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Dokumentenidentifikation DE202007009331U1 18.10.2007
Titel Vorrichtung zum Befestigen von Platten
Anmelder Liu, Yung-Kuan, Taipei City, TW
Vertreter Kador & Partner, 80469 München
DE-Aktenzeichen 202007009331
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 18.10.2007
Registration date 13.09.2007
Application date from patent application 04.07.2007
IPC-Hauptklasse E04F 13/07(2006.01)A, F, I, 20070704, B, H, DE

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG (a) Umfeld der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen von Platten, insbesondere eine Befestigungsvorrichtung für Platten, die kontinuierlich miteinander befestigt werden, damit diese Platten an Pfosten befestigt werden können.

(b) Beschreibung der herkömmlichen Ausfüchrungsart

Mit dem Fortschritt des Baumaterials werden zum Befestigen an eine Außenwand eines Gebäudes, welche bereits mit einer üblichen Methode hergestellt wird, vorgefertigte Platten verwendet. Da diese vorgefertigten Platten jedoch hauptsächlich aus mit Glasfasern verstärktem Beton (GFRC, auch castone oder Gußbeton genannt) gefertigt sind, können die Oberflächen dieser Plaffen je nach Anforderung in verschiedenen Platten vorbereitet werden.

Eine Innenseite der herkömmlichen Platte ist mit einem Verbundblech versehen, welches aus einer mit Schrauben oder Nägeln an einen Pfosten zu befestigenden Rückseite hervorsteht, um so eine Befestigung zu ermöglichen. Mit dieser Verbindungsmethode kann die Position nach dem Befestigen der Platte nicht mehr verändert werden, da dafür auch grundsätzliche Erfahrungen und Techniken zum Aufbau erforderlich sind, um die Platte genau und präzise miteinander zu verbinden, da sonst zwischen diesen Platte leicht eine Lücke entsteht. Dies ist der hauptsächliche Nachteil der herkömmlichen Methode zum Verbinden der Platten miteinander.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Mit der vorliegenden Erfindung soll eine Vorrichtung zum Befestigen von Platten geschaffen werden, einschließlich ein Fixierblech in einer Längsstreifenform, und ein Hellingblech in einer Querstreifenform. Das Fixierblech ist mit Schrauben an einem Pfosten befestigt, während eine Innenseite des Hellingbleches mit einer Hakenvorrichtung, die in der Platte eingebettet ist, versehen ist. Ein unteres Ende des Fixierbleches ist mit einem anliegenden Teil geformt, welches aus einer oberen Fläche nach unten hervorsteht, und über dem in entsprechender Stellung ein Verschlußteil angebracht ist. Eine obere und eine untere Kante des Hellingbleches sind mithe einem langen Hellingblech versehen, wobei irgendeine Position der oberen und unteren Hellingbleche mit dem Verschlußteil bzw. mit dem anliegenden Teil des Fixierbleches verriegelt werden, damit die Platte justierbar am Pfosten montiert werden kann. Daher kann die Position der Platte nach dem Montieren an den Pfosten noch immer justiert werden, so dass die Platte noch immer leicht verbunden werden kann, ohne dass dazwischen eine Lücke gebildet wird.

Außerdem ist eine Ecke oberhalb des Riegelteils des Fixierbleches in der Platte nach der vorliegenden Erfindung mit einem runden Schrägungswinkel gebildet, damit das Hellingblech durch Rotierung verriegelt werden kann.

Andererseits ist das Hellingblech der Vorrichtung zum Befestigen der Platte nach der vorliegenden Erfindung nach dem Gießen der Platte eingebettet und wird mit einer Hakenvorrichtung in einen Körper der Platte eingehakt, um so einen festen und robusten Aufbau zu bilden.

Für ein besseres Verständnis der oben genannten Ziele und technischen Methoden der vorliegenden Erfindung folgt der nachstehenden Kurzbeschreibung der Zeichnungen eine detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsarten.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt eine Explosionsansicht der vorliegenden Erfindung.

