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Dokumentenidentifikation DE69737166T2 04.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001616835
Titel Kran mit einem Ausleger, welcher angetrieben ist durch einen hydraulischen Zylinder
Anmelder Manitowoc Crane Companies, Inc., Reno, Nev., US
Erfinder Pech, David J., Manitowoc WI 54220, US;
Pleuss, Alan E., Manitowoc WI 54220, US;
Porubcansky, Kenneth J., Whitelaw WI 54247, US;
Walker, Robert J., Manitowoc WI 54220, US;
Wernecke, Charles R., Manitowoc WI 54220, US;
Zuehlke, Arthur G., Manitowoc WI 54220, US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69737166
Vertragsstaaten DE, FR, GB, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.04.1997
EP-Aktenzeichen 050166016
EP-Offenlegungsdatum 18.01.2006
EP date of grant 27.12.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.10.2007
IPC-Hauptklasse B66C 23/36(2006.01)A, F, I, 20060131, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B66C 23/62(2006.01)A, L, I, 20060131, B, H, EP   B66C 23/74(2006.01)A, L, I, 20060131, B, H, EP   B66C 23/82(2006.01)A, L, I, 20060131, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Mobilkran nach dem Oberbegriff von Anspruch 1. Ein Beispiel derartiger Kräne wird durch AU 22414 67 A offenbart.

Ein Baugerät, wie beispielsweise Kräne oder Greifbagger, müssen oft von einer Baustelle zu einer anderen bewegt werden. Ein Bewegen eines Krans oder eines Greifbaggers kann eine beachtliche Aufgabe dann sein, wenn die Maschine groß und schwer ist. Zum Beispiel müssen Straßenbeschränkungen für Fahrzeugachslasten beachtet werden, und obenliegende Hindernisse können lange, unbequeme Wege zu der Baustelle vorgeben.

Eine Lösung, um die Mobilität von großen Baumaschinen, wie beispielsweise Kränen, zu verbessern, ist diejenige, sie in kleinere, einfacher zu handhabende Bauteile zu zerlegen. Die getrennten Bauteile können dann zu der neuen Baustelle transportiert werden, wo sie wieder zusammengebaut werden.

Die typische Praxis ist diejenige gewesen, einen Hilfskran zu verwenden, um den Kran in separate Bauteile zu zerlegen. Der Hilfskran wird dann dazu verwendet, die Bauteile auf deren jeweiligen Transportanhänger zu beladen. An der neuen Baustelle wird dann ein anderer Hilfskran verwendet, um die Bauteile abzuladen und den Kran dann wieder zusammenzubauen. Da die Bauteile für einen großen Kran bis zu 36.287 kg (80.000 Ibs) wiegen können, stellt die Tragfähigkeit des Hilfskrans, die erforderlich ist, sehr wesentliche Transportkosten dar.

Als eine Folge haben Designer versucht, Selbsthandhabungssysteme für die Montage und das Zerlegen von Kränen zu entwickeln. Der Hauptteil der selbsthandhabenden Systeme, die bis hier entwickelt sind, sind auf kleinere Kräne gerichtet worden, die in nur ein paar Bauteile zerlegt werden müssen.

Die Entwicklung von selbsthandhabenden Systemen für größere Kräne hat allerdings nur begrenzt zum Erfolg geführt. Ein Grund hierfür ist derjenige, dass größere Kräne in zahlreiche Bauteile zerlegt werden müssen, was demzufolge zeitaufwändige Zerlege- und Zusammenbauvorgänge erfordert. Zum Beispiel verwendet ein Kran mit großer Tragfähigkeit typischerweise ein kompliziertes und aufwändiges Aufstellsystem, um den Winkel des Auslegers zu kontrollieren. Komponenten eines Ausleger-Aufstellsystems, wie beispielsweise den Equilizer, den Backhitch und das Drahtseil-Rigg, sind schwer und schwierig für den Transport zu zerlegen. Ein anderer Grund für den begrenzten Erfolg von selbstaufbauenden Kränen nach dem Stand der Technik ist derjenige, dass sie typischerweise auf zusätzlichen Kranbauteilen beruhen, die nur für eine Montage und ein Zerlegen des Krans verwendet werden. Zum Beispiel können einige selbstmontierende Kräne zusätzliche Drahtseilführungen und Seilrollen an dem Auslegerstumpf erfordern, so dass ein Lasthebezeugseil in Verbindung mit dem Auslegerstumpf verwendet werden kann, um verschiedene Bauteile während des Montagevorgangs anzuheben. Ein Beispiel eines Verfahrens nach dem Stand der Technik zum Zerlegen eines typischen Krans mit großer Tragfähigkeit ist in dem US-Patent Nr. 5,484,069 offenbart.

Es ist deshalb erwünscht, einen Kran und ein Verfahren für die Selbstmontage zu schaffen, die die Anzahl von Teilen verringern, die abgebaut werden müssen und entfernt werden müssen, um den Kran für einen Transport zu zerlegen. Zusätzlich ist es erwünscht, redundante Bauteile, die nur während des Vorgangs der Montage des Krans verwendet werden, zu beseitigen.

Kräne und andere Geräte verwenden oftmals hydraulische Aktuatoren, Primärmotoren und Zylinder, um die Bauteile des Geräts zu betreiben. Die hydraulische Energie für solche Aktuatoren wird normalerweise durch einen Dieselmotor oder mehrere Dieselmotoren, die eine oder mehrere hydraulische Pumpen antreiben, geliefert. Die hydraulischen Systeme für Kräne und andere Geräte sind gewöhnlich Systeme mit offenem Kreis gewesen, wo ein Hydraulikfluid von einem Reservoir mit niedrigem Druck, wie beispielsweise einem Behälter unter Atmosphärendruck, in den Einlass der Pumpe gezogen wird. Fluid, das durch die Aktuatoren abgegeben wird, wird zu dem Reservoir zurückgeführt. Hydraulische Systeme mit geschlossenem Kreis sind energieeffizienter, sind aber allgemein komplizierter. Es wäre vorteilhaft, wenn ein hydraulisches System mit geschlossenem Kreis dazu verwendet werden würde, die verschiedenen Bauteile des Geräts, einschließlich der Ausleger-Hebezeugzylinder, zu betätigen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Diese Probleme werden durch einen Mobilkran nach Anspruch 1 gelöst.

Der Ausleger-Hebezeugzylinderkran eines Aspekts weist einen Aufbau, drehbar befestigt an einem Unterbau, einen Ausleger, schwenkbar befestigt an dem Aufbau, einen Mast und einen hydraulischen Zylinder auf. Der Mast und der hydraulische Zylinder sind beide schwenkbar mit dem Aufbau verbunden. Die Verbindung des Masts mit dem Aufbau befindet sich an einer Stelle getrennt von der Höhe der Verbindung des hydraulischen Zylinders mit dem Aufbau, und unter einer Höhe darunter. Der Mast ist schwenkbar mit dem hydraulischen Zylinder verbunden. Der Ausleger ist hängend mit entweder dem Mast oder dem hydraulischen Zylinder an einer Stelle nahe der Verbindung zwischen dem Mast und dem hydraulischen Zylinder verbunden.

Die Anordnung des Ausleger-Hebezeugzylinders verringert die Anzahl von Bauteilen des Krans durch Beseitigen des Equalizers, des Back/hitch, des Ausleger-Hebezeugdrahtseil-Riggs, der Ausleger-Hebezeugriggtrommel und des Motors, ebenso wie andere Bauteile, die sich auf das Ausleger-Hebezeugrigg beziehen. Weiterhin können der hydraulische Ausleger-Hebezeugzylinder und der Mast auf die Oberseite des Aufbaus gelegt werden, ohne getrennt zu werden. Dies verringert stark die Anzahl von Bauteilen, die abgeriggt werden müssen und die von dem Kran für einen Transport zu einer unterschiedlichen Baustelle zerlegt werden müssen, um dadurch stark die Abbau- und Aufbauzeit zu verringern. Eine dynamische Belastung des Masts wird auch aufgrund des festen Trägers, gebildet durch den hydraulischen Ausleger-Hebezeugzylinder, verringert.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt eine rechtsseitige Aufrissansicht eines vollständigen Ausleger-Hebezeug-Zylinderkrans, der einen hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder, einen Hydraulikkreis, um den hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder zu steuern, eine Mehrfach-Position-Drahtseilführung, einen ein Gegengewicht positionierenden Mechanismus und eine Ausleger-Ruhevorrichtung, hergestellt gemäß den Lehren dieser Erfindung, einsetzt.

2 zeigt eine teilweise rechtsseitige Aufrissansicht des Ausleger-Hebezeug-Zylinderkrans, einen Teil der inneren Bauteile des Kranaufbaus darstellend.

37 zeigen rechtsseitige Aufrissansichten des Krans in aufeinanderfolgenden Stufen einer Unterbauanordnung.

810 zeigen rechtsseitige Aufrissansichten des Krans in aufeinanderfolgenden Stufen einer oberen Gegengewichtanordnung.

1112 zeigen rechtsseitige Teilaufrissansichten des Krans in aufeinanderfolgenden Stufen einer Umpositionierung der Drahtseilführung.

1315 zeigen rechtsseitige Aufrissansichten des Krans in aufeinanderfolgenden Stufen einer Auslegeroberseite und einer Auslegereinsetzanordnung.

16 zeigt eine teilweise rechtsseitige Aufrissansicht des Krans mit der Auslegerruhevorrichtung in Eingriff gebracht.

1720 zeigen rechtsseitige Teilaufrissansichten des Krans in aufeinanderfolgenden Stufen der Umpositionierung einer alternativen Ausführungsform der Drahtseilführung.

21 zeigt eine Schematik des Hydraulikkreises, der den hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder steuert.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN UND BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG

Während die vorliegende Erfindung Anwendung in allen Typen von Kränen oder Baumaschinen finden wird, wird die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung in Verbindung mit einem Ausleger-Hebezeug-Zylinder-Laufkettenkran 10 der 1 und 2 beschrieben. Der Ausleger-Hebezeug-Zylinder-Laufkettenkran 10 umfasst einen Aufbau 12, der ein sich drehendes Bett 14 besitzt, das drehbar an einem Unterbau 16 durch ein Schwenklager 18 verbunden ist. Der Unterbau 16 umfasst ein Fahrgestell 20, Fahrgestell-Gegengewichte 22 und zwei unabhängig angetriebene Laufketten 24.

