PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE60030307T2 11.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001225817
Titel WACHSGEFÜLLTE MATTE
Anmelder Tamarack Habilitation Technologies, Inc., Blaine, Minn., US
Erfinder CARLSON, Martin, J., Mora, MN 55051, US;
STOLL, R., Stacey, Rochester MN 55901, US
Vertreter PAe Splanemann Reitzner Baronetzky Westendorp, 80469 München
DE-Aktenzeichen 60030307
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 01.11.2000
EP-Aktenzeichen 009767583
WO-Anmeldetag 01.11.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/US00/30049
WO-Veröffentlichungsnummer 2001032043
WO-Veröffentlichungsdatum 10.05.2001
EP-Offenlegungsdatum 31.07.2002
EP date of grant 23.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.10.2007
IPC-Hauptklasse A43B 17/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Polsteranordnung, die zur Polsterung des menschlichen Körpers verwendet wird, wie ein Einlegesohlenpolster, das mit einem Material, vorzugsweise einem Wachs, gefüllt ist, um sich langsam an den Fuß oder ein anderes Körperteil des Benutzers anzupassen. Die Füllung befindet sich in einer Hülle, die Konstruktionsmaßnahmen aufweist, die ein Aufbauchen begrenzen und den größten Teil der peristaltisch stattfindenden Migration der Wachsfüllung verhindern. Die Wachsfüllung bewegt sich unter Gewichtskräften langsam, um unter den knöchernen Erhebungen der gewichtstragenden Bereiche des Körpers, wie den Fußsohlenflächen, zu eher festen Hohlstützflächen zu werden.

Beim Stand der Technik wurde eine große Bandbreite unterschiedlicher Arten von gepolsterten Einlegesohlen verwendet, und die Verwendung unterschiedlicher Füllungen wurde ebenfalls diskutiert. Es wurden Einlegesohlen verwendet, die im Wesentlichen Blasen sind, die obere und untere Schichten aufweisen, die entlang ihrer Kanten verschweißt sind, und die mit Stoffen wie Wasser oder Luft gefüllt sind, und sogar mit Stoffen, die bei normalen Innentemperaturen eine gummiartige Elastizität aufweisen.

Viele dieser Polster weisen zwischen den Schichten gebildete Hohlräume auf, so dass die Werkstoffe zwischen den Hohlräumen fließen werden, wenn sich die Belastungen ändern.

Es wurde festgestellt, dass alte, gut eingetragene Schuhe von vielen, insbesondere von geriatrischen Patienten bevorzugt werden, da Verdichtung und Abnutzung unter dem hohen Druck dazu führen, dass die Knochenbereiche des Fußes einen alten Schuh zu einem bequemen Trageprofil "eintragen". Alte Schuhe können jedoch irgendwann einmal nicht mehr verwendet werden und müssen durch neue Schuhe ersetzt werden. Es gibt physiologische Gründe, warum Menschen mit steigendem Alter besser passende Schuhe benötigen. Alternde Muskeln schrumpfen und man verliert Knochenmasse. Diese physikalischen Veränderungen berauben den Körper eines Teils seiner Fähigkeit, Erschütterungen durch Abbremsung vor dem Auftreten (Absatzaufschlag) beim Gehen zu steuern und auszugleichen, und solche physikalischen Veränderungen können oft zu Osteoporose führen. Der Verlust der Flexibilität der Gelenke beeinträchtigt auch die Fähigkeit des Körpers, sich auf Veränderungen bei Gehzyklen oder der Sohlenbelastung anzupassen. Kommt zum natürlichen Alterungsprozess der Verlust von Fußsohlenfettpolstern (die sich als biologische Stoßdämpfer unter knöchernen, gewichtstragenden Erhebungen des Fußes befinden) hinzu, verliert der Körper noch einen weiteren Schutz gegen eine exzessive Belastung der Fußsohle des Fußes. All diese Veränderungen, kombiniert mit der Weigerung kürzer zu treten und das Älterwerden durch einen entsprechend angepassten Lebensstil zu akzeptieren, können zu Ermüdungsschäden (z.B. Zerrungen, Prellungen, gerissenen Sehnen und Bändern, Belastungsbrüchen und sogar der Verschlimmerung eines arthritischen Zustands) führen.

Menschen mit einem oder mehreren der gerade beschriebenen Probleme werden es schwer finden, neue Paare von Schuhen des Standes der Technik zu ertragen, mit der Begründung, dass die neuen Schuhe nicht so bequem wie die alten Schuhe sind. Neue Schuhe sind für diese Menschen üblicherweise solange unbequem, bis sie aufgrund von monatelangem Tragen hohlraumartige Trageprofile unter den knöchernen Erhebungen des Fußes aufweisen. Somit besteht ein Bedarf nach einer Einlegesohle, die nach einer minimalen Anzahl von Gehzyklen das passgenaue Profilfußbett der alten Schuhe aufweist, während sie in dem neuen Schuh getragen wird. Durch Bereitstellung dieses schnellen Einlaufens des Fußbetts für die Schuhe kann ein bequemes Tragen der neuen Schuhe, die die gute Abstützung der alten Schuhe bieten, sowie guter Bodenkontakt mit der neuen Außensohle erreicht werden, während die Profil-Fußbettoberfläche der Einlegesohle so geformt oder gebildet wird, um dem dynamischen Profil der Füße des Trägers zu entsprechen.

Das US-Patent 4,768,295 offenbart eine Sohle für Sportkleidung. Abfederungsbauteile sind in Aussparungen in der Sohlenplatte befestigt und jedes Bauteil weist ein Paar Folien auf, die jeweils in Zwischenräumen zur Bildung einer Vielzahl von Kammern zusammengeklebt sind. Die Kammern sind mit einem Gel gefüllt, um sie aufzublasen, und zwischen den mit Gel gefüllten Kammern befinden sich Luftkammern. Die mit Luft und Gel gefüllten Kammern werden verdichtet, wenn Stoßkräfte auf das Abfederungsbauteil wirken, und die verdichtete Luft dehnt sich aus und bildet die verformten Gelkammern erneut, wenn die Kraft nicht mehr einwirkt.

Das US-Patent 4,471,538 offenbart stoßdämpfende Vorrichtungen, die eine rheopexische Flüssigkeit verwenden, die in einer verformbaren abgeschlossenen Kammer enthalten sind, die äußeren Stoßkräften ausgesetzt ist. Wenn eine Stoßkraft auf die verformbare abgeschlossene Kammer einwirkt, wird die rheopexische Flüssigkeit mit Scherspannungen ausgesetzt, die zur Folge haben, dass die rheopexische Flüssigkeit ihre Konsistenz und stoßdämpfenden Eigenschaften als eine Funktion der zunehmenden auf sie einwirkenden Scherspannungen vergrößert. Im Ruhezustand, d.h. wenn keine Kraft mehr einwirkt, kehrt die rheopexische Flüssigkeit in ihren anfänglichen Zustand der niedrigen Konsistenz zurück.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Gemäß der vorliegenden Erfindung gibt es ein Polster zur Abstützung eines Abschnitts des menschlichen Körpers, wie in Anspruch 1 beansprucht ist, sowie ein Verfahren zum passgenauen Anpassen einer Einlegesohle, wie in Anspruch 11 beansprucht ist.

