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Dokumentenidentifikation DE102006016183A1 11.10.2007
Titel Motorrad mit einer Vorderradaufhängung
Anmelder Bayerische Motoren Werke AG, 80809 München, DE
Erfinder Seidl, Josef, 84130 Dingolfing, DE;
Heyl, Gerrit, 82131 Gauting, DE
DE-Anmeldedatum 06.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006016183
Offenlegungstag 11.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.10.2007
IPC-Hauptklasse B62K 25/24(2006.01)A, F, I, 20061212, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B62K 25/16(2006.01)A, L, I, 20061212, B, H, DE   
Zusammenfassung Motorrad mit einer Vorderradführung, die folgendes aufweist:
· einen gabelartigen Radträger mit zwei starren Gabelarmen, an denen ein Vorderrad des Motorrads gelagert ist,
· einen zur Abstützung von Radträgerkräften vorgesehenen oberen Längslenker, der ein, in Fahrtrichtung gesehen, vorderes Ende aufweist, das über ein oberes Gelenk mit einem oberen Bereich des Radträgers verbunden ist,
· einen zur Abstützung von Radträgerkräften vorgesehenen unteren Längslenker, der unterhalb des oberen Längslenkers angeordnet ist und der ein, in Fahrtrichtung gesehen, vorderes Ende aufweist, das über ein unteres Gelenk mit dem unteren Längslenker verbunden ist.
Mindestens eines der beiden Gelenke ist elastisch mit dem zugeordneten oberen bzw. unteren Längslenker oder/und mit dem Radträger verbunden.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Motorrad mit einer Vorderradaufhängung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 bzw. 11.

Das Motorrad „K1200 S" von BMW weist eine Vorderradaufhängung auf, die unter der Bezeichnung „Duolever" bekannt ist. Kinematisch betrachtet ist die Duolever-Vorderradaufhängung ein Gelenkviereck, das durch zwei übereinander angeordnete, jeweils schwenkbar am Rahmen oder an einem Motorgehäuse gelagerte Längslenker gebildet ist. Vordere Enden der Längslenker sind jeweils über ein Kugelgelenk mit einem gabelartigen Radträger verbunden, der bei der K1200 S einteilig aus Aluminiumkokillenguss hergestellt ist. Die Federung und Dämpfung übernimmt ein Federbein, das am unteren der beiden Längslenker angelenkt ist und das sich gegen den Rahmen abstützt. Ein am „Steuerkopf" und Radträger gelagertes, trapezförmiges Scherengelenk ist mit dem Lenker gekoppelt und überträgt die über den Lenker eingesteuerten Lenkbewegungen auf den Radträger.

Aufgabe der Erfindung ist es, ein Motorrad mit einer Vorderradaufhängung, insbesondere einer „Duolever-Vorderradaufhängung" oder einer „Telelever-Vorderradaufhängung", zu schaffen, die insbesondere in Bezug auf über das Vorderrad in den Radträger eingeleitete „Schlagkräfte", wie sie z. B. beim Überfahren von Hindernissen auftreten, einen noch besseren Fahrkomfort bietet.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

Ausgangspunkt der Erfindung ist ein Motorrad mit einer Vorderradaufhängung, insbesondere einer „Duolever-Vorderradaufhängung". Wenngleich die Erfindung im folgenden überwiegend anhand einer Duolever-Vorderradaufhängung beschrieben wird, sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Erfindung auch bei der von BMW-Motorrädern seit langem bekannten sogenannten Telelever-Vorderradaufhängung anwendbar ist, die sich durch eine Teleskopgabel auszeichnet, deren untere Gabelrohre über einen Längslenker gelenkig am Rahmen oder am Motorgehäuse des Motorrads abgestützt sind.

