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Dokumentenidentifikation DE202007009239U1 11.10.2007
Titel Glasscheiben-Geländer
Anmelder Bangratz, René, Dipl.-Ing., 74076 Heilbronn, DE
Vertreter Patentanwälte Dipl.-Ing. Hans Müller, Dr.-Ing. Gerhard Clemens, 74074 Heilbronn
DE-Aktenzeichen 202007009239
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 11.10.2007
Registration date 06.09.2007
Application date from patent application 02.07.2007
IPC-Hauptklasse E04F 11/18(2006.01)A, F, I, 20070702, B, H, DE

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die Erfindung betrifft ein Geländer, das in ihrem Fußbereich eingespannte Glasscheiben enthält und bei dem daher auf Geländerpfosten verzichtet werden kann.

STAND DER TECHNIK

Unter der Bezeichnung "GM Railing" ist ein Glasscheiben-Geländer der eingangs genannten Art bekannt. Jede der vorhandenen Glasscheiben dieser Geländerkonstruktion wird mit ihrem unteren Längsrandbereich in ein U-Profil eingeklebt. Glasscheibe und U-Profil bilden ein fest zusammengefügtes Konstruktions- und Montagemodul, welches in ein bauseitig angeordnetes Befestigungsprofil eingehängt werden kann. Die Montage eines solchen Geländers ist nicht mit beliebigen Glasscheiben sondern nur mit den die Scheiben bereits enthaltenden Modulen möglich. Da U-Profil und Glasscheibe ein festes Bauteil darstellen, müssen U-Profil und Glasscheibe eines jeweiligen Moduls immer gleich lang sein, was bei der Konstruktion (Montage) und bei Reparatur- und Austauscharbeiten berücksichtigt werden muss. Außerdem umfasst das bei der Montage zu berücksichtigende Modulgewicht nicht nur das Gewicht der Glasscheibe sondern immer auch das Gewicht des U-Profils.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein montagefreundliches, wirtschaftlich günstiges und technisch einwandfreies Glasscheiben-Geländer anzugeben.

Diese Erfindung ist durch die Merkmale der nebengeordneten Ansprüche 1 und 28 gegeben. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von weiteren Ansprüchen.

Die Erfindung ermöglicht es, bei der Montage eines Glasscheiben-Geländers die Glasscheiben und die diese eingespannt haltenden U-Profile unabhängig voneinander zu bewegen. Die jeweils zu bewegenden vergleichsweise geringen Lasten ermöglichen dadurch eine problemlose manuelle Montage.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, die einzelne Glasscheibe, die auch aus beispielsweise zwei fest miteinander verbundenen wie miteinander verklebten Einzelscheiben bestehen kann, in das sie eingespannt haltende U-Profil lose einzusetzen, und dann entweder das U-Profil mit einem fließ- oder pastenförmigen aushärtbaren Füllmaterial auszufüllen oder die Glasscheibe mittels keilartiger Einsätze kippsicher und dabei exakt ausgerichtet in dem betreffenden U-Profil anzuordnen. Zwischen den keilartigen Einsätzen vorhandene Freiräume können mit Füllmaterial ausgefüllt werden.

Vor dem Einsetzen einer Glasscheibe in ein U-Profil kann dieses U-Profil bereits an einem bauseitig fest angeordneten Befestigungsprofil befestigt wie insbesondere eingehängt befestigt worden sein. Die Befestigung kann auch mittels Schraub- oder Schweißverbindungen hergestellt werden.

Bei der klemmenden Anordnung einer Glasscheibe in einem U-Profil kann der Fußbereich der Glasscheibe mit einem leichten, beispielsweise aus Kunststoff bestehenden U-förmigen Schutzprofil eingefasst werden. Die Keile drücken dann nicht unmittelbar gegen die Glasoberfläche. Dadurch kann die Glasoberfläche nicht verletzt werden, was ansonsten die Bruchgefahr der Scheibe wesentlich erhöhen würde; die Keile können somit auch aus beliebig festem, auch metallischem Material hergestellt werden.

Nach in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen können die Keile zwischen U-Profil und Profilkörpern, die als U-förmiges Schutzprofil ausgebildet sein können, platziert werden. Es ist auch möglich, einen oder mehrere Keile in einen in einem seitlichen Profilkörper vorgesehenen Schlitz einzuführen. Im letzteren Fall wird der jeweilige Profilkörper gegen den einen oder die beiden Schenkel des U-Profils gedrückt.

Insbesondere die erfindungsgemäße Verkeilmethode erlaubt es bei einem Bruch der Glasscheibe, lediglich die Glasscheibe zu erneuern; das U-Profil braucht dabei nicht mit ausgetauscht zu werden.

In ein beliebig langes U-Profil können auch mehrere Scheiben eingesetzt werden. Dabei kann eine Scheibe das U-Profil auch in dessen Längsrichtung überragen. Der überragende Teil der Scheibe könnte in einem weiteren U-Profil Platz finden.

Weitere Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung sind den in den Ansprüchen ferner ausgeführten Merkmalen sowie den nachfolgenden Ausführungsbeispielen zu entnehmen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert. Es zeigen:

1 einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform der eine Glasscheibe eingespannt haltenden Konstruktion eines Glasscheiben-Geländers nach der Erfindung,

2 eine teilweise perspektivische Darstellung der bei dem Geländer gemäß 1 vorhandenen Bauteile,

3 eine Darstellung ähnlich der 1, mit einer seitlich aus der Längsachse des U-Profils versetzt festgeklemmten Glasscheibe,

4 einen Schnitt durch einen bei dem Geländer nach 3 zu verwendenden Keil,

5 einen Schnitt durch einen Abschnitt einer zweiten Ausführungsform eines Keils,

6 einen Schnitt eines Geländers ähnlich der 3, in einem nicht Keile enthaltenden Längsabschnitt des Geländers,

