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Dokumentenidentifikation DE202007009042U1 11.10.2007
Titel Hilfsgerät zum Bohren
Anmelder Chen, Lung-Chih, Tanzih, Taichung, TW
Vertreter Patentanwälte Reichel und Reichel, 60322 Frankfurt
DE-Aktenzeichen 202007009042
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 11.10.2007
Registration date 06.09.2007
Application date from patent application 28.06.2007
IPC-Hauptklasse B23B 47/00(2006.01)A, F, I, 20070628, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B23B 47/34(2006.01)A, L, I, 20070628, B, H, DE   B23Q 11/10(2006.01)A, L, I, 20070628, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Hilfsgerät zum Bohren, das Kühlwasser zuführen und die Bohrspäne abführen kann.

4 und 5 zeigen ein herkömmliches Hilfsgerät 40 zum Bohren, das mit einem Haftmittel 41, wie doppelseitigem Klebeband oder einer Klebeschicht, versehen ist, durch das das Hilfsgerät 40 an dem zu bohrenden Gegenstand befestigt werden kann. Auf dem Hilfsgerät 40 ist eine Büchse 42 vorgesehen, die einen durchgehenden Hohlraum 43 besitzt, dessen Größe an die eines Bohrers 50 angepaßt ist. Die Oberseite des Hilfsgeräts 40 ist mit einer Kreuzlinie 44 versehen, deren Kreuzungspunkt im Mittelpunkt des Hohlraums 43 liegt.

Bei seinem Einsatz wird das Hilfsgerät 40 zunächst durch die Kreuzlinie 44 auf die Bohrposition ausgerichtet und mit dem Haftmittel 41 an dem mit einer Bohrung zu versehenden Gegenstand befestigt. Anschließend wird der Bohrer 50 in den Hohlraum 43 der Büchse 42 geschoben, um die Bohrung durchzuführen, wie in 5 dargestellt. Dadurch kann eine Abweichung des Bohrers 50 vermieden werden, so dass die Bearbeitungsgenauigkeit erhöht wird.

Dieses Hilfsgerät weist jedoch folgende Nachteile auf:

  • 1. Das Hilfsgerät besitzt keine Kühlung für den Bohrer 50, so dass der Bohrer 50 durch die Wärme, die durch das Bohren erzeugt wird, beschädigt werden kann.
  • 2. Die Bohrspäne können nicht aus dem Hilfsgerät 40 abgeführt werden.
  • 3. Wenn Kühlwasser verwendet werden soll, muß der Benutzer mit einer Hand das Kühlwasser in den Hohlraum 43 spritzen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Hilfsgerät zum Bohren zu schaffen, das Kühlwasser zuführen kann, um den Bohrer und den mit einer Bohrung zu versehenden Gegenstand zu kühlen.

Der Erfindung liegt die weitere Aufgabe zugrunde, ein Hilfsgerät zum Bohren zu schaffen, bei dem das Kühlwasser und zugleich die Bohrspäne durch das Wasserabführungsrohr abgeführt werden können.

Gegenstand der Erfindung ist das in Anspruch 1 angegebene Hilfsgerät. Besonders vorteilhafte, bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer Einzelbeschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen beispielmäßig näher erläutert. Es zeigen:

1 eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung gemäß der Erfindung,

2 eine Schnittdarstellung der Vorrichtung,

3 eine Schnittdarstellung der Vorrichtung beim Einsatz,

4 eine perspektivische Darstellung des herkömmlichen Hilfsgeräts und

5 eine Schnittdarstellung des herkömmlichen Hilfsgeräts beim Einsatz.

Wie aus den 1 und 2 ersichtlich, ist das Hilfsgerät 10 mit einem Haftmittel (wie doppelseitigem Klebeband oder einer Klebeschicht) 11 versehen, durch das das Hilfsgerät 10 an dem zu bohrenden Gegenstand befestigt werden kann. Auf dem Hilfsgerät 10 ist eine Büchse 12 vorgesehen, die einen durchgehenden Hohlraum 13 besitzt, dessen Größe an die des Bohrers 30 angepaßt ist. Die Unterseite des Hilfsgeräts 10 ist im Bereich der Büchse 12 mit einem vorzugsweise ovalen, vertieften Sammelbereich 14 versehen. Neben der Büchse 12 sind ein Wassereinlauf 15 und ein Wasserauslauf 16 vorgesehen, die mit dem Sammelbereich 14 verbunden sind. Die Oberseite des Hilfsgeräts 10 ist mit einer Kreuzlinie 17 versehen, deren Kreuzungspunkt im Mittelpunkt des Hohlraums 13 liegt.

