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Dokumentenidentifikation DE69636874T2 18.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001168344
Titel Datenaufzeichnungs- und Wiedergabegerät und Verfahren
Anmelder Sony Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Fujita, Hiroyuki, Shinagawa-ku, Tokyo 141-0001, JP;
Ito, Norikazu, Shinagawa-ku, Tokyo 141-0001, JP
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69636874
Vertragsstaaten BE, CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.12.1996
EP-Aktenzeichen 011223583
EP-Offenlegungsdatum 02.01.2002
EP date of grant 24.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.10.2007
IPC-Hauptklasse G11B 27/034(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G11B 27/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   G11B 27/32(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04N 5/76(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04N 5/92(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04N 5/781(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Informationsdaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabevorrichtung und auf Verfahren, die zur Aufzeichnung von Informationsdaten, wie Audio- und/oder Videodaten in bzw. auf einem Aufzeichnungsträger, auf den wahlfrei zugreifbar ist, wie einer Festplatte, und zur Wiedergabe der aufgezeichneten Daten geeignet sind.

In den vergangenen Jahren ist eine Festplattenanordnung mit einer großen Anzahl von eine große Kapazität aufweisenden, miteinander verbundenen Festplattenvorrichtungen in praktischen Gebrauch gelangt, die eine kombinierte Aufzeichnungskapazität von mehreren zehn bis mehreren hundert Gigabyte (GB) besitzt und die einen wahlfreien Zugriff durchzuführen imstande ist.

Diese Festplattenanordnung ist zur Aufzeichnung von Daten mit einer sehr großen Datenmenge geeignet, wie von Audiodaten und Videodaten oder der einen Daten dieser Daten (Audio- und/oder Videodaten) und eignet sich insbesondere für den Einsatz als Aufzeichnungs- und Wiedergabevorrichtung für eine Editiervorrichtung aufgrund der Charakteristik, dass sie innerhalb einer kurzen Zugriffszeit jegliche Audio- und/oder Videodaten wiedergeben kann.

Wenn die editierten Audio- und/oder Videodaten erneut in bzw. auf der Festplattenanordnung aufgezeichnet werden, in der die durch Editieren erfassten Audio- und/oder Videodaten (Vorrats- bzw. Lagerdaten) aufgezeichnet sind, dann werden jedoch die Audio- und/oder Videodaten, die denselben Inhalt besitzen, in einer überlappenden Weise aufgezeichnet, womit die Aufzeichnungskapazität der Festplattenanordnung nutzlos vertan wird, und es besteht eine Möglichkeit dafür, dass es nicht möglich sein wird, ein Editieren von Audio- und/oder Videodaten vorzunehmen, die sich über eine lange Zeitspanne erstrecken.

In EP 0 684 570 A2 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Multimedia-Editierung beschrieben. Dabei wird eine spezialisierte gekettete Listen-Editierungsstruktur verwendet, um Multimedia-Dateisegmente in einer zu editierenden Multimedia-Datei anzuordnen. Jedes Multimedia-Dateisegment besteht aus einer Anzahl von benachbarten Dateneinheiten, die vorzugsweise Bytes sind, das sind Bereiche der gesamten Multimedia-Datei, obwohl die Dateisegmente physikalisch sogar in verschiedenen Datendateien untergebracht sein können.

In EP 0 614 244 A2 ist ein System zur nichtlinearen Video-Editierung beschrieben. Eine Vorrichtung zur nichtlinearen Video-Editierung ist als eine Vorrichtung beschrieben, die eine beliebig zugreifbare Bilddaten-Speichereinheit, einen FIFO-Speicher, eine Videoeffekte-Einheit und eine eine gewünschte Fotos speichernde Speichereinheit aufweist. Bilddaten von der Bilddaten-Speichereinheit sowie ein Datentransfer in dem FIFO-Speicher werden so gesteuert, dass Bilder während einer Editieroperation nicht gestört bzw. unterbrochen werden.

Zusammenfassung der Erfindung

Aspekte der Erfindung sind in den beigefügten Ansprüchen festgelegt.

Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung kann eine Informationsdaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabevorrichtung bereitgestellt werden. Die Vorrichtung umfasst eine erste Informationsdaten-Aufzeichnungseinrichtung zum Aufzeichnen von Bestandsdaten, die eine Vielzahl von Reihen von Informationsdaten umfassen in einem Aufzeichnungsträger, auf den beliebig zugreifbar ist. Die Vorrichtung umfasst außerdem eine erste Aufzeichnungsbereichs-Erzeugungseinrichtung zur Erzeugung von ersten Aufzeichnungsbereichsdaten, die Aufzeichnungsbereiche angeben, welche durch die Bestandsdaten belegt sind. Die Vorrichtung umfasst ferner eine zweite Informationsdaten-Aufzeichnungseinrichtung zum kontinuierlichen Aufzeichnen von Informationsdaten in einem bestimmten Aufzeichnungsbereich des Aufzeichnungsträgers, die kurze Teildaten mit einer Datenlänge von nicht mehr als einer bestimmten Datenlänge und einen bestimmten Anteil von vor oder nach den kurzen Teildaten wiederzugebenden Teildaten umfassen. Die Kombinations-Wiedergabeeinrichtung umfasst eine zweite Aufzeichnungsbereichs-Datenerzeugungseinrichtung zur Erzeugung von zweiten Aufzeichnungsbereichsdaten, welche die Aufzeichnungsbereiche angeben, die in bzw. auf dem Aufzeichnungsträger durch Teildaten belegt sind, welche einen Teil oder die Gesamtheit der Bestandsdaten umfassen und die kontinuierlich aufgezeichneten Informationsdaten enthalten. Die Kombinations-Wiedergabeeinrichtung umfasst außerdem eine Teildaten-Wiedergabeeinrichtung zur Wiedergabe der Teildaten von dem Aufzeichnungsträger auf der Grundlage der erzeugten zweiten Aufzeichnungsbereichsdaten. Die Informationsdaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabevorrichtung umfasst ferner eine Kombinations-Wiedergabeeinrichtung zur Wiedergabe von Informationsdaten durch Kombinieren der Teildaten.

Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung kann die erste Aufzeichnungsbereichs-Datenerzeugungseinrichtung eine erste Aufzeichnungsbereichsliste erzeugen, die zumindest die Aufzeichnungsbereiche angibt, welche durch die Vielzahl von Reihen von Informationsdaten in bzw. auf dem Aufzeichnungsträger belegt sind. Die erste Aufzeichnungsbereichsliste kann in Form einer geketteten Liste vorliegen, welche die gegenseitige Kettung angibt und diese in den ersten Aufzeichnungsbereichsdaten enthält. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung kann die zweite Aufzeichnungsbereichs-Datenerzeugungseinrichtung eine zweite Aufzeichnungsbereichsliste erzeugen, welche zumindest diejenigen Aufzeichnungsbereiche angibt, welche durch die wiederzugebenden Teildaten belegt sind. Der zweite Aufzeichnungsbereich kann in Form einer geketteten Liste auf der Grundlage von Ordnungsdaten, welche die Reihenfolge für die Wiedergabe der Teildaten angeben, von Wiedergabe-Bereichsdaten, die den Bereich angeben, der durch die Teildaten in den Bestandsdaten belegt ist, und den ersten Aufzeichnungsbereichsdaten der Bestandsdaten vorliegen und er kann diese Daten in den zweiten Aufzeichnungsbereichsdaten enthalten. Die Teildaten-Wiedergabeeinrichtung kann die Teildaten aus den Aufzeichnungsbereichen des Aufzeichnungsträgers wiedergeben, die durch die zweite Aufzeichnungsbereichsliste angegeben sind.

Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung können die Wiedergabe-Bereichsdaten, die den durch die Teildaten in den Bestandsdaten belegten Bereich angeben, eine Wiedergabe-Startposition und eine Wiedergabe-Endposition der Teildaten in den Bestandsdaten oder in den einen dieser Daten enthalten.

Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung können die erste Aufzeichnungsbereichsliste, welche durch die erste Aufzeichnungsbereichs-Datenerzeugungseinrichtung erzeugt ist, und die zweite Aufzeichnungsbereichsliste, die durch die zweite Aufzeichnungsbereichs-Datenerzeugungseinrichtung erzeugt ist, ferner Identifizierungskennzeichen bzw. -flags enthalten und gegenseitig dieselbe Datenstruktur annehmen. Die erste Aufzeichnungsbereichs-Datenerzeugungseinrichtung kann das Identifizierungsflag der ersten Aufzeichnungsbereichsliste auf einen ersten Wert setzen, und die zweite Aufzeichnungsbereichs-Datenerzeugungseinrichtung der Kombinations-Widergabeeinrichtung kann das Identifizierungsflag der zweiten Aufzeichnungsbereichsliste auf einen zweiten Wert festlegen. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung kann eine Aufzeichnungsbereichs-Freigabeeinrichtung vorgesehen sein, um die durch die erste Aufzeichnungsbereichsliste angegebenen Aufzeichnungsbereiche des Aufzeichnungsträgers freizugeben und die erste Aufzeichnungsbereichsliste lediglich in einem Fall zu löschen, in welchem der Wert der Identifizierungsdaten der erste Wert ist, wenn eine Anforderung zur Freigabe der Aufzeichnungsbereiche des Aufzeichnungsträgers durch die erste Aufzeichnungsbereichsliste und die zweite Aufzeichnungsbereichsliste angegeben ist.

Die Vielzahl von Reihen von Informationsdaten kann eine Vielzahl von Audio- oder Videodaten sein.

Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung kann ein Informationsdaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabeverfahren bereitgestellt werden. Das Verfahren umfasst das Aufzeichnen von Bestandsdaten, die eine Vielzahl von Reihen von Informationsdaten in bzw. auf einem Aufzeichnungsträger enthalten, auf den beliebig zugreifbar ist. Das Verfahren umfasst außerdem die Erzeugung von ersten Aufzeichnungsbereichsdaten, welche die durch die Bestandsdaten belegten Aufzeichnungsbereiche angeben. Das Verfahren umfasst ferner eine kontinuierliche Aufzeichnung von Informationsdaten in einem bestimmten Aufzeichnungsbereich des Aufzeichnungsträgers; die betreffenden Informationsdaten umfassen kurze Teildaten mit einer Datenlänge von nicht mehr als einer bestimmten Datenlänge und einen bestimmten Anteil an wiederzugebenden Teildaten vor oder nach den kurzen Teildaten. Das Verfahren umfasst außerdem die Erzeugung von zweiten Aufzeichnungsbereichsdaten, welche die Aufzeichnungsbereiche angeben, die in dem Aufzeichnungsträger durch Teildaten belegt sind, welche einen Teil oder die Gesamtheit der Bestandsdaten umfassen und die kontinuierlich aufgezeichneten Informationsdaten enthalten. Das Verfahren umfasst ferner die Wiedergabe der Teildaten von dem Aufzeichnungsträger auf der Grundlage der erzeugten zweiten Aufzeichnungsbereichsdaten. Das Verfahren umfasst außerdem die Wiedergabe von Informationsdaten durch Kombinieren der Teildaten.

Ausführungsformen der Erfindung können eine Informationsdaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabevorrichtung sowie ein Informationsdaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabeverfahren bereitstellen, die imstande sind, eine Vielzahl von Reihen von zu editierenden Informationsdaten in bzw. auf einem Aufzeichnungsträger aufzuzeichnen, auf den beliebig zugreifbar ist, wie auf einer Festplatte oder einer magneto-optischen Disk (MO-Disk), und irgendwelche Informationsdaten entsprechend einer Anforderung von einer externen Vorrichtung, wie von einer Editiervorrichtung, wiederzugeben und sie bereitzustellen.

Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sind die Informationsdaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabevorrichtung und das Verfahren zum Editieren von Informationsdaten geeignet, die sich über eine lange Zeitspanne erstrecken.

Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung können Informationsdaten, die exakt denselben Inhalt besitzen wie die Informationsdaten, welche aus dem Editieren (editierte Daten) resultieren, wiedergegeben werden, ohne dass eine Aufzeichnung sämtlicher Informationsdaten, die denselben Inhalt besitzen, in bzw. auf dem Aufzeichnungsträger in einer überlappenden Weise erfolgt.

