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Dokumentenidentifikation DE112006000045T5 18.10.2007
Titel Betriebsverfahren für eine Wäschemaschine
Anmelder LG Electronics Inc., Seoul, KR
Erfinder Park, Seog Kyu, Changwon, Gyeongsangnam, KR;
Lee, Young Dong, Changwon, Gyeongsangnam, KR
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen 112006000045
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KM, KN, KP, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, LY, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NG, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SM, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, EP, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, OA, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, AP, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, NA, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, EA, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM
WO-Anmeldetag 24.03.2006
PCT-Aktenzeichen PCT/KR2006/001082
WO-Veröffentlichungsnummer 2006101365
WO-Veröffentlichungsdatum 28.09.2006
Date of publication of WO application in German translation 18.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.10.2007
IPC-Hauptklasse D06F 35/00(2006.01)A, F, I, 20060324, B, H, DE
IPC-Nebenklasse D06F 39/08(2006.01)A, L, I, 20060324, B, H, DE   D06F 39/04(2006.01)A, L, I, 20060324, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Wäschemaschine. Obwohl die Erfindung für ein weites Gebiet von Anwendungen geeignet ist, ist sie insbesondere zum Ausführen eines Waschvorgangs unter Verwendung von Dampf geeignet.

Hintergrundbildende Technik

Allgemein werden Wäschemaschinen in pulsierende Wäschemaschinen mit einer senkrechten Trommel sowie Trommelwaschmaschinen mit einer in horizontaler Richtung angeordneten Trommel eingeteilt. Außerdem gehören zu Wäschemaschinen Waschmaschinen und Trockner für Trocknungsvorgänge. Darüber hinaus gehören eine Waschmaschine mit Trockner, die mit Trocknungsfunktion versehen ist, zur Kategorie von Waschgeräten.

In diesem Fall wird, da die Trommel einer Trommelwaschmaschine in horizontaler Richtung angeordnet ist, in ihr aufgenommene Wäsche durch ein Fallsystem gewaschen.

Die 1 und die 2 zeigen schematisch eine übliche Trommelwaschmaschine gemäß einer einschlägigen Technik.

Gemäß der 1 und der 2 verfügt eine Trommelwaschmaschine gemäß einer einschlägigen Technik über einen Körper 10, eine in diesem vorhandene Wanne 20, eine in dieser drehbar vorhandene Trommel sowie eine Antriebseinrichtung zum Antreiben der Trommel 30.

In diesem Fall ist an der Vorderseite des Körpers 10 ein Einlass 11 zum Eingeben von Wäsche vorhanden, und um in Einlass 11 herum ist eine Tür 40 zum Öffnen/Schließen desselben vorhanden.

Außerdem ist am Innenumfang des Einlasses 11 eine Dichtung 50 vorhanden, um den Zwischenraum zwischen der Tür 40 und dem Einlass 11 abzudichten.

Weiterhin ist an den beiden Unterseiten des Außenumfangs der Wanne 20 ein Dämpfer 21 vorhanden, um die Wanne 20 innerhalb des Körpers 10 zu halten.

Darüber hinaus verfügt die Antriebseinrichtung über einen die Trommel 30 antreibenden Antriebsmotor 71 und einen Riemen 72, der so angebracht ist, dass er eine Antriebskraft des Antriebsmotors 71 auf die Trommel 30 überträgt.

Jedoch wird bei der oben erläuterten Waschmaschine gemäß der einschlägigen Technik Wasser in übermäßiger und unnötiger Weise beim Waschen von wenig Wäsche und/oder solcher, die weniger verschmutzt ist, verbraucht. Bei diesem Vorgang wird auch, da der entsprechende Waschvorgang dieselbe Zeit benötigt, wie sie für einen allgemeinen Waschverlauf erforderlich ist, in unnötiger Weise Elektrizität verbraucht.

Insbesondere ist das Einweichen von Wäsche zum Ausführen eines Waschprozesses zum Verbessern der Waschfunktion eher wirkungsvoll, jedoch ist dazu eine beträchtliche Wassermenge erforderlich. So wird das Einweichen von Wäsche bei einem üblichen Waschverlauf im Allgemeinen übersprungen, wodurch es schwierig ist, eine optimale Waschfunktion zu erzielen.

Außerdem beinhaltet ein Waschverlauf bei einer Waschmaschine gemäß der einschlägigen Technik keinen Sterilisationsschritt zum zusätzlichen Sterilisieren der Wäsche.

In jüngerer Zeit werden Waschmaschine so konfiguriert, dass sie über einen in der Wanne 20 vorhandenen Wassererhitzer 60 verfügen, wie es in den beigefügten Zeichnungen dargestellt ist, um einen Kochwaschvorgang zu ermöglichen. Da jedoch ein Sterilisieren von Wäsche nur durch einen Kochverlauf erzielt wird, ist es nicht bevorzugt, dass der Verbrauch von Wasser und Energie für diesen erhöht sind.

So erfolgten viele Anstrengungen zum Entwickeln und Erforschen einer neuen Waschvorrichtung, deren Waschfunktion unter einem geringeren Verbrauch von Wasser und Energie verbessert werden kann, wobei eine Sterilisierfunktion auf solche Weise gebildet wird, dass Dampf hoher Temperatur in die zugehörige Trommel gesprüht wird.

Jedoch können diese mit einer Dampfsprühfunktion versehenen Waschmaschinen gemäß der einschlägigen Technik unter Sicherheitsproblemen leiden, wenn eine Fehlfunktion auftritt. Insbesondere dann, wenn an einem den Sprühdampf erzeugenden Dampfgenerator eine Fehlfunktion auftritt, oder in einem Element, das Wasser an diesen oder die Trommel und dergleichen liefert, ein Fehler auftritt, kann es durch den Hochtemperaturdampf an der Wäsche zu Schäden kommen.

Außerdem können die Fehlfunktionen oder Fehler am Dampfgenerator oder am das Wasser konfigurierenden Element den Dampfgenerator überhitzen, so dass die Sicherheit der Waschmaschine selbst verringert ist, wodurch zusätzliche Schäden wie Feuer und dergleichen ausgelöst werden.

Außerdem gelten dieselbe Probleme bei einem mit einem Dampfgenerator versehenen Trockner.

Offenbarung der Erfindung Technisches Problem

Demgemäß ist die Erfindung auf ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine gerichtet, das eines oder mehrere der Probleme aufgrund von Einschränkungen und Nachteilen bei der einschlägigen Technik im Wesentlichen vermeidet.

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine zu schaffen, durch das ein Dampfgenerator, die Wäsche und die Waschmaschine selbst auf solche Weise geschützt werden können, dass das Auftreten eines Fehlers an der Waschmaschine sicher erkannt wird.

Eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine zu schaffen, durch das ein Folgezyklus, wie ein Waschzyklus, ein Trocknungszyklus und dergleichen trotz des Fehlers der Waschmaschine effektiv ausgeführt werden kann.

Technische Lösung

Um diese und andere Vorteile zu erzielen, und gemäß dem Zweck der Erfindung, wie sie realisiert wurde und umfassend beschrieben wird, beinhaltet ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine gemäß der Erfindung einen Schritt (a) zum Liefern von Wasser an einen Dampfgenerator, einen Schritt (b) zum Liefern von Dampf in eine Trommel durch Erzeugen von Wärme durch einen Heizer des Dampfgenerators, und einen Schritt (c) zum Erkennen einer Anormalität der Waschmaschine, während der Schritt (a) oder in (b) ausgeführt wird.

In diesem Fall ist der Schritt (c) ein Schritt zum Erkennen einer Anormalität des Dampfgenerators. Insbesondere ist die Anormalität des Dampfgenerators ein Ausfall bei der Wärmeerzeugung oder eine Überhitzung des Heizers des Dampfgenerators.

Vorzugsweise wird dann, wenn eine Temperaturänderung innerhalb einer Wanne für eine vorbestimmte Zeit einem eingestellten Wert entspricht oder kleiner ist, wird ein Wärmeerzeugungsfehler des Heizers erkannt. Vorzugsweise wird ein Überhitzen des Heizers erkannt, wenn die Innentemperatur des Dampfgenerators dem eingestellten Wert entspricht oder größer ist.

