Aufzeichnen des Lead-outs zusätzliche Zeit erfordert, vor allem, wenn der Benutzer beschlossen hat, dass die Aufzeichnungssitzung beendet werden soll, was für den Benutzer lästige Wartezeiten zur Folge hat.

Deshalb ist eine Aufgabe der Erfindung die Bereitstellung eines Geräts und eines Verfahrens zum Aufzeichnen von Information, um Wartezeiten zu vermeiden, wenn der Datenträger zur Verwendung in einem Wiedergabegerät vorbereitet werden muss.

Nach einem ersten Aspekt der Erfindung wird diese Aufgabe erfüllt mit einem Gerät zum Aufzeichnen von Information auf einen Datenträger eines beschreibbaren Typs durch Schreiben von Marken in eine Spur auf einer Aufzeichnungsschicht mit Hilfe eines Strahlenbündels, wobei die Aufzeichnungsschicht ein Führungsspur-Muster umfasst, das die Position der Spur anzeigt, wobei das Gerät umfasst einen Kopf zum Erzeugen des Strahlenbündels, Aufzeichnungsmittel, um Information einem vordefinierten Aufzeichnungsformat entsprechend in die Spur aufzuzeichnen, um einen Aufzeichnungsbereich zu bilden, der Benutzerdaten enthält, denen eine Lead-in-Zone vorangeht, die am Start der Aufzeichnungsschicht angeordnet ist, und auf die eine Lead-out-Zone folgt, die am Ende der Benutzerdaten angeordnet ist, und Lead-out-Mittel, um den Datenträger zur Wiedergabe auf einem Lesegerät, das das Führungsspur-Muster nicht erkennen kann, zu finalisieren, wobei das Finalisieren die Bestimmung umfasst, ob Daten, die in den Aufzeichnungsbereich geschrieben worden sind, sich bis zu einer vordefinierten physikalischen Position erstrecken, und, wenn nicht, das Aufzeichnen von Lead-out-Information, und, wenn die Daten sich mindestens bis zur vordefinierten Position erstrecken, das Nichtaufzeichnen von Lead-out-Information.

Nach einem zweiten Aspekt der Erfindung wird die Aufgabe mit einem Verfahren erfüllt, wie in Anspruch 8 definiert. Nach einem dritten Aspekt der Erfindung wird die Aufgabe mit einem Computerprogramm-Produkt erfüllt, wie in Anspruch 9 definiert.

Die Wirkung dieser Maßnahmen ist, dass keine Zeit zum Schreiben eines Lead-outs benötigt wird, falls eine minimale Datenmenge in den Aufzeichnungsbereich geschrieben wird, die sich über die vordefinierte physikalische Position hinaus erstreckt. Dies weist für den Benutzer den Vorteil auf, dass die Disk sofort für die Wiedergabe bereit ist. Es ist anzumerken, dass selbst das Schreiben eines kurzen Lead-outs den Zugriff auf das Ende der Benutzerdaten im Aufzeichnungsbereich erfordern würde, und möglicherweise auch auf die Steuerdaten in der Lead-in-Zone, was eine merkliche Wartezeit verursachen würde. Der Zugriff auf eine neue Stelle kann in Konsum-Aufzeichnungsgeräten bis zu 0,5 Sek. in Anspruch nehmen.

Die Erfindung basiert auch auf der folgenden Erkenntnis. Der Datenträger muss auf bestehenden Lesegeräten, zum Beispiel DVD (Digital Versatile Disk)-Playern, lesbar sein. Die Lesegeräte führen auf vorhersagbare Weise eine Diskladeprozedur durch; insbesondere muss jedes Lesegerät vordefinierte Steuerdaten aus einem bekannten Bereich auf dem Datenträger abrufen, weil der Datenträger einem vordefinierten Standard entsprechend formatiert ist. Die Erfinder haben erkannt, dass das Lesen des Lead-out-Bereichs praktisch niemals Teil solch einer Prozedur ist. Nur ein aufgezeichneter Bereich in der Lead-in-Zone und am Start des Aufzeichnungsbereichs wird während der Diskladeprozedur genutzt. Auch während der Wiedergabe wird das Abspielgerät nicht versuchen, auf Daten über die aufgezeichneten Benutzerdaten hinaus zuzugreifen. Daher haben die Erfinder erkannt, dass in einer praktischen standardisierten Umgebung kein Lead-out erforderlich ist, wenn ein vordefinierter minimaler Bereich beschrieben wurde. Der unbeschriebene Bereich wird ein Lesegerät in keiner Weise behindern.

