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Dokumentenidentifikation DE10037904B4 25.10.2007
Titel Fadenleitauge zur Verwendung in einer Spinnmaschine
Anmelder Kitamura, Yoji, Hirakata, Osaka, JP
Erfinder Kitamura, Yoji, Hirakata, Osaka, JP
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Anmeldedatum 03.08.2000
DE-Aktenzeichen 10037904
Offenlegungstag 01.03.2001
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 25.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.10.2007
IPC-Hauptklasse D01H 13/04(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B65H 57/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B65H 57/22(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   
Zusammenfassung Ein Fadenleitauge (1) mit Spiralgestell (5) ist fähig, das Spinnen durch Eliminieren von seitlichen Vibrationen eines schneckenförmigen Drahts bzw. Exzenterdrahts (2) zu stabilisieren, welcher mit verringerten Kosten hergestellt werden kann. Das Fadenleitauge (1) umfaßt einen Fadenleitauge-Hauptkörper (3), der einen schneckenförmigen Draht (2) trägt, und einen Träger (4), der an ein Fadenleitauge-Supportglied (6) angelenkt ist. Der Fadenleitauge-Hauptkörper (3) ist mit einem Paar von Schenkelflanschen (3a, 3b) ausgebildet, welche in Kontakt mit dem Fadenleitauge-Supportglied (6) gelangen, wenn das Fadenleitauge (1) in einer Arbeitsposition positioniert ist, wodurch der schneckenförmige Draht (2) am Vibrieren gehindert wird.

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung

Diese Erfindung bezieht sich auf ein Fadenleitauge, welches in Spinneinrichtungen, wie Feinspinnmaschinen, Zwirnmaschinen, Zieh- und Zwirnmaschinen, verwendet wird.

Ein Fadenleitauge wird verwendet, um ein Garn zu führen, während das Zentrum der Ballonbildung bzw. der Ausbuchtung des Garns, das von einer Walze zugeführt wird, auf einer Rotationsachse einer Spüle gehalten bzw. beibehalten wird, und ist in Übereinstimmung mit jeder Spindel auf einem Fadenleitauge-Supportglied vorgesehen, das parallel zu einer Spindelschiene angeordnet ist.

Das Fadenleitauge ist schwenkbar zwischen einer Arbeits- bzw. Betriebssposition, wo es in einer horizontalen Position ist, und einer betriebsfreien Position, wo es nach oben geneigt ist, um abgeschnittenes Garn wiedereinzusetzen bzw. einzuführen, schwenkbar angeordnet.

3 zeigt eine Anordnung einer Spindel 50 und eines Fadenleitauges 51 einer konventionellen Spinnmaschine bzw. Spinnereimaschine. Ein Supportarm 53 ist an einen oberen Teil bzw. Bereich eines Pfeilers bzw. Ständers 52 angelenkt. Eine Ringschiene bzw. Ringbank 54 ist an den Supportarm 53 angelenkt.

Ein Ring 56 zum Führen eines Läufers 55 ist an der Ringschiene 54 angelenkt bzw. festgelegt. Ein Ballonsteuer- bzw. -regelring 57 ist an einem Supportbereich 54a der Ringschiene 54 angelenkt. Der Ballonsteuer- bzw. -regelring 57 ist so angeordnet, um mit einer Spindel 50, die auf einer Spindelschiene 50a getragen ist, wechselzuwirken. Das Fadenleitauge 51 ist über dem Ballonsteuer- bzw. -regelring 57 angeordnet, um ein Garn Y, das von einem Verziehbereich unter Verwendung eines schneckenförmigen Drahts bzw. Exzenterdrahts 58 zugeführt ist, zu führen.

Diese Art eines Fadenleitauges 51 ist an einer Supportstange 59 angebracht, die als ein Fadenleitauge-Supportglied wirkt, und die Supportstange 59 ist drehbar auf einem Träger bzw. einer Klammer 60 gestützt, der (die) an einen Pfeiler bzw. einen Ständer 61 angebracht ist. Der Ständer bzw. Pfeiler 61 wird vertikal synchron mit dem Ständer 52 bewegt.

