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Dokumentenidentifikation DE69836324T2 11.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000981886
Titel IDENTIFIZIERUNG DURCH NACHRICHTEN ÜBER NETZWERKE
Anmelder Björhn, Anders, Lidingö, SE;
Melanton, Johan, Stockholm, SE
Erfinder Björhn, Anders, 118 44 Lidingö, SE;
Melanton, Johan, 116 41 Stockholm, SE
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 69836324
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.05.1998
EP-Aktenzeichen 989219639
WO-Anmeldetag 04.05.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/SE98/00812
WO-Veröffentlichungsnummer 1998051056
WO-Veröffentlichungsdatum 12.11.1998
EP-Offenlegungsdatum 01.03.2000
EP date of grant 02.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.10.2007
IPC-Hauptklasse H04M 1/57(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04M 19/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zum Identifizieren von Einzelpersonen durch externe Nachrichten von einem Telefon, welches eine Anrufer-Identifikation enthält oder damit verknüpft ist.

Der Stand der Technik

Mobiltelefone weisen oft ähnliche standardisierte Klingeltöne auf, was zur Folge hat, dass alle Eigentümer von Mobiltelefonen nach ihren Telefonen suchen, wenn beispielsweise ein Telefon in einer Ansammlung von Personen klingelt. Die Eigentümer können nicht unterscheiden, ob es ihr Telefon ist, welches klingelt, oder das eines anderen.

Darüber hinaus kann der Eigentümer eines Mobiltelefons nicht sehen, wer anruft, was unter anderem wünschenswert sein kann, wenn die Person beschäftigt ist und keine Anrufe, welche leicht bis zu einer späteren Gelegenheit warten können, zu empfangen wünscht.

Wenn das Telefon klingelt, ist es darüber hinaus beispielsweise zu Hause innerhalb einer Familie mit einem gemeinsamen Telefon oder an einem Arbeitsplatz mit einer Teilnehmernummer unmöglich, zu entscheiden, für wen der Anruf beabsichtigt ist, wer anruft, etc., und demgemäß, wer antworten sollte.

Wenn ein Teilnehmer einen anderen Teilnehmer anruft, ist es darüber hinaus erstrebenswert, daß die angerufene Einzelperson weiß, wer anruft. Es ist in zwei Situationen erforderlich: Im ersten Fall, wenn die beiden, welche miteinander zu sprechen beabsichtigen, einander kennen, und im zweiten Fall, wenn die Einzelperson, die anruft, wünscht, dass ihre Identität bekannt sei, auch dann, wenn die beiden, die sich unterhalten werden, sich nicht kennen, oder wenn die angerufene Einzelperson nicht weiß, wer anruft.

Darüber hinaus könnte die angerufene Einzelperson bei manchen Anlässen empfinden, dass bestimmte Teilnehmer nicht in der Lage sein sollten, sie zu erreichen.

Auch besteht für einen Teilnehmer, der einen Anruf tätigt, ein Bedürfnis, in der Lage zu sein, Informationen zu hinterlegen oder von der angerufenen Einzelperson Informationen zu empfangen, wenn diese Person durch einen gewöhnlichen Telefonanruf nicht erreicht werden kann.

Die internationale Patentanmeldung WO-A-9627974 offenbart einen Telefonapparat, der eine Klingelton-Generierungseinrichtung zum Erzeugen eines Klingeltons gemäß einer durch das Endgerät empfangenen Signalinformation beinhaltet, wobei der Klingelton in Beziehung zu der Identität einer anrufenden Partei steht. Ein Klingelton kann direkt aus der Signalinformation oder aus in einer Speichereinrichtung gespeicherten Daten hergestellt werden.

Die Patentanmeldung GB-A-2305329 betrifft einen Telefonapparat, welcher programmiert ist, so dass er unterschiedliche hörbare Angaben liefert, die auf einem Anrufleitungs-Identifikationssignal basieren, welches mit einer in einem Speicher gespeicherten Liste verglichen wird. Bei einer Übereinstimmung wird eine mit der identifizierten Nummer verknüpfte hörbare Angabe abgespielt. Mit dem Signal verknüpfte Informationen können auch in geschriebener Form angezeigt werden.

Das U.S.-Patentdokument US-A-5481594 zeigt ein Telefon, welches angepasst ist, so dass es die Nummer einer anrufenden Partei erkennt, um eine in dem Telefon gespeicherte und mit der Nummer verknüpfte Nachricht aufzufinden und die für die anrufende Partei gespeicherte Nachricht vorzulesen. Die Nummern werden durch einen Benutzer – auch aus der Entfernung – programmiert.