Eine Duolever-Vorderradaufhängung weist einen gabelartigen Radträger mit zwei starren Gabelarmen auf, an denen ein Vorderrad des Motorrads gelagert ist. Bei dem Radträger kann es sich beispielsweise um ein Aluminiumgussteil handeln. Der Radträger ist mittels zweier schwenkbar übereinander angerodneter Längslenker am Motorrad aufgehängt. Hintere Enden der Längslenker können z. B. über Schwenkgelenke mit dem Rahmen bzw. mit dem Motorgehäuse des Motorrads verbunden sein. Die Längslenker sind zur Aufnahme von über das Vorderrad in den Radträger eingeleiteten Kräften vorgesehen und ermöglichen ein Ein- bzw. Ausfedern des Radträgers. Jeder der beiden Längslenker kann zwei Arme aufweisen, deren hintere Enden auf der linken bzw. auf der rechten Seite des Motorrads mit dem Motorradrahmen oder mit dem Motorgehäuse schwenkbar verbunden sind. Nach vorne hin laufen die beiden Arme eines jeden der beiden Längslenker zusammen und sind dort jeweils über ein Kugelgelenk mit dem Radträger verbunden.

Im Falle einer Duolever-Vorderradaufhängung besteht der Kern der Erfindung darin, dass mindestens eines der beiden Gelenke elastisch mit dem zugeordneten Längslenker und/oder mit dem Radträger verbunden ist. Der Begriff „elastisch" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass primär in Fahrtrichtung über das Vorderrad in den Radträger eingeleitete Schläge, z. B. beim Überfahren von Hindernissen, in gewissem Umfang „abgefedert" werden können, d. h. nicht völlig ungefedert vom Radträger über die Gelenke in die Längslenker und weiter in den Motorradrahmen bzw. das Motorgehäuse eingeleitet werden.

Im Falle einer Telelever-Vorderradaufhängung besteht der Kern der Erfindung dementsprechend darin, dass das Kugelgelenk, über das der – der einzige hier vorhandene – Längslenker mit der die unteren die Gabelrohre der Teleskopgabel verbindenden Gabelbrücke verbunden ist, elastisch mit dem Längslenker und/oder mit der zugeordneten Gabelbrücke verbunden ist. Ein Motorrad mit einer erfindungsgemäßen „Telelever-Vorderradaufhängung" weist also mindestens folgende Merkmale auf:

  • • eine Teleskopgabel, mit zwei oberen und zwei relativ dazu verschieblichen unteren Gabelrohren,
  • • eine Gabelbrücke, welche die beiden unteren Gabelrohre miteinander verbindet,
  • • einen Längslenker, mit einem in Fahrtrichtung gesehen vorderen Ende, das über ein Gelenk (20) mit der Gabelbrücke verbunden ist, wobei das Gelenk elastisch mit dem Längslenker oder/und mit der Gabelbrücke verbunden ist.

Ausdrücklich sei erwähnt, dass sämtliche nachfolgend beschriebenen Merkmale bzw. Merkmalskombinationen, welche die elastische Anbindung des Kugelgelenks bzw. der Kugelgelenke beim Duolever an den zugeordneten Längslenker bzw. an den Radträger betreffen, in konstruktiv gleicher Weise auch auf die elastische Anbindung des Kugelgelenks einer Telelever-Vorderradaufhängung anwendbar sind, bei der, wie oben beschrieben, die die unteren Gabelrohre verbindende Gabelbrücke über ein Kugelgelenk mit einem Längslenker verbunden ist, der wiederum gelenkig mit dem Rahmen bzw. mit dem Motorgehäuse des Motorrads verbunden ist.

Bei einer Duolever-Vorderradaufhängung ist vorzugsweise zumindest das Gelenk, über das der obere Längslenker mit dem Radträger verbunden ist, elastisch „angebunden". Wie bereits erwähnt, kann wahlweise zwischen dem dem Gelenk bzw. den Gelenken und dem Radträger oder/und zwischen dem Gelenk bzw. den Gelenken und dem jeweils zugeordneten Längslenker eine entsprechend in Längsrichtung des Motorrads elastisch gestaltete Bauteilverbindung vorgesehen sein.

Eine derartige Längselastizität kann z. B. mittels eines Federblechs erreicht werden. Alternativ oder ergänzend dazu können Elastomerelemente verwendet werden.

