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Dokumentenidentifikation DE602004004564T2 25.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001473704
Titel Elektronisches Stimmgerät zum Stimmen eines Musikinstruments
Anmelder J. D`Addario & Company Inc., Farmingdale, N.Y., US;
Hurwicz, Maxim Daniel, Stillwater, Minn., US
Erfinder Hurwicz, Maxim Daniel, Stillwater, Minnesota 55082, US;
Catalano, Carol Rhodes, Hamilton, Massachusetts 01982, US;
Double, Aaaron Glynn, Medford, Massachusetts 02155, US;
Carr, Adam, Allston, Massachusetts 02134, US
Vertreter Meissner, Bolte & Partner GbR, 80538 München
DE-Aktenzeichen 602004004564
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 01.04.2004
EP-Aktenzeichen 040079642
EP-Offenlegungsdatum 03.11.2004
EP date of grant 31.01.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.10.2007
IPC-Hauptklasse G10G 7/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Stimmgeräte für Musikinstrumente und befaßt sich im spezielleren mit elektronischen Stimmgeräten für Saiteninstrumente.

Beschreibung des Standes der Technik

Saiteninstrumente, wie zum Beispiel Gitarren, werden typischerweise unter Verwendung eines elektronischen Stimmgeräts gestimmt, das in der Lage ist, die Schwingungsfrequenz zu detektieren, die durch Zupfen, Schlagen oder Streichen über eine einzelne Saite auf dem Instrument erzeugt wird, sowie jegliche Differenz zwischen der Frequenz der erzeugten Schwingung und einer Zielfrequenz auf einer standardmäßigen Tonleiter mitzuteilen.

Bei Verwendung eines Stimmgeräts ist es notwendig, das Stimmgerät derart zu positionieren, daß die visuelle Stimmanzeige, die die Differenz zwischen der Frequenz der erzeugten Schwingung und der Zielfrequenz mitteilt, für die das Instrument stimmende Person sichtbar ist. Im allgemeinen ist es auch erwünscht, das Stimmgerät nahe bei der Schallbrettöffnung des Instruments zu positionieren und dabei den Wandler (zum Beispiel ein Mikrophon) der Schallbrettöffnung zugewandt anzuordnen, um den Schallempfang von dem Instrument zu maximieren und gleichzeitig jegliche externe Störung zu minimieren. In dem Bestreben, diese Ziele zu erreichen und dabei gleichzeitig beide Hände frei zu haben, um das Instrument zu halten, zu spielen sowie zu stimmen, sind eine Anzahl von Stimmgeräten und Stimmgeräthaltern entwickelt worden.

Die US-A-5 728 959 beschreibt einen Klemmhalter für ein Stimmgerät zum Anbringen eines Stimmgeräts an einem Mikrophonständer. Während dieser Halter zum Positionieren des Stimmgeräts in einer derartigen Weise wirksam ist, daß die visuelle Stimmanzeige für die das Instrument stimmende Person sichtbar ist und der Wandler der Schallbrettöffnung des Instruments zugewandt ist, so ist das Stimmgerät dennoch in einer beträchtlichen Distanz von der Schallbrettöffnung des Instruments entfernt angebracht.

Die US-A-4 899 636 beschreibt ein Gitarren-Stimmgerät, das einen Saugnapf zum Anbringen des Stimmgeräts an dem Gitarrenkörper aufweist. Während dieses Stimmgerät im allgemeinen eine Positionierung des Stimmgeräts in der Nähe der Schallbrettöffnung zuläßt und dabei der Wandler der Schallbrettöffnung zugewandt ist und die visuelle Stimmanzeige für die die Gitarre stimmende Person sichtbar ist, sind Gitarrenbesitzer sehr ablehnend, eine solche Vorrichtung an dem Körper ihrer Gitarre anzubringen, da eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, daß der Saugnapf an dem Gitarrenkörper Spuren hinterläßt, diesen zerkratzt oder anderweitig beschädigt.

Das US-Geschmacksmuster Nr. 353826 zeigt einen Gitarren-Stimmgeräthalter, der dazu konfiguriert und ausgebildet ist, eine Plattform an der Schallbrettöffnung einer Gitarre aufzuhängen. Der Halter beinhaltet einen zentral angeordneten oberen Knopf, der sich von dem hinteren Rand der Plattform nach unten erstreckt, um durch die Schallbrettöffnung hindurch mit der inneren Oberfläche des Gitarrenkörpers in Eingriff zu treten, sowie ein Paar in seitlicher Richtung voneinander beabstandeter, unterer Knöpfe, die sich von einem rechten und einem linken Schenkel nach hinten erstrecken, um mit der äußeren Oberfläche des Gitarrenkörpers unmittelbar unter der Schallbrettöffnung in Eingriff zu treten.

Während im allgemeinen eine Positionierung des Stimmgeräts in der Nähe der Schallbrettöffnung in einer Orientierung möglich ist, die der die Gitarre stimmenden Person eine Betrachtung der visuellen Stimmanzeige des Stimmgeräts ermöglicht, erstreckt sich die Plattform gerade aus der Schallbrettöffnung heraus und führt zu einer Positionierung des Stimmgeräts unmittelbar vor den Gitarrensaiten, so daß das Stimmgerät des Bespielen der Gitarrensaiten beeinträchtigt und der Wandler zumindest über einigen der Gitarrensaiten angeordnet ist.

Es besteht daher ein Bedarf für ein Stimmgerät und einen Halter, die sich in der Nähe der Schallbrettöffnung eines Saiteninstruments derart positionieren lassen, daß der Wandler der Schallbrettöffnung zugewandt ist und die visuelle Stimmanzeige für die das Instrument stimmende Person sichtbar ist, ohne daß dabei das Spiel des Instruments beeinträchtigt wird.

ZIELSETZUNGEN UND KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Angabe eines elektronischen Stimmgeräts mit einem Stimmgeräthalter, der sich in einer Vielzahl von Positionen anordnen läßt und mulifunktional ist.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Angabe eines elektronischen Stimmgeräts zum Stimmen eines Musikinstruments, das sich an der Schallbrettöffnung des Musikinstruments aufhängen läßt.

Noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Angabe eines elektronischen Stimmgeräts für ein Musikinstrument, das einen in mehreren Positionen anbringbaren Halter aufweist, der als Ständer zum Abstützen des elektronischen Stimmgeräts in einer im wesentlichen aufrechten Position wirken kann.

Noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Angabe eines elektronischen Stimmgeräts zum Stimmen eines Musikinstruments, das kompakt ausgebildet ist, sich jedoch zum Anbringen an einem Musikinstrument ausziehen bzw. ausklappen läßt.

Noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Angabe eines elektronischen Stimmgeräts für ein Musikinstrument, das die inhärenten Nachteile von bekannten elektronischen Stimmgeräten und Stimmgeräthaltern überwindet.

Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein elektronisches Stimmgerät zum Stimmen eines Musikinstruments, wie zum Beispiel von Gitarren mit Schallbrettöffnungen, ein Stimmgerätgehäuse, das die elektronischen Schaltungseinrichtungen des Stimmgeräts enthält, sowie einen Stimmgeräthalter, der an dem Stimmgerätgehäuse selektiv verschiebbar und schwenkbar angebracht ist.

Das Stimmgerätgehäuse weist vorzugsweise zwei Nuten auf, die an jeder lateralen Seitenwand des Gehäuses ausgebildet sind. Die Nut in der einen Seitenwand des Gehäuses hat ein offenes Ende an dem einen peripheren Ende des Gehäuses, und die Nut in der anderen Seitenwand ist geschlossen oder besitzt einen Anschlag an dem gleichen peripheren Ende.

Der Stimmgeräthalter des elektronischen Stimmgeräts ist an dem Stimmgerätgehäuse selektiv schwenkbar und verschiebbar angebracht. Der Halter beinhaltet einen Hauptkörper, ein sich von dem Hauptkörper wegerstreckendes hakenförmiges Ende sowie einander gegenüberliegende parallele Seitenwände, die sich von dem Hauptkörper in der entgegengesetzten Richtung zu dem hakenförmigen Ende weg erstrecken. Die Seitenwände des Stimmgeräthalters weisen innere Oberflächen auf, die einander zugewandt gegenüberliegen und voneinander durch eine vorbestimmte Distanz getrennt sind, um das Stimmgerätgehäuse dazwischen aufzunehmen.