7 eine schematische Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Geländers, das an einer an der Stirnseite eines massiven Bauteils bauseits befestigten Unterkonstruktion befestigt ist,

8 eine schematische Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Geländers, das an einer Unterkonstruktion bauseits befestigt ist, die an der Oberseite und an der Stirnseite eines massiven Bauteils vorhanden ist,

9 eine schematische Schnittdarstellung eines an der Oberseite eines massiven Bauteils befestigten erfindungsgemäßen Geländers,

10 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung,

11 und 12 Schnittdarstellungen von unterschiedlichen kurzen Keilen für das Geländer nach 10,

13 und 14 Schnittdarstellungen von unterschiedlichen langen Keilen für das Geländer nach 10,

15 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungform eines erfindungsgemäßen Geländers, bei dem die Glasscheibe nicht durch U-förmige Profile und Keile sondern durch eine Vergussmasse in einem U-Profil eingespannt gehalten ist,

16 eine Schnittdarstellung einer in einem kantigen U-Profil ohne Darstellung ihrer Einspannung einsitzenden Glasscheibe, wobei das U-Profil mittels einer Schweißverbindung seitlich an einer ortsfesten Unterkonstruktion befestigt ist,

17 eine zur 16 ähnliche Darstellung, bei der das kantige U-Profil stehend auf einer ortsfesten Unterkonstruktion angeschweißt ist,

18 eine Darstellung ähnlich der 9, mit einem kantigen, eine ebenfalls kantige Umbiegung aufweisenden U-Profil,

19 eine Darstellung ähnlich der 2, mit einem mehrteiligen U-förmigen U-Profil,

20 eine Darstellung ähnlich der 10, mit einem mehrteiligen U-förmigen U-Profil und mit unterschiedlich kurzen und langen Keilen,

21 eine Darstellung ähnlich der 3, mit einem kantigen U-Profil und mit einer weiteren Ausführungsform eines U-förmigen Profils und von Keilen,

22 das U-förmige Profil und Keile gemäß 21,

23 eine Darstellung eines an einer nicht exakt ortsfest ausgerichteten Unterkonstruktion ähnlich der 9, angehängten und exakt ausgerichteten Glasscheiben-Geländers gemäß 22.

WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG

Ein Glasscheiben-Geländer 10 ist mit seinem Fußbereich ausschnittsweise in 1 dargestellt. Die im vorliegenden Beispielsfall aus zwei über eine Klebeschicht 13 fest miteinander verklebten Scheiben 12, 14 bestehende Glasscheibe 16 sitzt mit ihrem Fußbereich 18 eingespannt gehalten in einem U-Profil 20. Der linke und rechte Schenkel 22, 24 des U-Profils 20 ist ebenflächig und ragt unter Bildung einer jeweiligen Ausrundung 26, 28 rechtwinklig von einem den Boden 30 des U-Profils 20 bildenden Steg in der Zeichnung nach oben aus. Am oberen Ende des rechten Schenkels 24 ist eine 180-Grad-Umbiegung 32 vorhanden. Mit dieser Umbiegung 32 kann das U-Profil 20 in ein Befestigungsprofil beispielsweise von oben her eingehängt werden, wie es in den 7 bis 9 beispielhaft dargestellt ist.

Die beiden Schenkel 22, 24 des U-Profils 20 können unterschiedlich lang sein. So könnte bei einem an der Stirnseite einer Boden- oder Deckenplatte montierten Glasscheiben-Geländer der innere Schenkel 24 aus insbesondere optischen Gründen niedriger als der äußere Schenkel 22 ausgebildet sein.

Die Glasscheibe 16 wird von einem U-förmigen Profil 34 eng anliegend umschlossen. Dieses U-förmige Profil 34 besitzt einen Boden 36 mit einer seitlichen linken und rechten Eckabschrägung 38, 40. Im Bereich dieser Eckabschrägung 38 beziehungsweise 40 ragt eine linke Wand 42 beziehungsweise rechte Wand 44 in etwa rechtwinklig nach oben. Die Wandstärke 46 der beiden Wände 42, 44 nimmt nach oben hin, weg vom Boden 36, kontinuierlich ab. Die lichte Breite 48 zwischen den beiden Wänden 42, 44 ist konstant groß. Die Breite 48 könnte auch nach oben hin leicht abnehmen, so dass dann die beiden Wände 42, 44 sich nach oben hin leicht zueinander neigen würden. In jedem Fall ist die maximale lichte Breite 48 zwischen den beiden Wänden 42, 44 im vorliegenden Beispielsfall geringfügig kleiner als die Breite beziehungsweise Dicke 49 der Glasscheibe 16. Dadurch kann durch Auseinanderdrücken der beiden Wände 42, 44 des U-förmigen Profils 34 die Glasscheibe 16 mit ihrem Fußbereich 18 in das U-förmige Profil 34 eingesetzt und auf dem Boden 36 aufgesetzt werden. Das leichte voneinander Wegdrücken der beiden Wände 42, 44 kann durch eine jeweilige innere Ausrundung 50, 52 im Übergangsbereich der Wand 42, 44 mit dem Boden 36 erleichtert werden. Das geringfügige Vergrößern der lichten Breite 48 des U-förmigen Profils 34 wird durch von innen und außen in den Boden 36 eingeformte Längsschlitze 54 beziehungsweise 56, 58 ermöglicht. Die Glasscheibe 16 kann also mit kappenförmig stramm aufsitzendem U-förmigem Profil 34 in das U-Profil 20 von oben hinein gesetzt werden.

Das U-förmige Profil 34 besteht aus leichtem Kunststoffmaterial, das eine ausreichende Druckfestigkeit besitzt. Das Gewicht der Glasscheibe 16 wird durch das auf sie aufgeschobene U-förmige Profil 34 nur unwesentlich größer.

