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Vorrichtung zur Einstellung und Arretierung eines Snarebands - Dokument DE202007000375U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202007000375U1 25.10.2007
Titel Vorrichtung zur Einstellung und Arretierung eines Snarebands
Anmelder Lutz, Bernard Martin, Schleedorf, AT;
Rettenbacher, Josef, Schleedorf, AT
Vertreter Haggenmüller, F., Rechtsanw., 80799 München
DE-Aktenzeichen 202007000375
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 25.10.2007
Registration date 20.09.2007
Application date from patent application 14.01.2007
IPC-Hauptklasse G10D 13/02(2006.01)A, F, I, 20070114, B, H, DE

Beschreibung[de]
GEGENSTAND DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Einstellung und Arretierung eines Snarebands einer Musiktrommel, umfassend einen Verstellmechanismus zum Verstellen des Anpressdrucks des Snarebandes an ein Resonanzfell der Trommel, wobei der Verstellmechanismus derart ausgebildet ist, dass das Snareband in einer ersten Einstellung des Verstellmechanismus vom Resonanzfell abgehoben ist, in einer zweiten Einstellung mit einem vorgegebenen maximalen Anpressdruck am Resonanzfell der Musiktrommel anliegt.

STAND DER TECHNIK

Musiktrommeln mit einem Snare-Band (auch Snare-Teppich), beispielsweise Rührtrommeln, Marschtrommeln, Schnarrtrommeln, bzw. Snare drums sind beidseitig mit Fell bespannte Trommeln mit Schnarrsaiten am Resonanzfell. Der Snare-Teppich besteht beispielsweise aus mehreren nebeneinander liegenden Metall-Spiralen, kann jedoch auch aus anderen Materialien bestehen.

Beim Anschlagen der Trommel wird der am Resonanzfell anliegende Snare-Teppich zum Mitschwingen und damit zum Mitrascheln angeregt, indem das Resonanzfell die Schwingungen des Schlagfells überträgt. Dies führt zu einem typischen Klang der Trommel. Über eine Mechanik lässt sich der Teppich vom Resonanzfell abheben, um den Klang der Trommel zu verändern.

AUFGABE DER ERFINDUNG

Ausgehend vom Stand der Technik ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die musikalischen Möglichkeiten einer bekannten Musiktrommel mit einem Snareband zu erweitern.

TECHNISCHE LÖSUNG

Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung zur Einstellung und Arretierung eines Snarebands einer Musiktrommel nach Anspruch 1. Bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.

Die Vorrichtung zur Einstellung und Arretierung eines Snarebands einer Musiktrommel, umfasst einen Einstellmechanismus zur Einstellung einer ersten Einstellung, in der das Snareband vom Resonanzfell der Musiktrommel abgehoben ist, und zur Einstellung einer zweiten Einstellung, in der das Snareband mit einem vorgegebenen maximalen Anpressdruck am Resonanzfell anliegt. Der Einstellmechanismus umfasst ferner einen Verstellmechanismus, wobei in einer dritten Einstellung des Einstellmechanismus der Apressdruck des Snarebandes am Resonanzfell mittels des Verstellmechanismus kontinuierlich zwischen dem Anpressdruck in der ersten Einstellung und in der zweiten Einstellung verstellbar ist.

Das erfindungsgemäße System stellt eine Drei-Stufenautomatik bereit, die eine Teppichabhebung einer Trommel in drei Stufen ermöglicht. In einer der drei Stufen bzw. Betriebsmodi (dritte Einstellung) kann die gewünschte Teppichspannung stufenlos eingestellt werden. Der Anpressdruck wird durch die Spannung des Snarebandes bzw. Snareteppichs am Resonanzfell bestimmt.

