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Dokumentenidentifikation DE10226972B4 25.10.2007
Titel Befestigungsvorrichtung für einen Handgriff
Anmelder Johnson Controls Interiors GmbH & Co. KG, 47929 Grefrath, DE
Erfinder Selvini, Frédéric, Falck, FR;
Orsy, Brice, Metz, FR
DE-Anmeldedatum 17.06.2002
DE-Aktenzeichen 10226972
Offenlegungstag 08.01.2004
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 25.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.10.2007
IPC-Hauptklasse B60N 3/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60R 21/215(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   B60R 21/213(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsvorrichtung für einen Handgriff für den Fahrgastraum eines Fahrzeuges im Bereich der Innenseite eines Fahrzeugdaches, die zugleich auch den Dachhimmel trägt, umfassend ein Grundträgerelement des Handgriffes, das mit in Ausnehmungen des Karosseriebleches einrastbaren Vorsprüngen versehen ist, und wenigstens ein zur Verrastung des Grundträgerelementes des Handgriffes dienendes, im Handgriff einschiebbares Sperrelement.

Stand der Technik

Aus der Praxis sind verschiedene Befestigungsvorrichtungen für einen Handgriff für den Fahrgastraum z.B. eines Kraftfahrzeuges bekannt. Es sind dabei in Abhängigkeit von der Ausstattungsvariante des Fahrzeuges mit oder ohne in den Dachhimmel integrierten Airbag unterschiedliche Abstände von der Befestigungsvorrichtung zu überbrücken. Es liegt zum einen bei der Ausführungsform ohne integrierten Airbag der Dachhimmel im wesentlichen direkt an der Karosseriestruktur an, während bei der Ausführungsform mit in den Dachhimmel integriertem Airbag die Befestigungsvorrichtung infolge der sich zum Innenraum hin wölbenden Dachhimmelkontur einen Abstand von z.B. etwa 28 mm überbrücken muß.

Bei einer ersten Ausführungsform ohne in den Dachhimmel integriertem Airbag ist aus der Praxis bekannt, die Befestigungsvorrichtung, die auch den Dachhimmel festlegt, im wesentlichen aus einem Grundträgerelement des Handgriffes bestehen zu lassen, wobei das Grundträgerelement mit in Ausnehmungen des Karosseriebleches einrastbaren Vorsprüngen versehen ist. Die Verrastung der Befestigungsvorrichtung kann dabei z.B. durch Einschieben eines in dem Grundträgerelement des Handgriffes vormontierten Sperrelementes, wie z.B. eines Sperrfingers, durchgeführt werden.

Bei einer zweiten Ausführungsform mit in den Dachhimmel integriertem Airbag ist aus der Praxis bekannt, den sich durch das Vorhandensein eines Airbags infolge der sich zum Innenraum hin wölbenden Dachhimmelkontur ergebenden Abstand von z.B. 28 mm mit einem anderen Befestigungselement zu überbrücken, das eben zur Anbringung eines Handgriffes im Bereich der Innenseite eines Fahrzeugdaches bei in dem Dachhimmel integriertem Airbag geeignet ist, wobei dieses Befestigungselement ebenfalls gleichzeitig auch den Dachhimmel trägt.

Durch diese beiden unterschiedlichen Befestigungsvorrichtungen für die Ausführungsform ohne und die Ausführungsform mit in den Dachhimmel integriertem Airbag ergibt sich insb. der Nachteil, dass diese beiden Befestigungsvorrichtungen unter Verwendung vollkommen unterschiedlicher Einzelteile realisiert werden müssen, was einerseits in fertigungstechnischer Hinsicht und andererseits in montagetechnischer Hinsicht einen enormen Zusatzaufwand bedeutet.

In der Druckschrift US 49 81 322 wird ein Hilfshandgriff zur Verwendung in einem Kraftfahrzeug mit einem Basiselement mit einem Haltegriff-Montagebereich beschrieben, mit einem von dem Basiselement abgehenden, vorstehenden Befestigungsmittel mit mindestens einer Anlagefläche zum Angriff an einer Fläche, an welcher der Hilfshandgriff montierbar ist. Dabei ist ein Bolzen- oder Dornmittel vorgesehen, das für eine Gleitbewegung relativ zum Befestigungsmittel zwischen einer aus dem Befestigungsmittel ausgerasteten ersten Stellung und einer zweiten Stellung, in welcher das Dornmittel mit dem Befestigungsmittel zur Begrenzung von dessen Bewegung zusammengreift, geführt ist. Der Haltegriff weist ferner ein Basiselement am Haltegriff- Montagebereich für eine Schwenkverlagerung relativ zum Basiselement auf, wobei der Haltegriff derart positioniert ist, um am Dornmittel so anzugreifen, dass der Haltegriff bei einer ausreichend großen Schwenkverlagerung desselben mit dem Dornmittel in Berührung gelangt und dieses aus der ersten Stellung in die zweite Stellung verschiebt.

Ein derart ausgebildeter Hilfshandgriff soll dabei zum einen als an einem Dachhimmel angeordneter Haltegriff dienen sowie zum anderen als sichere, wirtschaftliche, zuverlässige und einfache Möglichkeit für die Benutzung der Hilfshandgriffsanordnung als Mittel zum Befestigen eines modularen Dachhimmels und eines Hilfshandgriffes an einem Kraftfahrzeugaufbau.