Der Aufbau umfasst einen Ausleger 26, der schwenkbar mit dem Aufbau 12 verbunden ist. Der Ausleger 26 weist eine Auslegeroberseite 28 und einen konisch verlaufenden Auslegerstumpf 30 auf. Der Ausleger 26 kann auch einen oder mehrere Auslegereinsätze 32, verbunden zwischen der Auslegeroberseite 28 und dem Auslegerstumpf 30, umfassen, um die Gesamtlänge des Auslegers 26 zu vergrößern. Der Winkel des Auslegers 26 wird durch ein Paar hydraulischer Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34, schwenkbar verbunden an dem Aufbau 12, kontrolliert. Ein Mast 36 ist schwenkbar zwischen den Kolbenstangen 38 der hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 und dem Aufbau 12 verbunden. Die Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 sind mit dem Aufbau 12 an einem Punkt, vorzugsweise nahe dem unteren Ende der Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34, verbunden, können allerdings an der Auflage 12 an irgendeinem Punkt entlang der Bohrung 40 der Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 verbunden sein. Der Ausleger 26 ist mit den Kolbenstangen 38 der hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 und dem Mast durch ein oder mehrere der Ausleger-Aufhängeteil(e) 42 verbunden. Die Ausleger-Aufhängeteile 42 sind an einem Punkt nahe der Verbindung zwischen dem Mast 36 und den Kolbenstangen 38 der hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 verbunden. Ein rückwärtiger Anschlag 44 für den Ausleger ist so vorgesehen, um zu verhindern, dass der Ausleger 26 einen sicheren Betriebswinkel überschreitet.

Die Position des Auslegers 26 wird durch hydraulische Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 kontrolliert. Der Mast 36 trägt die Verbindung zwischen dem hydraulischen Auslege-Hebezeug-Zylinder 34 und den Ausleger-Aufhängeteilen 42 an einer Stelle, die von der Achse des Auslegers 26 beabstandet ist, um die Kräfte in den Ausleger-Aufhängeteilen 42 und dem hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 zu optimieren. Diese Anordnung ermöglicht auch, dass die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 eine Kraft aufbringen, die eine Komponente haben, die senkrecht zu der Achse des Auslegers 26 liegt. Diese Kraft wird auf das Ende des Auslegers 26 durch die Ausleger-Aufhängeteile 42 übertragen.

Ein Verlängern der hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 verringert den Winkel zwischen der Vorderseite des Auslegers 26 und dem Boden. Umgekehrt erhöht ein Zurückziehen der hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 den Winkel zwischen der Vorderseite des Auslegers 26 und dem Boden. Unter normalen Betriebsbedingungen befinden sich die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 und die Ausleger-Aufhängeteile 42 unter Spannung aufgrund des Gewichts des Auslegers 26 und können unter Last durch den Kran 10 angehoben werden. Umgekehrt befindet sich der Mast 36 unter Druck unter den normalen Betriebsbedingungen.

Wie am besten in 2 zu sehen ist, sind der Mast 36 und die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 schwenkbar mit der Oberseite des sich drehenden Betts 14 des Aufbaus 12 verbunden. Die Verbindung der Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 mit dem sich drehenden Bett 14 befindet sich an einer Position, die hinter und unter einer größeren Höhe als die Verbindung des Mastes 36 mit dem sich drehenden Bett 14 liegt. Wie am besten in den 34 zu sehen ist, ermöglicht dieser Aufbau, dass die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 und der Mast 36 zu einer ungefähr horizontalen Position an der Oberseite des Aufbaus 14 herabgelassen werden können, wenn der Kran 10 für den Transport demontiert worden ist. Es ist wichtig, die gesamte Höhe des demontierten Krans 10 so zu minimieren, dass die Einschränkungen der Höhe der Straßen nicht während eines Transports zu und von der Baustelle übertreten werden. Dieser Aufbau ermöglicht auch, dass die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 den Ausleger 26 gerade dann kontrollieren, wenn der Ausleger zu einem Winkel herabgelassen worden ist, der unterhalb der Horizontalen liegt.

In dem Kran 10 der bevorzugten Ausführungsform, die dargestellt ist, werden zwei hydraulische Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 zusammen verwendet. Allerdings sollte verständlich werden, dass irgendeine Anzahl von hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylindern 34, einschließlich eines einzelnen, hydraulischen Zylinders, in der vorstehend beschriebenen Anordnung verwendet werden kann. Die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 müssen eine ausreichende Kapazität haben, um unter den Lasten, erzeugt durch den Betrieb des Krans 10, zu arbeiten, wenn Gegenstände angehoben werden. Die Kolben 38 der hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 sollten einen Hub einer ausreichenden Länge haben, um so auf die Oberseite des Aufbaus 12 für eine Demontage und einen Transport, ohne dass eine Trennung von dem Ausleger 36 erforderlich ist, herabgelassen zu werden. In der bevorzugten Ausführungsform, die dargestellt ist, die für einen Kran mit einer Bemessung von 120–175 Tonnen dient, besitzt jeder hydraulische Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 einen Hub von 160 Inch.

In der bevorzugten Ausführungsform, die dargestellt ist, ist der Mast 36 aus einem Rahmen aufgebaut. Alternativ kann der Mast 36 aus einem Paar einzelner Streben aufgebaut sein. Der Mast 36 sollte nicht den Betrieb der Last-Hebezeug-Seile 36 oder des rückwärtigen Anschlags 44 des Auslegers beeinträchtigen.

Der Aufbau 12 umfasst weiter eine oder mehrere Last-Hebezeug-Seile 46 zum Anheben von Lasten. Jedes Last-Hebezeug-Seil 46 ist um eine Hebezeug-Seiltrommel 48, getragen an dem sich drehenden Bett 14 des Aufbaus 12, eingeschert. Die Last-Hebezeug-Seiltrommeln 48 werden so gedreht, um entweder die Last-Hebezeug-Seile 46 ablaufen zu lassen oder zurückzuziehen. Die Last-Hebezeug-Seile 46 führen durch eine Drahtseilführung 50, befestigt an der oberen Innenseite des Auslegerstumpfes 30, hindurch und werden über eine Mehrzahl von Ausleger-Oberseiten-Laufrollen 52, angeordnet an dem oberen Ende der Oberseite 28 des Auslegers, auslaufen gelassen. Die Drahtseilführung 50 verhindert, dass die Last-Hebezeug-Seile 46 mit der Gitterstruktur des Auslegerbaums 26 in Wechselwirkung treten. Ein Hakenblock 54 ist typischerweise an jedem Last-Hebezeug-Seil 46 befestigt.

Wie am besten in 2 zu sehen ist, umfasst der Aufbau 12 weiterhin eine Antriebseinheit 46, wie beispielsweise einen Dieselmotor, der durch ein Antriebsgehäuse 58 umschlossen ist und an einer Antriebsbasis 60 getragen ist. Die Antriebsbasis 60 ist mit der Rückseite des sich drehenden Betts 14 verbunden. Verbunden mit der Antriebsbasis 60 ist eine obere Gegengewichtanordnung 62, die eine Mehrzahl von Gegengewichten 64, getragen an einer Gegengewichtauflage 66, aufweist. Die Antriebseinheit 56 liefert Energie für die verschiedenen mechanischen und hydraulischen Vorgänge des Krans 10, einschließlich einer Bewegung der Laufketten 24, der Drehung des sich drehenden Betts 14, der Drehung der Last-Hebezeug-Seiltrommeln 48 und für den Betrieb der hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34. Die mechanischen und hydraulischen Verbindungen zwischen der Antriebseinheit 46 und den vorstehend aufgeführten Bauteilen sind für die Deutlichkeit weggelassen worden. Die Betriebsweise der verschiedenen Funktionen des Krans 10 werden von der Kabine 68 des Bedieners aus kontrolliert.

Wie am besten in den 11 und 12 zu sehen ist, weist die Drahtseilführung 50 mindestens eine positionierbare Seilrolle 80 auf. Die positionierbare Seilrolle 80 ist zwischen einer ersten Position an dem Ende des Auslegerstumpfes 30 (siehe 11) und einer zweiten Position an der oberen Innenseite des Auslegerstumpfes 30 (siehe 12) bewegbar. Wie in größerem Detail nachfolgend in Verbindung mit dem bevorzugten Verfahren einer Montage des Krans 10 beschrieben werden wird, ermöglicht ein Anordnen der positionierbaren Seilrolle 80 in der ersten Position an dem Ende des Auslegerstumpfes 30, dass ein Last-Hebezeug-Seil 46 zum Anheben von Gegenständen vor einer Montage an der Oberseite 28 des Auslegers und irgendwelcher Einsätze 32 an dem Auslegerstumpf 30 des Krans 10 verwendet werden kann. Die Drahtseilführung 50 verhindert, wenn sie sich in dieser Position befindet (wie am besten in den 57 zu sehen ist), dass das Last-Hebezeug-Seil 46 mit der Gittertstruktur des Baumstumpfs 30 in Wechselwirkung tritt, indem das Last-Hebezeug-Seil 46 um das Ende des Auslegerstumpfes 30 herumgeführt wird. Die Drahtseilführung 50 minimiert auch eine exzentrische Belastung des Auslegerstumpfes 30, wenn das Last-Hebezeug-Seil 46 dazu verwendet wird, Objekte anzuheben.

Wenn die Auslegeroberseite 28 und irgendwelche Auslegereinsätze 32 an dem Kran 10 montiert sind, wird die positionierbare Seilrolle 80 an der oberen Innenseite des Auslegerstumpfes 30 angeordnet (siehe 1). Die Drahtseilführung 50 verhindert, wenn sie sich in dieser Position befindet (siehe 1), dass die Last-Hebezeug-Seile 46 mit dem Ausleger 26 in Wechselwirkung treten, indem eine Trennung zwischen den Last-Hebezeug-Seilen 46 und der Oberseite 28 des Auslegers und irgendwelcher Auslegereinsätze 32, unabhängig von dem Winkel des Auslegers, beibehalten wird.

