PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202006006903U1 11.10.2007
Titel Banderole und Airbageinheit mit Banderole
Anmelder Autoliv Development AB, Vargarda, SE
Vertreter GRAMM, LINS & PARTNER GbR, 38122 Braunschweig
DE-Aktenzeichen 202006006903
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 11.10.2007
Registration date 06.09.2007
Application date from patent application 26.04.2006
IPC-Hauptklasse G06K 19/06(2006.01)A, F, I, 20060426, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G06K 7/10(2006.01)A, L, I, 20060426, B, H, DE   B60R 21/23(2006.01)A, L, I, 20060426, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Banderole aus einem streifenförmigen Material mit Einrichtungen zur Befestigung der schmalseitigen Enden aneinander, um einen geschlossenen Querschnitt auszubilden. Auch betrifft die Erfindung eine Airbageinheit mit einer solchen Banderole. Die Banderole ist zum Befestigen an aufgerollten oder gefalteten oder schlauchförmigen Gegenständen und zum Identifizieren sowohl des Produktes selbst als auch des Durchmessers des Produktes vorgesehen.

Airbags sind in einer Vielzahl von Kraftfahrzeugen inzwischen eine verpflichtend vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung, die nicht nur in Armaturenbrettern oder Pralltöpfen zum Schutz gegen einen Frontalaufprall eingesetzt werden, sondern befinden sich an einer Vielzahl von Stellen innerhalb des Fahrzeuginnenraumes. Zum Schutz vor Seitenaufprall oder bei sich überschlagenden Fahrzeugen sind Seitenairbags und sogenannte Vorhangairbags, auch „Curtain" genannt, vorgesehen, die sich im entfalteten Zustand vor dem abzudeckenden Fensterausschnitt erstrecken. Um bei den zur Verfügung stehenden kurzen Entfaltungszeiten den Airbag über die gesamte vorgesehene Länge entfalten zu können, sind solche Vorhangairbags in der Regel nicht quer zur Längsrichtung gefaltet, sondern bilden einen langgestreckten Körper aus. Ein solcher schlauchförmiger Körper kann durch eine mehrfache, ziehharmonikaartige Faltung oder ein Aufrollen erreicht werden. Wird ein Gasgenerator aufgrund von Sensorsignalen ausgelöst, wird Gas in den Airbag eingeleitet und der Airbag erstreckt sich vor den Fensterausschnitt.

Die korrekte Faltung oder das korrekte Aufrollen ist wesentlich, um schnelle Entfaltungszeiten realisieren zu können.

Für die Montage in das Fahrzeug werden die Airbags gerollt oder gefaltet bereitgestellt. Entweder sind sie in dem eingerollten oder gefalteten Zustand in einer Hülle eingeführt, die beim Aufblasen zerstört wird, oder werden durch Bänder oder Laschen gehalten. Ebenfalls ist es möglich, durch ein doppelseitiges Klebeband den Airbag in der gefalteten oder gerollten Position zu fixieren. Dies ist beispielsweise in der US 2002/0195803 A1 beschrieben.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einrichtung bereitzustellen, mit der insbesondere ein gefalteter oder gerollter Gegenstand, insbesondere ein Airbag, zusammengehalten oder identifiziert werden kann und mit der eine korrekte Faltung oder ein korrektes Einrollen angezeigt wird.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Banderole mit den Merkmalen des Anspruchs 1 oder mit den Merkmalen des Anspruchs 4 sowie einer Airbageinheit mit den Merkmalen des Anspruchs 14 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den jeweiligen Unteransprüchen beschrieben.

In einer ersten Ausgestaltung der Erfindung ist eine Banderole aus einem streifenförmigen Material mit Einrichtungen zur Befestigung der schmalseitigen Enden aneinander vorgesehen, um einen geschlossenen Querschnitt auszubilden, wobei auf beiden Enden des streifenförmigen Materials je eine Codierung, insbesondere ein Strichcode aufgebracht ist und die Codierungen oder Strichcodes in geschlossenem Zustand der Banderole außenseitig unter Bildung einer einzigen Codierung oder eines einzigen Strichcodes zueinander ausgerichtet sind.