Zumindest eine der Halterseitenwände weist eine sich von der inneren Oberfläche von dieser weg erstreckende erste Erhebung auf, und die Halterseitenwände weisen jeweils zumindest zweite Erhebungen auf, die sich von den jeweiligen inneren Oberflächen von diesen weg erstrecken. Diese zweiten Erhebungen sind in den entsprechenden Nuten aufgenommen, die in den Seitenwänden des Stimmgerätgehäuses ausgebildet sind, und sind in den Nuten verschiebbar. Die erste Erhebung, die an einer der Halterseitenwände ausgebildet ist, ist ebenfalls in einer entsprechenden der beiden in dem Stimmgerätgehäuse ausgebildeten Nuten aufgenommen. Sie ist ebenfalls in der Nut verschiebbar.

Die spezielle Konstruktion des elektronischen Stimmgeräts der vorliegenden Erfindung ermöglicht die Verwendung und Positionierung des Stimmgeräts in vielen verschiedenen Weisen. In einer ersten Position liegt der Halter auf der Vorderseite des elektronischen Stimmgeräts auf, wobei sein hakenförmiges Ende zumindest partiell um ein Ende des Stimmgeräts herumgeführt ist. Vorzugsweise überdeckt der Hauptkörper des Halters keine visuelle Stimmanzeige oder verschiedene elektronische Drucktastenschalter und andere Komponenten, die an dem elektronischen Gehäuse angebracht sind, so daß ein Musiker das Stimmgerät verwenden kann, wenn sich der Halter in dieser "geschlossenen" Position befindet.

Der Halter läßt sich auch als Ständer positionieren. Der Benutzer schiebt den Halter von dem Stimmgerät in Richtung nach außen, bis die erste Erhebung durch das offene Ende ihrer jeweiligen Nut hindurchtritt. Der Halter wird dann an den zweiten Erhebungen in bezug auf das Stimmgerätgehäuse nach unten verschwenkt, bis die erste Erhebung mit der Rückseite des Stimmgeräts in Berührung tritt und das Stimmgerät in einer im wesentlichen aufrechten Position oder in einem vorbestimmten Winkel abstützt, so daß der Musiker die Stimmanzeige an der Vorderseite des Stimmgeräts bequem sehen kann. In dieser zweiten Position wirkt der Halter als Ständer für das Stimmgerät, so daß das Stimmgerät auf einer ebenen Oberfläche oder dergleichen stehen kann.

Der Halter mit seinem hakenförmigen Ende ermöglicht dem Musiker auch ein Aufhängen des Stimmgeräts an der Schallbrettöffnung des Musikinstruments sowie eine Betrachtung der Stimmanzeige beim Stimmen des Instruments. Wenn der Halter vollständig von dem Gehäuse ausgefahren ist, so daß die erste Erhebung das offene Ende ihrer entsprechenden Nut verläßt, kann der Halter in der entgegengesetzten Richtung zur Vorderseite des Stimmgerätgehäuses hin verschwenkt werden.

Der Halter rastet vorzugsweise in einem bestimmten Winkel über der Vorderseite des Stimmgerätgehäuses ein, und der Musiker plaziert das hakenförmige Ende des Halters an dem Rand der Schallbrettöffnung seines Instruments. Der Halter hängt somit das Stimmgerät an der Öffnung in einem Winkel auf, so daß die Stimmanzeige für den Musiker beim Stimmen seines Instruments sichtbar ist.

Wenn der Benutzer mit seiner Hand Kraft ausübt, dann kann der Halter aus dieser Position wieder zurück nach unten geschwenkt werden und auf das Stimmgerätgehäuse aufgeschoben werden, bis das hakenförmige Ende mit einem Rand des Stimmgeräts in Berührung tritt und der Halter zumindest partiell die Vorderseite des Stimmgerätgehäuses überdeckt und sich der Halter damit in einer geschlossenen Position befindet.

Dieses und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung von der Erläuterung dienenden Ausführungsbeispielen von dieser, die in Verbindung mit den Begleitzeichnungen zu lesen ist.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

In den Zeichnungen zeigen:

1 eine isometrische Darstellung des elektronischen Stimmgeräts der vorliegenden Erfindung, wobei der Stimmgeräthalter in einer geschlossenen Position dargestellt ist;

2 eine auseinandergezogene isometrische Darstellung des elektronischen Stimmgeräts der vorliegenden Erfindung gemäß 1;

3 eine erste Seitenansicht des elektronischen Stimmgeräts der vorliegenden Erfindung, wobei der Halter wie in 1 wiederum in der geschlossenen Position dargestellt ist;

3A eine zweite Seitenansicht des elektronischen Stimmgeräts der vorliegenden Erfindung, wobei der Halter wie in 1 in der geschlossenen Position dargestellt ist;

4 eine der 3 ähnliche Seitenansicht des elektronischen Stimmgeräts der vorliegenden Erfindung, wobei der Halter an dem Stimmgerätgehäuse partiell ausgezogen dargestellt ist;

5 eine Seitenansicht des elektronischen Stimmgeräts der vorliegenden Erfindung, wobei der Halter an dem Gehäuse vollständig ausgezogen dargestellt ist;

6 eine isometrische Darstellung des elektronischen Stimmgeräts der vorliegenden Erfindung, wobei der Halter in einer Position zum Einhaken an der Schallbrettöffnung eines Saiteninstruments dargestellt ist;

7 eine Seitenansicht des elektronischen Stimmgeräts der vorliegenden Erfindung, wobei der Halter in einer Position dargestellt ist, in der der Halter in der gleichen Weise wie in 6 an dem Musikinstrument aufgehängt werden kann;

8 eine isometrische Darstellung des elektronischen Stimmgeräts der vorliegenden Erfindung, wobei der Halter in einer Position dargestellt ist, in der er als Ständer für das Stimmgerät wirkt; und

9 eine Seitenansicht des elektronischen Stimmgeräts der vorliegenden Erfindung, wobei der Halter in einer Position dargestellt ist, in der er in der gleichen Weise wie in 8 als Ständer für das elektronische Stimmgerät wirkt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

An dieser Stelle sei auf die US-Patentanmeldung mit dem Titel "Stimmgeräthalter für ein Saiteninstrument" von Maxim Hurwicz verwiesen, die gleichzeitig mit der vorliegenden Anmeldung eingereicht worden ist und auf der PCT-Anmeldung Nr. PCT/US01/30903 basiert, die am 2. Oktober 2001 angemeldet worden ist und die Priorität der vorläufigen US-Anmeldung mit dem Aktenzeichen Nr. 60/237336, eingereicht am 2. Oktober 2000, beansprucht.

Zunächst ist unter Bezugnahme auf die 1 bis 3 der Zeichnungen zu erkennen, daß ein elektronisches Stimmgerät 2, das gemäß der vorliegenden Erfindung ausgebildet ist, ein Stimmgerätgehäuse 4 und einen Stimmgeräthalter 6 aufweist, der an dem Stimmgerätgehäuse 4 selektiv verschiebbar und verschwenkbar ist. Das Stimmgerätgehäuse 4 ist vorzugsweise aus zwei komplementären Hälften 8, 10 gebildet, die zum Bilden eines Raums in ihrem Inneren zum Aufnehmen der elektronischen Schaltungseinrichtungen des Stimmgeräts 2 zusammenwirken.

Die elektronischen Schaltungseinrichtungen des Stimmgeräts 2 sind von herkömmlicher Art und dem Fachmann allgemein bekannt und werden daher an dieser Stelle nicht ausführlich beschrieben. Im allgemeinen jedoch beinhalten die elektronischen Schaltungseinrichtungen einen Wandler (zum Beispiel ein Mikrophon) zum Empfangen von Schallwellen, die von dem Musikinstrument abgegeben werden, sowie eine visuelle Stimmanzeige 12, die für die das Musikinstrument stimmende Person sichtbar ist.

Die elektronischen Schaltungseinrichtungen können mit einem oder mehreren Drucktastenschaltern 14 verbunden sein, die von dem Benutzer betätigt werden können oder mit denen das elektronische Stimmgerät und ihre zugehörigen Schaltungseinrichtungen programmiert werden können, wobei die elektronischen Schaltungseinrichtungen ferner mit einer oder mehreren lichtemittierenden Dioden (LEDs) 16 verbunden sein können, die ebenfalls die Funktion haben, dem Benutzer Information zu liefern, um ihm beim Stimmen des Musikinstruments unter Verwendung des elektronischen Stimmgeräts 2 Hilfe zu leisten.

