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Dokumentenidentifikation DE102007017600A1 18.10.2007
Titel Wäschetrockner und Steuerungsverfahren für einen solchen
Anmelder LG Electronics Inc., Seoul, KR
Erfinder Doh, Young Jin, Jinhae, Gyeongsangnam, KR
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Anmeldedatum 13.04.2007
DE-Aktenzeichen 102007017600
Offenlegungstag 18.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.10.2007
IPC-Hauptklasse D06F 58/28(2006.01)A, F, I, 20070606, B, H, DE
Zusammenfassung Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Wäschetrockner und ein Verfahren zum Steuern desselben zu schaffen, bei denen dafür gesorgt ist, dass die Drehzahl einer Trocknungstrommel unabhängig von der Beladung durch den in ihr aufgenommenen Gebläselüfter eine vorgegebene Drehzahl erreicht.
Dazu ist der Wäschetrockner mit Folgendem versehen: Einer Trocknungstrommel, die drehbar in einem Körper montiert ist; einer Antriebseinheit, die so montiert ist, dass sie eine Änderung der Drehzahl der Trocknungstrommel ermöglicht; einer Messeinrichtung zum Messen einer Beladung durch den Trocknungsgegenstand in der Trocknungstrommel; und einer Steuerungseinheit zum Steuern der Antriebseinheit zum Variieren der Drehzahl der Antriebseinheit auf einen für die Beladung geeigneten Wert unter Bezugnahme auf ein Messsignal von der Messeinrichtung.
Dazu beinhaltet das Verfahren die folgenden Schritte: Anwenden eines Trocknungsverlaufs zum Starten eines Trocknungsvorgangs; Messen einer Beladung durch einen Trocknungsgenstand mit einem Elektrodensensor nach dem Starten des Trocknungsverlaufs; und Variieren der Drehzahl des Antriebsmotors mittels der so gemessenen Beladung.

Beschreibung[de]

  • Priorität: Republik Korea (KR) 17. April 2006 10-2006-0034730

HINTERGRUND DER OFFENBARUNG Gebiet der Offenbarung

Die Erfindung betrifft einen Wäschetrockner zum Trocknen gewaschener Wäsche, genauer gesagt, einen Wäschetrockner, bei dem die Drehzahl einer Trocknungstrommel abhängig von der Befüllung durch einen zu trocknenden Gegenstand variiert wird, um die Trocknungsfunktion zu verbessern.

Erörterung der einschlägigen Technik

Hinsichtlich Wäschetrocknern zum automatischen Trocknen eines feuchten, gewaschenen Trocknungsgegenstands (beispielsweise Wäsche) existieren Ablufttrockner, die Außenluft zum Trocknen der Wäsche ansaugen, und Kondensationstrockner, die Wäsche dadurch trocknen, dass Luft umgewälzt wird, aus ihr Feuchtigkeit entfernt wird, die zu Wassertröpfchen kondensiert wird, und die Luft aus dem Trockner ausgeblasen wird.

Betreffend diese Wäschetrockner wird ein Ablufttrockner gemäß einer einschlägigen Technik unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen kurz beschrieben.

Gemäß der 1 ist der Ablufttrockner gemäß der einschlägigen Technik mit Folgendem versehen: einer Trocknungstrommel 20, die drehbar in einem Körper 10 gelagert ist, um den Trocknungsgegenstand in ihrem Inneren zu trocknen, einem Trocknungstrommellager 60 an der Vorderseite der Trocknungstrommel 20 zum drehbaren Lagern der Trocknungstrommel 20, und einer Antriebseinheit zum Drehen der Trocknungstrommel 20.

An der Rückseite der Trocknungstrommel 20 befindet sich ein Ansaugkanal 30 in Verbindung mit ihr, um Heißluft in ihr Inneres zu leiten, wobei sich am Einlass des Ansaugkanals 30 ein Heizer 35 zum Erwärmen von in ihn gesaugter Luft befindet. Vorne an der Unterseite der Trocknungstrommel 20 befindet sich ein Flusenkanal 40 mit einem an ihm angebrachten Filter 43 zum Herausfiltern von Fremdsubstanzen, wie Fusseln, aus der Luft von der Trocknungstrommel 20.