Zum kippsicheren Halten der Glasscheibe 16 in dem U-Profil 20 werden Keile 60, 62 zwischen den linken Schenkel 22 und die linke Wand 42 beziehungsweise zwischen den rechten Schenkel 24 und die rechte Wand 44 eingeschoben. Sofern die Glasscheibe 16 exakt mittig zwischen den beiden Schenkeln 22, 24 des U-Profils 20 platziert ist, sind die beiden Keile 60, 62 gleich. Bei einer nicht mittigen Anordnung der Glasscheibe 16 in dem U-Profil 20, was etwa bei nicht exakt ausgerichtetem U-Profil 20 der Fall sein kann, sind die beiden Keile 60, 62 nicht querschnittsmäßig gleich. Die beiden Keile 60, 62 oder im Allgemeinen die zum Verkeilen der Glasscheibe 16 verwendeten Keile können vorzugsweise aus einem wesentlich längeren Keil hergestellt werden, als sie in 2 dargestellt sind. Durch unterschiedliches Abbrechen von Abschnitten eines solchen längeren Keils können dann beliebig dicke Keile hergestellt werden. Zum erleichterten Auseinanderbrechen der Keile besitzen diese Sollbruchstellen, die im vorliegenden Fall als Längsnute 70 auf der zu dem jeweiligen Schenkel 22, 24 des U-Profils 20 zeigenden Außenseite 72 im parallelen Abstand zueinander vorhanden sind.

Die Keile 60 und 62 bestehen im vorliegenden Beispielsfall aus Hart-Kunststoff mit einer Shore Härte von etwa 85. Sie können auch aus metallischem Material bestehen.

Damit die Glasscheibe 16 mit anhängendem U-förmigem Profil 34 leicht in das U-Profil 20 eingesetzt werden kann, ist die maximale Breite 76 des U-förmigen Profils 34 kleiner als die lichte Breite 78 zwischen den beiden Schenkeln 22, 24 des U-förmigen Profils 20.

In 3 ist die vorstehend erwähnte nicht mittige Ausrichtung der Glasscheibe 16 in einem U-Profil 20 dargestellt. Diese außermittige Lage ist durchgezogen gezeichnet, während die mittige Ausrichtung strichpunktiert angedeutet ist. Man erkennt die unterschiedlich dicken Keile 60 beziehungsweise 62 auf den beiden Außenseiten der Glasscheibe 16. Diese beiden Abschnitte 60, 62 können, wie es vorstehend ebenfalls bereits erwähnt ist, aus einem langen Keil 61 (4) durch entsprechendes Durchbrechen desselben erzeugt worden sein.

Der in 5 dargestellte Keil 63 unterscheidet sich von den Keilen 60 bis 62 dahingehend, dass auf seiner Außenseite 73 eine Kunststoffbeschichtung 82 vorhanden ist. Diese Kunststoffbeschichtung ist auf dem im übrigen aus metallischem Material bestehenden Keil 63 aufgebracht. Die Kunststoffbeschichtung kann die Gleitreibung zwischen dem Keil und dem vorzugsweise aus metallischem Material bestehenden U-Profil 20 vergrößern und damit günstig beeinflussen. Andererseits ist zwischen einem aus Kunststoffmaterial bestehenden U-förmigen Profil 34 und einem metallischen Keil 63 ebenfalls eine hohe Gleitreibung vorhanden, die zusammen mit der sehr leicht geneigten Anlagefläche des Keils 63 an dem U-förmigen Profil 34 dafür sorgt, dass die Keile sich nicht wieder selbständig nach oben aus dem U-Profil 20 herausarbeiten können.

Die Keile 60, 62 brauchen nicht durchgehend in Längsrichtung (senkrecht zur Zeichenebene) des U-Profils 20 angeordnet zu werden. Wo keine Keile vorhanden sind, kann der Hohlraum zwischen dem U-förmigen Profil 34 und dem U-Profil 20 durch eine Vergussmasse 84 ausgefüllt werden (6). Diese Vergussmasse 84 kann im flüssigen oder pastösen Zustand in das U-Profil 20 eingebracht werden und dann dort in dem Profil 20 aushärten. Regelmäßig kann es angebracht sein, den Innenraum des U-Profils 20 durch eine obere dauerelastische Masse 86, 88 oder durch ein Abdeckprofil wetterfest und UV-beständig zu verschließen. Mit solchen als linkes und rechtes Kappenprofil ausgebildeten zwei Abdeckprofilen, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind, könnte das U-Profil auf den beiden Außenseiten der Glasscheibe 16 kappenförmig abgedeckt werden.

Bei den in 7 bis 9 dargestellten Befestigungsvariationen für das U-Profil 20 ist das jeweilige U-Profil 20 an einem im vorliegenden Beispielsfall vertikal ausgerichteten Schenkel 90 beziehungsweise 92 oder 94 angeschraubt befestigt. Die obere Umbiegung 32 des U-Profils 20 umschließt von oben das jeweilige Ende dieses Schenkels 90, 92, 94. Es wäre auch möglich, dass das U-Profil mit seiner Umbiegung sich lastmäßig an dem jeweiligen Schenkel 90, 92, 94 anhängt.

Bei der Befestigungskonstruktion gemäß 7 ist an der Stirnseite 96 eines massiven Bauteils 98 eine Befestigungsplatte 100 befestigt, die die Oberseite 102 dieses massiven Bauteils 98 ein Stück weit überragt. Im Bereich der Stirnseite 96 ist an der Befestigungsplatte 100 ein L-Profil 104 befestigt. Die dafür erforderliche Befestigungsschraube 106 hält im vorliegenden Beispielsfall auch die Befestigungsplatte 100 an dem massiven Bauteil 98 fest. Der horizontale Schenkel 108 dieses L-Profils 104 ragt horizontal von dem massiven Bauteil 98 aus und trägt das von oben auf ihm aufruhende U-Profil 20. Zum Befestigen des U-Profils 20 an dem horizontalen Schenkel 108 dient eine durch den horizontalen Schenkel 108 des L-Profils 104 und den Boden 30 des U-Profils 20 hindurch gehende Befestigungschraube 110.

