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Dokumentenidentifikation DE4317896B4 18.10.2007
Titel Holographischer Spiegel vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp und Verfahren zu seiner Herstellung sowie eine Anzeigevorrichtung vom Reflexionstyp für Fahrzeuge
Anmelder Yazaki Corp., Tokyo, JP
Erfinder Sugita, Masaya, Susono, Shizuoka, JP;
Fujiwara, Toshiaki, Susono, Shizuoka, JP;
Sasaki, Kazuyuki, Susono, Shizuoka, JP;
Iino, Tadashi, Susono, Shizuoka, JP;
Furuya, Yoshiyuki, Susono, Shizuoka, JP;
Watanabe, Takanori, Susono, Shizuoka, JP;
Korenaga, Hidenobu, Susono, Shizuoka, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 28.05.1993
DE-Aktenzeichen 4317896
Offenlegungstag 02.12.1993
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 18.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.10.2007
IPC-Hauptklasse G02B 5/32(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G02B 27/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   G03H 1/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B60K 35/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft einen holographischen Spiegel vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp und ein Verfahren zu seiner Herstellung sowie seine Verwendung in einer Anzeigevorrichtung in einem Fahrzeug gemäß den Oberbegriffen der Ansprüche 1 bis 5.

Derartige holographische Spiegel sind bereits bekannt, um entfernt ein Anzeigebild als ein virtuelles Bild in Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges anzuzeigen. Eine typische solche Anzeigevorrichtung vom Reflexionstyp ist eine Anzeigevorrichtung bei erhobenem Kopf, in der ein Reflexionsspiegel als eine Kombinationseinrichtung verwendet wird. Ein Beispiel einer solchen Anzeigevorrichtung bei erhobenem Kopf ist in 11 gezeigt. Es wird auf 11 Bezug genommen; eine Anzeigeeinheit 1 zum Anzeigen von Informationen eines Fahrzeuges ist mit ihrer Anzeigeoberfläche nach oben gerichtet in einem Armaturenbrett 2 des Fahrzeuges angeordnet. Licht, das von einem Anzeigebild der Anzeigeeinheit 1 ausgesendet wird, wird durch eine in dem Armuturenbrett 2 gebildete Öffnung eingeführt und durch eine Kombinationseinrichtung reflektiert, die von einem Reflexionsabschnitt 4 an der inneren Oberfläche einer Windschutzscheibe 3 des Fahrzeuges gebildet ist, so daß es zu einem Sichtpunkt E eines Fahrers des Fahrzeuges eingeführt wird. Infolgedessen kann der Fahrer visuell ein virtuelles Bild X des Anzeigebildes in Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges erkennen.

Bei der Anzeigevorrichtung vom Reflexionstyp mit der oben beschriebenen Konstruktion ist die Lage der Anzeigeeinheit 1 durch den Neigungswinkel der Windschutzscheibe 3 beschränkt, und es gibt wenig Freiheit beim Auslegen dieses Ortes. Somit wird eine verbesserte Anzeigevorrichtung vorgeschlagen, in der ein nichtregelmäßiges Hologramm vom Reflexionstyp, das einen unterschiedlichen Einfalls- und Austrittswinkel besitzt, an der Windschutzscheibe angebracht wird, um den Freiheitsgrad beim Auslegen des Ortes der Anzeigeeinheit zu erhöhen.

Ein nichtreguläres Hologramm vom Reflexionstyp, das oben erwähnt wurde, wird auf folgende Weise hergestellt. Es wird auf die 12 Bezug genommen; ein Laserstrahl 6, der von einem Laseroszillator 5 ausgesendet wird, wird von einem Spiegel 7 reflektiert und dann in zwei Strahlen unterschiedlicher Richtung durch einen Strahlteiler 8 aufgeteilt. Einer dieser zwei Strahlen wird von einem anderen Spiegel 9 reflektiert und durch eine Objektivlinse 10 und eine Sammellinse 11 in paralleles Licht umgewandelt, mit dem darauf folgend als Gegenstandslicht eine Oberfläche einer Hologrammplatte 13a bestrahlt wird. Währenddessen wird der andere der zwei Strahlen von einem Spiegel 15 reflektiert und dann durch eine Objektivlinse 16 und einer Sammellinse 17 in paralleles Licht umgewandelt, mit dem darauf folgend als Bezugslicht 18 die andere Oberfläche der Hologrammplatte 13a bestrahlt wird, die zu der Oberfläche entgegengesetzt ist, auf die das Gegenstandslicht 12 aufstrahlt.

Wenn die derart aufgezeichnete Hologrammplatte 13a entwikkelt und fixiert wird, dann wird ein solches Hologramm 13 erhalten, wie es in 13 gezeigt ist. Insbesondere weist unter Bezugnahme auf die 13 das Hologramm 13 Interferenzstreifen auf, die unter einen Neigungswinkel &thgr; in bezug auf die Ebene einer fotoempfindlichen Materialschicht 13c geneigt sind, die auf ein transparentes Trägerteil 13b aufgebracht ist, und voneinander mit dem Abstand d beabstandet sind. In diesem Fall kann der Neigungswinkel &thgr; und der Abstand d der Interferenzstreifen in folgenden Weise bestimmt werden.

Die Wellenlänge des Gegenstandslichtes 12 wird durch &lgr; dargestellt und der Winkel, unter dem das Gegenstandslicht 12 zu der Oberfläche der fotoempfindlichen Materialschicht 13c der Hologrammplatte 13a eingeführt wird, wird durch &thgr;s' dargestellt, während der Brechungswinkel der fotoempfindlichen Materialschicht 13b durch &thgr;s' dargestellt ist. Ferner wird der Einfallswinkel des Bezugslichtes 18 auf das transparente Trägerteil 13b durch &thgr;R dargestellt, und der Brechungswinkel des transparenten Trägerteils 13b wird durch &thgr;R' dargestellt. Da der Brechungswinkel der fotoempfindlichen Materialschicht 13c und des transparenten Trägerteils 13b als gleich angesehen werden kann, ergibt sich

Einfallswinkel &thgr; = (&thgr;S' – &thgr;R')/2 Abstand d = &lgr;/2n sin((&thgr;S' + &thgr;R')/2) mit n dem Brechungsindex der fotoempfindlichen Materialschicht 13c.