In der ersten Einstellung wird eine komplette Teppichabhebung zur Trommel durch Drehen eines ersten Hebels realisiert. Durch Betätigen eines Tasters schaltet das System erfindungsgemäß auf eine Einstellung bzw. auf eine Zwischenstufe. In dieser Einstellung wird ein Feineinstellmechanismus aktiviert bzw. entriegelt, der eine stufenlose Feineinstellung des Teppichs zwischen Ganzabhebung und Ganzanliegen ermöglicht. Durch Antippen eines zweiten Tasters wird der Teppich, mittels regulierbarer Federkraft, in eine weitere Einstellung gebracht und automatisch vollständig gespannt. Zwischen der ersten, zweiten und dritten Einstellung kann durch die Betätigung entsprechender Betätigungselemente in beliebiger Reihenfolge gewechselt werden.

Insbesondere weist der Einstellmechanismus wenigstens ein erstes und/oder ein zweites Betätigungselement auf, das zum Übergang von der ersten und/oder zweiten Einstellung in die dritte Einstellung betätigbar ist. Mit Hilfe eines Betätigungselements, beispielsweise eines Hebels oder Tasters, kann das Snareband vom Resonanzfell abgehoben werden. In dieser Stufe wird eine komplette Teppichabhebung zur Trommel eingestellt. Durch eine Entriegelung der Betätigungshebel (Arretierung) kann eine stufenlose Regelung des Anpressdrucks des Snarebands erhalten werden. In diesem Zustand sind alle Stufen ausgeschaltet und das Snareband automatisch gespannt.

Der Einstellmechanismus weist vorzugsweise wenigstens eine Betätigungseinrichtung auf, mittels derer der Verstellmechanismus zur Einstellung eines kontinuierlichen Apressdrucks des Snarebandes am Resonanzfell zwischen der ersten und der zweiten Einstellung betätigbar ist.

Die Betätigungseinrichtung weist insbesondere wenigstens ein Fußpedal auf, mittels dem der Verstellmechanismus betätigbar ist, um den Apressdruck des Snarebandes am Resonanzfell kontinuierlich einzustellen.

Die Vorrichtung weist vorzugsweise wenigstens ein mittels der Betätigungseinrichtung bedienbares Regulierelement auf.

Das Regulierelement ist insbesondere mittels eines elastischen Elements bedienbar. Zur stufenlosen Regelung wird ein Regulierkopf aufgesetzt, der beispielsweise per Fußpedal über ein in einer Hülle geführtes Seil oder Draht (z.B. Bowdenzug) bedienbar ist. So kann ohne Handbedienung das Snareband stufenlos vom vollständigen Abheben bis zur maximalen Spannung verstellt werden. Bei der Entlastung des Fußpedals ist das Snareband automatisch gespannt, bei Betätigung entspannt. Es ist jedoch auch möglich, die Vorrichtung so auszubilden, dass bei Entlastung des Fußpedals das Snareband automatisch entspannt ist und bei Betätigung gespannt wird. So ist es möglich, den Teppich bei nicht bespielter Trommel praktisch geräuschlos zu spannen und zu entspannen.

Die Vorrichtung kann wenigstens eine vorgespannte Rolle umfassen.

Die Vorrichtung umfasst insbesondere wenigstens zwei Abhebemechanismen zum Abheben des Snarebandes vom Resonanzfell der Trommel.

Ein Ende des Snarebandes kann prinzipiell z.B. am Trommelreifen fixiert, das andere Ende im Bezug auf den Trommelreifen bewegbar sein. Der Abhebemechanismus (Einstellmechanismus) sorgt für die Einstellung der Abhebung und/oder des Anpressdrucks des Snarebandes am Resonanzfell.

In der bevorzugten Ausführungsform ist jedoch das Snareband beidseitig mit einem erfindungsgemäßen Einstell- bzw. Abhebemechanismus versehen, d.h. es ist beidseitig gegenüber dem Resonanzfell bewegbar und von diesem abhebbar. Bei der Verwendung zweier Abhebemechanismen links und rechts kann ein Doppelseilzugfußpedal verwendet werden, so dass eine absolute parallele Teppichabhebung garantiert ist. Dadurch entsteht keine Scheuerwirkung zwischen Trommelrand und Snareband.

Die Vorrichtung kann wenigstens eine Druckschraube umfassen, die voreinstellbar ist, um den gewünschten maximalen Anpressdruck des Snarebands an die Trommel voreinzustellen.

