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Dokumentenidentifikation DE102006017907A1 25.10.2007
Titel All-Terrain Fahrzeugkran mit vorgegebener Wattiefe
Anmelder Terex-Demag GmbH & Co. KG, 66482 Zweibrücken, DE
Erfinder Wernicke, Frank, 66497 Contwig, DE;
Roth, Matthias, 66914 Waldmohr, DE;
Appel, Jürgen, 66497 Contwig, DE
Vertreter KRAMER - BARSKE - SCHMIDTCHEN, 81245 München
DE-Anmeldedatum 18.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006017907
Offenlegungstag 25.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.10.2007
IPC-Hauptklasse B66C 23/36(2006.01)A, F, I, 20060418, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen All-Terrain Fahrzeugkran, der eine vorgegebene Wattiefe besitzt. Ein solcher Fahrzeugkran umfasst einen mehrachsigen Unterwagen (3), an dem zumindest ein Hydraulikkreis mit verschiedenen Hydraulikkomponenten (9) und zumindest ein Pneumatikkreis mit verschiedenen Pneumatikkomponenten (6) angeordnet sind. Ein Oberwagen (2) ist auf dem Unterwagen (3) schwenkbar angeordnet. Ein Teleskopausleger (1) mit zumindest einem aus- und einteleskopierbaren Teleskopschuss (23-25) ist am Oberwagen (2) in seiner Neigung veränderbar angeordnet. Die Hydraulikkomponenten (9), die nicht Bauart bedingt wasserdicht sind, und die Pneumatikkomponenten (6), die nicht Bauart bedingt wasserdicht sind, liegen oberhalb einer vorgegebenen Fahrzeughöhe (WL), die höher ist als die vorgesehene Wattiefe (WT).

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft einen All-Terrain Fahrzeugkran, der einen mehrachsigen Unterwagen und einen um eine zum Unterwagen senkrechte Achse schwenkbaren Oberwagen umfasst. An dem schwenkbaren Oberwagen ist ein mehrschüssiger Teleskopausleger wippbar, d.h. in seiner Neigung verstellbarer Teleskopausleger angebracht.

TECHNISCHER HINTERGRUND

All-Terrain Fahrzeugkrane der eingangs genannten Art sind hinlänglich bekannt. So können derartige Fahrzeugkrane von zwei bis acht oder sogar noch mehr Achsen aufweisen. Insbesondere können derartige mehrachsige Fahrzeugkrane mehrere lenkbare Achsen besitzen. Es ist sogar bekannt, dass alle Achsen lenkbar sind und insbesondere auch die vorderen Achsen anders lenkbar sind als die hinteren Achsen. Durch diese Ausgestaltung des Unterwagens eines solchen Fahrzeugkranes ist eine hervorragende Manövrierbarkeit gegeben. Durch entsprechende Ausgestaltung der Fahrwerke und der Radaufhängungen sind derartige Fahrzeugkrane auch geländegängig.

Insbesondere Fahrzeugkrane mit Spezialausstattung für Berufsfeuerwehren oder für Einsätze im militärischen Bereich sollen einen kombinierten Straßen- und Geländeeinsatz erlauben. So ist beispielsweise ein Militärkran der Firma Liebherr bekannt, der unter der Bezeichnung LTM 1055-3.1 vertrieben wird. Ein solcher Militärkran ist aber gegenüber der bekannten Zivilversion im Hinblick auf den Einsatz in allen Geländebedingungen nur leicht modifiziert. Insbesondere weist ein solcher Militärkran somit auch nur eine geringe Watfähigkeit auf. Die Watfähigkeit eines solchen Fahrzeugkrans ist dabei im Wesentlichen durch die Reifengröße und Achsgestaltung festgelegt. Bekanntermaßen beträgt die maximale Wattiefe solcher Krane nicht einmal 1 m.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Das der Erfindung zugrunde liegende technische Problem besteht darin, einen All-Terrain Fahrzeugkran bereitzustellen, der eine vorbestimmte große Wattiefe besitzt, also auch Gewässer durchfahren kann, die eine Wassertiefe von mehr als 1 m, insbesondere mehr als 1,50 m haben.

