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Dokumentenidentifikation DE602004006749T2 04.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001630094
Titel Betätigungsvorrichtung für Steuerkabel einer Fahrradgangschaltung, mit drehbarem Tragkörper für die Kabeltrommel
Anmelder Campagnolo S.r.l., Vicenza, IT
Erfinder Dal Pra', Giuseppe, 36010 Zane (Vicenza), IT;
De Pretto, Andrea, 36013 Piovene Rocchette (Vicenza), IT
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 602004006749
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 31.08.2004
EP-Aktenzeichen 044256519
EP-Offenlegungsdatum 01.03.2006
EP date of grant 30.05.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.10.2007
IPC-Hauptklasse B62M 25/04(2006.01)A, F, I, 20060220, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B62K 23/06(2006.01)A, L, I, 20060220, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung für ein Steuerkabel für eine Fahrrad-Gangschaltung. Die folgende Beschreibung wurde mit Bezug auf speziell gestaltete Vorrichtungen für Fahrräder mit geraden Lenkstangen (typisch für Mountainbikes) verfasst, wobei aber die Erfindung von der Form der Lenkstangen und der daraus folgenden Gestaltung der Betätigungsvorrichtung deutlich unabhängig ist; daher kann die Erfindung auch bei Vorrichtungen für Rennräder mit gekrümmten Lenkstangen verwendet werden.

Ein Fahrrad ist normalerweise mit zwei Gangschaltungen versehen, eine vordere Gangschaltung, die mit dem Tretkurbelsatz verbunden ist, und eine hintere Gangschaltung, die mit dem Kettenrad verbunden ist. In beiden Fällen umfasst die Gangschaltung eine Kettenschaltung, die mit der Übertragungskette in Eingriff kommt, die sich auf Zahnrädern mit unterschiedlichen Durchmessern und Anzahlen von Zähnen bewegt, um so unterschiedliche Übersetzungsverhältnisse zu erreichen; die Kettenschaltung, sei es die von der hinteren Gangschaltung oder die von der vorderen Gangschaltung, wird in eine Richtung durch eine Zugwirkung, die von einem nicht dehnbaren Kabel ausgeübt wird, das in der Regel umhüllt ist (normalerweise als Bowdenzug bekannt), und in die entgegengesetzte Richtung durch die elastische Rückstellwirkung einer Feder bewegt, die in der Gangschaltung selbst bereitgestellt wird. Normalerweise ist die Richtung, in der die Versetzung durch die Rückstellfeder bestimmt wird, die, in der die Kette von einem Zahnrad mit einem größeren Durchmesser auf ein Zahnrad mit einem kleineren Durchmesser geführt wird, d. h., die des so genannten Runterschaltens; umgekehrt findet die Zugwirkung des Steuerkabels in der Richtung des so genannten Hochschaltens statt, wobei sich die Kette von einem Zahnrad mit einem kleineren Durchmesser auf ein Zahnrad mit einem größeren Durchmesser bewegt. Es sollte angemerkt werden, dass in einer vorderen Gangschaltung das Herunterschalten einem niedrigeren Übersetzungsverhältnis entspricht, wogegen es in einer hinteren Gangschaltung einem höheren Übersetzungsverhältnis entspricht.

Die Bewegung in die zwei Richtungen des Steuerkabels einer Gangschaltung erreicht man durch eine Betätigungsvorrichtung, die so montiert ist, dass sie vom Radfahrer leicht zu bedienen ist, d. h., normalerweise an der Lenkstange, nahe an deren Griffen. Gewöhnlich gibt es nahe am linken Griff die Betätigungsvorrichtung des Steuerkabels der vorderen Gangschaltung, wobei es umgekehrt nahe am rechten Griff die Betätigungsvorrichtung des Steuerkabels der hinteren Gangschaltung gibt.

Bei der Betätigungsvorrichtung wird das Steuerkabel durch Aufwickeln und Abwickeln auf einem Drehelement betätigt, üblicherweise als Kabeltrommel bezeichnet, deren Drehung vom Radfahrer mit unterschiedlichen Einrichtungen entsprechend der Art der Gangschaltung gesteuert wird. Bei einer typischen Gestaltung stellt die Betätigungsvorrichtung zwei verschiedene Klinkenhebel bereit, um die Drehung in die zwei Richtungen der Trommel zu steuern. Schalteinrichtungen gewährleisten, dass die Trommel in einer Reihe von vorgegebenen Winkelpositionen entsprechend den unterschiedlichen Positionen der Kettenschaltung, die durch die unterschiedlichen Verhältnisse, d. h. auf den unterschiedlichen Zahnrädern der Gangschaltung, erforderlich sind, noch in Rotation gehalten wird.