Wie am besten in den 11 und 12 zu sehen ist, ist die positionierbare Seilrolle 80 durch einen Schwenkrahmen 82, schwenkbar verbunden mit dem Auslegerstumpf 30, an oder nahe der inneren Kante 84, die die obere Innenseite und das Ende des Auslegerstumpfes 30 verbindet, getragen. Die Drahtseilführung 50 der bevorzugten Ausführungsform weist auch eine stationäre Seilrolle 86 auf, die an der oberen Innenseite des Auslegerstumpfes 30 angeordnet ist. Die stationäre Seilrolle 86 ist durch einen stationären Rahmen 88, befestigt an der Innenseite des Auslegerstumpfes 30, getragen. Der stationäre Rahmen 88 trägt auch den Schwenkrahmen 82, wenn sich die positionierbare Seilrolle 80 in der zweiten Position an der oberen Innenseite des Auslegerstumpfes 30 befindet (wie in 12 dargestellt ist). Wenn sich die positionierbare Seilrolle 80 in der ersten Position an dem Ende des Auslegerstumpfes 30 befindet, ist der Schwenkrahmen 82 mit dem Ende des Auslegerstumpfes 30 an oder nahe der Außenkante 90, die die obere Außenseite und das Ende des Auslegerstumpfes 30 miteinander verbindet, verbunden (siehe 11).

Eine alternative Ausführungsform einer positionierbaren Drahtseilführung, auch bezeichnet als Last-Hebezeug-Seilführung, ist in den 1720 dargestellt. Wie am besten in 17 zu sehen ist, ist die Drahtseilführung 300 der alternativen Ausführungsform aus einer ersten Seilrolle 302 und einer zweiten Seilrolle 304 aufgebaut. Die erste Seilrolle 302 wird durch einen ersten Rahmen 306 getragen und die zweite Seilrolle 304 wird durch einen zweiten Rahmen 308 getragen. Der erste Rahmen 306 ist schwenkbar mit einer Kante des Endes des Auslegerstumpfes 30 verbunden. Der erste Rahmen 306 ist auch schwenkbar mit dem zweiten Rahmen 308 verbunden. Der zweite Rahmen 308 ist abnehmbar mit der gegenüberliegenden Kante des Endes des Auslegerstumpfes 30 verbunden, wenn die Drahtseilführung 300 an dem Ende des Auslegerstumpfes 30 positioniert ist. In der alternativen Ausführungsform, die dargestellt ist, ist eine zusammenlegbare Strebe 310 zwischen dem ersten Rahmen 306 und dem zweiten Rahmen 308 verbunden, um so eine Steifigkeit zwischen der ersten Seilrolle 302 und der zweiten Seilrolle 304 dann aufrecht zu erhalten, wenn die Drahtseilführung 300 an dem Ende des Auslegerstumpfes 30 positioniert ist. Eine Aufrigg-Plattform 312 ist auch an dem ersten Rahmen 306 vorgesehen (siehe 20).

Der Kran 10 der bevorzugten Ausführungsform weist auch ein Selbsthandhabungssystem zum Zusammenbauen und Zerlegen der oberen Gegengewicht-Anordnung 62 auf. Wie am besten in 8 zu sehen ist, weist die obere Gegengewicht-Anordnung 62 des Selbsthandhabungssystems ein Paar Gegengewicht-Aufhängeteile 110, verbunden mit einem Gegengewicht-Schwenkrahmen 114 durch ein Paar Verbindungen 112, auf. Die Funktion dieser Bauteile wird in größerem Detail nachfolgend unter Bezugnahme auf den Vorgang für eine Selbstmontage des Krans 10 der bevorzugten Ausführungsform diskutiert werden. Allerdings werden diese Bauteile auch als eine Ruhevorrichtung für den Ausleger 26 verwendet. Wie in

16 dargestellt ist, kann der Winkel des Auslegers 26 gesichert werden, während sich der Kran 10 nicht in Benutzung befindet, indem die Gegengewicht-Aufhängeteile 110 mit den Verbindungen 112 verbunden sind. Die Verbindungen 112 und der Gegengewicht-Schwenkrahmen 114 sind beide mit der oberen Gegengewicht-Anordnung 62 verbunden, die wiederum mit der Antriebsbasis 60 verbunden ist. Diese Verbindungen werden in größerem Detail nachfolgend unter Bezugnahme auf den Vorgang einer Selbstmontage des Krans 10 der bevorzugten Ausführungsform diskutiert. Wenn einmal die Gegengewicht-Aufhängeteile 110 verbunden sind, kann der Druck in den hydraulischen Baum-Hebezeug-Zylindern 34 freigegeben werden, um zu ermöglichen, dass das Gewicht des Auslegers 26 durch die obere Gegengewicht-Anordnung 62 und die Antriebseinheit 56 getragen zu werden, um dadurch das Erfordernis zu beseitigen, einen konstanten Druck in den hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylindern 34 beizubehalten, um den Winkel des Auslegers beizubehalten.

Das bevorzugte Verfahren einer Selbstmontage des Ausleger-Hebezeug-Zylinder-Laufkettenkrans 10 ist am besten unter Bezugnahme auf die 315 und die Beschreibung vorstehend zu sehen.

Wie 3 zeigt, wird der zerlegte Ausleger-Hebezeug-Zylinder-Laufkettenkran 10 zu der Baustelle auf einem Transportanhänger 100 angeliefert. Zusätzliche Bauteile, wie beispielsweise die Oberseite 28 des Auslegers, irgendwelche Auslegereinsätze 32, die Laufketten 24, die Fahrzeugkarosserie-Gegengewichte 22 und die obere Gegengewicht-Anordnung 62 werden auf getrennten Transportanhängern (nicht dargestellt) vor deren Montage an dem Kran 10 angeliefert.

Wie die 34 zeigen, sind die Kolben 38 der hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 so zurückgezogen, um die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 und den Mast 36 von dem Transportanhänger 100 hoch anzuheben. Ein Auslegerstumpf-Aufhängeteil 102 wird dann zwischen dem Ende des Auslegerstumpfes 30 und dem Mast 36 verbunden. In dem bevorzugten Verfahren einer Selbstmontage wird die Drahtseilführung 50 zu Anfang an dem Ende des Auslegerstumpfes 30 positioniert. Ein Ende des Auslegerstumpf-Aufhängungsteils 102 wird dann mit dem Mast 36 an einem Punkt nahe der Verbindung zwischen dem Mast 36 und den Auslegerstumpf-Zylindern 34 verbunden. Das andere Ende des Auslegerstumpf-Aufhängungsteils 102 wird dann mit dem Schwenkrahmen 82 der Drahtseilführung 50 verbunden. Das Auslegerstumpf-Aufhängungsteil 102 verbleibt, wenn es nicht in Benutzung ist, an dem Mast 36 verbunden, und wird daran verstaut. Die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 werden dann einen zusätzlichen Weg zurückgezogen, um den Auslegerstumpf 30 von dem Transportanhänger 100 anzuheben (4).

Eine Vielzahl von Anhebe-Zylindern 104, befestigt an der Fahrzeugkarosserie 20, werden in eine Position geschwungen, in der sie sich von dem Transportanhänger 100 wegspreizen. Die Anhebe-Zylinder 104 werden dann so ausgefahren, um die Fahrzeugkarosserie 20 von dem Transportanhänger 100 weg anzuheben. Der Transportanhänger 100 kann dann entfernt werden.

Wie die 56 zeigen, wird ein Last-Hebezeug-Seil 46 um die stationäre Seilrolle 36 und die positionierbare Seilrolle 80 der Drahtseilführung 50 eingeschert. Ein Hakenblock 54 wird an dem Last-Hebezeug-Seil 46 aufgeriggt. Das Ende des Last-Hebezeug-Seils 46 wird dann mit dem Auslegerstumpf 30 verbunden. Das Last-Hebezeug-Seil 46 und die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 werden nun dazu verwendet, die Laufketten 34 von dem Transportanhänger 100 zu entfernen und sie für eine Befestigung an der Fahrzeugkarosserie 20 zu positionieren. Der Hakenblock 54 kann durch Drehen der Last-Hebezeug-Seiltrommel 48 angehoben oder abgesenkt werden, um das Last-Hebezeug-Seil 46 entweder auszufahren oder zurückzuziehen. Der Winkel des Auslegerstumpfes 30 kann durch entweder Verlängern oder Zurückziehen der hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 geändert werden, um dadurch einen Gegenstand, befestigt an dem Hakenblock 54, weiter von dem Kran 10 weg oder näher dazu zu bewegen. Die Position des Aufbaus 12 relativ zu der Fahrzeugkarosserie 20 wird durch Drehung des Schwenklagers 18 kontrolliert. Wenn einmal eine Laufkette 24 geeignet positioniert worden ist, dann wird sie an der Fahrzeugkarosserie 20 befestigt. Ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Montieren der Laufketten 24 an der Fahrzeugkarosserie 20 ist in dem US-Patent Nr. 5,427,256 offenbart. Ein anderes Verfahren zum Montieren der Laufketten 24 an der Fahrzeugkarosserie 20 ist in der US-Patentanmeldung mit der Seriennummer 07/762,764 offenbart.

Nachdem beide Laufketten 24 an der Fahrzeugkarosserie 20 befestigt worden sind, können die Anhebe-Zylinder 104 zurückgezogen werden, um den Kran 10 auf den Boden abzusenken. Die Anhebe-Zylinder 104 werden dann gegen die Seite der Fahrzeugkarosserie 20 in ihrer Ruhestellung positioniert. In der Alternativen können die Anhebe-Zylinder 104 von dem Kran 10 entfernt werden.