Eine Anormalität des Dampfgenerators kann einer solchen eines Dampftemperatursensors entsprechen, der die Innentemperatur des Dampfgenerators misst. In diesem Fall ist es bevorzugt, wenn die Temperaturänderung innerhalb der Wanne für eine vorbestimmte Zeit einen ersten Einstellwert überschreitet, und eine durch den Dampftemperatursensor gemessene Temperaturänderung einem zweiten Einstellwert entspricht oder kleiner als dieser ist, dass eine Anormalität des Dampftemperatursensors erkannt wird.

Indessen kann der Schritt (c) einem Schritt zum Erkennen einer Anormalität der Wasserversorgung zum Dampfgenerator entsprechen. Vorzugsweise wird eine Anormalität der Wasserversorgung zum Dampfgenerator durch eine Wasserpegeländerung des in den Dampfgenerator gelieferten Wassers erkannt. In diesem Fall entspricht die Anormalität der Wasserversorgung zum Dampfgenerator einer mangelnden Wasserversorgung zum Dampfgenerator oder einer übermäßigen Wasserversorgung zu ihm.

Vorzugsweise wird eine mangelhafte Wasserversorgung erkannt, wenn das in den Dampfgenerator gelieferte Wasser als einem ersten Wasserpegel entsprechend, oder größer, erkannt wird, wenn eine vorbestimmte Zeit ab einem Zeitpunkt verstrichen ist, zu dem die Wasserversorgung zum Dampfgenerator gestartet wird. Vorzugsweise wird eine übermäßige Wasserversorgung erkannt, wenn das in den Dampfgenerator gelieferte Wasser als einem zweiten Wasserpegel entsprechend oder kleiner erkannt wird, nachdem eine vorbestimmte Zeit ab dem Zeitpunkt des Startens der Wasserversorgung zum Dampfgenerator verstrichen ist.

Um die technische Aufgabe zu lösen, kann das Verfahren ferner über einen Schritt (d) verfügen, gemäß dem Wasser in eine Wanne geliefert wird und es unter Verwendung einer Umwälzpumpe in der Trommel umgewälzt wird.

In diesem Fall wird der Schritt (d) vorzugsweise im Wesentlichen gemeinsam und gleichzeitig mit den Schritten (a) und (b) ausgeführt. Bevorzugter entspricht der Schritt (c) einem Schritt des Erkennens einer Anormalität des umgewälzten Wassers. D.h., dass dann, wenn das Wasser umgewälzt wird und Dampf zugeführt wird, eine Anormalität der Wasserumwälzung erkannt wird.

Wenn eine Änderung des Wasserpegels innerhalb der Wanne für eine vorbestimmte Zeit einem Voreinstellwert entspricht oder kleiner ist, kann eine Anormalität des umgewälzten Wassers erkannt werden. D.h., dass dann, wenn das Wasser umgewälzt wird, um es Wäsche zuzuführen, der Wasserpegel des Wassers fallen sollte. Wenn die Änderung des Abfalls gering ist, kann dies dahingehend angesehen werden, dass die Wasserumwälzung nicht korrekt ausgeführt wird.

Wenn andererseits die Wasserpegeländerung den Voreinstellwert überschreitet, ist es bevorzugt, dass die Schritte (a), (b) und (c) wiederholt ausgeführt werden, bis die Innentemperatur der Wanne eine Zieltemperatur (T) erreicht hat.

Vorzugsweise beinhaltet das Verfahren ferner einen Schritt des Stoppens der Energieversorgung und der Wasserversorgung für den Dampfgenerator, wenn eine Anormalität der Waschmaschine erkannt wird. Vorzugsweise beinhaltet das Verfahren ferner einen Schritt zum Eintreten in einen normalen Waschmodus.

In diesem Fall beinhaltet der normale Waschmodus die Schritte des Zuführens von Wasser in eine Wanne bis zu einem Einstellpegel und des Drehens der Trommel in der Uhrzeigerrichtung und der Gegenuhrzeigerrichtung für eine Einstellwert. Außerdem kann der normale Waschmodus ferner den Schritt des Erwärmens des Wassers unter Verwendung eines Wasserheizers, bis die Innentemperatur der Wanne eine Einstelltemperatur erreicht hat, beinhalten.

Es ist zu beachten, dass sowohl die vorstehende allgemeine Beschreibung als auch die folgende detaillierte Beschreibung beispielhaft und erläuternd sind und dazu vorgesehen sind, für eine weitere Erläuterung der beanspruchten Erfindung zu sorgen.

Vorteilhafte Wirkungen

Wie es in den vorstehenden Beschreibung angegeben ist, wird, gemäß der Erfindung, Dampf bei einem Waschvorgang in eine Trommel gesprüht, um für eine Hochtemperaturumgebung in dieser zu sorgen, wodurch ein Waschzyklus für Wäsche mit geringeren Verbräuchen an Wasser und Energie effektiver ausgeführt werden kann.

Außerdem verhindert es die Erfindung, dass Schäden, die einer Fehlfunktion einer Waschmaschine aufgrund eines Dampfsprays zuzuschreiben sind, an Wäsche, einem Dampfgenerator oder der Waschmaschine auftreten, wodurch die Sicherheit und die Zuverlässigkeit der Waschmaschine verbessert sind.

Insbesondere kann das Waschverfahren gemäß der Erfindung verhindern, dass es an Wäsche innerhalb einer Trommel zu Schäden kommt, und zwar auf solche Weise, dass dadurch in einen üblichen Waschmodus eingetreten wird, dass die Dampfzufuhr gestoppt wird, wenn ein Fehler eines Wasserumwälzsystems mit einer Umwälzpumpe auftritt.

Außerdem verhindert die Erfindung durch Erkennen einer Anormalität eines Versorgungssystems, das Wasser an einen Dampfgenerator liefert, und durch Eintreten in einen normalen Waschmodus beim Stoppen des Dampfgenerators beim Auftreten einer Anormalität, dass es am Dampfgenerator zu Schäden kommt, und der Waschvorgang wird fortgesetzt, ohne die Waschmaschine zu deaktivieren.

Darüber hinaus verhindert die Erfindung durch genaues Erkennen einer Anormalität von der Dampferzeugung zugeordneten Elementen, wie eines Dampfheizers eines Dampfgenerators, eines dampfseitigen Temperatursensors, eines wannenseitigen Temperatursensors und dergleichen und durch Eintreten in einen normalen Waschmodus beim Stoppen des Dampfgenerators, wenn eine Anormalität auftritt, dass es am Dampfgenerator zu Schäden kommt, und es wird der Waschvorgang ohne Deaktivierung der Waschmaschine fortgesetzt.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die beigefügten Zeichnungen, die enthalten sind, um für ein weiteres Verständnis der Erfindung zu sorgen, und die in diese Beschreibung eingeschlossen sind und einen Teil derselben bilden, veranschaulichen Ausführungsformen der Erfindung, und sie dienen gemeinsam mit der Beschreibung dazu, die Prinzipien der Erfindung zu erläutern.

In den Zeichnungen ist Folgendes dargestellt.

1 ist ein Seiten-Schnittdiagramm einer üblichen Trommelwaschmaschine gemäß einer einschlägigen Technik;

2 ist ein Front-Schnittdiagramm einer üblichen Trommelwaschmaschine gemäß einer einschlägigen Technik;

3 ist ein Seiten-Schnittdiagramm einer Waschmaschine gemäß der Erfindung;

4 ist ein Front-Schnittdiagramm einer Waschmaschine gemäß der Erfindung;

5 ist ein Front-Schnittdiagramm eines Dampfgenerators der Waschmaschine der 3 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

6 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben einer Waschmaschine gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;

7 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Erkennen einer Anormalität eines Dampfheizers beim Verfahren zum Betreiben der Waschmaschine gemäß der 6;

8 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Betreiben einer Waschmaschine gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung;

9 ist ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Erkennen einer Anormalität der Wasserversorgung beim Verfahren zum Betreiben der Waschmaschine in der 8; und

10 und 11 sind Flussdiagramme eines Verfahrens zum Betreiben einer Waschmaschine gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung.

Beste Art zum Ausführen der Erfindung

Nun wird detailliert auf ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine gemäß den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung Bezug genommen, zu denen in den beigefügten Zeichnungen Beispiele veranschaulicht sind.

