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Dokumentenidentifikation DE102006029431B3 25.10.2007
Titel Treppe mit höhenverstellbaren Stufen
Anmelder Kynast, Markus, 38162 Cremlingen, DE
Erfinder Kynast, Markus, 38162 Cremlingen, DE
DE-Anmeldedatum 27.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006029431
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 25.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.10.2007
IPC-Hauptklasse E04F 11/104(2006.01)A, F, I, 20060627, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Treppe (1) mit Seitenwangen (2, 3) und Treppenstufen (4, 6), die miteinander verbunden sind, wobei die Treppe (1) zumindest zwei Verstellvorrichtungen (7, 8) aufweist, mit denen der vertikale Abstand zwischen den Oberseiten von zwei benachbarten Treppenstufen (4, 6) einstellbar ist, wobei jeweils eine der beiden Verstellvorrichtungen (7, 8) an der rechten bzw. an der linken Seite der Treppenstufe (4, 6) und/oder an der rechten bzw. linken Seitenwange (2, 3) befestigt ist. Bei dieser Treppe ist zudem vorgesehen, dass jede der beiden Verstellvorrichtungen (7, 8) ein Basisgehäuse (9) und eine Auflageplatte (13) aufweist, die über zumindest eine Führungsstange (10, 11) zueinander verschiebbar und miteinander verbunden sind, und dass in dem Basisgehäuse (9) ein Verstellmittel (12) integriert ist, mit dem unterschiedliche Abstände zwischen dem Basisgehäuse (9) und der Auflageplatte (13) einstellbar sind. Durch diese Konstruktion lässt sich beispielsweise die Austrittstufe (6) leicht im Sinne einer Niveauangleichung an die von der Treppe zu erreichende nächste Ebene anpassen.

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft eine Treppe mit Treppenstufen und Seitenwangen, die miteinander verbunden sind.

Hintergrund der Erfindung

Treppen sind in vielen Ausführungsformen seit langem bekannt und dienen dazu, einen Höhenunterschied für einen Menschen leicht überwindbar zu machen. Die Treppen können dabei aus unterschiedlichen Werkstoffen hergestellt sein, beispielsweise aus Holz, Metall oder Stein- beziehungsweise Kunststein- oder Betonwerkstoffen. Es gibt sie als vergleichsweise geradlinige, geschwungene oder wendelförmige Ausführungen, wobei zumindest der vertikale Abstand zwischen den Oberseiten der einzelnen Treppenstufen, die so genannte Steigung, aus ergonomischen Gründen ein bestimmtes Abstandsmaß einhalten sollte.

Als problematisch beim Einbau von Treppen in ein neues oder älteres Gebäude erweist sich oft die Anpassung der letzten, oberen Austrittstufe, an das Bodenniveau des oberen Stockwerks. Aufgrund von Planungsfehlern in der Rohbauausführung des Hauses, Unzulänglichkeiten bei der Bauausführung, unterschiedlich wählbaren Fußbodenbelägen oder, insbesondere bei sehr alten Häusern, nicht neuzeitlichen Stockwerkabständen, wird insbesondere bei Holztreppen nach dem Stand der Technik bei einer Feinanpassung die obere Austrittstufe durch Abhobeln auf das notwendige Höhenmaß gebracht. Diese Vorgehensweise wird als unvorteilhaft bemängelt, da diese Arbeiten, zusätzliche Kosten und Schmutz erzeugend, vor Ort und nicht schon bei der Herstellung der Treppe in einer Fabrik oder in einem Handwerksbetrieb durchgeführt werden müssen.

Vor diesem Hintergrund ist aus der DE 72 12 464 U eine verstellbare Treppenstütze zum Aufbau frei tragender Treppen aus vorgefertigten Stufen bekannt, bei der ein Gewindebolzen mit einem ersten und mit einem zweiten mit einem Gewinde versehenen Ende sowie mit einem Zwischenteil von verstärktem Durchmesser und eine Gewindehülse mit zumindest zweistufig abgesetztem Außendurchmesser vorgesehen ist, wobei die Gewindehülse auf ihrer den kleineren Durchmesser aufweisenden Seite mit einem Außengewinde und auf der den größeren Durchmesser aufweisenden Seite mit einer Gewindebohrung versehen ist, über die das erste Gewindeende des Bolzens und die Gewindebohrung der Hülse zu einer längenverstellbaren Baueinheit zusammengefügt sind.