Wie die 7 zeigt, kann der Kran 10 nun dazu verwendet werden, andere Kranbauteile für eine Montage an dem Kran 10 zu positionieren. Zum Beispiel können das Last-Hebezeug-Seil 46 und die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 dazu verwendet werden, die Fahrzeugkarosserie-Gegengewichte 22 an der Fahrzeugkarosserie 20 zu positionieren und zu montieren.

Die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 werden auch dazu verwendet, die obere Gegengewicht-Anordnung 62 an dem Aufbau 12 zu montieren. Wie am besten in 8 zu sehen ist, wird der Kran 10 dazu verwendet, die obere Gegengewicht-Anordnung 62 von dem Transportanhänger (nicht dargestellt) weg anzuheben und sie auf dem Boden hinter dem Kran 10 zu platzieren. Ein Paar Gegengewicht-Aufhängeteile 110 wird dann an einer Verbindung 112, verbunden an jeder Seite des Gegengewicht-Schwenkrahmens 114, befestigt. Ein Ende jedes Gegengewicht-Aufhängungsteils 110 wird an dem Mast 36 an einem Punkt nahe der Verbindung zwischen dem hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 und dem Mast 36 verbolzt. Die Gegengewicht-Aufhängeteile 110 verbleiben, wenn sie nicht verwendet werden, an dem Mast 36 verbunden und werden daran aufbewahrt (siehe 7).

Der Gegengewicht-Schwenkrahmen 114 der bevorzugten Ausführungsform ist aus einem U-förmigen Rahmen, der Schenkel des "U" zwischen der Antriebsbasis 60 und der oberen Gegengewicht-Anordnung 62 besitzt, aufgebaut. Das Querelement, das zwischen den Schenkeln des U-förmigen Rahmens verbunden ist, trägt zu der Steifigkeit der Struktur bei. Alternativ ist der Gegengewicht-Schwenkrahmen 114 aus einem Paar Streben aufgebaut, wobei eine Strebe schwenkbar mit jeder Seite der Antriebsbasis 60 verbunden ist.

Wie am besten in 8 zu sehen ist, weist die obere Gegengewicht-Anordnung 62 der bevorzugten Ausführungsform eine Vielzahl von Gegengewichten 64, getragen an einer Gegengewicht-Auflage 66, auf. Befestigt an der Innenseite jeder Seite der Gegengewicht-Auflage 66 ist eine Vielzahl von Aufhängungsteilen 116.

In dem bevorzugten Verfahren einer Selbstmontage wird der Kran 10 so manövriert, um den Gegengewicht-Schwenkrahmen 114 zu der oberen Gegengewicht-Anordnung 62 auszurichten. Der Gegengewicht-Schwenkrahmen 114 wird dann an den Aufhängungsteilen 116, befestigt an der Gegengewicht-Auflage 66, verbolzt (siehe 8).

Wie am besten in 9 zu sehen ist, werden die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 dann so verlängert, um die obere Gegengewicht-Anordnung 62 von dem Boden abzuheben. Wenn sich die obere Gegengewicht-Anordnung 62 nach oben durch die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 anhebt, schwenkt der Gegengewicht-Schwenkrahmen 114 die obere Gegengewicht-Anordnung 62 über einen vertikalen Bogen um die Achse der Verbindung des Gegengewicht-Schwenkrahmens 114 zu der Auflage 12. Die Verbindung der Aufhängungsteile 116 an dem Gegengewicht-Schwenkrahmen 114 liegt vor dem Schwerpunkt der oberen Gegengewicht-Anordnung 62, so dass die obere Gegengewicht-Anordnung 62 zu der Rückseite des Krans 10 hin kippt, wenn sie durch den Schwenkrahmen 114 aufgehängt ist.

Wenn die obere Gegengewicht-Anordnung 62 in ihre Betriebsposition an der Rückseite des Aufbaus 12 angehoben ist, greift eine Rolle 118 in die Unterseite der Antriebsbasis 60 ein (siehe 9A). Wenn die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 weiter verlängert werden, führt die Rolle 118 die obere Gegengewicht-Anordnung 62 nach vorne, bis ein Haken 120 an jeder Seite der Gegengewicht-Auflage 66 in einen Bolzen 122 an jeder Seite der Antriebsbasis 60 eingreift. Die rückwärtige Kippung der aufgehängten, oberen Gegengewicht-Anordnung 62 ermöglicht, dass die Haken 120 von den Bolzen 122 während des Anhebevorgangs frei sind. Wenn die Haken 120 in die Bolzen 122 eingreifen, werden die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 weiter verlängert, bis ein Bolzen- bzw. Bolzenloch 124, angeordnet nahe der Rückseite an jeder Seite der Gegengewicht-Auflage 66, zu einem oval geformten Loch 126, angeordnet an jeder Seite der Antriebsbasis 60, ausgerichtet ist (siehe 9B). Ein Begrenzungsschalter (nicht dargestellt) verhindert, dass die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 zu stark verlängert werden. Ein Bolzen 128 wird dann durch jedes Bolzenloch 124 und das oval geformte Loch 126 hindurch platziert, um die obere Gegengewicht-Anordnung 62 an der Antriebsbasis 60 zu befestigen. Wenn sich die Bolzen 128 an Ort und Stelle befinden, werden die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 zurückgezogen, um die Spannung in den Gegengewicht-Aufhängungsteilen 110 und den Verbindungen 112 wegzunehmen. Die Gegengewicht-Aufhängungsteile 110 werden dann von den Verbindungen 112 getrennt und an dem Mast 36 aufbewahrt. In ähnlicher Weise werden die Verbindungen 112 an der Antriebsbasis 60 aufbewahrt.

In dem bevorzugten Montageverfahren wird mindestens eines der Fahrzeugkarosserie-Gegengewichte 22 an der Fahrzeugkarosserie 20 vor einer Montage der oberen Gegengewicht-Anordnung 62 an dem Aufbau 12 montiert, um zu der Stabilität des Krans 10 beizutragen. Eine Installation des zweiten Fahrzeugkarosserie-Gegengewichts 22 kann die Installation der oberen Gegengewicht-Anordnung 62 an dem Aufbau 12 beeinträchtigen. Falls nur eines der Fahrzeugkarosserie-Gegengewichte 22 vor der Montage der oberen Gegengewicht-Anordnung 62 an dem Aufbau 12 installiert wurde, dann sollte das zweite Fahrzeugkarosserie-Gegengewicht 22 in dieser Stufe des Kran-Selbstmontageverfahrens installiert werden.

Die Drahtseilführung 50 wird, wie die 1112 zeigen, von einer ersten Position an dem Ende des Auslegerstumpfes 30 zu einer zweiten Position an der oberen Innenseite des Auslegerstumpfes 30 umgesetzt. Wie am besten in 11 zu sehen ist, werden die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 so verlängert, um den Auslegerstumpf 30 auf den Boden aufzulegen. Ein Auflageblock 130 wird unter der Außenkante 90 des Auslegerstumpfes 30 platziert, um zu verhindern, dass der Boden durch die Drahtseilführung 50 beeinträchtigt wird. Der Hakenblock 54 und das Last-Hebezeug-Seil 46 werden dann abgeriggt und von der Drahtseilführung 50 entfernt. Ein Bolzen 132, der den Schwenkrahmen 82 an der Außenkante 90 des Auslegerstumpfes verbindet, wird dann entfernt. Die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 werden dann zurückgezogen, um den Schwenkrahmen 82 in einem nach oben gerichteten Bogen um die Schwenkverbindung des Schwenkrahmens 82 herum zu der Innenkante 84 des Auslegerstumpfes 30 anzuheben. Wie in 12 dargestellt ist, ist der Schwenkrahmen 82 benachbart zu dem stationären Rahmen 88 positioniert. Der Schwenkrahmen 82 wird dann mit dem stationären Rahmen 88 durch Installieren eines Bolzens 134 durch Löcher in dem Schwenkrahmen 82 und dem stationären Rahmen 88 verbunden.

Die alternative Ausführungsform der positionierbaren Drahtseilführung 300, dargestellt in den 1720, wird über einen ähnlichen Vorgang umgebaut. Wie in den 1718 dargestellt ist, wird ein Bolzen 314 von der zusammenlegbaren Strebe 310 entfernt, um der Strebe 310 zu ermöglichen, sich zu falten. Der Bolzen 316 wird dann entfernt, um die Verbindung zwischen dem zweiten Rahmen 308 und dem Ende des Auslegerstumpfes 30 freizugeben. Die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 werden dann verlängert, um dem ersten Rahmen 306 zu ermöglichen, nach unten gegen den Anschlag 318 zu schwenken.

Das Auslegerstumpf-Aufhängungsteil 102 wird, wie die 1718 zeigen, von dem ersten Rahmen 306 getrennt und wieder mit einer Anhebe Verbindung 320 an dem zweiten Rahmen 308 verbunden. Der Anhebe-Verbindungsbolzen 322, der die Anhebe-Verbindung 320 sichert, wenn sie nicht in Benutzung ist, wird entfernt, um der Anhebe-Verbindung 320 zu ermöglichen, mit der Auslegerstumpf-Hebeeinrichtung 102 zu schwenken. Die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 werden dann zurückgezogen, um den zweiten Rahmen 308 nach oben zu dem ersten Rahmen 306 hin durch Schwenken des zweiten Rahmens 308 um die schwenkbare Verbindung zwischen dem ersten Rahmen 306 und dem zweiten Rahmen 308 zu ziehen. Die zusammenlegbare Strebe 310 wird gleichzeitig gefaltet, wenn der zweite Rahmen 308 angehoben wird.

Der zweite Rahmen 308 wird, wie 19 zeigt, zu einer Position am nächsten zu dem ersten Rahmen 306 angehoben. Ein Bolzen 324 wird dann installiert, um fest den zweiten Rahmen 308 an dem ersten Rahmen 306 zu verbinden. Die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 werden dann weiter zurückgezogen, um die Drahtseilführung 300 nach oben zu schwenken, bis sie über die Mitte hinaus umklappt.

