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Dokumentenidentifikation DE60213663T2 18.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001466468
Titel MEHRFACHMODALES NACHRICHTENÜBERTRAGUNGSRÜCKRUFSYSTEM MIT DIENSTAUTHORISIERER UND VIRTUELLER KUNDENDATENBANK
Anmelder Accenture Global Services GmbH, Schaffhausen, CH
Erfinder GAILEY, L., Michael, Dunwoody, GA 30338, US;
PORTMAN, A., Eric, Norcross, GA 30092, US;
BURGISS, J., Michael, Smyrna, GA 30082, US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60213663
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.10.2002
EP-Aktenzeichen 027833417
WO-Anmeldetag 03.10.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/IB02/04371
WO-Veröffentlichungsnummer 2003030507
WO-Veröffentlichungsdatum 10.04.2003
EP-Offenlegungsdatum 13.10.2004
EP date of grant 02.08.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.10.2007
IPC-Hauptklasse H04M 3/533(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G10L 15/26(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04L 29/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf mobile Kommunikation und insbesondere auf ein Verfahren und ein System zum Kommunizieren mit einem Endgerät über ein Zugangsnetzwerk unter Verwendung vielfacher Kommunikationsarten während einer einzigen Geschäftstransaktion oder -interaktion.

Hintergrund der Erfindung

Drahtlose Kommunikationsvorrichtungen haben sich in jüngster Zeit von einer Technologie, die von einem elitären Segment der Bevölkerung genutzt wird, zu einer Technologie entwickelt, die von den Massen genutzt wird. Weltweit hat die Zahl der Nutzer drahtloser Kommunikationsvorrichtungen eine erstaunliche Zahl erreicht und wächst beständig an. In der nahen Zukunft wird erwartet, dass beinahe jeder eine bestimmte Art einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung besitzen oder verwenden wird, die in der Lage ist eine Vielfalt von Funktionen auszuführen. Zusätzlich zu traditionellen drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen sind zahlreiche unterschiedliche Arten von tragbaren elektronischen Vorrichtungen heutzutage in Verwendung. Insbesondere sind Notebooks, Palmtop-Computer und PDA (Personal Digital Assistants) alltäglich.

Nutzer drahtloser Telefone und anderer drahtloser Vorrichtungen sind seit kurzem in der Lage, einen Telefonanruf zu einem automatisierten System zu tätigen, um Informationen abzufragen, indem sie zu einem einfachen automatisierten Spracherkennungssystem sprechen. Das einfache automatisierte Spracherkennungssystem antwortet normalerweise dem Anrufer unter Verwendung von Text-zu-Sprache-Aufforderungen und/oder aufgezeichneten Aufforderungen. Dieses Verfahren der Informationsübermittlung ist für den Anrufer umständlich und aufwendig, wie auch sehr zeitraubend, wodurch bei den Anrufern unnötige Frustrationen erzeugt werden. In einigen Fällen gibt das System zu viele Informationen zurück, und der Anrufer muss der gesamten Antwort zuhören, um die Informationen zu bekommen, die er haben möchte. Bei anderen Systemen muss der Anrufer verbal durch eine tiefe Hierarchie von Aufforderungen navigieren, um ein bestimmtes Informationsstück zu bekommen, nach dem er sucht. Demzufolge besteht Bedarf an einem System, das in der Lage ist, eine strukturierte Antwort auf eine Benutzeranfrage zu geben, die den Vorteil von text- und sprachaktivierten drahtlosen Kommunikationssystemen nutzt, um eine einfache Benutzerinteraktion zu ermöglichen.

Benutzer drahtloser Endgeräte können Dienste über ihre jeweiligen drahtlosen Endgeräte empfangen, indem sie einen automatisierten oder vermittlergestützten Dienst anrufen. Diese Dienste können dem Anrufer antworten, indem sie es dem Benutzer gestatten, durch ein Menü von Gegenständen zu navigieren, die von einem automatisierten Vermittler dargeboten werden. Mit dem Einzug des multimodalen Messaging können Benutzer nun Nachrichten in vielfältigen Formaten empfangen. Einige dieser Formate können jedoch in Gestalt von menschlicher Sprache einfacher/wirkungsvoller verstanden werden als als Text. Demzufolge besteht Bedarf an einem Verfahren, das es einem Anrufer ermöglicht, über Text der Textnachricht zu antworten, die vom System gesendet wird, um einen Anruf zum drahtlosen Endgerät zu tätigen, während dessen die Informationen in der Nachricht oder zusätzliche Informationen dem Anrufer laut vorgelesen werden.

Der Teilnehmer des drahtlosen Endgerätes kann es möglicherweise nicht wünschen, Datendienste von entsprechenden Drittanbietergesellschaften zu erhalten. Es kann zahlreiche Gründe dafür geben, wie etwa, dass der Benutzer nicht für den Datendienst bezahlen möchte, oder der Benutzer einfach nicht am Datendienst interessiert ist. Multimodales Messaging bei drahtlosen Endgeräten ist eine neue Entwicklung. Dies gestattet es Benutzern drahtloser Endgeräte, Nachrichten in zahlreichen Formaten zu selben Zeit zu senden und zu empfangen. Darüber hinaus gestattet es multimodales Messaging dem Benutzer, mehr Daten, die einfacher zu verwalten sind, auf seinem entfernten Endgerät während einer Sitzung zu empfangen. Daher besteht Bedarf an Verfahren zur Einbeziehung des multimodalen Messaging in die Datendienstautorisation und -einrichtung.

Eine der Herausforderungen für Anbieter drahtloser Dienste beinhaltet die Möglichkeit der Personalisierung von Inhalt und Diensten für einzelne Benutzer. Ein Bereich, in dem bedeutender personalisierter Inhalt und Dienste verfügbar gemacht werden könnten, sind Verbraucherinformationen, die sich auf Güter und Dienste beziehen. Derartige Güter und Dienste können beispielsweise Bankverkehr, Finanzverwaltung, Reisen, Verbrauchsgüter, Versicherungen, Versorgungsdienste und dergleichen beinhalten. Normalerweise enthält ein Verbraucherprofil, das derartigen personalisierten Inhalt bereitstellt, Informationen, die sich auf zahlreiche unterschiedliche Geschäfts- und Inhaltsanbieter, wie etwa Kontonummern, Passwörter, personalisierte Daten, Nutzerprofile, Sicherheitsfreigaben, Präferenzen, Geschmäcker, Ausgabeverhalten und dergleichen beziehen.

Existierende Systeme und Verfahren zum Erzeugen und Verwenden breitgefasster, Mehrfirmen-Verbraucherprofile für die Freigabe personalisierter Inhalte und Dienste (sowohl drahtlos als auch nicht drahtlos) werden normalerweise vom Verbraucher und/oder einer Drittanbieteragentur verwaltet. Die Verbraucherverwaltung beinhaltet normalerweise den Verlass auf den Verbraucher, um sich selbst zu identifizieren und persönlich relevante Informationen in ein Profil einzugeben. Das Profil kann anschließend vom Verbraucher gewartet und aktualisiert werden, wenn sich Informationen und entsprechende Daten ändern.

Im allgemeinen sammeln Drittanbieteragenturen Verbraucherprofildaten aus mehreren Geschäfts- und Inhaltsanbietern zur Speicherung an einem zentralen Ort. Demzufolge verschiebt sich die Steuerung der Daten signifikant von den Geschäfts- und Inhaltsanbietern, die die Daten bereitstellen, zur Drittanbieteragentur. Darüber hinaus kann eine vorherige Verbraucherautorisation von den Geschäfts- und Inhaltsanbietern verlangt werden, bevor derartige Daten mit einer Drittanbieteragentur geteilt werden können. Weiterhin kann das Verfügbarmachen derartiger Daten für Drittanbieteragenturen darauf hinauslaufen, dass vergleichsweise sensible Informationen unter Geschäfts- und Inhaltsanbietern gemeinsam genutzt werden, die direkt um dieselben Verbraucher werben.

EP-A-0.924.916 beschreibt ein Verfahren zum Austauschen von Informationen zwischen einem Teilnehmer eines Telekommunikationsnetzwerkes und einem Dienst, wobei der Dienst Lokalitätsinformationen zu seiner Verfügung hat, die die Standorte des Endgerätes des Teilnehmers betreffen. Sobald eine Verbindung zwischen dem Teilnehmer und dem Dienst eingerichtet ist, sendet der Teilnehmer ein Suchwort zu einem Vermittler des Dienstes in Gestalt gesprochener Sprache. Der Vermittler gibt das Suchwort zusammen mit den Lokalitätsinformationen in eine Suchdatenbank ein, und das Ergebnis, das von der Datenbank ausgegeben wird, wird entweder vollständig oder teilweise zum Teilnehmer gesendet.

Das US-Patent No. 6.219.638 beschreibt ein Nachrichtensystem zum Empfangen von Sprache über ein Telefon und Umwandeln der Sprache in Text, enthaltend ein Spracherkennungssystem zum Umwandeln der Sprache in Text und einen Sprachsynthesizer zum Umwandeln des Textes in Sprache für die Wiedergabe der synthetisierten Sprache zur Korrektur durch den Benutzer.

Übersicht über die Erfindung

Die vorliegende Erfindung gibt ein multimodales Messaging-System gemäß Anspruch 1 und ein Verfahren zum Bereitstellen von multimodalen Nachrichten in einem drahtlosen Kommunikationssystem gemäß Anspruch 20 an.

Weitere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung deutlich, wobei auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird, in denen Ausführungsformen der Erfindung klar dargestellt sind.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 zeigt eine Ausführungsform eines multimodalen Messaging-Systems für ein drahtloses Kommunikationssystem.

2 zeigt die generellen Verfahrensschritte, die von einer Ausführungsform des multimodalen Messaging-Systems während eines beispielhaften Betriebs ausgeführt werden.

3 stellt eine Ausführungsform eines multimodalen Rückrufsystems für die Verwendung in einem drahtlosen Kommunikationssystem dar.

4 zeigt die generellen Verfahrensschritte, die von einer Ausführungsform des multimodalen Rückrufsystems während eines beispielhaften Betriebs ausgeführt werden.

5 zeigt ein Dienstautorisierungssystem für ein drahtloses Zugangsnetzwerk.

6 stellt Schritte dar, die bei einer Push-Anfrage vor dem Dienst ausgeführt werden.

7 zeigt Schritte, die bei einer Pull-Anfrage vor dem Dienst ausgeführt werden.

8 zeigt Schritte, die bei einer Push-Anfrage zum Zeitpunkt des Dienstes ausgeführt werden.

9 zeigt Schritte, die bei einer Pull-Anfrage zum Zeitpunkt des Dienstes ausgeführt werden.

10 zeigt ein Beispiel des virtuellen Kundendatenbank- (VCDB-) Systems.

11 ist ein Blockschaltbild des Administrators, der in 10 dargestellt ist.

12 ist ein detaillierteres Blockschaltbild eines Abschnittes des virtuellen Kundendatenbanksystems aus 10.

13 ist ein Flussdiagramm, das einen beispielhaften Betrieb des Abschnittes des virtuellen Kundendatenbanksystems aus 12 zeigt.

14 ist ein Flussdiagramm, das einen weiteren beispielhaften Betrieb des Abschnittes des virtuellen Kundendatenbanksystems aus 12 darstellt.

Detaillierte Beschreibung der derzeit bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung

Unter Bezugnahme auf 1 offenbart die vorliegende Erfindung ein multimodales Messaging-System 10 für ein drahtloses Kommunikationssystem 12. Das drahtlose Kommunikationssystem 12 enthält wenigstens ein Drahtlos-Endgerät 14, das mit wenigstens einem Drahtlos-Zugangsnetzwerk 16 verbunden ist. Wenngleich nicht dargestellt, enthält das Drahtlos-Zugangsnetzwerk 16 im wesentlichen einen Basisstations-Sendeempfänger, der mit einem Basisstations-Server verbunden ist. Der Basisstations-Server ist an eine Netzwerkverbindung angeschlossen, die ein öffentlich geschaltetes Telefonnetzwerk oder ein privates Netzwerk sein kann. Bei der Ausführungsform, die in 1 dargestellt ist, ist das Drahtlos-Zugangsnetzwerk 16 mit wenigstens einem Schalter 18 verbunden, wodurch das Drahtlosendgerät 14 mit einem multimodalen Nachrichtenserver 20 verbunden wird. Jedoch kann, wie es weiter in 1 dargestellt ist, das Drahtlos-Zugangsnetzwerk 16 ebenfalls mit einem Router 19 in einem IP-basierten Drahtlos-Zugangsnetzwerk verbunden sein, da die Funktion des Übertragens von Daten zwischen dem Drahtlos-Endgerät 14 und dem multimodalen Nachrichtenserver 20 von beiden Vorrichtungsarten bereitgestellt wird.

Das multimodale Messaging-System 10 offenbart ein Verfahren zur Kommunikation mit einem Drahtlos-Endgerät 14 unter Verwendung mehrerer Kommunikationsarten, die, ohne dabei einschränkend zu sein, die menschliche Sprache und textbasierte Nachrichten währen einer einzigen Transaktion oder eines einzigen Anrufes beinhalten. Wie es im Detail unten beschrieben ist, kommunizieren Drahtlos-Endgeräte 14, die mit dem Drahtlos-Zugangsnetzwerk 16 verbunden sind, mit dem multimodalen Nachrichtenserver 20 über das Drahtlos-Zugangsnetzwerk 16, an das das Drahtlos-Endgerät 14 angeschlossen ist. Vorzugsweise enthält das multimodale Messaging-System 10 zudem eine automatisierte Spracherkennungsanwendung, mit der der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 interagiert, um Informationen von unterschiedlichen Datenbanken abzufragen und zu empfangen, die Informationen von einer Vielzahl von Unternehmen enthalten.

Unter Bezugnahme auf 1 ist das Drahtlos-Endgerät 14 während des Betriebs in der Lage, Nachrichten zu senden und zu empfangen, die in zahlreichen Formaten vorliegen. Die Formate können die menschliche Sprache, die unter Verwendung eines Lautsprechers und eine Mikrofons erzeugt wird, sowie Text- und Grafikformate beinhalten, die auf einer Anzeigeeinrichtung des Drahtlos-Endgerätes 14 erzeugt werden. Bei dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sendet das Drahtlos-Endgerät 14 vorzugsweise eine zugeschnittene Anfrage nach Informationen zum multimodalen Nachrichten-Server 20 entweder in menschlicher Sprache oder textbasierten Nachrichtenformaten. Sprachbasierte zugeschnittene Anfragen nach Informationen werden mit Hilfe eines drahtlosen Telefonanrufes gesendet, wie es nach dem Stand der Technik bekannt ist. Textbasierte zugeschnittene Anfragen nach Informationen werden in Gestalt einer Textnachricht gesendet, die unter Verwendung eines Drahtlos-Kommunikationsprotokolls gesendet wird, das, ohne darauf beschränkt zu sein, einen SMS (Short Message Service), ein beliebiges WAP (Wireless Application Protocol) oder ein beliebiges Email-Protokoll enthält.

Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung richtet der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 eine Verbindung mit dem multimodalen Nachrichtenserver 20 dadurch ein, dass er eine Telefonnummer wählt, die einer beteiligten Firma zugeordnet ist, die den multimodalen Nachrichten-Server 20 betreibt. Der Vorgang des Wählens einer vorbestimmten Telefonnummer, die dem multimodalen Nachrichten-Server 20 zugeordnet ist, bewirkt, dass das Drahtlos-Zugangsnetzwerk 16 den Anruf mit dem multimodalen Nachrichten-Server 20 verbindet. Bei einer weiteren Ausführungsform ist der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 in der Lage, eine Verbindung mit dem multimodalen Nachrichten-Server 20 über ein interaktives Menü, das auf dem Drahtlos-Endgerät 14 erzeugt wird, durch ein Drahtlosanwendungsprotokoll oder durch voreingestellte Benutzer- oder Herstellereinstellungen einzurichten. Das Wählen eines Links oder einer Aufforderung zu einem entsprechenden multimodalen Nachrichten-Server 20, die im Interaktionsmenü enthalten sind, richtet dabei die Verbindung zwischen dem entfernten Endgerät 14 und dem multimodalen Nachrichten-Server 20 ein. Bei einer weiteren Ausführungsform kann der Benutzer eine Adresse oder eine URL (Universal Ressource Locator) des multimodalen Nachrichten-Servers 20 eingeben, um die Verbindung zwischen dem Drahtlos-Endgerät 14 und dem multimodalen Nachrichten-Server 20 einzurichten.

Wenngleich dies nicht speziell dargestellt ist, kann der Vermittler des multimodalen Nachrichten-Servers 20 die tatsächliche Firma sein oder nicht sein, von der Daten vom Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 angefordert werden. Die Firma, die den multimodalen Nachrichten-Server 20 betreibt, kann ein Drittanbieter sein, die berechtigt ist oder eine gewährte Erlaubnis hat, bestimmte Datenarten Verbrauchern bereitzustellen, die entfernte Endgeräte 14 haben, die der Firma zugeordnet sind, die das multimodale Messaging-System 10 betreibt. Beispielsweise kann der Anbieter des Drahtlos-Kommunikationssystems 12 einen Vertrag mit dem Betreiber des multimodalen Nachrichten-Servers 20 haben, wobei wiederum eine weitere Firma, von der der Benutzer die Informationen anfordert, ebenfalls einen Vertrag mit dem Betreiber des multimodalen Nachrichten-Servers 20 haben kann. Die Kooperation sämtlicher Teilnehmer bei diesen Ausführungsformen ermöglicht es dem multimodalen Messaging-System 10, trotz der unterschiedlichen Typen tatsächlicher Anordnungen, die zwischen entsprechenden Teilnehmern eingerichtet sind, ordnungsgemäß zu funktionieren. Weiterhin kann der multimodale Nachrichten-Server 20 die Datendateien beinhalten, die die Informationen enthalten, die vom Benutzer angefordert werden, oder der multimodale Nachrichten-Server 20 kann mit zahlreichen unterschiedlichen Firmendatei-Servern verbunden sein, die die gewünschten Informationen enthalten, die auf die Anfragen nach Informationen reagieren, die von den Drahtlos-Endgeräten 14 erzeugt werden.

In Erwiderung der Anfragen, die vom Drahtlos-Endgerät 14 erzeugt werden, erzeugt der multimodale Nachrichten-Server 20 strukturierte Antworten, die Daten enthalten, die auf die Anfrage nach Informationen reagieren. Beim Senden der strukturierten Antworten zum Drahtlos-Endgerät 14 kann das multimodale Messaging-System 10 aus einer Gruppe von Kommunikationsarten wählen, die, ohne darauf beschränkt zu sein, Textmodi, Grafikmodi, Animationsmodi, Multimediamodi, voraufgezeichnete und synthetisierte Töne, die synthetisierte menschliche Sprachmodi umfassen, Musikmodi, und Geräuschmodi enthalten.

Insbesondere verwendet das multimodale Nachrichten-System 10 wenigstens zwei der oben beschriebenen Modi, um Antworten zu den Drahtlos-Endgeräten 14 während einer einzigen Transaktion oder Benutzerinteraktion zu senden.

Wie es oben erläutert wurde, beinhalten die Verfahren und Protokolle zum Senden von Informationen in Gestalt von Text vom multimodalen Messaging-System 10 zum Drahtlos-Endgerät 14, ohne darauf beschränkt zu sein, SMS, WAP und Email-Protokolle. Für den Fall von hörbaren Informationen wird die Antwort vorzugsweise vom multimodalen Nachrichten-Server 20 zum entfernten Endgerät 14 während eines drahtlosen Telefonanrufes gesendet, der entweder durch das entfernte Endgerät 14 oder den multimodalen Nachrichten-Server 20 getätigt werden kann. Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung können die hörbaren Informationen, die in der Antwort enthalten sind, automatisiert unter Verwendung von Anwendungen gesendet werden, die in der Lage sind, menschliche Sprache zu synthetisieren und die synthetisierte menschliche Sprache einem Voice-Mail-System zuzuleiten, das dem beabsichtigten Drahtlos-Endgerät 14 des Empfängers zugeordnet ist. Wie er hier verwendet wird, umfasst der Begriff Voice-Mail-System jedes beliebige System, das in der Lage ist, hörbare Nachrichten automatisiert entweder autonom oder nach Bedarf über ein Telefonnetzwerk zu empfangen, zu speichern und wiederaufzufinden. Sie beinhalten Voice-Mail-Server sowie analoge und digitale Anrufbeantworter.

Wie es oben beschrieben wurde, offenbart die vorliegende Erfindung die Verwendung von mehr als einem Kommunikationsmodus im Verlauf einer einzigen Interaktion zwischen dem Drahtlos-Endgerät 14 und dem multimodalen Nachrichten-Server 20. Eine einzige Interaktion ist definiert als ein Satz von Nachrichten, die erforderlich sind, um den Bedarf eines Verbrauchers oder Benutzers des Drahtlos-Endgerätes 14 zu erfüllen, das einen speziellen Dienst, einen speziellen Inhalt oder spezielle Informationen vom multimodalen Nachrichten-Server 20 abfragt, sowie die Antwort oder die Antworten, die vom multimodalen Nachrichten-Server 20 in Erwiderung der Anfrage nach Informationen vom Drahtlos-Endgerät 14 ausgegeben werden. Die vorliegende Erfindung offenbart Verfahren zur Verwendung mehrere Kommunikationsmodi zwischen einem entsprechenden entfernten Endgerät 14 und einem entsprechenden multimodalen Nachrichten-Server 20 während einer einzigen Interaktion, wodurch es dem multimodalen Nachrichten-Server 20 gestattet ist, den Anforderungen des Benutzer beispielsweise unter Verwendung von sprach- und textbasierten Nachrichten zu entsprechen.

