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Dokumentenidentifikation DE202005021327U1 25.10.2007
Titel System zum Steuern und/oder Auslösen der Abgabe oder Wiedergabe von Botschaften, Mitteilungen und/oder Signalen
Anmelder Benkhardt, Axel, 22587 Hamburg, DE;
Hack, Andreas, 22844 Norderstedt, DE
Vertreter Richter, Werdermann, Gerbaulet & Hofmann, 20354 Hamburg
DE-Aktenzeichen 202005021327
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 25.10.2007
Registration date 20.09.2007
Application date from patent application 09.03.2005
File number of patent application claimed 10 2005 011 191.2
IPC-Hauptklasse H04M 19/04(2006.01)A, F, I, 20070628, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H04M 9/00(2006.01)A, L, I, 20070628, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft das technische Gebiet des Steuerns und/oder Auslösens der Abgabe oder Wiedergabe von Botschaften, Mitteilungen und/oder Signalen.

Bei konventionellen Tonsignalen, insbesondere bei konventionellen Klangsignalen, die von einem Apparat oder Gerät abgegeben werden, besteht angesichts der vielfältigen, unter dem Schlagwort der „Reizüberflutung" subsumierbaren Botschaften und Eindrücke, denen eine Person heutzutage ausgesetzt ist, die Gefahr, dass diese Tonsignale schlichtweg überhört oder gar ignoriert werden.

Hierbei kann beispielhaft gedacht werden an das Klingeln einer Haustürklingel, an das akustische Signal einer Schaltuhr oder auch an das Läuten eines Telefons, das unter bestimmten Umständen nicht mehr wahrgenommen wird oder jedenfalls nicht die erforderliche Aufmerksamkeit erzeugt.

Des Weiteren ist in Bezug auf derartige Tonsignale zu bemängeln, dass durch diese keine Information transportierbar und weiterleitbar sind. Berücksichtigt man in diesem Zusammenhang die Tendenz in Richtung auf die so genannte „Informationsgesellschaft", so verpuffen derartige Tonsignale bislang eher ungenutzt, d. h. ohne informatorischen Mehrwert.

Ein erster Ansatz zum Beheben der vorstehend dargelegten Nachteile und Unzulänglichkeiten ist in der Druckschrift DE 201 04 857 U1 entnehmbar, in der eine Vorrichtung zum Wandeln mindestens eines Tonsignals, insbesondere mindestens eines Klangsignals, in mindestens ein Sprachsignal, insbesondere in mindestens eine Sprachausgabe oder Sprachwiedergabe, offenbart ist.

Allerdings geht der Gegenstand dieser Druckschrift aus dem Stand der Technik vom technischen Prinzip der Signalumwandlung aus und unterscheidet sich damit in maßgeblicher Weise vom nachstehend dargelegten technischen Prinzip gemäß der vorliegenden Erfindung.

Ausgehend von den vorstehend dargelegten Nachteilen und Unzulänglichkeiten sowie unter Würdigung des umrissenen Standes der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein System bereitzustellen, mittels derer ausgehend vom mindestens einem Tonsignal, insbesondere von mindestens einem Klangsignal, akustische Botschaften bzw. Mitteilungen und/oder optische Signale zur Verfügung gestellt werden können.

Diese Aufgabe wird gemäß der Lehre der vorliegenden Erfindung durch ein System mit den im Anspruch 1 genannten Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind in den jeweiligen Unteransprüchen gekennzeichnet.

Mithin liegt der Kern der vorliegenden Erfindung in der Steuerung und/oder im Auslösen des Abgebens oder des Wiedergebens von Botschaften, von Mitteilungen und/oder von Signalen, insbesondere von akustischen Musikbotschaften und/oder Sprachmitteilungen bzw. von optischen Signalen.

Hierzu ist erfindungsgemäß mindestens ein Tonsignalaufnahme-/Steuermodul vorgesehen, das zum Zwecke des Abgebens oder Wiedergebens der Botschaften, der Mitteilungen und/oder der Signale in Abhängigkeit vom Vorliegen mindestens eines mindestens einem Telekommunikationsapparat bzw. -gerät zugeordneten Tonsignals, insbesondere Klangsignals oder Steuersignals, in Betrieb setzbar sowie außer Betrieb setzbar ist.

Unter Vorliegen des dem Telekommunikationsapparat zugeordneten Tonsignals wird im Sinne der vorliegenden Erfindung zum Beispiel das Ankommen eines einem Telefonapparat zugeführten Ruftons oder einer Schaltuhr zugeführten Signals verstanden.

Das System gemäß der vorliegenden Erfindung geht im Rahmen der vorliegenden Neuentwicklung davon aus, dass bei einem Telekommunikationsapparat, insbesondere bei einem Fernsprecher, zugeführten Tonsignale, insbesondere zugeführte Klangsignale oder Klingelsignale, z. B. einer Gebäude-, Haus- oder Wohnungsklingelanlage oder einer Schaltuhr zugeführte Signale dazu verwendet werden, entweder eine akustische Sprach- und/oder Musikwiedergabe oder eine optische Signalisierung oder sowohl eine akustische Sprach- und/oder Musikwiedergabe als auch eine optische Signalisierung anzusteuern.