Die Drahtseilführung 300 wird dann, wie 20 zeigt, weiter zu der oberen Innenseite des Auslegerstumpfes 30 durch Verlängern der hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 herabgelassen. Ein Bolzen 326 wird dann installiert, um fest den ersten Rahmen 306 der Drahtseilführung 300 mit der oberen Innenseite des Auslegerstumpfes 30 zu verbinden. Die Aufrigg-Plattform 312 wird dann in ihre Position herabgelassen.

Die Auslegeroberseite 28 und irgendwelche Auslegereinsätze 32 werden, wie 13 zeigt, zusammen auf dem Boden, benachbart zu dem Auslegerstumpf 30, montiert. Ein Block 130 wird typischerweise verwendet, um die Oberseite 28 des Auslegers und die Auslegereinsätze 32 während des Montagevorgangs zu tragen. Das montierte Auslegerendstück 28 und die Auslegereinsätze 32 werden dann mit der Innenkante 84 des Endes des Auslegerstumpfes 30 verbunden. Die Verbindungen zwischen dem Auslegerstumpf 30, dem Endstück 28 des Auslegers und irgendwelchen Auslegereinsätzen 32 können eine Verbindung oder können mehrere Verbindungen, dargestellt in dem US-Patent Nr. 5,199,586, sein.

Wie 14 zeigt, werden die hydraulischen Ausleger-Hebezeug-Zylinder 34 zurückgezogen, um den Ausleger 26 so anzuheben, um die Achse des Auslegerstumpfes 30 zu der Achse des montierten Auslegerendes 28 und irgendwelchen Auslegereinsätzen 30 auszurichten. Die Außenkante 90 des Endes des Auslegerstumpfes 30 wird dann so mit dem montierten Auslegerende 28 und irgendwelchen Auslegereinsätzen 32 verbunden, um die Montage des Auslegers 26 abzuschließen.

Das Auslegerstumpf-Aufhängungsteil 102 wird, wie 15 zeigt, getrennt und vorzugsweise an dem Mast 36 aufbewahrt. Die Ausleger-Aufhängungsteile 42 werden dann zwischen dem Mast 36 und dem Auslegerende 28 verbunden. Die Last-Hebezeug-Seile 46 werden dann durch die Drahtseilführung 50 hindurch geführt und um die Auslegerendseilrollen 52 geschert. Schließlich wird ein Hakenblock 54 oder werden mehrere Hakenblöcke 54 an die Last-Hebezeug-Seile 46 angebracht (siehe 1).

Der Selbstabbau des Krans 10 wird dadurch vorgenommen, dass dem Verfahren, das vorstehend beschrieben wird, in einer umgekehrten Reihenfolge gefolgt wird.

Normalerweise werden die doppelwirkenden Zylinder, ähnlich den Zylindern 34, durch Pumpen in offenem Kreis betätigt, da das Kolbenende des Zylinders weniger Fluid benötigt, um den Kolben zu bewegen, als dann, wenn er von dem Kolbenende des Zylinders heraus verschoben wird. Pumpen in offenem Kreis ziehen Hydraulikfluid von einem Reservoir und das Fluid wird von dem Zylinder zu dem Reservoir zurückgeführt. Das Volumen-Differenzial zwischen dem Stangenende und dem Kolbenende des Zylinders können dann einfach aufgenommen werden.

Allerdings sind Pumpen mit offenem Kreis nicht so leistungseffizient wie Pumpen in geschlossenem Kreis, und drehen sich viel langsamer, führen geringere Strömungsraten zu, als vergleichbare Pumpen mit geschlossenem Kreis. Auch sind Pumpen mit offenem Kreis mit vergleichbarer Leistung kostspieliger als Pumpen mit geschlossenem Kreis. Pumpen mit offenem Kreis mit einem größeren Durchsatz erfordern eine Hochleistungspumpe, die dieselbe Strömungsrate wie eine Hauptpumpe in offenem Kreis bezieht. Aufgrund dieser Nachteile wurde ein einzigartiger, hydraulischer Kreis, unter Verwendung einer Pumpe mit geschlossenem Kreis, für den Kran 10 entwickelt. Der Hydraulikkreis ist in 21 dargestellt. Wie vorstehend erläutert ist, sind die hydraulischen Zylinder 34 vorzugsweise doppelwirkende Zylinder und werden während eines normalen Betriebs des Krans dazu verwendet, den Auslegerwinkel zu kontrollieren, und während Kraneinstellvorgängen, insbesondere dann, wenn die obere Gegengewicht-Anordnung 62 installiert wird. Die Zylinder 34 befinden sich, wenn sie dazu verwendet werden, den Auslegerwinkel während eines normalen Hebevorgangs zu kontrollieren, allgemein unter Zugspannung. Während eines Positionierungsvorgangs des Gegengewichts befinden sich die Zylinder 34 in einem Druckzustand. Als eine Folge werden die Zylinder manchmal so kontrolliert, um sich in einer Richtung zu bewegen, die für sie natürlich ist, um unter den Lasten, die darauf aufgebracht werden, zu folgen. In dieser Situation handhabt die Pumpe eine Revisionslast. Das bedeutet, die Pumpe lässt den Dieselmotor an oder treibt ihn an, der typischerweise dazu verwendet wird, die Pumpe anzutreiben. In dem bevorzugten Kreis wird die Pumpe Revisionslasten manchmal dann unterworfen, wenn die Zylinder ausgefahren werden, und manchmal dann, wenn die Zylinder zurückgezogen werden.

Die Hauptkomponenten des Kreises umfassen die Pumpe 201 in geschlossenem Kreis, die doppelwirkenden Zylinder 34, die Systempumpe 203, eine Hilfspumpe 205, auch bezeichnet als eine Nebenpumpe, da sie auch dazu verwendet wird, hydraulische Hilfsnebenaggregate anzutreiben, ein Zylinderrichtungs-Steuerventil 225 und einen Verteiler zum Regenerieren von heißem Öl, dargestellt durch eine punktierte Linie 206, die ein Überdruckventil 227 und ein Zweiwegeventil 229 für heißes Öl einsetzt. Das bevorzugte Richtungssteuerventil 225 ist ein Modell Nr. 4WE6J6X/EG12N9Z45, ein Zwei-Solenoid-Ventil mit vier Anschlussöffnungen von Mannesmann Rexroth. Der bevorzugte Verteiler 206 zum Regenerieren von heißem Öl enthält ein Zweiwegeventil 229 für heißes Öl, vorzugsweise Modell Nr. DSGH-XHN, ein Überdruckventil 227, vorzugsweise ein Modell Nr. RPGC-LNN und zwei Absperrventile 241 und 242, vorzugsweise Modell Nr. CXFA-XAN, alle in der Form von Einsetzteilen, die sich in Verteiler hineinschrauben. Die Einsetzteile sind von Sun Hydraulics.

Die Pumpe 201 in geschlossenem Kreis und die Befüllpumpe 203, und die anderen Komponenten innerhalb der punktierten Linie 208, sind vorzugsweise alle eingebaute Bauteile in einer kommerziell erhältlichen, variablen Verdrängungspumpe, wie beispielsweise die Pumpe Series 90 von Sauer Sundstrand Corporation, Modell Nr. 90L 100KA 2 C 853 FI E 33 6BA 20 42 24. Diese Pumpe setzt eine Richtungsströmungssteuerung so ein, dass irgendeine der zwei Anschlussöffnungen 202 und 204 der Pumpe 201 alternativ als die Auslass- und Einlassöffnung verwendet werden kann. Alternativ könnte die Pumpe in geschlossenem Kreis mit einer unidirektionalen Strömung mit einer separaten Richtungsströmungssteuereinheit verbunden werden, um wechselweise Energie zu beiden Seiten der Zylinder 34 zuzuführen. Die bevorzugte Pumpe in geschlossenem Kreis umfasst innere Sicherheits-Überdruckventile und andere Merkmale, die nicht in 21 dargestellt sind, da sie herkömmlich sind und keinen Teil der vorliegenden Erfindung bilden.

Die Zylinder 34 sind vorzugsweise identisch. Als eine Folge werden dieselben Bezugszeichen verwendet, um dieselben Teile der Zylinder 34 zu bezeichnen. Jeder Zylinder 34 besitzt eine Bohrung 236 und einen Kolben 237, der in der Bohrung 236 montiert ist, ein Kolbenende 238 des Zylinders 34 bildend. Eine Kolbenstange 38 ist mit dem Kolben 237, gegenüberliegend dem Kolbenende 238, verbunden. Die Kolbenstange 38 erstreckt sich aus einem Auslassende der Bohrung 236 heraus, ist allerdings an dem Austrittsende abgedichtet, ein Kolbenstangenende 240 des Zylinders bildend. Ein erster Durchgangsweg 218 steht in einer Fluidverbindung mit dem Kolbenende 238, und ein zweiter Durchgangsweg 216 steht in einer Fluidverbindung mit dem Kolbenstangenende 240 des Zylinders 34.

Wenn der Ausleger 36 angehoben wird, werden die Zylinder 34 zurückgezogen. Die Pumpe 201 mit variabler Verdrängung, geschlossenem Kreis, wird in ihrem Hub zu den Druckleitungen 211, 212, 213 und 214 gebracht. Fluid wird ermöglicht, in den Durchgangsweg 216 in das Kolbenstangenende 240 jedes Zylinders 34 über Absperrventile 224 einzutreten. Das Richtungssteuerventil 225 für das Ausleger-Hebezeug wird elektrisch zu der Ausleger-Aufwärts-Position betätigt, in der eine Strömung von den Befüllpumpen 203 in den Leitungen 210 und 215 durch das Richtungssteuerventil 225 des Ausleger-Hebezeugs und aus den Leitungen 265 und 266 zu den Steuerventilen 221, montiert an jedem Zylinder 34, führt. Das Steuersignal öffnet die Steuerventile 221, was ermöglicht, dass hydraulisches Fluid aus den Zylinderbohrungen 236 durch die Durchgangswege 218 herausführt. Die Leitungen 234, 232 und 231 führen das Fluid zu der Anschlussöffnung 202 der Pumpe 201 zurück.