Wenn das Hologramm 13 an der Windschutzscheibe 3 angebracht wird, wie es in 14 gezeigt ist, so daß es als ein Spiegel verwendet wird, dann kann, da es Licht nicht regelmäßig reflektiert und einen Einfallswinkel und einen Austrittswinkel aufweist, die voneinander unterschiedlich sind, selbst dann, wenn die Anzeigeeinheit 1 näher zu der Fahrerseite angeordnet wird, das Hologramm 13 von dort reflektiertes Licht zu dem Sichtpunkt E des Fahrers so einführen, daß von dem Sichtpunkt E aus das virtuelle Bild X des Anzeigebildes der Anzeigeeinheit 1 visuell rückwärts von dem Hologramm 13 erkannt werden kann. Auf diese Weise kann, wo ein nichtregelmäßiger Spiegel vom Reflexionstyp verwendet wird, wenn die Eigenschaft der nichtregelmäßigen Reflexion des nichtregelmäßigen Spiegels vom Reflexionstyp in geeigneter Weise eingestellt wird, die Anzeigeeinheit 1 an einer Stelle angeordnet werden, an der sie nicht mit einem Spiegel vom regelmäßigen Reflexionstyp angeordnet werden kann. Infolgedessen kann der Freiheitsgrad beim Auslegen des Ortes der Anzeigeeinheit 1 beträchtlich erhöht werden.

Jedoch wird dort, wo ein Spiegel vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp verwendet wird, wie es oben beschrieben wurde, das virtuelle Bild X des Anzeigebildes der Anzeigeeinheit 1 visuell als ein nach vorne geneigtes, zusammengefallenes Bild erkannt, wenn von dem Sichtpunkt E des Fahrers betrachtet wird. Bei einem einfachen Vergleich zwischen einer nichtregelmäßigen Reflexion und einer regelmäßigen Reflexion kommt in dem Fall der nichtregelmäßigen Reflexion, wie es in 15 gezeigt ist, Licht, das von einem Punkt 1a der Anzeigeeinheit 1 herkommt, zu einem Punkt Xa; Licht, das von einem anderen Punkt 1c herkommt, gelangt zu einem anderen Punkt Xc; und Licht, das von einem weiteren Punkt 1b herkommt, gelangt zu einem weiteren Punkt Xb, wodurch das virtuelle Bild X gebildet wird. Im Gegensatz hierzu gelangt bei der Reflexion eines imaginären Spiegels vom regelmäßigen Reflexionstyp Licht, das von den Punkten 1a, 1b und 1c herkommt, zu den Punkten Xa', Xc' bzw. Xb', wodurch ein anderes virtuelles Bild X' gebildet wird. Wenn hier die Abstände der virtuellen Bilder X und X' von den entsprechenden Reflexionspunkten miteinander verglichen werden, dann ist der Abstand zu dem Punkt Xa um 2 × La länger als der Abstand zu dem Punkt Xa', während der Abstand zu dem Punkt Xc um 2 × Lb länger als der Abstand zu dem Punkt Xc' ist. Demgemäß wird, wenn man von dem Sichtpunkt E des Fahrers betrachtet, das virtuelle Bild des Anzeigebildes der Anzeigeeinheit 1 visuell als ein nach vorne geneigtes, zusammengedrücktes Bild erkannt. Deshalb gibt, wenn man mit dem virtuellen Bild vergleicht, das durch die gewöhnliche regelmäßige Reflexion erhalten wird, das durch nichtregelmäßige Reflexion erhaltene, virtuelle Bild ein fremdes Gefühl für den Fahrer und verschlechtert das Erkennen des Fahrers.

Eine andere Anzeigevorrichtung für erhobenem Kopf, bei dem ein Hologramm vom Reflexionstyp als eine Kombinationseinrichtung verwendet wird, ist in 16 gezeigt. Bezug nehmend auf 16 ist eine Anzeigeeinheit 1 zum Anzeigen verschiedener Betriebsinformationen eines Fahrzeuges mit einer Anzeigeoberfläche, die nach oben gerichtet ist, in einem Armaturenbrett 2 des Fahrzeuges angeordnet. Von einem Anzeigebild der Anzeigeeinheit 1 ausgesandtes Licht wird durch eine Öffnung 2a, die in dem Armaturenbrett 2 gebildet ist, zu einer Kombinationseinrichtung geführt und von dieser reflektiert, die von einem Hologramm 4 vom Reflexionstyp gebildet wird, das fest unabhängig von einer Windschutzscheibe 3 des Fahrzeuges an dem Armaturenbrett 2 so angebracht ist, daß das Licht zu dem Sichtpunkt E eines Fahrers des Fahrzeuges so gelenkt wird, daß der Fahrer visuell das Anzeigebild als ein virtuelles Bild VI erkennen kann. Bei diesem Beispiel dient das Hologramm als ein Spiegel für ein besonderes Wellenlängenband.

In Abhängigkeit von derart, in der ein Hologramm aufgezeichnet worden ist, kann das Hologramm mit der Funktion eines Hohlspiegels oder eines konvexen Spiegels oder als ein Spiegel bereitgestellt werden, der die Eigenschaft des regelmäßigen Reflexionstyp (in dem Fall von &thgr;1 = &thgr;2 in 9) oder vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp (in dem Fall von &thgr;1 ≠ &thgr;2 in 16) für ein besonderes Wellenlängenband ähnlich, wie es oben beschrieben worden ist, aufweist. Das Hologramm kann auf verschiedene Weisen so verwendet werden, daß es unabhängig von der Windschutzscheibe eines Fahrzeuges angebracht werden kann, oder es kann an der Oberfläche der Windschutzscheibe angebracht werden oder es wird in einer Glasschicht der Windschutzscheibe aufgezeichnet, indem eine Emulsion eines fotoempfindlichen Materials beim Herstellen der Windschutzscheibe angewendet wird.

Während die Aufzeichnungsart einer Hologramm-Kombinationseinrichtung den regelmäßigen Reflexionstyp und den nichtregelmäßigen Reflexionstyp einschließt, wie es oben beschrieben wurde, leidet, wenn Hologramm-Kombinationseinrichtungen vom regelmäßigen Reflexionsaufzeichnungstyp und vom nichtregelmäßigen Reflexionsaufzeichnungstyp miteinander verglichen werden, eine Hologramm-Kombinationseinrichtung vom regelmäßigen Reflexionsaufzeichnungstyp wenig an dem Problem des Auslöschens und an chromatischer Aberration, aber es weist eine Schwierigkeit auf, da ein regelmäßiges Reflexionsbild von der rückwärtigen Oberfläche der Hologrammplatte auf derselben Sichtlinie erzeugt wird, es nicht getrennt und wirkungsvoll aufgehoben werden kann und einen Bilduntergrund darstellt. Während einer Oberflächenbehandlungstechnik, wie eine nichtreflektierende Beschichtung der Oberfläche einer Hologrammplatte, als eine Gegenmaßnahme gegen dieses Problem zur Verfügung steht, trägt dies als ein Faktor zur Kostensteigerung bei.