Die Druckschrift WO 01/42 041 A1 bezieht sich auf einen Haltegriff für den Innenraum eines Kraftfahrzeuges und auf ein Verfahren zur Montage dieses Haltegriffes. Bezüglich des hier relevanten Haltegriffes umfasst dieser einen gebogenen Handgriff, der an zwei Befestigungseinrichtungen angelenkt ist, um den Handgriff an einem Trägerelement zu befestigen. Jede dieser Befestigungseinrichtungen besteht dabei aus einem aufweitbaren Dorn und einem Stiftelement, das in den aufweitbaren Dorn eingreift, und das zwischen einer ersten freien Position und einer zweiten Position bewegt werden kann, in der der aufweitbare Dorn zur Aufweitung veranlasst wird. Der gebogene Handgriff des beschriebenen Haltegriffes ist dabei derart angeordnet, dass dieser Handgriff zur Anlage an die Dorne verschwenkt werden kann, um diese Dorne auf diese Weise von einer ersten Position in eine zweite Position zu überführen. Es soll dabei durch einen derart ausgebildeten Haltegriff insbesondere die Montage im Innenraum eines Kraftfahrzeuges vereinfacht werden.

Aufgabe

Ausgehend von den bekannten Ausführungsformen von Befestigungsvorrichtungen für einen Handgriff liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannten Befestigungsvorrichtungen unter Beibehaltung der bisherigen Vorteile in der Weise zu verbessern bzw. weiterzuentwickeln, dass eine wahlweise Befestigung der Handgriffe für die Ausführungsform ohne und die Ausführungsform mit in den Dachhimmel integriertem Airbag unter Verwendung von Gleichteilen für beide Varianten ermöglicht wird. Die gewünschte Befestigungsvorrichtung soll dabei einfach und kostengünstig herstellbar sein, im weiteren soll die gewünschte Befestigungsvorrichtung einfach zu handhaben und gut zu montieren sein.

Lösung

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Befestigungsvorrichtung zur wahlweisen Befestigung eines Handgriffes sowie zugleich auch des Dachhimmels mit oder ohne in diesem integriertem Airbag im Bereich der Innenseite des Fahrzeugdaches ein zwischen dem Handgriff und dem Karosserieblech in das Grundträgerelement einsetzbares Adapterelement aufweist, wobei das Adapterelement zwecks Verrastung zur Aufnahme eines Teilbereiches des wenigstens einen Sperrelementes ausgebildet ist, und wobei gleichzeitig für die Befestigung ohne integrierten Airbag zur Verrastung des Grundträgerelementes des Handgriffes ohne Adapter- element das Sperrelement in den Handgriff einschiebbar ist.

Auf diese Weise wird durch die Verwendung des Adapterelementes erstmalig mit einfachen Mitteln die Möglichkeit geschaffen, eine wahlweise Befestigung der Handgriffe für die Ausführungsform ohne und die Ausführungsform mit in den Dachhimmel integriertem Airbag unter Verwendung von Gleichteilen für beide Varianten zu ermöglichen. Es wird dabei das Befestigungssystem des Grundträgerelementes an dem Karosserieblech sowie des Sperrelementes an dem Grundträgerelement der ersten Ausführungsform jeweils auf das Adapterelement der zweiten Ausführungsform übertragen, wodurch eine Verwendung von Gleichteilen für beide Varianten möglich wird. Es ist dazu lediglich im Falle der Ausführungsform mit integriertem Airbag das Adapterelement zwischenzuschalten, derart, dass das Adapterelement zwischen dem Handgriff und dem Karosserieblech in das Grundträgerelement einsetzbar ist. Dieses Adapterelement kann mittels einer Rastverbindung mit dem Grundträgerelement und dem Sperrelement in Wirkverbindung stehen, wobei die gesamte Einheit im Karosserieblech verrastbar ist. Dabei werden durch Einschieben des Sperrelementes beide Verrastungen gesichert.

Bei der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind das Grundträgerelement mit dem wenigstens einen Sperrelement bzw. das Grundträgerelement mit dem eingesetzten Adapterelement und dem wenigstens einem Sperrelement als vormontierte Baueinheiten ausgebildet. Dies vereinfacht die Montage noch zusätzlich. Dabei können zur weiteren Vereinfachung zweckmäßig das Grundträgerelement mit dem wenigstens einen Sperrelement bzw. das Grundträgerelement mit dem eingesetzten Adapterelement und dem wenigstens einem Sperrelement als miteinander vormontierte und/oder am Dachhimmel vormontierte Baueinheiten ausgebildet sein. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass das Adapterelement am Dachhimmel vormontiert ausgebildet ist.

Bei einer alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind das Grundträgerelement mit dem wenigstens einen Sperrelement bzw. das Grundträgerelement mit dem eingesetzten Adapterelement und dem wenigstens einem Sperrelement als separate Baueinheiten ausgebildet.

Nach einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung weist das Grundträgerelement der Befestigungsvorrichtung auf einer Seite einen horizontal und einen vertikal verlaufenden Anschlag für den Dachhimmel auf. Dabei empfiehlt es sich, dass das Grundträgerelement auf der Seite des horizontal und vertikal verlaufenden Anschlages oberhalb an den vertikal verlaufenden Anschlag angrenzend eine Anschlagkerbe für das Karosserieblech aufweist. Zweckmäßig ist es außerdem, wenn das Grundträgerelement auf der Seite des horizontal und vertikal verlaufenden Anschlages im Bereich unterhalb des horizontal verlaufenden Anschlages eine Durchbrechung zur Aufnahme eines Rastelementes des Adapterelementes mit einem in derem unterseitigen Bereich angeordneten Anschlag aufweist. Hierdurch kann das Adapterelement einfach und sicher in dem Grundträgerlelement eingesetzt werden.

Nach einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung weist das Grundträgerelement auf der Seite des horizontal und vertikal verlaufenden Anschlages unterseitig eine schräg einwärts Richtung Dachhimmel verlaufende, zur Aufnahme eines insb. blechförmigen Verstärkungselementes des Handgriffes dienende Durchbrechung auf.