An einer Seite des Flusenkanals 40 befindet sich ein Lüfter 45 zum Ansaugen von Luft durch den Flusenkanal 40 und zum zwangsweisen Ausblasen der Luft zu einem Auslasskanal 15. Der Lüfter 45 ist in einem Lüftergehäuse 44 montiert, das mit dem Flusenkanal 40 in Verbindung steht.

Die Antriebseinheit ist mit einem Antriebsmotor 50 zum gleichzeitigen Drehen des Lüfters 45 und der Trocknungstrommel 20, einer Riemenscheibe 53 an einer Seite desselben sowie einem Riemen 55 um die Trocknungstrommel 20 herum zum Übertragen einer Rotationskraft an sie versehen.

Der Lüfter 95 ist mit einer Antriebswelle (nicht dargestellt) des Antriebsmotors 50 verbunden, die sich entgegengesetzt zur Riemenscheibe 53 erstreckt, so dass der Lüfter 45 gemeinsam mit dem Antriebsmotor 50 angetrieben wird.

Beim vorstehend genannten Ablufttrockner werden die Trocknungstrommel 20 und der Lüfter 45, die durch den Riemen 55 verbunden sind, gemeinsam gedreht, wenn sich der Antriebsmotor 50 dreht.

Darüber hinaus wird, wenn sich der Lüfter 45 dreht, Außenluft in den Ansaugkanal 30 eingelassen, und sie wird von dort in die Trocknungstrommel 20 eingelassen, nachdem sie durch das Durchströmen des Heizers 35 erwärmt wurde.

Die in die Trocknungstrommel 20 eingeleitete Heißluft verdampft Feuchtigkeit aus dem feuchten Trocknungsgegenstand, um diesen zu trocknen, wobei sie in Luft niedriger Temperatur und hoher Feuchtigkeit gewandelt wird, und sie wird durch den Flusenkanal 40, das Lüftergehäuse 44 und den Auslasskanal 15, die aufeinanderfolgen, zur Außenseite des Wäschetrockners ausgeblasen.

Jedoch verfügt, wie oben beschrieben, der beim Wäschetrockner gemäß der einschlägigen Technik montierte Antriebsmotor 50 über eine unveränderliche Drehzahl.

Das heißt, dass der Drehzahl 50 so konzipiert ist, dass er unabhängig von der Trocknungsgegenstandbefüllung in der Trocknungstrommel 20 mit konstanter Geschwindigkeit arbeitet. Jedoch wird der Antriebsmotor 50 nicht tatsächlich mit konstanter Geschwindigkeit betrieben, sondern seine Drehzahl variiert abhängig von der Befüllung mit dem Trocknungsgegenstand.

Wenn beispielsweise die Menge des Trocknungsgegenstands in der Trocknungstrommel 20 klein ist, ist das über die Trocknungstrommel 20 auf den Antriebsmotor 50 wirkende Drehmoment verringert, wodurch die Drehzahl der Trocknungstrommel 20 über eine voreingestellte Drehzahl ansteigt, während dann, wenn die Menge des Trocknungsgegenstands in der Trocknungstrommel 20 groß ist, das über die Trocknungstrommel 20 auf den Antriebsmotor 50 wirkende Drehmoment erhöht ist, wodurch die Drehzahl der Trocknungstrommel 20 unter die voreingestellte Drehzahl fällt.

Daher steigt dann, wenn die Beladung durch den Trocknungsgegenstand klein ist, die Drehzahl der Trocknungstrommel 20 über die voreingestellte Drehzahl an, was dazu führt, dass die Wäsche in der Trocknungstrommel 20 aufgrund der Zentrifugalkraft an deren Innenumfangsfläche anhaftet, was zu einer Beschädigung der Wäsche und unvollständigem Trocknen derselben in Abschnitten führt, die mit der Innenumfangsfläche der Trocknungstrommel in Kontakt stehen.

