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Dokumentenidentifikation DE102007008588A1 11.10.2007
Titel Luftkissenformhülse und -Rückhalteband für Airbags
Anmelder TK Holdings, Inc., Auburn Hills, Mich., US
Erfinder Blackburn, Jeff, Lake Orion, Mich., US;
Klinkenberger, Amy, Highland, Mich., US;
Bauer, Barney J., Rochester, Mich., US
Vertreter Maikowski & Ninnemann, Pat.-Anw., 10707 Berlin
DE-Anmeldedatum 16.02.2007
DE-Aktenzeichen 102007008588
Offenlegungstag 11.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.10.2007
IPC-Hauptklasse B60R 21/23(2006.01)A, F, I, 20070531, B, H, DE
Zusammenfassung Eine Airbagvorrichtung ist anfangs eingeschränkt, um die anfänglichen Kräfte von einem frühen Entfalten abzuhalten. Die Airbagvorrichtung umfasst mindestens ein Gewebefeld, das ein Airbagluftkissen bildet, eine Aufblasvorrichtung zum Aufblasen des Airbagluftkissens, eine am Airbagluftkissen befestigte Hülse und ein Rückhalteband, das zum Passieren durch die Hülse konfiguriert ist. Ein erstes Ende des Rückhaltebands ist mit einem Teil des Airbagluftkissens, mit dem Airbaggehäuse, dem Halter oder der Fahrzeugkomponente verankert. Ein zweites, gegenüberliegendes Ende des Rückhaltebands kann beim Entfalten des Airbags durch die Hülse passieren. Das Rückhalteband und die Hülse sind so konfiguriert, dass sie das Entfalten des Airbagluftkissens anfangs beschränken. Das Rückhalteband ist so konfiguriert, dass es beim Entfalten aus der Hülse aufgeschnürt wird, um die Rückhaltung am Airbagluftkissen freizugeben.

Beschreibung[de]
QUERVERWEIS AUF VERWANDTE PATENTANMELDUNGEN

Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der am 17. Februar 2006 eingereichten US Provisional Application Nr. 60/743,319 und der am 5. Oktober 2006 eingereichten US Provisional Application Nr. 60/828,304, auf die beide hiermit in ihrer Gesamtheit Bezug genommen wird.

HINTERGRUND

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein das Gebiet der Airbags. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung Airbags, die ein Rückhalteband und eine Hülse verwenden, um die Form eines Airbags beim Aufblasen zu steuern.

Unter bestimmten Umständen ist es wünschenswert, einen Fahrzeugairbag in einem so genannten LRD-Modus (LRD – low risk deployment, Entfaltung mit geringem Risiko) zu entfalten. LRD-Modi sind in der Regel dann erforderlich, wenn die Möglichkeit besteht, dass ein sich entfaltender Airbag einen OOP-Insassen (OOP – out-of-position, sich außer Position befindender Insasse) oder in bestimmten Fällen einen nach hinten weisenden Kindersitz berührt. In der Regel sind Airbagsysteme mit elektronischen Insassenerfassungssystemen oder Airbagunterdrückungsmechanismen in Kombination mit geeigneten Aufblasvorrichtungsausgabesteuerungen konzipiert, um solche Situationen zu vermeiden.

Herkömmliche Airbagsysteme, die entweder vorgeschlagen sind oder sich in Produktion befinden, verwenden eine gewisse Entlüftungsform im Airbagluftkissen oder -modul, die mechanisch mit einem aktiven oder passiven Freigabesystem verbunden ist. Andere herkömmliche Airbagsysteme verwenden auch eine gewisse Form eines Bügelrückhaltebands in Kombination mit der Entlüftung. Diese herkömmlichen Systeme sind jedoch relativ komplex und mechanisch weniger robust als möglicherweise erforderlich ist. Noch andere herkömmliche Airbagsysteme basieren auf der Entlüftung von Gas früh beim Entfalten des Airbags und sind vom Schließen eines Ventils abhängig, um ein Hochdruck-Airbagluftkissen für einen Insassen zu gewährleisten. Diese herkömmlichen Systeme enthalten jedoch möglicherweise nicht genug Gas für einen akzeptablen Insassenschutz, wenn sich die Ventile nicht schließen.

Angesichts des Obigen bleibt in der Technik weiterhin Bedarf an verbesserten Airbagsystemen mit einfacher Ausführung und leichtem Betrieb. Des Weiteren besteht in der Technik Bedarf an verbesserten Airbagsystemen, die eine robuste mechanische Leistung aufweisen. Des Weiteren besteht in der Technik Bedarf an einem Airbagsystem, das noch immer mit einem Aufblasgas unter relativ hohem Druck gefüllt wird, was einen großen Insassenaufprallschutz bieten würde, obgleich sich das Airbagluftkissen möglicherweise noch nicht ganz zu einem vollen Volumen entfaltet hat, bevor es auf einen Insassen aufprallt.

KURZE DARSTELLUNG

Eine beispielhafte Ausführungsform betrifft eine Airbagvorrichtung. Die Airbagvorrichtung umfasst mindestens ein Gewebefeld, das ein Airbagluftkissen bildet; eine Aufblasvorrichtung zum Aufblasen des Airbagluftkissens; eine mit dem Airbagluftkissen verbundene Hülse; und ein Rückhalteband, das zum Passieren durch die Hülse konfiguriert ist. Ein erstes Ende des Rückhaltebands ist mit einem Teil des Airbagluftkissens, dem Airbaggehäuse oder der Fahrzeugstruktur verankert, und ein zweites, gegenüberliegendes Ende des Rückhaltebands kann beim Entfalten des Airbags durch die Hülse passieren. Das Rückhalteband und die Hülse sind so konfiguriert, dass sie das Entfalten des Airbagluftkissens anfangs zurückhalten und beim Entfalten das Rückhalteband gemäß seiner Konfiguration in der Hülse aufgeschnürt wird, um die Rückhaltung des Airbagluftkissens freizugeben.

Eine andere beispielhafte Ausführungsform betrifft ein Verfahren zum Steuern des Entfaltens eines Airbagmoduls. Das Verfahren umfasst: Lagern eines aufblasbaren Airbagluftkissens in einer nicht entfalteten Position in einem Gehäuse; Bereitstellen einer Aufblasvorrichtung in Verbindung mit dem Airbagluftkissen zum Aufblasen des Airbagluftkissens; Umgeben eines inneren Teils des Airbagluftkissens mit einem Rückhaltebandelement zum Zurückhalten des Airbagluftkissens beim anfänglichen Entfalten; und Freigeben des Rückhaltebandelements auf aktive oder passive Weise.

Eine andere beispielhafte Ausführungsform betrifft eine Airbagvorrichtung. Die Airbagvorrichtung umfasst: mindestens ein Gewebefeld, das ein Airbagluftkissen bildet; eine Aufblasvorrichtung zum Aufblasen des Airbagluftkissens; eine mit dem Airbagluftkissen verbundene Hülse; und ein Rückhalteband, das zum Passieren durch die Hülse konfiguriert ist. Ein erstes Ende des Rückhaltebands ist mit einem Teil des. Airbagluftkissens, dem Airbaggehäuse oder der Fahrzeugstruktur verbunden und ein zweites, gegenüberliegendes Ende des Rückhaltebands kann beim Entfalten des Airbags durch die Hülse passieren. Das Rückhalteband und die Hülse sind so konfiguriert, dass sie das Entfalten des Airbagluftkissens anfangs zurückhalten und beim Entfalten das Rückhalteband gemäß seiner Konfiguration in der Hülse aufgeschnürt wird, um die Rückhaltung des Airbagluftkissens freizugeben. Das Airbagluftkissen kann vor dem Entfalten auf beliebige Weise gefaltet werden.

