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Dokumentenidentifikation DE69636731T2 18.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000762709
Titel System und Verfahren zur Aufnahme von Namen in einer Spracherkennungsdatenbank
Anmelder Texas Instruments Inc., Dallas, Tex., US
Erfinder Gammel, Michele B., Farmers Branch, TX 75244, US;
Fisher, Thomas D., Dallas, TX 75359-6891, US
Vertreter Prinz und Partner GbR, 80335 München
DE-Aktenzeichen 69636731
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 12.09.1996
EP-Aktenzeichen 963066246
EP-Offenlegungsdatum 12.03.1997
EP date of grant 29.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.10.2007
IPC-Hauptklasse H04M 1/27(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG

Diese Erfindung bezieht sich auf die Spracherkennung und insbesondere auf das Eintragen von Spracherkennungsadressen in eine Spracherkennungsdatenbank.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Das Eintragen von Namensadressen in eine Spracherkennungsdatenbank wird bei der Kurzwahl verwendet. Bei der Kurzwahl wird beispielsweise eine bestimmte Nummer oder eine Reihe von Telephonnummern zuvor gespeichert, und der Anwender muss nur diese Reihe von Nummern aufrufen, indem er einen Namen spricht, damit die Telephonnummer angerufen wird. Es ist sehr erwünscht, dass der Anwender durch Hineinsprechen der Adressen in das Telephon über den Namen kurzwählt und die diesem Namen zugeordnete Telephonnummer in der Reihe von Telephonnummern angewählt wird. Daher ist es erwünscht, ein verbessertes Verfahren und System zum Eintragen der Kurzwahlnamensadressen in das Telephonsystem bereitzustellen, sodass die richtigen Nummern gewählt werden, wenn in das Telephonsystem hineingesprochen wird.

JP-A-06 266386 offenbart ein System zum präzisen Erfassen eines Kennworts in einer eingegebenen Sprache mit hoher Geschwindigkeit und zeitsynchron mit der eingegebenen Sprache.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Eintragen von Kurzwahlnamen in einem Telephon geschaffen, das umfasst: Vorsehen eines Müllmodells; Zuweisen einer Strafe an das Müllmodell; Empfangen einer Äußerung eines neuen Kurzwahlnamens von einem Anwender; Vergleichen der Äußerung mit dem mit Strafe belegten Müllmodell und mit Schablonen früher hinzugefügter Kurzwahlnamen, um festzustellen, ob die Äußerung zu einem früher hinzugefügten Kurzwahlnamen zu ähnlich ist; und in Reaktion darauf, dass die erste Äußerung zu einem früher hinzugefügten Kurzwahlnamen nicht zu ähnlich ist, Eintragen des neuen Kurzwahlnamens in eine Kurzwahlliste.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ferner ein Telephonapparat geschaffen, der eine Schaltungsanordnung zum Eintragen von Kurzwahlnamen enthält, wobei die Schaltungsanordnung umfasst: einen Speicher zum Speichern einer Kurzwahlliste einschließlich mehrerer Schablonen für früher hinzugefügte Kurzwahlnamen und zum Speichern eines Müllmodells zur Spracherkennung; und einen Prozessor, der so programmiert ist, dass er eine Folge von Operationen ausführt, die umfassen: Zuweisen einer Strafe zu dem Müllmodell; Empfangen einer Äußerung eines neuen Kurzwahlnamens von einem Anwender; Vergleichen der Äußerung mit dem mit Strafe belegten Müllmodell und mit mehreren gespeicherten Schablonen, um festzustellen, ob die erste Äußerung zu einem früher hinzugefügten Kurzwahlnamen zu ähnlich ist; und in Reaktion auf die Tatsache, dass die Äußerung zu einem früher hinzugefügten Kurzwahlnamen nicht zu ähnlich ist, Eintragen des neuen Kurzwahlnamens in eine Kurzwahlliste.

BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Die vorliegende Erfindung wird nun mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung beispielhaft weiter beschrieben, in der:

1 einen vereinfachten Blockschaltplan eines Telephonsystems veranschaulicht, das ein Verfahren der vorliegenden Erfindung ausführt;

2 einen Ablaufplan eines Verfahrens zum Erzeugen von Kurzwahlanweisungen, die von mehreren Anwendern gesprochen werden, im Spracherkennungs-Telephonsystem veranschaulicht;

3 einen allgemeinen Ablaufplan zum Eintragen und Löschen eines Verzeichnisnamens im Telephonsystem veranschaulicht;

4 einen Ablaufplan eines Verfahrens zum Eintragen und Ändern einer Kurzwahlliste gemäß einem Verzeichnisnamen im Telephonsystem veranschaulicht;

5 ein Ablaufplan einer Sprachwahlergänzungs-Eintragung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;

6 ein einzelnes Müllmodell veranschaulicht;

7 ein Ablaufplan einer Eintragung eines Sprachwahlergänzungseintrags in 5 ist;

8 ein Ablaufplan einer Aktualisierung eines Sprachwahlergänzungseintrags in 7 ist; und

9 ein Ablaufplan für eine Wiederholung eines Sprachwahlergänzungseintrags in 8 ist.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

1 ist ein vereinfachter Blockschaltplan eines Telephonsystems 10. Das Telephonsystem 10 enthält ein Telephon 11, das mit einem Prozessor 12 verbindet. Eine Nicht-aufgelegt-Erfassungsschaltung 13 sowie eine Erkennungs- und Aufzeichnungsschaltung 14 verbinden mit dem Telephon 11 und dem Prozessor 12. Der Prozessor 12 verbindet auch mit einem Speicher 15. Während des Betriebs meldet die Nicht-aufgelegt-Erfassungsschaltung 13 dem Prozessor 12, dass das Telephon 11 einen Nicht-aufgelegt-Zustand anzeigt, und ermöglicht es dem Prozessor 12, Befehle gemäß einem Programm zu überwachen, das im Prozessor 12 gespeichert ist und von ihm ausgeführt wird. Das Programm im Prozessor 12 ermöglicht es einem Anwender, eine Verzeichnisnamensadresse sowie eine Kurzwahlliste mit Eintragsnamen und entsprechenden Telephonnummern zu erzeugen, die der Verzeichnisnamensadresse zugeordnet sind. Das Telephonsystem 10 speichert sprecherabhängige Schablonen von Verzeichnisnamensadressen sowie zugeordneten Eintragsnamen und Telephonnummern, sodass jeder Anwender nur auf diesen bestimmten Verzeichnisnamen und diese bestimmte Kurzwahlliste zugreifen kann.