In einer Ausführungsform des Geräts sind Lead-out-Mittel für diese Bestimmung angeordnet, die als die vordefinierte physikalische Position eine minimale radiale Position verwendet, die wesentlich kleiner ist als eine vorgeschriebene radiale Position, die im vordefinierten Aufzeichnungsformat vorgeschrieben ist, wobei das Aufzeichnungsformat DVD und die minimale Position 29,0 mm ist. Die Erfinder haben erkannt, dass praktische Wiedergabegeräte den beschriebenen Bereich nicht wie vorgeschrieben benötigen, sondern nur einen wesentlich kleineren Bereich bis zur minimalen Position. In dem Fall, dass der Datenträger finalisiert werden muss und nur eine kleine Menge an Benutzerdaten aufweist, kann das unnötige Beschreiben des Bereichs von der minimalen bis zur vorgeschriebenen Position bis zu 15 Minuten in Anspruch genommen haben.

In einer Ausführungsform des Geräts sind die Lead-out-Mittel angeordnet, um Dummy-Information als die Lead-out-Information aufzuzeichnen, wobei die Dummy-Information als Benutzerdaten formatiert ist. Es ist anzumerken, dass die Aufzeichnungsbereiche keine Daten enthalten dürfen, die zwischen Benutzerdaten als Lead-out-Daten formatiert sind. Daher müssen alte Lead-out-Daten in einer zweiten Aufzeichnungssitzung durch Überschreiben entfernt werden. Das Verwenden von Dummy-Daten anstelle von Lead-out-Daten zur Aufzeichnung von temporärer Lead-out-Information weist den Vorteil auf, dass keine Überschreibung notwendig ist, wann immer eine Finalisierung erforderlich ist, was die Wartezeit für den Benutzer zusätzlich reduziert.

Weitere bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Geräts werden in den weiteren Ansprüchen angeführt.

Diese und andere Aspekte der Erfindung gehen aus den Ausführungsformen hervor, die in der folgenden Beschreibung beispielhaft und Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben werden, wobei:

1a einen plattenförmigen Datenträger zeigt (Draufsicht),

1b einen Querschnitt des Datenträgers zeigt,

1c ein Beispiel eines Wobbles der Spur zeigt,

2 ein Aufzeichnungsgerät mit einer Lead-out-Aufzeichnungsfunktion zeigt,

3 einen Datenträger mit Information zeigt, die einem vordefinierten Aufzeichnungsformat entspricht,

4 ein logisches Layout einer beschreibbaren Disk zeigt, das dem DVD-Aufzeichnungsformat entspricht.

In den Zeichnungen weisen Elemente, die bereits beschriebenen Elementen entsprechen, die gleichen Bezugszeichen auf.

1a zeigt einen plattenförmigen Datenträger 11 mit einer Spur 9 und einem zentralen Loch 10. Die Spur ist einem spiralförmig gewundenen Muster entsprechend angeordnet, das im wesentlichen parallele Spuren auf einer Informationsschicht formt. Der Datenträger kann eine optische Platte sein, die eine Informationsschicht eines beschreibbaren Typs aufweist. Beispiele für eine beschreibbare Disk sind CD-R und CD-RW, und die DVD+RW. Die Spur 9 auf dem Datenträger des beschreibbaren Typs wird durch eine Führungsspur-Struktur angegeben, die bei der Herstellung auf den Rohling aufgebracht wird, zum Beispiel eine Führungsnut. Aufgezeichnete Information wird auf der Informationsschicht durch optisch erkennbare Marken dargestellt, die entlang der Spur aufgezeichnet werden. Die Marken werden durch Veränderungen eines ersten physikalischen Parameters gebildet und weisen dadurch andere optische Eigenschaften als ihre Umgebung auf. Die Marken sind durch Veränderungen im reflektierten Strahl erkennbar, z.B. Veränderungen in der Reflektion.

1b ist ein Querschnitt entlang der Linie b-b des Datenträgers 11 beschreibbaren Typs, in welchem ein transparentes Substrat 15 mit einer Aufzeichnungsschicht 16 und einer Schutzschicht 17 versehen ist. Die Führungsspur-Struktur wird zum Beispiel durch eine Führungsnut 14 gebildet, die einem Lese/Schreib-Kopf erlaubt, der Spur 9 während der Abtastung zu folgen. Die Führungsnut 14 kann als eine Vertiefung oder eine Erhöhung implementiert sein, oder sie kann aus einem Material bestehen, das andere optische Eigenschaften aufweist als das Material der Führungsnut. Die Führungsnut erlaubt einem Lese/Schreib-Kopf, der Spur 9 während der Abtastung zu folgen. Eine Führungsspur-Struktur kann auch aus regelmäßig verteilten Subspuren oder Führungspits geformt sein, die das periodische Auftreten von Servosignalen bewirken. Der Datenträger kann dazu bestimmt sein, Echtzeitinformation zu tragen, zum Beispiel Video- oder Audioinformation, oder andere Information wie z.B. Computerdaten.