Dieses technische Problem wird durch einen All-Terrain Fahrzeugkran gelöst, der einen mehrachsigen Unterwagen aufweist, an dem zumindest ein Hydraulikkreis mit verschiedenen Hydraulikkomponenten und zumindest ein Pneumatikkreis mit verschiedenen Pneumatikkomponenten angeordnet sind. Der Hydraulikkreis am Unterwagen versorgt verschiedene Hydraulikverbraucher wie Teleskopiereinrichtungen am Teleskopausleger, Wippzylinder zum Verstellen der Neigung des Auslegers etc. mit hydraulischem Druck. Der zumindest eine Pneumatikkreis mit den verschiedenen Pneumatikkomponenten am Unterwagen dient zur Versorgung verschiedener pneumatisch betriebener Bauelemente wie Bremsventile, Verriegelungseinrichtungen etc. Auf dem Unterwagen ist ein Oberwagen schwenkbar angeordnet. Am Oberwagen ist außerdem ein Teleskopausleger mit zumindest einem aus- und einteleskopierbaren Teleskopschuss vorhanden. Der Teleskopausleger selbst ist mittels einem oder mehreren Wippzylindern wie insbesondere Hydraulikzylindern in seiner Neigung veränderbar angeordnet und damit wippbar. Bei dem erfindungsgemäßen Fahrzeugkran sind zur Erzielung der vorgegebenen großen tiefen Wattiefe, also mehr als 1 m, insbesondere mehr als 1,5 m, die Hydraulikkomponenten, die nicht bauartbedingt wasserdicht sind, und die Pneumatikkomponenten, die nicht bauartbedingt wasserdicht sind, oberhalb einer vorgegebenen Fahrzeughöhe angeordnet, die höher ist als die vorgesehene Wattiefe.

Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, erstmals einen All-Terrain Fahrzeugkran speziell im Hinblick auf die deutliche Verbesserung der Wattiefe auszubilden. Dadurch, dass erstmals Hydraulikkomponenten als auch Pneumatikkomponenten, die nicht sowieso von Haus aus wasserdicht ausgebildet sind, wie beispielsweise die Hydraulikpumpe, oberhalb der sogenannten Wasserlinie angeordnet sind, wird gewährleistet, dass der Fahrzeugkran sicher und funktionsfähig eine große Wattiefe erreicht.

Hydraulikkomponenten, die nunmehr bei dem erfindungsgemäßen Fahrzeugkran oberhalb der vorbestimmten Wasserlinie, also in großer Fahrzeughöhe, die höher ist als die vorgesehene Wattiefe liegen, sind beispielsweise Hydraulikventile, Druckschalter.

Eine beispielhafte weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die Hydraulikkomponenten, die nicht bauartbedingt wasserdicht sind und oberhalb der vorgegebenen Fahrzeughöhe, also höher als die vorgesehene Wattiefe liegen, zu einer separat montierbaren Baugruppe oder Einheit zusammengefasst sind. Eine derartige Ausgestaltung hat den Vorteil, dass es zum einen einfacher ist, die in Bezug auf die Watfähigkeit notwendige Funktionssicherheit der vor Wasser zu schützenden Hydraulikkomponenten zu gewährleisten, da sie in einer solchen Einheit leichter vor Wasser und auch Spritzwasser geschützt werden können. Zum anderen ist durch eine derartige Ausgestaltung auch die Herstellung eines solchen Fahrzeugkrans einfacher und damit u.U. auch kostengünstiger. Eine Ausgestaltung, bei der Hydraulikkomponenten in einem Hydraulikmodul zusammengefasst sind, erleichtert die schnelle Austauschbarkeit im Reparaturfall.

In einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Pneumatikkomponenten, die nicht bauartbedingt wasserdicht sind und oberhalb der vorgegebenen Fahrzeughöhe liegen, auch zu einer separat montierbaren Baugruppe oder Einheit zusammengefasst. Gerade die Pneumatikkomponenten sind auch durch diese Ausgestaltung leichter montierbar und besser und technisch weniger aufwändig vor Spritzwasser schützbar. Es sei der guten Ordnung halber noch angemerkt, dass insbesondere sowohl die Hydraulik- als auch die Pneumatikkomponenten, die nicht bauartbedingt wasserdicht sind, jeweils in einer separat montierbaren Baugruppe zusammengefasst werden können, es ist aber auch möglich, sowohl Hydraulik- als auch Pneumatikkomponenten in einer einzigen separat montierbaren Baugruppe vorzusehen und somit wasserempfindliche Komponenten vor Spritzwasser zu schützen. Eine Ausgestaltung, bei der Pneumatikkomponenten in einem Pneumatikmodul zusammengefasst sind, erleichtert die schnelle Austauschbarkeit im Reparaturfall.

Eine beispielhafte weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass eine Fahrzeugkabine am Unterwagen in einer Fahrzeughöhe angeordnet ist, die höher liegt als die vorgegebene Wattiefe. Die Fahrerkabine ist dabei die Kabine, in der sich Fahrer zumindest während des Fahrbetriebs des Fahrzeugkranes befindet und das Fahrzeug lenkt. Im Unterschied zur Krankabine, die beispielsweise am Oberwagen angeordnet ist und vom Kranfahrer während des Kranbetriebs besetzt ist, ist üblicherweise die Fahrerkabine bei herkömmlichen Fahrzeugkranen sehr tief angeordnet, damit der lange Teleskopausleger oberhalb der Fahrerkabine in der Fahrbetriebstellung liegen kann. Im vorliegenden Fall hat ein erfindungsgemäßer All-Terrain Fahrzeugkran eine extra hochgesetzte Fahrerkabine und es wird dafür in Kauf genommen, dass dabei beispielsweise der Teleskopausleger in der Fahrbetriebsstellung nicht horizontal liegt, sondern unter Umständen in Fahrtrichtung gesehen leicht aufwärts gerichtet ist, so dass die hochgesetzte Fahrerkabine überragt wird.