Die Vorrichtung kann wenigstens einen Regelungskörper umfassen, der insbesondere stufenlos an einem Grundkörper verstellbar ist. So kann ein optimaler Abstand zwischen dem Regulierelement und der Druckschraube eingestellt werden.

Außerdem wird der Wechsel eines Snarebands mittels eines Klipp-Systems beschrieben. Bei diesem System kann der Teppichspannkopf mit dem Snareband gemeinsam durch einen Knopfdruck von der Drei-Stufenautomatik abgenommen werden. Das Snareband kann auf eine Art Lineal aufgeklippst werden, wobei eine Seite des Lineals verstellbar ist. Das Band wird gespannt und die verstellbare Seite des Lineals fixiert. Die Länge des Snarebandes kann an einem Lineal ablesbar sein. Da die aktuelle Länge des Bandes bekannt ist, kann das neue Snareband auf exakt dieselbe Länge montiert werden. Das zu montierende Snareband wird anschließend vom Lineal abgeklippst und auf die Drei-Stufen-Automatik aufgeklippst. Die Snarebänder können auch vorbereitet und bei Bedarf an die Drei-Stufen-Automatik montiert werden.

Für die beschriebenen Merkmale soll sowohl einzeln als auch in allen möglichen Kombinationen Schutz beansprucht werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Ausführungsbeispielen anhand der Figuren. Es zeigen:

1 eine Explosionsansicht einer Drei-Stufen-Automatik der erfindungsgemäßen Vorrichtung;

2 eine perspektivische Ansicht einer Drei-Stufen-Automatik der erfindungsgemäßen Vorrichtung;

3 verschiedene Ansichten (Draufsicht, Längsschnittansicht) eines Führungsteils für die Drei-Stufen-Automatik;

4 verschiedene Ansichten (Längsschnittansicht, Draufsicht, Querschnittansicht) eines Grundkörpers der Drei-Stufen-Automatik;

5 verschiedene Ansichten (Seitenansicht, Draufsicht) eines Betätigungshebels;

6 eine Draufsicht auf eine Achse;

7 eine Ansicht eines Steuerstifts und verschiedene Ansichten (Draufsicht, seitliche Schnittansicht) eines Aus-Ein-Drehknopfes;

8 eine Seitenansicht einer Stellachse;

9 Ansichten zweier Rändelstellschrauben;

10, 11 Teile eines Teppichspannteils in verschiedenen Ansichten (jeweils Draufsicht, Schnittansicht);

12 eine Längsschnittansicht einer Druckschraube;

13 eine Draufsicht auf Spannrollen;

14 verschiedene Ansichten (Längsschnittansicht, Seitenansicht, Querschnittansicht) einer Anhebevorrichtung;

15 eine Darstellung eines Kabels; und

16 eine perspektivische Ansicht einer Fußbetätigungseinrichtung.

BESCHREIBUNG EINES AUSFÜHRUNGSBEISPIELS

Die 1 zeigt eine Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen Drei-Stufen-Automatik. Die 2 illustriert eine zusammengebaute Drei-Stufen-Automatik.

Die Drei-Stufen-Automatik umfasst einen Grundkörper 2, der mittels einer Schraube auf ein (nicht dargestelltes) Führungsteil, dessen Position unterhalb des Grundkörpers 2 durch das Bezugszeichen 1 angedeutet ist, geklemmt wird. Durch Lösen der Schraube ist der Grundkörper 2 in einem gewissen Bereich stufenlos am Führungsteil verstellbar. Durch Anziehen der Schraube wird der Grundkörper 2 wieder am Führungsteil fixiert. Dadurch kann eine Grundeinstellung des Teppichabstandes von der Trommel vorgenommen werden, die jederzeit veränderbar ist.

Das Führungsteil 1, vgl. 3, ist mit einem Langschlitz 1a und Bohrlöchern 1b ausgestattet. Das Führungsteil 1 wird auf den Trommel-Adapter mittels zweier Schrauben geschraubt.