Dies wird vermittels eines Geräts (= mindestens eines Tonsignalaufnahme-/Steuermoduls) bewerkstelligt, das zweckmäßigerweise in die Zuführungsleitung zum Telekommunikationsapparat (ein)geschaltet wird.

Hierzu kann das Gerät (= Tonsignalaufnahme-/Steuermodul) am Telekommunikationsapparat zum Beispiel über eine Steckerverbindung angeschlossen werden (Ausgang) und mit der Zuführungsleitung des Telekommunikationsapparates ebenfalls verbunden werden (Eingang, der also über die Telefonleitung erfolgen kann).

Das Gerät (= Tonsignalaufnahme-/Steuermodul) kann extern zum Telekommunikationsapparat angeordnet sein; es besteht jedoch auch die Möglichkeit, das Gerät (= Tonsignalaufnahme-/Steuermodul) im Gehäuse des Telekommunikationsapparates anzuordnen.

In bevorzugter Weise kann dem Gerät (= Tonsignalaufnahme-/Steuermodul) mindestens ein mobiler Datenträger, insbesondere mindestens eine Chipkarte oder mindestens eine SmartCard zuführbar, auf der Sprache und/oder Musik gespeichert ist.

In vorteilhafter Weise erkennt das Gerät (= Tonsignalaufnahme-/Steuermodul) das ankommende Tonsignal, das zum Ansteuern des Musik- und/oder Sprachmoduls des Datenträgers verwendet wird; in erfindungswesentlicher Weise kann über das Tonsignal das Einschalten des Musik- und/oder Sprachmoduls erfolgen, wobei allerdings keine Signalumwandlung erfolgt, so wie dies etwa Gegenstand der deutschen Gebrauchsmusterschrift DE 201 04 857 U1 aus dem Stand der Technik ist.

Aufgrund des Tonsignals, insbesondere des Klangsignals, wird dann die auf dem Datenträger gespeicherte Botschaft abgespult, wobei in zweckmäßigerweise Weise gleichzeitig der Telekommunikationsapparat automatisch oder manuell leiser zu stellen ist.

Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltungsform der vorliegenden Erfindung weist das Gerät (= Tonsignalaufnahme-/Steuermodul) mindestens einen Einführschlitz für den Datenträger mit abrufbar speicherbarer bzw. abrufbar gespeicherter Botschaft, Sprache und/oder Musik auf.

Der Vorteil dieser Ausgestaltungsform ist unter anderem darin zu sehen, dass der Datenträger mit der gespeicherten Botschaft, Sprache und/oder Musik austauschbar gegen Datenträger mit anderer gespeicherter Botschaft, Sprache und/oder Musik ist (das Musik- und/oder Sprachmodul ist mit anderem Text auf dem Datenträger gespeichert). Demzufolge ist grundsätzlich jede Art und Form von Botschaft, Sprache und/oder Musik verwendbar.

Alternativ oder in Ergänzung zum vorstehend dargelegten mobilen Datenträger kann mindestens ein Datenträger auch fest – jedoch auch austauschbar – im Gerät (= Tonsignalaufnahme-/Steuermodul) montiert sein. Dieser fest angeordnete Datenträger fungiert dann gewissermaßen als mindestens eine Speichereinheit im Tonsignal-/Steuermodul, insbesondere in Form mindestens einer stationär im Gehäuse des Tonsignalaufnahme-/Steuermoduls angeordneten Chipkarte oder SmartCard.

Auf dem Datenträger kann in zweckmäßiger Weise Musik und/oder Sprache oder jeder beliebige Text gespeichert sein, wobei in erfindungswesentlicher Weise auch die Option gegeben ist, akustische Musikbotschaften und/oder Sprachmitteilungen und/oder Texte selbst einzugeben, d. h. den Datenträger mit Musik und/oder mit Sprache und/oder mit Texten zu bespielen bzw. zu besprechen, so dass individuell Musik und/oder Sprache und/oder Text vorgegeben werden kann.

Dementsprechend ist in zweckmäßigerweise Weise

  • – die akustische Musikbotschaft und/oder Sprachmitteilung auf den Datenträger und/oder auf die Speichereinheit aufspielbar bzw. aufsprechbar und/oder
  • – die aufgesprochene bzw. aufgespielte akustische Musikbotschaft und/oder Sprachmitteilung auf mindestens einem hierfür vorgesehenen Speichermodul des Datenträgers bzw. der Speichereinheit abrufbar speicherbar.

Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsform der vorliegenden Erfindung ist das Gerät (= Tonsignalaufnahme-/Steuermodul) mit mindestens einer Verstärkereinheit und/oder mit mindestens einem Lautstärkeregler versehen, um die Intensität sowie Lautstärke der Abgabe oder Wiedergabe der Botschaften, Mitteilungen und/oder Signale entsprechend durch den Nutzer der vorliegenden Erfindung beeinflussen zu können.

Gemäß einer besonders erfinderischen Weiterbildung des vorliegenden Systems kann über das Gerät (= Tonsignalaufnahme-/Steuermodul) vermittels des Tonsignals, insbesondere vermittels des Klangsignals, alternativ oder ergänzend ein Ansteuern und/oder Auslösen von mindestens einer optischen Signaleinrichtung, insbesondere mindestens einer Lichtquelle, erfolgen.

