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Dokumentenidentifikation DE602004003427T2 25.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001492312
Titel Vorrichtung zur Erzeugung von durch Telephoniebenutzer vernehmbaren Alarmen
Anmelder France Telecom, Paris, FR
Erfinder Vacquie, Luc, 31380 Saint Jean l'Herm, FR;
Berge, Jean-Michel, 38330 Saint Nazaire les Eymes, FR
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 602004003427
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 04.06.2004
EP-Aktenzeichen 042914051
EP-Offenlegungsdatum 29.12.2004
EP date of grant 29.11.2006
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.10.2007
IPC-Hauptklasse H04M 1/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04M 1/82(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   H04M 19/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von von einem Benutzer wahrnehmbaren Alarmen, von der Art, die in Reihe zwischen einem Telefonnetz und einer Telefonanlage angeschlossen werden kann, und eine entsprechende Telefonanlage und System.

Üblicherweise verfügen die Telefonanlagen, die dazu bestimmt sind, in einem Telefonnetz genutzt zu werden, wie dem in Frankreich bereitgestellten und unter dem Namen öffentliches Wählnetz oder RTC bekannten Netz, über von einem Benutzer wahrnehmbare Alarmerzeugungsmittel.

Zum Beispiel bestehen diese Alarmerzeugungsmittel aus einem Läutwerk oder einer Leuchtanzeige und werden in Abhängigkeit von Alarmerzeugungsbefehlen eingesetzt, die vom Netz kommen.

So sieht das Standard-RTC vor, dass eine Versorgungsgleichspannung von 48 Volt zur Versorgung der Telefonanlagen im Netz aufrechterhalten wird, während eine Sinusspannung von 70 Volt, die einen Alarmerzeugungsbefehl bildet, von den Telefonanlagen zur Erzeugung eines Alarms erfasst wird.

Die in die Standard-Telefonanlagen integrierten Alarmerzeugungsmittel haben häufig aber eine begrenzte Funktionalität und ermöglichen insbesondere nur die Wahl eines Klingeltons unter mehreren voreingespeicherten Klingeltönen, wobei der gewählte Klingelton systematisch in gleicher Weise abgespielt wird.

Die Veränderung der Alarmerzeugungsmittel, um das System benutzerfreundlicher zu gestalten, würde den Ersatz der existierenden Anlagen durch hochwertige Anlagen nach sich ziehen, wodurch beträchtliche Mehrkosten entstehen.

Es stellt sich also heraus, dass die existierenden Alarmerzeugungssysteme wenig benutzerfreundlich und wenig anpassbar sind.

Die Druckschrift GB-A-2 328 109 beschreibt eine Alarmerzeugungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, die versucht, diese Nachteile zu beheben, ohne dieses Ziel ganz zu erreichen.

Eine solche Alarmerzeugungsvorrichtung ermöglicht es einem Benutzer nämlich nicht, zu Signalisationsinformationen zu gelangen, die vor den Alarmerzeugungsbefehlen liegen.

Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, diese Probleme zu lösen, indem sie eine Alarmerzeugungsvorrichtung und ein entsprechendes System definiert, die die Alarmerzeugung auf benutzerfreundliche und kostengünstige Weise ermöglichen.

Die Erfindung hat also eine Vorrichtung zur Alarmerzeugung gemäß Anspruch 1 zum Gegenstand.

Gemäß anderen Ausführungsformen sind die Filterungsmittel ausgelegt, um die Übertragung der vorbestimmten Alarmerzeugungsbefehle zur Anlage zu verhindern, um die Erzeugung von Alarmen nur durch die zweiten Alarmerzeugungsmittel der Vorrichtung zu erlauben.

Dies ermöglicht es insbesondere, die Übertragung der Alarmerzeugungsbefehle an die ersten Alarmerzeugungsmittel zu verhindern, wodurch ihr Betrieb gesperrt wird.

Gemäß noch anderen Ausführungsformen weisen die Filterungsmittel Mittel zur Erzeugung von Steuersignalen der Anlage auf, um die Übertragung von Steuersignalen zur Anlage nach dem Empfang und der Filterung der vorbestimmten Alarmerzeugungsbefehle zu ermöglichen.

Dies hat zur Wirkung, die Steuerung der Telefonanlage in Abhängigkeit von den empfangenen Alarmerzeugungsbefehlen zu ermöglichen.

Gemäß weiteren Ausführungsformen:

  • – sind die Filterungsmittel ausgelegt, um die Übertragung von Signalisationsinformationen zwischen dem Netz und der Anlage zu erlauben;
  • – weisen die Filterungsmittel Mittel, die einen steuerbaren Unterbrecher zwischen dem Netz und der Anlage bilden, und Mittel zur Erfassung der vorbestimmten Alarmerzeugungsbefehle auf, die mit den einen Unterbrecher bildenden Mitteln verbunden sind, um die Verbindung zwischen dem Netz und der Anlage nach der Erfassung solcher Befehle zu unterbrechen, wobei die Erfassungsmittel außerdem in der Lage sind, die Signalisationsinformationen zu identifizieren, um die Verbindung zwischen dem Netz (2) und der Telefonanlage (4) zu unterbrechen;
  • – weisen die Filterungsmittel Mittel, die einen steuerbaren Unterbrecher zwischen dem Netz und der Anlage bilden, und Mittel zur Erfassung der Benutzung der Anlage auf, die mit den Verbindungsmitteln verbunden sind, um die Verbindung der Anlage mit dem Netz bei Erfassung der Benutzung der Anlage zu erlauben.

