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Dokumentenidentifikation DE60314560T2 25.10.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001348330
Titel Austauschbare Zinken für eine Windleitvorrichtung einer Rundballenpresse
Anmelder CNH Belgium N.V., Zedelgem, BE
Erfinder McClure, John R., 17557, New Holland, US
Vertreter Patentanwälte Wallach, Koch & Partner, 80339 München
DE-Aktenzeichen 60314560
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.03.2003
EP-Aktenzeichen 031007651
EP-Offenlegungsdatum 01.10.2003
EP date of grant 27.06.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.10.2007
IPC-Hauptklasse A01D 89/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A01F 15/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   A01D 41/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung bezieht sich auf die Verbesserung einer landwirtschaftlichen Erntemaschine. Insbesondere bezieht sie sich auf eine Verbesserung für die Anbringung und Entfernung von Windschutz-Zinken auf einer Windschutz-Baugruppe oberhalb der Aufsammeleinrichtungen an einer derartigen Maschine.

Landwirtschaftliche Rundballenpressen wurden über mehrere Jahrzehnte hinweg verwendet, um Erntematerial zu sammeln und zu binden, um die Speicherung des Erntematerials für eine spätere Verwendung zu erleichtern. Im Allgemeinen mäht eine Mäh- oder Mäh-/Aufbereitungsmaschine das Erntematerial und ordnet es in einem Schwaden zum Trocknen an. Später zieht ein Ackerschlepper eine Ballenpresse über den Schwaden, um das Erntematerial zu sammeln. Die Aufsammelvorrichtung der Ballenpresse erfasst das gemähte und in einem Schwaden angeordnete Erntematerial und hebt es in die Ballenkammer an. Die Ballenkammer besteht aus einem Paar von gegenüberliegenden Seitenwänden mit einer Serie von Riemen oder Rollen, die sich drehen und das Erntematerial zu einem zylindrisch geformten Ballen komprimieren. Wenn der Ballen eine gewünschte Größe und Dichte erreicht hat, umwickelt der Fahrer den Ballen, um sicherzustellen, dass die zylindrische und kompakte Art des Ballens aufrechterhalten wird. Es gibt viele Umwicklungsmaterialien und Verfahren zum Umwickeln des Ballens in Abhängigkeit von einer Vielzahl von Faktoren. Ursprünglich wurde Bindegarn zum Umwickeln des Ballens verwendet. Später wurden Netzwickel- und Silage-Bahnen eingeführt. Nachdem der Ballen gebunden oder umwickelt wurde, wirft ihn der Bauer aus der Ballenpresse für eine spätere Aufnahme ab.

Wie dies weiter oben erwähnt wurde, gibt es eine Vielzahl von landwirtschaftlichen Rundballenpressen. Ein allgemeines Beispiel dieses Gerätes ist durch das Roll-Belt Round Baler Modell 678 dargestellt, das von der Firma New Holland North America, Inc. hergestellt wird. Im Allgemeinen werden Ballenpressen von einem Ackerschlepper gezogen und empfangen Drehantriebsleistung von der Zapfwelle des Ackerschleppers, die an der Rückseite des Ackerschleppers angeordnet ist. Die Energie wird auf ein Getriebe übertragen, das auf der Ballenpresse angeordnet ist.

Einige Ballenpressen verwenden auch eine Hydraulikmotor- und Pumpenanordnung, um Energie an die verschiedenen Ballenpressen-Elemente zu liefern, wie z.B. die verschiedenen Walzen und Riemen.

Wie dies weiter oben erläutert wurde, befindet sich in der Nähe des vorderen Endes der Ballenpresse die Schwaden-Aufsammeleinrichtung. Diese Baugruppe sammelt den Schwaden auf und speist ihn in die Ballenpresskammer ein. Oberhalb des Schwaden-Aufnehmers befindet sich die Windschutz-Baugruppe. Sie stellt sicher, dass das Erntematerial in richtiger Weise in die Ballenpresskammer trotz irgendwelcher Windeinflüsse und sich ändernder Erntematerialbedingungen eingespeist wird. Typischerweise besteht die Windschutz-Baugruppe aus einem Rohr und einer Serie von Windschutz-Zinken, die an einer Position oberhalb und vor der Aufsammeleinrichtung an ihrem Platz gehalten werden. Das Rohr kann durch Einstellen einer Kette und eines Zinken-Einstellmechanismus angehoben oder abgesenkt werden. An dem Rohr ist eine Reihe von Windschutz-Zinken befestigt. Diese Zinken brechen während der Lebensdauer der Ballenpresse häufig ab oder werden beschädigt. Die Windschutz-Zinken sind typischerweise durch Umwickeln, Verschweißen oder Verschrauben an dem Rohr befestigt, wodurch ein Austausch schwierig wird. Der Stand der Technik zeigt eine Vielzahl von Einrichtungen zum Anbringen der Windschutz-Zinken an dem Rohr, doch waren diese Verfahren nicht vollständig erfolgreich.