2 ist ein anfänglicher Ablaufplan eines Verfahrens zum Erzeugen von Kurzwahlverzeichnissen im Spracherkennungs-Telephonsystem 10, die von mehreren Anwendern gesprochen werden. In einer Ausführungsform ist der Prozessor 12 in Übereinstimmung mit diesem Ablaufplan programmiert. Die Nicht-aufgelegt-Erfassungsschaltung 13 des Telephonsystems 10 überwacht im Schritt 16 das Telephon 11, um bei dem bestimmten Telephon einen Nicht-aufgelegt-Zustand zu erfassen. Sobald die Erfassung eines Nicht-aufgelegt-Zustands erfolgt, fordert der Prozessor 12 im Schritt 17 einen Anwender zur Eingabe ein Befehls auf. Im Schritt 18 vergleicht der Prozessor 12 in Verbindung mit der Erkennungs- und Aufzeichnungsschaltung 14, die den Prozessor einschließlich eines Komparators und des Speichers 15 enthalten kann, die Reaktion des Anwenders mit einer von mehreren Schablonen, die im Speicher 15 des Telephonsystems 10 codiert sind. Die Flexibilität des Telephonsystems 10 ermöglicht im Schritt 18 das Empfangen entweder von einem Anwender gesprochener Wörter oder, in einigen Fällen, entsprechender DTMF-Drucktastencodes vom Telephon 11, die gesprochene Befehlswörter darstellen. In der Zeichnung zeigt ein Sternchen durchgehend an, dass das Telephonsystem 10 entweder gesprochene Befehlswörter oder entsprechende DTMF-Drucktastencodes erkennen kann, die Befehlswörter darstellen. Sternchen zeigen auch an, dass das Telephonsystem 10 beim Anpassen eines Modells an eine Reaktion eines Anwenders eine sprecherunabhängige Spracherkennung ausführt. Die Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform wird, lediglich zum Zweck der Veranschaulichung, so fortgesetzt, als ob das Telephonsystem gesprochene Reaktionen anstatt repräsentativer Befehle über entsprechende DTMF-Drucktastencodes empfängt.

Im Schritt 18 kann das Telephonsystem 10 einen von verschiedenem Befehlsausdrücken erkennen und gemäß dem angeforderten Befehl fortfahren. Das Telephonsystem 10 kann im Schritt 19 eine von einem Anwender als einen ersten Befehl empfangene Telephonnummer erkennen. Das Telephonsystem 10 informiert den Anwender im Schritt 20 über die empfangene Nummer, und der Ablauf wird mit dem Schritt 22 fortgesetzt, in dem die Telephonnummer automatisch gewählt wird, um das angeforderte Gespräch anzumelden. Das Telephonsystem 10 kann im Schritt 24 als einen zweiten vom Anwender empfangenen Befehlsausdruck auch einen Notfallbefehl wie etwa "Hilfe" erkennen. Das Telephonsystem 10 meldet im Schritt 26 dem Anwender, dass die Notfalltelephonnummer, wie zum Beispiel 911, gewählt wird, und der Ablauf wird mit dem Schritt 22 fortgesetzt, in dem das Gespräch erneut angemeldet wird. Das Telephonsystem kann auch einen dritten Befehlsausdruck vom Anwender, "ABBRECHEN", erkennen, der das Telephonsystem automatisch zum Schritt 17 zurück führt, wobei jegliche momentan ablaufende Befehlsfolge beendet wird. Beispielsweise kann der Anwender, wie in 1 gezeigt ist, das Anmelden eines Telephonanrufs stoppen, bevor eine Verbindung mit dem anderen Ende der Telephonleitung hergestellt wird. Obwohl sie in 1 an nur einem Punkt gezeigt ist, kann die Erkennung eines ABBRECHEN-Befehls im Schritt 28 an irgendeiner Stelle in dem Telephonsystemverfahren erfolgen, das mit Bezug auf nachfolgende Figuren beschrieben wird.

Das Telephonsystem 10 kann im Schritt 30 ein viertes Befehlswort erkennen, wenn der Anwender den Eintritt in die Anwenderverzeichnisliste anfordert. Wenn das Telephonsystem 10 diesen Befehl erkennt, geht der Ablauf zum Schritt 32 über, damit der Anwender in die Verzeichnisoption eintreten kann. 3 veranschaulicht einen Ablaufplan der Prozessschritte im Verzeichnisoptions-Abschnitt des Telephonsystemprogramms. Nach der Befehlserkennung tritt der Anwender im Schritt 34 in die Verzeichnisoption ein. Um sicherzustellen, dass nur autorisierte Anwender in die Verzeichnisoption eintreten können, führt das Telephonsystem 10 in den Schritten 36 und 38 Sicherheitsmaßnahmen durch, bei denen der Anwender aufgefordert wird, eine Verifikation der Befugnis zum Eintritt in die Verzeichnisoption bereitzustellen Die Verifikation kann ein Autorisierungscode sein, den der Anwender in das System eingibt, oder es können sprecherabhängige Spracherkennungsschablonen vorliegen, um Sprachmuster des Anwenders an im Telephonsystem 10 gespeicherte Verifikationsschablonen anzupassen.

Im Schritt 36 fordert das Telephonsystem 10 den Anwender zur ordnungsgemäßen Verifikation auf und erkennt im Schritt 38 die Verifikationsreaktion des Anwenders. Das Telephonsystem 10 kann die Schritte 36 und 38 als Teil des Verifikationsprozesses mehr als einmal ausführen. Wenn das Telephonsystem den vom Anwender angegebenen Verifikationscode nicht erkennt, kehrt der Verarbeitungsablauf auf eine ähnliche Weise wie ein ABBRECHEN-Befehl zum Schritt 17 von 2 zurück. Wenn das Telephonsystem 10 einen gültigen Verifikationscode erkennt, wird der Verarbeitungsablauf mit dem Schritt 40 fortgesetzt, in dem das Telephonsystem 10 den Anwender auffordert, einen von vier Befehlen für die Verzeichnisoption einzugeben. Zur Anwenderverifikation siehe auch Kero, US Patent Nr. 5.369.685.