Die Erfindung wird nunmehr unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beispielhaft erläutert, in denen entsprechende Teile mit denselben Bezugszeichen bezeichnet sind. In den Zeichnungen zeigen

1 eine Ansicht der Konfiguration bzw. des Aufbaus einer Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevor-richtung gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,

2 eine Ansicht der Konfiguration bzw. des Aufbaus eines in 1 dargestellten Steuerungssystems,

3A bis 3D Ansichten, die Aufzeichnungsbereiche, welche durch Audio- und/oder Videodaten A und B auf einem Aufzeichnungsträger einer in 1 dargestellten Festplattenanordnung belegt sind, sowie Aufzeichnungsbereichsdaten (erste Aufzeichnungsbereichsdaten) bei der ersten Ausführungsform veranschaulichen,

4A bis 4C Ansichten, die den Inhalt der Aufzeichnungsbereichsdaten veranschaulichen, welche in der RAM-Schaltung durch die in 2 dargestellte Mikroprozessorschaltung bei der ersten Ausführungsform gespeichert sind,

5 eine Ansicht, die den Inhalt der Editierdaten veranschaulicht, welche von der in 1 dargestellten Editiervorrichtung an das Steuerungssystem bei der ersten Ausführungsform abgegeben werden,

6 eine Ansicht, welche den Inhalt der Editierdaten veranschaulicht, die von der in 1 dargestellten Editiervorrichtung an das Steuerungssystem bei der ersten Ausführungsform abgegeben werden,

7 eine Ansicht der Konfiguration bzw. des Aufbaus des in 1 dargestellten Aufzeichnungssystems,

8 eine Ansicht der Konfiguration bzw. des Ausbaus des in 1 dargestellten Wiedergabesystems,

9A bis 9D Ansichten, die einen Aufzeichnungsbereich veranschaulichen, der durch Lager- bzw. Vorratsdaten A und B auf dem Aufzeichnungsträger der in 1 dargestellten Festplattenanordnung und der Aufzeichnungsbereichsdaten (erste Aufzeichnungsbereichsdaten) bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung belegt ist,

10A bis 10C Ansichten, die den Inhalt der Aufzeichnungsbereichsdaten der Lager- bzw. Vorratsdaten veranschaulichen, die in der RAM-Schaltung durch die in 2 dargestellte Mikroprozessorschaltung bei der zweiten Ausführungsform gespeichert sind,

11A und 11B Ansichten, die die Editierdaten, welche durch die in 1 dargestellte Editiervorrichtung an das Steuerungssystem der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung abgegeben werden, und den Wiedergabeeintrag veranschaulichen, der auf der Grundlage der Aufzeichnungs-Eintrags- und Editierdaten erzeugt wird, wie sie in 9 bei der zweiten Ausführungsform veranschaulicht sind,

12 ein Ablaufdiagramm, welches die Verarbeitung zeigt, wenn die Mikroprozessorschaltung des in 2 dargestellten Steuerungssystems die Audio- und/oder Videodaten, die von außen her eingegeben werden, auf der Festplattenanordnung bei der zweiten Ausführungsform aufzeichnet,

13 ein Signalablaufdiagramm zwischen der Editiervorrichtung und dem Steuerungssystem, wenn die Mikroprozessorschaltung des in 2 dargestellten Steuerungssystems die von außen her eingegebene Audio- und/oder Videodaten in der Festplattenanordnung bei der zweiten Ausführungsform aufzeichnet,

14 ein Ablaufdiagramm, welches die Verarbeitung veranschaulicht, wenn die Mikroprozessorschaltung des in 2 dargestellten Steuerungssystems die Audio- und/oder Videodaten bei der zweiten Ausführungsform wiedergibt,

15 ein Signalablaufdiagramm der Verarbeitung, wenn die Mikroprozessorschaltung des in 2 dargestellten Steuerungssystems die Audio- und/oder Videodaten bei der zweiten Ausführungsform wiedergibt,

16 ein Ablaufdiagramm, welches die Verarbeitung veranschaulicht, wenn die Mikroprozessorschaltung des in 2 dargestellten Steuerungssystems die Audio- und/oder Videodaten auf der Grundlage des Wiedergabeeintrags (11B) bei der zweiten Ausführungsform wiedergibt,

17A und 17B Ablaufdiagramme, die die Verarbeitung zur Erzeugung des Wiedergabeeintrags von den Editierdaten durch die Mikroprozessorschaltung des in 2 dargestellten Steuerungssystems bei der zweiten Ausführungsform veranschaulichen,

18A bis 18C Ansichten, welche die Editierdaten, den Aufzeichnungseintrag und den Wiedergabeeintrag veranschaulichen,

19A und 19B Ansichten, welche die Verarbeitung zur Wiedergabe der Audio-und/oder Videodaten veranschaulichen, die denselben Inhalt aufweisen wie jenen der editierten Daten durch Kombinieren der Teildaten von drei oder mehr Reihen von Lager- bzw. Vorratsdaten durch die in 1 dargestellte Aufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung,

20A und 20B Ansichten, welche die Audio- und/oder Videodaten veranschaulichen, die als Ergebnis des Editierens bezüglich der Bestandsdaten A bis D erzeugt worden sind,

21A bis 21C Ansichten, welche den Aufzeichnungseintrag der Bestandsdaten A bis D, die durch das bei der zweiten Ausführungsform dargestellte Steuerungssystem auf der Grundlage der Editierdaten erzeugt worden sind, welche von der Editiervorrichtung empfangen sind, sowie den Wiedergabeeintrag der editierten Daten veranschaulichen,

22A bis 22D Ansichten, welche den Verarbeitungsinhalt des Steuersystems (2) der Datenaufzeichnungs- und Wiedergabevorrichtung bei einer dritten Ausführungsform veranschaulichen,

23 ein Ablaufdiagramm, welches den Inhalt einer Kompilierungsverarbeitung veranschaulicht, die durch das Steuerungssystem der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung bei der dritten Ausführungsform ausgeführt wird,

24 ein Ablaufdiagramm, welches den Inhalt der Kompilierungsverarbeitung, die durch das Steuerungssystem der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung bei der dritten Ausführungsform ausführt, in weiteren Einzelheiten veranschaulicht,

25 eine Darstellung zur Festlegung der Daten b(k) und s(j) beim Wiedergabeeintrag R(k) in dem in 24 dargestellten Ablaufdiagramm und

26A und 26B Darstellungen zur Festlegung einer Variablen Z bei der Verarbeitung bei dem in 24 dargestellten Schritt ST740 sowie den numerischen Wert s(k) – T – X bei der Verarbeitung gemäß dem in 24 dargestellten Schritt ST756.

Erste Ausführungsform

1 zeigt eine Ansicht des Aufbaus einer Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung.

Wie in 1 gezeigt, ist die Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 aus einem Steuerungssystem 10, einem Aufzeichnungssystem 20, einer Festplattenanordnung (HDD) 30 und einem Wiedergabesystem 40 aufgebaut.

Die Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 zeichnet eine Vielzahl von Reihen von Audiodaten und Videodaten oder die einen Daten der betreffenden Daten (Audio- und/oder Videodaten) auf und stellt die Audio- und/oder Videodaten zum Editieren einer Editiervorrichtung 50 entsprechend einer Anforderung von der betreffenden Editiervorrichtung 50 bereit, die mit der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 verbunden ist. Ferner empfängt die Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 Daten (Editierdaten), die angeben, welcher Teil der Lager- bzw. Vorratsdaten in den Audio- und/oder Videodaten zu verwenden ist, die als Ergebnis des Editierens (editierte Daten) von der Editiervorrichtung 50 erhalten werden, und gibt die Audio- und/oder Videodaten, die denselben Inhalt aufweisen wie jenen der editierten Daten, auf der Grundlage dieser Editierdaten wieder.

2 zeigt eine Ansicht der Konfiguration bzw. des Aufbaus des in 1 dargestellten Steuerungssystems 10.

Wie in 1 gezeigt, besteht das Steuerungssystem 10 aus einer externen Schnittstellenschaltung (externe IF-Schaltung) 100, einer Mikroprozessorschaltung (CPU) 102, einer ROM-Schaltung 104, einer RAM-Schaltung 106, einem Bus 108 und Steuerschnittstellenschaltungen (Steuer-IF-Schaltungen) 110 und 112.

Das Steuerungssystem 10 bildet durch diese Teile bzw. Elemente den Steuerungscomputer, steuert die Einzelteile bzw. Komponententeile der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevor-richtung 1 auf der Grundlage der Editierdaten, die von der Editiervorrichtung 50 eingegeben werden (1) und leitet bzw. verwaltet die Aufzeichnungsbereiche der Reihen von Audio- und/oder Videodaten, die in der Festplattenanordnung 30 aufgezeichnet sind.

In dem Steuerungssystem 10 empfängt die externe IF-Schaltung 100 die von der Editiervorrichtung 50 eingegebenen Editierdaten und gibt diese an die Mikroprozessorschaltung 102 ab. Ferner empfängt die externe IF-Schaltung 100 die Antwortdaten, die an die Editiervorrichtung 50 durch die Mikroprozessorschaltung 102 über das Wiedergabesystem 40 zurückgeführt werden, und gibt diese an die Editiervorrichtung 50 ab.

Die Mikroprozessorschaltung 102 besteht beispielsweise aus einem Allzweck-Mikroprozessor oder aus einem RISC-Mikroprozessor (das ist ein Computer mit reduziertem Befehlssatz) und aus dessen peripheren Schaltungen. Die Mikroprozessorschaltung 102 führt die in der ROM-Schaltung 104 gespeicherten Programme unter Heranziehung der RAM-Schaltung 106 aus und überträgt und empfängt die Editierdaten sowie die Antwortdaten zu bzw. von der Editiervorrichtung 50.

Ferner steuert die Mikroprozessorschaltung 102 die Teile der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 über die Steuer- bzw. Steuerungs-Interface-Schaltungen 110 und 112 unter Synchronisation durch ein Synchronisationssignal, wie einem Haustakt der Sendestation, veranlasst die Festplattenanordnung 30, die Audio- und/oder Videodaten entsprechend einer Anforderung von der Editiervorrichtung 50 oder von anderen externen Vorrichtungen her aufzuzeichnen, und stellt die aufgezeichneten Audio- und/oder Videodaten der Editiervorrichtung 50 und anderen externen Vorrichtungen zur Verfügung. Ferner erzeugt die Mikroprozessorschaltung 102 Aufzeichnungsbereichsdaten, die die Aufzeichnungsbereiche angeben, welche durch die Reihen der Audio- und/oder Videodaten belegt sind, die in der Festplattenanordnung 30 aufgezeichnet sind, auf dem Aufzeichnungsträger (Festplatte; nicht dargestellt) der Festplattenvorrichtung 30. Ferner erzeugt die Mikroprozessorschaltung 102 Aufzeichnungsbereichsdaten der Teildaten, die die Aufzeichnungsbereiche angeben, welche durch die Teile (Teildaten) der Audio- und/oder Videodaten, die in den editierten Daten (Vorrats- bzw. Lagerdaten) enthalten sind, auf dem Aufzeichnungsträger der Festplattenanordnung 30 belegt sind. Ferner speichert die Mikroprozessorschaltung 102 die erzeugten Aufzeichnungsbereichsdaten in der RAM-Schaltung 106 und zeichnet diese über das Aufzeichnungssystem 20 in der Festplattenanordnung 30 auf.

Die Inhalte der durch die Mikroprozessorschaltung 102 erzeugten Aufzeichnungsbereichsdaten werden durch ein konkretes Beispiel erläutert.

3A bis 3C sind Ansichten, welche die Aufzeichnungsbereiche, die durch die Audio- und/oder Videodaten A und B auf dem Aufzeichnungsträger der in 1 gezeigten Festplattenvorrichtung 30 belegt sind, sowie die Aufzeichnungsbereichsdaten (erste Aufzeichnungsbereichsdaten) bei der ersten Ausführungsform veranschaulichen.

4A bis 4C zeigen Darstellungen, die den Inhalt der Aufzeichnungsbereichsdaten veranschaulichen, die durch die in 2 dargestellte Mikroprozessorschaltung 102 in der RAM-Schaltung 106 bei der ersten Ausführungsform gespeichert werden bzw. sind.

Wie in 3A beispielsweise gezeigt, sind die Audio- und/oder Videodaten A und B auf bzw. in dem Aufzeichnungsträger der Festplattenvorrichtung 30 aufgezeichnet. Die Audio- und/oder Videodaten B werden vom 80. Block bis zum 129. Block vom Kopf bzw. Anfang des Aufzeichnungsträgers und vom 230. Block bis zum 329. Block (ein Block beträgt beispielsweise ein Gigabyte (GB)) aufgezeichnet, während die Audio- und/oder Videodaten A vom 170. Block bis zum 229. Block vom Kopf bzw. Anfang des Aufzeichnungsträgers aufgezeichnet sind. Die anderen Aufzeichnungsbereiche sind leere Aufzeichnungsbereiche.