2 zeigt eine Ansicht des Zusammenbaus der vorliegenden Erfindung.

3 zeigt eine schematische Ansicht eines Hellingblech, welches aus einer Platte nach der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist.

4 stellt eine schematische Ansicht eines Vorgangs zum Befestigen eines Fixierbleches mit einem Hellingblech nach der vorliegenden Erfindung dar.

5 zeigt eine Grundansicht eines Fixierbleches, welches mit einem Hellingblech nach der vorliegenden Erfindung befestigt ist.

6 zeigt eine Grundansicht eines Fixierbleches, welches mit einem Hellingblech nach der vorliegenden Erfindung befestigt ist, wobei die Position zum Zusammensetzen des Fixierbleches und des Hellingbleches justiert wird.

7 zeigt eine schematische Ansicht der vorliegenden Erfindung, welche mit einem Pfosten montiert ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER VORLIEGENDEN AUSFÜHRUNGSARTEN

Wie dies in der 1 und in der 2 gezeigt ist, besteht eine Vorrichtung zum Befestigen von Platten nach der vorliegenden Erfindung hauptsächlich aus einem Fixierblech 10 und einem Hellingblech 20.

Das Fixierblech 20 ist in einer Längsstreifenform ausgeführt und mit mehreren Rundlöchern 11 zum Befestigen mit Schrauben 50 versehen, um dieses Fixierblech 20 an einen Pfosten 40 zu befestigen (siehe 7). Ein unteres Ende des Fixierbleches 10 ist mit einem anliegenden Teil 12 versehen, welches von einer vorderen Fläche nach unten hervorsteht, während über dem an entsprechender Stelle ein Verschlußteil 13 hervorsteht. Eine Ecke oberhalb des Verschlußteils 13 ist mit einem runden Schrägungswinkel 14 versehen.

Das Hellingblech 20 ist in einer Querstreifenform 20 ausgeführt. Eine Innenseite dieses Hellingbleches 20 ist mit einer Hakenvorrichtung versehen, welches nach außen hervorsteht und aus einem Paar von Haken 23 besteht, welche von zwei Seiten des Hellingbleches 20 schräg nach außen neigen. Ein Endteil eines jeden Verschlußteiles 23 ist zum Hellingblech 20 hin gefaltet, um eine kurze plissierte Platte 24 zu bilden. Wie in der 3 gezeigt, ist die Hakenvorrichtung in einer Platte 30 eingebettet, während eine obere und untere Kante dieses Hellingbleches 20 mit je einer langen Helling 21, 22 versehen ist.

Wie dies in der 2 gezeigt ist, werden die obere Helling 21 und die untere Helling 22 des Hellingbleches 20 je mit dem Verschlußteil 13 beim Zusammensetzen in irgendeiner Position und dem anliegenden Teil 12 des Fixierbleches 10 zum Befestigen miteinander verriegelt. Wie dies in der 2, 3 und in der 7 gezeigt ist, wird das Fixierblech 10 beim Installieren der Platte 30 zuerst in das Hellingblech 20 eingesetzt und danach in die richtige Position verschoben, wonach dieses mit den Schrauben 50 aus den Rundlöchern 11 des Fixierbleches 10 in den Pfosten 40 befestigt wird. Da mit dem Hellingblech 20 das Fixierblech 10 in irgendeiner Position verriegelt werden kann, wie beispielsweise an verschiedenen Stellen – wie in der 5 und 6 gezeigt – kann die Platte. Die mit dem Hellingblech 20 befestigt wird, justierbar am Pfosten 40 befestigt werden.