Der in der 4 dargestellte Grundkörper 2 weist eine Grundplatte 2a und Stege 2b auf, die mit Ausnehmungen und/oder Bohrungen 2c zum Durchführen, zum Einpassen, zur Montage bzw. zur Verbindung mit weiteren Komponenten der Drei-Stufen-Automatik versehen sind. Seitlich sind Langschlitze 2d ausgebildet.

Mit den Bezugszeichen 3 und 4 sind Betätigungshebel (Arretierungshebel) gekennzeichnet, die auf einer Seite durch Einführen einer Achse in den Grundkörper 2 drehbar im Grundkörper 2 gelagert sind. Eine Detaildarstellung der Befestigungshebel 3, 4 zeigt die 5. Die Hebel 3, 4 weisen jeweils einen Grundkörper 3a, 3b mit an eine Stellachse 9 angepassten Ausnehmungen 3d, 4d, einen Hebelarm 3b, 4b, und einen Taster 3c, 4c auf.

Eine Achse 5 (Vorstecker; vgl. 6) und eine eingeführte Torsionsfeder 6 geben den Betätigungshebeln 3 und 4 den nötigen Gegendruck.

Eine einschiebbare Arretierungseinheit 7, 8 (Steuerstift 7, Aus-Ein-Drehknopf 8; vgl. 7) kann um 90° zwischen verschiedenen Positionen verdreht werden. Durch die Drehung entsteht eine auf die Betätigungshebel wirkende Exzenterwirkung. In der Verschlussstellung werden beide Hebel 3, 4 unter Krafteinwirkung nach unten gedrückt. Der Steuerstift 7 weist entlang seiner Längsachse Vertiefungen 7a mit einem Abstand auf, der dm Abstand der Hebel 3 und 4 im montierten Zustand entspricht. Der Steuerstift 7 greift in eine im Aus-Ein-Drehknopf 8 vorgesehene Öffnung 8a ein. Der Aus-Ein-Drehknopf 8 weist darüber hinaus einen konkaven Überstand 8b und konvexe Randflächen 8c auf.

Eine Stellachse 9 (vgl. 8) ist mit einem M6 Gewinde 9a ausgestattet. Auf das M6 Gewinde 9a wird eine Stellschraube 14 aufgeschraubt. Durch das M6 Gewinde 9a wird ein Stellbereich für den Federdruck bereitgestellt, d.h. durch die Einstellung der Stellschraube 14 kann der maximal eingestellten Anpressdruck das Snarebands an der Trommel vorgegeben werden. An einem an der Stellachse 9 angeordnetem M8 Gewindebereich 9b werden zwei Stellschrauben 10 und 11 angebracht. Das M8 Feingewinde 9b bestimmt den Stellbereich für die Stufenautomatik. Ein weiterer Bereich mit einem M8 Gewinde stellt ein Befestigungsgewinde 9c für den Teppichbefestigungskopf dar. Die Stellachse 9 wird durch dafür vorgesehene Öffnungen 2c in den Stegen 2b des Grundkörpers 2 geführt. Die axiale Bewegung der Stellachse 9 verändert den Anpressdruck des Snarebands an die Trommel.

Die im Bereich 9b am M8 Gewinde in einer vorgesehenen Reihenfolge zu befestigenden Rändelstellschrauben 10 und 11 sind in der 9 illustriert. Die Schraube 10 weist außen in axialer Richtung eine Struktur mit Vorsprüngen 10a, 10c und einer dazwischen angeordneten Vertiefung 10b auf.

Ein Teppichspannkopf 12 (10 bzw. 11) umfasst zwei Klemmteile 12a und 12b. Der Teppichspannkopf 12 wird auf die Achse 9 geklippst und ist entsprechend der 2 am Grundkörper 2 angeordnet.

Auf der dem Teppichspannkopf 12 abgewandten Seite wird eine Druckfeder, deren Position mit der Bezugsziffer 13 markiert ist, angeordnet. Sie wird mittels der Stellschraube 14 (vgl. 12) gegenüber dem Grundkörper 2 gespannt. Die Druckfeder liegt an einem Ringanschlag 14a der Druckschraube 14 an. Die Druckfeder bei 13 erzeugt eine in der angedeuteten Richtung p ausgeübte Druckkraft, die das am Teppichspannkopf 12 befestigte Snareband gegen die Trommel presst. Die Druckschraube 14, die den Federdruck p aufnimmt, wird über ein M6 Innengewinde 14b auf die Achse 9 aufgeschraubt. Durch Verstellen der Druckschraube 14 kann der Anpressdruck des Snarebands verändert werden.

