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Dokumentenidentifikation DE60128969T2 18.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001473726
Titel Magnetbandkassette
Anmelder Fujifilm Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Shiga, Hideaki, Odawara-shi Kanagawa-ken, JP;
Ishihara, Yusuke, Odawara-shi Kanagawa-ken, JP;
Morita, Kiyoo, Odawara-shi Kanagawa-ken, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60128969
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.04.2001
EP-Aktenzeichen 040172413
EP-Offenlegungsdatum 03.11.2004
EP date of grant 13.06.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.10.2007
IPC-Hauptklasse G11B 23/107(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G11B 23/26(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Magnetbandkassette, in der eine einzige Spule mit darauf aufgewickeltem Magnetband drehbar innerhalb eines Kassettengehäuses aufgenommen ist und ein Bandvorausstift mit dem voraus laufenden Endabschnitt des Magnetbandes gekuppelt ist.

In den Magnetbandkassetten, die als Speichermedium verwendet werden, um in externen Speichereinheiten für Computer usw. verwendet zu werden, ist ein Typ bekannt, wo eine einzige Bandspule mit einem darauf aufgewickeltem Magnetband drehbar innerhalb eines Kassettengehäuses aufgenommen ist. Dieses Magnetband wird als ein Datenarchivierungsband für Computer etc. verwendet und speichert wichtige Informationen. Aus diesem Grund ist die Magnetbandkassette aufgebaut, so dass Probleme, zum Beispiel das Verfitzen von Band etc., nicht auftreten und dass das Magnetband nicht unerwartet aus dem Kassettengehäuse herausgezogen wird.

Auch ist ein Bandvorausstift mit dem voraus laufenden Ende des Magnetbandes gekuppelt. Wenn diese Magnetbandkassette in eine Aufnahme-/Wiedergabeeinheit eingebracht wird, kommt ein Stifterfassungsteil auf der Seite der Aufnahme-/Wiedergabeeinheit mit dem Bandvorausstift zum Eingriff und zieht das Magnetband aus dem Kassettengehäuse heraus. Andererseits, wenn die Magnetbandkassette aus der Aufnahme-/Wiedergabeeinheit entnommen wird, wird das Magnetband auf der Spule aufgewickelt und der Bandvorausstift wird in das Kassettengehäuse durch das Stifterfassungsteil zurückgeführt. Der Bandvorausstift wird in einer vorbestimmten Position durch ein Stiftrückhaltefederteil, das innerhalb des Kassettengehäuses so vorgesehen ist, lösbar zurückgehalten, so dass es dem Band der Bandvorausöffnung des Kassettengehäuses zugewandt ist.

Der vorerwähnte Bandvorausstift ist in der 1A dargestellt. Dieser Bandvorausstift P und das Magnetband T sind miteinander gekuppelt, wie in 1B dargestellt. Der Bandvorausstift P ist aus einem Hauptstiftkörper 5 und einem Klemmteil 6 aufgezeigt, wie in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 11 (1999)-232826 gezeigt. Der Stifthauptkörper 5 ist zum Beispiel aus rostfreiem Stahl hergestellt und besteht aus einem Bandklemmabschnitt 5a, der zwischen einem Paar von inneren Flanschabschnitten 5b eingebracht ist, wobei Abschnitte 5c mit kleinem Durchmesser außerhalb des inneren Flanschabschnittes 5b gebildet sind und äußere Flanschabschnitte 5d außerhalb der Abschnitte 5c mit kleinem Durchmesser gebildet sind. Das Klemmteil 6 ist zum Beispiel aus Kunststoff gebildet. Das Klemmteil 6 ist mit einem axialen Schlitz 6a ausgestattet und hat einen C-förmigen Querschnitt. Das Klemmteil 6 ist elastisch in dem Bandklemmabschnitt 5a des Stifthauptkörpers 5 eingesetzt, und das Magnetband T ist zwischen das Klemmteil 6 und dem Bandklemmabschnitt 5a eingeklemmt.

Die 2 stellt eine herkömmliche Magnetbandkassette dar, die in der ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 2000-36179 gezeigt ist. Es ist in der 2 zu beachten, dass die rechte Seite in der Figur die vordere Seite des Magnetbandgehäuses ist, weil das Kassettengehäuse in die Richtung zu der rechten Seite eingesetzt wird, wenn sie in die Aufnahme-/Wiedergabeeinheit eingebracht wird.

In dieser Magnetbandkassette besteht eine einzige Magnetspule (nicht gezeigt) mit dem Magnetband T, das an seinem voraus laufenden Ende mit einem Bandvorausstift P drehbar innerhalb eines Kassettengehäuses 4 aufgenommen ist, aus einem oberen Gehäuse (nicht gezeigt) und einem unteren Gehäuse 3, die zusammen mittels kleiner Schrauben etc. befestigt sind. Eine Bandführungsöffnung 10 zum Führen des Magnetbandes T ist in einer Seitenwand des Kassettengehäuses 4 gebildet. Diese Bandführungsöffnung 10 ist derart aufgebaut, dass sie durch eine Gleitklappe (nicht gezeigt), die in eine Schließrichtung mit einem Federteil (nicht gezeigt) gedrückt wird, geöffnet oder geschlossen wird.

Der Bandvorausstift P, der mit dem voraus laufenden Ende des Magnetbandes T gekuppelt ist und der einen derartigen Aufbau hat, wie in der 1 gezeigt ist, wird durch die Bandvorausöffnung 10 in die Magnetbandkassette eingesetzt oder aus der Magnetbandkassette herausgenommen. Die Oberseite und die Bodenwände innerhalb der Bandvorausöffnung 10 sind mit Stiftaufnahmeaussparung 45 versehen, in die die oberen und unteren Flanschabschnitte 5d des Vorausstifthauptkörpers 5 eingesetzt werden. Auch ist ein Einsetzführungsabschnitt 21 gebildet, der sich von der Stiftaufnahmeaussparung 45 in die Richtung der Bandvorausöffnung 10 erstreckt.

Ein Stiftrückhalteteil 50 zum lösbaren Zurückhalten des Bandvorausstiftes P in der Stiftaufnahmeaussparung 45 ist aus einem Plattenfederteil gebildet, das einen haarnadelförmigen Querschnitt hat. Das Stiftrückhalteteil 50 hat einen Verbindungsplattenabschnitt 50a, der sich vertikal zwischen de oberen und unteren Gehäusen erstreckt. Der Verbindungsplattenabschnitt 50a ist zwischen (1) den Vorsprüngen 41, die auf der Bodenoberfläche der Oberseitenwand des oberen Gehäuses und der Oberseite der Bodenwand des unteren Gehäuses 3 entlang der inneren Oberfläche der Gehäuseseitenwand 3b und (2) der Seitenwand 3b vorgesehen sind, eingeklemmt. Das Stiftrückhalteteil 50 hat außerdem ein Paar von oberen und unteren elastischen Armabschnitten 50b, die sich von den oberen und unteren Enden des körpernahen Abschnittes 50d des Verbindungsabschnittes 50a in die Richtung zu der Bandvorausöffnung 10 erstrecken. Die äußeren Endabschnitte der oberen und unteren elastischen Armabschnitte 50b sind in Stiftrückhalteabschnitten 50c gebildet, die an den äußeren Umfangsoberflächen der oberen und unteren Flanschabschnitte 5d des Vorausstifthauptkörpers 5 anliegen.

Andererseits hat die Stiftunterbringungsaussparung 45 des Kassettengehäuses 4 eine Anlageoberfläche in der Form eines kreisförmigen Bogens, der die Außenumfangsoberfläche des Flanschabschnittes 5d des Vorausstifthauptkörpers 5 aufnimmt. Jedoch ist der rechte Seitenabschnitt auf der Seite des Stiftrückhalteteiles 50 der Anlageoberfläche entfernt worden, um einen Installationsraum für die elastischen Armabschnitte 50b und die Stiftrückhalteabschnitte 50d des Stiftrückhalteteiles 50 sicherzustellen.

Der Bandvorausstift P, der in der Stiftgehäuseaussparung 45 zurückgehalten wird, wird aus dem Kassettengehäuse 4 durch ein Stifterfassungsteil 80, einem sogenannten Vorausblock, der auf der Seite einer Aufnahme-/Wiedergabeeinheit vorgesehen ist, herausgezogen. Das Stifterfassungsteil 80 hat einen Eingriffsausschnitt 80a, der mit den unteren und oberen Abschnitten 5c mit kleinem Durchmesser (siehe 1) des Vorausstifthauptkörpers 5 im Eingriff ist. Wenn der Eingriffsvorgang ausgeführt wird, bewegt sich das Stifterfassungsteil 80 zuerst linear in die Richtung des Pfeils A in die Richtung zu der Bandvorausöffnung 10 und dringt in die Bandvorausöffnung 10 durch eine Seite ein, die zu der Gehäuseseitenwand 3b in Bezug zu dem Bandvorausstift P gegenüberliegt. Dann dreht sich das äußere Ende des Stifterfassungsteiles 80 in die Richtung des Pfeils B in die Richtung des Bandvorausstiftes P. Der Eingriffsausschnitt 80a des Stifterfassungsteiles 80 wird an dem Abschnitt 5c mit dem kleinen Durchmesser des Bandvorausstiftes P ergriffen und wird in die Richtung des Pfeils C zurückgeführt. Als ein Ergebnis wird der Bandvorausstift P des Kassettengehäuses 4 durch die Bandvorausöffnung 10 herausgezogen. Auf diese Weise wird die Vorrichtung der Aufnahme-/Wiedergabeeinheit vereinfacht.

