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Dokumentenidentifikation DE102006016840A1 11.10.2007
Titel Vorrichtung zum Verwahren von blattartigen Gütern, insbesondere Geldscheinen
Anmelder Meisoll, Heiner, 31812 Bad Pyrmont, DE
Erfinder Meisoll, Heiner, 31812 Bad Pyrmont, DE
Vertreter Leine & Wagner, 30163 Hannover
DE-Anmeldedatum 07.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006016840
Offenlegungstag 11.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.10.2007
IPC-Hauptklasse A45C 1/00(2006.01)A, F, I, 20060407, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verwahren von blattartigen Gütern, insbesondere Geldscheinen, mit einem Außenkörper und einem darin bewegbaren Innenkörper, wobei bei Beschickung mit blattartigem Gut der Innenkörper im Außenkörper (1) bewegt wird, wobei die Vorrichtung in Außen- und Innenkörper (1,2) zerstörungsfrei auseinandernehmbar ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verwahren von blattartigen Gütern, insbesondere Geldscheinen, mit einem Außenkörper und einem darin bewegbaren Innenkörper, wobei bei Beschickung mit blattartigem Gut der Innenkörper im Außenkörper bewegt wird.

Im deutschen Gebrauchsmuster GM 76 10 915 wird ein Behälter zum Verwahren von Banknoten, Münzen, Kleinwertsachen oder dergleichen bei Freizeitbeschäftigung, etwa beim Baden, offenbart, wobei der Behälter aus einem Außenbehälter und einem in diesen eingeschobenen Innenbehälter mit geschlossenen Böden an den jeweils nach außen weisenden Stirnseiten besteht und eine flüssigkeitsdichtverschließbare Beschickungs- und Entnahmeöffnung aufweist sowie mit einer Vorrichtung zum lösbaren Befestigen des Behälters an Bade- oder Freizeitkleidung versehen ist.

Nachteilig an diesem aus dem Stand der Technik bekannten Behälter ist die Tatsache, daß bei einer ungewollten Verkantung beim aufrollenden Aufbewahren von Geldscheinen diese nur ausgesprochen schwer wieder aus dem Behälter herauszubekommen ist, ohne den Geldschein zu zerreißen. Dies erfordert eine hohe Geschicklichkeit vom Benutzer und somit in der Regel einen nicht unbeträchtlichen Zeitaufwand.

Problem der vorliegenden Erfindung ist es daher, die oben genannten Nachteile zu vermeiden, insbesondere eine Vorrichtung zum Verwahren von blattartigen Gütern, insbesondere Geldscheinen, bereitzustellen, mit der es möglich ist, schnell und zuverlässig eingeklemmte blattartige Güter, insbesondere Geldscheine, aus der Vorrichtung zu entfernen.

Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 gelöst. Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist einen Außenkörper und einen darin bewegbaren Innenkörper, beide vorteilhafterweise röhrenförmig ausgestaltet, auf, wobei bei Beschickung mit blattartigem Gut der Innenkörper im Außenkörper bewegt, vorzugsweise gedreht, wird, wobei die Vorrichtung in Außen- und Innenkörper zerstörungsfrei auseinandernehmbar ist, beispielsweise und insbesondere wenn die Außenwandung des Innenkörpers und/oder die Innenwandung des Außenkörpers mindestens zwei über das Wandungsprofil vorstehende Gleitflächen zur kontrollierten Bewegbarkeit des Innenkörpers im Außenkörper aufweisen, da auf diese vorteilhafte Art und Weise ein schnelles Auseinandernehmen der Vorrichtung in den Außen- und Innenkörper möglich ist und gleichzeitig im Arbeitsmodus eine kontrollierte Beschickung des blattartigen Gutes, insbesondere Geldscheines, über die kontrollierte Bewegbarkeit des Innenkörpers im Außenkörper möglich ist.

Vorteilhafterweise sind die Außen- und Innenkörper metallischer Natur, beispielsweise und insbesondere Edelstahl.

Zur leichten Handhabung ist es von Vorteil, wenn sich ein Abschnitt des Innenkörpers axial über die offene Seite des Außenkörpers erstreckt, insbesondere bei der vorteilhaften röhrenförmigen Ausgestaltung von Außen- und Innenkörper, um somit eine einfache Ausgestaltung einer Drehhandhabe der erfindungsgemäßen Vorrichtung aufzuweisen.

Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn der Innenkörper mit mindestens einer seine Wandung durchbrechenden Ausnehmung und/oder Vertiefung versehen ist, die über die Bewegung des Innenkörpers von Wandabschnitten des Außenkörpers verdeckbar ist/sind, da auf diese Weise, wenn gewünscht, die Beschickung mit blattartigem Gut quasi über den bewegbaren Innenkörper leicht möglich ist.