Zum Ausrichten des U-Profils 20 dienen zwei Abdrück-Gewindestifte 112, 114, die einmal durch die Umbiegung 32 (Gewindedurchbohrung 116) gegen die Befestigungsplatte 100 beziehungsweise durch die Befestigungsplatte 100 hindurch gegen den rechten Schenkel 24 des U-Profils 20 einwirken können und dadurch das U-Profil 20 in seiner gekippten Ausrichtung relativ zur Befestigungsplatte 100 die lagefixieren können. Es könnte auch nur einer der Stifte 112, 114 verwendet werden. Die höhenmäßige Ausrichtung des U-Profils 20 kann durch Unterlegscheiben zwischen dem horizontalen Schenkel 108 und dem Boden 30 oder durch Unterfüttern der Umbiegung 32 erfolgen. Es wäre auch möglich, die Befestigungsschraube 110 nicht durch den Boden 30 vollständig hindurch sondern in eine im Boden 30 vorhandene nach unten offene Sacklochöffnung eintauchen zu lassen. Das U-Profil 20 kann beliebig hoch aus der Stirnseite 96 und dann beispielsweise auch bündig zur Oberseite 102 angeordnet werden.

Die in 8 dargestellte Befestigungskonstruktion unterscheidet sich von der in 7 im Wesentlichen darin, dass statt der Befestigungsplatte 100 ein T-förmiges Befestigungsprofil 120 an dem massiven Bauteil 98 fest angebracht ist. Das gegenüber dem L-Profil 104 in 8 verwendete L-Profil 124 besitzt einen gegenüber dem L-Profil 104 verkürzten vertikalen Schenkel 125, mit dem es an dem massiven Bauteil 98 festgeschraubt ist, so wie dies grundsätzlich auch mit dem L-Profil 104 der Fall ist.

Bei der in 9 dargestellten Befestigungskonstruktion ist im Abstand zur vorderen Stirnseite 96 eines massiven Bauteils 98 auf dessen Oberseite 102 ein Befestigungswinkel 126 fest angebracht. Ein U-Profil 20 ist im vorliegenden Beispielsfall mittels zweier Befestigungsschrauben 128, die durch den im vorliegenden Beispielsfall vertikalen Schenkel 94 dieses Befestigungswinkels 126 von außen hindurch greifen und in den rechten Schenkel 24 des U-Profils 20 hinein greifen beziehungsweise im vorliegenden Beispielsfall durch diesen rechten Schenkel hindurch greifen, an diesem vertikalen Schenkel 94 befestigt. Die dafür vorgesehenen Schraublöcher im vertikalen Schenkel 94 könnten auch Langlöcher sein. Dann könnte das U-Profil 20 mit seinem Boden 30 auf der Oberseite 102 des massiven Bauteils 98 aufruhen. Die Befestigungsschrauben 128 würden dann nur für eine horizontale Ausrichtung des U-Profils 20 an dem Befestigungswinkel 126 sorgen. Schließlich sind im vorliegenden Beispielsfall noch mehrere Abdrück-Gewindestifte 112, 114 vorhanden, mit denen – in ähnlicher Weise wie es in der 7 der Fall ist – das U-Profil 20 an dem vertikalen Schenkel 94 ausgerichtet werden kann. In geeigneten Fällen könnte ein Ausrichten des U-Profils 20 auch nur mit einem der Stifte 112, 114 durchgeführt werden. Das U-Profil 20 kann durch entsprechendes Anordnen des Befestigungswinkels 126 auch die Stirnseite 96 überragen.

Bei der in 10 dargestellten Ausführungsvariante der Erfindung ist im Unterschied zu den vorstehenden Ausführungsformen ein denen gegenüber andersartiges U-förmiges Profil 130 vorhanden. Bei diesem U-förmigen Profil 130 besitzen seine beiden seitlichen Wände 132, 134 einen bis an den Boden 136 dieses Profils 130 von oben nach unten durchgehenden Schlitz 138, 140. Die linke Wand 132 besitzt dadurch zwei Wandteile 132.1 und 132.2, die durch den Schlitz 138 voneinander beabstandet sind. Vergleichbare zwei Wandteile 134.1 und 134.2 sind auch bei der spiegelbildlich anderen Wand 134 vorhanden. Zusammen mit dem U-förmigen Profil 130, das in gleicher Weise wie das U-förmige Profil 34 den Fußbereich 18 der Glasscheibe 16 umschließt, ist die Glasscheibe 16 in das U-Profil 20 von oben eingesetzt. Sofern die Glasscheibe 16 mittig in dem U-Profil 20 platziert ist, ist zwischen dem unteren Bereich 133 des Wandteils 132.1 und dem linken Schenkel 22 des U-Profils 20 ein lichter Abstand 142 vorhanden. Dieser lichte Abstand 142 ist im vorliegenden Fall kleiner als ein vergleichbarer Abstand 144 zwischen dem oberen Bereich 135 dieses Wandteils 132.1 und dem linken Schenkel 22. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass sich das U-förmige Profil 130 problemlos vollständig in das U-Profil 20 von oben hineinsetzen lässt. Dazu ist ebenfalls die maximale Breite 76 dieses U-förmigen Profils 130 kleiner als die maximale lichte Breite 78 des U-Profils 20. Der gegenseitige lichte Abstand zwischen den beiden Wandteilen 132.2 und 134.2 entspricht der lichten Breite 48 des U-förmigen Profils 34.

In dem Boden 136 des U-förmigen Profils 130 sind wie beim U-förmigen Profil 34 oben und unten Längsschlitze 54, 56, 58 und innere Ausrundungen 50, 52 vorhanden.