Andererseits verschiebt sich, wenn die Magnetbandkassette aus der Aufnahme-/Wiedergabeeinheit herausgenommen wird, das Stifterfassungsteil 80, das den Bandvorausstift P hält, linear in die Richtung der Bandvorausöffnung 10 in die Richtung, die zu der Richtung des Pfeils C gegenüberliegend ist. Nachdem der Bandvorausstift P in der Stiftgehäuseaussparung 45 zurückgehalten worden ist, wird das Stifterfassungsteil 80 über die Bandvorausöffnung 10 entlang der Umkehrroute der entgegengesetzten Route zurückgeführt.

Nebenbei bemerkt besteht bei dem Bandvorausstift P der 1 eine Möglichkeit, dass der Bandvorausstift P von dem Magnetband T außer Eingriff kommt, weil er eine nicht genügend große Klemmkraft hat, da der Reibungskoeffizient zwischen dem Magnetband T und dem Stifthauptkörper 5 (oder dem Klemmteil 6) niedrig ist. Noch genauer, um die Gleitreibung zwischen dem Magnetband T und dem Magnetkopf zu reduzieren, wird oft ein Schmiermittel auf das Magnetband oder die Oberseite des Magnetbandes T überzogen, so dass der Reibungskoeffizient reduziert wird. In ähnlicher Weise wird ein Schmiermittel auf die Unterseite des Magnetbandes T beschichtet. In diesem Fall verändert sich der Reibungskoeffizient zwischen dem Stifthauptkörper 5 (oder dem Klemmteil 6), gebildet aus rostfreiem Stahl, und dem Magnetband T mit dem Typ des Magnetbandes T. Wenn dieser Reibungskoeffizient klein ist, gibt es Fälle, wo die Klemmkraft durch das Einsetzen des Klemmteiles 6 auf den Bandvorausstift P reduziert wird.

Zusätzlich, wenn der Bandvorausstift P gehalten wird und aus der Bandvorausöffnung 10 des Kassettengehäuses 4 durch das Stifterfassungsteil 80 wie oben beschrieben herausgezogen wird, wird das Stifterfassungsteil 80 in die Bandvorausöffnung 10 in der Richtung des Pfeils A eingesetzt und wird dann in die Richtung des Pfeils B gedreht, um den Bandvorausstift P zu erfassen. Aus diesem Grund entsteht dort ein Problem, dass der Eingriff zwischen dem Stifterfassungsteil 80 und dem Bandvorausstift P nicht zuverlässig ausgeführt werden kann, weil der Bandvorausstift P durch das Stifterfassungsteil 80 gedrückt und bewegt wird, wenn das Stifterfassungsteil 80 sich in die Richtung des Pfeils B dreht und den Bandvorausstift P ergreift.

Das heißt, wenn sich das Stifterfassungsteil 80 in die Richtung des Pfeils B dreht und den Bandvorausstift P ergreift, gibt es Fälle, wo eine Kraft auf dem Bandvorausstift P in der Richtung des Pfeils B durch das Stifterfassungsteil 80 ausgeübt wird. In solch einem Fall kann, da der rechte Seitenabschnitt der Anlageoberfläche der Gehäuseaussparung 45 entfernt worden ist, die Federkraft des Stiftrückhalteteiles 50 nicht der Kraft nach rechts widerstehen, die auf dem Bandvorausstift P ausgeübt wird, und demzufolge wird der Bandvorausstift P aus der Stiftaufnahmeaussparung 45 entfernt werden oder wird geneigt. Als ein Ergebnis besteht die Befürchtung, dass das Banderfassungsteil 80 nicht mit dem Bandvorausstift P korrekt eingreifen kann und der Ladevorgang in das Kassettengehäuse nicht zuverlässig ausgeführt wird.

Daher ist vorgeschlagen worden einen Anlageabschnitt auf der Seite in der Nähe des Stiftrückhalteteiles vorzusehen, um den Flanschabschnitt 5d des Bandvorausstiftes P aufzunehmen und die Bewegung des Bandvorausstiftes P während des Eingreifens zu regulieren. Jedoch wird in diesem Fall der Raum für das Installieren des Stiftrückhalteteils verengt, so dass es schwierig wird, das haarnadelförmige Stiftrückhalteteil 50, das mit dem langen elastischen Armabschnitt 50b ausgerüstet ist, zu installieren.

Zum Lösen dieses Problem kann ein Stiftrückhalteteil mit einem relativ kurzen elastischen Armabschnitt verwendet werden. In diesem Fall entsteht, wenn der Rückhalteabschnitt des äußeren Endes des elastischen Armabschnittes des Stiftrückhalteteiles durch den Bandvorausstift P zwangsweise gedrückt wird, wenn der Bandvorausstift P in die Stiftaufnahmeaussparung 45 während des Entnahmevorganges eingesetzt wird, ein weiteres Problem, dass eine elastische Verformung in der Nähe des Grenzabschnittes zwischen dem Verbindungsabschnitt und dem kurzen elastischen Armabschnitt des Stiftrückhalteteiles auftreten wird und demzufolge der elastische Armabschnitt nicht länger in die Ausgangsposition zurückgeführt wird.

Überdies gibt es, wie in der zuvor erwähnten ungeprüften japanischen Patentveröffentlichung Nr. 11(1999)-232826 beschrieben, eine Magnetbandkassette mit separaten Stiftrückhalteteilen. Die Stiftrückhalteteile sind jeweils mit elastischen Armabschnitten ausgerüstet und werden in den oberen und unteren Gehäusen unabhängig installiert. Jedoch sind die elastischen Armabschnitte der Stiftrückhalteteile an ihren äußeren Enden mit winkligen Stiftrückhalteabschnitten ausgerüstet, um die Flanschabschnitte 5d des Stiftvorausstiftes P zurückzuhalten, und die oberen und unteren elastischen Armabschnitte und die Stiftrückhalteabschnitte sind ungefähr in der selben Form. Weil dies so ist, sind die oberen und unteren Stiftrückhalteteile ungefähr die gleichen in der Federcharakteristik.

Wenn demzufolge der Bandvorausstift P in das Kassettengehäuse durch ein Stifterfassungsteil, das an einer Antriebseinheit vorgesehen ist, zurückgeführt wird, werden die oberen und unteren Flanschabschnitte 5b des Bandvorausstiftes P in Kontakt mit den Stiftrückhalteabschnitten der Stiftrückhalteteile zu ungefähr der selben Zeit gebracht und werden ungefähr den selben elastischen Kräften unterworfen. Weil dies so ist, wird der Bandvorausstift P an den Stiftrückhalteabschnitten ergriffen werden und demzufolge wird ein glatter Eingriff zwischen dem Bandvorausstift P und den Stiftrückhalteteilen gestört. Die Dokumente WO-9967786 A und WO-OD10169 A zeigen beide eine Magnetbandkassette, die die Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1 aufweisen.

Die vorliegende Erfindung ist in Anbetracht der zuvor erwähnten Umstände vorgenommen worden. Demzufolge ist es ein wichtiges Ziel der Erfindung eine Magnetbandkassette zu schaffen, die in der Lage ist, die plastische Deformation eines Stiftrückhalteteiles während eines Entnahmevorganges zu verhindern, während ein zuverlässiger Ladevorgang gesichert wird durch das Verhindern der Bewegung eines Bandführungsstiftes, wenn ein Stifterfassungsteil dem Bandvorausstift während eines Ladevorganges ergreift.

Um das zuvor erwähnte Ziel zu erreichen und in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist eine Magnetbandkassette vorgesehen, die die Merkmale von Anspruch 1 aufweist.

In der Magnetbandkassette hat das zuvor erwähnte Stiftrückhalteteil einen elastischen Armabschnitt und die zuvor erwähnte Wandoberfläche wendet sich dem elastischen Armteil mit einem vorbestimmen Raum zu und ist ungefähr in eine Richtung, in der der elastische Armabschnitt verlagert wird, rechtwinklig. Der vorbestimmte Raum wird innerhalb einer elastischen Grenze des elastischen Armabschnittes festgelegt. Überdies kann die zuvor erwähnte Wandoberfläche eine Konfiguration haben, die einem Stiftrückhalteabschnitt entspricht, der in einem äußeren Ende des elastischen Armabschnittes gebildet ist, und kann einen vorspringenden Abschnitt haben, der sich dem Stiftrückhalteabschnitt mit einem zuvor bestimmten Raum zuwendet.