Das Fadenleitauge 51 besteht aus einem Fadenleitauge-Hauptkörper 51a, der mit dem schneckenförmigen Draht bzw. Exzenterdraht 58 versehen ist, und einem Träger bzw. einer Klammer 51b zum schwenkbaren Abstützen des Fadenleitauge-Hauptkörpers 51a. Der Träger 51b ist als ein rechteckiger Block geformt und ist mit einem Durchgangsloch 51c ausgebildet. Die Supportstange 59 ist durch das Loch 51c des Trägers 51b geführt bzw. angeordnet. Der Träger 51b ist fix an der Supportstange 59 durch eine Festlegungsschraube 62 angelenkt. Andererseits ist der Fadenleitauge-Hauptkörper 51a im wesentlichen plattenförmig durch Preßbearbeiten geformt und über dem Träger bzw. der Klammer 51b angeordnet. Der Fadenleitauge-Hauptkörper 51a ist schwenkbar auf dem Träger bzw. der Klammer 51b durch Stifte 51d, die an den rückwärtigen Oberenden von gegenüberliegenden Seitenoberflächen des Trägers 51b vorgesehen sind, festgelegt. Der Fadenleitauge-Hauptkörper 51a ist in Richtung des Pfeils A in 3 schwenkbar.

Traditionsgemäß gibt es zwei Arten von Fadenleitaugen, eine ist ein universelles Fadenleitauge, in welchem ein schneckenförmiger Draht in einer geeigneten Position durch händisches Herausziehen oder Einführen des schneckenförmigen Drahts eingestellt ist und dann mit einer Festlegungsschraube festgelegt wird, und die andere ist ein Spiralgestell-Fadenleitauge, in welchem ein schneckenförmiger Draht positionsjustiert wird und durch Antreiben eines Spiralgestells, das an dem Fadenleitauge vorgesehen ist, festgelegt wird.

4A zeigt einen universellen Typ eines Fadenleitauges 51. In diesem Typ eines Fadenleitauges ist eine Breite W1 eines Fadenleitauge-Hauptkörpers 51a klein, da nur eine Mutter 51f untergebracht wird. Andererseits zeigt 4B ein Spiralgestell-Fadenleitauge, welches mit einem Spiralgestell 64 versehen ist. In diesem Typ eines Fadenleitauges wird ein Exzenterdraht bzw. schneckenförmiger Draht 65 durch Drehen eines Einstellantriebs des Spiralgestells 64 im Uhrzeigersinn oder in der Richtung B herausbewegt oder ausgebracht und hineinbewegt oder eingespeist, indem der Einstellantrieb im Gegenuhrzeigersinn oder in der Richtung C gedreht wird. Dieser Typ eines Fadenleitauges ist mit dem Spiralgestell 64 versehen und hat daher eine merkbar größere Breite W2 als der universelle Typ eines Fadenleitauges 51.

Das Spiralgestell-Fadenleitauge 63 hat den Nachteil, dass der schneckenförmige Draht 65 dazu tendiert, lateral bzw. seitlich zu vibrieren, da die Breite des Fadenleitauge-Hauptkörpers größer ist und die Länge einer Drehwelle 63a größer ist. Die seitliche Vibration des schneckenförmigen Drahts bzw. Exzenterdrahts 65 macht es schwierig, das Zentrum der Ballonbildung eines Garns Y auf einer Rotationsachse einer Spule beizubehalten, was in einem instabilen Spinnen resultiert.

Weiters ist in dem konventionellen Fadenleitauge die Klammer bzw. der Träger 51b mit einem Gewindeloch ausgebildet, welches mit der Festlegungsschraube 62 wechselwirkt. Die Ausbildung des Gewindelochs hat die Produktionskosten von Fadenleitaugen erhöht.

US 1 629 069 offenbart ein Fadenleitauge mit einem Paar Schenkelflanschen, das an einem Träger gestützt ist. Dabei stützen die Schenkelflansche das Fadenleitauge in der horizontalen Position.

EP 777 001 A1 offenbart ein Fadenleitauge mit einem fixen Element und einem beweglichen Element, ähnlich dem in 3 gezeigten Stand der Technik.

US 2 582 778 offenbart ein Fadenleitauge mit einem Halter, der schwenkbar an einer zylindrischen Lagerung angebracht ist.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Spinnfadenleitauge zur Verfügung zu stellen, welches frei von den Problemen des Standes der Technik ist.

Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Spinnfadenleitauge bzw. Spinnereifadenleitauge zur Verfügung zu stellen, welches ein stabilisiertes Spinnen sicherstellen kann.

Es ist noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Spinnfadenleitauge zur Verfügung zu stellen, welches mit verringerten Produktionskosten hergestellt werden kann.

Diese Aufgabe wird durch ein Fadenleitauge mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert

Mit einem derart konstruierten Fadenleitauge kommt selbst in dem Fall, wo die Breite des Hauptkörpers größer ist, der Kontaktbereich des Hauptkörpers in Kontakt mit dem Fadenleitauge-Supportglied, wenn sich das Fadenleitauge in der Arbeitsposition befindet. Dementsprechend kann der auf dem Hauptkörper gehaltene, schneckenförmige Draht mit Sicherheit frei von Vibrationen gehalten werden.

Der Kontaktbereich ist durch einen Flansch gebildet, der sich von einem rückwärtigen Ende des Fadenleitauge-Hauptkörpers erstreckt. Der Flansch ist mit einer Kontaktoberfläche ausgebildet, welche in Kontakt mit einer Außenseite des Fadenleitauge-Supportglieds kommt, wenn das Fadenleitauge in der Arbeitsposition positioniert ist. Diese Konstruktion ist einfach, was es möglich macht, ein Fadenleitauge mit reduzierten Kosten herzustellen.

In einem Fall, dass das Fadenleitauge-Supportglied eine runde Außenoberfläche aufweist, kann es auch anerkannt werden, den Kontaktbereich des Flansches gekrümmt bzw. gebogen auszubilden, um entlang der runden Außenoberfläche des Fadenleitauge-Supportglieds zu verlaufen. Der Zusammenbau bzw. die Installation der Kontaktoberfläche auf der Außenoberfläche des Supportglieds kann verbessert bzw. verstärkt sein, so dass der schneckenförmige Draht zuverlässiger am Vibrieren gehindert wird.

Weiterhin kann der Träger bzw. die Klammer aus zwei Haltebereichen, die einander gegenüberliegend angeordnet sind, wobei sich jeder Haltebereich in einer Richtung, die das Fadenleitauge-Supportglied schneidet, erstreckt und mit einem Durchgangsloch zum Hindurchtreten des Fadenleitauge-Supportglieds und einem Verbindungswandbereich, der sich in einer Richtung entlang des Fadenleitauge-Supportglieds erstreckt und die zwei Haltebereiche verbindet, konstruiert sein, wobei die Verbindungswand mit einer Mutter versehen bzw. montiert ist, die mit einer Festlegungsschraube zum Festlegen des Trägers auf dem Fadenleitauge-Supportglied verbindbar ist.

Das Paar von einander gegenüberliegenden Haltebereichen kann das Faden leitauge-Supportglied fester bzw. stärker halten, was einen noch vorteilhafteren Effekt des Zurückhaltens bzw. Haltens des schneckenförmigen Drahts in dem stabilisierten Zustand bewirkt. Auch kann diese Konstruktion die Ausbildung eines Gewindelochs in einem Träger eliminieren, welche bei der Herstellung von üblichen bzw. konventionellen Fadenleitaugen durchgeführt wurde, und somit die Produktionskosten merkbar reduzieren.

Der Hauptkörper kann mit einem Spiralgestell zum Ein- und Ausführen des Exzenterdrahts bzw. schneckenförmigen Drahts versehen sein. Die Spiralführung bzw. das Spiralgestell kann die feine und einfache Positionseinstellung des Exzenterdrahts sicherstellen.