Eine Situation, in der die Audio- und/oder Videodaten A und B aufgezeichnet sind, wie dies in 3A veranschaulicht ist, kann beispielsweise in einem Falle auftreten, wenn die Audio- und/oder Videodaten aufgezeichnet werden bzw. sind und der 170. Block und nachfolgende Blöcke des Aufzeichnungsträgers als leerer Aufzeichnungsbereich am nächsten des Kopfes des Aufzeichnungsbereiches existieren; dann sind bzw. werden sämtliche der Audio- und/oder Videodaten A im 170. Block bis zum 229. Block aufgezeichnet und danach werden die im 80. Block bis zum 129. Block aufgezeichneten Audio- und/oder Videodaten gelöscht, womit dieser Aufzeichnungsbereich freigegeben wird und ein leerer Aufzeichnungsbereich wird, wobei der Teil auf der Kopfseite der Audio- und/oder Videodaten B in diesem Teil aufgezeichnet ist und wobei der Teil auf der Rückseite im 230. Block und nachfolgenden Blöcken aufgezeichnet ist.

Auf diese Weise gibt es einen Fall, bei dem eine Reihe von Audio- und/oder Videodaten aufgeteilt und in einer Vielzahl von Aufzeichnungsbereichen aufgezeichnet wird, so dass die Mikroprozessorschaltung 102 die Aufzeichnungsbereichsdaten der jeweiligen Audio- und/oder Videodaten A und B als eine Liste (Aufzeichnungseintrag) des in 3B und 3C gezeigten geketteten Listenformats erstellt bzw. vorbereitet. Ferner speichert die Mikroprozessorschaltung 102 die Kettungsdaten (Dateieintrag), die den Dateinamen und den ersten Aufzeichnungseintrag angeben, in der RAM-Schaltung 106, wie dies in 4A bezüglich der Audio- und/oder Videodaten A und B jeweils gezeigt ist. Jeder der Aufzeichnungseinträge besteht, wie in 4B gezeigt, aus Kettungsdaten, die den nächsten Aufzeichnungseintrag angeben, Kopfpositionsdaten, die die Kopfposition des Aufzeichnungsbereichs angeben, und Aufzeichnungslängendaten, die die Länge des Aufzeichnungsbereichs angeben. Es sei darauf hingewiesen, dass in dem Fall, dass die Kettungsdaten der Endwert (Ende) sind, der nächste Aufzeichnungseintrag nicht existiert und dass der letzte Teil der Audio- und/oder Videodaten in dem Aufzeichnungsbereich aufgezeichnet wird bzw. ist, der durch den betreffenden Aufzeichnungseintrag angegeben ist.

Ferner erzeugt die Mikroprozessorschaltung 102 Leeraufzeichnungsbereichsdaten, die die leeren Aufzeichnungsbereiche (freier Raum) der Festplattenanordnung 30 als eine Liste (Freiraumliste) eines geketteten Listenformats angeben, wie dies in 3D veranschaulicht ist. Die Freiraumliste besteht, wie in 4C veranschaulicht, aus Kettungsdaten des nächsten leeren Aufzeichnungsbereichs, aus Kopfpositionsdaten, welche die Kopfposition des leeren Aufzeichnungsbereichs angeben, und aus Aufzeichnungslängendaten, welche die Länge des leeren Aufzeichnungsbereichs angeben.

Ferner steuert die Mikroprozessorschaltung 102 das Wiedergabesystem 40 bei der Inbetriebnahme der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1, um Positionsdaten aus dem bestimmten Aufzeichnungsbereich der Festplattenvorrichtung 30 wiedergeben zu lassen und um die obigen Daten auf der Grundlage der wiedergegebenen Aufzeichnungspositionsdaten und der Daten bezüglich des Dateinamens und der Datenlänge der Audio- und/oder Videodaten zu erzeugen, die von der Editiervorrichtung 50 und anderen externen Geräten empfangen werden bzw. sind.

5 und 6 veranschaulichen in Ansichten den Inhalt der Editierdaten, die von der in 1 dargestellten Editiervorrichtung 50 an das Steuerungssystem 10 abgegeben werden bzw. sind.

Die von der Editiervorrichtung 50 (1) an das Steuerungssystem 10 der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 abgegebenen Editierdaten umfassen beispielsweise, wie in 5 veranschaulicht, den Dateinamen der Audio- und/oder Videodaten (Lager- bzw. Vorratsdaten), die einen Teil enthalten, der für die editierten Daten genutzt wird, die Wiedergabe-Startpositionsdaten, welche die führende Position in den Vorratsdaten des Teiles (Teildaten) angeben, der in den editierten Daten unter den Vorratsdaten enthalten sein wird, und die Wiedergabe-Endpositionsdaten, welche die letzte Position der Teildaten in den Vorratsdaten angeben.

In dem Fall, dass beispielsweise der 10. Block bis 50. Block vom Kopf der Audio- und/oder Videodaten (Vorratsdaten) A als Teildaten benutzt wird und dass der 20. Block bis 40. Block vom Kopf der Vorratsdaten B als Teildaten genutzt wird, wird der Inhalt der Editierdaten so, wie dies in 6 veranschaulicht ist.

Das Steuerungssystem 10 steuert das Wiedergabesystem 40 so, um es zu veranlassen, die Daten durch Kombinieren in der Reihenfolge, die durch die Editierdaten angegeben ist, der Teildaten wiederzugeben, welche in einem Bereich von den Wiedergabe-Startpositionsdaten bis zu den Wiedergabe-Endpositions-(Wiedergabebereichs)-Daten unter den Vorratsdaten existieren, die durch den Dateinamen der Editierdaten und den Aufzeichnungseintrag bezeichnet sind, wodurch die Audio- und/oder Videodaten, die denselben Inhalt besitzen wie jenen der editierten Ergebnisdaten, die als Ergebnis des Editierens durch den Editor in der Editiervorrichtung 50 festgelegt sind, wiedergegeben werden können. Wenn ein in 3 und 6 veranschaulichter Fall als Beispiel herangezogen wird, dann veranlasst das Steuerungssystem 10 das Wiedergabesystem 40, den 180. Block bis 219. Block der Festplattenanordnung 30 wiederzugeben und anschließend den 100. bis 119. Block wiederzugeben, wodurch die Audio- und/oder Videodaten, die denselben Inhalt besitzen wie jenen der editierten Ergebnisdaten, wiedergegeben werden.

7 zeigt eine Ansicht der Konfiguration bzw. des Aufbaus des in 1 dargestellten Aufzeichnungssystems 20.

Wie in 7 dargestellt, ist das Aufzeichnungssystem 20 aus einer Eingangs-Schnittstellenschaltung bzw. einem Eingangs-Interface (Eingangs-IF-Schaltung) 200, einer Codierschaltung (ENC) 202, einer Pufferschaltung (BUFF) 204 und einer Festplatten-Schnittstellenschaltung (HDD-Interface) 206 gebildet.

Die Einzelteile des Aufzeichnungssystems 20 arbeiten unter der Steuerung durch die Steuersignale C201 bis C204 von dem Steuerungssystem 10, komprimieren und codieren die Audio- und/oder Videodaten eines analogen Formats oder digitalen Formats, das von einem externen Gerät bzw. einer externen Vorrichtung eingegeben ist, wie eine Kommunikationsleitung oder ein Videobandrecorder (VTR), und zeichnen die komprimierten und codierten Daten in der Festplattenanordnung 30 auf.

In dem Aufzeichnungssystem 20 empfängt die Eingangs-IF-Schaltung 200 das Audio- und/oder Videosignal des analogen Formats von der externen Vorrichtung, wandelt diese in die Audio- und/oder Videodaten des digitalen Formats um und gibt dieselben an die Codierschaltung 202 ab. Es sei darauf hingewiesen, dass in dem Fall, dass die Audio- und/oder Videodaten des digitalen Formats eingegeben werden, die Eingangs-IF-Schaltung 200 die Audio- und/oder Videodaten aufnimmt und diese so, wie sie sind, an die Codierschaltung 202 abgibt.

Die Codierschaltung 202 komprimiert und codiert die Audio- und/oder Videodaten, die von der Eingangs-IF-Schaltung bzw. dem Eingangs-Interface 200 eingangsseitig zugeführt sind, beispielsweise nach einem MPEG-System, und gibt die komprimierten und codierten Daten an die Pufferschaltung 204 ab. Es sei darauf hingewiesen, dass in dem Fall, dass die von der Eingangs-IF-Schaltung 200 eingegebenen Audio- und/oder Videodaten bereits komprimiert und codiert worden sind, wie dies in 7 durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist, die Codierschaltung 202 weggelassen werden kann.

Die Pufferschaltung 204 puffert die komprimierten und codierten Audio- und/oder Videodaten und gibt dieselben an die HDD-IF-Schaltung 206 ab. Auf diese Weise nimmt die Pufferschaltung 204 eine Einstellung der Zeitpunkte der Eingabe-/Abgabedaten zwischen der Codierschaltung 202 und der HDD-IF-Schaltung 206 vor.

Die HDD-IF-Schaltung bzw. das HDD-Interface 206 gibt die Audio- und/oder Videodaten (S20) an die Festplattenanordnung 30 beispielsweise entsprechend einem SCSI-Protokoll (Small Computer System Interface-Kleincomputersystemschnittstelle) ab, bestimmt die leeren Aufzeichnungsbereiche, die durch die Freiraumliste angegeben sind (3D, 4C), welche von dem Steuerungssystem 10 in die Festplattenanordnung 30 eingegeben ist, und veranlasst die Aufzeichnung der Audio- und/oder Videodaten, die von der Pufferschaltung 204 eingangsseitig zugeführt sind, der Reihe nach in den bestimmten leeren Aufzeichnungsbereichen.

Die Festplattenanordnung 30 (1) besteht beispielsweise aus einer großen Anzahl von eine große Kapazität aufweisenden Festplattenvorrichtungen, nutzt die Festplatten (wie dargestellt), welche die große Anzahl von Festplattenvorrichtungen besitzen, als einen einzigen Aufzeichnungsträger, auf den beliebig zugreifbar ist, mit einer Aufzeichnungskapazität von insgesamt 400 GB, zeichnet die Audio- und/oder Videodaten, die von der Pufferschaltung 204 des Aufzeichnungssystems 20 eingangsseitig zugeführt werden, in den bestimmten Aufzeichnungsbereichen des Aufzeichnungsträgers entsprechend dem SCSI-Protokoll auf, gibt die Lager- bzw. Vorratsdaten aus den bestimmten Aufzeichnungsbereichen wieder und gibt dieselben an die HDD-IF-Schaltung 400 (8) des Wiedergabesystems 40 ab.

8 zeigt eine Ansicht der Konfiguration bzw. des Aufbaus des in 1 dargestellten Wiedergabesystems.

Wie in 8 gezeigt, besteht das Wiedergabesystem 40 aus einer HDD-IF-Schaltung 400, einer Pufferschaltung 402, einer Decoderschaltung (DEC) 406 und einer Ausgangs-Schnittstellenschaltung (Ausgangs-IF-Schaltung) 408.

Die Einzelteile des Wiedergabesystems 40 arbeiten unter der Steuerung des Steuerungssystems 10 mittels Steuersignale C401 bis C404 und geben die Audio- und/oder Videodaten (Lager- bzw. Vorratsdaten), die durch das Steuerungssystem 10 bestimmt sind, von der Festplattenanordnung 30 oder einen Teil (Teildaten) der Vorratsdaten wieder, dehnen und decodieren dieselben und geben die resultierenden Daten an die externe Vorrichtung ab.

In dem Wiedergabesystem 40 veranlasst die HDD-IF-Schaltung 400 die Festplattenanordnung 30, die Audio- und/oder Videodaten aus den Aufzeichnungsbereichen wiederzugeben, die durch das Steuerungssystem 10 bestimmt sind, empfängt die Audio- und/oder Videodaten, die beispielsweise gemäß dem SCSI-Protokoll wiedergegeben sind, und gibt diese an die Pufferschaltung 402 ab.

Die Pufferschaltung 402 puffert die von der HDD-IF-Schaltung 400 eingangsseitig zugeführten Audio- und/oder Videodaten, nimmt eine Einstellung der Eingabe/Ausgabezeitpunkte der Daten vor und gibt die resultierenden Daten an die Decoderschaltung 406 ab.

