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Dokumentenidentifikation DE60214736T2 04.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001417443
Titel WÄRMESPERRE FÜR LUFTBEHANDLUNGSEINHEITS-SCHRANK
Anmelder Carrier Corp., Syracuse, N.Y., US
Erfinder ADAMS, C., John, Manchester, TN 37355, US;
AUSTIN, W., Michael, McMinnville, TN 37110, US;
HERBECK, C., Christain, Manchester, TN 37355, US
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 60214736
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 11.07.2002
EP-Aktenzeichen 027611029
WO-Anmeldetag 11.07.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/US02/22468
WO-Veröffentlichungsnummer 2003006891
WO-Veröffentlichungsdatum 23.01.2003
EP-Offenlegungsdatum 12.05.2004
EP date of grant 13.09.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.10.2007
IPC-Hauptklasse F24F 13/20(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse F25D 23/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Bereich der Erfindung

Diese Erfindung betrifft allgemein eine Paneele zur Verwendung in einer Luftfördereinheit, die eine Wärmebarriere bildet, um den Energiefluss durch die Paneele zu beschränken.

Hintergrund der Erfindung

Viele im Stand der Technik zu findende Luftfördereinheiten sind einfach aus Metallblechkanälen hergestellt, die am Anwendungsort miteinander verbunden werden, um einen umschlossenen Strömungspfad zu bilden, durch den Luft geleitet wird. Die Metallblechwände der Kanäle leiten Wärme einfach und dienen kaum als eine Wärmebarriere, so dass Energie einfach in die Kanäle hinein oder aus ihnen herausströmt. Wenn die Luftfördereinheit relativ kühle, klimatisierte Luft befördert, kann diese Energieströmung in die Kanäle hinein oder aus ihnen heraus kostenaufwändig sein und erzeugt eine unerwünschte Belastung für die Klimaanlage.

Wenn die Luftfördereinheit in einem nicht-klimatisierten Raum installiert ist und gekühlte Luft befördert, wird das äußere Gehäuse der Einheit außerdem "schwitzen" aufgrund der Kondensation von Wasserdampf in der relativ warmen Außenluft beim Kontakt mit dem Gehäuse. Die so entwickelte Feuchtigkeit läuft von der Einheit auf den Boden und auf Anlagen, die in dem nicht-klimatisierten Raum enthalten sind, ab. Ein solches Ablaufen erzeugt ein Sicherheitsrisiko für Leute, die in dem Bereich arbeiten, und kann die Anlage beschädigen.

US-Patent 5 870 868 offenbart eine Außenpaneele für eine Klimaanlage. Die darin offenbarte Paneele enthält einen äußeren Umfangsrahmen, der aus vier Kanälen gebildet ist, die durch vier Eckblöcke, die jeder aus einem wärmeisolierenden Material gemacht sind, miteinander verbunden sind. Eine obere Abdeckung und eine untere Abdeckung sind an die Außenwand angebracht, um einen Hohlraum zu definieren, der mit einem isolierenden Material gefüllt ist. Die obere und die untere Abdeckung haben Flansche, die im zusammengebauten Zustand in in der Außenwand vorgesehenen Kanälen aufgenommen sind.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Kanäle zum Leiten von Luft entlang eines gewünschten Strömungswegs zu verbessern. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, den Energieverlust durch die Wände eines klimatisierte Luft fördernden Kanals zu begrenzen.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine verbesserte Paneele zur Verwendung in einer Luftfördereinheit bereitzustellen.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Strukturpaneele zur Verwendung in einer Luftfördereinheit bereitzustellen, die einen relativ hohen R-Wert hat.

Noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, Kanäle einer Luftfördereinheit am Schwitzen zu hindern, wenn klimatisierte Luft befördert wird.