In zweckmäßiger Weise kann diese optische Signaleinrichtung

  • – am Gehäuse des Tonsignalaufnahme-/Steuermoduls angeordnet sein und/oder
  • – am Gehäuse des Telekommunikationsgeräts angeordnet sein und/oder
  • – als mindestens eine mit dem Tonsignalaufnahme-/Steuermodul und/oder mit dem Telekommunikationsgerät drahtgebunden oder drahtlos in Verbindung stehende externe Einheit ausgebildet sein.

In einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der optischen Signaleinrichtung, insbesondere der Lichtquelle, mindestens eine Stromversorgungseinrichtung zugeordnet, etwa in Form mindestens einer Batterie, mindestens einer Solarzelle oder dergleichen.

Im Vergleich zum Stand der Technik, wie er zum Beispiel aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift DE 201 04 857 U1 in Gestalt einer Tonumwandlung im Telefon bekannt geworden ist, stellt das System gemäß der vorliegenden Erfindung eine völlig neue Ausgestaltung und mithin einen vollständig anderen und neuen Weg zur Lösung des vorgenannten technischen Problems dar.

Die vorliegende Erfindung betrifft des Weiteren ein Telekommunikationsgerät, insbesondere einen Telefonapparat, aufweisend mindestens ein System, insbesondere mindestens ein Tonsignalaufnahme-/Steuermodul, gemäß der vorstehend dargelegten Art.

Wie bereits vorstehend erörtert, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Hierzu wird einerseits auf die dem Anspruch 1 nachgeordneten Ansprüche verwiesen, andererseits werden weitere Ausgestaltungen, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung nachstehend anhand der beiden durch die 1 bis 3 veranschaulichten Ausführungsbeispiele näher erläutert.

Es zeigt:

1 in schematischer Prinzipdarstellung ein erstes Ausführungsbeispiel für ein System gemäß der vorliegenden Erfindung;

2 in schematischer Prinzipdarstellung ein zweites Ausführungsbeispiel für ein System gemäß der vorliegenden Erfindung;

3 in schematischer Prinzipdarstellung ein zweites Ausführungsbeispiel für eine Schaltungsanordnung, die im System aus 1 und 2, und zwar insbesondere im Tonsignalaufnahme-/Steuermodul des Systems aus 1 und 2, integriert ist.

Gleiche oder ähnliche Ausgestaltungen, Elemente oder Merkmale sind in den 1 bis 3 mit identischen Bezugszeichen versehen.

In 1 (= erstes Ausführungsbeispiel) und in 2 (= zweites Ausführungsbeispiel) ist jeweils ein System 100 dargestellt, mittels dessen das Abgeben und Wiedergeben von musikalischen Botschaften, sprachlichen bzw. textlichen Mitteilungen und optischen Signalen gesteuert und getriggert, d. h. ausgelöst werden kann.

Hierzu weist das System 100 ein vorprogrammiertes (vgl. erstes Ausführungsbeispiel gemäß 1) bzw. programmierbares (vgl. zweites Ausführungsbeispiel gemäß 2) Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 auf, das zum Zwecke des Abgebens oder Wiedergebens der musikalischen Botschaft, der sprachlichen bzw. textlichen Mitteilung und/oder des optischen Signals in Abhängigkeit vom Vorliegen von einem Telefonapparat 200 zugeordneten Tonsignalen 300, 300' in Betrieb setzbar sowie außer Betrieb setzbar ist.

Dies bedeutet, dass das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 in dem Moment in Betrieb gesetzt wird, in dem ausgehend von der analogen T[elekommunikations]A[nschluss]E[inheit] oder analogen TAE-Dose 230 (vgl. erstes Ausführungsbeispiel gemäß 1) bzw. von der digitalen I[ntegratedServicesDigitalNetwork]A[schluss]E[inheit] oder digitalen IAE-Dose 232 über die Zuführungsleitung 210, 210' ein oder mehrere Ruftöne in Form von einen Telefonanruf signalisierenden Klang- oder Klingelsignalen ankommen.

In analoger Weise wird das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 wieder außer Betrieb gesetzt, wenn der Rufton in Form der einen Telefonanruf signalisierenden Klang- oder Klingelsignale wieder endet.

Mithin arbeitet sowohl das System 100 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel (vgl. 1) als auch das System 100 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel (vgl. 2) in der Weise, dass die Abgabe oder Wiedergabe der Botschaft, der Mitteilung und des Signals in Abhängigkeit vom Vorliegen des dem Telekommunikationsgerät 200 zugeordneten Tonsignals 300, 300', im Speziellen in Abhängigkeit vom Ankommen des dem Telefonapparat zugeführten Ruftons, gesteuert und ausgelöst wird.

