PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102006017895A1 25.10.2007
Titel Kniehocker
Anmelder Hans und Rudolf Linner OHG, 83370 Seeon, DE
Erfinder Linner, Hans, 83370 Seeon, DE;
Linner, Rudolf, 83370 Seeon, DE
DE-Anmeldedatum 13.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006017895
Offenlegungstag 25.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.10.2007
IPC-Hauptklasse A47C 15/00(2006.01)A, F, I, 20060413, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A47C 16/04(2006.01)A, L, I, 20060413, B, H, DE   
Zusammenfassung Herkömmliche Kniehocker erfordern einen umständlichen Bewegungsablauf, wenn der Benutzer sich darauf setzt oder sich davon erhebt. Der neue Kniehocker soll leichter zugänglich sein und dem Benutzer die Möglichkeit bieten, sich beim Setzen und Aufstehen mit den Armen abzustützen.
Der neue Kniehocker ist mittels der geteilten und schwenkbaren Sitzflügel (1) in der Sitzrichtung zugänglich. Weil deshalb eine seitliche Zugänglichkeit nicht mehr gebraucht wird, ist hier Platz für Handstützbügel (5). Unter Zuhilfenahme der Handstützbügel (5) begibt sich der Benutzer in den neuen Kniehocker wie in eine Kniebank. Dabei streift er die Mitnehmernasen (2) mit den Unterschenkeln mit nach vorne, so dass die Sitzflügel (1) sich im Drehlager (4) zur Mitte unter das Gesäß drehen. Umgekehrt streift der Benutzer die Sitzflügel (1) beim Aufstehen wieder nach außen.
Der neue Kniehocker könnte wegen des orthopädischen Vorteils von Kniehockern allgemein und der nun einfachen Benutzbarkeit weite Verbreitung als Sitzmöbel finden.

Beschreibung[de]

Sitzmöbel mit waagrechter Sitzfläche verleiten den Benutzer dazu, das Becken nach hinten kippen zu lassen. Diese Fehlhaltung kann auf Dauer zu Bandscheibenschäden führen. Die gesunde Alternative dazu bieten Kniehocker, deren nach vorne abfallende Sitzfläche und die Knie- bzw. Unterschenkelauflagen bewirken, dass nahezu jeder Benutzer sofort eine aufrechte Sitzhaltung einnimmt, bei der auf dem geraden Becken die Wirbel in natürlicher Weise beinahe senkrecht übereinander liegen und daher die Bandscheiben gleichmässig belastet werden.

Es werden viele Bauarten von Kniehockern auf dem Markt angeboten, und noch mehr Varianten sind in Patentschriften zu finden, wie z.B. von Mengshoel in EP 0 017 450 B1; Horaczek stellt in der Gebrauchsmusterschrift DE 20 2004 011 224 U1 2004.10.28 einen Rollwagen für Bodenleger vor, der eine Abart eines Kniehockers für diesen besonderen Einsatzzweck darstellt.

Trotz der eindeutigen gesundheitlichen Vorteile gegenüber Stühlen und Hockern ist der Marktanteil der Kniehocker relativ gering. Dies dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass das Platznehmen auf einem Kniehocker eine gewisse Übung und Geschicklichkeit erfordert und es bei häufigem Setzen und Aufstehen sich zu einem Zeitverlust und zu einer Unbequemlichkeit summiert. Der Bewegungsablauf ist asymmetrisch und erfolgt in mehreren Schritten. In der Sitzposition muss sich der Benutzer noch zurechtrücken, bevor er schliesslich angenehm sitzt. Die erforderliche Beweglichkeit macht es vor allem älteren Menschen schwer, einen Kniehocker zu benutzen. Eine Handstütze wäre erwünscht, aber sie wäre beim Platznehmen im Weg.

Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass bei allen Modellen von Kniehockern wegen der notwendigen Abstützung beim Platznehmen und Aufstehen die Fussspitzen des Benutzers immer Bodenkontakt haben müssen. Ständiger Bodenkontakt der Füsse beim herkömmlichen Kniesitz heisst aber, dass die Zehengrundgelenke immer in Streckung sind. Das ist auf Dauer durchaus unangenehm.