Gemäß der 3 und der 4 verfügt eine Waschmaschine gemäß der Erfindung über einen Körper 110, eine Wanne 120, eine Trommel 130, einen Dampfversorgungsteil, einen Temperatursensor 150, eine Umwälzpumpe 160, einen Umwälzkanal 170 und einen Wasserpegelsensor (in den Zeichnungen nicht dargestellt), der den Wasserpegel innerhalb der Wanne erfasst. Außerdem ist als Ausführungsform der Waschmaschine gemäß der Erfindung eine Trommelwaschmaschine verwendet.

In diesem Fall bildet der Körper 110 das Äußere der Trommelwaschmaschine. Außerdem ist an der Vorderseite des Körpers 110 ein Einlass 111 vorhanden.

An einen Teil des Körpers 110 ist um den Einlass 111 herum eine Tür 140 angebaut, um diesen zu öffnen/zu schließen. Außerdem ist am Innenumfang des Einlasses 111 eine Dichtung 112 vorhanden, um einen Zwischenraum zwischen der Tür 140 und dem Einlass 111 abzudichten.

Am Körper 110 ist eine Wasserversorgungsleitung 113 vorhanden, um Wasser in die Wanne 120 zu liefern, und an einem Kanal der Wasserversorgungsleitung 113 ist ein Waschmittelkasten 114 vorhanden.

Darüber hinaus liegt die Wanne 120 in einem im Körper 110 festgehaltenen Zustand vor.

In diesem Fall ist ein Ablaufkanal 121 mit dem unteren Ende der Wanne 120 verbunden, um Wasser abzulassen.

Ferner ist am unteren Teil der Wanne 120 ein Wasserheizer 122 vorhanden, um in die Wanne 120 geliefertes Wasser zu erwärmen.

Die Trommel 130 ist in solcher Weise drehbar in der Wanne 120 installiert, dass ihre Öffnungsseite dem Einlass 111 dem Körper 110 gegenüberliegt.

Am Umfang der Trommel 130 ist eine Vielzahl von Durchbrechungslöchern 131 ausgebildet, um Wasser und Dampf in die Trommel 130 einzuleiten, die an die Wanne 120 geliefert werden.

Außerdem ist mindestens ein Dampfversorgungsteil so konfiguriert, dass er eine vorbestimmte Dampfmenge in die Wanne 120 und/oder die Trommel 130 liefert.

Die Umwälzpumpe 160 ist am mit der Wanne 120 verbundenen Ablasskanal 121 vorhanden, um das in sie gelieferte Wasser zu pumpen und umzuwälzen.

Der Umwälzkanal 170 ist mit der Umwälzpumpe 160 verbunden, und es handelt sich um einen Kanal, der eine Umwälzströmung des durch die Umwälzpumpe 160 gepumpten Wassers leitet.

In diesem Fall ist es bevorzugt, dass der Endabschnitt des Umwälzkanals 170, aus dem Wasser ausgelassen wird, durch eine Dichtung 112 verläuft, um der Innenwandseite der Trommel 13 zugewandt zu sein. Der Endabschnitt des Umwälzkanals 170, wie es in den Zeichnungen dargestellt ist, kann mit einer Dampfversorgungsleitung 220 verbunden sein. Alternativ kann der Endabschnitt des Umwälzkanals 170 mit dem Inneren der Trommel verbunden sein.

Der Temperatursensor 150 ist an einem Teil innerhalb der Wanne 120 vorhanden, um beim Erfassen der Temperatur innerhalb derselben eine Rolle zu spielen. Die durch den Temperatursensor 150 erfasste Temperatur ist zum Betreiben des Dampfversorgungsteils und zur Steuerung des Wasserheizers 122 verwendbar.

Indessen kennzeichnet eine nicht erläuterte Bezugszahl '180' eine Wasserversorgungsventil-Baugruppe 180, die selektiv von außen zugeführtes Wasser an den Waschmittelkasten 114 und den Dampfversorgungsteil liefert. Außerdem kennzeichnet die nicht erläuterte Bezugszahl '181' ein Wasserversorgungsventil, das die Wasserversorgung über den Waschmittelkasten 114 in die Wanne 120 kontrolliert. Außerdem kennzeichnet die nicht erläuterte Bezugszahl '182' ein Dampfwasser-Versorgungsventil, das die Wasserversorgung zum Dampfversorgungsteil kontrolliert.

Der Dampferversorgungsteil ist so konfiguriert, dass er durch heiße Luft Wasser zu Dampf erhitzt und den Dampf in die Wanne 120 und/oder die Trommel 130 liefert. Außerdem verfügt der Dampfversorgungsteil über einen Dampfgenerator (SG) zum Erzeugen von Dampf aus Wasser mittels auf hoher Temperatur, eine Dampfversorgungsleitung 220, in der der durch den Dampfgenerator 210 erzeugte Dampf strömt und eine Sprühdüse 230, die den durch die Dampfversorgungsleitung strömenden Dampf in die Wanne 120 und/oder die Trommel 130 sprüht.

Die Sprühdüse 230 ist so konfiguriert, dass sie über eine Düsenform verfügt, die ein gleichmäßiges Aussprühen des Dampfs ermöglicht. Vorzugsweise läuft die Spitze der Sprühdüse 230 in solcher Weise durch die Dichtung 112, dass sie dem Inneren der Trommel 130 zugewandt ist.

Die Konfiguration und der Betrieb des Dampfgenerators 210 gemäß einer Ausführungsform werden wie folgt unter Bezugnahme auf die 5 detailliert erläutert.

Zunächst verfügt der Dampfgenerator 210 über einen Gehäuseteil 211, einen Dampfheizer 213, einen dampfseitigen Temperatursensor 214 und einen Wasserpegelsensor 215. In diesem Fall kann der Gehäuseteil 211 die Form eines rechteckigen Kastens, der das Äußere des Dampfgenerators bestimmt, und einen Raum zum Erzeugen von Dampf aufweisen. Ein Einlass 212 zum Liefern von Wasser in den Gehäuseteil 211 sowie ein Auslass (in der Zeichnung nicht dargestellt) zum Auslassen des erzeugten Dampfs, für Verbindung mit einem äußeren Raum, sind am Gehäuseteil 211 vorhanden.

Der Dampfheizer 213 ist im Gehäuseteil 211 vorhanden, um beim Verdampfen von im Gehäuseteil 21 aufgenommenem Wasser unter Verwendung von durch den Dampfheizer 213 erzeugter Wärme eine Rolle zu spielen. Der Dampfheizer 213 kann als Mantelheizer oder dergleichen konfiguriert sein. In den Dampfheizer 213 ist eine Sicherung (in der Zeichnung nicht dargestellt) eingebaut, um den Dampfgenerator durch Abschalten der Spannungsversorgung vor Überhitzen zu schützen.

Der dampfseitige Temperatursensor 214 ist elektrisch mit einer Steuerung (in der Zeichnung nicht dargestellt) der Waschmaschine verbunden. Außerdem spielt der dampfseitige Dampfversorgungssensor 214 beim Erfassen der Temperatur innerhalb des Gehäuseteils 211 eine Rolle, wenn der Dampfheizer 213 Wärme erzeugt.

Der Wasserpegelsensor 215 ist mit drei Elektroden aufgebaut, einschließlich einer gemeinsamen Elektrode 216, einer langen Elektrode 217 und einer gemeinsamen Elektrode 218, um beim Erfassen des Wasserpegels innerhalb des Gehäuseteils 211 eine Rolle zu spielen. Der Wasserpegelsensor 215 ist elektrisch mit einer Steuerung (in der Zeichnung nicht dargestellt) verbunden, die den Gesamtbetrieb der Elemente der Waschmaschine steuert.

Jeder Anschluss der gemeinsamen und der langen Elektrode 216 und 217 ist so konfiguriert, dass er in einer Höhe freiliegt, die auf den minimalen Wasserpegel von Wasser, wie er zur Dampferzeugung erforderlich ist, eingestellt ist. Die kurze Elektrode 218 ist relativ kürzer als sowohl die gemeinsame als auch die lange Elektrode 216 und 217 ausgebildet, so dass ihre Elektrode in einer Höhe freiliegt, die ungefähr auf den zur Dampferzeugung erforderlichen maximalen Wasserpegel eingestellt ist.

