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Dokumentenidentifikation EP1224389 04.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001224389
Titel ANSAUGSYSTEM MIT LUFTFILTER
Anmelder Mann + Hummel GmbH, 71638 Ludwigsburg, DE
Erfinder LEIPELT, Rudolf, 74394 Hessigheim, DE;
FÜSSER, Rolf, 76332 Bad Herrenalb, DE;
VACULIK, Robert, 71672 Marbach, DE;
HAUBOLD, Thomas, 71672 Marbach, DE
DE-Aktenzeichen 50014593
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 05.10.2000
EP-Aktenzeichen 009642737
WO-Anmeldetag 05.10.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/EP00/09718
WO-Veröffentlichungsnummer 2001031190
WO-Veröffentlichungsdatum 03.05.2001
EP-Offenlegungsdatum 24.07.2002
EP date of grant 22.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.10.2007
IPC-Hauptklasse F02M 35/14(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Stand der Technik

Die Erfindung betrifft ein Ansaugsystem, insbesondere für die Ansaugluft einer Brennkraftmaschine, mit einem Filtereinsatz und mehreren Ansaugstutzen, von denen mindestens einer mit einer Klappe verschließbar ist, nach der Gattung des Patentanspruches 1.

Derartige Ansaugsysteme sind bekannt. Z.B. offenbart die JP 6-159072 ein Luftfiltersystem für eine Brennkraftmaschine, welches mehrere Ansaugstutzen 22, 24, 26 aufweist (vgl. Figur 1 dieses Dokuments). Die Ansaugstutzen münden jeweils in weitere Kanalabschnitte 44, 46, 48, in die jeweils Luftfilterelemente 50 eingebaut sind. Durch Öffnen und Schließen von Klappen 62, 64, 66, 68, 70, 72 können in Abhängigkeit des Betriebszustandes der Brennkraftmaschine die einzelnen Luftfilter und deren zugehörige Ansaugstutzen zu- oder abgeschaltet werden. Hierdurch läßt sich insbesondere das Ansau ggeräusch der zugehörigen Brennkraftmaschine verringern. Die sonst hierzu notwendigen Volumina des Saugsystems, z.B. Nebenschlußresonatoren, können entfallen, wodurch ein geringerer Einbauraum für das Ansaugsystem benötigt wird.

Die vorgeschlagene Lösung weist jedoch auch Nachteile auf. Die Vielzahl der einzeln zu schaltenden Klappen und die Verwendung mehrerer Luftfilter bedeutet einen hohen Aufwand an Einzelkomponenten, wodurch die vorgeschlagene Lösung hinsichtlich einer wirtschaftlichen Herstellung problematisch ist. Zudem werden die unterschiedlichen Luftfilterelemente in Abhängigkeit von der Schaltung der Klappen unterschiedlich mit Filtrat beaufschlagt. Dadurch entsteht für jedes Filterelement eine andere Standzeit, wodurch diese zu unterschiedlichen Zeitpunkten ausgewechselt werden müssen. Hierdurch werden auch die Betriebskosten des Ansaugsystems erhöht, was sich für den Betreiber als Nachteil auswirkt. Andere Beispiele sind aus der EP 0 242 797 A oder US-A-4 826 517 zu entnehmen.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Ansaugsystem mit einem Filter zu schaffen, welches bei geringem Bauraum einen geringen Strömungswiderstand aufweist, wobei der Filter gleichmäßig mit Filtrat beaufschlagt werden soll, der Aufwand an Einzelkomponenten gering ist und eine günstige Akustik erreicht wird. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.

Vorteile der Erfindung

Das erfindungsgemäße Ansaugsystem weist mehrere Ansaugstutzen auf, die in Einlässe des Filtergehäuses münden. Diese sind zumindest teilweise mit Klappen verschließbar, wodurch die Akustik des Ansaugsystems in Abhängigkeit des Betriebszustandes beeinflußt werden kann. Die Einlässe münden alle in denselben Anströmraum, wobei der Anströmraum direkt an den Filtereinsatz des Ansaugsystems angrenzt. Im Anströmraum ist ein Filtereinsatz angeordnet. Es ist jedoch auch möglich, mehrere Filtereinsätze parallel zu betreiben. Diese haben im Verhältnis zur notwendigen Filterfläche geringere Abmessungen, wodurch deren Stabilität hinsichtlich eines Druckverlustes am Filtereinsatz bzw. Druckpulsationsschwingung verbessert werden kann.