Es stellt sich daher die Aufgabe, den herkömmlichen Kniehocker so zu verändern, dass er mindestens so einfach zu benutzen ist wie ein Stuhl; es sollte darüber hinaus erreicht werden, dass im Unterschied zum Stuhl, der nach dem Platznehmen z.B. zum Essen oder zur Arbeit gewöhnlich erst noch an den Tisch herangerückt werden muss, der veränderte Kniehocker schon in der richtigen Position zum Tisch steht. Es soll ein weiterer Gewinn an Bequemlichkeit erreicht werden, indem die Füsse keinen Bodenkontakt mehr haben müssen.

Die Aufgabe wird durch die im Hauptanspruch aufgeführten Merkmale gelöst

Das Prinzip des erfindungsgemässen Kniehockers besteht darin, dass die Sitzfläche im unbesetzten Zustand zur Seite weggeschwenkt ist und so die Sitzposition von der Rückseite des erfindungsgemässen Kniehockers zugänglich ist; während des Platznehmens schwenkt die Sitzfläche unter das Gesäss des Benutzers, bevor dieser sich, schon auf den Knien bzw. auf den Unterschenkeln abstützend, zurücksetzt. Die Sitzfläche besteht aus zwei Sitzflügeln, die symmetrisch zu beiden Seiten wegschwenken. Sie werden durch angeformte Mitnehmernasen betätigt, die beim Platznehmen von Knie bzw. Unterschenkel in der Vorwärtsbewegung mitgenommen werden so dass sich die Sitzflügel nach innen drehen. Umgekehrt streifen beim Aufstehen die Kniekehlen bzw. die Waden die Sitzflügel wieder nach aussen, wo sie z.B. durch Magnete in dieser Lage leicht gehalten werden. Die Sitzfläche könnte auch einteilig konstruiert sein und zu einer Seite nach aussen wegschwenken, und die Betätigung könnte auch mittels verschiedener mechanischer Lösungen, z.B. Seilzüge in Verbindung mit der Knieauflage erfolgen. In der weiteren Beschreibung wird aber nur auf die eindeutig vorteilhafte Teilung der Sitzfläche und der Betätigung durch Mitnehmernasen eingegangen

Weil eine seitliche Zugänglichkeit nicht mehr gebraucht wird, können seitlich Handstützbügel angebaut werden, die es dem Benutzer erlauben, beim Setzen und Aufstehen einen Teil des Körpergewichts mit den Armen zu übernehmen. Dadurch werden die Knie und der Rücken entlastet und der Benutzer schwingt sich mit einer geraden und gleichmässigen Bewegung in die Sitzposition. Anstatt der Füsse sind die Hände entscheidend in der letzten Phase des Platznehmens und in der ersten Phase des Aufstehens. So ist es möglich, die Unterschenkelauflagen so anzuordnen, dass die Fussspitzen etwas über dem Boden frei beweglich sind.

Am erfindungsgemässen Kniehocker können zu beiden Seiten Anbauten montiert werden die z.B. als am Arbeitstisch anschliessende Arbeitsflächen oder als Ablage für Arbeitsgeräte usw. genutzt werden können.

Weil bei dem erfindungsgemässen Kniehocker auch die Zugänglichkeit von vorne nicht benötigt wird, lässt sich hier eine in Höhe und Neigung einstellbare Oberkörperstütze montieren, an die sich der Benutzer nach vorne abstützen kann, wenn er vorwiegend in vorgeneigter Haltung arbeiten muss, wie etwa ein Zahnarzt.

Für den Einsatz in besonderen Arbeitsumgebungen, etwa Labors oder feinmechanischen Werkstätten wird der erfindungsgemässe Kniehocker so ausgerüstet, dass er in alle Richtungen mit Motorkraft verfahrbar ist. Dabei weisen vier Fahrrollen quer zur Blickrichtung des Benutzers, von denen zwei Rollen mittels eines Lenkhebels und eines Lenkgestänges lenkbar sind. In der Mittelstellung rastet der Lenkhebel in einer Geradeaus-Stellung ein. Eine starre Rolle dieses Rollensatzes wird durch einen Elektromotor, vorzugsweise aus einem Akkumulator gespeist, angetrieben. Über einen Motorsteuerhebel zwischen den frei beweglichen Fussspitzen des Benutzers, der auf eine Steuerelektronik mit Microcontroller wirkt, wird Links- oder Rechtslauf des Motors sowie die Drehzahl bestimmt. Dabei bedeutet ein Drücken des Motorsteuerhebel z.B. nach rechts Fahrtrichtung rechts, und je weiter das Motorsteuerhebel nach rechts gedrückt wird, umso höher dreht der Motor und umso schneller ist die Fahrt.