Es empfiehlt sich weiterhin, dass das Grundträgerelement in seinem mittleren Bereich eine Durchbrechung zur Aufnahme und zum Durchtritt des Sperrelementes aufweist. Dabei weist zweckmäßig das Grundträgerelement auf der der ersten Anschlagkerbe für das Karosserieblech in Bezug auf die Durchbrechung für das Sperrelement gegenüberliegenden Seite eine zweite Anschlagkerbe für das Karosserieblech auf. Bevorzugt weist dabei das Grundträgerelement oberhalb der ersten Anschlagkerbe und der zweiten Anschlagkerbe für das Karosserieblech jeweils ein Verrastungselement, insb. jeweils eine Rastnase, auf, wobei diese beiden Verrastungselemente auseinanderdrückbar ausgebildet sind. Die Durchbrechung des Grundträgerelementes für das Sperrelement weist zweckmäßig zum Zusammenwirken mit diesem zwecks Auseinanderdrücken der beiden Verrastungselemente innenseitig zwei jeweils schräg nach innen und zueinander versetzt verlaufende Anschlagflächen auf.

Es empfiehlt sich nach einem weiteren Vorschlag der vorliegenden Erfindung, dass das Grundträgerelement auf der Seite der zweiten Anschlagkerbe für das Karosserieblech im Bereich der Querseiten der Durchbrechung für das Sperrelement jeweils eine Durchbrechung zur Aufnahme von zwei an den Längsseiten des Adapterelementes angeordneten weiteren Rastelementen aufweist.

Nach einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass das Grundträgerelement auf der der Seite des horizontal und vertikal verlaufenden Anschlages gegenüberliegenden Seite einen weiteren vertikal verlaufenden Anschlag für den Dachhimmel aufweist. Dabei empfiehlt sich, dass das Grundträgerelement auf der gegenüberliegenden Seite benachbart zu dem vertikal verlaufenden Anschlag einen horizontal verlaufenden Anschlag für das Karosserieblech bzw. für einen entsprechenden Gegenanschlag des eingesetzten Adapterelementes aufweist.

Zweckmäßig ist außerdem, wenn das Grundträgerelement, das einstückig ausgeführt sein kann, auf der gegenüberliegenden Seite an dem unteren Ende des auf dieser Seite befindlichen Verrastungselementes eine Anschlagnase aufweist und dass zum Zusammenwirken mit dieser Anschlagnase an dem Grundträgerelement unterhalb des inneren Endes des horizontal verlaufenden Anschlages ein entsprechender Gegenanschlag vorgesehen ist.

Nach einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass das Grundträgerelement im mittleren Bereich der Querseiten der Durchbrechung für das Sperrelement auf jeder Seite jeweils eine Ausnehmung zur Aufnahme von zwei an den Längsseiten des Sperrelementes angeordneten Rastelementen aufweist.

Nach einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung weist das Adapterelement an einer Stirnseite ein Rastelement für den Durchtritt durch die entsprechende Durchbrechung des Grundträgerelementes auf. Es empfiehlt sich, dass das Adapterelement angrenzend an dessen zweite Stirnseite an seinen Längsseiten jeweils ein Rastelement für den Durchtritt durch die dafür vorgesehenen Durchbrechungen des Grundträgerelementes aufweist. Zweckmäßig weist dabei das Adapterelement angrenzend an dessen zweite Stirnseite unterseitig benachbart den Rastelementen einen Gegenanschlag zu dem horizontal verlaufenden Anschlag des Grundträgerelementes auf.

Nach einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung weist das Adapterelement an seinem oberen Endbereich auf jeder Seite einen horizontal verlaufenden Anschlag für das Karosserieblech auf. Dabei weist zweckmäßig das Adapterelement auf jeder Seite oberhalb an die horizontal verlaufenden Anschläge für das Karosserieblech angrenzend eine Anschlagkerbe für das Karosserieblech auf.

Es empfiehlt sich nach einem weiteren Vorschlag der vorliegenden Erfindung, dass das Adapterelement in seinem mittleren Bereich eine Durchbrechung zur Aufnahme und zum Durchtritt des Sperrelementes aufweist, wobei diese Durchbrechung im wesentlichen vertikal verlaufende Anschlagführungen für das Sperrelement umfaßt. Dabei weist bevorzugt das Adapterelement oberhalb der beiden Anschlagkerben für das Karosserieblech jeweils ein Verrastungselement, insb. jeweils eine Rastnase, auf, wobei diese beiden Verrastungselemente auseinanderdrückbar ausgebildet sind. Es empfiehlt sich dabei, dass das Adapterelement an dem unteren Ende des in Richtung seiner zweiten Stirnseite befindlichen Verrastungselementes einen Anschlag aufweist und dass zum Zusammenwirken mit diesem Anschlag an dem inneren Ende des auf dieser Seite des Adapterelementes befindlichen, horizontal verlaufenden Anschlages für das Karosserieblech ein entsprechender Gegenanschlag vorgesehen ist.

Nach einem weiteren bevorzugten Merkmal der vorliegenden Erfindung sind die Verrastungselemente des Grundträgerelementes und die Verrastungselemente des Adapterelementes im wesentlichen gleich dimensioniert ausgebildet, wodurch einerseits die Fertigung zusätzlich vereinfacht wird und andererseits auch die Montage erleichtert wird, da jeweils für das Anbringen des Grundträgerelementes und des Adapterelementes in dem Karosserieblech dort z.B. ein gleich großes Bohrloch vorzusehen ist.

Zweckmäßig ist es nach einem weiteren Vorschlag der vorliegenden Erfindung, dass das Sperrelement zum wahlweisen Durchtritt nur durch das Grundträgerelement oder durch das Grundträgerelement und das Adapterelement eine im wesentlichen längliche Ausgestaltung aufweist. Dabei empfiehlt sich, dass das Sperrelement in seinem unteren Teilbereich zwei jeweils schräg nach innen und zueinander versetzt verlaufende Gegenanschlagflächen für die entsprechenden Anschlagflächen des Grundträgerelementes aufweist. Weiter ist vorgesehen, dass das Sperrelement in seinem oberen Teilbereich auf seiner im eingesetzten Zustand inneren Seite einen schräg nach innen verlaufenden Gegenanschlag zur Ermöglichung eines zur Rückfederung dienenden Zurückspringens des Verrastungselementes aufweist. Zweckmäßig ist dabei das Sperrelement an seinem oberen Ende im wesentlichen keilförmig ausgebildet.