Das elektronische Stimmgerät 2 kann ferner eine elektronische Buchse, Fassung oder andere Aufnahmeinrichtung 18 zum Aufnehmen eines elektronischen Steckers aufweisen, der mit einem an einer entfernten Stelle angeordneten Wandler verbunden ist, der zum Erfassen der Schwingungen der gezupften Saite sowie zum Erzeugen eines elektronischen Signals verwendet wird, das den Stimmgerät-Schaltungseinrichtungen zur Analyse zugeführt wird.

Entweder der eingebaute Wandler oder der an einem entfernten Ort vorgesehene Wandler erfaßt die Frequenz der schwingenden Saite und erzeugt ein dieser Schwingung entsprechendes Signal. Das Signal wird den elektronischen Schaltungseinrichtungen des Stimmgeräts 2 zugeführt, und die elektronischen Schaltungseinrichtungen erzeugen ein wahrnehmbares Signal auf der visuellen Anzeige 12, das jegliche Differenz zwischen der Frequenz der Schwingung der gezupften Saite und einer Zielfrequenz auf einer standardmäßigen Tonleiter darstellt.

Der Benutzer kann diese Information auf der visuellen Anzeige 12 sehen und die Spannung der gezupften Saite entsprechend einstellen, bis die Zielfrequenz erreicht ist, wie dies auf der Anzeige 12 oder den LEDs 16 dargestellt wird. Bei der vorliegenden Erfindung können die elektronischen Schaltungseinrichtungen verwendet werden, die in der vorstehend genannten US-A-4 899 636 (Chiba et al.) offenbart sind oder die in einer beliebigen der US-A-5 637 820 (Wittman), der US-A-69155 (Hine et al.) und der US-A-5 777 248 (Campbell) offenbart sind, oder es können Variationen solcher Schaltungseinrichtungen, die im Umfang der Fähigkeiten und des Wissens des Fachmanns liegen, als Schaltungseinrichtungen für das Stimmgerät der vorliegenden Erfindung verwendet werden.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhaltet das Stimmgerätgehäuse 4 eine vordere Wand 20, eine Rückwand 22 gegenüber von der vorderen Wand 20, eine erste und eine zweite Endwand 24, 26, die einander gegenüberliegend zwischen der vorderen Wand 20 und der Rückwand 22 angeordnet sind, eine erste laterale Seitenwand 28 sowie eine zweite laterale Seitenwand 30 gegenüber von der ersten lateralen Seitenwand 28.

Die erste und die zweite laterale Seitenwand 28, 30 befinden sich zwischen der ersten und der zweiten Endwand 24, 26 sowie zwischen der vorderen Wand 20 und der Rückwand 22. Vorzugsweise ist die erste Endwand 24 gekrümmt oder gerundet ausgebildet, damit ein hakenförmiges Ende 32 des Stimmgeräthalters 6 eng anliegend an der ersten Endwand 24 anliegen kann, wenn sich der Stimmgeräthalter in der in 1 dargestellten ersten Position (geschlossenen Position oder Aufbewahrungsposition) befindet, wie dies noch ausführlicher beschrieben wird.

Wie in den 3 und 3A dargestellt, sind in der ersten und der zweiten lateralen Seitenwand 28, 30 eine erste Nut 34 bzw. eine zweite Nut 36 ausgebildet, die sich in Längsrichtung zumindest partiell entlang der Länge von diesen erstrecken. Wie in 3 gezeigt ist, kann sich die erste Nut 34, die an der ersten lateralen Seitenwand 28 des Stimmgerätgehäuses dargestellt ist, vollständig über die Länge der ersten lateralen Seitenwand erstrecken oder vor der zweiten Endwand 26 enden. Die in der zweiten lateralen Seitenwand 30 ausgebildete zweite Nut 36 kann in ähnlicher Weise wie die erste Nut 34 ausgebildet sein, wie dies in 3A der Zeichnungen dargestellt ist.

Die erste Nut 34 der ersten lateralen Seitenwand 28 kann an einer Stelle unterbrochen oder flacher ausgebildet sein, an der eine elektronische Anschlußbuchse oder Aufnahmeeinrichtung 18 in der ersten Seitenwand 28 angebracht ist, falls eine solche Einrichtung vorhanden ist. Wie noch ausführlicher beschrieben wird, kompensiert die spezielle Konstruktion des Stimmgerätgehäuses 4 und des Stimmgeräthalters 6 die Plazierung der elektronischen Anschlußbuchse oder Aufnahmeeinrichtung 18 in der ersten Seitenwand 28, in der sich die erste Nut 34 befindet, ohne irgendeinen nennenswerten Einfluß auf die Funktionsweise des Stimmgeräthalters und des Stimmgerätgehäuses sowie auf das Zusammenwirken zwischen diesen beiden Komponenten.

Vorzugsweise sind eine oder beide von der ersten und der zweiten lateralen Seitenwand 28, 30 des Stimmgerätgehäuses mit einer "Anschlagkonstruktion" ausgebildet, die sich in der Nähe der ersten Endwand 24 des Stimmgerätgehäuses befindet. Der Zweck eines solchen Anschlages besteht darin zu verhindern, daß ein Schwenkstift 38 (der im folgenden auch als "zweite Erhebung" bezeichnet wird) des Stimmgeräthalters 6 aus seiner entsprechenden Nut 34, 36 herausgeschoben wird, wenn der Stimmgeräthalter von dem Stimmgerätgehäuse 4 nach außen bewegt bzw. herausgezogen wird, wie dies noch ausführlicher beschrieben wird.

Die Anschlagkonstruktion befindet sich vorzugsweise in der Nähe der ersten Endwand 24 des Stimmgerätgehäuses sowie nahe bei einer oder beiden von der ersten und der zweiten Nut 34, 36, wobei der Schwenkstift 38 des Stimmgerätgehäuses mit der Anschlagkonstruktion in Berührung tritt, um eine weitergehende Bewegung des Stimmgeräthalters 6 in bezug auf das Stimmgerätgehäuse 4 zu verhindern.

Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann diese "Anschlagkonstruktion" in Form eines länglichen U-förmigen Bechers 40 ausgebildet sein, der beide Seiten entweder der ersten Nut 34, der zweiten Nut 36 oder von beiden Nuten umgibt. Genauer gesagt, es besitzt der längliche U-förmige Becher 40 zwei gerade Segmente 42, die auf gegenüberliegenden Seiten der entsprechenden Nut an diese angrenzend sowie parallel zu der Nut verlaufen.

Bei dem Segment 42 handelt es sich im Grunde um eine Rippe oder erhabene Fläche, die sich von der lateralen Seitenwand, an der sie ausgebildet ist, nach außen erstreckt und die vorzugsweise eine abgeschrägte äußere Oberfläche 44 aufweist, deren Zweck darin besteht, einer an dem Stimmgeräthalter 6 ausgebildeten Verriegelungserhebung 46 (die im folgenden auch als "dritte Erhebung" bezeichnet wird) eine Bewegung über das gerade Segment 42 des U-förmigen Bechers zu ermöglichen, so daß die Erhebung 46 in der entsprechenden Nut 34, 36 aufgenommen und in dieser selektiv festgehalten werden kann.

Die bevorzugte Form der "Anschlagkonstruktion", d.h. der längliche U-förmige Becher 40, beinhaltet ferner ein Paar gekrümmte Segmente 48, die angrenzend an die geraden Segmente 42 vorgesehen sind und beidseits der jeweiligen Nut 34, 36 ausgebildet sind. Der Radius der inneren Oberfläche der gekrümmten Segmente 48 ist zumindest der gleiche, jedoch vorzugsweise geringfügig größer als der Radius des Schwenkstifts 38 an dem Stimmgeräthalter, so daß der Schwenkstift innerhalb des U-förmigen länglichen Bechers 40 und der Nut festgehalten ist, in denen er sich hin- und herschieben und verschwenken läßt. Der U-förmige Becher 40 bildet somit eine tiefere Bahn, in der sich der Schwenkstift 38 bewegt.

Vorzugsweise sind die gekrümmten Segmente 48 des U-förmigen Bechers über eine vorbestimmte Distanz voneinander getrennt, so daß eine weitere Erhebung, vorzugsweise in Form einer Rippe 50 (die im folgenden auch als "erste Erhebung" bezeichnet wird) zwischen diesen hindurchgeführt und über die erste Endwand 24 des Stimmgerätgehäuses hinaus bewegt werden kann, wie dies noch ausführlicher beschrieben wird.