In diesem Fall ist es bevorzugt, dass die Höhe, auf der der Anschluss sowohl der langen als auch der gemeinsamen Elektrode 217 und 216 freiliegt, auf eine Höhe eingestellt ist, die es ermöglicht, dass der Dampfheizer 213 vollständig in das Wasser eingetaucht ist.

Di4e Steuerung (in der Zeichnung nicht dargestellt) der Waschmaschine ist mit einem A/D(Analog/Digital)-Wandler (ADC) (in der Zeichnung nicht dargestellt) versehen, der einen durch den Wasserpegelsensor 215 erfassten, gelieferten Messwert in digitale Daten wandelt. Außerdem führt die Steuerung eine Betriebssteuerung des Dampfwasser-Versorgungsventils 182 der Wasserversorgungsventil-Baugruppe 180 sowie eine Wärmeerzeugungssteuerung des Dampfheizers 213 durch Vergleichen eines durch den A/D-Wandler gewandelten digitalen Datenwerts (nachfolgend als 'Wandlungswert' bezeichnet) mit einem voreingestellten Referenzwert aus.

Beispielsweise überschreitet, bevor das an den Dampfgenerator 210 gelieferte Wasser die lange Elektrode 217 erreicht, ein Wandlungswert (nachfolgend als 'L' bezeichnet) der langen Elektrode 217 den Wert 300, und der Wandlungswert (nachfolgend als 'S' bezeichnet) der kurzen Elektrode 218 überschreitet ebenfalls 300.

Wenn das an den Dampfgenerator 210 gelieferte Wasser so ansteigt, dass es die lange Elektrode 217 berührt, fällt L unter 300. Wenn das gelieferte Wasser weiterhin steigt, um die kurze Elektrode 218 zu berühren, fällt auch S unter 300.

So erkennt, wenn S unter 300 fällt, die Steuerung (in der Zeichnung nicht dargestellt), den vollen Wasserpegel, sie stoppt die Wasserversorgung zum Dampfgenerator 210, und sie schaltet den Dampfheizer 213 ein, um Wärme zu erzeugen. Wenn L nach der Wärmeerzeugung 300 überschreitet, erkennt die Steuerung einen Mangelwasserpegel, sie stoppt die Wärmeerzeugung und die startet die Wasserversorgung zum Dampfgenerator 210 neu. In diesem Fall wird, wie es in der vorstehenden Beschreibung angegeben ist, die Wasserversorgung zum Dampfgenerator 210 dadurch ausgeführt, dass das Dampfwasser-Versorgungsventil 182 angesteuert wird (siehe die 3).

Der Dampfgenerator 210 führt diese Wasserpegelerfassung unter Verwendung des Wasserpegelsensors 215 wiederholt aus, um Dampf dadurch in die Trommel zu liefern, dass die Wasserversorgung und das Schalten des Dampfheizers 213 wiederholt werden.

Nun wird ein Waschverfahren unter Verwendung der auf die obige Weise konfigurierten Trommelwaschmaschine gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die in der 6 und der 7 dargestellten Flussdiagramme wie folgt erläutert.

Zunächst zeigt die 6 schematisch einen Gesamtprozess eines Verfahrens zum Betreiben einer Waschmaschine gemäß der Erfindung. Wenn der Waschmaschine Energie zugeführt wird (S11), steuert die die Waschmaschine konfigurierende Steuerung (in den Zeichnungen nicht dargestellt) das Wasserversorgungsventil 181 der Wasserversorgungsventil-Baugruppe 180 zum Liefern von Wasser in die Wanne 120 bis zu einem Einstellpegel. Die Steuerung steuert die Umwälzpumpe 160 an, um das Wasser innerhalb der Wanne 120 über die Außenseite derselben zur Oberseite der Trommel 130 umzuwälzen, und sie führt ein Einweichen der Wäsche durch gleichzeitiges Drehen der Trommel 130 aus (S12).

In diesem Fall liefert die Steuerung eine vorbestimmte Wassermenge dadurch in den Dampfgenerator 210, dass sie das Dampfwasser-Versorgungsventil 182 der Wasserversorgungsventil-Baugruppe 180 ansteuert. Wie es in der vorstehenden Beschreibung angegeben ist, liefert die Steuerung dadurch Dampf in die Trommel 130, dass sie den Pegel des in den Dampfgenerator 210 gelieferten Wassers erfasst und eine Dampferzeugungssteuerung des Dampfheizers 213 und eine Steuerung des Dampfwasser-Versorgungsventils 182 ausführt.

Demgemäß wird, während Wasser erneut in die Wanne geleitet wird und das Drehen der Trommel und das Einweichen der Wäsche durch die aktivierte Umwälzpumpe 160 ablaufen, der Hochtemperaturdampf durch den Dampfversorgungsteil in die Trommel 130 gesprüht, so dass die Innenumgebung derselben so kontrolliert werden kann, dass eine Temperatur aufrecht erhalten wird, die für die Waschfunktion am effektivsten ist.

Das Einweichen der Wäsche im Schritt S12 und das Zuführen von Dampf im Schritt S20 über den Dampfgenerator 210 werden ausgeführt, bis die durch den Temperatursensor 150 erfasste Temperatur eine Zieltemperatur T erreicht.

Wenn die durch den Temperatursensor 150 erfasste Temperatur die Zieltemperatur T erreicht hat, wird die Dampfzufuhr über den Dampfgenerator 210 gestoppt (S13). Durch Steuern des Wasserversorgungsventils 181 wird eine Wasserversorgung bis zu einem eingestellten Wasserpegel in der Wanne 120 ausgeführt (S14). Dann wird die Trommel 130 in der Uhrzeigerrichtung und der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht, um gemäß einem eingestellten Programm einen Nachwaschvorgang auszuführen (S15). Im Verlauf des Ausführens des Nachwaschvorgangs kann Wasser innerhalb der Wanne 120 unter Verwendung des Wasserheizers 122 auf eine vorgegebene Temperatur zum Ausführen eines Waschvorgangs erwärmt werden, oder ein Waschvorgang kann dadurch ausgeführt werden, dass die Umwälzpumpe 160 periodisch zum Umwälzen von Wasser angesteuert wird.

Nach Abschluss des Nachwaschvorgangs erfolgte eine sequenzielle Ausführung eines ausgewählten Zyklus, wie eines Spülzyklus, eines Entwässerungszyklus und dergleichen.

Indessen erkennt die Steuerung, während das Einweichen der Wäsche und die Dampfversorgung ausgeführt werden, eine Anormalität des Dampfgenerators (SG) 210 (S15). Wenn eine Anormalität des Dampfgenerators erkannt wird, erfolgt ein Umschalten auf ein Programm, das vorab für den Fall einer Anormalitätserkennung eingestellt wurde (S30).

D.h., dass, während Wasser oder Dampf an den Dampfgenerator geliefert wird, eine Anormalität der Waschmaschine, insbesondere eine Anormalität des Dampfgenerators, erkannt wird.

Die 7 veranschaulicht ein Verfahren zum Ausführen eines Waschvorgangs unter Erfassung einer Anormalität eines Dampfheizers unter den Anormalitäten des Dampfgenerators (SG) 210 gemäß einer Ausführungsform.

Gemäß der 7 wird, wenn ein Wandlungswert (S) der kurzen Elektrode 218 größer als 300 ist, während Energie zugeführt wird, Wasser an den Dampfgenerator 210 geliefert, während keine Energie an den Dampfheizer 213 geliefert wird (S21, S22).

Anschließend wird, wenn der Wandlungswert (S) der kurzen Elektrode 218 den Wert 300 erreicht oder kleiner wird, d.h., wenn der volle Wasserpegel erkannt wird, die Wasserversorgung gestoppt, und Dampf wird dadurch zugeführt, dass der Dampfheizer 213 mit Energie versorgt wird, um durch ihn Wärme zu erzeugen (S23).