Gemäß der Erfindung ist eine Paneele zur Verwendung in einem Luftförderkanal vorgesehen, wie sie in Anspruch 1 beansprucht ist, und ein Luftförderkanal, wie er in Anspruch 4 beansprucht ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Für ein weiteres Verständnis dieser und anderer Aufgaben der Erfindung soll Bezug auf die nachfolgende detaillierte Beschreibung der Erfindung genommen werden, die zusammen mit den begleitenden Zeichnungen gelesen werden soll, wobei:

1 eine perspektivische Ansicht ist, die einen Abschnitt einer Kanaleinrichtung zum Leiten von Luft entlang eines gewünschten Strömungswegs zeigt, wobei eine Paneele als aus dem Stützrahmen der Kanaleinrichtung entfernt gezeigt ist;

2 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer Paneele, die verwendet wird, um den Stützrahmen der in 1 gezeigten Kanaleinrichtung zu umschließen;

3 ist eine Explosionsansicht, die den Paneelrahmen und Abdeckungen veranschaulicht;

4 ist eine vergrößerte Schnittansicht des Paneelrahmens aufgenommen entlang der Linie 4-4 in 3;

5 ist eine vergrößerte Schnittansicht der Paneelanordnung aufgenommen entlang den Linien 5-5 in 2;

6 ist eine vergrößerte Teilansicht, die einen Eckabschnitt des Kanaleinrichtungsskeletts zeigt, wobei eine Paneele aus der Kanaleinrichtung entfernt ist;

7 ist eine Ansicht ähnlich zu 6, die die Paneele an dem Kanaleinrichtungsskelett arretiert zeigt;

8 ist eine vergrößerte Ansicht, die einen Verriegelungsmechanismus zum Arretieren einer Paneele an dem Kanaleinrichtungsskelett in einer zurückgezogenen Position zeigt;

9 ist ähnlich zu 8 und zeigt den Verriegelungsmechanismus in einer angehobenen Arretierungsposition;

10 ist eine vergrößerte Schnittansicht der Paneelanordnung aufgenommen entlang den Linien 10-10 in 1;

11 ist eine schematische Veranschaulichung von oben der Paneelanordnung im Bereich am weitesten links der in 1 gezeigten Kanaleinrichtung, wobei die Paneelen in einer Seite-an-Seite-Anordnung entlang des Kanaleinrichtungsrahmens orientiert sind;

12 ist eine schematische Veranschaulichung ähnlich der in 11 gezeigten, wobei eine der Paneelen gelenkartig an dem Rahmen angebracht ist und sich drehbar in einer offenen Position relativ zu dem Rahmen erstreckt; und

13 ist eine schematische Veranschaulichung ähnlich zu 11, die eine nicht gelenkartig angebrachte Paneele zeigt, die entfernbar weg von dem Rahmen positioniert ist.

Detaillierte Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform

Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform dient der Erklärung und nicht der Beschränkung. Einige spezifische Einzelheiten sind ausgeführt, um ein besseres Verständnis einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zu erreichen, in anderen Fällen ist jedoch die Beschreibung anderer Elemente, Merkmale und Techniken weggelassen, um den Leser nicht mit unnötigen Einzelheiten zu belasten oder zu verwirren. Es ist dem mit dem Stand der Technik vertrauten Fachmann ersichtlich, dass die vorliegende Erfindung in anderen Ausführungsformen ausgeführt werden kann, die von der nachfolgenden Beschreibung abweichen, und dass Unterschiede von der speziell beschriebenen Ausführungsform existieren können, ohne vom Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Die nachfolgende detaillierte Beschreibung soll daher nicht in einem beschränkenden Sinne aufgenommen werden.