Nachfolgend wird der allgemeine Begriff „Codierung" zur besseren Lesbarkeit durch den Begriff „Strichcode" ersetzt. Neben Strich- oder Barcodes können auch andere maschinenlesbare Codierungen verwendet werden, die zueinander ausgerichtet oder angeordnet werden können und einen gemeinsamen Code ausbilden. Durch das Ausbilden eines einzigen, gemeinsamen und von einem Lesegerät lesbaren Strichcodes durch Übereinanderlegen oder Aneinanderlegen der beiden Streifenenden wird ein Strichcode mit einem durchmesserabhängigen Informationsgehalt bereitgestellt, wobei der Informationsgehalt darin bestehen kann, dass der Umfang der geschlossenen Banderole oder aber das Einhalten bzw. Überschreiten oder Unterschreiten von Toleranzen angezeigt bzw. ausgelesen werden kann.

Die Strichcodes können einander teilweise überlappen, so dass Teile eines Teilstrichcodes teilweise oder vollständig überdeckt sein können.

Die Strichcodes bzw. die einzelnen Striche der Strichcodes können in einem Winkel zueinander ausgerichtet sein, wobei die Striche der beiden Strichcodes jeweils zueinander parallel ausgerichtet sind. Der erste Strichcode kann somit senkrecht zu der Längsseite des streifenförmigen Materials ausgerichtet sein, während der zweite Strichcode in einem Winkel dazu orientiert sein kann.

Eine Variante der Erfindung sieht vor, dass die Banderole, die aus einem streifenförmigen Material mit Einrichtungen zur Befestigung der schmalseitigen Enden aneinander versehen ist, um einen geschlossenen Querschnitt auszubilden, an einem Ende der Banderole einen Fensterausschnitt aufweist, durch den der Strichcode im geschlossenen Zustand der Banderole lesbar ist. Bei dem Schließen der Banderole und dem Umschlingen des zu umwickelnden Gegenstandes, insbesondere des Airbags, muss darauf geachtet werden, dass der Strichcode durch den Fensterausschnitt lesbar ist. Je nachdem, ob die Banderole mit einem korrekten Umfang angelegt wurde oder nicht oder welcher Strichcode durch den Fensterausschnitt lesbar ist, kann über den Strichcodeleser erkannt werden, ob die Banderole richtig befestigt wurde oder welchen Umfang bzw. Durchmesser der von der Banderole umwickelte Gegenstand hat. Sofern mehrere unterschiedliche Gegenstände von gleichen Banderolen umfasst werden sollen, kann über die Veränderung des Strichcodes, der durch den Fensterausschnitt sichtbar ist, eine Klassifizierung vorgenommen werden, so dass automatisch erkannt werden kann, welches Produkt einer Produktreihe vorliegt.

Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass oberhalb und/oder unterhalb des Fensterausschnittes ein zweiter Strichcode angeordnet ist, der eine Ergänzung zu dem im Fenster sichtbaren Strichcode darstellt. Gegebenenfalls kann der durch den Fensterausschnitt lesbare Strichcode den neben dem Fensterausschnitt angeordneten Strichcode ergänzen. Dann ist es vorgesehen, dass die beiden Strichcodes einen einzigen Strichcode ergeben.

Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die beiden Enden formschlüssig miteinander verbunden oder miteinander verklebt sind. Eine formschlüssige Verbindung kann über einen Knopflochverschluss oder über eine Ineinanderfügung eingebrachter Schlitze erfolgen. Die Banderole kann vollständig oder nur teilweise mit einer Klebstoffschicht versehen sein, so dass überlappende Enden aneinander kleben können. Darüber hinaus kann über die Klebstoffschicht die Banderole auf dem zu kennzeichnenden Gegenstand aufgeklebt sein.

Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die vordere Kante des außenseitig angeordneten Endes abgeschrägt, insbesondere in einem Winkel von 15° angeschrägt ist, um eine Unterscheidung des ersten und zweiten Strichcodes vornehmen zu können.

Beide Strichcodes können auch im getrennten Zustand voneinander lesbar sein, insbesondere ist die Ausbildung der Strichcodes als 2–5 Interleaved-Codes vorgesehen.

In einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Entfernung von der vorderen Kante der Banderole bis zu dem ersten Strich des ersten Strichcodes so groß wie die größte Entfernung zwischen den Strichen der beiden Strichcodes ist, so dass ein durchgängiges Auslesen der Strichcodes erfolgen kann.

Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass eine Farbmarkierung aufgebracht ist, die einen zulässigen oder unzulässigen Toleranzbereich bei geschlossener Banderole anzeigt.