Bei der vorstehend erwähnten mittigen Ausrichtung der Glasscheibe 16 in dem Profil 20 sind zwischen dem Wandteil 134.1 der rechten Wand 134 vergleichbare lichte Abstände 142 im unteren Bereich dieses Wandteils beziehungsweise 144 im oberen Abschnitt dieses Wandteils 134.1 zum rechten Schenkel 24 des U-Profils 20 vorhanden. Dieses U-Profil 20 ist an einem Befestigungswinkel 146 angehängt gelagert, der etwa dem Befestigungswinkel 126 (9) entsprechen könnte.

In den rechten und linken Schlitz 138, 140 können von oben kurze oder lange Stifte 150, 152 beziehungsweise kurze oder lange Keile 154, 156 eingesetzt werden (11 bis 14). Die Stifte und Keile besitzen oben beispielsweise rechtwinklig angeformte Nasen 158. Die Nasen verhindern, dass die Stifte oder Keile vollständig versenkt in die Schlitze 138, 140 von oben hinein geschoben werden können. Durch die angeformten Nasen 158 können die Stifte beziehungsweise Keile wieder leicht nach oben aus den Schlitzen 138, 140 herausgezogen werden. Letzteres ist erforderlich, um die Scheibe 16 beispielsweise aus dem U-Profil 20 nach oben wieder herausheben zu können. Dies könnte im Falle eines Scheibenbruches erforderlich werden.

Durch die Keile und gegebenenfalls Schlitze kann das linke Wandteil 132.1 in seinem unteren Bereich 133 und in seinem oberen Bereich 135 an der Innenseite des linken Schenkels 22 pressend angelegt werden. Dadurch entsteht eine obere und untere Zwei-Punkt-Lagerung der linken Wand 132 an diesem linken Schenkel 22. Die Zwei-Punkt-Lagerung wird durch eine konkave Einwölbung 159, die auch in dem rechten Wandteil 134.1 in vergleichbarer Weise vorhanden ist, sichergestellt. In einen Schlitz 138, 140 können auch mehrere der Stifte und Keile 150, 152, 154, 156 in Kombination zusammen eingefügt werden. Die Art und die Anzahl der Stifte beziehungsweise der Keile richtet sich nach den jeweils vorhandenen Abständen 142, 144 und der Breite der Schlitze 138, 140. Mit den Stiften und Keilen kann nicht nur die seitliche sondern auch eine planmäßig gekippte oder nicht gekippte Ausrichtung der Scheibe 16 in dem Profil 20 ermöglicht werden.

In 15 ist eine Ausführungsvariante der Erfindung dargestellt, bei der auf U-förmige Profile 34, 130 und auch Keile 60, 61, 62, 63 verzichtet werden kann. Der Hohlraum zwischen der Glasscheibe 16 und den linken und rechten Schenkeln 22, 24 sowie dem Boden 30 des jeweiligen U-Profils 20 wird durch eine Vergussmasse 160 ausgefüllt. Diese Vergussmasse 160 kann in flüssigem oder pastösen oder einem anderen geeigneten Zustand in das Innere des U-Profils 20 eingefüllt werden. Regelmäßig wird diese Scheibe 16 vorher mit ihrem Fußteil 18 in dieser Vergussmasse 160 platziert und dabei über eine punktuelle oder durchgehende Verklotzung 162 auf dem Boden 30 des U-Profils 20 aufgelagert. Es wäre auch möglich, die Glasscheibe 16 in die vorhandene Vergussmasse 160 hinein zu setzen. Nach Aushärten der Vergussmasse 160 ist dann die Glasscheibe 16 fest lagefixiert im Inneren des U-Profils 20 gehalten. Das U-Profil 20 kann dann, wie vorstehend beispielhaft dargestellt, in ortsfest vorhandene Konstruktionsteile eingehängt oder sonstwie befestigt werden. Auch bei dieser Ausführungsvariante kann es sinnvoll sein, was vom Material der Vergussmasse 160 abhängt, diese Vergussmasse 160 von oben durch eine dauerelastische Masse 86, 88 oder durch Abdeckprofile schützend abzudecken.

Das in 16 dargestellte U-Profil 20.2 besitzt einen linken und rechten Schenkel 22.2, 24.2 und einen Boden 30.2. Zwischen den beiden Schenkeln 22.2, 24.2 und dem Boden 30.2 ist keine Ausrundung 26 beziehungsweise 28 vorhanden, so wie es bei dem U-Profil 20 der Fall ist. Das U-Profil 20.2 ist kantig ausgebildet. Im Unterschied zu dem vorstehend beschriebenen U-Profil 20 ist an dem rechten Schenkel 24.2 des U-Profils 20.2 auch keine 180-Grad-Umbiegung vorhanden. Auch das U-Profil 20 könnte ohne eine solche 180-Grad-Umbiegung 32 ausgebildet sein.

Das U-Profil 20.2, in dem eine Glasscheibe 16 in gleicher Weise wie in dem U-Profil 20 eingespannt gehalten werden kann, ist mit seinem rechten Schenkel 24.2 über eine obere und untere Schweißnaht 170, 172 an einer als Platte 174 ausgebildeten ortsfesten Befestigungskonstruktion angeschweißt. Eine Befestigungskonstruktion mittels Schweißverbindungen könnte auch bei dem vorstehenden U-Profil 20 vorgenommen werden.

Das in 17 dargestellte U-Profil 20.2 ist über zwei Schweißnähte 170, 172 auf einer ortsfest vorhandenen Bodenplatte 176 festgeschweißt. Das U-Profil 20.2 kann also hängend oder stehend auf einer ortsfesten Befestigungskonstruktion angeordnet werden. Darüber hinaus kann das U-Profil 20.2 auch mit einer 180-Grad-Umbiegung am oberen Rand seines beispielsweise rechten Schenkels 24.2 ausgestattet sein, die in 17 als nicht ausgerundete, kantige 180-Grad-Umbiegung 32.2 strichpunktiert angedeutet ist. Über eine solche Umbiegung 32.2 könnte das U-Profil 20.2 auch auf einer ortsfesten Befestigungskonstruktion angehängt werden.

