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Kranausleger - Dokument DE202006007486U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202006007486U1 18.10.2007
Titel Kranausleger
Anmelder Liebherr-Werk Ehingen GmbH, 89584 Ehingen, DE
Vertreter Rechts- und Patentanwälte Lorenz Seidler Gossel, 80538 München
DE-Aktenzeichen 202006007486
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 18.10.2007
Registration date 13.09.2007
Application date from patent application 10.05.2006
IPC-Hauptklasse B66C 23/36(2006.01)A, F, I, 20060510, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B66C 23/70(2006.01)A, L, I, 20060510, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Kranausleger für einen Mobilkran, welcher mit dem Mobilkran lösbar verbindbar ist.

Bei Mobilkranen mit großem Gesamtgewicht kann der Kranausleger mit dem Mobilkran lösbar verbindbar ausgeführt sein, so dass der Mobilkran ohne den Kranausleger zum Einsatzort verfahren werden kann, um das zulässige Fahrgewicht des Mobilkrans auf der Straße nicht durch das zusätzliche Gewicht des Kranauslegers zu überschreiten. Der Ausleger wird dabei üblicherweise mit Hilfe eines Tiefladers zum Einsatzort des Mobilkrans verfahren und muss dort an den Mobilkran montiert werden. Da der Ausleger mit der darauf befindlichen Abspannung ein sehr hohes Gewicht darstellt, ist zur Montage des Auslegers auf den Mobilkran ein Hilfskran notwendig. Gerade bei einem großen Mobilkran ist dadurch auch ein relativ großer Hilfskran in der 200t-Klasse erforderlich, was einen erhöhten Platzbedarf am Montageort und Zusatzkosten mit sich bringt.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, einen Kranausleger für einen Mobilkran zur Verfügung zu stellen, welcher am Einsatzort leichter mit dem Mobilkran verbindbar ist.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe von einem Kranausleger für einen Mobilkran, welcher mit dem Mobilkran lösbar verbindbar ist, mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Hierzu weist der Kranausleger Stützen auf, die den Kranausleger in einer Montageposition, in welcher er noch nicht mit dem Mobilkran verbunden ist, gegen den Boden abstützen, so dass der Mobilkran zur Montage unter den Kranausleger gefahren werden kann.

Hierdurch kann auf den Einsatz eines Hilfskrans verzichtet werden, da der Kranausleger, am Montageort angeliefert, über die erfindungsgemäßen Stützen gegen die Boden abgestützt werden kann. Der Tieflader wird nun nicht mehr benötigt und kann für weitere Transportaufgaben eingesetzt werden, was zusätzlich Kosten spart. Auch ist nur noch ein sehr geringer Montageplatz erforderlich, da auf den Hilfskran verzichtet werden kann. Der Mobilkran wird nun einfach unter den Kranausleger gefahren und mit diesem verbunden. Hierzu werden Anlenkpunkte an der Drehbühne des Mobilkrans mit den entsprechenden Anlenkpunkten am Kranausleger verbolzt und die die Kolbenstangen der Wippzylinder, die sich während dem Transport auf dem Kranfahrzeug befinden, werden an dem Ausleger verbolzt. Die Montage kann damit auch erheblich schneller durchgeführt werden.

Vorteilhafterweise ist der Kranausleger in der Montageposition bewegbar. Dies erleichtert einerseits das Ausfahren des Tiefladers und andererseits das Einfahren des Mobilkrans. Des weiteren kann dadurch, dass der Kranausleger in der Montageposition bewegbar ist, der Kranausleger exakt gegenüber dem eingefahrenen Mobilkran positioniert werden, was das Verbinden des Kranauslegers mit dem Mobilkran erleichtert.

Vorteilhafterweise sind dabei die Mittel, mit welchen der Kranausleger bewegt werden kann, am Kranausleger oder an den Stützen befestigt, so dass auf externe Bewegungsmittel verzichtet werden kann.

Vorteilhafterweise ist der Kranausleger dabei in der Montageposition hydraulisch bewegbar, so dass insbesondere nicht auf externe Bewegungsmittel zurückgegriffen werden muss. Weiterhin vorteilhafterweise geschieht die hydraulische Bewegung des Kranauslegers dabei über Hydrozylinder. Dies erlaubt eine einfache und sichere Bewegung des Kranauslegers in die gewünschte Position.