So nimmt, wenn einmal durch Erwärmen des Wassers im Dampfgenerators 210 Dampf erzeugt wird, der Pegel des Wassers allmählich ab. Demgemäß wird, wenn der Wandlungswert (L) der langen Elektrode 210 aufgrund des abgesenkten Wasserpegels innerhalb des Dampfgenerators 210 größer als 300 wird, ein dem leeren Zustand entsprechender Wasserpegel erkannt. Es wird die Energiezufuhr für den Dampfheizer 213 des Dampfgenerators 210 abgeschaltet (S21), und durch Einschalten des Wasserdampf-Versorgungsventils 182 wird erneut Wasser in den Dampfgenerator 210 geliefert (S22).

Der Dampfgenerator 210 liefert dadurch weiterhin Dampf, dass die obigen Schritte wiederholt werden, bis die Innentemperatur der Trommel 130 eine Zieltemperatur (T) erreicht hat (siehe die 6).

Indessen wird, nachdem ab dem Zeitpunkt des Zuführens von Energie zum Dampfheizer 213 im Verlauf des Lieferns von Dampf vom Dampfgenerator 210 eine vorbestimmte Zeit (T) verstrichen ist, eine durch den Temperatursensor 150 der Wanne 120 erfasste Temperaturänderung (&Dgr;T) mit einem voreingestellten Wert verglichen (S24). Wenn die Temperaturänderung (&Dgr;T) kleiner als der Voreinstellwert ist, kann entschieden werden, dass im Wesentlichen kein Dampf hoher Temperatur in die Wanne 120 gesprüht wird. So entscheidet die Steuerung (in der Zeichnung nicht dargestellt) in diesem Fall, dass der Dampfheizer 213 keine Wärme erzeugt, und dann stoppt sie die Wasserversorgung und die Energiezufuhr zum Dampfgenerator 210 (S31). Die Steuerung überträgt über eine Anzeigeeinheit (in der Zeichnung nicht dargestellt) eine Dampfheizer-Fehlermeldung, eine Warntonerzeugung und/oder dergleichen, und dann setzt sie den Waschvorgang dadurch fort, dass in einen normalen Waschmodus eingetreten wird.

Alternativ kann, wenn eine Anormalität des Dampfheizers 213 erkannt wird, das Waschen dadurch fortgesetzt werden, dass unmittelbar in den normalen Waschmodus eingetreten wird, ohne eine Dampfheizer-Fehlermeldung nach außen zu übertragen. Jedoch ist es bevorzugt, diese Fehlermeldung zur Nachverwaltung, wie A/S und dergleichen, zu übertragen.

Während der Dampfgenerator 210 angesteuert wird, kann, wenn eine Temperaturänderung des wannenseitigen Temperatursensors 150 nach einer vorbestimmten Zeit (T) ab dem Zeitpunkt des Einschaltens des Dampfheizers 213 dem Voreinstellwert entspricht oder größer ist, und wenn die Temperaturänderung des dampfseitigen Temperatursensors 214 dem Voreinstellwert entspricht oder kleiner ist, entschieden werden, dass eine Anormalität des dampfseitigen Temperatursensors 214 vorliegt.

In diesem Fall kann entschieden werden, dass der dampfseitige Temperatursensor 214 nicht dazu in der Lage ist, einen Anstieg der Innentemperatur des Dampfgenerators 210 zu erfassen, obwohl aufgrund der normalen Wärmeerzeugung durch den Dampfheizer 213 Dampf in die Wanne geliefert wird. Daraus kann entschieden werden, dass eine Anormalität des dampfseitigen Temperatursensors 214 vorliegt.

Demgemäß ist es dann, wenn im dampfseitigen Temperatursensor 214 eine Anormalität auftritt, obwohl bei der Dampferzeugung im Wesentlichen kein Problem besteht, nicht möglich, einen übermäßigen Temperaturanstieg des Dampfheizers 213, einen Fehler bei der Wärmeerzeugung durch den Dampfheizer 213 und dergleichen genau zu erkennen. So kann die Sicherheit des Dampfgenerators gestört sein. So ist es in diesem Fall bevorzugt, dass der Waschvorgang dadurch ausgeführt wird, dass die Ansteuerung des Dampfgenerators vollständig gestoppt wird und in den normalen Waschmodus eingetreten wird.

Die oben angegebene Anormalität des Dampfheizers 213 oder des dampfseitigen Temperatursensors 214 kann zu einem Ausfall der Spannungsversorgung, einer Leitungsunterbrechung, einer Fehlfunktion, einem schlechten Kontakt und dergleichen führen.

Indessen kann es zu einem Schaden am Dampfgenerator 210 kommen, wenn der Dampfheizer 213 innerhalb einer kurzen Zeit Wärme entsprechend der eingestellten Temperatur oder darüber erzeugt, also nicht wegen einer Anormalität des Dampfheizers 213 oder des dampfseitigen Temperatursensors 214. So ist es in diesem Fall bevorzugt, dass der Waschvorgang auf solche Weise ausgeführt wird, dass der Dampfheizer 213 durch Unterbrechen der an ihn gelieferten Energie abgekühlt wird und für eine vorbestimmte Zeit eine Wasserversorgung in den Dampfgenerator 210 erfolgt.

Obwohl der Dampfgenerator 210 normalerweise so betrieben wird, dass er Dampf in die Wanne 120 liefert, kann, wenn es nicht möglich ist, die Innentemperatur aufgrund des Auftretens einer Anormalität des wannenseitigen Temperatursensors 150 genau zu erfassen, diese Innentemperatur der Wanne die in der 6 erläuterte Zieltemperatur nicht erreichen. So wird selbst dann, wenn die Innentemperatur der Wanne 120 im Wesentlichen der Zieltemperatur gleich wird, oder größer wird, die Dampfversorgung weiterhin über den Dampfgenerator 210 ausgeführt.

Demgemäß erfasst bei der Erfindung, während ab dem Zeitpunkt des Startens der Dampfzufuhr eine vorbestimmte Zeit verstreicht, der Wasserpegelsensor 214 des Dampfgenerators 210 den vollen Wasserpegel und den dem leeren Zustand entsprechenden Wasserpegel auf normale Weise, und der dampfseitige Temperatursensor 214 erfasst den normalen Dampferzeugungs-Temperaturbereich. Wenn jedoch die Temperaturänderung des wannenseitigen Temperatursensors 150kleiner als der Voreinstellwert ist, oder wenn die entsprechende Temperaturmessung überhaupt nicht ausgeführt wird, wird dies als Anormalität des Temperatursensors 150 der Wanne 120 erkannt. So wird das Waschen dadurch ausgeführt, dass das Ansteuern des Dampfgenerators 210 gestoppt wird und in den normalen Waschmodus eingetreten wird.

Vorzugsweise wird das Waschen ohne Verwendung des Wasserheizers 122 ausgeführt.

Der normale Waschmodus, in den beim Auftreten einer Anormalität eingetreten wird, ist ein Prozess zum Ausführen eines Waschzyklus ohne Zufuhr von Dampf in die Trommel 130, wie der Waschzyklus, der durch eine herkömmliche Waschmaschine ausgeführt wird. Beispielsweise wird, wie beim oben angegebenen Nachwaschvorgang, Wäsche auf solche Weise gewaschen, dass Wasser bis zum Einstellpegel in die Wanne 120 geliefert wird und die Trommel 130 in der Uhrzeigerrichtung und der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird.

In diesem Fall ist es bevorzugt, dass das Waschen durch Erwärmen von Wasser auf eine vorgegebene Temperatur unter Verwendung des Wasserheizers 122 ausgeführt wird, außer bei einer Anormalität des wannenseitigen Temperatursensors 150.

Indessen kann die Waschmaschine gemäß der vorliegenden Ausführungsform einem mit einem Dampfgenerator versehenen Trockner entsprechen. Im Fall dieses Trockners kann, wenn eine Anormalität des Dampfgenerators auftritt, das Betriebsverfahren auf solche Weise gesteuert werden, dass mit einem anschließenden Trocknungszyklus weitergefahren wird oder alle Zyklen beendet werden.

Modus für die Erfindung

Nun wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung detailliert wie folgt erläutert.

Abweichend von der vorigen Ausführungsform der Erfindung ist die vorliegende Ausführungsform dadurch gekennzeichnet, dass eine Anormalität einer Waschmaschine insbesondere einer solchen der Wasserversorgung zu einem Dampfgenerator entspricht. Die Konfiguration der Waschmaschine kann mit der bei der vorigen Ausführungsform identisch sein, wozu in der folgenden Beschreibung eine Erläuterung weggelassen wird.

