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Dokumentenidentifikation DE102006018308A1 31.10.2007
Titel Schaltungsanordnung für ein Fahrzeugbordnetz zum Simulieren von Blinkleuchten mit Glühlampen bei einer Verwendung von Blinkleuchten mit Leuchtdioden
Anmelder Hella KGaA Hueck & Co., 59557 Lippstadt, DE
Erfinder Beba, Michael, 59597 Erwitte, DE;
Labahn, Nils, Dr., 59557 Lippstadt, DE;
Meilwes, Dieter, 33106 Paderborn, DE
DE-Anmeldedatum 20.04.2006
DE-Aktenzeichen 102006018308
Offenlegungstag 31.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.2007
IPC-Hauptklasse B60Q 1/26(2006.01)A, F, I, 20060420, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B60Q 1/38(2006.01)A, L, I, 20060420, B, H, DE   B60Q 11/00(2006.01)A, L, I, 20060420, B, H, DE   
Zusammenfassung Schaltungsanordnung (2) für ein Fahrzeugbordnetz zum Simulieren von Leuchten mit Glühlampen bei einer Verwendung von Leuchten (3) mit Leuchtdioden mit zwei eingangsseitigen Anschlüssen (21, 22), mit denen die Schaltungsanordnung an von einem Steuergerät (1) bereitgestellte Spannungen anschließbar ist, wobei das Steuergerät (1) während einer Einschaltphase der Leuchte (3) eine Spannung zur Erzeugung von Licht (Lichtspannung) durch die Leuchte (3) und während einer Ausschaltphase der Leuchte (3) eine Spannung zur Funktionsüberprüfung der Leuchte (3) (Überprüfungsspannung) erzeugt, mit zwei ausgangsseitigen Anschlüssen (23, 24), an welche eine Leuchte (3) anschließbar ist und die mit den eingangsseitigen Anschlüssen (21, 22) verbunden sind, mit einer Reihenschaltung aus einem Widerstandselement (25) und einem steuerbaren Schaltelement (26), die zwischen die eingangsseitigen Anschlüsse (21, 22) geschaltet ist, mit einer Schaltung (27) zum Ansteuern des steuerbaren Schaltelements (26), wobei die Schaltung (27) zum Ansteuern des steuerbaren Schaltelements (26) geeignet und eingerichtet ist, in Abhängigkeit eines von der im Betrieb der Schaltungsanordnung (1) angeschlossenen Leuchte (3) erzeugten Signals das Schaltelement (26) zum Öffnen bzw. zum Schließen anzusteuern.

Beschreibung[de]
STAND DER TECHNIK

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für ein Fahrzeugbordnetz zum Simulieren von Leuchten mit Glühlampen bei einer Verwendung von Leuchten mit Leuchtdioden.

Aus der Druckschrift mit der Veröffentlichungsnummer WO 02/066290 A1 ist eine Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art bekannt. Diese Schaltungsanordnung wird zwischen einen Blinkgeber und einer Blinkleuchte mit Leuchtdioden als Leuchtmittel eingesetzt. Die Schaltungsanordnung ist so ausgestaltet, dass durch die Schaltungsanordnung während einer Einschaltphase der Blinkleuchte ein Strom durch die Schaltungsanordnung fließt, der dem Strom entspricht, der durch eine Blinkleuchte mit einer Glühlampe als Leuchtmittel fließt. In Bezug auf den Blinkgeber verhält sich damit die Schaltungsanordnung und die Blinkleuchte gemeinsam so als wäre an den Blinkgeber eine Blinkleuchte mit Glühlampen angeschlossen. Dieses ist aus dem Grunde von Bedeutung, da von dem Blinkgeber während der Einschaltphase der durch die Schaltungsanordnung und die Blinkleuchte fließende Strom ermittelt wird und bei einem zu geringen Strom der Blinkgeber von einem Defekt der Blinkleuchte ausgeht. Ein Defekt einer Blinkleuchte mit einer Glühlampe zeichnet sich nämlich durch einen sehr hohen Widerstand der Blinkleuchte aus.