Die drehbare Lagerung der Trommel in dem Gehäuse der Betätigungsvorrichtung wird normalerweise Dank der Tatsache erreicht, dass die Trommel mit einem röhrenförmigen Aufbau hergestellt ist, der drehbar auf einem Halterungsstift angeordnet ist, der in dem Gehäuse ausgebildet oder irgendwie damit integriert ist und der sich im Wesentlichen über die gesamte axiale Länge der Trommel oder über einen wesentlichen Teil davon erstreckt. An der Außenseite hat die Trommel eine Umfangsnut zum Aufwickeln des Steuerkabels. Eine solche Gestaltung wird zum Beispiel in der Druckschrift US-A-5 791 195 gezeigt.

Der Stift muss relativ hohen Kräften auf Grund der Wirkung standhalten, die durch die Betätigung der verschiedenen Elemente wie dem Steuerkabel (das unter Spannung aufgewickelt ist), der Schalteinrichtung und den Betätigungshebeln ausgeübt werden. Zweifellos ist es notwendig, das Risiko zu vermeiden, dass solche Kräfte ein Brechen des Stiftes verursachen können; wobei jedoch selbst ohne das Auftreten eines Brechens eine übermäßige Verformbarkeit des Stiftes zu mangelhaften Bedingungen der Positionierung der Trommel führen kann, mit daraus folgenden Schwierigkeiten mit der Gangschaltung, ungleichförmiger Abnutzung der Bauteile und daher einer kürzeren Nutzungsdauer.

Daher gibt es ein Problem zur Herstellung einer Betätigungsvorrichtung, in der die Kabeltrommel wirksam gehalten wird, ohne dass es ein Risiko des Brechens oder der Verformung gibt, so dass die gute Bedienung der Gangschaltung beeinträchtigt wird.

Folglich betrifft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung gemäß dem, was durch Anspruch 1 definiert ist; bevorzugte, obwohl nicht wesentliche Eigenschaften werden in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Spezieller betrifft die vorliegende Erfindung eine Betätigungsvorrichtung für ein Steuerkabel für eine Fahrrad-Gangschaltung, die umfasst:

  • – ein Gehäuse, das zur Befestigung an der Lenkstange oder am Rahmen des Fahrrads bestimmt ist,
  • – eine Kabeltrommel, die in dem Gehäuse um eine Hauptachse der Vorrichtung durch eine drehbare Trageinrichtung der Trommel in dem Gehäuse winklig beweglich ist,

    dadurch gekennzeichnet, dass die drehbare Trageinrichtung eine erste Trageinheit an einer äußeren Führungsmanschette der Kabeltrommel aufweist, die in einer Zwischenposition der Kabeltrommel in der Richtung der Hauptachse der Vorrichtung liegt.

Das Vorhandensein einer drehbaren Trageinrichtung, die von der Außenseite auf die Kabeltrommel an deren Zwischenposition wirkt, gewährleistet eine ausgezeichnete Verteilung der Kräfte zwischen der Trommel und dem Gehäuse, wobei die Risiken übermäßiger Verformungen und Brüche im Wesentlichen verringert werden.

Vorzugsweise umfasst die erste Trageinheit eine Platte, die an dem Gehäuse einstückig fixiert und mit einem Mittelloch versehen ist, in dem die Kabeltrommel eingesetzt und in Rotation geführt wird. Diese Lösung gewährleistet die notwendige Festigkeit, ohne kostspielige konstruktive Komplikationen einzuführen.

Zwischen der zuvor erwähnten Platte und der Kabeltrommel eignet es sich, eine Einrichtung zur Verringerung der Reibung während der gegenseitigen Drehung bereitzustellen. Eine solche Einrichtung kann einfach aus einer geeigneten Bearbeitung der in Kontakt befindlichen Teile oder einer geeigneten Auswahl von deren Materialien bestehen.

Vorzugsweise umfasst die erste Trageinheit jedoch eine erste Zentrierbuchse, die in dem Loch der Platte zwischen der Platte und der äußeren Führungsmanschette der Kabeltrommel angeordnet ist. Auf diese Weise wird eine bessere Reibungssteuerung ohne diese auferlegten Notwendigkeiten einer besonderen Ausführung für die Trommel und die Platte gewährleistet, diese können daher mit dem geeignetsten Material von anderen Gesichtspunkten, zum Beispiel geringes Gewicht und/oder Festigkeit, vorgenommen werden.

Vorzugsweise ist die erste Zentrierbuchse in zwei Halbbuchsen geteilt; dadurch kann sie leicht auf der Manschette der Kabeltrommel zusammengebaut werden, obwohl sich eine solche Kabeltrommel in der Zwischenposition an der Trommel befindet.