Im folgenden wird die Erfindung ausführlicher im Zusammenhang mit der Zeichnung erläutert. Es zeigen:

1 eine perspektivische Darstellung einer Vorderradaufhängung nach dem Duolever-Prinzip;

2 einen oberen Längslenker, dessen Kugelegenkaufnahme längselastisch mit dem Längslenker verbunden ist;

3 den Längslenker der 2 mit eingesetztem Kugelgelenk;

4 einen Längsschnitt durch den Längslenker der 3;

5 eine Detaildarstellung der Gelenkaufnahme mit eingesetztem Kugelgelenk; und

6 eine Detaildarstellung der Gelenkaufnahme.

1 zeigt eine Vorderradaufhängung für Motorräder nach dem so genannten „Duolever-Prinzip". Eine derartige Vorderradaufhängung weist einen gabelartigen Vorderradträger 1 auf, der z. B. in Form eines Gussteils aus einer Aluminiumlegierung hergestellt sein kann. Der Vorderradträger 1 hat die Form einer Gabel mit einem linken Gabelholm 2 und einem rechten Gabelholm 3 an deren unteren Enden Lageraugen 4, 5 zur Aufnahme einer Achse eines Vorderrads (nicht dargestellt) vorgesehen sind. Im oberen Drittel des Vorderradträgers 1 sind die beiden Gabelholme 2, 3 durch einen Steg 6 miteinander verbunden. Die oberen Enden der Gabelholme 2, 3 laufen zusammen und sind einstückig miteinander verbunden. Der Vorderradträger 1 ist mittels eines oberen Längslenkers 7 und mittels eines unteren Längslenkers 8 an einem hier nicht dargestellten Rahmen des Motorrads schwenkbar gelagert. Der obere Längslenker 7 weist einen linken Längslenkerarm 9 und einen rechten Längslenkerarm 10 auf, an deren hinteren Enden jeweils ein Lagerauge 11 bzw. 12 vorgesehen ist. Die beiden Lageraugen sind über einen hinteren Quersteg 13 miteinander verbunden. An den Lageraugen 11, 12 ist der obere Längslenker 7 am Rahmen (nicht dargestellt) des Motorrads schwenkbar gelagert.

Wie aus 1 bzw. 2 ersichtlich ist, laufen die beiden Längslenkerarme 9, 10 des oberen Längslenkers 7 nach vorne hin zusammen und sind durch einen vorderen Quersteg 14 miteinander verbunden. Die beiden Längslenkerarme 9, 10 reichen noch ein Stück bis vorderhalb des vorderen Querstegs 14 nach vorne, was am besten aus 2 ersichtlich ist. Im Bereich zwischen den vorderen Enden der Längslenkerarme 9, 10 ist ein Gelenkaufnahmeelement 15 mit einer Durchgangsbohrung 16 vorgesehen. Das Gelenkaufnahmeelement 15 weist auf seiner linken und seiner rechten Seite jeweils einen Schlitz auf, in den ein linkes bzw. rechtes blattfederartiges Federelement 17, 18 eingesetzt ist. Die blattfederartigen Elemente sind mit dem zugeordneten Längslenkerarm 9 bzw. 10 und dem Gelenkaufnahmeelement 15 verschraubt.

Wie am besten aus 2 ersichtlich ist, sind die blattfederartigen Elemente 17, 18 so angeordnet, dass ihre Hauptebene, d. h. in 2 ihre Stirnseite im wesentlichen senkrecht zu den Enden der Längslenkerarme 9, 10 bzw. parallel zu einer Querachse durch die beiden Lageraugen 11, 12 des oberen Längslenkers 7 ist. Dadurch ist das Gelenkaufnahmeelement 15 relativ steif in einer Querrichtung, d. h. parallel zu einer Querachse durch die Lageraugen 11, 12 mit dem oberen Längslenker 7 verbunden. Auch in Richtung der Längsachse der Durchgangsbohrung 16 ist das Gelenkaufnahmeelement 15 relativ steif mit dem oberen Längslenker 7 verbunden.