Im Falle einer Hologramm-Kombinationseinrichtung vom nichtregelmäßigen Reflexionsaufzeichnungstyp verstärken, während regelmäßige Reflexionsbilder an der vorderen und rückwärtigen Oberfläche der fotographischen Platte ohne weiteres voneinander getrennt werden können und das Unnötige von ihnen ausgelöscht werden kann, Fading und chromatische Aberrationen, die Unterscheidbarkeit zu verringern, wenn die Verschiebung der Beugungsrichtung durch das Hologramm von der regelmäßigen Reflexionsrichtung der Emulsionsschicht zunimmt. Da ferner die Neigung eines Bildes von der einer regelmäßigen Reflexion unterschiedlich ist, wird ein Anzeigebild geneigt und der Sichtbarkeitswinkel wird verringert (das Bild schrumpft in vertikaler Richtung).

17 zeigt ein optisches Anzeigesystem einer Anzeigevorrichtung für erhobenem Kopf, die ein nichtregelmäßiges Hologramm vom Reflexionstyp verwendet, und 18 zeigt die Bewegung der Lage einer Anzeigeeinheit 1, wenn ein virtuelles Bild VI mittels eines Halbspiegels 4' (der einem regelmäßigen Hologramm vom Reflexionstyp entspricht) auf derselben Sichtlinie beobachtet wird.

Wie man aus einem Vergleich zwischen den 17 und 18 sehen kann, ist, wenn das nichtregelmäßige Hologramm vom Reflexionstyp (entsprechend dem Fall von &thgr;1 > &thgr;2 in 16) verwendet wird, das virtuelle Bild VI in Richtung zu dem Fahrer verglichen mit dem regelmäßigen Hologramm vom Reflexionstyp oder dem halbdurchlässigen Spiegel IV' geneigt. Der Grund ist im wesentlichen in 19 dargestellt.

Bezug nehmend auf 19 weist ein Hologramm-Reflexionsspiegel 4 vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp Interferenzstreifen 4a auf, die relativ zu der Emulsion oder fotoempfindlichen Materialschicht des Hologramms 4 (siehe auch 13) geneigt sind. Da normalerweise ein Hologramm so ausgelegt wird, daß ein Mittenbereich eines Anzeigebildes in einem Mittenbereich der Oberfläche des Hologrammes wiedergegeben wird, wenn der Fahrer auf das Hologramm 4 schaut, wie es in 19 gezeigt ist, wird ein Mittenbereich eines Bildes bei oder um die Mitte der Oberfläche des Hologrammes 4 herum beobachtet. Bei diesem Beispiel kann man gedanklich überlegen, daß ein solcher Spiegel M1, wie er durch eine unterbrochene Linie in 19 angegeben ist, bei der oder um die Mitte des Hologrammes 4 vorhanden ist. Es wird hier darauf hingewiesen, daß irgendein Einfluß einer Brechungswirkung eines Unterschiedes beim Brechungsindex zwischen der Hologrammemulsion und der äußeren Atmosphäre unberücksichtigt gelassen wird. Auf diese Weise kann man annehmen, daß ein Mittenbereich des Bildes von gebrochenem (reflektiertem) Licht von dem Spiegel M1 gebildet wird, das zu dem Fahrer gelangt. Ein oberer Abschnitt R2 eines Anzeigebildes R wird bei einem Abschnitt der Oberfläche des Hologrammes 4 oberhalb des Mittenbereiches gestreut und kann betrachtet werden, daß es als ein virtuelles Bild VI2 durch Beugung (Reflexion) von einem anderen Spiegel M2 gebildet wird. Ähnlich wird ein unterer Randbereich R3 des Bildes R nach unterhalb der Mitte des Hologrammes 4 gebeugt und wird visuell als ein virtuelles Bild VI3 durch Beugung von einem weiteren Spiegel M3 von dem Fahrer erkannt.

Da das Anzeigelicht der Anzeigeeinheit 1 auf der Oberfläche des Hologrammes unterschiedlich für einzelne Lichtaussendungspunkte auf diese Weise so gebeugt wird, daß die Lichtwege, die zu den Augen des Fahrers gelangen, voneinander unterschiedlich sind, und die imaginären Reflexionsoberflächen, die den Lichtaussendungspunkten entsprechen, sind voneinander unterschiedlich, und das Bild verläuft schräg. Während die Tendenz eines solchen schrägen Verlaufes eines Bildes nichtregelmäßigen Hologrammen vom Reflexionstyp gemeinsam ist, hängt die Neigungsrichtung von der Neigungsrichtung der Interferenzstreifen in bezug auf die Emulsionsschicht ab, und wenn die Neigung, wie es in 20 gezeigt ist, entgegengesetzt zu derjenigen der 19 in bezug auf die vertikale Richtung der Emulsionsschicht ist, wird ein oberer Randbereich des virtuellen Bildes VI von dem Fahrer fort geneigt. Es wird darauf hingewiesen, daß das Bezugszeichen VI' ein imaginäres Reflexionsbild bezeichnet, wenn ein imaginärer Spiegel M' an der Stelle des Hologrammes 2 vorhanden ist.

In dem Fall von |&thgr;2| > |&thgr;1|, wobei der absolute Wert |&thgr;2| des Reflexionswinkels größer als der absolute Wert |&thgr;1| des Einfallswinkel ist, wenn eine allgemeine Situation, bei der ein Hologramm an einem Fahrzeug angebracht ist, betrachtet wird, ist die Situation dem Fall äquivalent, bei dem die Anzeigeeinheit in Lagebeziehung der Anzeigeeinheit und des Betrachters (Fahrers) zu der Kombinationseinrichtung näher zu dem Betrachter als bei einem Hologramm regelmäßige Reflexionen eingebaut wird. Eine solche lagemäßige Anordnung wird häufig vorgenommen, um zu vermeiden, daß ein Hologramm nahe dem Fuß der Windschutzscheibe eines Fahrzeuges angeordnet wird, wo sich einige Konstruktionselemente des Fahrzeuges, wie ein Luftkanal und ein Kabelbaum, und die Anzeigeeinheit gegenseitig stören. Deshalb ist eine solche Hologramm-Kombinationseinrichtung vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp, wie es in 17 gezeigt ist, in vielen Fällen für ein optisches System für eine Anzeigevorrichtung bei erhobenem Kopf geeignet, und bei diesem Beispiel sind Mittel erforderlich, um die Schwierigkeit zu lösen, daß ein oberer Endabschnitt eines virtuellen Bildes in Richtung zu dem Fahrer geneigt ist.