Dies ermöglicht die normale Benutzung der Telefonanlage insbesondere zur Aussendung von Anrufen und die Stimminformationsaustauschvorgänge.

Gemäß weiteren Ausführungsformen:

  • – weist die Vorrichtung parametrierbare Mittel zur Steuerung des Betriebs der zweiten Alarmerzeugungsmittel auf;
  • – weist die Vorrichtung Mittel zur Identifizierung eines Anrufers auf, die ausgelegt sind, um die Anlage zu identifizieren, um die Bestimmung von Betriebsparametern der zweiten Alarmerzeugungsmittel ausgehend von der Anlage zu erlauben;
  • – weist die Vorrichtung Mittel zur Identifizierung eines Anrufers und Mittel zur Fernkommunikation auf, um Informationsaustauschvorgänge über das Netz mit einer oder mehreren bestimmten fernen Anlagen zur Bestimmung von Betriebsparametern der zweiten Alarmerzeugungsmittel zu erlauben;
  • – weist die Vorrichtung Mittel zur Erzeugung eines zeitlichen Bezugs zur Steuerung ihres Betriebs in Abhängigkeit von diesem zeitlichen Bezug auf;
  • – weist die Vorrichtung Mittel zur Analyse des Anrufkontexts auf, die ausgelegt sind, um durch die Analyse des Anrufkontexts der gesendeten und/oder empfangenen Anrufe Steuerparameter des Betriebs der zweiten Alarmerzeugungsmittel zu bestimmen;
  • – weist die Vorrichtung Mittel zur Aussendung von akustischen, visuellen, Geruchs- und/oder Berührungsalarmen auf;
  • – weisen die zweiten Alarmerzeugungsmittel einen Speicher von Klingeltönen auf, der einen oder mehrere Klingeltöne enthält, die von Mitteln zur Aussendung von akustischen Alarmen gelesen werden können.

Gemäß weiteren Ausführungsformen:

  • – ist die Vorrichtung ausgelegt, um nur ausgehend vom Telefonnetz mit elektrischer Energie versorgt zu werden;
  • – weist die Vorrichtung eine wiederaufladbare Batterie auf, die dazu bestimmt ist, eine Leistungsergänzung für ihren Betrieb zu liefern und für ihr Wiederaufladen mit dem Telefonnetz verbunden wird.

Dies ermöglicht insbesondere die Herstellung einer Vorrichtung mit reduziertem Format sowie mit bequemer Installierung.

Schließlich ist die Vorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung in einen Telefon-Zwischenstecker integriert.

Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein System zur Erzeugung von durch einen Benutzer wahrnehmbaren Alarmen von dem Typ, der ein Telefonnetz und eine Telefonanlage aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass es eine wie oben beschriebene Alarmerzeugungsvorrichtung aufweist, die zwischen dem Netz und der Anlage in Reihe geschaltet ist.

Die Erfindung wird besser verstanden werden anhand der nachfolgenden Beschreibung, die nur als Beispiel dient und sich auf die beiliegenden Zeichnungen bezieht. Es zeigen:

1 ein allgemeines Schaltbild eines erfindungsgemäßen Systems; und

2 ein ausführliches Blockschaltbild einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.

Das in 1 gezeigte System weist ein Telefonnetz 2 vom Typ Wählnetz auf, wie das öffentliche Wählnetz, das in Frankreich bereitgestellt wird und unter dem Namen RTC bekannt ist.

Eine Standard-Telefonanlage 4 ist an dieses Netz 2 angeschlossen und weist erste Alarmerzeugungsmittel auf, die zum Beispiel von einem elektromechanischen oder elektronischen Läutwerk gebildet werden.

In üblicher Weise ist das Netz 2 vorgesehen, um auf verdrillten Drahtpaaren, wie dem Paar 6, eine Versorgungsgleichspannung in der Größenordnung von 48 Volt und Alarmerzeugungsbefehle in Form von Wechselspannungsimpulsen in der Größenordnung von 70 Volt zu übertragen.

In einem System gemäß dem Stand der Technik werden beim Empfang solcher Impulse die ersten in das Telefon 4 integrierten Alarmerzeugungsmittel in Betrieb gesetzt, um zum Beispiel einen Signalton zu erzeugen.

Erfindungsgemäß weist das System eine Alarmerzeugungsvorrichtung 8 auf, die in Reihe zwischen der Telefonanlage 4 und dem Netz 2 angeschlossen ist.

Diese Alarmerzeugungsvorrichtung 8 weist Filterungsmittel 10 der Informationen, die zwischen dem Netz 2 und der Anlage 4 zirkulieren, deren Betrieb weiter unten ausführlicher erläutert wird, und zweite Mittel 12 zur Erzeugung von von einem Benutzer wahrnehmbaren Alarmen auf, die sich von den ersten unterscheiden, die in die Telefonanlage 4 integriert sind.