Das Verfahren, die Funktionsfähigkeit der Blinkleuchte während der Einschaltphase der Blinkleuchte zu ermitteln, wird von Fachleuten auch als „Heißabfrage" bezeichnet. Neben der Möglichkeit einer solchen Heißabfrage kann aber auch eine sogenannte „Kaltabfrage" durchgeführt werden.

Bei einer solchen Kaltabfrage wird während der Ausschaltphase der Blinkleuchte überprüft, ob eine vorgegebene Überprüfungsspannung beziehungsweise ein Überprüfungsstrom, die nicht ausreichend ist eine Blinkleuchte mit einer Glühlampe zum Leuchten zu bringen, einen Mindeststrom durch die Blinkleuchte treibt. Wird der Mindeststrom erreicht, wird von einer Funktionsfähigkeit der Blinkleuchte ausgegangen, wird der Mindeststrom unterschritten, wird dagegen davon ausgegangen, dass die Blinkleuchte defekt ist.

Eine solche Kaltabfrage eines Steuergeräts für Blinker, das auf eine Verwendung von Blinkleuchten mit Glühlampen abgestimmt ist, kann bei Anschluss einer Blinkleuchte mit Leuchtdioden an das Steuergerät nicht ausgeführt werden. Ein Grund dafür ist der andere Widerstand einer Blinkleuchte mit Leuchtdioden als Leuchtmittel, zum anderen weisen Blinkleuchten mit Leuchtdioden als Leuchtmittel häufig Parallelschaltungen von einzelnen Leuchtdioden oder aber Parallelschaltungen von Reihenschaltungen von Leuchtdioden auf. Der Ausfall einer oder mehrerer Leuchtdioden kann dabei eine fehlende Funktionsfähigkeit der gesamten Blinkleuchte bedeuten, muss es jedoch nicht. Bei modernen Blinkleuchten mit Leuchtdioden als Leuchtmittel ist daher häufig eine elektronische Schaltung innerhalb der Blinkleuchte vorgesehen, die die Funktionsfähigkeit der Blinkleuchte ermittelt und über den Eingang der Blinkleuchte ein Signal zur Verfügung stellt, welches die Funktionsfähigkeit oder aber einen Defekt der Blinkleuchte anzeigt. Eine derartige Blinkleuchte kann jedoch mit den herkömmlichen Steuergeräten mit Kaltabfrage nicht verwendet werden.

Es besteht jedoch verstärkt das Bedürfnis, Blinkleuchten mit Leuchtdioden-Leuchtmitteln einzusetzen, da diese einen deutlich geringeren Stromverbrauch aufweisen. Auch durch die Kaltabfrage kann im Gegensatz zu einer Heißabfrage der Stromverbrauch weiter reduziert werden.

VORTEILE DER ERFINDUNG

Hier setzt die vorliegende Erfindung an.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit vorzuschlagen, mit der Blinkleuchten mit Leuchtdioden-Leuchtmitteln an Steuergeräte, die Kaltabfragen durchführen, angeschlossen werden können.

Diese Aufgabe wird durch eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 gelöst. Diese Schaltungsanordnung ist für ein Steuergerät mit einer Kaltabfragemöglichkeit zur Überprüfung der Funktion der Leuchte geeignet.

Eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung weist demnach zwei eingangsseitige Anschlüsse auf, mit denen die Schaltungsanordnung an von einem Steuergerät bereitgestellte Spannung anschließbar ist. Dabei erzeugt das Steuergerät während einer Einschaltphase der Leuchte eine Spannung zur Erzeugung von Licht (Lichtspannung) mittels der Leuchte und während einer Ausschaltphase der Leuchte eine Spannung und/oder ein Strom zur Funktionsüberprüfung der Leuchte (Überprüfungsspannung, -strom). Ferner weist die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zwei ausgangsseitige Anschlüsse auf, an welche die Leuchte anschließbar ist und die mit den eingangsseitigen Anschlüssen verbunden sind. Zwischen die eingangsseitigen Anschlüsse der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist eine Reihenschaltung aus einem Widerstandselement und einem steuerbaren Schaltelement geschaltet. Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung weist eine Schaltung zum Ansteuern des steuerbaren Schaltelements auf. Dabei ist die Steuerschaltung zum Ansteuern des steuerbaren Schaltelements geeignet und eingerichtet in Abhängigkeit eines von der im Betrieb der Schaltungsanordnung angeschlossenen Leuchte erzeugten Signals das Schaltelement zum Öffnen beziehungsweise zum Schließen anzusteuern. Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung wertet somit das von der Leuchte zur Verfügung gestellte Signal über die Funktionsfähigkeit der Leuchte aus und schaltet entsprechend des Ergebnisses der Auswertung das Schaltelement ein oder aus.

In einer Ausführung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung kann die Steuerschaltung geeignet und eingerichtet sein, in einer Einschaltphase das Schaltelement zum Öffnen anzusteuern.

Die Schaltungsanordnung erhält dadurch einen sehr hohen Widerstand. Ebenso ist es möglich, dass die Schaltung zum Steuern geeignet und eingerichtet ist, in eine Ausschaltphase das Schaltelement zum Öffnen anzusteuern, sofern das Signal der Leuchte einen Defekt der Leuchtdioden oder eines Teils der Leuchtdioden signalisiert. Sofern also die Leuchte nicht funktionsfähig ist und die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung die fehlende Funktionsfähigkeit der Leuchte erkennt, hat die Schaltungsanordnung auch im Falle der Ausschaltphase einen hohen Widerstand.

Die Steuerschaltung einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung kann ein Speicherelement aufweisen, das geeignet und eingerichtet ist, zu speichern, wenn das Signal der Leuchte einen Defekt der Leuchtdiode oder eines Teils der Leuchtdioden der Leuchte signalisiert hat. Sofern in einer Ausschaltphase die Steuerschaltung erkennt, dass in dem Speicherelement ein Defekt der Leuchte gespeichert ist, steuert die Steuerschaltung das Schaltelement so an, dass auch in der Ausschaltphase das Schaltelement geöffnet bleibt.

Die Steuerschaltung ist ferner vorteilhaft geeignet und eingerichtet, in der Ausschaltphase das Schaltelement zu schließen, wenn das Signal der Leuchte eine Funktionstüchtigkeit der Leuchte anzeigt.

Eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung kann vorzugsweise in der Schaltung zum Steuern ein Halteelement aufweisen, das geeignet und eingerichtet ist, zu gewährleisten, dass während der Ausschaltphase das Schaltelement für einen vorbestimmten Zeitraum geöffnet bleibt.

Gemäß der Erfindung kann das Widerstandselement einen Nennwiderstand von 30 bis 70, vorzugsweise von 50 Ohm haben. Vorteilhaft handelt es sich bei dem Widerstandselement um einen Kaltleiter.

Gemäß der Erfindung kann das Schaltelement ein Relais, insbesondere ein bistabiles Relais, oder ein Feldeffekttransistor, insbesondere ein selbstleitender Feldeffekttransistor sein.

Mit einem Steuergerät, einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung und einer Leuchte kann eine erfindungsgemäße Anordnung gebildet werden, wobei das Steuergerät während der Einschaltphase der Leuchte eine Spannung zur Erzeugung von Licht (Lichtspannung) mittels der Leuchte und während einer Ausschaltphase der Leuchte eine Spannung zur Funktionsüberprüfung der Leuchte (Überprüfungsspannung) erzeugt. Das Steuergerät kann dabei ein Blinkgeber sein, während es sich bei der Leuchte um eine Blinkleuchte handeln kann.