Auf einem zweiten Rollensatz kann der erfindungsgemässe Kniehocker nach vorwärts und rückwärts fahren. Diese längslaufenden Rollen sind klappbar am Rahmen befestigt und in der Normalstellung berühren sie den Boden nicht.

Mit den Handstützbügeln, die für diesen Fall als Hebel dienen, werden die längslaufenden Rollen über ein Hebegestänge untergeschaltet, das heisst, dieser zuvor eingefahrene Rollensatz wird unter den Rahmen des erfindungsgemässen Kniehockers gedrückt bzw. gezogen, so dass sich der Rahmen leicht anhebt und so die querlaufenden Rollen vom Boden abgehoben werden. Über ein Winkelgetriebe und einer flexiblen Antriebswelle wird eine der längslaufenden Rollen angetrieben. Die längslaufende und die querlaufende Antriebsrolle drehen sich bei betätigtem Motorsteuerhebel gleichzeitig, aber nur diejenige Antriebsrolle leistet Vortrieb, die gerade am Boden greift.

Auf eine besondere Bauart speziell für Boden- und Fliesenleger soll hier noch eingegangen werden. Der Unterschied zum weiter oben beschriebenen erfindungsgemässen Kniehocker besteht darin, dass die Knie- bzw. Unterschenkelauflage der notwendigen Körperhaltung bei der Arbeit entsprechend tief positioniert ist und dass die Oberkörperstütze nicht als Stütze nach vorne sondern als Stütze nach unten ausgelegt ist. Diese in der Höhe verstellbare Oberkörperstütze ist seitlich in alle Richtungen beweglich; sie folgt dem darauf gestützten Oberkörper innerhalb des Arbeitsradius, sodass sich der sonst mögliche Arbeitsradius sogar vergrössert.

Auch die übrigen bereits weiter oben beschriebenen Merkmale der Erfindung kommen hier besonders zur Geltung: die ergonomisch optimal angeleitete und unterstütze Körperhaltung schützt Gelenke und Muskulatur vor einseitiger Überlastung, das mühelose und schnelle Hinsetzen und Aufstehen mit Unterstützung der Arme schont die Kniegelenke, die seitlich aufsteckbaren Ablageflächen erleichtern die Arbeit durch ständig griffbereites Material und Werkzeug, und die besondere Weise der Verfahrbarkeit und ihrer Steuerung ermöglicht eine schnelle und fein dosierbare Positionsänderung während der Arbeit.

Dieser erfindungsgemässe Kniehocker speziell für Bodenleger kann daher Knie- und Rückenschäden als die bekannten Berufskrankheiten dieser Berufsgruppe vermeiden, und gleichzeitig die Produktivität bei geringerer körperlicher Anstrengung erheblich verbessern.

Insgesamt lässt sich sagen, dass der vorgestellte erfindungsgemässe Kniehocker ein neues Sitzkonzept darstellt, der die Nachteile der bekannten Kniehocker eliminiert und so einer gesünderen Art zu sitzen zu einer allgemeinen Verbreitung verhelfen kann.

Zeichnungsbeschreibung

1 zeigt die wesentlichen Elemente des erfindungsgemässen Kniehockers halb von vorne, während der Benutzer kurz davor ist, sich hinein zu setzen. Dabei ergreift der Benutzer die Handstützbügel 5 mit beiden Händen und tritt an die Unterschenkelauflage 6 heran. Er stützt einen Teil seines Körpergewichts an den Handstützbügeln 5 ab, die Knie bzw. die Schienbeine berühren leicht die an den Sitzflügeln 1 angeformten Mitnehmernasen 2; in der weiteren Bewegung des Platznehmens stossen die Knie des Benutzers die Mitnehmernasen 2 nach vorne an, so dass zu beiden Seiten die Einheiten aus Sitzflügel 1 und Mitnehmernase 2 sich in ihren Drehlagern 4 passend unter das Gesäss des Benutzers drehen.