Es versteht sich, dass sowohl die vorangehende allgemeine Beschreibung als auch die folgende ausführliche Beschreibung rein beispielhaft und veranschaulichend sind und die beanspruchte Erfindung nicht einschränken sollen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Diese und andere Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung, den angehängten Ansprüchen und den beigefügten beispielhaften Ausführungsformen, die in den unten kurz beschriebenen Zeichnungen gezeigt werden, hervor.

1 ist ein Schema, das ein Airbagmodul mit einem einzigen inneren Rückhalteband zeigt.

2(a) ist ein Schema, das die Querschnittsansicht des in 1 dargestellten Airbagmoduls gemäß einer Ausführungsform zeigt.

2(b) ist ein Schema, das die Querschnittsansicht des Airbagmoduls von 1 zeigt, bei dem eine andere Anordnung des Rückhaltebands gezeigt wird.

3 ist ein Schema, das ein Airbagmodul zeigt, das mehrere innere Rückhaltebänder mit einem einzigen oder mehreren Freigabepunkten enthält.

4 ist ein Schema, das ein Airbagmodul zeigt, das ein Rückhalteband mit Band- oder Gurtkonfiguration mit einem einzigen oder mehreren Freigabepunkten zeigt.

5 ist ein Schema, das einen pyrotechnischen Halte-Freigabemechanismus zeigt.

6 ist ein Schema, das die Querschnittsansicht des in 5 dargestellten pyrotechnischen Halte-Freigabemechanismus mit einem Geweberückhalteband in einer festgeklemmten Position zeigt.

7 ist ein Schema, das eine alternative Ausführungsform eines Halte-Freigabemechanismus zeigt.

8 ist ein Schema, das eine Querschnittsansicht eines Airbagmoduls zeigt, das eine mechanische Rückhaltebandfreigabe enthält.

9 ist eine Ansicht eines Airbags während anfänglicher Aufblasstadien, die ein Rückhalteband und eine Hülse, die den Airbag zurückhalten, gemäß einer anderen Ausführungsform zeigt.

10 ist eine Ansicht des Airbags von 9, in der das Rückhalteband freigegeben worden ist und sich der Airbag ganz aufgeblasen hat.

11 ist eine Innenansicht des Airbags von 9, die das Rückhalteband und die Hülse zeigt, die den Airbag zurückhalten.

12 ist eine Außenansicht des Airbags von 9, die das Rückhalteband und die Hülse zeigt, die den Airbag zurückhalten.

13 ist eine Außenansicht des Airbags von 9 nachdem das Rückhalteband aus der Hülse freigegeben worden ist.

14 zeigt eine Innenansicht eines Airbagluftkissens gemäß einer anderen Ausführungsform, in der eine Hülse gezeigt wird.

15 zeigt eine Außenansicht des Airbagluftkissens von 14, in der ein Anker eines Rückhaltebands gezeigt wird.

16 zeigt eine Draufsicht eines Gewebefeldes, das ein Airbagluftkissen gemäß einer anderen Ausführungsform bildet, in der ein Rückhalteband und eine Hülse gezeigt werden.

17 zeigt eine Draufsicht eines Gewebefeldes, das ein Airbagluftkissen gemäß einer anderen Ausführungsform bildet, in der eine Hülse gezeigt wird.

18 zeigt eine Außenansicht eines Airbagluftkissens, in der eine in etwa „Y"-förmige Hülse dargestellt wird.

19 zeigt eine Innenansicht eines Airbagluftkissens gemäß einer anderen Ausführungsform, in der eine Hülse und ein breiteres Rückhalteband gezeigt werden.

20 zeigt eine Innenansicht eines Airbagluftkissens gemäß einer anderen Ausführungsform, in der eine überlappende Hülse und Rückhaltebänder gezeigt werden.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Verschiedene offenbarte Ausführungsformen befassen sich mit den oben beschriebenen Problemen und betreffen eine LRD-Vorrichtung (LRD – low risk deployment, Entfaltung mit geringem Risiko), wie zum Beispiel ein Airbagmodul, die bzw. das ein steuerbares, kissenförmiges Rückhalteband verwendet, um die Leistungskennwerte des Fahrzeugairbags zu modifizieren. Das Airbagmodul enthält ein Gehäuse, ein aufblasbares Airbagluftkissen, das in einer nicht entfalteten Position im Gehäuse gelagert ist, und eine Aufblasvorrichtung, die das Airbagluftkissen aufbläst. Die Aufblasvorrichtung steht mit dem Airbagluftkissen in Verbindung. Ein Rückhaltebandelement ist so vorgesehen, dass es einen inneren Teil des Airbagluftkissens umgibt, und hält das Airbagluftkissen beim anfänglichen Entfalten zurück. Ein Steuermechanismus ist zur Freigabe des Rückhaltebandelements vorgesehen.

Ein Aspekt betrifft ein Airbagluftkissen (manchmal auch als „Airbag" oder als „Luftkissen" bezeichnet), das eine Kombination aus Luftkissenformhülse und pyrotechnisch gesteuertem Rückhalteband verwendet, um die Entfaltungseigenschaften des Luftkissens zu modifizieren.

Die 18 zeigen einen ersten Aspekt beispielhafter Ausführungsformen. 1 ist ein Schema, das ein Airbagmodul mit einem einzigen inneren Rückhalteband gemäß einer beispielhaften Ausführungsform zeigt. Wie dargestellt, enthält das Airbagmodul ein Gehäuse 12 und ein aufblasbares Airbagluftkissen 11. Wenn das Luftkissen 11 nicht aufgeblasen ist, ist es im Gehäuse 12 vorgesehen.

Rein beispielhaft und nicht einschränkend kann es sich bei dem Airbagluftkissen 11 um ein standardmäßiges Airbagluftkissen oder um ein Doppelflügel-Luftkissen handeln. Das Airbagluftkissen 11 ist mit einem inneren Rückhalteband 10 versehen. Es versteht sich, dass das innere Rückhalteband 10 so um das Airbagluftkissen 11 herum ausgebildet sein kann, dass das Airbagluftkissen 11 während eines anfänglichen Entfaltens zurückgehalten wird, um eine LRD-Funktion bereitzustellen. Wie in 1 dargestellt umgibt somit beispielsweise das innere Rückhalteband 10 einen mittleren Abschnitt des Airbagluftkissens 11 und hält das Airbagluftkissen 11 während eines anfänglichen Entfaltens zurück, um die LRD-Funktion bereitzustellen. Als Alternative dazu kann das innere Rückhalteband 10 auch einen versetzten Abschnitt des Airbagluftkissens 11 umgeben, um die gleiche LRD-Funktion bereitzustellen. Als Alternative dazu kann sich das Rückhalteband 10 auch in einer im Wesentlichen horizontalen Position befinden.