Wie den Darstellungen der 1 (= erstes Ausführungsbeispiel) sowie der 2 (= zweites Ausführungsbeispiel entnehmbar ist, ist das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 jeweils dem Telekommunikationsgerät 200 in Form des Fernsprechers oder Telefonapparates zugeordnet. Hierbei unterscheiden sich das erste Ausführungsbeispiel und das zweite Ausführungsbeispiel allerdings hinsichtlich der technischen Implementation:

Beim ersten Ausführungsbeispiel gemäß 1 ist das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 in eine Zuführungsleitung 210, 210', die von der dem Telekommunikationsgerät 200 zugeordneten analogen T[elekommunikations]A[nschluss]E[inheit] 230 zum Telekommunikationsgerät 200 führt, zwischengeschaltet.

In diesem Zusammenhang wird

  • – durch das Bezugszeichen 210 der Abschnitt der Zuführungsleitung zwischen der T[elekommunikations]A[nschluss]E[inheit] 230 und dem Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 und
  • – durch das Bezugszeichen 210' der Abschnitt der Zuführungsleitung zwischen dem Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 und dem Telekommunikationsgerät 200
bezeichnet.

Dementsprechend wird

  • – durch das mit einem Pfeil die Signalrichtung angebende Bezugszeichen 300 das im Abschnitt 210 der Zuführungsleitung, d. h. „vor" dem Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 transportierte Tonsignal und
  • – durch das mit einem weiteren Pfeil die Signalrichtung angebende Bezugszeichen 300' das im Abschnitt 210' der Zuführungsleitung, d. h. „hinter" dem Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 transportierte Tonsignal
bezeichnet.

Mithin ist das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 beim ersten Ausführungsbeispiel gemäß 1 extern, d. h. zum Einsatz außerhalb des Telekommunikationsgeräts 200 ausgelegt und kann eine beliebige Art der Ausgestaltung und der dreidimensionalen Formgebung, zum Beispiel nach Art eines Wandgeräts in Gestalt einer Windmühle, aufweisen.

Beim zweiten Ausführungsbeispiel gemäß 2 ist das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 hingegen im Gehäuse 206 des Telekommunikationsgeräts 200 integriert; hier ist durch das Bezugszeichen 210 die (nahezu) gesamze Zuführungsleitung zwischen der I[ntegratedServicesDigitalNetwork]A[schluss]E[inheit] 232 und dem an das Telekommunikationsgerät 200 gebauten Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 bezeichnet.

Der Darstellung der 1 (= erstes Ausführungsbeispiel) sowie der 2 (= zweites Ausführungsbeispiel) ist des Weiteren entnehmbar, dass das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 eine Aufnahmeeinrichtung 12 zum Aufnehmen eines austauschbaren Datenträgers 30 aufweist. Die Aufnahmeeinrichtung 12 weist einen Aufnahmeschlitz für den Datenträger 30 mit Musik-Sprachmodul auf, der im kastenförmigen Gehäuse 20 des Tonsignalaufnahme-/Steuermoduls 10 vorgesehen ist.

Der mobile Datenträger 30 ist in Form einer mit einem Speichermodul 30s versehenen Chipkarte mit Mikroprozessorsteuerung ausgeformt und als Musik-/Sprachmodul ausgebildet, so dass durch das System 100 eine Musik- und Sprachansteuerung mittels Tonsignal 300, 300' (vgl. erstes Ausführungsbeispiel gemäß 1) bzw. mittels Tonsignal 300 (vgl. zweites Ausführungsbeispiel gemäß 2) bewerkstelligt ist.

Zusätzlich zum austauschbaren Datenträger 30 weist das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 eine Speichereinheit 14 in Farm einer stationär im Gehäuse 20 des Tonsignalaufnahme-/Steuermoduls 10 angeordneten Chipkarte auf.

Auf dem Speichermodul 14s der Speichereinheit 14 sowie auf dem Speichermodul 30s des Datenträgers 30 sind die akustische Musikbotschaft und die akustische Sprachmitteilung abrufbar gespeichert, wobei

  • – eine erste Auswahl an Musikbotschaften und Sprachmitteilungen auf dem Speichermodul 14s der fest im Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 installierten Speichereinheit 14 unveränderlich sowie abrufbar gespeichert ist und
  • – eine von der ersten Auswahl verschiedene zweite Auswahl an Musikbotschaften und Sprachmitteilungen auf das Speichermodul 30s des austauschbaren Datenträgers 30 aufgespielt bzw. aufgesprochen werden kann sowie dort dann abrufbar gespeichert ist.

Aus der Darstellung der 1 (= erstes Ausführungsbeispiel) sowie der 2 (= zweites Ausführungsbeispiel) geht des Weiteren hervor, dass das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 eine Verstärker-/Lautsprechereinheit 60 zum Abgeben und Wiedergeben der Botschaft, der Mitteilung und des Signals aufweist.

Mittels einer am Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 angeordneten Reglereinheit 16 in Form eines Verstellknopfs kann

  • – die Lautstärke der Abgabe oder Wiedergabe der akustischen der Musikbotschaft und der akustischen Sprachmitteilung eingestellt sowie
  • – die Lautstärke des dem Telekommunikationsgerät 200 zugeordneten Tonsignals 300, 300' geregelt.
werden.