Die vorliegende Erfindung wird unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, wobei gleiche Bezugszeichen sich auf den gleichen Gegenstand beziehen. Es wird anfänglich auf 1 Bezug genommen. Es ist ein Abschnitt einer Luftfördereinheit (air handling unit – AHU) veranschaulicht, allgemein mit 10 bezeichnet, die Wandpaneelen 12 einsetzt, die die Lehren der vorliegenden Erfindung beinhalten. Die Luftfördereinheit ist aus einer Reihe rechteckig geformter Module zusammengesetzt, von denen jedes eine Überstruktur besitzt, die ein paar von rechteckigen, planaren Endrahmen 13 und 14 aufweist, die an den Ecken durch ein Paar von horizontal angeordneten oberen Holmen 15 und ein Paar von horizontal angeordneten unteren Holmen 16 verbunden sind. Jeder Endrahmen weist ein Paar von gegenüberliegenden Seitenschienen 17 und 18 und eine obere Schiene 20 und eine untere Schiene 21 auf. Im zusammengebauten Zustand sind die Schienen und die Holme verschiebbar in Eckstücken 23 gehalten. Die Schienen und die Holme bilden somit im zusammengebauten Zustand ein offenes Skelett mit rechteckigen Öffnungen.

Wie in genaueren Einzelheiten unten erklärt werden soll, können Wandpaneelen, die die Lehren der vorliegenden Erfindung enthalten, in den Skelettöffnungen platziert werden, um die Abschnitte der Luftfördereinheit zu schließen. Jede Paneele ist so konstruiert, dass sie einen extrem hohen Isolationswert hat und so den Wärmefluss in die Einheit oder aus der Einheit heraus stark hemmt, was wiederum verhindert, dass die Einheit schwitzt.

Unter weiterer Bezugnahme auf die 2 bis 5 weist jede Paneele 12 einen rechteckigen Rahmen 25 mit einem Paar von gegenüberliegenden Seitenwänden 27 und 28 und einem Paar von gegenüberliegenden Endwänden 29 und 30 auf. Jede Wand weist gegehrte Enden auf, so dass die Wände zusammengebracht werden können, um rechtwinklige Ecken zu bilden. Jede Wand ist aus einem Plastikmaterial mit einem hohen Isolationswert und niedriger Wärmeleitfähigkeit geformt. Wie am besten in 4 veranschaulicht weist jede Wand einen vertikal angeordneten Wandbereich 31 mit einer darin zentral ausgebildeten rechteckig geformten Ausnehmung 32, die sich entlang der Länge des Bereichs erstreckt, auf. Die Ausnehmung 32 ist in Bezug auf die äußere Oberfläche des Bereichs 31 einwärts angeordnet. Ein oberer Fortsatz 33 und ein unterer Fortsatz 34 sind integral an der Innenseite des Bereichs 31 an beiden Seiten der Ausnehmung 32 geformt. Die Fortsätze 33, 34, ähnlich wie die Ausnehmung 32, erstrecken sich entlang der Länge der Wand. Die Fortsätze 33, 34 verlaufen parallel zu dem Bereich 31 und wirken mit diesem zusammen, um enge Kanäle 35 und 36 zu bilden. Der obere Kanal 35 öffnet sich hin zu dem oberen Bereich der Wand, wohingegen der untere Kanal 36 sich hin zu dem unteren Bereich der Wand öffnet. Ein Flansch 38, der mit dem Wandbereich 31 integral ist, verläuft entlang des oberen Randes des Bereichs 31. Der Flansch 38 erstreckt sich auswärts von dem Wandbereich 31 und bildet einen Winkel, der geringfügig weniger als 90 Grad zu dem Bereich 31 ist, so dass der Flansch 38 sich bei einem geringfügigen Winkel vom oberen Rand des Bereichs abwärts erstreckt.

Wie in 5 veranschaulicht werden eine obere Abdeckung 40 und eine untere Abdeckung 41 verwendet, um den Rahmen zu schließen und einen Hohlraum innerhalb der Paneele zu bilden. Jede Abdeckung 40 und 41 weist eine einwärts gerichtete Schürze 45 auf, die von der Abdeckung abwärts hängt und sich um den gesamten Umfang der Abdeckung erstreckt. Im zusammengebauten Zustand sind die Schürzen 45 in den oberen und den unteren Kanal eingeführt, die den Paneelrahmen umgeben. Ein aushärtbarer Schaum 43 wird in den Hohlraum injiziert, um den Hohlraum vollständig mit dem Schaum zu füllen. Wenn der Schaum aushärtet, verbindet er die Rahmenwände miteinander in anliegendem Kontakt und verbindet die Abdeckungen mit dem Rahmen. Vorzugsweise ist der aushärtbare Schaum ein Polyurethanmaterial, das wie die Paneelrahmenwände einen hohen Isolationswert hat.