In 18 ist eine solche aufgehängte Konstruktion dargestellt. Das dort gezeigte U-Profil 20.3 entspricht dem U-Profil 20.2 mit dem Unterschied, dass es mit einer kantigen 180-Grad-Umbiegung 32.2 ausgestattet ist. Dieses U-Profil 20.3 stützt sich mit seiner 180-Grad-Umbiegung 32.2 über mehrere Unterlegscheiben 178 von oben auf dem senkrechten Schenkel 94 eines an einem massiven Bauteil 98 befestigten Befestigungswinkels 126 auf. In dem Schenkel 94 ist ein Langloch 180, das von einer Befestigungsschraube 128 von außen her durchdrungen wird. Die Befestigungsschraube greift in ein in dem rechten Schenkel 24.2 vorhandenes Sackloch 182 ein. Mittels mehrerer Abdrückstifte 112, 114 kann der rechte Schenkel 24.2 und damit das gesamte U-Profil 20.3 relativ zum Befestigungswinkel 126 ausgerichtet werden. Gegebenenfalls könnte auf einen der beiden Abdrück-Gewindestifte 114 auch verzichtet werden.

In 19 ist das U-Profil 20.3 mit eingespannt in ihm einsitzender Scheibe 16 dargestellt. Außerdem sind noch einmal zusätzlich die dabei verwendeten Klemmeinrichtungen einzeln dargestellt. Das U-förmige Profil 34.2 unterscheidet sich von dem U-förmigen Profil 34 im Wesentlichen dahingehend, dass es nicht einteilig sondern mehrteilig, aus drei Profilkörpern besteht. Diese drei Profilkörper bilden den Boden 36.3 und die linke und rechte Wand 42.3, 44.3 des U-förmigen Profils 34.2. Die drei Profilkörper entsprechen formmäßig den entsprechenden Teilen des U-förmigen Profils 34 mit dem Unterschied, dass im vorliegenden Fall der Boden 36.3 keine linke und rechte Eckabschrägung 38, 40 und auch keine oberen beziehungsweise unteren Längsschlitze 54, 56, 58 aufweisen. Auch die inneren Ausrundungen 50, 52 des U-förmigen Profils 34 sind bei diesem U-förmigen Profil 34.2 aufgrund der mehrteiligen Ausbildung desselben nicht erforderlich und damit auch nicht vorhanden. Zum Verkeilen des U-förmigen Profils 34.2 in dem U-Profil 20.3 sind wiederum Keile 60, 62 wie bei der Ausbildung gemäß 2, vorhanden.

Bei der in 20 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist in dem U-Profil 20.3 ein U-förmiges Profil 130.3 vorhanden, das dem U-förmigen Profil 130 (10) entspricht mit dem Unterschied, dass es wieder aus drei Profilkörpern zusammengesetzt ist, so wie es in vergleichbarer Weise auch bei dem in 19 dargestellten U-förmigen Profil 34.2 der Fall ist. So stehen die linke Wand 132.3 und die rechte Wand 134.3 lose und senkrecht auf dem einen rechteckigen Querschnitt besitzenden Boden 136.3 auf. Über kurze oder längere Stifte 150, 152 oder kürzere oder längere Keile 154, 156 können die beiden jeweiligen Wandteile der beiden Wände 132.3, 134.3 auseinander gedrückt und von innen gegen die beiden Schenkel des U-Profils 20.3 pressend gedrückt werden und dadurch die Scheibe 16 eingespannt in dem U-Profil 20.3 gehalten werden. Das U-Profil 20.3 kann dann wiederum, so wie in 10 beispielhaft dargestellt, an einer Unterkonstruktion wie beispielsweise an einem Befestigungswinkel 146 angehängt oder an demselben angeschweißt oder angeschraubt befestigt werden.

Bei dem in 21 dargestellten kantigen U-Profil 20.3 ist ein dem U-förmigen Profil 34 vergleichbares U-förmiges Profil 34.4 vorhanden, das sich vom U-förmigen Profil 34 dahin gehend unterscheidet, dass im oberen Bereich seiner linken und rechten Wand 42.4, 44.4 eine strukturierte, raube Oberfläche 190 vorhanden ist. Im vorliegenden Beispielsfall ist diese Oberfläche 190 gezackt ausgebildet. Sie könnte auch beispielsweise leicht gewellt ausgebildet sein.

Eine vergleichbare strukturierte, raube Oberfläche 192 ist auch an der Außenseite von einem rechten und linken Keil 60.4, 62.4 so vorhanden, so dass zwei raube Oberflächen 190, 192 aneinander liegen und für eine gegenseitige große Reibung sorgen können. Im vorliegenden Beispielsfall ist zwischen dem rechten Keil 62.4 und dem U-Profil 20.3 noch ein weiterer Keil 62.5 vorhanden, der beispielsweise dem Keil 154 oder 156 (20) entsprechen könnte. Mit verschieden langen und verschieden ausgebildeten Keilen kann dann eine Scheibe 16 in einem U-Profil 20.3 nicht nur in seitlicher, sondern auch in vertikaler Ausrichtung exakt ausgerichtet und eingespannt in einem entsprechenden Profil 20, 20.3 ausgerichtet werden.