Durch den gemeinsamen Anströmraum wird vorteilhaft die verwendete Zahl der Komponenten verringert. Außerdem lassen sich die Strömungsverluste vermindern, da im Bereich des gemeinsamen Anströmraumes Zwischenwände eingespart werden können. Unabhängig von der Klappenstellung, also der Anzahl der geschlossenen Ansaugstutzen, kann sich das zu filternde Fluid im Anströmraum frei verteilen, um anschließend den Filtereinsatz zu durchtreten. Dabei ist eine gleichmäßigere Beaufschlagung des Filtereinsatzes möglich, wodurch sich die Fracht an abgeschiedenen Partikeln statistisch über die gesamte Fläche des Filtereinsatzes verteilen kann. Hierdurch lassen sich dessen Standzeiten erhöhen, da der durch die Grenzbeladung eintretende Druckabfall am Filterelement hinausgezögert werden kann. Durch die geringere Anzahl der Komponenten und die erhöhte Filterstandzeit ist die vorgeschlagene Lösung also sowohl in der Fertigung als auch während des Betriebs besonders wirtschaftlich.

Gemäß der Erfindung ist der Anströmraum keilförmig ausgebildet. Der Filtereinsatz, der eben ist, bildet dabei eine Seite des Anströmraumes. Dieser verjüngt sich deshalb entsprechend der Abnahme des Volumenstroms, der am Filtereinsatz vorbei streicht. Diese Geometrie ist besonders strömungsgünstig. Daher kann das Fluid weitgehend ablösungsfrei durch das Ansaugsystem strömen, womit auftretende Strömungsverluste und das Ansauggeräusch minimiert werden. Zudem ist eine derartige Geometrie auch besonders platzsparend, weil an allen Stellen des Anströmraums der minimal nötige Querschnitt zur Verfügung gestellt wird, so daß keine ungenutzten Volumina entstehen.

Eine weitere Verbesserung der Strömungseigenschaften im Ansaugsystem läßt sich erreichen, weil die Einlässe alle in demselben Gehäusewandabschnitt des Anströmraumes untergebracht sind. Diese sind dann in ihrer Ausrichtung im wesentlichen parallel, wodurch eine gleichgerichtete Strömung des Fluids im Anströmraum erreicht wird. Um Querschnittssprünge von den Einlässen zum Anströmraum hin möglichst gering zu halten, kann gemäß einer besonderen Variante der besagte Gehäusewandabschnitt rechteckig ausgeführt sein, wobei die Einlässe die Fläche dieses Wandabschnittes fast vollständig einnehmen. Dabei sind die Einlässe sinnvollerweise ebenfalls rechteckig ausgeführt und nebeneinander angeordnet. Bis auf die Stirnseiten der die Einlässe bildenden Wände der Ansaugstutzen wird der Gehäusewandabschnitt also vollständig durch die Einlässe aufgelöst. Der Filtereinsatz ist dann zumindest im wesentlichen gegenüber den Einlässen angeordnet, so daß die Strömung des Fluids ungehindert durch den Filtereinsatz strömen kann. Diese Anordnung läßt sich insbesondere durch den bereits erwähnten keilförmigen Anströmraum erreichen. Bei einem keilförmigen Anströmraum steht der Filter dabei schräg zu den Einlässen.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung können die Ansaugstutzen Anschlüsse enthalten, die eine Anbindung des Filtergehäuses an weiterführende Kanalstrukturen ermöglicht, wobei die Kanalstrukturen die Ansaugöffnungen für das angesaugte Fluid bilden. Diese Anschlüsse sind bevorzugt kreisförmig ausgebildet. Bei dieser Bauform können handelsübliche Schläuche als zusätzliche Kanalstrukturen ohne große Probleme an das System appliziert werden. Hierdurch entsteht ein Gestaltungsfreiraum, der die Verwendung der beschriebenen Komponenten in unterschiedlichen Anwendungsfällen ermöglicht. Durch die Verwendung von Gleichteilen für unterschiedliche Anwendungsfälle werden insbesondere Werkzeugkosten eingespart, wodurch die Einzellösungen wirtschaftlicher werden.

