PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202007010594U1 25.10.2007
Titel Waage mit Analog- und Digitalanzeige
Anmelder Leifheit AG, 56377 Nassau, DE
DE-Aktenzeichen 202007010594
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 25.10.2007
Registration date 20.09.2007
Application date from patent application 27.07.2007
IPC-Hauptklasse G01G 23/18(2006.01)A, F, I, 20070727, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G01G 19/387(2006.01)A, L, I, 20070727, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Waage, insbesondere eine Küchenwaage.

Aus dem Stand der Technik sind Waagen mit einem relativ zu einer Skala drehbaren oder schwenkbaren Zeiger für unterschiedlichste Anwendungszwecke bekannt. Alternativ gibt es auch Waagen die den Gewichtswert digital anzeigen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Waage anzugeben, die es gestattet einen groben Gewichtswert schnell ablesen zu können und die es gleichzeitig gestattet bei Bedarf den Gewichtswert möglichst genau abzulesen.

Die Aufgabe wird durch eine Waage gelöst, die zum Anzeigen eines Gewichtswertes sowohl eine Digitalanzeige, als auch eine Analoganzeige aufweist.

Die Erfindung hat den Vorteil, dass beispielsweise beim Abwiegen einer durch ein Sollgewicht vorgegebenen Menge von schüttbaren Gütern, wie Zucker, Mehl oder von Flüssigkeiten, zunächst eine schnelle Annäherung an das Sollgewicht des abzuwiegenden Gutes erfolgen kann, indem der Benutzer zunächst die Analoganzeige verwendet, während unmittelbar anschließend durch Verwendung der Digitalanzeige eine langsame Feinabstimmung bis zum exakten Erreichen des Sollgewichtes des abzuwiegenden Gutes erfolgen kann. Es kann hierbei vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Digitalanzeige eine feinere Teilung aufweist, als die Analoganzeige.

Bei einer besonders exakt und zuverlässig arbeitenden Ausführungsform der erfindungsgemäßen Waage sind sowohl die Digitalanzeige, als auch die Analoganzeige elektronisch gesteuert.

Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die Digitalanzeige den Gewichtswert in Ziffern und/oder Zahlen anzeigt. Die Digitalanzeige kann beispielsweise ein LCD-Element und/oder eine Leuchtmatrix aufweisen.

In einer Ausführungsform weist die Analoganzeige eine Skala auf. Zum Anzeigen eines Gewichtswertes auf der Skala kann beispielsweise ein Zeigemittel vorgesehen sein. Es kann vorgesehen sein, dass das Zeigemittel einen drehbaren und/oder verschiebbaren und/oder schwenkbaren Zeiger aufweist und/oder dass das Zeigemittel einen Leuchtzeiger aufweist.

Vorzugsweise sind das Zeigemittel und die Skala relativ zueinander beweglich angeordnet. In einer besonders zuverlässigen und mechanische wenig aufwändigen Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Zeigemittel und die Skala motorische angetrieben relativ zueinander beweglich sind. Der motorische Antrieb kann beispielsweise eine Elektromotor, insbesondere einen Schrittmotor, beinhalten.

In einer besonderen Ausführung weist das Zeigemittel einen motorisch angetriebenen Zeiger auf. Diese Ausführung zeichnet sich dadurch aus, dass der Zeiger besonders schnell und exakt bewegt werden kann.

In einer besonders gut zu handhabenden Ausführung der erfindungsgemäßen Waage ist vorgesehen, dass die Analoganzeige und die Digitalanzeige derart angeordnet sind, dass sie gleichzeitig ablesbar sind.

Ein besonders gutes Ablesen der Gewichtswert weist auch eine Ausführungsform auf, bei der die Digitalanzeige innerhalb einer Skalenscheibe der Analoganzeige angeordnet ist.

Bei einer besonderen Ausführung ist vorgesehen, ist vorgesehen dass die Digitalanzeige eine anderen – für den Benutzer hilfreichen – Wert anzeigt, als die Analoganzeige. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die Digitalanzeige die Summe von mehreren sequentiell Durchgeführten Wiegevorgängen anzeigt, während die Analoganzeige jeweils den aktuellen Gewichtswert von Einzelwiegevorgängen zeigt. Analog ist auch möglich, dass die Analoganzeige die Summe von mehreren sequentiell Durchgeführten Wiegevorgängen anzeigt, während die Digitalanzeige jeweils den aktuellen Gewichtswert von Einzelwiegevorgängen zeigt. Diese Ausführungsformen sind insbesondere beim Mischen von Rezeptzutaten vorteilhaft.