Im Betrieb sind die Filterungsmittel 10 ausgelegt, um aus den Informationen, die zwischen dem Netz 2 und der Telefonanlage 4 zirkulieren, zumindest die Alarminformationen zu extrahieren, die für die Telefonanlage 4 bestimmt sind, und sie an die zweiten Alarmerzeugungsmittel 12 zu übertragen.

Nur diese letzteren gehen dann in Betrieb als Ersatz für diejenigen, die in der Telefonanlage 4 enthalten sind.

Die Filterungsmittel 10 sind aber ausgelegt, um die normale Übertragung anderer Informationen zwischen dem Netz 2 und der Anlage 4, und insbesondere die Übertragung von Stimm- und Signalisationsinformationen zu erlauben.

Die Vorrichtung 8 ermöglicht es so, die ersten Alarmerzeugungsmittel der Anlage 4 vollständig durch die zweiten Alarmerzeugungsmittel 12 zu ersetzen. Es sind aber nur die ersten Alarmerzeugungsmittel gesperrt, die anderen Funktionalitäten der Anlage 4 werden aufrechterhalten.

Diese zweiten Alarmerzeugungsmittel 12 ermöglichen es, die Benutzerfreundlichkeit des Systems zu erhöhen, indem sie neue Funktionalitäten bezüglich der Anlage 4 liefern, wie dies unter Bezugnahme auf 2 beschrieben werden wird.

Auch die bequeme Installierung und der kostengünstige Ersatz der Vorrichtung 8 erhöhen noch die Benutzerfreundlichkeit des Systems.

Unter Bezugnahme auf 2 wird eine solche Alarmerzeugungsvorrichtung nun im Einzelnen beschrieben.

In dieser Figur erkennt man die Filterungsmittel 10 der empfangenen Informationen. Diese weisen ein steuerbares Relais 14 auf, das einen Unterbrecher bildet und in Reihe auf dem verdrilltes Adernpaar 6 angeordnet ist, um die Verbindung zwischen der Anlage 4 und dem Netz 2 steuern zu können.

Die Mittel 10 weisen ein Modul 16 der Erfassung von Alarmerzeugungsbefehlen auf, das ausgelegt ist, um das Vorhandensein von Alarmerzeugungsbefehlen im verdrillten Adernpaar 6 zu erfassen und das Relais 14 dementsprechend zu steuern, um die Verbindung zwischen der Anlage 4 und dem Netz 2 zu unterbrechen.

Zum Beispiel weist das Erfassungsmodul 16 einen Operationsverstärker und periphere Bauteile auf, die so angeschlossen sind, dass sie das Vorhandensein eines Sinussignals von 70 Volt erfassen, zum Beispiel durch die übliche Erfassung der Überschreitung eines Schwellwerts durch die gleichgerichtete Spannung.

Die Filterungsmittel 10 weisen ebenfalls ein Modul 18 der Erfassung der Leitungsbelegung auf, das ausgelegt ist, um die Benutzung der Anlage 4 zu erfassen und das Relais 14 dementsprechend zu steuern, um die Verbindung zwischen der Anlage 4 und dem Netz 2 zu ermöglichen.

Zum Beispiel weist das Modul 18 einen Operationsverstärker und periphere Bauteile auf, die so verbunden sind, dass sie eine Leitungsbelegung aufgrund der Impedanzveränderungen im verdrillten Adernpaar erfassen, das die Vorrichtung 8 mit der Anlage 4 verbindet.

Außerdem weisen die zweiten Alarmerzeugungsmittel 12 ein parametrierbares Steuermodul 20 ihres Betriebs auf, das mit dem Ausgang der Module 16 zur Erfassung von Alarmerzeugungsbefehlen und 18 zur Erfassung der Leitungsbelegung verbunden ist.

Außerdem ist das Modul 20 mit einem Lautsprecher 22 verbunden, um dessen Betrieb zu steuern.

Ein solches Steuermodul 20 wird zum Beispiel in Form eines Mikrosteuergeräts oder einer Einheit von Logikschaltungen hergestellt, um die Steuerung des Lautsprechers 22 in Abhängigkeit von Parametern zu ermöglichen, die insbesondere von einem Benutzer definiert werden.

Die zweiten Alarmerzeugungsmittel 12 weisen ebenfalls ein Kommunikationsmodul 24 auf, das zum Beispiel von einem Modem gebildet wird, das in klassischer Weise hergestellt und für Informationsaustauschvorgänge gemäß verschiedenen bekannten Protokollen ausgelegt ist, und das selbst mit einem Klingeltonspeicher 26 verbunden ist, der einen oder mehrere Klingeltöne enthält.

In einer Variante wird das Kommunikationsmodul 24 von einem Demodulator vom FSK genannten Typ (Frequency Shift Key) gebildet, wie das Bauteil CMX 602B der Firma Consumer Microcircuits Limited, das einfacher ist und eine geringere Zufuhr elektrischer Energie erfordert.

Außerdem weisen die zweiten Alarmerzeugungsmittel 12 ein Modul 28 der Identifizierung eines Anrufers auf, das mit dem verdrillten Adernpaar 6 und mit dem Steuermodul 20 verbunden ist.