Die Decoderschaltung 406 dehnt und decodiert die von der Pufferschaltung 402 her eingangsseitig zugeführten Audio- und/oder Videodaten und gibt die resultierenden Daten an die Ausgangs-IF-Schaltung 408 ab. Es sei darauf hingewiesen, dass, wie in 8 durch die gestrichelte Linie angedeutet, in dem Fall, dass von der Pufferschaltung 402 keine komprimierten Audio- und/oder Videodaten eingangsseitig zugeführt werden, die Decoderschaltung 404 unnötig ist.

Die Ausgangs-IF-Schaltung bzw. das Ausgangs-Interface 408 wandelt die von der Decoderschaltung 406 her eingangsseitig zugeführten Audio- und/oder Videodaten des digitalen Formats in ein Audio- und/oder Videosignal des analogen Formats um und gibt das betreffende Signal an die externe Vorrichtung ab. Es sei darauf hingewiesen, dass in dem Fall, dass die externe Vorrichtung, die mit der Ausgangs-IF-Schaltung 408 verbunden ist, die Audio- und/oder Videodaten des digitalen Formats verarbeitet, die Ausgangs-IF-Schaltung 408 die Audio- und/oder Videodaten nicht in analoge Formatdaten umsetzt, sondern sie so, wie sie sind, an die externe Vorrichtung abgibt.

Nachstehend bzw. unten wird die Arbeitsweise der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 gemäß der ersten Ausführungsform erläutert.

Zunächst erfolgt eine Erläuterung bezüglich der Arbeitsweise der Aufzeichnung des Audio- und/oder Videosignals, welches von außen in die Festplattenanordnung 30 mittels der Datenaufzeichnungs- und Wiedergabevorrichtung 1 eingegeben wird.

Die Eingangs-IF-Schaltung bzw. das Eingangs-Interface 200 (7) wandelt das eingangsseitige Audio- und/oder Videosignal in digitale Formatdaten um. Die Codierschaltung 202 komprimiert und codiert die eingangsseitigen Audio- und/oder Videodaten. Die Pufferschaltung 204 nimmt eine Einstellung der Zeitpunkte der Eingabe/Ausgabe der Daten zwischen der Codierschaltung 202 und der HDD-IF-Schaltung 206 vor.

Die HDD-IF-Schaltung bzw. das HDD-Interface 206 zeichnet die Audio- und/oder Videodaten (Lager- bzw. Vorratsdaten) in den leeren Aufzeichnungsbereichen auf, die durch die Freiraumliste angegeben sind (3D, 4C), welche von dem Steuerungssystem 10 eingangsseitig bereitgestellt wird. Zu dieser Zeit erzeugt die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 den in 3B und 3C sowie in 4 dargestellten Aufzeichnungseintrag, aktualisiert die in 3D dargestellte Freiraumliste, speichert dies in der RAM-Schaltung 106 (2) ab und zeichnet dies in einem bestimmten Aufzeichnungsbereich der Festplattenanordnung 30 auf.

Anschließend wird die Arbeitsweise der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 zur Zeit des Editierens durch die Editiervorrichtung 50 erläutert.

Das Steuerungssystem 10 steuert das Wiedergabesystem 40 so, dass dieses veranlasst wird, die durch die Editiervorrichtung 50 bestimmten Vorratsdaten wiederzugeben, und führt den Aufzeichnungseintrag der wiedergegebenen Vorratsdaten als Antwortdaten an die Editiervorrichtung 50 zurück.

Die Editiervorrichtung 50 zeigt die Audio- und/oder Videodaten der Vorratsdaten an, die von der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 an den Editor abgegeben worden sind. Der Editor bestimmt die Audio- und/oder Videodaten, die in den Audio- und/oder Videodaten für das Programm aufzunehmen sind, während er die wiedergegebenen Audio- und/oder Videosignale betrachtet bzw. diesen zuhört.

Der Editor gibt Daten, welche das Audio- und/oder Videosignal angeben, zur Annahme in die Editiervorrichtung 50 ein. Die Editiervorrichtung 50 erzeugt die Editierdaten (5), welche die Teildaten, die in den Audio- und/oder Videodaten (editierte Daten) für das Programm genutzt sind, und deren Reihenfolge entsprechend dem von dem Steuerungssystem 10 her empfangenen Aufzeichnungseintrag bezeichnen und die Daten, die vom Editor eingegeben sind, und gibt dieselben an das Steuerungssystem 10 ab.

Die Mikroprozessorschaltung 102 (2) des Steuerungssystems 10 speichert die empfangenen Editierdaten in der RAM-Schaltung 106 und steuert das Aufzeichnungssystem 20, um es zu veranlassen, die Editierdaten in einem bestimmten Aufzeichnungsbereich der Festplattenanordnung 30 aufzuzeichnen.

Anschließend erfolgt eine Erläuterung der Arbeitsweise zur Wiedergabe der Audio- und/oder Videodaten, die denselben Inhalt besitzen wie jenen der editierten Daten, durch die Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 auf der Grundlage der in der RAM-Schaltung 106 gespeicherten Editierdaten (5).

Die Mikroprozessorschaltung 102 (2) des Steuerungssystems 10 berechnet die Aufzeichnungsbereiche des Aufzeichnungsträgers der Festplattenanordnung 30, in denen die in den editierten Daten enthaltenen Teildaten aufgezeichnet werden, auf der Grundlage der Editierdaten, die in der RAM-Schaltung 106 gespeichert sind, und der Aufzeichnungspositionsdaten (3B, 3C und 4B) und gibt dieselben an die HDD-IF-Schaltung 400 (8) des Wiedergabesystems 40 ab.

Die HDD-IF-Schaltung bzw. das HDD-Interface 400 gibt die Audio- und/oder Videodaten (Teildaten) aus dem Aufzeichnungsbereich der Teildaten wieder, die von dem Steuerungssystem 10 eingegeben sind, und zwar in der durch die Editierdaten angegebenen Reihenfolge. Die Pufferschaltung 402 nimmt eine Einstellung der Zeitpunkte der Dateneingabe/-ausgabe zwischen der HDD-IF-Schaltung 400 und der Decoderschaltung 406 vor. Die Decoderschaltung 406 dehnt und decodiert die eingangsseitig zugeführten Audio- und/oder Videodaten. Die Ausgangs-IF-Schaltung 408 wandelt die Audio- und/oder Videodaten in ein Audio- und/oder Videosignal des analogen Formats um und gibt das betreffende Signal an die externe Vorrichtung ab.

Durch Einrichten der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevor-richtung 1, wie oben beschrieben, können Audio- und/oder Videodaten in derselben Weise wie das Ergebnis eines Editierens ohne weitere Aufzeichnung der editierten Daten wiedergegeben werden, die den Teil (Teildaten) der Vorratsdaten umfassen, welche in der Festplattenanordnung 30 in einer überlappenden Weise bezüglich der Lager- bzw. Vorratsdaten aufgezeichnet sind. Demgemäss wird die Aufzeichnungskapazität der Festplattenanordnung 30 nicht verschwendet, und das Editieren von Audio- und/oder Videodaten, die sich über eine lange Zeitspanne erstrecken, wird durch die Editiervorrichtung 50 möglich.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Festplattenanordnung 30 durch eine andere bzw. weitere Aufzeichnungs- und -wieder-gabevorrichtung ersetzt sein kann, die eine äquivalente Aufzeichnungskapazität durch Heranziehen beispielsweise einer großen Anzahl von MO-Plattengeräten realisiert.

Ferner ist es auch möglich, die Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 mit lediglich den einen Daten der Videodaten oder der Audiodaten arbeiten zu lassen.

Soweit dieselbe Funktion und Leistung realisiert werden können, stellt es ferner kein Problem dar, ob die Einzelteile der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 durch Software oder Hardware gebildet sind.

Ferner können die Einzelteile bzw. die Komponententeile der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 durch andere Einrichtungen mit einer äquivalenten Funktion und Leistung ersetzt sein.

Zweite Ausführungsform

Nachstehend wird eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erläutert.

Gemäß dem Verfahren zur Verwaltung der Aufzeichnungsbereiche in dem Steuerungssystem 10 der bei der ersten Ausführungsform gezeigten Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 kann ein bestimmter Effekt, das heißt die effektive Ausnutzung der Aufzeichnungskapazität der Festplattenanordnung 30 erzielt werden; da die Editierdaten in der RAM-Schaltung 106 (2) in einer Form aufgezeichnet werden bzw. sind, die nicht von dem Zustand geändert sind, der von der Editiervorrichtung 50 erhalten worden ist, und in Daten umgewandelt werden bzw. sind, welche die Aufzeichnungsbereiche der Teildaten zur Zeit der Wiedergabe angeben, tritt jedoch ein Problem einer langen Verarbeitungszeit auf. Ferner kann nicht bestimmt werden, welche Daten unter den in der Festplattenanordnung 30aufgezeichneten Vorratsdaten als Lager- bzw. Vorratsdaten verwendet werden, bis der Inhalt der Editierdaten betrachtet wird, womit ein Problem dahingehend vorhanden ist, dass die Daten unabhängig von der Tatsache verzögert werden können, dass sie als Lager- bzw. Vorratsdaten zu verwenden sind.

Um bei der zweiten Ausführungsform ein derartiges Problem zu lösen, wird das Datei-Verwaltungsverfahren in dem Steuerungssystem 10 verbessert. In dem Steuerungssystem 10 bei der zweiten Ausführungsform wird ein Wiedergabeeintrag eines geketteten Listenformats, der die Aufzeichnungsbereiche der Teildaten angibt, die in denselben editierten Daten enthalten sind, vorab auf der Grundlage des Aufzeichnungseintrags und der Editierdaten erzeugt, wobei die Teildaten auf der Grundlage dieses Wiedergabeeintrags wiedergegeben werden, und ferner wird ein Identifizierungsflag (Löschfreigabeflag) dem Aufzeichnungseintrag in dem Steuerungssystem 10 und dem Wiedergabeeintrag hinzugefügt. Dieses Löschfreigabeflag wird überprüft, um ein unbeabsichtigtes Löschen der Vorratsdaten zu verhindern.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Arbeitsweise des Aufzeichnungssystems 20, der Festplattenanordnung 30 und des Wiedergabesystems 40 der Datenaufzeichnungs- und -wieder-gabevorrichtung 1 bei der zweiten Ausführungsform und die Arbeitsweise des Aufzeichnungssystems 20, der Festplattenanordnung 30 und des Wiedergabesystems 40 der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 bei der ersten Ausführungsform dieselbe ist. Lediglich die Verarbeitung bezüglich der Verwaltung der Lager- bzw. Vorratsdaten und der Teildaten des Steuerungssystems 10 sind unterschiedlich.

9 zeigt eine Ansicht entsprechend der 3 bei der ersten Ausführungsform und veranschaulicht die Aufzeichnungsbereichsdaten (erste Aufzeichnungsbereichsdaten) des Aufzeichnungsbereichs, der durch die Vorratsdaten A und B in dem Aufzeichnungsträger der in 1 dargestellten Festplattenanordnung 30 und die Lager- bzw. Vorratsdaten bei der zweiten Ausführungsform belegt ist.

10 zeigt eine der 4 entsprechende Ansicht in der ersten Ausführungsform und veranschaulicht den Inhalt der Aufzeichnungsbereichsdaten der Lager- bzw. Vorratsdaten, die in der RAM-Schaltung 106 durch die in 2 dargestellte Mikroprozessorschaltung 102 bei der zweiten Ausführungsform gespeichert sind.

Es sei darauf hingewiesen, dass die 9A, 9D sowie die 10A, 10C dieselben sind wie die 3A, 3D bzw. die 4A, 4C.

Die Verarbeitung bezüglich der Verwaltung der Lager- bzw. Vorratsdaten und der Teildaten des Steuerungssystems 10 wird konkret unter Bezugnahme auf dasselbe Beispiel wie jenem für die erste Ausführungsform erläutert.

Wie in 9A gezeigt, werden bzw. sind die Vorratsdaten A und B in bzw. auf dem Aufzeichnungsträger der Festplattenanordnung 30 aufgezeichnet, die Vorratsdaten A werden bzw. sind im 80. Block bis 129. Block und im 230. Block bis 329. Block vom Kopf des Aufzeichnungsträgers aus aufgezeichnet; die Vorratsdaten B werden bzw. sind im 170. Block bis 229. Block vom Kopf des Aufzeichnungsträgers aufgezeichnet, und die anderen Aufzeichnungsbereiche sind leere Aufzeichnungsbereiche.