Nach einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung weist das Sperrelement in seinem unteren Teilbereich an jeder Seite etwa mittig liegend jeweils ein Rastelement zum Eingriff in die Ausnehmungen des Grundträgerelementes auf.

Nach einem letzten Merkmal der vorliegenden Erfindung weist das Sperrelement im Bereich seines Schaftes beidseitig jeweils ein Rastelement zum Zusammenwirken mit am Grundträgerelement ausgebildeten Gegenrastelementen im vormontierten Zustand auf, wobei diese Rastelemente einem Herausziehen des Sperrelementes nach unten entgegenwirken.

Figuren

Die Erfindung ist in den Figuren der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:

1 eine teilweise weggebrochene Schnittansicht der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung für einen Handgriff ohne Adapterelement mit lose eingesetztem Sperrelement;

2 die teilweise weggebrochene Schnittansicht der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung für einen Handgriff gemäß 1 ohne Adapterelement mit fest eingesetztem Sperrelement,

3 eine teilweise weggebrochene Schnittansicht der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung für einen Handgriff mit Adapterelement und mit lose eingesetztem Sperrelement,

4 die teilweise weggebrochene Schnittansicht der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung für einen Handgriff gemäß 3 mit Adapterelement und mit fest eingesetztem Sperrelement,

5 eine perspektivische, schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung für einen Handgriff ohne Adapterelement mit fest eingesetztem Sperrelement,

6 die perspektivische, schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung für einen Handgriff gemäß 5 ohne Adapterelement mit lose eingesetztem Sperrelement,

7 eine perspektivische, schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung für einen Handgriff mit Adapterelement und mit fest eingesetztem Sperrelement,

8 die perspektivische, schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung für einen Handgriff gemäß 7 mit Adapterelement und mit lose eingesetztem Sperrelement,

9 eine perspektivische, schematische Ansicht des Adapterelementes der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung für einen Handgriff,

10 eine perspektivische, schematische Ansicht des Grundträgerelementes der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung für einen Handgriff,

11 eine perspektivische, schematische Ansicht des Sperrelementes der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung für einen Handgriff.

Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung für einen Handgriff ist generell mit 10 bezeichnet. Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 10 ist vorgesehen für den Fahrgastraum eines Fahrzeuges im Bereich der Innenseite eines Fahrzeugdaches, wobei die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 10 zugleich auch den Dachhimmel 11 trägt. Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 10 umfaßt, siehe z.B. die 1 und 2 der Zeichnung, ein mit 12 bezeichnetes Grundträgerelement des Handgriffes, das mit in Ausnehmungen 14 eines Karosseriebleches 13 einrastbaren Vorsprüngen 15 versehen ist, und wenigstens ein u.a. zur Verrastung des Grundträgerelementes 12 des Handgriffes dienendes, im Handgriff einschiebbares Sperrelement 16. Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 10 umfaßt außerdem ein weiteres Befestigungselement zur Anbringung eines Handgriffes im Bereich der Innenseite eines Fahrzeugdaches bei in dem Dachhimmel 11 integriertem Airbag, wobei auch dieses Befestigungselement gleichzeitig den Dachhimmel 11 trägt.

Die Befestigungsvorrichtung 10 ist erfindungsgemäß derart ausgebildet, siehe dazu zunächst die 1 bis 4 der Zeichnung, dass die Befestigungsvorrichtung 10 zur wahlweisen Befestigung eines Handgriffes sowie zugleich auch des Dachhimmels 11 mit oder ohne in diesem integriertem Airbag im Bereich der Innenseite des Fahrzeugdaches ein zwischen dem Handgriff und dem Karosserieblech 13 in das Grundträgerelement 12 einsetzbares Adapterelement 17 aufweist. Dieses Adapterelement 17 ist dabei zwecks Verrastung zur Aufnahme eines Teilbereiches des wenigstens einen Sperrelementes 16 ausgebildet, siehe dazu insb. die Darstellungen in den 3 und 4 sowie in den 7 und 8 der Zeichnung.

Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind das Grundträgerelement 12 mit dem wenigstens einen Sperrelement 16 bzw. das Grundträgerelement 12 mit dem eingesetzten Adapterelement 17 und dem wenigstens einem Sperrelement 16 als vormontierte Baueinheiten ausgebildet. Dies kann z.B. in der Weise erfolgen, dass das Grundträgerelement 12 mit dem wenigstens einen Sperrelement 16 bzw. das Grundträgerelement 12 mit dem eingesetzten Adapterelement 17 und dem wenigstens einem Sperrelement 16 als miteinander vormontierte und/oder am Dachhimmel 11 vormontierte Baueinheiten ausgebildet sind. Außerdem kann auch das Adapterelement 17 am Dachhimmel 11 vormontiert ausgebildet sein. Alternativ dazu kann aber auch vorgesehen sein, dass das Grundträgerelement 12 mit dem wenigstens einen Sperrelement 16 bzw. das Grundträgerelement 12 mit dem eingesetzten Adapterelement 17 und dem wenigstens einem Sperrelement 16 als separate Baueinheiten ausgebildet sind.