So kann beispielsweise vor oder hinter einem Strichcode ein farblich abgestimmter Bereich vorgesehen sein, der bei nicht korrekter Zuordnung der Enden sichtbar wird, sei es, dass eine nicht vollständige oder zu große Überdeckung der beiden Enden durch den Fensterausschnitt angezeigt wird, sei es, dass ein zu großer Abstand bei übereinander gelegten Enden ohne Fensterausschnitt sichtbar bleibt.

Die erfindungsgemäße Airbageinheit mit einem Gassack, der zu einem langgestreckten Paket zusammengefaltet oder zusammengerollt ist, wird bevorzugt von einer voranstehend beschriebenen Banderole in dem gerollten oder gefalteten Zustand gesichert ist.

Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Figuren näher erläutert. Es zeigen:

1 – einen Vorhangairbag im entfalteten und zusammengefalteten Zustand;

2 – eine schematische Darstellung einer Banderole mit Fensterausschnitt;

3 – eine geschlossene Banderole gemäß 2;

4 – eine Variante der Banderole;

5 – eine weitere Ausgestaltung der Banderole mit Farbindikator;

6 – eine alternative Ausgestaltung der Banderole;

7 – eine Banderole gemäß 6 im geschlossenen Zustand;

8 – eine Detaildarstellung zweier Banderolenenden; sowie

9 – eine Detaildarstellung einer geschlossenen Banderole gemäß 8.

1 zeigt in der oberen Darstellung einen ausgebreiteten Airbag 2 mit Befestigungslaschen 3, die beispielsweise an einer Dachkonstruktion befestigt werden. Über einen nicht dargestellten Gasgenerator wird der Airbag 2 im Falle eines Unfalles aufgeblasen. In der unteren Darstellung ist der Airbag 2 zusammengefaltet oder eingerollt und durch Banderolen 1 in der zusammengefalteten oder eingerollten Position gehalten. Die Banderolen 1 können dabei entweder formschlüssig, nach dem Umschlingen des Airbags 2 miteinander verbunden oder miteinander verklebt sein. In diesem verpackten Zustand kann der Airbag 2 transportiert und montiert werden. Die Stabilität des Airbags 2 ist dabei durch die Banderolen gesichert.

Die 2 zeigt ein Beispiel einer Banderole 1 aus einem streifenförmigen Material mit zwei Enden 10, 20 an den Schmalseiten. Das streifenförmige Material der Banderole 1 ist rechteckig und weist an dem ersten Ende 10 einen Fensterausschnitt 30 in rechteckiger Form auf. Unterhalb des Fensterausschnittes 30 ist ein erster Barcode oder Strichcode 11 aufgedruckt. Auf derselben Seite an dem gegenüberliegenden zweiten Ende 20 ist ein zweiter Strichcode 12 in rechteckiger Form aufgedruckt. Wird die Banderole 1 geschlossen, wie es in der 3 dargestellt ist, wird das erste Ende 10 über das zweite Ende 20 gelegt und beispielsweise verklebt. Der zweite Strichcode 12 ist dann durch den Fensterausschnitt 30 sichtbar, wie in der 3 dargestellt ist. Zusammen mit dem ersten Strichcode 11 wird ein gemeinsamer Strichcode ausgebildet, der von einem Scanner oder einem anderen Lesegerät gelesen werden kann. Sofern kein Strichcode 11 unterhalb des Fensterausschnittes 30 angeordnet ist, kann allein durch den Strichcode 12 am zweiten Ende eine Zuordnung zu dem Fensterausschnitt 30 erfolgen. Der Fensterausschnitt 30 ist geringfügig größer als der Strichcode 12, so dass über eine gewisse Bandbreite der Durchmesser bzw. der Umfang der geschlossenen Banderole 1 variiert werden kann. Dies ist aufgrund von Fertigungsungenauigkeiten notwendig. Sofern der tatsächliche Durchmesser bzw. Umfang der geschlossenen Banderole 1 außerhalb eines Toleranzbereiches liegt, kann der Strichcode 12 nicht oder nicht mehr vollständig gelesen werden. Ebenfalls ist es möglich, dass der Strichcode 12 so ausgebildet ist, dass eine durchmesserabhängige Anzeige erfolgt. Beispielsweise kann ein Startsignal neben dem Fensterausschnitt 30 aufgedruckt sein, das dann von dem Strichcode 12 auf dem zweiten Ende 20 entsprechend ergänzt wird. Je nach Position des vorderen Endes 10 bzw. des Fensterausschnittes 30 relativ zu dem Strichcode 12 ergibt sich dann der Wert für den Durchmesser bzw. Umfang der geschlossenen Banderole 1. Alternativ zu einer quantitativen Aussage kann lediglich eine qualitative Aussage vorgenommen werden, beispielsweise dass ein Wert außerhalb des zulässigen Toleranzbereiches erreicht wurde.