Es ist vorteilhaft, am Ansaugsystem Sensoren für die Klappensteuerung vorzusehen. Diese Sensoren können Betriebszustände des Ansaugsystems erfassen, aus denen die optimale Klappenstellung für den aktuellen Betriebszustand ermittelt wird. Wird das Ansaugsystem für eine Brennkraftmaschine verwendet, so werden die Daten für die Klappenstellung grundsätzlich von Motorparametern abhängig gemacht. Diese Motorparameter, wie z.B. die Drehzahl des Motors, werden außerhalb des Ansaugsystems ermittelt.

Jedoch bietet sich die Nutzung der Klappen für weitere Nebenfunktionen des Ansaugsystems an. Z.B. enthalten Ansaugsysteme im allgemeinen einen Warmluftkanal, durch den bei tiefen Temperaturen warme Luft angesaugt werden kann. Hierzu werden üblicherweise Verzweigungen im Ansaugsystem vorgesehen, welche meist durch mechanische Thermoschalter betätigt werden. Dieser zusätzliche Aufwand läßt sich einsparen, wenn das erfindungsgemäße Kanalsystem, welches grundsätzlich zur Erzeugung akustischer Effekte vorgesehen wird, zusätzlich diese Funktionen erfüllt.

Hierzu werden die einzelnen Ansaugöffnungen der unterschiedlichen Ansaugstutzen in verschiedene Bereiche des Motorraums geführt. Z.B. kann eine Ansaugöffnung im Bereich des Abgaskrümmers vorgesehen werden, von wo aus warme Luft angesogen werden kann. Das Problem einer unerwünschten Ansaugung von Regenwasser oder Schnee kann verhindert werden, wenn Ansaugöffnungen in weitgehend trockenen Bereichen des Motorraums vorgesehen werden, die für den Fall, daß der Filtereinsatz zu feucht wird oder vereist, verwendet werden können.

Voraussetzung für die Funktion des erfindungsgemäßen Ansaugsystems ist, daß die Gesamtheit der Ansaugstutzen zumindest den für den maximalen Luftbedarf der Brennkraftmaschine notwendigen Querschnitt zur Verfügung stellt. In Betriebszuständen, in denen nicht der vollständige Ansaugquerschnitt benötigt wird, können die Einlässe nach und nach verschlossen werden. Hierdurch läßt sich das Ansauggeräusch beträchtlich verringern. Dabei kann derjenige Ansaugstutzen, der immer geöffnet bleiben muß, ohne Klappe ausgeführt sein.

Um die bereits beschriebene Nebenfunktion zu erfüllen, kann es jedoch auch sinnvoll sein, alle Ansaugstutzen mit Klappen zu versehen. Hierdurch entsteht eine größere Bandbreite der möglichen Schaltungen. Diese Bandbreite läßt sich noch vergrößern, wenn der durch die Ansaugstutzen zur Verfügung gestellte Gesamtquerschnitt größer ist, als für die geförderte Maximalmenge des Fluids notwendig. Hierdurch läßt sich erreichen, daß selbst in Betriebszuständen des Ansaugsystems, bei der die maximal notwendige Fluidmenge gefördert wird, noch eine Auswahl unterschiedlicher Ansaugstutzen möglich ist.

Die Unterbringung der Ansaugöffnung in unterschiedlichen Bereichen des Motorraums kann jedoch auch nach akustischen Gesichtspunkten erfolgen. Hierdurch läßt sich das Ansauggeräusch in Abhängigkeit von der Schaltung der Klappen verändern. Es läßt sich damit sowohl eine Verringerung des Ansauggeräusches, als auch in Betriebszuständen, bei denen dem Fahrer eine Rückkopplung über das Motorgeräusch nicht möglich ist, eine Erhöhung des Ansauggeräusches erreichen.