Zusätzlich zur akustischen, insbesondere musikalischen, sprachlichen und textlichen Signalisierung vermittels des Tonsignalaufnahme-/Steuermoduls 10 ist dem System 100 und insbesondere dem Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 eine optische Signaleinrichtung 40 in Form einer Lichtquelle, zum Beispiel eines weißen oder farbigen Blinklichts, zugeordnet, die durch das dem Telekommunikationsgerät 200 zugeordnete Tonsignal 300, 300' ansteuerbar und auslösbar ist.

Beim ersten Ausführungsbeispiel gemäß 1 wird die optische Signaleinrichtung 40 mittels einer Stromversorgungseinrichtung 42 in Form einer Batterie betrieben und ist am Gehäuse 20 des Tonsignalaufnahme-/Steuermoduls 10 angeordnet; alternativ oder ergänzend kann die optische Signaleinrichtung 40 auch am Gehäuse 206 des Telekommunikationsgeräts 200 angeordnet sein.

Beim zweiten Ausführungsbeispiel gemäß 2 wird die optische Signaleinrichtung 40 mittels einer Stromversorgungseinrichtung 42 in Form einer dreielementigen Solarzelle betrieben und ist als eine mit dem Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 und mit dem Telekommunikationsgerät 200 drahtgebunden 208, 208' in Verbindung stehende externe Einheit ausgebildet; alternativ oder ergänzend kann die optische Signaleinrichtung 40 auch drahtlos, zum Beispiel durch mehrere Decken oder Wände, an das Tonsignalaufnahme-/Steuermoduls 10 und/oder an das Telekommunikationsgerät 200 angebunden sein.

Der Darstellung der 1 (= erstes Ausführungsbeispiel) sowie der 2 (= zweites Ausführungsbeispiel) ist des Weiteren entnehmbar, dass das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul 10 eine elektrische und/oder elektronische Schaltungsanordnung 50 zum Steuern und Auslösen der Abgabe sowie der Wiedergabe der Botschaft, der Mitteilung und des Signals aufweist. Diese Schaltungsanordnung 50 weist eine Erfassungseinheit in Form einer auf die Amplitude, auf die Frequenz und/oder auf den Impuls des Tonsignals 300 ansprechenden Sensoreinheit zum Erfassen des Vorliegens des Tonsignals 300, 300', d. h. zum Erfassen des Ankommens des Ruftons, auf.

Aus der Detaildarstellung der 3 geht hervor, dass die sowohl für den analogen Telefonbetrieb (vgl. erstes Ausführungsbeispiel gemäß 1) als auch für den digitalen Telefonbetrieb (vgl. zweites Ausführungsbeispiel gemäß 2) ausgelegte die Schaltungsanordnung 50

  • – ein erstes Widerstandselement 502 (exemplarische Größenordnung: etwa 910 Kiloohm), das einem ersten Kontakt 234 der T[elekommunikations]A[nschluss]E[inheit] 230 (vgl. erstes Ausführungsbeispiel gemäß 1) bzw. der I[ntegratedServicesDigitalNetwork]A[schluss]E[inheit] 232 (vgl. zweites Ausfuhrungsbeispiel gemäß 2) zugeordnet ist, sowie
  • – ein zweites Widerstandselement 504 (exemplarische Größenordnung: etwa 910 Kiloohm), das einem zweiten Kontakt 236 der T[elekommunikations]A[nschluss]E[inheit] 230 (vgl. erstes Ausführungsbeispiel gemäß 1) bzw. der I[ntegratedServicesDigitalNetwork]A[schluss]E[inheit] 232 (vgl. zweites Ausführungsbeispiel gemäß 2) zugeordnet ist.
aufweist.

Der Ausgang des ersten Widerstandselements 502 ist zwischen ein erstes Diodenpaar 512, 514 geschaltet, der Ausgang des zweiten Widerstandselements 504 ist zwischen ein zum ersten Diodenpaar 512, 514 parallel geschaltetes zweites Diodenpaar 516, 518 geschaltet.

Parallel zu den als Gleichrichter fungierenden ersten und zweiten Diodenpaaren 512, 514 sowie 516, 518 sind ein drittes Widerstandselement 522 (exemplarische Größenordnung: etwa einhundert Kiloohm) sowie ein erstes kapazitives Element 524 (exemplarische Größenordnung: etwa 0,1 Mikrofarad) geschaltet.

Der Eingang des ersten Diodenpaars 512, 514 sowie der Eingang des zweiten Diodenpaars 516, 518 stehen

  • – mit dem Emitteranschluss 530e eines ersten Transistorelements 530,
  • – mit dem Emitteranschluss 532e eines zweiten Transistorelementes 532 sowie
  • – mit dem Minuspol 534m einer Spannungsquelle 534 in Form einer Batterieeinheit zum Bereitstellen einer Gleichspannung von etwa sechs Volt.
in Verbindung.

Der Ausgang des ersten Diodenpaars 512, 514 sowie der Ausgang des zweiten Diodenpaars 516, 518 stehen mit dem Basisanschluss 530b des ersten Transistorelements 530 in Verbindung.

Der Kollektoranschluss 530c des ersten Transistorelements 530 steht

  • – mit dem Basisanschluss 532b des zweiten Transistorelements 532 sowie
  • – mit dem Eingang eines vierten Widerstandselements 542 (exemplarische Größenordnung: etwa fünfzehn Kiloohm)
in Verbindung.