Zum Beispiel wird dieses Modul 28 von einem logischen Bauteil wie dem Bauteil CMX 612 der Firma Consumer Microcircuits Limited gebildet, das ausgelegt ist, um die Signalisationsrahmen zu decodieren, die im Netz 2 zirkulieren, um daraus die Identifikationsinformationen eines Anrufers zu extrahieren.

Vorteilhafterweise enthalten die zweiten Alarmerzeugungsmittel 12 ebenfalls einen Taktgeber 30, der ein zeitliches Bezugssignal liefert, und einen Speicher 32, der Betriebsparameter und insbesondere Anzeigen des Klingeltonpegels in Abhängigkeit von der Uhrzeit oder auch der Klingeltonwahl in Abhängigkeit von der Anrufernummer oder andere enthält.

In der beschriebenen Ausführungsform kommunizieren die verschiedenen Bauteile der zweiten Alarmerzeugungsmittel 12 untereinander mittels einer Informations-Busleitung 34.

Nun wird der Betrieb dieser Vorrichtung beschrieben, der mit ihrer Parametrierung durch einen Benutzer beginnt.

Zum Beispiel werden Betriebsparameter von einem Benutzer ausgehend von der Anlage 4 bestimmt.

Hierzu hebt der Benutzer den Hörer der Anlage 4 ab, was vom Modul 18 der Erfassung der Leitungsbelegung erfasst wird, das das Relais 14 steuert, um die Verbindung zwischen der Anlage 4 und dem Netz 2 zu ermöglichen.

Indem er einem für die Parametrierung der Vorrichtung 8 spezifischen Nummerierungsplan folgt, kann der Benutzer der Anlage 4 die Tastatur dieser Anlage verwenden, um Betriebsparameter der Vorrichtung 8 mittels DTMF genannter Signale (Dual Tone Multi-Function) zu definieren. Zum Beispiel speichert der Benutzer im Speicher 32 Klingeltonpegelanzeigen in Abhängigkeit von der Tageszeit des Anrufs oder dem Wochentag, eine maximale Anzahl von Klingeltönen, und jeden anderen geeigneten Betriebsparameter.

Zum Beispiel beginnt der Nummerierungsplan, der eine solche Parametrierung ermöglicht, mit der Wiederholung einer Rautentaste "#" der Tastatur der Anlage 4, die von dem Modul 28 zur Identifikation des Anrufers erfasst wird, um die Anlage 4 und den Betriebsparameterspeicher 32 zu verbinden. Ein solcher Nummerierungsplan ist außerdem ohne Einfluss auf das Netz 2.

Die Parametrierung des Betriebs der Vorrichtung 8 kann ebenfalls aus der Ferne durchgeführt werden.

Zum Beispiel hebt der Benutzer der Anlage 4 den Hörer ab und wählt die Nummer eines fernen Servers, der einen Lieferanten von Telefon-Klingeltönen bildet.

Das Abheben des Hörers der Anlage 4 wird vom Modul 18 erfasst, das das Relais 14 steuert, um die Verbindung zwischen dieser Anlage 4 und dem Netz 2 zu ermöglichen.

Die Anlage 4 tritt anschließend in üblicher Weise mit dem fernen Server in Verbindung, um zum Beispiel die Auswahl mehrerer Telefon-Klingeltöne und ggf. das Zahlen dieser Klingeltöne zu ermöglichen.

Wenn die Auswahl getroffen ist, legt der Benutzer den Hörer der Anlage 4 wieder auf.

Der ferne Server sendet dann einen Anruf an die Vorrichtung 8 unter Verwendung der Telefonnummer der Anlage 4.

Der Empfang des vom Netz 2 kommenden Anrufs beginnt mit dem Empfang von Informationsrahmen, die insbesondere die Nummer des Anrufers, d.h. in diesem Fall des fernen Servers, die Uhrzeit und Signalisationsinformationen enthalten.

Beim Empfang identifiziert das Modul 16 zur Erfassung von Alarmerzeugungsbefehlen die Beschaffenheit dieser Informationen und steuert das Relais 14 derart, dass ihre Übertragung zur Anlage 4 ermöglicht wird, die sie in üblicher Weise verarbeitet.

Auf diese Rahmen von Signalisationsinformationen folgen Alarmerzeugungsbefehle. Diese werden vom Modul 16 erfasst, das dann das Relais 14 steuert, um die Verbindung zwischen dem Netz 2 und der Anlage 4 zu unterbrechen.

So extrahieren die Filterungsmittel 10 die Alarmerzeugungsbefehle aus den empfangenen Informationen, um die Anwendung der ersten Alarmerzeugungsmittel zu verhindern, die in die Anlage 4 integriert sind.

Parallel dazu werden die Rahmen von Signalisationsinformationen ebenfalls vom Modul 28 zur Identifikation des Anrufers der zweiten Alarmerzeugungsmitteln 12 empfangen.

Dieses Modul 28 erkennt die Kennung des vorher angerufenen Servers und ermöglicht die Verbindung dieses Servers mit dem Kommunikationsmodul 24 und insbesondere mit dem in ihm enthaltenen Modem.

Das Kommunikationsmodul 24 nimmt dann den vom fernen Server kommenden Anruf an und beginnt einen Informationsaustausch mit diesem.