Sobald der Anwender die richtige Verifikation bereitgestellt hat und in die Verzeichnisoption eintritt, kann das Telephonsystem 10 im Schritt 42 ein erstes Unterbefehlswort erkennen, um dem System einen Anwenderverzeichnisnamen hinzuzufügen. Das Telephonsystem 10 trägt im Schritt 44 den Anwender ein, indem es einen Verzeichnisnamen anfordert und im Schritt 46 die Reaktion des Anwenders in einer im Telephonsystem zu speichernden Schablone sichert.

Beim Eintragen eines Anwenderverzeichnisnamens kann das Telephonsystem 10 die Schritte 44 und 46 wiederholen, um die Schablone zu erzeugen und sie mit der bestehenden Liste von Anwenderidentifikations-Schablonen zu sichern, die für dieses Benutzerkonto oder Telephon bereits registriert sind. Sobald eine Schablone gesichert ist, kehrt der Verarbeitungsablauf zum Schritt 40 zurück, in dem das Telephonsystem 10 vom Anwender ein weiteres Befehlswort anfordert.

Das Telephonsystem 10 kann im Schritt 48 ein zweites Unterbefehlswort erkennen, um einen Anwenderverzeichnisnamen zu löschen. Nach dem Erkennen fordert das Telephonsystem 10 im Schritt 50 vom Anwender den Namen des zu löschenden Anwenderverzeichnisses an. Das Telephonsystem 10 erkennt im Schritt 52 den vom Anwender angegebenen Verzeichnisnamen und fordert im Schritt 54 den Anwender auf, das Löschen des Verzeichnisnamens zu bestätigen. Bestätigt der Anwender das Löschen des Verzeichnisnamens nicht, kehrt der Verarbeitungsablauf zum Schritt 40 zurück, in dem das Telephonsystem 10 einen Befehlsausdruck vom Anwender anfordert. Bestätigt der Anwender im Schritt 54 das Löschen des Verzeichnisnamens, löscht das Telephonsystem 10 im Schritt 56 die für diesen Verzeichnisnamen erzeugte Schablone sowie jegliche Telephonlisteneinträge, die diesem Verzeichnisnamen entsprechen. Nach dem Löschen kehrt der Verarbeitungsablauf zum Schritt 40 zurück, in dem das Telephonsystem 10 einen neuen Befehlsausdruck vom Anwender anfordert.

Das Telephonsystem 10 kann im Schritt 58 einen dritten Unterbefehlsausdruck erkennen, um die Liste von Verzeichnisnamen zu überprüfen. Nach dem Erkennen spielt das Telephonsystem 10 im Schritt 60 die Anwenderverzeichnisliste ab, bevor es zum Schritt 40 zurückkehrt, um einen neuen Befehlsausdruck anzufordern. Das Telephonsystem 10 kann im Schritt 62 auch einen vierten Befehlsausdruck erkennen, wobei festgestellt wird, dass der Anwender die Anforderung der Verzeichnisoption abgearbeitet hat. Nach dem Erkennen kehrt der Verarbeitungsablauf zum Schritt 17 von 2 zurück, in dem das Telephonsystem 10 eine Telephonnummer vom Anwender anfordert.

Wie ebenfalls in 2 gezeigt ist, kann das Telephonsystem 10 im Schritt 64 einen Verzeichnisnamen als einen fünften Befehlsausdruck erkennen. Wenn das Telephonsystem 10 einen Anwenderverzeichnisnamen erkennt, geht der Verarbeitungsablauf zum Schritt 66 über, in dem das Telephonsystem in eine Kurzwahllistenoption eintritt. 4 ist ein Ablaufplan der Verarbeitung der Kurzwahllistenoption der vorliegenden Erfindung. Das Telephonsystem 10 tritt im Schritt 68 in die Kurzwahllistenoption ein und fordert anschließend im Schritt 70 den Anwender auf, entweder einen anzurufenden Namen anzufordern oder in die Liste einzutreten. Wenn das Telephonsystem 10 im Schritt 72 einen Eintragsnamen erkennt, wird im Schritt 74 für den Anwender eine Meldung ausgegeben, die anzeigt, dass der angeforderte Name durch das Telephonsystem 10 angerufen werden soll. Das Telephonsystem 10 meldet dann im Schritt 22 in 2 den Anruf an, wie zuvor beschrieben wurde. Das Telephonsystem 10 kann im Schritt 76 auch einen Listenbefehl erkennen und eingeben sowie im Schritt 78 einen von fünf Listenbefehlsausdrücken vom Anwender anfordern.

Das Telephonsystem 10 kann im Schritt 80 einen ersten Listenbefehlsausdruck erkennen, um unter dem Verzeichnisnamen eines Anwenders einen Eintragsnamen und eine Telephonnummer zur Kurzwahlliste hinzuzufügen. Nach dem Erkennen fordert das Telephonsystem 10 den Anwender im Schritt 82 auf, den Eintragsnamen in die Kurzwahlliste einzutragen. Das Telephonsystem 10 fordert den Anwender im Schritt 83 auf, eine Telephonnummer einzutragen, die dem im Schritt 82 gerade eingetragenen Eintragsnamen entspricht. Das Telephonsystem 10 erzeugt und sichert im Schritt 84 eine Schablone, die dem Namen und der Telephonnummer entspricht, die vom Anwender eingetragen wurden. Das Telephonsystem 10 kann die Schritte 82, 83 und 84 wiederholen, um eine gültige Schablone des Eintragsnamens und der Telephonnummer für die Kurzwahlliste zu verifizieren und zu erzeugen. Nach dem Sichern kehrt der Verarbeitungsablauf zum Beginn der Kurzwahllistenoptions-Routine im Schritt 70 zurück.

Das Telephonsystem 10 kann im Schritt 86 einen zweiten Listenbefehl erkennen, um eine Telephonnummer zu ändern, die einem Eintragsnamen entspricht. Nach dem Erkennen fordert das Telephonsystem 10 den Anwender im Schritt 88 auf, den Namen bereitzustellen, dessen Telephonnummer geändert werden soll. Das Telephonsystem 10 erkennt im Schritt 90 den vom Anwender angegebenen Namen und ermöglicht es dem Anwender im Schritt 92, die diesem Namen entsprechende Telephonnummer zu ändern. Das Telephonsystem 10 sichert im Schritt 94 eine Schablone der modifizierten Nummer, die dem Eintragsnamen entspricht, mit dem die Änderung angefordert wurde. Das Telephonsystem 10kann die Schritte 92 und 94 wiederholen, um eine gültige Erzeugung der Telephonnummernschablone sicherzustellen. Sobald die Schablone gesichert ist, kehrt der Verarbeitungsablauf zum Schritt 70 zurück, wie zuvor beschrieben wurde.

