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Dokumentenidentifikation DE69934208T2 04.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001040480
Titel FLEXIBLE VERWALTUNG VON MEHREREN DATEISYSTEMEN
Anmelder Koninklijke Philips Electronics N.V., Eindhoven, NL
Erfinder EVERETT, J., Timothy, NL-5656 AA Eindhoven, NL;
TOL, M., Ronald, NL-5656 AA Eindhoven, NL;
IJDENS, B., Pieter, NL-5656 AA Eindhoven, NL
Vertreter Volmer, G., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 52066 Aachen
DE-Aktenzeichen 69934208
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IE, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 14.06.1999
EP-Aktenzeichen 999224520
WO-Anmeldetag 14.06.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/IB99/01098
WO-Veröffentlichungsnummer 2000000982
WO-Veröffentlichungsdatum 06.01.2000
EP-Offenlegungsdatum 04.10.2000
EP date of grant 29.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.10.2007
IPC-Hauptklasse G11B 27/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G06F 17/30(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zur Datenspeicherung und Wiedergewinnung, insbesondere aber nicht notwendigerweise in Verbindung mit optischen Speicherplatten.

In den letzten Jahren erfolgte eine große Ausweitung in der Komplexität von Unterhaltungselektronikgeräten mit verschiedenen unterschiedlichen proprietären und technischen Standards, die die Zusammenschaltbarkeit und die Datenspeicherung regeln. Im Zusammenhang mit dem letzteren Merkmal muss der Hausbenutzer sich mit der Verwendung von unterschiedlichen mechanischen und funktionellen Konfigurationen von Speichern für unterschiedliche Typen von Geräten abfinden, wie beispielsweise eine VHS-Kassette für Videoaufzeichnung, eine Audiokompaktkassette für Audioaufzeichnungen von HiFi-Geräten und Floppy-Disketten für Datenspeicherung auf Personalcomputern. Mit dem Aufkommen von beschreibbaren optischen Platten, die, was Datenauslegung, Bitraten, usw. betrifft, mit vereinheitlichten Standards übereinstimmen, können solche Platten (wenn sie für das bestimmte Aufzeichnungssystem konfiguriert sind) viele der verschiedenen Optionen ersetzen und daher kann die Möglichkeit eines einzigen vereinheitlichten Standards sowohl hinsichtlich der physischen Konfiguration als auch der Datenverwaltung für alle Typen von Heim-Audio-/Video-/Daten-Verarbeitungssystemen ins Auge gefasst werden. Während jede spezifische Anwendung ihre eigenen besonderen Anforderungen hat, sollten die physischen Datenträger (ob optische Platten oder andere Geräte) in zunehmendem Maße in der Lage sein, mit mehr als nur einem einzigen System oder Medium verwendet zu werden.

Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Schema zur Datenspeicherung auf einem Medium, das durch Geräte von unterschiedlichen Funktionalitäten gelesen werden kann, nicht nur mit effektiver Partitionierung von Dateien zwischen Anwendungen, sondern auch mit inhärenter Zusammenschaltbarkeit zu schaffen, derart, dass mindestens auf begrenzte Weise das Verwalten von Dateien von einer Anwendung durch Vorrichtungen, die eine unterschiedliche Anwendung durchführen, ermöglicht wird.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Speicher bereitgestellt, der von einer ersten Lese-/Schreibvorrichtung zu einer zweiten Lese-/Schreibvorrichtung zu übertragen ist, die eine Funktionalität hat, die sich von derjenigen der ersten Vorrichtung unterscheidet, wobei der Speicher auf einem einzigen Datenträger einen Speicherraum enthält, auf den durch die erste Lese-/Schreibvorrichtung zuzugreifen ist, wobei der Speicherraum in ein Array von Fragmenten partitioniert ist, von denen zumindest auf einige zum Lesen/Schreiben durch die erste Vorrichtung zugegriffen werden kann, und der eine Inhaltstabelle für die Fragmente enthält, die an einem vorbestimmten Platz innerhalb des Speicherraums gespeichert ist, wobei die Tabelle durch die erste Vorrichtung aktualisiert werden kann;