Die Mikroprozessorschaltung 102 bereitet die Aufzeichnungsbereichsdaten der Vorratsdaten A und B jeweils als Aufzeichnungseintrag, wie in 9B und 9C gezeigt, in derselben Weise vor wie das Steuerungssystem 10 bei der ersten Ausführungsform und speichert Kettungsdaten (Dateieintrag), der den Dateinamen und den ersten Aufzeichnungseintrag angibt, in der RAM-Schaltung 106, wie in 10A gezeigt, jeweils für die Lager- bzw. Vorratsdaten A und B. Bei der zweiten Ausführungsform ist im Unterschied zur ersten Ausführungsform, wie in 10B veranschaulicht, ein Identifizierungsflag (Löschfreigabeflag: EIN, AUS), welches angibt, ob die entsprechenden Lager- bzw. Vorratsdaten gelöscht werden können, dem Aufzeichnungseintrag zusätzlich zu den in 4B dargestellten Daten hinzugefügt. Der Wert AUS dieses Löschfreigabeflags gibt an, dass die entsprechenden Audio- und/oder Videodaten nicht gelöscht werden können, und der Wert EIN des Löschfreigabeflags gibt an, dass die entsprechenden Audio- und/oder Videodaten nicht gelöscht werden können.

Ferner erzeugt die Mikroprozessorschaltung 102 die Freiraumliste, wie in 9D und in 10C gezeigt, in derselben Weise wie das Steuerungssystem 10 bei der ersten Ausführungsform. Die Freiraumliste unterscheidet sich deutlich von der anderen Liste bei der Verarbeitung der Mikroprozessorschaltung 102. Die Freiraumliste ist sogar dann erforderlich, wenn keine Lager- bzw. Vorratsdaten in der Festplattenanordnung 30 aufgezeichnet werden, und sie wird nicht gelöscht, weshalb das Löschfreigabeflag nicht hinzugefügt wird.

11 veranschaulicht in einer Darstellung den Wiedergabeeintrag, der auf der Grundlage der Editierdaten erzeugt wird, die von der in 1 dargestellten Editiervorrichtung 50 an das Steuerungssystem 10 der Datenaufzeichnungs- und -wieder-gabevorrichtung 1 abgegeben werden, sowie den Aufzeichnungseintrag und die Editierdaten, die in 9B und 9C bei der zweiten Ausführungsform dargestellt sind.

Die Editiervorrichtung 50 (1) gibt beispielsweise die in 11A dargestellten Editierdaten an die externe IF-Schaltung 100 des Steuerungssystems 10 bei der zweiten Ausführungsform in derselben Weise ab wie bei der ersten Ausführungsform. Diese Editierdaten geben an, dass der Teil (Teildaten), der im Bereich vom 10. Block bis zum 50. Block der Lager- bzw. Vorratsdaten A enthalten ist, und die Teildaten, die im Bereich vom 20. bis zum 50. Block der Vorratsdaten B enthalten sind, sowie die Teildaten, die im Bereich vom 0. Block bis zum 30. Block der Vorratsdaten B' enthalten sind, in dieser Reihenfolge in den editierten Daten X enthalten sind.

Die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 speichert die Kettungsdaten (Dateieintrag), die den Dateinamen X, wie in 11B gezeigt, angeben, und den ersten Wiedergabeeintrag in der RAM-Schaltung 106 auf der Grundlage der Editierdaten (11A), die von der Editiervorrichtung 50 empfangen sind, und des Aufzeichnungseintrags (9A und 9B). Ferner erzeugt die Mikroprozessorschaltung 102 die Aufzeichnungsbereichsdaten (Wiedergabeeintrag), die angeben, dass die in den Lager- bzw. Vorratsdaten A und B enthaltenen Teildaten in den 40 Blöcken vom 180. Block vom Kopf des Aufzeichnungsbereichs des Aufzeichnungsträgers der Festplattenanordnung 30 aus, in den 30 Blöcken vom 100. Block aus und in den 30 Blöcken vom 230. Block aus aufgezeichnet sind, fügt diese hinzu, während der Wert des Löschfreigabeflags zu AUS gemacht wird, und speichert dies in der RAM-Schaltung 106. Die Mikroprozessorschaltung 102, die den Wiedergabeeintrag erzeugt, macht den Wert des Aufzeichnungseintrags der Audio- und/oder Videodaten (Vorratsdaten), auf die durch den Wiedergabeeintrag Bezug genommen wird, zu EIN und zeichnet die Aufzeichnungsbereichsdaten in dem bestimmten Aufzeichnungsbereich des Aufzeichnungsträgers der Festplattenanordnung 30 auf.

Wie bei der ersten Ausführungsform veranschaulicht, wird im Vergleich zu einem Fall, in welchem die Editierdaten in der RAM-Schaltung 106 so gespeichert sind, wie sie sind, und in welchem die Aufzeichnungsbereiche der Teildaten zur Zeit der Wiedergabe berechnet werden, wie dies bei der zweiten Ausführungsform veranschaulicht ist, in dem Fall, dass der Wiedergabeeintrag in der Form einer geketteten Liste, wie in 11B veranschaulicht, vorab erzeugt und in der RAM-Schaltung 106 gespeichert wird, die Berechnung der Aufzeichnungsbereiche der Teildaten zur Zeit einer Wiedergabe unnötig, und Audio- und/oder Videodaten, die denselben Inhalt besitzen wie jenen der editierten Daten, können schnell wiedergegeben werden.

Wie in 11B veranschaulicht, wird in einem Falle, in welchem die Teildaten in nicht mehr als drei Blöcke aufgeteilt sind, die Verarbeitungszeit für die Berechnung der Aufzeichnungsbereiche der Teildaten zur Zeit der Wiedergabe die Wiedergabe nicht besonders blockieren bzw. behindern, sondern je größer die Anzahl der Aufteilungen der Teildaten ist, umso länger ist die Berechnungs-Verarbeitungszeit und umso größer ist die Möglichkeit der Blockierung der Wiedergabe. Demgemäss wird in dem Fall, dass die Editierdaten der editierten Daten, die eine Menge Teildaten enthalten, dem Steuerungssystem 10 von der Editiervorrichtung 50 her eingangsseitig zugeführt werden, das Verdienst bzw. die Leistung der Erzeugung des Wiedergabeeintrags vorab groß.

Nachstehend wird die Arbeitsweise der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 bei der zweiten Ausführungsform erläutert, wobei die Erläuterung auf die Erzeugung des Aufzeichnungseintrags und des Wiedergabeeintrags fokussiert wird. Es sei darauf hingewiesen, dass, wie oben erwähnt, die Arbeitsweisen des Aufzeichnungssystems 20, der Festplattenanordnung 30, des Wiedergabesystems 40 und der Editiervorrichtung 50 bei der zweiten Ausführungsform so sind, wie dies bezüglich der ersten Ausführungsform erläutert worden ist, und dass lediglich die Verarbeitung seitens des Steuerungssystems 10 bei der zweiten Ausführungsform (konkret der Speicherinhalt der ROM-Schaltung 104) von jener der ersten Ausführungsform verschieden ist.

Zunächst wird die Arbeitsweise bezüglich der Aufzeichnung des von außen her eingegebenen Audio- und/oder Videosignals in der Festplattenanordnung 30 durch die Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 erläutert werden, wozu als Beispiel ein Fall herangezogen wird, gemäß dem die in 9A dargestellten Audio- und/oder Videodaten A aufgezeichnet werden.

12 veranschaulicht in einem Ablaufdiagramm die Verarbeitung, wenn die Mikroprozessorschaltung 102 des in 2 dargestellten Steuerungssystems 10 die Audio- und/oder Videodaten, die von außen her eingegeben werden, in der Festplattenanordnung 30 bei der zweiten Ausführungsform aufzeichnet.

13 zeigt ein Signalablaufdiagramm zwischen der Editiervorrichtung 50 und dem Steuerungssystem 10 für den Fall, dass die Mikroprozessorschaltung 102 des in 2 dargestellten Steuerungssystems 10 die von außen her eingegebenen Audio- und/oder Videodaten in der Festplattenanordnung 30 bei der zweiten Ausführungsform aufzeichnet.

Wie in 12 und in 13 veranschaulicht, gibt beim Schritt 102 (ST102) die Editiervorrichtung 50 (1) einen Befehl (Öffnungs-Aufzeichnungsbefehl) ab, der bestimmte Daten, wie den Dateinamen A und die Dateilänge (60 Blöcke) enthält, um das Steuerungssystem 10 (2) zu veranlassen, den Aufzeichnungseintrag der Audio- und/oder Videodaten, etc. für das Steuerungssystem 10 vorzubereiten. Das Steuerungssystem 10 empfängt diesen Öffnungs-Aufzeichnungsbefehl.

Beim Schritt 104 (ST104) erzeugt die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 den Dateieintrag (9B, 9C und 10B) und die anderen Daten (10A), speichert diese in der RAM-Schaltung 106 und zeichnet sie ferner in einem bestimmten Aufzeichnungsbereich des Aufzeichnungsträgers der Festplattenanordnung 30 auf.

Beim Schritt 106 (ST106) analysiert die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 die Freiraumliste, die in der RAM-Schaltung 106 gespeichert ist, und sichert die Bereiche für die Aufzeichnung.

Beim Schritt 108 (ST108) erzeugt die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 den Aufzeichnungseintrag (9B) auf der Grundlage der Daten, wie des Dateinamens, die bzw. der in dem Öffnungs-Aufzeichnungsbefehl enthalten sind bzw. ist, zeichnet diese(n) in der RAM-Schaltung 106 auf und zeichnet dies in der Festplattenanordnung 30 auf.

Beim Schritt 110 (ST110) erzeugt die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 die Dateibehandlung (19A), speichert diese in der RAM-Schaltung 106 und zeichnet dies in der Festplattenanordnung 30 auf.

Beim Schritt 112 (ST112) gibt die Editiervorrichtung 50 den Befehl (Aufzeichnungsbefehl) für den Beginn der Aufzeichnung der Audio- und/oder Videodaten A an das Steuerungssystem 10 ab. Die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 empfängt diesen Aufzeichnungsbefehl.

Beim Schritt 114 (ST114) steuert die den Aufzeichnungsbefehl aufnehmende Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 das Aufzeichnungssystem 20 so, dass dieses veranlasst wird, die von der externen Vorrichtung eingegebenen Audio- und/oder Videodaten in bzw. auf der Festplattenanordnung 30 aufzuzeichnen.

Beim Schritt 116 (ST116) gibt die Editiervorrichtung 50 den Befehl zur Beendigung des Aufzeichnens der Audio- und/oder Videodaten A (STOPP-Befehl) an das Steuerungssystem 10 ab. Das Steuerungssystem 10 empfängt diesen STOPP-Befehl.

Beim Schritt 118 (ST118) steuert die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10, die den STOPP-Befehl empfängt, das Aufzeichnungssystem 20, um die Aufzeichnung der Audio- und/oder Videodaten A zu stoppen.

Beim Schritt 120 (ST120) gibt die Editiervorrichtung 50 den Befehl zum Revidieren (Aktualisieren) des Aufzeichnungseintrags und der Freiraumliste (Schließbefehl) an das Steuerungssystem 10 ab. Die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 empfängt diesen Schließbefehl.

Beim Schritt 122 (ST122) und beim Schritt 124 (ST124) aktualisiert die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 den Aufzeichnungseintrag und die Freiraumliste.

Anschließend wird die Arbeitsweise für den Fall erläutert, dass die Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 das in bzw. auf der Festplattenanordnung 30 aufgezeichnete Audio- und/oder Videosignal wiedergibt und dasselbe abgibt, wozu als Beispiel ein Fall herangezogen wird, gemäß dem die in 9A dargestellten Audio- und/oder Videodaten aufgezeichnet sind.

14 veranschaulicht in einem Ablaufdiagramm die Verarbeitung für den Fall, dass die Mikroprozessorschaltung 102 des in 2 dargestellten Steuersystems 10 die Audio- und/oder Videodaten bei der zweiten Ausführungsform wiedergibt.

15 zeigt ein Signalablaufdiagramm bezüglich der Verarbeitung für den Fall, dass die Mikroprozessorschaltung 102 des in 2 dargestellten Steuerungssystems 10 die Audio- und/oder Videodaten wiedergibt.

Beim Schritt 202 (ST202) gibt die Editiervorrichtung 50 den Befehl zur Vorbereitung der Wiedergabe der Audio- und/oder Videodaten, die die Daten, wie den Dateinamen A (Öffnungs-Abspielbefehl) enthalten, an das Steuerungssystem 10 ab. Die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 empfängt diesen Öffnungs-Abspielbefehl.