Die US-A-4 565 057, US-A-4 524 576 und US-A-4 463 546 beschreiben konventionelle Verfahren zum Anbringen von Zinken an einem Rohr. Die US-A-4 565 057 zeigt ein Paar von Zinken, die um das Rohr gewickelt sind. Die US-A-4 524 576 zeigt einige Zinken, die durch das Rohr hindurch eingesetzt sind, und andere Zinken, die auf das Rohr aufgeschraubt sind. Die US-A-4 463 546 beschreibt Zinken, die mit einer Oberfläche oder einem Rohr verschraubt sind. Es ist schwierig, den verbleibenden Teil des Zinkens zu entfernen. Weiterhin ist es schwierig, derartige Zinken ohne geeignete Werkzeuge oder Schweißgeräte zu ersetzen. Die US-A-2 603 936 beschreibt einen Einrastverriegelungs-Aufsammelfinger für Erntemaschinen-Haspeln. Bei dieser Lösung wird ein Teil des Zinken in ein kreisförmiges Element eingesetzt, das einstückig mit dem Zinken verbunden ist. Bei dieser Lösung ist es jedoch schwierig, den Zinken mit einem ausreichenden Material-Querschnitt auszubilden, der gebogen werden kann und die Kräfte und gewaltsamen Einflüsse einer Ernteumgebung aushalten kann. Ein Zinken dieser Konstruktion müsste einen ziemlich dünnen Querschnitt haben, der seine Fähigkeit beschränken würde, seine Form beizubehalten oder während der relativ rauen Ballenformungsprozesse zu überleben.

Entsprechend besteht ein Bedarf an einem verbesserten Windschutz-Zinken, der sehr einfach für eine Wartung oder einen Ersatz mit einem Minimum von Werkzeugen entfernt werden kann.

Gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird eine landwirtschaftliche Erntemaschine geschaffen, die Folgendes umfasst:

einen Hauptrahmen;

eine Aufsammeleinrichtung, die an dem Hauptrahmen befestigt ist, um einen Schwaden aufzunehmen und sie in eine Erntemaschine einzuspeisen; und

eine Windschutz-Baugruppe, die über der Aufsammeleinrichtung angeordnet ist, um eine geeignete Zuführung des Schwadens sicherzustellen,

wobei die Windschutz-Baugruppe ein Paar von Windschutz-Armen, ein Windschutz-Rohr, das zwischen den Windschutz-Armen befestigt ist, und einen Windschutz-Zinken umfasst, die an dem Windschutz-Rohr angebracht ist, und

wobei der Windschutz-Zinken einen ersten Zinkenabschnitt umfasst, der mit einem gegenüberliegenden zweiten Zinkenabschnitt über einen Halterungsbereich verbunden ist,

dadurch gekennzeichnet, dass die Windschutz-Baugruppe weiterhin eine entfernbare Klammer umfasst, die um das Windschutz-Rohr herum angeordnet ist, um an diesem den Windschutz-Zinken zu befestigen, wobei die Klammer eine Zinken-Fangeinrichtung zum Binden des Halterungsbereichs des Windschutz-Zinkens an das Windschutz-Rohr umfasst.

Die Erfindung überwindet die Nachteile des Standes der Technik. Das Windschutz-Rohr kann darin ausgebildete Zinkenöffnungen für das Einsetzen eines ersten und eines zweiten Zinkenabschnittes des Windschutz-Zinkens aufweisen. In vorteilhafter Weise kann die entfernbare Klammer eine Rohr-Auslöseeinrichtung aufweisen. Die Verwendung der Klammer mit einer Rohr-Auslöseeinrichtung ermöglicht es dem Windschutz-Zinken, sehr einfach ohne Werkzeuge entweder zur Reparatur oder zum Ersatz des Zinkens entfernt zu werden. Gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Anbringen eines Windschutz-Zinkens an einem Windschutz-Rohr einer landwirtschaftlichen Erntemaschine geschaffen, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

Einsetzen eines ersten Zinkenabschnittes und eines zweiten Zinkenabschnittes eines Windschutz-Zinkens durch Zinkenöffnungen auf dem Windschutz-Rohr; und

Anordnen eines Halterungsbereiches, der sich zwischen dem ersten Zinkenabschnitt und dem zweiten Zinkenabschnitt erstreckt, in Kontakt mit dem Windschutz-Rohr;

dadurch gekennzeichnet, dass es die folgenden weiteren Schritte umfasst:

Anordnen einer Zinken-Fangeinrichtung einer Klammer auf dem Halterungsbereich;

Ausdehnen der Klammer durch Ausüben einer Kraft auf eine Rohr-

Auslöseeinrichtung der Klammer; und

Verschieben der Klammer um das Windschutz-Rohr herum.