Als eine mögliche Gegenmaßnahme gegen diese Schwierigkeiten kann ohne weiteres angenommen werden, daß das Bild VI angehoben werden kann, wenn die Anzeigeeinheit 1 in der durch eine Pfeilmarkierung &thgr; in 19 angegebenen Richtung geneigt wird. In diesem Fall jedoch wird die Höhe des von dem Fahrer (der Sichtbarkeitswinkel) beobachteten Bildes verringert, wie es aus der 21 offensichtlich ist, wobei das Bildverhältnis geändert wird, was zu einer Verschlechterung der Unterscheidbarkeit führt.

Die Schwierigkeit der Neigung eines virtuellen Bildes tritt auch bei einem Hologramm vom Reflexionstyp auf, wenn es einen Hohlspiegel nachbildet.

Aus der Druckschrift US 4 830 464 ist es bereits bekannt, zwei verschiedene Spiegel in einem Hologramm vorzusehen.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen holographischen Spiegel vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp und sein Herstellungsverfahren bereitzustellen, der, wenn er als eine Reflexionsplatte an einer Windschutzscheibe eines Fahrzeuges angebracht wird, die Neigung eines Anzeigebildes verringern kann, das visuell durch Reflexion erkennbar ist, und ein Verfahren zum Herstellen eines nichtregelmäßigen, holographischen Spiegels vom Reflexionstyp anzugeben.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 bis 5 gelöst.

Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass sie eine Anzeigevorrichtung vom Reflexionstyp für ein Fahrzeug schafft, die ein nichtregelmäßiges Hologramm vom Reflexionstyp oder ein regelmäßiges Hologramm vom Reflexionstyp verwendet, das einen Hohlspiegel als eine Hologramm-Kombinationseinrichtung bildet, wobei ein virtuelles Bild einer Anzeigeeinheit zu einem aufrechten Bild umgekehrt wird und eine Kontraktion ausgeglichen wird, um die Unterscheidbarkeit zu verbessern.

Der holographische Spiegel vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp wird in geeigneter Weise in einer Anzeigevorrichtung für ein Fahrzeug verwendet. Insbesondere wird der holographische Spiegel an der Windschutzscheibe eines Fahrzeuges so angebracht, dass sein Bereich, der die Funktion eines konkaven Spiegels hat, nach oben gerichtet positioniert ist, während sein anderer Bereich, der die Funktion eines konvexen Spiegels hat, nach unten gerichtet positioniert ist, und eine Anzeigeeinheit ist unterhalb der Windschutzscheibe angeordnet, deren Anzeigeoberfläche nach oben gerichtet ist. Ein virtuelles Bild, das von dem Licht gebildet wird, das von der Anzeigeoberfläche der Anzeigeeinheit ausgesendet wird, das von dem Bereich des holographischen Spiegels reflektiert wird, der die Funktion eines konkaven Spiegels hat, wird mit einem größeren Abstand als ein wesentlicher Abstand zwischen der Anzeigeoberfläche und dem holographischen Spiegel angezeigt, aber ein anderes virtuelles Bild, das von dem Licht gebildet wird, das von dem anderen Bereich des holographischen Spiegels reflektiert wird, der die Funktion eines konvexen Spiegels aufweist, wird mit einem anderen Abstand angezeigt, der kleiner als der wesentliche Abstand zwischen der Anzeigeoberfläche und dem holographischen Spiegel ist. Infolgedessen wird die Vorwärtsneigung des Anzeigebildes, das visuell als ein virtuelles Bild erkannt wird, verringert. Demgemäß kann solch ein gutes Bild, wie es bei Verwendung eines regelmäßigen Reflexionsspiegels erhalten wird, visuell erkannt werden, während der Freiheitsgrad beim Auslegen des Ortes der Anzeigeeinheit sichergestellt wird.

Bei beiden Anzeigevorrichtungen vom Reflexionstyp für ein Fahrzeug wird, da das in dem optischen Weg zwischen der Anzeigeeinheit und der Kombinationseinrichtung eingefügte Prisma das virtuelle Bild des Anzeigebildes der Anzeigeeinheit neigt und in einer Richtung in bezug auf das Anzeigebild dehnt, das virtuelle Bild des Anzeigebildes, das sonst geneigt oder zusammengedrückt ist, wenn das Prisma fehlt, zu einem aufrechten Bild umgekehrt und in dieser einen Richtung gedehnt. Infolgedessen wird eine verbesserte Erkennbarkeit erhalten. Wo das Hologramm vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp einen Neigungswinkel des Anzeigelichtes der Anzeigeeinheit aufweist, der einen kleineren absoluten Wert als den absoluten Wert eines Reflexionswinkels des Hologrammes vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp besitzt, kann die Anzeigeeinheit näher zu dem Fahrer des Fahrzeuges angeordnet werden, was bezüglich des Raumes zum Unterbringen der Anzeigeeinheit vorteilhaft ist.

Die oben genannten und weitere Zielsetzungen, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung und den beigefügten Ansprüchen, wenn diese zusammen mit den beigefügten Zeichnungen genommen werden, in denen gleiche Teile oder Elemente mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind, offensichtlich.