Demgegegenüber fällt dann, wenn die Befüllung durch den Trocknungsgegenstand hoch ist, die Drehzahl der Trocknungstrommel 20 unter die voreingestellte Drehzahl ab, wodurch die Drehzahl des Lüfters, der sich gemeinsam mit der Trocknungstrommel 20 dreht, fällt, so dass es nicht gelingt, ausreichend viel Heißluft in das Innere der Trocknungstrommel 20 zu liefern, wodurch die Trocknungsfunktion beeinträchtigt wird.

Demgemäß besteht die Tendenz, dass Wäsche aus feinem Gewebe Schäden erleidet, während die Tendenz, dass Wäsche aus dicken Gewebe nicht gut trocknet, wobei die Trocknungseffizienz schlecht ist.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Demgemäß ist die Erfindung auf einen Wäschetrockner gerichtet.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Wäschetrockner und ein Verfahren zum Steuern desselben zu schaffen, bei denen dafür gesorgt ist, dass die Drehzahl einer Trocknungstrommel unabhängig von der Befüllung durch einen Trocknungsgegenstand in derselben eine voreingestellte Drehzahl erreicht.

Zusätzliche Vorteile, Aufgaben und Merkmale der Offenbarung werden teilweise in der folgenden Beschreibung dargelegt, und sie werden dem Fachmann teilweise beim Studieren des Folgenden erkennbar, oder sie ergeben sich beim Ausüben der Erfindung. Die Ziele und andere Vorteile der Erfindung können durch die Struktur realisiert und erzielt werden, wie sie in der schriftlichen Beschreibung sowie den zugehörigen Ansprüchen sowie den beigefügten Zeichnungen speziell dargelegt ist.

Um diese Ziele und andere Vorteile zu erreichen und gemäß dem Zweck der Erfindung, wie sie realisiert wurde und hier umfassend beschrieben wird, ist ein Trockner mit Folgendem geschaffen: einer Trocknungstrommel, die drehbar in einem Körper montiert ist; einer Antriebseinheit, die so montiert ist, dass sie eine Änderung der Drehzahl der Trocknungstrommel ermöglicht; einer Messeinrichtung zum Messen einer Beladung durch den Trocknungsgegenstand in der Trocknungstrommel; und einer Steuerungseinheit zum Steuern der Antriebseinheit zum Variieren der Drehzahl der Antriebseinheit auf einen für die Beladung geeigneten Wert unter Bezugnahme auf ein Messsignal von der Messeinrichtung.

Die Antriebseinheit kann Folgendes aufweisen: einen BLAC-Motor, dessen Drehzahl variabel ist; und einen Riemen, der zwischen dem Antriebsmotor und der Trocknungstrommel angeschlossen ist, um vom Antriebsmotor eine Drehkraft auf die Trocknungstrommel zu übertragen.

Die Messeinrichtung kann ein Elect-Stabsensor sein, der so aufgebaut ist, dass die Steuerungseinheit einen Widerstandswert des Trocknungsgegenstands messen, wenn dieser zwischen den zwei Metallplatten platziert wird.

Gemäß einer anderen Erscheinungsform der Erfindung beinhaltet ein Verfahren zum Steuern eines Wäschetrockners mit einem Motor, dessen Drehzahl durch eine Steuerungseinheit variiert werden kann, die folgenden Schritte: Anwenden eines Trocknungsverlaufs zum Starten eines Trocknungsvorgangs; Messen einer Beladung durch einen Trocknungsgegenstand mit einem Elektrodensensor nach dem Starten des Trocknungsverlaufs; und Variieren der Drehzahl des Antriebsmotors mittels der so gemessenen Beladung.

Der Schritt zum Variieren der Drehzahl beinhaltet den folgenden Schritt: Ablaufenlassen des Trocknungsvorgangs in solcher Weise, dass die Drehzahl des Antriebsmotors dadurch eine voreingestellte Drehzahl erreicht, dass sie dann erhöht wird, wenn sich die Menge des Trocknungsgegenstands als Ergebnis der Messung durch den Elektrodensensor als groß herausstellt.