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Polster zur Abstützung eines Abschnitts des menschlichen Körpers. Das Polster hat eine Hülle, die aus zwei übereinander liegenden Schichten eines festen Werkstoffs mit hohem Elastizitätsmodul gebildet ist. Die Schichten des Werkstoffs sind entlang ihrer Kanten verschweißt, um einen abgeschlossenen Innenhohlraum zu bilden. Um die peristaltisch stattfindende Migration des Füllstoffs zu steuern, sind die Polster des Weiteren an beabstandeten Stellen verbunden, oder sie sind aufgeteilt, um abgeschlossene Kapseln durch Zwischennähte zu bilden, die die Schichten innerhalb des Umfangs des Polsters verbinden. Um den Grad/die Stärke des Aufbauchens innerhalb jeder der inneren abgeschlossenen Kapseln zu steuern, können die Werkstoffschichten der Hülle innerhalb des Umfangs dieser Hüllen in verschiedenen Konfigurationen verbunden werden. Die die Hülle bildenden Schichten können gesteppt oder stellenweise oder mit kurzen stegähnlichen Nähten oder Abnähern verbunden sein, was bedeutet, dass kleine Abschnitte der Schichten in einem bestimmten ausgewählten Muster zusammengeschmolzen oder zusammengeklebt werden, um den Hüllendurchmesser zu steuern und die Bewegung des Füllstoffs in die aufgebauchten Bereiche zu begrenzen, wenn Wachs aus den Gebieten mit höherem Druck unter knöchernen Erhebungen heraus gedrückt wird. Ein unkontrolliertes Aufbauchen würde der Hohlstützfläche ermöglichen, einen exzessiv großen Mittelbereich aufzuweisen, aus dem der ganze Füllstoff gedrückt wird. Ein solches Profil würde ebenfalls keine Tragelast verteilen. Es ist außerdem wichtig, die Dicke der Hülle aus Gründen der Bequemlichkeit zu begrenzen.

Die die Polsterhülle bildenden Schichten sollten aus einem Material bestehen, dessen Zugmodul hoch genug ist, dass sie sich unter den bei dieser Anwendung wirkenden Belastungen nur geringfügig ausdehnen. Dies ist notwendig, um eine Steuerung des Aufbauchens, der Dicke und des Werkstoffflusses zu ermöglichen. Jegliches Aufbauchen sollte nicht die Folge eines erheblichen Ausdehnens des Polsterhüllenmaterials sein.

Der Füllstoff ist ein Wachsmaterial, das bei einer ersten Belastung nicht sofort fließt, sondern sich bei wiederholter Aufbringung von Gewicht in einem bestimmten Bereich langsam verschieben wird. Die langsame Bewegung oder Migration des Wachses entsteht insbesondere, wenn die Temperatur des Wachses nahe der des menschlichen Körpers ist, sowie bei wiederholter dynamischer Belastung während des Gehens. Eine schnellere Anpassung kann durch ein vorgewärmtes Wachs erreicht werden. Das Wachs wird so ausgewählt, dass es bei vielen Belastungswiederholungen plastisch ist und Schritt für Schritt fließt, aber noch hart oder fest ist und seine Form behält, wenn es eine Stelle erreicht, bei der die, unterstützte Belastung, d.h., der Druck auf einen Bereich des Wachses, relativ gleichmäßig ist, und somit die Polsterhüllenkonstruktion eine weitere Verschiebung verhindert. Bei Veränderungen des Drucks fließt das Wachs nicht schnell, wenn es plastisch ist.

Die Polsterkammern oder -kapseln werden ausgewählt, um die Füllung in bestimmten Bereichen des Polsters zu halten, und um die exzessive peristaltische Bewegung der Füllung zu kontrollieren und zu steuern. Der langsame plastische Fluss oder die Bewegung kann durch das "Steppen" oder durch kurze "Steg"-Nähte, die offenbart werden, gesteuert werden. Grenznähte werden verwendet, um Kapseln zu bilden, die so bemessen sind, dass sie verhindern, dass das Wachsmaterial durch eine peristaltik-artige Bewegung unter dem Fuß exzessiv "gepumpt" wird, da ein konsequenter Kontakt während des typischen gewichtstragenden Gehzykluses üblicherweise von hinten nach vorne und von der Seite zur Mitte verläuft, und um einen lokalen Füllungsgrad aufrecht zu erhalten, der sich an die abgestützte Oberfläche anpassen wird. Die Größe und der Aufbau der Kapsel sind von besonderer Wichtigkeit, um Drücke unter ungleichmäßigen Oberflächen mit knöchernen Erhebungen, wie dem Gelenkbereich des Mittelfußknochens (MTP), zu verteilen.

Des weiteren haben Polsterbereiche wie der Mittelfußknochengelenkabschnitt einer Einlegesohle eine größere Anzahl von Kammern oder Kapseln und Steppverbindungen, so dass die Tragedicke des Wachsmaterials in Bereichen mit hohem Druck oder Knochenbereichen aufrecht erhalten wird.

Die Abstände der Steppverbindungen zwischen den Ober- und Unterschichten in bestimmten Kapseln können verändert werden, um die maximale Aufbauchungsdicke und das Fassungsvermögen einer Kammer oder Kapsel zu regulieren, die durch Nähte zwischen den Polsterober- und Polsterunterschichten abgetrennt ist.

Die obere Oberfläche des Polstes besteht vorzugsweise aus einem Material mit geringer Reibung, wie einem mit Teflon© beschichteten Gewebe in knöchernen Bereichen mit hohem Druck.

Der Füllstoff wird so ausgewählt, dass das Material sich erneut verteilen wird, um eine muldenartige Trageoberfläche nur bei wiederholter Einwirkung von Belastungen, wie etwa beim Gehen zu bilden, um ein passgenaues Profil unter dem Fuß zu erreichen. Eine feste/knöcherne Ausbuchtung des Fußes wird eine Wölbung in dem Füllstoff, beispielsweise Wachs, zur Folge haben, so dass der Fuß ein Gewicht auf einem vergrößerten Bereich abstützt. Die Kammer oder Kapsel muss jedoch wieder so bemessen werden, dass das Fassungsvermögen gesteuert werden kann, so dass Material vorhanden ist, das die Ausbuchtung wie etwa eine knöcherne Protuberanz trägt und diese ringsrum einbettet, um die Belastung der Haut besser über den Abstützbereich zu verteilen.

Die vorliegende Konstruktion beschäftigt sich mit der Steuerung des Aufbauchens des Wachsmaterials, so dass dessen Formung derart stattfindet, dass sowohl ein exzessiver Aufbau von Material in lokalen Bereichen als auch ein Fehlen von Material in anderen Bereichen, die Abstützung benötigen, verhindert wird. Das beabstandete Steppen oder Verbindungen innerhalb der Kammern oder Kapseln, die durch die Nähte entstehen, erfüllen eine Kombination von Funktionen. Sie verhindern, dass übermäßige Mengen von Füllstoff von Bereichen mit hohem Druck unterhalb der knöchernen Bereiche in Bereiche mit niedrigem Druck gepresst werden. Eine exzessive Verdrängung von Füllstoff aus diesen Bereichen würde übermäßig große "ausgetretene" Bereiche in der Mitte der Mulden zurücklassen. Dies würde ihre Fähigkeit zur Verteilung der Belastung verringern. Ein übermäßig dickes Aufbauchen in den Bereichen mit niedrigem Druck kann ebenfalls unbequem sein oder sogar die Aufnahme der Zehen in die Zehenbox eines Schuhs behindern.