dadurch gekennzeichnet, dass mindestens auf einige Fragmente durch die zweite Vorrichtung zum Lesen/Schreiben zugegriffen werden kann, unter Ausschluss der ersten Vorrichtung, und dass die Inhaltstabelle eingerichtet ist, um für jedes Fragment anzuzeigen, ob das Fragment (a) Daten von der ersten Vorrichtung trägt, (b) Daten von der zweiten Vorrichtung trägt, oder (c) frei und zur Verwendung durch entweder die erste oder die zweite Vorrichtung verfügbar ist. Durch das Halten der Anzeige des/der benutzenden Geräts/Vorrichtung für jedes Fragment in der Inhaltstabelle können zwei Dateisysteme friedlich in einem einzigen Speicher koexistieren, derart, dass unbenutzter Speicherraum von einer Anwendung nicht verschwendet wird, sondern stattdessen für ein anderes Gerät verfügbar gemacht wird, das, obgleich es mit dem Speicher physisch kompatibel ist, auf eine Weise funktioniert, die sich von derjenigen des Geräts, das den Speicher anfangs verwendet, unterscheidet.

Der Speicher kann die Form einer optischen Platte haben und Daten, die durch die erste Vorrichtung in Fragmente geschrieben werden (wobei die Fragmente in geeigneter Weise eine gemeinsame Größe haben), können digitalisiertes Audio- und/oder Videomaterial umfassen, wobei die Inhaltstabelleneinträge mit Bezug auf diese Fragmente Wiedergabelisten für das Material umfassen. Die vorhergehend genannte zweite Vorrichtung kann eine Datenverarbeitungsvorrichtung (wie beispielsweise ein Personalcomputer) sein, für den die Inhaltstabelle für diejenigen Fragmente, die für die zweite Vorrichtung verfügbar sind, einen logischen Datenträgerdeskriptor umfassen kann.

Gebräuchlich wird einer der vorhergehend genannten ersten und zweiten Vorrichtungen in geeigneter Weise Priorität zugeordnet, derart, dass sie Fragmente, die bereits durch die andere verwendet werden, im Speicher überschreiben kann. Die Inhaltstabelle kann Kennungen für Fragmente, die durch die erste Vorrichtung verwendet werden, in einem Format, das durch die zweite Vorrichtung unterstützt wird, umfassen, wodurch es der zweiten Vorrichtung ermöglicht wird, die Verwendung von Fragmenten der ersten Vorrichtung zu identifizieren.

Die vorliegende Erfindung stellt auch ein Verfahren zum Formatieren von Speicherraum in einem einzigen Speichermedium bereit, der von einer ersten Lese-/Schreibvorrichtung zu einer zweiten Lese-/Schreibvorrichtung zu übertragen ist, die eine Funktionalität hat, die sich von derjenigen der ersten Vorrichtung unterscheidet, und auf den durch die erste Lese-/Schreibvorrichtung zuzugreifen ist, das die Schritte des Partitionierens des Mediums in ein Array von Fragmenten, von denen zumindest auf einige durch die erste Vorrichtung zum Lesen/Schreiben zugegriffen werden kann, und des Erzeugens einer Inhaltstabelle für die Fragmente und des Speicherns derselben an einem vorbestimmten Platz innerhalb des Speicherraums, umfasst, wobei die Tabelle durch die erste Vorrichtung aktualisiert werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass auf zumindest einige der Fragmente durch die zweite Vorrichtung zum Lesen/Schreiben zugegriffen werden kann, unter Ausschluss der ersten Vorrichtung, und dass die Inhaltstabelle eingerichtet ist, um für jedes Fragment anzuzeigen, ob das Fragment (a) Daten von der ersten Vorrichtung trägt, (b) Daten von der zweiten Vorrichtung trägt, oder (c) frei und zur Verwendung durch entweder die erste oder die zweite Vorrichtung verfügbar ist.