Die Erfindungsgegenstände werden im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert. Es zeigt:

1 eine schematische Ansicht, die ein Verfahren zum Herstellen eines holographischen Spiegels vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp gemäß der Erfindung darstellt;

2a eine schematische Ansicht, die ein Verfahren zum Bilden eines Bereiches, der als ein konkaver Spiegel arbeitet, und eines anderen Bereiches, der als ein konvexer Spiegel arbeitet, an einer oberen Hälfte bzw. einer unteren Hälfte eines Hologrammes in bezug auf eine im wesentlichen Mittellinie bei dem Herstellungsverfahren der 1 darstellt,

2b eine ähnliche Ansicht wie 2a, wobei ein Verfahren zum Bilden eines Bereiches, bei dem die Vergrößerung zunimmt, und eines anderen Bereiches, bei dem die Vergrößerung abnimmt, in der oberen Hälfte bzw. der unteren Hälfte eines Hologrammes in bezug auf eine im wesentlichen Mittellinie bei dem Herstellungsverfahren der 1 dargestellt ist,

3 eine schematische Ansicht, die eine Anzeigevorrichtung vom Reflexionstyp für ein Fahrzeug zeigt,

4 eine schematische Ansicht, die ein virtuelles Bild einer Anzeigeeinheit vom Reflexionstyp der Anzeigevorrichtung der 3 zeigt, wenn über ein Prisma beobachtet wird,

5 bis 7 schematische Ansichten, die Änderungen des vir tuellen Bildes der 4 darstellen, wenn die Anzeigeeinheit aufeinanderfolgend in 4 gedreht wird,

8 eine schematische Ansicht, die die Anzeigeeinheit und die in den 4 bis 7 gezeigten virtuellen Bilder darstellt,

9 eine schematische Ansicht, die das Prisma und die Anzeigeeinheit der 4 aber in einer vereinfachten Darstellung darstellt,

10 eine schematische Ansicht, die die Beziehung zwischen der Anzeigeeinheit und dem Neigungswinkel des virtuellen Bildes in der Anzeigevorrichtung der 3 darstellt,

11 eine herkömmliche Anzeigevorrichtung bei erhobenem Kopf, wobei eine Windschutzscheibe eines Fahrzeuges als eine Reflexionsplatte verwendet wird,

12 eine schematische Ansicht, die ein herkömmliches Verfahren zum Herstellen eines holographischen Spiegels vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp darstellt,

13 eine schematische Schnittansicht, die einen Zustand von auf einem Hologramm aufgezeichneten Interferenzstreifen darstellt,

14 eine schematische Ansicht, die einen Bildbildungszustand darstellt, wenn ein herkömmlicher holographischer Spiegel vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp an einer Windschutzscheibe eines Fahrzeuges angebracht wird,

15 eine schematische Ansicht, die einen Nachteil darstellt, wenn ein herkömmlicher, holographischer Spiegel vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp an einer Windschutzscheibe eines Fahrzeuges angebracht wird,

16 eine schematische Ansicht, die eine herkömmliche Anzeigevorrichtung vom Reflexionstyp für ein Fahrzeug zeigt, bei der ein Hologramm vom Reflexionstyp als eine Kombinationseinrichtung verwendet wird,

17 eine schematische Ansicht, die einen Nachteil bei einer Anzeigevorrichtung vom Reflexionstyp darstellt, bei der ein Hologramm vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp als eine Kombinationseinrichtung verwendet wird,

18 eine schematische Ansicht, die eine Anzeigevorrichtung vom regelmäßigen Reflexionstyp zum Vergleich mit der Vorrichtung der 17 darstellt,

19 eine schematische Ansicht, die eine Ursache darstellt, warum der Nachteil der Anzeigevorrichtung vom Reflexionstyp der 17 auftritt,

20 eine schematische Ansicht, die ein anderes herkömmliches Hologramm vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp darstellt, und

21 eine schematische Ansicht, die eine andere Schwierigkeit darstellt, die auftritt, wenn die Neigung eines Bildes entfernt wird.

Es wird zuerst auf die 1 Bezug genommen, in der ein Verfahren zum Herstellen eines holographischen Spiegels vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp dargestellt ist, bei dem die vorliegende Erfindung angewendet wird. Divergentes Licht wird für das Gegenstandslicht 20 und das Bezugslicht 21 verwendet, die zum Aufzeichnen eines Hologrammes verwendet werden. Da grundsätzlich ein ebener Spiegel erzeugt wird, sind die Divergenzpunkte O und R des Gegenstandslichtes 20 und des Bezugslichtes 21 im wesentlichen mit gleichen Abstand von einer Mitte B einer Hologrammplatte 13a beabstandet, wie es in 2a zu sehen ist, während das Gegenstandslicht 20 und das Bezugslicht 21 gegenüberliegende Oberflächen der Hologrammplatte 13a bei unterschiedlichen Einfallswinkeln beaufschlagt. Demgemäß zeigt ein derart hergestelltes Hologramm 23 an dem Punkt B die Funktion eines ebenen Spiegels mit einer Vergrößerung von 1, zeigt an einem anderen Punkt A, der eine größere Strecke von dem Divergenzpunkt O als von dem Divergenzpunkt R beabstandet ist, das heißt OA > RA, in bezug auf den Divergenzpunkt R die Funktion eines konkaven Spiegels mit einer Vergrößerung von 1. Andererseits zeigt das Hologramm 23 bei einem weiteren Punkt C, der um eine kleinere Strecke von dem Divergenzpunkt O als von dem Divergenzpunkt R entfernt ist, die Funktion eines konvexen Spiegels mit einer Vergrößerung von kleiner als 1 in bezug auf den Divergenzpunkt R.

Das auf diese Weise aufgezeichnete Hologramm 23 weist die Funktion eines ebenen Spiegels in seiner Mitte B auf und besitzt eine Dehnungsfunktion in Richtung zu dem Punkt A, aber hat im Gegensatz eine Verkleinerungsfunktion in Richtung zu dem Punkt B. Wenn das Hologramm 23 an einer Windschutzscheibe 3 eines Fahrzeuges, wie es in 14 gezeigt ist, angebracht wird, so daß es als eine Kombinationseinrichtung verwendet wird, dann wird ein virtuelles Bild, das von dem von einer Anzeigeoberfläche eine Anzeigeeinheit 1 gebildet ist und reflektiert wird, um ein Bild durch den Bereich des Hologrammes 23 mit der Funktion eines konkaven Spiegels zu bilden, an einer weiter entfernten Stelle als ein wesentlicher Abstand zwischen der Anzeigeoberfläche der Anzeigeeinheit 1 und dem holographischen Spiegel angezeigt; aber im Gegensatz hierzu wird ein anderes virtuelles Bild, das reflektiert worden ist, um ein Bild durch den anderen Bereich des Hologrammes 23 mit der Funktion eines konvexen Spiegels zu bilden, an einer anderen Stelle näher als der wesentliche Abstand zwischen der Anzeigeoberfläche der Anzeigeeinheit 1 und dem holographischen Spiegel angezeigt. Als ein Ergebnis weist das Anzeigebild, das visuell als ein virtuelles Bild bemerkt wird, wenn es von dem Sichtpunkt E eines Fahrers betrachtet wird, keinen nach vorne geneigten Zustand auf, verglichen mit einem Anzeigebild, das mit einem anderen Hologramm erhalten wird, das durch Aufzeichnen mit Gegenstandslicht und Bezugslicht erhalten wird, die beide paralleles Licht sind, und infolgedessen ist das virtuelle Bild einem Anzeigebild äquivalent, das visuell mit einem regelmäßigen Reflexionsspiegel erkannt wird.