Der ferne Server überträgt so die vorher vom Benutzer ausgewählten Klingeltöne an das Kommunikationsmodul 24 für ihre Speicherung im Klingeltonspeicher 26, zum Beispiel in Form von Dateien im "mp3"-Format.

Während dieses Informationsaustauschs bleibt das Relais 14 offen, so dass der Empfang der Dateien von Klingeltönen ohne Einfluss auf den Betrieb der Anlage 4 bleibt.

Der Benutzer der Anlage 4 kann so einen oder mehrere Klingeltöne in die Alarmerzeugungsvorrichtung 8 herunterladen.

In einer Variante erfolgen die Auswahl der Klingeltöne und/oder die Parametrierung der Vorrichtung 8 durch Zugriff auf den fernen Server zum Beispiel ausgehend von einem Mikrocomputer und mittels eines Informationsübertragungsnetzes wie das Internet, um den fernen Server zu veranlassen, die Vorrichtung 8 anzurufen.

In noch einer anderen Ausführungsform überträgt der ferne Server die Klingeltöne an die Vorrichtung 8 in Form von schriftlichen Kurzmitteilungen vom Typ "SMS", die in Form einer Textdatei eine Liste von zu spielenden Noten enthalten.

In bekannter Weise erfordert der Empfang einer solchen SMS nur Demodulationskapazitäten vom Typ FSK in Höhe des Kommunikationsmoduls, und ein spezifischer Buchstabe kann den Empfang eines Klingeltons anzeigen, wobei dieser Buchstabe vom Kommunikationsmodul 24 erkannt wird.

Der Inhalt der SMS wird dann für sein späteres Lesen durch einen Synthetisierer gespeichert, der einen Lautsprecher bildet.

Die Erkennung der Anrufernummer des fernen Servers durch das Modul 28 resultiert zum Beispiel aus der Speicherung seiner Nummer in einer vorbestimmten Liste, oder auch aus einem bestimmten Betriebsmodus der Vorrichtung, der vom Benutzer zum Beispiel mittels eines Unterbrechers aufgezwungen wird.

Nun wird die betriebsbereite Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben.

Wenn der Benutzer der Telefonanlage 4 den Hörer abhebt, um einen Anruf zu tätigen, steuert das Modul 18 der Erfassung der Leitungsbelegung das Relais 14, um die Anlage 4 und das Telefonnetz 2 direkt zu verbinden, um das Senden eines Anrufs auf übliche Weise zu ermöglichen.

Bei diesem Betriebsmodus ist die Vorrichtung 8 ohne Einfluss auf den Betrieb der Anlage 4.

Bei Empfang eines vom Netz 2 kommenden Telefonanrufs identifiziert das Modul 16 zur Erfassung von Alarmerzeugungsbefehlen die ersten Signalisationsrahmen und steuert das Relais 14, um ihre Übertragung zur Anlage 4 zu ermöglichen, die sie in üblicher Weise verarbeitet. Diese Rahmen von Signalisationsinformationen enthalten insbesondere die Nummer das Anrufers, die von der Anlage 4 angezeigt werden kann.

Auf die Rahmen von Signalisationsinformationen folgen Alarmerzeugungsbefehle, die vom Erfassungsmodul 16 erfasst werden, das das Relais 14 steuert, um die Verbindung zwischen dem Netz 2 und der Anlage 4 zu unterbrechen.

Der Ausgang des Moduls 16 zur Erfassung von Alarmerzeugungsbefehlen ist ebenfalls mit den zweiten Alarmerzeugungsmitteln 12 verbunden, um die Berücksichtigung dieser Befehle durch diese zweiten Mittel 12 der Vorrichtung 8 und insbesondere durch das Steuermodul 20 zu ermöglichen.

Über den Bus 34 prüft das Steuermodul 20 im Anruferidentifikationsmodul 28, ob der Sender des empfangenen Anrufs besonderen Einschränkungen unterliegt, wie zum Beispiel eine gesperrte Nummer, oder auch eine bestimmte und für den Datentransfer identifizierte Nummer, wie der oben beschriebene ferne Klingeltonserver.

Das Steuermodul 20 prüft anschließend die Betriebsbedingungen, denen es unterliegt, zum Beispiel in Abhängigkeit von den Parametern, die im Speicher von Parametern 32 und des Taktgebers 30 gespeichert sind.

In Abhängigkeit von allen diesen Informationen steuert das Steuermodul 20 den Betrieb des Lautsprechers 22. Zum Beispiel werden an den Lautsprecher 22 eine Klingeltondatei, die im Klingeltonspeicher 26 gespeichert ist, sowie Lautstärke- und Betriebsmodusbefehle übertragen, die in Abhängigkeit von den im Speicher 32 gespeicherten Parametern und dem vom Taktgeber 30 vorgegebenen zeitlichen Bezug bestimmt werden.

Die Vorrichtung 8 ersetzt so die ersten Alarmmittel, die in der Anlage 4 enthalten sind, und erlaubt die Erzeugung eines Klingeltons, bei dem insbesondere die Beschaffenheit und die Lautstärke an den Empfangskontext des Anrufs angepasst sind.

Wenn der alarmierte Benutzer den Hörer der Anlage 4 abhebt, um den Anruf anzunehmen, steuert das Modul 18 zur Erfassung der Leitungsbelegung das Relais 14, um die Anlage 4 mit dem Netz 2 zu verbinden. Dies ermöglicht den Betrieb der Anlage 4, um die Leitungsbelegung und die Übertragung von Stimminformationen durchzuführen.

