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Dokumentenidentifikation DE60029673T2 18.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001052177
Titel Aktivieren und Aufzeichen eines wärmeempfindlichen Haftetikettes durch Wärme
Anmelder Ricoh Co., Ltd., Tokyo, JP
Erfinder Ichikawa, Akira, Numazu-shi, Shizuoka, JP;
Nagamoto, Masanaka, Susono-shi, Shizuoka, JP;
Yamada, Hiroshi, Numazu-shi, Shizuoka, JP
Vertreter Barz, P., Dipl.-Chem. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 80803 München
DE-Aktenzeichen 60029673
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.04.2000
EP-Aktenzeichen 003033586
EP-Offenlegungsdatum 15.11.2000
EP date of grant 02.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.10.2007
IPC-Hauptklasse B65C 9/25(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Wärmeaktivierung und auf die Wärmeaktivierung und wärmeempfindliche Aufzeichnung einer wärmeempfindlichen Mittelschicht eines wärmeempfindlichen Haftetiketts.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Neuerdings wurde ein Aufzeichnungsetikett, insbesondere ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsetikett, in einer weiten Vielfalt von Gebieten, beispielsweise bei einem POS-System (Point of Sales System), verwendet. In den meisten der oben erwähnten herkömmlichen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsetiketten wird eine druckempfindliche Haftmittelschicht im Allgemeinen auf einer Rückseite einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht bereitgestellt, sodass das Etikett auf eine derartige Art und Weise gelagert wird, dass eine Trägermaterial (d.h. eine wegwerfbare Stützfolie) an der druckempfindlichen Haftmittelschicht befestigt ist.

Ein derartiges wärmeempfindliches Aufzeichnungsetikett ist nützlich, wobei es jedoch einige Nachteile aufweist. Beispielsweise muss das Trägermaterial verworfen werden, nachdem es von der Haftschicht abgetrennt wurde. Somit muss das Problem der Abfallentsorgung vom ökologischen Gesichtspunkt berücksichtigt werden. Außerdem werden Herstellungskosten nicht nur aufgrund der Kosten der Trägermaterial selbst, sondern ebenfalls durch Aufwendungen angehoben, die mit der Behandlung des Trägermaterials verbunden sind.

Um die obigen Probleme zu lösen, werden Aufzeichnungsetikette ohne eine Trägermaterial vorgeschlagen. Beispielsweise wurde vorgeschlagen, wie in den japanischen offengelegten Gebrauchsmuster-Anmeldungsnummern 59-439979 und 59-46265 und der offengelegten japanischen Patentanmeldung Nr. 60-54842 offenbart wird, eine Haftschicht mit einem Haftmittel in Mikrokapselform zu benutzen und eine Trennmittelschicht auf einer Oberfläche des Aufzeichnungsetiketts gegenüber der Aufzeichnungsoberfläche bereitzustellen. Durch die obigen herkömmlichen Vorschläge kann jedoch keine ausreichende Haftung erhalten werden, und das Drucken kann nicht auf der Oberfläche des Etiketts ausgeführt werden, wenn die Trennmittelschicht darauf bereitgestellt wird.

Die japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. 63-303387 und die japanische Gebrauchsmuster-Veröffentlichung Nr. 5-11573 offenbaren ein weiteres Aufzeichnungsetikett mit einer wärmeempfindlichen Haftmittelschicht, ohne dass ein Trägermaterial darauf befestigt ist.

Wenn ein derartiges Aufzeichnungsetikett mit der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht verwendet wird, ist es notwendig, die wärmeempfindliche Haftmittelschicht durch Anwendung von Wärme zu aktivieren, um die wärmeempfindliche Haftschicht ausreichend haftend zu machen. Mit Bezug auf die oben erwähnte Wärmeaktivierungsbehandlung werden herkömmlicherweise die folgenden Verfahren vorgeschlagen: Die Anwendung von heißer Luft oder Infrarot-Strahlen auf die wärmeempfindliche Haftmittelschicht (japanische Gebrauchsmuster-Veröffentlichung Nr. 5-11573); die Verwendung eines elektrischen Heizgerätes oder einer Induktionsspule (japanische offengelegte Anmeldung Nr. 5-127598); die Anwendung von Mikrowelle auf die wärmeempfindliche Haftmittelschicht (japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. 6-8977); die Anwendung von Xenonblitzlicht auf die wärmeempfindliche Haftmittelschicht (japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. 7-121108); und die Anwendung einer Halogenlampe auf die wärmeempfindliche Haftmittelschicht (japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. 7-164750).

Es wurde ebenfalls ein Wärmeaktivierungsverfahren der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht durch Bringen der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht in Kontakt mit einem Wärmemedium vorgeschlagen. Beispielsweise wird die wärmeempfindliche Haftmittelschicht in Kontakt mit einem Band als Wärmemedium gebracht. In diesem Fall wird das Band durch ein thermisches Heizgerät erwärmt (japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. 57-37534). Eine Wärmeanwendungstrommel und eine Wärmeanwendungswalze, die als die oben erwähnten Wärmemedien dienen, werden in der japanischen offengelegten Patentanmeldung Nr. 60-45132 bzw. Nr. 6-263128 offenbart.

Andererseits weisen diese Wärmeaktivierungsverfahren folgende Nachteile auf, sodass diese Vorschläge noch nicht praktisch angewendet wurden.

In einem Fall, in dem Wärme auf die wärmeempfindliche Haftmittelschicht durch ein elektronisches Heizgerät oder einer Halogenlampe angewandt wird, ist es schwierig, Wärme effizient auf die wärmeempfindliche Haftmittelschicht aufzubringen, um eine Sicherheit gegen Induktion in einen überhitzten Zustand zu verringern, und um Wärmeenergie effizient zu verwenden, was dadurch zu einem Energiekostenproblem führt. Unter Berücksichtigung von Sicherheit und Kostenproblemen glaubt man, dass ein Wärmeabschnitt ebenfalls abgedeckt ist. In einem derartigen Fall macht es dies unmöglich, eine kompakte Vorrichtung herzustellen.

In einem Fall, in dem eine Wärmeanwendung ausgeführt wird, indem die wärmeempfindliche Haftmittelschicht in Kontakt mit dem Wärmemittel gebracht wird, wie beispielsweise der Wärmeanwendungstrommel, der Wärmeanwendungswalze und das Heizmedium, wie beispielsweise das Band, das durch eine Heizeinheit erwärmt wird, muss die Heizeinheit in einem erwärmten Zustand in Reserve sein, um eine schnelle Wärmeaktivierung zu erreichen. Dies kann Sicherheitsprobleme verursachen. Es kann ebenfalls Anlässe geben, dass die wärmeempfindliche Haftmittelschicht in die Heizeinheit oder das Heizmedium während des Wärmeaktivierungsvorgangs transferiert wird. Aufgrund des obigen Transferproblems kann es Anlässe geben, dass das Aufzeichnungsetikett um die Heizeinheit gewickelt wird.

Außerdem ist es erforderlich, wenn das obige Aufzeichnungsetikett ebenfalls eine wärmeempfindliche Farbbildungsschicht umfasst, eine Farbbildungsreaktion in einem Hintergrund der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht während des Wärmeaktivierungsvorgangs zu verhindern, sodass ein Wärmewiderstand der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht verbessert werden muss und die Wärmeempfindlichkeit des obigen Aufzeichnungsetiketts niedrig ist.

Es sei bemerkt, dass die japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. 7-258613 ein Aktivierungsverfahren offenbart, bei dem die wärmeempfindliche Haftmittelschicht durch Drücken einer Heizeinheit gegen eine Substratseite des Aufzeichnungsetiketts aktiviert wird. Die Verhinderung des Transfers der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht in das Wärmemittel und Wickeln des Aufzeichnungsetiketts um das Wärmemittel kann auf diese Art und Weise verwirklicht werden. Dieses Verfahren bewirkt jedoch, dass Wärmeenergie des Wärmemittels ineffizient verwendet wird, weil die Wärmeenergie nicht ausreichend für die Wärmeaktivierung der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht verwendet wird. Außerdem kann diese Wärmeaktivierung der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht nicht schnell ausgeführt werden, sodass der Betriebswirkungsgrad der Wärmeaktivierung und des anschließenden Klebens der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht abgesenkt werden kann.

Die FR-A-2754761 (der JP-A-11-79152 äquivalent) offenbart ein Wärmeaktivierungsverfahren und eine Vorrichtung zum Gebrauch bei dem Verfahren, bei denen eine wärmeempfindliche Haftmittelschicht eines wärmeempfindlichen Haftetiketts durch eine Heizeinheit erwärmt wird, die ein Widerstandselement, das auf einem Keramiksubstrat bereitgestellt wird, und eine Schutzschicht, die auf einer Oberfläche des Widerstandselements bereitgestellt wird, umfasst. In diesem Fall kann es Anlässe geben, dass eine Mäander-Bewegung des wärmeempfindlichen Haftetiketts auftritt, um einen Transportfehler aufgrund schlechter Verschiebbarkeit der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht zu erzeugen. Außerdem kann die Haftfestigkeit des wärmeempfindlichen Haftetiketts aufgrund des Transfers der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht in das Heizmedium oder dergleichen verringert werden.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Demgemäß ist es eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Wärmeaktivierungsvorrichtung, eine Wärmeaktivierungs- und wärmeempfindliche Aufzeichnungsvorrichtung und ein Wärmeaktivierungs- und wärmeempfindliches Aufzeichnungsverfahren und ein wärmeempfindliches Haftetikett zur Verwendung bei einem derartigen Verfahren bereitzustellen, bei denen die Nachteile des oben erwähnten Stands der Technik beseitigt sind.

Eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Wärmeaktivierungsvorrichtung und eine Wärmeaktivierungs- und wärmeempfindliche Aufzeichnungsvorrichtung bereitzustellen, bei denen, wenn die Wärmeaktivierung durch ein Heizmedium mit einem Dünnschicht-Widerstandselement, das auf einem Keramiksubstrat bereitgestellt wird, und eine Schutzschicht, die eine Oberfläche des Dünnschicht-Widerstandselements abdeckt, ausgeführt wird, eine gute Transportierbarkeit eines wärmeempfindlichen Haftetiketts während des Wärmeaktivierungsvorgangs, eine gute Wärmeaktivierung eines ausgewählten Bereichs davon und ebenfalls eine gute Haftung davon in einem haftend zu machenden Medium erreicht werden kann.

Eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Wärmeaktivierung und wärmeempfindlichen Aufzeichnung eines bei der oben erwähnten Vorrichtung verwendeten wärmeempfindlichen Haftetiketts bereitzustellen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zur Wärmeaktivierung eines wärmeempfindlichen Haftetiketts bereitgestellt, wie in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.

Die vorliegende Erfindung stellt ferner ein Verfahren zur Wärmeaktivierung eines wärmeempfindlichen Haftetiketts bereit, wie in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.

Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Vorrichtung zur Wärmeaktivierung und zur Wärmeaktivierung und wärmeempfindlichen Aufzeichnung eines wärmeempfindlichen Haftetiketts, wobei die Vorrichtung eine gute Transportierbarkeit des wärmeempfindlichen Haftetiketts ohne Transportfehler, wie beispielsweise Mäander-Bewegung des Etiketts oder dergleichen, während des Wärmeaktivierungsvorgangs aufweist.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass eine gute Aktivierung eines ausgewählten Bereichs des wärmeempfindlichen Haftetiketts erreicht werden kann, wodurch das wärmeempfindliche Haftetikett in einem gewünschten Muster haftend gemacht wird.

Ein noch weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass es einfach ist, das wärmeempfindliche Haftetikett mit Verhinderung des Transfers der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht in die Heizeinheit mit Wärme zu aktivieren.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen offensichtlicher werden, in denen zeigen:

1 eine schematische Ansicht, die eine Ausführungsform einer Druckvorrichtung (d.h. Drucker) gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

2 eine Querschnittsansicht, die ein vergrößertes Detail der Wärmeaktivierungseinheit zeigt;

3A bis 3D verschiedene Bereiche der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht mit Wärmeaktivierung,

4A bis 4D verschiedene Bereiche der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht mit Wärmeaktivierung veranschaulichen;

5A bis 5C veranschaulichen verschiedene Bereiche der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht mit Wärmeaktivierung;

6A und 6B Transportzustände des wärmeempfindlichen Haftetiketts bei der Wärmeaktivierungseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung;

7A und 7B schematische Ansichten, die den Zustand des wärmeempfindlichen Haftetiketts vor der Erwärmung bzw. nach der Erwärmung zeigen;

8 eine schematische Querschnittsansicht des wärmeempfindlichen Haftetiketts;

9 einen vertikalen Schnitt, der einen Transportzustand des wärmeempfindlichen Haftetiketts in der Vorrichtung für den Wärmeaktivierungsvorgang gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

10 einen vertikalen Schnitt, der eine Ausführungsform der Wärmeaktivierungseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

11 einen vertikalen Schnitt, der eine weitere Ausführungsform der Wärmeaktivierungseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

12 einen vertikalen Schnitt, der ferner eine weitere Ausführungsform der Wärmeaktivierungseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

13 einen vertikalen Schnitt, der noch eine weitere Ausführungsführung der Wärmeaktivierungseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt; und

14 einen vertikaler Schnitt, der noch eine weitere Ausführungsform der Wärmeaktivierungseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

In 1 wird eine schematische Ansicht eines Druckers mit einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungseinheit 1 und einer Wärmeaktivierungseinheit 2 gezeigt. 2 veranschaulicht eine Querschnittsansicht, die vergrößertes Detail der Wärmeaktivierungseinheit 2 zeigt. Bei diesem Drucker gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein wärmeempfindliches Haftetikett verwendet, das eine wärmeempfindliche Haftmittelschicht 3, die auf einer Seite eines Trägers bereitgestellt wird, und eine wärmeempfindliche Farbbildungsschicht 4 als eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die auf der anderen Seite des Trägers gegenüber der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 3 bereitgestellt wird, umfasst. Die wärmeempfindliche Aufzeichnungseinheit 1 umfasst einen Thermokopf 6 und eine Plattenwalze 7, die gegenüberliegend dem Thermokopf 6 angeordnet ist. Die Wärmeaktivierungseinheit 2 umfasst einen Thermokopf 8 und eine Plattenwalze 9, die gegenüber dem Thermokopf 8 angeordnet ist. Eine Schneidevorrichtung 10 ist zwischen der wärmeempfindlichen Aufzeichnungseinheit 1 und der Wärmeaktivierungseinheit 2 angeordnet.

Der Thermokopf 8 ist mit einem keramischen Substrat 11 und einem darauf bereitgestellten Dünnschicht-Widerstandselement 12 ausgebildet, wobei eine Oberfläche des Dünnschicht-Widerstandselements 12 mit einer Schutzschicht 13 abgedeckt ist. Eine Struktur des Thermokopfs 6 ist im Wesentlichen der des Thermokopfs 8 ähnlich.

Wie in 2 gezeigt ist, umfasst das wärmeempfindliche Haftetikett 5 die auf einer Seite des Trägers 14 bereitgestellte wärmeempfindliche Haftmittelschicht 3, wie beispielsweise ein holzfreies Papier, bereitgestellt wird und eine Wärmeisolierschicht 15 wird auf dem Träger 14 bereitgestellt, und die wärmeempfindliche Farbbildungsschicht 4 wird auf der anderen Seite des Trägers 14 gegenüber der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 3 bereitgestellt. Wenn das wärmeempfindliche Haftetikett 3 in die wärmeempfindliche Aufzeichnungseinheit 1 geführt wird, wird die wärmeempfindliche Farbbildungsschicht in Kontakt mit dem Thermokopf 6 gebracht. Umgekehrt wird, wenn das wärmeempfindliche Haftetikett 5 in die Wärmeaktivierungseinheit 2 geführt wird, die wärmeempfindliche Haftmittelschicht 3 in Kontakt mit dem Thermokopf 8 gebracht.

Bei der Wärmeaktivierungseinheit 2 wird das wärmeempfindliche Haftetikett 5 zwischen dem Thermokopf 8 und der Plattenwalze 9 mit einer vorgegebenen Druckkraft gedrückt. Wenn ein Reibungskoeffizient zwischen den wärmeempfindlichen Haftmittelschichten 3 geringer als 2,0 ist, ist es vorzuziehen, dass die obige Druckkraft in einem Bereich von 5 bis 5000 g/25 mm bei Raumtemperatur (beispielsweise 20°C) ist. Wenn der Reibungskoeffizient zwischen den wärmeempfindlichen Haftmittelschichten 3 zwischen 2,0 und 3,0 ist, ist es vorzuziehen, dass die Druckkraft in einem Bereich von 50 bis 2000 g/25 mm bei Raumtemperatur ist.

Außerdem wird bei der wärmeempfindlichen Aufzeichnungseinheit 1 das wärmeempfindliche Haftetikett 5 ebenfalls zwischen dem Thermokopf 6 und der Plattenwalze 7 mit einer bestimmten Druckkraft gedrückt. Um eine gute Druckqualität zu erhalten, wird diese Druckkraft auf einen höheren Wert als die bei der Wärmeaktivierungseinheit 2 eingestellt. Außerdem wird der Reibungskoeffizient zwischen den wärmeempfindlichen Farbbildungsschichten 4 auf einen niedrigeren Wert als der zwischen den wärmeempfindlichen Haftmittelschichten 3 festgelegt.

Die Messung des Reibungskoeffizienten zwischen den wärmeempfindlichen Haftschichten 3 wurde wie folgt durchgeführt. Die wärmeempfindliche Haftmittelschicht 3 wird auf dem wärmeempfindlichen Haftetikett 5 bereitgestellt, und dieses Etikett 5 wird dann an einem bewegbaren Körper befestigt, um die Schicht 3 auf einer Oberseite bereitzustellen. Nachdem die wärmeempfindlichen Haftmittelschichten 3 zusammen kontaktiert wurden, wurde die Messung durch Schieben des bewegbaren Körpers durchgeführt. Der Reibungskoeffizient zwischen den wärmeempfindlichen Farbbildungsschichten 4 wurde auf die gleiche Art und Weise bestimmt, wie oben beschrieben ist.

Außerdem wurde die Druckkraft des wärmeempfindlichen Haftetiketts 5 zwischen dem Thermokopf 8 und der Plattenwalze 9 durch Ziehen des wärmeempfindlichen Haftetiketts 5, das zwischen dem Thermokopf 8 und der Plattenwalze 9 gedrückt wurde, mit einer Federwaage gemessen. Die Druckkraft des wärmeempfindlichen Haftetiketts zwischen dem Thermokopf 6 und der Plattenwalze 7 wurde mit der gleichen Prozedur gemessen.

Als nächstes wird das Folgende eine Beschreibung des wärmeempfindlichen Haftetiketts 5 sein. Genauer gesagt werden eine Struktur und Materialien des Etiketts 5 ausführlich erläutert.

Die wärmeempfindliche Haftmittelschicht zur Verwendung bei der wärmeempfindlichen Haftschicht umfasst:

  • (a) ein thermoplastisches Harz, das bei Raumtemperatur nicht klebend ist, sondern mit der Anwendung von Wärme darauf klebend gemacht wird;
  • (b) eine wärmeschmelzbare Substanz, die ein Weichmacher ist, die einen Festkörperzustand bei Raumtemperatur annimmt (hier nachstehend als ein Festkörper-Weichmacher genannt) und durch die Anwendung von Wärme darauf geschmolzen wird, um das thermoplastische Harz weich oder schmelzend zu machen, wodurch schließlich das haftende thermoplastische Harz erzeugt wird; und
  • (c) einen Klebrigmacher zum weiteren Stärken der Klebrigkeit, wenn notwendig.

Beispiele des bei der vorliegenden Erfindung verwendeten thermoplastischen Harzes umfassen, beschränken sich jedoch nicht auf, Poly(vinylacetat), Poly(butylmethacrylat), synthetischen Kautschuk, Vinylacetat-2-ethylhexylacrylat-Copolymer, Vinylacetat-Ethylen-Copolymer, Vinylpyrrolidon-Styrol-Copolymer, Styrol-Butadien-Copolymer, Vinylpyrrolidon-Ethylacetat-Copolymer, Acryl-Butadien-Copolymer, Styrol-Acryl-Copolymer und Vinylether-VinylidenChlorid-Copolymer oder dergleichen.