Da der Kreis mit einer Pumpe mit variabler Verdrängung, geschlossenem Kreis, ausgelegt ist, muss die Strömung in den Leitungen in die Zylinder 34 hinein und aus diesen heraus gleich an der Pumpe 201 sein. Es wäre am besten, wenn das Verhältnis der Änderung in dem Volumen des Kolbenstangenendes zu der Änderung in dem Volumen des Kolbenendes, wenn die Kolbenstange ausgefahren oder zurückgezogen wird, zwischen ungefähr 1:2 und ungefähr 1:1,1 liegt. In der derzeit bevorzugten Ausführungsform des Krans 10 besitzt die Kolbenstange 38 einen Durchmesser von 140 mm (5,5 Inch) und einen Querschnittsflächenbereich von 15355 mm2 (23,8 Quadratinch). Die Bohrung 236 besitzt einen Durchmesser von 305 mm (12 Inch) und einen Querschnittsflächenbereich von 72968 mm2 (113,1 Quadratinch). Das bevorzugte Verhältnis der Änderung im Volumen des Kolbenstangenendes 240 zu der Änderung in dem Volumen des Kolbenendes 238 beträgt demzufolge (113,1–23,8):113,1 oder 1:1,27. Demzufolge kommen, für 3,8 l (1 Gallone) an hydraulischem Fluid, das in den Durchgangsweg 216 gedrückt wird, 4,8 l (1,27 Gallonen) an hydraulischem Fluid aus dem Durchgangsweg 218 heraus. Die zusätzlichen 1,0 l (0,27 Gallonen) werden von dem Kreis über den Verteiler 206 für das heiße Wiederauffrischungsöl aus der Leitung 259 zu dem Kühler und schließlich zurück zu dem Hydraulik-Reservoir abgelassen, was 3,8 l (1 Gallone) belässt, um zu der Anschlussöffnung 202 der Pumpe 201 über die Leitung 231 zurückzuführen. Dem überschüssigen Fluid wird ermöglicht, aus der Leitung 233 in den Verteiler 206 für heißes Wiederauffrischungsöl zu fließen. Das Zweiwegeventil 229 wird durch den Druck in der Leitung 213 betätigt, so dass die Leitung 233 mit der Leitung 255 verbunden ist. Das Fluid führt dann durch die Leitung 257 und das Überdruckventil 227 zurück.

Wenn der Bediener wünscht, dass der Ausleger 26 nach unten geht, wird die Pumpe 201 in ihrem Hub weit genug gebracht, um wieder die Leitungen 211, 212 und 214 auf ein Niveau unter Druck zu setzen, das ausreichend ist, die Last zu tragen. Das Ausleger-Hebezeug-Richtungsventil 225 wird elektrisch zu der Ausleger-Abwärts-(Verlängerungs)-Position betätigt, in der ein Fluss von der Befüllpumpe 203 in der Leitung 215 durch das Last-Hebezeug-Richtungssteuerventil 225 und aus den Leitungen 263 und 264 heraus zu den Steuerventilen 223, montiert an jedem Zylinder, führt. Das Steuersignal öffnet die Steuerventile 223, was ermöglicht, dass Hydraulikfluid aus dem Kolbenstangenende 240 der Zylinder 34 heraus durch die Durchgangswege 216 führt. Zu diesem Zeitpunkt wird die Fließrichtung der Pumpe 201 umgekehrt, und die Anschlussöffnung 202 wird die Auslassöffnung der Pumpe 210. Die Strömung führt durch die Leitungen 231 und 234, das Absperrventil 222 und den Durchgangsweg 218 hindurch, was bewirkt, dass sich die Kolbenstange 38 verlängert. Allerdings verbleiben, da sich der Zylinder 34 unter Zugspannung befindet, die Einlassöffnung 204 und die Leitungen 211 und 214 unter einem hohen Druck.

Wie zuvor muss die Strömung in jeden Zylinder 34 hinein und aus diesem heraus gleich an der Pumpe 201 mit variabler Verdrängung sein. Allerdings führen in dem Ausleger-Abwärts-Modus 3,8 l (eine Gallone) an Fluid von dem Kolbenstangenende 240 des Zylinders 34 zu einem Erfordernis von 4,8 l (1,27 Gallonen), um in das Kolbenende 238 einzutreten. Die 1,0 l (0,27 Gallonen) werden von der Strömung von der Pumpe 205 für die Hilfsaggregate über die Leitungen 251, 253 und 254 in den Verteiler 206 für ein Wiederauffrischungsöl, der so positioniert ist, dass eine Strömung in die Leitung 233 von der Leitung 255 fließen kann und sich mit der Strömung in der Leitung 231 zu der Leitung 232, 234 vereinigt und in das Kolbenende 238 eintritt, herangezogen. Da sich der Zylinder 34 allgemein in Zugspannung während des Ausleger-Ablass-Vorgangs befindet, befinden sich die Leitungen 231, 232 und 233 an der Seite mit niedrigem Druck der Pumpe 201. Demzufolge wird das Fluid von der Hilfsaggregatpumpe 205 zu der Niederdruckseite des hydraulischen Kreises zugeführt.

Unter sehr steilen Auslegerwinkeln können sich die Zylinder 34 unter Kompression befinden. Der hydraulische Kreis der 21 ermöglicht, dass die Pumpe mit geschlossenem Kreis eine Verlängerung unter Druckbelastungen ebenso bewältigt, da, wie vorstehend diskutiert ist, der bevorzugte Kran 10 auch die Zylinder 34 für die Positionierungsvorgänge des Gegengewichts verwendet.

Während der Positionierungsvorgänge des Gegengewichts befinden sich die Zylinder 34 unter Kompression. Wenn der Bediener anweist, die Zylinder auszufahren, werden die Leitungen 231, 232, 233 und 234 die Hochdruckseite des Kreises, das Kolbenende 238 der Zylinder 34 über das Absperrventil 222 versorgend. Die Anschlussöffnung 202 wird der Auslass und die Hochdruck-Anschlussöffnung an der Pumpe 201 mit geschlossenem Kreis. Das Ausleger-Hebezeug-Richtungssteuerventil 225 ist so positioniert, dass Druck von der Befüllpumpe 203 durch Leitungen 215, 263 und 264 fließen kann, um die Steuerventile 223 zu öffnen, um zu ermöglichen, dass Fluid die Durchgangswege 216 verlässt. In dem Ausfahrmodus wird eine zusätzliche Aufbauströmung von der Hilfsaggregatpumpe 205 durch die Leitungen 251, 253 und 254 in den Verteiler 206 für heißes Wiederauffrischungsöl gebracht. Der Druck in der Leitung 233 bewirkt, dass die Steuerleitung das Ventil 229 so betätigt, dass Fluid von der Leitung 255 in die Leitung 213 fließen kann und sich dann mit der Strömung in den Leitungen 212 und 213 zurück zu der Pumpe 201 über die Auslassöffnung 204 an der Pumpe vereinigen kann. Wiederum wird das Aufbaufluid, zugeführt durch die Hilfsaggregatpumpe 205, in die Niederdruckseite des Hydraulikkreises zugeführt.

Wenn der Bediener anweist, die Zylinder während eines Positionierungsvorgangs des Gegengewichts zurückzuziehen, verbleiben die Leitungen 231, 232, 233 und 234 die Hochdruckseite des Kreises. Die Pumpe 201 wird in ihrem Hub weit genug gebracht, um wiederum diese Leitungen auf ein Niveau, ausreichend dazu, die Last zu tragen, unter Druck zu setzen. Das Ausleger-Hebezeug-Richtungssteuerventil 225 wird elektrisch zu der Rückziehposition so betätigt, dass eine Strömung von der Befüllpumpe 203 in der Leitung 215 durch das Ausleger-Hebezeug-Richtungsventil 225 hindurch und aus den Leitungen 265 und 266 zu den Steuerventilen 221, befestigt an jedem Zylinder 34, führt. Das Steuersignal öffnet die gesteuerten Ventile 221, was ermöglicht, dass Hydraulikfluid aus dem Kolbenende 238 der Zylinder 34 herausführt. Zu diesem Zeitpunkt wird die Strömungsrichtung der Pumpe 201 umgekehrt, so dass die Kolbenstange 38 beginnt, sich zurückzuziehen. Allerdings verbleiben die Leitungen 231, 232, 233 und 234 Hochdruckleitungen, da sich der Zylinder 34 unter Kompression befindet. Demzufolge ist die Anschlussöffnung 202 die Einlassöffnung, ist allerdings auch noch die Hochdrucköffnung. Überschüssiges Fluid von den Leitungen 212 und 214 führt durch die Leitung 213, das Ventil 229, die Leitungen 255 und 257, das Überdruckventil 227 und die Leitung 229 zu dem Kühler und dann weiter zu dem Reservoir heraus.

Die gesteuert betätigten Ventile 221 und 223 sind direkt an den Zylindern befestigt. In dem Fall eines Schlauchbruchs geht der Steuerdruck verloren. Die gesteuert betätigten Ventile schließen sich dann, was den Zylinder an Ort und Stelle hält. Überdruckventile 226 und 228 ermöglichen andererseits, dass überschüssiger Druck, der die Zylinder beschädigen könnte (wie beispielsweise aufgrund einer thermischen Expansion, wenn Sonnenlicht die Zylinder erwärmt), entweichen kann.

Die gesteuerten Ventile 221 und 223 sind identisch, und bevorzugt sind sie Ventil-Einsetzteile des Modells Nr. DKJS-XHN von Sun Hydraulics. Das Überdruckventil 226 und die Absperrventile 222 sind vorzugsweise beide in dasselbe, erhältliche Einsetzteil Modell SCIA-CCN von Sun Hydraulics eingebaut. Das Überdruckventil 228 und das Absperrventil 224 sind in ähnlicher Weise Teil eines Einsetzteils bzw. einer Kassette. Alle vier Einsetzteile sind in einen einzelnen Verteiler, befestigt in der Mitte des Zylinders, eingeschraubt. Dieser Verteiler ist mit den Enden des Zylinders 34 durch eine verschweißte Rohrleitung, die ein integraler Teil des Zylinders 34 ist, verbunden. Die Überdruckventile 228 sind vorzugsweise auf 34,5 MPa (5000 psi) eingestellt und die Überdruckventile 226 sind vorzugsweise auf 20,7 MPa (3000 psi) eingestellt. Irgendeine Leckage von den Ventilen 228, 226, 223 und 221 wird zu dem Niederdruck-Reservoir hin gerichtet, das vorzugsweise ein Behälter unter Atmosphärendruck ist.