Entsprechend der Magnetbandkassette ist die Wandoberfläche in dem Kassettengehäuse so vorgesehen, dass wenn der Bandvorausstift in das Kassettengehäuse eingesetzt wird, eine Verlagerung des Stiftrückhalteteils in Folge des Eingriffs des Stiftrückhalteteils mit dem Vorausstift innerhalb eines vorbestimmten Bereiches reguliert wird. Demzufolge kann in dem Fall des Verwendens eines Stiftrückhalteteils, das mit einem kurzen elastischen Armabschnitt ausgerüstet ist, der keinen großen Installationsraum erfordert, eine plastische Deformation des elastischen Armabschnittes verhindert werden.

Demzufolge kann ein Anlageabschnitt zum Aufnehmen des Flanschabschnittes des Bandvorausstiftes und eine Regulierungsbewegung des Bandvorausstiftes während des Eingriffs in dem Stiftaufnahmegehäuse in der Nähe des Stiftrückhalteteils gebildet werden. Somit kann, selbst wenn der Bandvorausstift in die Richtung der vorderen Oberfläche des Kassettengehäuses gedrückt wird, wenn das Stifterfassungsteil den Bandvorausstift während des Ladevorganges ergreift, die Bewegung des Bandvorausstiftes in die Richtung zu der vorderen Gehäuseoberfläche durch die Anlageoberfläche verhindert werden, die in der Nähe des Bandrückhalteteiles gebildet ist, und demzufolge kann der Bandvorausstift daran gehindert werden, aus der Bandaufnahmeaussparung herausgezogen zu werden oder geneigt zu werden. Da der Bandvorausstift durch das Stifterfassungsteil korrekt gehalten werden kann, kann ein zuverlässiger Ladevorgang ausgeführt werden und die Betriebszuverlässigkeit kann gesichert werden.

Es würde auch vorteilhaft sein, wenn eine Magnetbandkassette geschaffen wird, die in der Lage ist, die Klemmkraft des voraus laufenden Endabschnittes des Magnetbandes gegenüber einem Magnetvorausstift zu verstärken, um die Zuverlässigkeit sicherzustellen.

Diese Aufgabe könnte dadurch gelöst werden, dass eine Magnetbandkassette vorgesehen wird, die aufweist: ein Kassettengehäuse; eine einzige Spule, drehbar in dem Kassettengehäuse aufgenommen, wobei die Spule ein darauf aufgewickeltes Magnetband hat; und einen Führungsstift, der mit einem voraus laufenden Ende des Magnetbandes gekuppelt ist, um das Magnetband zu führen;

wobei der Vorausstift sowohl einen Stifthauptkörper hat, ausgerüstet mit einem Bandklemmabschnitt, an dem das voraus laufende Ende des Magnetbandes aufgewickelt ist, als auch ein Klemmteil zum Befestigen des Magnetbandes in dem Bandklemmabschnitt; und

zumindest entweder eine Oberfläche des Bandklemmabschnittes oder eine innere Oberfläche des Bandklemmteiles mit einer durchschnittlichen Oberflächenrauigkeit Rz von 7 &mgr;m oder weniger aufgeraut ist.

Entsprechend solch einer Magnetbandkassette ist zumindest die Oberfläche des Bandklemmabschnittes oder die innere Oberfläche des Bandklemmteiles mit einer durchschnittlichen Oberflächenrauigkeit Rz von 7 &mgr;m oder weniger aufgeraut. Demzufolge wird, selbst wenn die Oberfläche des Magnetbandes einen niedrigen Reibungskoeffizient hat, die Oberflächenrauigkeit den Reibungswiderstand zwischen sich selbst und dem Magnetband verstärken und wird die Klemmkraft zwischen sich selbst und dem Magnetband verstärken und wird die Klemmkraft zwischen sich selbst und dem Magnetband erhöhen. Somit kann das außer Eingriff kommen des Bandvorausstiftes aus dem Magnetband verhindert werden und die Zuverlässigkeit kann gesichert werden.

Es würde weiterhin vorteilhaft sein, wenn eine Magnetbandkassette geschaffen würde, die in der Lage ist, ein glattes Eingreifen zwischen einem Bandvorausstift und einem Stiftrückhalteteil auszuführen, in dem ein Stifterfassungsteil daran gehindert wird, an dem Stifterfassungsteil erfasst zu werden, wenn der Bandvorausstift in ein Kassettengehäuse zurückgeführt wird.

Dies könnte dadurch gelöst werden, dass eine Magnetbandkassette geschaffen würde, die aufweist:

ein Kassettengehäuse mit oberen und unteren Gehäusen, die gemeinsam befestigt sind;

eine einzige Spule, drehbar innerhalb des Kassettengehäuses aufgenommen, die ein darauf gewickeltes Magnetband hat;

einem Führungsstift, gekuppelt mit einem voraus laufenden Ende des Magnetbandes, das obere und untere Flanschabschnitte an beiden Enden hat;

obere und untere Stiftrückhaltefederteile, die elastisch mit den oberen und unteren Flanschabschnitten des Vorausstiftes im Eingriff sind, so dass bei einer Achse des Vorausstiftes, gerichtet in der vertikalen Richtung, der Vorausstift lösbar zwischen den oberen und unteren Gehäusen zurückgehalten wird;

den Vorausstift, der so aufgebaut ist, dass er durch ein Stifterfassungsteil der Aufnahme-/Wiedergabeeinheit erfasst wird und aus dem Kassettengehäuse bewegt wird und der in das Kassettengehäuse durch das Stifterfassungsteil zurückgeführt wird;

wobei die oberen und unteren Stiftrückhalteteile unterschiedliche Federmerkmale haben, so dass, wenn der Vorausstift in das Kassettengehäuse zurückgeführt wird, einer von den Stiftrückhalteteilen den Eingriff mit dem Flanschabschnitt des Vorausstiftes früher als er andere beginnt.

In dieser Magnetbandkassette können die oberen und unteren Stiftrückhalteteile obere und untere elastische Armabschnitte haben, die in zumindest entweder der Wanddicke, der Form oder dem Material unterschiedlich sind, so dass die unterschiedlichen Federmerkmale erhalten werden. Überdies können die oberen und unteren Stiftrückhalteteile obere und untere elastische Armabschnitte haben, die mit oberen und unteren Stiftrückhalteabschnitten ausgerüstet sind, die in unterschiedlichen Winkeln gebogen sind, so dass die unterschiedlichen Federmerkmale erhalten werden.

Entsprechend solch einer Magnetbandkassette haben die oberen und unteren Stiftrückhalteteile unterschiedliche Federmerkmale, so dass, wenn der Führvorausstift in das Kassettegehäuse zurückgeführt wird, einer von den Stiftrückhalteteilen den Eingriff mit dem Flanschabschnitt des Vorausstiftes früher als der andere beginnt. Dies kann verhindern, dass das Stifterfassungsteil von dem Stiftrückhalteteil erfasst wird und macht einen glatten Eingriff zwischen dem Stiftvorausstift und dem Stiftrückhalteteil möglich.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in den abhängigen Ansprüchen niedergelegt.

Die vorliegende Erfindung wird in größerer Ausführlichkeit in Bezug auf die beigefügten Zeichnungen erläutert, wobei:

1A eine perspektivische Ansicht in Explosionsdarstellung ist, die einen Bandführungsstift zeigt mit dem eine Magnetbandkassette ausgerüstet ist;

1B eine Schnittdarstellung ist, die den Zustand zeigt, in dem der Bandführungsstift mit dem Magnetband gekuppelt ist;

2 eine Draufsicht ist, die eine herkömmliche Magnetbandkassette zeigt, wobei das obere Gehäuse entfernt worden ist, um einen Ladevorgang zu zeigen;

3 eine perspektivische Ansicht in Explosionsdarstellung ist, die eine Magnetbandkassette zeigt, aufgebaut entsprechend des Ausführungsbeispieles;

4 eine perspektivische Ansicht ist, die den Bandvorausstift der Magnetbandkassette von 3 und des Magnetbandes zeigt, das mit dem Bandvorausstift gekuppelt werden soll;

5 eine Schnittdarstellung ist, die den Zustand zeigt, in dem der Bandvorausstift und das Magnetband der 4 miteinander gekuppelt sind;

6 eine Schnittdarstellung ist, die den Zustand zeigt, in dem eine Abweichung des Bandvorausstiftes der 4 mit dem Magnetband gekuppelt ist;

7 eine perspektivische Ansicht ist, die ein Stiftrückhalteteil zeigt, das in der Magnetbandkassette der 3 vorgesehen ist;

8 eine Vorderansicht ist, die den Zustand zeigt, in dem eine Gleitklappe in der Magnetbandkassette der 3 geöffnet worden ist, um die Bandvorausöffnung zu zeigen;

9 eine Draufsicht ist, die die Bandvorausöffnung zeigt, wobei das obere Gehäuse entfernt worden ist;

10 eine vergrößerte perspektivische Ansicht ist, die die Stiftgehäuseaussparung der 9 zeigt;

11 eine Schnittdarstellung ist, die das Gehäuse zeigt, wo eine Wand, die dem elastischen Armabschnitt des Stiftrückhalteteiles der 9 zugewandt ist, vertikal ist;

12 ein Diagramm ist, das für das Erläutern verwendet wird, wie der elastische Armabschnitt verlagert wird, wenn eine Wand, die dem elastischen Armabschnitt zugewandt ist, eine geneigte Oberfläche ist;

13 eine Draufsicht ist, die eine Abweichung des Stiftrückhalteteiles, das in der 7 gezeigt wird, zeigt;

14 eine Draufsicht ist, die eine Magnetbandkassette zeigt, die entsprechend eines Beispiels aufgebaut ist, das für das Verständnis der Erfindung nützlich ist, wobei das obere Gehäuse entfernt worden ist;

15 eine Schnittdarstellung ist, genommen im Wesentlichen entlang der Linie XV-XV der 14;

16 eine Schnittdarstellung der Magnetbandkassette in 14 ist, genommen im Wesentlichen entlang der Linie XVI-XVI der 14;

17 eine perspektivische Ansicht des Stiftrückhalteteiles der 14 ist;

18 eine Seitenansicht ist, die eine Abweichung des Stiftrückhalteteiles zeigt;

die 19A und 19B Draufsichten sind, die weitere Beispiele der Stiftrückhalteteile zeigen und für das Verständnis der Erfindung nützlich sind; und

die 20A und 20B Draufsichten sind, die noch ein weiteres Beispiel des Stiftrückhalteteiles zeigen.