Beispiele des Festkörper-Weichmachers zur Verwendung bei der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht umfassen, beschränken sich jedoch nicht auf, Diphenylphthalat, Dihexylphthalat, Dicyclohexylphthalat, Dihydroabietylphthalat, Dimethylisophthalat, Saccharose-benzoat, Ethylenglycol-tribenzoat, Trimethylolethan-tribenzoat, Glycerin-tribenzoat, Pentaerythrit-tetrabenzoat, Saccharose-octacetat, Tricyclohexylcitrat und N-Cyclohexyl-p-toluolsulfonamid oder dergleichen.

Beispiele des bei der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht verwendeten Klebrigmachers umfassen, beschränken sich jedoch nicht auf, Kolophonium und Derivate davon, beispielsweise polymerisiertes Kolophonium, hydriertes Kolophonium, Ester des oben erwähnten Kolophonium, wie beispielsweise Glycerin und Pentaerythrit, und das Dimere von Harzsäure, Terpenharz, Petrolharz, Phenolharz und Xylenharz oder dergleichen.

Um die Ablagerungen auf dem Thermokopf zu verhindern, ist es möglich, ein inorganisches oder organisches Füllmittel in der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht zu verwenden. Beispiele des Füllmittels umfassen, beschränken sich jedoch nicht auf, inorganische Füllmittel, wie beispielsweise Calciumcarbonat, Siliciumoxid, kolloidales Siliciumoxid, Zinkoxid, Titaniumoxid, Aluminiumhydroxid, Zinkhydroxid, Bariumsulfat, Ton, Kaolin, Talk, Aluminiumoxid, oberflächenbehandeltes Calciumcarbonat und Siliciumoxid oder dergleichen; und ein organisches Füllmittel, wie beispielsweise Harnstoff-Formaldehyd-Harz, Styrol-Methacrylsäure-Copolymer, Polystyrol-Harz und Vinylidenchlorid-Harz oder dergleichen.

Außerdem kann das wärmeempfindliche Haftetikett ferner eine Zwischenbeschichtungsschicht oder wärmeisolierende Schicht umfassen, die zwischen dem Träger und der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht und/oder zwischen dem Träger und der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht angeordnet ist. Die bei der vorliegenden Erfindung verwendete wärmeisolierende Schicht ist vorzugsweise eine nicht expandierbare wärmeisolierende Schicht, die feine Leerteilchen mit einem Leerraum von 30% oder mehr umfasst, die jeweils ein thermoplastisches Harz zum Bilden einer Schale umfassen. Die nicht expandierbaren feinen Leerteilchen zur Verwendung bei der wärmeisolierenden Schicht, die in einem expandierten Zustand sind, enthalten Luft oder andere Gase darin. Es ist vorzuziehen, die feinen Leerteilchen mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 0,4 bis 20 &mgr;m, bevorzugterweise von 0,5 bis 10,0 &mgr;m zu verwenden. Der Leerraum der feinen Teilchen zur Verwendung bei der wärmeisolierenden Schicht beträgt vorzugsweise 30% oder mehr, und am besten 50% oder mehr.

Es sei bemerkt, dass der Leerraum von feinen Leerteilchen ein Verhältnis eines Innendurchmessers zu einem Außendurchmessers des Leerteilchens bedeutet, das durch die folgende Formel ausgedrückt wird:

Beispiele von Harzen, die für die wärmeisolierende Schicht nützlich sind, umfassen Latex, wie beispielsweise Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR), Methyl-Methacrylat-Butadien-Copolymer (MBR) und Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR); wasserlösliche Harze, wie beispielsweise Polyvinylalkohol, Cellulosederivative, Stärke und Derivative davon, Polyacrylsäure und Derivative davon, Styrol-Acrylsäure-Copolymer und Derivative davon, Poly(meth)acrylylamid und Derivative davon, Styrol-Acrylsäure-Acrylamid-Terpolymer, Amino-modifizierten Polyvinylalkohol, Carboxy-modifizierten Polyvinylalkohol, Epoxy-modifizierter Polyvinylalkohol, Polyethylenimin, Isobutylen-Maleinsäureanhydrid-Copolymer und Derivative davon oder der gleichen.

Die feinen Leerteilchen umfassen ein thermoplastisches Harz zum Bilden einer Schale dafür. Es ist vorzuziehen, ein Copolymerharz mit Vinylidenchlorid und Acrylnitril als den Hauptbestandteil zu benutzen.

Es sei bemerkt, dass es ebenfalls möglich ist, eine Dichtungsschicht (nicht gezeigt) auf der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 3 bereitzustellen. Eine Funktion der Dichtungsschicht besteht darin, die Entwicklung von Haftstärke auf der Schicht 3 aufgrund eines Temperaturanstiegs während der Lagerung des thermoempfindlichen Haftetiketts 5 zu verhindern. Beispielsweise wird eine Beschichtungsflüssigkeit mit einer Wasserdispersion von Siliconharz auf der Schicht 3 beschichtet, um einen extrem dünnen Film aus Siliconharz darauf zu bilden, wodurch kein Einfluss auf die Haftungszunahme der Schicht 3 während der Wärmeaktivierung veranlasst wird.

Die wärmeempfindliche Farbbildungsschicht umfasst eine Farbbildungsverbindung, die eine Farbbildung durch Anwendung von Wärme darauf verursachen kann. Beispielsweise umfasst die oben erwähnte Farbbildungsverbindung ein Farbbildungsmittel, wie beispielsweise eine Leukofarbe, und einen Farbentwickler.

Für die Leukofarbe zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung, die allein oder in Kombination verwendet werden kann, können alle herkömmlichen Farben, die bei den herkömmlichen Leukofarben enthaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterialien verwendet werden, benutzt werden. Beispielsweise werden vorzugsweise Triphenylmethan-Leukoverbindungen, Fluoran-Leukoverbindungen, Phenothiazin-Leukoverbindungen, Auramin-Leukofarbstoffverbindungen, Spiropyran-Leukoverbindungen und Indolinophtalid-Verbindungen verwendet.

Als Farbentwickler, der bei der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht verwendet wird, kann eine Vielfalt von Elektronenakzeptor-Verbindungen und Oxidierungsmitteln verwendet werden, die im Stande sind, eine Farbbildung in den oben erwähnten Leuko-Farbstoffen zu veranlassen, wenn sie in Kontakt mit Leukofarben unter einer Wirkung von Wärme dazu kommen.

In 1 wird nun ein wärmeempfindliches Haftetikett in der Form einer Rolle in den Drucker gemäß der vorliegenden Erfindung geladen. Das Etikett 5 wird durch Drehen der Plattenwalze 7, 9 angetrieben. Das rollenähnliche Etikett 5 wird durch Ziehen des Etiketts 5 mit der sich drehenden Plattenwalze 7 transportiert, während der Thermokopf 6 gegen die Plattenwalze 7 drückt. Während dieses Transportschrittes wird die auf dem Etikett 5 bereitgestellte wärmeempfindliche Farbbildungsschicht 4 durch den Thermokopf 6 in einem gewünschten Muster bedruckt. Dann wird das durch den Thermokopf 6 bedruckte Etikett 5 ebenfalls transportiert und läuft durch die Schneidevorrichtung 7, und das Etikett 5 wird durch sowohl den Thermokopf 8 als auch die Plattenwalze 9 erfasst. Nach dieser Erfassung wird das Etikett 5 in eine vorbestimmte Länge durch die Schneidevorrichtung 10 geschnitten. Das durch diese Schneidevorrichtung geschnittene Etikett 5 wird durch Rotation der Plattenwalze 9 zugeführt, und zur gleichen Zeit wird das somit geschnittene Etikett 5 durch den Thermokopf 8 erwärmt, wodurch eine Wärmeaktivierung der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 3 des Etiketts 5 verursacht wird. Auf diese Art und Weise wird zuerst das Drucken der thermoempfindlichen Farbbildungsschicht 4 erreicht, und dann wird die Wärmeaktivierung der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 3 ausgeführt. Das thermoempfindliche Haftetikett 5, das in die vorbestimmte Länge geschnitten ist, wird von dem Drucker ausgestoßen. Ein Benutzer empfängt das somit erstellte Etikett, und dieses Etikett wird an einem Medium befestigt, wie beispielsweise Waren oder dergleichen, um zu haften.

Da der Thermokopf 8 immer die wärmeempfindliche Haftmittelschicht kontaktiert, ermöglicht dieser Kontakt, dass Wärme effizient in die wärmeempfindliche Haftmittelschicht 3 transferiert wird, um sicherzustellen, dass die Wärmeaktivierung der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht zuverlässig und sicher ausgeführt werden kann. Außerdem kann, da eine Spannung an dem Thermokopf 8 aus- und angeschaltet werden kann, der Thermokopf 8 auf eine gewünschte Temperatur erwärmt werden, die gleichzeitig für die Wärmeaktivierung der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht notwendig ist. Auf ähnliche Weise kann eine Temperatur des Thermokopfs 8 gleichzeitig in eine Temperatur verringert werden, bei der es unmöglich ist, die wärmeempfindliche Haftmittelschicht mit Wärme zu aktivieren. Deshalb ist es nicht notwendig, den Thermokopf auf einer Temperatur zu halten, bei der die wärmeempfindliche Haftmittelschicht mit Wärme aktiviert werden kann. Dies macht es möglich, Energiekosten für die Wärmeaktivierung der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht zu sparen. Außerdem gibt es kein Risiko, dass die wärmeaktivierende Vorrichtung und das wärmeempfindliche Haftetikett von Zeit zu Zeit überhitzt werden können, wodurch die Sicherheit des Vorgangs verstärkt wird.

Neben dem Obigen kann, da Wärme effizient von dem Thermokopf 8 zu der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht transferiert wird, das wärmeempfindliche Haftetikett mit einer hohen Rate betrieben werden, während der Thermokopf 8 kontaktiert wird, sodass die Wärmeaktivierung der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht schnell ausgeführt werden kann. Dies macht es möglich, die wärmeempfindliche Haftmittelschicht am Transfer zu dem Thermokopf 8 zu hindern und die Produktivität des Druckers zu verbessern.