Die Hilfsgerätepumpe 205 ist vorzugsweise eine von drei Abschnitten einer Zahnradpumpe Modell 323 9639 161 von Commercial Intertech of Youngstown, O-hio. Ein anderer Teil dieser Zahnradpumpe ist eine Hochleistungspumpe, die die Systempumpe 203 versorgt. In dem Kran 10 wird die Hilfsgerätepumpe 205 dazu verwendet, die Bauteile an dem Unterteil 16 über die Leitung 252 zu versorgen, wie beispielsweise die Hebezeug-Zylinder 104, ebenso wie das Aufbaufluid für die Pumpe 201 in geschlossenem Kreis. Die Leitung 281 ist eine Drucksteuerleitung von einer oberen Versorgungsöffnung eines Ventils an dem Unterbau. Sie wird dazu verwendet, den Kolben des Kolbenabsperrventils 282 innerhalb des Pumpenentlastungsventils, gezeigt durch eine unterbrochene Linie 280, zu betätigen. Das Pumpenablassventil umfasst auch eine Öffnung 283, die zu einem Behälter führt. Ein Überdruckventil 285 liegt parallel zu dem Kolbenabsperrventil 282. Das Überdruckventil 285 ermöglicht eine Druckentlastung, wenn die Pumpe 205 läuft, Fluid allerdings nicht in der Leitung 252 benötigt wird, allerdings das Absperrventil 282 nicht offen ist. Normalerweise wird eine Strömung durch die Leitung 252 durch das Ventil 282 gerichtet, da das Leistungsüberschussventil ein Signal über die Leitung 281 liefert, um das Kolbenabsperrventil 282 zu öffnen. Die Öffnung 283 ermöglicht, dass Druck aus der Leitung 281 entweicht, so dass das Absperrventil 282 dann geschlossen werden kann, wenn erwünscht ist, dass Fluid durch die Leitung 252 fließt. Ein Filter 270 reinigt das Fluid, wenn es aus dem Pumpenablassventil 280 fließt, so dass Fluid, das in den Kreis mit geschlossenem Kreis über den Verteiler 206 für heißes Nachfüllöl eintritt, gefiltert wird. Ein Absperrventil mit einem wesentlichen Widerstand 271 bildet einen parallelen Strömungspfad zu dem Verteiler 206 für heißes Öl, falls der Filter 270 blockiert wird. Vorzugsweise ist ein Filter, der nicht dargestellt ist, zwischen dem Kompressor und der Systempumpe 203 vorgesehen. Der Kompressor liefert vorzugsweise Hydraulikfluid bei 0,5 MPa (75 psi).

Falls die Systempumpe 203 groß genug ist, könnte sie dazu verwendet werden, das Aufbaufluid, benötigt für den Zylinder, differenziell über Absperrventile 207 und Leitungen 217 oder 219 zuzuführen. Allerdings ist, in der bevorzugten, kommerziell erhältlichen Pumpe mit variabler Verdrängung mit einer eingebauten Richtungssteuerung 208, die eingebaute Systempumpe 203 nicht groß genug, um diese Funktion durchzuführen, und demzufolge wird die Hilfspumpe 206 verwendet.

Das bevorzugte Zweiwegeventil 229 für heißes Öl besitzt Drucksteuerleitungen, die mit Leitungen 213 und 233 verbunden sind, um automatisch das Zweiwegeventil zu betätigen. Wenn der Druck in der Leitung 233 höher als der Druck in der Leitung 213 ist, wird die Leitung 255 mit der Leitung 213 verbunden. Andererseits wird, wenn der Druck in der Leitung 213 höher als der Druck in der Leitung 233 ist, die Leitung 255 mit der Leitung 233 verbunden.

Absperrventile 241 und 242 sind in dem Verteiler 206 zum Nachfüllen von heißem Öl enthalten, um auf solche Betriebszustände zu achten, bei denen das Druckdifferenzial zwischen Leitungen 213 und 233 nicht ausreichend ist, um das Zweiwegeventil 229 zu öffnen. Dies tritt oft bei steilen Auslegerwinkeln auf, wenn sich der Zylinder 34 nur in einer leichten Kompression oder Zugspannung befindet. Während dieser Situationen kann das Aufbaufluid von der Leitung 255 noch in die Niederdruckseite des Kreises über das Absperrventil 241 oder 242 eintreten, in Abhängigkeit davon, ob die Leitung 258 oder 256 den niedrigsten Druck besitzt. Absperrventile 241 und 242, die einen leichten Widerstand haben, können auch einen parallelen Pfad für Fluid vorsehen, um in den Teil des Kreises mit geschlossenem Kreis einzutreten. Wenn das Zweiwegeventil 229 offen ist, wird es einen kleinen Druckabfall haben, wenn Fluid beginnt, dort hindurchzufließen. Wenn dieser Druckabfall gleich zu dem geringen Druck ist, der benötigt wird, um die Absperrventile 241 oder 242 zu öffnen, wird Fluid beide Pfade nehmen. Das Zweiwegeventil 229 bildet allerdings den normalen Pfad, durch den das Fluid den Bereich des Kreises mit geschlossenem Kreis verlässt, da die Absperrventile 241 und 242 nur einen Fluss in einer Richtung zufassen.

Ein Überdruckventil 227 ist vorzugsweise so eingestellt, um sich bei 2,40 MPa (350 psi) zu öffnen. Dies hält ein Minimum von 350 psi in dem Hydraulikkreis aufrecht, was wichtig ist, da dann, wenn die Hilfspumpe 205 läuft und kein Fluid für die Hilfsgeräte oder als Aufbaufluid in dem Teil mit geschlossenem Kreis des Zylinderkreises benötigt wird, sich das Fluid von der Pumpe 205 über das Pumpenablassventil 280 und über Leitungen 253, 254, 255 und 257 entleeren wird. Das Überdruckventil 227 hält deshalb einen minimalen Druck für die Pumpe 205 aufrecht. Das gesteuerte Entlastungsventil 209 liefert ähnlich einen minimalen Druck und eine Entlastung für die Systempumpe 203.

Das hydraulische System wird vorzugsweise durch einen Mikroprozessor als Teil der Steuerfunktion des gesamten Krans gesteuert. Beispiele von Steuersystemen für Hebekräne, die einen Mikroprozessor verwenden, um hydraulische Funktionen zu steuern, sind in den US-Patenten Nr.'n 5,189,605; 5,297,019 und 5,579,931 offenbart, wobei alle davon hier unter Bezugnahme darauf eingeschlossen werden. Als solcher wird der Kran 10 vorzugsweise Wandler umfassen, um den Fluiddruck an unterschiedlichen Punkten in dem hydraulischen System zu überwachen. Das Steuersystem, und die Lage der Wandler, liegen nicht innerhalb des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung.

In der bevorzugten Ausführungsform des Krans 10 ist die Kolbenstange 38 so dimensioniert, dass sie beabsichtigte Lasten unter Kompression trägt. Da es erwünscht ist, den Durchmesser der Kolbenstange 38 auf einem Minimum zu halten, und da sich die Wölbungsfestigkeit einer Kolbenstange verringert, wenn sich deren effektive Länge erhöht, ist das Gegengewicht-Handhabungssystem so ausgelegt, dass die Kolbenstangen 38 nur mit einer begrenzten Verlängerung betätigt werden müssen, während sich die Zylinder 34 unter Kompression befinden. Dies verringert das potenzielle Wölbungsproblem und ermöglicht, dass die Kolbenstangen 38 mit kleineren Durchmessern als dann ausgelegt werden, wenn die Kolbenstangen 38 vollständig unter Kompression ausgefahren werden könnten. Die Zugfestigkeit des Materials, das verwendet wird, um die Kolbenstangen 38 herzustellen, ist hoch genug, so dass, gerade bei diesem kleineren Durchmesser, die Kolbenstangen 38 eine ausreichende Zugfestigkeit haben, um sicher maximale, erwartete Zugbelastungen zu handhaben.

Der bevorzugte, hydraulische Kreis, der vorstehend beschrieben ist, ermöglicht, dass eine Pumpe mit geschlossenem Kreis die doppelwirkenden, hydraulischen Zylinder 34 antreibt. Er liefert auch das zusätzliche Fluid, das benötigt wird, damit das Zylinder-Differenzial immer zu der Niederdruckseite des Kreises hinzugefügt wird. Da die Pumpe mit geschlossenem Kreis oftmals Revisionslasten handhabt, wird manchmal die Niederdruckseite des Kreises mit der Auslassöffnung der Pumpe mit geschlossenem Kreis verbunden. Der bevorzugte Kreis berücksichtigt dies, und ermöglicht, dass das Aufbaufluid zu der Pumpe geht, wenn sich die Einlassöffnung auf der Niederdruckseite befindet, oder zu dem Zylinder geht, wenn sich die Pumpeneinlassöffnung nicht an der Hochdruckseite befindet. Auf diese Art und Weise kann der Kreis dazu verwendet werden, die doppelbetätigten Zylinder in sowohl einer Zug- als auch einer Kompressionssituation zu betätigen. Weiterhin kann die Pumpe, die das Aufbaufluid zuführt, kostengünstig sein, da sie immer die Niederdruckseite des Kreises versorgt.