1c zeigt ein Beispiel eines Wobbles der Spur. Ein Detail 12 der Spur 9 zeigt eine periodische Veränderung der Seitenposition der Führungsnut 14, auch Wobble genannt. Die Veränderungen bewirken, dass ein Zusatzsignal in Hilfsdetektoren auftritt, z.B. im Push-Pull-Kanal, der durch Teildetektoren im zentralen Spot in einem Kopf eines Abtastgeräts generiert wird. Der Wobble ist zum Beispiel frequenzmoduliert, und in der Modulation ist Positionsinformation codiert. Eine umfassende Beschreibung des Wobbles nach dem Stand der Technik, wie in 1c gezeigt, in einem beschreibbaren CD-System mit Diskinformation, die auf solch eine Weise codiert wird, ist in US 4.901.300 (PHN 12.398) und US 5.187.699 (PHQ 88.002) zu finden.

Während des Auslesens durch Abtasten des Wobbles ist die Modulation über einen zweiten Typ von Veränderungen des Strahls erkennbar, wie z.B. eine Änderung der Intensität im Querschnitt des reflektierten Strahls, die durch Detektorsegmente oder Zusatzdetektoren zum Erzeugen von Nachführservosignalen erkannt werden können. Das Erkennen des Wobbles für ein geregeltes Abtastsystem ist vom oben genannten CD-R und CD-RW-System wohlbekannt. Die Wobble-Modulation wird verwendet, um physikalische Adressen und Steuerinformation zu codieren, z.B. wie im DVD+RW-System und in US-6.538.982.

2 zeigt ein Aufzeichnungsgerät mit einer Lead-out-Aufzeichnungsfunktion. Das Gerät ist mit Mitteln zum Abtasten einer Spur auf einem Datenträger 11 versehen, wobei dieses Mittel eine Antriebseinheit 21 zum Drehen des Datenträgers 11, einen Kopf 22, eine Servoeinheit 24 zum Positionieren des Kopfs 22 auf der Spur und eine Steuereinheit 20 umfasst. Der Kopf 22 umfasst ein optisches System eines bekannten Typs, um ein Strahlenbündel 24 zu erzeugen, das durch optische Elemente geführt wird, um zu einem Strahlenspot 23 auf einer Spur der Informationsschicht des Datenträgers fokussiert zu werden. Das Strahlenbündel 24 wird durch eine Strahlenquelle erzeugt, z.B. eine Laserdiode. Der Kopf umfasst ferner (nicht gezeigt) einen Fokussierantrieb, um den Brennpunkt des Strahlenbündels 24 entlang der optischen Achse des Strahls zu bewegen, und einen Nachführantrieb zur Feinpositionierung des Spots 23 in einer radialen Richtung auf die Mitte der Spur. Der Nachführantrieb kann Spulen umfassen, um ein optisches Element radial zu bewegen, oder kann alternativ dazu angeordnet sein, um den Winkel eines reflektierenden Elements zu verändern. Der Fokussier- und der Nachführantrieb werden durch Antriebssignale von der Servoeinheit 25 gesteuert. Zum Lesen wird die Strahlung, die von der Informationsschicht reflektiert wird, im Kopf 22 von einem Detektor herkömmlichen Typs erkannt, z.B. einer Vierquadranten-Diode, um Detektorsignale zu erzeugen, die mit einer Front-End-Einheit 31 gekoppelt ist, die verschiedene Abtastsignale einschließlich eines Hautabtastsignals 33 und Fehlersignale 35 für die Nachführung und Fokussierung erzeugt. Die Fehlersignale 35 sind mit der Servoeinheit 25 zur Steuerung des Nachführ- und des Fokussierantriebs gekoppelt. Die Fehlersignale 35 sind auch mit einer Führungsspur-Demodulationseinheit 32 gekoppelt, um die physikalischen Adressen und sonstige Steuerinformation aus dem Führungsspur-Muster abzurufen, das durch Wobble-Modulation oder Führungspits gebildet wird. Das Hauptabtastsignal 33 wird von der Leseverarbeitungseinheit 30 eines herkömmlichen Typs verarbeitet, die einen Demodulator, einen Deformatierer und eine Ausgabeeinheit umfasst, um die Information abzurufen.