Jede Paneele ist größenmäßig so angepasst, dass der Paneelenrahmen in einer Öffnung in einem der Einheitenabschnitte gleitend eingebracht werden kann. Ein enger gleitender Sitz ist zwischen den Paneelrahmenwänden und den Seitenschienen und dem oberen und dem unteren Holm, die die aufnehmende Öffnung bilden, geschaffen. Wenn die Paneele vollständig in der Öffnung aufgenommen ist, wird der Flansch 38, der den Paneelenrahmen umgibt, gegen die äußeren Oberflächen der Schienen und Holme, die die Öffnung bilden, komprimiert.

Wie in den 6 und 7 veranschaulicht sind komprimierbare hohle Dichtungen 50 vorzugsweise um den Paneelenaufnahmebereich angebracht. Bei Schließen der Paneele komprimiert die untere Abdeckung 41 der Paneele die Dichtungen, wie in 7 gezeigt, um Luft innerhalb der Einheit daran zu hindern, um die Paneele herum zu entweichen.

Die Paneelen werden durch eine Reihe von Verriegelungsmechanismen, allgemein mit 60 bezeichnet, die innerhalb der Schienen und Holme, die jede Öffnung umgeben, angebracht sind, in einer geschlossenen Position gehalten. Vorzugsweise sind die Schienen und Holme quadratische Metallrohre, die in den Eckstücken verschiebbar gehalten sind. Jeder Verriegelungsmechanismus weist eine zylindrische Zuhalteeinrichtung 62 auf, die in dem Rohr 63 zurückziehbar gehalten ist. Die Zuhalteeinrichtung weist einen äußeren Flansch 64 (siehe 8 und 9) auf, der einen sechsseitigen Schlitz 65 hat, der einwärts durch den Flansch verläuft. Ein Inbusschlüssel 67 ist in den Schlitz einführbar und wird verwendet, um die Zuhalteeinrichtung zwischen einer offenen Position und einer arretierenden Position zu drehen. Ein verlängerte Arm 70 ist an der Zuhalteeinrichtung befestigt und ist dazu ausgelegt, aufwärts durch ein Schlitzloch 69 in dem aufnehmenden Rohr zu verlaufen, wenn die Zuhalteeinrichtung an einer offenen Position wie in 8 veranschaulicht zu einer arretierenden Position wie in 9 veranschaulicht gedreht wird. Der Arm 70 ist dazu ausgelegt, sich in die Ausnehmung 32, die den Paneelrahmen umgibt, zu bewegen, und die Paneele in dichtenden Kontakt gegen die Dichtungen 50, die die Paneelaufnahmeöffnung umgeben, wie in 7 gezeigt, zu drücken. Vorzugsweise wird mindestens ein Verriegelungsmechanismus verwendet, um mit jeder der den Paneelrahmen 25 bildenden Wände zusammenzuwirken.

In 10 ist eine Teilschnittansicht von zwei Paneelen, die in einer Seite-an-Seite-Anordnung entlang des Rahmens orientiert sind, gezeigt. Jede der Paneelen ist im Wesentlichen identisch mit den zuvor beschriebenen Paneelen, außerdem besitzt jede Umfangswand der Paneele, die zu der Umfangswand der benachbarten Paneele gerichtet ist, eine dem Kanal zugeordnete U-förmige Nut 90. Wie am besten in 10 gezeigt, erstreckt sich jede Nut 90 im Allgemeinen parallel zu einem zugehörigen Kanal der Kanäle in der Wand und ist umfangsmäßig auswärts von dem zugehörigen Kanal angeordnet. Auch ist die Tiefe jeder Nut 90 wesentlich kürzer als die Tiefe des zugehörigen Kanals, etwa ein Viertel bis die Hälfte der Tiefe des zugehörigen Kanals. Vorzugsweise ist jede Nut 90 durch integrales Formen der Nut 90 mit der Wand gebildet.