Des Weiteren wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine Datenverarbeitungsvorrichtung bereitgestellt, die betriebsfähig ist, um das Verfahren nach Anspruch 7 durchzuführen, wobei die Vorrichtung Mittel umfasst, die eingerichtet sind, um den Speicherraum in dem Speichermedium, auf den anschließend durch die Datenverarbeitungsvorrichtung zuzugreifen ist, zu empfangen und zu formatieren, wobei die Formatierungsmittel konfiguriert sind, um das Medium in ein Array von Fragmenten zu partitionieren, von denen zumindest auf einige zum Lesen/Schreiben durch die erste Vorrichtung zugegriffen werden kann und, um eine Inhaltstabelle für die Fragmente zu erzeugen, dieselbe an einem vorbestimmten Platz innerhalb des Speicherraums zu speichern, und dieselbe periodisch zu aktualisieren, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung des Weiteren eingerichtet ist, um mindestens einige der Fragmente als durch die zweite Vorrichtung zum Lesen/Schreiben zugreifbar zuzuordnen, und um in der Inhaltstabelle eine Anzeige für jedes Fragment unterzubringen, ob das Fragment (a) Daten von der ersten Vorrichtung trägt, (b) Daten von der zweiten Vorrichtung trägt, oder (c) frei und zur Verwendung durch entweder die erste oder die zweite Vorrichtung verfügbar ist.

Bevorzugte Ausführungsformen werden nun lediglich als Beispiel und unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen:

1 symbolisch die Anwendung eines Datenträgers, der die vorliegende Erfindung ausführt, auf unterschiedliche Typen von AV- und Datenverarbeitungsvorrichtungen veranschaulicht;

2 sich unterscheidende Steuerungsschichten veranschaulicht, wie sie anwendbar sind, wenn durch unterschiedliche Konfigurationen von Lesevorrichtungen auf den Datenträger von 1 zugegriffen wird; und

3 Veränderungen in der Dateiverwaltung und der Verfügbarkeit in den gespeicherten Daten auf dem Datenträger von 1 abhängig von der Funktionalität des Lesegeräts veranschaulicht.

Wie vorhergehend erwähnt, rückt eine Annäherung hinsichtlich der Datenspeichermedien für unterschiedliche Hausanwendungen heran. 1 veranschaulicht auf schematische Weise das Szenario eines Benutzers, der einen einzigen Datenträger (in dieser und der anschließenden Beschreibung eine beschreibbare und optisch lesbare Platte) 10 verwenden möchte. Wie gezeigt, können beim Benutzer sich voneinander unterscheidende Systeme verfügbar sein, die einen Personalcomputer (PC) 12, einen Video Disk Recorder 14 (mit einem Fernsehgerät 16 und einer Set-Top-Box für Digitalfernsehen oder einen Satellitendecoder 18), und ein HiFi-System 20 (einschließlich einer Aufzeichnungs-/Wiedergabekomponente 22 für Digitalaudio) umfassen. Es wurde oft nach einem gemeinsamen Format gesucht, damit der Benutzer nicht separat formatierte (obgleich physikalisch übereinstimmende) Platten für jeden Typ von Vorrichtung verwenden muss. Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen jeder Verwendung ist die Kommunalität immer noch ein Problem: was hier gesucht wird, ist Kompatibilität, derart, dass ein Benutzer einen einzigen Datenträger 10 in mehr als einer Anwendung verwenden kann, zum Beispiel, um einen Film vom Fernsehgerät, wie auch Datendateien vom PC aufzuzeichnen, wobei jede Anwendung die Informationen, die durch ein unterschiedliches Gerät gespeichert wurden, respektiert (d.h. nicht überschreibt oder beschädigt).