Nunmehr in größerer Ausführlichkeit in Bezug auf die Zeichnungen und anfänglich auf die 3 ist eine Magnetbandkassette 1 in Übereinstimmung mit einem Ausführungsbeispiel gezeigt.

Die Magnetbandkassette 1 hat ein Kassettengehäuse 4, das durch gemeinsames Befestigen eines oberen Gehäuses 2 und eines unteren Gehäuses 3 mit kleinen Schrauben gebildet wird. Eine einzige Bandspule 7 mit dem Magnetband T, gekuppelt an seinem voraus laufenden Ende mit einem Bandvorausstift P, ist innerhalb des Kassettengehäuses 4 drehbar aufgenommen. Eine Bandvorausöffnung 10 zum Führen des Magnetbandes T ist in einer Seitenwand 2b des oberen Gehäuses 2 und in einer Seitenwand 3b des oberen Gehäuses 3 gebildet. Diese Bandvorausöffnung 10 wird geöffnet oder geschlossen durch eine Gleitklappe 11, die in einer Schließrichtung mittels einer Feder (nicht gezeigt) gedrückt wird. Eine Klappenschiene 12 in der Form einer Nut (siehe die 9 und 10), entlang der die Gleitklappe 11 gleitet, ist in der Nähe der Bandvorausöffnung 10 gebildet.

Die oberen und unteren Gehäuse 2 und 3 sind ungefähr rechtwinklig in der Form und die oberen und unteren Seitenwände 2a und 3a sind an den Umfängen der oberen und der unteren Wände 2b und 3b vorgesehen. Die oberen und unteren Gehäuse 2 und 3 haben weiterhin bogenförmige innere Wände 3c (nur für das untere Gehäuse 2 gezeigt), die sich entlang des Außenumfanges der Bandspule 7 erstrecken. Die oberen und unteren Gehäuse 2 und 3 sind gemeinsam durch kleine Schrauben befestigt, mit den vier Vorsprungsabschnitten 3d (nur drei davon sind gezeigt) des oberen Gehäuses in Kontakt mit den Vorsprungsabschnitten (nicht gezeigt) des oberen Gehäuses 2.

Eine Mittelbohrung 3e ist in dem zentralen Abschnitt des unteren Gehäuses 3 gebildet, um die Bandspule 7 durch die Antriebswelle der Antriebseinheit (nicht gezeigt) zu drehen. Ein Schreibhemmteil 13 ist an dem rechten Endabschnitt angeordnet, so dass es verschiebbar ist. Die Bandspule 7 ist an dem zentralen Abschnitt von dieser mit einer Drehregulierungsvorrichtung 15 versehen, um die Drehung der Bandspule 7 zu begrenzen, wenn sie nicht gebraucht wird.

Obwohl nicht gezeigt, ist die Spulenplatte auf der Bodenoberfläche der Bandspule 7 verbunden, um eine Drehantriebsvorrichtung eines Magnettyps an dem zentralen Abschnitt der Bandspule 7 zurückzuhalten. Der äußere Umfangsabschnitt der Bandspule 7 ist mit einem Spulenzahnrad versehen, das mit dem Antriebszahnrad der Drehantriebsvorrichtung im Kämmeingriff ist. Wenn das Spulenzahnrad und das Antriebszahnrad in einem Kämmeingriffszustand sind, wird die Drehregulierungsvorrichtung 15 gelöst, so dass die Bandspule 7 frei ist, sich zu drehen.

In der Magnetbandkassette 1 wird der Bandvorausstift P in einem Stiftaufnahmeaussparung 20, die in der Nähe der Bandvorausöffnung 10 gebildet ist, mit dem Magnetband T, das vollständig die Bandspule 7 aufgewickelt ist, zurückgehalten, wenn es nicht verwendet wird. Diese Aufnahmeaussparung 20 ist zu einem Einsetzführungsabschnitt 21 fortlaufend (siehe 10). Der Einsetzführungsabschnitt 21 ist so aufgebaut, dass der Endabschnitt des Bandvorausstiftes P in die Stiftaufnahmeaussparung 20 geführt werden kann. Auch ist ein Stiftrückhalteteil 9 angeordnet, das aus einem Plattenfederteil besteht. Das Stiftrückhalteteil 9 wird zum lösbaren Zurückhalten des Bandführungsstiftes P in der Stiftaufnahmeaussparung 20 verwendet.

Der Bandvorausstift P besteht aus einem Stifthauptkörper 5 und einem Klemmteil 6, wie in der 4 dargestellt. Der Stifthauptkörper 5 hat einen Bandklemmabschnitt 5a in der Form einer Welle an seinem zentralen Abschnitt. Der Bandklemmabschnitt 5a wird verwendet, um den Endabschnitt des Magnetbandes T zwischen ihm und dem Klemmteil 6 zu klemmen. Der Stifthauptkörper 5 hat auch Flanschabschnitte 5b in der Form einer dünnen Platte an den oberen und unteren Enden des Klemmabschnittes 5a. Zusätzlich sind Abschnitte 5c mit einem kleinen Durchmesser, die durch das Stifterfassungsteil einer Aufnahme-/Wiedergabeeinheit im Eingriff sind und zurückgehalten werden, außerhalb der Flanschabschnitte 5b gebildet. Überdies sind relativ dicke Flanschabschnitte 5d zum Eingreifen mit dem Kassettengehäuse 4 an den gegenüberliegenden Enden des Stifthauptkörpers 5 gebildet. Der Stifthauptkörper 5 ist zum Beispiel aus einem Stab von rostfreiem Stahl durch Schneiden gebildet, und die Länge des Bandklemmabschnittes 5a entspricht der Breite des Magnetbandes T.

Die Oberfläche des Bandklemmabschnittes 5a des Stifthauptkörpers 5 wird mit einer durchschnittlichen Oberflächenrauigkeit Rz von 7 &mgr;m oder weniger aufgeraut. Das Aufrauen erhöht den Reibungswiderstand zwischen der Oberfläche des Bandklemmabschnittes 5a und des Magnetbandes T, so dass sich die Klemmkraft des Magnetbandes T erhöht. Das Aufrauen des Bandklemmabschnittes 5a wird durch Kordeln etc. ausgeführt.

Das Klemmteil 6 ist ein aus Kunststoff gegossenes Produkt und hat eine axiale Länge, die der Länge des Bandklemmabschnittes 5a des Stifthauptkörpers 5 entspricht. Dieses Klemmteil 6 ist mit einem axialen Schlitz 6a versehen, der sich über die gesamte Länge derselben erstreckt, und hat einen C-förmigen Querschnitt. Die Breite des Schlitzes 6a ist enger als der Außendurchmesser des Bandklemmabschnittes 5a. Demzufolge wenn das Klemmteil 6 elastisch an dem Außenumfang des Bandklemmabschnittes 5aeingesetzt wird, während es verformt wird, so dass der Schlitz 6a längs gestreckt wird, wird die innere Umfangsoberfläche 6a des Klemmteiles 6 gegen den Außenumfang des Bandklemmabschnittes 5a gepresst und das Magnetband T wird zwischen die innere Umfangsoberfläche 6a des Klemmteiles 6 und den Außenumfang des Bandklemmabschnittes 5a geklemmt.

Die innere Umfangsoberfläche 6a des Klemmteiles 6 wird mit einer durchschnittlichen Oberflächenrauigkeit Rz von 7 &mgr;m oder weniger aufgeraut. Das Aufrauen erhöht den Reibungswiderstand zwischen der inneren Umfangsoberfläche 6b und dem Magnetband T, so dass sich die Klemmkraft erhöht. Das Aufrauen der inneren Umfangsoberfläche 6b wird durch ein Sandgebläseverfahren für eine Gießform etc. ausgeführt.