Da die wärmeisolierende Schicht 15 zwischen dem Träger 14, wie beispielsweise dem holzfreien Papier, und der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht 4 angeordnet ist, kann die Wärmeenergie für die wärmeempfindliche Haftmittelschicht, die durch den Thermokopf erzeugt wird, bei der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht ohne Entweichen durch den Träger in die wärmeempfindliche Farbbildungsschicht 4 effizient verwendet werden, sodass die Farbentwicklung der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht 4 durch die Wärmeenergie für die wärmeempfindliche Haftmittelschicht 3 verhindert werden kann. Auf ähnliche Weise ist diese wärmeisolierende Schicht 15 ebenfalls zwischen dem Träger 14 und der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 3 angeordnet.

Durch Bereitstellung der wärmeisolierenden Schicht zwischen dem Träger 14 und der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht 4 kann die durch den Thermokopf 6 angewandte Wärmeenergie effizient benutzt werden, sodass die Empfindlichkeit für die Farbbildungsreaktion der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht verbessert werden kann. Wegen der wärmeisolierenden Schicht zwischen dem Träger 14 und der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 3 kann die wärmeempfindliche Haftmittelschicht 3 effizient wärmeaktiviert werden. Daher ist es möglich, die Differenz zwischen der Wärmeaktivierungstemperatur der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 3 und der Farbentwicklungs-Einleitungstemperatur der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht 4 zu erweitern.

Bei der Wärmeaktivierungseinheit 2 gemäß der vorliegenden Erfindung kann neben der Tatsache, dass der Anstieg in der Temperatur, der für den Wärmeaktivierungsvorgang notwendig ist, gleichzeitig ausgeführt werden kann, um die wärmeempfindliche Haftmittelschicht 3 mit Wärme zu aktivieren, und die Abnahme in der Temperatur gleichzeitig durchgeführt werden, damit die wärmeempfindliche Haftmittelschicht 3 nicht wärmeaktiviert werden sollte, wie oben beschrieben ist, die wärmeempfindliche Haftmittelschicht 3 in einem gewünschten Muster durch eine Wärmesteuereinheit wärmeaktiviert werden. Zu diesem Zweck kann ein ausgewählter Abschnitt der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 3 wärmeaktiviert werden, wie in 3A bis 3B gezeigt ist. In den 3 stellen die schraffierten Abschnitte der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 3 Abschnitte dar, die durch den Thermokopf 8 wärmeaktiviert werden. Eine Transportrichtung des wärmeempfindlichen Haftetiketts 5 wird durch einen Pfeil in den 3 gezeigt.

In 3A kann ein Vorderabschnitt des wärmeempfindlichen Haftetiketts 5 in einer Richtung senkrecht zu der Transportrichtung wärmeaktiviert werden, wie durch den Pfeil in der Form eines Streifens gezeigt ist. Eine Breite x der Wärmeaktivierung, wie in 3A gezeigt, beträgt beispielsweise 8 mm. Dieses wärmeempfindliche Haftetikett 5 ist für die Verwendung in einem Fall geeignet, in dem dieses Etikett 5 an Waren, wie beispielsweise einer Stange, befestigt ist. In 3B können der Vorderabschnitt und ein Endabschnitt des wärmeempfindlichen Haftetiketts 5 in der Richtung senkrecht zu der Transportrichtung in der Form von zwei Streifen wärmeaktiviert werden. 3C veranschaulicht das wärmeempfindliche Haftetikett 5, bei dem der Vorderabschnitt und der Endabschnitt und ein Mittelabschnitt der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 3 in der Richtung senkrecht zu der Transportrichtung in der Form von drei Streifen wärmeaktiviert werden kann. In 3D können der Vorderabschnitt und der Endabschnitt der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 3 in der Richtung senkrecht zu der Transportrichtung in der Form von zwei Streifen wärmeaktiviert werden, wobei der letztere Abschnitt eine unterschiedliche Breite von dem ersteren Abschnitt aufweist.

In 4A kann ein Endabschnitt der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 3 in einer Richtung parallel zu der Transportrichtung wärmeaktiviert werden, wie durch den Pfeil in dieser Figur in Form eines Streifens gezeigt ist. 4B zeigt das wärmeempfindliche Haftetikett 5, bei dem beide Endabschnitte der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 3 in der Richtung ähnlich zu 4A in der Form von zwei Streifen wärmeaktiviert werden können. Wie in 4C gezeigt ist, können beide Endabschnitte und ein Mittelabschnitt der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 3 in der gleichen Richtung wie die von 4A in der Form von drei Streifen wärmeaktiviert werden. In 4D kann ein Ende und die Mittelabschnitte der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 3 in der Richtung parallel zu der Transportrichtung in der Form von zwei Streifen wärmeaktiviert werden, wobei die erstere eine unterschiedliche Breite von der letzteren aufweist.

In 5A kann die wärmeempfindliche Haftmittelschicht 3 des wärmeempfindlichen Haftetiketts 5 in einem karierten Muster wärmeaktiviert werden. Dieses Etikett 5 ist zum leichten Ablösen von Waren geeignet. 5B veranschaulicht das wärmeempfindliche Haftetikett 5, bei dem die wärmeempfindliche Haftmittelschicht 3 in einem gepunkteten Muster wärmeaktiviert werden kann, wobei jeder Punkt eine elliptische Form aufweist. In 5C kann die wärmeempfindliche Haftmittelschicht 3 in einem Muster aus einem kontinuierlichen „A" Zeichen wärmeaktiviert werden, wie in dieser Figur gezeigt ist. In einem „Y"-Abschnitt von 5C, der wärmeaktiviert ist, wird die Haftfestigkeit von links nach rechts erhöht.

In 6 wird eine weitere Ausführungsform einer Wärmeaktivierungseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt. In dieser Figur umfasst ein wärmeempfindliches Haftetikett 23 einen Träger 21 und eine wärmeempfindliche Haftmittelschicht 22 mit einem thermoplastischen Harz, einer thermoschmelzbarer Substanz und einem Klebrigmacher. Die Wärmeaktivierungseinheit umfasst ein Heizmedium 26 mit einem Dünnschicht-Widerstandselement 24 auf einem keramischen Substrat und eine Schutzschicht 25, die auf dem Element 24 bereitgestellt wird, und eine Walze 27, die dem Heizmedium 26 gegenüberliegend angeordnet ist. Beispiele des Heizmediums 26 umfassen einen Thermokopf als eine effiziente Wärmequelle. Bei der bevorzugten Ausführungsform eines Wärmeaktivierungsverfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung wird das wärmeempfindliche Haftetikett in einer Richtung transportiert, die durch einen Pfeil von 6A angegeben wird. Direkt nach dem Wärmeaktivierungsvorgang wird das Etikett 23 in einer Richtung transportiert, bei der das wärmeempfindliche Haftetikett 23 von dem Heizmedium 26 getrennt wird. Dies macht es möglich, die Ablagerung von Abschaum von dem Etikett 23 zu verhindern. Andererseits entstanden, wie in einem Pfeil von 6B gezeigt wird, wenn das Etikett 23 in einer Richtung transportiert wird, wobei das Etikett 3 nach unten bewegt wird, während es in Kontakt mit dem Heizmedium gebracht wird, Probleme einer Abschaumablagerung auf dem Heizmedium. Das wärmeempfindliche Haftetikett 23 kann in der Form eines kontinuierlichen Elements sein. In diesem Fall kann das Etikett in eine vorbestimmte Länge vor und nach dem Wärmeaktivierungsvorgang geschnitten werden. Wie zuvor beschrieben, sind der Träger 21 und die wärmeempfindliche Haftmittelschicht 22 herkömmlicherweise bei dieser Art von wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien bekannt.

In 7A wird das wärmeempfindliche Haftetikett 23 gezeigt, das für das Wärmeaktivierungsverfahren geeignet ist, bei dem das Etikett 23 in der Richtung transportiert wird, wobei das wärmeempfindliche Haftetikett 23 von der Wärmeaktivierungseinheit direkt nach dem Wärmeaktivierungsvorgang getrennt wird. Eine Wärmeschrumpfschicht 28 wird auf dem Träger 21 gegenüber der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 22 bereitgestellt, wobei ein Wärmeschrumpffaktor der Schicht 28 höher als der der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 22 ist. Wie aus 7B ersichtlich ist, ermöglicht daher das Schrumpfen der wärmeschrumpfbaren Schicht 28 dem wärmeempfindlichen Haftetikett 23, in der gleichen Richtung wie die Trennrichtung von dem Heizmedium während des Wärmeaktivierungsvorgangs aufgerollt zu werden.

Beispiele der bei der vorliegenden Erfindung verwendeten wärmeschrumpfbaren Schicht umfassen, beschränken sich jedoch nicht auf, Polyethylen, Poly(vinylchlorid), Polypropylen, Poly(vinylidenchlorid), Polyester, Polystyrol, Ethylen-Vinylacetat-Copolymer, Ionomer-Harz oder dergleichen. Es ist ebenfalls möglich, einen biaxial orientierten Film oder Folie des obigen Polymers zu verwenden. Eine Dicke des Films oder der Folie beträgt vorzugsweise von 5 bis 400 &mgr;m, am besten 30 bis 200 &mgr;m. Ein Schrumpffaktor in einer Längsrichtung beträgt vorzugsweise von etwa 3 bis etwa 10%, wobei der Schrumpffaktor in einer breiten Richtung vorzugsweise von etwa 3 bis etwa 10% liegt.

Es wird eine bevorzugte Ausführungsform eines wärmeempfindlichen Haftetiketts 23 gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt, wie in 8 gezeigt wird. Die wärmeempfindliche Haftschicht 23 umfasst den Träger 21, wie beispielsweise das Papier, die wärmeempfindliche Haftmittelschicht 22 auf einer Seite des Trägers 21 und eine wärmeisolierende Schicht 29, und die wärmeempfindliche Farbbildungsschicht 30 mit einem Elektronen abgebenden Farbstoff und einer Elektronen annehmenden Verbindung, die an der anderen Seite des Trägers 21 gegenüber der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 22 bereitgestellt wird. Das wärmeempfindliche Haftetikett kann ferner die wärmeschrumpfbare Schicht 28 umfassen, die auf der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht bereitgestellt wird. Es sei bemerkt, dass es ebenfalls möglich ist, die wärmeempfindliche Farbbildungsschicht 30 auf der wärmeschrumpfbaren Schicht 28 bereitzustellen.