Eine weitere beispielhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass z.B. bei hochgesetzter Fahrzeugkabine der Teleskopausleger hinter der Fahrerkabine endet. Mit anderen Worten: Der Auslegerkopf des Teleskopauslegers befindet sich in der Fahrbetriebstellung, also horizontal liegendem Teleskopausleger mit einteleskopierten Teleskopschüssen, hinter der Fahrzeugkabine. Erstmals hat man für einen erfindungsgemäßen All-Terrain Fahrzeugkran einen derart langen Unterwagen vorgesehen, damit im Vergleich zu bekannten Fahrzeugkranen mit vergleichbar langem Teleskopausleger der Teleskopausleger in Fahrbetriebstellung horizontal angeordnet werden kann und gleichzeitig die Fahrerkabine zum größten Teil über der Wasserlinie liegt. Eine Ausgestaltung der genannten Art kann zum einen den Vorteil haben, dass der Gesamtkran in seiner Gesamthöhe in Fahrbetriebstellung weiterhin niedrig baut, was dessen Geländegängigkeit verbessert, da ein niedriger Schwerpunkt für die Geländegängigkeit vorteilhaft ist. Bei höherem Schwerpunkt ist die Kippsicherheit geringer. Weiterhin ist aber ein leichtes Abdichten der Fahrerkabine und auch eine bessere Sicht für den Fahrer bei Durchqueren von Gewässern gewährleistet. Ein weiterer großer Vorteil dieser genannten Ausgestaltung mit hinter der Fahrerkabine endendem Auslegerkopf des Teleskopauslegers besteht darin, dass ein Unterflasche, die für den schnellen Einsatz des Krans über das sogenannte Hubseil mit dem Teleskopausleger verbunden ist, hinter der Fahrerkabine abgelegt werden kann. Damit wird die Sicht des Fahrers während der Fahrt nicht durch die Unterflasche beeinträchtigt, wie es bei der üblichen Bauart von Fahrzeugkranen der Fall ist. Ein weiterer Vorteil einer solchen Ausgestaltung eines Fahrzeugkrans kann darin bestehen, dass Zubehörteile für die Unterflasche und Anschlagmittel wie beispielsweise Kettengehänge, Lastschäkel, Lastschlingen in unmittelbarer Nähe zur abgelegten Unterflasche anzuordnen.

So kann in einer beispielhaften weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hinter der Fahrerkabine eine Ablageeinrichtung für eine über das Hubseil mit dem Teleskopausleger verbundene Unterflasche vorhanden sein. Eine weitere beispielhafte Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Fahrzeugkranes sieht vor, dass die Ablageeinrichtung mit einer Transportsicherung für die Unterflasche ausgestattet ist. Während des Fahrbetriebs des Fahrzeugkrans gewährleistet diese Transportsicherung eine ortsfeste Festlegung der Unterflasche auf dem Unterwagen. Beispielsweise kann eine solche Transportsicherung eine Kette, eine Verbolzung oder eine Klemmeinrichtung etc. sein. Eine einfache Ausführungsform einer Ablageeinrichtung ist eine Schale, in der die Unterflasche auch bei Erschütterungen sicher liegt.

In einer weiteren beispielhaften Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Fahrzeugkranes ist eine Anschlagmittel-Ablageeinrichtung neben der Ablageeinrichtung für die Unterflasche vorhanden. Wie zuvor ausgeführt, kann dadurch die Handhabung und in Betriebnahme der Unterflasche und damit des gesamten Fahrzeugkranes schneller und einfacher erfolgen, da die danebenliegende Unterflasche nicht wie bisher vor der Fahrerkabine hängt.