Diese und andere Gegenstände, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden, detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausbildungen/Beispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen noch deutlicher werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1A ist eine perspektivische Ansicht, die eine Konstruktion eines Spiralgestell-Fadenleitauges gemäß einer Ausbildung der Erfindung zeigt, wobei sich das Fadenleitauge in der Arbeitsposition befindet;

1B ist eine perspektivische Ansicht, die das Fadenleitauge in einer betriebsfreien Position zeigt;

2 ist eine teilweise auseinandergezogene Darstellung, die eine Konstruktion eines Trägers des Fadenleitauges, das in 1 gezeigt ist, zeigt;

3 ist eine Ansicht, die eine Konstruktion eines konventionellen Fadenleitauges, das in einer Spinnmaschine montiert ist, zeigt; und

4A ist eine perspektivische Ansicht, die eine Konstruktion eines konventionellen universellen Typs eines Fadenleitauges zeigt; und

4B ist eine perspektivische Ansicht, die eine Konstruktion des konventionellen Spiralgestell-Fadenleitauges zeigt.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausbildungen der Erfindung

Bezugnehmend auf 1A und 1B, die ein Fadenleitauge (Englisch: lappet) zeigen, das mit einem Spiralgestell gemäß einer Ausbildung der Erfindung versehen ist, umfasst ein Fadenleitauge 1 einen schneckenförmigen Draht bzw. Exzenterdraht 2 zum Führen eines von Rollen zur Verfügung gestellten Garns, einen Fadenleitauge-Hauptkörper 3 zum Abstützen bzw. Tragen des schneckenförmigen Drahts 2, einen Träger bzw. eine Klammer 4 zum schwenkbaren Abstützen des Fadenleitauge-Hauptkörpers 3 und ein Spiralgestell 5 zum Einführen und Ausführen des schneckenförmigen Drahts 2, so dass das Zentrum der Ballonbildung mit einer Rotationsachse einer Spule zusammenfällt.

Der Fadenleitauge-Hauptkörper 3 weist ein Supporttisch 3d und ein Paar von Schenkelflanschen 3a, 3b, die einstückig an einem rückwärtigen Ende des Supporttisches 3d ausgebildet sind, auf. Der Fadenleitauge-Hauptkörper 3 wird in seiner spezifizierten Form durch Pressen geformt bzw. hergestellt. Das Spiralgestell 5 ist an einem Vorderende der Unterseite des Supporttisches 3d vorgesehen. Das Spiralgestell 5 ist einstückig mit einer Antriebsscheibe 5c, der an einer oberen Oberfläche bzw. Fläche des Supporttisches 3d des Fadenleitauge-Hauptkörpers 3 angeordnet ist, verbunden bzw. ausgebildet. Das Spiralgestell 5 ist durch ein Abdeckelement 5b, das eine V-förmige Nut 5a aufweist, umschlossen bzw. eingeschlossen. Der schneckenförmige Draht 2 umfasst einen Schaft 2a, der einen V-förmigen Abschnitt und eine flache, obere Oberfläche aufweist. Die obere, flache Oberfläche ist mit einer Anzahl von Zähnen ausgebildet. Der Schaft 2a des schneckenförmigen Drahts 2 ist in der V-förmigen Nut 5a angeordnet. Die Zähne des schneckenförmigen Drahts 2 sind in Eingriff mit dem Spiralgestell 5. Der schneckenförmige Draht 2 wird nach innen bewegt (eingeführt) oder nach außen bewegt (herausgeführt), indem die Antriebsscheibe 5c im Uhrzeigersinn oder Gegenuhrzeigersinn verschwenkt bzw. verdreht wird.

Das Paar von Schenkelflanschen 3a, 3b erstreckt sich von beiden Seiten des rückwärtigen Endes des Supporttisches 3d zu einer runden Stange 6, welche als Fadenleitauge-Supportglied dient. Jeder der Schenkelflansche 3a, 3b ist mit einer gekrümmten Kontaktendoberfläche 3c ausgebildet, welche in Kontakt mit einer Außenoberfläche der Supportstange 6 gelangt, wenn das Fadenleitauge 1 in einer Arbeitsposition angeordnet ist. Dieser Kontakt zwischen den Schenkelflanschen 3a, 3b des Fadenleitauge-Hauptkörpers 3 und der Supportstange 6 verhindert mit Sicherheit, dass der Fadenleitauge-Hauptkörper 3 in Seitenrichtung vibriert.