Um den Antrieb der Klappen wirtschaftlich herstellen zu können, können diese gemäß einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung mit den Eigenschaften eines Dauermagneten ausgestattet werden, wobei im Einflußbereich dieses Magnetfeldes ein elektrischer Spulenkörper angeordnet wird. Eine Schaltung der Klappen läßt sich dann durch Stromimpulse in den Spulenkörper erreichen. Dadurch entfallen komplizierte Antriebe, wie z.B. Elektromotoren oder Unterdruckdosen. Bei der Verwendung mehrerer Klappen ist das Einsparpotential dieser Lösung also beträchtlich. Die verwendeten Schaltklappen können gemäß der DE 44 01 585 C2 ausgebildet sein.

Die beschriebenen Vorteile eines keilförmigen Anströmraumes lassen sich selbstverständlich auch auf den Abströmraum übertragen. Dieser schließt sich stromab des Filtereinsatzes im Ansaugsystem an und weist einen Auslaß für das gefilterte Fluid auf.

Weitere Vorteile hinsichtlich der Ansaugakustik lassen sich erreichen, wenn das Ansaugsystem in an sich bekannter Weise mit korrespondierenden Hohlräumen versehen wird. Diese können z.B. als Nebenschlußresonatoren ausgeführt sein und führen bei bestimmten Frequenzen oder breitbandig zu einer Dämpfung des Ansauggeräusches. Die Kombination aller akustischen Maßnahmen läßt damit auch bei begrenzten Einbauräumen die Gestaltung akustisch wirksamer Ansaugsysteme zu.

Die Modularität des Systems unterstützt die Schaffung von Baukastensystemen. Diese können aus Gleichteilen bestehen, die in Abhängigkeit vom vorliegenden Anwendungsfall miteinander kombiniert werden. Auch lassen sich durch diesen Aufbau nach fertiggestellter Konstruktion einer Brennkraftmaschine noch akustische Maßnahmen vornehmen, die nötig werden können, wenn unerwartete störende Ansauggeräusche in bestimmten Frequenzbereichen auftreten. Module können gebildet werden durch unterschiedliche Ansaugstutzen, die Schaltklappen, die Filtereinsätze und unterschiedliche Gehäusedeckel, die akustische Hohlräume unterschiedlicher Abmessungen bilden.

Zeichnung

Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in der Zeichnung anhand eines schematischen Ausführungsbeispiels beschrieben. Hierbei zeigen

Figur 1
die schematische Anordnung eines Ansaugsystems im Motorraum einer Brennkraftmaschine und
Figur 2
eine perspektivische Ansicht des Ansaugsystems mit einem Luftfiltergehäuse.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

In Figur 1 ist ein Anwendungsfall für Ansaugsystem schematisch dargestellt. Es enthält ein Gehäuse 10, welches an einem Motorblock 11 einer Brennkraftmaschine befestigt ist. Schläuche 12 a, b, c führen zu Einlässen 13 am Gehäuse und bilden so Ansaugstutzen 14, deren Ansaugöffnungen 15 im Motorraum verteilt sind. Hierbei können unterschiedliche Effekte für die Ansaugluft erreicht werden. Der Schlauch 12 a mündet im oberen Teil des Motorraums in einen von Spritzwasser geschützten Bereich, so daß durch diesen auch bei feuchten Witterungsverhältnissen trockene Ansaugluft angesogen werden kann. Der Schlauch 12 b reicht in den unteren Bereich eines Stoßfängers 16 eines Fahrzeugs 17. Von dort kann möglichst kühle Ansaugluft angesaugt werden. Bei zu kalten Witterungsbedingungen ist jedoch die Zumischung von warmer Luft notwendig. Diese kann über den Schlauch 12 c angesaugt werden, der in dem Bereich eines Abgaskrümmers 18 des Motorblocks 11 mündet.