In der in 10 gezeigten Ausführungsform weist zumindest eine der Paneelen einen im Wesentlichen L-förmigen Holm 92 mit einem ersten Schenkel 94, der dazu angepasst ist, an einem zugehörigen der Kanäle anzuliegen und in die zugehörige Nut 90 zu ragen, auf. Der erste Schenkel 94 weist einen Schenkel oder eine Nocke 95 auf, der/die dazu angepasst ist, an den oberen Rand der zugehörigen Nut 90 anzuliegen, und der/die dazu angepasst ist, als ein Stopp zu wirken. Der L-förmige Holm 92 weist auch einen zweiten Schenkel 96 auf, der vorzugsweise einen elastisch verformbaren wulstartigen Abschnitt 98 besitzt, der dazu angepasst ist, zusammenpressbar, dichtend an der Abdeckung der benachbarten Paneele anzuliegen, wie am besten in den 10 und 11 gezeigt. Vorzugsweise ist der wulstartige Abschnitt 98 in einem röhrenartigen Aufbau mit einem hohlen Kern ausgebildet. Es soll erkannt werden, dass der zweite Schenkel 96 andere verformbare und elastisch verformbare Konfigurationen aufweisen kann als die wulstartige Form. Weiterhin ist der verbleibende Teil des L-förmigen Holms 92 abgesehen von dem wulstartigen Abschnitt 98 vorzugsweise starr und vorzugsweise ist der gesamte L-förmige Holm 92 als eine Wulstdichtung mit zwei Härtegraden ausgelegt. Vorzugsweise erstreckt sich der L-förmige Holm 92 entlang der gesamten Länge der Grenzfläche zwischen den zwei gegenüberliegenden Wänden benachbarter Paneelen.

Wie am besten in den 10 und 11 gezeigt, hindert der wulstartige Abschnitt 98 Luft im Wesentlichen daran, zwischen dem Inneren und dem Äußeren des Kanals zu strömen, d. h., er hindert Luft daran, durch die Region zwischen gegenüberliegenden Wänden benachbarter Paneelen zu strömen.

In einem nicht-verformten, ruhenden Zustand weist der wulstartige Abschnitt 98 vorzugsweise einen im Wesentlichen elliptischen Querschnitt auf, wie am besten in den 12 und 13 gezeigt. Obwohl der wulstartige Abschnitt 98 vorzugsweise röhrenartig ist und einen hohlen Kern besitzt, mit offenen Enden, zieht die vorliegende Erfindung auch in Betracht, dass der wulstartige Abschnitt röhrenartig mit geschlossenen Enden sein kann und mit einem Fluid gefüllt sein kann. Weiterhin kann der Kern des wulstartigen Abschnitts 98 mit einem verformbaren Feststoff wie zum Beispiel einem Schaumgummi oder einem anderen Elastomer gefüllt sein. Weiterhin kann der wulstartige Abschnitt 98 überhaupt keinen Kernbereich haben, sondern kann stattdessen aus einem homogenen Materialstück wie zum Beispiel einem Schaumgummi oder einem anderen Elastomer ausgebildet sein. Außerdem kann der wulstartige Abschnitt 98 aus einem Material ausgebildet sein, das von dem Material, aus dem der Rest des L-förmigen Holms 92 ausgebildet ist, separat ist, und zum Beispiel kann der wulstartige Abschnitt 98 an dem verbleibenden Teil des L-förmigen Holms 92 geklebt oder in anderer Weise befestigt sein.