Vorzugsweise sind eine oder beide der ersten und der zweiten Nut 34, 36, die in der ersten bzw. zweiten lateralen Seitenwand 28, 30 des Stimmgerätgehäuses ausgebildet sind, mit mindestens einem ersten Bereich 52 mit einer ersten Quernutbreite sowie mit einem zweiten Bereich 54 mit einer zweiten Quernutbreit ausgebildet. Die Quernutbreite über den ersten Bereich 52 ist geringer als die Quernutbreite über den zweiten Bereich 54.

Der erste Bereich 52 der Nut ist näher bei der ersten Endwand 24 des Stimmgerätgehäuses positioniert als der zweite Bereich 54 der Nut, und der zweite Bereich 54 der Nut ist näher bei der zweiten Endwand 26 des Stimmgerätgehäuses positioniert als der erste Bereich 52 der Nut. Wiederum können entweder eine oder beide von der ersten und der zweiten Nut 34, 36 diese spezielle Konstruktion aufweisen.

Eine oder beide von der ersten und der zweiten Nut 34, 36, die in der ersten bzw. der zweiten lateralen Seitenwand des Stimmgerätgehäuses ausgebildet sind, besitzt bzw. besitzen ein offenes Ende 56, das sich an der ersten Endwand 24 des Stimmgerätgehäuses befindet. Dies ist vorgesehen, damit die erste Erhebung 50 des Stimmgeräthalters 6 durch diese hindurch sowie über das offene Ende 56 der Nut und der ersten Endwand 24 des Stimmgerätgehäuses hinaus bewegt werden kann, während der Schwenkstift 38 (d.h. die zweite Erhebung) in seiner jeweiligen Nut festgehalten bleibt. Dieser Übergang zwischen dem breiteren zweiten Bereich 54 und dem schmaleren ersten Bereich 52 der Nut definiert eine weitere "Anschlagkonstruktion", um eine weitergehende Längsrichtungsbewegung des Schwenkstifts 38 in der Nut zu verhindern.

Wie in den 1, 2 und 7 zu sehen ist, kann jede oder können beide von der ersten und der zweiten Nut 34, 36 eine Erhebung oder in weiter bevorzugter Weise eine Rampe 58 aufweisen, die in der entsprechenden lateralen Seitenwandfläche ausgebildet ist und den Boden der Nut bildet.

Die Rampe 58 ist von der "Anschlagkonstruktion" (wie zum Beispiel einem geschlossenen Ende der Nut, den gekrümmten Segmenten 48 des länglichen U-förmigen Bechers oder dem Übergang zwischen dem breiten und dem schmalen Bereich 54, 52) über eine derartige Distanz beabstandet, daß sich der Schwenkstift 38 (d.h. die zweite Erhebung) von der einen Seite über die Rampe 58 hinweg bewegen kann und auf der anderen Seite in der Nut festgehalten werden kann, bis der Benutzer mit der Hand Druck auf den Halter 6 aufbringt, um den Stift 38 zwangsweise über die Rampe zurück und durch die Nut hindurch in Richtung auf die zweite Endwand 26 des Gehäuses zu bewegen, beispielsweise wenn der Benutzer den Halter 6 an dem Gehäuse 4 in Richtung auf seine geschlossene Position schiebt.

Unter Bezugnahme auf 2 der Zeichnungen wird nun die bevorzugte Ausführungsform des Stimmgeräthalters 6 beschrieben. Der Stimmgeräthalter 6 hat vorzugsweise einen Hauptkörper 60, ein sich von dem Hauptkörper 60 in einer Richtung weg erstreckendes hakenförmiges Ende 32, eine erste Seitenwand 62 sowie eine zweite Seitenwand 64 gegenüber von der ersten Seitenwand 62. Die erste und die zweite Seitenwand 62, 64 des Stimmgeräthalters erstrecken sich im wesentlichen in der gleichen Richtung von dem Hauptkörper 60 weg und erstrecken sich im wesentlichen in der entgegengesetzten Richtung zu dem hakenförmigen Ende 32. Die erste und die zweite Seitenwand 62, 64 des Stimmgeräthalters verlaufen im wesentlichen parallel zueinander und in voneinander beabstandeter Weise.

Die erste und die zweite Seitenwand 62, 64 des Stimmgeräthalters weisen jeweils eine äußere Oberfläche 66 und eine gegenüberliegende innere Oberfläche 68 auf. Die inneren Oberflächen 68 der voneinander beabstandeten ersten und zweiten Seitenwand sind einander zugewandt gegenüberliegend angeordnet. Die voneinander beabstandete erste und zweite Seitenwand 62, 64 des Stimmgeräthalters sind über eine vorbestimmte Distanz voneinander getrennt, um das Stimmgerätgehäuse 4 dazwischen aufzunehmen.

Der Stimmgeräthalter 6 und das Stimmgerätgehäuse 4 können aus einem beliebigen geeigneten Material gebildet sein, sind jedoch vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial gebildet. Auch sind die beiden Seitenwände 62, 64 des Stimmgeräthalters vorzugsweise zumindest partiell oder geringfügig elastisch, so daß sie sich über das Stimmgerätgehäuse passen lassen und in engen Eingriff mit den lateralen Seitenwänden 28, 30 des Gehäuses bringen lassen.

Wie in 2 sowie in den 3 bis 5 der Zeichnungen erkennbar, ist das hakenförmige Ende 32 nach innen gekrümmt, wobei es eine Krümmung aufweist, die im wesentlichen der Krümmung der ersten Endwand 24 des Stimmgerätgehäuses entspricht. Auf diese Weise läßt sich das hakenförmige Ende 32 in enge anliegende Berührung mit der ersten Endwand 24 des Stimmgerätgehäuses bringen, wenn sich der Stimmgeräthalter 6 in der ersten oder geschlossenen Position an dem Stimmgerätgehäuse 4 befindet, wie dies in den 1, 3 und 3A dargestellt ist. Das hakenförmige Ende 32 des Stimmgeräthalters ist vorgesehen, damit sich das Stimmgerät der vorliegenden Erfindung an der Schallbrettöffnung 70 des zu stimmenden Saiteninstruments aufhängen läßt, wie dies in 7 der Zeichnungen dargestellt ist.

Wie vorstehend erwähnt, kann eine oder können beide von der ersten und der zweiten Seitenwand 62, 64 des Stimmgeräthalters eine oder mehrere Erhebungen aufweisen, wie dies in 2 und den 3 bis 5 der Zeichnungen dargestellt ist. Genauer gesagt, es beinhalten vorzugsweise beide von der ersten und der zweiten Seitenwand 62, 64 des Stimmgeräthalters einen Schwenkstift 38 (d.h. die "zweite Erhebung"), die sich von der inneren Oberfläche 68 von diesem derart weg erstreckt, daß beide Schwenkstifte in Richtung auf den zwischen der ersten und der zweiten Seitenwand 62, 64 des Stimmgeräthalters ausgebildeten Raum nach innen weisen.

Diese Schwenkstifte 38 sind in der entsprechenden ersten und zweiten Nut 34, 36 aufgenommen, die in der ersten bzw. der zweiten lateralen Seitenwand 28, 30 des Stimmgerätgehäuses ausgebildet sind. Die Schwenkstifte 38 besitzen eine derartige Breite oder einen derartigen Durchmesser, die bzw. der nahezu gleich der Breite der Nut 34, 36 (und vorzugsweise zumindest geringfügig geringer als diese Breite ist) ist, in denen sie aufgenommen sind, so daß sie in den Nuten verschiebbar und schwenkbar sind.

Wenn die Nut mit einem ersten und einem zweiten Bereich 52, 54 mit unterschiedlichen Quernutbreiten ausgebildet ist, dann besitzt der Schwenkstift 38 eine Breite oder einen Durchmesser, die bzw. der nahezu gleich der Quernutbreite (und vorzugsweise geringfügig geringer als die Quernutbreite) des zweiten Bereichs 54 der Nut ist, wobei der Schwenkstift 38 jedoch eine Breite oder einen Durchmesser aufweist, die bzw. der größer ist als die Quernutbreite des ersten Bereichs 52 der Nut.

Wie vorstehend erwähnt, ist die Breite des zweiten Bereichs 54 der Nut größer als die Breite des ersten Bereichs 52. Wenn somit die Nut mit zwei Bereichen mit unterschiedlicher Breite ausgebildet ist, dann läßt sich der Schwenkstift 38 innerhalb des zweiten Bereichs 54 der Nut in hin- und hergehender Weise verschieben, wobei er jedoch nicht in der Lage ist, in den ersten Bereich 52 einzutreten und er somit in dem zweiten Bereich der Nut festgehalten wird.