Der Figur 2 läßt sich schematisch ein möglicher Aufbau des Ansaugsystems entnehmen. Das Gehäuse 10 ist modular aufgebaut. Es besitzt eine quaderförmige Grundform, wobei entlang einer Diagonale des Innenraums des Gehäusekörpers ein Filtereinsatz 19 eingebaut ist. Dieser teilt den Innenraum in einen Anströmraum 20 und in einen Abströmraum 21. Die Verbrennungsluft strömt durch drei Einlässe 13, von denen der eine im aufgeschnittenen Ansaugstutzen 14 zu erkennen ist, in den Anströmraum 20, der sich entsprechend der Abnahme des Volumenstroms von den Einlässen hin zur gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 10 keilförmig verjüngt. Nach dorthin nimmt der Volumenstrom ab, weil der Filtereinsatz 19 von der Ansaugluft durchströmt wird, die auf diese Weise in den ebenfalls keilförmig ausgebildeten Abströmraum 21 gelangt. Hier nimmt der Luftmassenstrom in Richtung eines Auslasses 22 zu und verläßt durch diesen das Gehäuse 10.

Alle Einlässe 13 sind in einem Gehäusewandabschnitt 23 angeordnet, der gleichzeitig die Stirnfläche des keilförmigen Anströmraumes 20 bildet. Die Strömung der Ansaugluft kann deswegen von den Ansaugstutzen 14 ohne eine Umleitung direkt in den Anströmraum 20 gelangen. Die beiden äußeren Ansaugstutzen sind mit Klappen 24 versehen, mit deren Hilfe sie geöffnet oder verschlossen werden können. Der Klappenantrieb besteht aus Spulenkörpern 25, die die mit einer Klappe versehenen Ansaugstutzen 14 umgeben und an eine Stromversorgung 26 angeschlossen sind. Durch entsprechende Stromimpulse auf die Spulenkörper 25 lassen sich die Klappen 24, die einen Permanentmagnet bilden (angedeutet durch Nordpol N und Südpol S), jeweils in die Geschlossen- oder Offenstellung bringen.

Der mittlere Ansaugstutzen weist keine Klappe auf. Für den Fall, daß die beiden anderen Saugstutzen durch die Klappen verschlossen sind, wird die Strömung der Ansaugluft also durch den mittleren Ansaugstutzen geleitet. Von dort kann er sich ohne wesentliche Strömungsverluste im Anströmraum 20 verteilen.

Die Ansaugstutzen bestehen aus einem festen, an das Gehäuse 10 integrierten Teil, welches einen Anschluß 27 aufweist. Dieser kann, wie am mittleren Ansaugstutzen gezeigt, als Ansaugöffnung 15 verwendet werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, auf den Anschluß einen Schlauch 12a zu stecken, der eine Verlängerung des Ansaugstutzens bewirkt. Die Ansaugöffnung 15 wird dann durch das Schlauchende gebildet. Alternativ lassen sich selbstverständlich auch weitere Kanalstrukturen aus Kunststoff an den Anschluß anpassen. Damit erhält das System einen modularen Aufbau und kann an Motorräume unterschiedlicher Abmessung angepaßt werden.

Der modulare Aufbau des Gehäuses 10 erlaubt jedoch auch die Anpassung weiterer akustischer Einrichtungen, z.B. von Nebenschlußresonatoren 28. Diese bestehen jeweils aus Deckeln 29, die unter Zwischenschaltung einer Trennwand 30 die Bodenflächen des Gehäuses 10 bilden. Die Trennwände weisen Öffnungen 31 unterschiedlicher Geometrie auf, um hierdurch das akustische Verhalten der Nebenschlußresonatoren zu beeinflussen. Auch kann durch Vorsehen unterschiedlicher Deckel, die insbesondere den Einbauraum für das Gehäuse beachten, das Resonatorvolumen und damit sein akustisches Verhalten beeinflußt werden.

Im Anströmraum 20 ist weiterhin ein Wassersensor 32 angebracht, dessen Signal bei feuchten Witterungsbedingungen zum Verschluß von Einlässen 13 verwendet werden kann, bei denen die Gefahr einer Ansaugung von Wasser besonders groß ist.