Die Patentanmeldung GB-A-2280084 lehrt ein Telefon, welches einen Telefonnummern-Speicher und einen Antwortnachricht-Speicher umfasst. Beim Empfangen eines Anrufes wird die Telefonnummer eines Anrufers geprüft und, wenn die Nummer in dem Telefonnummer-Speicher gespeichert ist, eine entsprechende Antwortnachricht an den Anrufer übermittelt.

Die Patentanmeldung EP-A-567135 beschreibt ein Telefon, das eingerichtet ist, die Nummer einer anrufenden Partei zu identifizieren und eine entsprechende Antwort-Nachricht auszugeben. Eine Entsprechungstabelle zwischen Aufzeichnungsbereichen und ID-Nummern ist im Speicher gespeichert. Eine weitere Patentanmeldung EP-A-783219 offenbart ebenso einen ähnlichen Apparat, der in der Lage ist, die Identität der Leitung des Anrufers zu identifizieren und eine entsprechende Nachricht aus dem Speicher zu lesen.

Die vorliegende Erfindung beabsichtigt, die vorstehend benannten Probleme in Übereinstimmung mit dem, was im Wortlaut der beigeschlossenen Patentansprüche beschrieben ist, zu lösen.

Die Erfindung in Kürze

Mit der vorliegenden Erfindung wird beabsichtigt, die vorstehend benannten Probleme mittels einer extern empfangenen persönlichen Netzwerk-Nachricht, die mit einer Teilnehmernummer verknüpft ist, zu lösen.

Bei einer persönlichen Netzwerk-Nachricht gibt es eine Verknüpfung mit einer eindeutigen Referenz, die die Aufmerksamkeit des angerufenen Teilnehmers über die persönliche Netzwerk-Nachricht auf sich lenkt.

Teilnehmern, die anrufen, sind unterschiedliche Nachrichten zugeordnet, die unterschiedliche Töne beinhalten können, so dass es möglich sein wird, festzustellen, wer mit der Einzelperson, die angerufen worden ist, sprechen möchte. Beispielsweise kann es eine Sondernachricht für alle besonders bedeutsamen Kunden eines Vertriebsmitarbeiters geben, oder jeder von diesen könnte seine eigene individuelle Nachricht haben.

Dem Freundeskreis jedes Mitgliedes einer Familie kann eine eindeutige Nachricht zugeordnet sein, so dass beispielsweise die Tochter der Familie antwortet, wenn einer ihrer Freunde/Freundinnen anruft, oder dass die Mutter antwortet, wenn einer ihrer Bekannten anruft, und so weiter.

Eigene Nachrichten eines Teilnehmers können an dessen Freunde und Bekannte von deren eigenen Telefonen abgesetzt werden.

Wenn es wünschenswert ist, dass ein Teilnehmer, der den Anrufenden nicht kennt oder der deren persönliche Nachricht nicht hat, weiß, wer anruft, dann kann die Nachricht den Namen und/oder die Telefonnummer-Informationen mit einer gewählten Stimme vorlesen.

Ein Telefon kann vorab programmiert werden, so dass es den Klingelton für speziell ausgewählte anrufende Teilnehmer abschaltet.

Um das oben stehend Angegebene zu erzielen, betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur individuellen Identifikation durch externe, über ein Netzwerk vermittelte Nachrichten von einem Telefon, welches eine Anruferidentifikation beinhaltet, wobei einem Teilnehmer über seine Teilnehmernummer und eine externe persönliche Nachricht eine persönliche Telefon-Identität gegeben wird. Andere Teilnehmer-Nummern mit zugeordneten persönlichen Nachrichten können mit einer Speicherposition in den Register der Telefonnummern verknüpft werden. Wenn es eine Telefonnummer erkennt, erzeugt das Telefon die persönliche Netzwerk-Nachricht in dem Telefonregister, das mit der Teilnehmernummer in dem Register verknüpft ist.

Das Telefon beinhaltet eine Bibliothek, aus der die gespeicherte Position in dem Register mit neuen persönlichen Netzwerk-Nachrichten aktualisiert werden kann. Die Bibliothek besteht aus einer Mobilkarte oder einem Chip, passend in Telefone. In der Bibliothek gespeicherte Nachrichten können über die Tastatur des Telefons an das Register oder andere Speichereinrichtungen übertragen werden.

In einer Ausführungsform kann das Abspeichern von individuellen Signalen in Speicherstellen in dem Register durch die Tastatur des Telefons stattfinden.