Wie es oben erläutert wurde, kann während des Betriebs das Drahtlos-Endgerät 14 derart bedient werden, dass es zugeschnittene Anfragen nach Informationen über ein spezielles Produkt oder einen speziellen Dienst erzeugt. Bei dieser Ausführungsform antwortet der multimodale Nachrichten-Server 20 auf das Drahtlos-Endgerät 14 durch Senden eines Inhaltes, der auf die zugeschnittenen Anfragen nach Informationen reagiert, über Nachrichten, die als textbasierte Nachricht und sprachbasierte Nachricht formatiert sind. Bei anderen Ausführungsformen kann das Drahtlose-Endgerät 14 lediglich in der Lage sein, einen drahtlosen Telefonanruf oder die Sendung oder den Empfang von Textnachrichten auszuführen, jedoch nicht beide Vorgänge zu selben Zeit. Somit ist bei diesen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung das multimodale Messaging-System 10 dazu bestimmt, das Drahtlos-Endgerät 14 mit textbasierten Nachrichten zu versorgen, die auf die Anfragen nach Informationen reagieren, nachdem der drahtlose Telefonanruf getrennt wurde und der Benutzer bereits die sprachbasierten Nachrichten empfangen hat, die auf die Anfragen nach Informationen reagieren. Darüber hinaus können die Sprachanrufverbindung zwischen dem Drahtlos-Endgerät 14 und dem multimodalen Nachrichten-Server 20 sowie die textbasierten Nachrichten, die zum Drahtlos-Endgerät 14 gesendet werden, vom multimodalen Nachrichten-Server 20 unter Verwendung eines anderen drahtlosen Kommunikationsprotokolls gesendet werden.

Das multimodale Messaging-System 10 enthält zudem vorzugsweise eine Spracherkennungsanwendung 22. Die Sprecherkennungsanwendung 22 befindet sich vorzugsweise auf dem multimodalen Nachrichten-Server 20, kann sich jedoch ebenfalls auf einem separaten Server befinden, der mit dem multimodalen Nachrichten-Server 20 verbunden ist. Die Spracherkennungsanwendung 22 ermittelt die Identität oder erkennt entsprechende Wörter, die in den sprachbasierten Anfragen nach Informationen enthalten sind, die von Benutzern des Drahtlos-Endgerätes 14 erzeugt werden. Die Wörter, die von der Spracherkennungsanwendung 22 identifiziert werden, werden als Eingaben für eine Antworterzeugungsanwendung 28 bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet. Wie es unten detaillierter beschrieben wird, ist die Antworterzeugungsanwendung 28 in der Lage, multimodale Antworten zu erzeugen, die Daten enthalten, die auf die Anfragen nach Informationen reagieren, die von den Benutzern des Drahtlos-Endgerätes 14 erzeugt werden. Wie es im folgenden detaillierter beschrieben wird, können die identifizierten Wörter ebenfalls als Eingabe für eine Anwendung 26 zur Verarbeitung natürlicher Sprache verwendet werden, die die Absicht der Wörter, die in den Anfragen nach Informationen enthalten sind, und nicht nur die Identität der Wörter ermittelt.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält das multimodale Nachrichten-System 10 eine Stimmabdruck-Anwendung 24, die den Benutzern von Drahtlos-Endgeräten 14 Sicherheit gibt, indem sie Sprachabdrücke des Benutzers analysiert, die man erhält, indem Segmente der Sprache des Benutzers abgetastet werden. Wenn der Benutzer authentisiert ist, wird dem Benutzer Zugang zum multimodalen Messaging-Dienst 10 gewährt, und wenn der Benutzer nicht authentisiert ist, wird der Zugang verweigert. Wenn es der Benutzer wünscht, den Zugang zum multimodalen Messaging-System 10 nur auf sich selbst oder bestimmte Einzelpersonen zu beschränken, dann kann weiterhin eine Präferenzeinstellung durch den Besitzer des Drahtlos-Endgerätes 14 eingestellt werden, die den Zugang auf autorisierte Benutzer beschränkt. Die Stimmabdruck-Anwendung 24 kann ebenfalls dazu verwendet werden, die Verwendung des Drahtlos-Endgerätes 14 derart einzuschränken, dass, wenn das entfernte Endgerät 14 gestohlen wird, dieses von der Person, die das Drahtlos-Endgerät 14 gestohlen hat, nicht verwendet werden kann. Die Stimmabdruck-Anwendung 24 kann ebenfalls dazu verwendet werden zu ermitteln, ob der Benutzer ein autorisierter Benutzer ist, der mit Informationen, die sich auf ein spezielles Konto beziehen, versorgt werden kann, indem eine Autorisierung und Authentisierung erzeugt wird. Die Stimmabdruck-Anwendung 24 kann sich auf dem multimodalen Nachrichtenserver 20 oder einem Sprachabdruck-Anwendungs-Server befinden, der mit dem multimodalen Nachrichten-Server 20 verbunden ist.

Wie es oben kurz erwähnt wurde, enthält bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung das multimodale Messaging-System 10 eine Anwendung 26 zur Verarbeitung natürlicher Sprache. Die Anwendung 26 zur Verarbeitung natürlicher Sprache arbeitet in Verbindung mit der Spracherkennungsanwendung 22, um die Bedeutung von Anfragen in natürlicher Sprache nach Informationen zu bestätigen, die von den Drahtlos-Endgeräten 14 empfangen werden. Die Anwendung 26 zur Verarbeitung natürlicher Sprache verarbeitet die identifizierten Wörter, die in den Sprachsignalen enthalten sind, um die Bedeutung oder die Absicht der Wörter zu bestätigen, die in den Sprechsignalen enthalten sind. Somit identifiziert oder erkennt die Spracherkennungsanwendung 22 während des Betriebs die einzelnen Wörter, die in den Sprachsignalen enthalten sind, und übersetzt die Anwendung 26 zur Verarbeitung natürlicher Sprache die Bedeutung oder die Absicht der erkannten Wörter, die in den Sprachsignalen enthalten sind. Die Anwendung 26 zur Verarbeitung natürlicher Sprache stellt dem multimodalen Messaging-System 10 eine Funktionalität bereit, die es Benutzern gestattet, Anfragen nach Informationen unter Verwendung natürlicher Sprache einzugeben, die normalerweise bei Konversationen zwischen zwei Menschen verwendet wird.

Die Anwendung 26 zur Verarbeitung natürlicher Sprache kann sich auf dem multimodalen Nachrichten-Server 20 befinden, kann sich jedoch bei einem Versuch, das Leistungsniveau zu erhöhen, ebenfalls auf einem separaten Server oder einem separaten Satz von Servern befinden, die mit dem multimodalen Nachrichten-Server 20 verbunden sind. Für eine umfangreichere Erläuterung der Anwendung zur Verarbeitung natürlicher Sprache siehe auch die US-Anmeldung No. 10/131.898 mit dem Titel "Natural Language Processing for a Location-Based Services System", eingereicht am 25. April 2002.

Wie es in 1 dargestellt ist, ist die Anwendung 26 zum Verarbeiten natürlicher Sprache mit einer Antworterzeugungsanwendung 28 verbunden, die eine Vielzahl programmierter Regeln in Kombination mit dem Befehl oder dem Wort verwendet, die in einer Anfrage enthalten sind, um zu bestimmen, welche Informationen wiederaufgefunden und dem Drahtlos-Endgerät 14 zurückgesendet werden sollen. Die Antworterzeugungsanwendung 28 verwendet die Wörter, die durch die Spracherkennungsanwendung 22 identifiziert sind, sowie die Absicht oder die Bedeutung der Wörter, die von der Anwendung 26 zur Verarbeitung natürlicher Sprache bestimmt wurden, um eine Suchanfrage zu erzeugen, die die geeigneten Informationen in einer Inhaltsdatenbank 34 wiederauffindet. Bei anderen Ausführungsformen werden lediglich die Wörter, die von der Spracherkennungsanwendung 22 identifiziert werden, von der Antworterzeugungsanwendung 28 verwendet, um eine Antwort auf die zugeschnittenen Anfragen nach Informationen zu erzeugen.

Bei einer weiteren Ausführungsform des multimodalen Messaging-Systems 10 wird eine Standortinformations-Anwendung 30 verwendet, um einen geografischen Standort des Drahtlos-Endgerätes 14 zu bestimmen. Die Standortinformations-Anwendung 30 kann sich auf dem multimodalen Nachrichten-Server 20 oder auf einem anderen Server befinden, der mit dem multimodalen Nachrichten-Server 20 verbunden ist. Der geografische Standort des Benutzers kann verwendet werden, um Antworten, die von der Antworterzeugungsanwendung 28 erzeugt werden, auf einen spezifischen geografischen Bereich zu fokussieren oder einzuengen, der für den Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 geeignet ist. Bestimmte Typen von Anfragen nach Informationen, die von Benutzern der Drahtlos-Endgeräte 14 erzeugt werden, werden von momentanen geografischen Standort des Drahtlos-Endgerätes 14 abhängig sein, wobei die Standortinformations-Anwendung 30 verwendet wird, um die Antworterzeugungsanwendung 28 mit Standortdaten zu versorgen, die gebraucht werden, um eine geografisch zugeschnittene Antwort auf Anfragen nach Informationen zu erzeugen, die vom geografischen Ort des Drahtlos-Endgerätes 14 abhängig sind.

Die Antworterzeugungsanwendung 28 kann ebenfalls mit einer virtuellen Kundendatenbank 32 verbunden sein, die Anwendungs- und Kunden-Eigentumsinformationen verwenden kann, um Benutzerpräferenzen für Kommunikationsmodi zu ermitteln. Darüber hinaus kann die virtuelle Kundendatenbank 32 Kundendaten umfassen, die Informationen über das Drahtlos-Endgerät 14 enthalten, das der Benutzer verwendet, wie etwa Einschränkungen für den Umfang des Typs der Dateninhaltes, den das Drahtlos-Endgerät 14 empfangen kann, oder den Typ der Anzeige, der beim Drahtlos-Endgerät 14 Verwendung findet, so dass Antworten in einem Format strukturiert werden können, das mit der Anzeige kompatibel ist. Darüber hinaus kann der Benutzer wählen, bestimmte Typen von Dateien, wie etwa Multimediadateien und der gleiche, nicht zu empfangen, wobei sich diese Einstellungen in der virtuellen Kundendatenbank 32 im Profil des Benutzers finden.

Wie es oben beschrieben wurde, wird die Antworterzeugungsanwendung 28 dazu verwendet, strukturierte Antworten auf die zugeschnittenen Anfragen nach Informationen zu erzeugen, die vom Drahtlos-Endgerät 14 erzeugt werden. Sobald die Kundenpräferenzen und die Identifikation unter Verwendung der virtuellen Kundendatenbank 32 bestimmt wurden und möglicherweise der geografische Standort des Drahtlos-Endgerätes 14 unter Verwendung der Standortinformations-Anwendung 30 ermittelt wurde, wird eine Abfrage erzeugt und zur Inhaltsdatenbank 34 gesendet, die mit der Antworterzeugungsanwendung 28 verbunden ist. Die Abfrage wird verwendet, um Daten wiederaufzufinden, die auf die Anfrage nach Informationen aus der Inhaltsdatenbank 34 reagieren. Die Inhaltsdatenbank 34 kann sich lokal auf dem multimodalen Nachrichten-Server 20 befinden oder auf anderen Servern vorhanden sein, die mit dem multimodalen Nachrichten-Server 20 verbunden sind. Wenn beispielsweise das Drahtlos-Endgerät 14 mit einem multimodalen Nachrichten-Server 20 verbunden ist, der von einer Fluggesellschaft betrieben wird, können Daten über einen Flug, den ein Benutzer gebucht hat, aus der Inhaltsdatenbank 34 wiederaufgefunden werden, wenn dies gewünscht ist.

Weitet man das oben beschriebene Beispiel aus, so ist der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 ein regulärer Kunde der Fluggesellschaft und bei der Fluggesellschaft registriert. Der virtuellen Kundendatenbank ist diese Tatsache bekannt und unterstützt die Antworterzeugungsanwendung 28 durch Bereitstellung detaillierter Informationen für die Antworterzeugungsanwendung 28 über diesen speziellen Benutzer. Beispielsweise kann die virtuelle Kundendatenbank 32 eine Kundenidentifikationsnummer und einen virtuellen Schlüssel enthalten, der diesem speziellen Benutzer zugeordnet ist. Diese Informationen können der Abfrage hinzugefügt sein, die durch die Antworterzeugungsanwendung 28 erzeugt wird, wodurch es der Antworterzeugungsanwendung gestattet ist, Antworten präziser zu erzeugen. Das multimodale Messaging-System der Fluggesellschaft, wird in der Lage sein, diese Informationen zu nutzen, um dem Benutzer präziser Informationen bereitzustellen, die präzise Daten enthalten, die sich auf das Konto und den Status dieses speziellen Benutzers beziehen. Weiterhin können diese Informationen zu Autorisations- und Authentisierungszwecken verwendet werden.

Sobald die Daten für die Antwort auf die Anfrage des Benutzers durch die Antworterzeugungsanwendung 28 lokalisiert sind, bereitet das multimodale Messaging-System 10 diese Daten zur Sendung an das Drahtlos-Endgerät 14 vor. Eine Unified-Messaging-Anwendung 36 kombiniert vorzugsweise die wiederaufgefundenen Informationen zu einer vereinheitlichten Antwort, die zu einem Drahtlos-Endgerät 14 gesendet werden kann, wenn die Antworterzeugungsanwendung 28 die Antwort nicht in die vorbestimmten Nachrichtenformate formatiert. Bei einer Ausführungsform enthält die erzeugte vereinheitlichte Antwort eine textbasierte Antwort und eine sprachbasierte Antwort, die unter Verwendung der Daten erzeugt werden, die von der Antworterzeugungsanwendung 28 bereitgestellt werden. Im wesentlichen bereitet die Unified-Messaging-Anwendung 36 die multimodale Antwort dadurch vor, dass sie eine Antwort in wenigstens zwei Formaten erzeugt, die für das Drahtlos-Endgerät 14 geeignet sind. Wie es oben erläutert wurde, können die Formate textbasierte Nachrichten, grafikbasierte Nachrichten eine Voicemail-Nachricht und eine Email-Nachricht beinhalten.

Nachdem die vereinheitlichte Nachricht erzeugt wurde, kann eine Transkodier-Anwendung 38 verwendet werden, um die vereinheitlichte Nachricht in ein Format, das sich für das Drahtlos-Endgerät 14 eignet, unter Verwendung von Informationen zu formatieren, die über das Drahtlos-Endgerät 14 bereits bekannt sind und vorzugsweise in der virtuellen Kundendatenbank 32 wiederaufgefunden werden. Bei einer textbasierten Nachricht kann die Transkodier-Anwendung 38 die textbasierte Nachricht beispielsweise in ein SMS- oder ein WAP-Format umwandeln. Bei einer sprachbasierten Nachricht kann die Transkodier-Anwendung 38 eine Sprachsynthetisier-Anwendung verwenden, um die sprachbasierte Antwort in ein Format umzuwandeln, das sich für das Drahtlos-Endgerät eignet. Anschließend wird die Antwort zum Drahtlos-Zugangsnetzwerk 16 gesendet, das dadurch die multimodale Antwort zum Drahtlos-Endgerät 14 sendet.

Die Benutzer der Drahtlos-Endgeräte 14 können die Art und Weise definieren, in der das multimodale Messaging-System 10 Antworten zu diesen senden kann, oder das multimodale Messaging-System 10 kann Informationen, vorzugsweise gespeichert in der virtuellen Kundendatenbank 32, über jeden Benutzer des multimodalen Messaging-Systems 10 und das entsprechende entfernte Endgerät 14 des Benutzers enthalten. Dadurch kann das multimodale Messaging-System 10 Antworten erzeugen und senden, die im Format des Benutzers sein können. Das multimodale Messaging-System 10 gestattet es Benutzern zu bestimmen, welche Typen von Diensten und Kommunikationsmodi verwendet werden, um Antworten zum Drahtlos-Endgerät 14 zu senden.

Unter Bezugnahme auf 1 wird bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein Anruf im Drahtlos-Zugangsnetzwerk 16 vom Drahtlos-Endgerät 14 zum multimodalen Nachrichten-Server 20 plaziert. Bei anderen Ausführungsformen kann eine Verbindung zwischen dem Drahtlos-Endgerät 14 und dem multimodalen Nachrichten-Server 20 durch die Auswahl eines Menügegenstandes oder die Eingabe einer Adresse auf dem Drahtlos-Endgerät 14 eingerichtet werden. Das Drahtlos-Endgerät 14 leitet zudem vorzugsweise Informationen an den multimodalen Nachrichten-Server 20 über das Drahtlos-Endgerät 14 unter Verwendung von SS7-, ISDN-, oder andere In-Band- oder Außer-Band-Nachrichtenprotokolle weiter. Eine Anrufnummer-Identifikation ("CNI") wird vorzugsweise weitergeleitet, wie auch eine Seriennummer für das Drahtlos-Endgerät 14. Diese Informationen können verwendet werden, um die Identität des Benutzers zu bestimmen, dem das Drahtlos-Endgerät 14 gehört.

Bei einer Ausführungsform benutzt der multimodale Nachrichten-Server 20 eine Schnittstelle, um den Anruf zu erfassen, und "antwortet" dem Anruf vom Drahtlos-Endgerät 14 mit Hilfe von Text-zu-Sprache-Nachrichten oder aufgezeichneten Sprachaufforderungen. Die Aufforderungen können den Benutzer auffordern, die Anfrage nach Informationen mit Hilfe eines Satzes vorbestimmter Befehle zu sprechen, oder den Benutzer auffordern die Anfrage nach Informationen mit Hilfe der natürlichen Sprache zu äußern, die später mit der Spracherkennungsanwendung 22 und der Anwendung 26 für natürliche Sprache verarbeitet werden. Die Text-zu-Sprache-Nachrichten oder die aufgezeichneten Sprachaufforderungen werden über das Drahtlos-Zugangsnetzwerk 16 zum Drahtlos-Endgerät 14 gesendet.

Während des Betriebs spricht der Benutzer die Anfrage nach Informationen in das Drahtlos-Endgerät 14, und das Drahtlos-Endgerät 14 sowie das Drahtlos-Zugangsnetzwerk 16 senden das Sprachsignal, das die Anfrage nach Informationen repräsentiert, zum multimodalen Nachrichten-Server 20. In einem Betriebsmodus spricht der Benutzer eine vorbestimmte Befehlsphrase oder Wörter, die dann von der Spracherkennungsanwendung 22 übersetzt und verwendet werden, um eine Antwort zu erzeugen. Die Sprache des Benutzer wird mit Hilfe der Spracherkennungsanwendung 22 in Text umgewandelt, der anschließend als Eingabe für eine Suchabfrage verwendet wird, die den Befehl des Benutzers übersetzt. Wie es unten erläutert wurde, wird auf der Basis des Benutzerbefehls eine Antwort durch die Antworterzeugungsanwendung erzeugt, die zum Benutzer gesendet wird.

Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält das multimodale Messaging-System 10 eine Stimmabdruck-Anwendung 24 in Verbindung mit der Datenbank für Kundenbesitzinformationen 34, um zu ermitteln, ob der Benutzer, der das Drahtlos-Endgerät 14 benutzt, der Besitzer des Drahtlos-Endgerätes 14 ist (oder diesem zugewiesen ist). Ist der Anrufer nicht der Besitzer des Drahtlos-Endgerätes 14 (was auftreten kann, wenn jemand das Drahtlos-Endgerät 14 vom Besitzer borgt), fährt das multimodale Messaging-System 10 mit dem Anruf fort, personalisiert jedoch keinen der Dienste auf der Basis der Kundenbesitzinformationen, die dem berechtigten Benutzer zugeordnet sind. An einem beliebigen Punkt des Vorgangs, bei dem das multimodale Messaging-System 10 Kundenbesitzinformationen verwenden würde, könnte daher das multimodale Messaging-System 10 zusätzliche Aufforderungen verwenden, um diese Informationen vom Anrufer abzufragen. Das multimodale Messaging-System 10 könnte auch den Zugang auf das multimodale Messaging-System 10 und das Drahtlos-Endgerät 14 zusammen beschränken, sofern der berechtigte Benutzer eine voreingestellte Benutzerpräferenz hat, die die Zugangsbeschränkung für nicht berechtigte Benutzer anzeigt.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann das multimodale Messaging-System 10 Anfragen nach Informationen handhaben die mit Hilfe der natürlichen Sprache eingegeben werden. Bei dieser Ausführungsform leitet das multimodale Messaging-System 10 den Text, der von der Spracherkennungsanwendung 22 identifiziert wurde, zu einer Anwendung 26 zum Verarbeiten natürlicher Sprache weiter, die verwendet wird, um die Absicht oder die Bedeutung der Wörter zu bestimmen, die in der Anfrage enthalten sind. Die übersetzte Absicht wird vom multimodalen Messaging-System 10 in derselben Weise verarbeitet, wie die vordefinierten Befehle verarbeitet werden. Dies ist möglich, weil die Anwendung 26 zum Verarbeiten natürlicher Sprache so programmiert ist, dass sie Suchabfragen auf der Basis der Wörter, die in der Anfrage identifiziert werden, und dem Inhalt der Wörter erzeugt, die in der Anfrage enthalten sind.