In Längsrichtung des Motorrads bzw. in Längsrichtung der Längslenkerarme 9, 10 hingegen ist durch die blattfederartigen Elemente 17, 18 eine gewisse Elastizität sichergestellt. In gewissem Umfang kann das Gelenkaufnahmeelement 15 also in Richtung der Längsrichtung der Längslenkerarme 9, 10 verschoben werden. In gewissem Umfang ist auch eine Verdrehung des Gelenkaufnahmeelements 15 um eine Querachse, die parallel zu einer Querachse durch die Lageraugen 11, 12 ist, relativ zum oberen Längslenker 7 möglich.

Wie aus 1 ersichtlich ist, ist in das Gelenkaufnahmeelement 15 ein Lagerzapfen eines oberen Kugelgelenks 20 eingesetzt. Über das obere Kugelgelenk 20 ist der obere Bereich des Radträgers 1 gelenkig mit dem oberen Längslenker 7 verbunden.

Der untere Längslenker 8, der in 1 nur teilweise zu sehen ist, kann im wesentlichen gleich gestaltet sein, wie der obere Längslenker 7. Im vorderen Bereich ist auf der untere Längslenker 8 über ein Kugelgelenk 21 mit dem Radträger 1 oder genauer gesagt mit dem Quersteg 6 des Radträgers 1 gelenkig verbunden.

3 zeigt eine im Detailzeichnung des oberen Längsträgers 7 mit eingesetztem Kugelgelenk 20.

4 zeigt einen Längsschnitt durch den oberen Längsträger 7. In dieser Darstellung ist das Kugelgelenk 20 im Detail zu sehen. Das Kugelgelenk 20 weist einen Gelenkzapfen 22 auf, der mit einer Gelenkkugel 23 verbunden ist. Die Gelenkkugel 23 wiederum ist in eine Gelenkpfanne 24 eingesetzt. Die Gelenkpfanne 24 ist in eine zugeordnete Gewindebohrung eingeschraubt, die im oberen Bereich des Radträgers 1 (1) vorgesehen ist.

Der Gelenkzapfen 22 ist in das Gelenkaufnahmeelement 15 (vgl. auch 2) eingesetzt und mittels einer Sicherungsmutter 25 gesichert.

Die durch den vorderen und hinteren Quersteg 13 bzw. 14 gebildete Ausnehmung weist ein „gewisses Übermaß" in Bezug auf den Außenumfang des Gelenkaufnahmeelements auf. In den dazwischen verbleibenden Ringspalt ist ein Elastomer 26a, 26b eingesetzt. Hierbei kann es sich um zwei halbringförmige Elastomerelemente handeln, zwischen denen seitlich die beiden blattfederartigen Elemente 17, 18 herausragen. Die blattfederartigen Elemente 17, 18 sind dann, entsprechend dem Ausführungsbeispiel der 2 mit dem Gelenkaufnahmeelement 15 verbunden.

5 zeigt eine Detaildarstellung des Gelenkaufnahmeelements 15 mit eingesetztem Kugelgelenk 20. Wie aus 5 ersichtlich, weist das Gelenkaufnahmeelement 15 seitliche Schlitze 27, 28 auf, in welche die blattfederartigen Elemente 17, 18 eingesetzt sind. Die blattfederartigen Elemente 17, 18 können mit dem Gelenkaufnahmeelement vernietet, verschraubt oder in sonstiger Weise verbunden sein.

6 zeigt eine Detaildarstellung des Gelenkaufnahmeelements 15 von der Seite her gesehen. Deutlich zu erkennen sind in dieser Darstellung die beiden Aufnahmeschlitze 27, 28 zur Aufnahme der beiden blattfederartige Element 17, 18.

Ausdrücklich sei nochmals darauf hingewiesen, dass sämtliche die Verbindung des oberen Längslenkers 7 mit dem Radträger 1 betreffenden Merkmale auch bei der Verbindung, die den unteren Längsträger 8 mit dem Radträger verbindet, vorgesehen sein können.