Die besagten weiteren Teilnehmer können ihre eigenen persönlichen Netzwerk-Nachrichten, die mit ihrer Teilnehmernummer in einem Register eines anderen Teilnehmers verknüpft sind, durch Vornehmen eines Anrufes an den betreffenden Teilnehmer speichern oder abspielen, wodurch das Abspeichern oder Abspielen beispielsweise durch den Gebrauch der Tastatur des Telefons stattfindet.

In einer Ausführungsform sind die Funktionen der Tastatur und ein Code über die Teilnehmernummer des empfangenden Telefones, wo die Abspeicherung stattfindet, verknüpft, wodurch das Telefon eine Vorrichtung aufweist, welche den Code identifiziert, so dass die individuelle Nachricht gespeichert oder wieder abgespielt werden kann. Die Funktionstasten und der Code sind miteinander als ein Präfix, als ein Suffix oder als eine Funktionstaste und Code mit der Teilnehmernummer verknüpft, zusammen mit der Teilnehmernummer zuzüglich der schließlichen Addition eines weiteren Funktionsschlüssels.

Eine alternative Ausführungsform beinhaltet oder betrifft die individuelle Netz-Nachricht an eine Homepage in dem Telefon, welche eine Rufverbindung mit dem anrufenden Telefon aufbaut, wodurch der Klingelton umgangen wird und die Homepage an eine Anzeigeeinheit in dem anrufenden Telefon übertragen wird. Der Teilnehmer hat die Homepage programmiert und in dem Register abgespeichert, wobei der Teilnehmer die Position in dem Register mit einem spezifischen Code verknüpft hat, wobei der mit der Teilnehmernummer des anrufenden Teilnehmers verknüpfte Code den Zugriff auf die Homepage ermöglicht.

Alternativ kann ein Telekommunikationsbetreiber die Homepages liefern, wodurch der mit der Teilnehmernummer des anrufenden Teilnehmers verknüpfte Code den Zugriff auf die Homepage ermöglicht.

Die Funktionstasten und die Codes sind miteinander als ein Präfix, ein Suffix oder als ein Funktionsschlüssel und Code mit der Teilnehmernummer verknüpft, zusammen mit der Teilnehmernummer zuzüglich der schließlichen Hinzufügung eines weiteren Funktionsschlüssels.

Darüber hinaus beinhaltet die vorliegende Erfindung eine Anordnung zum Identifizieren von Einzelpersonen über eine Netz-Nachricht von einem Telefon, welches eine Vorrichtung zur Anruferidentifikation beinhaltet, wodurch der Teilnehmer über deren Teilnehmernummer und persönliche Netzwerk-Nachricht eine persönliche Telefonidentität hat. Die Netzwerk-Nachricht oder Adresse, die eine Rückkehr auf die Netzwerk-Nachricht ermöglicht, ist in einem Register abgespeichert, wobei die Teilnehmer-Nummern und zugeordneten persönlichen Nachrichten anderer Teilnehmer über eine Programmiervorrichtung mit einer Speicherposition in dem Register verknüpft werden können.

Wenn das Telefon eine Nummer erkennt, erzeugt es mittels einer zweckdienlichen Vorrichtung die persönliche Netzwerk-Nachricht in dem Telefonregister, die mittels einer Vorrichtung zum Abliefern oder Empfangen einer Netzwerk-Nachricht mit der Registerposition für die Teilnehmer-Nummer verknüpft ist.

Die Anordnung beinhaltet auch Abweichungen von der oben angegebenen Prozedur, die durch die beigefügten abhängigen Ansprüche für die Anordnung umfasst werden.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Zum besseren Verständnis der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung in der unten stehenden Beschreibung wird auf die beigefügte Zeichnung Bezug genommen, die schematisch veranschaulicht, wie das Register oder ein anderer elektronischer Speicher mit gespeicherten Nachrichten oder Adressen für die Nachrichten mit den Teilnehmernummern verbunden wird, um eine individuelle Identifizierung gemäß der vorliegenden Erfindung zu erzielen.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Die vorliegende Erfindung betrifft das Identifizieren von Einzelpersonen über Netzwerk-Nachrichten oder Adressen, welche einen Meldungszugriff auf in einem Register in einem Telefon gespeicherte Nachrichten zulassen, wodurch die Positionen in dem Register mit einer Teilnehmernummer verknüpft sind, beispielsweise mit der Teilnehmernummer der Einzelperson, die anruft (der A-Teilnehmer). Mit dem Telefon verbundene oder in dem Telefon enthaltene Anrufer-Identifikationsdienste (Anrufer-ID-Dienste) identifizieren den A-Teilnehmer und die persönliche Netzwerk-Nachricht, welche mit dem A-Teilnehmer in dem Register der angerufenen Einzelperson (dem B-Teilnehmer) verknüpft ist, wird über das Display in dem Telefon, über eine Verbindung mit dem Internet, über ein Funknetzwerk, aus der Klingelton-Vorrichtung oder über in dem Telefon enthaltene Lautsprecher überbracht. Durch diese Mittel empfängt der B-Teilnehmer durch Erlangen der persönlichen Netzwerk-Nachricht dieser Einzelperson externe Information darüber, wer anruft, und die richtige Person kann antworten, falls mehr als eine Person Zugang zu dem Telefon des B-Teilnehmers hat.