Auf 2(a) Bezug nehmend, wird ein Schema der Querschnittsansicht des in 1 dargestellten Airbagmoduls gezeigt. Wie gezeigt, ist das Airbagmodul in einer „Mid-Mount"-Position (im Armaturenbrett) vorgesehen und enthält weiterhin Rückhaltebandführungsschlaufen 20, die im Airbagluftkissen 11 vorgesehen sind, einen Rückhaltebandankerpunkt 21, eine Aufblasvorrichtung 23 und Rückhaltebandfreigaben 24 und 25, die innerhalb und außerhalb des Airbagmoduls vorgesehen sind. Wie dargestellt, wird das Airbagluftkissen 11 in Verbindung mit der Aufblasvorrichtung 23 gehalten. Die Mid-Mount-Position ist rein beispielhaft. Die Struktur und die Anordnung des Moduls können auch auf andere Positionen, wie zum Beispiel eine „Top-Mount"-Position anwendbar sein.

Gemäß einer anderen Ausführungsform, wie in 2(b) gezeigt, kann das Rückhalteband 10 so geführt werden, dass es der Innenkontur oder -form des Airbagluftkissens nicht folgt. Stattdessen kann das Rückhalteband 10 zickzackförmig oder alternierende Weise, wie durch die Pfeile in 2(b) angedeutet, im Airbagluftkissen 11 geführt werden, um Rückhaltung an verschiedenen Punkten bereitzustellen. Dieser Zickzackverlauf gestattet die Realisierung der verschiedensten zurückgehaltenen Airbagformen auf Grundlage der eingesetzten Rückhaltebandführung. In Abhängigkeit von den Leistungsanforderungen können verschiedene Teile des Airbagluftkissens 11 zurückgehalten oder ausbauchen gelassen werden. 2(b) zeigt einen beispielhaften Verlauf des Rückhaltebands 10. Es versteht sich, dass das Rückhalteband auch irgendeinem anderen geeigneten Verlauf folgen kann.

Gemäß einer Ausführungsform kann das innere Rückhalteband 10 durch die verschiedensten passiven oder aktiven Steuertechniken freigegeben oder aktiviert werden. Rein als Beispiel kann das innere Rückhalteband 10 durch die verschiedensten Vorrichtungen passiv freigegeben werden, die durch Verwendung eines Sekundärsteuerrückhaltebands oder einer Freigabeschnur, das bzw. die im Airbagluftkissen 11 angebracht oder ein integraler Teil des Airbagluftkissens 11 ist, wie unten ausführlicher erläutert, das innere Rückhalteband 10 freigeben oder durchschneiden. Als Alternative dazu kann das innere Rückhalteband 10 durch einen zweistufigen Aufblasgasschneid- oder Mikrogas-Generator(MGG)-Schneid- oder Freigabemechanismus aktiv freigegeben werden. Der MGG kann durch ein einfaches Zeitglied, einen Geschwindigkeitssensor, ein Insassenerfassungssystem oder irgendein anderes ähnliches Steuersystem aktiviert werden.

Auf die 3 und 4 Bezug nehmend, zeigen diese Figuren alternative Ausführungsformen eines Airbagmoduls. Wie in 3 dargestellt, sind die beiden inneren Rückhaltebänder 30 und 31 um die Innenseite des Airbagluftkissens 11 herum vorgesehen. Die beiden inneren Rückhaltebänder 30 und 31 können einen einzigen oder mehrere Freigabepunkte enthalten. Obgleich das beispielhafte Airbagluftkissen 11 zwei innere Rückhaltebänder 30 und 31 enthält, versteht sich, dass die Anzahl innerer Rückhaltebänder die vorliegende Erfindung in keinster Weise beschränkt. Demgemäß versteht sich, dass die offenbarten Airbags mit mehr als zwei inneren Rückhaltebändern gleiche Anwendbarkeit aufweisen.

4 zeigt eine andere alternative Ausführungsform eines Airbagmoduls, das eine Band- oder Gurtkonfiguration als inneres Rückhalteband 40 enthält. Die Band- oder Gurtkonfiguration für das innere Rückhalteband 40 kann einen einzigen oder mehrere Freigabepunkte enthalten. Obgleich das beispielhafte Airbagluftkissen eine Band- oder Gurtkonfiguration für das innere Rückhalteband 40 enthält, versteht sich, dass das verwendete Material in keinster Weise einschränkend ist. Demgemäß versteht sich, dass das Airbagrückhalteband unter Verwendung der verschiedensten Materialien, darunter zum Beispiel Kabel, Gurte, Schnüren usw., gleiche Anwendbarkeit aufweisen kann.

5 zeigt einen pyrotechnischen Halte-Freigabemechanismus gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Der pyrotechnische Halte-Freigabemechanismus enthält ein Pyrogehäuse 51, einen Klemmabschnitt 52, einen Verbinder/eine Verdrahtung 50 und einen Haken/eine Klemme 55. Ein Gewebe-Rückhalteband 53 ragt aus dem Rückhaltebandaustrittsloch 54 des Gehäuses 12 hervor. Das Geweberückhalteband 53 wird dann durch den Haken/die Klemme 55 bereitgestellt. Wie dargestellt befindet sich der Haken/die Klemme 55 in einer Freigabe- oder ungeklemmten Position.

6 ist ein Schema, das die Querschnittsansicht des in 5 gezeigten pyrotechnischen Halte-Freigabemechanismus zeigt, wobei sich das Geweberückhalteband in einer festgeklemmten Position befindet. Wie dargestellt, befindet sich der pyrotechnische Halte-Freigabemechanismus in der Rückhaltebandklemmposition, in der das Geweberückhalteband 53 durch den Klemmabschnitt 52 festgeklemmt wird. Die Bezugszahl 61 zeigt den festgeklemmten Bereich des Geweberückhaltebands 53. Im Pyrogehäuse 51 ist eine Kolbenfläche 60 vorgesehen, die Teil des Hakens/der Klemme 55 ist.

7 ist ein Schema, das eine alternative Ausführungsform eines Halte-Freigabemechanismus zeigt. Wie gezeigt, enthält der Halte-Freigabemechanismus weiterhin eine Stift-Stahlrollenhubbegrenzung 71, die an beiden Seiten der Kolbenfläche 60 vorgesehen ist, und einen Haltergehäuseinitiator 72, der an einem oberen Teil der Kolbenfläche 60 in der Nähe des Hakens/der Klemme 55 vorgesehen ist. Ein Haltergehäuseinitiator 72ist an einem gegenüberliegenden Ende des Klemmabschnitts 52 vorgesehen.