Eine Madenschraube mit einem M3 Gewinde ist in einer Öffnung 15 im Grundkörper 2 befestigt und in Verbindung mit einer Torsionsfeder, deren Position mit dem Bezugszeichen 16 angedeutet ist, montiert.

Eine Achse (bei Position 20; unten in der 1 separat dargestellt) mit 3 mm Durchmesser wird in einen im Grundkörper 2 vorgesehenen Langschlitz 2d gebracht. An der Achse 20 sind drei Spannrollen 17, 18 und 19 (vgl. 13) in einer vorgegebenen Reihenfolge angeordnet. Außerdem wird eine Torsionsfeder (bei 16) gegen die Spannrollen nach außen wirkend gespannt. Die Rollen 17, 18, 19 sind dafür vorgesehen, das Snareband vom Trommelrand gleichmäßig abzuheben.

Eine stufenlose Verstelleinheit mit Fußpedal umfasst ferner einen Regelungskörper 21 (Abhebevorrichtung; vgl. 14), in dessen 8 mm Bohrung 21a eine Druckfeder 22 eingeschoben wird. Die Druckfeder 22 liegt am Ringvorsprung 21b an. Der Regelungskörper 21 ist am Grundkörper 2 befestigt.

Der Regelungshebel 23, der eine 2 mm Bohrung aufweist, wird in die Öffnung 21a nachgeschoben. Er liegt ebenfalls an der Druckfeder 22 an, so dass zwischen dem Regelungskörper 21 und dem Regelungshebel 23 eine Druckspannung erzeugt wird.

Ein herkömmliches Steuerungsseil 24 (vgl. 15) wird in die dafür vorgesehene 2 mm Bohrung im Regelungshebel 23 vollständig eingeführt und mittels einer Wurmschraube festgeklemmt. Durch den Seilzug wird die Position des Regelungshebels 23 relativ zum Regelungskörper 21 (z.B. mittels einer am Regelungskörper 21 anliegenden Seilummantelung) verändert.

Das andere Ende des Steuerungsseiles 24 (Nippel 25) wird in die Bohrung eines Fußpedalhebels 26 (vgl. 16) durch Einschieben formschlüssig montiert. Das Seil verläuft also vom Regelungshebel 23 durch die Öffnung 21a des Regelungskörpers 21 zum Fußpedal 26 bzw. zur Fußbetätigungseinrichtung 26, 27, 28, 29.

Der Verstellmechanismus wird in der Einstellung der Drei-Stufen-Automatik, in der der Abstand des Snarebands von der Trommel kontinuierlich einstellbar ist, über das Fußpedal 26 und das Seil 24 bedient. Das Seil 24 verläuft durch den Regelungskörper 21 zum Regelungshebel 23. Durch die Seilspannung wird der Abstand zwischen dem Regelungskörper 21 und dem durch die Druckfeder 22 vorgespannten Regelungshebel 23 bestimmt. Der Regelungshebel 23 bzw. ein Anschlagteil des Regelungshebels 23, kontaktiert bei Betätigung die mit der Achse 9 verbundene Druckschraube 14 und bewegt diese gegen die Kraft der Druckfeder 13 in eine dem Federdruck p entgegen gesetzte Richtung. Der Anpressdruck des Snarebands an der Trommel wird dadurch verringert.

Der Fußpedalhebel 26 mit dem daran befestigten Steuerungsseil 24 wird bei der Montage von oben durch den Langschlitz 30 in den Pedalkörper 28 geführt. Das Fußpedal 26 weist eine Bohrung 27 mit einem Durchmesser von 3 mm auf. Durch die Bohrung 27 des Fußpedals 26 wird eine Achse geführt. Durch Anheben des Fußpedals 26 versenkt sich die 3 mm Achse im Pedalkörper 28 und wird in ihrer bestimmungsgemäßen Position mit zwei Schrauben gegen Austritt gesichert.