Der L-förmige Holm 92 kann an der zugehörigen Paneele lösbar befestigt werden durch Vorsehen einer Schraube 100, die sich durch den ersten Schenkel 94 des L-förmigen Holms 92, durch der zugehörigen Kanal und die Abdeckungsschürze und in die Schaumisolierung erstreckt wie am besten in 10 gezeigt. Obwohl der L-förmige Holm 92 an der Wand der zugehörigen Paneele durch das Einführen des ersten Schenkels 94 in die zugehörige Nut 90 und durch die Schraube 100 montiert ist, liegt es innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung, dass andere Designs ebenfalls effektiv verwendet werden können wie zum Beispiel ein integrales Ausbilden des L-förmigen Schenkels 92 mit der Wand, ein Ankleben des L-förmigen Schenkels 92 an die Wand und ein Anklippen des L-förmigen Holms 92 an die Wand. Alternativ kann sich beim Verwenden des L-förmigen Holms 92 der Schenkel 94 im Wesentlichen parallel zu dem zweiten Schenkel 96 erstrecken, wobei der zweite Schenkel an der Abdeckung 41 der zugehörigen Paneele angebracht ist. Es soll erkannt werden, dass, obwohl der L-förmige Holm 92 vorzugsweise wählbar lösbar an der zugehörigen Paneele angebracht ist, es innerhalb des Umfangs der Erfindung liegt, dass der Holm 92 fest an der Paneele angebracht ist.

Bezugnehmend auf die 11 und 12 können anstatt der Wandpaneelen 12 schwenkbare Wandpaneelen 114 verwendet werden, wenn einfacher Zugang zum Inneren der Luftfördereinheit 10 erforderlich ist. Eine Verriegelung hält die schwenkbare Wandpaneele 114 geschlossen durch zusammenwirken mit einem Seitenstück 18 oder einer anderen Verriegelung an einer gegenüberliegenden Wand. Eine schwenkbare Wandpaneele 114 enthält ein Biegegelenk 122 ("living hinge"), das wiederum einen Montageflansch 124 zum Montieren der Paneele 114 auf das Seitenstück 18, einen Gelenkbereich 126, der sich biegt ohne zu brechen, und eine Kantenextrusion 128, die das Biegegelenk 122 mit dem Paneelenumfang verbindet, aufweist. Eine Dichtung 50, vorzugsweise hohl und komprimierbar, ist an dem Seitenstück 18 befestigt. Wenn die Wandpaneele 114 geschlossen ist, komprimiert die Paneele 114 die Dichtung 50, um eine dichtende Passung mit dem Seitenstück 18 zu bilden.

Obwohl die vorliegende Erfindung speziell unter Bezugnahme auf die bevorzugte Ausführungsform, wie sie in der Zeichnung veranschaulicht ist, gezeigt und beschrieben wurde, wird von dem mit dem Stand der Technik vertrauten Fachmann verstanden, dass verschiedene Änderungen im Detail daran ausgeführt werden können, ohne vom Umfang der Erfindung, wie er durch die Ansprüche definiert ist, abzuweichen.


Anspruch[de]
Paneele (12) zur Verwendung in einem Luftförderkanal im Wesentlichen einem inneren Raum zum Leiten von Luft entlang einem umschlossenen Strömungsweg, wobei die Paneele aufweist:

eine Umfangswand (27, 28, 29, 30) mit einer oberen Kante und einer unteren Kante, wobei die Umfangswand eine Öffnung eines oberen Kanals (35) zu der oberen Kante der Wand und eine Öffnung eines unteren Kanals zu der unteren Kante der Wand aufweist, wobei jeder solche Kanal (35, 36) sich im Wesentlichen entlang der gesamten Länge der Wand erstreckt, wobei die Wand ferner eine Öffnung einer oberen Nut (90) zu der oberen Kante der Wand und eine Öffnung einer unteren Nut (90) zu der unteren Kante der Wand aufweist;