Bei der vorliegenden Erfindung ist eine Netzwerk-Nachricht extern, d.h. sie entstammt aus einer Quelle, die nicht das Telefon des B-Teilnehmers ist, aber sie kann – möglicherweise indirekt adressiert – in dem Telefon des B-Teilnehmers gespeichert sein und kann im Prinzip jegliche Sorte von Information wie Sprache, Töne, Textnachrichten, Grafik als auch eine Kombination daraus enthalten.

Das Telefon oder die Telefoneinheit kann von einem beliebigen ausgewählten Typ wie etwa ein PSTN-Telefon (Public Switched Telephone Network) sein; mit anderen Worten, das allgemeine Telefonnetz, ein Mobiltelefon oder eine andere Mobilstation (MS), ein Pager, ein Computer mit einem Modem, ein "SmartPhone", usw. In dieser Hinsicht bezieht sich "Telefon" oder "Telefoneinheit" auf eine derartige Anordnung oder auf eine andere Anordnung, welche Telefonfunktionen beinhaltet.

Gemäß der vorliegenden Erfindung beinhaltet eine individuelle Identifikation sogar die Netzwerk-Nachricht, welche an einer Stelle des Registers gespeichert ist, die in Form einer Homepage ausgeliefert wird, wobei Zugriff auf die Homepage des angerufenen Teilnehmers gewährt wird, wenn ein Teilnehmer einen anderen Teilnehmer mittels der Teilnehmernummer dieser Einzelperson und eines PIN-Codes (persönliche Identitätsnummer) angerufen hat. Die Homepage kann Adressinformationen, Tür-Zutrittscodes, Visitenkarteninformation, Telefonnummern des B-Teilnehmers als auch jegliche andere Information beinhalten. Das Signal, welches die Homepage erzeugt, aktiviert Vorrichtungen, die den Klingelton des Telefons umgehen und die eine Anrufverbindung zu dem A-Teilnehmer bewirken, ohne dass es erforderliche ist, dass der B-Teilnehmer das Telefon aktiviert, beispielsweise durch Abheben des Telefonhörers. Dem B-Teilnehmer muss sogar nicht unbedingt bewusst sein, dass das Telefon einen Anruf über die Teilnehmer-Nummer mit dem PIN-Code angenommen hat, wobei der PIN-Code ein Suffix, ein Präfix oder mit der Teilnehmer-Nummer verbunden sein kann, wodurch der Anrufvorgang über den Gebrauch der Tastatur des Telefons mit seinen Ziffern und Funktionstasten wie etwa "*" und "#" stattfindet.

Eine Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügte schematische Figur in Form eines Blockschaltbildes für eine Telefoneinheit mit einer individuellen Identifikation ist untenstehend angegeben.

In der Fortsetzung dieser Beschreibung wird Bezug genommen auf bekannte Techniken bezüglich Telekommunikationsfunktionen in der vorliegenden Erfindung. Diese sind nicht näher detailliert beschrieben, da die individuelle Identifikation über Netzwerk-Nachrichten das Ziel der Erfindung bildet.

Die schematisierte Telefoneinheit gemäß der beigegebenen Figur beinhaltet in einer Ausführungsform ein digitales Telefon, welches das Blockdiagramm beinhaltet und bei dem die A/D-Wandlung und umgekehrt in dem Block 10 enthalten ist, der sich in dem Telefon um die Telekommunikation kümmert. Alle Blöcke in der Figur sind mit einem gemeinsamen Kommunikationsbus 12 verbunden, der Steuerungsleitungen, Adressleitungen und Datenleitungen aufweist. Der Bus wird durch einen Telekommunikationsprozessor, welcher Teil des Telekommunikationsblockes 10 ist, mit Programmen gesteuert, die die Funktionen der individuellen Identifikation steuern. Alternativ können die Programme in elektronischen Speichervorrichtungen wie verschiedene Formen von ROM 11, RAM 13, NOVRAM usw. enthalten sein.