Die Antworterzeugungsanwendung 28 verwendet programmierte Regeln in Kombination mit den Befehlen, um zu bestimmen, welche Informationen wiederaufgefunden und zum Drahtlos-Endgerät 14 zurückgesendet werden sollen. Die Regeln sind in einem ausführbaren Code oder in einer Inhaltsdatenbank 34 gespeichert. Sofern das multimodale Messaging-System 10 bestimmt, dass Standortinformationen über das Drahtlos-Endgerät 14 notwendig sind, um eine geeignete Antwort auf die Anfrage nach Informationen zu erzeugen, verwendet bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung das multimodale Messaging-System 10 die Standortinformationsanwendung 30, um den geografischen Standort des Drahtlos-Endgerätes 14 zu bestimmen. Das Drahtlos-Zugangsnetzwerk 16 kann zahlreiche Standortbestimmungsanwendungen verwenden, die dazu bestimmt sind, in ausreichendem Maße den geografischen Standort des Drahtlos-Endgerätes 14 in einer Genauigkeit zu ermitteln, die erforderlich ist, um erfolgreich eine Antwort zu erzeugen, die auf die Anfrage von Informationen reagiert. Die Standortinformationen, die von der Standortinformationsanwendung 30 erzeugt werden, werden als Teil der Suchabfrage verwendet, die bei der Lokalisierung der gewünschten Informationen Verwendung findet.

Bei Ermittlung der Daten, die zum Drahtlos-Endgerät 14 zurückgesendet werden sollen und dem Wiederauffinden dieser Daten aus einer Inhaltsdatenbank 34, bereitet die Antworterzeugungsanwendung 28 des multimodalen Messaging-Systems 10 den Inhalt vor, der zum Drahtlos-Endgerät 14 gesendet werden soll. Das multimodale Messaging-System 10 kann eine Anwendung und Kundenbesitzinformationen verwenden, um die Kundenpräferenzen für Kommunikationsmodi zu bestimmen. Zusätzlich können diese Kundendaten Informationen über das Drahtlos-Endgerät 14 enthalten, das dem Benutzer zugeordnet ist, wie etwa Beschränkungen für den Umfang oder den Typ des Dateninhaltes, den die Vorrichtung empfangen kann. Diese Verfahren für die Speicherung und den Zugang auf die Kundenbesitzdaten umfassen jene, die durch die virtuelle Kundendatenbank beschrieben sind, im folgenden detailliert erläutert wird.

Das multimodale Messaging-System 10 formatiert den Inhalt der in der Antwort für das Drahtlos-Endgerät 14 enthalten ist, unter Verwendung verfügbarer Informationen über das Drahtlos-Endgerät 14 und individueller Präferenzen des Benutzers. Eine Unified-Messaging-Anwendung 36 formatiert vorzugsweise den Inhalt zu mehreren Nachrichten, sofern dies erforderlich ist, um dem Drahtlos-Endgerät 14 auf die informativste Art zu antworten, die mit dem Drahtlos-Endgerät kompatibel ist, für das der Benutzer berechtigt ist oder das er erworben hat. Das multimodale Messaging-System 10 verwendet vorzugsweise eine Transkodier-Anwendung 38, um den Inhalt, der in der Antwort enthalten ist, in ein geeignetes Format für das Drahtlos-Endgerät 14 des Benutzers zu formatieren, und ist in der Lage, Antworten mit Hilfe der Formate, wie etwa WML, HTML und Klartext, zu erzeugen.

Das multimodale Messaging-System sendet anschließend den Inhalt zum Drahtlos-Zugangsnetzwerk 16, das vom Träger betrieben wird und kennzeichnet den Empfänger sowie das Verfahren zum Übermitteln der Nachricht(en) für den Empfänger oder den Benutzer. Vorzugsweise werden die Nachrichten als Textnachrichten zum Drahtlos-Endgerät 14 unter Verwendung von SMS, CPDP oder Mobitex (ohne darauf beschränkt zu sein) gesendet. Das Drahtlos-Endgerät 14 empfängt die Nachricht(en), wobei es dem Benutzer gestattet ist, mit dem Inhalt zu interagieren, der in der Antwort vom multimodalen Nachrichtensystem 10 enthalten ist.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird das multimodale Messaging-System 10 in Kombination mit standortbasierten Dienstsystemen verwendet, wobei der Inhalt der Nachrichten zwischen dem System und dem Drahtlos-Endgerät 14 Informationen enthält, die auf dem momentanen geografischen Standort des Drahtlos-Endgerätes 14 basieren. Das standortbasierte Dienstsystem kann von dem Typ sein, bei dem der Indikator des Standortes des Drahtlos-Endgerätes 14 durch das Drahtlos-Endgerät 14 erzeugt und zum multimodalen Messaging-System 10 gesendet wird, das durch das multimodale Messaging-System 10 bestimmt ist, oder eine Kombination aus daraus. Für eine detailliertere Beschreibung standortbasierter Systeme siehe die US-Patentanmeldung No. 09/946.111 die am 4. September mit dem Titel "Location-Based Services" eingereicht wurde.

Unter Bezugnahme auf 2 wird im folgenden ein veranschaulichendes Beispiel einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erläutert. Als Beispiel plant ein Benutzer einer Drahtlos-Endgerätes 14 eine Reise und würde gerne seine Fluggesellschaft prüfen; um seine Flugroute prüfen. Bei Schritt 40 verbindet sich der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 mit dem multimodalen Messaging-System 10 der Fluggesellschaft über das Drahtlos-Zugangsnetzwerk 16. Bei Schritt 42 sendet der multimodale Nachrichten-Server 20 eine Befehlsaufforderung zum Benutzer, der die Informationen vom Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 anfragt. In Erwiderung gibt der Benutzer in Schritt 44 eine Sprachanfrage nach Informationen aus, die bei diesem Beispiel mit "Flugroute bitte" dargestellt ist und zum multimodalen Nachrichten-Server 20 in Schritt 46 gesendet wird.

Bei Schritt 48 nimmt das multimodale Messaging-System 10 diese Sprachanfrage als Informationen und verwendet die automatisierte Spracherkennung, die bei dieser Ausführungsform die Verarbeitung des Sprachanfrage nach Informationen mit einer Spracherkennungsanwendung 22 und einer Anwendung 26 zum Verarbeiten natürlicher Sprache beinhaltet, um eine Vielzahl von Antworten auf die angefragten Informationen zu erzeugen. Als Beispiel wird bei der Ausführungsform, die in 2 dargestellt ist, eine sprachbasierte Antwort erzeugt, die sagt "Es wird zu Ihrem Telefon gesendet" und eine textbasierte Antwort erzeugt, die den Benutzer mit den geeigneten Routeninformationen versorgt, die auf diesen speziellen Benutzer zugeschnitten ist. Bei Schritt 50 sendet der multimodale Nachrichten-Server 20 die multimodale Antwort zum Benutzer, die in 2 als sprachbasierte Antwort und als textbasierte Antwort dargestellt ist.

Um die Antwort zu erzeugen, verwendet diese Ausführungsform Kundeninformationen, die von der virtuellen Kundendatenbank 32 empfangen werden, um zu ermitteln, dass der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 ein Profil bei der Fluggesellschaft hat. Das Profil ist in der Lage, die Kunden-ID des Benutzers sowie möglicherweise einen virtuellen Schlüssel bereitzustellen, der diesem Kunden zugeordnet ist und das Drahtlos-Endgerät 14 autorisiert, Daten von der Datenbank der Fluggesellschaft zum empfangen. Diese Informationen gestatten es dem multimodalen Messaging-System 10, den Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 zu authentisieren und zu identifizieren, um eine geeignete Nachricht aus den Dateien der Fluggesellschaft zu erzeugen.

Das Drahtlos-Endgerät 14 ist ebenfalls in der Lage, auf die multimodale Nachricht zu antworten. Der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 kann auf die multimodale Nachricht unter Verwendung unterschiedlicher Antwortverfahren antworten, die Sprache, Tastenfeldauswahlen, Tastbildschirmauswahlen und dergleichen beinhalten. In Erwiderung der Antwort des Benutzers ist der multimodale Nachrichten-Server 20 in der Lage, eine weitere multimodale Nachricht zu erzeugen, die zum Drahtlose-Endgerät 14 gesendet werden kann. Beispielsweise sagt eine Textantwort, die zum Drahtlos-Endgerät 14 gesendet wird "Ihr Flug geht um 17.00 h und Ihr Sitzplatz ist 45B. Eine Verbesserung zu ersten Klasse ist verfügbar. Antworten sie auf diese Nachricht, um weitere Informationen zu erhalten". Durch Antworten auf die Nachricht kann der multimodale Nachrichten-Server 20 eine weitere multimodale Nachricht erzeugen, die die Details der Verbesserung zur ersten Klasse bereitstellt. Andere Szenarios sind verfügbar, und das oben genannte Beispiel sollte als veranschaulichend und nicht als einschränkend betrachtet werden.

Unter Bezugnahme auf 3, in der sich ähnliche Bezugszeichen auf dieselben Elemente beziehen, die bei den vorherigen Ausführungsformen beschrieben sind, offenbart eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein multimodales Rückrufsystem 100 für ein Drahtlos-Endgerät 14, das mit wenigstens einem Drahtlos-Zugangsnetzwerk 16 verbunden ist. Wie dargestellt, ist das Drahtlos-Kommunikationssystem 12 mit wenigstens einem Schalter 18 und/oder Router 19 verbunden, der seinerseits mit einem multimodalen Rückruf-Server 102 verbunden ist. Der multimodale Rückruf-Server 102 kann derselbe Server wie der multimodale Nachrichten-Server 20 sein, der in den vorherigen Ausführungsformen beschrieben wurde, oder ein anderer Server sein. Wie dargestellt, enthält der multimodale Rückruf-Server 102 vorzugsweise zahlreiche derselben Anwendungen wie der multimodale Nachrichten-Server 20.

Das multimodale Rückrufsystem 100 stellt ein Verfahren zum Initiieren eines Telefonanrufes zwischen dem Drahtlos-Endgerät 14 und dem multimodalen Rückruf-Server 102 zum Senden einer vordefinierten sprachbasierten Nachricht an den Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 bereit. Der Anruf wird vorzugsweise automatisiert durch das Drahtlos-Endgerät 14 initiiert, nachdem das Drahtlos-Zugangsnetzwerk 16 eine Nachricht empfangen hat, die vom Drahtlos-Endgerät 14 zum multimodalen Rückruf-Server 102 gesendet wird und einen Rückruf verlangt. Während des Rückrufs empfängt das Drahtlos-Endgerät 14 eine sprachbasierte Nachricht, die dem Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 eine textbasierte Nachricht vorliest.

Während des normalen Betriebs erzeugt der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 vorzugsweise eine Anfrage nach Informationen, die zum multimodalen Rückruf-Server 102 gesendet wird. Die bevorzugte Anfrage nach Informationen erfolgt in Gestalt einer sprachbasierten Anfrage nach Informationen, die unter Verwendung normaler Sprache erzeugt wird. Die Sprachanfrage nach Informationen kann in Gestalt einer kurzen Nachricht gesendet werden, die vom Drahtlos-Endgerät 14 zum multimodalen Rückruf-Server 102 gesendet wird. Bei einer Ausführungsform richtet das Drahtlos-Endgerät 14 keine dauerhafte Verbindung zum multimodalen Rückrufserver 102 ein, wenn die Anfrage nach Informationen zum multimodalen Rückruf-Server 102 gesendet wird. Das Drahtlos-Endgerät 14 kann zudem die Anfrage nach Informationen zum multimodalen Rückrufserver 102 in Gestalt einer Textnachricht senden. Bei der Ausführungsform, die in 1 dargestellt ist, ist das Drahtlos-Endgerät 14 als Drahtlos-Telefon dargestellt, wobei der Fachmann jedoch verstehen wird, dass andere Drahtlos-Kommunikationsvorrichtungen (z.B. PDA, Laptops und unterschiedliche andere Arten von persönlichen Kommunikationsvorrichtungen) als Drahtlos-Endgerät 14 verwendet werden können.

Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine multimodale Antwort auf die Anfrage nach Informationen vorzugsweise durch den multimodalen Rückrufserver 102 erzeugt und zum Drahtlos-Endgerät 14 gesendet. Die multimodale Antwort enthält vorzugsweise wenigstens eine textbasierte Antwort und eine sprachbasierte Antwort. Andere Arten von Antworten können ebenfalls in der multimodalen Antwort enthalten sein, wie etwa eine Email-Antwort, eine Instant-Message-Antwort und eine Fax-Antwort.

Unter Bezugnahme auf 3 wird, sobald die Sprachanfrage nach Informationen vom multimodalen Rückruf-Server 102 empfangen ist, eine Spracherkennungsanwendung 22 verwendet, um eine Vielzahl von Wörtern zu identifizieren, die in der Anfrage nach Informationen enthalten ist, sofern die Anfrage in Gestalt einer sprachbasierten Nachricht nach Informationen vorliegt. Nachdem die Wörter in der Sprachanfrage nach Informationen identifiziert wurden, kann eine Stimmabdruck-Anwendung 24 verwendet werden, um zu verifizieren, dass der Benutzer die Zugriffsrechte auf das multimodale Rückrufsystem 100 hat. Eine Anwendung 26 zum Verarbeiten natürlicher Sprache kann verwendet werden, um eine Absicht zu bestimmen, die mit den Wörtern in Verbindung steht, die in der sprachbasierten Nachricht nach Informationen enthalten sind. Die Identität der Wörter und die Absicht der Wörter werden anschließend verwendet, um eine Eingabe für eine Antworterzeugungsanwendung 28 zu erzeugen.

Die Antworterzeugungsanwendung 28 verwendet die Eingabe, um eine Antwort auf die Anfrage nach Informationen zu erzeugen, die vom Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 gesendet wird. Die Antworterzeugungsanwendung 28 greift vorzugsweise auf eine Dateninhaltsdatenbank 34 zu, um Informationen wiederaufzufinden, die auf die Anfrage nach Informationen reagieren. Die Dateninhaltsdatenbank 34 kann sich auf dem multimodalen Rückrufserver 102 oder auf einem Datenserver befinden, der mit dem multimodalen Rückrufserver 102 verbunden ist.

Eine Standortinformations-Anwendung 30 kann ebenfalls enthaften sein, die verwendet wird, um den geografischen Standort der Drahtlos-Endgerätes 14 zu ermitteln. Der geografische Standort des Drahtlos-Endgerätes 14 wird für Anfragen nach Informationen verwendet, die vom geografischen Standort des Benutzers abhängig sind. Eine virtuelle Kundendatenbank 32 kann ebenfalls enthalten sein, die eine Vielzahl von Benutzerprofilen enthält. Die Benutzerprofile können verwendet werden, um Zugriff auf die Dateninhaltsdatenbank 34 zu gewähren und die Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 zu autorisieren. Zusätzliche Informationen über die Bezugnahme auf die virtuelle Kundendatenbank 34 werden im folgenden erläutert.

Das multimodale Rückrufsystem 100 kann zudem eine Sprachsynthetisier-Anwendung 104 beinhalten. Die Sprachsynthetisier-Anwendung 104 ist eine Textzu-Sprache-Anwendung, die verwendet wird, um textbasierte Antworten in eine synthetisierte menschliche Stimme umzuwandeln. Wenn die Antworterzeugungsanwendung 28 eine textbasierte Antwort auf die Anfrage von Informationen erzeugt, ist somit der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 in der Lage, dass ihm der hier enthaltene Text über das Drahtlos-Endgerät 14 vorgelesen wird, wie es im folgenden detaillierter beschrieben wird. Es lohnt sich darauf hinzuweisen, dass die vorliegende Erfindung ebenso dazu verwendet werden könnte, hörbar eine beliebige Art einer textbasierten Nachricht wiederzugeben, die zum Drahtlos-Endgerät 14 gesendet wird, wie etwa Kurznachrichten oder Instant Messages.

Die Antworterzeugungsanwendung 28 wird verwendet, um eine multimodale Antwort auf die Anfrage des Benutzers nach Informationen zu erzeugen. Bei dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält die multimodale Antwort eine textbasierte Antwort, die auf der Anzeige des Drahtlos-Endgerätes 14 angezeigt wird. Zu einigen bestimmten Zeitpunkten, wie etwa während des Fahrens, können Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 nicht in der Lage sein, die textbasierte Antwort zu lesen, oder möchten möglicherweise die textbasierte Antwort als sprachbasierte Antwort mitgeteilt haben. Diese Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gestattet es Benutzern des Drahtlosendgerätes 14, die textbasierte Antwort in eine hörbare Antwort umzuwandeln, sofern dies gewünscht ist.

Die multimodale Nachricht kann ein Interaktionsmenü enthalten, das auf einer Anzeige des Drahtlos-Endgerätes 14 erzeugt wird und es dem Benutzer gestattet, zusätzliche Informationen zu erhalten, die in den Informationen kategorisiert werden können, die in der textbasierten Antwort der multimodalen Antwort enthalten sind. Die textbasierte Antwort kann zudem grafische Informationen enthalten, die für eine Antwort repräsentativ sind, wie etwa ein Warenzeichen oder eine Dienstkennzeichen einer entsprechenden Firma. Das Interaktionsmenü ist vorzugsweise derart eingerichtet, dass ein Tastenfeld des Drahtlos-Endgerätes 14 verwendet werden kann, um es dem Benutzer zu gestatten, Gegenstände aus dem Interaktionsmenü zu wählen. Eine Zeigevorrichtung, wie etwa eine Maus oder ein Berührungsfeld, kann ebenfalls verwendet werden, um es dem Benutzer zu gestatten, einen Gegenstand aus dem Interaktionsmenü zu wählen. Der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 kann zudem sprachbasierte Befehle verwenden, um Gegenstände zu wählen, die im Interaktionsmenü enthalten sind.

Nachdem die multimodale Antwort zum Drahtlos-Endgerät 14 gesendet wurde, wird die Verbindung zwischen dem Drahtlos-Endgerät 14 und dem multimodalen Rückruf-Server 102 vorzugsweise beendet. Dies kann aus zahlreichen Gründen erfolgen, die sich auf Kosten und Leistung des multimodalen Rückrufsystems 100 unter anderen Gründen beziehen. Beispielsweise kann die Verbindung beendet werden, so dass sich der multimodale Rückrufserver 102 auf andere Anfragen von Benutzern konzentrieren kann, wodurch Anfragen schneller verarbeitet werden. Darüber hinaus gibt es normalerweise eine Gebühr, die mit der Nutzung von Sendezeit oder Zugriffszeit vom Drahtlos-Kommunikationssystem 12 in Verbindung steht, und somit wird der Benutzer wahrscheinlich die Nutzung vermindern, um die Gebühren geringzuhalten. Bei IP-basierten Drahtlos-Zugangsnetzwerken ist das Drahtlos-Endgerät 14 immer mit dem Drahtlos-Zugangsnetzwerk verbunden. Bei diesen Typen von Netzwerken ist es einfach ausreichend darauf hinzuweisen, dass die Verbindung zwischen den beiden Vorrichtungen nicht länger besteht oder aktiv ist und neu aufgebaut werden muss.

Sobald der Benutzer einen Gegenstand aus dem Interaktionsmenü gewählt hat, das auf dem Drahtlos-Endgerät 14 erzeugt wird, wird eine Menüauswahlanfrage an den multimodalen Server 102 mit Hilfe eines Drahtlos-Kommunikationsprotokolls, wie etwa einer SMS gesendet. Bei der ersten Antwort auf die Anfrage nach Informationen wird eine vordefinierte Rückrufnummer oder -adresse in jeden Gegenstand im Interaktionsmenü eingebettet, so dass dem Drahtlos-Endgerät 14 bekannt ist, wo die Informationen zu lokalisieren und zu beziehen sind, die jedem Gegenstand zugeordnet sind, der im Interaktionsmenü aufgelistet ist. In Erwiderung dieser Auswahl durch den Benutzer richtet das Drahtlos-Endgerät 14 eine Verbindung zum multimodalen Server 102 ein, die durch eine vordefinierte Rückrufnummer oder -adresse gekennzeichnet ist. Bei einer alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann der multimodale Server 102 einfach eine kurze Nachricht vom Drahtlos-Endgerät 14 empfangen, die bewirkt, dass der multimodale Server 102 eine Verbindung zum Drahtlos-Endgerät 14 einrichtet.

Nach Einrichten einer Verbindung mit dem Drahtlos-Endgerät 14 verwendet das multimodale Rückrufsystem 100 vorzugsweise eine Sprachsynthetisieranwendung 104, um eine sprachbasierte Nachricht zu erzeugen, die zum Drahtlos-Endgerät 14 gesendet wird. Wie es oben erwähnt wurde, basiert die sprachbasierte Nachricht auf einer vorherigen Interaktion zwischen dem Drahtlos-Endgerät 14 und dem multimodalen Rückrufsystem 100. Diese vorherige Interaktion enthält einen Satz von Sendungen, die, ohne darauf beschränkt zu sein, eine Textnachricht, die vom multimodalen Messaging-System 10 zum Drahtlose-Endgerät 14 gesendet wird, und Anweisungen des Benutzers des Drahtlos-Endgerätes 14 enthält, die betreffen: 1) den Vorgang des Antwortens auf die Textnachricht, 2) die Verwendung eines speziellen Codes und 3) den resultierenden Telefonanruf und/oder Sprachkommunikation, die vom multimodalen Rückrufsystem 100 initiiert wird.