Zusätzlich zu der zuvor erwähnten ersten Trageinheit kann die Vorrichtung eine weitere drehbare Trageinrichtung der Trommel, zum Beispiel einen inneren Stift, der in ein axiales Loch der Trommel eingeführt wird, von der Art, die normalerweise nach dem Stand der Technik verwendet wird, aufweisen. Dank der besonderen Wirksamkeit der ersten Trageinheit kann die weitere Trageinrichtung jedoch anders, insbesondere einfacher und leichter sein.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel umfasst die drehbare Trageinrichtung jedoch eine zweite Trageinheit an einem Ende der Kabeltrommel. Der Mittelstift, der sich entlang der gesamten Trommel erstreckt, kann damit entfallen, wobei es damit möglich wird, eine vorteilhafte Verringerung des Gewichts zu erreichen, die vor allem bei Gangschaltungen von Interesse ist, die für Wettkampfräder geplant sind.

Eine solche zweite Trageinheit kann unterschiedliche Gestaltungen annehmen.

In einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel davon umfasst die zweite Trageinheit einen Sitz, der in dem Gehäuse ausgebildet ist, und ein Endstück der Kabeltrommel, das mit einer möglichen Einfügung einer Zentrierbuchse in den Sitz eingesetzt und in Rotation geführt wird.

In einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel davon umfasst die zweite Trageinheit einen Stift, der mit dem Gehäuse einstückig ist, und ein Loch, das axial in der Kabeltrommel ausgebildet ist, wobei der Stift mit einer möglichen Einfügung einer Zentrierbuchse in das Loch eingesetzt und in Rotation geführt wird. In diesem Fall sollte angemerkt werden, dass sich der Stift strukturell und funktional von dem Stift unterscheidet, der mit Bezug auf den Stand der Technik beschrieben wurde, da er sich nicht unbedingt durch die gesamte Trommel erstreckt und daher nicht in der Lage sein würde, die Trommel aus eigener Kraft zu tragen.

In einem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel davon umfasst die zweite Trageinheit einen Sitz, der in dem Gehäuse ausgebildet ist, ein Loch, das axial in der Kabeltrommel ausgebildet ist, und einen Stift, der mit einer möglichen Einfügung einer Zentrierbuchse einstückig in das Loch in der Kabeltrommel eingesetzt und in Rotation in dem Sitz in dem Gehäuse geführt wird.

In einem vierten bevorzugten Ausführungsbeispiel davon umfasst die zweite Trageinheit einen Sitz, der in dem Gehäuse ausgebildet ist, ein Loch, das axial in der Kabeltrommel ausgebildet ist, und einen Stift, der mit einer möglichen Einfügung einer Zentrierbuchse oder eines anderen Zwischenelements in dem im Gehäuse ausgebildeten Sitz und in dem in der Kabeltrommel ausgebildeten Loch eingesetzt und in Rotation geführt wird.

Vorteilhafterweise umfasst die Vorrichtung außerdem: einen ersten Bedienungsmechanismus, der auf die Kabeltrommel wirkt, um sie in eine erste Winkelrichtung zu drehen; einen zweiten Bedienungsmechanismus, der auf die Kabeltrommel wirkt, um sie in eine zweite Richtung entgegengesetzt zur ersten zu drehen; und eine Schalteinrichtung zum lösbaren Halten der Kabeltrommel in vorgegebenen Winkelpositionen.

Vorteilhafterweise umfasst der erste Bedienungsmechanismus einen ersten Betätigungshebel, wobei der zweite Bedienungsmechanismus einen zweiten Betätigungshebel umfasst, der erste Betätigungshebel und der zweite Betätigungshebel in Rotation auf die Trommel entsprechend der ersten bzw. der zweiten Winkelrichtung wirken, eine erste Rückstellfeder bereitgestellt wird, um den ersten Betätigungshebel nach seiner Betätigung in eine erste Ruhestellung zurückzubringen, und eine zweite Rückstellfeder bereitgestellt wird, um den zweiten Betätigungshebel nach seiner Betätigung in die Ruhestellung zurückzubringen.

Vorzugsweise sind die Kabeltrommel, der erste Bedienungsmechanismus, der zweite Bedienungsmechanismus und die Schalteinrichtung in einer Steuereinheit enthalten, die im Block vom Gehäuse getrennt werden kann und noch besser an dem Gehäuse durch Befestigungsschrauben fixiert sind.