Auf 8 Bezug nehmend, eine beispielhafte Ausführung eines Airbagmoduls, das eine mechanische Rückhaltebandfreigabe gemäß einer alternativen Ausführungsform enthält. Die mechanische Rückhaltebandfreigabe ist ein passives, auf Auslenkung basierendes Rückhalteband innerhalb des Airbagluftkissens 11 und kann in einem Airbagmodul eingesetzt werden, das nicht in Kombination mit einem Insassenerfassungssystem betrieben wird. Diese Querschnittsansicht des Airbagmoduls enthält ein Sekundärfreigaberückhalteband 80, das an einem Ende in einer im Airbagluftkissen 11 gebildeten Schlaufe und am anderen Ende um einen Haltestift 82 herum abschließt. Der Haltestift 82 ist dazu vorgesehen, ein Ende des inneren Rückhaltebands 10 (das dem Rückhaltebandankerpunkt 21 gegenüberliegende Ende) und das Sekundärfreigaberückhalteband 80 aneinander zu befestigen. Wie dargestellt, befindet sich das Airbagluftkissen 11 in einem entfalteten Zustand. Das Sekundärfreigaberückhalteband 80 wird gespannt, wodurch der Haltestift 82 außer Eingriff mit dem inneren „Steuer"-Rückhalteband 10 gezogen wird und wodurch dann gestattet wird, dass sich das Airbagluftkissen 11 weiter auf volle Größe ausdehnt.

Die 9 bis 13 zeigen eine andere Ausführungsform eines Airbagsystems. Das Airbagsystem enthält ein Airbagluftkissen 100, das aus mindestens einem Gewebefeld besteht, eine Aufblasvorrichtung (wie zum Beispiel in 2(a) gezeigt), und ein durch eine Hülse 140 geschnürtes oder gefädeltes Rückhalteband 130.

Ein Airbagluftkissen 100 zum Schutz eines Insassen in einem Fahrzeug kann in einem Fahrzeugaufbauteil, wie zum Beispiel einem Armaturenbrett, einem Lenkrad, einer Lenksäule, einer Dachlinie oder einer A-, B-, oder C-Säule in einem Fahrzeug, installiert sein. 9 zeigt ein Airbagluftkissen 100, das in einem Armaturenbrett eines Fahrzeugs installiert ist, wobei das Airbagluftkissen 100 während Anfangsstadien des Aufblasens gezeigt wird. Das Airbagluftkissen 100 enthält mindestens ein Gewebefeld. Wie in den 913 gezeigt, enthält das Airbagluftkissen 100 zum Beispiel ein mittleres Gewebefeld 110 und ein linkes und ein rechtes Gewebefeld 120. Die Gewebefelder können aus irgendeinem geeigneten Material bestehen. Die Gewebefelder 110, 120 sind durch genähte Nähte 115 zusammengenäht. Als Alternative dazu kann das Airbagluftkissen 100 auch aus einer beliebigen Anzahl von Gewebefeldern gebildet sein.

Die Hülse 140 ist aus einem Gewebestück, wie zum Beispiel einem Airbagfeldmaterial, gebildet, das durch genähte Nähte 135 an einer Innenseite des mittleren Gewebefeldes 110 befestigt ist, wie in 11 gezeigt. Die Hülse 140 enthält eine Öffnung 145, durch die das Rückhalteband 130 eingeführt werden kann. Die Hülse 140 kann ein durchgehendes Stück sein, das an einem Ende mit dem mittleren Gewebefeld 110 verbunden ist, oder die Hülse kann mehrere kurze Hülsen oder Schlaufen („Gurtschlaufen"-Version) umfassen. Die Hülse 140 kann sich vom einem Ende nahe der Aufblasvorrichtung zu einem gegenüberliegenden Ende an einer zweiten Stelle am Gewebefeld 110 erstrecken. Als Alternative dazu kann die Hülse 140 in Abhängigkeit der erwünschten Luftkissenkinematik mit einem der Seitenfelder 120 oder mit mehreren Feldern 110, 120 verbunden sein.

Bei Ausführungsformen kann die Kombination aus Hülse 140 und Rückhalteband 130 am mittleren Feld 110 oder am (an den) Seitenfeld(ern) 120 des Airbagluftkissens 100 angeordnet sein, und die Kombination 140, 130 wird anfangs dazu verwendet, das Volumen des Luftkissens 100 stark zu begrenzen. In Abhängigkeit von der erwünschten Kinematik des Luftkissens 100 können mehr als eine Kombination aus Hülse/Rückhalteband 140, 130 verwendet werden. Die Hülse 140 kann auf durchgehende oder segmentierte (offene) Weise aus Stoff/Gewebe, Folie, Polymer oder aus irgendeinem anderen geeigneten Material hergestellt sein und in Abhängigkeit von der erwünschten Luftkissenkinematik unterschiedliche Längen und Breiten aufweisen. Wenn die Hülse 140 mehrere kurze Segmente umfasst, bestimmen die kombinierten Längen der einzelnen kurzen Segmente die kumulative Hülsenlänge.

Das Rückhalteband 130 ist zwischen einer Innenfläche des Gewebefeldes 110 und einer Innenfläche der Hülse 140 positioniert. Das Rückhalteband 130 ist gemäß der Darstellung ein durchgehendes Rückhalteband. Als Alternative dazu kann das Rückhalteband 130 auch segmentiert sein. In dem gezeigten Beispiel ist ein Ende des Rückhaltebands 130 (durch Nähen oder irgendeinen anderen geeigneten Mechanismus) an dem Airbagluftkissen 100 befestigt. Das gegenüberliegende Ende des Rückhaltebands 130 ist mit einem (nicht gezeigten) Freigabestift verbunden. Das gegenüberliegende Ende des Rückhaltebands 130 kann eine Schlaufe enthalten, die mit dem Freigabestift verbunden ist. Der Freigabestift befindet sich an oder nahe der Aufblasvorrichtung (als Alternative kann sich der Freigabestift auch an anderer Stelle im Airbagsystem befinden).

Das Rückhalteband 130 kann aus Gewebe/Stoff, Gurtband, elastischem „Bungee"-Riemenmaterial, Seil, Schnur oder aus irgendeinem anderen geeigneten Material hergestellt sein. Die Länge und die Breite des Rückhaltebands 130 kann unterschiedlich sein. Die Befestigungsstelle des festgelegten Endes kann in Abhängigkeit von der erwünschten Kinematik des Luftkissens 100 variieren. Das Rückhalteband 130 ist durch die Hülse 140 geführt, und das freigebbare Ende (das gegenüberliegende Ende) ist an einem pyrotechnisch betätigten Freigabemechanismus (Freigabestift), wie zum Beispiel dem in den 58 gezeigten Freigabemechanismus, befestigt. Der Freigabestift kann als Alternative auch elektromechanisch zur Freigabe ausgelöst werden.

Beim Aufblasen des Airbagluftkissens 100 wird die Form des Airbagluftkissens 100 durch die Kombination des Rückhaltebands 130 und der Hülse 140 festgezogen oder zurückgehalten. wie in 9 zu sehen, bildet das Airbagluftkissen 100 zum Beispiel während der Anfangsstadien des Aufblasens eine geteilte Konfiguration. In Abhängigkeit von den durch einen oder mehrere Sensoren ermittelten Daten oder vom Programm der Aufblasvorrichtungssteuerung wird der Freigabestift verschoben, wodurch das Schlaufenende des Rückhaltebands 130 freigegeben wird. Nach Freigabe des Schlaufenendes des Rückhaltebands 130 gleitet das Rückhalteband 130 durch die Hülse 140 (wird „aufgeschnürt"), und das Airbagluftkissen 100 wird nicht länger zurückgehalten oder „festgezogen". Somit kann das Airbagluftkissen 100 eine ganz aufgeblasene Form erreichen, wie in 10 gezeigt.