Vorteilhafterweise ist der Kranausleger in der Montageposition dabei in vertikaler Richtung bewegbar. Dies ermöglicht es, den Kranausleger von dem Tieflader, auf welchem er an den Montageort geliefert wird, abzuheben, so dass der Tieflader unter dem Kranausleger einfach herausgefahren werden kann. Auch ermöglicht die Bewegbarkeit des Kranauslegers in vertikaler Richtung, diesen besser gegen den Mobilkran, an welchem er montiert werden soll, zu positionieren.

Weiterhin vorteilhafterweise ist der Kranausleger in der Montageposition in vertikaler Richtung hydraulisch bewegbar. Die hydraulische Bewegbarkeit erlaubt die Bewegung des Kranauslegers auf einfache und sichere Art und Weise.

Weiterhin vorteilhafterweise ist der Kranausleger in der Montageposition in horizontaler Richtung bewegbar. Wird der Mobilkran ungenau unter den Kranausleger eingefahren, kann so durch die horizontale Bewegung des Kranauslegers und eventuell durch Verdrehen der Drehbühne des Mobilkrans der Kranausleger genau in den Mobilkran eingepaßt werden. Der Mobilkran muss also nicht mehr exakt in die richtige Position verfahren werden, da der durch die Stützen abgestützte Kranausleger in horizontaler Richtung bewegbar ist, so dass der Kranausleger in die Anlenkpunkte der Drehbühne bewegt werden kann.

Vorteilhafterweis erfolgt diese Bewegung des Kranauslegers in horizontaler Richtung hydraulisch, was eine sichere, schnelle und einfach zu kontrollierende Bewegung des Kranauslegers ermöglicht. Die Hydraulikzylinder zum Bewegen des Kranauslegers können dabei entweder von der Kranhydraulik des Mobilkrans oder von einem separaten Powerpack versorgt werden.

Weiterhin vorteilhafterweise ist der Kranausleger in der Montageposition quer zu seiner Längsrichtung horizontal bewegbar. Dies ist deshalb von besonderem Vorteil, da der Mobilkran längs unter den Kranausleger eingefahren wird. In Längsrichtung des Kranauslegers ist deshalb die Position des Mobilkrans unter dem Kranausleger relativ einfach und genau durch Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung des Mobilkrans zu steuern, während quer zur Längsrichtung des Mobilkrans und damit quer zur Längsrichtung des Kranauslegers die Position des Mobilkrans nur schwer verändert werden kann. Ist der Kranausleger jedoch quer zu seiner Längsrichtung horizontal bewegbar, kann die Position des Kranauslegers an die des Mobilkrans angepasst werden, ohne den Mobilkran zu bewegen, so dass der Kranausleger exakt in den Mobilkran eingepasst werden kann.

Vorteilhafterweise ist der Kranausleger in seiner Montageposition jeweils mittels der Stützen bewegbar. Der Kranausleger selbst muss so für die vorliegende Erfindung nicht in seiner Konstruktion verändert werden, da die Bewegbarkeit über die Stützen lediglich das Anbringen der Stützen am Kranausleger nötig macht. Die Stützen können dabei extra zur Montage des Kranauslegers am Kranausleger angebracht werden, von besonderem Vorteil ist es aber, wenn die Stützen fest am Kranausleger angelenkt sind, da sich so die Montagezeit zusätzlich verringert.

Weiterhin vorteilhafterweise sind die Stützen am Kranausleger schwenkbar mit dem Kranausleger verbunden. So können sie zum Transport eingeklappt werden, um die Transportbreite des Kranauslegers zu verringern, während sie zum Abstützen des Kranauslegers in der Montageposition ausgeklappt werden können.

Vorteilhafterweise umfassen die Stützen dabei mehrere gelenkig miteinander verbundene Elemente, so dass die Stützen auf einfache Art und Weise in die Transportposition bzw. aus der Transportposition in die Montageposition bewegt werden können.

Weiterhin vorteilhafterweise ist dabei das direkt am Kranausleger angelenkte Element um eine vertikale Achse schwenkbar, während ein weiteres an diesem ersten Element angelenktes zweites Element um eine horizontale Achse schwenkbar ist.

Vorteilhafterweise sind die Stützen hydraulisch schwenkbar, was die Kontrolle des Schwenkvorgangs erleichtert.