eine obere Abdeckung (40) und eine untere Abdeckung (41), wobei jede Abdeckung (40, 41) einen Umfang und eine zugehörige Schürze (45), die sich um deren Umfang erstreckt, aufweist, und wobei die Schürze (45) der oberen Abdeckung (35) in dem oberen Kanal (35) der Wand aufgenommen ist und die Schürze (45) der unteren Abdeckung (36) in dem unteren Kanal (36) der Wand aufgenommen ist, um in der Paneele einen umschlossenen Hohlraum zu bilden; ein aushärtbares Schaummaterial, das den Hohlraum im Wesentlichen füllt und die Wand und die Abdeckungen miteinander verbindet, wenn es ausgehärtet ist;

gekennzeichnet durch

eine im Wesentlichen L-förmige Schiene (92), von der ein erster Schenkel (94) in der unteren Nut (90) der Wand aufgenommen ist und von der ein zweiter Schenkel (96) einen verformbaren, wulstartigen Abschnitt (98) besitzt, der dazu angepasst ist, an einem anderen Bereich des Luftförderkanals in abdichtender Beziehung anpressend anzuliegen, so dass Luft im Wesentlichen daran gehindert wird, in den oder aus dem inneren Raum zu strömen.
Paneele nach Anspruch 1, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der verformbare, wulstartige Abschnitt (98) einen röhrenartigen Aufbau mit einem hohlen Kern besitzt. Paneele nach Anspruch 2, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der verformbare, wulstartige Abschnitt (98) in einem unverformten Zustand eine im Wesentlichen elliptische Querschnittsform besitzt. Luftförderkanal (10), der einen inneren Raum zum Leiten von Luft entlang einem umschlossenen Strömungsweg definiert, wobei der Kanal ein skelettartiges Gerüst und mindestens zwei im Wesentlichen identische Paneelen (12), die im Wesentlichen in einer Seite-an-Seite-Anordnung angeordnet sind und entlang dem skelettartigen Gerüst montiert sind, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass jede Paneele (12) aufweist:

eine Umfangswand (27, 28, 29, 30) mit einer oberen Kante und einer unteren Kante, wobei die Umfangswand eine Öffnung eines oberen Kanals (35) zu der oberen Kante der Wand und eine Öffnung eines unteren Kanals (36) zu der unteren Kante der Wand aufweist, wobei sich jeder solche Kanal (35, 36) entlang im Wesentlichen der gesamten Länge der Wand erstreckt, wobei die Wand ferner eine Öffnung einer oberen Nut (90) zu der oberen Kante der Wand und eine Öffnung einer unteren Nut (90) zu der unteren Kante der Wand aufweist;

eine obere Abdeckung (40) und eine untere Abdeckung (41), wobei jede Abdeckung einen Umfang und eine zugehörige Schürze (45), die sich um deren Umfang erstreckt, aufweist, und wobei die Schürze (45) der oberen Abdeckung (40) in dem oberen Kanal (35) der Wand aufgenommen ist und die Schürze (45) der unteren Abdeckung (41) in dem unteren Kanal (36) der Wand aufgenommen ist, um einen umschlossenen Hohlraum in der Paneele zu bilden; ein aushärtbares Schaummaterial, das den Hohlraum im Wesentlichen füllt und die Wand und die Abdeckungen miteinander verbindet, wenn es ausgehärtet ist;

gekennzeichnet durch

eine im Wesentlichen L-förmige Schiene (92), von der ein erster Schenkel (94) in einer der Nuten (90) der Wand aufgenommen ist und von der ein zweiter Schenkel (96) einen verformbaren, wulstartigen Abschnitt (98), der dazu angepasst ist, an einer anderen Paneele (12) des Luftförderkanals in abdichtender Beziehung anpressend anzuliegen, so dass Luft im Wesentlichen daran gehindert wird, in den und aus dem Luftförderkanal zu strömen, besitzt.
Luftförderkanal nach Anspruch 4, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der verformbare, wulstartige Abschnitt (98) einen röhrenartigen Aufbau mit einem hohlen Kern besitzt. Luftförderkanal nach Anspruch 4, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der verformbare, wulstartige Abschnitt (98) in einem unverformten Zustand eine im Wesentlichen elliptische Querschnittsform besitzt.






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