2 zeigt den erfindungsgemässen Kniehocker ohne Benutzer, mit den Sitzflügeln 1 in dieser definierten Sitzposition. Zum Vergleich sind die Sitzflügel 1 im geöffneten Zustand gestrichelt dargestellt. Wenn der Benutzer vom Sitz aufsteht, schiebt er in der Rückwärtsbewegung mit den Kniekehlen bzw. den Waden die Mitnehmernasen 2 in der umgekehrten Richtung an und die Sitzflügel 1 schwingen wieder nach aussen

3 zeigt den erfindungsgemässen Kniehocker von der Seite gesehen mit dem Benutzer darin sitzend. Die Unterschenkel des Benutzers liegen auf der Unterschenkelauflage 6 auf, während die Fussspitzen des Benutzers den Boden nicht berühren. Im Sitzflügel 1 ist das integrierte Drehlager 4 auf der Drehachse 3 gestrichelt dargestellt. Die Oberkörperstütze (nach vorne) 7 für vorgebeugtes Arbeiten ist in diesem Ausführungsbeispiel als Fortsatz der Unterschenkelauflage 6 ausgebildet.

4 zeigt die Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines verfahrbaren erfindungsgemässen Kniehockers als Arbeitsgerät für Boden- und Fliesenleger. Für diesen Zweck ist die Unterschenkelauflage 6 nach vorne abfallend ausgeführt, die Sitzflügel 1 sind ebenfalls weiter nach unten verlegt, so dass sie sich knapp über den Fersen des Benutzers schliessen und die Oberkörperstütze (nach unten) 8 ist so verändert, dass sie den Oberkörper des Benutzers in der fast waagrechten Arbeitsstellung von unten her stützt. Dieses Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Kniehockers ist mit vier querlaufenden Rollen bestückt, von denen in 4 die querlaufenden lenkbaren Rollen 13 zu sehen sind. Sie werden mittels des Lenkhebels 9 über das Lenkgestänge 10 geführt. Ausserdem sind vier längslaufende klappbare Rollen 14 unter dem erfindungsgemässen Kniehocker montiert, von denen in dieser Seitenansicht ebenfalls zwei in zurückgeklappter Lage zu sehen sind. Jedes seitliche Paar von längslaufenden klappbaren Rollen 14 ist durch das Hebegestänge 17 mit dem unteren Teil des jeweiligen Handstützbügels 5 verbunden. Der Handstützbügel 5 ist in der Handstützbügellagerung 15 drehbar gelagert. Eine weitere Besonderheit des Handstützbügels 5 in diesem Ausführungsbeispiel ist der Hebehandgriff 16 als waagrechter Fortsatz des Handstützbügels 5, der in der Handstützbügelverriegelung 18 abgestützt und in der hier gezeigten Arbeitsposition gehalten wird. Schliesslich ist der Motorsteuerhebel 11 zwischen den Fussspitzen des Benutzers zu sehen.

5 zeigt den erfindungsgemässen Kniehocker in der Ausführung für Boden- und Fliesenleger perspektivisch von halbvorne, mit geöffneten Sitzflügeln 1. Es ist eine querlaufende lenkbare Rolle 13 zu sehen sowie die beiden querlaufenden starren Rollen 12. Der Motor 19 ist nahe an der einen querlaufenden starren Rolle 12 montiert und treibt diese an.

6 zeigt das selbe Ausführungsbeispiel in der Ansicht von unten. Es sind die zwei querlaufenden starren Rollen 12 zu sehen, von denen eine durch die Antriebswelle für Querfahrt 24 vom Motor 19 angetrieben wird. Die beiden querlaufenden lenkbaren Rollen 13 sind durch das Lenkgestänge 10 mit dem Lenkhebel 9 gelenkig verbunden, sodass beim Betätigen des Lenkhebels die querlaufenden lenkbaren Rollen 13 in die gewünschte Richtung einschlagen. Auf beiden Seiten sind je zwei längslaufende klappbare Rollen 14 mit dem Hebegestänge 17 gelenkig verbunden. Eine der längslaufenden klappbaren Rollen 14 wird über die flexible Antriebswelle für Längsfahrt 26 und das Winkelgetriebe 25 vom Motor 19 angetrieben. Neben dem Motor 19 ist der Akkumulator 22 montiert. Über die Spannungsversorgung 23 wird die Steuerelektronik 20 mit dem Arbeitsstrom und dem Prozessstrom versorgt. Wenn der Motorsteuerhebel 11 in dem dargestellten Pendelbereich betätigt wird, wird ein dem Ausschlag und der Richtung des Auschlags des Motorsteuerhebels 11 entsprechend konditionierter Strom über die Steuerleitung 21 zum Motor 19 geleitet, der in der entsprechenden Drehzahl und der entsprechenden Richtung die eine kraftschlüssig verbundene querlaufende starre Rolle 12 und die eine kraftschlüssig verbundene längslaufende klappbare Rolle 14 antreibt.