Weiterhin vorteilhafterweise weist der erfindungsgemäße Kranausleger eine mit dem Mobilkran lösbar verbindbare Montageseite und eine freie Seite auf, wobei zumindest auf der Montageseite mindestens zwei Stützen seitlich am Kranausleger angeordnet sind. Die Montageseite des Kranauslegers wird vorteilhafterweise mit der Drehbühne des Mobilkrans über Anlenkpunkte verbunden. Durch die seitlich am Kranausleger angeordneten Stützen bleibt unter dem Kranausleger genügend Platz, um den Mobilkran unter den Kranausleger einzufahren.

Weiterhin vorteilhafterweise sind alle Stützen seitlich am Kranausleger angebracht, was die Montage des Kranauslegers am Mobilkran erleichtert.

Insbesondere bilden die Stützen in der Montageposition des Kranauslegers auf der Montageseite mit dem Kranausleger eine torförmige Öffnung, in den der Unterwagen des Mobilkrans gefahren werden kann. Dies ermöglicht auch ein besonders einfaches Herausfahren des Tiefladers, auf welchem der Kranausleger angeliefert werden kann und ein besonders einfaches Einfahren des Mobilkrans.

Weiterhin vorteilhafterweise weist mindestens eine der Stützen des Kranauslegers einen Hydrozylinder auf, durch welchen sie in ihrer Länge verstellbar ist. So lässt sich auf eine Art und Weise die Höhe des Kranauslegers in seiner Montageposition verändern, um den Kranausleger einerseits vom Tieflader abzuheben und andererseits den Kranausleger gegenüber dem Mobilkran auch in vertikaler Richtung in die richtige Position zu bringen.

Weiterhin vorteilhafterweise weisen die erfindungsgemäßen Stützen einen ersten und einen zweiten Abschnitt auf, welche in der Montageposition in horizontaler Richtung gegeneinander bewegbar sind, wobei der erste Abschnitt mit dem Kranausleger verbunden ist und der zweite Abschnitt den Kranausleger auf dem Boden abstützt. Durch diese Konstruktion kann der Kranausleger zur exakten Montage am Mobilkran auf einfache Art und Weise in horizontaler Richtung bewegt werden.

Insbesondere weist der zweite Abschnitt vorteilhafterweise eine Abstützplatte auf, durch welche sich die Stütze auf dem Boden abstützt, und auf welcher ein mit dem ersten Abschnitt verbundener Fuß in einer Führung horizontal verschiebbar ist. Der erste Abschnitt wird so in der Führung sicher gehalten, während der erste und der zweite Abschnitt gleichzeitig in horizontaler Richtung gegeneinander verschiebbar sind.

Vorteilhafterweise geschieht das Bewegen der beiden Abschnitte der Stützen gegeneinander hydraulisch, wobei vorteilhafterweise der Fuß am ersten Abschnitt durch mindestens einen Hydrozylinder gegen die Abstützplatte bewegbar ist. Dies ermöglicht wiederum eine einfache, kontrollierte und sichere Bewegung des Kranauslegers.

Weiterhin vorteilhafterweise weist der erste Abschnitt einen Hydrozylinder auf, durch den er in seiner Länge hydraulisch verstellbar ist. So kann der Kranausleger allein durch die Bewegung der Stützen sowohl in horizontaler Richtung als auch in vertikaler Richtung verstellt werden, um ihn exakt in die richtige Position gegenüber dem Mobilkran zu bringen.

Weiterhin vorteilhafterweise ist eine solche Stütze mit dem ersten und dem zweiten Abschnitt auf der Montageseite des Kranauslegers angeordnet, wenn dieser eine mit dem Mobilkran lösbar verbindbare Montageseite und eine freie Seite aufweist.

Dies ist deshalb von Vorteil, da lediglich die Montageseite des Kranauslegers exakt positioniert werden muss, so dass auf eine aufwendige Stützkonstruktion auf der freien Seite des Kranauslegers weitgehend verzichtet werden kann. Zum Abstützen der freien Seite reicht eine einfachere Stützkonstruktion, welche insbesondere nicht in horizontaler Richtung bewegbar seien muss.

Natürlich kommt es dabei nicht auf die spezielle Ausführung der den Kranausleger bewegenden Stütze an. So ergeben sich die gleichen Vorteile, wenn eine andere den Kranausleger bewegende Stütze auf der Montageseite des Kranauslegers angeordnet ist.