Gleichzeitig wird die Erfassung der Leitungsbelegung an die zweiten Alarmerzeugungsmittel 12 übertragen, die ihren Betrieb unterbrechen.

In einer anderen Ausführungsform weisen die zweiten Alarmerzeugungsmittel ein Modul der Analyse des Anrufskontexts auf, um eine automatische Anpassung der Alarmerzeugungsvorrichtung zu ermöglichen.

Zum Beispiel weist dieses Modul einen Speicher auf, in dem jede anrufende Nummer, und vorteilhafterweise angerufene Nummer, gespeichert und mehreren Analysekriterien des Anrufkontexts zugeordnet wird.

Diese Kriterien beziehen sich insbesondere auf die Reziprozität der Nummer, d.h., ob sie sowohl anruft als auch angerufen wird, auf die Zeitabschnitte von Anrufen, auf die Anzahl von Klingeltönen vor der Leitungsbelegung, auf eine eventuelle Zurückweisung des Anrufs und auf jedes andere geeignete Kriterium.

In der in Betracht gezogenen Ausführungsform verwendet das Analysemodul eine Datenstruktur, die von einer Tabelle gebildet wird, die drei Spalten und zwei Gruppen von Zeilen aufweist, die je den anrufenden bzw. den angerufenen Nummern entsprechen.

In jeder Zeile dieser Tabelle sind eine Telefonnummer sowie ein globaler Kontextkoeffizient und ein Klingeltonindikator notiert, während die anrufenden und angerufenen Nummern in einer Reihe vom Typ FIFO (zuerst herein, zuerst heraus) gespeichert sind.

So wird bei jedem ausgehenden oder empfangenen Anruf die Telefonnummer mit den in der Datenstruktur existierenden Nummern verglichen.

Wenn die Nummer nicht gefunden wird, wird sie in der Tabelle gespeichert, indem ggf. eine andere Nummer gelöscht wird, und ein globaler Kontextkoeffizient, der wie weiter unten beschrieben berechnet wird, wird ihr zugewiesen. Bei einem eingehenden Anruf wird dieser neuen Nummer ein Standard-Klingelton zugeteilt.

Wenn die Nummer bereits existiert, wird der wert ihres globalen Kontextkoeffizienten in einem Pufferspeicher gespeichert, und dann wird dieser globale Koeffizient in Abhängigkeit von bestimmten Analyseregeln des Anrufkontexts aktualisiert.

So entspricht jedes der Kriterien, wie die Anzahl von auftretenden Anrufen, Anzahl von Klingeltönen vor dem Abheben, Anrufzeit, einem oder mehreren Zahlenwerten, die addiert werden, um den globalen Kontextkoeffizienten zu bilden.

In der beschriebenen Ausführungsform wird der Endwert dieses Koeffizienten durch den Mittelwert des gespeicherten Koeffizienten und des aktualisierten Koeffizienten erhalten.

In Abhängigkeit vom Endwert dieses Koeffizienten wird jeder Telefonnummer der Tabelle ein Klingeltonindikator zugewiesen.

Zum Beispiel variiert der globale Kontextkoeffizient zwischen 0 und 100, und sechs verschiedene Bereiche, die je einem anderen Klingelton entsprechen, werden definiert.

Natürlich können auch andere Steuerregeln definiert werden. Zum Beispiel wird eine Nummer, deren Anrufe bereits mehrmals am gleichen Tag zurückgewiesen wurden, nicht mehr angezeigt, in gleicher Weise wird eine Nummer, die außerhalb ihres üblichen Zeitabschnitts anruft, durch einen anderen als den üblicherweise verwendeten Alarm angezeigt.

Das Analysemodul ermöglicht so die Anpassung der erzeugten Alarme, indem es in Abhängigkeit vom Kontext des Anrufs und des durchgeführten Lernvorgangs die Melodie, die Amplitude, die Frequenz oder jedes andere Merkmal des Alarms verändert.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht also die Erzeugung eines automatisch angepassten kontextuellen Alarms, wodurch ein Selbstlernvorgang des Anrufkontexts gebildet wird.

Außerdem sind in den beschriebenen Ausführungsformen die Filterungsmittel ausgelegt, um die Übertragung der Alarmerzeugungsbefehle zwischen dem Netz und der Telefonanlage vollständig zu verhindern, um die Erzeugung von Alarmen nur durch die Alarmerzeugungsmittel der Vorrichtung zu erlauben.

Die Filterungsmittel können aber auch auf andere Weise arbeiten.

Zum Beispiel sind die Filterungsmittel ausgelegt, um den Empfang von Alarmerzeugungsbefehlen zu zählen und die Übertragung einer vorbestimmten Anzahl dieser Befehle zu verhindern. So ersetzen die zweiten Alarmerzeugungsmittel die ersten, in der Telefonanlage enthaltenen Alarmerzeugungsmittel nur während der vorbestimmten Anzahl von ersten Klingeltönen.