In 22 ist das U-förmige Profil 34.4 in einem in Querrichtung als langgestrecktes Stranggussprofil hergestellten Zustand dargestellt. In diesem Zustand kann eine Glasscheibe 16 auf sein Mittelteil (Boden) gestellt werden und seine beiden Außenseiten (Wände 42,4, 44.4) nach oben um ca. 90 Grad gegen die beiden Außenseiten der Glasscheibe 16 geschwenkt werden. Die in 22 ersichtliche Länge des Mittelteils ist geringfügig kürzer als die Dicke 49 der Glasscheibe 16. Die im Mittelteil (Boden) vorhandenen Längsnute ermöglichen ein Ausdehnen des Mittelteils und damit einen strammen Sitz des U-förmigen Profils um den Fußbereich der Glasscheibe 16 herum.

In 23 ist eine zur 18 vergleichbare Konstellation dargestellt. Bei dieser Ausbildung ist der Befestigungswinkel 126 nicht rechtwinklig sondern schief auf dem massiven Bauteil 98 ortsfest vorhanden. Mittels der Gewindestifte 112 und des einen oder der beiden durch den vertikalen Schenkel 94 des Befestigungswinkels 126 hindurchgreifenden weiteren Befestigungsstifte 114 kann das U-Profil 20.3 exakt senkrecht ausgerichtet werden. Sollte die Ausrichtung des U-Profils 20.3 nicht exakt vorhanden sein, könnte durch entsprechende Anordnung von Keilen dafür gesorgt werden, dass die Scheibe 16 in ihrer exakten vertikalen Ausrichtung vorhanden ist. Die Scheibe 16 könnte auch mit einer planmäßigen Schiefstellung, sollte eine solche gewünscht sein, in dem U-Profil eingespannt gehalten werden.

In dem U-Profil 20.3 ist ein U-förmiges Profil 34.5 vorhanden, das dem U-förmigen Profil 34.4 (21) entspricht mit dem Unterschied, dass es wieder aus drei Profilkörpern zusammengesetzt ist, so wie das in vergleichbarer Weise auch bei dem in 20 dargestellten Profil 130.3 der Fall ist.


Anspruch[de]
Glasscheiben-Geländer (10)

– mit zumindest einer in ihrem Fußbereich (18) in einem U-Profil (20, 20.2, 20.3) eingespannt gehaltenen Glasscheibe (16), wobei dieses U-Profil ein formstabiles Profil wie insbesondere ein Stahlprofil ist,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– die Innenseiten der beiden Schenkel (22, 22.2, 24, 24.2) dieses U-Profils (20) ebenflächig sind,

– der Fußbereich (18) der Glasscheibe (16) zumindest in einem Teilbereich der beiden Außenseiten (17, 19) der Glasscheibe (16), zwischen Profilkörpern (34, 34.2, 34.4, 34.5, 130, 130.3) einpressbar vorhanden ist,

– die maximale Breite (76) des von den Profilkörpern eingenommenen Raums zwischen den beiden Schenkeln (22, 22.2, 24, 24.2) des U-Profils (20, 20.2, 20.3) kleiner ist als der gegenseitige lichte Abstand der beiden Schenkel (22, 22.2, 24, 24.2) des U-Profils (20, 20.2, 20.3),

– zwischen Glasscheibe (16) und Schenkel (22, 22.2, 24, 24.2) zumindest jeweils ein Keil (60, 61, 62, 63, 154, 156) oder Stift (150, 152) pressend einsetzbar ist und/oder

– der Freiraum zwischen Glasscheibe (16) und U-Profil (20) zumindest bereichsweise mit fließ- oder pastenförmiger, aushärtbarer Vergussmasse (160) ausgefüllt vorhanden ist.
Glasscheiben-Geländer nach Anspruch 1,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– die Kanten des U-Profils (20, 20.2, 20.3) eckig oder ausgerundet sind.
Glasscheiben-Geländer nach einem der vorstehenden Ansprüche,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– die Profilkörper Teile eines etwa U-förmigen Profils (34, 34.2, 34.4, 34.5, 130, 130.3) sind,

– dieses U-förmige Profil zwei Wände und einen Boden besitzt,

– die beiden Wände einteilig mit dem Boden verbunden oder getrennt zu dem Boden vorhanden sind.
Glasscheiben-Geländer nach Anspruch 3,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– die Glasscheibe (16) in das etwa U-förmige Profil einsetzbar vorhanden ist.
Glasscheiben-Geländer nach einem der vorstehenden Ansprüche,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– an einem Schenkel (24, 24.2) des U-Profils (20, 20.3) eine Umbiegung (32, 32.2) in Form eines Aufhängerandes ausgebildet ist.
Glasscheiben-Geländer nach Amspruch 5,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– im Endbereich der Umbiegung (32, 32.2) eine Gewindedurchbohrung (116) vorhanden ist.
Glasscheiben-Geländer nach einem der vorstehenden Ansprüche,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– im mittleren Bereich von zumindest dem die Umbiegung (32, 32.2) aufweisenden Schenkel (24, 24.2) zumindest eine Gewindebohrung oder Gewindedurchbohrung vorhanden ist.
Glasscheiben-Geländer nach einem der vorstehenden Ansprüche,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– zumindest einer der beiden seitlichen Profilkörper wie insbesondere eine der beiden Wände (42, 42.3, 42.4, 44, 44.3, 44.4, 132, 132.3, 134, 134.3) des U-förmigen Profils (34, 34.2, 34.4, 34.5, 130, 130.3) eine sich nach oben verjüngende Wandstärke besitzen.
Glasscheiben-Geländer nach einem der vorstehenden Ansprüche,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– zumindest in einem der beiden seitlichen Profilkörper wie insbesondere in einer der beiden Wände (132, 132.3, 134, 134.3) des U-förmigen Profils (130, 130.3) ein nach oben offener Schlitz (138, 140) vorhanden ist.
Glasscheiben-Geländer nach Anspruch 8 oder 9,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– die Wanddicke von zumindest einem der beiden seitlichen Profilkörper wie insbesondere einer Wand (42, 42.3, 42.4, 44, 44.3, 44.4, 132, 132.3, 134, 134.3) des U-förmigen Profils (34, 34.2, 34.4, 34.5, 130, 130.3) im unteren, an den Boden (36, 136.3) anschließenden Bereich größer ist als im oberen, freien Endbereich der betreffenden Wand.
Glasscheiben-Geländer nach Anspruch 9 oder 10,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– die Wanddicke eines seitlichen Profilkörpers wie insbesondere einer Wand (132, 132.3, 134, 134.3) des U-förmigen Profils (130, 130.3) in seinem beziehungsweise in ihrem mittleren Bereich kleiner ist als die Wandstärke in seinem beziehungsweise in ihrem unteren, an den Boden (36, 136, 136.3) anschließenden Bereich und auch kleiner ist als die Wandstärke in seinem beziehungsweise in ihrem oberen, freien Endbereich.
Glasscheiben-Geländer nach einem der vorstehenden Ansprüche,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– in dem den Boden bildenden Profilkörper beziehungsweise in dem den Boden (36, 136) bildenden Steg des U-förmigen Profils (34, 34.4, 130) zumindest eine Längsnut (54, 56, 58) vorhanden ist.
Glasscheiben-Geländer nach Anspruch 12,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– auf der Innenseite und auf der Außenseite des Bodens (36, 136) zumindest eine Längsnut (54, 56, 58) vorhanden ist.
Glasscheiben-Geländer nach einem der vorstehenden Ansprüche,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– auf der Innenseite des Eckbereiches von Boden (36, 136) und Wand des U-förmigen Profils (34, 34.4, 130) eine Längsnut (50, 52) vorhanden ist.
Glasscheiben-Geländer nach einem der vorstehenden Ansprüche,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– die Profilkörper wie insbesondere das U-förmige Profil (34, 34.2, 34.4, 34.5, 130, 130.3) aus Kunststoff wie insbesondere aus Polyoxymethylen oder aus einem vergleichbaren Material besteht.
Glasscheiben-Geländer nach einem der vorstehenden Ansprüche,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– die Profilkörper wie insbesondere das U-förmige Profil jeweils Strangguss-Profile sind,