Auf diese Weise wirkt der Übergang zwischen dem schmaleren ersten Bereich 52 und dem breiteren zweiten Bereich 54 der Nut als Anschlag, um den Schwenkstift 38 (d.h. die "zweite Erhebung") an einer weitergehenden Bewegung in der Nut zu hindern, wenn der Stimmgeräthalter 6 durch den Benutzer von dem Stimmgerätgehäuse 4 herausgeschoben wird.

Wie vorstehend erwähnt, beinhaltet der Stimmgeräthalter ferner eine erste Erhebung 50, die an einer oder beiden von der ersten und der zweiten Seitenwand 52, 54 ausgebildet ist. Die erste Erhebung 50 erstreckt sich von der inneren Oberfläche 68 der ersten oder der zweiten Seitenwand weg, an der sie ausgebildet ist, und zwar im wesentlichen in der gleichen Weise wie der vorstehend beschriebene Schwenkstift 38.

Die erste Erhebung ist von dem Schwenkstift 38 beabstandet und ist in bezug auf den Schwenkstift vorzugsweise in der gleichen allgemeinen Richtung der Längsbewegung des Stimmgeräthalters an dem Stimmgerätgehäuse 4 positioniert, so daß die erste Erhebung 50 in einer entsprechenden Nut (entweder der ersten oder der zweiten Nut 34, 36 oder beiden) der ersten oder der zweiten lateralen Seitenwand 28, 30 des Stimmgerätgehäuses aufgenommen werden kann.

Wie in den 2 sowie 3 bis 5 der Zeichnungen gezeigt, ist die erste Erhebung 50 vorzugsweise in Form einer länglichen Rippe oder Flosse ausgebildet, obwohl sie auch in Form eines Stifts oder einer anderen Formgebung vorliegen kann. Die Breite der ersten Erhebung 50 (d.h. die Querbreite der Rippe) ist nahezu gleich der (und vorzugsweise geringfügig geringer als die) Breite des ersten Bereichs 52 der Stimmgerätgehäusenut, in der sie aufgenommen ist.

Dies ermöglicht eine Aufnahme der Rippe 50 und eine hin- und hergehende Verschiebebewegung nicht nur in dem breiteren zweiten Bereich 54 der Nut, sondern auch in dem schmaleren ersten Bereich 52. Die erste Erhebung oder Rippe 50 ist ferner von der zweiten Erhebung oder dem Schwenkstift 38 über eine Distanz beabstandet, die zumindest gleich der (und vorzugsweise geringfügig größer als die) Länge des ersten Bereichs 52 der Nut des Stimmgerätgehäuses ist, in der sie sich bewegt.

Das heißt, die Beabstandung zwischen der ersten und der zweiten Erhebung (d.h. der Rippe 50 und dem Schwenkstift 38) an der einen oder beiden der Seitenwände 62, 64 des Stimmgeräthalters ist zumindest gleich der (und vorzugsweise geringfügig größer als die) Distanz von der Anschlagkonstruktion (die eine weitergehende Bewegung des Schwenkstifts 38 in seiner jeweiligen Nut verhindert) zu dem offenen Ende 56 der Nut oder der ersten Endwand 24 des Gehäuses, so daß sich die Rippe vollständig durch die Nut und, falls vorhanden, insbesondere durch den ersten Bereich 52 von dieser hindurchführen läßt und sich von der ersten Endwand 24 des Stimmgerätgehäuses weg bewegen kann.

Dadurch wird es ermöglicht, daß der Stimmgeräthalter 6 an dem Stimmgerätgehäuse 4 angebracht bleibt, jedoch an dem Stimmgerätgehäuse in mehreren verschiedenen Positionen angeordnet werden kann, wenn die zweite Erhebung oder der Schwenkstift 38 in seiner entsprechenden Nut (und, falls vorhanden, insbesondere in dem breiteren zweiten Bereich 54 der entsprechenden Nut) des Stimmgerätgehäuses schwenkbar aufgenommen ist.

Wie vorstehend bereits erwähnt, kann eine oder können beide von der ersten und der zweiten Seitenwand 62, 64 des Stimmgeräthalters eine dritte Erhebung oder "Verriegelungserhebung" 46 aufweisen, wie dies in den 2 bis 5, 7 und 9 der Zeichnungen dargestellt ist. Diese Verriegelungserhebung 46 ist vorzugsweise in Form eines geglätteten Kegelstumpfes bzw. einer "Ausbauchung" mit geneigten Seitenwänden ausgebildet, wobei sich diese Erhebung vorzugsweise nur geringfügig von der inneren Oberfläche 68 entweder von einer oder von beiden der ersten und der zweiten Seitenwand 62, 64 des Stimmgeräthalters weg erstreckt.

Diese Verriegelungserhebung 46 wird dazu verwendet, den Stimmgeräthalter 6 in einer bestimmten Position in einem Winkel zu dem Stimmgerätgehäuse 4 festzuhalten. Vorzugsweise tritt die dritte "Verriegelungserhebung" 46 mit der entsprechenden lateralen Seitenwand des Stimmgerätgehäuses in Eingriff und wird in der darin ausgebildeten Nut 34, 36 aufgenommen, wenn der Stimmgeräthalter 6 um seine Schwenkstifte 38 in bezug auf das Stimmgerätgehäuse 4 verschwenkt wird.

Wenn die lateralen Seitenwände 28, 30 mit dem länglichen U-förmigen Becher 40 versehen sind oder wenn sich irgendeine andere erhöhte Oberfläche an zumindest einer Seite von einer oder beiden der Nuten befindet, ist die Verriegelungserhebung 46 gezwungen, sich über die schräg verlaufende äußere Oberfläche 44 der U-förmigen Bechersegmente (oder einer anderen erhöhten Oberfläche) hinweg sowie sich in die Nut hinein zu bewegen, wenn der Stimmgeräthalter 6 an dem Stimmgerätgehäuse 4verschwenkt wird, wobei sie in dieser Position selektiv festgehalten bleibt, bis der Benutzer mit der Hand auf den Stimmgeräthalter 6 Druck ausübt, um diesen in bezug auf das Stimmgerätgehäuse 4 aus seiner verriegelten Position zurück nach unten zu verschwenken.

Das Federvermögen der ersten und der zweiten Seitenwand 62, 64 des Stimmgeräthalters erleichtert die Bewegung der dritten Erhebung 46 in die Nut hinein und aus dieser heraus sowie über den länglichen U-förmigen Becher 40 (oder eine andere erhöhte Oberfläche) des Stimmgerätgehäuses hinweg.

Wie in 3 der Zeichnungen dargestellt, ist der Stimmgeräthalter 6 in seiner geschlossenen Position oder Aufbewahrungsposition dargestellt, in der er sich in engem Eingriff mit dem Stimmgerätgehäuse 4 befindet. Genauer gesagt, es liegt das hakenförmige Ende 32 des Stimmgeräthalters eng anliegend an der ersten Endwand 24 des Stimmgerätgehäuses an, und der Hauptkörper 60 des Stimmgeräthalters liegt über einem Bereich der vorderen Wand 20 des Stimmgerätgehäuses.

Es ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, daß die erste und die zweite Seitenwand 62, 64 und/oder der Hauptkörper 60 des Stimmgeräthalters zwischen sich einen offenen Betrachtungsbereich 72 bilden, der die visuelle Stimmanzeige 12 oder die LEDs 16 nicht überdeckt und einen Zugang zu den Drucktastenschaltern 14 durch diesen offenen Bereich 72 ermöglicht.

Auf diese Weise kann ein Benutzer das elektronische Stimmgerät 2 der vorliegenden Erfindung betätigen, wenn sich der Stimmgeräthalter 6 vollständig in Eingriff mit dem Stimmgerätgehäuse 4 befindet. Das elektronische Stimmgerät 2 mit dem in einer derartigen Position angeordneten Stimmgeräthalter besitzt eine kompakte Formgebung für die Aufbewahrung und kann dennoch bei in dieser Position angeordnetem Halter von einem Musiker zum Stimmen seines Musikinstruments verwendet werden.