Die 8 veranschaulicht schematisch den Gesamtprozess eines Waschverfahrens gemäß der vorliegenden Ausführungsform. Das Waschverfahren unterscheidet sich vom vorigen, wie es in der 6 dargestellt ist, durch das Erkennen des Vorliegens oder Fehlens einer Anormalität der Wasserversorgung zu einem Dampfgenerator, anstatt dass eine Anormalität des Dampfgenerators erkannt würde.

Die 9 veranschaulicht ein Waschverfahren zum Ausführen eines Waschvorgangs durch Erkennen einer Anormalität der Wasserversorgung bei diesem Dampfgenerator (SG) 210 gemäß einer Ausführungsform.

Gemäß der 9 wird, wenn der Wandlungswert (S) der kurzen Elektrode 218 durch Zuführen von Energie größer als 300 ist, Wasser an den Dampfgenerator 210 geliefert, während dem Dampfheizer 213 keine Energie zugeführt wird (S21, S22).

Anschließend wird, wenn der Wandlungswert (S) der kurzen Elektrode 210 dem Wert 300 gleich wird, oder kleiner wird, d.h., wenn der volle Wasserpegel erkannt wird, die Wasserversorgung gestoppt, und Dampf wird dadurch geliefert, dass dem Dampfheizer 213 Energie zugeführt wird, um durch ihn Wärme zu erzeugen (S23).

Demgemäß nimmt, wenn einmal durch Erwärmen des Wassers im Dampfgenerator 210 Dampf erzeugt wird, der Wasserpegel allmählich ab. Demgemäß wird, wenn der Wandlungswert (L) der langen Elektrode 217 aufgrund des abgesenkten Wasserpegels innerhalb des Dampfgenerators 210 größer als 300 wird, ein dem leeren Zustand entsprechender Wasserpegel erkannt. Es wird die Energie des Dampfheizers 213 des Dampfgenerators 210 abgeschaltet (S21), und durch Einschalten des Dampfwasser-Versorgungsventils 182 wird erneut Wasser in den Dampfgenerator 210 geliefert (S22).

Der Dampfgenerator 210 liefert durch Wiederholen der obigen Schritte weiterhin Dampf in die Trommel 130.

Indessen wird entschieden, dass die Wasserversorgung aufgrund einer blockierten Dampfwasserversorgung 132 nicht ausgeführt wird, wenn die kurze Elektrode 218 im Verlauf des Lieferns von Dampf vom Dampfgenerator 210 immer noch nicht den vollen Wasserpegel erkennt, nachdem eine vorbestimmte Zeit (t1) nach dem Starten der Wasserversorgung zum Dampfgenerator 210 verstrichen ist, d.h., wenn nach der vorbestimmten Zeit (t1) ab dem Zeitpunkt des Startens der Wasserversorgung erkannt wird, dass S größer als 300 ist. So wird der Betrieb des Dampfgenerators 210 entsprechend einem von Programmen zur Anormalitätserkennung gestoppt, und es wird in einen normalen Waschmodus eingetreten, um einen Waschprozess auszuführen (S41).

Selbstverständlich ist es in diesem Fall bevorzugt, dass über eine Anzeigeeinheit (in der Zeichnung nicht dargestellt) der Waschmaschine, eine Warntonerzeugung oder dergleichen, eine Wasserversorgungs-Fehlermeldung an den Benutzer geliefert wird.

Im Verlauf des Lieferns von Dampf vom Dampfgenerator 210 die lange Elektrode 217 nach einer vorbestimmten Zeit (t2) ab dem Zeitpunkt des Stoppens der Wasserversorgung und des Startens der Wärmeerzeugung vom Dampfheizer 213 immer noch nicht den dem leeren Zustand entsprechenden Wasserpegel erkannt hat, d.h., wenn nach der vorbestimmten Zeit (t2) ab dem Zeitpunkt des Zuführens von Energie zum Dampfheizer 213 erkannt wird, dass L den Wert 300 oder weniger entspricht, wird entschieden, dass Wasser weiterhin in den Dampfgenerator 210 geliefert wird, da das Dampfwasser-Versorgungsventil 182 eingeschaltet bleibt. So wird entsprechend einem von Programmen zur Anormalitätserkennung ein Prozess zum Ausschalten der Spannungsversorgung zum Dampfheizer 213, zum Ausgeben einer Wasserversorgungs-Fehlermeldung und zum Auslassen von Wasser aus der Wanne durch Aktivieren der Ablasspumpe ausgeführt.

Der normale Waschmodus, in dem beim Auftreten einer Anormalität in der Wasserversorgung eingetreten wird, ist ein Prozess zum Ausführen eines Waschzyklus ohne Lieferung von Dampf in die Trommel 130, wie der Waschzyklus, der durch eine herkömmliche Waschmaschine ausgeführt wird. Beispielsweise wird, wie beim oben angegebenen Nachwaschvorgang, Wäsche auf solche Weise gewaschen, dass Wasser bis zum Einstellpegel in die Wanne 120 geliefert wird und die Trommel 130 in der Uhrzeigerrichtung und der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird. In diesem Fall ist es bevorzugt, dass das Wasser bis auf eine vorgegebenen Temperatur erwärmt wird, um den Waschvorgang unter Verwendung des Wasserheizers 122 auszuführen.

Nun wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wie folgt erläutert.

Abweichend von den oben angegebenen Ausführungsformen der Erfindung ist die vorliegende Ausführungsform dadurch gekennzeichnet, dass eine Anormalität einer Waschmaschine einer Anormalität eines Umwälzsystems entspricht, das insbesondere Wasser durch Umwälzen des Wassers einer Wanne zu einer Trommel liefert. Die Konfiguration der Waschmaschine kann identisch mit der bei der vorigen Ausführungsform sein, wozu in der folgenden Beschreibung eine Erläuterung weggelassen wird.

Ein Waschverfahren gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird unter Bezugnahme auf die in der 10 und der 11 dargestellten Flussdiagramme unter Verwendung der oben angegebenen Konfiguration einer Temperatur wie folgt erläutert.

Zunächst steuert, wenn durch einen Benutzer eine Anforderung zum Ausführen eines Waschvorgangs erfolgt, die Steuerung (in den Zeichnungen nicht dargestellt), die die Waschmaschine konfiguriert, das Wasserversorgungsventil 181 der Wasserversorgungsventil-Baugruppe 180, um Wasser in die Wanne 120 zu liefern (S51).

In diesem Fall läuft das Wasser durch den im Kanal der Wasserversorgungsleitung 113 vorhandenen Waschmittelkasten 114, während es über die Wasserversorgungsleitung 113 zugeführt wird.

Da im Waschmittelkasten 114 eine vorgegebenen Waschmittelmenge untergebracht ist, gelangt dieses in das in die Wanne 120 gelieferte Wasser.

In diesem Fall ist es bevorzugt, dass der Pegel des zugeführten Wassers dafür ausreichend eingestellt wird, dass die Fläche der Unterseite der Trommel 130 ungefähr in das Wasser eingetaucht ist, d.h., dass ein Pegel ('erster Wasserpegel') vorliegt, der dazu ausreicht, die Wäsche in der Trommel 130 einzuweichen.

Indessen wird, während das Wasser an die Trommel 120 geliefert wird, eine vorgegebene Wassermenge über das Wasserdampf-Versorgungsventil 182 der Wasserversorgungsventil-Baugruppe in den Dampfgenerator 210 geliefert (S61).

Nach Abschluss des oben angegebenen Wasserversorgungsprozesses wird die Trommel 130 so angetrieben, dass unter Verwendung des zugeführten Wassers in hochkonzentriertem Zustand ein Waschvorgang ausgeführt wird. Gleichzeitig wird die Umwälzpumpe 160 angetrieben, um es zu ermöglichen, dass das Wasser, das sich an der Unterseite der Trommel 120 angesammelt hat, über einen oberen Teil der Trommel 130 über den Umwälzkanal 170 umgewälzt wird, wodurch die Wäsche in der Trommel gleichmäßig eingeweicht werden kann. D.h., dass durch die Umwälzpumpe 160 ein Einweichen der Wäsche ausgeführt wird (S52).