Eine Alternative beinhaltet auch noch einen zusätzlichen Prozessor 14, der mit dem Bus 12 zum Steuern der individuellen Identifikation durch Auslösen von dem Telekommunikationsprozessor verbunden ist.

Zusätzlich ist der Telekommunikationsblock 10 über den Bus 12 mit einem Mikrofon 16 und mit einem Lautsprecher 18 zum Gebrauch mit herkömmlicher gesprochener Nachricht sowie zum Aufzeichnen und Wiedergeben der persönlichen Nachrichten zur individuellen Identifikation verbunden. Ein Klingeltongenerator 20 ist ebenfalls mit dem Bus verbunden. Darüber hinaus ist eine Tastatur 22 mit dem Bus 12 verbunden, wie auch Leiter 24 von der Steckdose 26 zu dem Bus 12 zum Verbinden mit dem Telefonnetz. Die Einheiten 10 bis 26 werden für herkömmliche Telekommunikation gebracht.

Mittels der Netzverbindung der Steckverbindung 26 und möglicherweise mit einem Modem ist das Telefon mit der Außenwelt und solchen Netzwerken für Funkkommunikation, dem öffentlichen Funk, und Computernetzwerken, wie dem Internet usw. verbunden.

Gemäß dem Blockdiagramm weist die Telefoneinheit auch eine mit dem Bus verbundene Vorrichtung 28 zum Identifizieren von Anrufernummern wie auch ein Register 30 oder eine Vorrichtung zum elektronischen Abspeichern von Signalen zur individuellen Identifikation an unterschiedlichen Adresspositionen 32, 34, 36, 38 auf, wodurch die Adresspositionen direkt mit einer Teilnehmernummer oder mit einer Teilnehmernummer mit einem PIN-Code verbunden sind.

Eine Vorrichtung 40 zum Auslösen der Signal-Funktionen, die in der Speicherposition im Register 30 enthalten sind, oder zum Aktualisieren der Registerfunktionen aus einer mit dem Bus verbundenen Bibliothek 40, die allgemeine Töne, wie Sprachfrequenzimpulse, Melodien, Tiergeräusche, Maschinengeräusche, geschriebene Nachrichten oder Kombinationen daraus enthalten kann, wird durch den Telekommunikationsblock und seinen Prozessor oder durch einen zusätzlichen Prozessor, welcher die individuelle Identifikation steuern kann, aktiviert.

Die Bibliothek kann auch in dem, was als Smartcard 43 bekannt ist, enthalten sein, wobei das Telefon mit einem Kartenempfänger-Schlitz 44 versehen ist, der mit dem Bus 12 verbunden ist. Die Karte 43 kann mit neuen Netzwerk-Nachrichten aktualisiert oder durch eine andere Karte ausgetauscht werden.

Die Bibliothek 42 und/oder die Smartcard 43 können sogar über Funk, mittels eines PC durch eine CD-ROM und mittels Modem, Satellit, elektrischen Starkstromnetzen usw. aktualisiert werden, abhängig davon, welcher Typ von Telefon aktualisiert werden soll.

Zusätzlich kann die Telefoneinheit mit einer CD-ROM versehen sein, die als Bibliothek 42 benutzt wird.

In einer Ausführungsform der Erfindung erreicht eine beispielsweise Töne enthaltende Nachricht eine Telefoneinheit, nachdem sie über die Tastatur 22 und seine Funktions-Buchstaben- und Zifferntasten usw. von einem externen Telefon gesendet worden ist, mit dem gewünschten Ton aus der Bibliothek 52 der Töne in dem Register 30, und verknüpft einen der Töne mit einer Teilnehmernummer, wodurch der zugeordnete Teilnehmer durch die Anruferidentifikationsfunktion identifiziert wird und der für die Teilnehmernummer in dem Register gespeicherte Ton durch das Telefon mittels des Klingeltongenerators 20 oder mittels des Lautsprechers 18 ausgegeben wird, wenn der Teilnehmer anruft. Auf diese Weise weiß die Person, die das individuelle Signal für eine bestimmte Teilnehmernummer einprogrammiert hat, dass der Anruf von ihm oder von ihr ist und niemand anderes zu antworten braucht.

Als eines von zahlreichen Beispielen kann ein Vertriebsmitarbeiter Nachrichten mit spezifischen Signalen empfangen, die in dem Register 30 gespeichert sind und die beispielsweise bestimmte wichtige Kunden identifizieren.

