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Dokumentenidentifikation DE202007007163U1 18.10.2007
Titel Klammern zur Verbindung schwimmend verlegter Dielen
Anmelder Drüsedau u. Müller GmbH & Co. KG, Parkett- und Leistenfabrik, Holzhandlung, 34632 Jesberg, DE
DE-Aktenzeichen 202007007163
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 18.10.2007
Registration date 13.09.2007
Application date from patent application 19.05.2007
IPC-Hauptklasse E04F 15/02(2006.01)A, F, I, 20070519, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04F 15/04(2006.01)A, L, I, 20070519, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Klammern herkömmlicher Bauart sind geeignet zwei Dielen mit Nut- und Feder-Verbindung auf der Unterseite durch Einschlagen in gefräste Klammernuten zu verbinden. Auf diese Art zu einer Bodenfläche verbundene Dielen liegen schwimmend und wieder aufnehmbar auf einem geeigneten Unterboden.

Durch die wechselnde Gewichtsbelastung beim Begehen solcher Böden kommt es immer wieder zu unangenehmen Geräuschen. Zum einen klackende Geräusche, wenn Klammern auf den Unterboden arbeiten, zum anderen Geräusche wie beim Zupfen einer Saite, wenn sich die Spannung der Klammer nach einer Belastung entlädt.

Der im Schutzanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, die Klammern so zu konstruieren, dass jederzeit eine gewichtsmäßige Wechselbelastung der Dielen ohne unangenehme Nebengeräusche möglich ist. Des Weiteren soll die Montage derart vereinfacht werden, dass kein Fehlsitz der Klammern und damit Beschädigung der Diele mehr möglich ist. Und die Klammern sollen ohne Werkzeug eingesetzt werden können.

Diese Probleme werden mit den in den Schutzansprüchen 1 bis 3 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Mit der Erfindung wird erreicht, dass beide Enden der Klammer in verlegtem Zustand und jedem Belastungszustand sicher in den Klammernuten sitzen. Die runden Bögen an beiden Klammerenden sorgen dafür, dass sich die Klammer bei der Montage in den Klammernuten selbst zentriert und keine Fehlpositionierung möglich ist. Zudem lassen sich die so konstruierten Enden ohne Werkzeug leicht in die Klammernuten eindrücken. Die unterschiedlichen Radien der Bögen erzeugen an einem Klammerende einen festen Sitz, am anderen Klammerende einen losen Sitz. Diese Konstruktion in Kombination mit einem mittigen Knick in der Klammer hält die Dielen fest aneinander, lässt aber ein geringfügiges Verschieben der Federn in den Nuten zu. So wird verhindert, dass sich ungewollte Spannungen in den Klammern aufbauen, die sich dann später geräuschvoll entladen. Durch die mit kleiner 90°-Winkel, vorzugsweise 82°-Winkel abgewinkelten Klammerenden entsteht ein zusätzlicher Federeffekt, der ein kleineres Fugenbild ausgleicht.

Die Länge der Klammern ist nicht entscheidend hinsichtlich der beschriebenen Eigenschaften und kann variieren. Gleiches gilt für die Breite in einem Bereich von 13 bis 25 mm.

Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der 1 und 2 erläutert. Es zeigen:

1 die vorgespannte Klammer mit allen relevanten Maßen,

2 ein Maßbeispiel im gestreckten Zustand (Maß im eingebauten Zustand).

In den Figuren ist die Klammer im Schnitt dargestellt und zeigt rechts das abgewinkelte Klammerende (1) mit dem größeren Radius (in diesem Ausführungsbeispiel U-Spalt = 4,2 mm) und links das abgewinkelte Klammerende (2) mit dem kleineren Radius (in diesem Ausführungsbeispiel U-Spalt = 3,5 mm).

Die 1 zeigt den Knick (3) mit einem Winkel von 5° ± 2°, der in der Klammermitte positioniert ist.

Die Position der eingeprägten Markierung für das Ende der Klammer mit dem kleineren U-Spalt ist als Nummer (4) eingezeichnet.


Anspruch[de]
Klammern aus Federstahl zur Verbindung schwimmend verlegter Dielen, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammerenden mit einem Winkel von < 90°, vorzugsweise 82°, in gleicher Richtung abgewinkelt sind. Klammern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die abgewinkelten Klammerenden mit U-Bogen und zwei unterschiedlichen Radien ausgeführt sind, wodurch sich auf der einen Seite ein größerer U-Spalt als auf der anderen Seite ergibt. Die engere Seite ist auf der Klammer mit einem eingeprägten Punkt gekennzeichnet Klammern nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mittig durch einen Knick um ca. 5° ± 2° in Richtung der abgewinkelten Klammerenden abgewinkelt sind.






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