Unter Bezugnahme auf 4 wird im folgenden ein veranschaulichendes Betriebsbeispiel des multimodalen Rückrufsystems 100 beschrieben. Bei Schritt 110 erzeugt ein Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 eine sprachbasierte Anfrage nach Informationen. Nachdem sie erzeugt wurde, wird die sprachbasierte Anfrage nach Informationen zum multimodalen Rückrufserver 102 gesendet, was bei Schritt 112 dargestellt ist. Beim vorliegenden Beispiel fragt der Benutzer den multimodalen Rückrufserver 102 nach "Wege zu Bud und Joe". Die Anfrage nach Informationen wird vom multimodalen Server 102 empfangen, der seinerseits automatische Sprachverarbeitungsanwendungen verwendet, um eine Antwort auf die Anfrage nach Informationen vom Benutzer zu erzeugen. Bei Schritt 114 ermittelt eine Spracherkennungsanwendung 22 die Identität der Wörter, die in der sprachbasierten Anfrage nach Informationen enthalten ist. Bei Schritt 116 kann eine Anwendung 26 zum Verarbeiten natürlicher Sprache 26 verwendet werden, um eine Absicht oder eine Bedeutung hinter den Wörtern zu bestimmen, die durch die Spracherkennungsanwendung 22 identifiziert werden, Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass der multimodale Rückrufserver 102 ebenfalls in der Lage ist, textbasierte Anfragen nach Informationen zu handhaben, die vom Drahtlos-Endgerät 14 erzeugt werden.

Wie es oben erläutert wurde, kann die Antwort, die vom multimodalen Rückrufsystem 100 erzeugt wird, eine sprachbasierte Antwort und eine textbasierte Antwort beinhalten. Die Antworterzeugungsanwendung 28 wird verwendet, um eine Suchabfrage zu erzeugen, die die Dateninhaltsdatenbank 34 absucht, um die erforderlichen Informationen wiederaufzufinden, die notwendig sind, um eine Antwort zu erzeugen, was in Schritt 118 dargestellt ist. Für den Fall einer textbasierten Anfrage nach Informationen werden die Spracherkennungsanwendung 22 und die Anwendung 26 zur Verarbeitung natürlicher Sprache einfach umgangen und wird die textbasierte Anfrage nach Informationen des Benutzers von der Antworterzeugungsanwendung 28 benutzt, um die multimodale Antwort zu erzeugen.

Bei unserem vorliegenden Beispiel kann die sprachbasierte Antwort wie folgt aussehen: "Wird zu Ihrem Telefon gesendet. Sie können sich diese vorlesen lassen, wenn Sie auf die Nachricht antworten". Die textbasierte Antwort kann wie folgt lauten: "Um diese Wege vorlesen zu lassen, antworten Sie einfach auf diese Nachricht durch Drücken der 1 auf ihrer Tastatur. Richtungen zu Bud und Joe ... Links abbiegen auf Main St. ...". Nachdem die Antworten erzeugt wurden, werden sie beide zum Drahtlos-Endgerät 14 gesendet, was in Schritt 120 dargestellt ist. Vorzugsweise wird zu diesem Zeitpunkt der Anruf oder die Verbindung zwischen dem multimodalen Rückrufserver 102 und dem Drahtlos-Endgerät 14 beendet, so dass der Benutzer nicht länger Gebühren für den Zugang zahlt.

Nachdem eine gewisse Zeit vergangen ist, gibt der Benutzer bei Schritt 122 eine Rückrufanfrage durch Wählen von "1" auf der Tastatur des Drahtlos-Endgerätes 14 beim vorliegenden Beispiel ein. Die Rückrufanfrage wird anschließend zum multimodalen Rückruf-Server 102 gesendet, was in Schritt 122 dargestellt ist. Der Rückrufanfrage-Indikator kann sich entweder in einem interaktiven Menü oder in der textbasierten Antwort befinden. Auf der Basis der Rückrufanfrage erzeugt der multimodale Rückrufserver 102 bei Schritt 124 eine sprachbasierte Antwort, die auf einer textbasierten Antwort basiert, die zuvor zum Drahtlose-Endgerät 14 als Teil der multimodalen Antwort gesendet wurde, was in Schritt 126 dargestellt ist.

In Schritt 126 richtet der multimodale Rückruf-Server 102 eine Verbindung mit dem Drahtlos-Endgerät 14 ein. Nachdem die Verbindung mit dem Drahtlos-Endgerät 14 eingerichtet wurde, wird die sprachbasierte Antwort zum Drahtlos-Endgerät 14 gesendet, was in Schritt 128 dargestellt ist. Wie es oben beschrieben wurde, wird eine Sprachsynthetisier-Anwendung 104 verwendet, um die sprachbasierte Antwort zu erzeugen. Die Sprachsynthetisier-Anwendung 104 ist vorzugsweise in der Lage, Text in Sprache umzuwandeln, und kann vordefinierte Sprachdateien enthalten, die als Antworten verwendet werden können.

Wenngleich die Sprachsynthetisier-Anwendung 104 verwendet wird, um eine sprachbasierte Antwort bei dieser Ausführungsform zu erzeugen, kann der multimodale Rückruf-Server 102 ebenfalls eine zweite textbasierte Antwort erzeugen, die ebenfalls zum Drahtlos-Endgerät 14 gesendet wird. Die zweite textbasierte Antwort kann anstelle der sprachbasierten Antwort oder mit der sprachbasierten Antwort gesendet werden.

Bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann der multimodale Rückrufserver 102 bereits eine textbasierte Nachricht zum Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 gesendet haben. Die textbasierte Nachricht kann dem Drahtlos-Endgerät 14 durch einen Push-Vorgang zugestellt werden oder vom Drahtlos-Endgerät 14 durch einen Pull-Vorgang abgerufen werden, abhängig von den einzelnen Umständen. Beispielsweise kann eine textbasierte Nachricht, die dem Drahtlos-Endgerät 14 durch einen Push-Vorgang zugestellt wird, lauten "Pizza-Special bei Joe's Pizza in Ihrer Nähe. Drücken Sie 1 für die Wegweisung". In der textbasierten Nachricht ist ein Interaktionsgegenstand enthalten, der es dem Benutzer gestattet, eine Option zu wählen, die dargeboten wird. Bei diesem Beispiel ist es dem Benutzer gestattet, 1 auf der Tastatur für die Wegweisung zu drücken.

Wenn der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 14 1 auf der Tastatur drückt, verbindet sich der multimodale Rückruf-Server 102 mit dem Drahtlos-Endgerät 14 und gibt hörbar Wegweisungen zu Joe's Pizza über das Drahtlos-Endgerät 14 unter Verwendung der Sprachsynthetisier-Anwendung 104 wieder. Mit anderen Worten wird bei den Ausführungsformen, die oben beschrieben sind, die textbasierte Nachricht, die dem Benutzer dargeboten wird, dem Benutzer vorgelesen. Bei dieser Ausführungsform wird dem Benutzer eine andere Nachricht in Abhängigkeit einer Auswahl eines Gegenstandes im Interaktionsmenü vorgelesen. Die Nachricht, die dem Benutzer vorgelesen wird, muss nicht notwendigerweise dieselbe sein wie die textbasierte Nachricht, die dem Benutzer des Drahtlos-Endgerätes dargeboten wird.

Unter Bezugnahme auf 5 offenbart eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein Dienst-Autorisationssystem 210 für ein Drahtlos-Kommunikationssystem 202. Wie es in 5 gezeigt ist, kann das Drahtlos-Kommunikationssystem 202 eine Vielzahl von Drahtlos-Endgeräten 214 enthalten, die in der Lage sind, Verbindungen mit einer Vielzahl von Drahtlos-Zugangsnetzwerken 216, 218 einzurichten. Die Drahtlos-Zugangsnetzwerke 216, 218 können von derselben Drahtlos-Firma oder von einer anderen Drahtlos-Firma betrieben werden. Weiterhin kann das Drahtlos-Zugangsnetzwerk 216, 218 aus einer Vielzahl unterschiedlicher Typen von Netzwerken, wie etwa einem lokalen Drahtlos-Netzwerk ("WLAN"), einem digitalen Drahtlos-Zugangsnetzwerk oder einem digitalen IP-Drahtlos-Zugangsnetzwerk, gewählt sein.

Vorzugsweise wird das Dienst-Autorisationsnetzwerk 210 von einem Drittanbieter betrieben, der nicht direkt mit den Betreibern der Drahtlos-Zugangsnetzwerke 216, 218 in Verbindung steht. Wies im folgenden detaillierter beschrieben wird, gestattet es die Trennung oder die Verbindung zwischen den Firmen, mehreren Firmen Datendateien gemeinsam zu nutzen, so dass Benutzer der Drahtlos-Endgeräte 214 einen großen Umfang von Datendiensten unter Verwendung der Drahtlos-Endgeräte 214 empfangen können. Bei alternativen Ausführungsformen kann das Dienst-Autorisationssystem 210 von den Betreibern der Drahtlos-Zugangsnetzwerke 216, 218 betrieben werden. Wie er hier verwendet wird, bezeichnet der Begriff Datendienst im weitesten Sinne eine Vielzahl unterschiedlicher Dienste, wie etwa Webseiten-Dienste, Email-Dienste, SMS-Dienste, Voice-Mail-Dienste, Spiel-Dienste, Dateitransfer-Dienste, Chat-Dienste und Informations-Dienste (z.B. Börsennotierungen, Nachrichten, Karten) um nur einige zu erwähnen.

Wie es in 5 dargestellt ist, enthält das erste Drahtlos-Zugangsnetzwerk 216 eine Basisstation 220, die mit einem Zugangsnetzwerk-Server 222 verbunden ist. Der Zugangsnetzwerk-Server 222 kann eine Firewall 224 beinhalten, die den Zugangsnetzwerk-Server 222 absichert. Wie es im allgemeinen nach dem Stand der Technik bekannt ist, dient die Firewall 224 als Sicherheitspuffer zwischen der Verbindung, die zwischen dem Zugangsnetzwerk-Server 222 und dem Router 226 eingerichtet ist. Wie es nach dem Stand der Technik bekannt ist, sendet und empfängt der Router Daten oder Datenpakete zu vorbestimmten adressierten Bestimmungsorten. Vorzugsweise ist das erste Drahtlos-Zugangsnetzwerk 216 ein IP-basiertes Drahtlos-Zugangsnetzwerk.

Das zweite Drahtlos-Zugangsnetzwerk 218 enthält ebenfalls eine Basisstation 220, die mit einem Zugangsnetzwerk-Server 222 verbunden ist. Wie bei der vorherigen Ausführungsform enthält der Zugangs-Netzwerkserver 222 eine Firewall 224 zwischen der Verbindung, die zwischen dem Zugangsnetzwerk-Server 222 und dem Router 226 eingerichtet ist. Wie es weiter in 5 dargestellt ist, ist der Zugangsnetzwerk-Server 222 des zweiten Drahtlos-Zugangsnetzwerks 218 zudem mit einem öffentlichen Schalter 228 verbunden. Wie es nach dem Stand der Technik bekannt ist, sendet und empfängt der öffentliche Schalter 228 Sprach- und Datensignale über Netzwerke von und zu einer entsprechenden Quelle und einem Bestimmungsknoten. Bei dieser Ausführungsform, ist der Zugangsnetzwerk-Server 222 ebenfalls in der Lage, Daten oder Datenpakete unter Verwendung eines Drahtlos-Kommunikationsprotokolls, wie etwa eines SMS- oder Drahtlosanwendungs-Protokolls ("WAP"), zu senden oder zu empfangen. Die Daten können mit Hilfe dieser Protokolle in WML (Wireless Markup Language), HTML oder als Klartext gesendet werden.

Wie es weiter in 5 dargestellt ist, enthalten das erste und das zweite Drahtlos-Zugangsnetzwerk 216, 218 eine Teilnehmer-Datenbank 230. Die Teilnehmer-Datenbank 230 enthält vorzugsweise Informationen oder Profile, die für jeden Teilnehmer oder Nutzer des Drahtlos-Zugangsnetzwerks 216, 218 relevant sind. Normalerweise hat jeder Benutzer ein Benutzerkonto, das in der Teilnehmer-Datenbank 230 des Drahtlos-Zugangsnetzwerks 216, 218 verwaltet wird. In einem Sicherheits- oder Mehrbenutzernetzwerk ist das Benutzerkonto die Einrichtung, mit der einem Einzelnen der Zugang zum Drahtlos-Zugangsnetzwerk 216, 218 und dessen Ressourcen gestattet ist. Normalerweise richtet der Besitzer oder Betreiber ein Benutzerkonto ein, das aus Informationen über jeden Benutzer besteht. Dieses Benutzerprofil kann Informationen, wie etwa den Namen des Benutzers, das Passwort, die Adresse, die häusliche Telefonnummer, Rechte und Genehmigungen, die der Benutzer zu einem Netzwerk hat, oder die Typen von Datendiensten beinhalten, bei denen der Benutzer Teilnehmer ist, soweit es sich auf die vorliegende Erfindung bezieht.

Ein Benutzerprofil ist ein computerbasierter Eintrag, der unter Berücksichtigung eines autorisierten Benutzers eines Mehrbenutzernetzwerks gewartet wird. Benutzerprofile werden in vielen Fällen aus Sicherheitsgründen wie auch aus unterschiedlichen anderen Gründen, wie etwa der Rechnungsstellung, verwendet. Dieser Dateneintrag kann derartige Informationen, wie etwa die Zugangsrechte der Person, Mailbox-Standorte, Typ des Endgerätes, Anzeigeeinstellungen und -möglichkeiten, Anwendungseinstellungen, Hobbys, Interessensgebiete, Alter, Familienstand, Geschlecht, Beruf, Einkommensverhältnisse und dergleichen, enthalten. Wie es im folgenden detaillierter beschrieben wird, werden während des Betriebs diese Informationen vom Dienst-Autorisierungssystem 210 gesammelt und verwendet.

Wie es in 5 dargestellt ist, werden Router 226 oder öffentlichen Schalter 228 vorzugsweise verwendet, um unterschiedliche Komponenten des Dienst-Autorisierungssystems 210 zu miteinander zu verbinden. Router 226 werden zudem verwendet, um das Dienst-Autorisierungssystem 210 mit einer Vielzahl von beteiligten Firmenservern 232 zu verbinden. Wenngleich Router 226 und öffentliche Schalter 228 in dieser Ausführungsform dargestellt sind, wird der Fachmann verstehen, dass andere Typen von Netzwerkvorrichtungen verwendet werden können, um die unterschiedlichen Komponenten des Dienst-Autorisierungssystems 210 zu verbinden. Daher sollte die Beschreibung von Routern 226 und Schaltern 228 als beispielhaft und die Erfindung nicht einschränkend angesehen werden.

Die beteiligten Firmenserver 232 haben eine Firmendatenbank 234, die eine Kundeninformationsdatenbank wie auch eine Unternehmensdatenbank enthält. Die Kundeninformationsdatenbank enthält Profilinformationen über Kunden der entsprechenden Produkte oder Dienste der Firmen. Somit wird die Kundeninformationsdatenbank vorzugsweise voraussichtlich wenigstens die folgenden Informationen enthalten: eine Kunden-ID, einen virtuellen Schlüssel, der dem Kunden zugewiesen ist, eine Adresse, eine Telefonnummer, eine Email-Adresse, eine Arbeitsnummer sowie beliebige andere relevante Daten, die dem Kunden zugeordnet sein können. Die Kundeninformationsdatenbank enthält zudem vorzugsweise eine Liste von Datendiensten, für die der Benutzer autorisiert ist, diese vom beteiligten Firmenserver 232 zu empfangen. Die Unternehmensdatenbank enthält Informationen über die Firmenprodukte oder -dienste, die mit Hilfe einer Suchabfrage gesucht werden können.

Das Dienstautorisierungssystem 210 enthält einen Dienstautorisations-Server 240, der eine Dienstautorisations-Anwendung 242 und eine virtuelle Kundendatenbank 244 enthält. Das Dienstautorisationssystem 210 ist in der Lage, 1) mehrere Kommunikationsmodi einschließlich jener zu verwenden, die oben bei den multimodalen Messaging-Ausführungsformen und den multimodalen Rückruf-Ausführungsformen beschrieben wurden; 2) Verfahren zur Eingabe einer Vertragsübereinkunft mit einem Kunden zum Zweck der Verwendung der Kundenbesitzdaten anzuwenden, um zugeschnittene Dienste bereitzustellen; 3) Verfahren zur gemeinsamen Nutzung der Kundeneigentumsdaten zum Zweck der Bereitstellung eines personalisierten Dienstes für einen Kunden unter Verwendung einer Drahtlos-Kommunikationsvorrichtung 214 in den Drahtlos-Zugangsnetzwerken 216, 218 anzuwenden, die bei den Ausführungsformen der virtuellen Kundendatenbank beschrieben sind, die unten ausgeführt werden; und 4) Verfahren zum Erwerb digitaler Signaturen anzuwenden.

Das Dienst-Autorisationssystem 210 besteht aus einer Abfolge von Schritten zum Ermitteln der Autorisation zwischen zwei Parteien und dem Vorgang des Abfragens der Autorisation sowie des Empfangens einer Antwort auf diese Anfrage nach Autorisation. Die vorliegende Erfindung besteht aus der Abfolge von Vorgängen sowohl für Push- und Pull-Szenarios, was bedeutet, dass die Abfolge auf Anfrage eines Drahtlose-Endgerätes 214 im Drahtlos-Netzwerk 216, 218 erfolgen kann, d.h. im Push- oder im Pull-Szenario, in dem der Drahtlos-Träger oder ein teilnehmender Firmenserver 232 eine Nachricht zur Drahtlos-Kommunikationsvorrichtung 214 des Kunden sendet, ohne dass zuvor eine Anfrage vom Kunden erfolgt. Darüber hinaus offenbart die vorliegende Erfindung eine Abfolge von Verfahrensschritten, die vor oder zu dem Zeitpunkt stattfinden, zu dem ein entsprechender Dienst dem Drahtlos-Endgerät 214 zugestellt oder zugeführt wird.

Wie es oben allgemein ausgeführt wurde, offenbart eine Ausführungsform des Dienstautorisationssystems 210 ein Verfahren zum Senden von Anfragen durch einen Push-Vorgang nach Autorisation zum Empfang von Datendiensten zum Drahtlos-Endgerät 214 vor oder zu dem Zeitpunkt, zu dem ein Datendienst zugestellt wird. Unter Bezugnahme auf 6 ermittelt bei dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung der Zugangsnetzwerk-Server 222, der Dienstautorisations-Server 240 oder ein entsprechender teilnehmender Firmenserver 232 wenigsten einen Datendienst, für den eine Autorisierungsanfrage zum Drahtlos-Endgerät 214 gesendet werden sollte, was bei Schritt 250 dargestellt ist. Der Zugangsnetzwerk-Server 222 kann eine Anfrage zum Dienstautorisations-Server 240 senden, der den Dienstautorisations-Server 222 veranlasst, eine Liste von Datendiensten zu erzeugen, die der Benutzer empfangen darf und die vom Drahtlos-Zugangsnetzwerk 216, 218 unterstützt werden. Bei einer Alternative können die Dienstautorisations-Anwendung 242 oder der teilnehmende Firmenserver 232 unabhängig agieren, um Datendienste zu ermitteln, auf die Benutzer der Drahtlos-Endgeräte 214 über das Drahtlos-Zugangsnetzwerk 216, 218 zugreifen dürfen.

Ein Verfahren zum Ermitteln der Datendienste, für die die Autorisierungsanfrage gesendet werden sollte, besteht darin, die notwendigen Informationen in der virtuellen Kundendatenbank 244 wiederaufzufinden. Die virtuelle Kundendatenbank 244 ist eine verteilte Datenbank von Kundeninformationen, die zu Zwecken der Zustellung personalisierter Datendienste zu Benutzern der Drahtlos-Endgeräte 214 aus einer Vielzahl von beteiligten Firmenservern 232 verwendet wird. Die virtuelle Kundendatenbank 244 enthält Profilinformationen über jeden Benutzer, die Daten über den Benutzer beinhalten, die von den beteiligten Firmenservern 232 zugeführt werden. Die Dienstautorisierungs-Anwendung 242 ist in der Lage, die virtuelle Kundendatenbank 244 zu verwenden, um eine Identität zu suchen, die dem Benutzer zugeordnet ist, und eine Liste von Datendiensten zu erhalten, die von den beteiligten Firmenservern 232 bereitgestellt werden und auf die der Benutzer zugreifen darf. Die Benutzerprofile in der virtuellen Kundendatenbank 244 beinhalten einen Hinweis oder eine Auflistung, welche Datendienste entsprechende Benutzer von den beteiligten Firmenservern 232 empfangen dürfen, wie auch einen digitalen Schlüssel und eine Kunden-ID, die dem Benutzer für jeden entsprechenden Datendienst und beteiligten Firmenserver 232 zugeordnet ist.