Im folgenden wird ein anderes Verfahren zum Herstellen eines anderen holographischen Spiegels vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp beschrieben, bei dem die vorliegende Erfindung angewendet wird.

2b stellt das zweite Verfahren zum Herstellen eines zweiten nichtregelmäßigen, holographischen Spiegels dar. Um ein Hologramm zu erzeugen wird ein ähnliches Herstellungsverfahren, wie es oben unter Bezugnahme auf die 1 beschrieben worden ist, verwendet, während divergentes Licht für das Gegenstandslicht 20 und das Bezugslicht 21 zum Aufzeichnen eines Hologrammes verwendet wird. In diesem Fall sind die optischen Strecken OB und RB von den Divergenzpunkten O und R des Gegenstandslichtes 20 und des Bezugslichtes 21, zu im wesentlichen einer Mitte B eine Hologrammplatte 13a auf OB > RB festgelegt, wie es in 2b gezeigt ist. Infolgedessen wird ein holographischer Spiegel vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp mit Leistung (Vergrößerung) erhalten. wenn beispielsweise OB/RB = 2 ist und die Einfallswinkel RBC und OBC des Bezugslichtes 21 bzw. des Gegenstandslichtes 20 auf die Ebene der holographischen Platte 13a die Beziehung RBC > OBC aufweisen, dann gilt OA/RA > 2 und OC/RC < 2, und infolgedessen nimmt die an dem Punkt B vorgesehene Bezugsvergrößerung in Richtung zu der Seite mit dem Punkt A zu, nimmt aber umgekehrt von der Bezugsvergrößerung in Richtung zu der Seite mit dem Punkt C ab.

Wenn demgemäß das Hologramm 23 an einer Windschutzscheibe 3 in 11 so angebracht ist, daß es als eine Kombinationseinrichtung ähnlich dem Hologramm 23 der vorhergehenden Ausführungsform verwendet wird, dann weist ein Anzeigebild, das visuell als ein virtuelles Bild erkannt wird, wenn es von dem Sichtpunkt E eines Fahrers betrachtet wird, keinen nach vorne geneigten Zustand verglichen mit einem Anzeigebild auf, das mit einem anderen Hologramm erhalten wird, das durch Aufzeichnen mit Gegenstandslicht und Bezugslicht erhalten wird, die beide paralleles Licht sind, und als ein Ergebnis ist das virtuelle Bild einem Anzeigebild äquivalent, das visuell mit einem regelmäßigen Reflexionsspiegel erkannt wird.

Das Maß, mit dem die Vergrößerung in bezug auf die Hauptmitte des Hologrammes 23 vorgesehen ist, das heißt, das Maß mit dem die Vergrößerung in einer Richtung zunimmt, aber in der anderen Richtung abnimmt, hängt von dem Grad der nichtregelmäßigen Reflexion ab, und wenn der Grad der nichtregelmäßigen Reflexion zunimmt, muß die Vergrößerung erhöht werden. Während die Divergenzpunkte O und R grundsätzlich an irgendwelchen Punkten festgelegt werden können, sollten, damit ein Hologramm eine solche Vergrößerung in einem kleinen Bereich aufweist, die Divergenzpunkte O und R der Laserstrahlen beim Aufzeichnen so nah bei der Hologrammplatte 13a wie möglich angeornet werden. Es wird darauf hingewiesen, daß, da das Hologramm 23 eine Vergrößerung aufweist, die sich an ihren unterschiedlichen Stellen ändert, die Anzeigeoberfläche der Anzeigeeinheit selbst einige Korrektur verlangen mag.

Es wird auf die 3 Bezug genommen, in der ein nicht erfindungsgemäßes optisches System einer Anzeigevorrichtung vom Reflexionstyp für ein Fahrzeug gezeigt ist.

Die gezeigte Anzeigevorrichtung vom Reflexionstyp enthält eine Anzeigeeinheit 31, eine holographische Kombinationseinrichtung 32 zum Beugen von Anzeigelicht von einem Anzeigebild R1 der Anzeigeeinheit 31 in Richtung zu einem Sichtpunkt eines Fahrers, damit ein virtuelles Bild VI1 visuell von dem Fahrer erkannt werden kann, und ein Prisma 33, das in einem optischen Weg zwischen der Anzeigeeinheit 31 und der Kombinationseinrichtung 32 eingefügt. Die Hologramm-Kombinationseinrichtung 32 wird von einem Hologramm vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp gebildet, wobei der absolute Wert |&thgr;1| des Einfallswinkels &thgr; des Anzeigelichtes der Anzeigeeinheit 31 kleiner als der absolute Wert |&thgr;2| eines Reflexionswinkels &thgr;2 ist.

Wenn der Fahrer auf die Anzeigeeinheit 31 von der Seite der Kombinationseinrichtung 32 mittels des Prismas 33 blickt, sieht ein virtuelles Bild VI des Anzeigebildes RI der Anzeigeeinheit 31 so aus, daß es geneigt und vertikal ausgedehnt ist. Auch wenn der Fahrer visuell das virtuelle Bild mittels der Kombinationseinrichtung 32 betrachtet, betrachtet er das Beugungsbild VI1 des Bildes VI, auf das eine Neigung und eine Dehnung durch das Prisma 33 ausgeübt werden.