Die Vorteile dieser Erfindung werden aus einer Betrachtung der folgenden ausführlichen Beschreibung der Erfindung ersichtlich, insbesondere in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen, in denen:

1 eine Seitenansicht einer Rundballenpresse mit Teilen in einer Position für den Beginn des Aufsammelns von Erntematerial zur Bildung eines zylindrischen Ballens ist;

2 eine isometrische Ansicht der Windschutz-Baugruppe mit einer auseinandergezogenen Ansicht der Zinkenbefestigungseinrichtung ist;

3 eine weggebrochene Ansicht entlang der Linie 3 nach 2 ist, um die Teile bezüglich der Zinkenbefestigung besser zu zeigen; und

4 eine weggebrochene Ansicht entlang der Linie 4 nach 2 ist, um die Zinkenöffnungen besser zu zeigen.

In den Zeichnungen ist es möglich, die Hauptelemente und den allgemeinen Betrieb der vorliegenden Erfindung zu beobachten. Bezugnahmen auf links und rechts werden aus Gründen der Bequemlichkeit verwendet und werden so bestimmt, als ob man an der Rückseite der Rundballenpresse steht und in Richtung auf deren vorderes Ende in der normalen Arbeitsrichtung blickt. In gleicher Weise werden die Bezeichnungen vorwärts und rückwärts durch die normale Bewegungsrichtung des Ackerschleppers oder der Rundballenpresse bestimmt. Aufwärts- oder Abwärts-Richtungen beziehen sich auf den Boden oder eine Arbeitsoberfläche. Horizontale oder vertikale Ebenen sind ebenfalls auf den Boden bezogen.

1 zeigt eine konventionelle Rundballenpresse 1, wobei die Ballenpresskammer 24 zum Empfang von Erntematerial bereit ist. Die Rundballenpresse 1 ist an einem (nicht gezeigten) Ackerschlepper mit Hilfe einer Zugstange 4 angehängt. Drehantriebsleistung von der (nicht gezeigten) Zapfwelle des Ackerschleppers wird auf ein (nicht gezeigtes) Getriebe über eine Antriebswelle übertragen. Dies stellt die Antriebsleistungsquelle zum Betrieb der Rundballenpresse dar. Es ist weiterhin möglich, dass eine Hydraulikmotor- und Pumpenanordnung verwendet werden kann.

Die Rundballenpresse 1 hat einen Hauptrahmen 2, der von zwei Rädern 3 (von denen lediglich 1 gezeigt ist) abgestützt ist. Eine Aufsammeleinrichtung 5 ist vor den Rädern 3 angeordnet. Die Ballenpresskammer 24a ist durch zwei einander gegenüberliegende Ballenpresskammer-Seitenwände 24 und eine Serie von Gummiriemen begrenzt, die eine Umschlingung 23 bilden. Die Ballenkammer 24a wird weiterhin durch eine Bodenwalze 6, eine Starterwalze 7 und eine stationäre Riffelwalze 8 und eine Schlittenbaugruppe 26 begrenzt, die schwenkbar an einer Schwenkwalze 9 angebracht ist. Die Ballenpresskammer 24a weist eine Heckklappe 12 auf, die um einen Heckklappen-Schwenkpunkt 32 verschwenkbar ist, um die Heckklappe 12 von dem vorderen Teil 31 der Ballenpresse zu trennen.

Die Reihe von Gummiriemen oder die Umschlingung 23 umgeben die Schlitten-Folgerwalze 11, die Antriebswalze 14, die Rückwickelwalze 15, die vordere Serpentinenwalze 16, die hintere Serpentinenwalze 17, eine obere/vordere Heckklappen-Freilaufwalze 18, eine obere/hintere Heckklappen-Freilaufwalze 19, eine mittlere Heckklappen-Freilaufwalze 20, eine untere Heckklappen-Freilaufwalze 21 und eine Nasenwalze 22. Die Länge der Umschlingung 23 wird durch einen verschwenkbaren Serpentinen-Aufnahmearm 13 eingestellt. Der Serpentinen-Aufnahmearm 13 dreht sich im Gegenuhrzeigersinn (gemäß 1), während das Erntematerial in die Ballenpresskammer 23 eintritt. Die Drehung des Serpentinen-Aufnahmearmes 13 stellt die Länge der Umschlingung 23 ein, die mit dem Ballen in Berührung kommt, während die Größe des Ballens ansteigt.