Anspruch[de]
Mobilkran (10) mit einem Aufbau (12), der drehbar auf einem Unterbau (16) angebracht ist, und einem Ausleger (26), der schwenkbar an dem Aufbau (12) angebracht ist, wobei er umfasst:

a) einen Mast (36), der schwenkbar mit dem Aufbau (12) an oder nahe der Verbindung des Auslegers (26) mit dem Aufbau (12) verbunden ist;

b) einen Hydraulikzylinder (34) zum Steuern des Winkels des Auslegers (26), wobei der Hydraulikzylinder (34) schwenkbar mit dem Aufbau (12) verbunden ist.

c) wobei die Verbindung des Mastes (36) mit dem Aufbau (12) separat von der Verbindung des Hydraulikzylinders (34) mit dem Aufbau (12) und an einer Höhe unter der Höhe derselben vorhanden ist; und

d) der Mast (36) schwenkbar mit dem Hydraulikzylinder (34) verbunden ist; dadurch gekennzeichnet, dass

e) der Ausleger (26) hängend entweder mit dem Mast (36) oder dem Hydraulikzylinder (34) an einer Position nahe der Verbindung zwischen dem Mast (36) und dem Hydraulikzylinder (34) verbunden ist, wobei bei normalen Hebevorgängen des Krans (10) der Hydraulikzylinder (34) unter Zug steht und der Mast (36) unter Druck steht.
Kran (10) nach Anspruch 1, wobei der Kran (10) des Weiteren einen zweiten Hydraulikzylinder (34) umfasst und jeder Hydraulikzylinder schwenkbar zwischen dem Aufbau (12) und dem Mast (36) angebracht ist. Kran (10) nach Anspruch 1, wobei der Mast (36) zwei Streben umfasst und jede Strebe schwenkbar zwischen dem Aufbau (12) und dem Hydraulikzylinder (34) angebracht ist. Kran (10) nach Anspruch 1, wobei der Ausleger (26) einen Auslegerfuß (30) umfasst und der Auslegerfuß (30) hängend entweder mit dem Mast (36) oder dem Hydraulikzylinder (34) an einer Position nahe der Verbindung zwischen dem Mast (36) und dem Hydraulikzylinder (34) verbunden ist. Kran (10) nach Anspruch 1, wobei der Hydraulikzylinder (34) ausgefahren oder eingezogen werden kann, um den Winkel des Auslegers (26) zu ändern. Kran (10) nach Anspruch 5, wobei der Hydraulikzylinder (34) ausgefahren werden kann um die Spitze des Auslegers (26) abzusenken. Kran (10) nach Anspruch 1, wobei der Hydraulikzylinder (34) ausgefahren werden kann, um den Mast (36) an eine annähernd horizontale Position auf dem Aufbau (12) abzusenken. Kran (10) nach Anspruch 1, wobei der Ausleger (26) ein erstes Ende und ein zweites Ende hatte, das erste Ende mit dem Aufbau (12) verbunden ist und das zweite Ende hängend entweder mit dem Mast (36) oder dem Hydraulikzylinder (34) an einer Position nahe der Verbindung zwischen dem Mast (36) und dem Hydraulikzylinder (34) verbunden ist. Kran (10) nach Anspruch 8, wobei der Ausleger (26) einen Auslegerfuß (30) und eine Auslegerspitze (28) umfasst, und die Auslegerspitze (28) hängend entweder mit dem Mast (36) oder dem Hydraulikzylinder (34) an einer Position nahe der Verbindung zwischen dem Mast (36) und dem Hydraulikzylinder (34) verbunden ist. Kran (10) nach Anspruch 9, wobei der Ausleger (26) des weiteren einen oder mehrere Auslegereinsätze (32) umfasst, die zwischen der Auslegerspitze (28) und dem Auslegerfuß (30) angebracht sind. Kran (10) nach Anspruch 9, wobei die hängende Verbindung zwischen der Auslegerspitze (28) und dem Mast (36) oder dem Hydraulikzylinder (34) ein oder mehrere Ausleger-Aufhängungsteile (42) umfasst. Kran (10) nach Anspruch 1, wobei der Ausleger (26) eine Auslegerspitze (28) umfasst, die lösbar mit einem Auslegerfuß (30) verbunden ist, und wobei der Mast (36) oder der Hydraulikzylinder (34) des Weiteren mit der Auslegerspitze (28) verbunden ist, wenn die Auslegerspitze (28) mit dem Auslegerfuß (30) verbunden ist, und der Mast (36) oder der Hydraulikzylinder (34) mit dem Auslegerfuß (30) verbunden ist, wenn die Auslegerspitze (28) nicht mit dem Auslegerfuß (30) verbunden ist. Kran (10) nach Anspruch 1, wobei der Hydraulikzylinder (34) so ausgefahren werden kann, dass der Hydraulikzylinder (34) und der Mast (36) auf dem Aufbau (12) zusammengeklappt werden, sodass der Kran (10) zum Transport demontiert werden kann. Kran (10) nach Anspruch 1, wobei der Aufbau (12) ein sich drehendes Bett (14) hat, der Unterbau (16) eine Fahrzeugkarosserie (20) sowie zwei unabhängig angetriebene Laufketten (24) hat und ein Schwenklager (18) das sich drehende Bett (14) drehbar mit der Fahrzeugkarosserie (20) verbindet, und wobei des weiteren

a) der Ausleger (26) eine Auslegerspitzt (28) sowie einen Auslegerfuß (30) hat, und der Auslegerfuß (30) schwenkbar mit dem sich drehenden Bett (14) des Aufbaus (12) verbunden ist;

b) der Mast (36) ein erstes Ende und ein zweites Ende hat, das erste Ende des Mastes schwenkbar mit dem sich drehenden Bett (14) des Aufbaus (12) an oder nahe der Verbindung des Auslegerfußes (30) mit dem sich drehenden Bett (14) verbunden ist, und der Mast (36) bei normalen Hebevorgängen des Krans (10) unter Druck steht;

c) der Hydraulikzylinder (34) eine Zylinderbohrung (40) und eine Kolbenstange (38) umfasst, die Zylinderbohrung (40) schwenkbar mit dem sich drehenden Bett (40) des Aufbaus (12) verbunden ist und der Hydraulikzylinder (34) bei normalen Hebevorgängen des Krans (10) unter Zug steht;

d) die Verbindung des ersten Endes des Masts mit dem sich drehenden Bett (14) des Aufbaus (12) separat von der Verbindung der Zylinderbohrung (40) mit dem sich drehenden Bett (14) des Aufbaus (12) und in einer Höhe unter der Höhe derselben ist;

e) das zweite Ende des Masts schwenkbar mit der Kolbenstange (38) des Hydraulikzylinders verbunden ist;

(f) die Auslegerspitze (28) hängend entweder mit dem zweiten Ende des Masts oder der Kolbenstange (38) des Hydraulikzylinders (34) verbunden ist; und

(g) die Kolbenstange (38) des Hydraulikzylinders (34) ausgefahren werden kann, um die Auslegerspitze (28) bei normalen Hebevorgängen des Krans (10) abzusenken.
Kran (10) nach Anspruch 14, wobei der Hydraulikzylinder (34) zwei Hydraulikzylinder (34) umfasst, jeder Hydraulikzylinder (34) eine Zylinderbohrung (40) und eine Kolbenstange (38) umfasst, jede der Zylinderbohrungen (40) schwenkbar mit dem sich drehenden Bett (14) des Aufbaus (12) verbunden ist und jede der Kolbenstangen (38) schwenkbar mit dem zweiten Ende des Masts verbunden ist. Kran (10) nach Anspruch 1, wobei der Aufbau (12) ein sich drehendes Bett (14) hat, ein Unterbau (16) eine Fahrzeugkarosserie (20) und zwei unabhängig angetriebene Laufketten (24) hat und ein Schwenklager (18) das sich drehende Bett (14) drehbar mit der Fahrzeugkarosserie (20) verbindet, und wobei des weiteren

a) der Ausleger (26) eine Auslegerspitze (28), einen Auslegerfuß (30) und einen oder mehrere Auslegereinsätze (32) hat, die zwischen einem inneren Ende des Auslegerfußes (30) und einem inneren Ende der Auslegerspitze (28) angebracht sind, und das äußere Ende des Auslegerfußes (30) schwenkbar mit dem sich drehenden Bett (14) des Aufbaus (12) verbunden ist;

b) der Mast (36) einen Rahmen umfasst und ein erstes Ende sowie ein zweites Ende hat und das erste Ende des Masts schwenkbar mit dem sich drehenden Bett (14) des Aufbaus (12) an oder nahe der Verbindung des Auslegerfußes (30) mit dem sich drehenden Bett (14) verbunden ist;

c) der Kran (10) des weiteren ein Paar Hydraulikzylinder (34) umfasst, jeder Hydraulikzylinder (34) eine Zylinderbohrung (40) und eine Kolbenstange (38) umfasst, jede Zylinderbohrung (40) schwenkbar mit dem sich drehenden Bett (14) des Aufbaus (12) an einer Position verbunden ist, die separat von der Verbindung des ersten Endes des Masts mit dem sich drehenden Bett (14) und in einer Höhe über der Höhe derselben ist, und jede Kolbenstange (38) mit dem zweiten Ende des Masts verbunden ist;

d) ein Ausleger- Aufhängungsteil ein äußeres Ende der Auslegerspitze (28) mit dem zweiten Ende des Masts verbindet, das äußere Ende der Auslegerspitze (28) an einem Ende des Auslegers gegenüber dem äußeren Ende des Auslegerfußes (30) ist; und

e) die Kolbenstangen (38) der Hydraulikzylinder (34) ausgefahren werden können, um das äußere Ende der Auslegerspitze (28) abzusenken und des weiteren bei normalen Hebevorgängen des Krans (10) der Hydraulikzylinder (34) unter Zug steht und der Mast (36) unter Druck steht.
Kran (10) nach Anspruch 16, wobei die Auslegerspitze (28) und der eine oder die mehreren Auslegereinsätze (32) von dem Ausleger- Aufhängungsteil und von dem inneren Ende des Auslegerfußes (30) getrennt worden sind und des weiteren das Ausleger- Aufhängungsteil wieder mit dem inneren Ende des Auslegerfußes (30) so verbunden worden ist, dass die Hydraulikzylinder (34) ausgefahren werden können, um das innere Ende des Auslegerfußes (30) abzusenken.






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