Auf diese Weise ist es möglich, alle charakteristischen Teile der Vorrichtung mühelos auszutauschen, ohne dass es notwendig ist, die Vorrichtung selbst von der Lenkstange abzubauen. Die Leichtigkeit und Raschheit des Austauschens ist besonders vorteilhaft, um eine gebrochene oder fehlerhafte Steuereinheit schnell zu ersetzen; des Weiteren ist die Leichtigkeit und Raschheit des Austauschens ebenfalls vorteilhaft, wenn es notwendig ist, eine Steuereinheit gegen eine andere mit unterschiedlichen Eigenschaften auszutauschen, die zum Beispiel notwendig sind, weil man wünscht, die Gruppe von Zahnrädern einer Gangschaltung gegen eine mit unterschiedlichen Verhältnissen auszutauschen oder dies muss. Diese beiden Möglichkeiten sind sicherlich in allen Umständen nützlich und wertvoll und werden im Verlauf eines Wettkampfes äußerst wichtig, wenn es wesentlich ist, die Zeit, die mechanische Eingriffe dauern, auf ein Minimum zu verringern.

Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung sollen anhand der folgenden Beschreibung von deren bevorzugten Ausführungsbeispielen deutlicher werden, die mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen vorgenommen wird. Bei solchen Zeichnungen wird eine Betätigungsvorrichtung des Steuerkabels einer hinteren Gangschaltung (rechtshändige Steuerung) gezeigt, die strukturell mit einer Bremssteuervorrichtung integriert und an einer geraden Lenkstange montiert ist; eine solche Vorrichtung wird mit einer Schalteinrichtung entsprechend der europäischen Patentanmeldung EP-A-1 564 131 (Veröffentlichungsdatum: 17.8.2005) für den gleichen Anmelder bereitgestellt. Es ist klar, dass die vorliegende Erfindung unabhängig davon ist, ob die Lenkstange gerade oder gekrümmt ist, ob sich die Steuerung rechts oder links befindet, selbstständig oder mit der Bremssteuerung integriert ist, und ist auch unabhängig von der verwendeten besonderen Schalteinrichtung. Spezieller zeigen:

1 eine Ansicht einer Betätigungsvorrichtung des Steuerkabels einer Gangschaltung vom Blickpunkt des Radfahrers;

2 eine auseinander gezogene Ansicht der Vorrichtung von 1;

3 eine Ansicht der Vorrichtung von 1, teilweise zusammengesetzt;

4 eine Draufsicht von oben der Vorrichtung von 1;

5 eine Schnittansicht der Vorrichtung von 4 entsprechend der Linie V–V von 4;

6 eine Darstellung eines Teils von 5 mit vergrößertem Maßstab;

7, 8 und 9 analog mit 6 weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung.

Die Abbildungen zeigen eine Betätigungsvorrichtung 100 des Steuerkabels K einer hinteren Gangschaltung (nicht dargestellt). Die Vorrichtung 100 soll nahe am rechten Griff einer geraden Fahrrad-Lenkstange, die normalerweise für Mountainbikes verwendet wird, montiert werden, wie anhand von 1, 3 und 4 zu sehen ist.

Die Vorrichtung 100 umfasst ein Gehäuse 101, das an der Lenkstange in einer herkömmlichen Weise, zum Beispiel durch eine Halterung 102 (die in dem veranschaulichten Beispiel auch einen Bremshebel F trägt, der kein Teil der Erfindung ist und daher nicht beschrieben wird) mit einem Band 103 fixiert ist.

In dem Gehäuse 101 ist eine Hauptachse X definiert, die die Bezugsachse für die Elemente ist, die einen Teil der Vorrichtung 100 bilden; wobei alle Richtungsanzeigen und dergleichen wie "axial", "radial", "im Umfang" und "diametral" sich mit Bezug darauf beziehen sollen. Um die Hauptachse X sind zwei entgegengesetzte Winkelrichtungen oder Rotationsrichtungen R1 und R2 definiert.

In dem Gehäuse 101 ist eine Kabeltrommel 104 frei drehbar montiert, an der das zu betätigende Kabel K fixiert ist und auf der es aufgewickelt ist.

Die Kabeltrommel 104 hat einen vollständig monolithischen Aufbau mit einer wesentlichen axialen Ausdehnung in der Richtung der Achse X. Sie umfasst nacheinander von ihrem oberen Ende entsprechend der Ausrichtung von 2, 5 und 6 ein zylindrisches Endstück 141, eine Aufwickelscheibe 142 mit einer Nut 143 zum Aufnehmen des Steuerkabels K, ein erstes asymmetrisches Endstück 144, eine zylindrische Manschette 145, ein zweites asymmetrisches Endstück 146 und ein zylindrisches Endstück 147.

An dem Endstück 141 ist eine ringförmige Zentrierbuchse 151 eingepasst, die auch in einen zylindrischen Sitz 161 eingepasst ist, der in dem Gehäuse 101 ausgebildet ist. Auf die zylindrische Manschette 145 ist eine zweite Zentrierbuchse 155 eingepasst, die in zwei miteinander gekoppelte Halbbuchsen 255 geteilt ist; die Buchse 155 ist außerdem in ein zylindrisches Loch 161 eingepasst, das in einer Platte 166 ausgebildet ist, die am Gehäuse 101 durch drei Befestigungsschrauben 167 einstückig fixiert ist. Die zwei Buchsen 151 und 155 sind aus einem reibungsarmen Material hergestellt, um die Möglichkeit einer gegenseitigen Drehung zwischen den Teilen zu unterstützen, in die sie eingepasst sind.