Wie dies andererseits in der 2, 4, 5 und in der 7 gezeigt ist, kann das Hellingblech 20 in irgendeiner Position rotiert werden, wenn der runde Schrägungswinkel 14 an einer Ecke oberhalb des Verschlußteils 13 des Fixierbleches 10 gebildet wird. Wie dies in der 4 gezeigt ist, wird das Hellingblech 20 zuerst in einem Neigungswinkel am Fixierblech 10 angebracht, so dass der runde Schrägungswinkel 14 des Verschlußteils 13 des Fixierbleches 10 mit der Innenkante der oberen Helling 21 des Hellingbleches 20 in Berührung kommt und das anliegende Teil 12 in die untere Helling 22 erweitert wird. In diesem Augenblick wird das Fixierblech 10 in eine in der Zeichnung gezeigte Pfeilrichtung G1 rotiert, damit der runde Schrägungswinkel 14 am Verschlußteil an der oberen Helling 21 rotiert wird, bis eine obere Kammer des Verschlußteils 13 vollständig mit der Innenkante der oberen Helling 21 in Berührung kommt (siehe 5), um somit den Zusammenbau zu vervollständigen.

Da sich die Position der Fixierbleche 10 im Verhältnis zum Hellingblech 20 leicht verschieben läßt, kann das Fixierblech 10 mit den Schrauben 50 leicht am Pfosten befestigt werden.

Dementsprechend wird mit der vorliegenden Erfindung eine Baumethode zum Zusammensetzen der Platte 30 an einem Pfosten 40 ermöglicht, wobei diese Montage im Vergleich zur herkömmlichen Montagetechnik einfacher ist und die Platte 30 auch leicht in die richtige Position justiert werden kann.

Es ist selbstverständlich, dass die hier beschriebenen Ausführungsarten lediglich als Beispiel der Prinzipien der vorliegenden Erfindung dienen und dass von den Fachleuten auf diesem Gebiet eine Vielzahl von Modifizierungen an diesen beschriebenen Ausführungsarten vorgenommen werden können, ohne dabei vom Geist und Umfang der vorliegenden Erfindung, wie in den nachstehenden Schutzansprüchen dargelegt, abzuweichen.


Anspruch[de]
Eine Vorrichtung zum Befestigen von Platten mit einer beweglichen Methode an einen Pfosten 40, bestehend aus einem Fixierblech 20 in einer Längsstreifenform und welches mit mehreren Rundlöchern 11 zum Befestigen mit Schrauben an diesen Pfosten 40 versehen ist, während ein unteres Ende mit einem anliegenden Teil 12 versehen ist, welches von einer vorderen Fläche nach unten hervorsteht, während in einer Position oberhalb davon das anliegende Teil 12 mit einem Verschlußteil 13 versehen ist; einem Hellingblech 20 in einer Querstreifenform, dessen eine Innenseite mit einer Hakenvorrichtung versehen ist, welche nach außen hervorsteht, damit dieses Hellingblech 20 in die Platte eingebettet werden kann, während eine obere Kante und eine untere Kante dieses Hellingbleches 20 mit je einer langen Helling 21, 22 ausgeführt ist; diese obere Helling 21 und die untere Helling 22 des Hellingbleches 20 in irgendeiner Position mit dem oben genannten Verschlußteil 13 und dem anliegenden Teil 12 des Fixierbleches 10 verriegelt werden kann, damit diese Platte justierbar an den Pfosten 40 montiert werden kann. Die Vorrichtung zum Befestigen von Platten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ecke oberhalb des Verschlußteils 13 des Fixierbleches 20 mit einem runden Schrägungswinkel gebildet ist, damit das Hellingblech 20 durch Rotieren daran befestigt werden kann. Die Vorrichtung zum Befestigen von Platten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hakenvorrichtung des Hellingbleches 20 aus einem Paar von Haken 23 besteht, welche von zwei Seiten des Hellingbleches 20 schräg nach außen neigen. Die Vorrichtung zum Befestigen von Platten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Endteil eines jeden Verschlußteiles 23 ist zum Hellingblech 20 hin gefaltet ist, um eine kurze plissierte Platte 24 zu bilden.






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