Die Dienstautorisierungs-Anwendung 242 verwendet die Benutzerprofil-Informationen, die dem Drahtlos-Endgerät 214 zugeordnet sind und die vom Drahtlos-Endgerät 214 oder dem Zugangsnetzwerk-Server 222 bereitgestellt werden können, um eine Datendienst-Suchabfrage zu erzeugen, die die virtuelle Kundendatenbank 244 absucht, um eine Liste von Datendiensten zu erzeugen, die der Benutzer empfangen darf und die zuvor noch nicht vom Benutzer autorisiert wurden. Nachdem die potentielle Datendienstliste von der Dienstautorisierungs-Anwendung 242 erzeugt wurde, wird sie von der Dienstautorisierungs-Anwendung 242 verwendet, um wenigstens eine Anfrage nach Autorisation von Datendiensten zu erzeugen, was in Schritt 252 dargestellt ist. Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Anfrage nach Autorisation, die von der Dienstautorisierungs-Anwendung 242 erzeugt wird, eine multimodale Nachricht.

Bei Schritt 254 wird die multimodale Anfrage nach Autorisation zum Drahtlos-Zugangsnetzwerk 216, 218 gesendet. Der Zugangsnetzwerk-Server 222 kann die Anfrage nach Autorisation von Diensten abwandeln, um vorbestimmte Datendienste zu entfernen. Das Drahtlos-Zugangsnetzwerk 216, 218 sendet anschließend die multimodale Anfrage nach Autorisation von Datendiensten zum Drahtlos-Endgerät 214. Zu dem Zeitpunkt, zu dem die Anfrage nach Autorisation der Datendienste zum Drahtlos-Endgerät 214 gesendet wird, hat der Teilnehmer des Drahtlos-Endgerätes 214 weder eine Absicht bekundet, diesen Dienst (diese Dienste) zu empfangen, noch wurde dem Teilnehmer zuvor eine Anfrage nach Autorisation der Datendienste gesendet. Daher ist für den Benutzer der Vorgang der Registrierung und des Erlangens der Autorisierung für den Empfang der Datendienste von den beteiligten Firmenservern 232 nahtlos und automatisch. Die vorliegende Ausführungsform beseitigt das Erfordernis für den Benutzer, sich bei jedem Datendienstanbieter zu lokalisieren und zu registrieren, von dem der Benutzer Datendienste empfangen darf.

Wie es oben beschrieben wurde, wird die Anfrage nach Autorisierung von Datendiensten vorzugsweise zum Drahtlos-Endgerät 214 des Teilnehmers unter Verwendung des multimodalen Messaging gesendet. Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird die multimodale Anfrage nach Autorisation der Datendienste vorzugsweise zum Drahtlos-Endgerät 214 mit Hilfe einer sprachbasierten Nachricht und eine textbasierten Nachricht gesendet. Die Anfrage nach Autorisation von Datendiensten kann zudem grafische Bilder enthalten, die auf einer Anzeige des Drahtlos-Endgerätes 214 erzeugt werden. Bei anderen Ausführungsformen kann die Anfrage nach Autorisation von Datendiensten in einem beliebigen Nachrichtenformat gesendet werden, das aus einer Gruppe von Nachrichtenformaten gewählt ist, die eine sprachbasierte Nachricht, eine textbasierte Nachricht, eine Email-Nachricht, eine Kurznachricht, eine Chat-Nachricht, eine Video-Nachricht oder eine Voice-Mail-Nachricht beinhaltet.

Die multimodale Anfrage nach Autorisation von Datendiensten enthält vorzugsweise eine Einrichtung, die es dem Benutzer gestattet, auf die Anfrage nach Autorisation von Datendiensten unter Verwendung des Drahtlos-Endgerätes 214 zu antworten. Vorzugsweise kann der Teilnehmer der Anfrage nach Autorisation entweder mit Hilfe sprachbasierter Antworten oder textbasierter Antworten antworten. Der Benutzer kann ebenfalls durch Wählen von Menüoptionen oder Hyperlinks antworten, die auf einer Anzeige des Drahtlosendgerätes 214 erzeugt werden. Ein Tastfeld oder eine Zeigevorrichtung (wie etwa eine Maus) kann ebenfalls verwendet werden, um eine Antwort auf die Anfrage nach Autorisation von Datendiensten zu erzeugen. Daher erzeugt der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes bei Schritt 256eine Antwort auf die multimodale Anfrage nach Autorisation von Datendiensten. Die Antwort auf die multimodale Anfrage nach Autorisation von Datendiensten kann auf dem Drahtlos-Endgerät 214 in Gestalt einer multimodalen Nachricht in einem von zahlreichen unterschiedlichen Nachrichtenformaten erzeugt werden.

Bei Schritt 258 wird die Antwort des Benutzers zum Drahtlos-Zugangsnetzwerk 216, 218 gesendet, das seinerseits die Antwort zur Dienstautorisierungs-Anwendung 242 weiterleitet. Nachdem der Benutzer eine Kennzeichnung einer Zustimmung erzeugt oder abgelehnt hat, werden die Benutzerdaten oder das Profil in der virtuellen Kundendatenbank 244 aktualisiert, um entweder die Zustimmung oder die Ablehnung der multimodalen Anfrage nach Autorisation wiederzuspiegeln, was in Schritt 260 dargestellt ist. Wenn der Teilnehmer die Anfrage nach Autorisation von Datendiensten akzeptiert, ist das Drahtlos-Endgerät 214 in der Lage, mit dem Empfang der Datendienste zu beginnen, für die der Teilnehmer einen Dienst vom beteiligten Firmenserver 232 akzeptiert hat. Wenn der Teilnehmer die Nachfrage nach Autorisation ablehnt, empfängt in ähnlicher Weise das Drahtlos-Endgerät 214 nicht den Datendienst, der von einer speziellen beteiligten Firma bereitgestellt wird. Das Drahtlos-Endgerät 214 und der Zugangsnetzwerk-Server 222, können zudem die Antwort in dem Profil sichern, das dem Benutzer in einem Speicherort auf jeder entsprechenden Vorrichtung zugewiesen ist.

Beispielsweise möchte die XYZ-Fluglinie eine Autorisierung vom Benutzer des entfernten Endgerätes 214 empfangen, um einen Datendienst dem entfernten Endgerät 214 bereitzustellen. Die Page- und Emailadresse fragt den Benutzer des entfernten Endgerätes 214, ob die XYZ-Fluglinie den Dienst dem Benutzer bereitstellen kann. Das entfernte Endgerät 214 gibt dem Benutzer die Möglichkeit entweder mit "Ja" oder "Nein" zu antworten. Antwortet der Benutzer mit "Ja", dann kann die XYZ-Fluglinie die Benutzerfluginformationen über das entfernte Endgerät 214 senden, oder der Benutzer kann den Dienst abrufen und die Fluginformationen erfragen, ohne eine Kundenidentifikationsnummer bereitzustellen. Wie es oben beschrieben wurde, wurde der Dienst bereits für das entfernte Endgerät 214 autorisiert.

Wie es oben allgemein ausgeführt wurde, offenbart eine weitere Ausführungsform des Dienst-Autorisationssystems 210 ein Verfahren für einen Pull-Vorgang von Anfragen nach Autorisation, um Datendienste vor dem Zeitpunkt zu empfangen, zu dem ein Datendienst dem Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 214 zugestellt wird. Die Sequenz von Vorgängen für eine durch einen Pull-Vorgang gesendete Anfrage vor dem Dienst ist im folgenden ausgeführt und in 7 dargestellt. Bei Schritt 270 erzeugt der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 214 eine Anfrage nach Autorisation eines Datendienstes unter Verwendung des Drahtlos-Endgerätes 214. Das Drahtlos-Endgerät 214 kann diese Anfrage erzeugen, indem es eine vorbestimmte Telefonnummer anruft, um eine Verbindung einzurichten, oder indem es auf eine Webseite zugreift, die vom Dienstautorisations-Server 240 erzeugt wird, der eine Liste von Datendiensten enthält. Der Benutzer des entfernten Endgerätes 214 kann zudem auf eine Webseite einer beteiligten Firma zugreifen. Im wesentlichen besteht der Unterschied zwischen dieser Ausführungsform und der vorherigen Ausführungsform darin, dass der Autorisierungsvorgang vom Benutzer initiiert wird und nicht vom Dienst-Autorisationssystem 210. Zu dem Zeitpunkt, zu dem die Anfrage gesendet wird, hat der Benutzer noch keine Absicht geäußert, am entsprechenden Datendienst (den entsprechenden Datendienstens) teilzunehmen, noch wurde dem Benutzer zuvor ein Autorisationsanfrage gesendet.

Im Gegensatz zur vorherigen Ausführungsform, bei der die Autorisierungsanfrage zum Drahtlos-Endgerät 214 durch einen Push-Vorgang gesendet wird, wird bei dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung das Drahtlosendgerät 214 verwendet, um eine Anfrage nach Autorisation zu erzeugen. Nachdem die Anfrage nach Autorisation durch das Drahtlos-Endgerät 214 erzeugt wurde, wird sie zum Drahtlos-Zugangsnetzwerk 216, 218 gesendet, das seinerseits die Anfrage nach Autorisation zur Dienstautorisations-Anwendung 242 sendet, die sich auf dem Dienstautorisations-Server 240 befindet, was in Schritt 272 dargestellt ist.

Sobald der Dienstautorisations-Server 240 die Anfrage nach Autorisation empfangen hat, ermittelt die Dienstautorisations-Anwendung 242 anschließend, ob der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 214 autorisiert ist, den speziellen Datendienst zu empfangen, für den ihn die Anfrage nach Autorisation identifiziert, was in Schritt 274 dargestellt ist. Um zu ermitteln, ob der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 214autorisiert ist, den speziellen Datendienst zu empfangen, für den ihn die Anfrage nach Autorisation identifiziert hat, verwendet die Dienstautorisations-Anwendung 242 vorzugsweise die virtuelle Kundendatenbank 244. Eine Suchabfrage wird von der Dienstautorisations-Anwendung 242 erzeugt, die die Identität des Benutzers des Drahtlos-Endgerätes 214 verwendet, um die Datendienste zu identifizieren, für deren Empfang der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 214 autorisiert ist. In ähnlicher Weise würden die Dienste, zu deren Empfang der Benutzer berechtigt ist, von beteiligten Firmen stammen, die dem Benutzer Dienste bereitstellen. Einige Firmen können jedoch einen beliebigen Benutzer autorisieren, ihre speziellen Datendienste entweder kostenlos oder kostenpflichtig zu empfangen.

Nachdem die Dienstautorisations-Anwendung 242 ermittelt hat, dass der Benutzer autorisiert ist, den Datendienst zu empfangen, erzeugt die Datenautorisations-Anwendung 242 eine multimodale Antwort auf die Anfrage nach Autorisation, was in Schritt 276 dargestellt ist. Bei dieser Ausführungsform enthält die multimodale Antwort eines sprachbasierte Nachricht und eine textbasierte Nachricht. Bei Schritt 278 wird die multimodale Antwort zum Drahtlos-Endgerät 214 gesendet. Das Benutzerprofil in der virtuellen Datenbank 244 und höchstwahrscheinlich das Benutzerprofil auf dem Zugangsnetzwerk-Server 222 werden ebenfalls aktualisiert, um die Autorisation dieses speziellen Datendienstes widerzuspiegeln, was in Schritt 280 dargestellt ist.

Als Beispiel möchte der Benutzer des entfernten Endgerätes 214 Datendienste von der XYZ-Luftgesellschaft empfangen. Der Benutzer des entfernten Endgerätes 214 ruft die XYZ-Luftgesellschaft an und empfängt eine Aufforderung, die es dem Benutzer gestattet, sich bei dem Datendienst zu registrieren. Zu diesem Zeitpunkt kann der Dienstautorisations-Server 240 eine sprachbasierte Nachricht und eine textbasierte Nachricht erzeugen, die zum entfernten Endgerät 214 gesendet werden. Die sprachbasierte Nachricht kann eine Frage sein und die textbasierte Nachricht kann dem Benutzer mitteilen, wie auf die Frage mit Hilfe des entfernten Endgerätes 214 zu antworten ist. Sobald der Benutzer autorisiert ist, ist das entfernte Endgerät 214 in der Lage, Datendienste von der XYZ-Luftgesellschaft zu empfangen, ohne dass spezielle Identifikationen oder Kundennummern eingegeben werden müssen. Das entfernte Endgerät 214 ist bereits autorisiert, die Datendienste zu empfangen.

Unter Bezugnahme auf 8 offenbart eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein Dienst-Autorisierungssystem 210, das in der Lage ist, eine geschobene Autorisierungsanfrage zum Zeitpunkt des Dienstes zu erzeugen. Bei Schritt 290 ermittelt der Zugangsnetzwerk-Server 222, der Dienstautorisations-Server 240 oder ein entsprechender teilnehmender Firmenserver 232, dass der entsprechende Datendienst dem Benutzer über das Drahtlos-Endgerät 214 des Benutzers zugestellt werden muss. Die Ermittlung des Datendienstes kann auf der Basis des Stattfindens eines vorbestimmten Ereignisses ausgeführt werden. Wenn der Benutzer beispielsweise einen Flug unternimmt, und der Flug Verspätung hat, möchte die teilnehmende Fluggesellschaft möglicherweise den Benutzer von der Verspätung mit Hilfe des Drahtlos-Endgerätes 214 informieren. Der Benutzer hat jedoch möglicherweise die Fluggesellschaft nicht autorisiert, diesen Typ eines Datenhinweises zum Endgerät 214 des Benutzers zu senden. Diese Ausführungsform gestattet es der Fluggesellschaft, eine Autorisation zu dem Zeitpunkt zu erhalten, zu dem der Datendienst dem entfernten Endgerät 214 zugestellt werden muss.

Nachdem der Datendienst, für den eine Anfrage nach Autorisation erzeugt werden soll, ermittelt wurde oder das vorbestimmte Ereignis eingetreten ist, erzeugt die Dienstautorisierungs-Anwendung 242 eine multimodale Anfrage nach Autorisation, was in Schritt 292 dargestellt ist. Die multimodale Anfrage nach Autorisation wird anschließend zum entfernten Endgerät 214 des Benutzers gesendet, was in Schritt 294 gezeigt ist. Bei unserem vorliegenden Beispiel kann das entfernte Endgerät 214 einen Anruf vom Dienstautorisations-Server 240 empfangen, der eine sprachbasierte Nachricht enthält, die mitteilt, dass der Teilnehmer, der in der textbasierten Nachricht gekennzeichnet ist, die unten aufgeführt ist, um Autorisation anfragt, um Datendienste dem entfernten Endgerät 214 bereitzustellen. Die textbasierte Nachricht kann den Namen und die Adresse der Fluggesellschaft wie auch beliebige andere relevante Informationen beinhalten, die dem Benutzer möglicherweise bereitgestellt werden sollen. Die sprachbasierte Nachricht oder die textbasierte Nachricht können zudem einen Hinweis beinhalten, dass die Fluggesellschaft wichtige Informationen hat, die dem Benutzer zu diesem speziellen Zeitpunkt zugeführt werden sollen. Zum Zeitpunkt, zu dem die Anfrage gesendet wird, hat der Benutzer vorzugsweise noch nicht die Absicht geäußert, an diesem Datendienst teilzuhaben, noch wurde dem Benutzer zuvor eine Autorisationsanfrage gesendet.

Die multimodale Anfrage nach Autorisation enthält zudem eine Einrichtung, um es dem Benutzer zu gestatten, den Empfang des Datendienstes zuzulassen oder abzulehnen, der durch die multimodale Anfrage nach Autorisation gekennzeichnet ist. Bei Schritt 296 erzeugt der Benutzer eine Antwort auf die multimodale Anfrage nach Autorisation unter Verwendung des Drahtlos-Endgerätes 214. Die Antwort wird anschließend durch das Drahtlos-Endgerät 214 zum Dienstautorisations-Server 240 gesendet, was in Schritt 298 dargestellt ist. Die Antwort kann eine multimodale Antwortnachricht bei einigen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sein.

Nachdem der Benutzer zugestimmt oder abgelehnt hat, werden die Kundenbesitzdaten oder das Profil in der virtuellen Kundendatenbank 244 aktualisiert, was in Schritt 300 gezeigt ist. Stimmt der Benutzer zu, wird ein Hinweis dieser Zustimmung in der virtuellen Kundendatenbank 244 wie auch anderen Daten, wie etwa einem digitalen Schlüssel, eingetragen, der dem Benutzer und der entsprechenden Firma zugeordnet und für die spätere Verwendung notwendig ist. Lehnt der Benutzer ab, wird ein Hinweis der Ablehnung des Benutzers ebenfalls in der virtuellen Kundendatenbank 244 eingetragen, so dass dem Benutzer nicht länger Hinweise vom entsprechenden Datendienstanbieter gesendet werden, der in der Anfrage nach Autorisation identifiziert ist.

Nachdem der Benutzer den Empfang des Datendienstes auf dem Drahtlos-Endgerät 214 autorisiert hat, werden in Schritt 300 die Datendienste unverzüglich oder so früh, wie dies technische möglich ist, dem Drahtlos-Endgerät 214 zugestellt. Wenn bei unserem vorliegenden Beispiel der Benutzer die teilnehmende Fluggesellschaft autorisiert, Datendienste zum entfernten Endgerät 214 zu senden, kann der Hinweis der Verspätung zum Draht-Endgerät 214 vorzugsweise mit Hilfe einer multimodalen Nachricht gesendet werden. Beispielsweise kann der Benutzer eine textbasierte Nachricht, die die Verspätung kennzeichnet, wie auch eine Voice-Mail-Nachricht oder eine Email-Nachricht auf dem Drahtlos-Endgerät 214 empfangen. Die Email kann eine URL für den Benutzer enthalten, um sich auf einer Webseite einzuloggen und den Flug beispielsweise neu zu planen.

Unter Bezugnahme auf 9 wird im folgenden die Abfolge von Vorgängen einer durch einen Pull-Vorgang gesendeten Anfrage vor einem Dienst beschrieben. Die Schritte, die bei dieser Ausführungsform ausgeführt werden, gleichen stark jenen für eine durch einen Push-Vorgang gesendeten Anfrage zum Zeitpunkt des Dienstes, wobei der einzige Unterschied darin besteht, dass die Anfrage nach Autorisation vor der Zustellung des Datendienstes erfolgt und der Inhalt der Autorisationsanfrage kennzeichnet, dass der Dienst zu einer späteren Zeit und/oder Datum zugestellt wird. Bei Schritt 310 erzeugt der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 214 eine Anfrage nach Autorisation, um einen Datendienst, der von einem beteiligten Firmenserver 232 angeboten wird, zu einer späteren Zeitperiode mit dem Drahtlos-Endgerät 214 zu empfangen. Das Drahtlos-Endgerät 214 kann diese Anfrage erzeugen, indem es eine vorbestimmte Telefonnummer anruft, um einer Verbindung einzurichten, oder indem es auf eine Webseite zugreift, die vom Dienstautorisations-Server 240 erzeugt wird und eine Liste von Datendiensten enthält.

Im Gegensatz zur vorherigen Ausführungsform, bei der die Autorisationsanfrage zum Drahtlos-Endgerät 214 durch einen Push-Vorgang gesendet wird, wird bei dieser Ausführungsform das Drahtlos-Endgerät 214 verwendet, die Anfrage nach Autorisation für den Datendienst zur späteren Zeitperiode zu erzeugen. Nachdem die Anfrage nach Autorisation durch das Drahtlos-Endgerät 214 erzeugt wurde, wird sie zum Drahtlos-Zugangsnetzwerk 216, 218 gesendet, das seinerseits die Anfrage nach Autorisation zur Dienstautorisations-Anwendung 242 sendet, die sich auf dem Dienstautorisations-Server 240 befindet, was in Schritt 312 dargestellt ist.

Sobald der Dienstautorisations-Server 240 die Anfrage nach Autorisation empfängt, ermittelt die Dienstautorisations-Anwendung 242, ob der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 214 autorisiert ist, den speziellen Datendienst zu empfangen, für den ihn die Anfrage nach Autorisation identifiziert, was in Schritt 314 dargestellt ist. Um zu ermitteln, ob der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 214 autorisiert ist, den speziellen Datendienst zu empfangen, für den ihn die Anfrage nach Autorisation identifiziert hat, verwendet die Dienstautorisations-Anwendung 242 die virtuelle Kundendatenbank 244. Es wird eine Suchabfrage durch die Dienstautorisations-Anwendung 242 erzeugt, die die Identität des Benutzers des Drahtlos-Endgerätes 214 verwendet, um die Typen von Datendiensten zu identifizieren, zu deren Empfang der Benutzer des Drahtlos-Endgerätes 214 berechtigt ist. Wahrscheinlich würden die Dienste, für deren Empfang der Benutzer berechtigt ist, von beteiligten Firmen stammen, die dem Benutzer Datendienste bereitstellen. Einige Firmen können jedoch den Benutzer autorisieren, ihre jeweiligen Datendienste entweder kostenfrei oder kostenpflichtig zu empfangen.

Nachdem die Dienstautorisations-Anwendung 242 ermittelt hat, dass der Benutzer autorisiert ist, den Datendienst zu empfangen, erzeugt die DienstautorisationsAnwendung eine multimodale Antwort auf die Anfrage nach Autorisation für einen Datendienst zu einer späteren Zeitdauer, was in Schritt 316 dargestellt ist. Bei dieser Ausführungsform enthält die multimodale Antwort eine sprachbasierte Nachricht und eine textbasierte Nachricht, wobei jedoch andere Nachrichten ebenfalls verwendet werden können. Bei Schritt 318 wird die multimodale Antwort zum Drahtlos-Endgerät 214 gesendet. Die multimodale Antwort enthält vorzugsweise zudem eine Bestätigung, dass der angefragte Datendienst dem Drahtlos-Endgerät 214 zu einer späteren Zeitperiode zugestellt wird.