Das Gerät ist mit Aufzeichnungsmitteln versehen, um Information auf einen Datenträger beschreibbaren oder wiederbeschreibbaren Typs, zum Beispiel DVD+RW, einem für Datenträger des Nur-Lesen-Typs vordefinierten Format wie z.B. DVD entsprechend aufzuzeichnen. Die Aufzeichnungsmittel wirken mit dem Kopf 22 und der Front-End-Einheit 31 zusammen, um ein Schreibstrahlenbündel zu erzeugen, und umfassen Schreibverarbeitungsmittel zur Verarbeitung der Eingabeinformation, um ein Schreibsignal zum Steuern des Kopfs 22 zu erzeugen, wobei das Schreibverarbeitungsmittel eine Eingabeeinheit 27, einen Formatierer 28 und einen Modulator 29 umfasst. Zum Schreiben von Information wird das Strahlenbündel gesteuert, um optisch erkennbare Marken in der Aufzeichnungsschicht zu erzeugen. Die Marken können jede optisch lesbare Form annehmen, z.B. in Form von Bereichen mit einem Reflektionskoeffizienten, der von ihrer Umgebung abweicht, die beim Aufzeichnen in Materialien wie einen Farbstoff, eine Legierung oder ein Phasenänderungsmaterial erhalten werden, oder in der Form von Bereichen mit einer Polarisationsrichtung, die von ihrer Umgebung abweicht, die beim Aufzeichnen in einem magneto-optischen Materialien erhalten wird.

Das Schreiben und Lesen von Information auf optischen Platten und die Formatierungs-, Fehlerkorrektur- und Kanalcodierungsregeln sind dem Fachmann z.B. vom CD- oder DVD-System wohlbekannt. In einer Ausführungsform umfasst die Eingabeeinheit 27 Komprimierungsmittel für Eingabesignale wie z.B. analoges Audio und/oder Video, oder digitales unkomprimiertes Audio/Video. Geeignete Komprimierungsmittel werden für Video in den MPEG-Standards beschrieben, MPEG-1 wird in ISO/IEC 11172 definiert, und MPEG-2 wird in ISO/IEC 13818 definiert. Das Eingangssignal kann alternativ dazu bereits solchen Standards entsprechend codiert sein.

Die Steuereinheit 20 steuert das Aufzeichnen und Abrufen von Information und kann angeordnet sein, um Befehle von einem Benutzer oder von einem Hostrechner zu empfangen. Die Steuereinheit 20 ist über Steuerleitungen 26, z.B. einen Systembus, mit anderen Einheiten des Geräts verbunden. Die Steuereinheit 20 umfasst Steuerschaltungen, z.B. einen Mikroprozessor, einen Programmspeicher und Schnittstellen zum Durchführen der oben beschriebenen Prozeduren und Funktionen. Die Steuereinheit 20 kann auch als eine Statusmaschine in Logikschaltungen implementiert sein. Erfindungsgemäß weist die Steuereinheit 20 eine Lead-out-Einheit 36 auf, um unter den oben beschriebenen Bedingungen einen Lead-out aufzuzeichnen. In einer Ausführungsform ist die Lead-out-Aufzeichnungsfunktion in einem Computerprogramm für einen PC implementiert, der eine Aufzeichnungseinheit aufweist, z.B. ein DVD+RW-Laufwerk.

Die Aufzeichnungsmittel, umfassend die Steuereinheit 20, den Formatierer 28 und den Modulator 29, sind vorgesehen, um die Information einem vordefinierten Aufzeichnungsformat entsprechend in die Spur aufzuzeichnen, um einen Aufzeichnungsbereich zu bilden, der Benutzerdaten enthält, denen eine Lead-in-Zone vorausgeht, die am Start der Aufzeichnungsschicht angeordnet ist, und auf die eine Lead-out-Zone folgt, die am Ende der Benutzerdaten angeordnet ist.

3 zeigt einen Datenträger mit Information, die einem vordefinierten Aufzeichnungsformat entspricht. Ein erster Datenträger 37 ist voll beschrieben (obere Disk), und ein zweiter Datenträger 42 (untere Disk) ist nur teilweise beschrieben und weist noch einen leeren Bereich 41 auf. Beide Disks haben einen zentralen Bereich, der keine aufgezeichnete Information aufweist. Radial am nächsten liegt eine Lead-in-Zone 38, die einen vordefinierten Start- und Endradius aufweist. Benachbart zum Ende der Lead-in-Zone 38 beginnt ein Aufzeichnungsbereich für Hauptdaten 39. Benachbart zum Ende der aufgezeichneten Hauptdaten ist eine Lead-out-Zone 40 vorgesehen. Die folgenden Beispiele beziehen sich auf beschreibbare DVD-Disks wie z.B. DVD+RW und DVD-RW. Die Disks sollten so beschrieben werden, dass die Kompatibilität mit DVD-ROM-Laufwerken gewährleistet ist. Andere Aufzeichnungsformate weisen ähnliche Anforderungen auf.