Der Ausgang der vierten Widerstandselements 542 steht

  • – über eine Diodeneinheit 544 sowie über ein fünftes Widerstandselement 546 (exemplarische Größenordnung: etwa 270 Kiloohm) mit dem Kollektoranschluss 532c des zweiten Transistorelements 532 sowie
  • – über eine zur Diodeneinheit 544 sowie zum fünften Widerstandselement 546 parallel geschaltete erste Relaiseinheit 552 mit paralleler Stromunterbrechung 554 mit dem Pluspol 534p der Spannungsquelle 534
in Verbindung.

Dem ersten Kontakt 234 der T[elekommunikations]A[nschluss]E[inheit] 230 (vgl. erstes Ausführungsbeispiel gemäß 1) bzw. der I[ntegratedServicesDigitalNetwork]A[schluss]E[inheit] 232 (vgl. zweites Ausführungsbeispiel gemäß 2) ist der Eingang eines zweiten kapazitiven Elements 562 (exemplarische Größenordnung: etwa 0,47 Mikrofarad) zugeordnet, dem ein drittes kapazitives Element 564 (exemplarische Größenordnung: etwa ein Mikrofarad) parallel geschaltet ist.

Der gemeinsame Ausgang des zweiten kapazitiven Elements 562 und des dritten kapazitiven Elements 564 ist zwischen ein drittes Diodenpaar 572, 574 geschaltet ist.

Der zweite Kontakt 236 der T[elekommunikations]A[nschluss]E[inheit] 230 (vgl. erstes Ausführungsbeispiel gemäß 1) bzw. der I[ntegratedServicesDigitalNetwork]A[schluss]E[inheit] 232 (vgl. zweites Ausführungsbeispiel gemäß 2) ist zwischen ein zum dritten Diodenpaar 572, 574 parallel geschaltetes viertes Diodenpaar 576, 578 geschaltet.

Parallel zu den als Gleichrichter fungierenden dritten und vierten Diodenpaaren 572, 574 sowie 576, 578 sind ein viertes kapazitives Element 582 (exemplarische Größenordnung: etwa 22 Mikrofarad) sowie eine zweite Relaiseinheit 592 mit parallelem Anschluss 594 zum Steuern und Auslösen der Abgabe oder Wiedergabe der Botschaft, der Mitteilung und des Signals geschaltet.

Abschließend kann hinsichtlich der funktionellen und technischen Ausgestaltung von Vorrichtungen zur Abgabe von akustischen Musik- und/oder Sprachmitteilungen noch auf die Offenbarung der deutschen Gebrauchsmusterschrift DE 200 14 002 U1 verwiesen werden; allerdings geht der Gegenstand dieser Druckschrift aus dem Stand der Technik von einem gänzlich anderen Einsatzprinzip aus und unterscheidet sich damit in maßgeblicher Weise vom vorstehend dargelegten Prinzip gemäß der vorliegenden Erfindung.


Anspruch[de]
System (100) zum Steuern und/oder Auslösen der Abgabe oder Wiedergabe einer akustischen Musikbotschaft und/oder einer Sprachmitteilung, welches System (100)

– mindestens einer Schaltuhr, wie einem Wecker, einer Uhr, einer Klingel u. dgl., zuordbar ist, und

– mindestens ein vorprogrammiertes und/oder programmierbares Tonsignalaufnahme-/Steuermodul (10) aufweist, das wiederum einen mobilen und/oder fest am Tonsignalaufnahme-/Steuermodul montierten Datenträger zur Speicherung der akustischen Musikbotschaft und/oder der Sprachmitteilung umfasst, wobei das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul (10) zum Ansteuern und Auslösen der Abgabe oder der Wiedergabe der gespeicherten akustischen Musikbotschaft und/oder der gespeicherten Sprachmitteilung in der Weise ausgebildet ist, dass das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul (10) die Abgabe oder Wiedergabe der Botschaft der akustischen Musikbotschaft und/oder der Sprachmitteilung in Abhängigkeit vom Ankommen mindestens eines der Schaltuhr zugeführten Signals auslöst.
System (100) zum Steuern und/oder Auslösen der Abgabe oder Wiedergabe einer akustischen Musikbotschaft und/oder einer Sprachmitteilung, welches System (100)

– mindestens einem Telekommunikationsgerät (200) oder einem Wecker zuordbar ist, und

– mindestens ein vorprogrammiertes und/oder programmierbares Tonsignalaufnahme-/Steuermodul (10) aufweist, das wiederum einen mobilen und/oder fest am Tonsignalaufnahme-/Steuermodul (10) montierten Datenträger zur Speicherung der akustischen Musikbotschaft und/oder der Sprachmitteilung umfasst, wobei das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul (10) zum Ansteuern und Auslösen der Abgabe oder der Wiedergabe der gespeicherten akustischen Musikbotschaft und/oder der gespeicherten Sprachmitteilung in der Weise ausgebildet ist, dass das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul (10) die Abgabe oder Wiedergabe der akustischen Musikbotschaft und/oder der Sprachmitteilung in Abhängigkeit vom Vorliegen mindestens eines dem Telekommunikationsgerät bzw. dem Wecker zugeführten Signals in Betrieb und/oder außer Betrieb setzt.
System gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Telekommunikationsgerät (200) als Schaltuhr ausgebildet ist. System gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul (10) in Abhängigkeit vom Ankommen mindestens eines der Schaltuhr zugeführten Signals in Betrieb setzbar sowie außer Betrieb setzbar ist. System gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tonaufnahme-/Steuermodul (10) mindestens eine Aufnahmeeinrichtung (12) zum Aufnehmen des, insbesondere austauschbaren, Datenträgers (30) aufweist. System gemäß Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Datenträger (30)