Ist der Kranausleger in seiner Montageposition vertikal bewegbar, so ist es von besonderem Vorteil, wenn er eine Steuerung zur automatischen Einnivellierung umfasst. So kann der Kranausleger „auf Knopfdruck" einnivelliert werden und bewegt sich so in die gewünschte Montageposition. Ist der Untergrund unter dem Kranausleger uneben, so kann dies durch das Einnivellieren ausgeglichen werden. Umfassen die Stützen Abstützzylinder, so werden diese ausgefahren, bis sie den Kranausleger auf dem Boden abstützen. Unabhängig von einem möglicherweise unebenen Untergrund nivelliert die Steuerung so durch Ansteuern der Abstützzylinder den Kranausleger automatisch ein.

Vorteilhafterweise umfasst die Steuerung dabei eine Grobnivellierung und eine Feinnivellierung. Umfassen die Stützen Abstützzylinder, so können diese erst mit einer größeren Geschwindigkeit zur Grobnivellierung bewegt werden und dann mit einer langsameren Geschwindigkeit zur Feinnivellierung, so dass die Einnivellierung insgesamt schneller erfolgt.

Weiterhin vorteilhafterweise kann die automatische Einnivellierung dabei graphisch dargestellt werden. So kann der Kranführer den Prozess des Einnivellierens an einem Anzeigeelement verfolgen und wenn nötig steuernd eingreifen.

Weiterhin umfasst die Erfindung einen Mobilkran mit einem der oben beschriebenen Kranausleger. Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Dabei zeigen:

1a: einen Mobilkran ohne Kranausleger,

1b: den erfindungsgemäßen Kranausleger auf einem Tieflader,

2a: einen Mobilkran sowie den erfindungsgemäßen Kranausleger in der Montageposition,

2b: ebenfalls den Mobilkran sowie den Kranausleger in der Montageposition,

3a: den erfindungsgemäßen Mobilkran mit montiertem Kranausleger von der Seite,

3b: den erfindungsgemäßen Mobilkran mit montiertem Kranausleger von oben,

4a: eine Seitenansicht eines Teils einer erfindungsgemäßen Stütze,

4b: eine Schnittansicht des Teils der erfindungsgemäßen Stütze und

4c: eine Draufsicht des Teils der erfindungsgemäßen Stütze.

In 1a ist der erfindungsgemäße Mobilkran 10 ohne den Kranausleger 20 zu sehen. Insbesondere ist der Unterwagen 11 mit den Stützarmen 15 zu sehen, wobei die Stützarme 15 nicht ausgefahren sind. Auf dem Drehkranz 12 des Unterwagens 11 befindet sich drehbar gelagert die Drehbühne 9, mit Wippzylindern 13 und einer Kranführerkabine 17. Zu sehen ist der Anlenkpunkt 14 der Drehbühne und der Anlenkpunkt 16 der Wippzylinder 13, an welchen der erfindungsgemäße Kranausleger angelenkt werden kann. In diesem Zustand, ohne dass der erfindungsgemäße Kranausleger montiert wäre, kann der Mobilkran 10 zum Einsatzort verfahren werden, da durch das Abmontieren des Kranauslegers das Gewicht des Mobilkrans insgesamt erheblich reduziert wurde.

Der Kranausleger 20 kann nun mit Hilfe eines Tiefladers 18 mit einer Ladefläche 19, wie in 1b gezeigt, einzeln zum Einsatzort transportiert werden. Der Kranausleger 20 weist seinerseits Anlenkpunkte 24 und 26 auf, mit welchen er an der Drehbühne 9 des Mobilkrans 10 an den Anlenkpunkten 14 und 16 angelenkt werden soll. Zur Montage des Kranauslegers 20 muss dieser in eine Montageposition gebracht werden. Hierzu sind seitlich am Kranausleger Stützen 30 und 40 angebracht, welche den Kranausleger in seiner Montageposition gegen den Boden abstützen. Wie in einem vergrößerten Ausschnitt rechts zu sehen, umfasst die Stütze 30 ein erstes Element 31, welches am Kranausleger um eine vertikale Achse schwenkbar gelagert ist, sowie weiter das Element 32, welches mit dem ersten Element 31 um eine horizontale Achse schwenkbar gelagert ist. Das zweite Element 32 ist hier als Hydrozylinder ausgeführt, so dass es in seiner Länge verstellbar ist.