Der Schritt zum Variieren der Drehzahl beinhaltet den folgenden Schritt: Ablaufenlassen des Trocknungsvorgangs in solcher Weise, dass die Drehzahl des Antriebsmotors dadurch eine voreingestellte Drehzahl erreicht, dass sie dann verringert wird, wenn sich die Menge des Trocknungsgegenstands als Ergebnis der Messung durch den Elektrodensensor als klein herausstellt.

Der Schritt zum Erfassen der Beladung durch einen Trocknungsgegenstand beinhaltet die folgenden Schritte der Steuerungseinheit: Berechnen eines Mittelwerts von Widerstandswerten vom Elektrodensensor; und Vergleichen des Mittelwerts mit einem vorgegebenen Widerstandswert, um die Beladung durch den Trocknungsgegenstand zu bestimmen.

Die Widerstandswerte vom Elektrodensensor sind solche, die innerhalb von zwei Minuten nach dem Start des Trocknungsvorgangs gemessen werden.

Es ist zu beachten, dass sowohl die vorstehende allgemeine Beschreibung als auch die folgende detaillierte Beschreibung der Erfindung beispielhaft und erläuternd sind und dazu vorgesehen sind, für eine weitere Erläuterung der beanspruchten Erfindung zu sorgen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die beigefügten Zeichnungen, die enthalten sind, um für ein weiteres Verständnis der Offenbarung zu sorgen, und die in diese Anmeldung eingeschlossen sind und einen Teil derselben bilden, veranschaulichen eine Ausführungsform (Ausführungsformen) der Offenbarung, und sie dienen gemeinsam mit der Beschreibung dazu, das Prinzip der Offenbarung zu erläutern. In den Zeichnungen ist Folgendes dargestellt:

1 ist ein Längsschnitt zum Darstellen eines Ablufttrockners gemäß einer einschlägigen Technik.

2 ist ein Längsschnitt zum Darstellen eines Ablufttrockners gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.

3 ist ein Blockdiagramm zum Darstellen eines Steuerungssystems eines Wäschetrockners gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.

4 ist ein Flussdiagramm zum Veranschaulichen der Schritte eines Verfahrens zum Steuern eines Wäschetrockners gemäß der Erfindung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Nun wird detailliert auf die speziellen Ausführungsformen der Erfindung Bezug genommen, zu denen in den beigefügten Zeichnungen Beispiele veranschaulicht sind. Wo immer es möglich ist, sind in allen Zeichnungen dieselben Bezugszahlen dazu verwendet, dieselben oder ähnliche Teile zu kennzeichnen.

Die 2 ist ein Längsschnitt zum Darstellen eines Ablufttrockners gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung; die 3 ist ein Blockdiagramm zum Darstellen eines Steuerungssystems eines Wäschetrockners gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung; und die 4 ist ein Flussdiagramm zum Veranschaulichen der Schritte eines Verfahrens zum Steuern eines Wäschetrockners gemäß der Erfindung.

Gemäß den 2 und 3 verfügt der Wäschetrockner über eine Trocknungstrommel 20, die drehbar in einem Körper 10 zum Trocknen eines Trocknungsgegenstands in diesem montiert ist, ein Trocknungstrommellager 60 an der Vorderseite der Trocknungstrommel 20 zum drehbaren Lagern derselben, eine Messeinrichtung zum Messen der Beladung durch den Trocknungsgegenstand in der Trocknungstrommel 20, eine Antriebseinheit zum Drehen der Trocknungstrommel 20 sowie eine Steuerungseinheit 200 zum Steuern der Antriebseinheit.

An der Rückseite der Trocknungstrommel 20 befindet sich ein Ansaugkanal 30 in Verbindung mit ihr, um Heißluft in ihr Inneres zu leiten, wobei sich im Ansaugkanal 30 ein Heizer 35 zum Erwärmen von eingesaugter Luft befindet. An der vorderen Unterseite der Trocknungstrommel 20 existiert ein Flusenkanal 40 mit einem in ihn eingebauten Filter 43 zum Filtern von Flusen und anderen Fremdsubstanzen aus Luft von der Trocknungstrommel 20.