Der Zeitpunkt, zu dem der Freigabestift verschoben wird, kann in Abhängigkeit von einer beliebigen Anzahl von Faktoren variieren. Zum Beispiel kann die Freigabezeit voreingestellt sein. Als Alternative dazu kann die Freigabezeit in Abhängigkeit von den Ergebnissen verschiedener Sensoren variieren.

Die anfängliche Beschränkung des Volumens des Airbagluftkissens 100 begrenzt die hochenergetische „Ausstoß"-Kraft, die anfänglich beim Entfalten zu sehen ist. Die rückwärtige Auslenkung des Airbagluftkissens 100 wird durch das begrenzende Rückhalteband 130 auch minimiert. Darüber hinaus unterstützt das begrenzte Volumen ein frühes Entlüften von Aufblasgas, was bei einem OOP-Entfalten von Vorteil ist. Da das Airbagluftkissen 100 anfangs in einem stark begrenzten Zustand entfaltet wird, wobei seine Form durch die Hülse 140 und das Rückhalteband 130 gesteuert wird, kann das Erfordernis irgendeiner Art von kontrolliertem Falten entfallen. Das eingeschränkte Airbagluftkissen 100 kann sich in seiner anfänglichen „Ausbrech"-Position befinden und Gas innerhalb von in etwa zehn Millisekunden des Entfaltungsbeginns entlüften.

Zu einem in Abhängigkeit von der Umgebung einstellbaren Zeitpunkt wird das Rückhalteband 130 freigegeben und beginnt, sich durch die Luftkissenformhülse 140 aufzuschnüren. Die Freigabe des Rückhaltebands 140 verursacht eine sofortige Zunahme des Luftkissenvolumens mit damit einhergehendem Druckabfall, was dazu führt, das geringere Kräfte auf die Insassen in OOP-Situationen ausgeübt werden.

Durch das in der Hülse wirkende Phänomen des „Aufschnürens" (Gleitfreigabe des Rückhaltebands 130 durch die Hülse 140) des Rückhaltebands 130 wird das Airbagluftkissen 100 geformt und bewirkt, dass es nach unten taucht. Die Luftkissenkinematik zeigt nur eine geringe Variation, was zu einer verbesserten Rückhalteleistung des Airbagluftkissens 100 für alle Insassengrößen (zum Beispiel 5% Frau bis 95% Mann) führt.

Die 11 und 12 zeigen das Airbagluftkissen 100, wenn es festgezogen ist. 11 ist eine Ansicht des Airbagluftkissens 100 im umgestülpten Zustand (eine Innenansicht). 12 ist eine Außenansicht des Airbagluftkissens 100. 13 ist eine Ansicht des Airbagluftkissens 100 nach der Freigabe des Rückhaltebands, und das Airbagluftkissen 100 liegt flach.

Die 1420 zeigen einen anderen Aspekt beispielhafter Ausführungsformen, bei denen eine Kombination aus Luftkissenformhülse 240 und Steuerrückhalteband 230 die Entfaltungseigenschaften eines Airbagluftkissens 200 modifiziert. Die Hülse 240und das Rückhalteband 230 können sich an einer beliebigen Stelle des Airbagluftkissens 200 befinden. Zum Beispiel können die Hülse 240 und das Rückhalteband 230 an einem Mittel- oder Seitenfeld des Airbagluftkissens 200 positioniert sein. Des Weiteren können die Hülse 240 und das Rückhalteband 230 innerhalb oder außerhalb des Airbagluftkissens 200 positioniert sein. In den Figuren werden die Hülse 240 und das Rückhalteband 230 nur der Veranschaulichung halber in der inneren Position gezeigt.

14 zeigt eine Innenansicht eines Gewebefeldes, das ein Airbagluftkissen 200 bildet. Die Hülse 240 wird durch ein Feld eines Gewebes/Stoffs, einer Folie, eines Polymers oder aus einem anderen geeigneten Material gebildet, das an der Innenseite des Airbagluftkissens 200 befestigt ist (siehe die genähten Nähte 235). Die Hülse 240 kann verschiedene Längen und Breiten aufweisen und kann aus segmentierten Komponenten bestehen oder durchgehend sein.

Das (in den 1617, 1920) gezeigte Rückhalteband 230 wird durch eine Länge, vorzugsweise eine durchgehende Länge, aus Gewebe/Stoff, Gurtband, Elastik, Seil, Schnur oder aus einem anderen Material gebildet. Ein Ende des Rückhaltebands 230 ist durch genähte Nähte oder durch irgendwelche anderen Befestigungsmechanismen, mit dem Airbagluftkissen 200 verankert oder daran befestigt, wie zum Beispiel in 15 gezeigt. Als Alternative dazu ist das verankerte Ende des Rückhaltebands 230 entweder innen oder außen mit einem Airbagmodul oder -gehäuse oder einer Fahrzeugstruktur verankert und/oder damit verbunden. Das Rückhalteband 230 kann auch in dem Airbagluftkissen 200 integriert sein. Das gegenüberliegende Ende 231 (siehe 19) ist frei. Somit ist das Rückhalteband 230 so konfiguriert, dass es in der Hülse 240 mit einem mit dem Airbagluftkissen 200 verankerten Ende und einem gegenüberliegenden, freien Ende 231 passiert. Als Alternative dazu kann das freie Ende 231 des Rückhaltebands 230 auch durch einen pyrotechnisch betätigten Freigabemechanismus mit einem sich durch eine Schlaufe am Ende 231 des Rückhaltebands 230 erstreckenden Freigabestift verankert sein.

Wenn sich das Airbagluftkissen 200 entfaltet, beginnt sich das Airbagluftkissen 200 auszudehnen, wodurch das Rückhalteband 230 durch die Hülse 240 gezogen wird. Die Länge und die Breite des Rückhaltebands 230 und der Hülse 240 ändern die Zeit für das Passieren des freien Endes 231 des Rückhaltebands 230 durch die Hülse 240. Wenn sich das Rückhalteband 230 in der Hülse 240 befindet, wird das Airbagluftkissen 200 an dieser Stelle zurückgehalten. Wenn sich das Rückhalteband 230 beim Entfalten durch die Hülse 240 bewegt und das Rückhalteband 230 aus der Hülse 240 aufgeschnürt wird, wird das überschüssige Material des Rückhaltebands 230 dazu gezwungen, auf sich selbst zusammenzufallen, während es sich durch die Hülse 240 bewegt. Dies kann zu größeren Reibungskräften führen und die Bewegung des Rückhaltebands 230 durch die Hülse 240 verlangsamen. Mit Verringerung der Reibungskräfte am Rückhalteband 230 nimmt das Luftkissenvolumen zu (somit dehnt sich das Airbagluftkissen 200 aus), was von einem Druckabfall begleitet wird, was zu geringeren Kräften führt, die auf einen Insassen in einer OOP-Situation ausgeübt werden können.