Nachfolgend wird nun zunächst das Grundträgerelement 12 der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung 10 betrachtet, siehe dazu insb. die Darstellungen in den 1 und 2 sowie die in der 5 der Zeichnung. Das Grundträgerelement 12 der Befestigungsvorrichtung 10 weist auf einer Seite einen horizontal und einen vertikal verlaufenden Anschlag 18, 19 für den Dachhimmel 11 auf, siehe z.B. 1 rechts. Auf dieser Seite des horizontal und vertikal verlaufenden Anschlages 18, 19 weist das Grundträgerelement 12 oberhalb an den vertikal verlaufenden Anschlag 19 angrenzend eine Anschlagkerbe 20 für das Karosserieblech 13 auf. Auf dieser Seite weist das Grundträgerelement 12 im Bereich unterhalb des horizontal verlaufenden Anschlages 18 eine Durchbrechung 21 zur Aufnahme eines Rastelementes 22 des Adapterelementes 17 mit einem in derem unterseitigen Bereich angeordneten Anschlag 23 auf. Ferner weist das Grundträgerelement 12 auf dieser Seite unterseitig eine schräg einwärts Richtung Dachhimmel 11 verlaufende, zur Aufnahme eines insb. blechförmigen Verstärkungselementes des Handgriffes dienende Durchbrechung 24 auf.

In seinem mittleren Bereich weist das Grundträgerelement 12, siehe insb. 1 und 2 im Zusammenhang, eine Durchbrechung 25 zur Aufnahme und zum Durchtritt des Sperrelementes 16 auf. Dabei weist das Grundträgerelement 12 auf der der ersten Anschlagkerbe 20 für das Karosserieblech 13 in Bezug auf die Durchbrechung 25 für das Sperrelement 16 gegenüberliegenden Seite eine zweite Anschlagkerbe 26 für das Karosserieblech 13 auf. Oberhalb der ersten Anschlagkerbe 20 und der zweiten Anschlagkerbe 26 für das Karosserieblech 13 weist das Grundträgerelement 12 jeweils ein Verrastungselement 27, 28, in diesem Falle jeweils eine Rastnase, auf, wobei diese beiden Verrastungselemente 27, 28 auseinanderdrückbar ausgebildet sind. Die Durchbrechung 25 des Grundträgerelementes 12 für das Sperrelement 16 weist dabei zum Zusammenwirken mit diesem Sperrelement 16 zwecks Auseinanderdrücken der beiden Verrastungselemente 27, 28 innenseitig zwei jeweils schräg nach innen und zueinander versetzt verlaufende Anschlagflächen 29, 30 auf.

Das Grundträgerelement 12 weist, siehe hierzu insb. die 10 i.V.m. 4 und 8, auf der Seite der zweiten Anschlagkerbe 26 für das Karosserieblech 13 im Bereich der Querseiten der Durchbrechung 25 für das Sperrelement 16 jeweils eine Durchbrechung 32 zur Aufnahme von zwei an den Längsseiten des Adapterelementes 17 angeordneten weiteren Rastelementen 33, 34 auf, siehe dazu auch die 11.

Auf der der Seite des horizontal und vertikal verlaufenden Anschlages 18, 19 gegenüberliegenden Seite weist das Grundträgerelement 12 einen weiteren vertikal verlaufenden Anschlag 35 für den Dachhimmel 11 auf, siehe wiederum 1 oder 2. Benachbart zu dem vertikal verlaufenden Anschlag 35 weist das Grundträgerelement 12 auf dieser gegenüberliegenden Seite einen horizontal verlaufenden Anschlag 36 für das Karosserieblech 13 bzw. für einen entsprechenden Gegenanschlag 37 des eingesetzten Adapterelementes 17 auf, siehe dazu auch die 7 oder 8.

An dem unteren Ende des auf dieser Seite befindlichen Verrastungselementes 28 weist das Grundträgerelement 12, das einstückig ausgeführt sein kann, eine Anschlagnase 38 auf und zum Zusammenwirken mit dieser Anschlagnase 38 ist an dem Grundträgerelement 12 unterhalb des inneren Endes des horizontal verlaufenden Anschlages 36 ein entsprechender Gegenanschlag 39 vorgesehen.

Schließlich weist im mittleren Bereich der Querseiten der Durchbrechung 25 für das Sperrelement 16 das Grundträgerelement 12 auf jeder Seite jeweils eine Ausnehmung 42 zur Aufnahme von zwei an den Längsseiten des Sperrelementes 16 angeordneten Rastelementen 43 auf, siehe dazu eine der 5 bis 8 bzw. bzgl. der Rastelemente 43 auch die 11.

Nachfolgend wird nun das Adapterelement 17 der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung 10 betrachtet, siehe hierzu die 3 und 4 sowie die 7 bis 9 der Zeichnung. Das Adapterelement 17 weist, siehe 9, an einer Stirnseite ein Rastelement 22 für den Durchtritt durch die Durchbrechung 21 des Grundträgerelementes 12 auf, siehe 3 oder 4. Angrenzend an dessen zweite Stirnseite weist das Adapterelement 17 an seinen Längsseiten jeweils ein Rastelement 33, 34 für den Durchtritt durch die Durchbrechungen 32 des Grundträgerelementes 12 auf, siehe 9 i.V.m. 10 sowie auch 8. Weiterhin weist das Adapterelement 17 angrenzend an dessen zweite Stirnseite unterseitig benachbart den Rastelementen 33, 34 einen Gegenanschlag 37 zu dem horizontal verlaufenden Anschlag 36 des Grundträgerelementes 12 auf, siehe 9 oder 7 und 8. An seinem oberen Endbereich weist das Adapterelement 17 auf jeder Seite einen horizontal verlaufenden Anschlag 45, 46 für das Karosserieblech 13 auf, siehe z.B. 3 oder 4. Oberhalb an die horizontal verlaufenden Anschläge 45, 46 für das Karosserieblech 13 angrenzend weist dabei das Adapterelement 17 auf jeder Seite eine Anschlagkerbe 47, 48 für das Karosserieblech 13 auf.