Bei 29 wird eine Begrenzungsschraube zur Einstellung des Hebelwegs in den Pedalkörper 28 eingedreht und in die gewünschte Position gebracht. Die Stellschrauben am Regelungsseil 24 werden so eingestellt, dass das Seil 24 gespannt ist.

Der Regelungskörper 21 ist am Grundkörper 2 stufenlos verstellbar und kann so eingestellt werden, dass zwischen der Federdruckeinstellschraube 14 und dem Regelungshebel 23 ein gewünschter Abstand, beispielsweise von etwa 1 mm, entsteht.

Die Drei-Stufen-Automatik kann durch Bedienen der Hebel 3 und/oder 4 in eine Einstellung gebracht werden, in der das Snareband mit kontinuierlich veränderbarem Druck an die Trommel anpressbar ist. Der Anpressdruck wird durch den Betätigungsweg bei der Betätigung des Fußpedals 26 bestimmt. Der Regelungshebel 23 drückt dementsprechend gegen die Federdruckeinstellschraube 14 und bewegt die Achse 9 in eine Richtung entgegen der Federkraft p der Druckfeder 13. Auf diese Weise wird die Teppichspannung kontinuierlich und ohne Beeinträchtigung verändert.

Die Fußpedaleinrichtung 26, 27, 28, 29, 30 ist im vorliegenden Fall für zwei Seile und entsprechend für zwei Abhebevorrichtungen zum beidseitig gleichmäßigen Abheben des Snarebands von der Trommel ausgeführt.

Das beschriebene Ausführungsbeispiel und insbesondere die Maßangaben in den Darstellungen sind als rein beispielhaft anzusehen und sollen den Schutzumfang nicht beschränken.


Anspruch[de]
Vorrichtung zur Einstellung und zur Arretierung eines Snarebands einer Musiktrommel, umfassend

einen Einstellmechanismus zur Einstellung einer ersten Einstellung, in der das Snareband vom Resonanzfell der Musiktrommel abgehoben ist, und zur Einstellung einer zweiten Einstellung, in der das Snareband mit einem vorgegebenen maximalen Anpressdruck am Resonanzfell anliegt,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Einstellmechanismus einen Verstellmechanismus umfasst, wobei in einer dritten Einstellung des Einstellmechanismus der Apressdruck des Snarebandes am Resonanzfell mittels des Verstellmechanismus kontinuierlich zwischen dem Anpressdruck in der ersten Einstellung und dem Anpressdruck in der zweiten Einstellung verstellbar ist.
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstellmechanismus wenigstens ein erstes und/oder ein zweites Betätigungselement aufweist, das zum Übergang von der ersten und/oder zweiten Einstellung in die dritte Einstellung betätigbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstellmechanismus wenigstens eine Betätigungseinrichtung (2130) aufweist, und der Verstellmechanismus mittels der Betätigungseinrichtung (2130) zur Einstellung eines kontinuierlichen Apressdrucks des Snarebandes am Resonanzfell zwischen dem Apressdruck der ersten Einstellung und dem Apressdruck in der zweiten Einstellung betätigbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (2130) wenigstens ein Fußpedal (26) aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung wenigstens ein mittels der Betätigungseinrichtung (2130) bedienbares Regulierelement (21, 22, 23) aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Regulierelement (21, 22, 23) mittels eines elastischen Elements (24) bedienbar ist. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung wenigstens eine vorgespannte Rolle (19) umfasst. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung wenigstens zwei Abhebemechanismen zum Abheben des Snarebandes vom Resonanzfell der Trommel umfasst. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung wenigstens eine Druckschraube (14) umfasst, die voreinstellbar ist, um den gewünschten maximalen Anpressdruck des Snarebands an die Trommel voreinzustellen. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung wenigstens einen Regelungskörper (21) umfasst, der insbesondere stufenlos an einem Grundkörper (2) verstellbar ist.






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