Anspruch[de]
Ansaugsystem, insbesondere für die Ansaugluft einer Brennkraftmaschine, enthaltend zumindest - ein Gehäuse (10) für einen Filtereinsatz (19) mit einem Auslaß (22) und mehreren Einlässen (13), wobei der Filtereinsatz derart zwischen Einlässen und Auslaß angeordnet ist, daß er vom angesaugten Fluid durchströmt werden kann, - mehrere Ansaugstutzen (14), die jeweils an die Einlässe (13) angebracht sind und stromauf der Einlässe eine Ansaugöffnung (15) aufweisen und - mindestens eine Klappe (24), die zwischen Ansaugöffnung (15) und Einlaß (13) in einer zumindest teilweise durch den Ansaugstutzen gebildeten Ansaugstrecke zum Verschluß derselben untergebracht ist, - wobei die Einlässe (13) alle in denselben Anströmraum (20) für den Filtereinsatz münden, dadurch gekennzeichnet, - dass der Anströmraum keilförmig ausgebildet ist, wobei der Filtereinsatz (19) eben ausgebildet ist und eine Seite des Anströmraumes bildet und dass alle Einlässe (13) in einem Gehäusewandabschnitt (23) angeordnet sind, der gleichzeitig die Stirnfläche des keilförmigen Anströmraumes (20) bildet, so dass die Strömung der Ansaugluft von dem Ansaugstutzen (14) ohne eine Umleitung direkt in den Anströmraum (20) gelangt. Ansaugsystem nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlässe (13) alle in demselben, dem Filtereinsatz zumindest im wesentlichen gegenüberliegenden Gehäusewandabschnitt (23) untergebracht sind. Ansaugsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusewandabschnitt (23) rechteckig ist, und die Einlässe (13) die Fläche dieses Wandabschnittes fast vollständig einnehmen. Ansaugsystem nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugstutzen (14) Anschlüsse (27) enthalten, die mit weiteren die Ansaugstutzen bildenden Kanalstrukturen, insbesondere Schläuchen (12a, b, c) verbunden sind. Ansaugsystem nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Sensoren für die Klappensteuerung in dieses integriert sind. Ansaugsystem nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei dieses für die Ansaugluft eines Verbrennungsmotors verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugöffnungen (15) in verschiedene Bereiche des Motorraumes geführt sind. Ansaugsystem nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappen (24) die Eigenschaften eines Dauermagneten aufweisen deren Magnetfeld im Einflußbereich eines elektrischen Spulenkörpers (25) liegen. Ansaugsystem nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein stromab des Filtereinsatzes angeordneter Abströmraum (21) keilförmig ausgebildet ist. Ansaugsystem nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieses mit korrespondierenden Hohlräumen, insbesondere Nebenschlußresonatoren (28) zur Dämpfung des Ansauggeräusches ausgestattet ist.
Anspruch[en]
Intake system, more especially for the intake air of an internal combustion engine, said intake system including at least - one housing (10) for a filter insert (19) with an outlet (22) and a plurality of inlets (13), wherein the filter insert is disposed between the inlets and the outlet in such a manner that the said filter insert can be traversed by the fluid taken in, - a plurality of intake connecting pieces (14), which are each mounted onto the inlets (13) and include an intake opening (15) upstream of the inlets and - at least one flap (24), which is accommodated between the intake opening (15) and the inlet (13) in an intake section that is formed at least partially by the intake connecting piece, for the closure of said intake section, - wherein the inlets (13) all open out into the same inflow chamber (20) for the filter insert, characterised in that - the inflow chamber is wedge-shaped, wherein the filter insert (19) is flat and forms one side of the inflow chamber, and in that all the inlets (13) are disposed in one housing wall section (23), which at the same time forms the end face of the wedge-shaped inflow chamber (20), such that the flow of the intake air passes from the intake connecting piece (14) directly into the inflow chamber (20) without any diversion. Intake system according to one of the preceding claims, characterised in that the inlets (13) are all accommodated in the same housing wall section (23) that is situated at least substantially opposite the filter insert. Intake system according to claim 2, characterised in that the housing wall section (23) is rectangular, and the inlets (13) occupy the area of the said wall section almost completely. Intake system according to one of the preceding claims, characterised in that the intake connecting pieces (14) include connections (27), which are connected to additional duct structures forming the intake connecting pieces, more especially tubes (12a, b, c). Intake system according to one of the preceding claims, characterised in that sensors for the flap controlling means are incorporated in the said intake system. Intake system according to one of the preceding claims, wherein the said intake system is used for the intake air of an internal combustion engine, characterised in that the intake openings (15) are directed into different regions of the engine compartment. Intake system according to one of the preceding claims, characterised in that the flaps (24) have the characteristics of a permanent magnet, the magnetic field of which is situated in the influence region of an electric coil body (25). Intake system according to one of the preceding claims, characterised in that an outflow chamber (21), which is disposed downstream of the filter insert, is wedge shaped. Intake system according to one of the preceding claims, characterised in that the said intake system is provided with corresponding hollow spaces, more especially by-pass resonators (28) to damp the intake noise.
Anspruch[fr]
Système d'admission, en particulier pour l'air d'admission d'un moteur à combustion interne, contenant au moins : - un boîtier (10) pour une cartouche filtrante (19) comprenant un échappement (22) et plusieurs admissions (13), la cartouche filtrante étant disposée entre les admissions et l'échappement de manière à pouvoir être traversée par le fluide aspiré, - plusieurs tubulures d'admission (14) montées respectivement sur les admissions (13) et présentant un orifice d'admission (15) en amont des admissions, et - au moins un clapet (24) appliqué entre l'orifice d'admission (15) et l'admission (13) sur une distance formée au moins partiellement par les tubulures d'admission pour obturer celles-ci, les admissions (13) débouchant toutes dans la même chambre d'admission (20) pour la cartouche filtrante,