An einer Seite des Flusenkanals 40 befindet sich ein Lüfter 45 zum Saugen von Luft durch den Flusenkanal 40 und zum zwangsweisen Ausblasen der Luft in einen Auslasskanal 15. Der Lüfter 45 ist in einem Lüftergehäuse 44 montiert, das mit dem Flusenkanal 40 und dem Auslasskanal 15 in Verbindung steht.

Die Antriebseinheit verfügt über einen Antriebsmotor 300 zum gleichzeitigen Drehen des Lüfters 45 und der Trocknungstrommel 20, eine Riemenscheibe 53 an einer Seite des Antriebsmotors 300 sowie einen Riemen 55 um die Trocknungstrommel 20, um an sie eine Drehkraft zu übertragen.

Der Lüfter 45 ist mit einer Antriebswelle (nicht dargestellt) verbunden, die sich entgegengesetzt zur Riemenscheibe 53 des Antriebsmotors 300 erstreckt, so dass er gemeinsam mit dem Antriebsmotor 50 angetrieben wird, wenn der Antriebsmotor 300 betrieben wird.

Der Auslasskanal 15 verfügt über ein Ende, das sich zur Außenseite des Körpers 10 erstreckt, um durch den Lüfter 45 eingeblasene Luft aus dem Flusenkanal 40 zur Außenseite des Wäschetrockners zu leiten.

Indessen befindet sich an der Vorderseite des Körpers 10 eine Tür 13 zum Öffnen/Schließen des Inneren der Trocknungstrommel 20, um Wäsche in ihr Inneres zu geben/aus ihr zu entnehmen.

Die Messeinrichtung in der Trocknungstrommel 20 misst die Beladung durch den Trocknungsgegenstand. Obwohl eine Anzahl von Gegenständen als Messeinrichtung verwendet werden kann, zeigt die Ausführungsform einen als Messeinrichtung verwendeten Elektrodensensor 100.

Genauer gesagt, ist der Elektrodensensor 100 ein Elec-Stabsensor (sogenannter "Feuchtigkeits-Stabsensor") mit zwei parallel zueinander angeordneten Metallplatten, an die jeweils Leitungen angeschlossen sind, damit die Steuerungseinheit 200 den Widerstandswert des Trocknungsgegenstands messen kann, wenn ein Schaltkreis geschlossen wird, wenn der Trocknungsgegenstand zwischen den Metallplatten platziert wird, um dadurch die Beladung durch den Trocknungsgegenstand zu erfassen.

Das heißt, dass dann, wenn ein Feuchtigkeit enthaltender Trocknungsgegenstand gleichzeitig mit den zwei Metallplatten in Kontakt gebracht wird, um den Schaltkreis elektrisch zu schließen, was dazu führt, dass der Trocknungsgegenstand im Schaltkreis als Widerstand wirkt, der Elektrodensensor 100 den Widerstandswert des Widerstands misst, wobei die Steuerungseinheit denselben liest.

Wenn die Menge des Trocknungsgegenstands klein ist, was zu einer kleinen Kontaktfläche des Trocknungsgegenstands am Elektrodensensor führt, ist der Widerstandswert stark umgekehrt proportional zur Kontaktfläche, während im Gegensatz hierzu dann, wenn die Menge an Trocknungsgegenstand groß ist, was zu einer großen Kontaktfläche des Trocknungsgegenstands am Elektrodensensor führt, der erfasste Widerstandswert wenig umgekehrt proportional zur Kontaktfläche ist.

Indessen schlägt es zwar die Ausführungsform der Erfindung vor, dass der Antriebsmotor 300 ein BLAC-Motor ist, der die Drehzahl der Trocknungstrommel 20 und des Lüfters 45 variieren kann, jedoch muss er kein BLAC-Motor sein, sondern es kann ein beliebiger Motor sein, der die Drehzahl der Trocknungstrommel 20 und des Lüfters 45 variieren kann.