Im Folgenden wird ein Dateisystem für eine beschreibbare optische Videoplatte beschrieben, wobei die Platte sowohl mit Unterhaltungselektronikgeräten (Consumer Electronics – CE) als auch mit Personalcomputern (PC) kompatibel ist. Die Anforderungen für ein solches Plattensystem können wie folgt zusammengefasst werden:

  • 1. Unterstützung von AV- (oder Echtzeit-) Dateien, die für den Benutzer als Wiedergabelisten sichtbar sind, einschließlich Unterstützung mehrerer logischer Ströme, die die gleichen AV-Daten referenzieren können, und Trick-Play.
  • 2. Unterstützung von (PC) Datendateien.
  • 3. Kompatibilität mit mehreren Plattformen.

Beim Bereitstellen der Videoplatte, die sowohl mit CE- als auch PC-Anwendungen kompatibel ist, sind bestimmte Attribute und Funktionalitäten für Systeme, die unter Bevorzugung gegenüber den anderen auf die Verwendung in einem Host-System gerichtet sind, von besonderem Wert. Für eine auf CE gerichtete Anordnung würde das erste Plattenfragment für die Dateisystemdaten verwendet, wobei andere Fragmente für AV-Daten verwendet würden. Anstatt eines beliebigen Plattenaufbaus (wie für PC-Dateisysteme) würde ein fester Teil der Platte eine Standardskelettdatei enthalten, um den Datenteil der Platte zu referenzieren. Plattenaktualisierungen würden so einfach als möglich gehalten, Wiedergabelisten würden unterstützt und Nicht-AV-Daten können unterstützt werden.

Für die auf PC gerichtete Lösung resultiert die Kompatibilität aus der Verwendung eines vorbestimmten oder standardisierten Dateiformats, ein Beispiel davon ist das Universal Disk Format (UDF). UDF ist eine Spezifikation, die von der Optical Storage Technology Association zur Verwendung in optischen Speichern entwickelt wurde: die Spezifikation ist vom internationalen Standard ISO 13346 abgeleitet. Im folgenden Beispiel wird eine Übereinstimmung mit UDF angenommen, obgleich man erkennen wird, dass die vorliegende Erfindung weder auf die Übereinstimmung mit diesem Standard beschränkt, noch dadurch eingeschränkt ist.

Die Verwendung von UDF-Datenstrukturen und die Verwendung eines logischen linearen Adressraums ermöglicht es PC-Dateien, auf einem PC gelesen und geschrieben zu werden, der UDF unterstützt. Eine besondere Verzeichnisstruktur würde für die Unterhaltungs-Video-Disk mit Unterstützung von Wiedergabelisten und anderen besonderen AV-Daten und Schnellzugriff auf Echtzeitdateien definiert. Fragmente würden auf Grenzen ausgerichtet, um Fragmentierung zu vermeiden, Dateisystem-Datenstrukturen würden in den Cache kopiert, um zusätzliche Plattenzugriffe während des Echtzeitbetriebs zu vermeiden, und es würden Mittel zur Wiederherstellung unbeschriebener Caches im Notfall bereitgestellt.

Jede der zwei „gerichteten" Lösungen beinhaltet besondere Vorteile für ihr beabsichtigtes Ziel aber diese beeinträchtigen die allgemeine Austauschbarkeit, nach der wir suchen.

Wenn eine Video-Disk sich in einem PC befindet, ist es möglich, etwas freien Raum zu erhalten, um einen logischen UDF-Datenträger zur Verwendung durch PC-Daten auszuführen. Dieser Raum wird als nicht durch die Video-Disk-Anwendung verwendbar gekennzeichnet. Hierzu werden dem Blockgerät zwei Schnittstellen bereitgestellt: eine über Aufrufe an eine Video-Disk-API, die auf dem CE-Gerät sowie auf dem PC verfügbar ist, und eine andere über einen logischen UDF-Datenträger, auf dessen Inhalte nur zugegriffen werden kann, wenn eine richtige UDF-Dateisystemausführung vorhanden ist, wie schematisch in 2 veranschaulicht.