Im Übrigenkann durch die vorgenannte Ausgestaltung mit hinter der Fahrerkabine angeordnetem Auslegerkopf und daneben liegender Unterflasche bei einem Kranbetrieb der Kranführer, der nunmehr in der Krankabine am Oberwagen sitzt, die Unterflasche besser erkennen, als wenn sie vor der Fahrerkabine hängt. Eine technisch einfache und kostengünstige Ausgestaltung in einer beispielhaften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Fahrzeugkranes sieht vor, dass hinter der Fahrerkabine ein erstes mechanisches Anschlagmittel vorhanden ist, dass ein Verschwenken des Oberwagens bei einer solchen flachen Stellung des Teleskopauslegers, in der sich der Auslegerkopf des Teleskopauslegers nicht oberhalb der Fahrerkabine befindet, verhindert. Ohne großen elektrischen oder sensorischen Aufwand am Teleskopausleger, dem Oberwagen oder im Bereich des Auslegerkopfes wird durch das erste mechanische Anschlagmittel sichergestellt, dass der flach liegende Teleskopausleger versehentlich verschwenkt wird. Schon bei sehr geringer Drehung bzw. Verschwenkung des Oberwagens und des damit verbundenen Teleskopauslegers in flacher Stellung schlägt der Auslegerkopf oder ein anderes Teil des Teleskopauslegers direkt gegen eine Platte oder einen Anschlag der ein weiteres Verdrehen verhindert. Diese Verdrehsicherung ist selbstverständlich in beide Dreh- bzw. Schwenkrichtungen des Oberwagens vorhanden. Beispielsweise kann eine solche Verdrehsicherung, also das erste Anschlagmittel, in Form von zwei senkrechten Leisten ausgebildet sein, zwischen denen sich der Auslegerkopf und/oder ein Teil eines Teleskopschusses befindet. Die Ausführung des Anschlagmittels kann so gestaltet sein, dass die Kräfte aus dem Drehantrieb komplett aufgenommen werden können. Es ist aber auch denkbar, das Drehwerk bei einem entsprechenden erhöhten Druck abzuschalten.

Eine weitere beispielhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass hinter der Fahrerkabine ein zweites mechanisches Anschlagmittel vorhanden ist, das ein Austeleskopieren eines oder mehrerer Teleskopschüsse des Teleskopauslegers bei einer solchen flachen Stellung des Teleskopauslegers, in der sich der Auslegerkopf des Teleskopauslegers nicht oberhalb der Fahrerkabine befindet, verhindert. Hiermit wird wieder in einfachster Weise ein Beschädigen von Teilen der Fahrerkabine oder Teilen des Teleskopauslegers in der flachen Stellung, also der Fahrbetriebsstellung des Teleskopauslegers, verhindert, ohne dass eine für den rauen Geländeeinsatz eher ungeeignete Anzahl von Sensoren vorhanden sein müssen. So kann das zweite Anschlagmittel einfach in Form einer Stahlplatte oder eines mechanischen Anschlags vor dem Auslegerkopf angeordnet sein, gegen den der Auslegerkopf schon nach wenigen Millimetern Ausfahren des Teleskopauslegers anschlägt und ein weiteres Ausfahren mechanisch verhindert wird.

In einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind das erste und das zweite Anschlagmittel in einer Baueinheit integriert, so dass hinter der Fahrerkabine eine Art Aufnahme mit zwei seitlichen Leisten und einer Stirnwand gebildet ist, in der der Auslegerkopf in der Fahrbetriebsstellung zu liegen kommt. Als Austeleskopieranschlag kann auch an den Leisten jeweils eine Art Schale vorhanden sein, gegen die ein Zapfen, der jeweils von einer Seitenfläche des Auslegerkopfes vorsteht, anstößt.

In einer weiteren beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind Entlüftungseinrichtungen von Fahrzeugkomponenten wie beispielsweise Achsentlüftungen, Getriebe- und Verteilergetriebeentlüftungen vorhanden, die oberhalb der vorgegebenen Wattiefe in die Umgebung münden. Damit wird auf einfache Weise sichergestellt, dass kein Wasser in die Fahrzeugkomponenten eindringt, die während des Betriebs eine Entlüftung benötigen.

Eine weitere beispielhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass der Fahrzeugmotor mit daran angeordneter Getriebeeinheit in dem Unterwagen angeordnet ist und der Unterwagen so ausgestaltet ist, dass der Fahrzeugmotor mit der daran angeordneten Getriebeeinheit senkrecht aus dem Unterwagen herausgehoben bzw. senkrecht in den Unterwagen herunter gelassen werden kann. Bei den bisher bekannten Ausgestaltungen von Fahrzeugkranen ist eine solche Montierbarkeit oder Austauschbarkeit des Fahrzeugmotors und der Getriebeeinheit nicht unmittelbar möglich. Es musste bisher ein seitliches Einschwenken und Verkippen des Motors und des Getriebes erfolgen.

Erstmals ist gemäß der vorliegenden Erfindung durch spezielle Ausgestaltung des Unterwagens das einfache senkrechte Ein- und Ausführen des Fahrzeugmotors und der Getriebeeinheit möglich. Die Träger im Unterwagen sind so angeordnet, dass ein von oben frei zugänglicher Aufnahmebereich für den Motor und/oder das Getriebe geschaffen ist. Beispielsweise sind ein oder mehrere Abdeckungen am Unterwagen vorhanden, die den Fahrzeugmotor und die Getriebeeinheit abdecken und nach Abnahme ein senkrechtes Herausheben oder Einführen ermöglichen. Auch die Zugänglichkeit des Fahrzeugmotors und der Getriebeeinheit wird hierdurch erleichtert, was insbesondere auch bei der zuvor genannten speziellen Ausgestaltung eines All-Terrain Fahrzeugkrans zweckdienlich sein kann.