Der Füllstoff, bei dem es sich wieder um ein Wachs handelt, hat das Potential, mit jedem Schritt nur ein kleines bisschen zu fließen oder sich neu zu verteilen. Beispielsweise können ungefähr 50 bis 200 Schritte auf einer Einlegesohle dazu führen, dass sich das Wachs von einer gleichmäßigen Dicke auf eine Vielzahl von kleinen Hügeln, Hohlräumen, Graten und Tälern verteilt, wobei es sich dadurch wie ein echter plastischer Werkstoff verhält. Weil der Druck gleichmäßig verteilt wird, da der Füllstoff innerhalb des Hohlraums oder der Kapsel eingeschränkt ist, wird der Werkstoff aufhören zu fließen und somit eine feste Mulde einer breiteren Abstützung unter knöchernen Bereichen bereitstellen.

Da das Polsterhüllenmaterial nicht leicht gedehnt werden kann, ist der Umfang eines aufgebauchten Bereichs der Kapsel festgelegt. Es ist wahrscheinlich, dass eine gegebene Kapsel einen oder mehrere Bereiche aufweist, aus denen ein großer Teil des Wachses verdrängt wurde. Das Wachs wird herausgedrückt, weil diese Bereiche unter Knochenstellen des Fußes liegen, die dazu neigen, während des Gehens hohe dynamische Drücke zu erzeugen. Das somit aus diesen Bereichen gedrückte Wachs wandert an den Rand dieser knöchernen Erhebungen, wodurch ein Aufbauchen in der Kapsel verursacht wird. Durch den hohen Zugmodul des Hüllenmaterials in Kombination mit dem Steppen oder Verbindungen der Hülle wird ein solcher Fluss jedoch begrenzt.

Der den Körperabschnitt abstützende Druck in einem einzelnen Hohlraum kann sich von dem Druck unterscheiden, der von einer anderen Kammer oder Kapsel bereitgestellt wird, da das Material eingeschränkt ist. Mit anderen Worten, es ist nicht notwendigerweise überall in dem gesamten Polster ein gleichmäßiger Druck vorhanden.

Zusätzlich sollte die Füllung eine begrenzte Dicke aufweisen, und als Teil der Steuerung des Volumens gibt es eine Begrenzung der Aufbauchungen des Polsters bei bestimmten Bereichen oder Hohlräumen.

Während eine Einlegesohle als die bevorzugte Ausführungsform dargestellt ist, kann sie als ein Prothesepolster verwendet werden, um Knochenbereiche von verbleibenden Gliedmaßen abzustützen. Die Knochenbereiche werden den Füllstoff, wie beispielsweise Wachs, bewegen, um die Drücke zu verteilen, die gleichmäßiger als Schaumstoff vorzufinden sind.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Draufsicht eines Polsters, das einen Füllstoff aufweist und gemäß der vorliegenden Erfindung zur Verwendung als Einlegesohle hergestellt ist;

2 ist eine Schnittdarstellung entlang der Linie 2-2 in 1;

3 ist ein vergrößerter Ausschnitt der Teilansicht von 2;

4 ist eine Draufsicht einer modifizierten Form der vorliegenden Erfindung, die eine Einlegesohle mit unterschiedlichen Größenbegrenzungseinschränkungen des Aufbauchens darstellt;

5 ist eine Schnittdarstellung entlang der Linie 5-5 in 4;

6 ist eine Draufsicht einer weiteren modifizierten Einlegesohle, die eine unterschiedliche Konfiguration oder Form von Bereichen zur Steuerung der Aufbauchungsgröße darstellt;

7 ist eine vergrößerte Schnittdarstellung entlang der Linie 7-7 in 6;

8 ist eine Draufsicht eines ähnlichen Polsters wie in 6 mit unterschiedlichen Nähten zur Begrenzung der Größe des Aufbauchens gemäß der vorliegenden Erfindung;

9 ist eine Draufsicht einer Einlegesohle, die nur die "Steppnähte" ohne Kammern darstellt;

10 ist ein schematischer Querschnitt, der ein Polster erläutert, das gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer im Wesentlichen optimalen Beziehung zwischen der Formung des Polsters und der Menge des Wachses hergestellt wird, um die Knochen- oder Protuberanzbereiche des Fußes angemessen abzustützen;

11 ist eine Querschnittsdarstellung, bei der das Polster- oder Hühlenmaterial zu leicht gedehnt werden kann, d.h., ein niedriger Elastizitätszugmodul;

12 ist ein Querschnitt, der Zustände erläutert, wenn das Polster nicht ausreichend mit Wachs gefüllt ist, so dass eine Mulde gebildet wird, die zu breit und zu ungeformt ist, um einen breiten engen Kontakt und Abstützung zu bieten; und

13 ist ein schematischer Querschnitt, in dem die Mulde zu breit ist, da die Randbereiche aufgrund des ungentügenden Steppens zur Begrenzung des Volumens zu viel Wachs aufnehmen werden.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERLÄUTERNDEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die Polster der vorliegenden Erfindung, wie die bei der Bezugszahl 10 in 1 gezeigten Polster, sind als Einlegesohlen dargestellt, aber es ist klar, dass sie andere Arten von Polstern sein können, die insbesondere Knochenbereiche eines menschlichen Körpers abstützen werden.

Die Polster haben bestimmte allgemeine Eigenschaften, die wie in 2 dargestellt eine Basisschicht 12 des Materials mit einer aufliegenden Schicht 14 einschließen. Die allgemeinen Eigenschaften beinhalten, dass die Basisschicht 12 und die aufliegende Schicht 14 aus einem im Wesentlichen unelastischen Material hergestellt sind, d.h. es handelt sich dabei um ein Material mit einem hohen Elastizitätsmodul, das verschweißt werden kann. Ein Elastizitätszugmodul von mehr als 25000 psi (172,4 MPa) wird bevorzugt. Es muss außerdem dünn genug sein, um sich zu biegen, zu beugen oder zu falten, wenn der Füllstoff, also ein Wachs, aus einigen Bereichen fließt und sich in anderen Bereichen ansammelt. Beispielsweise kann das Material eine dünne (unter 0,254 mm dicke) Polypropylen- oder Polyethylenfolie oder ein metallocen-katalysiertes Plastomer sein. In Bereichen, in denen es eine Kombination von hohem Kontaktdruck und Scherbewegungen zwischen dem Fuß und der Einlegesohle gibt, wird die Folie vorzugsweise eine PTFE-Schicht (PTFE = Polytetrafluoräthylen) auf der Oberfläche, die den Abschnitt des menschlichen Körpers wie den Fuß trägt, aufweisen. Wenn dies erwünscht ist, kann auch eine dünne Schaumstoffschicht über dem Polster angebracht werden, um die Verbindung zwischen den Polsterkapseln zu glätten.

Der Füllstoff ist bei allen vorliegenden Formen der Erfindung gleich und umfasst in der bevorzugten Form einen rheologisch plastischen Stoff, beispielsweise ein Wachs, das bei Belastung plastisch ist, aber nicht leicht fließt. Mit anderen Worten, mit rheologisch plastischen Stoffen ist gemeint, dass das Wachsmaterial sich ansprechend auf Drücke und wiederholte Bewegungen gegen seine Oberfläche sehr langsam bewegt oder sehr langsam fließt. Im Fall einer Einlegesohle wird sich der Füllstoff im Bereich von 50 bis 500 Laufzyklen abhängig von der Temperatur selbst wesentlich neu verteilen, aber eine vollständige Formation innerhalb des Bereichs von 50 bis 200 Laufzyklen wird bevorzugt. Das Wachs fließt bei Umgebungstemperaturen und Fußsohlenbelastungen langsam genug, um der Fußsohle auf einer Schritt-für-Schritt-Basis eine feste Abstützoberfläche bereitzustellen. Ein weiterer möglicher Ansatz wäre ein Vorwärmen des Wachses, um ein "Entstehen" des Muldenprofils bei weniger Schritten zu erreichen, aber dies wäre zeitaufwändig und beschwerlich.