Die 1618 zeigen verschiedene Konfigurationen der Hülse 240. Zum Beispiel besteht die Hülse 240 in 16 aus einer einzigen, durchgehenden Länge, die innen am Airbagluftkissen 200 befestigt ist. Das Rückhalteband 230 ist in diesem Beispiel kürzer als die Hülse 240 und befindet sich in dieser Darstellung in der Hülse 240. 17 zeigt eine andere Ausführungsform einer Hülse 240, bei der die Hülse 240 in etwa eine „V"-Form bildet. Ein, zwei oder mehr Rückhaltebänder 230 könnten durch die Hülse passieren, wodurch die Entfaltungseigenschaften des Airbagluftkissens 200 geändert werden könnten. Die mehreren Schenkel oder Komponenten der Hülse 240 bilden einen serpentinenförmigen Weg für das Rückhalteband 230. Die Anzahl und die Position der Komponenten der Hülse 240 (oder getrennten Hülsen 240) kann in Abhängigkeit von der erwünschten Kinematik des Airbagluftkissens 200 variieren. 18 zeigt eine Hülse 260, die in etwa eine „Y"-Form bildet. In diesem Beispiel können zwei Rückhaltebänder verwendet werden und an Ankerpunkten 270 mit dem Airbagluftkissen 200 verankert sein.

Bei einer anderen Ausführungsform, wie zum Beispiel in 19 gezeigt, ist die Breite Wt des Rückhaltebands 230 größer als die funktionale Breite der Hülse 240. Die funktionale Breite bezieht sich auf den Abstand zwischen den Stichen 235, die die Tasche der Hülse 240 bilden. In 19 wird das Rückhalteband 230 aufgeschnürt, während es durch die schmalere Hülse 240 gezogen wird. Dies führt zu größeren Reibungskräften und verlangsamt die Bewegung des Rückhaltebands 230 durch die Hülse 240. Als Alternative dazu kann das Rückhalteband 230 verschiedene Breiten aufweisen, so dass ein Teil des Rückhaltebands 230 schmaler ist als die Hülse 240 und andere Teile breiter sind als die Hülse 240.

20 zeigt noch eine andere beispielhafte Ausführungsform, bei der die Hülse 280 zwei sich überlappende Teile 281, 282 enthält. Ein Rückhalteband 291 passiert durch einen Hülsenteil 281. Das Rückhalteband 291 ist auf sich selbst umgeschlagen und passiert durch einen zweiten Hülsenteil 282. Das Rückhalteband 291 ist schmaler als die Breite der Hülse 280. Als Alternative dazu kann das Rückhalteband 291 breiter als die Hülse 280 und/oder ihr jeweiliger Hülsenteil 281 oder 282 sein. Der serpentinenförmige Weg des Rückhaltebands 291 führt zu größeren Reibungskräften und kann die Bewegung des Rückhaltebands 291 durch die Hülse 280 verlangsamen.

Gemäß Ausführungsformen kann die Länge und Breite des Rückhaltebands 230 und der Hülse 240 die Entfaltungseigenschaften des Airbagluftkissens 200 ändern. Bei einer Ausführungsform muss die Breite Ws der Hülse 240 zum Beispiel die kleinste Rückhaltebandbreite Wt um mindestens einen Faktor von 1,25 übertreffen. Bei noch einer anderen Ausführungsform die Ration der Länge des Rückhaltebands 230 zur Länge der Hülse 240. Weiterhin muss die Breite Wa des Ankers die Breite Wt des Rückhaltebands 230 übertreffen. Bei noch einem anderen Beispiel muss der Rückhaltebandschlaufendurchmesser den Haltestiftdurchmesser um mindestens einen Faktor von 1,10 übertreffen, wenn ein Freigabestift verwendet wird, um ein Ende 231 des Rückhaltebands 230 anfangs zurückzuhalten.

Rein zur Veranschaulichung kann das Rückhalteband 230 eine Gesamtlänge von ca. 400 bis 600 mm oder von ca. 480 mm aufweisen. Bei einer Ausführungsform kann die funktionale Länge des Rückhaltebands 230, die sich von einem Ankerpunkt bis zu einer Schlaufe (oder bis zum freien Ende 231) erstreckt, 500 bis 700 mm oder ca. 400 mm betragen. Die Breite Ws der Hülse 240 kann in einem Bereich von 20 bis 80 mm oder bei ca. 40 mm liegen. Die Breite Wt des Rückhaltebands 230 kann in einem Bereich von 5 bis 35 mm oder bei ca. 15 mm liegen. Die Breite Wa des Ankers des Rückhaltebands 230 kann in einem Bereich von 30 bis 80 mm oder bei ca. 60 mm liegen. Bei einer alternativen Ausführungsform vergrößert sich die Querschnittsfläche der Hülse 240 nicht beim Entfalten des Airbagluftkissens 200.

Gemäß einer Ausführungsform können das Rückhalteband 230 und die Hülse 240 an irgendeiner beliebigen Stelle angeordnet sein. Zum Beispiel können sich die Hülse 240 und das Rückhalteband 230 innerhalb des Airbagluftkissens 200 befinden, und das Rückhalteband 230 kann mit einem Freigabemechanismus innerhalb des Airbagluftkissens 200 verbunden sein. Bei noch einer anderen Ausführungsform befinden sich das Rückhalteband 230 und die Hülse 240 innerhalb des Airbagluftkissens 200, und das zweite Ende 231 des Rückhaltebands 230 ist ein freies, unbefestigtes Ende. Bei einer anderen beispielhaften Ausführungsform befinden sich das Rückhalteband 230 und die Hülse 240 innerhalb des Airbagluftkissens 200, und das Rückhalteband 230 kann mit einem Freigabemechanismus außerhalb des Airbagluftkissens 200 verbunden sein, so dass sich ein Teil des Rückhaltebands 230 außerhalb des Airbagluftkissens 200 erstreckt.

Bei alternativen Ausführungsformen befinden sich das Rückhalteband 230 und die Hülse 240 außerhalb des Airbagluftkissens 200, und das Rückhalteband 230 kann mit einem Freigabemechanismus außerhalb des Airbagluftkissens 200 verbunden sein. Als Alternative dazu befinden sich das Rückhalteband 230 und die Hülse 240 außerhalb des Airbagluftkissens 200, und das zweite Ende 231 des Rückhaltebands 230 ist ein freies, unbefestigtes Ende. Bei noch einer anderen Ausführungsform befinden sich das Rückhalteband 230 und die Hülse 240 außerhalb des Airbagluftkissens 200, und das Rückhalteband 230 kann mit einem Freigabemechanismus innerhalb des Airbagluftkissens 200 verbunden sein, so dass sich ein Teil des Rückhaltebands 200 in dem Airbagluftkissen 200 erstreckt.

Es versteht sich, dass eine beliebige Anzahl von Hülsen und/oder Rückhaltebändern verwendet werden kann. Des Weiteren können die Hülse und das Rückhalteband an einer beliebigen Stelle am Airbagluftkissen und innerhalb oder außerhalb des Airbagluftkissens positioniert sein. Zum Beispiel können sich die Hülse und das Rückhalteband an einer mittleren oder versetzten Stelle, in einer vertikalen, horizontalen oder diagonalen Position oder irgendeiner Kombination des Obigen befinden. Weiterhin kann eine beliebige Kombination der oben genannten Rückhaltebänder und Hülsen verwendet werden.