Im Übrigenist noch anzumerken, dass die hier vorgesehene Wattiefe mindestens 1 m, vorzugsweise mindestens 1,5 m beträgt. Die zuvor genannten Merkmale und die Merkmale, die in den Ansprüchen enthalten sind, sind nicht nur in den dargestellten und erläuterten Kombinationen realisierbar. Es ist klar, dass einzelne Merkmale auch mit anderen einzelnen Merkmalen kombiniert werden können. Beispielsweise kann insbesondere auch die Ausgestaltung eines Fahrzeugkranes, bei dem der Auslegerkopf des Teleskopauslegers in der Fahrbetriebstellung hinter der Fahrerkabine endet, auch unabhängig von der Ausgestaltung und Anordnung der Hydraulik- und/oder Pneumatikkomponenten vorgesehen sein. Wie bereits zuvor erläutert, hat diese Ausgestaltung zwar bei den speziellen Maßnahmen für die große Watfähigkeit Vorteile, kann aber auch an üblichen Fahrzeugkranen vorgesehen sein, da dadurch die Sicht auf die Unterflasche erleichtert wird und die Fahrzeughöhe unter Umständen verringert werden kann, was je nach Einsatzgebiet von Vorteil sein kann.

Ebenfalls ist es möglich, die spezielle Ausgestaltung mit senkrecht heraus- und einführbaren Fahrzeugmotor und Getriebe am Unterwagen vorzusehen, unabhängig von den anderen genannten Merkmalen.

Überdiesist es auch möglich, dass ein Fahrzeugkran aus der Krankabine, die sich am Oberwagen befindet, heraus verfahren werden kann. Hierfür sind dann entsprechende Steuer- bzw. Lenkeinrichtungen, Pedale etc. vorhanden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Im Folgenden wird zur weiteren Erläuterung und zum besseren Verständnis ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:

1 eine schematische Perspektivansicht eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Fahrzeugkranes,

2 eine weitere perspektivische Ansicht des in der 1 gezeigten Fahrzeugkranes von der gegenüberliegenden Seite,

3 eine Draufsicht auf den vorderen Teil des Fahrzeugkrans, wie er in den 1 und 2 gezeigt ist,

4 eine Seitenansicht des in den voranstehenden Figuren gezeigten Fahrzeugkranes,

5 eine weitere Seitenansicht von rechts des in den anderen Figuren gezeigten Fahrzeugkranes gemäß der vorliegenden Erfindung,

6 eine perspektivische Ansicht des vorderen Teils des Fahrzeugkranes gemäß den 1 bis 5 von schräg hinten auf die Fahrerkabine, und

7 eine Draufsicht auf einen Teil des Unterwagens des in den 1 bis 7 gezeigten Fahrzeugkranes und insbesondere des darin befindlichen Motors und der angeschlossenen Getriebeeinheit.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEISPIELHAFTEN AUSFÜHRUNGSFORM DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG

Die 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Fahrzeugkrans, der einen Unterwagen 3 mit mehreren Achsen und einen darauf schwenkbar bzw. drehbar um eine senkrechte Achse angeordneten Oberwagen 2 umfasst. Am Oberwagen 2 ist ein Teleskopausleger 1 um eine horizontale Achse wippbar angebracht. Das Wippen des Auslegers 1 erfolgt über einen Wippzylinder bzw. Hydraulikzylinder 20. Der Teleskopausleger 1 umfasst im vorliegenden Beispiel einen Grundkasten 22 und drei darin ein und austeleskopierbare Teleskopschüsse 23, 24 und 25. Der innerste Teleskopschuss 24 besitzt am vorderen Ende einen Auslegerkopf 26, der insbesondere auch eine Umlenkrolle (nicht gezeigt) für ein Hubseil, das hier nicht zu sehen ist, umfasst.

Am Oberwagen 2 ist außerdem eine Krankabine 7 angeordnet, die auch in ihrer Neigung um eine horizontale Achse verstellbar sein kann. Am hinteren Ende des Oberwagens 2 sind außerdem noch ein oder mehrere Gegengewichte 10 angeordnet.

Der Unterwagen 3 hat im vorliegenden Ausführungsbeispiel vier Achsen, die alle mit Reifen 5 ausgestattet sind, die eine Geländegängigkeit erlauben. Die Geländegängigkeit wird überdies selbstverständlich über die hier nicht näher dargestellten Fahrwerke und Radaufhängungen erzielt. Wie schematisch dargestellt, wird bei dem erfindungsgemäßen Fahrzeugkran eine Wattiefe WT erzielt, die von der Reifenaufstandsfläche am Boden bis zur gestrichelt gezeichneten Linie reicht. Im vorliegenden Fall beträgt diese Wattiefe WT 1,52 m.