In einer Ausführungsform können die in dem Register 30 gespeicherten Signale in ihrer Gesamtheit in den ausgewählten Registerpositionen 32 bis 38 oder mehr gespeichert sein, oder das Register kann eine indirekte Adresse zu einer Speicherposition speichern, beispielsweise in einem der Speicher 11, 13 oder extern über das Internet oder über ein Funkverbindungsnetzwerk nach Wahl.

Das Register 30 ist natürlich nicht – wie in der Figur gezeigt – auf die vier Registerstellen beschränkt, sondern kann von jeglicher gewählter zugreifbarer Größe sein oder kann, wie erwähnt, einen elektronischen Speicher mit einer großen Speicherkapazität umfassen.

Eine typische Familie, bestehend aus einer Mutter, einem Vater und einer Tochter im Teenager-Alter, wird als Beispiel für den Gebrauch eines Telefons gemäß der Zeichnung gewählt.

Eine Nachricht mit Jazzmusik ist in der Registerposition 42 gespeichert und mit der Teilnehmernummer der Freundin der Mutter verknüpft, da diese sich oft für Jazztanz-Lektionen treffen. Die Mutter weiß somit mit einem guten Grad von Sicherheit, dass es ihre Freundin ist, die anruft, wenn der Telefonlaufsprecher Jazz spielt, und auf diese Weise hat die Mutter die Einzelperson identifiziert, die ihre Freundin ist.

Die Tochter der Familie hat einen Freund, und sie machen oft Motorrad-Spazierfahrten, wenn sie sich treffen. Aus diesem Grunde wird der in Registerposition 34 gespeicherte Ton eines Motorrad aus dem Lautsprecher zu Gehör gebracht und der Freund wird identifiziert, wenn seine Teilnehmernummer beispielsweise über die Anruferidentifikation 28 und die Vorrichtung 40 zum Initiieren der Registerfunktionen bewirkt, dass der Klingeltongenerator 20 umgangen wird, so dass das Geräusch eines Motorrades aus dem Lautsprecher 18 abgegeben wird, wenn der Freund einen Anruf tätigt.

Der Vater arbeitet beispielsweise als Eiskrem-Vertriebsmitarbeiter, und sein wichtigster Kunde ist ein Eiskrem-Einzelhändler mit einer Flotte von Lieferwagen. Darum wird die leicht erkennbare Melodie des Eiskrem-Einzelhändlers zu Gehör gebracht, wenn eine seiner zahlreichen Teilnehmernummern mit der Registerposition 36 verbunden ist, und der Vater weiß, dass er von seinem wichtigsten Kunden angerufen wird.

Zusätzlich kann der Vater auf der Registerposition 38 in dem Telefon auf seine eigene Homepage Bezug nehmen. Alternativ kann die Telefongesellschaft die Homepage zur Verfügung stellen. Die Homepage des Vaters ist ziemlich einfach und besteht aus dem Tür-Zutrittscode 1 2 3 4 zu dem Domizil, in dem die Familie lebt. Der Vater hat einen PIN-Code einer Anzahl seiner Freunde gegeben, welche ihnen Zugang zu der Homepage und zu dem Entsperrungscode gibt. Der PIN-Code kann auch mit den Teilnehmernummern der Freunde als ein Präfix, als ein Suffix oder durch einige andere geeignete Mittel verknüpft werden.

In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bietet die Telefongesellschaft einen Telefonvermittlungsdienst für Homepages an, wodurch die Freunde Zugang zu den Dienst durch Benutzung der Tastaturen ihrer Telefone zum Eintasten von beispielsweise *xxxx# plus der Teilnehmernummer des Vaters mit einem PIN-Code als Präfix oder Suffix haben. Gemäß einer bekannten Technik kann dies automatisch durch die Telefonvermittlung stattfinden, wenn *xxxx# empfangen wurde oder wenn der Anrufer durch die Telefonvermittlung nachgefragt wird, um Zugang zu der Homepage zu erlangen.

Die Homepage wird entweder in einem Register in der Telefonvermittlung der Telefongesellschaft, in einem Netzwerk-Server, oder in dem Telefon des Vaters gespeichert, wodurch die Vorrichtung 40 sicherstellt, dass das Telefon neu verbunden wird, so dass kein Anrufsignal zugestellt wird und dass das Telefon den Anruf mit dem PIN-Code von dem Freund annimmt, der anruft, ohne dass der Familie dies bewusst ist. In einer Ausführungsform zeigt eine Lampe, eine Leuchtdiode oder eine andere bekannte Anzeigevorrichtung in dem Telefon an, dass ein Anruf verbunden wird. Die Homepage mit dem Zutrittscode wird dann zu dem Telefon des Anrufers transferiert und auf einer Anzeige 46 dargestellt oder alternativ als eine Sprachnachricht ausgegeben.