Das Aufzeichnungsgerät ist mit einer Lead-out-Einheit 36 versehen, die zum Beispiel als eine Funktion der Steuereinheit 20 implementiert ist. Die Lead-out-Einheit ist vorgesehen, um den Datenträger zur Wiedergabe auf einem Lesegerät zu finalisieren, das das Führungsspur-Muster nicht erkennen kann. Die Finalisierungsfunktion startet mit der Bestimmung, wie viele Daten im Aufzeichnungsbereich geschrieben sind. Wenn die Daten sich bis zu einer vordefinierten physikalischen Position erstrecken, z.B. 35 mm, wird das Aufzeichnen der Lead-out-Information übersprungen. Wenn die Daten sich nicht bis zur vordefinierten Position erstrecken, wird Lead-out-Information am Ende der Benutzerdaten in den Aufzeichnungsbereich geschrieben. Die Lead-Information kann genau so wie vom vordefinierten Aufzeichnungsformat vorgeschrieben geschrieben werden, d.h., mindestens 1 min, was den Lead-out-Typ der Daten in den Sector-Headers angibt, wie in 4 gezeigt.

4 zeigt ein logisches Layout einer beschreibbaren Disk gemäß dem DVD-Format. Sobald sie beschrieben sind, weisen beschreibbare Disks einen Lead-in-Bereich, einen Datenbereich und einen Lead-out-Bereich auf, der sich nicht bis zum Ende der Disk zu erstrecken braucht. Bei DVDs sind vier „Bereiche" definiert: Lead-in-Zone 38, Hauptdaten 39, Mitteldaten (nur bei Dual-Layer-Disks) und eine Lead-out-Zone 40. Die Hauptdaten 39 starten an einer feststehenden Adresse 45, bei DVDs die Adresse 0×30000. Die Daten in jedem Bereich sind dem Bereich entsprechend durch einen Zweibitindikator 47 im Header 48 jedes Sektors 46 markiert. Eine Gruppe aus 16 Sektoren 46 bilden zusammen einen Block, der Fehlerkorrekturcodes einschließt, allgemein ECC-Block genannt, der die kleinste Dateneinheit ist, die aufgezeichnet werden kann. Eine DVD-Disk nach dem DVD Nur-Lesen-Standard umfasst drei zusammenhängend beschriebene Bereiche: Einen Lead-in, einen Hauptdatenbereich und einen Lead-out.

Eine beschreibbare Disk ist anfangs eine leere Disk ohne jegliche Daten, die nur ein Führungsspur-Muster aufweist, wie oben Bezug nehmend auf 1 beschrieben. Unbeschriebene Bereiche sind einem Nur-Lesen-Gerät, das das Führungsspur-Muster nicht erkennen kann, nicht zugänglich, und werden „Eis" genannt. Daher ist der erste Zustand jeder Disk völlig vereist. Im nächsten Diskzustand werden Bereiche mit Daten beschrieben. Ein erster Schritt des Beschreibens erfolgt allgemein über den Befehl „Formatieren". Auf diesen Befehl hin schreibt das Laufwerk den Lead-in 39. Über Befehle „Schreiben" wird der Hauptdatenbereich gefüllt, und durch einen Befehl „Close Track Session" wird die Aufzeichnungssitzung beendet, und der Lead-out kann aufgezeichnet werden. Der Lead-out braucht sich nicht bis zum Ende der Disk zu erstrecken. Daher kann das Ende der Disk noch vereist sein. In einem dritten Diskzustand wird eine nächste Aufzeichnungssitzung auf einer Disk durchgeführt, die bereits Daten enthält. Die Hauptdaten können sich über zuvor geschriebene Lead-out-Information hinaus erstrecken, und ein neuer Lead-out wird geschrieben.