Wenngleich mit einer solchen Treppenstütze eine freitragende Treppe mit in Grenzen höhenverstellbaren Stufen herstellbar ist, so ist diese dennoch mit einigen Nachteilen verbunden. Beispielsweise sind an jeder Treppenstufe mindestens vier dieser Vorrichtungen anzubauen und einzustellen, welches der Herstellaufwand für eine solche Treppe unvorteilhaft erhöht.

Außerdem ist aus der DE 699 19 053 T2 eine modulare, metallische Trittstufe zum Aufbau einer selbsttragenden Leiterkonstruktion oder einer solchen Metalltreppe bekannt, die aus einer großen Anzahl von die Seitenwangen und Stufen der Treppe bildenden Blechen und Schrauben aufgebaut ist. Eine in Grenzen mögliche Höhenverstellung der Treppenstufen ist mittels Langlöcher in vertikal ausgerichteten Seitenwangen-Blechen erreichbar, in die Befestigungsschrauben einführbar sind. Die Herstellung einer solchen Treppe sowie die Höhenverstellung der Treppenstufen werden wegen der enorm vielen Einzelteile als sehr unvorteilhaft beurteilt.

Zudem führt eine Höhenverstellung einer Treppenstufe bei den beiden bekannten, höhenverstellbaren Treppen zu einer Veränderung der Höhe der gesamten Treppe, sofern nicht an einer anderen Stufe eine entgegengerichtete Höhenverstellung vorgenommen wird. Daher lassen sich mit diesen bekannten Treppen die eingangs geschilderten technischen Probleme nicht oder nur sehr unvorteilhaft lösen.

Aufgabe der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Treppe der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art zu schaffen, bei der die Anpassung der Steigung zumindest der Austrittstufe der vorgefertigten Treppe an der örtlichen Baustelle ohne großen Aufwand schnell sowie zuverlässig durchführbar ist, und die insgesamt kostengünstig herstellbar ist.

Zusammenfassung der Erfindung

Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass sich die Höhenanpassung zumindest der Austrittstufe sehr leicht mittels einer gesonderten Verstellvorrichtung durchführen lässt, die ein Bestandteil der Treppe ist, dauerhaft an dieser verbleibt und einfach verstellbar sowie arretierbar ist.

Die Erfindung geht gemäß den Merkmalen des Hauptanspruchs aus von einer Treppe mit Seitenwangen und Treppenstufen, die miteinander verbunden sind, wobei die Treppe zumindest zwei Verstellvorrichtungen aufweist, mit denen der vertikale Abstand zwischen den Oberseiten von zwei benachbarten Treppenstufen einstellbar ist, wobei jeweils eine der beiden Verstellvorrichtungen an der rechten bzw. an der linken Seite der Treppenstufe und/oder an der rechten bzw. linken Seitenwange befestigt ist. Zur Lösung der technischen Aufgabe ist zudem vorgesehen, dass jede der beiden Verstellvorrichtungen ein Basisgehäuse und eine Auflageplatte aufweist, die über zumindest eine Führungsstange zueinander verschiebbar und miteinander verbunden sind, und dass in dem Basisgehäuse ein Verstellmittel integriert ist, mit dem unterschiedliche Abstände zwischen dem Basisgehäuse und der Auflageplatte einstellbar sind.

Durch diese Einstellbarkeit der Treppe hinsichtlich der Steigung zwischen zwei benachbarten Treppenstufen kann diese leicht und schnell an bauseitige Erfordernisse angepasst werden. Üblicherweise wird dabei nur der vertikale Abstand zwischen (von unten gesehen) der ersten Treppenstufe (Antrittstufe) und der zweiten Treppenstufe bzw. zwischen dem unteren Fußboden und der ersten Treppenstufe, oder der vertikale Abstand zwischen der vorletzten Treppenstufe und der letzten Treppenstufe (der Austrittstufe) einzustellen sein. In jedem Fall wird es jedoch darum gehen, durch die Verstellung der Steigung der betroffenen Treppenstufe bauseitige Abweichung von Normvorgaben für den Treppenbau auszugleichen, ohne dabei die Höhe bzw. Länge der Seitenwangen der Treppe zu verändern.

Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass die Auflageplatte an der Unterseite der nächsthöheren Treppenstufe befestigt und das Basisgehäuse an der Innenseite einer Seitenwange festgelegt ist.

Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Basisgehäuse zumindest eine Durchgangsbohrung aufweist, durch die eine in der Seitenwange eingeschraubte Befestigungsschraube geführt ist. Die Befestigung mit zwei Befestigungsschrauben wird bevorzugt.

Eine besonders stabile Bauweise wird erreicht, wenn vorgesehen ist, dass auch die Auflageplatte zumindest eine Durchgangsbohrung aufweist, durch die eine in die Unterseite der nächst höheren Treppenstufe eingeschraubte Befestigungsschraube geführt ist.

Zur weiteren Stabilitätsvergrößerung kann vorgesehen sein, dass das Basisgehäuse einen rechtwinklig abstehenden Schenkel aufweist, der in eine Nut der zugeordneten Seitenwange formschlüssig eingesetzt ist.

Hinsichtlich des im Basisgehäuse integrierten Verstellmittels zur Höhenverstellung der Treppenstufen kann gemäß einer ersten Ausgestaltungsform vorgesehen sein, dass in dem Basisgehäuse ein Kniehebel schwenkbar gelagert ist, an dessen einen Ende eine Auslenkkraft angreifen kann, und dass dessen anderes Ende gegen die treppenstufenferne Seite der Auflageplatte drückbar ist.

Eine zweite Variante das Verstellmittel betreffend ist dadurch gekennzeichnet, dass in dem Basisgehäuse in eine Durchgangsgewindebohrung eine Stellschraube eingeschraubt ist, die mit ihrem auflageplattennahen Ende gegen die treppenstufenferne Seite der Auflageplatte drückbar ist.

Um die einmal eingestellte Steigung zwischen zwei gegeneinander verstellbaren Treppenstufen auf Dauer fixieren zu können, sieht eine andere Ausgestaltungsform der Erfindung vor, dass in dem Basisgehäuse senkrecht zu jeder Durchgangsbohrung für die zumindest eine Führungsstange eine Durchgangsgewindebohrung für eine Klemmschraube ausgebildet ist. Durch ein Anziehen der Klemmschraube wirkt diese gegen die längs verstellte Führungsstange, so dass letztere in ihrer aktuellen Position bei auftretenden Betriebslasten auch dann sicher verharrt, wenn sich die die Stellschraube lösen sollte.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Darin zeigt

1 eine kurze Treppe mit einer höhenverstellbaren Austrittstufe in einer perspektivischen Abbildung,

2 eine Verstellvorrichtung zur Höheneinstellung der Austrittstufe, und

3 die Höhenverstelleinrichtung gemäß 2 nach einer Höhenverstellung in einer anderen Ansicht.

Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen

Demnach zeigt 1 eine kurze aus Holz hergestellten Treppe 1 gemäß der Erfindung, welche lediglich zur Demonstration der Erfindung gebaut wurde. Eine praktisch einsetzbare Treppe hätte demgegenüber lediglich eine größere Anzahl von Treppenstufen; sie würde sich aber ansonsten nicht wesentlich von der dargestellten Treppe 1 unterscheiden.

Die Treppe 1 umfasst in zunächst bekannter Bauweise jeweils eine rechtsseitige und linksseitige Seitenwange 2 bzw. 3, zwischen denen Treppenstufen 4, 6 befestigt sind. Die Treppe 1 steht unten auf einem hier aus Holz gefertigtem Fußboden 5 auf.

Wie die 2 und 3 verdeutlichen, ist an jeder der beiden Seitenwangen 2, 3 der Treppe 1 unmittelbar unterhalb der Austrittstufe 6 eine Verstellvorrichtung 7, 8 befestigt, mit deren Hilfe die eingangs schon genannte Steigung, also der vertikale Abstand zwischen den Oberseiten der vorletzten oberen Treppenstufe 4 und der Austrittstufe 6 einstellbar ist.