Ein ideales Wachs wäre eines, das in dem Bereich der üblicherweise unter dem Fuß in einem Schuh auftretenden Temperaturen formbar, aber fest ist. Der geschätzte Temperaturbereich innerhalb des Schuhs liegt etwa zwischen 21°C (70°F) und 43°C (110°F). In Tests arbeiten ein mikrokristallines Wachs (Industrial Raw Materials Corp. – Indramic 2975) mit einer Schmelztemperatur von 66 bis 71°C (150-160°F) und einem Nadeleinstichwert von 35 bei 25°c (77°F) sowie ein Polyethylenwachs (M. Argnesco & Co. – Cerita Wax 09321) mit einem Einstichwert von 75 bei 25°C (77°F) gut.

Im Vergleich zu komprimierbaren Polstermaterialien wie Schaumstoffen, die heutzutage verwendet werden, ist Wachs relativ unkomprimierbar.

Das relativ nicht-elastische oder unelastische Hüllenmaterial (Elastizitätsmodul größer als 172,4 MPa (25,000 psi)) kann mehr als eine Schicht haben, um die einzelnen Kammern davon abzuhalten, sich in die Gebiete mit niedrigem Druck hinein zu weit auszudehnen oder dort ein zu großes Aufbauchen zu verursachen.

Die Eigenschaften zur Vollumenbegrenzung des Umfangs wie eine Punkt- oder Liniennaht oder das "Steppen", wodurch die Ober- und Unterschichten verbunden werden, werden zur Begrenzung der Aufbauchungsgröße verwendet. Die Menge des Füllstoffs in einer bestimmten Kammer zum Erreichen des gewünschten Effekts wird sich von Person zu Person nicht so stark unterscheiden, so dass eine Standardfüllung verwendet werden kann, und die Punkt- und Liniennähte helfen beim Aufnehmen der Belastung, um eine Trennung der äußeren oder Umfangsnähte sowie ein exzessives Aufbauchen zu verhindern.

Die Polster werden in Kammern aufgeteilt oder zu Kapseln gebildet, um der auf den Polsterinhalt wirkenden peristaltischen Pumpbewegung zu widerstehen. Die Steuerung der Neuverteilung des Wachses unter einfachen wiederholten Oberflächenkontaktdrücken ist wichtig. Das peristaltische Pumpen des Wachses, beispielsweise in einer Einlegesohle, von der Seite zur Mitte unter dem "Ballen" (MTP Gelenkbereich) des Fußes kann verhindert und begrenzt werden, indem der Bereich in eine Vielzahl von abgetrennten Kapseln aufgeteilt wird, welche die Richtung der peristaltischen Pumpbewegung rechtwinklig in eine Querrichtung ändern.

Eine abgemessene, vorher festgelegte Menge an Wachs wird in jede Kammer oder Kapsel gegeben. Wenn eine Kapsel zu viel Wachs enthält, wird keine vollständige Mulde unter den Knochenbereichen gebildet, da alle Bereiche der Kapsel voll sind und somit eine Wachsmigration/-neuverteilung verhindert wird. Wenn eine Kapsel mit einer unpassenden Menge an Wachs gefüllt wird, wird die Hülle einen übermäßig großen Muldenbereich unter jeder knöchernen Erhebung aufweisen (siehe 12 zur Erläuterung). Das würde einen großen "ausgetretenen" Bereich unter knöchernen Erhebungen zur Folge haben. In ideales Verhältnis von Wachsmenge zu Hüllenmenge wäre eines, das nur gerade erlaubt, dass eine knochige Erhebung "ausgetreten wird" (siehe 10).

Das in den 1 und 2 dargestellte Polster 10 weist die Basis- oder Unterschicht 12 und die darüberliegende Schicht oder Oberschicht 14 auf, die entlang den Umfangsnähten 16 verbunden sind, die breit genug sind, um eine ausreichende Festigkeit bereitzustellen, um den auftretenden Trenn- oder Aufbauchungskräften zu widerstehen. Die Umfangsnähte bestimmen die Größe und Form des Polsters. In dieser Form der Erfindung wird das Polster in eine Anzahl unterschiedlicher einzelner Innenkammern oder -kapseln aufgeteilt, die Gruppen von Kapseln begrenzen. Die Hohlräume oder Kapseln werden im Allgemeinen wie in 2 dargestellt gebildet, indem Zwischennähte 18 bereitgestellt werden, bei denen es sich um eine allgemeine Anzahl für die Zwischennähte innerhalb des Umfangs der Naht 16 handelt.

In dieser Form der Erfindung gibt es Quernähte 20A, 20B und 20C, die unter dem Gelenkbereich des Mittelfußknochens oder dem Fußballen liegen, und zu den Quernähten kommen die Längsnähte 22A und 22B hinzu, wobei die Nähte wie dargestellt sechs einzelne Kammern oder Kapseln unter dem Fußballen bilden, wodurch eine Kapselgruppe 24 entsteht. Diese Kammern oder Kapseln sind bei 24A, 24B, 24C, 24D, 24E und 24F dargestellt.

Jede der Kapseln 24A bis 24F ist mit einem Material gefüllt, beispielsweise mit einem passenden Wachs, das bei 21 in den 2, 3 und 5 dargestellt ist, wobei das Wachs der gewünschten Menge entspricht, um eine Wachsschicht unter dem Fuß und zwischen dem Fuß und der Schuhsohle bereitzustellen. Das Material wird in jeder der einzelnen Kapseln 24A bis 24F festgehalten und kann nicht in die anderen Kapseln der Gruppe fließen. Zusätzlich ist zum Steuern des "Aufbauchens" oder des Volumens eine Reihe von "Stepp"verbindungen oder -punkten 26 in jeder der Kammern bereitgestellt. Diese "Stepp"verbindungen verbinden die Schichten 12 und 14 miteinander, wie in den 2 und 3 erkennbar ist, und werden die Bewegung des Wachses unter wiederholter Belastung steuern.

Wie dargestellt, kann die Anzahl der "Stepp"verbindungen in jeder der einzelnen Kapseln 24A bis 24F unterschiedlich sein, um eine geeignete Steuerung bereitzustellen. Die in dieser Figur dargestellte Einlegesohle ist für den linken Fuß gedacht, und die individuelle Größe der Kapseln wird so gewählt, dass sie, sich dem Fuß anpassen. Die "Stepp"verbindungen oder -punkte 26 werden somit zur Steuerung des Aufbauchens innerhalb jeder Kapsel oder Kammer verwendet, die durch Nähte, wie die bei 20A bis 20C sowie 22A und 22B dargestellten Nähte, begrenzt sind.