Dem DVD-Aufzeichnungsformat entsprechend enthält der Lead-in eine Steuerdatenzone, die Steuerdaten 43 in 192 aufeinanderfolgenden ECC-Blöcken aufweist. Die Steuerdaten enthalten physikalische Formatinformation, zum Beispiel einen Zeiger 44 am Ende der Benutzerdaten (die Bytes 9–11 geben die Endsektornummer des Datenbereichs an, siehe Tabelle 3.4.1.3.1-2 im DVD-Standard). Die Lead-out-Zone wird daher bei einem Befehl „Close Track Session", bei einem Auswurf oder bei einer Abschaltung bestimmt. Infolgedessen müssen die Steuerdaten im Lead-in-Bereich aktualisiert werden. An diesem Punkt gibt der Lead-in-Bereich den Zustand der beschreibbaren Disk wieder. Bei einer beschreibbaren Disk kann es sein, dass weitere Steuerdaten aktualisiert werden müssen. Bei DVD+RWs muss zum Beispiel der FDBC (Format Disc Control Block) aktualisiert werden, um den Zustand der Disk anzugeben, insbesondere wird eine zuletzt beschriebene Adresse in die Bytes D48 bis D81 aufgezeichnet.

Der DVD-Standard schreibt das Schreiben des Lead-out-Bereichs bis zu mindestens 35 mm (radial) der Disk vor (siehe Punkt 2.6.8. der DVD-Spezifikation für Nur-Lesen-Disks/Teil 1. Physikalische Spezifikationen Version 1.01). Unterhalb von 35 min muss ein nullgefüllter Lead-out-Bereich geschrieben werden, wenn der Datenbereich nicht bis 35 mm gefüllt worden ist. Solch eine Nullfüllung kann bei einem Aufzeichnungsgerät, das eine einfache Schreibgeschwindigkeit aufweist, bis zu 13 Minuten dauern. Über 35 mm hinaus sollte der Lead-out-Bereich mindestens bei 1 mm liegen (radial, siehe auch die obige DVD-Spezifikation, Punkt 2.6.8 und Figur 2.6-1). Diesbezüglich ist anzumerken, dass bei CLV (konstanter Lineargeschwindigkeit) mehr EECs (Fehlerkorrekturblöcke) an einer weiter außen liegenden Diskposition entlang der Spur geschrieben werden müssen. Daher ist die Zeit zum Schreiben vom Radius abhängig. Wenn der Lead-out zum Beispiel bei 45 mm beginnt und die Aufzeichnungsgeschwindigkeit 1×DVD ist, dann entspricht die Zeit zum Schreiben des Lead-outs etwa 1 10 Sekunden. In einer Ausführungsform der Erfindung werden Daten bis zum vorgeschrieben Radius von 35 mm als Lead-out-Information geschrieben, und über 35 mm hinaus wird keine Lead-out-Information geschrieben. Daher startet die Aufzeichnung der Lead-out-Information am Ende der Benutzerdaten und endet an der vordefinierten physikalischen Position.

Nach einer Ausführungsform der Erfindung wird die Lead-out-Information nur bis zu einer minimalen Position aufgezeichnet. In der Praxis benötigen DVD-ROM-Laufwerke nur einen 29 mm Lead-out-Bereich, um eine beschriebene Disk zu erkennen und die beschriebene Disk abzuspielen. Deshalb kann eine beschriebene Disk über 29 mm hinaus sogenannte vereiste Bereiche (unbeschriebene Bereiche/kristalliner Zustand der Aufzeichnungsschicht) aufweisen und muss bis zur minimalen Position enteist sein (mit beschriebenen Bereichen/amorpher Zustand der Aufzeichnungsschicht). Über 29 mm hinaus wird keine Lead-out-Information geschrieben oder Nullfüllung durchgeführt. Demnach befolgt die Lead-out-Aufzeichnung die folgenden Regeln:

wenn der zuletzt geschriebene Datenblock unter 29 mm liegt, dann wird ein Lead-out-Bereich geschrieben, der die Disk bis 29 mm auffüllt

wenn der zuletzt geschriebene Datenblock über 29 mm liegt, wird kein Lead-out-Bereich geschrieben (kein Lead-out-Bereich).

Durch Nichtaufzeichnen von 29 mm bis 35 mm entspricht die Zeit, die bei 1×DVD gespart wird, 7 Minuten. Das Nichtaufzeichnen eine Lead-outs spart an sich schon Zeit. Bei 57 mm beträgt die Zeit zum Schreiben des Lead-outs bei 1×DVD 86 Sekunden.

Durch Nichtaufzeichnen von temporärer Lead-out-Information wird ferner Zeit gespart, indem die Überschreibungszeit und die Verwaltungszeit wie folgt reduziert wird. DVD-RW ist ein Direktzugriffsmedium. Wenn ein temporärer Lead-out zuvor geschrieben wurde, kann ein Benutzer beschließen, an einer darüber hinaus liegenden Adresse zu schreiben. Um die Disk DVD-ROM-fähig zu machen, muss das Laufwerk dann dafür sorgen, dass die alle alten Lead-out-Blöcke überschrieben werden. Andernfalls wird die Diskmitten in geschriebenen Benutzerdatenblöcken Lead-out-Blöcke enthalten. Dies kann den Auslesevorgang in einem Abspielgerät stören. Durch Nichtschreiben eines temporären Lead-outs über die vordefinierte physikalische Position hinaus braucht das Laufwerk nur Lead-out-Blöcke bis zur vordefinierten physikalischen Position zu überschreiben.