Der Fadenleitauge-Hauptkörper 3 ist wirksam mit dem Träger bzw. der Klammer 4 über eine Drehachse 7 verbunden. Der Fadenleitauge-Hauptkörper 3 ist von der Arbeitsposition, die in 1A gezeigt ist, in eine betriebsfreie Position verschwenkbar, die in 1B gezeigt ist. Eine Schraubenfeder 8 ist um die Drehachse 7 angeordnet, welche als ein Vorspannungsmittel dient. Die Schraubenfeder 8 zwingt den Fadenleitauge-Hauptkörper 3 immer in Richtung der Arbeitsposition. Dementsprechend wird der Fadenleitauge-Hauptkörper 3 durch Kraft in die Arbeitsposition aus der betriebsfreien Position zurückgeführt. Auch sind die entsprechenden Kontaktendoberflächen 3c der Schenkelflansche 3a, 3b des Fadenleitauge-Hauptkörpers 3 unter Druck in Kontakt bzw. in Anlage mit der Außenseitenoberfläche der Supportstange 6 durch die elastische Kraft der Schraubenfeder 8 gebracht.

Der Träger 4 wird sandwichartig durch die Schenkelflansche 3a, 3b umgeben und ist im wesentlichen C-förmig durch Druckbearbeitung ausgebildet. Wie dies in 1A und 2 gezeigt ist, weist der Träger 4 zwei Haltebereiche 4a und 4b, die einander gegenüberliegen, einen vorderen Wandbereich oder Verbindungswandbereich 4c, der die gegenüberliegenden Haltebereiche 4a und 4b miteinander verbindet, und Flanschbereiche 4d auf, die in den entsprechenden, oberen, vorderen Abschnitten der Haltebereiche 4a und 4b vorgesehen sind. Jeder Haltebereich 4a (4b) ist als ein Ring geformt und mit einem Loch ausgebildet, durch welches die Supportstange 6 gepaßt ist. Zwischen den einander gegenüberliegenden Flanschbereichen 4d ist die Schwenkachse 7 angeordnet.

In 2 ist der Fadenleitauge-Hauptkörper 3, welcher sich in der betriebsfreien Position befindet, durch die Zwei-Punkt-Strich-Linie gezeigt. In diesem Zustand gelangt das rückwärtige Ende des Fadenleitauge-Hauptkörpers 3 in Kontakt mit der oberen Endoberfläche der ringförmigen Halteabschnitte 4a und 4b, welche den Fadenleitauge-Hauptkörper 3 konsequent am weiteren Verschwenken nach rückwärts hindert.

Der vordere Wandbereich 4c ist mit einer pressgeformten Mutter 10 auf einer rückwärtigen Oberfläche desselben versehen. Die Mutter 10 ist in axialer Richtung mit einem Durchgangsloch 4e, das in dem vorderen Wandbereich 4c des Trägers 4 ausgebildet ist, angeordnet und mit einer Festlegungsschraube 9 verbindbar. Die Mutter 10 ist mit dem Träger 4 durch Druckpassung der Mutter 10 in die rückwärtige Oberfläche des vorderen Wandbereichs 4c des Trägers 4 integriert. Weiterhin sollte festgehalten werden, dass das Festschrauben der Festlegungsschraube 9 in der Mutter 10 die Festlegungskraft in Richtung des Pfeils D bewirkt, wodurch die Mutter 10 mit dem Träger 4 noch sicherer verbunden wird.

In der vorhergehenden Ausbildung ist die Supportstange 6 als eine volle bzw. massive Stange verwendet. Gemäß der Erfindung kann jedoch eine hohle Stange oder ein Rohr als die Supportstange 6 verwendet werden.

In der vorhergehenden Ausbildung ist auch der Haltebereich 4a und 4b des Trägers 4 ringförmig. Jedoch kann der Haltebereich in anderen Formen, z.B. als ein Rechteck, ausgebildet sein.

Weiters kann die vorliegende Erfindung auf den Fall anwendbar sein, wo ein L-förmiger Kanal oder ein winkeliges Rohr als das Fadenleitauge-Supportglied verwendet wird, anstelle der runden Stange 6. Spezifisch ist der Haltebereich 4a und 4b des Trägers 4 mit einem durchgehenden Loch, das an einen L-förmigen Supportkanal, ein winkeliges Rohr oder ein anders geformtes Fadenleitauge-Supportglied anlenkbar ist, ausgebildet. Auch die Kontaktendoberfläche des Schenkelflansches 3a und 3b des Fadenleitauge-Hauptkörpers 3 ist in einer Form ausgebildet, die an einer Außenseite der Oberfläche eines L-förmigen Supportkanals, eines winkeligen Rohrs oder eines anders geformten Fadenleitauge-Supportglieds anlenkbar bzw. mit diesem verbindbar ist.