Während des Transportvorgangs können die Stützen 30 und 40 nach innen geklappt und nach oben geschwenkt werden, so dass sich eine maximale Transportbreite von 3 m ergibt. Die Stützen können entweder von der Kranhydraulik des Mobilkrans oder von einem separaten Powerpack versorgt werden. In 1b sind die Stützen 30 und 40 noch nach innen geklappt, die Elemente 32 und 42 sind jedoch schon nach unten geschwenkt.

Um den erfindungsgemäßen Kranausleger 20 in die Montageposition zu bringen, werden die Stützen 30 und 40 wie in 2a gezeigt, nach außen geklappt. Dann werden die Hydrozylinder 31 und 41 ausgefahren, wobei sie sich auf Abstützplatten 35 und 45 abstützen. Durch diese vertikale Bewegung des Auslegers 20 wird dieser von der Ladefläche des Tiefladers abgehoben, so dass der Tieflader unter dem Kranausleger herausgefahren werden kann. Der Kranausleger 20 ist in seiner Montageposition.

Der Mobilkran 10 wird nun, wie in 2a und 2b gezeigt, von vorne unter den Kranausleger 20 eingefahren, um die auf der Montageseite des Kranauslegers 20 angebrachten Anlenkpunkte 24 und 26 mit den Anlenkpunkten 14 und 16 an der Drehbühne 9 des Mobilkrans 10 zur Deckung zu bringen. Die vertikale Position der Anlenkpunkte kann dabei über die Hydrozylinder 31 und 41 eingestellt werden, so dass der Kranausleger 20 hierüber exakt in die richtige Position gegenüber dem Mobilkran 10 gebracht werden kann. In Längsrichtung kann der Mobilkran durch Vor- und Zurückfahren leicht in die richtige Position gebracht werden, so dass hier keine besonderen Einstellmöglichkeiten von Nöten sind.

Quer zur Längsachse des Kranauslegers ist die Position des Mobilkrans gegenüber dem Kranausleger jedoch sehr viel schwieriger zu verändern, weshalb die auf der Montageseite des Kranauslegers angeordneten Stützen 30 über Abstützplatten 35 verfügen, in welchen ein mit der Unterseite des Elements 31 der Stütze 30 verbundener Fuß seitlich in einer Führung verschiebbar ist. Durch diese seitliche Verschiebbarkeit der Stützen 30 gegenüber den Abstützplatten 35 kann der gesamte Kranausleger 20 quer zu seiner Längsrichtung gegen den Mobilkran 10 in die richtige Position gebracht werden, so dass die jeweiligen Anlenkpunkte ineinander eingepasst werden können.

In 3a und 3b ist nun der Mobilkran 10 mit dem fertig am Mobilkran 10 montierten Kranausleger 20 zu sehen. Hierbei wurde der gesamte Kranausleger 20 bereits mit Hilfe der Drehbühne 9 im Drehkranz 11 um 180° gedreht, so dass die Kranführerkabine 17 nach hinten schaut.

In 3b sind zwei Stützarme 15, welche am Unterwagen 11 des Mobilkrans 10 schwenkbar angebracht sind, ausgefahren, und stützen den Mobilkran 10 ab.

4a bis 4c zeigen nun ein Ausführungsbeispiel der Abstützplatten 35, welche die seitliche Verschiebbarkeit des Kranauslegers ermöglichen. Die Abstützplatte 35 weist dabei einen Grundkörper 50 mit einer Führung 51 auf, in welcher der mit einer Unterseite der Stütze 30 verbindbare Fuß 60 seitlich verschiebbar ist. Hydrozylinder 52 sind an Anlenkpunkten 54 mit dem Grundkörper 50 und an Anlenkpunkten 53 mit dem Fuß 60 verbunden. Die Hydrozylinder 52 können so den Fuß 60 in der Führung 51 seitlich verschieben.

Zur Verbindung mit den Stützen sind Hebelelemente 61 vorgesehen, welche einen überkragenden Rand eines Kopfes 70 der Stütze umfassen und so die Stütze mit dem Fuß 60 und damit mit der Abstützplatte verbinden. Der Kopf 70 ruht dabei mit seiner halbkugelförmigen Außenfläche in der ebenfalls halbkugelförmigen Vertiefung 62 des Fußes, so dass eine gewisse Beweglichkeit zwischen Stütze und Trägerplatte gegeben ist.