ZEICHNUNGEN

Ein Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Anordnung aus einem Steuergerät, einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung und einer Leuchte ist anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt:

1 einen Schaltplan der erfindungsgemäßen Anordnung.

BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Die erfindungsgemäße Anordnung umfasst ein Steuergerät 1, eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung und eine Leuchte. Bei der Leuchte handelt es sich um eine Blinkleuchte. Die Blinkleuchte weist neben Leuchtdioden als Leuchtmittel eine elektronische Schaltung auf. Die Leuchte ist symbolisch durch eine einzige gezeichnete Leuchtdiode angedeutet.

Die elektronische Schaltung der erfindungsgemäßen Leuchte 3, die in der 1 nicht näher dargestellt ist, ist in der Lage, die Funktion der Blinkleuchte beziehungsweise der einzelnen Leuchtdioden der Blinkleuchte zu überprüfen. Die Schaltung kann feststellen, ob einzelne oder Reihenschaltungen von Leuchtdioden ausgefallen sind. Sofern so viele Leuchtdioden des Leuchtmittels ausgefallen sind, dass die Funktionsfähigkeit der Blinkleuchte 3 beeinträchtigt ist, kann dieses über ein Signal angezeigt werden, das über die Eingänge der Blinkleuchte 3 abgreifbar ist.

Eine derartige Leuchte ist aus dem Stand der Technik bekannt.

Ferner ist aus dem Stand der Technik das Steuergerät bekannt. Dieses Steuergerät erzeugt zum einen eine Spannung, mit welcher das Leuchtmittel 3 beaufschlagt wird, um in einer Einschaltphase der Blinkeranordnung 1, 2, 3 mittels der Leuchtdioden der Blinkleuchte Licht zu erzeugen. Während einer Ausschaltphase wird dagegen eine vom Betrag her geringere Spannung oder ein oder mehrere Spannungsimpulse in Höhe der normalen Betriebsspannung am Ausgang des Steuergeräts 1 bereitgestellt, die einer Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Blinkleuchte 3 dient. Das Steuergerät ist hinsichtlich dieser Überprüfung der Funktionsfähigkeit der angeschlossenen Blinkleuchte auf Blinkleuchten mit Glühlampen als Leuchtmittel ausgelegt. Über die Spannung, die während der Ausschaltphase der Blinkeranordnung an eine Blinkleuchte mit einer Glühlampe angelegt wird, wird ein Strom durch die Glühlampe erzeugt, der nicht ausreichend ist, den Glühfaden zum Glühen zu bringen, der andererseits aber ausreichend ist, um die Glühlampe auf Durchgang zu überprüfen und somit die Funktionsfähigkeit der Glühlampe zu ermitteln.

Wegen des grundsätzlich anderen Verhaltens von Leuchtdioden einerseits aber auch wegen der zum Teil Parallelschaltung von mehreren Leuchtdioden beziehungsweise von Reihenschaltungen von Leuchtdioden ist eine Überprüfung der Funktionsfähigkeit einer Blinkleuchte 3 mit Leuchtdioden als Leuchtmittel mit dem Steuergerät 1 nicht möglich. Um dennoch beides miteinander verwenden zu können ist zwischen dem Steuergerät 1 und die Blinkleuchte 3 die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung gesetzt.

Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung hat einen Eingang mit Anschlüssen 21, 22, die an einen Ausgang des Steuergerätes angeschlossen sind. Diese Eingänge sind unmittelbar mit einem Ausgang mit Anschlüssen 23, 24 verbunden, an denen die Blinkleuchte 3 angeschlossen ist. Lediglich zum Schutz gegen Verpolung ist eine Verpolschutzdiode 28 zwischen dem Anschluss 21 des Eingangs und des Anschlusses 23 des Ausgangs eingesetzt.