Eine alternative Ausgestaltung einer Banderole 1 ist in der 4 dargstellt, bei der ebenfalls ein Fensterausschnitt 30 in einem streifenförmigen Material eingebracht ist.

Mehrere Strichcodes 12 sind auf dem zweiten Ende 20 auf der Außenseite aufgebracht. Je nach sichtbarem Strichcode 12 wird eine Durchmesserangabe von dem jeweiligen Strichcode 12 angezeigt und kann ausgelesen werden. So kann in Stufen, vorliegend in sechs Stufen, angezeigt werden, welchen Durchmesser bzw. welchen Umfang das umschlungene Produkt aufweist. Somit kann eine solche Banderole 1 zum Verpacken bzw. Kennzeichnen unterschiedlicher Modelle oder Produkte verwendet werden. Soll beispielsweise ein größerer Airbag 2 gekennzeichnet oder verpackt werden, würde ein weiter oben stehender Strichcodeabschnitt sichtbar werden, bei einem schmalen Airbag 2 wäre ein Strichcode 12 im Fensterausschnitt 30 sichtbar, der näher an dem Fensterausschnitt 30 angeordnet ist. Auch hier kann ein zweiter Strichcode 11 in unmittelbarer Nähe zu dem Fensterausschnitt 30 angeordnet sein.

Eine alternative Ausgestaltung einer Banderole 1 ist in der 5 gezeigt, bei der nach dem zweiten Strichcode 12 farbliche Warnbereiche 14, 15 ausgebildet sind, die das Überschreiten eines Toleranzbereiches anzeigen. Wird das erste Ende 10 über das zweite Ende 20 herübergelegt und der zu kennzeichnende und zu fixierende Gegenstand umwickelt, kann anhand der farblichen Markierungen 14, 15 ohne das Auslesen über einen Strichcodescanner ermittelt werden, ob eine ausreichend gute Faltung vorliegt bzw. ob das richtige Produkt gekennzeichnet wird. Beispielsweise ist vorgesehen, dass in einem ersten Toleranzbereich 14 eine grüne Farbe angebracht ist, während bei einer darüber hinausgehenden Verlagerung des ersten Endes 10 ein roter Farbbereich 15 sichtbar wird. Die Banderole 1 kann weiterhin Warnhinweise oder andere Texthinweise zur Information aufweisen.

Eine alternative Ausgestaltung der Banderole 1 ist in den 6 bis 9 gezeigt, bei der die vordere Kante 13 des ersten Endes 10 zu den Längsseiten in einem schiefen Winkel ausgerichtet ist, beispielsweise 15°. Unmittelbar an dem vorderen Ende 13 schließt sich der erste Strichcode 11 an. In einem gewissen Abstand vom zweiten Ende 20 ist ein zweiter Strichcode 12 aufgedruckt. Der erste Strichcode 11 verläuft parallel zu der vorderen Kante 13 und damit in einem schiefen Winkel zu den Längsseiten der Banderole 1. Die geschlossene Banderole ist in der 7 dargestellt.

Die 8 und 9 zeigen die beiden Enden 10, 20 der Banderole 1 in vergrößerter Detailansicht. In der 8 sind in die Enden 10, 20 noch nicht übereinander gelegt. Der Winkel &agr; der vorderen Kante 13 beträgt ungefähr 15°. Der Abstand des ersten Striches des ersten Stichcodes 11 zu der Vorderkante 13 ist dabei nicht größer als der größte Abstand der Striche der Strichcodes 11, 12 zueinander, um eine durchgängige Lesbarkeit des vereinigten Strichcodes, wie in der 9 dargestellt ist, zu gewährleisten.

Durch die beiden Strichcodehälften 11, 12, die jede für sich lesbar sind, ist es möglich, einen neuen Strichcode zu generieren, der vollständig ist und durchgängig lesbar ist. Bevorzugt ist der Strichcode bzw. sind die Strichcodes 11, 12 als ein 2–5 Interleaved-Code ausgebildet, da dieser keine Prüfsumme aufweist. Der Inhalt des Strichcodes kann mit einem besonderen Zeichen beginnen, gefolgt von einer Anzahl wiederholter Zeichen, endend mit einem weiteren besonderen Zeichen. Beispielsweise kann der Strichcode mit einer „1" beginnen, gefolgt von einer Vielzahl von „2"en, abgeschlossen durch das Zeichen „3". Das Zeichen „1" steht für Start, das Zeichen „3" steht für Ende.