Das Telephonsystem 10 kann im Schritt 96 einen dritten Listenbefehl erkennen, um einen Namen aus der Kurzwahlliste zu löschen. Nach dem Erkennen fordert das Telephonsystem 10 vom Anwender im Schritt 98 den Namen an, der aus der Kurzwahlliste zu löschen ist. Das Telephonsystem 10 erkennt im Schritt 100 den Namen und fordert den Anwender im Schritt 102 auf, das Löschen des Namens zu bestätigen. Wenn der Anwender den Eintragsnamen nicht löschen möchte, kehrt der Verarbeitungsablauf zum Schritt 70 zurück. Wenn der Anwender das Löschen des Eintragsnamens bestätigt, löscht das Telephonsystem im Schritt 104 die Eintragsnamensschablone und die entsprechende Telephonnummernschablone, bevor der Verarbeitungsablauf zum Schritt 70 zurückgeführt wird.

Das Telephonsystem 10 kann im Schritt 106 einen vierten Listenbefehlsausdruck erkennen, um einem Anwender das Überprüfen seiner Kurzwahlliste zu ermöglichen. Nach dem Erkennen spielt das Telephonsystem 10 im Schritt 108 die Kurzwahlliste des Anwenders ab und führt den Verarbeitungsablauf zum Schritt 70 zurück.

Das Telephonsystem 10 kann im Schritt 110 auch einen fünften Listenbefehlsausdruck erkennen, der angibt, dass der Anwender die Kurzwahllistenoption abgearbeitet hat. Nach dem Erkennen kehrt der Verarbeitungsablauf zum Schritt 17 von 2 zurück, und das Verfahren wiederholt sich, wie zuvor beschrieben wurde.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Telephonsystem für jeden autorisierten Anwender des Telephonsystems ein separates Verzeichnis erzeugen kann. Jeder Anwender kann eine Kurzwahlliste erzeugen, die unter dem dem Anwender gehörenden Verzeichnis Namen und Telephonnummern enthält. Auf Grund der Verwendung sprecherabhängiger Merkmale kann niemand Zugang zu einem Verzeichnis oder einer Kurzwahlliste eines autorisierten Anwenders erlangen. Das oben Erwähnte beruht auf dem Eintragen von Kurzwahlnamen unter Verwendung der Spracherkennung.

In Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Prozessor 12 in 1 so programmiert, dass er gemäß dem Ablaufplan von 5 so arbeitet, dass Kurzwahlnamen in eine Kurzwahlliste eingetragen werden. Der Prozessor 12 enthält ELPC- und ULPC-Zähler und ermöglicht es einem Teilnehmer, einen Basisausdruck zu erzeugen und ihn dann zu aktualisieren. Dem Teilnehmer werden drei Chancen gegeben, den gesprochenen Namen hineinzusprechen, damit dieser auf eine solche Weise in eine Liste aufgenommen wird, dass der gesprochene Name am besten zu erkennen ist. Das System behandelt außerdem das Problem, das entsteht, wenn der Teilnehmer einen Namen zur Liste hinzufügt, der entweder bereits in der Liste enthalten ist, oder einen sehr ähnlichen Namen zur Liste hinzufügt. Es behandelt außerdem das Problem das entsteht, wenn der Teilnehmer den Namen zu unterschiedlich ausspricht, wenn dieser eingetragen und aktualisiert wird.

Neuere Entwicklungen bei der Verwendung von Müllmodellen zum Bestimmen von vokabularexterner Sprache führten zu einem neuen Erkennungsprozess, der sowohl eine Fähigkeit zur vokabularexternen Erkennung bereitstellt als auch eine hohe Rate vokabularinterner Erkennung aufrecht erhält. Dieser neue Erkennungsprozess verwendet ein mit Strafe belegtes Müllmodell parallel zu gesprochenen Kurzwahlnamen, um vokabularexterne Sprache zu unterscheiden Dieser Ansatz wird auf eine Erkennung gesprochener Kurzwahleintragung angewendet, um das Problem des Eintragens von Namen zu behandeln, die in einer Kurzwahlliste bereits enthalten sind, und auch das einer zu großen Variabilität während des Eintragens. Ein "Müllmodell" ist als ein Modell für jegliche Sprache definiert, die aus Wörtern oder Lauten bestehen kann, für die im Erkennungssystem kein anderes Modell existiert. Es gibt mehrere Möglichkeiten für Mittel zum Konstruieren von Müllmodellen. Ein bei der Erkennung nach dem Stand der Technik allgemein verwendetes, in 6 gezeigtes einzelnes Müllmodell modelliert eine Sammlung von umfassenden phonetischen Klassen von Sprachlauten, die zusammengefügt werden, um Laute zu bilden, die ein Wort ergeben. Wie sie in 6 gezeigt sind, stellen die Kreise die akustischen umfassenden phonetischen Klassen dar. Die durchgezogenen Linien bezeichnen Übergänge, die von einer umfassenden phonetischen Klasse zu einer anderen in jeder Richtung ausgeführt werden können. Die punktierten Linien zeigen an, dass das Modell in einem bestimmten Zustand eine Schleife durchlaufen kann. Übergänge sind durch Wahrscheinlichkeiten gewichtet, die auf zeitlichen phonotaktischen Beschränkungen beruhen. Diese Beschränkungen erfordern, dass, je länger eine gegebene phonetische Klasse verwendet wird, um Sprache zu erklären, die Klasse umso weniger wahrscheinlich verwendet wird, um Sprache zu erklären, die Klasse umso weniger wahrscheinlich verwendet wird, um nachfolgende Sprache zu erklären, und die nachfolgende Sprache umso wahrscheinlicher durch andere unterschiedliche phonetische Klassen erklärt wird. Das Modell kann beginnen, Sprache unter Eintritt oder Austritt in irgendeinem Zustand zu erklären.