Allgemein zieht der Ackerschlepper die Ballenpresse 1 über einen Schwaden von vorher gemähtem Erntematerial. Die Aufsammeleinrichtung 5 bewegt das Erntematerial zwischen die Bodenwalze 6 und die Starterwalze 7 in die Ballenpresskammer 24a. Während weiteres Erntematerial in die Ballenpresskammer 24a eintritt, drehen sich der Serpentinen-Aufnahmearm 13 und die Schlittenbaugruppe 26 im Gegenuhrzeigersinn (bei Betrachtung in 1), um es zusätzlichem Erntematerial zu ermöglichen, in die Kammer 24 einzutreten, während sichergestellt wird, dass ein geeigneter Druck auf den Ballen aufrechterhalten wird. Wenn die Ballenpresskammer 24a voll ist, wird das Ballenumwicklungssystem 30 eingeschaltet und umwickelt den Ballen. Sobald der Ballen umwickelt ist, wird die Heckklappe 12 angehoben und der Ballen aus der Ballenpresskammer 24a und von der Rundballenpresse 1 und dem Traktor fort ausgeworfen.

Die Elemente der Windschutz-Baugruppe 40 sind in den 2 und 3 sichtbar. Wie dies weiter oben erwähnt wurde, besteht die Windschutz-Baugruppe 40 aus einem Paar von Windschutz-Armen, die an dem Hauptrahmen 2 der Rundballenpresse 1 befestigt sind. Zwischen den vorderen Enden der Arme 55 ist das Windschutz-Rohr angebracht und an diesem befestigt. Es gibt eine Serie von Bohrungen oder Zinkenöffnungen 51, die sich in dem Windschutz-Rohr 50 befinden. Eine übliche (nicht gezeigte) Kette und ein konventioneller Zinkeneinstellmechanismus 56 können die vertikale Position des Rohres 50 einstellen. Wie dies in 2 zu erkennen ist, hat das Windschutz-Rohr 50 eine Achse 50a.

Eine Reihe von Windschutz-Zinken 44 ist durch die Zinkenöffnungen 51 hindurch eingesetzt. Jeder Windschutz-Zinken 44 besteht aus einem ersten Zinkenabschnitt 41, der allgemein parallel zu einem zweiten Zinkenabschnitt 42 ist. Üblicherweise sind Windschutz-Zinken allgemein gekrümmt, doch ist eine Vielzahl von Formen möglich. Den ersten Zinkenabschnitt 41 und den zweiten Zinkenabschnitt 42 verbindet ein Haltebereich 43. Der Haltebereich 43 steht allgemein senkrecht zu dem ersten Zinkenabschnitt 41 und dem zweiten Zinkenabschnitt 42. Der Haltebereich 43 hat eine Haltebereichs-Achse 43a, die allgemein parallel zu der Windschutz-Rohr-Achse 50a ist, nachdem die Zinkenabschnitte 41 und 42 in die Zinkenöffnungen 51 eingesetzt sind.

Eine Klammer 45 bindet den Haltebereich 43 an das Rohr 50. Wie dies in 3 zu erkennen ist, weist die Klammer 50 einen Zinken-Fanghaken 46 auf, der teilweise den Haltebereich 42 umgibt. Die Klammer 45 weist weiterhin eine gekrümmte Rohr-Auslöseeinrichtung 47 auf. Die Klammer ist ausreichend flexibel, um es der Klammer 45 zu ermöglichen, sich zu biegen, sie ist jedoch fest genug, um es der Klammer 45 zu ermöglichen, den Windschutz-Zinken 44 an dem Rohr 50 zu befestigen. Die Klammer 45 umgibt das Rohr 50 über zumindest 180°, vorzugsweise 225° oder mehr.