Anspruch[de]
Motorrad mit einer Vorderradführung, die folgendes aufweist:

• einen gabelartigen Radträger (1), mit zwei starren Gabelarmen (2, 3), an denen ein Vorderrad des Motorrads gelagert ist,

• einen zur Abstützung von Radträgerkräften vorgesehenen oberen Längslenker (7), der ein in Fahrtrichtung gesehen vorderes Ende aufweist, das über ein oberes Gelenk (20) mit einem oberen Bereich des Radträgers (1) verbunden ist,

• einen zur Abstützung von Radträgerkräften vorgesehenen unteren Längslenker (8), der unterhalb des oberen Längslenkers (7) angeordnet ist und der ein in Fahrtrichtung gesehen vorderes Ende aufweist, das über ein unteres Gelenk (21) mit dem unteren Längslenker (8) verbunden ist,

dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der beiden Gelenke (20, 21) elastisch mit dem zugeordneten oberen bzw. unteren Längslenker (7, 8) oder/und mit dem Radträger (1) verbunden ist.
Motorrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine obere bzw. untere Gelenk (20, 21) ein Kugelgelenk ist, das einen Gelenkzapfen (22) und eine damit verbundene Gelenkkugel (23) aufweist, welche in eine Gelenkpfanne (24) eingesetzt ist. Motorrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kugelgelenk (20) gelenkzapfenseitig oder/und gelenkpfannenseitig elastisch mit dem zugeordneten Längslenker (7, 8) oder/und mit dem Radträger (1) verbunden ist. Motorrad nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gelenkzapfen (22) bzw. die Gelenkpfanne (24) in eine Gelenkaufnahme (15) eingesetzt bzw. eingeschraubt ist, wobei die Gelenkaufnahme (15) über mindestens ein Federelement (17, 18) elastisch mit dem zugeordneten Längslenker (7, 8) verbunden ist. Motorrad nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Federelement (17, 18) in einer ersten Richtung, die im wesentlichen in Motorradlängsrichtung weist und die senkrecht zu dem Gelenkzapfen ist, elastisch ist und in Richtungen, die senkrecht zur ersten Richtung sind, im wesentlichen inelastisch ist. Motorrad nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zugeordnete Längslenker (7, 8) zwei Längslenkerarme (9, 10) aufweist, zwischen deren Enden die Gelenkaufnahme (15) mittig angeordnet ist. Motorrad nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkaufnahme (15) über Federbleche (17, 18) mit den Enden der Längslenkerarme (9, 10) verbunden ist. Motorrad nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkaufnahme (15) über ein erstes Federblech (17) mit dem Ende des einen Lenkerarms (9) und über ein zweites Federblech (18) mit dem Ende des zweiten Lenkerarms (10) verbunden ist. Motorrad nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die durch das bzw. die Federbleche (17, 18) definierte Hauptebene im wesentlichen senkrecht zu den Enden des zugeordneten oberen bzw. unteren Längslenkerarms (7, 8) ist. Motorrad nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkaufnahme (15) in eine im Bereich der Enden der Lenkerarme (9, 10) vorgesehene ringförmige Öffnung des zugeordneten Längslenkers (7, 8) eingesetzt ist, wobei in einen durch den Außenumfang der Gelenkaufnahme (15) und die ringförmige Öffnung gebildeten Ringspalt ein Elastomer (26a, 26b) eingesetzt ist. Motorrad mit einer Vorderradführung, die folgendes aufweist:

• eine Teleskopgabel, mit zwei oberen und zwei relativ dazu verschieblichen unteren Gabelrohren,

• einer Gabelbrücke, welche die beiden unteren Gabelrohre miteinander verbindet,

• einem Längslenker, der ein in Fahrtrichtung gesehen vorderes Ende aufweist, das über ein Gelenk mit der Gabelbrücke verbunden ist,

dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk elastisch mit dem Längslenker oder/und mit der Gabelbrücke verbunden ist.






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