Während einer Überprüfung auf einen ähnlichen Namen wird die Erkennung bei dem neuen Namen durchgeführt, der zur Liste hinzugefügt wird. Der neue Name kann entweder mit einem in der Liste vorhandenen Namen übereinstimmen oder mit dem parallelen Müllmodell übereinstimmen. Wenn der Name mit einem vorhandenen Namen übereinstimmt, dann wird der Anwender darüber informiert, dass der Name oder ein ähnlicher Name bereits in der Liste enthalten ist und dass der Name nicht hinzugefügt wird. Wenn der neue Name mit dem parallelen Müllmodell übereinstimmt, dann wird angenommen, dass der Name nicht in der Liste enthalten ist, und das Hinzufügen des Namens wird fortgesetzt. Die Strafe für das Müllmodell kann eingestellt werden, um die Empfindlichkeit bei der Anpassung entweder an einen Namen in der Liste oder an das Müllmodell zu beeinflussen.

Wenn der Teilnehmer versucht, einen neuen Namen in die Kurzwahlliste einzutragen, tritt er in ein Menü mit der Bezeichnung "Sprachwahllisten-Management" oder in Position 40 in 3 oder 78 in 4 ein und gibt "Eintrag hinzufügen" ein oder spricht dies. Wenn dieser Befehl erkannt wird, überprüft das System im Schritt 201 zunächst, ob die Liste voll ist oder nicht. Wenn sie voll ist, teilt das System dem Anwender mit, dass sie voll ist. Dies kann durch einen synthetisierten Sprachbefehl aus dem Speicher 15 und dem Synthesizer 15a erfolgen, der besagt: "Ihre Liste ist voll. Sie müssen einen Namen löschen, bevor Sie einen neuen hinzufügen." Der Anwender kann zum Listenmanagement zurückkehren und einen Namen in der Liste löschen. Siehe Schritte 96104 in 4. Wenn die Liste voll ist, oder nach dem Löschen eines Namens in der Liste und der Rückkehr zu "Eintrag LPCCNT hinzufügen", werden Zähler ELPC und ULPC auf null gesetzt (Schritt 202). Das System verfolgt dann die Zählungen des LPC (lineare prädiktive Codierung) oder des ELPC der Eintragung sowie der linearen prädiktiven Aktualisierungs-Codierung (ULPC). Die LPC ist eine durch lineare Prädiktionsparameter dargestellte Sprachabtastung. Die LPC wird als linear angenommen. Für den Fall von mehr als einer LPC siehe z. B. Seiten 81–124 in "Linear Predictive Coding of Speech" von Bishnu S. Ital (Kapitel 4) in "Computer Speech Processing", herausgegeben von Frank Fallside und William Woods, Prentice Hall (ISBN 0-13-163841-6). Wenn die Zählung von ELPC wie auch von ULPC auf null steht (Schritt 203), was anzeigt, dass zuvor nichts eingegeben wurde, wird eine synthetisierte anleitende Aufforderungsaussage abgespielt (Entscheidung "ja" im Schritt 203). Die synthetisierte Aussage kann beispielsweise besagen: "Das System muss lernen, wie Sie den Namen sprechen. Nachdem Sie den Namen zum ersten Mal gesprochen haben, folgt eine lange Pause, und dann fordert das System Sie auf, den Namen zwischen ein- und viermal zu wiederholen. In Zukunft können Sie diese Mitteilung durch Drücken der Doppelkreuztaste überspringen. Sprechen Sie nach dem Piepton bitte den Sprachwahlnamen." (Am Ende ertönt ein Piepton, damit der Anwender den Namen spricht.) Der Anwender spricht den Namen. Im Schritt 205 erfolgt eine Überprüfung, um zu bestimmen, ob der Name in der Liste von (beispielsweise) fünfzehn aufgelisteten Namen bereits vorhanden ist, ob er zu einem Namen ähnlich ist oder ob er mit dem Müllmodell übereinstimmt. Wenn sich eine Übereinstimmung mit dem in der Liste ergibt (was anzeigt, dass ein ähnlicher Name in der Liste bereits vorhanden ist), geht das System zum Wiederholen des Ergänzungseintrags von Schritt 206 über. Bei "ja" auf die Frage, ob die Wiederholungen ausgeschöpft sind (Schritt 207), kehrt das System zum Menü des Sprachwahllisten-Managements oder zur Position 40 in 3 oder 78 in 4 zurück. Sind die Versuche nicht ausgeschöpft ("nein" im Schritt 207), spielt das System über den Synthesizer 15a eine Mitteilung "zu ähnlich" ab ("... ist zu einem anderen Namen in Ihrer Liste zu ähnlich. Bitte wählen Sie einen abweichenden Namen") und inkrementiert den in 5 gezeigten ELPC-Zähler 202 und verwendet für den erneuten Versuch die kürzere Eingabeaufforderung ("Sprechen Sie nach dem Piepton bitte den Sprachwahlnamen"). Wenn der Anwender nicht rechtzeitig einen neuen Namen angibt, aktiviert das System die Zeitsperre, inkrementiert den Zähler und fordert einen neuen Namen an. Wird auf der Tastatur eine Taste gedrückt, die nicht gültig ist, und/oder wird nach einer Zeitsperre eine Taste gedrückt, inkrementiert das System im Schritt 202 den Zähler und fragt nach einem gesprochenen Namen.

Wenn das System nach drei Versuchen oder der fünften ungültigem DTMF-Taste beim Eintragen scheitert, trennt das System (Schritt 209). Wenn der gesprochene Name keine Übereinstimmung ergibt, kehrt das System zu "Ergänzungseintrag eintragen" von 7 zurück.

Nach einem erfolgreichen Sprechen eines Namens, der beim Eintragen eines Ergänzungseintrags in 5 keine Übereinstimmung ergibt, folgt das System dem Ablaufplan von 6. Die Äußerung wird gespeichert, wenn die Online-Eintragung begonnen wird. Die gesicherte Äußerung dient dazu, eine Schablone zu erzeugen (Schritt 301), indem eine Offline-Eintragung ausgeführt wird. Wenn die Länge der Äußerung nicht zu kurz ist, etwa wenigstens so groß wie ein Mindestschwellenwert, wie beispielsweise zehn Datenrahmen ("nein" im Schritt 302), geht das System zum Schritt 305 über, um einen Ergänzungseintrag zu aktualisieren, und folgt dem Ablaufplan von 8. Ist die Mitteilung zu kurz oder kürzer als der Mindestschwellenwert (bei dem Beispiel weniger als zehn (10) Datenrahmen) ("ja" im Schritt 302), fragt das System über den Synthesizer, ob der Anwender die Schablone verwenden möchte, auch wenn sie zuvor nicht verwendet wurde. Wenn "ja" weniger als den Mindestschwellenwert bedeutet, kann die Aufforderungsmitteilung besagen:

"Der Name [angegebener Name] ist kürzer als die empfohlene Namenslänge. Es ist am besten, sowohl Vor- als auch Nachnamen zu verwenden. Um diesen Namen trotzdem zu verwenden, sprechen Sie OKAY. Um das Hinzufügen dieses Namens abzubrechen, sprechen Sie ABBRECHEN."