Das Benutzerprofil in der virtuellen Kundendatenbank 244 und höchstwahrscheinlich das Benutzerprofil, das den Zugangsnetzwerk-Server 222 zugeordnet ist, würden zudem aktualisiert werden, um die Autorisation dieses speziellen Datendienstes zu bestätigen, was bei Schritt 320 dargestellt ist. Bei Schritt 322, der in der späteren Zeitperiode erfolgt, wird der Datendienst von einem beteiligten Firmenserver 232 dem Drahtlos-Endgerät 214 zugeführt.

Beispielsweise kann sich der Benutzer bei einer Fluggesellschaft registrieren, um Nachrichten über seine Flugroute zu erhalten. Der Benutzer registriert sich ausreichende Zeit bevor die Flugpläne erstellt werden. Nachdem die Flugpläne erstellt wurden, verwendet der Dienst die Autorisation, um automatisch Routeninformationen zum entfernten Endgerät 214 des Benutzers eine oder zwei Stunden vor dem Flug zu senden. Oder der Kunde kann das System anrufen und die Route zu jedem Zeitpunkt abrufen, wobei er sich nicht bei diesem Dienst registrieren muss.

Der vorliegende Erfindung beinhaltet die hier beschriebenen Verfahren, wobei die Autorisierungsanfrage eine Anfrage für die Verwendung der Kundenbesitzdaten für eine einzelne Transaktion oder für die Verwendung der Daten für die Dauer der eingerichteten Geschäftsbeziehung zwischen dem Träger und dem Benutzer beinhaltet, so lange der Benutzer entsprechende notwenige Datendienste, wie etwa einen Drahtlos-Telefondienst mit Textnachricht empfängt. Diese Erfindung umfasst diese Verfahren, bei denen die zugestellten Dienste Dienste sind, die von einem Konzern oder dem Träger erzeugt werden.

Eine weitere Ausführungsform der vorliegende Erfindung offenbart Verfahren und Systeme zum Erzeugen und Verwenden einer verteilten Datenbank von Kundeninformationen. Die verteilte Datenbank kann verwendet werden, um personalisierte Dienste den Verbrauchern zuzustellen, die elektronische Kommunikationskanäle verwende. Die verteilte Datenbank ist durch eine lose Zuordnung von speziellen Kundeninformationen von beteiligten Unternehmen eingerichtet, die Firmen, Inhaltsanbieter und dergleichen beinhalten können, um weitgefasste Profile von Verbrauchern zu ermöglichen. Die speziellen Kundeninformationen jedes beteiligten Unternehmens können von diesem beteiligten Unternehmen sicher verwaltet werden, können jedoch für einen externen Echtzeitzugriff durch Verbraucher in Kraft gesetzt werden, die ein virtuelles Kundendatenbanksystem verwenden. Demzufolge können weitgefasste Kundenprofile innerhalb des virtuellen Kundendatenbanksystems erzeugt werden, ohne dass eine Offenbarung an Dritte und/oder eine direkte gemeinsame Nutzung von Verbraucherinformationen zwischen beteiligten Unternehmen erforderlich ist.

10 ist ein Blockschaltbild, das ein Beispiel eines virtuellen Kundendatenbank-(VCDB-) Systems 410 darstellt. Das VCDB-System 410 enthält eine Vielzahl teilnehmender Unternehmen 412, eine verteilte Datenbank 414 sowie einen Administrator 416, der, wie dargestellt, gekoppelt ist. Wie er hier verwendet wird, kann der Begriff "gekoppelt", "verbunden" oder "zwischengeschaltet" elektrisch gekoppelt, optisch gekoppelt, drahtlos gekoppelt und/oder eine andere Art einer Kopplung bedeuten, die eine Schnittstelle zwischen Systemen, Vorrichtungen und/oder Komponenten.

Die beteiligten Unternehmen 412 repräsentieren informationsbasierte Systeme von Unternehmen, die den Verbrauchern Güter und/oder Dienste bereitstellen. Die informationsbasierten Systeme können Kundendaten-Speichersysteme, Datenwiederauffindungssysteme, Kommunikationssysteme und/oder beliebige andere System beinhalten, die die Kundendatenverwaltung unterstützen, die sich auf die Versorgung von Gütern und/oder Diensten bezieht. Die Daten, die in derartigen Systemen gespeichert sind, können eine beliebige Art von kundenspezifischen Daten beinhalten, die sich auf die Bereitstellung von Gütern und/oder Diensten für jeden Kunden beziehen. Normalerweise sind die beteiligten Unternehmen 412 vor einen nicht autorisierten Zugriff durch eine Firewall oder andere Sicherheitsmaßnahmen geschützt.

Wie er hier verwendet wird, bezieht sich der Begriff "Verbraucher" auf Benutzer des VCDB-Systems 410 für personalisierte Dienste. Der Begriff "Kunde" bezieht sich andererseits auf Informationen und Dienste, die sich auf den Verbrauch/die Verwendung von Gütern und/oder Dienste durch solche Verbraucher beziehen.

Im dargestellten Beispiel kann das teilnehmende Unternehmen 412 wenigstens eine teilnehmende Firma 418 und wenigstens einen beteiligten Kommunikationsanbieter 420 beinhalten. Die teilnehmende Firma 418 kann eine unabhängige Firma, wie etwa eine Fluggesellschaft, eine Fertigungsfirma, eine Versorgungsfirma oder ein beliebiges anderes Unternehmen sein, das Güter und/oder Dienste für Verbraucher bereitstellt. Der teilnehmende Kommunikationsanbieter 420 kann ein beliebiges Unternehmen sein, das Verbrauchern Kommunikationsdienste bereitstellt, wie etwa ein Drahtlos-Telefondienstanbieter, ein Anbieter für drahtgebundene Telefondienste, ein Funkrufdienstanbieter, ein Email-Dienstanbieter, ein interaktiver Messaging-Anbieter, ein Internetzugangsanbieter oder ein anderer Anbieter von Kommunikationsdiensten über elektronische Kommunikationskanäle. Bei anderen Beispielen kann eine beliebige Zahl von Beteiligten Firmen und beteiligten Kommunikationsanbietern im beteiligten Unternehmen 412 des VCDB-Systems 410 enthalten sein.

Die verteilte Datenbank 414 kann eine oder mehrere sichere Datenbanken umfassen, auf die ein oder mehrere Datenbank-Verwaltungssysteme (DBMS) zugreifen können. Die derzeit bevorzugte verteilte Datenbank 414 enthält separate, sichere Datenbanken beteiligter Unternehmen für jedes der beteiligten Unternehmen 412. Die Datenbanken beteiligter Unternehmen können kundenspezifische Informationen enthalten, die aus zugehörigen beteiligten Unternehmen 412 extrahiert werden. Wie es mit Strichlinien 422 in 10 dargestellt ist, ist eine erste Datenbank, die als Datenbank 424 eines beteiligten Kommunikationsanbieters identifiziert ist, vorzugsweise dem beteiligten Kommunikationsanbieter 420 zugeordnet. Darüber hinaus ist eine zweite Datenbank, die als Datenbank 426 einer beteiligten Firma identifiziert ist, vorzugsweise der beteiligten Firma 418 zugeordnet. Alternativ können die Datenbank 424 des beteiligten Kommunikationsanbieters und die Datenbank 426 der beteiligten Firma zusammen mit einem anderen beteiligten Unternehmen 412 in einer gemeinsamen sicheren Datenbank enthalten sein. Innerhalb der gemeinsamen sicheren Datenbank können Passwörter oder andere Sicherheitsmaßnahmen verwendet werden, um den Zugriff auf die unterschiedlichen Bereiche der Datenbank einzuschränken, die jedes der beteiligten Unternehmen 412 betreffen.

Die verteilte Datenbank 414 kann zudem eine dritte Datenbank umfassen, die als gemeinsam genutzte Teilnehmerdatenbank 428 identifiziert ist. Die gemeinsam genutzte Teilnehmerdatenbank 428 ist wenigstens eine Datenbank, die sämtlichen beteiligten Unternehmen 412 gemein ist. Nicht sensible Informationen, die sich auf jedes der beteiligten Unternehmen 412 beziehen, können in der gemeinsam genutzten Teilnehmerdatenbank 428 enthalten sein. Darüber hinaus können administrative und operative Informationen, die sich auf das VCDB-System 410 beziehen, in der gemeinsam genutzten Teilnehmerdatenbank 428 enthalten sein. Beispielsweise können Kontoinformationen, die sich auf Verbraucher beziehen, die einen Vertrag mit den personalisierten Diensten des VCDB-Systems 410 abschließen, Verbrauchernutzungsinformationen, verbraucherbezogene personalisierte Dienste und/oder beliebige andere Verbraucherinformationen, die sich auf das VCDB-System 410 beziehen, enthalten sein.

Die gemeinsam genutzte Teilnehmerdatenbank 428 des dargestellten Beispiels enthält eine Verbraucher-/Firmen-Querbezug-Datenbank 430, die mit einer internen Verbraucherprofil-Datenbank 432 zusammenarbeitet. Die gemeinsam genutzte Teilnehmerdatenbank 428 kann nicht sensible allgemeine Informationen enthalten, die sich auf jedes der beteiligten Unternehmen 412 beziehen. Darüber hinaus kann die gemeinsam genutzte Teilnehmerdatenbank 428 verbraucherspezifische Informationen für jeden Verbraucher beinhalten. Die gemeinsam genutzte Teilnehmerdatenbank 428 kann zudem beliebige andere Informationen umfassen, die sich auf den Betrieb des VCDB-Systems 410 bei der Bereitstellung von Diensten für Verbraucher bezieht. Die Verbraucher-/Firmen-Querbezug-Datenbank 430 und die interne Verbraucherprofil-Datenbank 432 können sich in derselben Datenbank befinden oder zwei separate Datenbanken sein, die auf denselben oder unterschiedlichen Hardwareplattformen arbeiten.

Die Verbraucher-/Firmen-Querbezug-Datenbank 430 kann Informationen auf Querbezüge jedes der beteiligten Unternehmen 412 auf entsprechende Verbraucher beinhalten, die das VCDB-System verwenden. Für Verbraucher, die Güter und Dienste des beteiligten Unternehmens 412 verwenden, können Querbezüge zu entsprechenden Firmen-IDs mit der gemeinsam genutzten Teilnehmerdatenbank 428 hergestellt. werden. Die Firmen-IDs können der Name der Firma sein, von der die Informationen extrahiert wurden, ein Code, der für die Firma steht und/oder eine beliebige andere Art einer einzigartigen Identifikation. Darüber hinaus kann die Verbraucher-/Firmen-Querbezug-Datenbank 430 beliebige andere Informationen beinhalten, die zugehörige Verbraucher der beteiligten Unternehmen 412 betreffen.

Die interne Verbraucherprofildatenbank 432 kann Informationen enthalten, die sich auf jeden Verbraucher beziehen, der in der Lage ist, das VCDB-System 410 zu verwenden. Die verbraucherbezogenen Informationen können wahlweise den individuellen Firmen-IDs zugeordnet sein, und können einen Verbrauchernamen und eine -adresse (vergangen und gegenwärtig) wie auch verbraucherspezifische Kontaktinformationen und vorbestimmte Kontaktparameter enthalten. Die verbraucherspezifischen Kontaktinformationen können elektronische Kommunikationskanäle für die Zustellung personalisierter Dienste auf der Basis der vorbestimmten Kontaktparameter identifizieren. Die elektronischen Kommunikationskanäle können durch Zuordnen einer Kommunikationsvorrichtung (zugehörige Kommunikationsvorrichtungen) jedes Verbrauchers zu einer Firmen-ID (Firmen-IDs) des beteiligten Kommunikationsanbieters (der beteiligten Kommunikationsanbieter) 420 identifiziert werden. Die vorbestimmten Kontaktparameter können beispielsweise Zeitperiodenbestimmungen, Inhaltsbestimmungen, Erzeugerbestimmungen, Präferenzranglisten oder beliebige andere Berücksichtigungen beinhalten, die sich auf die Verwendung der Kontaktinformationen beziehen.

Beispielsweise können die benutzerspezifischen Kontaktinformationen drei elektronische Kommunikationskanäle kennzeichnen, die von einem Drahtlos-Telefon, einem Pager und einen PDA verwendet werden, die jeweils von einem anderen der beteiligten Unternehmen 412 unterstütz werden, das mit einer Firmen-ID identifiziert wird. Darüber hinaus können vorbestimmte Kontaktparameter den Pager als erste Wahl der täglichen Zustellung von personalisierten Diensten und das Drahtlos-Telefon als erste Wahl für die nächtliche Zustellung identifizieren. Weiterhin kann der Pager identifiziert sein, Textnachrichten von einem der beteiligten Unternehmen 412 zu empfangen, während der PDA identifiziert sein kann, Multimedianachrichten von einem weiteren der beteiligten Unternehmen 412 zu empfangen.

Darüber hinaus kann die interne Verbraucherprofil-Datenbank 432 zudem Verbraucherverifikationsdaten beinhalten. Die Verbraucherverifikationsdaten können während und/oder nach dem Vertragsabschluss dem VCDB-System 410 für personalisierte Dienste zugestellt werden. Die Verifizierung des Einverständnisses durch den Verbraucher und/oder die beteiligten Unternehmen 412 für die Veröffentlichung und die Verwendung von Verbraucher-/Kundeninformationen, die benötigt werden könnten, um Anfragen zu verarbeiten, können durch die Verbraucherverifikationsdaten bereitgestellt werden. Darüber hinaus kann die Verifizierung die Ermittlung der Ebene der personalisierten Dienste innerhalb des VCDB-Systems 410 beinhalten, die ein Verbraucher erworben hat. Weiterhin können beliebige andere verbraucherspezifische Informationen in der internen Verbraucherprofil-Datenbank 432 enthalten sein.

Die separaten sicheren Datenbanken der verteilten Datenbank 414 können entfernt oder lokal angeordnet sein. Vorzugsweise befinden sich die Datenbank 424 des beteiligten Kommunikationsanbieters und die Datenbank 426 der beteiligten Firma entfernt innerhalb der Firewalls der entsprechenden beteiligten Unternehmen 412. Die Datenbanken können für einen externen Zugang über Technologien, wie etwa Extensible Markup Language (XML), Simple Object (SOAP), Common Object Requst Broker Architecture (COBRA), Hypertext Transfer Protocol (HTTP), Hypertext Markup Language (HTML), Remote Massage Interface (RMI), Internet Inter Object Request Broker (ORB) Protocol (IIOP), und/oder beliebige andere proprietäre/nicht proprietäre Schnittstellentechnologien eingerichtet sein. Alternativ können die Datenbank 424 des beteiligten Kommunikationsanbieters und die Datenbank 426 der beteiligten Firma lokal mit der gemeinsam genutzten Teilnehmerdatenbank 428, dem Administrator 416 und/oder an sich zusammengefasst sein.

Der Administrator 416 kann eine oder mehrere Anwendungen sein, die den Betrieb des VCDB-Systems 410 überblicken und anweisen. Die Arbeit des Administrators 416 kann auf einem oder mehreren Server-Computern oder anderen Vorrichtungen erfolgen, die zu einer Kommunikation mit den. beteiligten Unternehmen 412 und der verteilten Datenbank 414 in der Lage sind. Im allgemeinen wartet der Administrator 416 das VCDB-System 410 und verhält sich als Schnittstelle, um personalisierte Dienste einem Verbraucher über elektronische Kommunikationskanäle zuzustellen.

Zwei Typen von Diensten können mit dem VCDB-System 410 mit Hilfe des Administrators unterstützt werden. Der erste Typ von Diensten sind Pull-Dienste, bei denen der Inhalt auf der Basis eintreffender Anfragen von Verbrauchern nach verbraucherspezifischen Informationen bereitgestellt wird. Beispiele von Pull-Dienstanfragen können Anfragen nach einer Fluggesellschaftsroute, ein Kontoauszug, ein Bestellstatus, ein Dienstplan oder beliebige andere verbraucherspezifische Informationen sein, die sich auf Güter und/oder Dienste beziehen, die von einem Verbraucher in Anspruch genommen werden. Die Anfragen könne über elektronische Kommunikationskanäle von drahtlosen oder drahtgebundenen Kommunikationsvorrichtungen weitergeleitet werden, die von Verbrauchern betrieben werden. Der Administrator 416 kann derartige Anfragen empfangen und die verteilte Datenbank 414 verwenden, um derartige Anfragen mit verbraucherspezifischen Informationen zu autorisieren und zu formatieren. Die formatierten Anfragen können anschließend zum geeigneten beteiligten Unternehmen innerhalb der beteiligten Unternehmen 412 weitergeleitet werden. Auf der Basis der Anfrage kann eine Antwort, die kundenspezifische Informationen enthält, dem Kunden bereitgestellt werden, der die Anfrage erzeugt hat.

Der zweite Typ der Dienste sind Push-Dienste, bei denen der Inhalt den Verbrauchern auf der Basis eintreffender Anfragen zugeführt wird, die durch ein externes Ereignis und/oder vorbestimmte Präferenzen des Verbrauchers initiiert werden. Beispiele für Push-Dienste können Anfragen nach einer Benachrichtigung des Verbrauchers (der Verbraucher) betreffend einen verspäteten Flug, eine Prüfung einer Kontoüberziehung, das Nicht-Bezahlen einer Rechnung, rückbeorderte Güter/Dienste, die nun verfügbar sind, oder andere personalisierte Nachrichten sein, die sich auf die Bereitstellung von Gütern und Diensten die die beteiligten Unternehmen 412 beziehen. Derartige Anfragen können vom Administrator empfangen, formatiert und zum identifizierten Verbraucher weitergeleitet werden. Die Anfragen können über einen elektronischen Kommunikationskanal zu einer Kommunikationsvorrichtung; wie etwa einer Drahtlos-Kommunikationsvorrichtung weitergeleitet werden. Die elektronischen Kommunikationskanäle könne auf der Basis vorbestimmter Anweisungen von den Kunden gewählt werden.

Ein beliebiges teilnehmendes Unternehmen, das Interaktionen mit Kunden über elektronische Kommunikationskanäle wünscht, kann das VCDB-System 410 verwenden. Da sämtliche Anfragen nach Pull-Diensten vom VCDB-System 410 gehandhabt werden, müssen eintreffende Anfragen von Verbrauchern keine sensiblen kundenspezifischen Informationen enthalten. Darüber hinaus müssen eintreffende Anfragen nach Push-Diensten für Verbraucherinformationen keine sensiblen Bestimmungsadressinformationen enthalten. Weitere sensible Kundeninformationen können bei jedem der beteiligten Unternehmen 412 innerhalb zugehöriger separater sicherer Datenbanken verbleiben. Demzufolge können Kundeninformationen innerhalb der "vier Wände" jedes beteiligten Unternehmens verbleiben, das derartige Informationen sammelt und verwendet, um Güter und/oder Dienste bereitzustellen. Bei Verwendung der verteilten Datenbank 414 und des Administrators 416 können jedoch personalisierte Kundeninformationen und andere Dienste für einen sicheren externen Echtzeitzugriff durch Verbraucher über eine gemeinsamen Schnittstellenstandard in Kraft gesetzt werden.

Wie er hier verwendet wird, bezieht sich der Begriff "sensible Informationen" auf Informationen, die von einem Verbraucher als privat und/oder persönlich angesehen werden. Darüber hinaus beinhalten "sensible Informationen" Informationen, die von einem beliebigen der beteiligten Unternehmen 412 als vertraulich und proprietär angesehen werden und/oder andernfalls der Konkurrenz einen Wettbewerbsvorteil verschaffen würde.

11 ist ein beispielhaftes Blockschaltbild, das die Funktionalität des Administrators 416 aus 10 darstellt. Der Administrator 416 enthält ein Lade- und Verzweigungs-Verarbeitungsmodul 440, ein Anfragenhandhabungsmodul 442 und ein Transaktionsüberwachungsmodul 444. Bei anderen Beispielen können weniger oder mehr Module dargestellt sein, um die Funktionalität des Administrators 416 zu zeigen.

Das Lade- und Verzweigungs-Verarbeitungsmodul 440 enthält eine Extraktionskomponente 452 und eine Lade-Komponente 454, die wirkungsmäßig arbeiten, wie es dargestellt ist. im allgemeinen weist das Lade- und Verzweigungs-Verarbeitungsmodul 440 die Extraktion und die selektive Verteilung innerhalb der verteilten Datenbank 414 (10) der Kundeninformationen vom beteiligten Unternehmen 412 (10) an. Der Begriff "Laden" bezieht sich auf das Einfügen von Einträgen innerhalb der getrennten sicheren Datenbanken der verteilten Datenbank 414. Der Begriff "Verzweigen" bezieht sich auf die selektive Zuordnung von Information auf getrennte (oder "verzweigte") sensible Informationen von nicht sensiblen Informationen. Das Lade- und Verzweigungs-Verarbeitungsmodul 440 kann zudem eine zusätzliche Funktionalität, wie etwa die Datenverifizierung, das Entfernen von Duplikaten, die Auflösung von Spitznamen, Fehlbuchstabierungen und Zuordnung von Mädchennamen und Ehenamen, die Auflösung von Adressbuchstabiervarianten (z.B. "Cooper Lake Dr." und Cooperlake Dr." oder "Rain Tree Road" und "Rain Tree Rd.") oder beliebige andere Vorgänge beinhalten, die sich auf die selektive Datenverteilung innerhalb der verteilten Datenbank 414 beziehen.