Parallel zum Ausgang, d. h. zwischen den Anschlüssen des Eingangs 21 und 22 ist eine Reihenschaltung aus einem Widerstandselement 25 und einem steuerbaren Schaltelement, im vorliegenden Fall handelt es sich um einen selbstleitenden Feldeffekttransistor 26, eingesetzt. Der Steuereingang des Feldeffekttransistors 26 ist mit einer Schaltung 27 zur Steuerung des Schaltelements 26 verbunden, wobei die Schaltung 27 ihrerseits mit den Anschlüssen 23, 24 des Ausgangs verbunden ist.

Die Aufgabe der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung 2 ist es, das Ergebnis der von der Blinkleuchte intern ermittelten Funktionsfähigkeit, die über das Signal am Eingang der Blinkleuchte beziehungsweise am Ausgang 23, 24 der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung 2 abgreifbar ist, umzusetzen in das Verhalten einer Blinkleuchte mit einer Glühlampe als Leuchtmittel.

Die Funktion der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist folgendermaßen. Bei einer funktionstüchtigen Blinkleuchte 3 wird während der Einschaltphase der Blinkleuchtenanordnung das gesteuerte Schaltelement 26 von der Schaltung 27 so angesteuert, dass es geöffnet ist. Während der Einschaltphase fließt somit der Strom im Wesentlichen durch die Blinkleuchte 3 um damit das gewünschte Licht zu erzeugen. Während der Ausschaltphase der Blinkleuchtenanordnung wird das gesteuerte Schaltelement 26 hingegen von der Schaltung 27 so angesteuert, dass es geschlossen ist. Während dieser Ausschaltphase liegt am Eingang 21, 22 der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung die Prüfspannung an, die einen Strom durch das Widerstandselement 25 und das Schaltelement 26 treibt, der dem Strom durch eine Blinkleuchte mit Glühlampen entspricht, sofern die Glühlampe funktionsfähig ist. Während der Ausschaltphase, d. h. während des Anliegens der Überprüfungsspannung verhält sich die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung so wie eine Blinkleuchte mit einer Glühlampe als Leuchtmittel.

Liegt dagegen ein Defekt einer oder mehrerer Leuchtdioden der Blinkleuchte 3 vor, die die Funktionsfähigkeit der Blinkleuchte 3 beeinträchtigen, gibt die Blinkleuchte 3 ein entsprechendes Signal an die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung 2. Während der Ausschaltphase wird, sofern die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ein Signal erkennt, das die fehlende Funktionsfähigkeit der Blinkleuchte 3 anzeigt, durch die Schaltung 27 der erfindungsgemäßen Schaltungsvorrichtung 2 das Schaltelement 26 so angesteuert, dass es auch während der Ausschaltphase geöffnet bleibt. Da die Stromaufnahme der Blinkleuchte 3 in diesem Fall nur sehr gering ist, fließt kein nennenswerter Strom durch die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung 2. Der Widerstand der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung 2 ist sehr hoch. Dieser hohe Widerstand wird von dem Steuergerät 1 aufgrund des geringen fließenden Stroms erkannt und als Wendelbruch oder anderer Defekt der Blinkleuchte gewertet. Auch im Falle eines Ausfalls der Blinkleuchte mit Leuchtdioden wird dem auf eine Blinkleuchte mit einer Glühlampe ausgelegten Steuergerät 1 somit ein Defekt angezeigt.


Anspruch[de]
Schaltungsanordnung (2) für ein Fahrzeugbordnetz zum Simulieren von Leuchten mit Glühlampen bei einer Verwendung von Leuchten (3) mit Leuchtdioden

– mit zwei eingangsseitigen Anschlüssen (21, 22) mit denen die Schaltungsanordnung an von einem Steuergerät (1) bereitgestellte Spannungen und/oder Strom anschließbar ist, wobei das Steuergerät (1) während einer Einschaltphase der Leuchte (3) eine Spannung zur Erzeugung von Licht (Lichtspannung) durch die Leuchte (3) und während einer Ausschaltphase der Leuchte (3) eine Spannung und/oder ein Strom zur Funktionsüberprüfung der Leuchte (3) (Überprüfungsspannung, Überprüfungsstrom) erzeugt,