– als mindestens ein Musik- und/oder Sprachmodul ausgebildet ist und/oder

– in Form mindestens einer Chipkarte oder SmartCard, insbesondere mit Mikroprozessorsteuerung, ausgeformt, ist.
System gemäß Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtung (12) mindestens einen insbesondere schlitzförmigen Einlassbereich aufweist, der im zum Beispiel kastenförmigen Gehäuse (20) des Tonsignalaufnahme-/Steuermoduls (10) vorgesehen ist. System gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul (10) mindestens eine Speichereinheit (14), insbesondere in Form mindestens einer stationär im Gehäuse (20) des Tonsignalaufnahme-/Steuermoduls (10) angeordneten Chipkarte oder SmartCard, aufweist. System gemäß einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenträger (30) und/oder die Speichereinheit (14) mindestens ein Speichermodul (30s bzw. 14s) aufweisen, in dem die akustische Musikbotschaft und/oder Sprachmitteilung abrufbar gespeichert ist. System gemäß einem der Ansprüche 5 bis 9,

dadurch gekennzeichnet,

– dass die akustische Musikbotschaft und/oder Sprachmitteilung auf den Datenträger (30) und/oder auf die Speichereinheit (14) aufspielbar bzw. aufsprechbar ist und/oder

– dass die aufgesprochene bzw. aufgespielte akustische Musikbotschaft und/oder Sprachmitteilung auf dem Speichermodul (30s bzw. 14s) des Datenträgers (30) bzw. der Speichereinheit (14) abrufbar speicherbar ist.
System gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul (10) mindestens eine Reglereinheit (16) aufweist, mittels derer

– die Lautstärke der Abgabe oder Wiedergabe der akustischen Musikbotschaft und/oder Sprachmitteilung und/ode

– die Lautstärke des dem Telekommunikationsgerät (200) bzw. der Schaltuhr zugeordneten Tonsignals (300, 300')

regelbar ist.
System gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch mindestens eine optische Signaleinrichtung (40), insbesondere durch mindestens eine Lichtquelle, die durch das dem Telekommunikationsgerät (200) bzw. der Schaltuhr zugeordnete Tonsignal (300, 300') ansteuerbar und/oder auslösbar ist. System gemäß Anspruch 12,

dadurch gekennzeichnet,

dass die optische Signaleinrichtung (40)

– am Gehäuse (20) des Tonsignalaufnahme-/Steuermoduls (10) angeordnet ist und/oder

– am Gehäuse (206) des Telekommunikationsgerät (200) bzw. der Schaltuhr angeordnet ist und/oder

– als mindestens eine mit dem Tonsignalaufnahme-/Steuermodul (10) und/oder mit dem Telekommunikationsgerät (200) bzw. der Schaltuhr drahtgebunden (208 208') oder drahtlos in Verbindung stehende externe Einheit ausgebildet ist.
System gemäß Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der optischen Signaleinrichtung (40), insbesondere der Lichtquelle mindestens eine Stromversorgungseinrichtung (42, 44) zugeordnet ist. System nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromversorgungseinrichtung (42, 44) in Form mindestens einer Batterie (42), mindestens einer Solarzelle (44) oder dergleichen ausgebildet ist. System gemäß einem der Ansprüche 2 bis 15,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul (10)

– in mindestens eine Zuführungsleitung (210, 210'), die insbesondere von mindestens einer dem Telekommunikationsgerät (200) zugeordneten T[elekommunikations]A[nschluss]E[inheit] (230) oder I[ntegratedServicesDigitalNetwork]A[nschluss]E[inheit] (232) zum Telekommunikationsgerät (200) führt, geschaltet ist und/oder

– im Telekommunikationsgerät (200), insbesondere im Gehäuse (206) des Telekommunikationsgeräts (200), integriert ist.
System gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul (10) insbesondere bei Einsatz außerhalb des Telekommunikationsgeräts (200) oder des Weckers bzw. der Schaltuhr

– eine beliebige Art der Ausgestaltung und/oder der Formgebung, insbesondere der dreidimensionalen Formgebung, wie zum Beispiel nach Art einer Windmühle, aufweist und/oder

– extern als Wandgerät ausgelegt ist.
System gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Tonsignalaufnahme-/Steuermodul (10)

– mindestens eine elektrische und/oder elektronische Schaltungsanordnung (50) zum Steuern und/oder Auslösen der Abgabe oder Wiedergabe der Botschaft, der Mitteilung und/oder des Signals sowie