Anspruch[de]
Kranausleger für einen Mobilkran, welcher mit dem Mobilkran lösbar verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kranausleger Stützen aufweist, die den Kranausleger in einer Montageposition, in welcher er noch nicht mit dem Mobilkran verbunden ist, gegen den Boden abstützen, so dass der Mobilkran zur Montage unter den Kranausleger gefahren werden kann. Kranausleger nach Anspruch 1, wobei der Kranausleger in der Montageposition bewegbar ist. Kranausleger nach Anspruch 2, wobei der Kranausleger in der Montageposition hydraulisch bewegbar ist. Kranausleger nach Anspruch 1, wobei der Kranausleger in der Montageposition in vertikaler Richtung bewegbar ist. Kranausleger nach Anspruch 4, wobei der Kranausleger in der Montageposition in vertikaler Richtung hydraulisch bewegbar ist. Kranausleger nach Anspruch 1, wobei der Kranausleger in der Montageposition in horizontaler Richtung bewegbar ist. Kranausleger nach Anspruch 6, wobei der Kranausleger in der Montageposition in horizontaler Richtung hydraulisch bewegbar ist. Kranausleger nach Anspruch 6, wobei der Kranausleger in der Montageposition quer zu seiner Längsrichtung horizontal bewegbar ist. Kranausleger nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der Kranausleger mittels der Stützen bewegbar ist. Kranausleger nach Anspruch 1, wobei die Stützen schwenkbar mit dem Kranausleger verbunden sind. Kranausleger nach Anspruch 10, wobei die Stützen hydraulisch schwenkbar sind. Kranausleger nach Anspruch 1, wobei mindestens zwei der Stützen seitlich am Kranausleger angeordnet sind. Kranausleger nach Anspruch 1, wobei der Kranausleger eine mit dem Mobilkran lösbar verbindbare Montageseite und eine freie Seite aufweist, und auf der Montageseite mindestens zwei Stützen seitlich am Kranausleger angeordnet sind. Kranausleger nach Anspruch 13, wobei in der Montageposition die Stützen auf der Montageseite mit dem Kranausleger eine torförmige Öffnung bilden, in den der Mobilkran zur Montage gefahren werden kann. Kranausleger nach Anspruch 1, wobei mindestens eine der Stützen einen Hydrozylinder umfasst, durch welchen sie in ihrer Länge verstellbar ist. Kranausleger nach Anspruch 1, wobei mindestens eine der Stützen einen ersten und einen zweiten Abschnitt aufweist, welche in der Montageposition in horizontaler Richtung gegeneinander bewegbar sind, wobei der erste Abschnitt mit dem Kranausleger verbunden ist und der zweite Abschnitt den Kranausleger auf dem Boden abstützt. Kranausleger nach Anspruch 16, wobei der zweite Abschnitt eine Abstützplatte umfasst, auf welcher ein mit dem ersten Abschnitt verbundener Fuß in einer Führung horizontal verschiebbar ist. Kranausleger nach Anspruch 17, wobei der Fuß durch mindestens einen Hydrozylinder verschiebbar ist. Kranausleger nach Anspruch 16, wobei der erste Abschnitt einen Hydrozylinder umfasst, durch den er in seiner Länge hydraulisch verstellbar ist. Kranausleger nach Anspruch 9, wobei der Kranausleger eine mit dem Mobilkran lösbar verbindbare Montageseite und eine freie Seite aufweist, und die mindestens eine den Kranausleger bewegende Stütze auf der Montageseite angeordnet ist. Kranausleger nach Anspruch 16, wobei der Kranausleger eine mit dem Mobilkran lösbar verbindbare Montageseite und eine freie Seite aufweist, und die mindestens eine Stütze mit dem ersten und dem zweiten Abschnitt auf der Montageseite angeordnet ist. Kranausleger nach Anspruch 4 oder 5, mit einer Steuerung zur automatischen Einnivellierung. Kranausleger nach Anspruch 22, wobei die Steuerung eine Grobnivellierung und eine Feinnivellierung umfasst. Kranausleger nach Anspruch 22, wobei die automatische Einnivellierung graphisch dargestellt werden kann. Mobilkran mit einem Kranausleger gemäß einem der vorangehenden Ansprüche.






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