Beim Schritt 204 (ST204) und beim Schritt 206 (ST206) sucht die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 den in der RAM-Schaltung 106 (2) aufgezeichneten Dateieintrag und findet den Aufzeichnungseintrag der Audio- und/oder Videodaten A auf der Grundlage der betreffenden Suche.

Beim Schritt 208 (ST208) erzeugt das Steuerungssystem 10 die Dateiverarbeitung bzw. -handhabung und zeichnet diese in der RAM-Schaltung 106 auf.

Beim Schritt 210 (ST210) gibt die Editiervorrichtung 50 den Befehl zum Beginn der Wiedergabe der Audio- und/oder Videodaten A (Abspielbefehl) an das Steuerungssystem 10 ab. Die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 empfängt diesen Abspielbefehl.

Beim Schritt 212 (ST212) steuert die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 das Wiedergabesystem 40 für die Wiedergabe der in der Festplattenanordnung 30 aufgezeichneten Audio- und/oder Videodaten A und gibt dieselben an die Editiervorrichtung 50 ab und gibt ferner den Aufzeichnungseintrag der Audio- und/oder Videodaten A an die Editiervorrichtung 50 ab.

Beim Schritt 214 (ST214) gibt die Editiervorrichtung 50 den Befehl (STOPP-Befehl) zum Stoppen der Wiedergabe der Audio- und/oder Videodaten A an das Steuerungssystem 10 ab. Das Steuerungssystem 10 empfängt diesen STOPP-Befehl.

Beim Schritt 216 (ST216) steuert das Steuerungssystem 10 das Aufzeichnungssystem 20 und lässt es die Wiedergabe der Audio- und/oder Videodaten A stoppen.

Beim Schritt 218 (ST218) gibt die Editiervorrichtung 50 den Befehl zum Revidieren (Aktualisieren) des Aufzeichnungseintrags und der Freiraumliste (Schließbefehl) an das Steuerungssystem 10 ab. Das Steuerungssystem 10 empfängt diesen Schließbefehl und schließt die Datei der Audio- und/oder Videodaten A, die wiedergegeben worden sind.

Nachstehend bzw. unten erfolgt eine Erläuterung der Arbeitsweise der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 für den Fall, dass lediglich die Teildaten aus den Lager- bzw. Vorratsdaten kombiniert und auf der Grundlage der Editierdaten (VFL; virtuelle Dateiliste) wiedergegeben werden und dass der Wiedergabeeintrag, der für die Wiedergabe der Audio- und/oder Videodaten genutzt wird, die denselben Inhalt besitzen wie jenen der Editierdaten, erzeugt wird, indem als Beispiel ein Fall der editierten Daten X (Wiedergabeeintrag, in 11B gezeigt) herangezogen wird.

16 veranschaulicht in einem Ablaufdiagramm die Verarbeitung für den Fall, dass die Mikroprozessorschaltung 102 des in 2 dargestellten Steuerungssystems 10 die Audio- und/oder Videodaten auf der Grundlage des Wiedergabeeintrags (11B) bei der zweiten Ausführungsform wiedergibt.

Wie in 16 veranschaulicht, gibt beim Schritt 402 (ST402) die Editiervorrichtung 50 den Befehl (VFL-Herunterladebefehl) ab, der die Editierdaten enthält, um das Steuerungssystem 10 zu veranlassen, die Editierdaten zur Steuerung des Systems 10 aufzunehmen. Das Steuerungssystem 10 nimmt diesen VFL-Herunterladebefehl auf.

Beim Schritt 404 (ST404) und beim Schritt 406 (ST406) analysiert das Steuerungssystem 10 die empfangenen Editierdaten und den Aufzeichnungseintrag (9B und 9C) der Audio- und/oder Videodaten A und B, erzeugt den Wiedergabeeintrag der editierten Daten X und deren Dateieintrag (11B), speichert dies in der RAM-Schaltung 106 und zeichnet dies ferner in einem vorbestimmten Aufzeichnungsbereich der Festplattenanordnung 30 auf.

Beim Schritt 408 (ST408) gibt die Editiervorrichtung 50 an das Steuerungssystem 10 den Befehl zum Kombinieren der Teildaten auf der Grundlage des Wiedergabeeintrags ab und veranlasst das Steuerungssystem 10, die Vorbereitungen zur Wiedergabe der Audio- und/oder Videodaten vorzunehmen, die denselben Inhalt besitzen wie jenen der editierten Daten (VFL-Öffnungsbefehl). Das Steuerungssystem 10 empfängt diesen VFL-Öffnungsbefehl.

Beim Schritt 410 (ST410) sucht die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 nach dem Wiedergabeeintrag der editierten Daten X, der im RAM-Speicher 106 gespeichert ist. Es sei darauf hingewiesen, dass zu dieser Zeit der Wiedergabeeintrag der editierten Daten X in derselben Weise behandelt wird wie die Audio- und/oder Videodaten A und B.

Beim Schritt 412 (ST412) erzeugt die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 die Dateiverarbeitung bzw. -handhabung.

Beim Schritt 414 (ST414) gibt die Editiervorrichtung 50 den Abspielbefehl an das Steuerungssystem 10 ab. Das Steuerungssystem 10 empfängt diesen Abspielbefehl.

Beim Schritt 416 (ST416) steuert die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 das Wiedergabesystem 40 so, dass dieses veranlasst wird, die Teildaten von der Festplattenanordnung 30 auf der Grundlage des Wiedergabeeintrags wiederzugeben.

Beim Schritt 418 (ST418) gibt die Editiervorrichtung 50 den STOPP-Befehl an das Steuerungssystem 10 ab. Das Steuerungssystem 10 empfängt diesen STOPP-Befehl.

Beim Schritt 420 (ST420) steuert die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 das Wiedergabesystem 40 und veranlasst es, die Wiedergabe der Teildaten zu stoppen.

Beim Schritt 424 (ST424) gibt die Editiervorrichtung 50 den Schließbefehl an das Steuerungssystem 10 ab. Das Steuerungssystem 10 empfängt diesen Schließbefehl.

Anschließend wird die Verarbeitung zur Erzeugung des Wiedergabeeintrags aus den Editierdaten durch die Mikroprozessorschaltung 102 (2) des Steuerungssystems 10 (ST404 in 16) in weiteren Einzelheiten erläutert.

17 veranschaulicht in einem Ablaufdiagramm die Verarbeitung zur Erzeugung des Wiedergabeeintrags aus den Editierdaten durch die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 (2) bei der zweiten Ausführungsform.

18 veranschaulicht in einer Darstellung die Editierdaten, den Aufzeichnungseintrag und den Wiedergabeeintrag.

Wie in 17 veranschaulicht, bringt beim Schritt 504 (ST504) die Mikroprozessorschaltung 102 die Werte der Variablen n und j auf 1. Es sei darauf hingewiesen, dass die Variable n für die Suche der Dateinamendaten (18B) des Aufzeichnungseintrags der Vorratsdaten herangezogen wird und dass die Variable j für die Suche der in dem Wiedergabeeintrag enthaltenen Teildaten (18C) herangezogen wird.

Beim Schritt 550 (ST550) wird der Wiedergabeeintrag aus den Dateinamendaten (Datei(n)) der Editierdaten (18A), den Wiedergabe-Startpositionsdaten (START(n)) und den Wiedergabe-Endpositionsdaten (ENDE(n)) erzeugt. Eine detaillierte Beschreibung wird beim Schritt 552 (ST552) gegeben.

Beim Schritt 552 (ST552) sucht die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 nach dem Aufzeichnungseintrag (RE(n)) der Vorratsdaten, welche die Wiedergabe-Startpositionsdaten (START(n)) enthalten.

Beim Schritt 554 (ST554) sucht die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 nach dem Aufzeichnungseintrag (RE(n)) der Vorratsdaten, welche die Wiedergabe-Endpositionsdaten (ENDE(n)) enthalten.

Beim Schritt 556 (ST556) überführt die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 die Variable i in den numerischen Wert "is". Es sei darauf hingewiesen, dass die Variable i zur Suche nach den Daten herangezogen wird, die in dem Aufzeichnungseintrag enthalten sind.

Beim Schritt 558 (ST558) erzeugt die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 den Wiedergabeeintrag (RE(j)) der editierten Daten X.

Beim Schritt 560 (ST560) entscheidet die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10, ob der Wert der Variablen i gegeben ist mit "ie" oder nicht. Es sei darauf hingewiesen, dass der numerische Wert "ie" die Anzahl der Wiedergabeeinträge (RE(j)) angibt. In dem Fall, dass der Wert der Variablen i der numerische Wert "ie" ist, geht die Ablaufroutine weiter zur Verarbeitung von ST562, während in dem Fall, dass dies der numerische Wert "ie" nicht ist, die Ablaufroutine zur Verarbeitung von ST564 weitergeht.

Beim Schritt 562 (ST562) fügt die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 den numerischen Wert 1 zur Variablen j hinzu (inkrementieren) und geht weiter zur Verarbeitung von ST506.

Beim Schritt 564 (ST564) inkrementiert die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 die Variablen i und j und geht weiter zur Verarbeitung von ST558.

Beim Schritt 506 (ST506) entscheidet die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10, ob der Wert der Variablen n der numerische Wert "end" ist oder nicht. Es sei darauf hingewiesen, dass der numerische Wert "end" die Anzahl der Lager- bzw. Vorratsdaten angibt. In dem Fall, dass die Variable n der numerische Wert „Ende" bzw. "end" ist, wird die Verarbeitung beendet, während in dem Fall, dass sie nicht der numerische Wert "end" ist, geht die Ablaufroutine weiter zur Verarbeitung von ST508.

Beim Schritt 508 (ST508) inkrementiert die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 die Variable n und geht weiter zur Verarbeitung von ST550 (ST550).

Nachstehend erfolgt eine Erläuterung der Verarbeitung seitens des Steuerungssystems 10 zur Zeit des Löschens des Aufzeichnungseintrags der Audio- und/oder Videodaten (Lager- bzw. Vorratsdaten) und des Wiedergabeeintrags der editierten Daten sowie der Aktualisierung der Freiraumliste.

Die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10, die den Befehl zum Löschen der Audio- und/oder Videodaten von der Editiervorrichtung 50 erhält, sucht nach dem Aufzeichnungseintrag, löscht lediglich die Daten, bezüglich der der Wert des Löschfreigabeflags gegeben ist mit EIN, und fügt den Aufzeichnungsbereich der Festplattenanordnung 30, der durch den gelöschten Aufzeichnungseintrag angegeben ist, zu der Freiraumliste hinzu.

Die Mikroprozessorschaltung 102 löscht keinen Aufzeichnungseintrag, in welchem der Wert des Löschfreigabeflags gegeben ist mit AUS.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10, die den Befehl zum Löschen des Wiedergabeeintrags von der Editiervorrichtung 50 erhält, nach dem Wiedergabeeintrag sucht, bestätigt, dass der Wert des Löschfreigabeflags gegeben ist mit EIN, und dies löscht.

Der Wert des Löschfreigabeflags des Wiedergabeeintrags ist EIN, wie oben erwähnt, weshalb die Lager- bzw. Vorratsdaten (Teildaten), auf die durch den Wiedergabeeintrag Bezug genommen wird, nicht üblicherweise durch den Löschbefehl von der Editiervorrichtung 50 gelöscht werden.

Durch Ändern der Verarbeitung des Steuerungssystems 10, wie oben erwähnt, bei der zweiten Ausführungsform können die Audio- und/oder Videodaten, die denselben Inhalt besitzen wie den der editierten Daten, ohne eine Notwendigkeit der Aufzeichnung der editierten Daten in der Festplattenanordnung 30 wiedergegeben werden. Darüber hinaus wird der Wiedergabeeintrag vorab erzeugt, und die Wiedergabe wird auf der Grundlage dieses Wiedergabeeintrags vorgenommen, womit die Verarbeitungszeit zur Berechnung der Aufzeichnungsbereiche der Teildaten, was bei der ersten Ausführungsform veranschaulicht ist, unnötig wird. Demgemäss blockiert die Verarbeitungszeit zur Berechnung der Aufzeichnungsbereiche nicht die Wiedergabe.

Darüber hinaus wird die Erzeugung des Wiedergabeeintrags, der bei der zweiten Ausführungsform veranschaulicht ist, lediglich durch Neuschreiben des Speicherinhalts der RAM-Schaltung 106 vorgenommen, womit es nicht notwendig ist, irgendeine Veränderung bezüglich der Hardware der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 vorzunehmen, die in der ersten Ausführungsform bzw. bei der ersten Ausführungsform veranschaulicht ist.