Unter Bezugnahme auf 10 und 11 wird nun die Extraktion der Kundeninformationen mit der Extraktionskomponente 452 ausgeführt. Die Extraktionskomponente 452 kann mit jedem der beteiligten Unternehmen 412 kommunizieren, um einen Auszug von Kundeninformationen zu erhalten. Jeder Auszug steht für Kundeninformationen eines der beteiligten Unternehmen 412 und kann mit einer entsprechenden Firmen-ID identifiziert werden. Die Unternehmens-ID kann zusammen mit den extrahierten Kundeninformationen von jedem. der beteiligten Unternehmen 412 bereitgestellt werden. Alternativ kann die Extraktionskomponente 452 in der Lage sein, jedes der beteiligten Unternehmen 412 zu identifizieren und die geeignete Firmen-ID zuzuweisen. Bei einer weiteren Alternative kann die Extraktionskomponente 452 Querbezüge zwischen Firmennamen oder anderen identifizierenden Informationen, die im Auszug gewonnen werden, mit der gemeinsam genutzten Teilnehmerdatenbank 428 oder eine beliebigen anderen Datenbank herstellen, um die Firmen-ID zu identifizieren.

Der Auszug kann einen Kundennamen und eine Kundenadresse enthalten, die einer internen Firmen-ID zugeordnet ist. Wenn die beteiligten Unternehmen 412 teilnehmende Kommunikationsanbieter 420 sind, kann darüber hinaus ein in Kraft gesetzter Kommunikationskanal (Kommunikationskanäle) ebenfalls im Auszug enthalten sein. Der Kundenname und die Adresse repräsentieren jeden Kunden eines der beteiligten Unternehmen 412. Die interne Kunden-ID ist eine Identifikation, um einzigartig jeden Kunden zu identifizieren, wie etwa eine Kontonummer, eine Vielfliegernummer (für eine Fluggesellschaft) oder eine beliebige andere Art des einzigartigen Identifizierens von Kunden innerhalb eines Kundenaufzeichnungssystems eines Unternehmens.

Der in Kraft gesetzte Kommunikationskanal (die in Kraft gesetzten Kommunikationskanäle) identifiziert (identifizieren) einen elektrischen Kommunikationskanal (elektrische Kommunikationskanäle) und eine Vorrichtungsadresse (Vorrichtungsadressen), die vom teilnehmenden Kommunikationsanbieter 420 unterstützt werden, um den entsprechenden Kunden zu kontaktieren. Für einen gegebenen Kunden können die in Kraft gesetzten elektronischen Kommunikationskanäle Vorrichtungsadressen für eine Instant-Messaging-Adresse, eine Email-Adresse und eine Drahtlos-Telefonnummer beinhalten. Darüber hinaus können beliebige andere Informationen, die dem einzigartigen Identifizieren des Kommunikationskanals (der Kommunikationskanäle) und einer entsprechenden Vorrichtungsadresse (entsprechenden Vorrichtungsadressen) für einen Kunden zugeordnet sind, im Auszug enthalten sein. Beliebige andere kundenbezogene Informationen können ebenfalls im Auszug enthalten sein, wie etwa Präferenzen, welches Kontaktverfahren verwendet wird, Zeitpläne entsprechend dem verwendeten Kontaktverfahren, und die Länge einer Nachricht, die die Vorrichtung empfangen kann (z.B. akzeptieren einige Mobiltelefone lediglich 55 Zeichen, einige akzeptieren 255 Zeichen).

Nach der Extraktion können die Informationen im Auszug durch die Extraktionskomponente 452 mit einer Liste von teilnehmenden Verbrauchern verglichen werden. Die Liste teilnehmender Verbraucher kann eine Liste von Einzelpersonen sein, die derzeit in der Lage sind, das VCDB-System 410 für personalisierte Dienste zu verwenden. Jeder Eintrag in der Liste teilnehmender Verbraucher kann einen virtuellen Schlüssel beinhalten, der dem Namen (den Namen) und derzeitigen/vergangenen Adressen der Einzelperson zugeordnet ist. Alternativ kann der virtuelle Schlüssel beliebigen anderen Informationen zugeordnet sein, die für die Identität eines Verbrauchers kennzeichnend sind und mit den extrahierten Informationen verglichen und selektiv abgestimmt werden können.

Der virtuelle Schlüssel kann ein einzigartiger Hashcode oder andere ähnliche Identifikation sein, die eine universelle jedoch anonyme Identifikation ist, die für jeden Kunden steht, der die personalisierten Dienste des VCDB-Systems 410 verwendet.

Die Extraktionskomponente 452 kann die interne Kundenprofil-Datenbank 432 nach der Liste von teilnehmenden Verbrauchern abfragen. Alternativ kann die Extraktionskomponente 452 die Liste teilnehmender Verbraucher warten. Bei weiteren Alternativen kann die Liste teilnehmender Verbraucher an anderer Stelle gespeichert sein und auf diese von der Extraktionskomponente 452 zugegriffen werden. Die Extraktionskomponente 452 kann die Liste teilnehmender Kunden verwenden, um potentielle Übereinstimmungen mit den Kundeninformationen zu ermitteln, die im Auszug enthalten sind. Für jeden ordnungsgemäß identifizierten Verbraucher im Auszug kann die Extraktionskomponente 452 den virtuellen Schlüssel des identifizierten Verbrauchers den entsprechenden Kundeninformationen zuordnen und die Ladekomponente 454 aktivieren.

Die Ladekomponente 454 kann selektiv Informationen aus dem Auszug zusammen mit den zugehörigen virtuellen Schlüsseln in die verteilte Datenbank 414 laden. Die Informationen können wahlweise von der Ladekomponente 454 verwendet werden, um Einträge zu erzeugen, die in eine oder mehrere der sicheren Datenbänke in der verteilten Datenbank 414 eingefügt werden. Die Einträge, die von der Ladekomponente 454 erzeugt werden, können öffentliche Kundeneinträge und private Kundeneinträge beinhalten. Öffentliche Kundeneinträge können Kundeninformationen der beteiligten Unternehmen 412 beinhalten, die nicht sensibel sind oder anderweitig als vertraulich von den beteiligten Unternehmen 412 angesehen werden. Private Kundeneinträge können andererseits sensible Kundeninformationen enthalten.

Unter wiederholter Bezugnahme auf 10 und 11 kann die Ladekomponente 454 einen öffentlichen Kundeneintrag in die Verbraucher-/Kunden-Querbezug-Datenbank 430 für jeden ordnungsgemäß identifizierten Kunden im Auszug einfügen. Alternativ können beliebige andere Daten für die Herstellung eines Querbezugs zwischen dem Verbraucher und einem der beteiligten Unternehmen 412, von denen die Kundeninformationen extrahiert wurden, Teil des öffentlichen Kundeneintrags sein.

Zusätzlich zum Laden öffentlicher Kundeneinträge kann die Ladekomponente 454 zudem private Kundeneinträge ordnungsgemäß identifizierter Kunden in die verteilte Datenbank 414 laden. Die Firmen-ID, die dem Auszug zugeordnet ist, kann vorzugsweise verwendet werden, um zu ermitteln welche sichere Datenbanken) innerhalb der verteilten Datenbank 414 mit privaten Kundeneinträgen geladen wird (werden). Darüber hinaus kann die Firmen-ID vorzugsweise verwendet werden, um den Informationsinhalt der privaten Kundeneinträge zu ermitteln. Andere Faktoren, wie etwa andere beteiligte Unternehmen, Verbraucherpräferenzen oder beliebige andere Parameter, können ebenfalls bei der Ermittlung des Informationsinhaltes enthalten sein.

Wenn beim Beispiel, das in 10 dargestellt ist, der Auszug vom beteiligten Kommunikationsanbieter 420 stammt, kann die Ladekomponente 454 private Kundeneinträge erzeugen und in die Datenbank 424 eines beteiligten Kommunikationsanbieters einfügen. Auf der Basis der Firmen-ID des beteiligten Kommunikationsanbieters 420 enthalten die privaten Kundeneinträge vorzugsweise den virtuellen Schlüssel, der der internen Kunden-ID jedes Kunden des beteiligten Kommunikationsanbieters zugeordnet ist, zusammen mit dem (den) in Kraft gesetzten Kommunikationskanal (Kommunikationskanälen). Darüber hinaus kann die Firmen ID in privaten Kundeneinträgen enthalten sein. Die Firmen-ID kann enthalten sein, wenn die Kundeninformationen in der Datenbank 424 des beteiligten Kommunikationsanbieters Informationen von mehreren beteiligten Unternehmen 412 enthalten.

Wenn andererseits der Auszug von einer beteiligten Firma 418 stammt, kann für jeden ordnungsgemäß identifizierten Kunden ein privater Kundeneintrag erzeugt und in die Datenbank 426 der beteiligten Firma eingefügt werden. In diesem Fall kann auf der Basis der Firmen-ID der private Kundeneintrag den virtuellen Schlüssel enthalten, der der internen Kunden-ID für jeden Kunden der beteiligten Firma 418 zugeordnet ist. Ähnlich zur Datenbank 424 des beteiligten Kommunikationsanbieters kann die Firmen-ID ebenfalls enthalten sein, wenn Informationen von mehreren beteiligten Unternehmen 412 in derselben Datenbank 426 einer beteiligten Firma enthalten sind.

Die Verarbeitung durch das Lade- und Verzweigungs-Verarbeitungsmodul 440 kann für jedes der beteiligten Unternehmen 412 wiederholt werden. Sind die Kundeninformationen extrahiert, und vom Lade- und Verzweigungs-Verarbeitungsmodul 440 verteilt und geladen, kann das VCDB-System 410 die verteilte Datenbank 414 verwenden, um personalisierte Dienste bereitzustellen.

Personalisiert Dienste können in Abhängigkeit von Anfragen zum Anfragenhandhabungsmodul 442 weitergeleitet werden.

Unter Bezugnahme auf 11 enthält das Anfragenhandhabungsmodul 442 des dargestellten Beispiels eine Dienstumleitungskomponente 456, eine Absichtskomponente 458, eine Dienstautorisationskomponente 460, eine Schnittstellenkomponente 462 und eine Kommunikationskomponente 464, die, wie dargestellt, zusammenarbeiten. Das Anfragenhandhabungsmodul 442 empfängt und verarbeitet Anfragen nach Schub- und Zieh-Diensten. Darüber hinaus können Antworten auf Anfragen vom Anfragenhandhabungsmodul 442 formatiert und weitergeleitet werden.

Wie es zuvor erläutert wurde, können Anfragen, die von Verbrauchern ausgehen, von den Pull-Diensten des VCDB-Systems 410 (10) adressiert werden. Verbraucher können Anfragen über einen elektronischen Kommunikationskanal beispielsweise mit Hilfe einer elektronischen Kommunikationsvorrichtung initiieren. Elektronische Kommunikationskanäle können beispielsweise einen SMS (Short Message Service), einen Zweiwegetext, eine Sprachschnittstelle zu einem Spracherkennungssystem, interaktive Messaging, ein Chat-System oder einen beliebigen anderen Mechanismus zum Initiieren einer Anfrage beinhalten. Alternativ kann jede beliebige andere Art eines Zugangskanals mit drahtlosen oder drahtgebundenen Kommunikationsvorrichtungen verwendet werden.

Anfragen über einen elektronischen Kommunikationskanal können zudem von einem externen Ereignis oder Präferenzen des Verbrauchers als Teil von Schiebe-Diensten ausgehen, die vom VCDB-System 410 (10) bereitgestellt werden. Derartige Anfragen können von einem der beteiligten Unternehmen 412 (10) beispielsweise in Form von Informationen, die manuell über eine Webseite eingegeben werden und/oder auf der Basis eines automatisierten Anfragevorgangs, der durch Ereignisse/Daten im beteiligten Unternehme ausgelöst wird, ausgehen. Darüber hinaus können Email-Nachrichten, HTTP-Anfragen oder eine beliebige andere Art von Anfragen nach Schiebe-Diensten zum Anfragenhandhabungsmodul 442 gesendet werden. Derartige Anfragen werden vom Dienstumleitungsmodul 456 empfangen und verarbeitet.

Unter erneuter Bezugnahme auf 11 empfängt die Dienstumleitungskomponente 456 Anfragen und initiiert Abfragen der verteilten Datenbank 414 auf der Basis der Anfragen. Darüber hinaus aktiviert die Dienstumleitungskomponente 456 andere Komponenten im Anfragenhandhabungsmodul 442, um die Anfragen zu verarbeiten. Die Dienstumleitungskomponente 456 kann zudem andere Funktionen, wie etwa Initiieren und/oder Warten sicherer Verbindungen, wie etwa die SSL- (Secure-Socket-Layer-) Kommunikation mit anderen Vorrichtungen im VCDB-System 410, die Wartung der sicheren Datenbanken und/oder eine andere optional in Zusammenhang stehende Funktionalität des VCDB-Systems 410 ausführen.

Die Dienstumleitungskomponente 456 kann zudem eine Anfrage verarbeiten, um einen elektronischen Kommunikationskanal für Nachrichten zu identifizieren, die auf die Anfrage antworten. Ein elektronischer Kommunikationskanal, der in der Anfrage identifiziert wird, kann für Nachrichten bestimmt sein, die auf die Anfrage antworten. Alternativ kann der elektronische Kommunikationskanal für Antworten zu dem Kanal zurückkehren, von dem die Anfrage empfangen wurde. Bei einer weiteren Alternative kann die Dienstumleitungskomponente 456 die interne Verbraucherprofildatenbank 432 abfragen, um einen dem Verbraucher zugewiesenen Kommunikationskanal zu ermitteln. Bei weiteren Alternativen können beliebige und/oder sämtliche der zuvor beschriebenen Kanalidentifikationsmechanismen verfügbar sein.

Bei Empfang einer Anfrage für Pull-Dienste von einem Kunden kann die Dienstumleitungskomponente 456 die Absichtskomponente 458 aktivieren. Die Absichtskomponente 458 ermittelt das Wesen der Anfrage für sämtliche Pull-Dienste. Die Ermittlung des Wesens oder der Absicht der Anfrage kann eine Identifikation der Firmen-ID des beteiligten Unternehmens 412 ermöglich, dem die Anfrage zugeleitet werden sollte. Die Absichtskomponente 458 kann Techniken, wie etwa die Verarbeitung natürlicher Sprache, die Verarbeitung zur Auslösung von Schlüsselwörtern, vordefinierte Menüauswahlen und/oder beliebige andere Analysemechanismen verwenden, um die Absicht der Anfrage zu bestimmen. Die Verarbeitung natürlicher Sprache gestattet eine Anfrage in freiem Text, wie etwa "Was sind die Details meines Fluges?". Mit der Verarbeitung der Auslösung von Schlüsselwörtern können vordefinierte Schlüsselwörter in der Anfrage identifiziert werden, wie etwa "Route". Vordefinierte Menüauswahlen gestatten eine Auswahl aus einer Liste vorbestimmter Menüoptionen.

Die Aktivierung der Dienstautorisationskomponente 460 durch die Dienstumleitungskomponente 456 kann erfolgen, wenn Anfragen für Push- und/oder Pull-Dienste empfangen werden. Die Dienstautorisationskomponente 460 führt einen Autorisationsvorgang aus. Der Autorisationsvorgang kann ermitteln, ob der Erzeuger der Anfrage über die notwendige Autorisationsebene verfügt, um eine derartige Anfrage zu machen.

Die Ermittlung der Autorisationsebene kann die Verifizierung des Einverständnisses für die Veröffentlichung und die Verwendung beliebiger Kundeninformationen beinhalten, die benötigt werden könnten, um eine Antwort auf die Anfrage zu verarbeiten und bereitzustellen. Darüber hinaus kann die Zugriffsebene, die einzelnen Verbraucherr gewährt ist, um Informationen von einem der beteiligten Unternehmen 412 in Erwiderung von Anfragen zu erhalten, ermittelt werden. Eine weitere Verifizierung kann die Ermittlung der Ebene personalisierter Dienste beinhalten, für die der Verbraucher einen Vertrag abgeschlossen hat oder zustimmt, einen Vertrag abzuschließen. Einer dieser Autorisationsebenen-Verifizierungsvorgang für eine Drahtlos-Kommunikationsvorrichtung ist in der Ausführungsform der Dienstautorisierung erläutert, die oben beschrieben ist.

Die Dienstautorisationskomponente 460 kann die Autorisationsebene auf der Basis des einzelnen Verbrauchers bestimmen, der Anfragen für Pull-Dienste macht, oder beabsichtigte, Kundennachrichten auf Basis einer Anfrage für Push-Dienste zu empfangen. Bei Empfang einer Anfrage kann die Dienstautorisationskomponente 460 auf die interne Verbraucherprofildatenbank 432 zugreifen, um die Autorisationsebene zu verifizieren. Die virtuelle Schlüssel zusammen mit einem der beteiligten Unternehmen 412, das durch die Absichtskomponente 458 identifiziert ist, können während des Verifizierungsvorgangs verwendet werden. Alternativ kann die Dienstautorisationskomponente 460 Autorisationsebeneninformationen enthalten und/oder kann auf eine beliebige andere Datenbank (beliebige andere Datenbanken) zugreifen, die derartige Informationen enthalten.

Die Schnittstellenkomponente 463 stellt eine Schnittstelle zu den beteiligten Unternehmen 412 zum Senden und Empfangen von Daten und Befehlen bereit. Die Schnittstellenbildung zu den beteiligten Unternehmen 412 kann das Formatieren der Nachricht mit beispielsweise proprietären Kommunikationsprotokollen, HTTP, SOAP, IIOP, Modemkommunikationsprotokollen oder beliebigen anderen Kommunikationsprotokollen enthalten. Darüber hinaus kann die Schnittstellenbildung das Formatieren c er Anfrage in beispielsweise SQL, SOAP, COBRA, HTML, XML, RMI, C++, Cobol, Textnachrichten oder einem beliebigen anderen Format beinhalten, das mit den beteiligten Unternehmen 412 kompatibel ist. Die Schnittstellenkomponente 462 kann eine Vielzahl von Schnittstellen-Teilkomponenten enthalten. Jede der Schnittstellen-Teilkomponenten 462 kann eine Schnittstelle zu einem der beteiligten Unternehmen 412 bilden. Demzufolge können Anfragen nach Pull-Diensten einer bestimmten Schnittstellen-Teilkomponente auf der Basis der Identität des beteiligten Unternehmens durch die Absichtkomponente 458 zugewiesen werden.

Die Schnittstellenkomponente 462 kann in ähnlicher Weise Antworten von den beteiligten Unternehmen 412 empfangen und formatieren. Die Antworten können von den beteiligten Unternehmen 412 in Erwiderung auf die Anfragen nach Zug-Diensten von Verbrauchern bereitgestellt werden. Darüber hinaus können Anfragen nach Push-Diensten dem VCDB-System 410 über die Schnittstellenkomponente 462 bereitgestellt werden.

Die Kommunikationskomponente 464 kann die Arten) der Kommunikation für Nachrichten zu und von den Verbraucher-Kommunikationsvorrichtungen auf der Basis der Identifikation des elektronischen Kommunikationskanals bereitstellen. Nachrichten können Antworten auf die Anfrage nach Pull-Diensten wie auch Kundennachrichten beinhalten, die aus Anfragen nach Push-Diensten resultieren. Die Kommunikationskomponente 464 kann zudem die Nachrichten auf dem identifizierten elektronischen Kommunikationskanal plazieren.

Das Bereistellen des Kommunikationsmodus kann beispielsweise das Erzeugen von Textnachrichten, Warnmeldungen, Videonachrichten, Audionachrichten und/oder einen beliebigen anderen Mechanismus zum Befördern von Informationen auf der Basis der Identifikation des elektronischen Rücksende-Kommunikationskanals beinhalten. Darüber hinaus kann die Bereitstellung des Kommunikationsmodus Protokollmodifikationen/-abänderungen, Informationsdarstellungs-Änderungen und/oder Modifikationen/Änderungen auf der Basis des elektronischen Rücksende-Kommunikationskanals beinhalten. Eine beispielhafte Technik zum Formatieren einer Nachricht als Text- und/oder Audionachrichten während des Verlaufs einer einzelnen Interaktion ist in der Ausführungsform des multimodalen Messaging beschrieben, die oben erläutert ist. Alternativ kann die Kommunikationskomponente 464 eine Übersetzungs- und/oder Umwandlungsfunktion für eintreffende Anfragen von Kommunikationsvorrichtungen wie auch ausgehende Antworten bereitstellen.

Unter erneuter Bezugnahme auf 11 enthält der Administrator 416 des dargestellten Beispiels zudem das Transaktionsüberwachungsmodul 444. Bei anderen Beispielen kann das Transaktionsüberwachungsmodul 444 nicht im Administrator 416 enthalten sein. Das dargestellte Transaktionsüberwachungsmodul 444 enthält eine Verwendungsverfolgungskomponente 468 und eine Datenminingkomponente 470.