Wie in der 4 gezeigt, kann das Verstärkungsband RT auf der äußeren Oberfläche oder auf der inneren Oberfläche des voraus laufenden Endabschnittes des Magnetbandes T, das mit dem Stifthauptkörper 5 gekuppelt ist, aufgebracht sein. Zum Beispiel berührt in dem Klemmzustand, der in der 5 gezeigt ist, die Oberseite des Verstärkungsbandes RT die Oberfläche des Bandklemmabschnittes 5a, während die äußere Oberfläche des Magnetbandes T die innere Umfangsoberfläche 6b des Klemmteiles 6 berührt. In diesem Fall ist zumindest die innere Umfangsoberfläche 6b des Klemmteiles 6, die das Magnetband T berührt, aufgeraut, wie zuvor beschrieben. Andererseits in dem Fall, wo das Verstärkungsband RT auf die äußere Oberfläche des Magnetbandes T aufgeklebt ist, ist der Bandklemmabschnitt 5a des Stifthauptkörpers 5 aufgeraut, wie zuvor beschrieben. Überdies können sowohl die Oberfläche des Bandklemmabschnittes 5a als auch die innere Umfangsoberfläche 6a des Klemmteiles 6 aufgeraut sein.

Entsprechend dieses Ausführungsbeispieles ist zumindest entweder die Oberfläche des Bandklemmabschnittes 5a oder die innere Umfangsoberfläche 6a des Klemmteiles 6 aufgeraut. Demzufolge wird in dem Fall, wo der Stifthauptkörper 5 mit dem voraus laufenden Endabschnitt des Magnetbandes T durch Einsetzen des Klemmteiles 6 in den Stifthauptkörper 5 gekuppelt ist, der Reibungskoeffizient zwischen dem Stifthauptkörper 5 (und/oder dem Klemmteil 6) und dem Magnetband T hoch, und das Magnetband T wird mit einer erhöhten Reibungskraft geklemmt. Somit kann die Magnetbandkassette daran gehindert werden, unbenutzbar zu werden in Folge des Lösens des Bandvorausstiftes P aus dem Magnetband T.

Die 6 stellt ein Klemmteil 6' dar, dass von dem in den 4 und 5 gezeigten abweicht.

Das Klemmteil 6' ist aus Stahl hergestellt und hat einen C-förmigen Querschnitt. Das Klemmteil 6' hat eine axiale Länge, die der Länge des Bandklemmabschnittes 5a des Stifthauptkörpers 5 entspricht. Das Klemmteil 6' ist mit einem axialen Schlitz 6a' versehen, der sich über die gesamte Länge desselben erstreckt. Die Breite des Schlitzes 6a' ist größer als die des äußeren Durchmessers des Bandklemmabschnittes 5a. Das Klemmteil 6' wird in dem Außenumfang des Bandklemmabschnittes 5a durch den Schlitz 6a' eingesetzt. Dann wird der Schlitz 6a' abgedichtet, um das Magnetband T zwischen dem Klemmteil 6' und dem Bandklemmabschnitt 5a zu klemmen. Auch wird ein Elastomer E zwischen der inneren Umfangsoberfläche 6b', dem Klemmteil 6' und dem Magnetband T, das auf dem Außenumfang des Bandklemmabschnittes 5a aufgewickelt ist, eingebracht.

Das Elastomer E wird verwendet, um das Magnetband T daran zu hindern, beschädigt zu werden, wenn das Klemmteil 6' abgedichtet wird. Ein natürliches oder ein synthetisches Polymer mit elastischen Eigenschaften, zum Beispiel ein Naturgummi oder ein synthetischer Gummi, wird verwendet. Das Elastomer E wird vorher auf der inneren Umfangsoberfläche 6b' des Klemmteiles 6' beschichtet.

Wie in dem zuvor erwähnten Fall wird die Oberfläche des Bandklemmabschnittes 5a des Stifthauptkörpers 5 mit einer durchschnittlichen Oberflächenrauigkeit Rz von 7 &mgr;m oder weniger aufgeraut. Das Aufrauen erhöht den Reibungswiderstand zwischen dem Bandklemmabschnitt 5a und dem Magnetband T, so dass sich die Klemmkraft des Magnetbandes T erhöht.

Die Oberfläche des Bandklemmabschnittes 5a des Stifthauptkörpers 5 oder die innere Umfangsoberfläche 6a' des Klemmteiles 6 wird mit einer durchschnittlichen Oberflächenrauhigkeit Rz von 7 &mgr;m oder weniger durch verschiedene Aufrauverfahren aufgeraut. Andererseits, wenn die Oberfläche aufgeraut wird, um größer als die obere Grenze zu sein, insbesondere in dem Fall, wo die Oberfläche des Bandklemmabschnittes 5a oder die Oberfläche der Gießform für das Klemmteil 6 durch ein Sandblasverfahren aufgeraut wird, können die sehr kleinen Vorsprünge auf der aufgerauten Oberfläche beschädigt werden und demzufolge wird ein Problem vom Staub entstehen. Demzufolge wird es bevorzugt, dass die durchschnittliche Oberflächenrauigkeit Rz 7 &mgr;m oder weniger ist und außerdem wird bevorzugt, dass sie ungefähr 3 &mgr;m oder weniger ist.

Wie in der 7 gezeigt, hat das Stiftrückhalteteil 9 einen Befestigungsabschnitt 9a in der Form einer rechteckigen Platte. Mit dem oberen Gehäuse 2 und dem unteren Gehäuse 3, die zusammen befestigt sind, ist der Rückhalteabschnitt 9a im Eingriff und wird durch einen Federhalteabschnitt 23 gehalten, der in der Nähe der Gehäuseseitenwände (vordere Wände) 2b und 3b vorgesehen ist, wie in der 9 gezeigt (obwohl das obere Gehäuse 2 nicht gezeigt ist, ist es mit dem unteren Gehäuse symmetrisch). Das Stifthalteteil 9 hat auch ein Paar von elastischen Armabschnitten 9b, die sich schräg von den unteren und oberen Endabschnitten des Verbindungsabschnittes 9a in die Richtung zu dem Bandvorausstift P erstrecken. Die elastischen Armabschnitte 9b haben jeweils Stiftrückhalteabschnitte 9c an ihren äußeren Enden. Die Stiftrückhalteabschnitte 9c liegen elastisch an den äußeren Umfängen der oberen und unteren Flanschabschnitte 5d des Stifthauptkörpers 5 des Bandvorausstiftes P an.

Die Stiftrückhalteabschnitte 9c sind so gebogen, dass sie in die Richtung zu dem Bandvorausstift P vorspringen. Wenn der Bandvorausstift P, der in die Bandvorausöffnung 10 eingesetzt ist, in Kontakt mit den äußeren geneigten Oberflächen der Stiftrückhalteabschnitte 9c gebracht wird, werden die elastischen Armabschnitte 9b verformt und der Bandvorausstift P wird innerhalb der Bandaufnahmeaussparung 20 durch die inneren geneigten Oberflächen der Stiftrückhalteabschnitte 9c zurückgehalten. Zusätzlich sind Eingriffsaussparungen 9b in der Oberseite und den Bodenkanten des Verbindungsabschnittes 9a vorgesehen.

Der Federhalteabschnitt 23 zum Halten des Stiftrückhalteteiles 9 ist mit Rippen 23a ausgerüstet, die auf den inneren Oberflächen der Seitenwände (der vorderen Wände) 2b und 3b der oberen und unteren Gehäuse 2 und 3 und einem Vorsprung 23b gebildet zwischen den Rippen 23a und auf der Unterseite gebildet sind. Wenn der Befestigungsabschnitt 9a des Stiftrückhalteteiles 9 zwischen die Rippen 23a und dem Vorsprung 23b eingesetzt wird, wird die Eingriffsaussparung 9d an einem vorspringenden Abschnitt 23c an der Unterseite eingesetzt. Auf diese Weise wird das Stiftrückhalteteil 9 durch den Federhalteabschnitt 23 gehalten. Überdies ist der Federhalteabschnitt 23 mit einem Neigungsregulierungsabschnitt 23d zum Halten des körpernahen Abschnittes des Befestigungsabschnittes 9a des Stiftrückhalteteiles 9 versehen, entfernt von dem elastischen Armabschnitt 9b in einem aufrechten Zustand.

Die Stiftaufnahmeaussparung 20 ist in einer U-Form durch eine Umfangsoberfläche 20a und eine flache Unterseite 20b gebildet. Die Umfangsoberfläche 20a wird durch eine halbkreisförmige Oberfläche und parallele Oberflächen, die sich von den gegenüberliegenden Enden der halbkreisförmigen Oberfläche erstrecken, gebildet. Die Höhe oder die Tiefe der Umfangsoberfläche 20a ist niedriger als die des Flanschabschnittes 5d des Bandvorausstiftes P, wie in der 8 dargestellt. Die bogenförmige Oberfläche der Umfangsoberfläche 20a hat einen Bohrungsdurchmesser, der dem Außendurchmesser des Flanschabschnittes 5d des Bandvorausstiftes P entspricht, so dass der Bandvorausstift P aufgenommen in der Mittelposition desselben gehalten wird. Die Umfangsoberfläche 20a hat außerdem einen Tragabschnitt 22, der an den Flanschabschnitt 5d des Bandvorausstiftes P anliegt, um die Bewegung des Bandvorausstiftes P zu regulieren, wenn der Bandvorausstift P in eine rechte Richtung in der 9 durch die Drehbewegung des Stifterfassungsteiles 80 (siehe 2) einer Aufnahme-/Wiedergabeeinheit in der Richtung des Pfeils B gedrückt wird, was während des Ladevorganges ausgeführt wird.