Insbesondere ist, wo die Kombinationseinrichtung 32 ein Hologramm vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp ist, bei dem &thgr;1 ≠ &thgr;2, wie es in 3 gezeigt ist, ein virtuelles Bild VI2, das ein Beugungsbild ist und von dem Fahrer ohne das Prisma 33 betrachtet wird, ein fremdes Bild für den Fahrer dahingehend, daß ein oberer Bereich von ihm in Richtung zu der Fahrerseite geneigt ist; da aber das Bild durch das Prisma 33 geneigt wird, richtet sich das Anzeigebild regelmäßig auf und schafft kein fremdes Gefühl. Während ferner in diesem Fall die Haupthöhe des Bildes durch Neigung des Bildes verringert wird, wird eine solche Verringerung durch eine Dehnung des Bildes durch das Prisma 33 ausgeglichen. Infolgedessen ist das schließlich erhaltene, virtuelle Bild VI1 auch ein gutes Bild, das damit verglichen, wenn kein Prisma vorhanden ist, nicht im Hinblick auf den Sichtwinkel verkleinert ist.

Es wird unten untersucht, wie das Bild RI der Anzeigeeinheit 31 in das virtuelle Bild VI durch Prisma 33 umgewandelt wird und wie eine optimale Lagebeziehung zwischen dem Prisma 33 und der Anzeigeeinheit 31 ausgelegt werden kann.

Die 4 bis 7 zeigen unterschiedliche Stufen einer Änderung davon, wie das virtuelle Bild VI aussieht, wenn das Prisma 33 vor der Anzeigeeinheit 31 angeordnet wird, und das virtuelle Bild VI wird beobachtet, während das Bild RI der Anzeigeeinheit 31 um ihr rechtes Ende gedreht wird, und 8 zeigt dies alles zusammen.

Wie man aus 4 sehen kann, ist das virtuelle Bild VI, wenn das Bild RI parallel zu der Seite AB des Prismas 33 liegt, in Richtung zu der Seite des Bildes RI an dem linken Ende geneigt und in der Länge verkleinert. Jedoch ändert sich der Sichtwinkel von dem Blickpunkt E her nicht beträchtlich, wie man auch aus der Lagebeziehung in 4 sehen kann. Wenn das virtuelle Bild VI aus der Stellung in eine Richtung gedreht wird, in der sein linkes Ende von dem Prisma 33 beabstandet ist, dann nimmt der Neigungswinkel zu und die Länge des virtuellen Bildes nimmt zu, und auch der Sichtwinkel nimmt zu. Jedoch ändern sich der Neigungswinkel und der Sichtwinkel zu abnehmender Tendenz an einem gewissen Punkt, und schließlich wird die Richtung der Neigung umgekehrt. Demgemäß ist es unzureichend, nur das Prisma 33 einzubauen, sondern eine optimale Lagebeziehung muß bestehen.

9 zeigt eine weitere Analyse dieses Punktes. Bezug nehmend auf 9 wird die folgende Vereinfachung angewendet, um die Analyse zu vereinfachen. Insbesondere wird angenommen, daß ein reelles Bild der Anzeigeeinheit von einer ausreichend entfernten Stelle auf einer normalen Linie zu der Seite des Prismas 33 beobachtet wird, die dem Fahrer gegenüberliegt. In diesem Fall sind Lichtstrahlen von unterschiedlichen Punkten des reellen Bildes, nachdem sie durch das Prisma 33 hindurchgegangen sind und zu dem Fahrer gelangen, im wesentlichen parallel zueinander und im wesentlichen senkrecht zu der Austrittsseite des Prismas 33. Der Einfallswinkel 81 der Lichtstrahlen, die von unterschiedlichen Punkten der Anzeigeeinheit 31 in das Prisma 33 eingebracht werden und zu dem Beobachter gelangen, wird aus dem Scheitelwinkel &agr; des Prismas 33 und dem Brechungsindex n des Prismas 33 durch die folgende Gleichung berechnet: sin &thgr;1 = n sin &agr;

Da ferner das Bild RI (OP) der Anzeigeeinheit in 7senkrecht zu dem Lichtstrahl PA' ist, ist der Sichtwinkel des virtuellen Bildes O'P'', das von dem Betrachter beobachtet wird, auf dem größten Wert und auch der durch das Prisma 33 verwendete Bereich ist am weitesten. Dieser Bereich ist A'A''B''C' des Prismas in 7. Es wird zuerst erkannt, daß das außerhalb dieses Bereiches Liegende unnötig ist. Nachfolgend werden die Lichtstrahlen, die durch das Prisma 33 hindurchgehen und zu dem Bereich A'A''B''B' gehören, angenommen, da es keinen Einfluß auf die Neigung des virtuellen Bildes gibt, selbst wenn sie angenommen werden. Demgemäß wird ein Prisma nur mit dem Bereich A'B'C' betrachtet. Selbst wenn ferner OP parallel zu C'P' bewegt wird, hat dies, da der optische Weg um eine gleiche Größe an irgendeinem Punkt bei OP verringert wird, auch keinen Einfluß auf eine endgültige Neigung des virtuellen Bildes.

Eine nach einer solchen Vereinfachung hergestellte Ansicht ist in 10 gezeigt. Es wird auf die 10 Bezug genommen, wobei ein virtuelles Bild O' eines Endpunktes O eines sich zu dem Scheitel C des Prismas erstreckenden Bildes gezeigt ist, das stets an einem Punkt D auftritt. Der andere Endpunkt P bewegt sich auf einem Boden, der abwechselnd durch einen langen und zwei kurze unterbrochene Linien in 10 angedeutet ist. In diesem Fall kann der Feldwinkel eines virtuellen Bildes O'P' eines Bildes OP am weitesten genommen werden, wenn das Bild OP bei OP0 ist, bei dem es sich senkrecht zu den Lichtstrahlen erstreckt, wie es oben beschrieben wurde.

Dies gilt stets, selbst ohne den Sichtpunkt an einer ausreichend entfernten Stelle festzulegen, und ist eine wichtige Anleitung zum Entwerfen der Lagebeziehung zwischen dem Prisma 33 und dem Bild der Anzeigeeinheit.

Der Neigungswinkel des virtuellen Bildes relativ zu dem Bild steht in einer sehr komplizierten Beziehung, und der Neigungswinkel oder der optimale Wert desselben ändert sich zu verschiedenen Werten in Abhängigkeit von der Lage des Sichtpunktes, des Scheitelwinkels des Prismas und der Einbaustelle des Bildes. Im Fall der 10 zeigt der relative Neigungswinkel einen maximalen Wert an einer Stelle, wo der Punkt P näher bei dem Prisma 33 als die Position von OP0 ist, wo das Bild OP senkrecht zu dem Lichtstrahl und somit nahezu in oder bei OP-1 liegt.