In einer Ausführungsform wird das Aufzeichnen der Lead-out-Information bis zur vordefinierten physikalischen Position wie folgt durchgeführt. In einer Lead-out-Zone (nach dem DVD-Standard) sollte der Indikator 47 normalerweise Lead-out-Daten anzeigen. In der Ausführungsform werden anstelle der Daten vom Lead-out-Typ Dummy-Daten geschrieben, die den Benutzerdaten-Typ anzeigen. Da niemals ein temporärer Lead-out geschrieben wird, braucht das Laufwerk nicht dafür zu sorgen, dass solche Blöcke überschrieben werden. Daher wird bis zu einer vordefinierten physikalischen Position Dummy-Information aufgezeichnet, und die Dummy-Information wird als Benutzerdaten formatiert.

In einer Ausführungsform wird das Aufzeichnen von Dummy-Information bis zur vordefinierten physikalischen Position in einem Hintergrundmodus während der Aufzeichnung von Benutzerdaten durchgeführt, zum Beispiel ist während der Aufzeichnung von Videos mit variabler Rate Zeit für Hintergrund-Aufzeichnungstasks verfügbar. Dummy-Information wird zusammenhängend aufgezeichnet, vom Start des Aufzeichnungsbereichs (oder dem Ende der Benutzerdaten, wenn bereits Benutzerdaten geschrieben wurden) bis zur vordefinierten physikalischen Position. Dies hat den Vorteil aufzuweisen, dass die vor dem Beenden der Aufzeichnung erforderliche Finalisierungszeit reduziert wird.

In einer Ausführungsform sind die Lead-out-Mittel 36 angeordnet, um die in den Aufzeichnungsbereich geschriebene Datenmenge zu bestimmen, indem sie vom Datenträger einen „zuletzt geschriebenen Adressparameter" abrufen. Der „zuletzt geschriebene Adressparameter" gibt eine letzte Sektornummer eines zusammenhängend beschriebenen Abschnitts der Aufzeichnungsbereichs an, der vom Start des Aufzeichnungsbereichs aus beginnt. Zum Beispiel umfasst in DVD+RWs der FDCB (Format Disk Control Block) in den Blöcken D48 bis D51 eine zuletzt geschriebene Adresse.

Auch wenn die Erfindung hauptsächlich anhand von Ausführungsformen erläutert wurde, die optische Platten nach dem DVD-Standard verwenden, ist die Erfindung auch für andere Standards wie BD (Blue-ray Disk) und andere Datenträger wie rechteckige optische Karten, magneto-optische Platten oder Informationsspeichersysteme anderen Typs geeignet, die ein zuvor aufgebrachtes Spurmuster auf einem beschreibbaren Datenträger aufweisen. Es ist anzumerken, dass in dieser Patentschrift das Wort „umfassend" das Vorhandensein von anderen Elementen oder Schritten als den aufgelisteten nicht ausschließt, und dass das vor einem Element stehende Wort „ein" oder „eine" das Vorhandensein einer Vielzahl solcher Elemente nicht ausschließt, dass der Umfang der Ansprüche nicht durch Bezugszeichen eingeschränkt wird, dass die Erfindung sowohl durch Hardware als auch durch Software implementiert werden kann, und dass mehrere „Mittel" oder „Einheiten" durch dasselbe Hardware- oder Softwareelement dargestellt werden können. Ferner ist der Umfang der Erfindung wie in den beiliegenden Ansprüchen definiert.

Legende der Zeichnungen Fig. 4

  • 192 ECC-Blöcke


Anspruch[de]
Gerät zum Aufzeichnen von Information auf einen Datenträger eines beschreibbaren Typs durch Schreiben von Marken in eine Spur auf einer Aufzeichnungsschicht mit Hilfe eines Strahlenbündels,

– wobei die Aufzeichnungsschicht ein Führungsspur-Muster (14) umfasst, das die Position der Spur anzeigt, wobei das Gerät umfasst

– einen Kopf (22) zum Erzeugen des Strahlenbündels,

– Aufzeichnungsmittel (20, 28, 29), um Information einem vordefinierten Aufzeichnungsformat entsprechend in die Spur aufzuzeichnen, um einen Aufzeichnungsbereich zu bilden, der Benutzerdaten enthält, denen eine Lead-in-Zone vorangeht, die am Start der Aufzeichnungsschicht angeordnet ist, und auf die eine Lead-out-Zone folgt, die am Ende der Benutzerdaten angeordnet ist, und