Danach folgt ein Aufforderungspiepton. Wenn im Reaktionsschritt 307 "OKAY" empfangen wird, geht das System zum Ergänzungseintrag Aktualisieren von 8 über. Wird "ABBRECHEN" empfangen, so wird eine synthetisierte Aussage erzeugt und bereitgestellt, wie etwa "Name nicht hinzugefügt", und das System kehrt zum Menü Sprachlisten-Management oder zur Position 40 in 3 oder 78 in 4 zurück. Wenn nichts gesprochen wurde (Zeitsperre), bei einem nicht erkannten Befehl oder wenn eine falsche Taste gedrückt wird, liefert das System synthetisierte Anweisungen und kehrt zur Suche nach einer Reaktion zurück. Wenn nach dem fünften Mal keine erkannte Reaktion vorliegt, oder nach drei Zeitsperren wird das System mit einer Mitteilung getrennt (Schritt 309). Wird eine DTMF-Taste gedrückt, stellt der Synthesizer die Mitteilung "Falsche Taste" bereit. Nach jeder Zeitsperre, jeder falschen Taste sowie nach dem dritten und vierten nicht erkannten Sprachbefehl kann der Synthesizer "Sprechen Sie OK oder Abbrechen" ausgeben oder, um ausführlichere Anweisungen zu geben: "Sprechen Sie okay, um das Hinzufügen dieses Namens fortzusetzen. Sprechen Sie abbrechen, um das Hinzufügen dieses Namens abzubrechen." Wenn auch bei einem kurzen Namen "OKAY" erkannt wird, geht das System zum Ergänzungseintrag Aktualisieren von 8 über.

Beim Feststellen des Erkennens verwendet das System das Müllmodell mit nachstehend ausgeführten Strafen.

Wenn die empfangene Schablone für irgendeines der aufgeführten Müllmodelle einen hohen Zählerstand hat, nimmt sie einen hohen Zählerstand für nicht erkennbare Sprache an und wird als nicht erkannte Sprache abgelehnt.

Wie in 8 gezeigt ist, wird die Schablone heruntergeladen (Schritt 401), und das System stellt fest, ob eine Aktualisierung erfolgte. Während der Aktualisierung wird das Müllmodell dazu verwendet, Sprache zu erklären, die in der Eintragsschablone nicht enthalten ist. Wenn der Anwender während des Eintragens beispielsweise "Oh, Roger Rabbit" sprach, dann erklärt das Müllmodell das "Oh" (ein Schnaufen), und nur der Abschnitt "Roger Rabbit" der Aktualisierungsäußerung wird in die Schablone des neuen Namens gemittelt. Wenn der Aktualisierungszähler (ULPC) auf null steht (Schritt 402), bedeutet dies, dass keine Aktualisierung erfolgte, und das System fordert über den Synthesizer den Anwender auf: "Bitte sprechen Sie den Namen noch einmal." Der Aktualisierungszähler wird inkrementiert (Schritt 403), und wenn eine Reaktion vorliegt, erfolgt unter Verwendung dieser Reaktion eine Aktualisierung der Schablone (Schritt 404). Die Schablone wird überprüft, um festzustellen, ob eine ordnungsgemäße Aktualisierung erfolgte. Wenn eine ordnungsgemäße Aktualisierung erfolgte, wird der Anwender aufgefordert, die Telephonnummer für diesen Namen einzugeben (Schritt 405). Sie kann eingetastet oder unter Verwendung der Spracherkennung mit sprecherunabhängigen Erkennungsmodellen hineingesprochen werden. Wenn die Aktualisierung fehlschlägt, geht das System zu den Schritten Ergänzungseintrag Wiederholen von 9 über. Wenn die Aktualisierung fehlschlägt, werden die Eintrags- und die Aktualisierungsäußerungen vertauscht, und das Eintragen und die Aktualisierung werden in dieser Reihenfolge versucht. Oft ist ein Anwender beim ersten Mal nicht sprechbereit, und ein Einfügen beispielsweise eines "Oh" (eines Schnaufens) wird wahrscheinlich erfolgen, bevor der Name gesprochen wird, aber wenn erneutes Sprechen angefordert wird, ist er darauf vorbereitet, zu sprechen. Die erste Schablone enthält das Schnaufen des "Oh", und wenn eine Aktualisierung durchgeführt wird, kann die Aktualisierung fehlschlagen, da kein "Oh" vorliegt. Wenn Äußerungen vertauscht sind, wird für das Eintragen die sauberere zweite Äußerung verwendet, und es wird mit der ersten Äußerung aktualisiert, sodass das "Oh"-Schnaufen am Beginn der Äußerung durch das Müllmodell erklärt und das "Oh" nicht in die Schablone aufgenommen wird. Wenn dieses Vertauschen der ersten und der zweiten Äußerung fehlschlägt, wird über das Ausschöpfen der Versuche (Schritt 406) eine dritte Äußerung angefordert, und die Reaktion sowie die zweite Äußerung werden für die Aktualisierung verwendet. Wird für das Eintragen eine dritte Äußerung angefordert, dann wird dieser Name zuerst überprüft, um festzustellen, ob er zu einem anderen Namen in der Liste zu ähnlich ist. Wenn dies der Fall ist, wird er nicht verwendet, und die Verarbeitung geht zur Eingabe A in 5 über. Wenn das Eintragen fehlschlägt, da die Äußerung zu kurz war, benachrichtigt das System den Teilnehmer und fordert erneut eine weitere Äußerung an. Wenn das Eintragen erfolgreich verläuft, aber die Äußerung (Rahmenlänge) zu kurz ist (weniger als der Schwellenwert der Mindestlänge), dann erhält der Teilnehmer eine Warnung, dass schlechte Erkennungsergebnisse resultieren können, da der Eintragsname zu kurz ist. Der Teilnehmer wird aufgefordert, "OKAY" oder "ABBRECHEN" zu sprechen.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Äußerungen beim Fehlschlagen einer Aktualisierung vertauscht werden, um festzustellen, ob die zweite (oder, wenn erforderlich, dritte) Äußerung eine bessere Eintragsäußerung ergibt als die erste. Es wird die nachfolgend angegebene Reihenfolge von Eintragen und Aktualisierungen versucht, aber es werden vom Anwender nur maximal drei Äußerungen angefordert.