9 veranschaulicht ein Verfahren zur Wärmeaktivierung des wärmeempfindlichen Haftetiketts 23 auf eine solche Art und Weise, dass das wärmeempfindliche Haftetikett 23 von dem Heizmedium 26 direkt nach dem Wärmeaktivierungsvorgang getrennt wird. Bei dieser Ausführungsform kann das wärmeempfindliche Haftetikett 23 in der Form eines kontinuierlichen Elements sein, und das Etikett 23 wird gewickelt, um eine Rolle 37 zu bilden, wodurch eine Aufrolleigenschaft für das wärmeempfindliche Haftetikett 23 bereitgestellt wird. Durch Laden eines derartigen wärmeempfindlichen Haftetiketts mit der Aufrolleigenschaft, die der Trennrichtung von dem Heizmedium 26 vor dem Wärmeaktivierungsvorgang entspricht, kann das wärmeempfindliche Haftetikett 23 ohne weiteres von dem Heizmedium 26 direkt nach dem Wärmeaktivierungsvorgang getrennt werden.

10 zeigt eine weitere Ausführungsform der Wärmeaktivierungseinheit, um eine Trennfunktion des wärmeempfindlichen Haftetiketts von dem Heizmedium direkt nach dem Wärmeaktivierungsvorgang durchzuführen. Eine Führungswalze 31 wird auf dem obigen dem Heizmedium dem Zufuhrsystem vorgeschaltet bereitgestellt. In dieser Figur ist mindestens eine entgegengesetzte Walze gegenüber der Führungswalze 31 angeordnet (diese Figur zeigt zwei Walzen). Das wärmeempfindliche Haftetikett wird zwischen der Führungswalze 31 und der gegenüberliegenden Walze 32 transportiert, während das Etikett 23 gedrückt wird. Es ist vorzuziehen, dass eine Härte der Führungswalze 31, die in Kontakt mit der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 22 gebracht wird, höher als die der gegenüberliegenden Walze 32 ist, sodass die Aufrollbildung des wärmeempfindlichen Haftetiketts 23 während des Transports beschleunigt werden kann. Beispiele des Materials zur Verwendung bei der Führungswalze und der gegenüberliegenden Walze umfassen, beschränken sich jedoch nicht auf, Tetrafluorethylenharz, Acrylnitril-Butadien-Kautschuk und Silicon-Kautschuk oder dergleichen.

In 11 wird eine weitere Ausführungsform der Wärmeaktivierungseinheit gezeigt. Es wird ein krummflächiges Führungselement 33 anstatt der gegenüberliegenden Walze 32 von 10 bereitgestellt. In diesem Fall wird ebenfalls bevorzugt, dass eine Härte der Führungswalze 31, die in Kontakt mit der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 22 gebracht wird, höher als die des krummflächigen Führungselements 33 ist, sodass die Aufrollbildung des wärmeempfindlichen Haftetiketts 23 gefördert werden kann, während es zwischen der Führungswalze 31 und dem krummflächigen Führungselement 33 läuft. Beispiele des Materials zur Verwendung bei dem krummflächigen Führungselement 33 umfassen, sind jedoch nicht beschränkt auf, Tetrafluorethylen-Harz, Acrylnitril-Butadien-Kautschuk und Silicon-Kautschuk oder dergleichen.

In 12 wird eine weitere Ausführungsform der Wärmeaktivierungseinheit offenbart, die ferner eine Führungsplatte 34 umfasst, die in einer nachgeschalteten Position bereitgestellt wird. Durch Verwenden der Platte 34, deren Oberfläche eine Freisetzungseigenschaft aufweist, kann die wärmeempfindliche Haftschicht 23 von dem Heizmedium 26 direkt nach dem Wärmeaktivierungsvorgang getrennt werden. Um eine gute Freisetzbarkeit für die Plattenoberfläche bereitzustellen, die in Kontakt mit der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 22 während des Transports gebracht wird, ist es vorzuziehen, dass die Oberfläche der Führungsplatte 34 einer Oberflächenbehandlung mit Tetrafluorethylenharz und Siliconharz oder dergleichen unterzogen wird.

In 13 wird eine weitere Ausführungsform der Wärmeaktivierungseinheit gezeigt, die ferner einen Trennkeil 35 umfasst, um die gleiche Funktion wie die Führungsplatte 34 in 12 durchzuführen. Wie aus der vorhergehenden Erläuterung offensichtlich ist, ist es vorzuziehen, dass eine Oberfläche des Trennkeils 35 einer Oberflächenbehandlung mit Tetrafluorethylenharz und Siliconharz oder dergleichen unterzogen wird.

14 veranschaulicht eine weitere Ausführungsform der Wärmeaktivierungseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung. Es wird mindestens eine Saugwalze 36 bereitgestellt, die der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht 22 gegenüberliegend direkt nach dem Heizmedium 26 angeordnet ist. Wie aus der 14 ersichtlich ist, kann die wärmeempfindliche Haftschicht von dem Heizmedium 26 durch eine Aktion der Saugwalze 36 getrennt werden. Die Saugwalze 36 weist eine bekannte Saugfähigkeit auf. Beispielsweise kann die Saugwalze 36 in der zylindrischen Form sein, und eine Oberfläche der Walze 36 weist eine Mehrzahl von Poren auf, und deren Innendruck wird verringert. Es ist ebenfalls möglich, eine Walze mit einer anziehenden Kraft, wie beispielsweise eine elektrostatischen Kraft, zu verwenden. In diesem Fall ist es ebenfalls möglich, eine Luftströmung von unterhalb des wärmeempfindlichen Haftetiketts 23 zu benutzen, wie in einem weißen Pfeil in der Figur gezeigt ist, um beim Durchführen der Funktion der Saugwalze zu helfen.

Die vorliegende Erfindung wird in größerem Detail mit Bezug auf nachstehend angegebene Beispiele veranschaulicht, die jedoch nicht ausgelegt werden sollten, um die Erfindung zu begrenzen. Bei allen Beispielen sind „Teile" und „%" auf der Basis von Gewicht, es sei denn, dass es anders angegeben ist.

[BEISPIELE 1 bis 5]

Eine Mischung der folgenden Bestandteile wurde in einer Sandmühle getrennt pulverisiert und dispergiert, bis eine durchschnittliche Teilchengröße von 2,0 &mgr;m oder weniger erreicht wurde, wodurch Flüssigkeit A und Flüssigkeit B erhalten wird, wie nachstehend angegeben ist. Flüssigkeit A: Farbstoffdispersion Gewichtsteile 3-Dibenzylamino-6-methyl-anilinofluoran 20 Polyvinylalkohol 10% wässrige Lösung 20 Wasser 60
Flüssigkeit B: Entwicklerdispersion Gewichtsteile 4-Hydroxy-4'-isopropoxydiphenylsulfon 10 Polyvinylalkohol 10% wässrige Lösung 25 Calciumcarbonat 15 Wasser 50

Ein Gewichtsteil von Flüssigkeit A und acht Gewichtsteile von Flüssigkeit B wurden gemischt und umgerührt, so dass eine wärmeempfindliche Beschichtungsflüssigkeit C erhalten wurde. Flüssigkeit D: Beschichtungsflüssigkeit für nicht expandierbare wärmeisolierende Schicht Gewichtsteile Wässrige Dispersion von feinen Leerteilchen (Copolymerharz mit Vinylidenchlorid und Acrylnitril als Hauptbestandteil, Feststoffgehalt: 32%, durchschnittlicher Teilchendurchmesser: 5 &mgr;m und relatives Porenvolumen: 92%) 30 Styrol-Butadien-Copolymer-Latex (Feststoffgehalt: 47,5%) 5 Wasser 65

Die Flüssigkeit D wurde gemischt und umgerührt, so dass eine Beschichtungsflüssigkeit für eine nicht expandierbare wärmeisolierende Schicht erstellt wurde. Diese Beschichtungsflüssigkeit mit der Flüssigkeit D wurde auf einer Oberfläche eines holzfreien Papiers beschichtet und auf eine solche Art und Weise getrocknet, das die Ablagerungsmenge dieser Beschichtungsflüssigkeit 5 g/m2 auf einer Trockenbasis betrug. Somit wurde eine nicht expandierbare wärmeisolierende Schicht auf dem Papier gebildet.

Nachdem die wärmisolierende Schicht auf dem Papier gebildet wurde, wurde die wärmeempfindliche Farbbildungsschicht, die die Flüssigkeit C enthält, auf der wärmisolierenden Schicht auf eine solche Art und Weise beschichtet und getrocknet, dass die auf Aufbringungsmenge der Beschichtungsflüssigkeit 5 g/m2 auf einer Trockenbasis betrug. Dann wurde eine Oberfläche der somit erstellten wärmeempfindliche Farbbildungsschicht einer Superkalandrier-Behandlung unterzogen, um eine Glätte von 600 bis 700 sec hinsichtlich der Bekk'schen Glätte aufzuweisen, wodurch die wärmeempfindliche Farbbildungsschicht gebildet wurde.

Nach Bildung der wärmisolierende Schicht und der wärmeempfindliche Farbbildungsschicht auf einer vorderen Oberfläche des Papiers, wurde eine Beschichtungsflüssigkeit mit 40% Wasserdispersion von Dicyclohexylphthalat, 50% Wasserdispersion von Styrol/Naturkautschuk-Pfropfcopolymer und 50% Wasserdispersion von Kolophoniumester (Schmelzpunkt = 120°C) in einem vorbestimmten Verhältnis, wie in Tabelle 1 gezeigt (siehe unten), auf eine Rückoberfläche des Papiers auf eine solche Weise beschichtet, dass die wärmeempfindliche Haftmittelschicht auf der Rückoberfläche des Papiers mit einer gewünschten Glätte versehen wurde. Ähnliche Experimente für Vergleichsbeispiele 1 bis 4 wurden mit Ausnahme durchgeführt, das unterschiedliche Beschichtungsflüssigkeiten für die wärmeempfindliche Haftmittelschicht verwendet wurden, wie in Tabelle 1 gezeigt ist.