Demgemäß wird ein Antriebsmotor 300 mit variabler Drehzahl verwendet, so dass die Drehzahl der Trocknungstrommel 20 die für sie voreingestellte Drehzahl dadurch erreicht, dass die Drehzahl des Antriebsmotors 300 entsprechend der Beladung kontrolliert wird, die als Widerstandswert durch den Elektrodensensor 100 erfasst wird.

Wenn beispielsweise als Ergebnis der Messung durch den Elektrodensensor 100 erkannt wird, dass die Menge des Trocknungsgegenstands in der Trocknungstrommel 20 klein ist (nachfolgend als "kleine Beladung" bezeichnet), dreht sich die Trocknungstrommel 20, da ihre Beladung verringert ist, schneller als es der voreingestellten Drehzahl von 50–52 U/Min. entspricht. In diesem Fall wird die Drehzahl des Antriebsmotors 300 durch die Steuerungseinheit 200 verringert, damit die Drehzahl der Trocknungstrommel 20 die voreingestellte Drehzahl von 50–52 U/Min. erreicht.

Wenn demgegenüber als Ergebnis der Messung durch den Elektrodensensor 100 erkannt wird, dass die Menge des Trocknungsgegenstands in der Trocknungstrommel 20 groß ist (nachfolgend als "große Beladung" bezeichnet), dreht sich die Trocknungstrommel 20, da ihre Beladung erhöht ist, langsamer, als es der voreingestellten Drehzahl von 50–52 U/Min. entspricht.

In diesem Fall wird die Drehzahl des Antriebsmotors 300 durch die Steuerungseinheit 200 so erhöht, dass die Drehzahl der Trocknungstrommel 20 die voreingestellte Drehzahl von 50–52 U/Min. erreicht.

Nun wird ein Verfahren zum Steuern der Drehzahl der Trocknungstrommel entsprechend der Beladung des Wäschetrockners beschrieben.

Zum Verfahren zum Steuern eines Wäschetrockners gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung gehört Folgendes: Anwenden eines Trocknungsablaufs zum Starten eines Trocknungsvorgangs; Erfassen einer Beladung durch einen Trocknungsgegenstand mittels eines Elektrodensensors nach dem Starten des Trocknungsvorgangs; und Variieren der Drehzahl des Antriebsmotors 300 mittels der so erfassten Beladung.

Wenn die Menge des Trocknungsgegenstands entsprechend dem Messergebnis durch den Elektrodensensor 100 groß ist, ist es bevorzugt, dass die Drehzahl des Antriebsmotors 300 erhöht wird, damit die Drehzahl der Trocknungstrommel 20 die voreingestellte Drehzahl erreicht, während es dann, wenn die Menge des Trocknungsgegenstands entsprechend dem Messergebnis durch den Elektrodensensor 100 klein ist, bevorzugt ist, dass die Drehzahl des Antriebsmotors 300 verringert wird, damit die Drehzahl der Trocknungstrommel 20 die voreingestellte Drehzahl erreicht.

Nun wird ein Verfahren zum Steuern eines Wäschetrockners unter Bezugnahme auf die 4 detaillierter beschrieben.

An den Wäschetrockner wird Spannung angelegt, und ein zu trocknender Trocknungsgegenstand wird in die Trocknungstrommel 20 des Wäschetrockners eingegeben.

Dann wählt ein Benutzer mittels einer Eingabeeinheit 1 einen gewünschten Trocknungsvorgang, um den Antriebsmotor 300 und den Heizer 35 anzusteuern (S100).

Der Trocknungsvorgang erfolgt, wenn die Trocknungstrommel 20 gedreht wird, und der Trocknungsgegenstand wird kontinuierlich mit den Elektroden des Elektrodensensors 100 in Kontakt gebracht.

Wenn dieser Vorgang wiederholt wird, wird der Widerstandswert zwischen den Elektroden durch den Elektrodensensor 100 gemessen (S200).