Während das Einweichen der Wäsche ausgeführt wird, wird der Dampfheizer (in der Zeichnung nicht dargestellt) des Dampfgenerators 210 betrieben, um durch die Dampfversorgungsleitung 220 und die Sprühdüse 230 Dampf in die Wanne 120 und/oder die Trommel 130 zu sprühen (S62).

Indessen nimmt, da die Wäsche in der Wanne das Wasser aufnimmt, während das Einweichen derselben durch die Umwälzpumpe 160 ausgeführt wird, der Wasserpegel in der Wanne allmählich ab. Demgemäß wird, wenn das Einweichen der Wäsche durch die Umwälzpumpe 160 für eine vorbestimmte Zeit (t) ausgeführt wurde, die Drehung der Trommel 130 gestoppt, sobald der Betrieb der Umwälzpumpe 160 gestoppt wird (S53). Außerdem erfasst der Wasserpegelsensor (in der Zeichnung nicht dargestellt) das Wasser in der Wanne.

In diesem Fall läuft die Dampfversorgung über den Dampfversorgungsteil weiterhin ab.

Wenn der Wasserpegel in der Wanne 120 niedriger als ein voreingestellter zweiter Wasserpegel ist, wird für die Wanne 120 eine Neuzufuhr von Wasser durch Steuerung der Wasserversorgungsventil-Baugruppe 180 bis zum zweiten Wasserpegel ausgeführt (S54). Außerdem wird das Einweichen der Wäsche durch Umwälzen von Wasser auf solche Weise ausgeführt, dass die Trommel 130 in der Uhrzeigerrichtung und der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird und die Umwälzpumpe 160 betrieben wird (S55).

Anschließend wird die Wiederversorgung von Wasser über die Wanne 120 und die Trommel 130 wiederholt, und die Umwälzpumpe 130 wird periodisch ein- und ausgeschaltet, wodurch das Einweichen der Wäsche mehrmals ausgeführt wird. Im Allgemeinen entspricht der Zählwert erneuter Wasserzufuhr in die Wanne im Normalzustand mindestens dem Wert 5, jedoch kann dies entsprechend einem Faktor wie dem Füllvermögen der Waschmaschine, der Wäschemenge und dergleichen variieren.

Indessen wird, während das Einweichen der Wäsche entsprechend der erneuten Wasserzufuhr in die Wanne, das Drehen der Trommel und das Aktivieren der Umwälzpumpe 160 ablaufen, die Innenumgebung der Trommel 130 so gesteuert, dass eine Temperatur erzielt wird, die für die Waschfunktion am effektivsten ist, was durch Einsprühen des Hochtemperaturdampfs über den Dampfversorgungsteil, auf kontinuierliche oder intermittierende Weise, in die Trommel 130 erfolgt.

D.h., dass der Wascheffekt dadurch verbessert werden kann, dass eine Temperatur (ungefähr 40°C ~ 60°C) erreicht wird, die durch Aktivierung des Waschmittels in der Trommel zur effizientesten Waschfunktion führt.

Demgemäß wird, während Wasser erneut mehrmals in die Wanne 120 geliefert wird, und während das Einweichen der Wäsche durch die Umwälzpumpe 160 und die gedrehte Trommel 130 ausgeführt wird, wenn die durch den Temperatursensor 150 in der Wanne 120 erfasste Temperatur eine vorgegebene Zieltemperatur (T) (beispielsweise 40°C ~ 60°C) erreicht (S63), die Dampfversorgung über den Dampfgenerator gestoppt (S64), und Wasser wird bis zu einem dritten Wasserpegel in die Wanne geliefert (S65).

Anschließend wird die Trommel 130 in der Uhrzeigerrichtung und der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht, um entsprechend einem eingestellten Programm einen Nachwaschvorgang auszuführen (S66). Im Verlauf des Ausführens des Nachwaschvorgangs kann das Waschen dadurch ausgeführt werden, dass das Wasser in der Wanne 120 unter Verwendung des Wasserheizers 122 auf eine vorgegebene Temperatur erwärmt wird. Außerdem kann, wie es in der obigen Beschreibung angegeben ist, der Waschvorgang dadurch ausgeführt werden, dass Wasser durch periodisches Betreiben der Umwälzpumpe 160 umgewälzt wird.

Nach Abschluss des Nachwaschvorgangs erfolgt eine sequenzielle Ausführung eines ausgewählten Zyklus, wie eines Spülzyklus, eines Entwässerungszyklus und dergleichen.

Indessen wird bei der Waschmaschine gemäß der Erfindung, während das Einweichen der Wäsche unter Verwendung der Umwälzpumpe 160 durch Liefern von Dampf in die Trommel ausgeführt wird, wenn das Umwälzen des Wassers aufgrund einer Anormalität des Umwälzsystems wegen des Auftretens einer Anormalität der Umwälzpumpe 160, einer Sperre im Umwälzkanal 170 und dergleichen nicht normal ausgeführt wird, ein Schädigen der Wäsche dadurch verhindert, dass die Dampfversorgung über den Dampferzeugungsteil gestoppt wird und in einen normalen Waschmodus eingetreten wird.

D.h., dass die Umwälzpumpe 160 gestoppt wird, nachdem sie für eine vorgegebene Zeit (t) betrieben wurde. Durch den Wasserpegelsensor (in der Zeichnung nicht dargestellt) wird eine Änderung des Wasserpegels gemessen (S56). Wenn die gemessene Wasserpegeländerung einem Voreinstellwert gleich wird, oder wenn sie kleiner wird, wird entschieden, dass im Umwälzsystem mit der Umwälzpumpe 160 eine Anormalität aufgetreten ist. So wird die Ansteuerung des Dampfgenerators 210 der Dampferzeugungseinheit gestoppt, und es wird die Dampfzufuhr in die Trommel gestoppt (S71). Es wird in einen normalen Waschmodus eingetreten (S72). Für die Wanne 120 wird eine erneute Wasserversorgung bis zu einem dritten Wasserpegel ausgeführt. Dann wird ein Nachwaschvorgang ausgeführt (S73).

So wird entsprechend einer Wasserpegeländerung nach dem Aktivieren der Umwälzpumpe 160 eine Anormalität des Umwälzsystems erkannt. Wenn im Umwälzsystem mit der Umwälzpumpe 160 eine Anormalität auftritt, kann kein Einweichen der Wäsche erzielt werden, da das Wasser nicht umgewälzt wird. So tritt kaum eine Pegeländerung des Wassers innerhalb der Wanne auf.

Selbstverständlich wird, bei der vorliegenden Ausführungsform, eine Anormalität des Umwälzsystems unter Erfassung der Wasserpegeländerung erfasst, nachdem die Drehung der Trommel 130 und die Energiezufuhr zur Umwälzpumpe 160 gestoppt wurden. Demgemäß kann die Messung des Wasserpegels genauer ausgeführt werden. Alternativ kann, während die Umwälzpumpe 160 betrieben wird, d.h., während ihr weiterhin Energie zugeführt wird, eine Anormalität des Umwälzsystems durch eine Änderung des Wasserpegels während einer vorbestimmten Zeit erkannt werden.

Außerdem wird ein Referenzeinstellwert zum Erkennen einer Anormalität des Umwälzsystems entsprechend der Wasserpegeländerung vorzugsweise abhängig von der Wäschemenge verschieden eingestellt.

Darüber hinaus wird, wenn ein Zählwert betreffend die erneute Wasserzufuhr zur Wanne 120 einem voreingestellten Zählwert entspricht oder kleiner ist, entschieden, dass im Umwälzsystem eine Anormalität aufgetreten ist. So wird die Dampfversorgung gestoppt, und es kann in den normalen Waschmodus eingetreten werden.