Tabelle 1. Ergebnisse der BEISPIELE 1 bis 5 und VERGLEICHBEISPIELE 1 bis 4
(fortgesetzt)

(Anmerkungen)

  • 1: Reibungskoeffizient zwischen den Dichtungsschichten.
  • 2: Reibungskoeffizient zwischen den wärmeempfindlichen Haftmittelschichten.
  • 3: Reibungskoeffizient zwischen den wärmeempfindlichen Farbbildungsschichten.
  • 4: Reibungskoeffizient zwischen der Dichtungsschicht und der wärmeempfindliche Farbbildungsschicht oder zwischen der wärmeempfindliche Haftmittelschicht und der wärmeempfindliche Farbbildungsschicht.
  • 5: Dieser Wert während des Wärmeaktivierungsvorgangs.
  • 6: Ergebnis bei der Wärmeaktivierungseinheit 2.

(Standardschätzwert)

  • O:
    Guter Transport (Kein Auftreten von Mäander und Terminierung des Haftetiketts)
    &Dgr;:
    Ein geringer Transportfehler wurde beobachtet.
    X:
    Transportfehler tritt auf.
    ∇:
    Ergebnis in der wärmeempfindlichen Aufzeichnungseinheit.

Wie aus den in Tabelle 1 gezeigten Ergebnissen ersichtlich ist, wird, wenn der Reibungskoeffizient der wärmeempfindliche Haftmittelschicht geringer als 2,0 ist, die Druckkraft des wärmeempfindliches Haftetikett zwischen dem Thermokopf und der Plattenwalze auf einen Wert von 5000 g/25 mm oder weniger eingestellt, so dass ein guter Transport in der Wärmeaktivierungseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung verwirklicht werden kann. Wenn die obige Druckkraft auf einen Wert von 5000 g/25 mm oder mehr während des Wärmeaktivierungsvorgangs festgelegt wird, tritt ein geringfügiger Transportfehler in dem wärmempfindlichen Haftetikett auf.

[BEISPIEL 6]

Erstellung eines wärmeempfindliches Haftetikett bei diesem Beispiel war im Wesentlichen dem BEISPIEL 1 mit der Ausnahme ähnlich, dass eine Beschichtungsflüssigkeit einer wärmeempfindliche Haftmittelschicht bei dem Folgenden verwendet wurde: Gewichtsteil 40% Wasserdispersion von Dicyclohexylphthalat 100 50% Wasserdispersion von Styrol/Naturkautschuk-Pfropfcopolymer 100 50% Wasserdispersion von Kolophoniumester (Schmelzpunkt = 120°C) 50

Nach Bildung der wärmisolierende Schicht von Flüssigkeit D und der wärmeempfindliche Farbbildungsschicht von Flüssigkeit C auf einer vorderen Oberfläche des Papiers wurde die obige Beschichtungsflüssigkeit für die wärmeempfindliche Haftmittelschicht auf einer Rückoberfläche des Papiers auf eine derartige Weise beschichtet, das die Auftragungsmenge der Beschichtungsflüssigkeit 25 g/m2 auf einer Trockenbasis betrug.

Die Energie für auf die wärmeempfindliche Haftmittelschicht angewendete Wärmeaktivierung wurde in 0,18, 0,23 und 0,35 mj/Punkt geändert, und der somit erwärmte Bereich der wärmeempfindliche Haftmittelschicht wurde ebenfalls in dem folgenden Muster variiert: alle Oberfläche, drei Streifen (3C) und kariertes Muster (5A).

BEISPIEL 6 wurde mit bezug auf die folgenden Aspekte ausgewertet:

(1) Haftfähigkeit der wärmeempfindliche Haftmittelschicht durch Wärmeaktivierung

Eine Probe (40 mm × 200 mm) wurde von der wärmeempfindliche Haftmittelschicht des wärmeempfindliches Haftetikett hergestellt. Die Probe wurde mit Verändern der Wärmeenergie wärmeaktiviert. Die somit wärmeaktivierte wärmeempfindliche Haftmittelschicht wurde an einer Polyvinylchlorid-Umhüllung (PVC-Umhüllung) befestigt, die auf einer rostfreien Platte mit der Hilfe von Klebeband fixiert war. Eine Last von 2 kg wurde auf die obige wärmeempfindliche Haftmittelschicht mit einer Hin- und Herbewegung aufgebracht. Nach 2 Minuten wurde eine nicht erwärmte wärmeempfindliche Haftmittelschicht von der PVC-Umhüllung bei einem Winkel von 180 Grad abgezogen, um Haftfähigkeit auszuwerten. Auf diese Art und Weise wurde die Haftfähigkeit der wärmeempfindliche Haftmittelschicht an der PVC-Umhüllung auf der folgender Skala geschätzt:

A:
starke Haftfähigkeit
B:
mittlere Haftfähigkeit
C:
schwache Haftfähigkeit

(2) Hintergrunddichte der wärmeempfindliche Farbbildungsschicht im Verlauf der Wärmeaktivierung der wärmeempfindliche Haftmittelschicht.

Die Hintergrunddichte des wärmeempfindlichen Haftetiketts wurde mit einem McBeth Densitometer RD-914 gemessen, wenn die wärmeempfindliche Haftmittelschicht durch den Thermokopf mit Energie wärmeaktiviert wurde, wie oben beschrieben ist. Die Hintergrunddichte der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht betrug 0,08, wenn die wärmeempfindliche Haftmittelschicht nicht wärmeaktiviert wurde.

(3) Transfer der wärmeempfindliche Haftmittelschicht zum Heizmedium

Die Aufbringung der wärmeempfindliche Haftmittelschicht auf einen Oberflächenabschnitt des Heizmediums wurde visuell geprüft, nachdem eine Probe der Wärmeaktivierung unterzogen wurde. Der Transfer der wärmeempfindliche Haftmittelschicht zu dem Heizmedium wurde auf der folgenden Skala ausgewertet.

⦾:
Kein Klebstoff wurde auf dem Oberflächenabschnitt des Heizmedium durch visuelle Prüfung beobachtet.
O:
Eine geringe Menge von Klebstoff wurde auf einem vom dem Oberflächenabschnitt des Heizmediums unterschiedlichen Abschnitt durch visuelle Prüfung beobachtet.
&Dgr;:
Eine geringe Menge von Klebstoff wurde auf dem Oberflächenabschnitt des Heizmediums durch visuelle Prüfung beobachtet.
X:
Viele Klebstoffe wurde auf der Oberfläche des Heizmediums durch visuelle Prüfung beobachtet.

(4) Initiationsenergie für die Farbbildungsreaktion der wärmeempfindliche Farbbildungsschicht.

Das wärmeempfindliche Haftetikett wurde in den Drucker geladen, der mit einem handelsüblich verfügbaren Dünnschicht-Thermokopf ausgestattet war (hergestellt von Matsushita Electronic Components Co., Ltd.). Das Drucken wurde auf der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht unter Bedingungen ausgeführt, dass die angewandte elektrische Leistung gleich 0,45 W/Punkt, die Periode für eine Linie gleich 10 ms/Linie und die Abtastdichte gleich 8 × 7,7 Punkt/mm betrug, wobei sich eine Impulsdichte zwischen 0,4 ms und 0,5 ms änderte. Die Farbbildungsdichte der somit bedruckten wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht wurde mittels des McBeth Densitometer RD-914 gemessen. Wenn die Farbbildungsdichte davon 1,0 betrug, wurde die angewandte Energie als Farbbildungsinitiationsenergie bestimmt, die durch die folgende Formel ausgedrückt wird: Farbbildungsinitiationsenergie (mj/Punkt) = 0,45 (W/Punkt) × eine Impulsbreite der Dichte 1,0 (ms)

(B) Initiationsenergie für die Wärmeaktivierung der wärmeempfindliche Haftmittelschicht

Die gleiche Prozedur wie die obige (4) wurde bei diesem Experiment durchgeführt. Nach der Wärmeaktivierung mit Variieren einer Impulsbreite wurde, wenn die wärmeempfindliche Haftmittelschicht begann, eine Haftung zu bilden, die angewandte Energie als Initiationsenergie für Wärmeaktivierung definiert.

Die Ergebnisse werden in Tabelle 2 zusammengefasst.

Tabelle 2: Die Ergebnisse von BEISPIEL 6

(Anmerkung)

  • 1) HA stellt Wärmeaktivierung dar

Die Ergebnisse in Tabelle 2 geben an, dass das wärmeempfindliche Haftetikett gemäß der vorliegenden Erfindung eine gute Hintergrunddichte der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht davon sogar im Fall einer Wärmeaktivierung der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht aufweist. Außerdem kann die Verhinderung des Transfers der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht zu der Oberfläche des Heizmediums in der wärmeempfindlichen Haftschicht gemäß der vorliegenden Erfindung erreicht werden, obwohl das Heizmedium in Kontakt mit der wärmeempfindlichen Haftschicht gebracht wird.

[BEISPIEL 7]

Ein biaxial orientierter wärmeschrumpfbarer Polyethylenfilm mit einer Dicke von 20 &mgr;m wurde an dem Papier gegenüber der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht befestigt, die durch BEISPIEL 1 gebildet wurde, um eine Probe des wärmeempfindlichen Haftetiketts zu erhalten, wie in 8 gezeigt ist. Eine Oberfläche der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht vom BEISPIEL 7 wurde einer Superkalandrier-Behandlung unterzogen, um eine Glätte von 350 sec aufzuweisen, wenn sie durch ein Verfahren von Ohken-shiki gemessen wurde, das in Japan-Tappi Nr. 5 vorgeschrieben wird.

[VERGLEICHSBEISPIEL 5]

Die folgenden Bestandteile wurden gerührt und dispergiert, sodass eine Beschichtungsflüssigkeit für eine nicht expandierbare wärmeisolierenden Schicht erstellt wurde. Flüssigkeit E: Beschichtungsflüssigkeit für nicht-expandierbare wärmeisolierende Schicht Gewichtsteile Wässrige Dispersion von feinen Leerteilchen (Copolymerharz mit Vinylidenchlorid und Acrylnitril als Hauptkomponente Feststoffgehalt: 32%, durchschnittlicher Teilchendurchmesser: 5 &mgr;m, und Leerraum: 90%) 30 Styrol-Butadien-Copolymer-Latex (Feststoffgehalt: 50%) 10 Wasser 65

Die somit erstellte Isolierschicht-Beschichtungsflüssigkeit wurde auf einem holzfreien Papier beschichtet und auf eine solche Art und Weise getrocknet, dass die Ablagerungsmenge der Beschichtungsflüssigkeit 5 g/m2 auf einer Trockenbasis betrug.