In dem Zehenbereich der Einlegesohle gibt es eine weitere Kapselgruppe 28, die durch Quernähte 20C und 20D gebildet wird, sowie Längsnähte 22B und 22C, die sechs Kapseln oder Kammern 28A, 28B, 28C, 28D, 28E und 28F bilden. Die Kapselgruppe 28 liegt unter allen Zehen. Die Kapseln werden klein gehalten, um die Steuerung zu behalten und das Ausbauchen klein zu halten. Auch hier werden "Stepp"verbindungen oder -punkte 26 verwendet, um ein exzessives Aufbauchen der Kapseln des Polsters zu verhindern, bei denen beispielsweise eine geringe Belastung besteht. Die Nähte 20A und 20D steuern die Bewegung der Füllung, so dass das Material unter dem Mittelfußknochenbereich nicht in einen Sulcus, bei dem es sich um den Bereich zwischen dem Fußballen und den Zehen handelt, oder hinterher in das Fußgewölbe abwandert. Somit wird eine Steuerung der bereitgestellten Abstützung erreicht.

Entlang der lateralen Seite der Einlegesohle ist eine Kapselgruppe 30 vorhanden, die durch eine kurvenförmige Längsnaht 22E und eine Quernaht 20E gebildet ist. Diese Nähte bilden zwei Kapseln 30A und 30B. Die lateralen Seitenkapseln 30A und 30B haben "Stepp"verbindungen oder -punkte 26, um das Aufbauchen der Kammern oder Kapseln unter der lateralen Seite des Fußes zu steuern.

Die mediale Seite oder Seite des Fußgewölbes weist eine Kammer 32 auf, die wie dargestellt durch die Nähte 20C und 20F begrenzt ist. Eine Vielzahl der "Stepp"verbindungen 26 befinden sich in Position. Die Belastung in diesem Spannbereich ist niedriger als in einigen der anderen Bereiche der Einlegesohle.

In 1 weist eine Fersenkapselgruppe 34 zwei Kapseln 34A und 34B auf, die durch die Umfangsnähte 16 und die Naht 20F begrenzt sind, wobei die Naht 20F einen U-förmigen Bereich 38 mit wenig oder gar keiner Füllung des Materials zwischen den Schichten des Polsters bildet, um den Fußsohlenbandaufnahmebereich des Fersenbeins aufzunehmen. Der Bereich 38 ist zu der Einlegesohlenkapsel hin offen, da dort nur ein geringer Druck vorhanden ist. In diesem U-förmigen Bereich 38 gibt es zur Steuerung des "Aufbauchens" der Schichten nur wenige Steppverbindungen 26 zwischen den Ober- und Unterschichten. In den Kapseln 34A und 34B gibt es außerdem ausgewählte Steppverbindungen 26, so dass das Wachsmaterial in der Kammer richtig bearbeitet wird, um eine Unterstützung für die Ferse des Trägers zu bieten. Der Bereich 38 wird verwendet, um den Druck von der Aufnahme des Fußsohlenbands abzubauen.

Man kann erkennen, dass das Polster 10 in 1 derart in einzelne Kammern aufgeteilt ist, dass Kapseln mit eingeschlossenem, festgelegtem Fassungsvermögen gebildet werden, die verhindern, dass ein wirklich/rheologisch plastischer Stoff wie ein Wachs sich einer Oberfläche anpasst, die die Oberschicht des Polsters berührt. Da das Polstermaterial nicht leicht gedehnt werden kann, wird das Aufbauchen des feststehenden Volumens des Füllstoffs durch die Kammernähte und durch die Steppverbindungen oder -punkte gesteuert, die die Polsterober- und Polsterunterschichten in ausgewählten Bereichen miteinander verbinden. Eine vergrößerte Ansicht der Steppverbindungspunkte 26 neben einer bestimmten Naht 20B ist in 3 dargestellt.

Je nach Bedarf können die fünf Kapselgruppen einzeln, zusammen oder in jeder beliebigen anderen Kombination verwendet werden.

Die Darstellungen der Polster sind nicht maßstabsgetreu. Das Polstermaterialist viel dünner, als in Zusammenhang mit der Dicke der Wachsschicht dargestellt ist. Somit sind die für die Polster dargestellten Zeichnungen eher erläuternd als maßstabsgetreu.

4 stellt eine modifizierte Form der Erfindung in Form einer Einlegesohle 40 dar, die eine Umfangsnaht 42 aufweist und auf die gleiche Art und Weise wie die vorherige Form der Erfindung aus Basisschichten und aufliegenden Schichten 44 und 46 aufgebaut ist. Die Innennähte, die die Kammern oder Kapseln trennen, entsprechen denen in 1 und haben ähnliche Bezugsziffern. Die Schichten 44 und 46 sind in 5 dargestellt. Es gibt eine Kapselgruppe 48, die wie in der ersten Form der Erfindung aus sechs unterschiedlichen Kammern oder Kapseln 48A bis 48F unter dem Fußballen aufgebaut ist. Eine Gruppe 49 von Kapseln 49A bis 49F befindet sich unter den Zehen, und die Kapseln 50A und 50B befinden sich auf der lateralen Seite des Fußes. Die Kapseln 52A und 52B sind in dem Fersenbereich bereitgestellt. Eine auf dem Spann oder der medialen Seite vorhandene Kapsel ist ebenfalls bereitgestellt und der Fußsohlenbandbereich 56 öffnet sich wie in 1 zur Kapsel 54 hin.

Die Nähte zur Trennung der einzelnen Kapseln werden genauso wie in der ersten Form der Erfindung durch Thermoschweißen, Hochfrequenzschweißen oder, wenn dies erwünscht ist, unter Verwendung von Bindemitteln gebildet. Die Größe der Kammern oder Kapseln ist eingeschränkt, und der Umfang des Füllstoffs wird gesteuert, so dass ein Aufbauchen gesteuert werden kann. Eine Vielzahl von bei 60 angezeigten sehr schmalen "Steg"-Nähten oder Verbindungs"abnähern" sind jedoch in den Kammern bereitgestellt, um die Basisschichten und darüberliegenden Schichten des Polsters entlang sehr schmaler Bereiche zu verbinden, die sich teilweise in die Kammern oder Kapseln erstrecken, um ein Aufbauchen in bestimmten Bereichen jeder einzelnen Kapsel zu steuern. Da das das Polster füllende Material unter wiederholten Belastungen fließt, passt sich das Polstermaterial der Haut an, ohne dass dabei das gesamte Material in Bereichen mit hoher Belastung ausgedrückt und in Bereichen mit niedriger Belastung aufgebaucht wird.

5 erläutert diese schmalen Bereiche 60, in denen die Oberschicht mit der Unterschicht verbunden oder zusammengeschmolzen wird. Diese sind den Stepp"punken" sehr ähnlich und könnten im Kontext der vorliegenden Erfindung als "Steppnähte" betrachtet werden.

Die Anzahl dieser schmalen "Steg"-Nähte oder -"Abnäher" kann wie gewünscht ausgewählt werden, und wie dargestellt müssen sie nicht in absolut jeder Kammer der Einlegesohle vorhanden sein. Die Ausdehnungslänge und der Abstand dieser "Steg"-Nähte oder -Abnäher kann auch unterschiedlich sein.