Das asymmetrische Endstück 144 und das asymmetrische Endstück 146 sind beide mit zwei abgeflachten Seiten 244 bzw. 246 zylindrisch geformt, so dass sie zum Einpassen von Elementen daran nützlich sind, die in Rotation mit der Trommel 104 einstückig sein müssen.

Auf dem Endstück 144 ist eine Schaltscheibe 170 montiert; diese Scheibe 170 ist jedoch nicht mit dem Endstück 144 und daher mit der Trommel 104 einstückig in Rotation eingepasst, ist aber andererseits mit einem breiten Mittelloch 171 versehen, das sich nicht mit dem Endstück 144 behindert. Umgekehrt ist die Schaltscheibe 170 dank eines radial vorstehenden Ansatzes 172, der den Schaft von einer der Befestigungsschrauben 167 umhüllt, in Rotation fest im Gehäuse 101 montiert. Diese Gestaltung ermöglicht die axialen Bewegungen der Schaltscheibe 170 entlang der Achse X. Wenigstens eine Federscheibe 127 (in dem veranschaulichten Beispiel gibt es zwei gekoppelte Federn 127), die in axialer Richtung zusammengedrückt ist, und möglicherweise ein Abstandsring 128 sind zwischen der Schaltscheibe 170 und der Trommel 104 angeordnet.

Wiederum an dem Endstück 144 ist eine Kugel führende Scheibe 180 ebenfalls einstückig in Rotation eingepasst, die für diesen Zweck mit einem Mittelloch 181 mit einer Form versehen ist, die an den Abschnitt des Endstücks 144 angepasst, d. h. mit zwei flachen Seiten 281 zylindrisch geformt ist.

Die Scheiben 170 und 180 bilden gemeinsam mit den umgebenden Elementen, die mit ihnen zusammenwirken, wie den Federn 127, eine Schalteinrichtung für die Vorrichtung 100, d. h., sie gewährleisten, dass die Kabeltrommel 104 noch in vorgegebenen Winkelpositionen gehalten wird, oder wird stattdessen durch den Willen des Radfahrers zwischen solchen Positionen bewegt. Eine solche Schalteinrichtung ist kein Teil der Erfindung und wird daher nicht ausführlich beschrieben.

Es wird außerdem ein Bedienungsmechanismus 301 zum Herunterschalten mit einem ersten Betätigungshebel 302 bereitgestellt, der mit einem ringförmigen inneren Teil 303 versehen ist, das drehbar auf dem Endstück 144 eingepasst ist und hier in axialer Richtung durch einen elastischen Haltering 304 (von der Art, die üblicherweise als Seger-Ring bekannt ist) gehalten wird, der in einem entsprechenden ringförmigen Sitz 305 eingesetzt ist, der an dem Endstück 144 ausgebildet ist. Der Mechanismus 301 ist ein an sich herkömmlicher Klinkenmechanismus und umfasst eine erste Klinke 311, die durch einen Stift 313 geführt wird, der an dem ersten Hebel 302 montiert ist und bei Betätigung mit einem gezahnten Sektor 312 der Kugel führenden Scheibe 180 in Eingriff kommt; eine Schließfeder 315 wirkt mit der Klinke 311 zusammen, schiebt sie zu einer Position, die sich dem gezahnten Sektor 312 nähert, einer Position, in der die Klinke nicht mit dem gezahnten Sektor 312 in Eingriff kommt, wenn sich der erste Hebel 302 in einer Ruheposition befindet, wogegen sie damit in Eingriff kommt, sobald der erste Hebel 302 betätigt wird, um das Herunterschalten durch die Drehung in die Rotationsrichtung R1 auszuführen. Schließlich wird eine erste Rückstellfeder 316 für den ersten Hebel 302 bereitgestellt.