In seinem mittleren Bereich weist das Adapterelement 17 eine Durchbrechung 49 zur Aufnahme und zum Durchtritt des Sperrelementes 16 auf, wobei diese Durchbrechung 49 im wesentlichen vertikal verlaufende Anschlagführungen 50 und 51 für das Sperrelement 16 umfaßt, siehe 3 oder 4. Oberhalb der beiden Anschlagkerben 47, 48 für das Karosserieblech 13 weist das Adapterelement 17 jeweils ein Verrastungselement 52, 53, in diesem Falle jeweils eine Rastnase, auf, wobei diese beiden Verrastungselemente 52, 53 auseinanderdrückbar ausgebildet sind.

Das Adapterelement 17 weist, siehe 3 oder 4, an dem unteren Ende des in Richtung seiner zweiten Stirnseite befindlichen Verrastungselementes 53 einen Anschlag 54 auf und zum Zusammenwirken mit diesem Anschlag 54 ist an dem inneren Ende des auf dieser Seite des Adapterelementes 17 befindlichen, horizontal verlaufenden Anschlages 46 für das Karosserieblech 13 ein entsprechender Gegenanschlag 55 vorgesehen.

Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Verrastungselemente 27, 28 des Grundträgerelementes 12 und die Verrastungselemente 52, 53 des Adapterelementes 17 im wesentlichen gleich dimensioniert ausgebildet. Es wird dadurch einerseits die Fertigung zusätzlich vereinfacht und andererseits wird auch die Montage erleichtert, da jeweils für das Anbringen des Grundträgerelementes 12 und des Adapterelementes 17 in dem Karosserieblech 13 dort z.B. ein gleich großes Bohrloch vorzusehen ist.

Nachfolgend wird nun das Sperrelement 16 der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung 10 betrachtet, siehe hierzu die 1 bis 4 sowie auch die 11 der Zeichnung. Das Sperrelement 16 weist zum wahlweisen Durchtritt nur durch das Grundträgerelement 12 oder durch das Grundträgerelement 12 und das Adapterelement 17 eine im wesentlichen längliche Ausgestaltung auf. In seinem unteren Teilbereich weist das Sperrelement 16 zwei jeweils schräg nach innen und zueinander versetzt verlaufende Gegenanschlagflächen 56, 57 für die Anschlagflächen 29, 30 des Grundträgerelementes 12 auf, siehe 11. In seinem oberen Teilbereich weist das Sperrelement 16 auf seiner im eingesetzten Zustand inneren Seite einen schräg nach innen verlaufenden Gegenanschlag 58 zur Ermöglichung eines zur Rückfederung dienenden Zurückspringens des Verrastungselementes 28 auf. An seinem oberen Ende ist das Sperrelement 16 im wesentlichen keilförmig ausgebildet.

In seinem unteren Teilbereich weist das Sperrelement 16 schließlich an jeder Seite etwa mittig liegend jeweils ein Rastelement 43 zum Eingriff in die Ausnehmungen 42 des Grundträgerelementes 12 auf. Im Bereich seines Schaftes weist das Sperrelement 16 beidseitig jeweils ein Rastelement 59 zum Zusammenwirken mit am Grundträgerelement 12 ausgebildeten Gegenrastelementen 60 im vormontierten Zustand auf, wobei diese Rastelemente 59 einem Herausziehen des Sperrelementes nach unten entgegenwirken, siehe auch die 6 der Zeichnung.

Mit der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung 10 für einen Handgriff wird durch die Verwendung des Adapterelementes 17 erstmalig mit einfachen Mitteln die Möglichkeit geschaffen, eine wahlweise Befestigung der Handgriffe für die Ausführungsform ohne und die Ausführungsform mit in den Dachhimmel 11 integriertem Airbag unter Verwendung von Gleichteilen für beide Varianten zu ermöglichen. Es wird dabei das Befestigungssystem des Grundträgerelementes 12 an dem Karosserieblech 13 sowie des Sperrelementes 16 an dem Grundträgerelement 12 der ersten Ausführungsform ohne Airbag jeweils auf das Adapterelement 17 der zweiten Ausführungsform mit Airbag übertragen, wodurch eine Verwendung von Gleichteilen für beide Varianten möglich wird. Es ist dazu lediglich im Falle der Ausführungsform mit integriertem Airbag das Adapterelement 17 zwischenzuschalten, derart, dass das Adapterelement 17 zwischen dem Handgriff und dem Karosserieblech 13 in das Grundträgerelement 12 einsetzbar ist. Dieses Adapterelement 17 kann mittels einer Rastverbindung mit dem Grundträgerelement 12 und dem Sperrelement 16 in Wirkverbindung stehen, wobei die gesamte Einheit im Karosserieblech 13 verrastbar ist. Dabei werden durch Einschieben des Sperrelementes 16 beide Verrastungen gesichert.

Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungsformen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung, diese ist nicht darauf beschränkt, es sind vielmehr noch mancherlei Abänderungen und Ausbildungen möglich. So sind insb. Abwandlungen bzgl. der konstruktiven Ausgestaltung des Adapterelementes 17 und des Grundträgerelementes 12 sowie auch des Sperrelementes 16 denkbar. Weiterhin vorgesehen ist eine Anwendung bei von den dargestellten Ausbildungen abweichenden Ausführungen von Dachhimmeln 11 und Karosserieblechen 13.