Der restliche Aufbau der Einlegesohle entspricht dem in den 1, 2 und 3 dargestellten Aufbau, und weist die in 4 dargestellten Nähte auf, die hergestellt werden, indem die Basisschichten und darüberliegenden Schichten miteinander verklebt oder verschmolzen werden. Wenn die Nähte breit und die Punkte oder "Stege" größer als erwünscht sind, kann eine dünne Schicht des in 5 dargestellten Schaumstoffs 59 über der oberen Seite des Polsters der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Die Form wird dazu neigen, die Mulden zu füllen, um eine glatte Oberfläche zu erhalten. Die Schicht Schaumstoff ist optional. Eine Schicht 61 (5) eines Oberflächenmaterials mit niedriger Reibung, wie etwa Polytetrafluoräthylen (PTFE) kann ebenfalls auf dem Schaumstoff oder direkt auf dem Polster verwendet werden. Die PTFE-Schicht wird zur Verringerung und Steuerung der Reibung verwendet. Wenn das PTFE nur in ausgewählten Bereichen des Polsters hinzugefügt wird, wird eine Steuerung der Reibung erzielt.

6 stellt eine weitere modifizierte Einlegesohle 64 dar, die aus Polsterschichten 62 und 63 besteht, die bei einer Umfangsnaht 65 zusammengeschmolzen sind. Das Polster 64 hat eine unterschiedliche Form und Größe. Eine Mittelfußknochen-Kapselgruppe 68 wird wie zuvor in einzelne Kapseln 68A bis 68F aufgeteilt und mit dem gewünschten Material zwischen der Basis- oder Unterschicht und der darauf liegenden oder Oberschicht des Polsters gefüllt, die wie in den 2 und 3 dargestellt angeordnet sind. Die Nähte, die bei 67 allgemein angezeigt sind, bilden unterschiedlich geformte Umfänge der Kapseln 68A bis 68F und werden unterschiedliche Abstützungsbereiche bereitstellen.

Die Zehenkapselgruppe 70 ist in sechs Kapseln 70A bis 70F aufgeteilt und die Kapseln sind mit einem Wachsmaterial gefüllt. Die lateralen Seitenkapseln 72A und 72B, die Fersenkapseln 74A und 74B sowie die Spannkapsel 76, einschließlich des Bereichs 78 werden wie zuvor, aber mit leicht unterschiedlich geformten Umgebungen, gebildet. Das Fersenbein oder die Fersenkapseln 74A und 74B bilden eine U-Form, wie in 4 dargestellt ist. In diesem Polster 64 sind eine Anzahl von den Steppverbindungen oder -punkten 26 in einer relativ gleich verteilten Anordnung vorhanden. Der Bereich 78 ist so bereitgestellt, wie in 4 dargestellt wurde, um zu ermöglichen, dass das Fußsohlenband, wenn überhaupt, wenig Belastungen ausgesetzt wird.

7 erläutert einen Querschnitt, um dem Bereich 78 anzuzeigen, wo eine Entlastung des Fußsohlenbands bereitgestellt ist, sowie die zwei Polsterschichten 62 bzw. 63, die zusammengefügt werden. Die Steppverbindungen 26 sind zusammen mit der Umfangs- oder Außennaht des Polsters ebenfalls in 7 dargestellt.

Das Polster ist erneut mit einem bei 67 angezeigten Material gefüllt, bei dem es sich um Wachs handelt, das wirklich plastisch ist, aber nicht sofort fließt und nach wiederholtem Einwirkung von Belastungen eine feste Unterstützung bereitstellt.

8 ist eine Ansicht eines Polsters, das ähnlich wie 6 ist, und in diesem Beispiel wird das Polster 82 mit der gleichen Außenform wie das in 6 dargestellte Polster hergestellt. Es weist sechs unterschiedliche Kammern oder Kapseln 82A bis 82F in der Mittelfußknochen-Kapselgruppe 82 auf, sechs Kapseln 84A bis 84F in der Zehenkapselgruppe 84 in dem Zehenbereich auf, die auf der lateralen Seite vorhandenen Kammern oder Kapseln 86A und 86B, und die Fersenbeinkammern 88A und 88B, sowie eine Spannkammer oder -kapsel 90. Die Fersenbeinkammern 88A und 88B bilden erneut eine U-Form, und sie begrenzen einen Bereich 92 zur Aufnahme des Fußsohlenbands eines Benutzers.

Die Nähte werden alle in dunklen Linien dargestellt, und wie zuvor durch Zusammenschmelzen der aufliegenden oder oberen Schichten und Basis- oder Unterschichten hergestellt. In dieser Form werden "Steg"-Nähte oder -Abnäher 94 verwendet, um die Migration oder den Fluss des Füllstoffs zu steuern. Die Polster- oder Hüllenschichten bestehen wie erläutert aus einem im Wesentlichen unelastischen Material, und können entlang den Nähten zusammengeklebt oder -gefügt werden, so dass einzelne Kammern oder Kapseln hergestellt werden können. Die Kammern werden mit einem Material gefüllt, beispielsweise einem Wachs, wie zuvor erklärt wurde, und die Kammern schränken die Bewegung des Wachses ein, so dass der die Einlegesohle verwendende Fuß abgestützt wird und der Druck innerhalb jeder einzelnen Kammer oder Kapsel im Wesentlichen gleichmäßig ist.

9 stellt eine modifizierte Form einer bei 94 dargestellten Einlegesohle dar, die aus aufliegenden Schichten oder Oberschichten und Basis- oder Unterschichten eines elastischen Materials besteht, wobei die Schichten durch Nähte 96 entlang den Seiten, die den Umfang begrenzen, zusammengefügt sind. Es gibt keine Innennähte, um das Kammerpolster 97 in eine Vielzahl von Kapseln aufzuteilen, aber in diesem Fall sind eine Anzahl von Steppverbindungen oder -punkten 100 zur Steuerung eines Aufbauchens bereitgestellt. Der gesamte Innenbereich ist eine Kapsel, die mit Wachsmaterial gefüllt ist. Die Steppverbindungen 100sind in gleichmäßig verteilten Längsspalten 102 angeordnet. Die Querreihen 101 der Verbindungen sind in benachbarten Spalten versetzt, so dass die Verbindungen 100 einer Spalte sich in der Mitte zwischen den Verbindungen 100 der benachbarten Spalte befinden.

Diese Art eines in 9 dargestellten Polsters kann verwendet werden, wo es gewünscht wird. Ein Aufbauchen wird nur durch die Verbindungen 100 gesteuert. Die Innenpolsterkammer ist bis zu einem gewünschten Grad mit Wachsmaterial gefüllt, wie zuvor dargestellt und erläutert wurde. Die Menge der Wachsfüllung in diesem Einlegesohlenpolster verschiebt sich unter wiederholter Aufbringung von Gewicht, aber die Oberschicht kann aufgrund der Steppverbindungen nicht über eine gewisse Dicke hinaus aufbauchen, so dass hier eine Steuerung der Dicke des Materials vorhanden ist. Dies führt dazu, dass der Füllstoff eine Schicht unterhalb des Fußes aufrecht erhält.