Des Weiteren wird ein Bedienungsmechanismus 401 zum Hochschalten mit einem zweiten Betätigungshebel 402 bereitgestellt. Der Bedienungsmechanismus 401 ist ebenfalls ein an sich herkömmlicher Klinkenmechanismus und umfasst eine Abdeckung 403 mit einem axialen Loch 404; die Abdeckung 403 ist an der Trommel 104 durch eine Schraube 405 montiert, die durch das Loch 404 der Abdeckung 403 eingesetzt und in ein jeweiliges Gewindeloch 406 geschraubt wird, das entlang der Achse X im Endstück 147 mit Einfügung eines Gleitringes 407 ausgebildet ist. Die Abdeckung 403 führt einen Stift 410, an dem der zweite Hebel 402 gelenkig angebracht ist, mit dem eine zweite Klinke 411 verbunden ist, die in Eingriff mit einer gezahnten Trommel 412 wirkt, die in Rotation einstückig auf dem Endstück 146 der Trommel 104 dank einem Loch 413 mit einer Form eingepasst ist, die mit dem asymmetrischen Abschnitt des Endstücks 146 übereinstimmt. Es wird außerdem eine Öffnungsfeder 414 bereitgestellt, die mit dem zweiten Hebel 402 und mit der Klinke 411 und einer zweiten Rückstellfeder 416 für den zweiten Hebel 402 zusammenwirkt. Die Klinke 411 kommt mit der gezahnten Trommel 412 in Eingriff, wenn der zweite Hebel 402 betätigt wird, um das Hochschalten in die Rotationsrichtung R2 auszuführen, wogegen sie aus dem Eingriff von einer solchen gezahnten Trommel 412 gelöst ist, wenn sich der zweite Hebel 402 in Ruheposition befindet.

Die Abdeckung 403 verhindert nicht den Zugriff auf die Befestigungsschrauben 167, so dass die Gruppe von Wirkelementen der Betätigungsvorrichtung, die im Ganzen als die Steuereinheit bezeichnet und durch Bezugszahl 200 gekennzeichnet ist, im Block von Gehäuse 101 trennbar ist, wie in 3 dargestellt ist.

An der Kabeltrommel 104 sind die zwei Buchsen 151 und 155 in axialer Richtung voneinander beabstandet. Der Abstand in der axialen Richtung zwischen den Buchsen 151 und 155 entspricht mindestens 50% der Länge in der axialen Richtung der Kabeltrommel 104 und mindestens 80% – vorzugsweise 100% – des minimalen Wicklungsdurchmessers des Steuerkabels K an der Kabeltrommel 104, d. h. des Innendurchmessers der Umfangsnut 143 zur Aufnahme des Steuerkabels K.

Bei Betrieb bestimmt dank des Ineinandergreifens der Klinken 311 und 411 mit dem gezahnten Sektor 312 bzw. der gezahnten Trommel 412 die Wirkung des Hebels 302 in Richtung R1 die Drehung der Kabeltrommel 104 in Winkelrichtung R1, wogegen die Wirkung des Hebels 402 eine Drehung der Kabeltrommel 104 in Winkelrichtung R2 bestimmt.

Die Buchsen 151 und 155 widerstehen den und übertragen die Spannungen zwischen der Kabeltrommel 104 und dem Gehäuse 101 der Betätigungsvorrichtung 100. Da solche Buchsen 151 und 155 erheblich voneinander beabstandet sind, sind sie in der Lage, selbst sehr unausgeglichenen Spannungen ohne erhebliche Verformungen und besonders ohne Brechen wirksam entgegenzuwirken, was in der Vorrichtung 100 aus diesem Grund vorkommt.

7, 8 und 9 zeigen wie angegeben weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung. Der Klarheit und Einfachheit der Erläuterung halber wird die Schalteinrichtung in 7 und 8 nicht dargestellt, wogegen sie in 9 nur schematisch dargestellt wird. Des Weiteren sind Details, die im Wesentlichen die gleichen sind, durch die gleichen Bezugszahlen gekennzeichnet, wogegen funktional analoge, aber abweichende Details durch die gleichen Bezugszahlen mit der Hinzufügung eines Apostrophs (') für das zweite Ausführungsbeispiel, zwei Apostrophs ('') für das dritte Ausführugsbeispiel und drei Apostrophs (''') für das vierte Ausführungsbeispiel gekennzeichnet sind.

Im zweiten Ausführungsbeispiel hat gemäß 7 die Kabeltrommel, die mit 104' gekennzeichnet ist, kein erstes Endstück. Bei einem solchen oberen Ende (mit Bezug auf die Ausrichtung von 7) wird die drehbare Lagerung der Trommel 104' durch einen Stift 141' gewährleistet, der in einem Sitz 161' fest montiert ist, der im Gehäuse 101 ausgebildet und in einem axialen Loch 241' eingesetzt ist, das in der Trommel 104' mit der Einfügung einer Buchse 151' ausgebildet ist, wobei die Buchse 151' damit auf dem Stift 141' und in dem Loch 241' eingepasst ist.

Dieses Ausführungsbeispiel ist dank des Lochs 241' leichter, wobei eine Verringerung des Materials der Trommel 104' einbezogen ist.