In diesem Zusammenhang ist es weiterhin vorteilhaft, wenn die Außenwandung des Innenkörpers derart adhäsiv ausgestaltet ist, daß eine reversible Anhaftbarkeit des blattartigen Gutes bereitgestellt wird, insbesondere wenn die Außenwandung des Innenkörpers eine rauhe Oberfläche aufweist, um auf diese Weise ein sicheres Einziehen bei der Beschickkung mittels Drehen des Innenkörpers im Außenkörper zu gewährleisten.

Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn die Bewegbarkeit eine – wie schon oben aufgeführt – Drehbarkeit und/oder auch eine translatorische Verschiebbbarkeit beinhaltet, da es auch vorstellbar ist, über ein translatorisches Verschieben des Innenkörpers im Außenkörper entsprechende Funktionsstellungen des Innenkörpers und Außenkörpers zur Beschickung bereitzustellen auf eine ähnliche Art und Weise wie bei der oben beschriebenen Drehausgestaltung.

In diesem Kontext ist es vorteilhaft, wenn der Außenkörper mindestens eine Ausnehmung der Wandung aufweist, um wie oben beschrieben durch die Drehbarkeit bzw. translatorische Verschiebbarkeit eine zielgerichtete Beschickung vornehmen zu können.

Im nachfolgenden wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher und beispielhaft erläutert, wobei:

1 – eine skizzenhafte Querschnittsansicht einer möglichen Ausführungsform der erfinderungsgemäßen Vorrichtung darstellt, und

2 – eine skizzenhafte dreidimensionale Darstellung der in 1 gezeigten Vorrichtung darstellt.

In 1 ist skizzenhaft im Querschnitt eine röhrenförmige Vorrichtung zum Verwahren von Geldscheinen zu erkennen, mit einem röhrenförmigen Außenkörper 1 und einem darin drehbaren Innenkörper 2, wobei sich zwei längsaxiale Abschnitt 3 des Innenkörpers 2 axial über die offene Seite des Außenkörpers 1 erstrecken. Der Innenkörper weist eine seine Wandung durchbrechende Ausnehmung 4 oder aber in Form einer lediglichen Vertiefung 5 auf, die über die Bewegung des Innenkörpers 1 von Wandabschnitten 6 des Außenkörpers 1 verdeckbar ist/sind. Dabei ist die Außenwandung 7 des Innenkörpers 2 derart über eine rauhe Oberfläche adhäsiv ausgestaltet, daß eine reversible Anhaftbarkeit des blattartigen Guten möglich ist. Darüber hinaus weist der Außenkörper 1 eine Ausnehmung 8 der Wandung 9 auf, so daß bei einer Beschickung durch Übereinanderfahren der Ausnehmung 4 bzw. der Vertiefung 5 mit der Ausnehmung 8 der Wandung 9 möglich ist, um anschließend durch Drehen des Innenkörpers 2 am handhabbaren Abschnitt 3 des Innenkörpers 2 aufgerollt und zwischen der Innenseite der Wandung 9 des Außenkörpers 1 und der Außenwandung 7 des Innenkörpers 2 aufgerollt aufbewahrt zu werden. Schließlich ist in den 1 und 2 zu erkennen, daß die Außenwandung 7 des Innenkörpers 2 zwei über das Wandungsprofil vorstehende Gleitflächen 10 zur kontrollierten Bewegbarkeit, hier Drehbarkeit, des Innenkörpers 2 im Außenkörper 1 aufweisen.


Anspruch[de]
Vorrichtung zum Verwahren von blattartigen Gütern, insbesondere Geldscheinen, mit einem Außenkörper (1) und einem darin bewegbaren Innenkörper (2), wobei bei Beschickung mit blattartigem Gut der Innenkörper (2) im Außenkörper (1) bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung in Außen- und Innenkörper (1, 2) zerstörungsfrei auseinandernehmbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein Abschnitt (3) des Innenkörpers (2) axial über die offene Seite des Außenkörpers (1) erstreckt. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenkörper (2) mit mindestens einer seine Wandung durchbrechenden Ausnehmung (4) und/oder Vertiefung (5) versehen ist, die über die Bewegung des Innenkörpers (1) von Wandabschnitten (6) des Außenkörpers (1) verdeckbar ist/sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwandung (7) des Innenkörpers (2) derart adhäsiv ausgestaltet ist, daß eine reversible Anhaftbarkeit des blattartigen Gutes bereitgestellt wird. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwandung (7) des Innenkörpers (2) eine rauhe Oberfläche aufweist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Außen- und Innenkörper (1, 2) röhrenartig ausgebildet sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegbarkeit eine Drehbarkeit und/oder translatorische Verschiebbarkeit beinhaltet. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenkörper (1) mindestnes eine Ausnehmung (8) der Wandung (9) aufweist. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Außen- und Innenkörper (1, 2) metallischer Natur sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwandung (7) des Innenkörpers (2) und/oder die Innenwandung (11) des Außenkörpers (1) mindestens zwei über das Wandungsprofil hervorstehende Gleitflächen (10) zur kontrollierten Bewegbarkeit des Innenkörpers (2) im Außenkörper (1) aufweisen.






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