Eine Mischung der folgenden Bestandteile wurde in einer Sandmühle pulverisiert und dispergiert, bis die durchschnittliche Teilchengröße 2,0 &mgr;m oder weniger erreichte. Flüssigkeit F: Entwicklerdispersion Gewichtsteile 4,4'-Dihydroxybenzophenon 10 Polyvinylalkohol (10%ige wässrige Lösung) 25 Calciumcarbonat 15 Wasser 50

Ein Gewichtsteil von Flüssigkeit A, wie oben beschrieben, und acht Gewichtsteile von Flüssigkeit F wurden gemischt und gerührt, sodass eine Beschichtungsflüssigkeit G hergestellt wurde.

Die Beschichtungsflüssigkeit G wurde auf die oben erhaltene wärmeisolierende Schicht beschichtet und auf eine solche Art und Weise getrocknet, dass die Ablagerungsmenge der Beschichtungsflüssigkeit G 5 g/m2 auf einer Trockenbasis betrug, um die wärmeempfindliche Farbbildungsschicht auf der wärmeisolierenden Schicht zu bilden. Dann wurde eine Oberfläche der beschichteten Schicht der Superkalandrier-Behandlung unterzogen, um eine Oberflächenglätte von 1.000 sec in Übereinstimmung mit dem Verfahren von Ohken-shiki aufzuweisen, die in Japan Tappi Nr. 5 beschrieben ist.

Eine Mischung der folgenden Bestandteile wurde in der Sandmühle pulverisiert und dispergiert, bis die durchschnittliche Teilchengröße 3,0 &mgr;m erreichte, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit der wärmeschmelzbaren Dispersion (Flüssigkeit H) erhalten wurde. Flüssigkeit H: Dispersion einer wärmeschmelzbaren Substanz Gewichtsteile Dicyclohexylphthalat 40 Dispergierungsmittel auf Amin-Basis 8 Wasser 52

Dann wurde eine Mischung der folgenden Bestandteile und der Flüssigkeit H gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht herzustellen. Flüssigkeit I: Dispersion der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht Gewichtsteile MMA-Butadien-Latex (50%) 30 Terpenharz-Emulsion (Schmelzpunkt = 120°C, 50%) 20 Flüssigkeit H 50

Auf der Rückseite des Papiers gegenüber der Seite der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht mit Bezug auf den Träger wurde die obige Beschichtungsflüssigkeit beschichtet und auf eine derartige Art und Weise getrocknet, dass die Ablagerungsmenge der obigen Beschichtungsflüssigkeit 15 g/m2 auf einer Trockenbasis betrug. Dann wurde eine Oberfläche der beschichteten Schicht der Superkalendrier-Behandlung unterzogen, um eine Oberflächenglätte von 1.000 sec in Übereinstimmung mit dem Verfahren von Ohken-shiki aufzuweisen, das in Japan Tappi Nr. 5 beschrieben ist.

BEISPIELE 6, 7 und VERGLEICHSBEISPIEL 5 wurden mit Bezug auf die folgenden Aspekte ausgewertet:

(6) Haftfestigkeit gemessen durch Ablösetest bei einem Ablösewinkel von 180 Grad.

Die Wärmeenergie (0,45 mj/Punkt) des Thermokopfes (hergestellt von Rohm Co., Ltd. KT2002-CA, Kopfdichte: 8/mm), wurde auf die wärmeempfindliche Haftmittelschicht jeder Probe angewandt. Die somit wärmeaktivierte wärmeempfindliche Haftmittelschicht wurde an einer rostfreien Platte aus SUS-304 mit Anlegung einer Last von 2 kg befestigt. Nach einer Minute wurde die wärmeempfindliche Haftmittelschicht von der SUS-304-Platte mit einem Ablösewinkel von 180 Grad bei einer Temperatur von 20°C durch ein bei JIS-Z-0237 vorgeschriebenes Verfahren abgelöst, um die Haftfestigkeit zu messen.

(7) Dynamische Farbbildungsdichte der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht.

Jedes wärmeempfindliche Haftetikett wurde in die wärmeaktivierende Vorrichtung geladen, die mit einem handelsüblich verfügbaren Dünnfilmkopf ausgestattet war (hergestellt von Matsushita Electronic Components Co., Ltd.). Das Drucken wurde auf der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht unter den Bedingungen ausgeführt, dass die angewandte elektrische Leistung gleich 0,60 W/Punkt, der Zeitraum für eine Linie gleich 10 ms/Linie und die Abtastdichte gleich 8 × 7,7 Punkt/mm mit einer Impulsbreite von 0,4 ms und 0,5 ms betrug. Die Farbbildungsdichte der somit bedruckten wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht wurde mit dem McBeth Densitometer RD-914 gemessen.

(8) Selbstklebende Fähigkeit zu der Polyvinylchlorid-Umhüllung (PVC-Umhüllung) hin.

Eine Probe (40 mm × 60 mm) wurde von der wärmeaktivierten wärmeempfindlichen Haftmittelschicht des wärmeempfindlichen Haftetiketts erstellt. Die selbstklebende Fähigkeit zu der PVC-Umhüllung jeder Probe hin wurde mittels eines pneumatischen selbstklebenden Druckers (hergestellt von Teraoka Co., Ltd. HC-6200) auf der folgenden Skala ausgewertet:

O:
Die Probe wurde an der PVC-Umhüllung in einer gewünschten Position befestigt.
&Dgr;:
Die Probe wurde an der PVC-Umhüllung an einer falschen Position befestigt.
X:
Die Probe wurde nicht an der PVC-Umhüllung befestigt.

(9) Überbeheizbarkeit des wärmeempfindlichen Haftetiketts.

Die Überbeheizbarkeit des Etiketts wurde durch Berühren des Papierträgers des wärmeaktivierten Etiketts mit Fingern untersucht. Die Überbeheizbarkeit für jede Probe wurde auf der folgenden Skala ausgewertet:

O:
Eine Temperatur des durch den Thermokopf wärmeaktivierten Papiers war die gleiche wie Raumtemperatur.
&Dgr;:
Die Temperatur des durch den Thermokopf wärmeaktivierten Papiers war höher als die einer Atmosphäre (ungefähr 20 bis 30°C höher als die Raumtemperatur.)
&Dgr;:
Die Temperatur des durch den Thermokopf wärmeaktivierten Papiers war viel höher als die einer Atmosphäre (ungefähr 30°C oder mehr höher als die Raumtemperatur.)

Die Ergebnisse sind in der Tabelle 3 tabellarisch aufgeführt.

Tabelle 3. Ergebnisse der BEISPIELE 6 und 7

Wie aus den Ergebnissen in Tabelle 3 ersichtlich ist, ist, wenn das wärmeempfindliche Haftetikett gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird, ist das Etikett, die Sicherheit und die Zweckmäßigkeit vom Blickpunkt der Verarbeitbarkeit ausgezeichnet. Genauer gesagt kann eine ausreichende Haftung der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht durch das Verfahren für die Wärmeaktivierung dem Etikett gemäß der vorliegenden Erfindung verliehen werden, sodass die Haftfestigkeit der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht zu der Oberfläche hin, an der zu haften ist, wie beispielsweise der Polyvinylchlorid-Umhüllung, zufriedenstellend ist, und bei der praktischen Anwendung als bevorzugt betrachtet wird.

Bei den folgenden Beispielen wurden Rückstände auf dem Heizmedium während des Wärmeaktivierungsvorgang beobachtet.

Jedes wärmeempfindliche Haftetikett wurde in die verschiedenen Arten der Wärmeaktivierungseinheit gemäß der vorliegenden Erfindung geladen, das mit einem handelsüblich verfügbaren Dünnschicht-Thermokopf ausgestattet ist (hergestellt von Matsushita Electronic Components Co., Ltd.). Die Wärmeaktivierung wurde an der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht unter den Bedingungen ausgeführt, dass die angewandte elektrische Leistung 0,45 W/Punkt, die Zeitspanne für eine Line gleich 10 ms/Linie und die Abtastdichte gleich 8 × 7,7 Punkt/mm mit der Impulsbreite von 1,0 ms und 0,45 mj/Punkt war. Alle Heizelemente des Heizmediums wurden gleichzeitig erhitzt, sodass eine gleichmäßige Wärme auf die gesamte Breite der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht angewandt wurde.

Eine Breite und eine Länge der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht betrugen 40 mm bzw. 2 m. Alle diese Bereiche (40 mm × 2 m) der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht wurden mit einer Transportrate von 80 mm/s wärmeaktiviert. Nach dem Wärmeaktivierungsvorgang wurden Rückstände der auf dem Heizmedium akkumulierten thermoschmelzbaren Substanzen visuell geprüft. Die Auswertung dieses Experiments basierte auf der folgenden Skala:

A:
Kein Rückstand wurde auf dem Heizmedium beobachtet.
B:
Anzeichen für einen Rückstand wurde auf dem Heizmedium beobachtet.
C:
Rückstände wurden offensichtlich auf dem Heizmedium beobachtet.
D:
Viele Rückstände wurden beobachtet, um einen Transportfehler zu verursachen.

[BEISPIEL 8]

Das somit bei BEISPIEL 7 erhaltene wärmeempfindliche Haftetikett (hier nachstehend als Etikett L-1 bezeichnet) wurde durch das in 6A gezeigte Verfahren wärmeaktiviert.

[BEISPIEL 9]

Das Etikett L-1 wurde um einen Kern mit einem 1-Zoll-Durchmesser gewickelt, um ein rollenähnliches Etikett zu bilden, das das somit bei BEISPIEL 7 hergestellte wärmeempfindliche Haftetikett umfasst (hier nachstehend als Etikett L-2 bezeichnet). Dieses Etikett L-2 wurde durch das in 11 beschriebene Verfahren wärmeaktiviert.

[BEISPIEL 10]

Das Etikett L-2 wurde durch das Verfahren wärmeaktiviert, wie in 10 erläutert ist. In diesem Fall weist die Walze 31 einen Außendurchmesser von 20 mm auf und wird mit einem Tetrafluorethylen-Harz mit einer Härte von 50 gebildet. Die beiden gegenüberliegenden Walzen 32 wurden benutzt, wobei jede einen Außendurchmesser von 20 mm aufweist und mit einem Tetrafluorethylen-Harz mit einer Härte von 30 bildet.