caractérisé en ce que

la chambre d'admission est cunéiforme, la cartouche filtrante (19) étant plane et formant un côté de la chambre d'admission, et toutes les admissions (13) sont disposées dans une partie de paroi (23) du boîtier qui forme en même temps la surface frontale de la chambre d'admission cunéiforme (20) de manière à ce que l'écoulement de l'air d'admission par la tubulure d'admission (14) arrive directement dans la chambre d'admission (20) sans détournement.
Système d'admission selon la revendication précédente,

caractérisé en ce que

les admissions (13) sont toutes appliquées dans la même partie de paroi (23) du boîtier qui est au moins sensiblement opposée à la cartouche filtrante.
Système d'admission selon la revendication 2,

caractérisé en ce que

la partie de paroi (23) du boîtier est rectangulaire et les admissions (13) remplissent presque entièrement la surface de cette partie de paroi.
Système d'admission selon l'une des revendications précédentes,

caractérisé en ce que

les tubulures d'admission (14) contiennent des raccords (27) reliés à d'autres structures de canaux formant les tubulures d'admission, en particulier des tuyaux flexibles (12a, b, c).
Système d'admission selon l'une des revendications précédentes,

caractérisé en ce que

des capteurs sont intégrés dans ce système pour la commande des clapets.
Système d'admission selon l'une des revendications précédentes, celui-ci étant utilisé pour l'air d'admission d'un moteur à combustion interne,

caractérisé en ce que

les orifices d'admission (15) sont dirigés dans différentes zones du compartiment moteur.
Système d'admission selon l'une des revendications précédentes,

caractérisé en ce que

les clapets (24) présentent les qualités d'un aimant permanent dont le champ magnétique se situe dans la plage d'influence d'un corps de bobine électrique (25).
Système d'admission selon l'une des revendications précédentes,

caractérisé en ce qu'

une chambre d'écoulement (21) en aval de la cartouche filtrante est cunéiforme.
Système d'admission selon l'une des revendications précédentes,

caractérisé en ce que

celui-ci est équipé de cavités correspondantes, en particulier de résonateurs en dérivation (28) pour amortir le bruit d'admission.






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