Wie aus 3 ersichtlich, wird das Hilfsgerät 10 beim Einsatz zunächst durch die Kreuzlinie 17 auf die Bohrposition ausgerichtet und mit dem Haftmittel 11 an dem mit einer Bohrung zu versehenen Gegenstand befestigt. Anschließend werden ein Wasserzuführungsrohr 20 und ein Wasserabführungsrohr 21 mit dem Wassereinlauf 15 bzw. dem Wasserauslauf 16 verbunden. Das andere Ende des Wasserzuführungsrohrs 20 ist mit einem Wasserhahn verbunden. Danach wird der Bohrer 30 in den Hohlraum 13 der Büchse 12 geschoben, um den Gegenstand mit der Bohrung zu versehen. Gleichzeitig wird der Wasserhahn aufgedreht, damit das Kühlwasser durch das Wasserzuführungsrohr 20 in den Sammelbereich 14 fließt, um den Bohrer 30 und den Gegenstand zu kühlen, damit eine Beschädigung des Bohrers 30 durch Wärme vermieden wird. Durch das Wasserabführungsrohr 21 werden das Kühlwasser 22 und die Bohrspäne abgeführt.

Nachfolgend werden die Vorteile der Erfindung beschrieben.

  • 1. Da der Wassereinlauf 15 und der Wasserauslauf 16 mit dem Wasserzuführungsrohr 20 bzw. dem Wasserabführungsrohr 21 verbunden sind, kann das Kühlwasser 22 beim Bohren durch das Wasserzuführungsrohr 20 in den Sammelbereich 14 fließen, wodurch der Bohrer 30 und der Gegenstand gekühlt werden, so dass eine Beschädigung des Bohrers 30 durch Wärme vermieden wird.
  • 2. Das Kühlwasser 22 und die Bohrspäne können durch das Wasserabführungsrohr 21 abgeführt werden.
  • 3. Durch den Wassereinlauf 15 des Hilfsgeräts 10 kann das Kühlwasser 22 des Wasserzuführungsrohrs 20 kontinuierlich dem Sammelbereich 14 zugeführt werden, so dass die Handhabung erleichtert wird.


Anspruch[de]
Hilfsgerät zum Bohren, das mit einem Haftmittel versehen ist, durch das das Hilfsgerät an dem mit einer Bohrung zu versehenden Gegenstand befestigt werden kann, wobei auf dem Hilfsgerät eine Büchse vorgesehen ist, die einen durchgehenden Hohlraum besitzt,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Unterseite des Hilfsgeräts (10) im Bereich der Büchse (12) mit einem vertieften Sammelbereich (14) versehen ist und neben der Büchse (12) ein Wassereinlauf (15) und ein Wasserauslauf (16) vorgesehen sind, die mit dem Sammelbereich (14) verbunden sind,

das Hilfsgerät (10) auf die Bohrposition ausrichtbar und mit dem Haftmittel (11) an dem mit einer Bohrung zu versehenden Gegenstand befestigbar ist, ein Wasserzuführungsrohr (20) und ein Wasserabführungsrohr (21) mit dem Wassereinlauf (15) und dem Wasserauslauf (16) verbindbar sind, wobei das andere Ende des Wasserzuführungsrohrs (20) mit einem Wasserhahn verbunden ist und der Bohrer (30) in den Hohlraum (13) der Büchse (12) einschiebbar ist, um den Gegenstand mit der Bohrung zu versehen, nachdem der Wasserhahn aufgedreht ist, damit das Kühlwasser (22) durch das Wasserzuführungsrohr (20) in den Sammelbereich (14) fließt, um den Bohrer (30) und den Gegenstand zu kühlen.
Hilfsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmittel (11) ein doppelseitiges Klebeband ist. Hilfsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmittel (11) eine Klebeschicht ist. Hilfsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe des Hohlraums (13) der Büchse (12) an die des Bohrers (30) angepaßt ist. Hilfsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelbereich (14) oval ausgebildet ist. Hilfsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des Hilfsgeräts (10) mit einer Kreuzlinie (17) bezeichnet ist.






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