Insbesondere im Fall einer Anlage vom kombinierten Typ Telefon-Faxgerät ermöglicht eine solche Ausführungsform eine klassische Verbindung nach der vorbestimmten Anzahl von Klingeltönen und den Empfang und die Verarbeitung des Anrufs insbesondere vom Faxbereich der Anlage.

In einer Variante enthalten die Filterungsmittel ebenfalls ein Modul zur Erzeugung von Steuersignalen für die Telefonanlage.

Der Empfang von Alarmerzeugungsbefehlen führt dann zur Filterung dieser Befehle für ihre Übertragung zu den zweiten Alarmerzeugungsmitteln sowie zur Aussendung eines Steuersignals zur Telefonanlage.

Zum Beispiel wird diese Filterung durchgeführt, indem an die Telefonanlage der Beginn der Alarmerzeugungsbefehle übertragen wird, um die ersten Alarmerzeugungsmittel dazu zu bringen, einen kurzen Alarm auszugeben, um insbesondere die Lokalisierung dieser Anlage zu ermöglichen.

Eine solche Ausführungsform kann ebenfalls ein Zählen des Empfangs von Alarmerzeugungsbefehle enthalten, um periodisch das Senden eines solchen Lokalisierungsalarms durch die Telefonanlage zu ermöglichen.

Es stellt sich also heraus, dass die erfindungsgemäße Alarmerzeugungsvorrichtung 8 es ermöglicht, bei geringen Kosten und ohne Veränderung der vorhandenen Telefonanlage, eine Parametrierung der Alarme in Abhängigkeit vom Anrufkontext und insbesondere der Nummer des Anrufers, der Uhrzeit des Anrufs, der durchgeführten Wahlen des Benutzers und jedem anderen geeigneten Parameter durchzuführen.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung 8 ermöglicht es außerdem, die vorhandenen Funktionen der Telefonanlage 4, wie zum Beispiel die Anzeige der Nummer des Anrufers und andere, beizubehalten, mit Ausnahme der ersten Alarmerzeugungsmittel, die vollständig und/oder teilweise gesperrt werden.

In der beschriebenen Ausführungsform wird die für den Betrieb der Vorrichtung 8 notwendige Stromversorgung nur vom Netz 2 aufgrund der Potentialdifferenz in der Größenordnung von 48 Volt gewährleistet, die zwischen den das verdrillte Adernpaar 6 bildenden Drähten existiert.

In einer Variante weist die Vorrichtung 8 eine wiederaufladbare Batterie auf, die nur vom Netz 2 gespeist wird und ein Komplement elektrischer Energie liefert.

So ermöglichen die Abwesenheit von spezifischen Versorgungsmitteln und eine geeignete Miniaturisierung der Bauteile den Erhalt einer Vorrichtung 8 geringer Kosten und geringer Abmessungen.

Zum Beispiel ist diese Vorrichtung 8 in einen Telefonanschluss integriert, der ein Gehäuse aufweist, das nur die für seinen Betrieb notwendigen Mittel enthält, das fest mit einem Anschlussverbinder an das Netz 2 verbunden ist.

Vorteilhafterweise ist dieser Telefonanschluss ein Telefon-Zwischenstecker, der einen Steckverbinder und eine Steckerbuchse aufweist, um an das Netz 2 und an die Anlage 4 angeschlossen zu werden.

Natürlich können die in dieser Ausführungsform eingesetzten Module aus einem oder mehreren Logikbauteilen oder üblichen Bauteilen oder auch aus programmierten Bauteilen oder aus Mikrosteuergeräten bestehen.

Außerdem können die erzeugten Alarme akustische, visuelle, Berührungs- oder Geruchsalarme oder andere sein.

Schließlich wurde die erfindungsgemäße Vorrichtung unter Bezugnahme auf das Telefonwählnetz beschrieben, kann aber auch bei anderen Telefonnetztypen verwendet werden, wie digitale Telefonnetze, die in Frankreich unter dem Namen xDSL-Netz, RNIS (ISDN) oder andere bekannt sind.

Auch kann die erfindungsgemäße Vorrichtung andere Formen annehmen und in eine andere Vorrichtung integriert sein, die in Reihe zwischen ein Telefonnetz und eine Telefonanlage geschaltet ist.

Insbesondere im Fall eines Multiplex-Hochgeschwindigkeitsnetzes wie dem xDSL-Netz erfordert der Anschluss einer Telefonanlage eine spezifische Anschlussvorrichtung, die ausgelegt ist, um insbesondere die Hochgeschwindigkeitsinformationen von den Stimminformationen zu trennen. Es stellt sich also als vorteilhaft heraus, die erfindungsgemäße Alarmerzeugungsvorrichtung in eine solche Anschlussvorrichtung zu integrieren.


