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Dokumentenidentifikation DE102006019209A1 25.10.2007
Titel Griff zur Befestigung in einer hintergreifbaren Öffnung eines Bauteils
Anmelder Kaiser + Kraft Europa GmbH, 42781 Haan, DE
Vertreter Patentanwälte Ostriga, Sonnet, Wirths & Roche, 42275 Wuppertal
DE-Anmeldedatum 21.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006019209
Offenlegungstag 25.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.10.2007
IPC-Hauptklasse E05B 3/00(2006.01)A, F, I, 20060421, B, H, DE
Zusammenfassung Dargestellt und beschrieben ist ein Griff zur Befestigung in einer hintergreifbaren Öffnung eines Bauteils, insbesondere eines Transportwagens, im Wesentlichen bestehend aus einem Griffelement und einem Befestigungselement.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen universellen einsetzbaren Griff zur Befestigung in einer hintergreifbaren Öffnung eines Bauteiles zu schaffen.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass im Übergangsbereich zwischen Griffelement und Befestigungselement ein auswechselbares Adapterelement angeordnet ist, welches zumindest teilweise eine an die Oberflächenkontur des Bauteils angepasste Anlagefläche aufweist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Griff zur Befestigung in einer hintergreifbaren Öffnung eines Bauteils, insbesondere eines Transportwagens, im Wesentlichen bestehend aus einem Griffelement und einem Befestigungselement.

Derartige Griffe nach dem Stand der Technik sind beispielsweise im deutschen Gebrauchsmuster 202004014766 U1 dargestellt und beschrieben. Sie weisen den Vorteil auf, dass sie einfach zu montieren sind und eine große Rüttelsicherheit aufweisen. Bei diesen insgesamt vorteilhaften Griffen wird es jedoch als nachteilig angesehen, dass sie jeweils an die Oberflächenkontur des Bauteiles, an dem sie befestigt werden sollen, angepasst werden müssen.

Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, einen universeller einsetzbaren Griff zur Befestigung in einer hintergreifbaren Öffnung eines Bauteiles zu schaffen.

Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des Anspruchs 1, insbesondere den Merkmalen des Kennzeichenteils, wonach im Übergangsbereich zwischen Griffelement und Befestigungselement ein auswechselbares Adapterelement angeordnet ist, welches zumindest teilweise eine an die Oberflächenkontur des Bauteils angepasste Anlagefläche aufweist.

Bei der erfindungsgemäßen Lösung wird es auf besonders einfache Weise durch ein Adapterelement ermöglicht, dass ein Griff nicht nur in einer Öffnung eines ebenen Bleches, sondern beispielsweise auch in einer Öffnung eines Rohrprofils problemlos befestigbar ist. Der Anwender derartiger Griffe kann also auf vorteilhafte Weise den Griff in Öffnungen von Bauteilen mit unterschiedlicher Oberflächenkontur einsetzen.

Zur besseren Stabilisierung der Verbindung zwischen Griffelement und Adapterelement kann daher einerseits das Adapterelement das Griffelement zumindest teilweise übergreifen und/oder andererseits das Griffelement an seiner zum Adapterelement weisenden Begrenzungsfläche wenigstens eine Ausnehmung aufweisen, in die das Adapterelement eingreift.

Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem nachfolgenden Unteranspruch sowie der Beschreibung eines Ausführungsbeispieles. Es zeigen:

1 eine Draufsicht auf einen Griff,

2 eine perspektivische Darstellung eines Griffes gemäß 1 in einer Befestigungssituation an einem Winkelteil,

3 eine vergrößerte Teildarstellung gemäß 2,

4 eine Darstellung einer Befestigungssituation eines Griffes an einen Rohrbügel,

5 vergrößerte Teildarstellung gemäß 4 und

6 bis 8 Einzeldarstellungen des Adapterelementes.

In den Zeichnungen ist insgesamt ein Griff mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet.

Der Griff 10 weist ein Griffelement 11 sowie ein Befestigungselement 12 auf. In dem in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Griffelement 11 mit einer gestrichelt dargestellten Aufnahmeöffnung 13 für eine Griffstange 14 (siehe 2) versehen, während das Befestigungselement 12 federbelastete Rastelemente 15 aufweist, die zum Hintergreifen einer Öffnung 16 (siehe 3) vorgesehen sind. Selbstverständlich ist auf nicht dargestellte Weise auch die Ausbildung des Griffs 10 nicht mit einer Aufnahmeöffnung 13 für eine Griffstange 14, sondern als vollständiger Einzelgriff möglich.

In der 2 ist eine typische Befestigungssituation für Griffe 10 dargestellt. Hierbei sollen eine Griffstange 14 mit Hilfe zweier Griffe 10 an zwei Winkeleisen 17 im Bereich jeweiliger Öffnungen 16 rastbefestigt werden. Man erkennt in der 2 sowie insbesondere auch in der 3, dass nach der Steckverbindung von Griffstange 14 mit den Griffen 10 lediglich jeweils das Durchdrücken des Befestigungselementes 12 durch die Öffnungen 16 des Winkeleisens 17 erforderlich ist, so dass die Rastelemente 15 die Öffnungen 16 hintergreifen. Sobald dies geschehen ist, sind die Griffe 10 fest mit den jeweiligen Winkeleisen 17 verbunden.

In der 4 ist eine ähnliche Situation dargestellt. Hierbei soll jedoch die Griffstange 14, die beidseitig wiederum mit den Griffen 10 versehen ist, nicht an einer ebenen Fläche eines Winkeleisens 17 befestigt werden, sondern jeweils in Öffnungen 18 eines Rohrbügels 19. In diesem Fall ist im Übergangsbereich zwischen Griffelement 11 und Befestigungselement 12 ein Adapterelement 20 angeordnet, welches zum Rohrbügel 19 und der Öffnung 18 weisend eine rahmenartige, an die Oberflächenkontur des Rohrbügels 19 angepasste Anlagefläche 21 aufweist.

Zum Griffelement 11 weisend ist das Adapterelement 20 so an die Kontur des Griffelements 11 angepasst, dass das Adapterelement 20 zumindest teilweise auf das Griffelement 11 aufgesteckt werden kann. Nach dem Aufstecken des Adapterelementes 20 kann die Einheit aus Adapterelement 20 und Griff 10 an die Öffnung 18 angedrückt werden, bis das die Rastelemente 15 wiederum die Öffnung 18 hintergreifen und der Griff 10 fest am Rohrbügel 19 angeordnet ist.

Letztlich zeigen die 6 bis 8 verschiedene Ansichten des Adapterelementes 20.


Anspruch[de]
Griff zur Befestigung in einer hintergreifbaren Öffnung eines Bauteils, insbesondere eines Transportwagens, im Wesentlichen bestehend aus einem Griffelement und einem Befestigungselement, dadurch gekennzeichnet, dass im Übergangsbereich zwischen Griffelement (11) und Befestigungselement (12) ein auswechselbares Adapterelement (20) angeordnet ist, welches zumindest teilweise eine an die Oberflächenkontur des Bauteils (17, 19) angepasste Anlagefläche (21) aufweist. Griff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterelement (20) das Griffelement (11) zumindest teilweise übergreift. Griff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffelement (11) an seiner zum Adapterelement (20) weisenden Begrenzungsfläche wenigstens eine Ausnehmung aufweist, in die das Adapterelement (20) eingreift. Griff nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterelement (20) eine rahmenartige Anlagefläche (21) aufweist.






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