Die erste Hälfte des ersten Strichcodes 12 kann somit aus dem Zeichen „1 22222", der zweite Strichcode, der das Ende bildet aus „22222 3" bestehen. Die startende Hälfte des Strichcodes, der zweite Strichcode 12, wird durch den vorderen Teil des ersten Strichcodes 11 überdeckt, die Anzahl der wiederholten Zeichen, hier „2", bildet die Toleranz für die Verbindung aus. Ist diese innerhalb eines vorgegebenen Wertes gelegen, wie es von dem Überwachungssystem erkannt werden kann, kann das Produkt weiterverarbeitet oder montiert werden.

Die überlappende Hälfte 11 des Strichcodes ist in dem Winkel &agr; von 15° angeordnet. Der erste Strich des Strichcodes 11 ist in einem Abstand zu der Vorderkante 13 angeordnet, der so groß wie der größte Abstand zwischen den Strichen in dem Strichcode 11. Dadurch ist es möglich, dass die beiden Strichcodes 11, 12 zueinander passen und einen gemeinsamen Strichcode bilden.

Die gesamte Banderole 1 kann als Klebeband ausgebildet sein, alternativ kann eine formschlüssige Verbindung vorgesehen sein.


Anspruch[de]
Banderole aus einem streifenförmigen Material mit Einrichtungen zur Befestigung der schmalseitigen Enden aneinander, um einen geschlossenen Querschnitt auszubilden, dadurch gekennzeichnet, dass auf den beiden Enden (10, 20) je eine Codierung, insbesondere ein Strichcode (11, 12) aufgebracht ist und die Codierungen oder Strichcodes (11, 12) im geschlossenen Zustand der Banderole (1) außenseitig unter Bildung einer einzigen Codierung oder eines einzigen Strichcodes zueinander ausgerichtet sind. Banderole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Codierungen (11, 12) einander teilweise überlappen. Banderole nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Codierungen (11, 12) in einem Winkel (&agr;) zueinander ausgerichtet sind. Banderole aus einem streifenförmigen Material mit Einrichtungen zur Befestigung der schmalseitigen Enden aneinander, um einen geschlossenen Querschnitt auszubilden, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Ende (10) der Banderole (1) ein Fensterausschnitt (30) ausgebildet ist, durch den eine Codierung oder ein Strichcode (11) im geschlossenen Zustand der Banderole (1) lesbar ist. Banderole nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb und/oder unterhalb des Fensterausschnittes (30) eine zweite Codierung oder ein zweiter Strichcode (12) angeordnet ist. Banderole nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Codierungen oder Strichcodes (11, 12) eine einzige Codierung oder einen einzigen Strichcode ergeben. Banderole nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden (10, 20) formschlüssig miteinander verbunden oder miteinander verklebt sind. Banderole nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Codierungen oder Strichcodes (11, 12) dergestalt ausgebildet und angeordnet sind, dass der Durchmesser der geschlossenen Banderole (1) oder das Einhalten eines Toleranzbereiches durch die gemeinsame Codierung oder den gemeinsamen Strichcode angezeigt wird. Banderole nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Kante (13) des außenseitig angeordneten Endes (10) abgeschrägt, insbesondere in einem Winkel von 15° angeschrägt ist. Banderole nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass beide Codierungen oder Strichcodes (11, 12) für sich lesbar sind. Banderole nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Codierungen oder Strichcodes (11, 12) als 2–5 Interleaved-Codes ausgebildet sind. Banderole nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfernung von der vorderen Kante (13) der Banderole (1) zu dem ersten Strich des Strichcodes (11) so groß wie die größte Entfernung zwischen den Strichen der Strichcodes ist. Banderole nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Farbmarkierung (14, 15) aufgebracht ist, die einen zulässigen oder unzulässigen Toleranzbereich bei geschlossener Banderole (1) anzeigt. Airbageinheit mit einem Gassack, der zu einem langgestreckten Paket zusammengefaltet oder zusammengerollt ist und von einer Banderole nach einem der voranstehenden Ansprüche in diesem Zustand gesichert ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com