7 zeigt den erfindungsgemässen Kniehocker in der Ausführung für Boden- und Fliesenleger etwas vergrössert von der Seite in Arbeitsposition. Das heisst, das Gerät ruht auf den vier querlaufenden Rollen, hier sichtbar die beiden querlaufenden lenkbaren Rollen 13. Der Handstützbügel 5 ist in der Handstützbügelverriegelung 18 in Arbeitspostion gehalten; dadurch sind die längslaufenden klappbaren Rollen 14 mittels des Hebegestänges 17 in eingeklappter Lage knapp über dem Boden gehalten. Bei eingeschaltetem Antrieb fährt das Gerät quer zur Blickrichtung des Benutzers.

8 zeigt die selbe Ansicht, nur ruht in diesem Zustand das Gerät auf den längslaufenden klappbaren Rollen 14. Wenn der Benutzer aus der Querfahrt in die Längsfahrt wechseln möchte, ergreift er die Hebehandgriffe 16 des Handstützbügels 5 und zieht nach oben. Der Handstützbügel 5 dreht sich um die Handstützbügellagerung 15 und schiebt bzw. zieht mit seinem unteren Teil über das Hebegestänge 17 die längslaufenden klappbaren Rollen 14 so unter das Gerät, dass es leicht angehoben wird und die querlaufenden lenkbaren Rollen 13 sowie die in dieser Ansicht nicht sichtbaren querlaufenden starren Rollen 12 vom Boden abgehoben werden. Bei eingeschaltetem Antrieb fährt das Gerät in Blickrichtung des Benutzers.

1
Sitzflügel
2
Mitnehmernase
3
Drehachse
4
Drehlager
5
Handstützbügel
6
Unterschenkelauflage
7
Oberkörperstütze (nach vorne)
8
Oberkörperstütze (nach unten)
9
Lenkhebel
10
Lenkgestänge
11
Motorsteuerhebel
12
querlaufende starre Rollen
13
querlaufende lenkbare Rollen
14
längslaufende klappbare Rollen
15
Handstützbügellagerung
16
Hebehandgriff
17
Hebegestänge
18
Handstützbügelverriegelung
19
Motor
20
Steuerelektronik
21
Steuerleitung
22
Akkumulator
23
Spannungsversorgung
24
Antriebswelle für Querfahrt
25
Winkelgetriebe
26
flexible Antriebswelle für Längsfahrt


Anspruch[de]
Kniehocker mit Unterschenkelauflage und schräg nach vorne-unten geneigter Sitzfläche, dadurch gekennzeichnet dass die Sitzfläche zweigeteilt ist, diese geteilten Sitzflächen als Sitzflügel schwenkbar gelagert sind und der Kniehocker seitliche Handstützbügel aufweist Kniehocker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Sitzflügeln Mitnehmernasen angeformt sind. Kniehocker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterschenkel- bzw. Knieauflage so positioniert ist, dass die Fussspitzen des Benutzers den Boden nicht berührt. Kniehocker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich des Benutzers Arbeits- bzw. Ablageflächen montierbar sind. Kniehocker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er seitlich zur Blickrichtung des Benutzers verfahrbar und lenkbar ist, wobei die Lenkung in einer Geradeausstellung einrastet. Kniehocker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er vorwärts und rückwärts verfahrbar ist, indem ein zweiter Rollensatz mit längslaufenden Rollen mit Hilfe von Handhebeln bzw. der entsprechend gelagerten und verriegelbaren Handstützbügel über ein Hebegestänge in eine Stützlage gedrückt bzw. gezogen werden, sodass die querlaufenden Rollen vom Boden abgehoben werden. Kniehocker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine Rolle der beiden Rollensätze vorzugsweise von einem batteriegespeisten Elektromotor angetrieben wird und dass der Motor über einen Motorsteuerhebel zwischen den Füssspitzen des Benutzers gesteuert wird. Kniehocker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine fest oder elastisch gelagerte Oberkörperstütze den Oberkörper des Benutzers während der Arbeit nach vorne oder nach unten abstützt.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com