– mindestens eine Verstärkereinheit und/oder mindestens eine Lautsprechereinheit (60 zur Abgabe oder Wiedergabe der Botschaft, der Mitteilung und/oder des Signals

aufweist.
System gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung (50) mindestens eine Erfassungseinheit, insbesondere mindestens eine auf die Amplitude und/oder auf die Frequenz und/oder auf den Impuls des Tonsignals (300, 300') ansprechende Sensoreinheit, zum Erfassen des Vorliegens des Tonsignals (300, 300'), insbesondere zum Erfassen des Ankommens des Ruftons, aufweist. System gemäß Anspruch 18 oder 19,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Schaltungsanordnung (50)

– mindestens ein erstes Widerstandselement (502), das mindestens einem ersten Kontakt (234) der T[elekommunikations]A[nschluss]E[inheit] (230) bzw. I[ntegratedServicesDigitalNetwork]A[nschluss]E[inheit] (232) zugeordnet ist, sowie

– mindestens ein zweites Widerstandselement (504), das mindestens einem zweiten Kontakt (236) der T[elekommunikations]A[nschluss]E[inheit] (230) bzw. I[ntegratedServicesDigitalNetwork]A[nschluss]E[inheit] (232) zugeordnet ist,

aufweist,

– dass der Ausgang des ersten Widerstandselement (502) zwischen mindestens ein erstes Diodenpaar (512, 514) geschaltet ist,

– dass der Ausgang des zweiten Widerstandselements (504) zwischen mindestens ein zum ersten Diodenpaar (512, 514) parallel geschaltetes zweites Diodempaar (516, 518) geschaltet ist,

– dass parallel zu den als Gleichrichter fungierenden ersten und zweiten Diodenpaaren (512, 514, 516, 518) mindestens ein drittes Widerstandselement (522) sowie mindestens ein erstes kapazitives Element (524) geschaltet sind,

– dass der Eingang des ersten Diodenpaares (512, 514) sowie der Eingang des zweiten Diodenpaares (516, 518)

– mit dem Emitteranschluss (530e) mindestens eines ersten Transistorelementes (530),

– mit dem Emitteranschluss (532e) mindestens eines zweiten Transistorelementes (532) sowie

– mit dem einen Pol (543m), insbesondere mit dem Minuspol, mindestens einer Spannungsquelle (543), insbesondere mindestens einer Batterieeinheit,

in Verbindung stehen,

– dass der Ausgang der ersten Diodenpaars (512, 514) sowie der Ausgang des zweiten Diodenpaars (516, 518) mit dem Basisanschluss (530b) des ersten Transistorelements (530) in Verbindung stehen,

– dass der Kollektoranschluss (530c) des ersten Transistorelements (530)

– mit dem Basisanschluss (532b) des zweiten Transistorelements (532) sowie

– mit dem Eingang mindestens eines vierten Widerstandselementes (542)

in Verbindung steht,

– dass der Ausgang des vierten Widerstandselements (542)

– über mindestens eine Diodeneinheit (544) sowie über mindestens ein fünftes Widerstandselement (546) mit dem Kollektoranschluss (532c) des zweiten Transistorelements (532) sowie

– über mindestens eine zur Diodeneinheit (544) sowie zum fünften Widerstandselements (546) parallel geschaltete erste Relaiseinheit (552) mit paralleler Stromunterbrechung (554) mit dem anderen Pol (534p), insbesondere mit dem Pluspol, der Spannungsquelle (534)

in Verbindung steht,

– dass dem ersten Kontakt (234) der T[elekommunikations]A[nschluss]E[inheit] (230) bzw. I[ntegratedServicesDigitalNetwork]A[nschluss]E[inheit] (232) der Eingang mindestens eines zweiten kapazitiven Elements (562) zugeordnet ist, dem mindestens ein drittes kapazitives Element (564) parallel geschaltet ist,

– dass der gemeinsame Ausgang des zweiten kapazitiven Elements (562) und des dritten kapazitiven Elements (564) zwischen mindestens ein drittes Diodenpaar (572, 574) geschaltet ist,

– dass der zweite Kontakt (236) der T[elekommunikations]A[nschluss]E[inheit] (230) bzw. I[ntegratedServicesDigitalNetwork]A[nschluss]E[inheit] (232) zwischen mindestens ein zum dritten Diodenpaar (572, 574) parallel geschaltetes viertes Diodenpaar (576, 578) geschaltet ist,

– dass parallel zu den als Gleichrichter fungierenden dritten und vierten Diodenpaaren (572, 574, 576, 578) mindestens ein viertes kapazitives Element (582) sowie mindestens ein zweites Relaiseinheit (592) mit parallelem Anschluss (594) zum Steuern und/oder Auslösen der Abgabe oder Wiedergabe der Botschaft, der Mitteilung und/oder des Signals geschaltet sind.
System gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vermittels des Tonsignalaufnahme-/Steuermoduls (10) ein Sprach- und/oder Musikmodul in das System (100) integriert ist. Telekommunikationsgerät (200) oder Wecker, aufweisend mindestens ein System (100), insbesondere mindestens ein Tonsignalaufnahme-/Steuermodul (10), gemäß einem der Ansprüche 1 bis 21.






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