Die Video-Disk-Anwendung, die auf dem PC oder der CE-Vorrichtung läuft, hätte eine Sicht auf die Daten der Platte, wie durch die rechte Hälfte von 3 gezeigt. Wenn aus irgendeinem Grund nicht genug Raum auf der Platte vorhanden ist, kann ein Benutzer entscheiden, Fragmente zu löschen, die Daten enthalten, die nicht die Video-Disk-Anwendung betreffen. Wenn der Benutzer auswählen möchte, was zu löschen ist, muss eine UDF-Ausführung auf dem Gerät vorhanden sein. Der PC, der seinen UDF-Eingang zu den Daten verwendet, wird die Ansicht aufweisen, die durch die linke Seite von 3 gezeigt wird, während ein Gerät, das sowohl die Video-Disk-API als auch UDF unterstützt, über die Möglichkeit verfügt, auf beide Typen von Daten zuzugreifen (3 als Ganzes).

Für eine vollständige Kompatibilität können die gespeicherten AV-Dateien vorzugsweise auf einem PC gelesen und geschrieben werden: durch das Ausführen von einfachen Editierungsmöglichkeiten auf einem CE-Gerät und das Belassen von fortgeschrittenem Editieren auf dem PC, kann dies über die Video-Disk ausgeführt werden. Wenn AV- und PC-Datendateien auf der gleichen Platte residieren, bestehen zwei Möglichkeiten zur Handhabung von (PC) Datendateien auf dem CE-Gerät, wobei die erste der Alles-oder-Nichts-Ansatz ist, d.h. es sollte für einen Benutzer möglich sein, alle Nicht-AV-Dateien zu löschen, um Platz für eine Aufzeichnung zu schaffen. Die zweite Möglichkeit führt Auswählbarkeit ein, bei der es für einen Benutzer möglich ist, spezifische (PC) Datendateien zu löschen.

Es wird in Betracht gezogen, was geschieht, wenn ein Benutzer eine leere Platte in ein CE-Gerät einfügt und später entscheidet, sie auch mit einem PC zu benutzen, und umgekehrt; nämlich, wenn der Benutzer eine leere Platte in einen PC einfügt und anschließend entscheidet, sie in einem CE-Gerät zu verwenden. Im ersten Fall bestehen zwei Möglichkeiten: entweder wird ein erster Bereich (Fragment „O") bewusst durch das CE-Gerät ignoriert, um es dem PC anschließend zu ermöglichen, das UDF-Dateisystem einfach hinzuzufügen, oder es wird eine Aufteilung der Platte ausgeführt und es wird ein UDF-Teil darauf geschaffen. Im letzteren Fall ist es entweder notwendig, dass das CE-Gerät dem Benutzer das Neuformatieren der Platte bietet, oder es wird dem PC ermöglicht, die Platte aufzuteilen und ein VDR-Dateisystem auf dem PC zu schaffen, mit anderen Worten, der PC macht die Platte geeignet für CE-Anwendungen.

In Bezug auf die Komplexität besteht wie vorhergehend erläutert ein Kompromiss zwischen der Komplexität der Lösungen und der erforderlichen Kompatibilität. Eine richtige UDF-Ausführung plus eine Video-Disk-API darauf ist komplexer als das Ausführen einer Video-Disk-API auf einem Blockgerät, aber die Berücksichtigung möglicher Einwände gegen UDF zeigt, dass seine Auswahl unter dem Strich allgemein gerechtfertigt ist.