Die Verwendungsverfolgungskomponente 468 kann einen elektronischen Eintrag erzeugen, der sich auf die Verarbeitung jeder Anfrage durch das Anfragenhandhabungsmodul 442 bezieht. Die elektronischen Einträge können in der gemeinsam genutzten Teilnehmerdatenbank 428 (10) gespeichert werden. Alternativ können elektronische Einträge für die beteiligten Unternehmen 412 (10) oder Gruppen beteiligter Unternehmen 412 in der Datenbank 424 (10) für beteiligte Kommunikationsanbieter, der Firmendatenbank 426 (10), einer zugewiesenen Datenbank (nicht gezeigt) und/oder einem beliebeigen anderen Ort innerhalb des VCDB-Systems 410 (10) gespeichert werden.

Bezieht sich die Anfrage auf Pull-Dienste, kann der elektronische Eintrag beispielsweise den virtuellen Schlüssel des relevanten Verbrauchers, das Datum/die Zeit der Anfrage und/oder der Antwort, die Absicht der Anfrage und oder die Parameter der Anfrage beinhalten. Darüber hinaus kann der elektronische Eintrag die Firmen-ID, die auf die Anfrage antwortet, Parameter der Antwort, den Kommunikationskanal, der für die Anfrage verwendet wird, und den Kommunikationskanal, der für die Antwort verwendet wird, beinhalten.

Bezieht sich die Anfrage auf Push-Dienste, können in ähnlicher Weise der virtuelle Schlüssel, die Firmen-ID, das Datum/die Zeit der Anfrage und der Kommunikationskanal in einem elektronischen Eintrag enthalten sein. Alternativ kann der virtuelle Schlüssel der relevanten Einzelperson nicht in den elektronischen Einträgen enthalten sein. Anstelle dessen können die elektronischen Einträge von Transaktionen aus der Sicht des Verbrauchers vollständig anonym sein. Darüber hinaus kann die Firmen-ID durch eine Firmengruppen-ID ersetzt sein, um die Anonymität der beteiligten Unternehmen 412 (10) beizubehalten.

Unter erneuter Bezugnahme auf 10 und 11 kann die Datenminingkomponente 470 statistische Daten, die sich auf den Betrieb des VCDB-Systems 410 beziehen, sammeln und verarbeiten. Betriebsbezogene Daten können der Datenminingkomponente 470 während des Betriebs des VCDB-Systems 410 zugeführt werden. Die Datenminingkomponente 470 kann verwendet werden, um die Verwendungsverfolgungskomponente 468 bei der Sammlung statistischer Daten zu unterstützen. Unterschiedliche Grade des Datenminings mit der Datenminingkomponente 470 können verwendet werden, um beispielsweise zu bestimmen, wie einzelne Verbraucher und/oder demografische Kategorien von Verbrauchern den unterstützten personalisierten Dienst des VCDB-Systems 410 wirkungsvoll einsetzen.

Beispielsweise können demografische Eigenschaften in der internen Verbraucherprofil-Datenbank 432 enthalten sein. Bei der Transaktion der Eintragsdaten, die durch die Verwendungsverfolgungskomponente 468 gesammelt werden, kann anschließend ein Mining durch die Datenminingkomponente 470 auf der Basis der demografischen Eigenschaften erfolgen. Beliebige andere Betriebsdaten können ebenfalls von der Datenminingkomponente 470 gesammelt und verarbeitet werden.

12 ist ein Blockschaltbild eines Beispiels des VCDB-Systems 410, das bei Push- und/oder Pull-Diensten beteiligt sein kann. Beim dargestellten Beispiel enthält das VCDB-System 410 beteiligte Unternehmen 412, die verteilte Datenbank 414 und das Anfragehandhabungsmodul 442, die wirkungsmäßig gekoppelt sind, wie es dargestellt ist. Darüber hinaus ist wenigstens eine Kommunikationsvorrichtung 480 im gezeigten Beispiel mit den beteiligten Unternehmen 412 verbunden dargestellt. Die Kommunikationsvorrichtung 480 kann eine drahtlose Vorrichtung und/oder eine drahtgebundene Vorrichtung sein. Bei den derzeit bevorzugten Ausführungsformen ist die Kommunikationsvorrichtung 480 eine Drahtlos-Kommunikationsvorrichtung.

Die beteiligten Unternehmen 412 enthalten wenigstens eine beteiligte Firma 418 und wenigstens einen beteiligten Kommunikationsanbieter 420, ähnlich den zuvor beschriebenen Beispielen. Darüber hinaus ist die verteilte Datenbank 414 so dargestellt, dass sie die Datenbank 424 eines beteiligten Kommunikationsanbieters, die Datenbank 426 einer beteiligten Firma, die Verbraucher-/Firmen-Querbezug-Datenbank 430 und die interne Verbraucherprofildatenbank 432 enthält. Das Anfragenhandhabungsmodul 442 enthält die zuvor beschriebene Dienstumleitungskomponente 456, die Ansichtskomponente 458, die Dienstautorisationskomponente 460, die Schnittstellenkomponente 462 und die Kommunikationskomponente 464.

Unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm in 13 wird nun eine Betriebsbeispiel des VCDB-Systems 410 erläutert, das in 12 dargestellt ist, wenn eine Anfrage nach Pull-Diensten von VCDB-System 410 empfangen wird. Bei diesem Betriebsbeispiel sind die zuvor beschriebenen Lade- und Verzweigungsvorgänge bereits aufgetreten, so dass das VCDB-System 410 mit Daten gefüllt ist. Der Betrieb beginnt bei Block 502, bei dem eine Anfrage nach Pull-Diensten von der Kommunikationsvorrichtung 480 eines Verbrauchers zum beteiligten Kommunikationsanbieter 420 über einen elektronischen Kommunikationskanal weitergeleitet wird. Bei Block 504 leitet der beteiligte Kommunikationsanbieter 420 die Anfrage zum Anfragenhandhabungsmodul 442 weiter.

Die Dienstumleitungskomponente 456 verarbeitet die Anfrage und aktiviert das Absichtsmodul 458, um die Absicht der Anfrage bei Block 506 zu ermitteln. Bei Block 508 fragt die Dienstumleitungskomponente 456 die Datenbank 424 des beteiligten Kommunikationsanbieters 424 ab, um den virtuellen Schlüssel zu ermitteln, der dem Verbraucher auf der Basis der Identifikation der Kommunikationsvorrichtung 480 in der Anfrage zugewiesen ist. Sobald der virtuelle Schlüssel und die Absicht der Anfrage identifiziert sind, aktiviert die Dienstumleitungskomponente 456 bei Block 510 die Dienstautorisationskomponente 460 um zu ermitteln, ob die Transaktion die notwendige Autorisationsebene hat. Die Autorisationsebene wird von der Dienstautorisationskomponente 460 ermittelt.

Wird die erforderliche Autorisationsebene nicht freigegeben, wird eine Nachricht Anfrage abgelehnt zur Kommunikationsvorrichtung 480 über den beteiligten Kommunikationsanbieter 424 bei Block 512 zurückgesendet. Wird die erforderliche Autorisationsebene als zulässig gekennzeichnet, fragt die Dienstumleitungskomponente 456 in Block 514 die Datenbank 426 der beteiligten Firma ab, um die interne Kunden-ID zu ermitteln, die dem zuvor identifizierten virtuellen Schlüssel zugeordnet ist. Bei Block 516 aktiviert die Dienstumleitungskomponente 456 die Schnittstellenkomponente 462 auf der Basis der Absicht der Anfrage und leitet die Anfrage zusammen mit der internen Kunden-ID zur Schnittstellenkomponente 462 für die Verarbeitung weiter.

Die Schnittstellenkomponente 462 fragt in Block 518 das beteiligte Unternehmen, in diesem Fall die beteiligte Firma 418, ab, um die Kundenanfrage auszuführen. Bei Block 520 erzeugt das beteiligte Unternehmen eine Antwort auf die Anfrage und leitet die Antwort zur Schnittstellenkomponente 462 weiter. Die Antwort wird von der Schnittstellenkomponente 462 formatiert und zur Kommunikationskomponente 464 über die Dienstumleitungskomponente 456 bei Block 522 weitergeleitet. Bei Block 524 sendet die Kommunikationskomponente 464 die Antwort auf einem elektronischen Kommunikationskanal, der mir der Anfrage identifiziert und durch die Dienstumleitungskomponente 456 ermittelt ist, zurück zum Verbraucher.

Unter Bezugnahme auf das Flussdiagramm von 14 wird nun ein Betriebsbeispiel des VCDB-Systems 410, das in 12 dargestellt ist, erläutert, wenn eine Anfrage für einen Push-Dienst vom VCDB-System 410 empfangen wird. Ähnlich wie beim Betrieb, der unter Bezugnahme auf 13 beschrieben wurde, wurde das VCDB-System 410 zuvor mit Daten gefüllt.

Der Betrieb beginnt bei Block 602, bei dem eine Anfrage nach Push-Diensten von einem der beteiligten Unternehmen 412, beim dargestellten Beispiel die beteiligte Firma 418, zum Anfragenhandhabungsmodul 442 weitergeleitet wird. Bei Block 604 empfängt, verarbeitet und formatiert die Schnittstellenkomponente 462 die Anfrage und leitet diese zur Dienstumleitungskomponente 456 weiter. Die Dienstumleitungskomponente 456 fragt bei Block 606 die geeignete Datenbank 426 der beteiligten Firma ab, um einen virtuellen Schlüssel auf der Basis der Firmen-ID und der internen Verbraucher-ID des Verbrauchers zu identifizieren, der in der Anfrage identifiziert wurde. Bei Block 408 aktiviert die Dienstumleitungskomponente 456 die Dienstautorisationskomponente 460 um zu ermitteln, ob die Transaktion die erforderliche Autorisationsebene hat.

Ist die Autorisationsebene unzureichend, wird eine Nachricht Anfrage abgelehnt über die Schnittstellenkomponente 462 zum Erzeuger der Anfrage in Block 610 gesendet. Ist die Autorisation als bewilligt gekennzeichnet, verwendet die Dienstumleitungskomponente 456 in Block 612 den virtuellen Schlüssel, um die Verbraucher-/Firmen-Querbezug-Datenbank 430 abzufragen und so den beteiligten Kommunikationsanbieter (die beteiligten Kommunikationsanbieter) 420 zu identifizieren, der verfügbar ist (die verfügbar sind), um dem Verbraucher Kommunikationsdienste bereitzustellen. Darüber hinaus fragt in Block 614 die Dienstumleitungskomponente 456 die interne Verbraucherprofildatenbank 432 ab, um zu ermitteln, welcher elektrische Kommunikationskanal in dieser Situation verwendet werden sollte (basierend auf der Tageszeit, des Unternehmens, das die Nachricht sendet, der Wichtigkeit der Nachricht, etc.). Beim dargestellten Beispiel wird der elektronische Kommunikationskanal für die Kommunikationsvorrichtung 480, die der Firmen-ID des beteiligten Kommunikationsanbieters 420 zugeordnet ist, identifiziert.

Nach der Identifikation des elektronischen Kommunikationskanals fragt die Dienstumleitungskomponente 456 bei Block 616 die Datenbank 424 des beteiligten Kommunikationsanbieters auf der Basis der Firmen-ID und des virtuellen Schlüssels ab, um die Vorrichtungsadresse der Kommunikationsvorrichtung 480 zu ermitteln. Bei Block 618 aktiviert die Dienstumleitungskomponente 456 die Kommunikationskomponente 464, um eine Nachricht für den Verbraucher zu formatieren, die sich für den identifizierten elektronischen Kommunikationskanal eignet. Die Kommunikationskomponente 464 sendet die Informationen zur Kommunikationsvorrichtung 480 auf der Basis des zuvor ermittelten Kommunikationskanals und der Präferenzen des Verbrauchers bei Block 620.

Das zuvor beschriebene VCDB-System 410 kann personalisierte Dienste den Verbrauchern in Gestalt eines externen Echtzeitzugriffes auf die personalisierten Kundendaten und zugehörige Dienste bereitstellen. Die personalisierten Kundendaten und Dienste können von beteiligten Unternehmen 412 bereitgestellt werden, ohne dass die beteiligten Unternehmen 412 direkt Kundendaten gemeinsam nutzen müssen. Darüber hinaus verhält sich das VCDB-System 410 als Verbindung, die des den Verbrauchern gestattet, kundenspezifische Informationen abzufragen, ohne dass identifizierende Informationen enthalten sind, die für ein beteiligten Unternehmen spezifisch sind. In ähnlicher Weise können beteiligte Unternehmen 412 das VCDB-System 410 verwenden, um erfolgreich Hinweise von Verbrauchern ohne Spezifikation der Kommunikationskanäle anzufragen, die für den Hinweis verwendet werden.

Wenngleich die Erfindung in ihren derzeit am besten bekannten Betriebsarten und Ausführungsformen beschrieben wurde, werden dem Fachmann andere Betriebsarten, Ausführungsformen und Vorteile der vorliegenden Erfindung verständlich sein, die hier in Erwägung gezogen sind.


Anspruch[de]
Multimodales Messaging-System (10) zur Verbindung mit einem Drahtlos-Endgerät (14) über ein Drahtlos-Zugangsnetzwerk (16), das umfasst:

einen multimodalen Nachrichtenserver (20), der mit dem Drahtlos-Zugangsnetzwerk (16) verbunden ist, wobei der Server (20) so betrieben werden kann, dass er eine gesprochene Anforderung von Informationen von dem Drahtlos-Endgerät (14) empfängt;

eine Spracherkennungsanwendung (22), die so betrieben werden kann, dass sie eine Vielzahl von Worten identifiziert, die in der gesprochenen Anforderung von Informationen enthalten sind;

eine Inhalts-Datenbank (34), die so konfiguriert ist, dass sie Informationen speichert, die Antwort auf die gesprochene Anforderung von Informationen darstellen können;

eine Stimmabdruck-Anwendung (24), die so konfiguriert ist, dass sie Sprachmuster der identifizierten Vielzahl von Worten analysiert, die in der gesprochenen Anforderung von Informationen enthalten sind und Zugang zu der Inhalts-Datenbank (34) in Reaktion auf die Analyse des Sprachmusters begrenzt;

eine Antworterzeugungsanwendung (28), die so betrieben werden kann, dass sie eine erste und eine zweite Antwort auf die gesprochene Anforderung von Informationen wenigstens teilweise auf der identifizierten Vielzahl von Worten basierend erzeugt; und

wobei die erste und die zweite Antwort zu dem Drahtlos-Endgerät (14) gesendet werden.
Multimodales Messaging-System nach Anspruch 1, wobei die gesprochene Anforderung von Informationen die Form einer Äußerung in natürlicher Sprache hat. Multimodales Messaging-System nach Anspruch 2, das des Weiteren eine Anwendung (26) zum Verarbeiten natürlicher Sprache umfasst, die so betrieben werden kann, dass sie eine Absicht interpretiert, die mit der gesprochenen Anforderung von Informationen verbunden ist. Multimodales Messaging-System nach Anspruch 1, das des Weiteren eine Standortinformations-Anwendung (30) zum Erzeugen einer Anzeige des geographischen Standorts des Drahtlos-Endgerätes (14) umfasst, wobei die erste und die zweite Antwort wenigstens teilweise auf der Anzeige des geographischen Standortes des Drahtlos-Endgerätes (14) basieren. Multimodales Messaging-System nach Anspruch 1, das des Weiteren eine virtuelle Kunden-Datenbank (32) umfasst, die mit dem multimodalen Nachrichten-Server verbunden ist, um ein Profil des Drahtlos-Endgerätes (14) bereitzustellen. Multimodales Messaging-System nach Anspruch 5, wobei das Profil eine Kundenkennung enthält. Multimodales Messaging-System nach Anspruch 5, wobei das Profil eine Anzeige von Geräteeigenschaften enthält, die mit dem Drahtlos-Endgerät (14) verbunden ist. Multimodales Messaging-System nach Anspruch 7, wobei die Anzeige von Geräteeigenschaften es ermöglicht, die erste und die zweite Antwort in einem Format zu erzeugen, das mit dem Drahtlos-Endgerät (14) kompatibel ist. Multimodales Messaging-System nach Anspruch 1, wobei die erste Antwort eine sprachbasierte Antwort umfasst. Multimodales Messaging-System nach Anspruch 1, wobei die zweite Antwort eine textbasierte Antwort umfasst. Multimodales Messaging-System nach Anspruch 10, das des Weiteren eine Transkodier-Anwendung (38) zum Formatieren der textbasierten Antwort in ein Protokoll umfasst, das auf einer Anzeigeeinrichtung des Drahtlos-Endgerätes (14) in einem Format angezeigt werden kann, das mit der Anzeigeeinrichtung des Drahtlos-Endgerätes (14) kompatibel ist. Multimodales Messaging-System nach Anspruch 1, wobei die erste und die zweite Antwort aus einer Gruppe von Antworten ausgewählt werden, die aus einer sprachbasierten Antwort, einer textbasierten Antwort, einer Voice-Mail-Antwort, einer Instant-Message-Antwort, einer E-Mail-Antwort oder einer Fax-Antwort besteht. Multimodales Messaging-System nach Anspruch 1, das des Weiteren umfasst:

eine Unified Messaging-Anwendung (36), die so betrieben werden kann, dass sie die erste Antwort in einem ersten Nachrichtenformat und die zweite Antwort in einem zweiten Nachrichtenformat erzeugt.
Multimodales Messaging-System nach Anspruch 13, wobei die Unified-Messaging-Anwendung (36) des Weiteren eine dritte Antwort in einem dritten Nachrichtenformat erzeugt, und die dritte Antwort zu einem zweiten Endgerät gesendet wird. Multimodales Messaging-System nach Anspruch 14, wobei das zweite Endgerät ein E-Mail-Server ist. Multimodales Messaging-System nach Anspruch 14, wobei das zweite Endgerät eine Voice-Mail-Einrichtung ist. Multimodales Messaging-System nach Anspruch 14, wobei das zweite Endgerät ein Computer-Endgerät ist, das eine Instant-Message-Anwendung aufweist, und das dritte Nachrichtenformat eine Instant Message ist, die an die Instant-Message-Anvendung des zweiten Endgerätes adressiert ist. Multimodales Messaging-System nach Anspruch 1, wobei die erste und die zweite Antwort auf die Anforderung von Informationen erzeugt werden, indem die Datenbank (426) eines teilnehmenden Unternehmens durchsucht wird, die eine Vielzahl von Einträgen mit Informationen enthält, die Antworten auf die Anforderung von Informationen sind. Multimodales Messaging-System nach Anspruch 18, wobei die Datenbank (426) des teilnehmenden Unternehmens sich auf einem Server des teilnehmenden Unternehmens befindet, der mit dem multimodalen Nachrichten-Server (20) verbunden ist. Verfahren zum Bereitstellen von multimodalen Nachrichten in einem Drahtlos-Kommunikationssystem (16) in Reaktion auf eine gesprochene Anforderung von Informationen von einem Drahtlos-Endgerät (14), wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

Erzeugen einer gesprochenen Anforderung von Informationen unter Verwendung des Drahtlos-Endgerätes (14);

Empfangen der gesprochenen Anforderung von Informationen an einem multimodalen Nachrichten-Server (20);

Identifizieren einer Vielzahl von Worten, die in der gesprochenen Anforderung von Informationen enthalten sind;

Analysieren von Sprachmustern der gesprochenen Anforderung von Informationen;

wenn die Sprachmuster der gesprochenen Anforderung von Informationen nicht erkannt werden, Ablehnen der gesprochenen Anforderung von Informationen;

wenn die Sprachmuster der gesprochenen Anforderung von Informationen erkannt werden, Erzeugen einer ersten und einer zweiten Antwort auf die gesprochene Anforderung von Informationen wenigstens teilweise auf der identifizierten Vielzahl von Worten basierend; und

Senden der ersten und der zweiten Antwort zu dem Drahtlos-Endgerät (14).
Verfahren nach Anspruch 20, wobei die gesprochene Anforderung von Informationen eine Äußerung in natürlicher Sprache ist. Verfahren nach Anspruch 21, das des Weiteren den Schritt des Identifizierens einer Absicht umfasst, die mit den in der gesprochenen Anforderung von Informationen enthaltenden Worten verbunden ist, wobei die Antwort wenigstens teilweise auf der Absicht der gesprochenen Anforderung von Informationen basiert. Verfahren nach Anspruch 22, wobei eine Anwendung (26) zum Verarbeiten natürlicher Sprache verwendet wird, um die Absicht der Worte zu identifizieren. Verfahren nach Anspruch 20, wobei die erste Antwort eine sprachbasierte Antwort ist. Verfahren nach Anspruch 24, das des Weiteren den Schritt des Anwendens einer Sprachausgabe-Anwendung (104) zum Erzeugen der sprachbasierten Antwort umfasst, die zu dem Drahtlos-Endgerät (14) gesendet wird. Verfahren nach Anspruch 20, wobei die zweite Antwort eine textbasierte Antwort ist. Verfahren nach Anspruch 20, wobei die zweite Antwort eine graphikbasierte Antwort ist. Verfahren nach Anspruch 20, wobei die erste und die zweite Antwort aus einer Gruppe von Antworten ausgewählt werden, die aus einer sprachbasierten Antwort, einer textbasierten Antwort, einer Voice-Mail-Antwort, einer Instant-Message-Antwort, einer E-Mail-Antwort oder einer Fax-Antwort besteht. Verfahren nach Anspruch 20, wobei die erste und die zweite Antwort durch eine Anzeige der Nutzerpräferenz vordefiniert sind, die in einer virtuellen Kunden-Datenbank (32) enthalten ist.






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