In der vorhergehenden Ausbildung sind darüber hinaus der Fadenleitauge-Hauptkörper 3 und/oder der Träger 4 durch Pressformen eines metallischen Materials gebildet. Jedoch können der Fadenleitauge-Hauptkörper 3 und/oder der Träger bzw. die Klammer 4 durch Formen eines geeigneten Harzes, z.B. technischer Kunststoff, in eine vorgegebene Form gebildet sein.

Die vorliegende Erfindung ist an einem Spiralgestell-Fadenleitauge beschrieben, welches eine größere Breite erfordert. Jedoch kann die Erfindung auch auf andere Typen von Fadenleitaugen, z.B. dem universellen Typ eines Fadenleitauges, angewandt werden.


Anspruch[de]
Fadenleitauge (1) mit einem Fadenleitaugenkörper (3), der einen spiralförmigen bzw. schneckenförmigen Draht (2) vorwärtsbewegt und zurückzieht, und

einem Träger bzw. einer Klammer (4), der (die) an ein Fadenleitauge-Supportglied (6) in einem Zustand angebracht ist, bei dem der Fadenleitaugenkörper (3) durch eine Drehachse (7) schwenkbar gestützt ist, und wobei der Fadenleitaugenkörper (3) in der Lage ist, den Abstand der Vorwärtsbewegung und des Zurückziehens des spiralförmigen bzw. schneckenförmigen Drahts (2) einzustellen, so dass ein Garn (Y) auf der Verlängerungslinie der Drehmitte einer Spule gehalten und geführt wird;

wobei ein Paar Schenkelflansche (3a, 3b), das sich parallel von beiden Seiten des hinteren Abschnitts des Fadenleitaugenkörpers (3) zu dem Fadenleitaugen-Supportglied (6) erstreckt, den Fadenleitaugenkörper (3) bei einer Betriebsposition hält durch in Kontakt bringen der Schenkelflansche (3) mit einer Außenseiten-Oberfläche des Fadenleitauge-Supportglieds (6); und

einem Vorspannmittel (8), das den Fadenleitaugenkörper (3) so drängt, dass die Schenkelflansche (3a, 3b) bei der Betriebsposition in einem Presszustand mit der Außenseiten-Oberfläche des Fadenleitaugen-Supportglieds (6) in Kontakt gebracht werden.
Fadenleitauge nach Anspruch 1, worin das Fadenleitauge-Supportglied (6) eine runde Außenoberfläche aufweist und die Kontaktoberfläche bzw. -fläche (3c) des Flansches (3a, 3b) gekrümmt bzw. gebogen ist, um sich entlang der runden Außenoberfläche des Fadenleitauge-Supportglieds (6) zu erstrecken. Fadenleitauge nach einem der Ansprüche 1 bis 2, worin der Träger bzw. die Klammer (4) umfasst:

zwei einander gegenüberliegende Haltebereiche (4a, 4b), wobei sich jeder Haltebereich (4a, 4b) in einer Richtung erstreckt, die das Fadenleitauge-Supportglied (6) schneidet und mit einem Durchgangsloch für das Hindurchtreten des Fadenleitauge-Supportglieds (6) ausgebildet ist; und

einen Verbindungswandbereich (4c), der sich in einer Richtung entlang des Fadenleitauge-Supportglieds (6) erstreckt und die zwei Haltebereiche (4a, 4b) verbindet, wobei die Verbindungswand (4c) mit einer Mutter (10) versehen bzw. montiert ist, die mit einer Festlegungsschraube (9) für das Festlegen des Trägers bzw. der Klammer (4) auf bzw. an dem Fadenleitauge-Supportglied (6) montiert ist.
Fadenleitauge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin der Hauptkörper (3) mit einem Spiralgestell (5) zum Hinein- und Hinausführen des spiralförmigen bzw. schneckenförmigen Drahts (2) versehen ist.






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