Ausführungsformen können Veränderlichkeit der Airbagluftkissenkinematik beseitigen, die durch Faltvariationen verursacht werden kann. Dank der Steuerhülse und des Steuerrückhaltebands braucht das Falten des Airbagluftkissens vor dem Entfalten nicht mehr gesteuert zu werden. Im Wesentlichen kann eine beliebige Falttechnik verwendet werden, ohne die Luftkissenbahn oder -kinematik zu beeinflussen. Somit können Ausführungsformen eine vorhersagbare und wiederholbare Airbagluftkissenkinematik gewährleisten. Das Phänomen des „Aufschnürens" des Rückhaltebands in der Hülse bewirkt ein „Nachuntentauchen" des Luftkissens, was zu einem verbesserten Insassenschutz für alle Insassengrößen, wie zum Beispiel eine 5% Frau bis 95% Mann führt. Es können Mehrfach-Hülsen-Rückhalteband-Kombinationen verwendet werden, um das Airbagluftkissen zu lenken, wodurch die Rückhalteleistung in winkelförmigen Aufprallszenarien verbessert wird. Zum Beispiel kann die Kombination aus Rückhalteband und Hülse gestatten, dass sich das Airbagluftkissen in einer anfänglichen Ausbrechposition befindet und Gas innerhalb von zehn Millisekunden des Beginns des Entfaltens entlüftet.

Noch ein anderer Vorteil von Ausführungsformen besteht darin, dass das Erfordernis eines gesteuerten Faltens entfällt. Das Airbagluftkissen kann auf beliebige Weise gefaltet oder gerollt werden, um das Airbagluftkissen im Gehäuse zu platzieren. Die Kombination aus Rückhalteband und Hülse steuert die Entfaltungseigenschaften des Airbagluftkissens und nicht die speziell verwendete Faltmethode.

Ein anderer möglicher Vorteil von Ausführungsformen besteht darin, dass Airbagluftkissenentfaltungsveränderlichkeit auf ein Minimum reduziert und ein LRD-Modus für sich außer Position befindende Insassen und Kindersitze bereitgestellt werden kann, ohne dass zusätzliche Insassenklassifizierungssensoren, Gurtschnallenschalter oder andere Sensoren erforderlich sind.

Ausführungsformen können das hochenergetische „Ausstoßen" des Airbagluftkissens in den frühen Entfaltungsstadien beseitigen und ein hohes und/oder niedriges Ausgangsleistungsvermögen mit einer einstufigen Aufblasvorrichtung bereitstellt.

Die Aufblasvorrichtung zum Aufblasen des Airbagluftkissens kann irgendeine geeignete Art von Aufblasvorrichtung sein. Zum Beispiel kann die Aufblasvorrichtung einstufig oder zweistufig sein.

Es versteht sich, dass die gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen rein beispielhaft sind. Zum Beispiel können sich das Rückhalteband und die Hülse extern befinden, so dass sie an einer Außenfläche eines Gewebefeldes des Airbags befestigt sind.

Es versteht sich, dass der Airbag ein Einflügel- oder Doppelflügel-Airbag oder irgendeine andere geeignete Art von Airbag sein kann. Darüber hinaus kann es sich bei dem Airbag um einen Fahrerseiten-, Beifahrerseiten- oder Kopfseitenairbag handeln. Der Airbag kann in eine beliebige Fahrzeugart, wie zum Beispiel in einem Kraftfahrzeug, Zug usw., installiert sein.

Eine beispielhafte Ausführungsform eines Airbagmoduls enthält die folgenden Komponenten: ein Gehäuse, ein aufblasbares Airbagluftkissen, das in einer nicht entfalteten Position im Gehäuse gelagert ist; eine Aufblasvorrichtung, die das Airbagluftkissen aufbläst und sich mit dem Airbagluftkissen in Verbindung befindet; ein Rückhaltebandelement, das so vorgesehen ist, dass es einen inneren Teil des Airbagluftkissens umgibt und das Airbagluftkissen während anfänglichen Entfaltens zurückhält; und einen Steuermechanismus zur Freigabe des Rückhaltebandelements. Das Modul kann ein „Mid-Mount"-Modul sein, was sich auf die Montageposition im Armaturenbrett des Fahrzeugs bezieht.

Das Airbagluftkissen kann ein Doppelflügel-Luftkissen sein. Die Position des den inneren Teil des Airbagluftkissens umgebenden Rückhaltebandelements kann aus der aus einem mittleren Abschnitt des Airbagluftkissens und einem versetzten Abschnitt des Airbagluftkissens bestehenden Gruppe ausgewählt sein. Das Rückhaltebandelement kann mehrere Teile enthalten. Der Steuermechanismus kann eine Vorrichtung zum Freigeben des Rückhaltebandelements unter Verwendung eines Steuerrückhaltebands enthalten. Als Alternative dazu enthält der Steuermechanismus einen zweistufigen Aufblasvorrichtungsschneidmechanismus. Bei einer anderen Ausführungsform kann der Steuermechanismus einen Mikrogas-Generator-Freigabemechanismus enthalten. Bei solch einer Ausführungsform kann der Mikrogas-Generator-Freigabemechanismus durch ein Zeitglied aktiviert werden. Als Alternative dazu kann der Mikrogas-Generator-Freigabemechanismus als Reaktion auf ein durch einen Fahrzeuggeschwindigkeitssensor erzeugtes Signal aktiviert werden. Bei noch einer anderen Alternative kann der Mikrogas-Generator-Freigabemechanismus als Reaktion auf ein durch ein Insassenerfassungssystem erzeugtes Signal aktiviert werden. Bei noch einer anderen Alternative kann der Steuermechanismus ein „passiver" Mechanismus sein, so dass das Entfalten des Airbags selbst die Bewegung des Rückhaltebands in der Hülse steuert.

Gemäß einer Ausführungsform kann das Rückhaltebandelement ein Kabel oder ein Gurt sein. Der Airbag kann Rückhaltebandführungsschlaufen enthalten, die um einen Innenumfang des Airbagluftkissens herum vorgesehen sind, um das Rückhaltebandelement aufzunehmen. Des Weiteren kann der Airbag einen Rückhaltebandankerpunkt zum Verankern eines Endes des Rückhaltebandelements enthalten.

Angesichts der Offenbarung der vorliegenden Erfindung versteht sich für einen Fachmann, dass es auch andere Ausführungsformen und Modifikationen innerhalb des Schutzbereichs und Gedankens der Erfindung geben kann. Demgemäß sollen alle Modifikationen, die von einem Fachmann anhand der vorliegenden Offenbarung innerhalb des Schutzbereichs und Gedankens der vorliegenden Erfindung erreicht werden können, als weitere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit umfasst sein. Der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung ist wie in den folgenden Ansprüchen angeführt zu definieren.