Wie ferner in 3 gezeigt, ist es deutlich erkennbar, daß der Schwenkstift 38 (d.h. die zweite Erhebung) und die Rippe 50 (d.h. die erste Erhebung) in ihrer in der ersten und der zweiten lateralen Seitenwand 28, 30 des Stimmgerätgehäuses ausgebildeten, entsprechenden Nut aufgenommen sind und darin in hin- und hergehender Weise verschiebbar sind. Wenn die Nut mit einem breiteren zweiten Bereich 54 und einem schmaleren ersten Bereich 52 ausgebildet ist, dann sind genauer gesagt sowohl der Schwenkstift 38 als auch die Rippe 50 in dem zweiten Bereich 54 angeordnet, wenn sich der Stimmgeräthalter 6 in bezug auf das Stimmgerätgehäuse 4 in der geschlossenen Position oder der Aufbewahrungsposition befindet.

Wenn der Benutzer den Wunsch hat, den Stimmgeräthalter 6 als Ständer oder als Haken zum Aufhängen des Stimmgeräts an dem Instrument zu verwenden, schiebt er den Stimmgeräthalter 6 entlang der Längsachse der Nuten 34, 36 des Stimmgerätgehäuses nach außen, wie dies in 4 gezeigt ist. Die erste und die zweite Erhebung 50, 38 werden dabei in ihrer jeweiligen Nut verschoben.

Es ist darauf hinzuweisen, daß in der in 4 dargestellten Weise die Länge der Rippe 50 (d.h. der ersten Erhebung) nahezu gleich der (und vorzugsweise größer als die) Breite der elektronischen Anschlußbuchse oder Aufnahme 18 ist, wenn eine solche in der Seitenwand des Stimmgerätgehäuses vorhanden ist, so daß die Rippe 50 nicht in unbeabsichtigter Weise aus ihrer jeweiligen Nut 34, 36 austritt, in der sich die elektronische Anschlußbuchse befindet, da eine solche Anschlußbuchse die Nut beeinträchtigen kann oder die Nut an der Stelle, an der sich die Anschlußbuchse befindet, flacher ausgebildet sein kann.

Mit anderen Worten, es überbrückt die Rippe 50 den Spalt oder den Raum in der Nut, in dem sich die Anschlußbuchse 18 befindet. Infolgedessen bleibt der Stimmgeräthalter 6 in verschiebbarer Weise an dem Stimmgerätgehäuse 4 angebracht.

Wie in 5 gezeigt, kann der Stimmgeräthalter 6 ausgezogen werden, bis der Schwenkstift 38 an der einen oder beiden der Seitenwände 62, 64 des Stimmgeräthalters seine "Anschlagkonstruktion" erreicht. Hierbei kann es sich zum Beispiel um die Stelle handeln, an der der breitere zweite Bereich 54 der Nut auf den schmaleren ersten Bereich 52 trifft. Eine weiter nach außen gehende Bewegung des Stimmgeräthalters 6 in Längsrichtung wird verhindert, da die größere Breite des Schwenkstifts 38 diesen an einem Eintreten in den schmaleren ersten Bereich 52 der Nut hindert.

Wenn ein länglicher U-förmiger Becher 40 an der Seitenwand des Stimmgerätgehäuses vorgesehen ist, so ist die Trennung zwischen den gekrümmten Segmenten 48 des U-förmigen Bechers geringer als die Breite oder der Durchmesser des Schwenkstifts 38, wobei dies zusätzlich verhindert, daß sich der Schwenkstift aus der Nut löst oder in die Trennung zwischen den gekrümmten Segmenten 48 des U-förmigen Bechers eintritt.

Es ist ferner darauf hinzuweisen, daß die Trennung bzw. Beabstandung zwischen den geraden Segmenten 42 des U-förmigen länglichen Bechers zumindest die gleiche ist wie (oder vorzugsweise geringfügig größer ist als) die Breite oder der Durchmesser des Schwenkstifts 38, so daß der Schwenkstift zwischen den geraden Segmenten 42 des U-förmigen Bechers festgehalten ist und in seiner jeweiligen Nut bleibt.

Wie ebenfalls in 5 gezeigt, tritt die Rippe oder die erste Erhebung 50 durch den ersten schmaleren Bereich 52 der Nut hindurch. Aufgrund ihrer Beabstandung von dem Schwenkstift 38 über eine vorbestimmte Distanz, tritt die Rippe 50 durch das offene Ende 56 der Nut hindurch und bewegt sich von der ersten Endwand 24 des Stimmgerätgehäuses weg. In dieser Position kann der Stimmgeräthalter 6 um seine Schwenkstifte 38 in bezug auf das Stimmgerätgehäuse 4 nun entweder nach oben oder nach unten verschwenkt werden.

Wie vorstehend erwähnt, kann der Stimmgeräthalter derart positioniert werden, daß er an der Schallbrettöffnung 70 eines Saiteninstruments, wie zum Beispiel einer Gitarre, aufgehängt werden kann, und zwar vorzugsweise unter den Saiten 71. Wie in den 6 und 7 der Zeichnungen gezeigt, wird der Stimmgeräthalter 6 um seine Schwenkstifte 38 nach oben in Richtung auf die vordere Wand 20 des Stimmgerätgehäuses verschwenkt.

Die dritte Erhebung oder Verriegelungserhebung 46 wird durch Druck von Hand zwangsweise dazu veranlaßt, sich über die schräg verlaufende äußere Oberfläche 44 des U-förmigen Bechers zu bewegen, bis sie in ihrer jeweiligen Nut aufgenommen ist, die in der lateralen Seitenwand des Stimmgerätgehäuses ausgebildet ist, und in dieser aufgrund des Federvermögens der Seitenwände 62, 64 des Stimmgeräthalters festgehalten wird.

Die Verriegelungserhebung 46 ist in bezug auf den Schwenkstift 38 an der inneren Oberfläche 68 ihrer jeweiligen Halterseitenwand derart positioniert, daß bei Aufnahme von dieser in derselben Nut, in der sich auch der Schwenkstift 38 befindet, der Stimmgeräthalter 6 in einem bestimmten Winkel in bezug auf die vordere Wand 20 des Stimmgerätgehäuses 4 gehalten wird.

In dieser Position bildet der Stimmgeräthalter 6 vorzugsweise an seinem Hauptkörper 60 einen Winkel mit der vorderen Wand 20 des Stimmgerätgehäuses zwischen etwa 80° und etwa 120° und bildet in weiter bevorzugter Weise einen Winkel mit der vorderen Wand des Stimmgerätgehäuses von etwa 100°. Hierbei handelt es sich um den bevorzugten Winkel für den Musiker zum Betrachten der visuellen Stimmanzeige 12, während das elektronische Stimmgerät der vorliegenden Erfindung an dem Musikinstrument aufgehängt ist, indem sein hakenförmiges Ende 32 in Eingriff mit dem Rand der Schallbrettöffnung 20 des Musikinstruments angeordnet ist.

Wie in 6 der Zeichnungen dargestellt, ist ein Paar Gummifüße (oder ein anderes Dämpfungsmaterial) 74 vorzugsweise an der gekrümmten ersten Endwand 24 des Stimmgerätgehäuses angebracht. Wenn das Stimmgerät 2 an der Schallbrettöffnung 70 des Musikinstruments aufgehängt ist, liegen die Gummifüße 74 auf der Oberfläche des Instruments auf, wobei diese derart vorgesehen sind, daß das Stimmgerät 2 die Oberfläche des Musikinstruments nicht beschädigt.

Die Gummifüße 74 verleihen dem elektronischen Stimmgerät der vorliegenden Erfindung ferner eine Antirutscheigenschaft, um dadurch eine Bewegung oder einen Schlupf des Stimmgeräts an dem Schallbrett des Musikinstruments beim Stimmen des Instruments zu minimieren. Der Musiker muß lediglich Kraft von Hand aufbringen, um eine neue Positionierung der Stimmgeräthalters 6 in bezug auf das Stimmgerätgehäuse 4 vorzunehmen, d.h. die Verriegelungserhebung 50 aus ihrer jeweiligen Nut herausdrücken und, falls vorhanden, zwangsweise über den länglichen U-förmigen Becher 40 oder eine andere erhöhte Oberfläche bewegen.

Der Stimmgeräthalter 6 kann auch derart positioniert werden, daß er als Ständer zum Abstützen des elektronischen Stimmgeräts 2 der vorliegenden Erfindung dient. Wie in den 8 und 9 gezeigt, kann der Stimmgeräthalter 6 in seiner vollständig ausgefahrenen Position in bezug auf das Stimmgerätgehäuse 4 nach unten geschwenkt werden, bis die Rippe 50 oder die erste Erhebung mit der Rückwand 22 des Stimmgerätgehäuses in Eingriff tritt. In dieser Position kann der Halter 6 auf einer Tischoberfläche oder einer anderen ebenen Oberfläche aufliegen, wobei das Stimmgerätgehäuse 4 in einer aufrechten oder leicht winkeligen Position für die Betrachtung durch den Musiker beim Stimmen seines Musikinstruments angeordnet ist.