[BEISPIEL 11]

Das Etikett L-2 wurde durch das Verfahren wärmeaktiviert, wie in 11 gezeigt ist. Bei diesem Verfahren weist die Walze 31 einen Außendurchmesser von 20 mm auf und wird mit dem Tetrafluorethylen-Harz mit einer Härte von 50 hergestellt. Das krummflächige Führungselement 33 weist einen inneren Krümmungsradius von 10 mm auf und wird mit dem Tetrafluorethylen-Harz mit einer Härte von 30 hergestellt.

[BEISPIEL 12]

Das Etikett L-2 wurde durch das in 12 veranschaulichte Verfahren wärmeaktiviert. In diesem Fall umfasst die Führungsplatte 34 eine Plattengröße von 60 mm × 80 mm. Eine Oberfläche der Platte 34 wurde der Oberflächenbehandlung durch Verwenden des Tetrafluorethylen-Harzes unterworfen.

[BEISPIEL 13]

Das Etikett L-2 wurde durch das Verfahren wärmeaktiviert, wie in 13 erläutert ist. Der Trennkeil 35 wurde der Oberflächenbehandlung durch das Tetrafluorethylen-Harz unterworfen.

[BEISPIEL 14]

Das Etikett L-2 wurde durch das Verfahren in 14 wärmeaktiviert.

[BEISPIEL 15]

Das Etikett L-1, das nicht gewickelt wurde, sondern in der geraden Form war, wurde durch das in 10 gezeigte Verfahren wärmeaktiviert.

[BEISPIEL 16]

Das Etikett L-1 wurde durch das Verfahren wärmeaktiviert, wie in 13 beschrieben ist.

Diese Ergebnisse des Rückstands auf dem thermischen Heizgerät wurden in Tabelle 4 zusammengefasst.

Tabelle 4. Die Ergebnisse der BEISPIELE 8 bis 16

Wie aus der Tabelle 4 ersichtlich ist, kann durch Bereitstellung der Trenneinheit direkt nach dem Heizmedium die wärmeempfindliche Haftschicht von dem Heizmedium erfolgreich ohne Ablagerung von Klebstoff oder dergleichen darauf getrennt werden. Diese obige Einheit gemäß der vorliegenden Erfindung ermöglicht, dass das wärmeempfindliche Haftetikett reibungslos transportiert werden kann, wodurch keine ernsthaften Probleme bezogen auf Transportfehler erzeugt werden.

Zusätzliche Modifikationen und Variationen der vorliegenden Erfindung sind hinsichtlich der obigen Lehren möglich. Es ist daher ersichtlich, dass die Erfindung in dem Schutzumfang der angefügten Ansprüche anders als spezifisch hier beschrieben praktiziert werden kann.

Die vorliegende Erfindung beruht auf den japanischen Prioritätsanmeldungen mit den Nummern 11-114693, eingereicht am 22. April 1999, 11-165572, eingereicht am 11. Juni 1999, 11-205576, eingereicht am 21. Juli 1999, 11-205577, eingereicht am 21. Juli 1999 und 11-286276, eingereicht am 7. Oktober 1999.


Anspruch[de]
Vorrichtung zur Wärmeaktivierung eines wärmeempfindlichen Haftetiketts (5), umfassend einen Träger und eine wärmeempfindliche Haftmittelschicht (3), die auf dem Träger (14) bereitgestellt wird und bei Raumtemperatur nicht haftend ist, um die wärmeempfindliche Haftmittelschicht durch Anwendung von Wärme darauf haftend zu machen, umfassend:

ein Heizmedium (8), das ein Dünnschicht-Widerstandselement (12) auf einem Keramiksubstrat (11) und eine Schutzschicht (13), die eine Oberfläche des Dünnschicht-Widerstandselements abdeckt, aufweist;

eine Plattenwalze (9), die dem Heizmedium gegenüberliegend angeordnet ist;

wobei die Plattenwalze eine Wärmeaktivierungseinheit (2) mit dem Heizmedium bildet;

einen Etikettenzufuhrmechanismus zum Führen des wärmeempfindlichen Haftetiketts (5), das zwischen dem Heizmedium und der Plattenwalze transportiert wird, in einer Richtung, in der die wärmeempfindliche Haftmittelschicht dem Heizmedium ausgesetzt ist; gekennzeichnet durch

eine Steuereinheit zum Erwärmen des Heizmediums in einem vorbestimmten Muster;

wobei, wenn der Reibungskoeffizient zwischen den wärmeempfindlichen Haftmittelschichten geringer als 2,0 ist, die Druckkraft des wärmeempfindlichen Haftetiketts zwischen dem Heizmedium und der Plattenwalze in einem Bereich von 50 bis 5000 g/25 mm bei Raumtemperatur liegt, und wenn der Reibungskoeffizient zwischen den wärmeempfindlichen Haftmittelschichten zwischen 2,0 und 3,0 liegt, die Druckkraft des wärmeempfindlichen Haftetiketts zwischen dem Heizmedium und der Plattenwalze in einem Bereich von 50 bis 2000 g/25 mm bei Raumtemperatur ist.
Vorrichtung gemäß Anspruch 1, ferner umfassend eine Trenneinheit (35) zum Trennen des wärmeempfindlichen Haftetiketts von dem Heizmedium direkt nach einem Wärmeaktivierungsvorgang. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, ferner umfassend eine Führungswalze (31), die auf einem vorgeschalteten Zufuhrsystem über der Wärmeaktivierungseinheit bereitgestellt wird. Aktivierungs- und Aufzeichnungsvorrichtung zur Wärmeaktivierung und wärmeempfindlichen Aufzeichnung eines wärmeempfindlichen Haftetiketts (5), umfassend einen Träger (14), eine wärmeempfindliche Haftmittelschicht (5), die auf einer ersten Seite des Trägers bereitgestellt wird und bei Raumtemperatur nicht haftend ist, und eine wärmeempfindliche Farbbildungsschicht (4), die auf einer zweiten Seite des Trägers gegenüberliegend der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht bereitgestellt wird, wobei die Aktivierungs- und Aufzeichnungsvorrichtung umfasst:

eine Vorrichtung zur Wärmeaktivierung (2) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3; und

eine wärmeempfindliche Aufzeichnungseinheit (1) zum Aufzeichnen der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht, wobei die wärmeempfindliche Aufzeichnungseinheit in einer vorderen oder einer hinteren Position der Vorrichtung zur Wärmeaktivierung (2) angeordnet ist, um eine wärmeempfindliche Aufzeichnung zu erzielen.
Verfahren zur Wärmeaktivierung eines wärmeempfindlichen Haftetiketts (5), umfassend einen Träger (14) und eine wärmeempfindliche Haftmittelschicht (3), die auf dem Träger bereitgestellt wird und bei Raumtemperatur nicht haftend ist, mit folgenden Schritten:

Transportieren des wärmeempfindlichen Haftetiketts zwischen einem Heizmedium (8), das ein Dünnschicht-Widerstandselement (12) auf einem Keramiksubstrat (11) und eine Schutzschicht (13), die eine Oberfläche des Dünnschicht-Widerstandselements abdeckt, aufweist, und einer Plattenwalze (9), die gegenüberliegend dem Heizmedium in einer Richtung angeordnet ist, in der die wärmeempfindliche Haftmittelschicht dem Heizmedium ausgesetzt ist;

Erwärmen des Heizmediums in einem vorbestimmten Muster; und

Inkontaktbringen der wärmeempfindlichen Haftmittelschicht mit dem Heizmedium, um die wärmeempfindliche Haftmittelschicht in dem vorbestimmten Muster haftend zu machen,

wobei, wenn der Reibungskoeffizient zwischen den wärmeempfindlichen Haftmittelschichten geringer als 2,0 ist, die Druckkraft des wärmeempfindlichen Haftetiketts zwischen dem Heizelement und der Plattenwalze in einem Bereich von 50 bis 5000 g/25 mm bei Raumtemperatur liegt, und wenn der Reibungskoeffizient zwischen den wärmeempfindlichen Haftmittelschichten zwischen 2,0 und 3,0 ist, die Druckkraft des wärmeempfindlichen Haftetiketts zwischen dem Heizmedium und der Plattenwalze in einem Bereich von 50 bis 2000 g/25 mm bei Raumtemperatur liegt.
Verfahren gemäß Anspruch 5, ferner umfassend den Schritt des Transportierens des wärmeempfindlichen Haftetiketts in einer Richtung, in der das wärmeempfindliche Haftetikett von dem Heizmedium direkt nach einem Wärmeaktivierungsvorgang getrennt wird. Verfahren gemäß Anspruch 6, bei dem das wärmeempfindliche Haftetikett in der Form eines kontinuierlichen Elements ist. Verfahren gemäß Anspruch 7, bei dem das kontinuierliche wärmeempfindliche Haftetikett vor oder nach dem Wärmeaktivierungsvorgang in eine vorbestimmte Länge geschnitten wird (10). Verfahren gemäß Anspruch 7 oder 8, bei dem das kontinuierliche wärmeempfindliche Haftetikett in einer vorbestimmten Richtung gewickelt wird, und das kontinuierliche wärmeempfindliche Haftetikett in eine Vorrichtung mit gewickelter Form in der vorbestimmten Richtung konform mit der Trennrichtung vor dem Wärmeaktivierungsschritt geladen wird. Aktivierungs- und Aufzeichnungsverfahren zur Wärmeaktivierung und wärmeempfindlichen Aufzeichnung eines wärmeempfindlichen Haftetiketts (5), umfassend einen Träger (14), eine wärmeempfindliche Haftmittelschicht (3), die auf einer ersten Seite des Trägers bereitgestellt wird, und eine wärmeempfindliche Farbbildungsschicht (4), die auf einer zweiten Seite des Trägers gegenüberliegend der wärmeempfindlichen Haftschicht bereitgestellt wird, wobei das Aktivierungs- und Aufzeichnungsverfahren folgende Schritte umfasst:

Wärmeaktivieren des wärmeempfindlichen Haftetiketts gemäß dem Verfahren eines der Ansprüche 5 bis 9; und

wärmeempfindliches Aufzeichnen der wärmeempfindlichen Farbbildungsschicht in einer vorderen oder hinteren Position des Wärmeaktivierungsschritts.






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