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Dokumentenidentifikation DE202007005874U1 11.10.2007
Titel Physikalisches Gerät für den Abbau und Verhinderung von Ablagerungen und Inkrustationen in den Wasserleitungen
Anmelder Pauly GmbH, 74211 Leingarten, DE
DE-Aktenzeichen 202007005874
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 11.10.2007
Registration date 06.09.2007
Application date from patent application 26.04.2007
IPC-Hauptklasse C02F 1/48(2006.01)A, F, I, 20070426, B, H, DE
IPC-Nebenklasse C02F 1/461(2006.01)A, L, I, 20070426, B, H, DE   C02F 5/00(2006.01)A, L, I, 20070426, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die üblichen Geräte für den Inkrustationenabbau sind aus einem bzw. zwei gleichgroßen Behandlungskammern zusammengesetzt. Diese Kammern sind aus rundem Edelstahlrohr zusammengeschweißt, fungieren als negativer Pol und sie werden als Kathode bezeichnet. Mittig in diesen Kammern befindet sich ein Edelstahlstab oder ein Edelstahlrohr, die als Anode bezeichnet werden.

An diesen zwei Elektroden, Anode und Kathode, wird eine Gleich- oder Wechselspannung angeschlossen. Die Wechselspannung kann verschiedene Frequenzen haben, üblicherweise bis max. 50KHz. Der für die Wasserbehandlung gebrauchter Strom, fließt zwischen der Anode und der Kathode durch das Wasser hindurch.

Für eine optimale und gleichmäßige Behandlung des Wassers, muss eine wichtige Voraussetzung erfüllt sein, d.h. der elektrische Strom, der durch das durchströmende Wasser fließt, muss die gleiche Intensität in allen Wasserschichten haben. Wenn aber die gegeneinanderstehenden Flächen, Anode und Kathode sehr unterschiedliche Größen haben (3B, Fläche A1 gegenüber A2), wird der elektrische Stromfluss, in verschiedenen Wasserschichten sehr unterschiedlich. Dies führt zu einer sehr unterschiedlichen, nicht optimalen und nicht berechenbaren Behandlung der Wasserschichten.

Diese Geräte werden meistens in Edelstahlausführungen gebaut und in die Wasserinstallationen eingefügt. Wenn zwischen der Anode und der Wasserleitung der Strom frei fließen kann (durch den Gewindeanschluss, 1, D), auch wenn dieser Strom viel kleiner als der Hauptstrom ist, kann die Anode die Wasserleitung der Installation als Kathode wahrnehmen und nicht edles Material angreifen. Weil der Strom, der durch das Wasser fließt, sehr steile Flanken hat, können somit auch elektromagnetische Störfelder entstehen.

Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung, liegt das Problem zugrunde, ein physikalisches Gerät für den Abbau von Rost- und Kalkinkrustationen zu bauen, dass die oben genanten Probleme beseitigt und eine optimale Wasserbehandlung ermöglicht, ohne den Aufbau eines Störfeldes, welches durch das Wasser in dem ganzen Gebäude transportiert werden könnte (2 Abschirmung durch die Kammer F). Hierfür ist eine gute Erdung der Mechanik (das wasserführende Teil) unumgänglich.

Diese Probleme werden mit den im Schutzanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Mit der Erfindung werden eine gleichmäßige Wasserbehandlung und eine sichere Abschirmung der Störfelder erreicht. Das Gerät besteht aus zwei Einheiten, eine Steuerelektronik, die den Behandlungsstrom liefert, die eventuelle Störungen auswertet, in Klartext auf einer LCD-Anzeige anzeigt und ein Wasserteil, welches das zu behandelnde Wasser führt und mittels eines elektrischen Feldes die Aufnahmefähigkeit des Wassers stark erhöht. Gleichzeitig wird die Entstehung von Mikrokristallen initiiert, die im durchfließenden Wasser gelöste Kalziumkarbonate aufnehmen können. Dadurch entstandene Kalkkristalle haften an den Innenoberflächen der Wasserleitungen nicht mehr, sodass keine Kalkablagerungen mehr entstehen werden. Das Objekt dieser Gebrauchmusterschutzanmeldung ist das wasserführende Teil, das als Wasserteil bzw. Mechanik bezeichnet wird.

Ein Ausführbeispiel der Erfindung wird anhand der 1 bis 3B erläutert.

1 Das zusammengebaute Wasserteil. Links ist der Anschluss durch dem das zu behandelnde Trinkwasser in die Mechanik hineinströmt (1, E), (2, E). Oben sind die Anschlüsse für den Behandlungsstrom (1, B-Anode), (1, K-Kathode). Rechts ist der Anschluss (D) durch den das behandelte Wasser aus der Abschirmkammer herausströmt.

2 Die Strömung des Wassers durch das Gerät.

3A Der Querschnitt durch dem auf dem Markt befindlichen Geräten (mit den runden Anoden- und Kathodenquerschnitte)

3B Der Querschnitt durch die Behandlungskammer des neuen Gerätes.


Anspruch[de]
Physikalisches Wasserausbereitungsgerät, das Rost- und Kalkablagerungen die in den Wasserinstallationen zu finden sind abbaut, neue Ablagerungen verhindert und abschließend eine Schutzschicht auf die inneren Rohrflächen aufbaut,

dadurch gekennzeichnet

– dass das Wasserteil aus zwei Kammern besteht (1, K und F), die Behandlung zwischen der Anode (1, A bzw. 3B, A3) und Kathode (3B, A4) durchgeführt wird, die Beruhigung und die Entstörung in der 2. Kammer statt findet (1, F und 2, F) und die Form der Elektroden (1, A, K und 2, A, K), (3B) flach ist.
Die Bauart der Behandlungskammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mechanik aus einer flachen Kammer (1, K), (2, K), (3B zwischen A3 und A4) und einer anderen, kleineren Kammer (1F), (2F) besteht. Die Bauform nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die 1. Kammer 4 flache Innenflächen hat (3B, A3 und A4). Die Bauform der 2. Kammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Form der 2. Kammer (1, F und 2, F) einen eck- oder kreisförmigen Querschnitt haben kann. Diese Kammer kann eine extra Elektrode aufnehmen. Die Bauform der Elektroden nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode, die als Anode fungiert (1, A), (2, A) und (3B, A3), vier flache, parallel zu den vier zu einender parallel befindlichen Innenflächen der 1. Kammer hat. Der Stromanschluss der Anode kann aus einem oder mehreren Stiften bestehen (1, B). Der Abstand zwischen Anodenoberflächen (1, A) und der 1. Kammer-Innenoberflächen kann ausführungsabhängig unterschiedlich sein. Die angewendete Werkstoffe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstoffe aus dem die Kammer und Elektrode konfektioniert sind, sowohl aus Stahl, Titan oder anderen Metall- oder Nichtmetalllegierungen als auch aus beschichteten Kunststoffen sein können.






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