Der Einsetzführungsabschnitt 21, der näher zu der Bandvorausöffnung 10 als die Stiftaufnahmeaussparung 20 angeordnet ist, hat eine flache Oberfläche 21a, die sich zu der Unterseite 20b der Gehäuseaussparung 20 fortsetzt, und eine geneigte Oberfläche 21b. Der Einsetzführungsabschnitt 21 hat außerdem Seitenoberflächen 21c an den gegenüberliegenden Seiten. Die Seitenoberflächen 21c verbreitern sich in Richtung der Breite zu der Bandvorausöffnung 10 und sind mit der Umfangsoberfläche 20a der Stiftaufnahmeaussparung 20 verbunden. Eine Klappenschiene 12 ist in den Seitenoberflächen 21c in der Nähe der Bandvorausöffnung 10 gebildet. Eine schräge Aussparung 25 ist in der geneigten Oberfläche 21c in der vorderen Gehäuseseite (in der rechten Seite der 10) gebildet, um das Stiftrückhalteteil 9 zu installieren, und ist so vorgesehen, dass der Stiftrückhalteabschnitt 9c des elastischen Armabschnittes 9b an dem Flanschabschnitt 5d des Bandvorausstiftes P anliegen kann.

Wie in der 11 gezeigt, erstreckt sich eine Wandoberfläche der schrägen Aussparung 25, die von der Stiftaufnahmeaussparung 20 entfernt ist, annähernd vertikal von der Unterseite der Aussparung 25 und bildet eine vertikale Wandoberfläche 30, die sich dem elastischen Armabschnitt 9b des Stiftrückhalteteiles 9 durch einen Raum W zuwendet. Selbst wenn der elastische Armabschnitt 9b zwangsweise gedrückt wird, wenn der Bandvorausstift P in die Bandvorausöffnung 10 eingesetzt wird, wird der elastische Armabschnitt 9b an der vertikalen Wandoberfläche 30 anliegen, und demzufolge wird eine weitere Verlagerung des elastischen Armabschnittes 9b verhindert werden. Der Raum W wird innerhalb der elastischen Grenze der elastischen Armabschnitte 9b festgelegt, so dass die oberen und unteren Armabschnitte 9b daran gehindert werden, an dem Grenzabschnitt zwischen dem Befestigungsabschnitt 9a und dem oberen Armabschnitt 9b und dem Grenzabschnitt zwischen dem Befestigungsabschnitt 9a und dem unteren Armabschnitt 9b plastisch verformt zu werden.

Nebenbei bemerkt, in dem Fall, wo die Wandoberfläche, die dem elastischen Armabschnitt 9b zugewandt ist, nicht die vertikale Wandoberfläche 30 ist, sondern eine geneigte Wandoberfläche 31 ist, wie zum Beispiel die in der 12 gezeigte, wird das elastische Armteil 9b aufwärts entlang der geneigten Wandoberfläche 31 durch die Druckkraft, die auf den Bandvorausstift P ausgeübt wird, bewegt werden, und wird ihre elastische Grenze überschreiten. Demzufolge besteht eine Möglichkeit, dass der elastische Armabschnitt 9b nicht länger in seine Ausgangsposition zurückkehrt.

Zusätzlich kann anstelle der vertikalen Wandoberfläche 30 ein vorspringender Vorsprung 32 vorgesehen werden, so dass er sich einem Stiftrückhalteabschnitt 9c zuwendet, der in dem äußeren Ende des elastischen Armabschnittes 9b des Stiftrückhalteteiles 9 gebildet ist, wie in der 13 zum Beispiel gezeigt. Der vorspringende Abschnitt 32 hat eine Konfiguration, die dem Stiftrückhalteabschnitt 9c entspricht, die konvex gekrümmt in die Richtung des Bandvorausstiftes P ist und sich in die Richtung des Stiftrückhalteabschnittes 9c erstreckt.

Entsprechend dieses Ausführungsbeispieles, wie zuvor beschrieben, ist die vertikale Wandoberfläche 30 oder der vorspringende Abschnitt 32 in dem Kassettengehäuse 4 vorgesehen, so dass wenn die Magnetbandkassette 1 entnommen wird, die Verlagerung des elastischen Armabschnittes 9b durch den Bandvorausstift P innerhalb eines vorbestimmten Bereiches reguliert werden kann. Somit kann, wenn in dem Fall des Verwendens des Stiftrückhalteteiles 9, das mit kurzen elastischen Armabschnitten 9b ausgerüstet ist, die keinen großen Installationsraum erfordern, die plastische Verformung des elastischen Armabschnittes 9b verhindert werden. Somit kann selbst in dem Fall des Verwendens des Stiftrückhalteteiles 9, das mit kurzen elastischen Armabschnitten 9b ausgerüstet ist, die keinen großen Installationsraum erfordern, die plastische Verformung des elastischen Armabschnittes 9b verhindert werden. Demzufolge kann der Anlageabschnitt 22 zum Aufnehmen des Bandvorausstiftes P, um die Bewegung des Bandvorausstiftes P während des Eingreifens zu regulieren, auf einer Seite gebildet werden in der Nähe des Stiftrückhalteteiles 9 von der Stiftaufnahmeaussparung 20. Dies hindert den Bandvorausstift P am herausbewegt werden aus der Aufnahmeaussparung 20 oder am Neigen, wenn das Stifteingriffsteil sich dreht und mit dem Bandvorausstift während des Ladevorgangs in Eingriff kommt. Somit kann der Ladevorgang mit Zuverlässigkeit ausgeführt werden.

Die 14 bis 17 stellen eine Magnetbandkassette dar, die entsprechend eines Beispiels aufgebaut ist, das für das Verstehen der Erfindung nützlich ist.

Ein Bandvorausstift P in diesem Beispiel hat denselben Aufbau, wie der in der 4 gezeigte. Die oberen und unteren Flanschabschnitte 5d des Bandvorausstiftes P werden in die Aussparung 45, die in der Unterseite der Oberseitenwand des oberen Gehäuses 2 und der Oberseitenoberfläche der Bodenwand eines unteren Gehäuses 3 gebildet sind, eingesetzt. Auch werden die oberen und unteren Flanschabschnitte 5d lösbar durch ein Stiftrückhalteteil 60 zurückgehalten, das zwischen die oberen und unteren Gehäuse 2 und 3 geklemmt ist, die aus einem Plattenfederteil bestehen.

Wie in der 17 dargestellt, ist das Stiftrückhalteteil 60 einstückig aufgebaut durch einen Befestigungsabschnitt 60a in der Form einer flachen Platte, einem Verbindungsabschnitt 60d in der Form eines Halbzylinders, der mit einem Ende des Befestigungsabschnittes 60a verbunden ist, einem Paar von parallelen elastischen Armabschnitten 60b, die sich horizontal von den oberen und unteren Endabschnitten des Verbindungsabschnittes 60d erstrecken, und den Stiftrückhalteabschnitten 60c, die in den äußeren Enden des Armabschnittes 30b gebildet sind. Das Stiftrückhalteteil 60 hat einen haarnadelförmigen Querschnitt, wie in der 14 gezeigt. Die oberen und unteren Stiftrückhalteabschnitte 60c und 60c sind in vorbestimmten Winkeln jeweils gebogen. Falls die äußeren Umfänge der Flanschabschnitte 5d des Bandvorausstiftes P in Kontakt mit den äußeren geneigten Oberflächen der Biegeabschnitte der oberen und unteren Stiftrückhalteabschnitte 60c und 60c gebracht werden, werden die Armabschnitte 60b und 60b abgelenkt und die Flanschabschnitte 5d werden innerhalb der Aussparungen 45 durch die innere geneigte Oberfläche der Biegeabschnitte zurückgehalten. Jedoch unterscheiden sich die Biegeabschnitte der oberen und unteren Stiftrückhalteabschnitte 60c im Winkel. Zum Beispiel in dem Ausführungsbeispiel in der 17 ist der untere Stiftrückhalteabschnitt 60c mehr spitzwinklig gebogen als der obere Stiftrückhalteabschnitt 60c. Als ein Ergebnis beginnt, wenn der Bandvorausstift in das Kassettengehäuse 1 zurückgeführt wird, der obere Stiftrückhalteabschnitt 60c das Eingreifen mit dem Flanschabschnitt 5d früher als der untere Stiftrückhalteabschnitt 60c.

Die oberen Kanten des Verbindungsabschnittes 60d und des Befestigungsabschnittes 60a des Stiftrückhalteteiles 60 sind auf derselben Ebene wie die obere Kante des oberen Armabschnittes 60b, und die unteren Kanten des Verbindungsabschnittes 60d und des Befestigungsabschnittes 60a sind auf derselben Ebene wie die untere Kante des unteren Armabschnittes 60b. Die oberen und die unteren Kanten des Befestigungsabschnittes 60a und des Verbindungsabschnittes 60d des Stiftrückhalteteiles 60 bilden einen Abschnitt zum Befestigen des Stiftrückhalteteiles 60 an dem Kassettengehäuse 4.