Anspruch[de]
Verfahren zum Eintragen von Kurzwahlnamen in einem Telephon, das umfasst:

Vorsehen eines Müllmodells (600) zur Spracherkennung;

Zuweisen einer Strafe an das Müllmodell;

Empfangen einer Äußerung eines neuen Kurzwahlnamens von einem Anwender (210);

Vergleichen der Äußerung mit dem mit Strafe belegten Müllmodell und mit Schablonen früher hinzugefügter Kurzwahlnamen, um festzustellen, ob die Äußerung zu einem früher hinzugefügten Kurzwahlnamen (205) zu ähnlich ist; und

in Reaktion darauf, dass die erste Äußerung zu einem früher hinzugefügten Kurzwahlnamen nicht zu ähnlich ist, Eintragen des neuen Kurzwahlnamens in eine Kurzwahlliste (211).
Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Eintragungsschritt (211) umfasst:

Eintragen der Äußerung durch Erzeugen einer Schablone für den neuen Kurzwahlnamen (301);

Speichern der Schablone (305); und

Anfordern und Hinzufügen einer Telephonnummer, die dem neuen Kurzwahlnamen (405) zugeordnet werden soll.
Verfahren nach Anspruch 1, das ferner umfasst:

Einstellen des Strafmodells, um die Empfindlichkeit des Vergleichsschritts bei der Anpassung der Äußerung an das mit Strafe belegte Müllmodell oder an die Schablonen früher hinzugefügter Kurzwahlnamen zu ändern.
Verfahren nach Anspruch 1, ferner dadurch gekennzeichnet, dass der Eintragungsschritt (211) umfasst:

Erzeugen einer ersten Schablone aus der Äußerung des neuen Kurzwahlnamens (301);

Empfangen einer zweiten Äußerung des neuen Kurzwahlnamens;

Vergleichen der zweiten Äußerung mit der ersten Schablone, um festzustellen, ob die zweite Äußerung mit der ersten Schablone übereinstimmt; und

in Reaktion auf die Feststellung, dass die zweite Äußerung eine Übereinstimmung ergibt, Hinzufügen einer dem neuen Kurzwahlnamen entsprechenden Schablone zu einer Kurzwahlliste.
Verfahren nach Anspruch 1, das ferner umfasst:

in Reaktion auf die Feststellung, dass die zweite Äußerung eine Übereinstimmung ergibt, Aktualisieren der ersten Schablone unter Verwendung der zweiten Äußerung;

und wobei der Hinzufügungsschritt die aktualisierte erste Schablone zu der Kurzwahlliste hinzufügt.
Verfahren nach Anspruch 4, bei dem der Vergleichsschritt vokabularinterne Abschnitte der zweiten Äußerung mit der ersten Schablone vergleicht. Verfahren nach Anspruch 4, ferner dadurch gekennzeichnet, dass:

vor dem Empfang der zweiten Äußerung der Anwender aufgefordert wird, den neuen Kurzwahlnamen (410) zu wiederholen.
Verfahren nach Anspruch 4, das ferner umfasst:

in Reaktion auf die Feststellung, dass die zweite Äußerung eine Übereinstimmung ergibt, Anfordern und Hinzufügen einer Telephonnummer, die dem neuen Kurzwahlnamen (405) zugeordnet werden soll.
Verfahren nach Anspruch 4, ferner gekennzeichnet durch:

in Reaktion auf den Vergleichsschritt Feststellen, dass die zweite Äußerung keine Übereinstimmung ergibt;

Eintragen der zweiten Äußerung durch Erzeugen einer zweiten Schablone aus der zweiten Äußerung;

Vergleichen der ersten Äußerung mit der zweiten Schablone, um festzustellen, ob die erste Äußerung mit der zweiten Schablone übereinstimmt; und

in Reaktion auf die Feststellung, dass die erste Äußerung eine Übereinstimmung ergibt, Hinzufügen einer dem neuen Kurzwahlnamen entsprechenden Schablone zu der Kurzwahlliste.
Verfahren nach Anspruch 9, bei dem der Schritt des Vergleichens der ersten Äußerung mit der zweiten Schablone vokabularinterne Abschnitte der ersten Äußerung mit der zweiten Schablone vergleicht. Verfahren nach Anspruch 10, ferner gekennzeichnet durch:

in Reaktion auf die Feststellung, dass die erste Äußerung eine Übereinstimmung ergibt, Aktualisieren der zweiten Schablone unter Verwendung von vokabularinternen Abschnitten der ersten Äußerung;

wobei der Hinzufügungsschritt die aktualisierte zweite Schablone zu der Kurzwahlliste hinzufügt.
Verfahren nach Anspruch 9, ferner dadurch gekennzeichnet, dass:

in Reaktion auf die Feststellung, dass die erste Äußerung keine Übereinstimmung ergibt:

die dritte Äußerung mit der zweiten Schablone verglichen wird, um festzustellen, ob die dritte Äußerung mit der zweiten Schablone übereinstimmt; und

in Reaktion auf die Feststellung, dass die dritte Äußerung eine Übereinstimmung ergibt, die zweite Schablone unter Verwendung der dritten Äußerung aktualisiert wird; und

die aktualisierte zweite Schablone zu der Kurzwahlliste hinzugefügt wird.
Verfahren nach Anspruch 12, bei dem der Schritt des Vergleichens der dritten Äußerung mit der zweiten Schablone vokabularinterne Abschnitte der dritten Äußerung mit der zweiten Schablone vergleicht; und wobei der Schritt des Aktualisierens der zweiten Schablone unter Verwendung der dritten Äußerung vokabularinterne Abschnitte der dritten Äußerung verwendet. Verfahren nach Anspruch 1, ferner dadurch gekennzeichnet, dass:

festgestellt wird, ob die Äußerung eine Länge besitzt, die länger als ein Schwellenwert (302) ist;

wobei der Eintragungsschritt in Reaktion auf die Tatsache ausgeführt wird, dass die Länge der Äußerung länger ist als der Schwellenwert.
Verfahren nach Anspruch 14, ferner dadurch gekennzeichnet, dass:

in Reaktion auf die Tatsache, dass die Länge der ersten Äußerung nicht länger als der Schwellenwert ist, eine Eingabe von dem Anwender angefordert wird, um die Eintragung des neuen Kurzwahlnamens (310) fortzusetzen oder zu beenden;

wobei der Eintragungsschritt in Reaktion auf eine Anwendereingabe ausgeführt wird, um die Eintragung des neuen Kurzwahlnamens fortzusetzen.
Telephonapparat (10), der eine Schaltungsanordnung zum Eintragen von Kurzwahlnamen enthält, wobei die Schaltungsanordnung umfasst:

einen Speicher (15) zum Speichern einer Kurzwahlliste einschließlich mehrerer Schablonen für früher hinzugefügte Kurzwahlnamen und zum Speichern eines Müllmodells (600) zur Spracherkennung; und

einen Prozessor (12), der so programmiert ist, dass er eine Folge von Operationen ausführt, die umfassen:

Zuweisen einer Strafe zu dem Müllmodell;

Empfangen einer Äußerung eines neuen Kurzwahlnamens von einem Anwender (210);

Vergleichen der Äußerung mit dem mit Strafe belegten Müllmodell und mit mehreren gespeicherten Schablonen, um festzustellen, ob die erste Äußerung zu einem früher hinzugefügten Kurzwahlnamen (205) zu ähnlich ist; und

in Reaktion auf die Tatsache, dass die Äußerung zu einem früher hinzugefügten Kurzwahlnamen nicht zu ähnlich ist, Eintragen des neuen Kurzwahlnamens in eine Kurzwahlliste (211).
Telephonapparat nach Anspruch 16, bei dem die Eintragungsoperation (211) umfasst:

Eintragen der Äußerung durch Erzeugen einer Schablone für den neuen Kurzwahlnamen (301);

Speichern der erzeugten Schablone in dem Speicher (305); und

Anfordern und Speichern einer Telephonnummer, die dem neuen Kurzwahlnamen (405) zugeordnet werden soll.
Telephonapparat nach Anspruch 16, bei dem die Folge von Operationen ferner umfasst:

Einstellen des Strafmodells, um die Empfindlichkeit des Vergleichsschrittes hinsichtlich der Übereinstimmung der Äußerung mit dem mit Strafe belegten Müllmodell oder mit den Schablonen von früher hinzugefügten Kurzwahlnamen zu ändern.
Telephonapparat nach Anspruch 16, bei dem die Eintragungsoperation (211) ferner umfasst:

Eintragen einer ersten Schablone aus der Äußerung (301);

Empfangen einer zweiten Äußerung des neuen Kurzwahlnamens;

Vergleichen der zweiten Äußerung mit der ersten Schablone, um festzustellen, ob die zweite Äußerung mit der ersten Schablone übereinstimmt; und

in Reaktion auf die Feststellung, dass die zweite Äußerung eine Übereinstimmung ergibt, Hinzufügen einer dem neuen Kurzwahlnamen entsprechenden Schablone zu einer Kurzwahlliste.
Telephonapparat nach Anspruch 19, ferner dadurch gekennzeichnet, dass:

in Reaktion auf die Feststellung, dass die zweite Äußerung eine Übereinstimmung ergibt, die erste Schablone unter Verwendung der zweiten Äußerung aktualisiert wird; und

die aktualisierte Schablone zu der Kurzwahlliste im Speicher hinzugefügt wird.
Telephonapparat nach Anspruch 20, bei dem der Speicher auch der Speicherung eines Müllmodells für nicht erkannte Sprache dient;

und ferner dadurch gekennzeichnet, dass:

die Vergleichsoperation vokabularinterne Abschnitte der zweiten Äußerung mit der ersten Schablone vergleicht.
Telephonapparat nach Anspruch 19, ferner gekennzeichnet durch Mittel, die in einem Speicher eine dem hinzugefügten Kurzwahlnamen zugeordnete Telephonnummer speichern. Telephonapparat nach Anspruch 19, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Folge von Operationen ferner umfasst:

in Reaktion darauf, dass in dem Vergleichsschritt keine Übereinstimmung mit der zweiten Äußerung festgestellt wird:

Eintragen der zweiten Äußerung durch Erzeugen einer zweiten Schablone aus der zweiten Äußerung;

Vergleichen der ersten Äußerung mit der zweiten Schablone, um festzustellen, ob die erste Äußerung mit der zweiten Schablone übereinstimmt; und

in Reaktion auf die Feststellung, dass die erste Äußerung eine Übereinstimmung ergibt, Hinzufügen einer Schablone, die dem neuen Kurzwahlnamen entspricht, zu der Kurzwahlliste.
Telephonapparat nach Anspruch 23, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Folge von Operationen ferner umfasst:

in Reaktion auf die Feststellung, dass die erste Äußerung keine Übereinstimmung ergibt:

Anfordern und Empfangen einer dritten Äußerung des neuen Kurzwahlnamens;

Vergleichen der dritten Äußerung mit der zweiten Schablone, um festzustellen, ob die dritte Äußerung mit der zweiten Schablone übereinstimmt; und

in Reaktion auf die Feststellung, dass die dritte Äußerung eine Übereinstimmung ergibt, Aktualisieren der zweiten Schablone unter Verwendung der dritten Äußerung; und

Hinzufügen der aktualisierten zweiten Schablone zu der Kurzwahlliste.
Telephonapparat nach Anspruch 16, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Folge von Operationen ferner umfasst:

Feststellen, ob die erste Äußerung eine Länge hat, die länger ist als ein Schwellenwert (302); und

Eintragen der ersten Schablone aus der ersten Äußerung in Reaktion auf die Tatsache, dass die Länge der ersten Äußerung länger als der Schwellenwert ist.
Telephonapparat nach Anspruch 25, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Folge von Operationen ferner umfasst:

in Reaktion auf die Tatsache, dass die Länge der ersten Äußerung nicht länger als der Schwellenwert ist, Anfordern einer Eingabe von dem Anwender, um die Eintragung des neuen Kurzwahlnamens (310) fortzusetzen oder zu beenden; und

Eintragen der ersten Schablone aus der ersten Äußerung in Reaktion auf den Empfang einer Anwendereingabe, um die Eintragung des neuen Kurzwahlnamens fortzusetzen.






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