Wiederum verhindern die Gummifüße 74 ein Rutschen des Stimmgeräts 2 auf der Tischoberfläche oder einer anderen ebenen Oberfläche, wobei sie ferner auch eine Beschädigung der Oberfläche durch das Stimmgerät verhindern. Vorzugsweise bildet der Stimmgeräthalter (und zwar vorzugsweise der Hauptkörper 60 von diesem) in dieser Position einen Winkel mit der Rückwand 22 des Stimmgerätgehäuses von zwischen etwa 45° und etwa 85°, und bildet in weiter bevorzugter Weise einen Winkel mit der Rückwand 22 des Stimmgerätgehäuses von etwa 65°. Hierbei handelt es sich um den bevorzugten Winkel für die Betrachtung der visuellen Stimmanzeige 12 und der LEDs 16 an der vorderen Wand 20 des Stimmgerätgehäuses 4, wenn der Stimmgeräthalter 6 als Ständer angeordnet ist.

Das elektronische Stimmgerät 2 gemäß der vorliegenden Erfindung kann mit seinem Stimmgerätgehäuse 4 und dem damit zusammenwirkenden Stimmgeräthalter 6 in verschiedenen Positionen und Verwendungsweisen benutzt werden. Es kann verwendet werden, wenn der Halter in seiner geschlossenen Position oder Aufbewahrungsposition in vollständigem Eingriff mit dem Stimmgerätgehäuse angeordnet ist, wobei es in dieser Ausführung eine kompakte Form für einen einfachen Transport in einer Bekleidungstasche schafft.

Der in mehreren Positionen anzuordnende, multifunktionale Halter 6 stützt ferner das elektronische Stimmgerät der vorliegenden Erfindung auf einer Tischoberfläche oder einer anderen ebenen Oberfläche ab, indem er als Ständer wirkt, wobei er ferner auch derart positioniert werden kann, daß das elektronische Stimmgerät 2 an der Schallbrettöffnung 70 des zu stimmenden Musikinstruments aufgehängt werden kann, und zwar in einer Position, in der der das Instrument stimmende Musiker die visuelle Stimmanzeige 12 und die LEDs 14, die sich an der vorderen Wand 20 des Stimmgerätgehäuses befinden, in einfacher Weise sehen kann.

Wie vorstehend erwähnt, kann es zwar bevorzugt sein, eine "Anschlagkonstruktion" an beiden lateralen Seitenwänden 28, 30 des Stimmgerätgehäuses vorzusehen, jedoch ist es auch möglich, eine solche Konstruktion nur an einer Seitenwand vorzusehen, um den Stimmgeräthalter an dem Stimmgerätgehäuse festzuhalten.

Außerdem ist auch ins Auge gefaßt, daß nur eine Seitenwand des Stimmgeräthalters die Rippe 50 (d.h. die erste Erhebung) oder die Verriegelungserhebung 46 (d.h. die dritte Erhebung) aufweist, da der Stimmgeräthalter 6 damit immer noch in bezug auf das Stimmgerätgehäuse 4 verschiebbar und schwenkbar ist, wenn nur eine Seitenwand des Stimmgeräthalters solche Erhebungen aufweist. Weiterhin kann die Rippe 50 an einer anderen Halterseitenwand 62, 64 als derjenigen vorgesehen sein, an der sich die Verriegelungserhebung 46 befindet.

Ferner soll es auch im Umfang der vorliegenden Erfindung liegen, daß in der vorstehend geschilderten Weise Nuten 34, 36 mit nur einer Breite entweder an einer oder an beiden der lateralen ersten und zweiten Seitenwand 28, 30 des Stimmgerätgehäuses ausgebildet sind, obwohl es bevorzugt ist, in mindestens einer Seitenwand eine Nut auszubilden, die einen schmaleren ersten Bereich 52 und einen breiteren zweiten Bereich 54 aufweist, wie dies vorstehend beschrieben worden ist.

Ferner ist darauf hinzuweisen, daß das elektronische Stimmgerät 2 der vorliegenden Erfindung hierin zwar in Verwendung zum Stimmen eines Saiteninstruments, wie zum Beispiel einer Gitarre, beschrieben worden ist, jedoch ist es zur Verwendung sowohl bei Saiteninstrumenten als auch bei anderen Musikinstrumenten, einschließlich Bläserinstrumenten und anderen sowie bei Saiteninstrumenten ohne Schallbrettöffnung gut geeignet.

Vorstehend sind zwar der Erläuterung dienende Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen beschrieben worden, jedoch versteht es sich, daß die Erfindung nicht auf diese exakten Ausführungsformen beschränkt ist, sondern daß auch verschiedene andere Modifikationen und Änderungen von dem Fachmann an dieser vorgenommen werden können, ohne daß man den Umfang der Erfindung verläßt, wie dieser in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.


Anspruch[de]
Elektronisches Stimmgerät (2) zum Stimmen eines Musikinstruments, wobei das Stimmgerät folgendes aufweist:

ein Stimmgerätgehäuse (4), das eine vordere Wand (20), eine Rückwand (22) gegenüber von der vorderen Wand (20), eine erste und eine zweite Endwand (24, 26), die einander gegenüberliegend zwischen der vorderen Wand (20) und der Rückwand (22) angeordnet sind, eine erste laterale Seitenwand (28) sowie eine laterale zweite Seitenwand (30) gegenüber von der ersten lateralen Seitenwand (28) aufweist, wobei die erste und die zweite laterale Seitenwand (28, 30) zwischen der ersten und der zweiten Endwand (24, 26) sowie zwischen der vorderen Wand (20) und der Rückwand (20, 22) angeordnet sind, wobei in der ersten lateralen Seitenwand (28) eine erste Nut (34) ausgebildet ist, die sich in Längsrichtung zumindest partiell entlang der Länge von dieser erstreckt, und wobei in der zweiten lateralen Seitenwand (30) eine zweite Nut (36) ausgebildet ist, die sich in Längsrichtung zumindest partiell entlang der Länge von dieser erstreckt, wobei die erste Nut (34) ein offenes Ende (56) aufweist, das sich an der ersten Endwand (24) des Stimmgerätgehäuses (4) befindet; und

einen Stimmgeräthalter (6), der einen Hauptkörper (60), ein sich von dem Hauptkörper (60) wegerstreckendes hakenförmiges Ende (32), eine erste Seitenwand (62) sowie eine zweite Seitenwand (64) gegenüber von der ersten Seitenwand (62) aufweist, wobei sich die erste und die zweite Seitenwand (62, 64) des Stimmgeräthalters (6) im wesentlichen in der gleichen Richtung von dem Hauptkörper (60) weg erstrecken und sich im wesentlichen in der entgegengesetzten Richtung zu dem hakenförmigen Ende (32) erstrecken sowie sich ferner im wesentlichen parallel zueinander und in voneinander beabstandeter Weise erstrecken, wobei jede von der ersten und der zweiten Seitenwand (62, 64) des Stimmgeräthalters (6) eine äußere Oberfläche (66) und eine gegenüberliegende innere Oberfläche (68) aufweist, wobei die inneren Oberflächen (68) der voneinander beabstandeten ersten und zweiten Seitenwand (62, 64) des Stimmgeräthalters (6) einander zugewandt gegenüberliegend angeordnet sind, wobei die voneinander beabstandete erste und zweite Seitenwand (62, 64) des Stimmgeräthalters (6) über eine vorbestimmte Distanz voneinander getrennt sind, um das Stimmgerätgehäuse (4) zumindest partiell dazwischen aufzunehmen, wobei zumindest die erste Seitenwand (62) des Stimmgeräthalters (6) eine sich von der inneren Oberfläche (68) von dieser weg erstreckende erste Erhebung (50) aufweist und die erste und die zweite Seitenwand (62, 64) des Stimmgeräthalters (6) zweite Erhebungen (38) aufweist, die sich von den inneren Oberflächen (68) von diesen weg erstrecken, wobei die erste und die zweite Erhebung (50, 38) der ersten Seitenwand (62) des Stimmgeräthalters (6) voneinander beabstandet sind;