Die erfindungsgemäße Waage kann beispielsweise als Küchenwaage, jedoch auch als Personenwaage oder als Güterwaage ausgeführt sein.

In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben, wobei gleich wirkende Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Dabei zeigt:

1 eine erfindungsgemäße Waage, und

2 schematisch den Aufbau einer erfindungsgemäßen Waage.

1 zeigt eine erfindungsgemäße Waage 1, die zum Anzeigen eines Gewichtswertes sowohl eine Digitalanzeige 2, als auch eine Analoganzeige 3 aufweist. Die Analoganzeige weist eine Skalenscheibe 4 mit einer Skala 5, sowie einen drehbar angeordneten Zeiger 6 auf. Innerhalb der Skalenscheibe 4 ist die Digitalanzeige 2 angeordnet, die als LCD-Display ausgebildet ist. Die mechanischen und elektronischen Bauteile sind in einem Gehäuse 7 angeordnet aus dem die Halterung 8 für den Wiegteller 9 herausragt.

2 zeigt den schematischen den Aufbau einer erfindungsgemäßen Waage 1. Der Zeiger 6 der Analoganzeige 3 wird von einem Stellmotor 10, der von einer elektronischen Kontrolleinheit 11 gesteuert wird angetrieben und bei jedem Wiegvorgang in die zur Anzeige des mit der Wiegeeinheit 12 gemessenen Gewichtswertes (Skalenwertes auf der Skalenscheibe 4) nötige Position gedreht. Die Kontrolleinheit 11 steuert außerdem die Digitalanzeige 2, derart, dass sie ebenfalls – jedoch in Ziffern bzw. Zahlen – den mit der Wiegeeinheit 12 gemessenen Gewichtswert anzeigt. Es ist jedoch auch möglich, die Waage derart einzustellen, dass die Digitalanzeige 2 die Summe von mehreren sequentiell Durchgeführten Wiegevorgängen anzeigt, während die Analoganzeige 3 jeweils den aktuellen Gewichtswert von Einzelwiegevorgängen zeigt

1
Waage
2
Digitalanzeige
3
Analoganzeige
4
Skalenscheibe
5
Skala
6
Zeiger
7
Gehäuse
8
Halterung
9
Wiegteller
10
Stellmotor
11
Kontrolleinheit
12
Wiegeeinheit


Anspruch[de]
Waage, die zum Anzeigen eines Gewichtswertes sowohl eine Digitalanzeige, als auch eine Analoganzeige aufweist. Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Waage den gemessenen Gewichtswert gleichzeitig analog, als auch digital anzeigt. Waage nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Digitalanzeige, als auch die Analoganzeige elektronisch gesteuert sind. Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Digitalanzeige den Gewichtswert in Ziffern und/oder Zahlen anzeigt. Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Digitalanzeige eine LCD-Element und/oder eine Leuchtmatrix aufweist. Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Analoganzeige eine Skala aufweist. Waage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Analoganzeige ein Zeigemittel zum Anzeigen eines Gewichtswertes auf der Skala aufweist. Waage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeigemittel und die Skala relativ zueinander beweglich angeordnet sind. Waage nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeigemittel und die Skala motorische angetrieben relativ zueinander beweglich sind. Waage nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeigemittel einen drehbaren und/oder verschiebbaren und/oder schwenkbaren Zeiger aufweist. Waage nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeigemittel einen Leuchtzeiger aufweist. Waage nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeigemittel einen motorisch angetriebenen Zeiger aufweist. Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Analoganzeige und die Digitalanzeige derart angeordnet sind, dass sie gleichzeitig ablesbar sind. Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Digitalanzeige innerhalb einer Skalenscheibe der Analoganzeige angeordnet ist. Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Digitalanzeige eine feinere Teilung aufweist, als die Analoganzeige. Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Digitalanzeige eine anderen Wert anzeigt, als die Analoganzeige. Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Digitalanzeige die Summe von mehreren sequentiell Durchgeführten Wiegevorgängen anzeigt, während die Analoganzeige jeweils den aktuellen Gewichtswert von Einzelwiegevorgängen zeigt. Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Analoganzeige die Summe von mehreren sequentiell Durchgeführten Wiegevorgängen anzeigt, während die Digitalanzeige jeweils den aktuellen Gewichtswert von Einzelwiegevorgängen zeigt. Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Waage als Küchenwaage ausgebildet ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com