Andererseits sind in einem Abschnitt zum Befestigen des Stiftrückhalteteiles 60, das in den oberen und unteren Gehäusen 2 und 3 des Kassettengehäuses 4 vorgesehen sind, zwei zylindrische Vorsprünge 41 vorspringend von der Oberseite der Bodenwand 3a des unteren Gehäuses 3 entlang der inneren Wandoberfläche der Seitenwand 3b des unteren Gehäuses 3 mit einem vorbestimmten Raum, wie in den 14 und 15 gezeigt, die den Befestigungsabschnitt für das Stiftrückhalteteil 60 zeigen, das in dem unteren Gehäuse 3 vorgesehen ist. Zusätzlich ist zwischen den Vorsprüngen 41 und der inneren Wandoberfläche der Seitenwand 3b des unteren Gehäuses 3 ein erster enger Spalt vorgesehen, in den die unteren Endabschnitte des Befestigungsabschnittes 60a und des Verbindungsabschnittes 60d des Stiftrückhalteteiles 60 eingesetzt werden. Überdies ist zwischen einem vorspringenden Abschnitt 48 und dem inneren Vorsprung 41 ein zweiter verengter Spalt 47 vorgesehen (siehe 15), in den der untere Endabschnitt des Verbindungsabschnittes 60d eingesetzt wird. Mit dieser Anordnung ist das Stiftrückhalteteil 60 verbunden in dem unteren Gehäuse 3 mit dem unteren Endabschnitten des Befestigungsabschnittes 60a und dem Verbindungsabschnitt 63d der in den zuvor erwähnten ersten Spalt und den zweiten Spalt 47 eingesetzt ist, wie in der 14 gezeigt.

Wie in den 14 und 15 gezeigt, besteht in der Oberseite der Bodenwand 3a des unteren Gehäuses 3 eine Differenz im Niveau zwischen einem ersten Wandoberflächenbereich 42a, der die unteren Kanten des Befestigungsabschnittes 60 aufnimmt, und einem Verbindungsabschnitt 60d des Stiftrückhalteteiles 60, und einem zweiten Wandoberflächenbereich 42b (schraffiert in der 14), der der unteren Kante des unteren Armabschnittes 60b des Stiftrückhalteteiles 60 zugewandt ist. Das heißt, der zweite Wandoberflächenbereich 42b ist in einer konkaven Form in Bezug auf den ersten Wandoberflächenbereich 42a gebildet.

Demzufolge ist ein Spalt zwischen dem zweiten Wandoberflächenbereich 42b und der unteren Kante des unteren Armabschnittes 60b gebildet. Aus diesem Grund besteht, selbst wenn der untere Armabschnitt 60b abgelenkt wird, keine Möglichkeit, dass er die Oberseite der Bodenwand 3a des unteren Gehäuses 3 berührt. Demzufolge stabilisiert sich der Betrieb des unteren Armabschnittes 60b und die Oberseite der Bodenwand des unteren Gehäuses 3 kann daran gehindert werden, durch das Ablenken des unteren Armabschnittes 60b abgeschabt zu werden.

Obwohl eine Darstellung und eine Erläuterung weggelassen worden sind, ist der Abschnitt in dem oberen Gehäuse 2 zum Befestigen des Stiftrückhalteteiles 60 im Aufbau mit dem Abschnitt in dem unteren Gehäuse 3 zum Befestigen des Stiftrückhalteteiles 60 symmetrisch, wie in der 16 gezeigt. Demzufolge besteht, selbst dann, wenn der obere Armabschnitt 60b abgelenkt wird, keine Möglichkeit, dass er die Bodenoberfläche der Oberseite 2a des oberen Gehäuses 2 berührt. Als ein Ergebnis stabilisiert sich der Betrieb des oberen Armabschnittes 60b und die Unterseite der obersten Wand 2a des oberen Gehäuses 2 kann gehindert werden, um nicht durch eine Abweichung des oberen Armabschnittes 60b abgeschabt zu werden.

In der zuvor erwähnten Konstruktion kann die Installation des Stiftrückhalteteiles 60 in das Kassettengehäuse 4 durch gemeinsames Befestigen der oberen und unteren Gehäuse 2 und 3 ausgeführt werden, und die Installation wird befriedigend ausgeführt. Zusätzlich kann, da die oberen und unteren Flanschabschnitte 5d des Bandvorausstiftes P zurückgehalten werden, durch das Einzelstiftrückhalteteil 60 eine Reduzierung in der Anzahl der Bauteile erreicht werden, was zu einer Reduzierung in den Kosten führt. Überdies unterscheiden sich die winkligen Abschnitte der oberen und unteren Stiftrückhalteabschnitte 60c im Winkel, so dass, wenn der Bandvorausstift P in das Kassettengehäuse 1 zurückgeführt wird, die Stiftrückhalteabschnitte 60c beginnen mit den Flanschabschnitten 5d zu unterschiedlichen Zeiten einzugreifen. Demzufolge wird ein glatter Eingriff des Stiftrückhalteteiles 60 mit dem Bandvorausstift P möglich.

Die 18 stellt eine Variation des Stiftrückhalteteiles 60 dar. Die oberen und unteren Armabschnitte 60b sind so gebildet, dass sie in der Form unterschiedlich sind. Ähnlich werden die oberen und unteren Stiftrückhalteabschnitte 60c so gebildet, dass sie in der Form unterschiedlich sind. Die oberen und unteren Armabschnitte 60b können so gebildet werden, dass sie in der Wanddicke unterschiedlich sind.

Die 19 und 20 stellen obere und untere Stiftrückhalteteile 70 vom Torsionswicklungstyp dar, die separat gebildet sind. Die 19a und 20a zeigen ein oberes Stiftrückhalteteil 70U zum Zurückhalten des oberen Flanschabschnittes 5d des Bandvorausstiftes P, während die 19B und 20B ein unteres Stiftrückhalteteil 70D zeigen, um den unteren Flanschabschnitt 5d des Bandvorausstiftes P zurückzuhalten.

In den Stiftrückhalteteilen 70U und 70D sind ein Windungsabschnitt 70d, ein Befestigungsabschnitt 70a und ein Armabschnitt 70b, der sich von dem Wicklungsabschnitt 70d erstreckt, und eine Stiftrückhalteabschnitt 70c an dem äußeren Ende des Armabschnittes 70b durch ein Federteil mit einer einzigen Linie gebildet. In der 19 sind die oberen und unteren Stiftrückhalteteile 70U und 70D mit den Winklungsabschnitten. 70d ausgerüstet, die sich voneinander im Durchmesser unterscheiden. In der 20 sind die oberen und unteren Stiftrückhalteteile 70U und 70D mit den Stiftrückhalteabschnitten 70c ausgerüstet, die sich in der Form voneinander unterscheiden. Das heißt, die oberen und unteren Stiftrückhalteteile 70U und 70D unterscheiden sich in der Federcharakteristik. Überdies können die oberen und die unteren Stiftrückhalteteile 70U und 70D in derselben Form mit unterschiedlichen Federmaterialien gebildet werden. Alle Fälle werden befriedigend sein, wenn einer von den Stiftrückhalteabschnitten 70c der oberen oder unteren Stiftrückhalteteile 70U und 70D das Eingreifen mit den Flanschabschnitten 5d des Bandvorausstiftes P früher beginnt als der andere.

Die zuvor vorgenommene Beschreibung betrifft (unter anderem) eine Magnetbandkassette, die aufweist:

ein Kassettengehäuse;

eine einzelne Spule, die drehbar in dem Kassettengehäuse aufgenommen ist, wobei die Spule ein darum gewickeltes Magnetband hat; und

einen Vorausstift, der mit einem voraus laufenden Ende des Magnetbandes gekuppelt ist, um das Magnetband zu führen;

wobei der Vorausstift sowohl einen Stifthauptkörper hat, der mit einem Klemmabschnitt ausgerüstet ist, auf dem das voraus laufende Ende des Magnetbandes aufgewickelt ist, als auch ein Klemmteil hat, um das Magnetband in dem Bandklemmabschnitt zu fixieren; und

eine Oberfläche des Bandklemmabschnittes mit einer durchschnittlichen Oberflächenrauigkeit Rz von 7 &mgr;m oder weniger aufgeraut ist.

Darin würde es vorteilhaft sein, wenn ein Stück von einem Verstärkungsband auf einer äußeren Oberfläche des voraus laufenden Endes des Magnetbandes aufgebracht wird, wobei die äußere Oberfläche zu dem Klemmteil zugewandt ist.

Die zuvor vorgenommene Beschreibung betrifft auch eine Magnetbandkassette, die aufweist:

ein Kassettengehäuse;

eine einzelne Spule, die drehbar in dem Kassettengehäuse aufgenommen ist, wobei die Spule ein darauf aufgewickeltes Magnetband hat; und

einen Vorausstift, der mit einem voraus laufenden Ende des Magnetbandes gekuppelt ist, um das Magnetband zu führen;

wobei der Führungsstift sowohl einen Stifthauptkörper hat, ausgerüstet mit einem Bandklemmabschnitt, auf dem das voraus laufende Ende des Magnetbandes aufgewickelt ist, und ein Klemmteil hat, das einen axialen Schlitz und einen C-förmigen Querschnitt hat, um das Magnetband in dem Klemmabschnitt zu fixieren; und

eine innere Oberfläche des Bandklemmteiles aufgeraut ist mit einer durchschnittlichen Oberflächenrauigkeit Rz von 7 &mgr;m oder weniger.