Die Verstellvorrichtung 7, 8 ist aus einem metallischen Werkstoff, wie beispielsweise aus einer Stahl- oder Aluminiumlegierung hergestellt, und weist jeweils einen massiven Basiskörper 9 auf, der an der zugeordneten Seitenwange 2 oder 3 mittels Befestigungsschrauben 14, 15 befestigt ist. Diese Befestigungsschrauben 14, 15 sind dazu durch Bohrungen in dem Basiskörper 9 geführt und in die jeweilige Seitenwange 2 eingeschraubt.

Wie insbesondere 3 zeigt, kann zur Erhöhung der dauerhaften Stabilität der Verbindung des Basiskörpers 9 mit der zugeordneten Seitenwange 2 sowie zur besseren Weiterleitung der Betriebslasten an dem Basiskörper 9 ein rechtwinklig abstehender Schenkel 18 ausgebildet sein, der in eine Nut 19 in der Seitenwange 2 formschlüssig eingreift.

Senkrecht zu den Bohrungen zur Aufnahme der Befestigungsschrauben 14, 15 sind in dem Basiskörper 9 zwei weitere, zueinander achsparallele Durchgangsbohrungen ausgebildet, in denen jeweils eine Führungsstange 10 bzw. 11 axialverschiebbar aufgenommen ist. Die beiden Führungsstangen 10, 11 sind mit ihrem basiskörperfernen Ende jeweils mit einer Auflageplatte 13 fest verbunden, welche an der Unterseite des Austrittstufe 6 anliegt. Die Auflageplatte 13 selbst ist an der Austrittstufe 6 vorzugsweise über zumindest eine Befestigungsschraube 23 festgelegt.

Zur Höhenverstellung der Austrittstufe 6 dient eine hier als Maschinenschraube ausgebildet Gewindeschraube 12, die in einer Gewinde-Durchgangsbohrung aufgenommen ist, welche achsparallel zwischen den beiden Durchgangsbohrungen für die Führungsstangen 10, 11 in dem Basisgehäuse 9 ausgebildet ist. Für eine Verstellung der Austrittstufe 6 über eine vertikale Verstellhöhe 20, also beispielsweise zur Vergrößerung der Steigung zwischen der vorletzten Treppenstufe 4 und der Austrittstufe 6, wird die Gewindeschraube 12 zunächst so gedreht, dass diese mit ihrem schraubenkopffernen Ende zur Anlage an der Auflageplatte 13 gelangt. Durch weiteres Drehen der Gewindeschraube 12 in die gleiche Richtung wird die Auflageplatte 13 vertikal nach oben verschoben, so dass auch die Austrittstufe 6 diese Vertikalbewegung durchführt. Sobald die Austrittstufe 6 mit ihrer Oberseite das gewünschte Niveau des oberen Stockwerkes bzw. dessen Bodenbelages erreicht hat, wird das Drehen der Gewindeschraube 12 eingestellt.

Zur Arretierung der eingestellten Höhenposition der Austrittstufe 6 dienen Klemmschrauben 16 bzw. 17, die in Gewindebohrungen in dem Basiskörper 9eingeschraubt sind und jeweils auf eine der beiden Führungsstangen 10, 11 wirken. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Gewindebohrungen für die Klemmschrauben 16 bzw. 17 zur besseren Zugänglichkeit achsparallel zu den beiden in die Seitenwangen 2, 3 eingeschraubten Befestigungsschrauben 14, 15 in dem Basiskörper 9 ausgebildet.

Durch ein Festziehen dieser Klemmschrauben 16 bzw. 17 bleiben die Führungsstangen 10, 11 in ihrer aktuellen Stellposition auch dann fixiert, wenn sich die Stellschraube 12 lösen sollte.

Wie insbesondere 1 zeigt, weisen die Seitenwangen 2, 3 an ihren oberen Enden jeweils einen Ausschnitt 21, 22 auf zur Aufnahme des rechtsseitigen beziehungsweise linksseitigen Endes der Austrittstufe 6 auf. Diese Ausschnitte 21, 22 sichern die Austrittstufe 6 daher sowohl während einer Verstellbewegung als auch bei der späteren Nutzung gegen eine unbeabsichtigte Verlagerung derselben.

Da die Verstellvorrichtung 7, 8 auch nach der Einstellung der gewünschten Höhenposition bzw. der Steigung der Austrittstufe 6 an der Treppe 1 auf Dauer verbleibt, können gegebenenfalls eintretende Setzungserscheinungen an der Treppe 1 durch eine erneute Höhenanpassung kompensiert werden.