Die Anordnung der Nähte oder Trennungssperren, welche die einzelnen Kapseln bilden, wird zur Steuerung bevorzugt, da der Fuß, wenn er bei einem Schritt von einem anfänglichen Kontakt zu einem flachen Aufliegen des Fußes und zu einem Anheben der Zehen übergeht, dies in einer Art rollender Bewegung macht. Von diesen Belastungen peristaltischer Art, die sich entlang der Länge einer geschlossenen Kapsel nach unten bewegen, wird deren Inhalt dazu neigen, von einem Ende der Kapsel weggepumpt zu werden und sich an dem anderen Ende anzusammeln. Solche peristaltischen Pumpbewegungen werden minimiert, wenn Nähte quer zu der Pumpbewegung angelegt werden. Diese Nähte bilden dann eine Vielzahl geteilter Kapseln. Wie in den Formen der 1 bis 8 und in 10 dargestellt ist, wird der peristaltische Fluss insbesondere unter dem Fußballen behindert, indem der Weg des Wachsstroms durch Trennnähte oder Begrenzungen blockiert wird, die zum Halten des Wachses in den Kapseln angeordnet sind. Diese Nähte arbeiten auch in Verbindung mit den Steppmerkmalen, um die Dicke des Aufbauchens zu steuern. Des Weiteren ist das Fassungsvermögen der Kammern oder Kapseln begrenzt, und dann verbinden die Steuerungsmerkmale wie beispielsweise Stepppunkte oder -verbindungen und die "Steg"-Nähte die Ober- und Unterschichten miteinander. Durch "Steppen" wird der maximale Wachsstrom in die senkrechte Richtung begrenzt, indem die verfügbare Füllmenge begrenzt wird. Dies wird ohne eine Beeinflussung der Schaffung einer minimalen Dicke unter Bereichen mit hoher Belastung erreicht. Das Steppen kann ebenfalls verwendet werden, um ein unerwünschtes Aufbauchen in empfindlichen Bereichen mit niedrigem Druck zu verhinden, und um zu ermöglichen, dass das gewünschte Wachs in Anwesenheit oder Abwesenheit der Steppmuster in Bereiche mit niedrigem Druck fließt, die in der Lage sind, hohe oder niedrige Belastungen zuzulassen.

Die Art des verwendeten Wachses kann variieren, aber ein Wachs wie beispielsweise ein mikrokristallines Wachs oder ein "Schuppenparaffin", das sich in Raffinerien bildet, wird als zufriedenstellend angesehen. Das Wachs sollte bei Körpertemperaturen etwas weich werden, so dass der Fluss auftritt, aber es ist in keinster Weise "flüssig". Das Wachs muss eine Schmelzpunkttemperatur haben, die über der Gebrauchstemperaturbereich des Polsters liegt.

Die 10, 11, 12 und 13 sind schematische Querschnittsdarstellungen, die unter dem Mittelfußknochenbereich des Fußes genommen wurden, und sind für erläuternde Zwecke bereitgestellt. 10 stellt ein bei 120 angezeigtes Polster dar, das eine Oberschicht 121 und eine Unterschicht 122 aufweist, die durch bei 124 dargestellte Stepppunkte miteinander verbunden sind. Die Füllung des bei 126 dargestellten Wachses wird so gemacht, dass sie ungefähr die richtige Menge hat, und die Stepppunkte sind entsprechend verteilt, so dass, wenn das Wachs nach 50 bis 200 Gehzyklen die Migration beendet hat, ein bei 127 dargestellter Fuß auf dem Polster abgestützt wird, wobei die Knochenbereiche des Fußes die Mittelbereiche des bei 128 angezeigten Polsters nur minimal oder fast "austreten". Es sollte erwähnt werden, dass der Querschnitt von 10 über zahlreichen Stepppunkten 124 genommen wird, die wie Pfosten sind, um die herum das Wachs laufen kann, so dass die erläuterten mit Wachs gefüllten Bereiche keine einzeln abgeschlossenen Kapseln sind.

Der Gang oder die Bewegung des Fußes wird dazu führen, dass Wachs wie bei den Pfeilen 26A dargestellt nach außen fließt, und die Außenkapseln wie die bei 121A dargestellte Kapsel werden den Fluss des Wachses nach außen einschränken. Die Umfangsbereiche des Polsters stellen daher einen Reaktionsbereich für den Fluss oder die Bewegung des Wachses dar, da die Knochenbereiche die Oberschichten des Polstermaterials dazu bringen, sehr nah an die Unterschicht des Materials heran zu kommen, welches der Spitze der knöchernen Erhebungen entspricht.

11 ist eine Darstellung, in der das Polster 130, das im Wesentlichen genauso wie das in 10 dargestellte Polster aufgebaut werden kann, aus einem Material besteht, das sich zu stark dehnt. Der Elastizitätsmodul ist zu niedrig. Die Stepppunkte an den bei 132 und 133 angezeigten äußeren Umfangsbereichen werden das Wachs nicht in der Mitte des Polsters halten, da die Hülle sich zwischen den Verbindungspunkten dehnt. Das Wachs in den Mittelbereichen 134 wird exzessiv nach außen gedrückt oder geschoben, und es wird nicht genug Wachs vorhanden sein, um eine gut geformte Mulde zum Abstützen der Erhebung des Fußes 136 zu bilden. Die zwei Schichten des Materials, das zum Bilden des bei 135 und 137 dargestellten Polsters verwendet wird, werden über einen durch den Doppelpfeil 139 angezeiten breiten Bereich ausgetreten werden.

12 stellt ein Polster dar, bei dem in dem Innenteil des Polsters 140 zwischen der die Kapseln bildenden Oberschicht 141 und der Unterschicht 142 nicht genug Wachs vorhanden ist. In dieser Form der Erfindung werden die Umfangsbereiche in der Nähe der Außenkanten des Polsters, wie die bei 143 und 144 dargestellten, nicht vollständig mit dem Wachs gefüllt, bis ein breiter ausgetretener Bereich gebildet ist. Das Wachs wird vom Fuß 148 aus den Mittelbereichen 146 zu den Außenseiten gepresst, und dies wird einen breiten ausgetretenen Bereich zu Folge haben, der durch den Doppelpfeil 147 angezeigt ist.

13 erläutert eine Situation, in der das Polster 150 mit einer Oberschicht 151 und einer Unterschicht 152 gebildet ist, wo aber wenige oder keine Stepppunkte in den Umfangsbereichen 153 und 155 angeordnet/geschweisst wurden. Sie werden eine zu große Menge an Wachs aufnehmen, was ein Aufbauchen zur Folge hat, wie bei 153 und 155 dargestellt ist. Wenn in Bereichen, wie den bei 156A und 156B dargestellten Bereichen, zusätzliche Stepppunkte vorhanden wären, würde bei den Außenkapseln kein so großes Aufbauchen entstehen, und das Wachs würde besser eingegrenzt werden, um ein Austreten des Knochenbereichs des Fußes 158 in den bei 150 angezeigten Mittelbereichen zu verhindern. Der Mittelbereich kann ebenfalls zusätzliche Eingrenzungsbereiche aufweisen.

Diese 10 bis 13 sind wieder zu erläuternden Zwecken vorhanden, um zu zeigen, dass durch eine passende Auswahl der Wachsmenge und durch passendes "Steppen" sowie durch passende Kapselmengen ein Abstützen erreicht werden kann, das so optimal wie das in 10 dargestellte ist.

Obwohl die vorliegende Erfindung mit Bezug auf die bevorzugten Ausführungsformen dargestellt ist, werden Fachleute in der Technik erkennen, dass Veränderungen der Form und der Details vorgenommen werden können, ohne sich dabei von dem Schutzumfang der Erfindung zu entfernen, wie durch die anliegenden Ansprüche definiert ist.