Ein A-Teilenehmer kann eine Töne-Datei an einen B-Teilnehmer senden, der das ist, was als "permanent hinzugefügt" oder in der Teilnehmernummer des B-Teilnehmers enthalten beschrieben werden kann, wodurch die Töne enthaltene Datei derart verarbeitet wird, dass sie auf der Festplatte des B-Teilnehmers oder in einem anderen Speichermodul in Gestalt von beispielsweise der Internet-HTML-basierten Applikation gespeichert ist, die als "Cookie" bekannt ist. Die Töne enthaltenden Dateien können über das Telekommunikationsnetz oder über ein anderes Netzwerk wie Funk etc. übertragen werden. Wenn ein A-Teilnehmer wiederum denselben B-Teilnehmer anruft, wird die permanent hinzugefügte Datei mit Tönen nicht gesendet, da sie bereits bei dem B-Teilnehmer platziert und mit der Teilnehmernummer des A-Teilnehmers assoziiert ist, wodurch die Datei mit Tönen oder das "Cookie" initiiert wird, wenn der Empfänger des B-Teilnehmers (Telefon oder Computer mit einem verbundenen Modem) die Teilnehmernummer des A-Teilnehmers über beispielsweise eine Einheit zur Anruferidentifikation (Anrufer-ID) identifiziert.

Ein Cookie ist ein kleines Stück Information, welches durch einen Webserver zur Speicherung in einem Webbrowser zum raschen Rückzugriff bei einer späteren Gelegenheit gespeichert ist. Dies wird derart benutzt, so dass der Webbrowser in der Lage ist, spezifische Informationen zu erinnern.

Cookies werden beispielsweise verwendet, wenn ein Webbrowser Passwörter und Benutzeridentitäten speichert. Sie werden ebenfalls verwendet, um Vorzugseinstellungen für Anfangsseiten zu speichern. Microsoft® und Netscape® verwenden Cookies zum Erzeugen von persönlichen Startseiten.

Hinsichtlich des Problems, dass die angerufene Einzelperson (der B-Teilnehmer) sogar dann, wenn die beiden Parteien, die im Begriff sind, miteinander zu sprechen, einander nicht kennen oder die angerufene Einzelperson nicht weiß, wer anruft, wissen will, wer anruft (der A-Teilnehmer), kann die Telekommunikationsgesellschaft gemäß der vorliegenden Erfindung einen Dienst vorsehen dergestalt, dass der A-Teilnehmer über *yyyy# plus die Teilnehmer-Nummer die Möglichkeit hat, eine Sprachnachricht aufzuzeichnen, die an den B-Teilnehmer gesendet wird, dessen Vorrichtung 40 die Sprachnachricht an den Lautsprecher 18 des Telefons leitet, anstatt einen Klingelton zu erzeugen.

Als zusätzliche Alternative ist der Dienst des Speicherns der eigenen individuellen Identität als Teilnehmer im Telefon eines anderen Teilnehmers verfügbar, beispielsweise über *yyyxxx# plus der Teilnehmernummer und der persönlichen Netzwerk-Nachricht mit dem Klingelton, der Sprachnachricht, der Homepage, dem Cookie etc.

Das Abspeichern in dem Register 30 wird dann durch die Initiierung der Registerfunktion 40 des A-Teilnehmers erzielt, wenn der Dienst nicht durch den B-Teilnehmer blockiert worden ist.

Darüber hinaus beinhaltet die Erfindung, dass die Vorrichtung 40 zum Initiieren der Registerfunktion für bestimmte Teilnehmernummern, die in der Telefoneinheit gespeichert sind, sicherstellt, dass kein Klingelton erzeugt wird, d.h., dass das Telefon den Anruf nicht annimmt.

Es ist zu betonen, dass insbesondere die Vorrichtung zum Initiieren der Registerfunktionen 40 und die Anruferidentifikation 28 mit Software erzielt werden kann, die durch einen der Prozessoren in der Telefoneinheit gesteuert wird.

Alle Programmiertätigkeiten der Telefoneinheiten oder der Gebrauch der Teilnehmervermittlungsdienste können durch Menüs in den Telefoneinheiten über Befehle und/oder über eine Stimme, in dem was als eine Eingabeaufforderung bekannt ist, initiiert werden.

Auch wenn die vorliegende Erfindung in der Form bevorzugter Ausführungsformen beschrieben worden ist, schließt dies nicht andere Ausführungsformen innerhalb des Bereiches der beigefügten Ansprüche aus.