Typischerweise werden der erste Zinkenabschnitt 41 und der zweite Zinkenabschnitt 42 in benachbarte Zinkenöffnungen 51 eingesetzt, die sich in dem Windschutz-Rohr 50 befinden. Der Haltebereich 43 wird mit dem Rohr 50 derart in Berührung gebracht, dass die Haltebereichs-Achse 43a und die Windschutz-Rohr-Achse 50a allgemein parallel sind. Der Zinken-Fanghaken 46 der Klammer 45 wird auf dem Haltebereich 42 aufgelegt. Unter Verwendung der Rohr-Auslöseeinrichtung 47 wird die Klammer um das Rohr 50 herumgeschoben oder gezogen, bis der Windschutz-Zinken 44 sicher an dem Rohr 50 befestigt ist. Um den Zinken 44 zu entfernen, wird eine Kraft F in der Nähe der Rohr-Auslöseeinrichtung 47 ausgeübt. Dies ermöglicht es, dass die Klammer den Haltebereich 43 der Zinke 44 freigibt. Reparaturen oder ein Ersatz des Zinkens 44 können nunmehr ohne die Verwendung von Werkzeugen zur Entfernung des Zinkens 44 von dem Windschutz-Rohr 50 ausgeführt werden.


Anspruch[de]
Landwirtschaftliche Erntemaschine (1) mit:

einem Hauptrahmen (2);

einer Aufsammeleinrichtung (5), die an dem Hauptrahmen angebracht ist, um einen Schwaden aufzusammeln und ihn in die Erntemaschine (1) einzuspeisen; und

eine Windschutz-Baugruppe (40), die oberhalb der Aufsammeleinrichtung (5) angeordnet ist, um eine geeignete Zuführung des Schwadens sicherzustellen,

wobei die Windschutz-Baugruppe (40) ein Paar von Windschutz-Armen (55), ein zwischen den Windschutz-Armen (55) angebrachtes Windschutz-Rohr (50) und einen Windschutz-Zinken (44) umfasst, der an dem Windschutz-Rohr (50) angebracht ist; und

wobei der Windschutz-Zinken (44) einen ersten Zinkenabschnitt (41) umfasst, der mit einem gegenüberliegenden zweiten Zinkenabschnitt (42) über einen Haltebereich (43) verbunden ist,

dadurch gekennzeichnet, dass die Windschutz-Baugruppe (40) weiterhin eine entfernbare Klammer (45) umfasst, die um das Windschutz-Rohr (50) herumgelegt ist, um an diesem den Windschutz-Zinken (44) zu befestigen, wobei die Klammer (45) eine Zinken-Fangeinrichtung (46) zum Binden des Haltebereiches (43) des Windschutz-Zinkens an das Windschutz-Rohr (50) umfasst.
Landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammer (45) das Rohr (50) über mehr als 180°, insbesondere über mehr als 225°, umgibt. Landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Windschutz-Rohr (50) eine Reihe von darin ausgebildeten Zinkenöffnungen (51) umfasst, durch die hindurch der Windschutz-Zinken (44) eingesetzt ist. Landwirtschaftliche Erntemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die entfernbare Klammer (45) weiterhin eine Rohr-Auslöseeinrichtung (47) umfasst. Landwirtschaftliche Erntemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebereich (43) eine Achse (43a) parallel zu einer Achse (50a) des Windschutz-Rohres (50) aufweist, wobei die entfernbare Klammer (45) den Haltebereich (43) an dem Windschutz-Rohr (50) festlegt. Landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken-Fangeinrichtung (46) teilweise den Haltebereich (43) umgibt. Landwirtschaftliche Erntemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Windschutz-Arme (55) schwenkbar an dem Hauptrahmen (2) befestigt sind. Landwirtschaftliche Erntemaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine eine landwirtschaftliche Rundballenpresse (1) ist, die eine Ballenpresskammer (24a) für einen zylindrischen Ballen umfasst. Verfahren zur Anbringung eines Windschutz-Zinkens (44) an einem Windschutz-Rohr (50) auf einer landwirtschaftlichen Erntemaschine (1), wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

Einsetzen eines ersten Zinkenabschnittes (41) und eines zweiten Zinkenabschnittes (42) eines Windschutz-Zinkens (44) durch Zinkenöffnungen (51) auf dem Windschutz-Rohr (50); und

Anordnen eines Haltebereiches (43), der sich zwischen dem ersten Zinkenabschnitt (41) und dem zweiten Zinkenabschnitt (42) erstreckt, in Kontakt mit dem Windschutz-Rohr (50);

dadurch gekennzeichnet, dass es die weiteren folgenden Schritte umfasst:

Anordnen eines Zinken-Fanghakens (46) einer Klammer (45) auf dem Haltebereich (43);

Ausdehnen der Klammer (45) durch Ausüben einer Kraft auf eine Rohr-Auslöseeinrichtung (47) auf der Klammer (45); und

Aufschieben der Klammer (45) um das Windschutz-Rohr (50) herum.






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