– der gegenseitige lichte Abstand (48) der beiden seitlichen Profilkörper wie insbesondere der beiden Wände des U-förmigen Profils etwas geringer als die Dicke (49) der einsetzbaren Glasscheibe (16) ist.
Glasscheiben-Geländer nach Anspruch 16,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– der gegenseitige lichte Abstand der beiden seitlichen Profilkörper wie insbesondere der beiden Wände des U-förmigen in seinem beziehungsweise in ihrem oberen Bereich kleiner als in seinem beziehungsweise in ihrem an den Boden angrenzenden unteren Bereich ist.
Glasscheiben-Geländer nach einem der Ansprüche 9 bis 17,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– der in zumindest einem seitlichen Profilkörper wie insbesondere in einer Wand des U-förmigen Profils vorhandene Schlitz (138, 140) eine konstante oder eine sich nach unten verjüngende Breite besitzt.
Glasscheiben-Geländer nach einem der Ansprüche 9 bis 19,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– zumindest ein als Keil oder Stift vorhandenes Distanzstück (150, 152, 154, 156) in den Schlitz (138, 140) einschiebbar ist,

– die Dicke eines Distanzstückes konstant oder sich in Richtung der Tiefe des Schlitzes verjüngend ist.
Glasscheiben-Geländer nach Anspruch 19,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– Distanzstücke mit in Richtung der Tiefe des Schlitzes (138, 140) unterschiedlicher Länge vorhanden sind.
Glasscheiben-Geländer nach einem der Ansprüche 19 bis 20,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– die Distanzstücke (150, 152, 154, 156) und/oder die Keile (60, 61, 62) aus metallischem Material oder aus druckfestem Kunststoffmaterial bestehen.
Glasscheiben-Geländer nach einem der vorstehenden Ansprüche,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– die an seitliche Profilkörper anlegbare Innenseite der Keile (60, 60.4, 61, 62, 62.4, 63) zumindest bereichsweise eine strukturierte, rauhe Oberfläche besitzt.
Glasscheiben-Geländer nach einem der vorstehenden Ansprüche,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– die Profilkörper zumindest bereichsweise eine strukturierte, rauhe Oberfläche besitzen.
Glasscheiben-Geländer nach Anspruch 22,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– die rauhe Oberfläche gewellt oder gezackt ausgebildet ist.
Glasscheiben-Geländer nach einem der vorstehenden Ansprüche,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– an der Außenseite der Keile (63), die an jeweils einem Schenkel des U-Profils anlegbar ist, ein Kunststoffbelag (82) vorhanden ist.
Glasscheiben-Geländer nach einem der vorstehenden Ansprüche,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– an der Außenseite des Keils (60, 61, 62, 63), die an einem Schenkel des U-Profils anlegbar ist, mehrere voneinander beabstandete quer in den Schenkel eintauchende Schlitze oder Nute (70) vorhanden sind.
Glasscheiben-Geländer nach einem der vorstehenden Ansprüche,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– eine dauerelastische und/oder eine wasserfeste und/oder eine UV-beständige Abdichtung (86, 88) den Zwischenraum zwischen Scheibe (16) und U-Profil nach oben abschließt.
Glasscheiben-Geländer

– mit zumindest einer in ihrem Fußbereich (18) in einem U-Profil (20) eingespannt gehaltenen Glasscheibe (16), wobei das U-Profil (20) ein formstabiles Profil wie insbesondere ein Stahlprofil ist,

– dadurch gekennzeichnet, dass

– der beidseitig der Glasscheibe (16) in dem U-Profil (20) vorhandene Freiraum mit fließ- oder pastenförmiger, aushärtbarer Vergussmasse (160) ausfüllbar ist,

– im unterhalb der Glasscheibe (16) in dem U-Profil (20) vorhandenen Freiraum eine abschnittsweise oder durchgehend angeordnete Verklotzung (162) vorhanden ist.






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