Ferner ist die Beschränkung durch das Löschfreigabeflag der Verarbeitung zum Löschen der Aufzeichnungsbereichsdaten hinzugefügt, weshalb das Problem des unbeabsichtigten Löschens der Lager- bzw. Vorratsdaten, auf die Bezug genommen ist, durch den Wiedergabeeintrag nicht auftritt.

Es sei darauf hingewiesen, dass es sich erübrigt, darauf hinzuweisen, die Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 gemäß der vorliegenden Erfindung nicht nur einen Wiedergabeeintrag aus zwei Folgen bzw. Reihen von Lager- bzw. Vorratsdaten erzeugen kann, sondern dass sie auch einen Wiedergabeeintrag zur Wiedergabe der Audio- und/oder Videodaten erzeugen kann, die denselben Inhalt besitzen wie jenen der editierten Daten, und zwar durch Kombinieren von Teildaten (19B) von drei oder mehr Vorratsdaten (19A).

Ferner sind der Algorithmus des bei der zweiten Ausführungsform dargestellten Steuerungssystems 10 und die Signalsequenz bzw. Signalfolge zwischen der Editiervorrichtung 50 und dem Steuerungssystem Beispiele. Soweit dieselbe Funktion und Leistung realisiert werden können, können andere Algorithmen und Signalfolgen angenommen werden.

Ferner ist es möglich, eine Modifikation ähnlich bzw. entsprechend jener bezüglich der ersten Ausführungsform im Hinblick auf die Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 ebenso vorzunehmen, wie sie bei der zweiten Ausführungsform veranschaulicht ist.

Dritte Ausführungsform

Nachstehend wir eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erläutert.

20 veranschaulicht in einer Darstellung die Audio- und/oder Videodaten (editierte Daten), die als Ergebnis des Editierens der Bestandsdaten A bis D erzeugt worden sind. Es sei darauf hingewiesen, dass bei der dritten Ausführungsform die Aufzeichnungskapazität eines Blockes des Aufzeichnungsträgers der Festplattenanordnung 30 beispielsweise 1 Megabyte (MB) beträgt.

21 zeigt eine Darstellung des Aufzeichnungseintrags der Bestandsdaten A bis D (20) und des Wiedergabeeintrags der editierten Daten, welche auf der Grundlage der Editierdaten erzeugt sind, die das bei der zweiten Ausführungsform dargestellten Steuerungssystem 10 (1) von der Editiervorrichtung 50 erhalten hat.

In dem Fall, dass die Editiervorrichtung 50 beispielsweise die Teildaten editiert, welche Datenlängen von 40 Blöcken, 5 Blöcken, 40 Blöcken und 5 Blöcken aufweisen, die in den Bestandsdaten A bis D enthalten sind, wie dies in 20A veranschaulicht ist, um die in 20B dargestellten editierten Daten zu erhalten, werden die in 21B dargestellten Editierdaten dem Steuerungssystem 10 der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 von der Editiervorrichtung 50 eingangsseitig zugeführt.

Wenn das Steuerungssystem 10 der bei der zweiten Ausführungsform dargestellten Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 die Verarbeitung auf der Grundlage dieser Editierdaten (21B) und des Aufzeichnungseintrags der Bestandsdaten A bis D, wie in 21A gezeigt, ausführt, wird der Wiedergabeeintrag ` der Editierdaten X, wie in 21C veranschaulicht, erhalten.

Die Datenlänge der Teildaten (Teildaten B und D) der Bestandsdaten B und D sind indessen so kurz wie 5 Blöcke geworden. Wenn die Audio- und/oder Videodaten, die denselben Inhalt besitzen wie die editierten Daten, wiedergegeben werden, wird der letzte Teil jeder der Teildaten A und C und der Anfangsteil jeder der Teildaten B und D in gesonderten Aufzeichnungsbereichen auf dem Aufzeichnungsträger der Festplattenanordnung 30 aufgezeichnet. Daher wird ein Zugriff in entfernte Aufzeichnungsbereiche des Aufzeichnungsträgers der Festplattenanordnung 30 und ein Abwarten auf eine Drehung am Ende der Wiedergabe der Teildaten B und D erforderlich. Demgegenüber besitzen die Teildaten B und D jeweils eine geringe Datenlänge, wie 5 MB, weshalb eine Möglichkeit dafür gegeben ist, dass die Pufferschaltung 402 (2) des Wiedergabesystems 40 einen Unterlauf innerhalb der für den Zugriff und das Abwarten auf Drehung benötigten Zeit erleiden wird. Wenn ein Unterlauf in der Pufferschaltung 402 auftritt, wird eine kontinuierliche Wiedergabe unmöglich.

Die Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 bei der dritten Ausführungsform hat die Lösung eines derartigen Problems zum Ziel.

22 zeigt eine Darstellung der Verarbeitung des Steuerungssystems 10 (2) der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 bei der dritten Ausführungsform. Es sei darauf hingewiesen, dass 22A dieselbe Darstellung zeigt wie 20A.

Um die Teildaten mit einer kurzen Datenlänge kontinuierlich wiederzugeben, die verantwortlich ist dafür, dass ein Unterlauf der Pufferschaltung 402 hervorgerufen wird, analysiert das Steuerungssystem 10 bei der dritten Ausführungsform die Editierdaten (21B), welche von der Editiervorrichtung 50 her empfangen sind, zeichnet kurze Teildaten in dem bestimmten Aufzeichnungsbereich des Aufzeichnungsträgers der Festplattenanordnung 30 vorab auf, erhält eine Datenlänge, die den Unterlauf in der Pufferschaltung 402 nicht hervorruft, und vermeidet die obige Unzuträglichkeit.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Arbeitsweise des Steuerungssystems 10, das Aufzeichnungssystems 20, der Festplattenanordnung 30 und des Wiedergabesystems 40 der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 bei der dritten Ausführungsform, die Arbeitsweise des Aufzeichnungssystems 20, der Festplattenanordnung 30 und des Wiedergabesystems 40 der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 bei der zweiten Ausführungsform und die von der Verwaltung der Bestandsdaten und der Teildaten des Steuerungssystems 10 verschiedene Verarbeitung dieselben sind.

Nachstehend wird die Verarbeitung durch das Steuerungssystem 10 bei der dritten Ausführungsform anhand eines konkreten Beispiels kurz erläutert.

Von den Bestandsdaten A bis D, die im 100. Block bis 189. Block, im 200. Block bis 269. Block, im 300. Block bis 379. Block und im 400. Block bis 469. Block des Aufzeichnungsträgers der Festplattenanordnung 30 aufgezeichnet sind, wie dies in 20A und in 22A gezeigt ist, sind der 110. Block bis 149. Block (Datenlänge: 40 Blöcke) der 220. Block bis 224. Block (Datenlänge: 5 Blöcke), der 330. Block bis 369. Block (Datenlänge: 40 Blöcke) und der 420. Block bis 424. Block (Datenlänge: 5 Blöcke) in den editierten Daten als Teildaten A bis D enthalten, wie dies in 20B gezeigt ist.

In dem Fall, dass es beispielsweise eine Möglichkeit für das Auftreten eines Unterlaufs in der Pufferschaltung 402 (2) gibt, bei dem die Datenlänge 10 Blöcke oder weniger beträgt, tritt eine Möglichkeit dafür auf, dass eine kontinuierliche Wiedergabe nicht länger vorgenommen werden kann, wenn die Teildaten B und D wiedergegeben werden. Sogar dann, wenn, wie in 22B veranschaulicht, andererseits die Teildaten A und C in Teildaten A' und C' mit einer Datenlänge von 35 Blöcken aufgeteilt sind und die Teildaten a und c eine Datenlänge von 5 Blöcken besitzen, ist bei der Wiedergabe der Teildaten A' eine kontinuierliche Wiedergabe ohne Behinderung möglich.

Durch Ausnutzung dieses Punktes steuert das Steuerungssystem 10 bei der dritten Ausführungsform das Steuerungssystem 20 so, dass die Teildaten a und c vor den kurzen Teildaten B und D platziert werden, wie dies in 22C veranschaulicht ist, um die Teildaten ab und cd mit der Datenlängen von 10 Blöcken zu erhalten, und die betreffenden Teildaten werden vorab in einem bestimmten Aufzeichnungsbereich (beispielsweise dem 1000. Block bis zum 2000. Block; Kompilierungs-Aufzeichnungsbereich) des Aufzeichnungsträgers der Festplattenanordnung 30 aufgezeichnet.

Ferner erzeugt die Steuerungseinrichtung, wie dies in 22D veranschaulicht ist, für die Teildaten A', ab, C' und cd denselben Wiedergabeeintrag wie jenen bei der zweiten Ausführungsform und speichert diesen in der RAM-Schaltung 106. In dem Fall, dass die Audio- und/oder Videodaten mit demselben Inhalt wie jenem der editierten Daten (20B) auf der Grundlage des Wiedergabeeintrags wiedergegeben werden, wie dies in 22D veranschaulicht ist, werden die Teildaten A', ab, C' und cd von der Festplattenanordnung 30 wiedergegeben, wodurch im Unterschied zu dem Effekt einer schnellen Wiedergabe der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1, wie dies bei der zweiten Ausführungsform veranschaulicht, der Effekt des Garantierens der fortgesetzten Wiedergabe erzielt werden kann.

Es sei darauf hingewiesen, dass, wie in 22D veranschaulicht, der Wert des Löschungs-Freigabeflags der in dem Kompilierungs-Aufzeichnungsbereich aufgezeichneten Teildaten auf EIN eingestellt ist und dass der Wert des Löschungs-Freigabeflags der anderen Teildaten auf AUS eingestellt ist. Der Grund dafür, warum der Wert des Löschungs-Freigabeflags auf diese Weise bestimmt bzw. festgelegt wird, besteht darin, dass sogar dann, wenn die in dem Kompilierungs-Aufzeichnungsbereich aufgezeichneten Daten gelöscht werden, die ursprünglichen Bestandsdaten in der Festplattenanordnung 30 aufgezeichnet sein werden, so dass sie nicht verloren gehen.

Es sei darauf hingewiesen, dass in dem Fall, dass die Datenlänge der Teildaten A und C weniger als 15 Blöcke beträgt, eine kontinuierliche Wiedergabe dadurch garantiert werden kann, dass die Teildaten B und D den Teildaten A und C hinzugefügt werden und dass die betreffenden Teildaten in dem Kompilierungs-Aufzeichnungsbereich aufgezeichnet und der Wiedergabeeintrag erzeugt werden.

Sogar dann, wenn die Teildaten A und C und die Teildaten B und D zusammengefügt sind, kann ferner in dem Fall, dass die Datenlänge der Teildaten jeweils weniger als 10 Blöcke beträgt, durch weiteres Hinzufügen der Teildaten (nicht dargestellt) vor den Teildaten A zu den Teildaten A und B, durch Hinzufügen der Teildaten (nicht dargestellt) nach den Teildaten D zu den Teildaten C und D oder durch kontinuierliches Aufzeichnen sämtlicher Teildaten A bis D in dem Kompilierungs-Aufzeichnungsbereich eine kontinuierliche Wiedergabe garantiert werden.

Sogar dann, wenn die Teildaten unmittelbar vor den gegenwärtigen Daten, jedoch ein Teil der Teildaten unmittelbar nach den gegenwärtigen Daten den kurzen Teildaten hinzugefügt werden, kann ferner derselbe Effekt erzielt werden.

Die Verarbeitung zur Aufzeichnung der oben erläuterten kurzen Teildaten in dem Kompilierungs-Aufzeichnungsbereich zuvor zusammen mit einem Teil oder der Gesamtheit der Teildaten unmittelbar vor den gegenwärtigen Daten wird als Kompilierungsverarbeitung bei der dritten Ausführungsform bezeichnet.

Nachstehend wird der Inhalt der Kompilierungsverarbeitung durch das Steuerungssystem 10 bei der dritten Ausführungsform im Einzelnen erläutert.

23 veranschaulicht in einem Ablaufdiagramm den Inhalt der durch das Steuerungssystem 10 der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 bei der dritten Ausführungsform ausgeführten Kompilierungsverarbeitung.

24 veranschaulicht in einem Ablaufdiagramm den Inhalt der durch das Steuerungssystem 10 der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 10 bei der dritten Ausführungsform ausgeführten Kompilierungsverarbeitung in weiteren Einzelheiten.

Wie in 23A veranschaulicht, gibt die Editiervorrichtung 50 beim Schritt 602 (ST602) an das Steuerungssystem 10 den Befehl ab, der die Editierdaten enthält, um das Steuerungssystem 1 zu veranlassen, die Editierdaten (Befehl VFL herunterzuladen) zu empfangen. Das Steuerungssystem 10 empfängt diesen VFL-Herunterlade-Befehl.