Legende der Zeichnungen Fig. 2

  • VIDEO APPLICATIONS = VIDEOANWENDUNGEN
  • OTHER APPLICATIONS (DATA STORAGE) = ANDERE ANWENDUNGEN (DATENSPEICHERUNG)
  • VDR calls = VDR-Aufrufe
  • Block Device (Driver) = Blockgerät (Treiber)

Fig. 3

  • Volume info = Datenträgerinformationen
  • Logical Volume = Logischer Datenträger
  • F0: UDF Volume = F0: UDF-Datenträger
  • F1: Unavailable = F1: Nicht verfügbar
  • F2: Unavailable = F2: Nicht verfügbar
  • F3: Unavailable = F3: Nicht verfügbar
  • F4: UDF Partition = F4: UDF-Partition
  • F5: Unavailable = F5: Nicht verfügbar
  • F6: Unavailable = F6: Nicht verfügbar
  • F7: Unavailable = F7: Nicht verfügbar
  • F8: UDF Partition = F8: UDF-Partition
  • F9: Unavailable = F9: Nicht verfügbar
  • F10: UDF Partition = F10: UDF-Partition
  • F11: UDF Partition = F11: UDF-Partition

  • F0: Reserved = F0: Reserviert
  • F1: Video Structure = F1: Videostruktur
  • F2: Video Data = F2: Videodaten
  • F3: Video Data = F3: Videodaten
  • F4: No Video Data = F4: Keine Videodaten
  • F5: Free for Video Data = F5: Frei für Videodaten
  • F6: Video Data = F6: Videodaten
  • F7: Video Data = F7: Videodaten
  • F8: No Video Data = F8: Keine Videodaten
  • F9: Video Data = F9: Videodaten
  • F10: No Video Data = F10: Keine Videodaten
  • F11: No Video Data = F11: Keine Videodaten

  • VDR calls = VDR-Aufrufe

  • TOC = TOC
  • Playlists = Wiedergabelisten
  • Frame Info = Rahmeninformationen


Anspruch[de]
Speicher, der von einer ersten Lese-/Schreibvorrichtung zu einer zweiten Lese-/Schreibvorrichtung zu übertragen ist, die eine Funktionalität hat, die sich von derjenigen der ersten Vorrichtung unterscheidet, wobei der Speicher auf einem einzigen Datenträger einen Speicherraum enthält, auf den durch die erste Lese-/Schreibvorrichtung zuzugreifen ist, wobei der Speicherraum in ein Array von Fragmenten partitioniert ist, von denen zumindest auf einige zum Lesen/Schreiben durch die erste Vorrichtung zugegriffen werden kann, und der eine Inhaltstabelle für die Fragmente enthält, die an einem vorbestimmten Platz innerhalb des Speicherraums gespeichert ist, wobei die Tabelle durch die erste Vorrichtung aktualisiert werden kann; dadurch gekennzeichnet, dass mindestens auf einige Fragmente durch die zweite Vorrichtung zum Lesen/Schreiben zugegriffen werden kann, unter Ausschluss der ersten Vorrichtung, und dass die Inhaltstabelle eingerichtet ist, um für jedes Fragment anzuzeigen, ob das Fragment (a) Daten von der ersten Vorrichtung trägt, (b) Daten von der zweiten Vorrichtung trägt, oder (c) frei und zur Verwendung durch entweder die erste oder die zweite Vorrichtung verfügbar ist. Speicher nach Anspruch 1 in der Form einer optischen Platte, wobei die Daten, die durch die erste Vorrichtung in Fragmente geschrieben werden, digitalisiertes Audio- und/oder Videomaterial umfassen, wobei die Inhaltstabelleneinträge mit Bezug auf diese Fragmente Wiedergabelisten für das Material enthalten. Speicher nach Anspruch 1 in der Form einer optischen Platte, wobei die zweite Vorrichtung eine Datenverarbeitungsvorrichtung ist und die Inhaltstabelle einen logischen Datenträgerdeskriptor für diejenigen Fragmente umfasst, die für die zweite Vorrichtung verfügbar sind. Speicher nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Plattenfragmente von einer gemeinsamen Größe sind. Speicher nach Anspruch 1, wobei einer der ersten und zweiten Vorrichtungen Priorität zugeordnet wird, derart, dass sie Fragmente, die durch die andere verwendet werden, überschreiben kann. Speicher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Inhaltstabelle Kennungen für Fragmente umfasst, die durch die erste Vorrichtung verwendet werden, in einem Format, das durch die zweite Vorrichtung unterstützt wird, wodurch es der zweiten Vorrichtung ermöglicht wird, die Verwendung von Fragmenten der ersten Vorrichtung zu identifizieren. Verfahren zum Formatieren von Speicherraum in einem einzigen Speichermedium, der von einer ersten Lese-/Schreibvorrichtung zu einer zweiten Lese-/Schreibvorrichtung zu übertragen ist, die eine Funktionalität hat, die sich von derjenigen der ersten Vorrichtung unterscheidet, und auf den durch die erste Lese-/Schreibvorrichtung zuzugreifen ist, das die folgenden Schritte umfasst:

Partitionieren des Mediums in ein Array von Fragmenten, von denen zumindest auf einige zum Lesen/Schreiben durch die erste Vorrichtung zugegriffen werden kann; und

Erzeugen einer Inhaltstabelle für die Fragmente und Speichern derselben an einem vorbestimmten Platz innerhalb des Speicherraums, wobei die Tabelle durch die erste Vorrichtung aktualisiert werden kann;

dadurch gekennzeichnet, dass auf zumindest einige der Fragmente durch die zweite Vorrichtung zum Lesen/Schreiben zugegriffen werden kann, unter Ausschluss der ersten Vorrichtung, und dass die Inhaltstabelle eingerichtet ist, um für jedes Fragment anzuzeigen, ob das Fragment (a) Daten von der ersten Vorrichtung trägt, (b) Daten von der zweiten Vorrichtung trägt, oder (c) frei und zur Verwendung durch entweder die erste oder die zweite Vorrichtung verfügbar ist.
Verfahren nach Anspruch 7, das den Schritt des Zuordnens einer Priorität zu einer der ersten und zweiten Vorrichtungen umfasst, derart, dass sie Fragmente, die durch die andere verwendet werden, überschreiben kann. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, das den weiteren Schritt des Einschließens von Kennungen in die Inhaltstabelle für Fragmente umfasst, die durch die erste Vorrichtung verwendet werden, in einem Format, das durch die zweite Vorrichtung unterstützt wird, wodurch es der zweiten Vorrichtung ermöglicht wird, die Verwendung von Fragmenten der ersten Vorrichtung zu identifizieren. Datenverarbeitungsvorrichtung, die betriebsfähig ist, um das Verfahren nach Anspruch 7 auszuführen, wobei die Vorrichtung Mittel umfasst, die eingerichtet sind, um den Speicherraum in dem Speichermedium, auf den anschließend durch die Datenverarbeitungsvorrichtung zuzugreifen ist, zu empfangen und zu formatieren, wobei die Formatierungsmittel konfiguriert sind, um das Medium in ein Array von Fragmenten zu partitionieren, von denen zumindest auf einige zum Lesen/Schreiben durch die erste Vorrichtung zugegriffen werden kann, und um eine Inhaltstabelle für die Fragmente zu erzeugen, dieselbe an einem vorbestimmten Platz innerhalb des Speicherraums zu speichern und dieselbe periodisch zu aktualisieren; dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung des Weiteren eingerichtet ist, um mindestens einige der Fragmente als zum Lesen/Schreiben durch die zweite Vorrichtung zugreifbar zuzuordnen, und um in der Inhaltstabelle eine Anzeige für jedes Fragment unterzubringen, ob das Fragment (a) Daten von der ersten Vorrichtung trägt, (b) Daten von der zweiten Vorrichtung trägt, oder (c) frei und zur Verwendung durch entweder die erste oder die zweite Vorrichtung verfügbar ist.






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