10
Befestigungsvorrichtung für einen Handgriff
11
Dachhimmel
12
Grundträgerelement vom Handgriff
13
Karosserieblech
14
Ausnehmung (in 13)
15
Vorsprung (von 12)
16
Sperrelement
17
Adapterelement
18
horizontal verlaufender Anschlag (für 13)
19
vertikal verlaufender Anschlag (für 13)
20
erste Anschlagskerbe (von 12)
21
Durchbrechung (von 12 für 22)
22
Rastelement (von 17)
23
Anschlag (an 21 für 22)
24
Durchbrechung (unterseitig an 12)
25
Durchbrechung (in 12 für 16)
26
zweite Anschlagskerbe (von 12)
27
Verrastungselement (von 12 oberhalb von 20)
28
Verrastungselement (von 12 oberhalb von 26)
29
Anschlagfläche (von 12 bei 25)
30
Anschlagfläche (von 12 bei 25)
32
Durchbrechung (von 12 für 33, 34)
33
Rastelement (von 17)
34
Rastelement (von 17)
35
vertikal verlaufender Anschlag (von 12 für 11)
36
horizontal verlaufender Anschlag (von 12 für 13 bzw. 37)
37
Gegenanschlag (von 17 für 36)
38
Anschlagnase (von 12 bei 28)
39
Gegenanschlag (von 12 für 38)
42
Ausnehmung (von 12 bei 25 für 43)
43
Rastelement (von 16)
45
horizontal verlaufender Anschlag (von 17 für 13)
46
horizontal verlaufender Anschlag (von 17 für 13)
47
Anschlagkerbe (von 17 für 13)
48
Anschlagkerbe (von 17 für 13)
49
Durchbrechung (von 17 für 16)
50
Anschlagführung (in 49 für 16)
51
Anschlagführung (in 49 für 16)
52
Verrastungselement (von 17 oberhalb von 47)
53
Verrastungselement (von 17 oberhalb von 48)
54
Anschlag (von 17 bei 53)
55
Gegenanschlag (von 17 für 54 bei 46)
56
Gegenanschlagflächen (von 16 für 29)
57
Gegenanschlagflächen (von 16 für 30)
58
Gegenanschlag (von 16 für 31)
59
Rastelement (von 12 für 60)
60
Gegenrastelement (von 12 für 59)


Anspruch[de]
Befestigungsvorrichtung (10) für einen Handgriff für den Fahrgastraum eines Fahrzeuges im Bereich der Innenseite eines Fahrzeugdaches, die zugleich auch den Dachhimmel (11) trägt, umfassend ein Grundträgerelement (12) des Handgriffes, das mit in Ausnehmungen (14) des Karosseriebleches (13) einrastbaren Vorsprüngen (15) versehen ist, und wenigstens ein zur Verrastung des Grundträgerelementes (12) des Handgriffes dienendes, im Handgriff einschiebbares Sperrelement (16),