– Lead-out-Mittel (36), um den Datenträger zur Wiedergabe auf einem Lesegerät, das das Führungsspur-Muster nicht erkennen kann, zu finalisieren, wobei die Finalisierung die Bestimmung umfasst, ob Daten, die in den Aufzeichnungsbereich geschrieben wurden, sich bis zu einer vordefinierten physikalischen Position erstrecken, und, wenn nicht, das Aufzeichnen von Lead-out-Information, und, wenn die Daten sich mindestens bis zur vordefinierten Position erstrecken, das Nichtaufzeichnen von Lead-out-Information.
Gerät nach Anspruch 1, wobei die Lead-out-Mittel (36) für die Bestimmung angeordnet sind, die als vordefinierte physikalische Position eine vorgeschriebene radiale Position verwendet, die im vordefinierten Aufzeichnungsformat vorgeschrieben ist, wobei insbesondere das Aufzeichnungsformat DVD ist und die vorgeschriebene physikalische Position 35,0 mm ist. Gerät nach Anspruch 1, wobei die Lead-out-Mittel (36) für die Bestimmung angeordnet sind, die als vordefinierte physikalische Position eine minimale radiale Position verwendet, die wesentlich kleiner ist als eine vorgeschriebene radiale Position, die im vordefinierten Aufzeichnungsformat vorgeschrieben ist, wobei insbesondere das Aufzeichnungsformat DVD ist und die minimale Position 29,0 mm ist. Gerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die Lead-out-Mittel (36) angeordnet sind, um die Aufzeichnung der Lead-out-Information am Ende der Benutzerdaten zu beginnen und an der vordefinierten physikalischen Position zu beenden. Gerät nach Anspruch 1, wobei die Lead-out-Mittel (36) angeordnet sind, um Dummy-Information als Lead-out-Information aufzuzeichnen, wobei die Dummy-Information als Benutzerdaten formatiert ist. Gerät nach Anspruch 1, wobei die Lead-out-Mittel (36) angeordnet sind, um Dummy-Information bis zur vordefinierten physikalischen Position aufzuzeichnen, wobei die Dummy-Information als Benutzerdaten formatiert ist und die Aufzeichnung in einem Hintergrundmodus zwischen der Aufzeichnung von Benutzerdaten durchgeführt wird. Gerät nach Anspruch 1, wobei die Lead-out-Mittel (36) für die Bestimmung angeordnet sind, ob Daten, die in den Aufzeichnungsbereich geschrieben wurden, sich bis zu einer vordefinierten physikalischen Position erstrecken, durch Abrufen eines zuletzt geschriebenen Adressparameters vom Datenträger, wobei dieser zuletzt geschriebene Adressparameter eine letzte Sektornummer eines zusammenhängend aufgezeichneten Teils des Aufzeichnungsbereichs angibt, der vom Start des Aufzeichnungsbereichs an beginnt. Verfahren zum Aufzeichnen von Information auf einen Datenträger eines beschreibbaren Typs durch Schreiben von Marken in eine Spur auf einer Aufzeichnungsschicht mit Hilfe eines Strahlenbündels,

– wobei die Aufzeichnungsschicht ein Führungsspur-Muster (14) umfasst, das die Position der Spur anzeigt,

wobei das Verfahren umfasst

– das Aufzeichnen der Information in die Spur einem vordefinierten Aufzeichnungsformat entsprechend, um einen Aufzeichnungsbereich zu bilden, der Benutzerdaten enthält, denen eine Lead-in-Zone vorangeht, die am Start der Aufzeichnungsschicht angeordnet ist, und auf die eine Lead-out-Zone folgt, die am Ende der Benutzerdaten angeordnet ist, und

– das Finalisieren des Datenträgers zur Wiedergabe auf einem Lesegerät, das das Führungsspur-Muster nicht erkennen kann, wobei das Finalisieren die Bestimmung umfasst, ob Daten, die in den Aufzeichnungsbereich geschrieben wurden, sich bis zu einer vordefinierten physikalischen Position erstrecken, und, wenn nicht, das Aufzeichnen von Lead-out-Information, und, wenn die Daten sich mindestens bis zur vordefinierten Position erstrecken, das Nichtaufzeichnen von Lead-out-Information.
Computerprogramm-Produkt zum Aufzeichnen von Information, wobei dieses Programm betrieben wird, um einen Prozessor zu veranlassen, das Verfahren nach Anspruch 8 auszuführen.






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