wobei der Stimmgeräthalter (6) derart an dem Stimmgerätgehäuse (4) angebracht ist, daß sich die erste und die zweite Erhebung (50, 38) der ersten Seitenwand (62) des Stimmgeräthalters (6) in der in der ersten lateralen Seitenwand (28) des Stimmgerätgehäuses (4) ausgebildeten ersten Nut (34) verschiebbar aufnehmen lassen und sich die zweite Erhebung (38) der zweiten Seitenwand (64) des Stimmgeräthalters (6) in der in der zweiten lateralen Seitenwand (38) des Stimmgerätgehäuses (4) ausgebildeten zweiten Nut (36) verschiebbar aufnehmen läßt, wobei der Stimmgeräthalter (6) an dem Stimmgerätgehäuse (4) um die zweiten Erhebungen (38) selektiv verschwenkbar ist.
Stimmgerät (2) nach Anspruch 1, wobei mindestens eine von der ersten und der zweiten Seitenwand (28, 30) des Stimmgerätgehäuses (4) einen Anschlag (40) aufweist, der sich in der Nähe von mindestens einer der ersten und der zweiten Nut (34, 36) befindet, um mindestens eine der zweiten Erhebungen (38) des Stimmgeräthalters (6) in mindestens einer der entsprechenden ersten und zweiten Nut (34, 36) selektiv festzuhalten. Stimmgerät (2) nach Anspruch 2, wobei der an der ersten lateralen Seitenwand (28) ausgebildete Anschlag (40) die an der ersten Seitenwand (62) des Stimmgeräthalters (6) ausgebildete zweite Erhebung (38) in der ersten Nut (34) selektiv festhält und eine Bewegung der zumindest an der ersten Seitenwand (62) des Stimmgeräthalters (6) ausgebildeten ersten Erhebung (50) durch das offene Ende (56) der ersten Nut (34) hindurch ermöglicht. Stimmgerät (2) nach Anspruch 1, wobei mindestens eine von der ersten und der zweiten Seitenwand (62, 64) des Stimmgeräthalters (6) eine dritte Erhebung (46) aufweist, wobei die dritte Erhebung (46) an der inneren Oberfläche (68) von mindestens einer der ersten und der zweiten Seitenwand (62, 64) des Stimmgeräthalters (6) ausgebildet ist, wobei die dritte Erhebung (46) in mindestens einer der ersten und der zweiten Nut (34, 36) des Stimmgerätgehäuses (4) selektiv aufgenommen ist, wenn der Stimmgeräthalter (6) an dem Stimmgerätgehäuse (4) eine Schwenkbewegung um die zweiten Erhebungen (38) ausführt. Stimmgerät (2) nach Anspruch 1,

wobei die erste Erhebung (50) in Form einer länglichen Rippe (50) ausgebildet ist;

und wobei die zweite Erhebung (38) in Form eines zylindrischen Stifts (38) ausgebildet ist.
Stimmgerät (2) nach Anspruch 5, wobei das Stimmgerätgehäuse (4) eine elektrische Anschlußbuchse (18) zum Aufnehmen eines elektrischen Steckers aufweist, wobei die elektrische Anschlußbuchse (18) an einer von der ersten und der zweiten lateralen Seitenwand (28, 30) des Stimmgerätgehäuses (4) angebracht ist sowie eine Breite aufweist; und wobei die Rippe (50) eine Länge aufweist, die mindestens gleich der Breite der elektrischen Anschlußdose (18) ist. Stimmgerät (2) nach Anspruch 1, wobei der Stimmgeräthalter (6) sich derart an dem Stimmgerätgehäuse (4) positionieren läßt, daß die zweiten Erhebungen (38) sich entsprechend in der ersten und der zweiten Nut (34, 36) befinden, die in der ersten bzw. der zweiten lateralen Seitenwand (28, 30) des Stimmgerätgehäuses (4) ausgebildet sind, und die mindestens eine erste Erhebung (50) mit der Rückwand (22) des Stimmgerätgehäuses (4) in Eingriff steht, wobei der Stimmgeräthalter (6) als Ständer zum Abstützen des Stimmgerätgehäuses (4) in einem bestimmten Winkel wirkt, der zwischen der Rückwand (22) des Stimmgerätgehäuses (4) und dem Stimmgeräthalter (6) gebildet ist. Stimmgerät (2) nach Anspruch 1,

wobei zumindest die erste Nut (34) zumindest mit einem ersten Bereich (52) mit einer ersten Quernutbreite und zumindest mit einem zweiten Bereich (54) mit einer zweiten Quernutbreite gebildet ist, wobei die erste Nutbreite über den ersten Bereich (52) geringer ist als die zweite Nutbreite über den zweiten Bereich (54), wobei der erste Bereich (52) der ersten Nut (34) näher bei der ersten Endwand (24) des Stimmgerätgehäuses (4) angeordnet ist als der zweite Bereich (54) der ersten Nut (34), und wobei der zweite Bereich (54) der ersten Nut (34) näher bei der zweiten Endwand (26) des Stimmgerätgehäuses (4) angeordnet ist als der erste Bereich (52) der ersten Nut (34);

und wobei die erste und die zweite Erhebung (50, 38) eine erste bzw. zweite Breite aufweisen, wobei die erste Breite geringer ist als die zweite Breite, wobei die zweite Breite der zweiten Erhebung (38) der zweiten Seitenwand (64) des Stimmgeräthalters (6) nahezu gleich der Breite der zweiten Nut (36) des Stimmgerätgehäuses (4) ist, so daß die zweite Erhebung (38) sich in dieser verschiebbar aufnehmen läßt, wobei die erste Breite der zumindest an der ersten Seitenwand (62) des Stimmgeräthalters (6) ausgebildeten ersten Erhebung (50) nahezu gleich der ersten Nutbreite zumindest der ersten Nut (34) des Stimmgerätgehäuses (4) über den ersten Bereich (52) von dieser ausgebildet ist, so daß die erste Erhebung (50) sich in dieser verschiebbar aufnehmen läßt, wobei die zweite Breite der an der ersten Seitenwand (62) des Stimmgeräthalters (6) ausgebildeten zweiten Erhebung (38) nahezu gleich der zweiten Nutbreite des zweiten Bereichs (54) zumindest der ersten Nut (34) ist sowie größer ist als die erste Nutbreite des ersten Bereichs (52) zumindest der ersten Nut (34), so daß die zweite Erhebung (38) zumindest von der ersten Nut (34) verschiebbar aufnehmbar ist und in dieser nur über den zweiten Bereich (54) von dieser verschiebbar ist.
Stimmgerät (2) nach Anspruch 1, wobei das hakenförmige Ende (32) des Stimmgeräthalters (6) eine Form aufweist, die im wesentlichen an die Form der ersten Endwand (24) des Stimmgerätgehäuses (4) angepaßt ist, wobei sich der Stimmgeräthalter (6) an dem Stimmgerätgehäuse (4) in einer ersten Position anordnen läßt, so daß sich die erste und die zweite Erhebung (50, 38) des Stimmgeräthalters (4) in der entsprechenden ersten und zweiten Nut (34, 36) des Stimmgerätgehäuses (4) befinden, wobei sich das hakenförmige Ende (32) des Stimmgeräthalters (6) in unmittelbarer Nähe von der ersten Endwand (24) des Gehäuses (4) befindet und sich der Hauptkörper (60) des Stimmgeräthalters (6) in einer Position befindet, in der er zumindest über einem Bereich der vorderen Wand (20) des Stimmgerätgehäuses (4) liegt. Stimmgerät (2) nach Anspruch 1,

wobei das Stimmgerätgehäuse (4) eine an der vorderen Wand (20) von dieser angebrachte Anzeige (12) aufweist;

wobei der Stimmgeräthalter (6) einen offenen Betrachtungsbereich (72) bildet;

und wobei der offene Betrachtungsbereich (72) sich in einer über der Anzeige (12) liegenden Position befindet, wenn sich der Stimmgeräthalter (6) in bezug auf das Stimmgerätgehäuse (4) in der ersten Position befindet.
Stimmgerät (2) nach Anspruch 1, wobei sich der Stimmgeräthalter (6) an dem Stimmgerätgehäuse (4) derart positionieren läßt, daß sich die zweiten Erhebungen in der entsprechenden ersten und zweiten Nut (34, 36) des Stimmgerätgehäuses (4) befinden und die erste Erhebung (50) mit der Rückwand (11) des Stimmgerätgehäuses (4) in Eingriff steht, wobei der Stimmgeräthalter (6) als Ständer zum Abstützen des Stimmgerätgehäuses (4) in einem bestimmten Winkel wirkt, der zwischen der Rückwand (22) des Stimmgerätgehäuses (4) und dem Stimmgeräthalter (6) gebildet ist.






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