Insbesondere wird, nachdem die Umwälzpumpe 160 gestoppt wurde, wenn der gemessene Wasserpegel innerhalb der Wanne dem zweiten Wasserpegel entspricht oder größer ist, der Zählwert für die erneute Wasserzufuhr in die Wanne geprüft (S57), und es wird die Wasserversorgung gestoppt (S58). In diesem Fall wird entschieden, dass das Wasser nicht umgewälzt wird, wenn der Zählwert für die erneute Wasserzufuhr in die Wanne einem voreingestellten Zählwert gleich wird, oder wenn er kleiner wird. So wird entschieden, dass eine Anormalität des Umwälzsystems vorliegt. Wenn aufgrund des Auftretens einer Anormalität im Umwälzsystem ein sehr kleiner Umfang an Wasserumwälzung vorliegt, wird eine erneute Wasserzufuhr ausgeführt, während das Einweichen der Wäsche für diese unzureichend ausgeführt wird. So kann der eingestellte Wasserpegel dadurch unmittelbar erreicht werden, dass die erneute Wasserversorgung nur zwei oder drei mal ausgeführt wird.

Wenn der Zählwert für die erneute Wasserzufuhr dem eingestellten Zählwert gleich wird, oder wenn er größer wird, ist es bevorzugt, dass dadurch in den normalen Waschmodus eingetreten wird, dass gleichzeitig die Wasserversorgung zum Dampfgenerator 210 und die Aktivierung des Dampfheizers (in der Zeichnung nicht dargestellt) gestoppt werden.

Der normale Waschmodus ist ein Prozess, bei dem ein Waschzyklus ohne Zuführen von Dampf in die Trommel 130 ausgeführt wird, wie der bei einer herkömmlichen Waschmaschine ausgeführte Waschzyklus. Beispielsweise wird, wie beim oben angegebenen Nachwaschvorgang, die Wäsche dadurch gewaschen, dass Wasser bis zum dritten Wasserpegel in die Wanne 120 geliefert wird und die Trommel 130 in der Uhrzeigerrichtung und der Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird. Selbstverständlich kann der Waschvorgang auf solche Weise ausgeführt werden, dass das Wasser unter Verwendung des Wasserheizers 122 auf eine vorgegebene Temperatur erwärmt wird. Da jedoch im Umwälzsystem eine Anormalität vorliegt, wird kein Umwälzen des Wassers unter Verwendung der Umwälzpumpe 160 ausgeführt.

Industrielle Anwendbarkeit

In der detaillierten Beschreibung der Ausführungsform enthalten.

Während die Erfindung hier unter Bezugnahme auf ihre bevorzugten Ausführungsformen beschrieben und veranschaulicht wurde, ist es für den Fachmann ersichtlich, dass an ihr verschiedene Modifizierungen und Variationen vorgenommen werden können, ohne dass dadurch vom Grundgedanken und Schutzumfang der Erfindung abgewichen wird. So soll die Erfindung die Modifizierungen und Variationen ihrer selbst abdecken, die in den Schutzumfang der beigefügten Ansprüche und deren Äquivalente fallen.

Zusammenfassung: Es wird ein Verfahren zum Betreiben einer Waschmaschine beschrieben, durch das ein Dampfgenerator, die Wäsche und die Waschmaschine selbst auf solche Weise sicher geschützt werden können, dass das Auftreten eines Fehlers der Waschmaschine genau erkannt wird, und durch das ein folgender Zyklus, wie ein Waschzyklus, ein Trocknungszyklus und dergleichen, trotz des Fehlers der Waschmaschine effektiv ausgeführt werden können. Die Erfindung beinhaltet Folgendes: einen Schritt (a) zum Liefern von Wasser an einen Dampfgenerator; einen Schritt (b) zum Liefern von Dampf in eine Trommel durch Erzeugen von Wärme durch einen Heizer des Dampfgenerators; und einen Schritt (c) zum Erkennen einer Anormalität der Wäschemaschine, während der Schritt (a) oder (b) ausgeführt wird.


Anspruch[de]
Verfahren zum Betreiben einer Wäschemaschine, mit:

einem Schritt (a) zum Liefern von Wasser an einen Dampfgenerator;

einem Schritt (b) zum Liefern von Dampf in eine Trommel durch Erzeugen von Wärme durch einen Heizer des Dampfgenerators; und

einem Schritt (c) zum Erkennen einer Anormalität der Wäschemaschine, während der Schritt (a) oder (b) ausgeführt wird.
Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Schritt (c) ein Schritt zum Erkennen einer Anormalität des Dampfgenerators ist. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem die Anormalität des Dampfgenerators ein Fehler in der Wärmeerzeugung oder eine Überhitzung des Heizers des Dampfgenerators ist. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem dann, wenn eine Temperaturänderung innerhalb einer Wanne für eine vorbestimmte Zeit einem Einstellwert entspricht oder kleiner als dieser ist, ein Fehler bei der Wärmeerzeugung durch den Heizer erkannt wird. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem dann, wenn die Innentemperatur des Dampfgenerators dem Einstellwert entspricht oder größer als dieser ist, eine Überhitzung des Heizers erkannt wird. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem die Anormalität des Dampfgenerators einer Anormalität eines Dampftemperatursensors entspricht, der die Innentemperatur des Dampfgenerators erfasst. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem dann, wenn eine Temperaturänderung innerhalb der Wanne einen ersten Einstellwert für eine vorbestimmte Zeit überschreitet und eine durch den Dampftemperatursensor gemessene Temperaturänderung einem zweiten Einstellwert entspricht oder kleiner als dieser ist, eine Anormalität des Dampftemperatursensors erkannt wird. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Schritt (c) einem Schritt des Erkennens einer Anormalität der Wasserversorgung zum Dampfgenerator entspricht. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem die Anormalität der Wasserversorgung zum Dampfgenerator durch eine Änderung des Wasserpegels des in den Dampfgenerator gelieferten Wassers erkannt wird. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem die Anormalität der Wasserversorgung zum Dampfgenerator einem Mangel der Wasserversorgung zum Dampfgenerator oder einer übermäßigen Wasserversorgung zum Dampfgenerator entspricht. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem dann, wenn der Wasserpegel von in den Dampfgenerator geliefertem Wasser nicht als einem ersten Wasserpegel entsprechend oder größer als dieser, erkannt wird, nachdem ab dem Zeitpunkt des Startens der Wasserversorgung zum Dampfgenerator eine vorbestimmte Zeit verstrichen ist, eine mangelhafte Wasserversorgung erkannt wird. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem dann, wenn der Wasserpegel von in den Dampfgenerator geliefertem Wasser nicht als einem zweiten Wasserpegel entsprechend, oder kleiner als dieser erkannt wird, nachdem ab dem Zeitpunkt des Startens der Wasserversorgung zum Dampfgenerator eine vorbestimmte Zeit verstrichen ist, eine übermäßige Wasserversorgung erkannt wird. Verfahren nach Anspruch 1, ferner mit einem Schritt (d) des Lieferns von Wasser in eine Wasser und des Umwälzens desselben in der Wanne unter Verwendung einer Umwälzpumpe. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem der Schritt (d) im Wesentlichen gemeinsam und gleichzeitig mit den Schritten (a) und (b) ausgeführt wird. Verfahren nach Anspruch 14, bei dem der Schritt (c) einem Schritt des Erkennens einer Anormalität des umgewälzten Wassers entspricht. Verfahren nach Anspruch 15, bei dem dann, wenn eine Änderung des Wasserpegels innerhalb der Wanne für eine vorbestimmte Zeit einem Voreinstellwert entspricht oder kleiner als dieser ist, eine Anormalität des umgewälzten Wassers erkannt wird. Verfahren nach Anspruch 1, ferner mit einem Schritt (d) des Stoppens der Energieversorgung und der Wasserversorgung zum Dampfgenerator, wenn eine Anormalität der Wäschemaschine erkannt wird. Verfahren nach Anspruch 17, ferner mit einem Schritt (e) des Eintretens in einen normalen Waschmodus. Verfahren nach Anspruch 18, bei dem der normale Waschmodus die folgenden Schritte beinhaltet:

Liefern von Wasser in eine Wanne bis zu einem Einstellpegel; und

Drehen der Trommel in der Uhrzeigerrichtung und der Gegenuhrzeigerrichtung für eine Einstellzeit.
Verfahren nach Anspruch 19, bei dem der normale Waschmodus ferner den Schritt beinhaltet, dass das Wasser unter Verwendung eines Wasserheizers erwärmt wird, bis die Innentemperatur der Wanne eine Einstelltemperatur erreicht hat.






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