Wenn dem Feldwinkel des virtuellen Bildes, das von dem Fahrer beobachtet wird, Bedeutung zugemessen wird, sollte die Lagebeziehung zwischen dem Prisma 33 und dem Bild OP der Anzeigeeinheit eine solche Beziehung haben, daß das Bild OP und die Lichtstrahlen (Hauptstrahlen, die durch die Pupille gehen, wo der Sichtpunkt so nahe ist, daß die Pupille des Fahrers notwendigerweise berücksichtigt werden muß), einander senkrecht schneiden. Andererseits muß, wenn es erwünscht ist, eine maximale Neigung des Bildes vorzunehmen, die Lage von OP, wo die Neigung am Maximum ist, aufgesucht werden, während der Endpunkt O für jeden eingestellten Zustand festgelegt werden muß.

Wo jedoch der Scheitelwinkel A des Prismas von 15° bis 60° oder so überstreicht, wo er eine wesentliche Bedeutung aufweist, wird, wenn der Feldwinkel auf einen maximalen Wert eingestellt wird, dann ein wesentlicher maximaler Wert des Neigungswinkel erhalten, und demgemäß sollte dieses Verfahren als eine Anleitung zum Entwerfen angenommen werden.

Es wird darauf hingewiesen, daß, während ein Hologramm vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp für die Kombinationseinrichtung in der oben beschriebenen Ausführungsform verwendet wird, die vorliegende Erfindung allgemein bei irgendeiner Anzeigevorrichtung vom Reflexionstyp angewendet werden kann, in der ein virtuelles Bild in einer geneigten Lage mittels einer aus einem Hologramm vom Reflexionstyp gebildeten Kombinationseinrichtung gebildet wird. Somit kann durch Zwischenfügen eines Prismas zwischen die Anzeigeeinheit und die Kombinationseinrichtung jegliche Neigung eines virtuellen Bildes, das durch eine andersartige Kombinationseinrichtung bewirkt wird, die beispielsweise von einem Hologramm vom regelmäßigen Reflexionstyp gebildet ist, das einen konkaven Spiegel bildet, ausgeschlossen werden.

Während die Erfindung nun vollständig beschrieben worden ist, ist es für den Durchschnittsfachmann offensichtlich, daß viele Änderungen und Abwandlungen an ihr vorgenommen werden können, ohne von dem Prinzip und Bereich der Erfindung abzuweichen, wie sie hier angegeben worden ist.


Anspruch[de]
Holographischer Spiegel vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp, der einen unterschiedlichen Einfalls- und Reflexionswinkel aufweist und der eine Hologrammplatte umfasst, die ein transparentes Trägerelement und eine auf dem transparenten Trägerelement gebildete fotoempfindliche Materialschicht aufweist und in sich gebildete Interferenzstreifen besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Hologrammplatte (13, 32) eine ebene Oberfläche aufweist, die durch eine Mittellinie (B) in zwei nebeneinanderliegende Flächenbereiche (BA, BC) geteilt wird, wobei der erste Bereich die Wirkung eines konvexen Spiegels und der zweite Bereich die Wirkung eines konkaven Spiegels aufweist, wobei die Mittellinie (B) senkrecht zur Ausbreitungsrichtung des von der Hologrammplatte zu reflektierenden Bildes weist. Verwendung des holographischen Spiegels vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp nach Anspruch 1 oder 4 in einer Anzeigevorrichtung in einem Fahrzeug, mit einer Anzeigeeinheit dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigelicht von der Anzeigeeinheit zu einem Fahrer des Fahrzeuges so reflektiert wird, dass der Fahrer ein virtuelles Bild des Anzeigebildes der Anzeigeeinheit erkennen kann. Verfahren zum Herstellen eines holographischen Spiegels vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp, der einen unterschiedlichen Einfalls- und Austrittswinkel aufweist nach Anspruch 1, das folgende Schritte umfasst:

Aufbringen eines fotoempfindlichen Materials auf eine Oberfläche eines transparenten Trägerelementes, um eine Hologrammplatte zu bilden und

Bestrahlen mit Licht der Vorder- und Rückseite der Hologrammplatte,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Vorder- und Rückseite der Hologrammplatte unter unterschiedlichen Einfallswinkeln mit divergentem Licht einer Wellenlänge von einem Paar von Divergenzpunkten (OR) aus bestrahlt werden, die mit dem gleichen Abstand von der Mitte der Hologrammplatte (13, 37) beabstandet sind.
Holographischer Spiegel vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp, der einen unterschiedlichen Einfalls- und Austrittswinkel aufweist, der eine Hologrammplatte umfasst, die ein transparentes Trägerelement und eine auf dem transparenten Trägerelement gebildete, fotoempfindliche Materialschicht aufweist und in sich gebildete Interferenzstreifen besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass die Hologrammplatte (13, 32) die Wirkung eines konkaven Spiegels aufweist, wobei die Hologrammplatte (13, 32) eine ebene Oberfläche aufweist, die durch eine Mittellinie (B) in zwei nebeneinanderliegende Flächenbereiche (BA, BC) geteilt wird, wobei diese Mittellinie (B) senkrecht zur Ausbreitungsrichtung des von der Hologrammplatte (13, 32) zu reflektierenden Bildes weist und im ersten Bereich die Vergrößerungseigenschaft von der Mittellinie (B) aus zunimmt und in dem zweiten Bereich abnimmt. Verfahren zum Herstellen eines holographischen Spiegels vom nichtregelmäßigen Reflexionstyp, der einen unterschiedlichen Einfalls- und Austrittswinkel aufweist nach Anspruch 4 und folgende Schritte umfasst:

Aufbringen eines fotoempfindlichen Materials auf einer Oberfläche eines transparenten Trägerelementes, um eine Hologrammplatte zu bilden, und

Bestrahlen der gegenüberliegenden Seite der Hologrammplatte,

dadurch gekennzeichnet, dass

die gegenübereliegenden Seiten der Hologrammplatte unter unterschiedlichen Winkeln mit divergentem Licht einer Wellenlänge als Gegenstandslicht (20) und Bezugslicht (21) von einem Paar von Divergenzpunkten (O, R) aus, die von der Mitte der Hologrammplatte (13, 32) mit unterschiedlichen Abständen beabstandet sind, bestrahlt werden, wobei der Abstand zu dem Divergenzpunkt (O) für das Gegenstandslicht (20) größer als der Abstand zu dem anderen Divergenzpunkt (R) für das Bezugslicht (21) festgelegt wird.






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