Anspruch[de]
Polster (10, 40, 64, 82, 120) zur Abstützung eines Abschnitts eines menschlichen Körpers, welcher eine spezielle Umrisskonfiguration bildet, wobei das Polster zwei Schichten (12 und 14, 44 und 46, 62 und 63) aus einem im Wesentlichen unelastischen Material aufweist, welche zur Begrenzung des Polsters an einer Umfangskante (16, 42, 65) zusammengefügt sind, wobei die Schichten an ausgewählten Stellen mit Hilfe von Zwischennähten (18, 20A bis 20C, 22A bis 22D) innerhalb eines Bereichs, der durch die Umfangskante (16, 42, 65) begrenzt ist, zusammengefügt sind, um individuelle Innenkammern (24A bis 24F, 28A bis 28F, 34A und 34B, 48A bis 48F, 49A bis 49F, 52A und 52B, 68A bis 68F, 70A bis 70F, 72A und 72B, 74A und 74B, 82A bis 82F, 84A bis 84F, 86A und 86B, 88A und 88B) zu bilden, und

weiter das Füllen des Polsters mit einem nicht elastischen, rheologisch plastisch anpassungsfähigen Wachsmaterial (21, 67), welches sich unter wiederholter Kraftaufbringung langsam bewegt, um Konfigurationen einer Oberfläche anzunehmen, welche eine der Materialschichten (12, 14, 44, 46, 62, 63) des Polsters berührt und belastet und welche ihre Form beibehält, wenn keine Kraft mehr ausgeübt wird,

wobei die ausgewählten Stellen so gewählt werden, dass sie den peristaltischen Wachsstrom durch die Bereitstellung der Nähte begrenzen oder einschließen, und das Wachsvolumen in jeder Kammer geregelt wird, um dadurch ein Ausbeulen oder Ausbauchen des Materials in dem Polster zu unterdrücken.
Polster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wachsmaterial bei Temperaturen zwischen 21°C (70 F) bis 43°C (110 F) plastisch oder verformbar bleibt. Polster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wachsmaterial eine derartige Konsistenz aufweist, dass das Wachsmaterial unter der Voraussetzung einer wiederholten Belastung seine Position innerhalb der Kammern verändert und dass das Wachsmaterial einen Nadelpenetrationswert zwischen 35 und 75 bei 27°C (77 F) aufweist. Polster nach einem der Ansprüche 1 bis 3, welche weiter eine Vielzahl von Stepp- oder Durchnähverbindungen (26) zwischen den Materialschichten innerhalb mindestens einer der Kammern (24A bis 24F, 28A bis 28F, 18A bis 18F, 49A bis 49F, 68A bis 68F, 70A bis 70F, 82A bis 82F, 84A bis 84F, 86A bis 86F, 88A bis 88F) aufweist. Polster nach einem der Ansprüche 1 bis 4 und eine Vielzahl an kurzen Nähten (60), welche die Materialschichten miteinander verbindet und sich von der Nahtlinie, welche die eine Kammmer in Richtung der Mittelabschnitte der einen Kammer begrenzt, nach innen erstreckt. Polster nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Polster eine Einlegesohle umfasst und das Wachsmaterial in den eingeschlossenen Kammern ein Füllstoff mit ausreichendem Volumen ist, das den Kontakt der beiden Materialschichten (12, 14, 44, 46, 62, 63) verhindert, welche die Einlegesohle in einem metatarsalen oder Mittelfuss-Stützbereich der Einlegesohle bilden. Polster nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Materialschichten (12, 14, 44, 46, 62, 63) ein Einlegesohlen-Polster bilden, dass eine Vielzahl an Zwischennähten eine Vielzahl von Einschlusskammern (24A bis 24F) in einem metatarsalen oder Mittelfuß-Stützbereich des Einlegesohlen-Polsters bildet, wobei die Einschlusskammern (24A bis 24F) ein vorbestimmtes Volumen des Wachsmaterials halten, um Stützbereiche eines Fußes, der auf einem Einlegesohlen-Polster gestützt wird, zu betten oder zu umgeben. Polster nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Polster ein Fußpolster (24A bis 24F, 28A bis 28F, 18A bis 18F, 49A bis 49F, 68A bis 68F, 70A bis 70F, 82A bis 82F, 84A bis 84F, 86A bis 86F, 88A bis 88F) aufweist, und dass eine Vielzahl quer verlaufender Nähte (20A bis 20D) vorhanden ist, welche die Materialschichten im Zehen- und Mittelfußbereich des Fußpolsters miteinander verbindet, und dass mindestens eine vorne und eine hinten verlaufende Naht (20A bis 20D) zwischen den quer verlaufenden Nähten (20A bis 20D) in den Zehen- und Mittelfuß-Stützbereichen vorgesehen ist, um eine Vielzahl an Einschlusskammern (24A bis 24F, 28A bis 28F) in sowohl dem Zehenbereich als auch dem Mittelfußbereich zu bilden, um sich einer peristaltischen Pumpwirkung auf das Füllmaterial des Polster zu widersetzen. Polster nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Wachs (21) eine Konsistenz aufweist, so dass das Wachs formbar, jedoch fest bei wiederholter Druckaufbringung ist, um sich an Unregelmäßigkeiten innerhalb eines Temperaturbereichs von ungefähr 21°C (70 F) bis 43°C (110 F) anzupassen. Polster nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fersenbereich des [Einlegesohlen]-Fußpolsters Nähte (20F) aufweist, die einen U-förmigen Stützbereich an der Umfangskante in dem Fersenbereich des Polsters begrenzen, wobei ein Abschnitt des Polsters in der Mitte des Fersenbereichs (38, 56, 78, 92) von den Kammern (34A, 34B, 52A, 52B, 74A, 74B, 88A, 88B), welche benachbart zu der Umfangskante des Fersenbereichs angeordnet sind, getrennt wird, so dass die an die Umfangskante angrenzenden Kammern mit [einem] dem Wachsmaterial gefüllt werden, um eine Ferse entlang ihrer Umfangskanten zu stützen. Verfahren zur kundenspezifischen Einpassung einer Einlegesohle, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:

Bereitstellen eines Einlegesohlen-Polsters (10, 40, 64, 82) mit oberen und unteren Schichten (12 und 14, 44 und 46, 62 und 63), die an einer Umfangskante, welche eine Kante eines Einlegesohlen-Polsters begrenzt, zusammengefügt sind, und mit einer Vielzahl an Einlegesohlen-Kammern (24A bis 24F, 28A bis 28F, 48A bis 48F, 49A bis 49F, 68A bis 68F, 70A bis 70F, 82A bis 82F, 84A bis 84F, 86A bis 86F, 88A bis 88F) innerhalb der Kantengrenzen des Einlegesohlen-Polsters;

Füllen der Kammern des Einlegesohlen-Polster bis zu einem gewünschten Volumen mit einem Wachsmaterial (21), welches wandert oder sich bewegt, um sich an eine Fußfläche bei wiederholter Belastung des Polsters anzupassen, wobei die Anpassung in 50 bis 300 Gangperioden oder -folgen eines Trägers der Einlegesohle erfolgt; und

Tragen des Polsters bei 50 bis 200 Gangperioden oder -folgen, um zu bewirken, dass sich das Wachs zur Anpassung an die Unterseite eines Fußes, welcher von der Einlegesohle gestützt wird, bewegt.
Verfahren nach Anspruch 12, welches weiter den Schritt der Bereitstellung von Verbindungs- oder Berührungsnähten (18, 20A bis 20E, 22A bis 22D, 67) zwischen den oberen und unteren Schichten aufweist, um eine Trennung der Schichten des Einlegesohlen-Polsters innerhalb der gebildeten Kammern zu regeln.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com