Anspruch[de]
Airbagvorrichtung, die Folgendes umfasst:

mindestens ein Gewebefeld, das ein Airbagluftkissen bildet;

eine Aufblasvorrichtung zum Aufblasen des Airbagluftkissens;

eine mit dem Airbagluftkissen verbundene Hülse; und

ein Rückhalteband, das zum Passieren durch die Hülse konfiguriert ist, wobei ein erstes Ende des Rückhaltebands mit einem Teil des Airbagluftkissens, -moduls oder der Fahrzeugstruktur verankert ist und ein zweites, gegenüberliegendes Ende des Rückhaltebands beim Entfalten des Airbags durch mindestens einen Teil der Hülse passieren kann,

wobei das Rückhalteband und die Hülse so konfiguriert sind, dass sie das Entfalten des Airbagluftkissens anfangs zurückhalten, und beim Entfalten das Rückhalteband dazu konfiguriert ist, dass es in der Hülse aufgeschnürt wird, um die Rückhaltung des Airbagluftkissens freizugeben.
Airbagvorrichtung nach Anspruch 1, bei der das zweite Ende des Rückhaltebands ein freies, unbefestigtes Ende ist. Airbagvorrichtung nach Anspruch 1, bei der ein oder mehrere Enden des Rückhaltebands freie, unbefestigte Enden sind. Airbagvorrichtung nach Anspruch 2, bei der das Rückhalteband freigegeben wird, um passiv aus der Hülse aufgeschnürt zu werden, so dass nur das Entfalten des Airbagluftkissens eine Bewegung des Rückhaltebands auslöst. Airbagvorrichtung nach Anspruch 1, bei der das zweite Ende des Rückhaltebands an einem Freigabestift eines pyrotechnischen Freigabemechanismus befestigt ist. Airbagvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Hülse und das Rückhalteband innen am Airbagluftkissen positioniert sind. Airbagluftkissen nach Anspruch 1, bei dem die Hülse und das Rückhalteband außen am Airbagluftkissen positioniert sind. Airbagluftkissen nach Anspruch 1, bei dem eine funktionale Breite der Hülse die schmalste Rückhaltebandbreite um mindestens einen Faktor von 1,25 übertreffen muss. Airbagluftkissen nach Anspruch 1, bei dem ein Verhältnis von Rückhaltebandlänge zu kumulativer Hülsenlänge ca. 1:10 übertrifft. Airbagluftkissen nach Anspruch 1, bei dem eine Rückhaltebandankerbreite die schmalste Rückhaltebandbreite übertreffen muss. Airbagluftkissen nach Anspruch 1, weiterhin mit einer zweiten Hülse und einem zweiten Rückhalteband. Airbagluftkissen nach Anspruch 11, bei dem die Hülsen in etwa eine Y-Form bilden. Airbagluftkissen nach Anspruch 11, bei dem die zweite Hülse die erste Hülse überlappt. Airbagluftkissen nach Anspruch 1, bei dem das Airbagluftkissen vor dem Entfalten auf beliebige Weise gefaltet werden kann. Airbagluftkissen nach Anspruch 1, bei dem sich die Hülse und das Rückhalteband im Inneren des Airbagluftkissens befinden und bei dem das Rückhalteband mit einem Freigabemechanismus innerhalb des Airbagluftkissens verbunden ist. Airbagluftkissen nach Anspruch 1, bei dem sich die Hülse und das Rückhalteband im Inneren des Airbagluftkissens befinden und bei dem das zweite Ende des Rückhaltebands ein freies, unbefestigtes Ende ist. Airbagluftkissen nach Anspruch 1, bei dem sich die Hülse und das Rückhalteband im Inneren des Airbagluftkissens befinden und bei dem das Rückhalteband mit einem Freigabemechanismus außerhalb des Airbagluftkissens verbunden ist. Airbagluftkissen nach Anspruch 1, bei dem sich die Hülse und das Rückhalteband außerhalb des Airbagluftkissens befinden und bei dem das Rückhalteband mit einem Freigabemechanismus außerhalb des Airbagluftkissens verbunden ist. Airbagluftkissen nach Anspruch 1, bei dem sich die Hülse und das Rückhalteband außerhalb des Airbagluftkissens befinden und bei dem das zweite Ende des Rückhaltebands ein freies, unbefestigtes Ende ist. Airbagluftkissen nach Anspruch 1, bei dem sich die Hülse und das Rückhalteband außerhalb des Airbagluftkissens befinden und bei dem das Rückhalteband mit einem Freigabemechanismus innerhalb des Airbagluftkissens verbunden ist. Verfahren zum Steuern des Entfaltens eines Airbagmoduls, umfassend:

Lagern eines aufblasbaren Airbagluftkissens in einer nicht entfalteten Position in einem Gehäuse;

Bereitstellen einer Aufblasvorrichtung in Verbindung mit dem Airbagluftkissen zum Aufblasen des Airbagluftkissens;

Umgeben eines inneren Teils des Airbagluftkissens mit einem Rückhaltebandelement zum Zurückhalten des Airbagluftkissens beim anfänglichen Entfalten; und

Freigeben des Rückhaltebandelements auf aktive oder passive Weise.
Verfahren nach Anspruch 21, bei dem das Rückhaltebandelement durch eine Hülse an einem inneren Teil des Airbagluftkissens passiert. Verfahren nach Anspruch 21, weiterhin umfassend:

Umgeben eines mittleren Abschnitts des Airbagluftkissens mit dem Rückhaltebandelement.
Verfahren nach Anspruch 21, weiterhin umfassend:

Umgeben eines versetzten Abschnitts des Airbagluftkissens mit dem Rückhaltebandelement.
Verfahren nach Anspruch 21, bei dem durch Freigeben des Rückhaltebandelements das Airbagluftkissen aus der Rückhaltung freigegeben wird. Verfahren nach Anspruch 21, weiterhin umfassend:

Verankern eines Endes des Rückhaltebandelements mit dem Airbagluftkissen oder dem Airbaggehäuse.
Verfahren nach Anspruch 26, bei dem ein zweites, gegenüberliegendes Ende des Rückhaltebandelements frei ist und nicht zurückgehalten wird. Verfahren nach Anspruch 22, bei dem das Rückhalteband breiter als die Hülse ist. Verfahren nach Anspruch 22, bei dem das Rückhalteband schmaler als die Hülse ist. Verfahren nach Anspruch 21, bei dem das Airbagluftkissen in einer beliebigen Faltkonfiguration gefaltet werden kann, um das Airbagluftkissen zu lagern. Airbagvorrichtung, die Folgendes umfasst:

mindestens ein Gewebefeld, das ein Airbagluftkissen bildet;

eine Aufblasvorrichtung zum Aufblasen des Airbagluftkissens;

eine mit dem Airbagluftkissen verbundene Hülse; und

ein Rückhalteband, das zum Passieren durch die Hülse konfiguriert ist, wobei ein erstes Ende des Rückhaltebands mit einem Teil des Airbagluftkissens, -moduls oder der Fahrzeugstruktur verbunden ist und ein zweites, gegenüberliegendes Ende des Rückhaltebands beim Entfalten des Airbags durch mindestens einen Teil der Hülse passieren kann,

wobei das Rückhalteband und die Hülse so konfiguriert sind, dass sie das Entfalten des Airbagluftkissens anfangs zurückhalten, und beim Entfalten das Rückhalteband konfiguriert ist, dass es in der Hülse aufgeschnürt wird, um die Rückhaltung am Airbagluftkissen freizugeben, und wobei das Airbagluftkissen vor dem Entfalten auf beliebige Weise gefaltet werden kann.






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