Beim Schritt 604 (ST604) und beim Schritt 606 (ST606) analysiert die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 (2) die empfangenen Editierdaten und den Aufzeichnungseintrag der Audio- und/oder Videodaten A und B (9B und 9C), erzeugt den Wiedergabeeintrag (21C) der editierten Daten (X) und deren Dateieintrag (11B), speichert diese in der RAM-Schaltung 106 und zeichnet sie ferner in dem bestimmten Aufzeichnungsbereich der Festplattenanordnung 30 auf.

Beim Schritt 610 (ST610) führt die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 die in 22B und 22C veranschaulichte Kompilierungsverarbeitung durch. Der Inhalt der Kompilierungsverarbeitung ist so, wie dies bei den Schritten ST612 bis ST618 in 23B veranschaulicht ist.

Beim Schritt 612 (ST612) und beim Schritt 614 (ST614) (ST702 bis ST708 in 24) sucht die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 nach dem Wiedergabeeintrag und ermittelt die Teildaten mit einer Datenlänge von nicht mehr als dem bestimmten Wert T (10 Blöcke bei dem in 22 gezeigten Beispiel), das sind die Teildaten, die nicht kontinuierlich wiedergegeben werden können. In dem Fall, dass lediglich eine Reihe von Teildaten vorliegt, die eine Datenlänge mit einem Wert, der nicht mehr als der bestimmte Wert T beträgt, besitzen und für die eine Kompilierungsverarbeitung nötig ist, geht die Betriebsroutine weiter zur Verarbeitung des Schrittes ST616, während in dem Fall, dass die Kompilierungsverarbeitung unnötig ist, die Verarbeitung beendet wird.

Beim Schritt 616 (ST616) (ST714 in 24) sichert die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 den Aufzeichnungsbereich des Aufzeichnungsträgers der Festplattenanordnung 30, welcher für die Kompilierungsverarbeitung (für den Kompilierungs-Aufzeichnungsbereich (22C)) notwendig ist. Es sei darauf hingewiesen, dass in dem Fall, dass der Kompilierungs-Aufzeichnungsbereich in bzw. auf dem Aufzeichnungsträger der Festplattenanordnung 30 in einer festliegenden Weise vorgesehen ist, die Verarbeitung gemäß dem Schritt ST616 unnötig ist. In dem Fall, dass der Kompilierungs-Aufzeichnungsbereich unzureichend ist, ist es ferner notwendig, den Kompilierungs-Aufzeichnungsbereich weiter zu vergrößern.

Beim Schritt 618 (ST618) (ST716 bis ST714 in 24) nimmt die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 eine kontinuierliche Aufzeichnung eines Teiles der Teildaten vor und nach den Teildaten, bezüglich der die kontinuierliche Wiedergabe unmöglich ist, in dem Kompilierungs-Aufzeichnungsbereich vor, wie dies in 22C veranschaulicht ist, und ändert die Datenlänge zu dem obigen Wert T. Ferner erstellt die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 den Wiedergabeeintrag (gemäß 22D) erneut auf der Grundlage der Teildaten nach der Kompilierung, speichert diese in der RAM-Schaltung 106 und zeichnet sie in dem bestimmten Aufzeichnungsbereich des Aufzeichnungsträgers der Festplattenanordnung 30 auf.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Mikroprozessorschaltung 102 des Steuerungssystems 10 die leeren Aufzeichnungsbereiche unter Heranziehung der Freiraumliste (9D) und die Verarbeitung zur Sicherung des Aufzeichnungsbereichs auch für den Kompilierungs-Aufzeichnungsbereich verwaltet bzw. leitet.

Es sei darauf hingewiesen, dass in dem in 24 dargestellten Ablaufdiagramm die Daten b(k) und s(j) bei dem Wiedergabe-Eintrag R(k) so festgelegt sind, wie dies in 25 veranschaulicht ist, und dass die Variablen Z und s(k) so festgelegt sind, wie dies in 26 veranschaulicht ist.

Dies bedeutet, dass die Variable Z beim Schritt ST740 in 24 die Datenlänge der Daten angibt, die von den Teildaten unmittelbar vor den kurzen Teildaten entfernt sind, um die Daten mit der Datenlänge T oder einer größeren Datenlänge zusätzlich zu den kurzen Teildaten (20B) zu erhalten, wie dies in 26A veranschaulicht ist.

Ferner gibt der numerische Wert s(k) – T – X beim Schritt ST756 in 24 die Datenlänge der Daten an, die von den Teildaten unmittelbar nach den kurzen Teildaten entfernt sind, um die Daten mit der Datenlänge T oder einer größeren Datenlänge zusätzlich zu den kurzen Teildaten (20B) zu erhalten, wie dies in 26B veranschaulicht ist.

Auf der Grundlage des Wiedergabeeintrags, der so erstellt worden ist, wie dies oben beschrieben worden ist, und zwar durch Ausführen der in 16 bei der zweiten Ausführungsform veranschaulichten Verarbeitung, kann die bei der dritten Ausführungsform dargestellte Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 die Audio- und/oder Videodaten kontinuierlich wiedergeben, und zwar dieselben wie die editierten Daten, schnell und zusätzlich zuverlässig entsprechend der Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1, die bei der zweiten Ausführungsform dargestellt ist.

Wie oben erläutert, ist gemäß der bei der dritten Ausführungsform veranschaulichten Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 sogar in dem Fall, dass die Audio- und/oder Videodaten, welche denselben Inhalt aufweisen wie die editierten Daten, durch Kombinieren von Teildaten mit einer Vielzahl von Längen wiedergegeben werden, die Kontinuität der wiedergegebenen Audio- und/oder Videodaten nicht herabgesetzt.

Um die bei der dritten Ausführungsform dargestellte Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 zu realisieren, genügt es überdies soweit, dass die Speicherinhalte der ROM-Schaltung 104 des Steuerungssystems 10 der bei der ersten Ausführungsform und der zweiten Ausführungsform dargestellten Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 geändert werden. Hinsichtlich der Hardware ist keine Änderung erforderlich.

Es sei darauf hingewiesen, dass die bei der dritten Ausführungsform dargestellte Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtung 1 in entsprechender Weise modifiziert werden kann, wie die bei der ersten Ausführungsform und bei der zweiten Ausführungsform dargestellten Datenaufzeichnungs- und -wiedergabevorrichtungen 1.

Gemäß der obigen Audio- und/oder Videodaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabevorrichtung und dem Audio- und/oder Videodaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabeverfahren der vorliegenden Erfindung ist es möglich, eine Vielzahl von Reihen von zu editierenden Audio- und/oder Videodaten in bzw. auf einem Aufzeichnungsträger, auf den beliebig zugreifbar ist, wie einer Festplatte und einer MO-Disk aufzuzeichnen, sowie jegliche Audio- und/oder Videodaten entsprechend der Forderung von einer außenstehenden Vorrichtung, wie einer Editiervorrichtung, wiederzugeben und diese bereitzustellen.

Ferner sind die obige Audio- und/oder Videodaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabevorrichtung und das obige Audio- und/oder Videodaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabeverfahren zum Editieren von Audio- und/oder Videodaten über einen langen Zeitraum hinweg geeignet.

Ferner können gemäß der obigen Audio- und/oder Videodaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabevorrichtung und gemäß dem obigen Audio- und/oder Videodaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabeverfahren Audio- und/oder Videodaten mit exakt demselben Inhalt wie die Audio- und/oder Videodaten des Ergebnisses des Editierens (editierte Daten) wiedergegeben werden, ohne dass eine Aufzeichnung von Audio- und/oder Videodaten mit demselben Inhalt in bzw. auf dem Aufzeichnungsträger in einer überlappenden Weise erfolgt.


Anspruch[de]
Informationsdaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabevorrichtung (1), umfassend:

eine erste Informationsdaten-Aufzeichnungseinrichtung (20) zum Aufzeichnen von Lager- bzw. Bestandsdaten, die eine Vielzahl von Reihen von Informationsdaten in einem Aufzeichnungsträger (30) umfassen, auf den beliebig zugreifbar ist;

eine erste Aufzeichnungsbereichs-Datenerzeugungseinrichtung (10, 102) zur Erzeugung von ersten Aufzeichnungssystembereichsdaten, die Aufzeichnungsbereiche angeben, welche durch die Lager- bzw. Bestandsdaten belegt sind;

eine zweite Informationsdaten-Aufzeichnungseinrichtung (10) zum kontinuierlichen Aufzeichnen von Informationsdaten in einem bestimmten Aufzeichnungsbereich des Aufzeichnungsträgers, die kurze Teildaten mit einer Datenlänge von nicht mehr als einer bestimmten Datenlänge

und einen bestimmten Anteil der vor oder nach den kurzen Teildaten wiederzugebenden Teildaten umfassen,

wobei die Informationsdaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabevorrichtung umfasst:

eine Kombinations-Wiedergabeeinrichtung zur Wiedergabe von Informationsdaten durch Kombinieren von Aufzeichnungs-Teildaten,

wobei die Kombinations-Wiedergabeeinrichtung umfasst:

eine zweite Aufzeichnungsbereichs-Datenerzeugungseinrichtung (10) zum Erzeugen von zweiten Aufzeichnungsbereichsdaten, welche die Aufzeichnungsbereiche, die in dem Aufzeichnungsträger belegt sind, durch Aufzeichnungs-Teildaten angeben, welche einen Teil oder die Gesamtheit der Lager- bzw. Bestandsdaten umfassen und die kontinuierlich aufgezeichneten Informationsdaten enthalten;

und eine Teildaten-Wiedergabeeinrichtung zur Wiedergabe der Aufzeichnungs-Teildaten von dem Aufzeichnungsträger auf der Grundlage der erzeugten zweiten Aufzeichnungsbereichsdaten.
Informationsdaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Informationsdaten Audio- und/oder Videodaten umfassen. Informationsdaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei zumindest die einen Daten der ersten Aufzeichnungsbereichsdaten und der zweiten Aufzeichnungsbereichsdaten eine gekettete Liste umfassen. Informationsdaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die durch die Kombinations-Wiedergabeeinrichtung wiedergegebenen Informationsdaten editierte Daten umfassen. Informationsdaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die bestimmte Datenlänge zur Verhinderung eines Unterlaufs eines Puffers (402) ausgewählt ist. Informationsdaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabeverfahren, umfassend:

Aufzeichnen von Lager- bzw. Bestandsdaten, die eine Vielzahl von Reihen von Informationsdaten in einem Aufzeichnungsträger (30) enthalten, auf den beliebig zugreifbar ist;

Erzeugen von ersten Aufzeichnungsbereichsdaten, welche die von den Lager- bzw. Bestandsdaten belegten Aufzeichnungsbereiche angeben;

kontinuierliches Aufzeichnen von Informationsdaten in einem bestimmten Aufzeichnungsbereich des Aufzeichnungsträgers, die kurze Teildaten mit einer Datenlänge von nicht mehr als einer bestimmten Datenlänge

und einen bestimmten Anteil der vor oder nach den kurzen Teildaten

wiederzugebenden Teildaten umfassen,

Erzeugen von zweiten Aufzeichnungsbereichsdaten, welche die Aufzeichnungsbereiche, die in dem Aufzeichnungsträger belegt sind, durch Aufzeichnungs-Teildaten angeben, welche einen Teil oder die Gesamtheit der Lager- bzw. Bestandsdaten umfassen und die kontinuierlich aufgezeichneten Informationsdaten enthalten;

Wiedergeben der Aufzeichnungsteildaten von dem Aufzeichnungsträger auf der Grundlage der erzeugten zweiten Aufzeichnungsbereichsdaten;

und Wiedergeben von Informationsdaten durch Kombinieren der Aufzeichnungs-Teildaten.
Informationsdaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabeverfahren nach Anspruch 6, wobei die Informationsdaten Audio- und/oder Videodaten umfassen. Informationsdaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabeverfahren nach Anspruch 6 oder 7, wobei zumindest die einen Daten der ersten Aufzeichnungsbereichsdaten und der zweiten Aufzeichnungsbereichsdaten eine gekettete Liste umfassen. Informationsdaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabeverfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei die durch Kombinieren der Teildaten wiedergegebenen Informationsdaten editierte Daten umfassen. Informationsdaten-Aufzeichnungs- und -Wiedergabeverfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, wobei die bestimmte Datenlänge zur Verhinderung eines Unterlaufs eines Puffers (402) ausgewählt wird.






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