Dann werden durch den Elektrodensensor 100 mehrfach gemessene Widerstandswerte an die Steuerungseinheit 200 übertragen, und diese berechnet aus den Widerstandswerten vom Elektrodensensor 100 einen Mittelwert und vergleicht diesen mit einem voreingestellten Widerstandswert, um die Beladung durch den Trocknungsgegenstand zu bestimmen (S300).

Es ist bevorzugt, dass im Bestimmungsschritt nach dem Messen der Widerstandswerte mit dem Elektrodensensor 100 solche Widerstandswerte verwendet werden, die durch den Elektrodensensor 100 innerhalb von zwei Minuten nach dem Starten des Trocknungsvorgangs gemessen werden. Dies, da ein Messen der genauen Beladung durch den Trocknungsgegenstand aufgrund des allmählichen Trocknens desselben im Verlauf der Zeit nicht möglich ist, da die Widerstandswerte ansteigen.

Dann variiert die Steuerungseinheit die Drehzahl des Antriebsmotors 300 entsprechend dem Bestimmungsergebnis für die Beladung, was unter Bezugnahme auf den Widerstandswert vom Elektrodensensor 100 erfolgt.

Als Erstes bestimmt die Steuerungseinheit 200, wenn das Signal eines vom Elektrodensensor 100 ausgegebenen Widerstandswerts R2 dem voreingestellten Widerstandswert R1 entspricht oder kleiner als dieser ist, als Ergebnis der Messung durch den Elektrodensensor 100 an sie übertragen wird, dass die Menge des Trocknungsgegenstands groß ist, und sie erhöht die Drehzahl des Antriebsmotors 300, bis sie die voreingestellte Drehzahl von 50–52 U/Min. erreicht (S400).

Wenn dann die Drehzahl der Trocknungstrommel 20 so erhöht ist, dass die voreingestellte Drehzahl erreicht ist, wird der Trocknungsvorgang beendet, nachdem er für eine voreingestellte Zeitperiode ausgeführt wurde (S500).

Demgegenüber bestimmt die Steuerungseinheit 200, wenn ein Signal des Elektrodensensors 100 zum ausgegebenen, gemessenen Widerstandswert R2 über dem voreingestellten Widerstandswert R1 als Ergebnis des Messvorgangs durch den Elektrodensensor 100 an sie übertragen wird, dass die Menge des Trocknungsgegenstands klein ist, und sie senkt die Drehzahl des Antriebsmotors 300, bis sie die voreingestellte Drehzahl von 50–52 U/Min. erreicht (S600).

Wenn dann die Drehzahl der Trocknungstrommel 20 so abgesenkt ist, dass die voreingestellte Drehzahl erreicht ist, wird der Trocknungsvorgang beendet, nachdem er für eine voreingestellte Zeitperiode ausgeführt wurde (S700).

Wie beschrieben, kann der Wäschetrockner gemäß der Erfindung Wäsche schützen und die Trocknungsfunktion verbessern, da durch Variieren der Drehzahl des Antriebsmotors dafür gesorgt werden kann, dass die abhängig von der Beladung durch den Trocknungsgegenstand variierende Drehzahl der Trocknungstrommel ihre voreingestellte Drehzahl erreicht.

Wie beschrieben, zeigen der Wäschetrockner und das Verfahren zum Steuern eines Wäschetrockners gemäß der Erfindung die folgenden Vorteile.

Erstens kann die Trocknungsfunktion verbessert werden, da der Trocknungsvorgang dadurch mit einer voreingestellten Drehzahl abläuft, dass die Drehzahl der Trocknungstrommel abhängig von der Beladung durch den Trocknungsgegenstand durch einen Antriebsmotor mit variabler Drehzahl variiert wird.

Zweitens können, da der Trocknungsvorgang abläuft, nachdem eine erhöhte Drehzahl der Trocknungstrommel unter Verwendung des Antriebsmotors auf die voreingestellte Drehzahl abgesenkt wurde, wenn die Menge des Trocknungsgegenstands klein ist, ein Anhaften der Wäsche an der Innenumfangsfläche der Trocknungstrommel 20 und ein unvollständiges Trocknen der Wäsche verhindert werden.