Zudem kann bei einer später durchzuführenden Veränderung des Fußbodenbelages im oberen Stockwerk eine Höhenverstellung erneut und auf sehr einfache Weise durchgeführt werden. Dies kann beispielsweise dann notwenig sein, ein ursprünglich genutzter Teppichboden gegen einen neu einzubauenden Parkett-Fußboden ausgetauscht werden soll. Aufwendige Anpassungsarbeiten der Treppe, bis hin zum Austausch der oberen Austrittstufe, sind dadurch vermeidbar.

1
Treppe
2
Seitenwange
3
Seitenwange
4
Treppenstufe
5
Fußboden
6
Austrittstufe
7
Verstellvorrichtung
8
Verstellvorrichtung
9
Basiskörper
10
Führungsstange
11
Führungsstange
12
Stellschraube
13
Auflageplatte
14
Befestigungsschraube
15
Befestigungsschraube
16
Klemmschraube
17
Klemmschraube
18
Schenkel an dem Basiskörper
19
Nut in der Seitenwange
20
Vertikaler Abstand, Verstellhöhe
21
Ausschnitt in der Seitenwange
22
Ausschnitt in der Seitenwange
23
Befestigungsschraube


Anspruch[de]
Treppe (1) mit Seitenwangen (2, 3) und Treppenstufen (4, 6), die miteinander verbunden sind, wobei die Treppe (1) zumindest zwei Verstellvorrichtungen (7, 8) aufweist, mit denen der vertikale Abstand zwischen den Oberseiten von zwei benachbarten Treppenstufen (4, 6) einstellbar ist, wobei jeweils eine der beiden Verstellvorrichtungen (7, 8) an der rechten bzw. an der linken Seite der Treppenstufe (4, 6) und/oder an der rechten bzw. linken Seitenwange (2, 3) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass jede der beiden Verstellvorrichtungen (7, 8) ein Basisgehäuse (9) und eine Auflageplatte (13) aufweist, die über zumindest eine Führungsstange (10, 11) zueinander verschiebbar und miteinander verbunden sind, und dass in dem Basisgehäuse (9) ein Verstellmittel (12) integriert ist, mit dem unterschiedliche Abstände zwischen dem Basisgehäuse (9) und der Auflageplatte (13) einstellbar sind. Treppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittstufe (6) und/oder die Antrittstufe (4) mittels der Verstellvorrichtung (7, 8) vertikal verstellbar ist. Treppe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (13) an der Unterseite der nächsthöheren Treppenstufe (6) befestigt und das Basisgehäuse (9) an der Innenseite einer Seitenwange (2) festgelegt ist. Treppe nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisgehäuse (9) zumindest eine Durchgangsbohrung aufweist, durch die eine in der Seitenwange (2) eingeschraubte Befestigungsschraube (15, 16) geführt ist. Treppe nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageplatte (13) zumindest eine Durchgangsbohrung aufweist, durch die eine in die Unterseite der nächst höheren Treppenstufe (2) eingeschraubte Befestigungsschraube (23) geführt ist. Treppe nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisgehäuse (9) einen rechtwinklig abstehenden Schenkel (18) aufweist, der in eine Nut (19) der Seitenwange (2, 3) formschlüssig eingesetzt ist. Treppe nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Verstellmittel in dem Basisgehäuse (9) ein Kniehebel schwenkbar gelagert ist, an dessen einem Ende eine Auslenkkraft angreifen kann, und dessen anderes Ende gegen die treppenstufenferne Seite der Auflageplatte (13) drückbar ist. Treppe nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Verstellmittel in dem Basisgehäuse (9) in eine Durchgangsgewindebohrung eine Stellschraube (12) eingeschraubt ist, die mit ihrem auflageplattennahen Ende gegen die treppenstufenferne Seite der Auflageplatte (13) drückbar ist. Treppe nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Basisgehäuse (9) senkrecht zu jeder Durchgangsbohrung für die zumindest eine Führungsstange (10, 11) eine Durchgangsgewindebohrung für eine Klemmschraube (16, 17) ausgebildet ist.






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