dadurch gekennzeichnet, dass

die Befestigungsvorrichtung (10) zur wahlweisen Befestigung eines Handgriffes sowie zugleich auch des Dachhimmels (11) mit oder ohne in diesem integriertem Airbag im Bereich der Innenseite des Fahrzeugdaches ein zwischen dem Handgriff und dem Karosserieblech (13) in das Grundträgerelement (12) einsetzbares Adapterelement (17) aufweist, wobei das Adapterelement (17) zwecks Verrastung zur Aufnahme eines Teilbereiches des wenigstens einen Sperrelementes (16) ausgebildet ist, und wobei gleichzeitig für die Befestigung ohne integrierten Airbag zur Verrastung des Grundträgerelementes (12) des Handgriffes ohne Adapterelement (17) das Sperrelement (16) in den Handgriff einschiebbar ist.
Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundträgerelement (12) mit dem wenigstens einen Sperrelement (16) bzw. das Grundträgerelement (12) mit dem eingesetzten Adapterelement (17) und dem wenigstens einen Sperrelement (16) als vormontierte Baueinheiten ausgebildet sind. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundträgerelement (12) mit dem wenigstens einen Sperrelement (16) bzw. das Grundträgerelement (12) mit dem eingesetzten Adapterelement (17) und dem wenigstens einem Sperrelement (16) als miteinander vormontierte und/oder am Dachhimmel (11) vormontierte Baueinheiten ausgebildet sind. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundträgerelement (12) mit dem wenigstens einen Sperrelement (16) bzw. das Grundträgerelement (12) mit dem eingesetzten Adapterelement (17) und dem wenigstens einem Sperrelement (16) als separate Baueinheiten ausgebildet sind. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterelement (17) am Dachhimmel (11) vormontiert ausgebildet ist. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundträgerelement (12) der Befestigungsvorrichtung (10) auf einer Seite einen horizontal und einen vertikal verlaufenden Anschlag (18, 19) für den Dachhimmel (11) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundträgerelement (12) auf der Seite des horizontal und vertikal verlaufenden Anschlages (18, 19) oberhalb an den vertikal verlaufenden Anschlag (19) angrenzend eine Anschlagkerbe (20) für das Karosserieblech (13) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundträgerelement (12) auf der Seite des horizontal und vertikal verlaufenden Anschlages (18, 19) im Bereich unterhalb des horizontal verlaufenden Anschlages (18) eine Durchbrechung (21) zur Aufnahme eines Rastelementes (22) des Adapterelementes (17) mit einem in derem unterseitigen Bereich angeordneten Anschlag (23) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundträgerelement (12) auf der Seite des horizontal und vertikal verlaufenden Anschlages (18, 19) unterseitig eine schräg einwärts Richtung Dachhimmel (11) verlaufende, zur Aufnahme eines insb. blechförmigen Verstärkungselementes des Handgriffes dienende Durchbrechung (24) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundträgerelement (12) in seinem mittleren Bereich eine Durchbrechung (25) zur Aufnahme und zum Durchtritt des Sperrelementes (16) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundträgerelement (12) auf der der ersten Anschlagkerbe (20) für das Karosserieblech (13) in Bezug auf die Durchbrechung (25) für das Sperrelement (16) gegenüberliegenden Seite eine zweite Anschlagkerbe (26) für das Karosserieblech (13) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundträgerelement (12) oberhalb der ersten Anschlagkerbe (20) und der zweiten Anschlagkerbe (26) für das Karosserieblech (13) jeweils ein Verrastungselement (27, 28), insb. jeweils eine Rastnase, aufweist, wobei diese beiden Verrastungselemente (27, 28) auseinanderdrückbar ausgebildet sind. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechung (25) des Grundträgerelementes (12) für das Sperrelement (16) zum Zusammenwirken mit diesem zwecks Auseinanderdrücken der beiden Verrastungselemente (27, 28) innenseitig zwei jeweils schräg nach innen und zueinander versetzt verlaufende Anschlagflächen (29, 30) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundträgerelement (12) auf der Seite der zweiten Anschlagkerbe (26) für das Karosserieblech (13) im Bereich der Querseiten der Durchbrechung (25) für das Sperrelement (16) jeweils eine Durchbrechung (32) zur Aufnahme von zwei an den Längsseiten des Adapterelementes (17) angeordneten weiteren Rastelementen (33, 34) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundträgerelement (12) auf der der Seite des horizontal und vertikal verlaufenden Anschlages (18, 19) gegenüberliegenden Seite einen weiteren vertikal verlaufenden Anschlag (35) für den Dachhimmel (11) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundträgerelement (12) auf der gegenüberliegenden Seite benachbart zu dem vertikal verlaufenden Anschlag (35) einen horizontal verlaufenden Anschlag (36) für das Karosserieblech (13) oder für einen entsprechenden Gegenanschlag (37) des eingesetzten Adapterelementes (17) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundträgerelement (12) auf der gegenüberliegenden Seite an dem unteren Ende des auf dieser Seite befindlichen Verrastungselementes (28) eine Anschlagnase (38) aufweist und dass zum Zusammenwirken mit dieser Anschlagnase (38) an dem Grundträgerelement (12) unterhalb des inneren Endes des horizontal verlaufenden Anschlages (36) ein entsprechender Gegenanschlag (39) vorgesehen ist. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Grundträgerelement (12) im mittleren Bereich der Querseiten der Durchbrechung (25) für das Sperrelement (16) auf jeder Seite jeweils eine Ausnehmung (42) zur Aufnahme von zwei an den Längsseiten des Sperrelementes (16) angeordneten Rastelementen (43) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterelement (17) an einer Stirnseite ein Rastelement (22) für den Durchtritt durch die Durchbrechung (21) des Grundträgerelementes (12) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet; dass das Adapterelement (17) angrenzend an dessen zweite Stirnseite an seinen Längsseiten jeweils ein Rastelement (33, 34) für den Durchtritt durch die Durchbrechungen (32) des Grundträgerelementes (12) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterelement (17) angrenzend an dessen zweite Stirnseite unterseitig benachbart den Rastelementen (33, 34) einen Gegenanschlag (37) zu dem horizontal verlaufenden Anschlag (36) des Grundträgerelementes (12) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterelement (17) an seinem oberen Endbereich auf jeder Seite einen horizontal verlaufenden Anschlag (45, 46) für das Karosserieblech (13) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterelement (17) auf jeder Seite oberhalb an die horizontal verlaufenden Anschläge (45, 46) für das Karosserieblech (13) angrenzend eine Anschlagkerbe (47, 48) für das Karosserieblech (13) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterelement (17) in seinem mittleren Bereich eine Durchbrechung (49) zur Aufnahme und zum Durchtritt des Sperrelementes (16) aufweist, wobei diese Durchbrechung (49) im wesentlichen vertikal verlaufende Anschlagführungen (50) und (51) für das Sperrelement (16) umfaßt. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterelement (17) oberhalb der beiden Anschlagkerben (47, 48) für das Karosserieblech (13) jeweils ein Verrastungselement (52, 53), insb. jeweils eine Rastnase, aufweist, wobei diese beiden Verrastungselemente (52, 53) auseinanderdrückbar ausgebildet sind. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Adapterelement (17) an dem unteren Ende des in Richtung seiner zweiten Stirnseite befindlichen Verrastungselementes (53) einen Anschlag (54) aufweist und dass zum Zusammenwirken mit diesem Anschlag (54) an dem inneren Ende des auf dieser Seite des Adapterelementes (17) befindlichen, horizontal verlaufenden Anschlages (46) für das Karosserieblech (13) ein entsprechender Gegenanschlag (55) vorgesehen ist. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrastungselemente (27, 28) des Grundträgerelementes (12) und die Verrastungselemente (52, 53) des Adapterelementes (17) gleich dimensioniert ausgebildet sind. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (16) zum wahlweisen Durchtritt nur durch das Grundträgerelement (12) oder durch das Grundträgerelement (12) und das Adapterelement (17) eine längliche Ausgestaltung aufweist. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (16) in seinem unteren Teilbereich zwei jeweils schräg nach innen und zueinander versetzt verlaufende Gegenanschlagflächen (56, 57) für die Anschlagflächen (29, 30) des Grundträgerelementes (12) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (16) in seinem oberen Teilbereich auf seiner im eingesetzten Zustand inneren Seite einen schräg nach innen verlaufenden Gegenanschlag (58) zur Ermöglichung eines zur Rückfederung dienenden Zurückspringens des Verrastungselementes (28) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (16) an seinem oberen Ende keilförmig ausgebildet ist. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (16) in seinem unteren Teilbereich an jeder Seite mittig liegend jeweils ein Rastelement (43) zum Eingriff in die Ausnehmungen (42) des Grundträgerelementes (12) aufweist. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 28 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (16) im Bereich seines Schaftes beidseitig jeweils ein Rastelement (59) zum Zusammenwirken mit am Grundträgerelement (12) ausgebildeten Gegenrastelementen (60) im vormontierten Zustand aufweist, wobei diese Rastelemente (59) einem Herausziehen des Sperrelementes (16) nach unten entgegenwirken.






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