Anspruch[de]
Verfahren, welches das Abspeichern einer individuellen Identität im Telefongerät eines zweiten Teilnehmers vom Telefongerät eines ersten Teilnehmers aus gestattet, indem ein Dienst eines Netzbetreibers benutzt wird sowie ein persönlicher Identitätscode und eine Teilnehmernummer des ersten Teilnehmers, wobei die individuelle Identität eine persönliche Netzwerknachricht ist, die mindestens einen Rufton, eine Sprachnachricht, eine Homepage und/oder ein Cookie beinhaltet, indem über den Dienst des Netzbetreibers ein Telefonanruf vom Telefongerät des ersten Teilnehmers auf das Telefon des zweiten Teilnehmers getätigt wird, der persönliche Identitätscode durch Betätigen einer Tastatur des Telefongeräts des ersten Teilnehmers eingegeben wird um die Speicherung durchzuführen, eine Vorrichtung (28) im Telefongerät des zweiten Teilnehmers verwendet wird um die individuelle Identität zu erkennen, gekennzeichnet durch:

das Speichern der persönlichen Netzwerknachricht an einer ersten Adressposition (32, ..., 38) in einem Register (30) im Telefongerät des zweiten Teilnehmers, und das Verknüpfen der ersten Adressposition des Registers (30) mit mindestens der Teilnehmernummer des ersten Teilnehmers oder der Teilnehmernummer des ersten Teilnehmers mit einem persönlichen Identitätscode;

wodurch der erste Teilnehmer in die Lage versetzt wird, die mit der Nummer des ersten Teilnehmers verknüpfte persönliche Netzwerknachricht in einem Register (30) im Telefongerät des zweiten Teilnehmers zu speichern und wobei bei einem erneuten Telefonruf vom Telefon des genannten ersten Teilnehmers auf das Telefon des genannten zweiten Teilnehmers die genannte persönliche Netzwerknachricht ausgelöst wird wenn der erste Teilnehmer erkannt wird.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das Telefongerät des ersten Teilnehmers entweder eines der im allgemeinen Telefonnetz verwendeten Art, ein Mobiltelefon oder eine sonstige Mobilstation, ein Pager oder ein Computer mit einem Modem ist. System, welches das Abspeichern einer individuellen Identität im Telefongerät eines zweiten Teilnehmers vom Telefongerät eines ersten Teilnehmers aus gestattet, indem ein Dienst eines Netzbetreibers benutzt wird sowie ein persönlicher Identitätscode und eine Teilnehmernummer des ersten Teilnehmers, wobei die individuelle Identität eine persönliche Netzwerknachricht ist, die mindestens einen Rufton, eine Sprachnachricht, eine Homepage und/oder ein Cookie beinhaltet;

Mittel zum Tätigen eines Telefonanrufs vom Telefongerät des ersten Teilnehmers auf das Telefon des zweiten Teilnehmers über den Dienst des Netzbetreibers;

Mittel zum Eingeben des persönlichen Identitätscodes durch Betätigen einer Tastatur des Telefongeräts des ersten Teilnehmers, um die Speicherung durchzuführen;

Mittel zur Verwendung einer Vorrichtung (28) im Telefongerät des zweiten Teilnehmers, um die individuelle Identität zu erkennen; dadurch gekennzeichnet, dass das System weiter Mittel aufweist zum Speichern der persönlichen Netzwerknachricht an einer ersten Adressposition (32, ..., 38) in einem Register (30) im Telefongerät des zweiten Teilnehmers und zum Verknüpfen der ersten Adressposition des Registers (30) mit mindestens der Teilnehmernummer des ersten Teilnehmers oder der Teilnehmernummer des ersten Teilnehmers mit einem persönlichen Identitätscode; und

Mittel, durch welche der erste Teilnehmer in die Lage versetzt wird, die mit der Nummer des ersten Teilnehmers verknüpfte persönliche Netzwerknachricht in einem Register (30) im Telefongerät des zweiten Teilnehmers zu speichern, und Mittel zum Auslösen der persönlichen Netzwerknachricht, wenn der erste Teilnehmer bei einem späteren Anruf vom Telefon des ersten Teilnehmers auf das Telefon des zweiten Teilnehmers erkannt wird.
System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das Telefongerät des ersten Teilnehmers entweder eines der im allgemeinen Telefonnetz verwendeten Art, ein Mobiltelefon oder eine sonstige Mobilstation, ein Pager oder ein Computer mit einem Modem ist.






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