Drittens kann eine Verringerung der Trocknungsfunktion verhindert werden, da der Trocknungsvorgang abläuft, nachdem eine verringerte Drehzahl der Trocknungstrommel unter Verwendung des Antriebsmotors auf die voreingestellte Drehzahl erhöht wird, wenn die Menge des Trocknungsgegenstands groß ist, wodurch eine gleichmäßige Zufuhr von Heißluft in die Trocknungstrommel ermöglicht ist.


Anspruch[de]
Wäschetrockner mit:

einer Trocknungstrommel, die drehbar in einem Körper montiert ist;

einer Antriebseinheit, die so montiert ist, dass sie eine Änderung der Drehzahl der Trocknungstrommel ermöglicht;

einer Messeinrichtung zum Messen einer Beladung durch den Trocknungsgegenstand in der Trocknungstrommel; und

einer Steuerungseinheit zum Steuern der Antriebseinheit zum Variieren der Drehzahl der Antriebseinheit auf einen für die Beladung geeigneten Wert unter Bezugnahme auf ein Messsignal von der Messeinrichtung.
Wäschetrockner nach Anspruch 1, bei dem die Antriebseinheit Folgendes aufweist:

einen BLAC-Motor, dessen Drehzahl variabel ist; und

einen Riemen, der zwischen dem Antriebsmotor und der Trocknungstrommel angeschlossen ist, um vom Antriebsmotor eine Drehkraft auf die Trocknungstrommel zu übertragen.
Wäschetrockner nach Anspruch 1, bei dem die Messeinrichtung ein Elect-Stabsensor ist, der so aufgebaut ist, dass die Steuerungseinheit einen Widerstandswert des Trocknungsgegenstands messen kann, wenn dieser zwischen den zwei Metallplatten platziert wird. Verfahren zum Steuern eines Wäschetrockners mit einem Motor, dessen Drehzahl durch eine Steuerungseinheit variiert werden kann, mit den folgenden Schritten:

Anwenden eines Trocknungsverlaufs zum Starten eines Trocknungsvorgangs;

Messen einer Beladung durch einen Trocknungsgegenstand mit einem Elektrodensensor nach dem Starten des Trocknungsverlaufs; und

Variieren der Drehzahl des Antriebsmotors mittels der so gemessenen Beladung.
Verfahren zum Steuern eines Wäschetrockners nach Anspruch 4, bei dem der Schritt zum Variieren der Drehzahl den folgenden Schritt beinhaltet: Ablaufenlassen des Trocknungsvorgangs in solcher Weise, dass die Drehzahl des Antriebsmotors dadurch eine voreingestellte Drehzahl erreicht, dass sie dann erhöht wird, wenn sich die Menge des Trocknungsgegenstands als Ergebnis der Messung durch den Elektrodensensor als groß herausstellt. Verfahren zum Steuern eines Wäschetrockners nach Anspruch 4, bei dem der Schritt zum Variieren der Drehzahl den folgenden Schritt beinhaltet: Ablaufenlassen des Trocknungsvorgangs in solcher Weise, dass die Drehzahl des Antriebsmotors dadurch eine voreingestellte Drehzahl erreicht, dass sie dann verringert wird, wenn sich die Menge des Trocknungsgegenstands als Ergebnis der Messung durch den Elektrodensensor als klein herausstellt. Verfahren zum Steuern eines Wäschetrockners nach Anspruch 4, bei dem der Schritt zum Variieren der Drehzahl die folgenden Schritte durch die Steuerungseinheit beinhaltet:

Berechnen eines Mittelwerts von Widerstandswerten vom Elektrodensensor; und

Vergleichen des Mittelwerts mit einem vorgegebenen Widerstandswert, um die Beladung durch den Trocknungsgegenstand zu bestimmen.
Verfahren zum Steuern eines Wäschetrockners nach Anspruch 7, bei dem die Widerstandswerte vom Elektrodensensor solche sind, die innerhalb von zwei Minuten nach dem Start des Trocknungsvorgangs gemessen werden.






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