Anspruch[de]
Vorrichtung zur Erzeugung von von einem Benutzer wahrnehmbaren Alarmen, die in Reihe zwischen einem Telefonnetz (2) und einer Telefonanlage (4) angeschlossen werden kann, welche erste Mittel zur Erzeugung von von einem Benutzer wahrnehmbaren Alarmen aufweist, wobei die Vorrichtung (8) umfasst:

– Mittel (10) zur Filterung von Informationen eines Telefonanrufs, der zwischen dem Netz (2) und der Telefonanlage (4) zirkuliert, wobei die Informationen Signalisationsinformationen gefolgt von vorbestimmten Alarmerzeugungsbefehlen enthalten, die für die Anlage (4) bestimmt sind, wobei die Filterungsmittel (10) ausgelegt sind, um zumindest die Alarmerzeugungsbefehle zu extrahieren, und

– zweite Mittel (12) zur Erzeugung von von einem Benutzer wahrnehmbaren Alarmen, die sich von denjenigen der Telefonanlage (4) unterscheiden und deren Betrieb in Abhängigkeit von den Alarmerzeugungsbefehlen ausgelöst wird, die von den Filterungsmitteln (10) extrahiert werden, um die Erzeugung von Alarmen durch die zweiten Alarmerzeugungsmittel (12) der Vorrichtung (8) zu ermöglichen,

wobei die Filterungsmittel (10) ausgelegt sind, um zumindest teilweise die Übertragung der vorbestimmten Alarmerzeugungsbefehle des Telefonanrufs zu der Anlage (4) zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterungsmittel (10) ausgelegt sind, um die Übertragung der Signalisationsinformationen dieses Telefonanrufs zwischen dem Netz (2) und der Anlage (4) zu erlauben, während die Übertragung der Alarmerzeugungsbefehle dieses Telefonanrufs zumindest teilweise verhindert wird.
Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterungsmittel (10) ausgelegt sind, um die Übertragung der vorbestimmten Alarmerzeugungsbefehle zur Anlage (4) zu verhindern, um die Erzeugung von Alarmen nur durch die zweiten Alarmerzeugungsmittel (12) der Vorrichtung (8) zu erlauben. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterungsmittel (10) Mittel zur Erzeugung von Steuersignalen der Anlage (4) aufweisen, um die Übertragung von Steuersignalen zur Anlage (4) nach dem Empfang und der Filterung der vorbestimmten Alarmerzeugungsbefehle zu ermöglichen. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterungsmittel (10) Mittel (14), die einen steuerbaren Unterbrecher zwischen dem Netz (2) und der Anlage (4) bilden, und Mittel (16) zur Erfassung der vorbestimmten Alarmerzeugungsbefehle aufweisen, die mit den einen Unterbrecher bildenden Mitteln (14) verbunden sind, um die Verbindung zwischen dem Netz (2) und der Anlage (4) nach der Erfassung solcher Befehle zu unterbrechen, wobei die Erfassungsmittel (16) außerdem in der Lage sind, die Signalisationsinformationen zu identifizieren, um die Verbindung zwischen dem Netz (2) und der Telefonanlage (4) zu unterbrechen. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterungsmittel (10) Mittel (14), die einen steuerbaren Unterbrecher zwischen dem Netz (2) und der Telefonanlage (4) bilden, und Mittel (18) zur Erfassung der Benutzung der Anlage (4) aufweisen, die mit den einen steuerbaren Unterbrecher bildenden Mitteln (14) verbunden sind, um die Verbindung der Anlage (4) mit dem Netz (2) bei der Erfassung der Benutzung der Anlage (4) zu ermöglichen. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie parametrierbare Mittel (20) zur Steuerung des Betriebs der zweiten Alarmerzeugungsmittel (12) aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel (28) zur Identifizierung eines Anrufers aufweist, die ausgelegt sind, um die Anlage (4) zu identifizieren, um die Bestimmung von Betriebsparametern der zweiten Alarmerzeugungsmittel (12) ausgehend von der Anlage (4) zu erlauben. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel (28) zur Identifizierung eines Anrufers und Mittel (24) zur Fernkommunikation aufweist, um Informationsaustauschvorgänge über das Netz (2) mit einer oder mehreren bestimmten fernen Anlagen zur Bestimmung von Betriebsparametern der zweiten Alarmerzeugungsmittel (12) zu erlauben. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel zur Erzeugung eines zeitlichen Bezugs (30) zur Steuerung ihres Betriebs in Abhängigkeit von diesem zeitlichen Bezug aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel zur Analyse des Anrufkontexts aufweisen, die ausgelegt sind, um durch die Analyse des Anrufkontexts der gesendeten und/oder empfangenen Anrufe Steuerparameter des Betriebs der zweiten Alarmerzeugungsmittel (12) zu bestimmen. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel (22) zur Aussendung von akustischen, visuellen, Geruchs- und/oder Berührungsalarmen aufweisen. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Alarmerzeugungsmittel (12) einen Speicher (26) von Klingeltönen aufweisen, der einen oder mehrere Klingeltöne enthält, die von Mitteln (22) zur Aussendung von akustischen Alarmen gelesen werden können. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausgelegt ist, um nur ausgehend vom Telefonnetz (2) mit elektrischer Energie versorgt zu werden. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine wiederaufladbare Batterie aufweist, die dazu bestimmt ist, eine Leistungsergänzung für ihren Betrieb zu liefern und für ihr Wiederaufladen mit dem Telefonnetz (2) verbunden wird. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sie in einen Telefon-Zwischenstecker integriert ist. System zur Erzeugung von durch einen Benutzer wahrnehmbaren Alarmen von dem Typ, der ein Telefonnetz (2) und eine Telefonanlage (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Alarmerzeugungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15 aufweist, die zwischen dem Netz (2) und der Anlage (4) in Reihe geschaltet ist.






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