Am vorderen Ende des Unterwagens 3 ist eine Fahrerkabine 4 vorhanden, die oberhalb der gestrichelt gezeigten Linie liegt und unterhalb dieser Linie wasserdicht ausgebildet ist. Im Wesentlichen liegt sie aber oberhalb dieser gestrichelt gezeigten Linie, die die Wattiefe oder die Wasserlinie darstellt. Zudem liegt die Fahrerkabine 4 vor dem Auslegerkopf 26. Im vorliegenden Fall ist die Beleuchtung 8 schematisch dargestellt und in der Stoßstange im unteren Bereich der Fahrerkabine 4 untergebracht. Hierzu sei noch angemerkt, dass für militärische Zwecke die gesamte Beleuchtung des Fahrzeugkranes mit einem einzigen Schalter an- und ausgeschaltet werden kann.

Aus der vorliegenden 1 ist seitlich des Auslegerkopfs 25 ein Kasten 6 ersichtlich, der die Pneumatikkomponenten aufnimmt. Mit anderen Worten handelt es sich hierbei also um ein Pneumatikmodul 6. Beispielsweise kann das Pneumatikmodul 6 folgende Bauteile umfassen: Pneumatikventile, Lufttrockner, Fremdbefüllanschluss.

Die 2 zeigt den Fahrzeugkran gemäß der 1 ebenfalls in perspektivischer Ansicht, jedoch von der in Fahrtrichtung gesehen rechten Seite. Im Gegensatz zu der Ansicht der 1 ist in der 2 ein Hydraulikmodul 9 oberhalb der Wasserlinie erkennbar, indem alle Hydraulikkomponenten untergebracht sind, die nicht bauartbedingt bereits wasserdicht sind. So kann zwar beispielsweise die Hydraulikpumpe, die an sich schon wasserdicht ist, unterhalb der Wasserlinie eingebaut sein, alle anderen Komponenten sind aber im Modul 9 untergebracht, das zum einen spritzwassergeschützt ist, zum anderen die nicht wasserdichten Komponenten des Hydraulikkreises des Unterwagens 3 aufnimmt.

Die Aufteilung der Pneumatikmodule 6 und Hydraulikmodule 9 ist insbesondere auch in der Draufsicht der 3 ersichtlich. Hier befindet sich der Teleskopausleger 1 in der flachen Fahrbetriebstellung. In der Draufsicht gemäß der 3 befindet sich das Pneumatikmodul 6 links des Teleskopauslegers 1 und das Hydraulikmodul 9 rechts davon. Wie ersichtlich führen Hydraulikleitungen 30 von dem Hydraulikmodul 9 zu verschiedenen hydraulischen Verbrauchern wie beispielsweise Federungszylinder, Abstützzylinder vertikal und horizontal, Lenkzylinder, Hydraulikmotoren. Auch verschiedene Pneumatikleitungen etc. 40 führen aus dem Pneumatikmodul 6 zu Pneumatikverbauchern wie beispielsweise Pneumatikzylinder, Bremszylinder, Verteilergetriebeschaltung, Bremsschalter.

Die 4 zeigt eine Seitenansicht des in den 1 bis 3 gezeigten Fahrzeugkrans. Insbesondere ist aus dieser Seitenansicht der 4 die Anordnung der Fahrerkabine 4 oberhalb der Wasserlinie WL ersichtlich. Die Fahrerkabine 4 befindet sich vor dem Auslegerkopf 26. In dieser Ansicht ist ersichtlich, dass der Auslegerkopf 26 an vordere Anschlagleisten 50 angrenzt, die in der Fahrbetriebstellung des Hauptauslegers 1 ein Austeleskopieren eines oder mehrerer Teleskopschüsse 2325 verhindert und damit eine Beschädigung der Fahrerkabine durch unsachgemäßes Betreiben des Teleskopauslegers in Fahrbetriebstellung auf äußerst einfache und zuverlässige Weise unterbinden. Im Übrigen ist hier wiederum das Pneumatikmodul 6 oberhalb der Wasserlinie WL ersichtlich.

Die Seitenansicht der 5 zeigt den erfindungsgemäßen Fahrzeugkran von der rechten Seite. Hier sind wiederum die Anschlagplatte 50 vor dem Auslegerkopf 26 und auch das Hydraulikmodul 9 oberhalb der Wasserlinie WL gut erkennbar.

Die 6 zeigt eine perspektivische Ansicht von schräg oben auf die Fahrerkabine 4 und den dahinter liegenden Teil des Teleskopauslegers 1. Wie in dieser Ansicht gut erkennbar ist, ist wiederum vor dem Auslegerkopf 26 der Austeleskopieranschlag 50 mit Anschlagschalen 15 vorhanden. Der Anschlag 50 setzt sich hier aus zwei Seitenstreben 14 zusammen, die eine mechanische Verdrehsicherung bilden. Die mechanische Verdrehsicherung 14 unterbindet auf mechanische Weise ein weiteres Verdrehen des Auslegers und des hiermit verbundenen Teleskopauslegers 1 dadurch, dass der Auslegerkopf 26 seitlich gegen die Anschlagfläche des seitlichen Verdrehanschlags 14 anstößt. Zur Stabilisierung des Anschlags 50 mit den seitlichen Leisten 14 sind schräge verlaufende Streben 14a vorhanden, die eine stabile Halterung der Leisten 14 schaffen.