Im dritten Ausführungsbeispiel hat gemäß 8 die Kabeltrommel 104'' sowohl kein erstes als auch kein zweites Endstück. Am oberen Ende (mit Bezug auf die Ausrichtung von 8) wird die drehbare Lagerung der Trommel 104'' durch einen Stift 141'' gewährleistet, der in einem Sitz 161'' montiert ist, der im Gehäuse 101 ausgebildet und in einem axialen Loch 241'' eingesetzt ist, das in der Trommel 104'' ausgebildet ist; der Stift 141'' kann im Sitz 161'' fixiert und im Loch 241'' drehbar eingepasst sein oder kann ansonsten umgekehrt im Loch 241'' fixiert und im Sitz 161'' drehbar eingepasst sein oder darüber hinaus sowohl im Loch 241'' als auch im Sitz 161'' drehbar eingepasst sein. Am unteren Ende ist die Abdeckung 403'' an der Trommel 104'' durch einen Schaft 147'' fixiert, der an der Abdeckung 403'' bei dessen Formungsschritt fixiert und mit der Trommel 104'' durch einen elastischen Ring 405'' verankert ist, der in einer jeweiligen Nut 406'' eingesetzt ist, die an dem Schaft 147'' ausgebildet ist. Es sollte angemerkt werden, dass der zweite drehbare Lagerungspunkt durch die Buchse 155 zwischen der Trommel 104'' und der Platte 166 definiert bleibt.

Dieses Ausführungsbeispiel ist außerdem dank des Lochs 241'', das eine Materialverringerung der Trommel 104'' mit sich bringt, leichter.

Im vierten Ausführungsbeispiel gemäß 9 hat die Kabeltrommel 104''' wiederum kein erstes und kein zweites Endstück und wird axial von einem Durchgangsloch 241''' gekreuzt. In dem Loch 241''' wird ein Stift 141''' eingesetzt und in Rotation geführt, der die Trommel 104''' in seiner gesamten axialen Ausdehnung kreuzt, die von beiden Enden vorsteht. Am oberen Ende (mit Bezug auf die Ausrichtung von 9) ist der Stift 141''' in einem Sitz 161''' montiert, der im Gehäuse 101 mit der Einfügung eines Flansches 162''' ausgebildet ist. Zwischen dem Flansch 162''' und dem Ende der Trommel 104''' ist ein Gleitring 163''' in der axialen Richtung angeordnet, der um den Stift 141''' montiert ist.

Der Stift 141''' ist im Loch 241''' mit der Einfügung – am oberen Ende der Kabeltrommel 104'''einer Zentrierbuchse 151''' drehbar montiert, die in der axialen Richtung auf dem Stift 141''' durch einen elastischen Haltering 152''' (von der Art, die üblicherweise als Seger-Ring bekannt ist) gehalten wird.

Am unteren Ende ist der Stift 141''' in Rotation einstückig an einer Abdeckung 403''' fixiert, die den Bedienungsmechanismus 401 trägt; vorteilhafterweise wird der Stift 141''' in seinem Formungsschritt an der Abdeckung 403''' fixiert. Es sollte angemerkt werden, dass der zweite drehbare Lagerungspunkt durch die Buchse 155 zwischen der Trommel 104''' und der Platte 166 definiert bleibt.

Dieses Ausführungsbeispiel ist vom konstruktiven Standpunkt her besonders einfach und daher ökonomisch vorteilhaft, während die gewünschten mechanischen Festigkeitseigenschaften gegenüber Verformung und Brechen noch gewährleistet sind.


Anspruch[de]
Betätigungsvorrichtung (100) für ein Steuerkabel (K) für eine Fahrradgangschaltung mit:

– einem Gehäuse (101), das zur Befestigung an der Lenkstange oder am Fahrradrahmen bestimmt ist,

– einer Kabeltrommel (104, 104', 104'', 104'''), die in dem Gehäuse (101) um eine Hauptachse (X) der Vorrichtung (100) durch eine drehbare Trageinrichtung der Trommel in dem Gehäuse winklig beweglich ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