Darin könnte ein Stück eines Verstärkungsbandes auf eine innere Oberfläche des voraus laufenden Endes des Magnetbandes aufgebracht sein, wobei die innere Oberfläche zu dem Bandklemmabschnitt des voraus laufenden Stiftes zugewandt ist.

Überdies könnte eine Oberfläche des Bandklemmabschnittes auch mit einer durchschnittlichen Oberflächenrauigkeit Rz von 7 &mgr;m oder weniger aufgeraut sein.

Überdies könnte ein Stück des Verstärkungsbandes auf eine Oberfläche des voraus laufenden Endes des Magnetbandes aufgebracht sein.

Die Beschreibung betrifft außerdem eine Magnetbandkassette, die aufweist:

ein Kassettengehäuse, in dem eine einzelne Spule mit darauf aufgewickeltem Magnetband drehbar aufgenommen ist und ein Vorausstift mit einem voraus laufenden Ende des Magnetbandes ergriffen wird durch ein Stifterfassungsteil einer Aufnahme-/Wiedergabeeinheit und in eine Bandvorausöffnung eingesetzt wird, die in dem Kassettengehäuse gebildet ist; und

ein Stiftrückhaltefederteil, das mit dem Vorausstift elastisch eingreift, so dass der Vorausstift an einer vorbestimmten Position innerhalb des Kassettengehäuses lösbar zurückgehalten wird;

wobei eine Wandoberfläche in dem Kassettengehäuse so vorgesehen ist, dass wenn der Vorausstift in das Kassettengehäuse eingesetzt wird, eine Verlagerung des Stiftrückhalteteiles in Folge des Eingreifens des Stiftrückhalteteiles mit dem Vorausstift innerhalb eines vorbestimmten Bereichs reguliert wird.

Es würde vorteilhaft sein, wenn das Stiftrückhalteteil einen elastischen Armabschnitt hat; und

wenn die Wandoberfläche sich dem elastischen Armteil mit einem vorbestimmten Raum zuwendet und ungefähr rechtwinklig zu einer Richtung ist in der der elastische Armabschnitt verlagert wird.

Vorzugsweise könnte der vorbestimmte Raum innerhalb einer elastischen Grenze des elastischen Armabschnittes festgelegt werden.

Es würde auch vorteilhaft sein, wenn der Stiftrückhalteabschnitt einen elastischen Armabschnitt hat; und

wenn die Wandoberfläche eine Konfiguration hat, die dem Stiftrückhalteabschnitt entspricht, die in einem äußeren Ende des elastischen Armabschnittes gebildet ist, und einen vorspringenden Abschnitt hat, der dem Stiftrückhaltabschnitt mit einem vorbestimmten Raum zugewandt ist.

Die zuvor vorgenommene Beschreibung betrifft auch eine Magnetbandkassette, die aufweist:

ein Kassettengehäuse mit oberen und unteren Gehäusen, die gemeinsam befestigt sind;

eine einzelne Spule, die drehbar innerhalb des Kassettengehäuses aufgenommen ist, die ein darauf gewickeltes Magnetband hat;

ein Führungsstift gekoppelt mit einem voraus laufenden Ende des Magnetbandes, das obere und untere Flanschabschnitte an beiden Enden hat;

obere und untere Stiftrückhaltefederteile, die mit den oberen und unteren Flanschabschnitten des Führungsstiftes elastisch eingreifen, so dass mit einer Achse des Vorausstiftes, die in einer vertikalen Richtung gerichtet ist, der Vorausstift lösbar zwischen den oberen und unteren Gehäusen zurückgehalten wird;

den Vorausstift, der so aufgebaut ist, dass er durch ein Stifterfassungsteil einer Aufnahme-/Wiedergabeeinheit ergriffen wird und aus dem Kassettengehäuse bewegt wird, und der in das Kassettengehäuse durch das Stifterfassungsteil zurückgeführt wird;

wobei die oberen und unteren Stiftrückhalteteile unterschiedliche Federmerkmale haben, so dass, wenn der Vorausstift in das Kassettengehäuse zurückgeführt wird, einer von den Stiftrückhalteteilen den Eingriff mit dem Flanschabschnitt des Führungsstiftes früher beginnt als der andere.

Vorzugsweise hat eine Oberseite einer Bodenwand des unteren Gehäuses einen abwärts gestuften Abschnitt in einem Bereich, der einer unteren Kante eines aktiven Abschnittes des unteren Stiftrückhalteteiles zugewandt ist, um einen Spalt zwischen dem aktiven Abschnitt des unteren Stiftrückhalteteiles und der Oberseite der Bodenwand des unteren Gehäuses zu bilden.

Außerdem haben noch vorzugsweise die oberen und unteren Stiftrückhalteteile obere und untere elastische Armabschnitte, wobei die Armabschnitte mit oberen und unteren Stiftrückhalteabschnitten ausgerüstet sind, die in unterschiedlichen Winkeln gebogen sind, so dass unterschiedliche Federcharakteristika erhalten werden.

Darin würde es vorteilhaft sein, wenn eine Oberseite einer Bodenwand des unteren Gehäuses einen abwärts gestuften Abschnitt in einem Bereich hat, der einer unteren Kante des unteren elastischen Armabschnittes zugewandt ist, um einen Spalt zwischen dem unteren elastischen Armabschnitt und der Oberseite der Bodenwand des unteren Gehäuses zu bilden.

Während die vorliegende Erfindung in Bezug auf bevorzugte Ausführungsbeispiele derselben beschrieben worden ist, ist die Erfindung nicht auf die hierin gegebenen Details begrenzt, sondern kann innerhalb des Umfangs der beigefügten Ansprüche modifiziert werden.


Anspruch[de]
Magnetbandkassette (1), aufweisend:

ein Kassettengehäuse (4), in dem eine einzige Spule (7) mit einem darauf gewickelten Magnetband (T) drehbar aufgenommen ist und einen Vorausstift (P), gekuppelt mit einem vorauslaufenden Ende des Magnetbandes (T), konfiguriert, um durch ein Stifterfassungsteil einer Aufnahme-Wiedergabe-Einheit ergriffen zu werden und der in eine Band-Voraus-Öffnung (10), gebildet in dem Kassettengehäuse (4) einsetzbar ist; und

ein Stiftrückhaltefederteil (9), das mit dem Vorausstift (P) elastisch in Eingriff kommt, so dass der Vorausstift (P) an einer vorbestimmten Position innerhalb des Kassettengehäuses (3) lösbar zurückgehalten wird;

dadurch gekennzeichnet, dass

das Stiftrückhaltefederteil (9) einen Verbindungsabschnitt (9a) und einen elastischen Armabschnitt (9b) aufweist, die sich von dem Verbindungsabschnitt (9a) in die Richtung zu dem Bandvorausstift (P) schräg erstreckt,

wobei eine Wandoberfläche (30) in dem Kassettengehäuse (4) vorgesehen ist, so dass, wenn der Vorausstift (P) in das Kassettengehäuse (4) eingesetzt ist, eine Verlagerung des Stiftrückhaltefederteils (9) infolge des Eingriffs des Stiftrückhaltefederteils (9) mit dem Vorausstift (P) innerhalb eines vorbestimmten Bereichs reguliert wird.
Magnetbandkassette (1), dadurch gekennzeichnet, dass das Stiftrückhaltefederteil (9) in einer schrägen Aussparung (25), gebildet in einer geneigten Oberfläche (21c) eines Einsetzführungsabschnittes (21) installiert ist, wobei eine Wandoberfläche (30) der schrägen Aussparung (25) in dem Kassettengehäuse (4) vorgesehen ist, so dass wenn der Vorausstift (P) in das Kassettengehäuse (4) eingesetzt ist, eine Verlagerung des Stiftrückhaltefederteils (9) infolge des Eingriffs des Stiftrückhaltefederteils (9) mit dem Vorausstift (P) innerhalb eines vorbestimmten Bereichs reguliert wird. Magnetbandkassette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandoberfläche (30) dem elastischen Armteil (9b) mit einem vorbestimmten Raum (W) zugewandt ist und ungefähr rechtwinklig zu einer Richtung ist, in der der elastische Armabschnitt (9b) verlagerbar ist. Magnetbandkassette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der vorbestimmte Raum (W) innerhalb einer elastischen Grenze des elastischen Armteils festgelegt ist. Magnetbandkassette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandoberfläche (30) eine Konfiguration hat, die einem Stiftrückhalteabschnitt (9c), gebildet in einem äußeren Ende des elastischen Armabschnittes (9b), entspricht und einen vorspringenden Abschnitt (32) hat, der sich dem Stiftrückhalteabschnitt (9c) mit einem vorbestimmten Raum zugewandt ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
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