Unterhalb des Auslegerkopfs 26 und zwischen den Leisten 14 ist in der 6 die abgelegte Unterflasche 13 ersichtlich. Die Unterflasche 13 liegt hier in einer speziellen Ablage 12 mit leicht hochgezogenen Seitenwänden, so dass die Unterflasche 13 auch bei Erschütterungen sicher darin liegt. Zudem bilden die Streben 14a eine weitere Umgrenzung für die Unterflasche 13, sollte die Unterflasche 13 aus der Ablage 12 bei äußerst starken Erschütterungen herausrutschen.

Hinter der Ablage 12 für die Unterflasche 13 befindet sich versenkt im Unterwagen 3 in unmittelbarer Nähe zur Unterflasche 13 eine Ablage 11 für Anschlagmittel. Im vorliegenden Fall ist diese Ablage 11 für Anschlagmittel als Drahtkorb oder einfache Vertiefung im Unterwagen ausgebildet. Dadurch können in sehr einfacher und schneller Weise die Anschlagmittel an der Unterflasche oder anderen Teilen des Auslegerkopfes 26 montiert werden. Anschlagmittel können beispielsweise Lastschäkel, Kettengehänge, Lastschlingen sein.

Wie in der 6 gut zu sehen ist, sind am Auslegerkopf 26 rechts und links zwei seitlich herausstehende Zapfen 62 vorhanden, die in an den Leisten 14 vorhandenen Schalen 15 anschlagen, sollte in der Fahrbetriebstellung des Teleskopauslegers 1 ein Teleskopschuss 2325 versehentlich ausgefahren werden. Damit bilden die Schalen oder Mulden 15 eine Ausfahrsicherung gegen versehentliches Austeleskopieren des Teleskopauslegers 1.

In 6 ist noch die eine Kabinenblockiereinrichtung 16 schematisch dargestellt. Mittels der Kabinenblockiereinrichtung 16 besteht die Möglichkeit, die Unterwagenkabine, die während der Straßen- und Geländefahrt federnd gelagert ist, zu blockieren. Diese Ausführung ist besonders vorteilhaft während des Transportes auf Eisenbahnwaggons oder in Flugzeugen. Die auftretende Stoßbelastung wird dann nicht über die Kabinenlagerung aufgefangen, sondern geht direkt über den Kabinenblockiereinrichtung 16. Der guten Ordnung halber ist hervorzuheben, dass dieses Merkmal auch unabhängig von anderen Merkmalen verwirklicht werden kann.

Schließlich zeigt die 7 eine Draufsicht auf den Unterwagen 3, in dem sich der Motor 70 und das daran angebrachte Getriebe 71 befinden. Wie hier gezeigt, ist der Unterwagen 3 so ausgestaltet, dass der Motor 70 und die Getriebeeinheit 71 unmittelbar senkrecht von oben herausgehoben und auch hereingehoben werden können. Hierfür sind Abdeckungen (hier nicht gezeigt) am Unterwagen 3 vorhanden, die einen äußerst einfachen Zugang zu dem Aufnahmeraum im Unterwagen für den Motor 70 und die Getriebeeinheit 71 schaffen. Ist nun der Motor 70 und/oder das Getriebe 71 auszutauschen, so wird mittels des eigenen Teleskopauslegers 1 oder eines weiteren Hilfskrans der Motor 70 und/oder die Getriebeeinheit 71 senkrecht nach oben aus dem Unterwagen 3 herausgehoben. Ein neuer Motor 70 oder eine neue Getriebeeinheit 71 können dann wiederum senkrecht von oben in den Aufnahmeraum im Unterwagen 3 hereingehoben werden. Dabei ist keine schräge Einführung und „Einfädelung" des Motors 70 und der Getriebeeinheit 71 im Fahrgestell bzw. Unterwagen 3 notwendig, die aufgrund des relativ hohen Gewichts des Motors 70 und des Getriebes 71 gerade im Gelände sehr schwer durchführbar wäre.