die drehbare Trageinrichtung eine erste Trageinheit (155, 166) an einer äußeren Führungsmanschette (145) der Kabeltrommel (104, 104', 104'', 104''') aufweist, die in einer Zwischenposition der Kabeltrommel (104, 104', 104'', 104''') in der Richtung der Hauptachse (X) der Vorrichtung (100) liegt.
Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die erste Trageinheit eine Platte (166) aufweist, die an dem Gehäuse (101) einstückig fixiert und mit einem Mittelloch (165) versehen ist, in dem die Kabeltrommel (104, 104', 104'', 104''') eingesetzt und in Rotation geführt wird. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei die erste Trageinheit eine erste Zentrierbuchse (155) aufweist, die in dem Loch (165) der Platte (166) zwischen der Platte und der äußeren Führungsmanschette (145) der Kabeltrommel (104, 104', 104'', 104''') angeordnet ist. Bestätigungsvorrichtung nach Anspruch 3, wobei die erste Zentrierbuchse (155) in zwei Halbbuchsen (255) geteilt ist. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die drehbare Trageinrichtung außerdem eine zweite Trageinheit (141, 151, 161, 141', 151', 241', 141'', 241'', 141''', 147''', 148''', 151''', 161 ''', 241''') an einem Ende der Kabeltrommel (104, 104', 104'', 104''') aufweist. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei die zweite Trageinheit einen Sitz (161) aufweist, der in dem Gehäuse (101) ausgebildet ist, wobei ein Endstück (141) der Kabeltrommel (104) in den Sitz (161) eingesetzt und in Rotation geführt wird. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 6, wobei die zweite Trageinheit eine zweite Zentrierbuchse (151) aufweist, die in dem Sitz (161) in dem Gehäuse (101) zwischen dem Gehäuse und dem Endstück (141) der Kabeltrommel (104) angeordnet ist. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei die zweite Trageinheit einen Stift (141'), der mit dem Gehäuse (101) einstückig ist, und ein Loch (241') aufweist, das in der Kabeltrommel (104') axial ausgebildet ist, wobei der Stift (141') in dem Loch (241') eingesetzt und in Rotation geführt wird. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 8, wobei die zweite Trageinheit eine zweite Zentrierbuchse (151') aufweist, die in dem Loch (241') der Kabeltrommel (104') zwischen dem Stift (141') und der Trommel (104') angeordnet ist. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei die zweite Trageinheit einen Sitz (161''), der in dem Gehäuse (101) ausgebildet ist, ein Loch (241''), das axial in der Kabeltrommel (104'') ausgebildet ist, und einen Stift (141'') aufweist, der einstückig in dem Loch (241'') in der Kabeltrommel (104'') eingesetzt und im Sitz (161'') in dem Gehäuse (101) in Rotation geführt wird. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei die zweite Trageinheit einen Sitz (161''; 161'''), der in dem Gehäuse (101) ausgebildet ist, ein Loch (241''; 241'''), das axial in der Kabeltrommel (104''; 104''') ausgebildet ist, und einen Stift (141''; 141''') aufweist, der in den Sitz (161''; 161''') in dem Loch (241''; 241''') eingesetzt und in Rotation geführt wird. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 11, wobei die zweite Trageinheit eine zweite Zentrierbuchse (151''') aufweist, die in dem Loch (241''') der Kabeltrommel (104''') zwischen dem Stift (141''') und der Trommel (104''') angeordnet ist. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 11, wobei die zweite Trageinheit einen Flansch (162''') aufweist, der in dem Sitz (161''') in dem Gehäuse (101) zwischen dem Gehäuse und dem Stift (141''') angeordnet ist. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 13, wobei die zweite Trageinheit einen Gleitring (163''') um den Stift (141''') aufweist, der in axialer Richtung zwischen dem Flansch (162''') und der Gleittrommel (104) angeordnet ist. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

sie umfasst:

– einen ersten Bedienungsmechanismus (301), der auf die Kabeltrommel (104, 104', 104'', 104''') wirkt, um sie in eine erste Winkelrichtung (R1) zu drehen,

– einen zweiten Bedienungsmechanismus (401), der auf die Kabeltrommel (104, 104', 104'', 104''') wirkt, um sie in eine zweite Winkelrichtung (R2) entgegengesetzt zur ersten (R1) zu drehen,

– eine Schalteinrichtung (170, 180, 127) zum lösbaren Halten der Kabeltrommel (104, 104', 104'', 104''') in vorgegebenen Winkelpositionen.
Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bedienungsmechanismus (301) einen ersten Betätigungshebel (302) umfasst, wobei der zweite Bedienungsmechanismus (401) einen zweiten Betätigungshebel (402) umfasst. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Betätigungshebel (302) und der zweite Betätigungshebel (402) in Rotation auf die Trommel entsprechend der ersten (R1) bzw. der zweiten (R2) Winkelrichtung wirken. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine erste Rückstellfeder (316), die geeignet ist, um den ersten Betätigungshebel (302) nach seiner Betätigung zurück in die Ruhestellung zu bringen, und eine zweite Rückstellfeder (416) aufweist, die geeignet ist, um den zweiten Betätigungshebel (402) nach seiner Betätigung zurück in die Ruhestellung zu bringen. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabeltrommel (104, 104', 104'', 104'''), der erste Bedienungsmechanismus (301), der zweite Bedienungsmechanismus (401) und die Schalteinrichtung (170, 180, 127) in einer Steuereinheit (200) enthalten sind, die im Block vom Gehäuse (101) getrennt werden kann. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die trennbare Steuereinheit (200) an dem Gehäuse (101) durch Befestigungsschrauben (167) fixiert ist.






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