– mit zwei ausgangseitigen Anschlüssen (23, 24) an welche eine Leuchte (3) anschließbar ist und die mit den eingangsseitigen Anschlüssen (21, 22) verbunden sind,

– mit einer Reihenschaltung aus einem Widerstandselement (25) und einem steuerbaren Schaltelement (26), die zwischen die eingangsseitige Anschlüsse (21, 22) geschaltet ist,

– mit einer Schaltung (27) zum Ansteuern des steuerbaren Schaltelements (26),

– wobei die Schaltung (27) zum Ansteuern des steuerbaren Schaltelements (26) geeignet und eingerichtet ist, in Abhängigkeit eines von der im Betrieb der Schaltungsanordnung (1) angeschlossenen Leuchte (3) erzeugten Signals das Schaltelement (26) zum Öffnen bzw. zum Schließen anzusteuern.
Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung (27) zum Steuern geeignet und eingerichtet ist, in einer Einschaltphase das Schaltelement (26) zum Öffnen anzusteuern. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung (27) zum Steuern geeignet und eingerichtet ist, in einer Ausschaltphase das Schaltelement (26) zum Öffnen anzusteuern, sofern das Signal der Leuchte (3) einen Defekt der Leuchtdioden oder eines Teils der Leuchtdioden signalisiert. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung (27) zum Steuern ein Speicherelement aufweist, das geeignet und eingerichtet ist zu speichern, wenn das Signal der Leuchte (3) einen Defekt der Leuchtdioden oder eines Teils der Leuchtdioden der Leuchte signalisiert hat. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung (27) zum Steuern geeignet und eingerichtet ist, in einer Ausschaltphase das Schaltelement (26) zum Öffnen anzusteuern, sofern in dem Speicherelement ein Defekt gespeichert ist. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung (27) zum Steuern geeignet und eingerichtet ist, in der Ausschaltphase das Schaltelement (26) zu schließen, wenn das Signal der Leuchte eine Funktionstüchtigkeit der Leuchte (3) anzeigt. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltung (27) zum Steuern ein Halteelement aufweist, das geeignet und eingerichtet ist, zu Gewährleisten, dass während einer Ausschaltphase bei einem signalisierten Defekt der Leuchte (3) das Schaltelement geöffnet bleibt. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Widerstandselement (25) einen ohmschen Nennwiderstand von 30 bis 70 vorzugsweise von 50 Ohm hat. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass das Widerstandelement (25) ein Kaltleiter ist. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltelement (26) ein Relais, ein bistabiles Relais oder ein Feldeffekttransistor, insbesondere ein selbstleitender Feldeffekttransistor ist. Anordnung aus einem Steuergerät (1), einer Schaltungsanordnung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 und einer Leuchte (3), wobei das Steuergerät (1) während einer Einschaltphase der Leuchte (3) eine Spannung zur Erzeugung von Licht (Lichtspannung) mittels der Leuchte (3) und während einer Ausschaltphase der Leuchte (3) eine Spannung zur Funktionsüberprüfung der Leuchte (3) (Überprüfungsspannung) erzeugt. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergerät (1) ein Blinkgeber ist. Anordnung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (3) eine Blinkleuchte ist. Verfahren zum Betreiben einer Schaltungsanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 in einem Fahrzeugbordnetz und mit einer an die Schaltungsanordnung (1) angeschlossenen Leuchte (3) mit Leuchtdioden, wobei die Leuchte (3) bei einem Defekt der Leuchtdioden oder eines Teils der Leuchtdioden oder bei ausreichender Funktion der Leuchtdioden ein Signal erzeugt, dadurch gekennzeichnet dass in Abhängigkeit des Signals die Schaltung (27) zum Ansteuern das Schaltelement (26) zum Öffnen oder Schließen ansteuert.






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