Anspruch[de]
All-Terrain Fahrzeugkran, der eine vorgegebene Wattiefe besitzt, mit:

– einem mehrachsigen Unterwagen (3), an dem zumindest ein Hydraulikkreis mit verschiedenen Hydraulikkomponenten (9) und zumindest ein Pneumatikkreis mit verschiedenen Pneumatikkomponenten (6) angeordnet sind,

– einem Oberwagen (2), der auf dem Unterwagen (3) schwenkbar angeordnet ist,

– einem Teleskopausleger (1) mit zumindest einem aus- und einteleskopierbaren Teleskopschuss (2325), wobei der Teleskopausleger (1) am Oberwagen (2) in seiner Neigung veränderbar angeordnet ist,

– wobei die Hydraulikkomponenten (9), die nicht Bauart bedingt wasserdicht sind, und die Pneumatikkomponenten (6), die nicht Bauart bedingt wasserdicht sind, oberhalb einer vorgegebenen Fahrzeughöhe (WL) liegen, die höher ist als die vorgesehene Wattiefe (WT).
Fahrzeugkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulikkomponenten, die nicht Bauart bedingt wasserdicht sind und oberhalb der vorgegebenen Fahrzeughöhe liegen, zu einer separat montierbaren Baugruppe (9) zusammengefasst sind. Fahrzeugkran nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Pneumatikkomponenten, die nicht Bauart bedingt wasserdicht sind und oberhalb der vorgegebenen Fahrzeughöhe liegen, zu einer separat montierbaren Baugruppe (6) zusammengefasst sind. Fahrzeugkran nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fahrzeugkabine (4) am Unterwagen (3) in einer Fahrzeughöhe angeordnet ist, die höher liegt als die vorgegebene Wattiefe (WT). Fahrzeugkran nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Teleskopausleger (1) einen Auslegerkopf (26) besitzt und der Auslegerkopf (26) in Fahrbetriebsstellung hinter der Fahrerkabine (4) endet. Fahrzeugkran nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der Fahrerkabine (4) eine Ablageeinrichtung (12) für eine über ein Hubseil mit dem Teleskopausleger (1) verbundene Unterflasche (13) vorhanden ist. Fahrzeugkran nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablageeinrichtung (12) mit einer Transportsicherung für die Unterflasche (13) ausgestattet ist, die während des Fahrbetriebs des Fahrzeugkrans eine ortsfeste Festlegung der Unterflasche (13) auf dem Unterwagen (3) gewährleistet. Fahrzeugkran nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anschlagmittel-Ablageeinrichtung (11) neben der Ablageeinrichtung (12) für die Unterflasche (13) vorhanden ist. Fahrzeugkran nach einem der Ansprüche 4–8, dadurch gekennzeichnet, dass hinter Fahrerkabine (4) ein erstes mechanisches Anschlagmittel (14) vorhanden ist, das ein Verschwenken des Oberwagens (2) bei einer solchen flachen Stellung des Teleskopauslegers (1), in der sich der Auslegerkopf (26) des Teleskopauslegers (1) nicht oberhalb der Fahrerkabine (4) befindet, verhindert wird. Fahrzeugkran nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das erste mechanische Anschlagmittel zwei voneinander beabstandete Seitenwände (14) umfasst, zwischen denen der Teleskopausleger (1) in Fahrbetriebsstellung ruht. Fahrzeugkran nach einem der Ansprüche 4–10, dadurch gekennzeichnet, dass hinter Fahrerkabine (4) ein zweites mechanisches Anschlagmittel (15) vorhanden ist, das ein Austeleskopieren eines oder mehrerer Teleskopschüsse (2325) des Teleskopauslegers (1) bei einer solchen flachen Stellung des Teleskopauslegers (1), in der sich der Auslegerkopf (26) des Teleskopauslegers (1) nicht oberhalb der Fahrerkabine (4) befindet, verhindert wird. Fahrzeugkran nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite mechanische Anschlagmittel zwei voneinander beabstandete Anschlagschalen (15) umfasst, gegen die zwei seitlich am Auslegerkopf (26) vorstehende Zapfen (62) des Teleskopauslegers (1) in Fahrbetriebsstellung beim Austeleskopieren anschlagen. Fahrzeugkran nach einem der Ansprüche 9 oder 10 und einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das erste mechanische Anschlagmittel (14) und das zweite mechanische Anschlagmittel (15) in einer Einheit integriert sind. Fahrzeugkran nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Entlüftungseinrichtungen von Fahrzeugkomponenten wie beispielsweise Achsentlüftung und Motorentlüftung oberhalb der vorgegebenen Wattiefe (WT) in die Umgebung münden. Fahrzeugkran nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fahrzeugmotor (70) mit daran angeordneter Getriebeeinheit (71) in dem Unterwagen (3) angeordnet sind und der Unterwagen (3) so ausgestaltet ist, dass der Fahrzeugmotor (70) mit daran angeordneter Getriebeeinheit (71) senkrecht aus dem Unterwagen (3) herausgehoben bzw. senkrecht in den Unterwagen (3) heruntergelassen werden kann. Fahrzeugkran nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Unterwagen (3) eine oder mehrere abnehmbare Abdeckungen vorhanden sind, unter denen der Fahrzeugmotor (70) und die daran angeordnete Getriebeeinheit (71) frei zugänglich liegen. Fahrzeugkran nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wattiefe mindestens 1,5 m beträgt.






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